Überblick

Die Physiotherapie arbeitet an der Bewegung des Menschen. Sie richtet den Fokus auf die Bewegungsfähigkeit, alle Systeme, die diese beeinflussen und das Zusammenspiel von Sensorik und Motorik. Die Physiotherapie umfasst als wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens praktisch alle medizinischen Fachbereiche und orientiert sich an den medizinischen Wissenschaften. Physiotherapie wird in der Gesundheitsförderung und Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie in der Palliation und im Hospizwesen eingesetzt. Das Studium kombiniert theoretische Grundlagen von Physiotherapie und Medizin mit praktisch therapeutischen Fächern.

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physiotherapie@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00-15.00 Uhr 

Studiendauer
8 Semester
Organisationsform
berufsbegleitend
180ECTS
Unterrichtssprache Deutsch
32Studienplätze
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsqualifikation

Bewerbungsfrist für Sommersemester 2023

13. Februar bis 13. März 2022

Studienbeitrag / Semester

€ 363,361

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

 

1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester


2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Sie interessieren sich für Medizin, Bewegungswissenschaften, Pädagogik sowie Psychologie und wollen wissen, wie Bewegung funktioniert und wie Sie diese beeinflussen und fördern können. Sie begegnen Menschen aller Altersstufen mit Respekt, Wertschätzung sowie Empathie und orientieren sich an den gesundheitlichen Zielsetzungen Ihrer Patient*innen/Klient*innen. Ihre sozialen, praktischen und körperlichen Fähigkeiten setzen Sie im Rahmen von Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen sowie in der Gesundheitsförderung ein. Sie sind reflektiert und strukturiert, wenn Sie beispielsweise Bewegungsabläufe analysieren. Es macht Ihnen Spaß, selbständig und eigenverantwortlich mit Menschen zu arbeiten, sie zu beraten und zu behandeln.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. Als einzige Fachhochschule in Österreich bildet die FH Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Berufe sowie Hebammen aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund. Auch mit dem Berufsverband Physio Austria gibt es eine enge Zusammenarbeit. Vielfältige Fachveranstaltungen finden regelmäßig an unserem attraktiven Hauptstandort statt. Studierende profitieren von der modernen Infrastruktur unseres Hauses. Dazu gehören zahlreiche Funktionsräume und als Highlight ein Bewegungslabor, das auch für die Forschung eingesetzt wird. Ausgestattet mit Kraftmessplatten und optoelektronischen Kameras ermöglicht es eine dreidimensionale Analyse menschlicher Bewegungen und ein besseres Verständnis von Funktionsdefiziten bei Alltagsbewegungen. Gemessen wird auch die Muskelaktivität über drahtlose Elektroden, die am Körper befestigt werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten.  
Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit, Technik und Sozialem. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Terapimaster und Slingtraining

Der "Terapimaster" übernimmt das Gewicht eines Körperteils, wodurch schon früh in der Rehabilitationsphase Beweglichkeit intermuskuläre Koordination  und lokale Kraftausdauer zielgerichtet behandelt werden können. Darüber hinaus kann auch koordinatives Training mit erhöhter Aktivierung kleiner Muskeln durchgeführt werden – sogenanntes Slingtraining.

Elektrotherapie

An modernsten Geräten erlernen die Studierenden die Durchführung der Elektrotherapie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Muskelstimulation und Schmerztherapie

Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle

Physiotherapeut*innen sind Expert*innen für Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle. In eigens dafür eingerichteten Therapieräumen wird von der Körperwahrnehmung, über Entspannungstechniken bis hin zum sportlichen Training physiotherapeutische Kompetenz entwickelt. Die Therapieräume sind dafür mit umfassendem und modernstem Equipment ausgestattet.

Fitnessraum

Im Fitnessraum erfolgt Medizinische Trainingstherapie sowie praxisnahes Training für Prävention, Therapie und sportorientierte Rehabilitation.

Turnsaal

Der Studiengang Physiotherapie verfügt über einen multifunktionellen Turnsaal mit Kletterwand und Slackline, der sowohl für trainingstherapeutische Zwecke als auch für diverse Spielsportarten genutzt wird.

Wiener Testsystem

WTS (Wiener Testsystem) ist ein international verwendetes Befundungs- und Trainingsinstrument, das Physiotherapeut*innen zum Evaluieren und Üben der räumlichen Orientierung, Finger-Hand-Funktion, Reaktionsfähigkeit oder auch Kopplungsfähigkeit der Extremitäten einsetzen.

Therapie- und Trainingsgeräte mit instrumentellem Feedback

Bei der Wiederherstellung, zum Erhalt oder zur Verbesserung der selbständigen Alltagsbewältigung sind sensomotorische Kontrolle und Haltung essentielle Bausteine. Therapie- und Trainingsgeräte mit instrumentellem Feedback helfen den Patient*innen schneller Fortschritte zu erzielen und den Physiotherapeut*innen diese Fortschritte auch objektiv zu evaluieren.

Dynamometrie mit Oberflächenelektromyographie

Kraft, muskuläre Ansteuerung und Beweglichkeit sind wichtige Faktoren für die Kontrolle und Ausführung menschlicher Bewegungen. Alle drei Faktoren werden mittels der Dynamometrie mit Oberflächenelektromyographie zur Befunderstellung mit dem Geräte erfasst und für das feedbackgesteuerte Training genutzt.

Mobile Spiro-Ergometrie

Metabolische Syndrome wie Diabetes oder Adipositas sowie kardio-respiratorische Erkrankungen sind von der WHO als globale Gesundheitsprobleme identifiziert worden. In der Physiotherapie spielen bei der Prävention und Therapie dieser Erkrankungen neben der Medizinischen Trainingstherapie im Organsystem und der Respiratorischen Physiotherapie auch Test- und Trainingssysteme wie unsere mobile Spiro-Ergometrie eine wichtige Rolle.

3D-Bewegungslabor

Mit Hilfe des Equipments im Bewegungslabor werden den Studierenden neuromuskuläre, kinematische und kinetische Aspekte der menschlichen Alltagsbewegungen veranschaulicht und nachvollziehbar gemacht. Darüber hinaus lassen sich im Bewegungslabor auch wissenschaftliche physiotherapeutische Fragenstellungen bearbeiten.

Observative und videobasierte Ganganalyse

Das Gehen ist neben dem Sitzen und dem Stehen die wichtigste Alltagsbewegung.

Mit einem hochspezifischen mit Druckmessplatte ausgestatteten Laufband wird observative und videobasierte Ganganalyse durchgeführt. Darüber hinaus ermöglicht das Gerät auch eine gewichtsentlastende Therapie, um das Gangbild von Patient*innen mit neurologischen Erkrankungen oder nach orthopädischen Operationen zu verbessern.

GRAIL – Virtual-Reality Labor

Die Studierenden lernen und erfahren mit Hilfe dieses Systems die Thematiken Echtzeitfeedback und Motor-Re-Education für menschliche Alltagsbewegungen auf weltweit innovativstem Niveau.

Was macht das Studium besonders

  • Arbeit an der menschlichen Bewegung
  • Von Prävention über Therapie bis Rehabilitation
  • Umfangreiche Berufspraktika

Als erste österreichische Hochschule bietet die FH Campus Wien das Bachelorstudium Physiotherapie berufsbegleitend an, das ab 2023 immer im Sommersemester startet. Die Lehrveranstaltungen finden geblockt am Abend bzw. Wochenende statt, so dass sich Studium und Beruf wesentlich besser miteinander verbinden lassen. Das berufsbegleitende Studium umfasst die gleichen theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen sowie Praxislernphasen wie das sechssemestrige Vollzeit-Studium. Sie erwerben somit die Berufsqualifikation zur*zum Physiotherapeut*in. Im vierten Studienjahr absolvieren Sie vorwiegend die klinisch-praktische Ausbildung. Ein aufrechtes Arbeitsverhältnis ist für die Bewerbung bzw. Aufnahme keine Voraussetzung.

Das praxisnahe Studium deckt alle Bereiche von Prävention über die Therapie bis zur Rehabilitation ab. Ein Beispiel: Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins - ein möglicher Auslöser ist der Bandscheibenvorfall, bei dem der äußere Ring der Bandscheibe durch erhöhten Verschleiß reißen kann, der innere Gallertkern austritt und auf Nervenwurzeln drückt. Die Physiotherapie kommt hier zum Einsatz. In der Rehabilitation setzt die Physiotherapie vor und nach der Operation an. Physiotherapeut*innen gehen in angeleiteten Rückenschulkursen genau auf die individuellen Bedürfnisse/Problematiken der Teilnehmer*innen ein. Betroffene erlernen nicht nur neues rückenschonendes Bewegungsverhalten, sondern bauen auch gezielt Muskulatur auf.

Zum physiotherapeutischen Vorgehen gehören unter anderem bewegungstherapeutische Behandlungstechniken und Maßnahmen mit und ohne Hilfsmittel sowie manuelle Therapien. In der Prävention kann die Physiotherapie dazu beitragen, dass es gar nicht zu einem Schaden kommt. Die Gesundheitsförderung beginnt schon viel früher - in Schulen: Hier bringt sich auch der Fachbereich Physiotherapie der FH Campus Wien ein. Er beteiligte sich beispielsweise an dem vom Bund geförderten Projekt "Gesunde Schule", um frühzeitig ein Gesundheitsbewusstsein für Rückenbelastungen zu schaffen und Übungen in den Alltag der Kinder einzubauen.


Was Sie im Studium lernen

Das Studium vermittelt das notwendige Wissen, um Menschen jeder Altersgruppe dabei zu unterstützen, sich bestmöglich bewegen zu können und aktiv ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

  • Sie befassen sich mit physiotherapeutischen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren und mit deren Umsetzung im Behandlungsprozess. Sie verknüpfen das erworbene Fach- und Methodenwissen, um eine umfassende berufliche Handlungskompetenz aufzubauen.
  • Sie erwerben dafür sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz.
  • Sie eignen sich medizinische Grundkenntnisse unter anderem in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene, Biomechanik, Bewegungslehre, Wahrnehmungs- und Haltungsschulung, sowie diverser klinischer Fachrichtungen an.
  • Praktische Fächer wie zum Beispiel Haltungs- und Bewegungsschulung, Grundlagen professionellen Handlings, Massage, Entspannungstechniken, Manualtherapie und Lymphologische Physiotherapie bilden die Grundlage, um die notwendigen Fertigkeiten und Techniken zu entwickeln.
  • Grundlagenwissen auf den Gebieten der Pädagogik, Psychologie, Soziologie, wissenschaftliches Arbeiten, Recht und Ethik runden Ihre Ausbildung ab.
  • Ab dem dritten Semester setzen Sie Ihre theoretisch-praktischen Kenntnisse im Rahmen von umfangreichen Praktika unter Anleitung von ausgebildeten Physiotherapeut*innen um.

Unterrichtszeiten
1. bis 6. Semester:
Maximal zwei Blockwochen pro Semester und maximal neun Wochenenden pro Semester.

Unterrichtszeit am Wochenende:
Do, 15.00-20.00 Uhr
Fr, 8.00-18.45 Uhr
Sa, 8.00-17.00 Uhr

7. und 8. Semester:
Das vierte Studienjahr (7. und 8. Semester) dient großteils der Absolvierung der klinisch-praktischen Ausbildung. Eine Wochenarbeitszeit im Ausmaß von mindestens 30 Stunden pro Woche ist erforderlich.

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Um allen Studierenden auch die erforderlichen Praxiserfahrungen und somit einen Studienabschluss innerhalb der regulären Studienzeit ermöglichen zu können, kann es bei Bedarf zu Praxislernphasen während der Sommermonate kommen. Vier Ferienwochen im Juli oder August sind jedenfalls vorgesehen. 

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Physiotherapie

Nein, ich wandle nicht auf den Spuren von Jacques Cousteau, 30.000 Meilen unter dem Meer sind mir eindeutig zu tief, zu kalt und zu finster. Ich gehe auch nicht Nemo suchen oder versuche Atlantis zu bergen - das wäre aber nichts gegen die Herausforderung, die mich bei meinem Tag in der Studienwelt von Physiotherapie erwartete:Der 6-Minuten-Gehtest! Was es damit auf sich hat und warum aus 6 Minuten 45 Sekunden wurden, seht ihr auf den folgenden Fotos :-)

Ich darf an der Übung von Michaela Strauss gemeinsam mit einer Gruppe von zehn Studierenden teilnehmen. Der 6-Minuten-Gehtest ist Teil des Unterrichts zur Respiratorischen Physiotherapie, bei der sich alles rund um die Atmung dreht. Mit dem Test kann man die funktionelle Leistungsfähigkeit von Menschen einschätzen und kontrollieren, die beispielsweise an Lungenerkrankungen oder Herzinsuffizienzen leiden. Die Patient*innen müssen nach einer bestimmten Ruhezeit in 6 Minuten auf einer 30 Meter langen Strecke so weit gehen wie sie können. Gemessen werden neben der Wegstrecke in Metern Parameter wie die Sauerstoffsättigung, der Puls und das subjektive Empfinden. Die Studierenden und ich sollen heute im Selbsttest herausfinden, wie anstrengend einfaches Gehen sein kann, wenn man nur schwer Luft bekommt.

Nach der theoretischen Einführung geht´s ab auf eine der Terrassen der FH, noch sind wir alle beschwingt und mit schnellem Schritt unterwegs - das wird sich (vor allem bei mir) aber bald ändern.

Erster Schritt: Wir stecken die 30 Meter lange Strecke ab, die wir dann auf- und abgehen. Wichtig ist, dass der Weg steigungslos und so geradlinig wie möglich ist.

Wir bilden Zweierteams, abwechselnd nehmen wir die Rollen der Physiotherapeut*innen sowie die der Erkrankten ein. Damit wir wirklich am eigenen Leib spüren, wie anstrengend dieser Test ist, wenn man nicht richtig Luft holen kann, verwenden wir PEP-Systeme und Nasenklammern. Die Mundstücke haben ein Ein- und Ausatmungsventil. Über verschiedene Aufsätze ermöglicht man die Druckregulation der Atmung. Mit dem PEP-System im Mund fällt es mir viel schwerer, Luft zu holen, das Ausatmen ist richtig anstrengend - und dabei bin ich noch gar nicht losgegangen!

Die ersten starten den Gehtest, es geht vor...

...und zurück, hin und her.

Die erfassten Daten werden ganz genau festgehalten und kontrolliert, damit die Studierenden sie später auswerten und besprechen können.

Nun bin ich an der Reihe. Bei den ersten Schritten bin ich noch topmotiviert...

...dann geht's rapide bergab.

Unsere Lehrende hat am Anfang der Übung versichert, es hätte sich noch nie jemand dabei übergeben. Da es für alles ein erstes Mal gibt, breche ich die Übung lieber ab. Wäre mir dann doch peinlich, außerdem will ich meine neuen Raulederschuhe nicht einsauen.

Die anderen machen derweilen noch weiter und schließen die Selbsterfahrungsübung gemeinsam ab.

Mein Tag in der Studienwelt von Physiotherapie ist schneller zu Ende als gedacht, trotzdem hat es Riesenspaß gemacht. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel medizinisches Wissen den Studierenden vermittelt wird. Da die Gruppe nur aus zehn Studierenden bestand, konnte die Lehrende auf jeden persönlich eingehen und individuelle Fragen klären. Alle haben großartig zusammengearbeitet, sich unterstützt und sich gegenseitig Tipps gegeben. Bemerkenswert habe ich gefunden, dass die Studis selbst in die Rolle der Patient*innen und Patienten schlüpfen und am eigenen Leibe erfahren, wie man sich dabei fühlt. Und genau das macht die Ausbildung an der FH Campus Wien realitätsnah und zeichnet sie aus.

Wordrap mit Alexander Müller

Wer studiert, braucht Bewegung als Ausgleich. Deshalb hat der Studiengang Physiotherapie das Projekt Sport und Spiel ins Leben gerufen, bei dem Studierende seit dem Wintersemester 2013/14 Sportkurse für andere Studierende anbieten. Alexander Müller hat vier Semester lang Boden- und Geräteturnen unterrichtet und berichtet von seinen Erfahrungen als Kursleiter.

Zum Wordrap über Sport und Spiel

Berufsaussichten

Erst mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf als Physiotherapeut*in ausüben. Grundlage dafür ist das Berufsgesetz (MTD- und FH-MTD-Gesetz). Als Physiotherapeut*in arbeiten Sie mit Menschen aller Altersgruppen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, auf den Gebieten der Gesundheitserziehung, Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation, Palliation und im Hospizwesen. Physiotherapeut*innen analysieren und interpretieren sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen und beeinflussen sie mit fachspezifischen Techniken. Sie erstellen gemeinsam mit Patient*innen/Klient*innen Behandlungspläne, wählen therapeutische Maßnahmen und Techniken aus und führen diese durch. Physiotherapeutische Maßnahmen und Techniken umfassen alle Arten von Bewegungstherapie, Wahrnehmungsschulung, manuelle Therapien, Atemtherapie, Heilmassagen, Reflexzonentherapien, lymphologische Physiotherapie, elektro-, thermo-, photo-, hydro- und balneotherapeutische Maßnahmen, Leistungs- und elektrodiagnostische Untersuchungsverfahren. Im Rahmen der Prävention sind Sie vor allem in der Gesundheitserziehung und -beratung tätig. In allen Bereichen arbeiten Sie angestellt oder in freier Praxis, allein oder in multiprofessionellen Teams zusammen mit Ärzt*innen und Expert*innen anderer Fachdisziplinen. Das Studium ist auch eine gute Basis, um nach beruflicher Erfahrung und Weiterbildung Leitungsfunktionen oder Forschungsaufgaben zu übernehmen.

Der Bedarf erstreckt sich auf Bereiche der Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation in allen klinischen Feldern sowie Prävention, Palliation, Gesundheitsberatung und -erziehung. Sie arbeiten angestellt oder in freier Praxis, allein oder in multiprofessionellen Teams zusammen mit Ärzt*innen und Expert*innen anderer Fachdisziplinen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten, Tageskliniken
  • Alten- und Pflegeheime
  • Rehabilitationszentren und Kuranstalten
  • Pädagogische und soziale Einrichtungen
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
  • Forschung

Einblick in den Arbeitsalltag

Der Film von Physio Austria zeigt Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Absolvent*innen: Caterina Plosky arbeitet im Landespflegeheim Mistelbach – Franziskusheim und Mateusz Bialik ist freiberuflich in eigener Praxis tätig.

Weiterführender Master

Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

more

Aufnahme

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

 FIT für Gesundheitsberufe?!

  • Allgemeine Universitätsreife (EU- und Drittstaaten) oder
  • Berufsreifeprüfung oder
  • Studienberechtigungsprüfung oder
  • Relevante einschlägige berufliche Qualifikation 

Zulassungsvoraussetzungen (PDF 156 KB)

Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

Für Ihre Online-Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf

Die Einbringung eines vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungsbogens gilt als Zugangserlaubnis zum schriftlichen Test. Welche Dokumente Sie noch benötigen, erfahren Sie im weiteren Verlauf des Aufnahmeverfahrens.

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Sie erhalten nach Abschluss Ihrer Bewerbung eine automatische Antwort E-Mail. Diese ist Ihre Bestätigung über die erfolgreiche Bewerbung und berechtigt Sie zur Teilnahme am schriftlichen Aufnahmetest.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test, einen praktischen Berufseignungstest und ein Bewerbungsgespräch.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Test beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob die Bewerber*innen grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen in den Bereichen natur- und humanwissenschaftliches Allgemeinwissen (Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, Psychologie, Pädagogik, Humanbiologie, Ernährung etc.) verfügen und Wissen über den Beruf sowie berufsrelevante Persönlichkeitsmerkmale aufweisen. Danach nehmen Kandidat*innen, die das erforderliche Niveau erreicht haben, an einem praktischen Berufseignungstest und einem Bewerbungsgespräch teil. Mit Hilfe des praktischen Berufseignungstests werden u.a. berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Reaktionsvermögen, Beobachtungsgabe, Koordinationsfähigkeit und Körpergefühl eingeschätzt. Im Bewerbungsgespräch werden persönliche Eignungselemente beurteilt. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung und Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen oder auch eine wiederholte Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    • Praktischer Berufseignungstest (40%)
    • Bewerbungsgespräch (40%)
    • Durchschnittswert des Ergebnisses des schriftlichen Aufnahmetests  (20%)

Die Bewerbungskommission, der die Studiengangsleitung und drei bis fünf Personen aus dem Team der Lehrenden angehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Die Studierendenvertretung wird zur Teilnahme dazu eingeladen. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Die Kandidat*innen sind eingeladen, über ein Online-Tool ihren Aufnahmestatus abzufragen. Eine gesonderte schriftliche Information erfolgt nicht.

Die schriftlichen Aufnahmetests finden von 17. bis 19. März 2022 statt. Ihren Testtermin erhalten Sie nach Ende der Bewerbungsfrist.

Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (2018/2020) Wien: Facultas Universitätsverlag.

Folgende Kapitel: 
Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik  
Kapitel 4 Biologie der Zelle 
Kapitel 5 Genetik und Evolution 
Kapitel 6 Gewebe  
Kapitel 10 Kreislauf- und Gefäßsystem
Kapitel 11 Atemorgane
Kapitel 14 Verdauungssystem
Kapitel 18 Nervensystem 
Kapitel 23 Sinnesorgane  
Kapitel 25 Ernährung 

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (PDF 284 KB)

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Comiczeichnung Frau telefoniert und fragt: Wo sind die Videos?

Online-Infosessions verpasst?

Keine Sorge, für Studieninteressierte gibt es die Videos auf YouTube zum Nachschauen.

Jetzt Videos ansehen

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?
Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung
Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.

Studieren mit Behinderung

Sollten Sie Fragen zur Barrierefreiheit oder aufgrund einer Beeinträchtigung einen spezifischen Bedarf beim Aufnahmeverfahren haben, kontaktieren Sie bitte aus organisatorischen Gründen so früh wie möglich Ursula Weilenmann unter barrierefrei@fh-campuswien.ac.at.

Da wir bemüht sind, bei der Durchführung des schriftlichen Aufnahmetests den individuellen Bedarf aufgrund einer Beeinträchtigung zu berücksichtigen, bitten wir Sie, bereits bei der Online-Bewerbung bei Frau Weilenmann bekanntzugeben, in welcher Form Sie eine Unterstützung benötigen.

Ihre Ansprechperson in der Abteilung Gender & Diversity Management:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at
https://www.fh-campuswien.ac.at/barrierefrei

"Ich wusste genau, was ich will"

Bianca Würrer wollte unbedingt Physiotherapie an der FH Campus Wien studieren. Da für sie nur diese Fachhochschule in Frage kam und es viel mehr Bewerber*innen gibt als Plätze vorhanden sind, bereitete sie sich intensiv auf das Aufnahmeverfahren vor.

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Foto: Privat

Kontakt

Sekretariat

Elma Comic
Favoritenstraße 226, D.2.36
T: +43 1 606 68 77-4706

Elisabeth Pachmann
Favoritenstraße 226, D.2.36
T: +43 1 606 68 77-4710

Natalie Spanring-Eder
Favoritenstraße 226, D.2.34
T: +43 1 606 68 77-4700

1100 Wien
F: +43 1 606 68 77-4709
physiotherapie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00-15.00 Uhr 

Karin Inzinger, BA
Assistenz
D.2.34
T: +43 1 606 68 77-4705
F: +43 1 606 68 77-4709
karin.inzinger@fh-campuswien.ac.at

Lehrende und Forschende

Projekte und Aktivitäten


> AIV-Live!

Leitung: Simone Luschin, MA, Mag.a Silke Gruber, MMSPhty, Thomas Christl

> ReMIND

Leitung: Dipl.-Ing. Mag. Franz Werner


> Hebammen-Studium startet zweimal jährlich

Studierende sind im Funktionsraum: Eine Studierende sitzt in der Geburtswanne

01.12.2021 // Ab dem Sommersemester 2023 beginnt das Bachelorstudium Hebammen sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester. Die FH Campus Wien reagiert so gemeinsam mit der Stadt Wien und dem Wiener Gesundheitsverbund auf den steigenden Bedarf. mehr


> Eröffnet: Computertomographie-Labor für Radiologietechnologie

Lehrende steht vor CT und erklärt Funktionsweise.

14.10.2021 // Die FH Campus Wien eröffnete am 14. Oktober feierlich das erste Computertomographie (CT)-Labor an einer österreichischen Fachhochschule. Damit verfügen die Studierenden der FH Campus Wien über eine Infrastruktur, wie sie auch in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen üblich ist. mehr


Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband Physio Austria und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre praktische Ausbildung, die Jobsuche und/oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praktika unter anderem in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes.

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

Personen sitzen gemeinsam am Tisch und unterhalten sich fröhlich

Willkommen im Campusnetzwerk

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