Bachelor

Physiotherapie

berufsbegleitend

Die Physiotherapie arbeitet an der Bewegung des Menschen. Sie richtet den Fokus auf die Bewegungsfähigkeit, alle Systeme, die diese beeinflussen und das Zusammenspiel von Sensorik und Motorik. Die Physiotherapie umfasst als wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens praktisch alle medizinischen Fachbereiche und orientiert sich an den medizinischen Wissenschaften. Physiotherapie wird in der Gesundheitsförderung und Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie in der Palliation und im Hospizwesen eingesetzt. Das Studium kombiniert theoretische Grundlagen von Physiotherapie und Medizin mit praktisch therapeutischen Fächern.

Department
Gesundheitswissenschaften
Thema
Lebensqualität
Mobilität

Highlights

  • Arbeit an der menschlichen Bewegung

  • Von Prävention über Therapie bis Rehabilitation

  • Umfangreiche Praxislernphasen

     

    Facts

    Abschluss

    Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsqualifikation

    Studiendauer
    8 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,361

    + ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

    ECTS
    180 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung SoSe 2024

    12. Februar bis 12. März 2023

    Studienplätze

    32

    1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester

    2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium (derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

    Perspektiven

    Alle Videos
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    Whatchado Josephine Prinke

    "Das Coolste an meinem Studium ist, dass es sehr viele praktische Fächer gibt und man gleich von Anfang an einen großen Einblick in die unterschiedlichen medizinischen Fachbereiche bekommt", erzählt Josephine Prinke, Studierende der Physiotherapie an der FH Campus Wien.

    3:56

    Whatchado Tina Primschitz

    "Das Coolste an meinem Studium ist dessen Vielfalt – einerseits im Hinblick auf die Inhalte des Studiums und späteren Berufs, andererseits aufgrund des lehrreichen Austausches mit den eigenen Studienkollegen*innen, durch den man viel auf seinem persönlichen Lebensweg mitnehmen kann.", so Tina Primschitz, Bachelorstudierende der Physiotherapie an der FH Campus Wien.

    5:57

    Einblick in den Arbeitsalltag

    Der Film von Physio Austria zeigt Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Absolvent*innen: Caterina Plosky arbeitet im Landespflegeheim Mistelbach – Franziskusheim und Mateusz Bialik ist freiberuflich in eigener Praxis tätig.

    2:21

    Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

    Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

    2:08

    Vor dem Studium

    Sie interessieren sich für Medizin, Bewegungswissenschaften, Pädagogik sowie Psychologie und wollen wissen, wie Bewegung funktioniert und wie Sie diese beeinflussen und fördern können. Sie begegnen Menschen aller Altersstufen mit Respekt, Wertschätzung sowie Empathie und orientieren sich an den gesundheitlichen Zielsetzungen Ihrer Patient*innen/Klient*innen. Ihre sozialen, praktischen und körperlichen Fähigkeiten setzen Sie im Rahmen von Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen sowie in der Gesundheitsförderung ein. Sie sind reflektiert und strukturiert, wenn Sie beispielsweise Bewegungsabläufe analysieren. Es macht Ihnen Spaß, selbständig und eigenverantwortlich mit Menschen zu arbeiten, sie zu beraten und zu behandeln.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    Praxis am Campus

    Dank der topmodernen Infrastruktur sammeln Sie bereits während des Unterrichts wertvolle Praxiserfahrung.

    Let's go international!

    Ein Auslandspraktikum bietet Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Eindrücke zu sammeln.

    Gelebter Austausch

    Zahlreiche Disziplinen an einem Standort: Wirken Sie an Forschungsprojekten mit und lernen Sie von anderen.

    Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

     FIT für Gesundheitsberufe?!

    • Allgemeine Universitätsreife (EU- und Drittstaaten) oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Studienberechtigungsprüfung oder
    • Relevante einschlägige berufliche Qualifikation 

    Zulassungsvoraussetzungen (PDF 156 KB)

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

    Für Ihre Online-Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Motivationsschreiben
    • Lebenslauf

    Die Einbringung eines vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungsbogens gilt als Zugangserlaubnis zum schriftlichen Test. Welche Dokumente Sie noch benötigen, erfahren Sie im weiteren Verlauf des Aufnahmeverfahrens.

    Bitte beachten Sie!

    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Sie erhalten nach Abschluss Ihrer Bewerbung eine automatische Antwort E-Mail. Diese ist Ihre Bestätigung über die erfolgreiche Bewerbung und berechtigt Sie zur Teilnahme am schriftlichen Aufnahmetest.

    Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test, einen praktischen Berufseignungstest und ein Bewerbungsgespräch.

    • Ziel
      Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
    • Ablauf
      Der schriftliche Test beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob die Bewerber*innen grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen in den Bereichen natur- und humanwissenschaftliches Allgemeinwissen (Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, Psychologie, Pädagogik, Humanbiologie, Ernährung etc.) verfügen und Wissen über den Beruf sowie berufsrelevante Persönlichkeitsmerkmale aufweisen. Danach nehmen Kandidat*innen, die das erforderliche Niveau erreicht haben, an einem praktischen Berufseignungstest und einem Bewerbungsgespräch teil. Mit Hilfe des praktischen Berufseignungstests werden u.a. berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Reaktionsvermögen, Beobachtungsgabe, Koordinationsfähigkeit und Körpergefühl eingeschätzt. Im Bewerbungsgespräch werden persönliche Eignungselemente beurteilt. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung und Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
    • Kriterien
      Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen oder auch eine wiederholte Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
      • Praktischer Berufseignungstest (40%)
      • Bewerbungsgespräch (40%)
      • Durchschnittswert des Ergebnisses des schriftlichen Aufnahmetests  (20%)

    Die Bewerbungskommission, der die Studiengangsleitung und drei bis fünf Personen aus dem Team der Lehrenden angehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Die Studierendenvertretung wird zur Teilnahme dazu eingeladen. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Die Kandidat*innen sind eingeladen, über ein Online-Tool ihren Aufnahmestatus abzufragen. Eine gesonderte schriftliche Information erfolgt nicht.

    Der schriftliche Aufnahmetest findet am Samstag, 18. März 2023 statt.

    Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (alle Auflagen ab 2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

    Folgende Kapitel: 
    Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik  
    Kapitel 4 Biologie der Zelle 
    Kapitel 5 Genetik und Evolution 
    Kapitel 6 Gewebe  
    Kapitel 10 Kreislauf- und Gefäßsystem
    Kapitel 11 Atemorgane
    Kapitel 14 Verdauungssystem
    Kapitel 18 Nervensystem 
    Kapitel 23 Sinnesorgane  
    Kapitel 25 Ernährung

    Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (PDF 149 KB)


    Im Studium

    Die FH Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. Als einzige Fachhochschule in Österreich bildet die FH Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Berufe sowie Hebammen aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund. Auch mit dem Berufsverband Physio Austria gibt es eine enge Zusammenarbeit. Vielfältige Fachveranstaltungen finden regelmäßig an unserem attraktiven Hauptstandort statt. Studierende profitieren von der modernen Infrastruktur unseres Hauses. Dazu gehören zahlreiche Funktionsräume und als Highlight ein Bewegungslabor, das auch für die Forschung eingesetzt wird. Ausgestattet mit Kraftmessplatten und optoelektronischen Kameras ermöglicht es eine dreidimensionale Analyse menschlicher Bewegungen und ein besseres Verständnis von Funktionsdefiziten bei Alltagsbewegungen. Gemessen wird auch die Muskelaktivität über drahtlose Elektroden, die am Körper befestigt werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten.

    Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit, Technik und Sozialem. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Als erste österreichische Hochschule bietet die FH Campus Wien das Bachelorstudium Physiotherapie berufsbegleitend an, das ab 2023 immer im Sommersemester startet. Die Lehrveranstaltungen finden geblockt am Abend bzw. Wochenende statt, so dass sich Studium und Beruf wesentlich besser miteinander verbinden lassen. Das berufsbegleitende Studium umfasst die gleichen theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen sowie Praxislernphasen wie das sechssemestrige Vollzeit-Studium. Sie erwerben somit die Berufsqualifikation zur*zum Physiotherapeut*in. Im vierten Studienjahr absolvieren Sie vorwiegend die klinisch-praktische Ausbildung. Ein aufrechtes Arbeitsverhältnis ist für die Bewerbung bzw. Aufnahme keine Voraussetzung.

    Das praxisnahe Studium deckt alle Bereiche von Prävention über die Therapie bis zur Rehabilitation ab. Ein Beispiel: Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins - ein möglicher Auslöser ist der Bandscheibenvorfall, bei dem der äußere Ring der Bandscheibe durch erhöhten Verschleiß reißen kann, der innere Gallertkern austritt und auf Nervenwurzeln drückt. Die Physiotherapie kommt hier zum Einsatz. In der Rehabilitation setzt die Physiotherapie vor und nach der Operation an. Physiotherapeut*innen gehen in angeleiteten Rückenschulkursen genau auf die individuellen Bedürfnisse/Problematiken der Teilnehmer*innen ein. Betroffene erlernen nicht nur neues rückenschonendes Bewegungsverhalten, sondern bauen auch gezielt Muskulatur auf.

    Zum physiotherapeutischen Vorgehen gehören unter anderem bewegungstherapeutische Behandlungstechniken und Maßnahmen mit und ohne Hilfsmittel sowie manuelle Therapien. In der Prävention kann die Physiotherapie dazu beitragen, dass es gar nicht zu einem Schaden kommt. Die Gesundheitsförderung beginnt schon viel früher - in Schulen: Hier bringt sich auch der Fachbereich Physiotherapie der FH Campus Wien ein. Er beteiligte sich beispielsweise an dem vom Bund geförderten Projekt "Gesunde Schule", um frühzeitig ein Gesundheitsbewusstsein für Rückenbelastungen zu schaffen und Übungen in den Alltag der Kinder einzubauen.

    Das Studium vermittelt das notwendige Wissen, um Menschen jeder Altersgruppe dabei zu unterstützen, sich bestmöglich bewegen zu können und aktiv ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

    • Sie befassen sich mit physiotherapeutischen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren und mit deren Umsetzung im Behandlungsprozess. Sie verknüpfen das erworbene Fach- und Methodenwissen, um eine umfassende berufliche Handlungskompetenz aufzubauen.
    • Sie erwerben dafür sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz.
    • Sie eignen sich medizinische Grundkenntnisse unter anderem in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene, Biomechanik, Bewegungslehre, Wahrnehmungs- und Haltungsschulung, sowie diverser klinischer Fachrichtungen an.
    • Praktische Fächer wie zum Beispiel Haltungs- und Bewegungsschulung, Grundlagen professionellen Handlings, Massage, Entspannungstechniken, Manualtherapie und Lymphologische Physiotherapie bilden die Grundlage, um die notwendigen Fertigkeiten und Techniken zu entwickeln.
    • Grundlagenwissen auf den Gebieten der Pädagogik, Psychologie, Soziologie, wissenschaftliches Arbeiten, Recht und Ethik runden Ihre Ausbildung ab.
    • Ab dem dritten Semester setzen Sie Ihre theoretisch-praktischen Kenntnisse im Rahmen von umfangreichen Praxislernphasen unter Anleitung von ausgebildeten Physiotherapeut*innen um.

    Einblicke in das Studium

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    Studierende liegen seitlich auf einer Liege im Funktionsraum. Ihre rechten Füße sind in einer Schlaufe, welche von einem Gerät an der Decke hängt, somit hängt der Fuß in der Luft. Am Ende der Liegen stehen andere Studierende, die Übungen mit den liegenden Studierende durchführen. Dabei berühren Sie die Füße der Liegenden Personen und bewegen diese.

    Terapimaster und Slingtraining

    Der "Terapimaster" übernimmt das Gewicht eines Körperteils, wodurch schon früh in der Rehabilitationsphase Beweglichkeit intermuskuläre Koordination  und lokale Kraftausdauer zielgerichtet behandelt werden können. Darüber hinaus kann auch koordinatives Training mit erhöhter Aktivierung kleiner Muskeln durchgeführt werden – sogenanntes Slingtraining.

    Drei Studierende liegen auf eine Liege, es steht jeweils andere Studierende bei einer Liege. Sie machen dabei Übungen und unterhalten sich. Die Studierende auf der Liege haben eine Knierolle unter dem Knie platziert.

    Elektrotherapie

    An modernsten Geräten erlernen die Studierenden die Durchführung der Elektrotherapie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Muskelstimulation und Schmerztherapie

    Studierende sitzen auf bunten Gymnastikbällen im Kreis und machen dabei eine Übung, bei der sie die Hände ausgestreckt in die Höhe halten.

    Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle

    Physiotherapeut*innen sind Expert*innen für Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle. In eigens dafür eingerichteten Therapieräumen wird von der Körperwahrnehmung, über Entspannungstechniken bis hin zum sportlichen Training physiotherapeutische Kompetenz entwickelt. Die Therapieräume sind dafür mit umfassendem und modernstem Equipment ausgestattet.

    Fitnessraum mit Studierenden die unterschiedliche Fitness- und Cardiogeräte ausprobieren.

    Fitnessraum

    Im Fitnessraum erfolgt Medizinische Trainingstherapie sowie praxisnahes Training für Prävention, Therapie und sportorientierte Rehabilitation.

    Leerer Turnsaal. Links im Raum befinden sich Sprossenwände, vorne im Raum ist eine Kletterwand daneben ein Fußballtor.

    Turnsaal

    Der Studiengang Physiotherapie verfügt über einen multifunktionellen Turnsaal mit Kletterwand und Slackline, der sowohl für trainingstherapeutische Zwecke als auch für diverse Spielsportarten genutzt wird.

    Studierende sitzt vor einem Laptop an dem eine Art Kontroller angeschlossen ist, mit vielen Knöpfe und zwei Steuerknüppel. Sie schaut auf den Bildschirm vom Laptop und bewegt dabei die Steuerknüppel.

    Wiener Testsystem

    WTS (Wiener Testsystem) ist ein international verwendetes Befundungs- und Trainingsinstrument, das Physiotherapeut*innen zum Evaluieren und Üben der räumlichen Orientierung, Finger-Hand-Funktion, Reaktionsfähigkeit oder auch Kopplungsfähigkeit der Extremitäten einsetzen.

    Studierende steht mit einem Bein auf eine Fußmessplatte, den anderen Fuß hält er hinten in die Höhe. Gegenüber von ihm ist ein Computer, auf einen Rollwagen, der Druckverteilung des Fußes grafisch darstellt. Neben dem Computer ist eine andere Studierende, die auf die Grafik zeigt und sich mit dem Studierenden unterhält.

    Therapie- und Trainingsgeräte mit instrumentellem Feedback

    Bei der Wiederherstellung, zum Erhalt oder zur Verbesserung der selbständigen Alltagsbewältigung sind sensomotorische Kontrolle und Haltung essentielle Bausteine. Therapie- und Trainingsgeräte mit instrumentellem Feedback helfen den Patient*innen schneller Fortschritte zu erzielen und den Physiotherapeut*innen diese Fortschritte auch objektiv zu evaluieren.

    Eine Studierende sitzt in einem Sessel. Ihr linker Fuß ist dabei an eine längliche Installation vom Sessel angeschlossen, die den Widerstand bei Kniestreckung misst. Sie hebt den linken Fuß. Neben ihr steht ein Mann mit einem Knopf in der Hand. Der Knopf ist mit einem Kabel verbunden, welches zum Sessel führt. Er blickt dabei das Knie der Studierende an.

    Kraft, muskuläre Ansteuerung und Beweglichkeit sind wichtige Faktoren für die Kontrolle und Ausführung menschlicher Bewegungen. Alle drei Faktoren werden mittels der Dynamometrie mit Oberflächenelektromyographie zur Befunderstellung mit dem Geräte erfasst und für das feedbackgesteuerte Training genutzt.

    Ein Studierender sitzt auf einem Ergometer mit Atemmaske und tritt in den Pedalen, neben ihm steht ein anderer Studierende und unterhält sich mit ihm. Das Ergometer hat die Form eines Fahrrades ohne Räder. Beide blicken einander an.

    Mobile Spiro-Ergometrie

    Metabolische Syndrome wie Diabetes oder Adipositas sowie kardio-respiratorische Erkrankungen sind von der WHO als globale Gesundheitsprobleme identifiziert worden. In der Physiotherapie spielen bei der Prävention und Therapie dieser Erkrankungen neben der Medizinischen Trainingstherapie im Organsystem und der Respiratorischen Physiotherapie auch Test- und Trainingssysteme wie unsere mobile Spiro-Ergometrie eine wichtige Rolle.

    Studierender betritt einen schwarzen Plattenbereich im Boden. Vor ihm befindet sich eine Leinwand, auf der eine Straße angezeigt wird. Neben der Leinwand ist ein Tisch, auf dem sich ein Computer und mehreren Monitoren befinden. Dort steht eine Person und beobachtet die Bewegungen des Studierenden

    3D-Bewegungslabor

    Mit Hilfe des Equipments im Bewegungslabor werden den Studierenden neuromuskuläre, kinematische und kinetische Aspekte der menschlichen Alltagsbewegungen veranschaulicht und nachvollziehbar gemacht. Darüber hinaus lassen sich im Bewegungslabor auch wissenschaftliche physiotherapeutische Fragenstellungen bearbeiten.

    Ein Studierender geht auf einem Laufband. Neben dem Laufband befindet sich ein Tisch auf dem eine Person mit einem Laptop sitzt.

    Observative und videobasierte Ganganalyse: Das Gehen ist neben dem Sitzen und dem Stehen die wichtigste Alltagsbewegung. Mit einem hochspezifischen mit Druckmessplatte ausgestatteten Laufband wird observative und videobasierte Ganganalyse durchgeführt. Darüber hinaus ermöglicht das Gerät auch eine gewichtsentlastende Therapie, um das Gangbild von Patient*innen mit neurologischen Erkrankungen oder nach orthopädischen Operationen zu verbessern.

    Eine Person steht auf einem Laufband und ist am Rücken mit einem System verbunden. Vor im befindet sich eine gekrümmte und große Leinwand, die einen Weg zeigEine Person steht auf einem Laufband und ist am Rücken mit einem System verbunden. Vor ihm befindet sich eine gekrümmte und große Leinwand, die einen Weg zeigt auf dem sich rechts und links, Grafiken von Kurvendiagramm befinden.

    GRAIL – Virtual-Reality Labor

    Die Studierenden lernen und erfahren mit Hilfe dieses Systems die Thematiken Echtzeitfeedback und Motor-Re-Education für menschliche Alltagsbewegungen auf weltweit innovativstem Niveau.

     

    Stimmen von Studierenden

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    Portrait Tina Primschitz

    “Im Idealfall schafft man eine Verbesserung für die Patientin oder den Patienten: Sei es eine Verbesserung der Lebensqualität, der Beweglichkeit, der Kraft oder Funktionsfähigkeit.”

    Tina Primschitz studiert Physiotherapie.

     

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Die Lehrveranstaltungsübersicht finden Sie hier
    pdf, 31 KB

    Unterrichtszeiten
    1. bis 6. Semester:
    Maximal zwei Blockwochen pro Semester und maximal neun Wochenenden pro Semester.

    Unterrichtszeit am Wochenende:
    Do, 15.00-20.00 Uhr
    Fr, 8.00-18.45 Uhr
    Sa, 8.00-17.00 Uhr

    7. und 8. Semester:
    Das vierte Studienjahr (7. und 8. Semester) dient großteils der Absolvierung der klinisch-praktischen Ausbildung. Eine Wochenarbeitszeit im Ausmaß von mindestens 30 Stunden pro Woche ist erforderlich.

    Anzahl der Unterrichtswochen
    18 pro Semester

    Um allen Studierenden auch die erforderlichen Praxiserfahrungen und somit einen Studienabschluss innerhalb der regulären Studienzeit ermöglichen zu können, kann es bei Bedarf zu Praxislernphasen während der Sommermonate kommen. Vier Ferienwochen im Juli oder August sind jedenfalls vorgesehen. 

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

    Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

    Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

    Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.

    Nostrifizierungen Physiotherapie
    xlsx, 184 KB

    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Erst mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf als Physiotherapeut*in ausüben. Grundlage dafür ist das Berufsgesetz (MTD- und FH-MTD-Gesetz). Als Physiotherapeut*in arbeiten Sie mit Menschen aller Altersgruppen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, auf den Gebieten der Gesundheitserziehung, Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation, Palliation und im Hospizwesen. Physiotherapeut*innen analysieren und interpretieren sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen und beeinflussen sie mit fachspezifischen Techniken. Sie erstellen gemeinsam mit Patient*innen/Klient*innen Behandlungspläne, wählen therapeutische Maßnahmen und Techniken aus und führen diese durch. Physiotherapeutische Maßnahmen und Techniken umfassen alle Arten von Bewegungstherapie, Wahrnehmungsschulung, manuelle Therapien, Atemtherapie, Heilmassagen, Reflexzonentherapien, lymphologische Physiotherapie, elektro-, thermo-, photo-, hydro- und balneotherapeutische Maßnahmen, Leistungs- und elektrodiagnostische Untersuchungsverfahren. Im Rahmen der Prävention sind Sie vor allem in der Gesundheitserziehung und -beratung tätig. In allen Bereichen arbeiten Sie angestellt oder in freier Praxis, allein oder in multiprofessionellen Teams zusammen mit Ärzt*innen und Expert*innen anderer Fachdisziplinen. Das Studium ist auch eine gute Basis, um nach beruflicher Erfahrung und Weiterbildung Leitungsfunktionen oder Forschungsaufgaben zu übernehmen.

    Der Bedarf erstreckt sich auf Bereiche der Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation in allen klinischen Feldern sowie Prävention, Palliation, Gesundheitsberatung und -erziehung. Sie arbeiten angestellt oder in freier Praxis, allein oder in multiprofessionellen Teams zusammen mit Ärzt*innen und Expert*innen anderer Fachdisziplinen in folgenden Bereichen:

    • Krankenanstalten, Tageskliniken

    • Alten- und Pflegeheime

    • Rehabilitationszentren und Kuranstalten

    • Pädagogische und soziale Einrichtungen

      • Sport- und Freizeiteinrichtungen

      • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge

      • Forschung

        Weiterführender Master

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        Mann in weißen Hemd, Krawatte und Anzugshose vor einer Wand, auf der das F H Campus Wien Logo angebracht ist, welches aus dem künstlerisch gezeichnete C-Form und daneben der Schriftzug FH Campus Wien besteht. Der Mann macht gerade einen Handstand und formt dabei mit seinen Füssen ein Häkchen.

        Wordrap

        Workshops zur Gesundheitsförderung

        Wer studiert, braucht Bewegung als Ausgleich. Deshalb hat der Studiengang Physiotherapie das Projekt Sport und Spiel ins Leben gerufen, bei dem Studierende seit dem Wintersemester 2013/14 Sportkurse für andere Studierende anbieten. Alexander Müller hat vier Semester lang Boden- und Geräteturnen unterrichtet und berichtet von seinen Erfahrungen als Kursleiter.

        Zum Wordrap
        Portraitfoto Bianca Würrer

        "Ich wusste genau, was ich will."

        Bianca Würrer wollte unbedingt Physiotherapie an der FH Campus Wien studieren. Da für sie nur diese Fachhochschule in Frage kam und es viel mehr Bewerber*innen gibt als Plätze vorhanden sind, bereitete sie sich intensiv auf das Aufnahmeverfahren vor. Foto: Privat

        Weiterlesen

        Studieren einfach gemacht

        Personen lächeln einander an
        Studieren probieren

        Wunschstudium testen? Jetzt anmelden

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        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

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        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
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        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        Start-up Service
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer @ FH Campus Wien
        >

        Forscher*innen arbeiten mit digitalen Hilfsmitteln
        28. September 2022

        Wie werde ich Digital Health Expert*in?

        An der Schnittstelle von Gesundheits-, Pflege- und Technikwissenschaften werden Studierende an der FH Campus Wien zu Digital Health Expert*innen ausgebildet und Produkte, Hilfsmittel oder Systeme entwickelt, die die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Menschen aller Altersgruppen verbessern.

        • Gesundheitswissenschaften
        • Lebensqualität

        Kooperationen und Campusnetzwerk

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        Silvia Mériaux-Kratochvila auf der Bühne, vor dem Rednerpult. Sie spricht zum Publikum.

        Plaketten Verleihung

        Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praxisgeber*innen eine Plakette verliehen.

        Alle Fotos

        Geschäftsführerinnen Doris Semotan und Marianne Hengstberger zeigen auf die Plakette, welche auf eine Wand montiert ist. Die Plakette ist bedruckt mit dem F H Campus Wien Logo und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien.

        Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

        Franz Huber Kaufmännischer Direktor, Andreas Reifschneider Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding, Martin Breitenseher Ärztlicher Direktor und Elisabeth Klang Pflegedirektorin halten die Plakette lächelnd hoch. Die Plakette ist bedruckt mit dem F H Campus Wien Logo und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien.

        Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

        Gruppenfoto vom Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette im Eingangsbereich. Die Plakette ist auf einer roten Wand montiert, man sieht auf der Plakette, das F H Campus Wien Logo und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien. Einige Personen aus dem Team, zeigen lächelnd mit dem Zeigefinger, auf die Plakette.

        Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

        Gruppenfoto, des Führungsteams Haus Laaerberg, vor dem Eingangsbereich. In der Mitte vom Team heben einige Personen die Plakette hoch, auf dieser Plakette ist das F H Campus Wien Logo zusehen und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien

        Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband Physio Austria und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre praktische Ausbildung, die Jobsuche und/oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praxislernphasen unter anderem in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes.

        Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Kontakt

        Sekretariat

        Elisabeth Pachmann
        Favoritenstraße 226, D.2.36
        +43 1 606 68 77-4710

        Natalie Spanring-Eder
        Favoritenstraße 226, D.2.34
        +43 1 606 68 77-4755

        1100 Wien
        +43 1 606 68 77-4700
        +43 1 606 68 77-4709
        physiotherapie@fh-campuswien.ac.at

        Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

        Öffnungszeiten während des Semesters
        Mo bis Fr, 8.00-15.00 Uhr 

        Lehrende und Forschende


        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        Der Bedarf an Gesundheitskompetenz steigt stark in allen Disziplinen. Umso wichtiger ist es, die Forschung danach auszurichten und digitale Potenziale miteinzubeziehen.

        AIV-Live!

        Leitung: Simone Luschin, MA, Mag.a Silke Gruber, MMSPhty, Thomas Christl

        ReMIND

        Leitung: Dipl.-Ing. Mag. Franz Werner


        Downloads und Links

        Infofolder Physiotherapie
        pdf, 72 KB
        Themenfolder Gesundheitswissenschaften
        pdf, 727 KB
        Infofolder Bewegungslabor
        pdf, 569 KB
         

        Sie möchten mehr wissen? Wir helfen Ihnen.

         

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