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Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Die FH Campus Wien bietet bereits seit 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege als generalistisches Studium an und kombiniert Pflegewissenschaft mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Studium legt den Grundstein für die evidenzbasierte Pflege: Was Sie in der Pflege planen und entscheiden, beruht nicht allein auf bewährter Tradition, sondern ist wissenschaftlich belegt. Die umfangreichen Berufspraktika absolvieren Sie in den Kranken- und Pflegewohnhäusern des Wiener Krankenanstaltenverbunds, der Vinzenzgruppe in Linz, Ried und Wien bzw. der Barmherzigen Brüder Wien.

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Mag.a Tamara Rechberger
Heidi Schöngrundner

Favoritenstraße 226, D.3.27
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4000
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsberechtigung
446*Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2018/19

8. Jänner bis 25. April 2018

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36**

+ ÖH Beitrag 

 

** Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester

*Davon 338 im Wintersemester an allen Standorten und 108 im Sommersemester an ausgewählten Kooperationsstandorten. Details finden Sie hier.

Programm für das Open House am 17. November 2017

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Programm Gesundheits- und Krankenpflege, Bachelorstudiengang

  • Info Point: Das Studiengangsteam informiert über Studium und Beruf
    08:00 - 18:00
    Festsaal - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Funktionsraum für Gesundheits- und Krankenpflege: Ausstellung von Übungspuppen für diverse Basismaßnahmen in der Pflege
    08:00 - 13:30
    D.1.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Funktionsraum für Gesundheits- und Krankenpflege: Ausstellung von Übungspuppen für diverse Basismaßnahmen in der Pflege
    08:00 - 13:30
    C.1.23 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Hausführung Gesundheit: Erkunden Sie mit Studierenden die Funktionsräume im Gesundheitsbereich
    09:00 - 18:00
    Foyer - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag zu Studium und Beruf
    10:00 - 11:00
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag zu Studium und Beruf
    13:00 - 14:00
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Was Sie mitbringen

Sie interessieren sich für Pflegewissenschaft, angewandte Pflegemethoden, Medizin und Gesundheitswissenschaften. Gesundheits- und Krankenpflege bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen, nach humanistisch-ethischen Grundwerten zu handeln und PatientInnen mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen. Sie entscheiden sich für eine Praxisdisziplin, die prozessorientiert vorgeht und dabei das Arbeiten mit Pflegediagnosen, Pflegezielen und Pflegemaßnahmen in das Zentrum stellt. Sie möchten Ihre Entscheidungen auch wissenschaftlich begründen können. Sie haben ein Berufsbild von der Gesundheits- und Krankenpflege, das nicht allein in der Tradition verhaftet ist, sondern Sie sind sich bewusst, dass sich der Beruf rasant in Richtung evidenzbasierter Pflege sowie Gesundheitsförderung und Prävention weiterentwickelt.

Whatchado - Alexander Schwab

„Zusätzlich zum Theorieblock haben wir an der FH in Funktionsräumen Praxisunterricht, wo wir gewisse Handgriffe und Grundfertigkeiten erlernen.“ Der 25-Jährige Alexander Schwab studiert Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. Zuvor hatte er eine ganz andere Richtung eingeschlagen, nämlich Informatik & Physik. Was er nach seinem Studium machen möchte? „Ich würde gerne nach Afrika in ein Krisengebiet fahren und dort Menschen helfen und den Master machen.“

Whatchado - Katharina Scheinast

"Sehr wichtig sind Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz" für Katharina Scheinast in ihrem Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. Die Umstellung von Uni zur FH war für sie die größte Herausforderung, "weil ich diesen geregelten Tagesablauf so nicht mehr gekannt habe."

Portrait Andreas Stöger schwarz weiß

Mir hat einfach etwas gefehlt

Andreas beendet sein Studium im Sommer 2017. Seine Ausbildung vor dem Studium war weder Sprungbrett noch Endstation. Er wollte nämlich etwas ganz anderes.

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Foto: Privat

 

 

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien. Mit ihr entwickelten wir das Bachelorstudium im Rahmen eines Lehrverbundes. Wichtige PartnerInnen aus der Praxis sind der Wiener Krankenanstaltenverbund, mit dem wir in Kooperation unsere umfangreichen Berufspraktika durchführen, die Vinzenzgruppe und die Barmherzigen Brüder Wien. In der nahen Zukunft liegt ein großes Potential in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Nahe an Wissenschaft und Forschung agieren wir auch, wenn wir unsere Studieninhalte weiterentwickeln. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Pflegewissenschaft in Kombination mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Grundstein für die evidenzbasierte Pflege
  • Umfangreiche Berufspraktika

Das Studium verbindet Wissenschaft mit viel Praxis, die auch die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege möglich macht. Pflege, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, darin unterscheidet sich das Studium vom herkömmlichen berufsbildenden Schulsystem. Die evidenzbasierte Pflege ist die Basis, auf der Sie Menschen die beste Pflege anbieten und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten können. Damit sind Sie als AbsolventIn in der Lage, wissenschaftliche Entwicklungen zu verfolgen, kritisch zu hinterfragen und auf einzelne Fälle in Ihrem beruflichen Alltag umzulegen. Das alleine reicht jedoch noch nicht, um fundiert pflegerische Maßnahmen zu setzen. Wichtig ist zu erkennen, was für PatientInnen und ihre persönliche Umgebung machbar ist und was die Organisation zulässt. Das alles wägen Sie mit Ihren pflegerischen Erfahrungen ab, um am Ende eine für PatientInnen optimale Entscheidung zu treffen.


Was Sie im Studium lernen

Ihr Studium orientiert sich an internationalen Standards, ist praxisnahe und wissenschaftlich fundiert. Sie erwerben neben fachlich-methodischen wissenschaftliche, sozial-kommunikative und Selbstkompetenzen. Im methodischen Ansatz fördert das Studium projekt-, problem- und handlungsorientiertes Lernen.

  • Sie lernen über Pflegetheorien und den Pflegeprozess ebenso wie über Gesundheits- und Krankenpflege spezieller Zielgruppen und in unterschiedlichen Settings. Dazu zählen die Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen und die Betreuung von Angehörigen und Bezugspersonen. Allgemeine und spezielle medizinische Grundlagen haben neben der Pflegewissenschaft einen wesentlichen Anteil an der Ausbildung. Wissen der Sozial- und Humanwissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Pädagogik sowie über Gesundheitswissenschaften vermittelt zusätzlich ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
  • Der soziale und persönliche Hintergrund der Menschen ist vor allem in der Beratung und Kommunikation wichtig - Beratungstechniken werden ebenso gelehrt wie Gesprächsführung, Konfliktlösung und Krisenkommunikation.
  • Sie befassen sich darüber hinaus mit Organisation, Ethik und Recht. Zu den organisationsbezogenen Inhalten gehören Management im Gesundheitsbereich, Strukturen und Einrichtungen des Gesundheitswesens ebenso wie Qualitäts- und Projektmanagement und Informatik.
  • Während Ihres Studiums stehen theoretische und praktische Lehrveranstaltungen in einem ausgewogenen Verhältnis. Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praktikumssemester.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie VO

Allgemeine Pathologie VO

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsbestimmungen in der Pathologie - statistische Größen
-Aufgaben des Pathologen/der Pathologin - intravitale und postmortale Diagnostik
-Krankheitsursachen, Verlauf und Folgen
-Pathologie der Vererbung
-Störungen des Zellwachstums und der Zellvermehrung
-Zell- und Gewebsschäden
-Regeneration und Reparation von Geweben
-Entzündungspathologie
-Tumorpathologie
-Störungen des Kreislaufs
-Bildgebende Diagnoseverfahren und Laborparameter

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz, Gerald Handl, MSc

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Infektionslehre:
-Grundlagen der Infektionslehre
-Das Immunsystem
-Schutzimpfungen/Impfplan-, reaktionen/Abwehrmechanismen
-Methoden des Erregernachweises
-Meldepflichtige Erkrankungen
-Infektionszeichen
Mikrobiologie und Parasitologie:
-Bakterien
-Viren
-Prionen
-Pilze
-Parasiten/Mehrzellige Parasiten
Hygiene in Gesundheitseinrichtungen und im extramuralen Bereich:
-Organisation der Krankenhaushygiene (Hygienestandards)
-Nosokomiale Infektionen
-Allgemeine Hygiene und Hygienemaßnahmen
-Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
-Händehygiene
-Hygiene in speziellen Pflegesettings
-Schutzkleidung- Isolierung
-Infektionsprävention für MitarbeiterInnen
-Infektionsschutz bei multiresistenten Keimen
-Lebensmittel- und Umwelthygiene
-Untersuchungsmaterial

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

Vortragende: Dr. med. univ. Michael Klimas

3 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Medizinische Terminologie:
-Lage- und Richtungsbezeichnungen, Zahlen, Farben
-Deklinationen
-Klinische Fachsprache und Vokabeln
Biologie:
-Grundlagen der Biologie, Chemie und Biochemie
-Grundlagen der Biophysik
-Biologie der Zelle
-Genetik und Evolution
-Gewebe
Anatomie Physiologie:
-Der gesunde Mensch
-Körperbau und Bewegungsapparat (aktiv+passiv)
-Herz-Kreislaufsystem
-Respirationstrakt
-Blut, Immunsystem, lymphatische Organe
-Verdauungstrakt
-Nieren und ableitende Harnwege
-Geschlechtsorgane
-Endokrines System
-Nervensystem
-Sinnesorgane (Augen, Ohren, Haut)
Ernährung:
-Qualitative und quantitative Zusammensetzung der Nahrung
-Stoffwechsel und Ernährung
-Exemplarische Diätformen
-Grundlagen der Säuglingsernährung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

3 4
Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Mag.a Bettina Hojdelewicz

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
-Zentrale Inhalte: Selbst-Wahrnehmung und Interaktion
-Konzeptsystem der Kinaesthetics®
-Unter Anderem: (1) Grundlagen der Bewegung und Gewichtsverlauf in der Schwerkraft, (2) Bewegungsmuster, (3) Positionen für die jeweiligen Bewegungsaktivitäten, (4) äußere Faktoren zur Bewegungsförderung
-Positionierungstechniken: VATI Positionierungen, Rücken-, Seiten-, Bauchpositionierungen und sitzende Positionierungsarten, Handling Positionierungshilfsmittel

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

2 2
Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Vortragende: Marianne Dunst, MSc., Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Gabriela Ludwig, Mag.a Monika Mayer, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

4 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

-Basisphilosophie/anthropologische Konzepte/Menschenbild des pflegerischen Handelns
-Als Lehrinhaltsstruktur werden die „12 Lebensaktivitäten (LA) vom Modell des Lebens nach Roper, Logan und Tierney (1993; 2009) herangezogen. Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung, der transkulturellen Pflege, der Basalen Stimulation® und Kinästhetik finden im Rahmen der jeweiligen LA ihre Berücksichtigung.
-Die inhaltlichen Bearbeitungen der nachgenannten Lebensaktivitäten sind mit 1-3 (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studien zu verknüpfen.
-Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und Kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Sich als Mann und Frau fühlen und verhalten“ und „Schlafen“ werden nach folgender Systematik bearbeitet (ausgenommen LA „Sinn finden/Sterben“):
a. Bedeutungsaspekt:
-Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem
-Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen in Bezug auf das Eigene und Fremde
-Die Einflussfaktoren auf die jeweilige LA und deren Wechselwirkungen
b. Beobachtungsaspekt:
-Verhaltensmuster der jeweiligen LA
-Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand
-Veränderungen wahrnehmen und beschreiben
-Pflegerelevante Beobachtungen von Haut und Hautanhangsgebilden sowie von Gestik, Mimik, Körperhaltung und Kognition. Erkennen, Dokumentieren und Weiterleiten von Abweichungen
-Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene wie Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie, Thrombose, Dekubitus etc.
c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
-Selbstpflegefähigkeit und Pflegeabhängigkeit als wechselseitigen Prozess, Dependenzpflege
-Möglichkeiten zur Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Ehr- und Schamkonzepten
-Den Pflegebedarf erheben, beurteilen und pflegerische Maßnahmen in allen Versorgungsformen und Versorgungsstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung, der Lebenswelten und der Pflegeforschung ableiten
-Prophylaktische Maßnahmen in Bezug auf den lebensweltlichen Hintergrund und die gesamte Lebensspanne

Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:
LA „Sich bewegen“:
Bedeutung:
-Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne
-Eigene Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen
-Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden
-Die Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ aufzeigen und deren Wechselwirkungen
Beobachtung:
-Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der Raumlage
-Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegefähigkeit
-Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Lähmungen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)
-Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontrakturen, Thrombose etc.)
Pflegeangebote auswählen und anwenden:
-Gesundheitsförderung durch Bewegungsprogramme und Körpertherapien
-Rückenschonende Arbeitsweisen
-Bewegungsübungen und Lagewechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

Hinweis:
-Pflegeinterventionen wie Mobilisations- und Positionierungstechniken -> siehe Fertigkeitentraining „Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation“

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

4 4
Klinisches Praktikum 1 PR

Klinisches Praktikum 1 PR

Vortragende: Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc

0 SWS
8 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
-Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

-Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
-Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
-Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
-Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
-Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

0 8
Notfallmanagement ILV

Notfallmanagement ILV

Vortragende: Mag. Helmut Beichler

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

-Gesetzliche Grundlagen der Ersten Hilfe
-Gefahrenbereiche
-Rettungskette
-Lebensbedrohliche Situationen
-Sofortmaßnahmen
-Krisenintervention
-Notfallmanagement im Krankenhaus
-Katastrophenschutz
Ethik im Rahmen der Reanimation
Simulationstraining

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Cigdem Kurt, BSc., MSc.,

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Ermitteln von Vitalparametern:
-Non-invasives Monitoring: manuelles und maschinelles Ermitteln von: Puls, Blutdruck, Temperatur, Bewusstsein, Vigilanz, Atemfunktion  Grundlagen
-Dokumentieren und Interpretieren der ermittelten Werte
-Anwendung stationsüblicher Dokumentationsverfahren
Katheterismus:
-Harnkatheterismus (geschlechts- und altersspezifisch, Arten des Katheterismus, Materialien, Durchführung), Instillationen und Spülungen
-Pflegerische Anforderungen beim liegenden Katheter, Auffangsysteme
-Suprapubischer Blasenkatheterismus
-Restharnbestimmungen mittels Einmalkatheter und nichtinvasiver sonographischer Methoden
Einläufe: Darmeinläufe und Klistiere:
-Definition, Indikationen und Kontraindikationen
-Wirkung und Formen (Einmalklistiere, Reinigungseinlauf, Darmspülungen, Kontrastmitteleinlauf, Medikamentöser Einlauf)
-Herstellen eines Einlaufes, Information, Lagerung und Betreuung der Patientin/des Patienten während des Einlaufes, Nachbereitung, hygienischer Umgang

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsklärung: Pflegetheorie, Pflegemodell, konzeptionelles Pflegemodell, Metaparadigma
-Abstraktionsniveau und Typologien von Theorien
-Implementierung von Pflegemodellen in die Pflegepraxis
-Nutzen von Pflegemodellen
-Aktueller Stellenwert von klassischen Pflegemodellen
-Kritik an Pflegetheorien
-Zentrale Aussagen zu Gesundheit/Wohlbefinden, Mensch, Umwelt und Pflegerisches Handeln in Pflegemodellen (z.B. Hildegard Peplau, Nancy Roper, Dorothea Orem, Kristen Swanson, Marie-Luise Friedemann)
-Pflegetheoretische Aspekte in Verbindung mit dem Problemlösungsprozess
-Der Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess
-Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses
-Schritte des Pflegeprozesses inkl. Beschreibung und Charakterisierung
-Kritische Reflexion hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen
-Gesetzliche Grundlagen (hinsichtlich der Pflegedokumentation)
-Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses (Schwerpunkt: Pflegeassessment)
-Inhalte des Diagnostischen Prozesses

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

2 2
Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Gabriela Ludwig, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler, FH-Prof.in Mag.a Sabine Schweiger, MMag. Philipp Seitz

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
-In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
-Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
-Erstellung einer Anamnese
-Präsentation einer ATL
-Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
-Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
-Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
-Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
-Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
-Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
-Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
-Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
-Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
-Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
-Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
-Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
-Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV

Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV

Vortragende: Dr. Andreas Zeilinger, DGKP

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

>Überblick über die berufsrelevanten Rechtsbereiche und rechtlichen Regelungen
>Besonderheiten der Gesundheitsberufe aus rechtlicher Sicht
>Fallspezifische Lösung von rechtlich relevanten Sachverhalten der Pflege in unterschiedlichen Settings
>Berufliche Kompetenzen gemäß GuKG
>Berufsberechtigung, Berufsausübung, Berufsbezeichnung, Berufspflichten und -rechte
>Darstellen des Verhältnisses der einzelnen Rechtsbereiche Berufsrechte, Organisationsrechte (z.B. Krankenanstaltenrecht, Heimrecht), PatientInnenrechte, Arbeits- und Dienstrecht, Zivil- und Strafrecht allgemein zueinander

Prüfungsmodus

Mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Diskussion

Sprache

Deutsch

1 1
Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 1 VO

Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 1 VO

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz, Dr. Irina Schwager

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Innere Medizin (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)

des Herz-/Kreislaufsystems, des blutbildenden Systems und Immunsystems:
-Blutdruckregulationsstörungen
-Erkrankungen des Gefäßsystems
-Koronare Herzkrankheit und Myokardinfarkt
-Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen
-Entzündliche Herzkrankheiten; Herz(klappen)fehler
-Erkrankungen der Blutzellen (rot, weiß), Koagulopathien
-Maligne Lymphome
-HIV-Infektion und AIDS
-Allergien und Autoimmunerkrankungen

des Respirationssystems:
-Infektiöse Atemwegserkrankungen
-Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Fibrosen
-Bronchial- und Lungentumore
-Erkrankungen des Lungenkreislaufes
-Pleuraerkrankungen
-Aspiration- und Aspirationspneumonie

des Verdauungstraktes:
-Ösophagus- und Magenerkrankungen
-Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
-Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen

des Stoffwechsels und endokrinen Systems:
-Diabetes Mellitus Typ I und II
-Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde
-Fett- und Purinstoffwechsel
-Ernährungsbedingte Erkrankungen
des Bewegungsapparates:
-Degenerative/Entzündliche/Rheumatische Erkrankungen
-Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
-Angeborene Fehlbildungen

Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Neurologie (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)
des zentralen und peripheren Nervensystems:
-Zerebrale Krampfanfälle, Infekt., entzündliche und degenerative Erkrankungen des ZNS,

Intracraniale Druckerhöhungen, Kopfschmerz
-Tumore des ZNS, Muskelerkrankungen
-Zerebraler Insult
-Zerebrale Schädigung/Auswirkung einer Hypoxie

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens
-Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens
-Kriterien von Wissenschaftlichkeit
-Arten von Quellen/Literatur/Publikationen
-Überblick über Literaturverwaltungsprogramme
-Literaturrecherche

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Ethik und transkulturelle Pflege ILV

Ethik und transkulturelle Pflege ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Allgemeine Ethik:
-Begriffsklärung: Ethik, Moral, Ethos, Werte (berufliche und kulturelle Werte, Wertekonflikte), Normen, Regeln, Tugenden
-Aufgaben der Ethik, Grundfragen der Ethik, Ziele und Grenzen der Ethik
-Modelle deskriptiver Ethiken (exemplarisch): z.B. phänomenologischer Ansatz, sprachanalytischer Ansatz
-Klassische Theorien normativer Ethiken (exemplarisch): Deontologie, Teleologie oder konsequenzialistische Ethik, Tugendethik, kommunitaristische Ethik, Gerechtigkeitsethik, Ethik
-Gegenwärtige Ansätze: Care-Ethik, Verantwortungsethik

Ethik in der Pflege:
-Ethik in der Pflege: Ethische Probleme in Einrichtungen des Gesundheitswesens, die besondere Situation der Pflegenden
-Ethikkodex: Funktion eines Berufskodex, ICN-Kodex
-Ausgewählte Grundfragen und Spannungsfelder der pflegerischen Praxis (exemplarisch): Autonomie der/des PatientIn (informed consent, Recht auf Nichtwissen), das Verhältnis Patientin-Pflegeperson-Angehörige, Nahrungsablehnung, Hirntod und Wachkoma, Organtransplantation, Therapiebegrenzung - Therapieabbruch, Aggression und Gewalt, PatientInnenverfügung, Rationierungen im Gesundheitswesen u. a. m.
-Organisationsethik und Ethikkomitee: Modelle, Aufgaben, Ziele
-Modelle der Entscheidungsfindung z.B. Rabe, Nimwegener

Transkulturelle Pflege:
-Verhältnis von Kultur und Religion
-Konzepte zur transkulturellen Kompetenz
-Modelle der transkulturellen Pflege (z.B. M. Leininger)
-Transkulturelle Interaktion im pflegerischen Setting

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Familien- und Gemeindenahepflege ILV

Familien- und Gemeindenahepflege ILV

Vortragende: Raphael Schönborn, MA

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Familie als System - Erwartungshaltungen, vorhandene Ressourcen, Lebens- bzw. Beziehungswelten und Motivationen von Angehörigen und Bezugspersonen
-Rolle der Pflegeperson im Spannungsfeld von Erwartungen und Anforderungen
-Beratungs-, Anleitungs- und Schulungsrolle von Pflegepersonen im häuslichen Pflegesetting
-Qualitätssicherungssysteme in der familien- und gemeindenahen Pflege
-Modell nach M-L. Friedemann
-Calgary- Familien-Assessment und Interventionsmodell (Familiengespräch und Dokumentation, Abschluss des Familienkontakts)
-Pflegewissenschaftliche Ansätze und Konzepte der Familien- und Gemeindenahenpflege (WHO-Konzept/Family Health Nurse, Family Nursing)
-Gesetzliche Rahmenbedingungen, Organisations-, Kooperations- und Finanzierungsmöglichkeiten
-Belastungs- und Entlastungsfaktoren für das pflegende Bezugssystem
-Aktuelle Forschungsergebnisse, Modellprojekte und der Umsetzungsstand in Österreich und Deutschland

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

1 1
Fertigkeitentraining "Basale Stimulation & Bobath Konzept" UE

Fertigkeitentraining "Basale Stimulation & Bobath Konzept" UE

Vortragende: Johanna Binder, MSc., Cathrine Chalupka, MSc, Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Gabriela Ludwig

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
Basale Stimulation®:
-Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) der Basalen Stimulation®
-Erfahrungen und basalstimulierende Angebote im somatischen, vibratorischen, vestibulären, auditiven, audiorhythmischen, oralen/olfaktorischen, taktil-haptischen, visuellen Bereich
-Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Konstanz der Berührung, Kontaktintensität
-Beruhigende und belebende Ganzkörperpflege
-Entfaltendes und Rückzug begleitendes Angebot
-Umgrenzende Positionierung
Bobath Konzept:
-Prinzipien des Bobath-Konzepts
-Prozess des aktiven Bewegungslernens
-Handling bei Bewegung im Bett, Positionierung, Bewegung des Beckens und Oberkörpers, Sitzen, Transfer und Mobilisation bei teilaktiven und schwer betroffenen PatientInnen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Geriatrie und Gerontopsychiatrie VO

Geriatrie und Gerontopsychiatrie VO

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Einführung/Begriffsdefinition Geriatrie, Gerontopsychiatrie
Biologische Aspekte des Alterns

Geriatrie
Spektrum der Geriatrie
-Prävention
-Akutgeriatrie
-Geriatrische Rehabilitation
-Palliative Geriatrie
Geriatrisches Assessment
Altersspezifische Phänomene
-Multimorbidität (z.B. Herz–Kreislaufsystem, Urogenitaltrakt, Verdauungstrakt, Sinnesorgane, Bewegungsapparat, Infektionskrankheiten, Nervensystem etc.)
-Chronizität
-Immobilisation
Schlafstörungen
Impfungen im Alter
Medikation im Alter (Polypharmazie)
Das geriatrische Team

Gerontopsychiatrie
Delir
Demenzen
Altersdepression
Suizidalität

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Gerontologie und gerontologische Pflege ILV

Gerontologie und gerontologische Pflege ILV

Vortragende: Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsdefinitionen von Gerontologie, Geriatrie, Langzeitpflege und gerontologische Altersforschung, Alterstheorien und Altsein als Lebensbedingung
-Strukturwandel des Alterns (demographische Entwicklung, soziologische Sichtweise)
-Bedürfnisse alter und alternder Menschen (Nähe, Sexualität, Bildung etc.)
-Lebensqualität im Alter
-Einrichtungen/Angebote für alte Menschen in Österreich und im internationalen Vergleich
-Betreuungskonzepte in der gerontologischen Pflege (Biographiearbeit, Validation, etc.)
-Pflegerische Interventionen bei Altersdepression, Delir, Demenz, Deprivation, Aggression und Regression
-Ausgewählte Assessmentinstrumente in der gerontologischen Pflege
-Zusammenarbeit mit dem Bezugssystem und Beratung im Setting gerontologische Pflege
-Qualitätsmanagement und Qualitätsmerkmale im Setting der gerontologischen Pflege
-Ethik in der gerontologischen Pflege am Beispiel der Mangelernährung
-Gewalt und Aggression in der gerontologischen Pflege

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Geschichte der Pflege ILV

Geschichte der Pflege ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Roswitha Engel

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Wesen, Aufgaben und Ziele der Geschichte
-Gesundheit, Krankheit sowie Verfahren der Pflege und Heilkunde in der Antike
-Entwicklung von Pflege, Medizin und Spitalswesen im Mittelalter
-Entstehung der ersten Krankenhäuser und Krankenversorgung von der Renaissance bis zur frühen Neuzeit
-Die Anfänge der Professionalisierung der Krankenpflege sowie bedeutende Persönlichkeiten, z.B. Theodor Fliedner, Florence Nightingale, Agnes Karll
-Das Berufsbild am Beginn des 20. Jahrhunderts
-Die Geschichte der österreichischen Pflege
-Die Krankenpflege zur Zeit des Nationalsozialismus
-Die Entwicklung nach 1945 bis in die Gegenwart
-Darstellung des Standes der Pflege in der heutigen Gesellschaft in Verbindung mit ihrer Geschichte

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Klinisches Praktikum 2 PR

Klinisches Praktikum 2 PR

Vortragende: Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc

0 SWS
9 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
-Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
-Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
-Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
-Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
-Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
Hinweis:
siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

0 9
Palliative Care ILV

Palliative Care ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Sabine Schweiger

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

-Geschichte der Hospiz- und Palliativbewegung: Historische und gegenwärtige Entwicklungen von Hospiz und Palliative Care
-Ausgewählte Definitionen der Palliative Care: WHO, EAPC, Caring, Spiritual Caring
-Der Sterbeprozess und die Stadien des Sterbens (z.B. Kübler-Ross, Renz, Jonen-Thielemann)
-Trauerphasen- und Traueraufgabenmodelle (z.B. Kast, Worden)
-Palliative Care in verschiedenen Versorgungskontexten: Betreuung am Lebensende in unterschiedlichen Institutionen, zu Hause und in Notfallsituationen, vom würdigen Umgang mit dem Verstorbenen und seinem Bezugssystem
-Ausgewählte Symptome in der Palliative Care inkl. Assessmentinstrumente: „Total pain“ und Schmerztherapie, Fatigue, Ernährung und Appetitlosigkeit, Kachexie, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation und Diarrhoe, Dyspnoe, Agitation, Pruritis, Stomatitis und Xerostomie, Angst und Depression, Dehydratation in der letzten Lebensphase
-Bedürfnisse Sterbender: Körperliche, psychische, religiöse-kulturelle Bedürfnisse und spirituelle Begleitung
-Psychosoziale Aspekte: Kommunikation mit Sterbenden und Schwerkranken, „Breaking Bad News“, Trauerprozesse verstehen und begleiten, pflegender Umgang mit Abschied und Trauer des Gesundheitspersonals
-Ethik in der Palliative Care: ethische Entscheidungskulturen, Sterben in Würde, Euthanasiedebatte, PatientInnenverfügungen und Vorsorgevollmacht

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE

Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Gabriela Ludwig, Mag.a Dr.in Gerlinde Rebitzer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Arzneimittelgabe: Arzneimittelformen, gesetzliche Bestimmungen hinsichtlich Medikamentenanordnung- u. verabreichung (inkl. Suchtgiftgebarung), inkl. Delegation (Qualitätssicherung: Aufgaben des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege hinsichtlich Bestellung, Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung von Arzneimitteln, Beobachtung von Wirkung/Nebenwirkungen des verabreichten Arzneimittels und Dokumentation), Gestaltung von Arzneimittelverpackungen und Packungsbeilagen, Anwendungs- und Aufbewahrungshinweise, Arzneimittelberechnungen, Fehlermanagement bei falscher Arzneimittelgabe
-Standard Operating Procedures (SOP): Prinzipien, exemplarische Durchführung bei Diabetes mellitus
-Punktionen: Vene, Kapillare, Arterie, Vorbereitung (z.B. Emla Pflaster), Durchführung und Nachsorge bei venösen und kapillaren Blutabnahmen
-Periperer Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, peripherer Gefäßkatheter, Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge beim Setzen von peripheren Gefäßkathetern
-Zentraler Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge, Setzen und Handling
-Teilweise und vollständig implantierbare Kathetersysteme: Funktionsprinzip, Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge, Setzen und Handling
-Injektionen: s.c., i.m., i.v., Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung bei Injektionen
-Infusionen: Infusionsarten, Infusionszubehör, Tropfgeschwindigkeitsberechnung, Tropfenzähler, Infusomat, Motorspritze, Infusionsvorbereitung, An- und Abschluss von Infusionen bei liegendem Gefäßzugang
-Sonden: Legen der Magensonde, Wechsel der PEG Sonde, Assistenz bei Sengstaken-Blakemore, Lagekontrolle und pflegerische Interventionen bei liegenden Sonden

-Hinweis:
-Transfusionen und Bedside- Test, Durchführung patientInnenennaher Blutgruppenüberprüfung; siehe Fertigkeitentraining „Überwachung“
-Grundlagen des invasives Monitorings: arterielle Blutdruckmessung, ZVD-Messung, Temperatur; siehe Fertigkeitentraining „Überwachung“

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

1 1
Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
-Erstellung einer Anamnese
-Präsentation einer ATL
-Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
-Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
-Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
-Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
-Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
-Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
-Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
-Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
-Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
-Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Wissenschaftliche Schreibwerkstatt PR

Wissenschaftliche Schreibwerkstatt PR

Vortragende: Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Mag.a Bettina Hojdelewicz

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Leseformen und Lesetechniken
-Aktivierende Schreibübungen
-Literaturbearbeitung (Bewertung, Zusammenfassung, Zitierung)
-Gestaltung eines Exposés für die Bachelorarbeit

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO

Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO

3.5 SWS
3.5 ECTS

Lehrinhalte

Erkrankungen und Störungen, einschl. deren Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose mit Schwerpunktlegung auf Chirurgie, Kinderheilkunde und Gynäkologie
Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
des Herz-/Kreislaufsystems:
-Angeborene Herzfehler/Erworbene Herzklappenfehler
-Perikarderkrankungen
-Erkrankungen der Arterien und Venen
-Operative Verfahren
des Respirationssystems
-Fehlbildungen
-Nichttumoröse Erkrankungen (Aspiration, Atelektase)
-Tumore
-Thoraxverletzungen
-Operative Verfahren
des Verdauungstraktes
-Angeborene Fehlbildungen
-Ösophagus- und Magenerkrankungen
-Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
-Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen
-Operative Verfahren
-Bariatrische Chirurgie
des Stoffwechsels und endokrinen System
-Hypophyse, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennierenrinde
-Operative Verfahren an der Schilddrüse
des Bewegungsapparates:
-Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
-Angeborene Fehlbildungen
-Operative Verfahren

Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
der weiblichen Geschlechtsorgane:
-Tuben und Ovarien, Uterus, Vulva und Vagina, Mammae,
-Operative Verfahren

Pädiatrische Interventionen bei Erkrankungen:
Pädiatrie und Kindergesundheit - Einführung:
Therapeutisches Team, Gespräch mit Eltern, häufige Problemstellungen in der Pädiatrie – Das Schreibaby, Schlafprobleme, Ernährungsprobleme, unerwünschte Verhaltensweisen
Pädiatrische Konsultation (Anamnese, interne Untersuchungen, Entwicklungsstatus, Meilensteine, etc.)
Der Weg in der präpartalen Diagnostik – exemplarische Darstellung des Behandlungspfads
Das Kind mit angeborenen Fehlbildungen - Überblick über die wichtigsten angeborenen Fehlbildungen; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel eines angeborenen Herzfehlers
Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie
Das plötzlich kritisch erkrankte Neugeborene im Krankenhaus und zu Hause z.B. Sepsis
Das Kind mit
-respiratorischer Erkrankung – akute Laryngitis, Cystische Fibrose inkl. Tranistion;
-akutem Bauchschmerz
-mit akuter Darminfektion – Gefahr der Dehydratation – Nahrungsmanagement (Ernährungs- und Flüssigkeitsbedarf NG bis zum Schulkind)
-Down-Syndrom - Überblick über die häufigsten genetischen Erkrankungen; Behandlungspfad exemplarisch
-Krampfanfällen - am Beispiel der Epilepsie und des Fieberkrampfs
Das onkologisch erkrankte Kind – Überblick über die wichtigsten kindlichen Tumore; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel der Leukämie
Kindeswohlgefährdung – Ursachen, Auswirkungen am Beispiel der Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch; Übergewicht; Teenagerschwangerschaft

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

3.5 3.5
Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Wissensquellen in der Pflege
-Pflegewissenschaft/- forschung: Definition und Gegenstandsbereich
-Historischer, nationaler und internationaler Exkurs der Entwicklung von Pflegewissenschaft & Pflegeforschung
-Gebiete der Pflegeforschung
-Forschungsansätze (Überblick)
-Forschungsprozess
-Ethische Aspekte der Pflegeforschung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE

Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Gängige Fachtermini in der Gesundheits- und Krankenpflege
-Zusammenfassung und Analyse englischer Fachliteratur
-Erweiterte Kommunikationsfertigkeiten im Rahmen wissenschaftlicher Diskurse

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Englisch

1 1
Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
-Allgemeine Verbandtechniken: Bindenverbände, Schlauchmullverbände, Netzverbände
-Grundlagen des Wundmanagements: Wundarten, Wundheilungsphasen, Wundbeurteilung, Prinzipien der Wundbehandlung, Wunddokumentation
-Einflussfaktoren auf die Wundheilung
-Verbandstoffe
-Chronische Wunden
-Stomaversorgung

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE

Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsklärung Körperwahrnehmung (Körperbild und Körperarbeit) und Ergonomie
-Physiologische Prinzipen des Körpers und der Bewegung
-Prinzipien, Instrumente und Hilfsmittel der Ergonomie
-Adaption der Umwelt (Lebensraum und Arbeitsplatz) an ergonomische Erfordernisse
-Pathologische Veränderungen der Ergonomie (Beanspruchungsgrenzen, Bewegungseinschränkungen, Asymmetrien)
-Ausgleichende präventive und gesundheitsfördernde Angebote (Stabilisierung, Dehnung, Entspannung, Lagerung, Atmung etc.)
-Maßnahmen der Neuen Rückenschule, psycho-soziale Aspekte bei chronischen Rückenschmerzen, Ziele und Inhalte der präventiven Rückenschule

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Gesundheitsförderung und Prävention ILV

Gesundheitsförderung und Prävention ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

-Gesundheitsbegriffe und unterschiedliche Sichtweisen im Gesundheitsverständnis
-Dimensionen von Gesundheit
-Einflussfaktoren auf Gesundheit: Gesundheitsressourcen und –risiken, persönliche Gesundheitsfaktoren
-Gesundheitstheorien und -konzepte
-Prävention: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen nach Zeitpunkt (primäre , sekundäre und tertiäre Prävention), Ziel (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und Methoden
-Umsetzung von Präventionsmaßnahmen bei den Zielgruppen der Pflege (aller Altersstufen)
-Gesundheitsförderung: Kernelemente und Ansätze der Gesundheitsförderung gem. WHO (Weltgesundheitsorganisation), konkrete Projekte der Gesundheitsförderung (national und international);
-Umsetzung von Gesundheitsförderung bei den Zielgruppen der Pflege
-Die Gesundheit der Bevölkerung (Surveys) - Rahmengesundheitsziele
-Gesundheitskompetenz
-Settingspezifische Aufgabenbereiche der Pflege in Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health
-Arbeitsmedizin: Aufgaben, Ziele, Arbeitnehmerschutzgesetz, Arbeitssicherheit

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Kind sein
-Kind und Familie in der Gesellschaft
-Kinderrechte, EACH Charta
-Kind im Krankenhaus (Aufnahmen, Trennungstrauma/Hospitalismus, Sicherheit, Aufsichtspflicht)
-Familie im Kinderkrankenhaus - Möglichkeiten der Mitaufnahme, finanzielle Aspekte, KIB
-Grundlage pflegerischen Handelns in der Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege (Entwicklungsstand berücksichtigen, Elternbegleitung, Elternintegration etc.)
-Konzepte der Familienzentrierten Pflege
-Umgang mit entwicklungsbedingten Ängsten

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Das akut kranke Kind am Beispiel eines Kleinkindes mit Exsikkose „Name, Alter 4 Jahre“ mit den Hauptproblemstellungen:
-Dehydration mit plötzlichem Gewichtsverlust
-Unfähigkeit des Kindes Nahrung zu behalten
-Entwicklungsstand und die daraus resultierenden Anforderungen an die Pflegeperson
-Auswirkungen der akuten Erkrankung auf das Bezugssystem

Zugeordneten Inhalte:
-Physiologischer Ernährungszustand und Abweichungen
-Wasser- und Elektrolythaushalt inkl. Beobachtung und Beurteilung
-Beobachtung – Haut, Ausscheidung, Ernährungszustand, Vitalzeichen, Vigilanz, Allgemeinzustand, Abdomen
-Pflegeintervention dem Entwicklungsstand angepasst
-Unterstützung des Bezugssystems bei „lebensbedrohlicher“ Erkrankung (Krisendiagramm Friedemann)

Das chronisch kranke Kind mit angeborenen Fehlbildungen und Behinderung am Beispiel eines Kindes mit Down Syndrom „Name“, vom Säuglingsalter bis jungen Erwachsenen mit den Hauptproblemstellungen:
-Das behinderte Kind im Bezugssystem
-Wahrnehmungseinschränkung
-Verminderte Belastbarkeit durch Herzerkrankung
-Auswirkungen des Down Syndroms auf Entwicklung und Verhalten

Zugeordnete Inhalte:
-Spezielle Kommunikation
-Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung (Hören, Sprechen, Sehen, Motorik) im Setting Kinderkrankenhaus und im Rahmen der Frühförderung
-Pflegeschwerpunkte bei angeborenen Vitien
-Umgang mit Abwehr von medizinisch pflegerischen Interventionen(z.B. Assistenz bei Untersuchungen: erschwerte „gewalttätige“ Blutabnahmen)
-Schmerzmanagement
-Unterstützungsmöglichkeit des Bezugssystems

Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie am Beispiel von „Name, 32 SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
-Frühgeburtlichkeit/Risikoneugeborenes
-Hyperbilirubinämie
-Entwicklungsförderung/Handling
-Neonatologie als Setting
-Auswirkungen auf das Bezugssystem (z.B.: Bindung Mutter- Kind)

Zugeordnete Inhalte:
-Individuelle Betreuung des Frühgeborenen: NIDCAP® (Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program), Konzepte wie Kinästhetik Infant Handling® und Basale Stimulation®,
-Krankenbeobachtung versus Monitoring
-Setting Neonatologie – Umgang mit Medizinprodukten und deren Bedeutung und Auswirkungen auf das Kind und sein Bezugssystem
-Physiologisches Schlafbedürfnis von Frühgeborenen (Bedeutung des Tag-Nacht-Rhythmus)
-Stress von Frühgeborenen, Signale des Frühgeborenen
-Positionierung
-Fototherapie – Möglichkeiten, Auswirkungen, Auswahl passender Pflegeinterventionen
-Ernährung des Frühgeborenen und Verabreichung
-Prinzipien und Grundsätze der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie Elterninformation und -integration
-Unterstützungsmöglichkeiten des Bezugssystems

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Klinisches Praktikum 3 PR

Klinisches Praktikum 3 PR

0 SWS
10 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
-Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
-Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
-Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
-Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
-Prävention und Rehabilitation.
-Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

-Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
-Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
-Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
-Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
-Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
-Hinweis:
-siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

0 10
Pflege in speziellen Situationen 1 ILV

Pflege in speziellen Situationen 1 ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Immunsystems am Beispiel:
HIV und AIDS

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Stoffwechselerkrankungen am Beispiel:
Diabetes mellitus Typ I und II
Adipositas

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am Beispiel:
Koronare Herzkrankheit
Angina pectoris, Myokardinfarkt (inkl. Herzinsuffizienz)
Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Koronare Bypassoperation, peripherer Bypassoperation und Amputation,

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des endokrinologischen Systems am Beispiel:
Schilddrüse: Über- und Unterfunktion sowie spezielle Pflege und Überwachung nach Schilddrüsenoperationen

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Verdauungssystems am Beispiel:
Akut und chronisch entzündliche Erkrankungen z. B.: Ulcuserkrankung, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Pankreatitis
Magen- Darmkarzinome
Pankreaskarzinom
Leberzirrhose
Akute Notfälle z. B.: Ileus, Peritonitis
Enterostomaversorgung

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Respirationssystems am Beispiel:
COPD
Asthma bronchiale
Spezielle Pflege und Überwachung bei lungenchirurgischen Eingriffen inkl. Pleuraerguss, Pneumothorax, Thoraxdrainagen

Die allgemeine peri- (prä-, intra- und post-) operative Pflegesituation aller Altersstufen:
Begriffsklärung (peri-, prä-, intra- und postoperativ Pflege, pflegerisches Aufklärungsgespräch,
Einwilligung zu OP und Narkose, etc.)
Allgemeine perioperative (einschl. prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen
Intraoperative Pflege im OP und Anästhesiebereich
Postoperative Pflege im Aufwachzimmer/IMC/Intensivstation und im stationären Bereich
Drainagen
Postoperative Komplikationen z.B. Thrombose, Lungenembolie

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

3 3
Pflegeepidemiologie ILV

Pflegeepidemiologie ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsklärung Epidemiologie mit Zielsetzung und Anwendung
-Epidemiologische Grundbegriffe wie Häufigkeitsmaße, Effektmaße etc.
-Studiendesigns in der Epidemiologie
-Einsatz der Epidemiologie in der Gesundheitspolitik und Gesundheitsplanung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO

Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Historischer Rückblick über die Entwicklungen von Klassifikationen
-Begriffsklärung und Konstruktionsprinzipien von Ordnungssystemen und Pflegeklassifikationen sowie deren Anforderungen und Ziele
-Advanced Nursing Process (ANP) – der erweiterte, vertiefte Pflegeprozess
-Begriffssysteme in der Pflege und tangierende Klassifikationssysteme (z.B. NANDA-I, NIC, NOC, ICNP®, ENP, LEP, ICD, ICF, SNOMED)
-Nationale und internationale Entwicklungen
-Begriffsklärung Pflegeinformatik
-Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheitswesen
-Formen und Anwendungen von E-Health: Information, Kommunikation, Interaktion, Transaktion, Integration Möglichkeiten der Auswertung von Pflegedaten (MNDS) mittels EDV

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Pharmakologie und Toxikologie VO

Pharmakologie und Toxikologie VO

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

-Arzneimittellehre
-Pharmakokinetik
-Arzneiformen und Applikationsmöglichkeiten
-Dosis, Wirkungen, Nebenwirkungen
-Kennzeichnung, Lagerung und Aufbewahrung von Arzneimittel
-Wirkstoffgruppen: Ausgewählte Arzneimittel bei Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluterkrankungen, Infektionskrankheiten, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Störungen des Hormonhaushaltes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
-Einführung in die Toxikologie

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV

Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Weibliche Sexualität: gynäkologische Untersuchungsmethoden, Empfängnisverhütung (Kontrazeption) - Familienplanung; weiblicher sexueller Reaktionszyklus, Libido- und Orgasmusstörungen; ungewollte Sterilität - das sterile Paar; Transgender - Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle, HPV – Impfung
-Embryonale Entwicklung
-Schwangerschaft: Plazenta und Nabelschnur, sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen, Berechnung des Geburtstermins, Ultraschalluntersuchungen, CTG, Lebensstilberatung der Schwangeren (Ernährung, Genussmittel, Sport, Reisen, Sexualität)
-Störungen in der Schwangerschaft: Extrauteringrav. (= Tub.), Fehlgeburt (Abortus), Störungen der Plazenta/Nabelschnur, vorzeitiger Blasensprung, Erkrankungen der Mutter - Gestose, Diabetes mel., Blutgruppenunverträglichkeit, Frühgeburt
-Geburt: Wehentypen, Geburtsverlauf (die "normale" Geburt)
-Übernahme des Neugeborenen: Beobachtungsschwerpunkte, Screening, Prophylaxen, APGAR (erste Beurteilung des Neugeborenen)
-Veränderung der Familienkonstellation nach Geburt eines Kindes
-Phasen der Schwangerschaft, Schwangerschaftsvorsorge, körperlicher/seelischer Anpassungsprozess, lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf den Schwangerschaftsverlauf, Sexualität in der Schwangerschaft
-Gestaltungsmöglichkeiten der physiologischen Geburt
-Wochenbettprozess/Nachgeburtszeit
-Pflege und Betreuung der Wöchnerin
-Anleitung der Eltern zur Neugeborenenpflege (z.B. Prävention von SIDS)
-Pflegerische Interventionen in der Betreuung vom gesunden Neugeborenen
-Grundlagen zur Theorie des Stillens und Praxis des Stillens
-Theoretische Ansätze pflegerischen Handelns in Bezug auf die Wochenbettbetreuung und Neugeborenenpflege

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ausgewählte Erkrankungen, einschl. Diagnostik und Therapie 3 VO 3 3
EBN-Anwendung (Bachelorarbeit 1) SE 1 3
Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE 1 1
Klinisches Praktikum 4 PR 0 10
Leben mit chronischer Krankheit ILV 2 2
Multiprofessionelle Fallstudien UE 1 1
Pflege in speziellen Situationen 2 ILV 3 3
Praktikum 4 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV 2 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE

Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsdefinitionen von Aromapflege und Aromatherapie
-Sicherheit bei der Anwendung von Aromapflegeprodukten
-Aromapflege und Qualitätsanspruch in der Gesundheits- und Krankenpflege
-Grundlagen zu ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Hydrolaten
-Implementierung der Aromapflege in Institutionen
-Aromapflege im Kontext Evidence Based Practice

-Begriffsklärung Therapeutische Berührung (Therapeutic Touch), Komplementäre Methoden und Energiemedizin
-Pflegetheorie nach Martha Rogers
-Wissenschaftliche Entwicklungen von Therapeutischer Berührung anhand von nationalen und internationalen Studien

-Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
-Pflegeintervention Therapeutische Berührung – Systematischer Aufbau und Ablauf der Therapeutischen Berührung
-Anwendungsformen der Aromapflege im professionellen Setting
-Selbstständige Durchführung der Aromapflege im Rahmen der pflegerischen Kernkompetenzen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Fertigkeitentraining "Überwachung" UE

Fertigkeitentraining "Überwachung" UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
-Umgang mit Monitoren
-Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test
-Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem), Grundlagen maschineller Beatmung

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Klinisches Praktikum 5 PR

Klinisches Praktikum 5 PR

0 SWS
13 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
-Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

-Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
-Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
-Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
-Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
-Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
Hinweis:
siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

0 13
Klinisches Praktikum 6 PR

Klinisches Praktikum 6 PR

0 SWS
13 ECTS

Lehrinhalte

Siehe LV 599.358

Prüfungsmodus

Siehe LV 599.358

Lehr- und Lernmethode

Siehe LV 599.358

Sprache

Deutsch

0 13
Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:
-Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
-Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
-Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Siehe LV 599.356

Prüfungsmodus

Siehe LV 599.356

Lehr- und Lernmethode

Siehe LV 599.356

Sprache

Deutsch

1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Case- und Caremanagement ILV 2 2
Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV 1 1
Klinische Pflegeforschung SE 2 4
Klinisches Praktikum 7 PR 0 11
Pflege von Kindern und Jugendlichen SE 2 4
Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit 2) SE 2 5
Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE

Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Pflegerische Aufgaben werden, basierend auf den Inhalten des Moduls: „Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege“, identifiziert und definiert
Kommunikation
Beziehungsgestaltung
Begleitung, Betreuung, Unterstützung

Pflegeprozess in der Psychiatrie
Pflegerischer Umgang mit Patienten/Patientinnen in besonderen psychosozialen Lebenslagen, bezogen auf pflegerische und medizinische Diagnostik:
Krise
-Lebenskrisen, Leben mit Krise
-Mögliche Reaktionen auf eine Krise
-Pflegerische Krisenintervention
Suizidalität
-Ssuizidale Entwicklung und Beurteilung des Suizidrisikos
-Pflegerische Maßnahmen in unterschiedlichen Phasen der suizidalen Entwicklung
-Maßnahmen nach gelungenem Suizid: Nachbetreuung von MitarbeiterInnen, Begleitung des Bezugssystems
Menschen mit einer affektiven Störung
-Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung depressiver Menschen
-Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung manischer Menschen
-Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung von Menschen, die an einer bipolaren affektiven Störung leiden
-Unterstützung bei weiteren Behandlungsmethoden
-Zusammenarbeit mit und Begleitung des Bezugssystems
Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung
-Erklärungsmodelle und Theorien zur Entstehung von Abhängigkeit
-Lebensbedingungen von Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung
-Somatische, psychische und soziale Beeinträchtigungen
-Co-Abhängigkeit und Betreuung des Bezugssystems
-Pflegetherapeutische Interventionen in unterschiedlichen Phasen der Abhängigkeit
-Nachbetreuungsmöglichkeiten
Kinder und Jugendliche
-Psychosoziale Notlagen und Verhaltensauffälligkeiten: Aggression, Gewalt, Misshandlung, Missbrauch inkl. Inzest
-Bewältigungsstrategien der Kinder und Jugendlichen
-Besondere Krankheitsbilder, die im Kindes- und Jugendalter entstehen können: Essstörungen, ADHS, Autismus, Substanzmissbrauch
-Pflegerische Interventionen bei selbst- und fremdaggressiven Verhalten
Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung
-Erklärungsmodelle zur Entstehung von Schizophrenie
-Auseinandersetzung mit klassischen Symptomen der schizophrenen Erkrankungen
-Auffälligkeiten des Verhaltens und Beobachtungskriterien
-Mögliche pflegerischen Interventionen und weitere therapeutische Maßnahmen
-Begleitung des Bezugssystems
-Bedeutung der Tagesstruktur und der Beschäftigung
-Multiprofessionelle Zusammenarbeit
-Psychose-workshop als Selbsterfahrung
Forensik
-Gesetzliche Rahmenbedingungen
-Gefährlichkeit
-Problematik der forensischen Betreuung und die Rolle der Pflegeperson im Betreuungskonzept
-Assessmentinstrumente
Menschen mit Behinderung
-Ethische Grundhaltung
-Erklärungsmodelle
-Gezielte Förderung und Therapieformen
-Pflegerische Interventionen
-(Institutionelle) Betreuungsmöglichkeiten
Organisches Psychosyndrom
-Ursachen, Symptome und pflegerische Interventionen inkl. Kommunikation
-Akuter und chronischer Verlauf

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 4
Praktikum 7 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV

Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen des Wissensmanagements
-Bedeutung von Wissen (Wissensverständnis; Machtgrundlage; Erlangung von Wissen)
-Wissensdimensionen, Wissensmodelle und Wissensmerkmale
-Ausgewählte Methoden des Wissensmanagements in Hinblick auf Kommunikation
Grundlagen des Qualitätsmanagements
-Einführung in den Qualitätsbegriff
-Überblick über Qualitätsmanagementsysteme
-Erläuterung von Qualitätsmanagement anhand eines ausgewählten QMS (z.B: KTQ, e-Qualine, ISO) insb. Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Pflegesetting; KVP; Prozessmanagement inkl. Schnittstellenmanagement
Methoden zur Qualitätssicherung in der Pflege
-z.B. Pflegevisiten, Fehlermanagement, Hygienemanagement etc.
Grundlagen des Projektmanagements
-Einführung und Definitionen im PM
-Methoden des PM z.B. Projektstrukturplan, Kontextanalysen, Meilensteinplan, Ressourcen und Kostenplanung
Projektorganisation inkl. Rollen, Kommunikation, Dokumentation

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2

Semesterdaten
Wintersemester: 6. September 2017 bis 29. Jänner 2018
Sommersemester: 14. Februar bis 8. Juli 2018

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester, inkl. 46 Wochen klinische Berufspraktika

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, 8.00–16.00 Uhr

Unterrichtssprache
Deutsch

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Interview mit Roswitha Engel, Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege

Gesundheits- und Krankenpflege ist ein vielseitiges Bachelorstudium, es beinhaltet Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizin, Ethik und Recht sowie Sozial- und Humanwissenschaften. Studiengangsleiterin Roswitha Engel erklärt im Interview, warum die bio-psycho-soziale Betrachtung des Menschen besonders wichtig ist, welche weiterführenden Studienmöglichkeiten sich bieten und welche Stärken man für den Beruf mitbringen sollte.

 

Zum Interview

Berufsaussichten

Im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege übernehmen Sie personen-, organisations- und gesellschaftsbezogene Aufgaben. Sie arbeiten mit gesunden und kranken Menschen und unterstützen diese dabei, Fähigkeiten zu physischen, psychischen und sozialen Aktivitäten wieder zu erlangen. Das Tätigkeitsfeld umfasst daher die Pflege und Betreuung aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen. Sie beraten gesunde und kranke Menschen sowie deren Angehörige und arbeiten in der Gesundheitserhaltung, -förderung oder Krankheitsprävention. Darüber hinaus können Sie gutachterlich tätig sein und Pflegeorganisation sowie Qualitätsmanagement gewährleisten. In der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie viele Möglichkeiten: im stationären Sektor der Inneren Medizin oder Chirurgie, also auf Kranken- und Bettenstationen unterschiedlicher Fachrichtungen wie zum Beispiel Gynäkologie, Onkologie, Urologie, Orthopädie, Unfallchirurgie. Sie arbeiten auch im ambulant-teilstationären Bereich, etwa auf Tagstationen oder im mobilen Sektor. Das sind die allgemeinen Berufsfelder. Wenn Sie sich spezialisieren möchten, entwickeln Sie sich mit Zusatzqualifikationen in Richtung Intensivpflege, Anästhesie oder im OP-Bereich weiter.

  • Betreute Wohngemeinschaften
  • Krankenanstalten
  • Pflegeheime bzw. -zentren
  • Rehabilitationszentren
  • Hospizeinrichtungen
  • Tageszentren
  • mobile Pflege- und Betreuungsdienste
  • Gesundheits- und Sozialzentren
  • gesetzliche und private Sozialversicherungsträger
  • öffentlicher Gesundheitsdienst
  • in Aus-, Weiter- und Fortbildungseinrichtungen für Pflege- und Gesundheitsberufe, Kindergärten und Schulen sowie Erwachsenenbildungseinrichtungen
  • Pharmaindustrie
  • IT-Dokumentation des Gesundheitswesens

Weiterführende Master

Advanced Nursing Counseling / Complementary Care

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Education

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Practice

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

more

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule
    • Berufsreifeprüfung
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis

Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

> Lehrberufsgruppen wie AugenoptikerIn, BandagistIn, DrogistIn, gewerbl. MasseurIn, OrthopädietechnikerIn, zahnärztliche/r FachassistentIn und pharmazeutisch kaufmännische Assistenz: Deutsch, Biologie und Englisch 2 

> Abgeschlossene Ausbildung zur Pflegeassistenz (-hilfe) oder Sozialfachbetreuungsberufe: Deutsch, Biologie und Englisch 2

> Fachschule für Sozial- oder Humanberufe: Biologie, Englisch 2

>Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Pflegefachassistenz, medizin. Fachassistenz, HeilmasseurIn, medizin. MasseurIn, dipl. SozialbetreuerIn (3 jährig, einschl. Pflegeassistenz): Englisch 2

Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

Informationsblatt Impfempfehlung
BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

 FIT für Gesundheitsberufe?!

Bewerbung

Im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege stehen jährlich für die Wiener Standorte 352 Studienplätze und für die Oberösterreichischen Standorte 60 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu BewerberInnen beträgt derzeit etwa 1:2.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Meldezettel
  • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung / Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • tabellarischer Lebenslauf

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das zweistufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach führen die BewerberInnen ein Bewerbungsgespräch. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit und mündliche Ausdrucksfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der BewerberInnen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    • Schriftlicher Aufnahmetest (40%)
    • Aufnahmegespräch (60%)

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe.

Hinweise zum Aufnahmeverfahren (pdf)

Informationen zum schriftlichen Aufnahmeverfahren (pdf)

Termin schriftlicher Aufnahmetest:

5. Mai 2018

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

Studiengang in Kooperation mit Vinzentinum, Wiener Krankenanstaltenverbund und Barmherzigen Brüdern Wien

Die Vinzentinum-Standorte Linz, Ried und Wien bilden bereits seit Herbst 2014 im Rahmen des Bachelorstudiums der Gesundheits- und Krankenpflege aus. Die Standorte der Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege SMZ-Süd und SMZ-Ost des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) stellen mit Herbst 2015 Ausbildungsplätze in Studienplätze für das Bachelorstudium der Gesundheits- und Krankenpflege um. Mit dem Studienjahr 2017/2018 wandelt die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien Ausbildungsplätze in Studienplätze um. Die Vinzentinum- und die KAV-Standorte sowie der Standort der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien übernehmen dabei das Curriculum der FH Campus Wien. Die Fachhochschule ist für die Koordination der Ausbildung und die Qualitätssicherung verantwortlich.

Jährlich stehen insgesamt 86 Studienplätze an den drei Vinzentinum-Standorten und ab dem Studienjahr 2017/18 252 Studienplätze an den beiden KAV-Standorten sowie 24 Studienplätze am Standort der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien zur Verfügung. Vor Ort unterrichten überwiegend Lehrende des Vinzentinums, der KAV-Standorte und der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien, die alle den Qualifizierungsstandards der AQ Austria entsprechen.

Ihre Praktika absolvieren die Studierenden an den zu den Vinzentinum-Standorten gehörigen Krankenhäusern bzw. an den zum Wiener Krankenanstaltenverbund und zu den Barmherzigen Brüdern Wien gehörigen Krankenhäusern und Einrichtungen. Rund 15 Prozent des Studiums findet jeweils am Hauptstandort der FH Campus Wien statt, um den Austausch und den Aufbau einer fachlichen Community zu fördern. Im Rahmen der jeweiligen Kooperation sind auch standortübergreifende Forschungsprojekte geplant.

Aufteilung der Studienplätze/Jahr

Hauptstandort FH Campus Wien36WiSe
FH-Studienstandort Vinzentinum Wien26WiSe
FH-Studienstandort AKH Wien72 
36
WiSe
SoSe
FH-Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Ost
der Stadt Wien (SZO)
72 
36
WiSe
SoSe
FH-Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Süd
der Stadt Wien (SZX)
108
36
WiSe
SoSe
FH-Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien24WiSe

     

Zusätzlicher Studienstart

An den FH-Studienstandorten
Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien
Sozialmedizinisches Zentrum Süd der Stadt Wien
AKH Wien

ist ein zusätzlicher Studienstart ab 2018 auch im Sommersemester möglich.


Kontakt

Sekretariat

Mag.a Tamara Rechberger
Heidi Schöngrundner

Favoritenstraße 226, D.3.27
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4000
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

Mag.a Lisa Cuenca
Assistenz
Teamleiterin Sekretariate Department Pflegewissenschaft
D.3.28
T: +43 1 606 68 77-4008
F: +43 1 606 68 77-4009
lisa.cuenca@fh-campuswien.ac.at

Lehrende und Forschende

Kontakt FH-Studienstandorte Vinzentinum

Vinzentinum Linz

Standort-Studiengangsleiter

Mag. Michael Aiglesberger, BScN, MBA
michael.aiglesberger@ordensklinikum.at

Sekretariat

Ursula Eisner
Langgasse 19
4010 Linz
T: +43 732 7677-7398
F: +43 732 7677-7198
pflege_4010@fh-campuswien.ac.at

Vinzentinum Ried

Standort-Studiengangsleiter

Mag. Dr. scient. med. Michael Pagani, Bakk.
michael.pagani@fh-campuswien.ac.at

Sekretariat

Manuela Schmidbauer
Marianne Enzinger

Schlossberg 1
4910 Ried
T: +43 7752 602-3800
F: +43 7752 602-95800
pflege_4910@fh-campuswien.ac.at

Vinzentinum Wien

Standort-Studiengangsleiter

Wolfgang Fila
wolfgang.fila@fh-campuswien.ac.at

Sekretariat

Christine Matzenberger
Stumpergasse 13
1060 Wien
T: +43 1 59988-3647
F: +43 1 59988-4049
pflege_1060@fh-campuswien.ac.at

Kontakt FH-Studienstandorte Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV)

Generaldirektion KAV, Pflegemanagement, Ausbildung (SZO und SZX)

Koordinatorin für FH-Studiengänge der KAV-Standorte

Gabriele Fuchs-Hlinka, MSc

Wiener Krankenanstaltenverbund, Generaldirektion
Thomas-Klestil-Platz 7/1
1030 Wien

Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien (SZO)

Standort-Studiengangsleiterin

Michaela Dorfmeister, MBA
michaela.dorfmeister@wienkav.at

Sekretariat

Annemarie Oswald
Andrea Steinbauer

Langobardenstraße 122
1220 Wien
T: +43 1 28802-5362
F: +43 1 28802-5309
pflege_1220@fh-campuswien.ac.at

Sozialmedizinisches Zentrum Süd der Stadt Wien (SZX)

Standort-Studiengangsleiterin

Elisabeth Breiteneder, MBA
elisabeth.breiteneder@wienkav.at

Sekretariat

Gabriele Kofler
Gabriele Winkelmüller

Kundratstraße 3
1100 Wien
T: +43 1 60191-75012
F: +43 1 60191-5009
pflege_1100@fh-campuswien.ac.at

Kontakt FH-Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien

Barmherzige Brüder Wien

Standort-Studiengangsleiterin

Mag.a Barbara Zinka
barbara.zinka@bbwien.at

Sekretariat

Theresa Batthyány, Bakk.phil.
Johannes von Gott Platz 1
1020 Wien
T: +43 1 21121-1310
F: +43 1 21121-1315



> Radiologietechnologie „auf den Spuren von CSI“ in Lausanne (CH)

08.11.2017 // Neben Strahlentherapie, Nuklearmedizin, radiologischer Diagnostik und Ultraschall kann auch Forensik zum Berufsalltag der Radiologietechnologie gehören. Zwei Studierende der FH Campus Wien haben gerade an einem internationalen Trainingsmodul zur „forensic radiography“ in der Schweiz teilgenommen. Besonderes Highlight: der Besuch des weltberühmten CERN! mehr


> Physiotherapie hilft, wenn sexueller Kontakt schmerzt

30.10.2017 // „Wenn sexueller Kontakt zu Schmerzen führt“ – zu diesem Thema erhielt Physiotherapie-Absolventin Katharina Widder bei der Jahrestagung des fachlichen Netzwerks GUP (Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie) den Preis für das beste Poster. mehr


> 10 Jahre Gesundheitswissenschaften

25.10.2017 // Vor zehn Jahren starteten die Ausbildungen der gehobenen medizinisch-technischen Dienste und Hebammen als Gesundheitsstudiengänge an der FH Campus Wien. Die Fachhochschule bedankte sich nun bei den Praktikumsstellen mit einer Plakettenverleihung. mehr

Termine

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Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), dem Vinzentinum Linz, Ried und Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Berufspraktika in Krankenanstalten des KAV, der Vinzenzgruppe und der Barmherzigen Brüder Wien.

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk