Bachelor

Gesundheits- und Krankenpflege

Vollzeit

 

Gesundheits- und Krankenpflege

Die FH Campus Wien bietet bereits seit 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege als generalistisches Studium an und kombiniert Pflegewissenschaft mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Studium legt den Grundstein für die evidenzbasierte Pflege: Was Sie in der Pflege planen und entscheiden, beruht nicht allein auf bewährter Tradition, sondern ist wissenschaftlich belegt. Die umfangreichen Berufspraktika absolvieren Sie in den Kranken- und Pflegewohnhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes, Vinzentinums Wien bzw. der Barmherzigen Brüder Wien.

Die FH Campus Wien, der Fonds Soziales Wien und der Wiener Gesundheitsverbund sind als Ausbildungsoffensive Teil des Prozesses "Pflege Zukunft Wien", der vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen koordiniert wird und alle Anstrengungen der Stadt Wien im Pflegebereich bündelt.

Department
Angewandte Pflegewissenschaft
Thema
Lebensqualität
Networking

Highlights

  • Pflegewissenschaft in Kombination mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege

  • Grundstein für die evidenzbasierte Pflege

  • Umfangreiche Berufspraktika

  • € 600,- Pflegeausbildungsprämie monatlich

     

    Facts

    Abschluss

    Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsberechtigung

    Studiendauer
    6 Semester
    Organisationsform
    Vollzeit

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,362

    + ÖH Beitrag + Kostenbeitrag3

    ECTS
    180 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung SoSe 2023

    1. August bis 11. Dezember 2022

    Studienplätze

    7701

    1 Davon 556 im Wintersemester an allen Standorten und 214 im Sommersemester an ausgewählten Standorten. Hier finden Sie Details zu den Studienplätzen

    2 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester

    3 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium (derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

    Perspektiven

    Alle Videos
    <
    >

    Wie sind die Vortragenden?

    Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege beantworten euch Fragen die Interessent*innen via Instagram gestellt haben. In dieser Folge sprechen Studierende über die Vortragenden des Studiengangs.

    1:04

    Wie läuft das mit einem Auslandssemester?

    Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege beantworten euch Fragen die Interessent*innen via Instagram gestellt haben. In dieser Folge informieren sie zum Thema Auslandssemester und Praktikum im Ausland.

    1:09

    Was ist im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege wichtig?

    Im Autocomplete Interview beantwortet die Standort-Studiengangsleiterin Johanna Binder die im Internet am häufigsten gesuchten Fragen rund um das Studium und den Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege. In dieser Folge: Was ist im Studium wichtig?

    1:53

    Was muss ich im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege alles tun?

    Im Autocomplete Interview beantwortet die Standort-Studiengangsleiterin Bettina Madleitner die im Internet am häufigsten gesuchten Fragen rund um das Studium und den Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege. In dieser Folge: Was muss ich im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege alles tun?

    2:32

    Gesundheits- und Krankenpflege bietet viele Zukunftschancen

    Interview mit dem Studierenden Stefan Bachinger. Er sagt: "Die größte Herausforderung ist, dass man seiner Linie treu bleibt, aber zu gleich auch maximale Empathie und Wertschätzung signalisiert."

    7:51

    Gesundheits- und Krankenpflege studieren

    Interview mit der Studierenden Leonie Hartl. Das Coolste an meinem Studium ist die Verantwortung, die einem übertragen wird. Mit dieser Verantwortung kann man als Person weiter wachsen und man bekommt mehr Selbstvertrauen, erzählt sie.

    5:07

    Handgriffe und Grundfertigkeiten erlernen

    Interview mit dem Studierenden Alexander Schwab. Er studiert Gesundheits- und Krankenpflege. Zuvor hatte er eine ganz andere Richtung eingeschlagen, nämlich Informatik und Physik. Was er nach seinem Studium machen möchte? "Ich würde gerne nach Afrika in ein Krisengebiet fahren und dort Menschen helfen und den Master machen."

    3:39

    Theorie und Praxis kombiniert

    Interview mit der Studierenden Lena Hochleuthner.  Sie studiert Gesundheits- u. Krankenpflege am Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien (SZO). "Man wird schrittweise auf das Berufsleben vorbereitet."

    4:59

    Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz

    Interview mit der Studierenden Katharina Scheinast. Für sie war Umstellung von Uni zur FH war für sie die größte Herausforderung, "weil ich diesen geregelten Tagesablauf so nicht mehr gekannt habe."

    6:32

    Science Slam: Bedürfnisorientierung im Umgang mit Menschen mit Demenz

    Performers:

    • Beitrag #1: B. Hojdelewicz, U. Unterweger, F. Werner
    • Beitrag #2: U. Gürlich, E. Pinter, B. Rainer, M. Redl, V. Nieuwenhuizen, D. Tod
    • Beitrag #3: H. Lepuschitz, E. Mach, J. Pogatscher
    • Beitrag #4: A. Austerer, I. Fischer, M. Glotter, M.
    • Hiemetzberger, A. Schille
    • Beitrag #5: Natalia Hartmann

    7:04

    Gesundheits- und Krankenpflege der Zukunft – Ein Beruf erfindet sich neu

    Seit 2008 ist es möglich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien zu studieren. Themen wie die medizinische Diagnostik und Therapie, Notfallmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Beratung, Case- und Caremanagement sind durch die akademische Ausbildung nun stärker betont. Rund 97% der Bachelorabsovent*innen stehen nach ihrem Abschluss bereits voll im Berufsleben.

    2:05

    Zukunftsberuf Gesundheits- und Krankenpflege

    Gesundheits- und Krankenpflege: Spannendes Berufsfeld mit Weiterentwicklungspotenzial. Situationsbezogen schnelle Entscheidungen treffen, nah an Patient*innen und an Angehörigen – der Gesundheits- und Krankenpflegeberuf bietet spannende Jobmöglichkeiten und Weiterentwicklungschancen.

    Unterschiedliche Ausbildungswege eröffnen den für jede*n idealen Zugang in die Pflege. Eines haben alle Pflegeberufe gemeinsam: Es braucht viel Wissen und Professionalität und auch vielfältige individuelle Kompetenzen und menschliche Fähigkeiten, um im Pflegeberuf glücklich und erfolgreich zu sein.

    6:16

    Gesundheits- und Krankenpflege der Zukunft

    Medizinische Diagnostik und Therapie, Notfallmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Beratung, Case- und Caremanagement sind bedeutende Aspekte des Bachelors Gesundheits- und Krankenpflege

    2:05

    Vor dem Studium

    Sie interessieren sich für Pflegewissenschaft, angewandte Pflegemethoden, Medizin und Gesundheitswissenschaften. Gesundheits- und Krankenpflege bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen, nach humanistisch-ethischen Grundwerten zu handeln und Patient*innen mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen. Sie entscheiden sich für eine Praxisdisziplin, die prozessorientiert vorgeht und dabei das Arbeiten mit Pflegediagnosen, Pflegezielen und Pflegemaßnahmen in das Zentrum stellt. Sie möchten Ihre Entscheidungen auch wissenschaftlich begründen können. Sie haben ein Berufsbild von der Gesundheits- und Krankenpflege, das nicht allein in der Tradition verhaftet ist, sondern Sie sind sich bewusst, dass sich der Beruf rasant in Richtung evidenzbasierter Pflege sowie Gesundheitsförderung und Prävention weiterentwickelt.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    360° Praxis

    Sie lernen von Beginn an in Realsituationen: Bei unseren Kooperationspartner*innen oder in unseren top ausgestatteten Funktionsräumen.

    Angewandte Pflegeforschung

    In interdisziplinären Forschungsprojekten sammeln Sie Erfahrungen und lernen von anderen.

    Studium mit Zukunft

    Setzen Sie Ihre Basisausbildung mit einzigartigen Weiterbildungsangeboten für neue Berufsfelder fort.

    Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben?

    Vereinbaren Sie mit unserem Sekretariat pflege@fh-campuswien.ac.at einen Termin und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin via Zoom mit Standort-Studiengangsleiterin FH Campus Wien Bettina Madleitner oder mit Standort-Studiengangsleiterin FH Campus Wien Johanna Binder.

    Infotermine Kooperationsstandorte

    Nähere Details zum Studium und Aufnahmeverfahren an den Kooperationsstandorten erhalten Sie im Rahmen der Infoveranstaltungen.

    Hauptstandort FH Campus Wien

    28.10.2022 um 15.00 Uhr: Zum Event

    24.11.2022 um 14.00 Uhr: Zur Anmeldung Meeting-ID: 86113918296
    24.11.2022 um 16.00 Uhr: Zur Anmeldung Meeting-ID: 84885268481

    28.11.2022 um 15.00 Uhr: Zum Event

    16.12.2022 um 15:00 Uhr: Zum Event

    23. 01.2023 um 15:00 Uhr: Zum Event

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten
    22.09.2022 von 14.00-16.00 Uhr: Infonachmittag für PFA + FH
    12.11.2022 Online Boys Day
    19.01.2023 von 14.00-16.00 Uhr: Infonachmittag für PFA + FH
    13.04.2023 von 09.00-15.00 Uhr: Studieren probieren
    Mai 2023: Berufspraktische Tage (je nach Anfrage)
    07.06.2023 von 14.00-16.00 Uhr: Infonachmittag für PFA + FH
    20.09.2023 von 14.00-16.00 Uhr: Infonachmittag für PFA + FH

    Mehr Infos zu den Infotagen am Campus Favoriten

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt
    21.09.2022 jeweils um 14.00 Uhr und 15.30 Uhr: Infonachmittag
    Mehr Infos zu den Infotagen am Campus Donaustadt

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower
    14.03.2023 um 16.00h: Online-Infonachmittag
    Mehr Info zu den Infotagen am Campus Floridotower

    Vinzentinum Wien
    17.10.2022 um 16.00 Uhr: Online-Informationsveranstaltung
    12.12.2022 um 16.00 Uhr: Online-Informationsveranstaltung
    09.01.2023 um 16.00 Uhr: Online-Informationsveranstaltung
    Mehr Infos zu den Infoveranstaltungen am Vinzentinum Wien

    Barmherzige Brüder Pflegeakademie Wien
    Mehr Infos zu den Infotagen der Pflegeakademie Wien

    Mit der Wiener Pflegeausbildungsprämie, die mit der Pflegereform 2022 beschlossen wurde, steht allen Personen, die das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege mit Stichtag 1.9.2022 in Wien absolvieren, als Pflegeausbildungsprämie € 600,- monatlich zu. Der Wohnort spielt dabei keine Rolle. Der Antrag kann online beim waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds rückwirkend eingebracht werden.
    Online-Antrag, Informationen für den Antrag sowie Kontaktdaten für offene Fragen finden Sie auf https://www.waff.at/wiener-pflegeausbildungspraemie.

    Für Studierende der Kooperationsstudienstandorte des Vinzentinum Wien und der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder gibt es die Möglichkeit, nach definierten Kriterien eine monatliche Förderung zu beantragen. Anspruchsberechtigte erhalten ab Zuerkennung eine monatliche Förderung von Euro 300,-. Über die Rahmenbedingungen gibt es zu Beginn des Studiums eine gesonderte Information.

    Weitere Förderungsmöglichkeiten bietet auch der waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds.
    Die Unterstützung durch das Angebot "Job PLUS Ausbildung" bringt ein kostenloses FH-Studium, finanzielle Unterstützung und Versicherung während des Studiums sowie einen fixen Job nach Studienabschluss. Detaillierte Informationen und Voraussetzungen finden Sie im Flyer oder auch hier:  waff - Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds - Jobs PLUS Ausbildung für das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege. Arbeitslos gemeldete Wiener*innen unter 25 Jahre finden für ihr kostenloses Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege monatliche finanzielle Unterstützung der Stiftung "Jugend und Zukunftsberufe". Details dazu finden Sie hier. Für weitere Beratung über die für Ihren konkreten Fall bestehenden Förderungsmöglichkeiten und Höhe der monatlichen Unterstützung empfehlen wir den direkten Kontakt mit dem waff-Kund*innencenter unter: 01 217 48 777

    Die am 12.5.2022 präsentierte Pflegereform soll für Verbesserung in der Pflegeausbildung sorgen und für Studierende Unterstützung und weitere Förderungsmöglichkeiten bringen. Details dazu entnehmen Sie auch der Information des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

    Aufnahme

    • Allgemeine Hochschulreife:
      • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
      • Berufsreifeprüfung oder
      • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
        Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
    • Studienberechtigungsprüfung
    • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen
      • Lehrberufsgruppen wie Augenoptiker*in, Bandagist*in, Drogist*in, gewerbl. Masseur*in, Orthopädietechniker*in, zahnärztliche/r Fachassistent*in und pharmazeutisch kaufmännische Assistenz: Aufsatz (Deutsch), Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
      • Abgeschlossene Ausbildung zur Pflegeassistenz (-hilfe) oder Sozialfachbetreuungsberufe: Aufsatz (Deutsch), Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
      • Fachschule für Sozial- oder Humanberufe: Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
      • Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Pflegefachassistenz, medizin. Fachassistenz, Heilmasseur*in, medizin. Masseur*in, dipl. Sozialbetreuer*in (3 jährig, einschl. Pflegeassistenz): Englisch (auf Maturaniveau)
        Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

    Informationsblatt Impfempfehlung
    BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

    Im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege stehen jährlich 580 Studienplätze zur Verfügung, davon 436 im Wintersemester an allen Standorten und 144 im Sommersemester an ausgewählten Kooperationsstandorten. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:2.

    Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Geburtsurkunde
    • Personalausweis bzw. Reisepass UND Staatsbürgerschaftsnachweis
    • Allgemeine Hochschulreife / Studienberechtigungsprüfung / Nachweis der beruflichen Qualifikation
    • tabellarischer Lebenslauf

    Bitte beachten Sie!

    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

    Das Aufnahmeverfahren umfasst einen EDV-gestützten Test und ein Bewerbungsgespräch.

    • Ziel
      Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das zweistufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
    • Ablauf
      Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach führen die Bewerber*innen ein Bewerbungsgespräch. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit und mündliche Ausdrucksfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe.

    • Kriterien
      Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
      • Schriftlicher Aufnahmetest (40%)
      • Aufnahmegespräch (60%)

    Informationen zum schriftlichen Aufnahmeverfahren (pdf)

    Die EDV-gestützten Aufnahmetests (Teil 1) finden ab September 2022 laufend statt. Sie werden hierfür gesondert informiert.

    Die mündlichen Bewerbungsgespräche (Teil 2) werden ebenso ab September 2022 durchgeführt und finden per Online-Videokonferenz (Zoom) statt. Bewerber*innen werden über den individuellen Termin für das Gespräch per E-Mail informiert.


    Im Studium

    Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien. Mit ihr entwickelten wir das Bachelorstudium im Rahmen eines Lehrverbundes. Wichtige Partner*innen aus der Praxis sind der Wiener Gesundheitsverbund, mit dem wir in Kooperation unsere umfangreichen Berufspraktika durchführen, die Vinzenzgruppe und die Barmherzigen Brüder Wien. In der nahen Zukunft liegt ein großes Potential in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Nahe an Wissenschaft und Forschung agieren wir auch, wenn wir unsere Studieninhalte weiterentwickeln. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Das Studium verbindet Wissenschaft mit viel Praxis, die auch die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege möglich macht. Pflege, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, darin unterscheidet sich das Studium vom herkömmlichen berufsbildenden Schulsystem. Die evidenzbasierte Pflege ist die Basis, auf der Sie Menschen die beste Pflege anbieten und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten können. Damit sind Sie als Absolvent*in in der Lage, wissenschaftliche Entwicklungen zu verfolgen, kritisch zu hinterfragen und auf einzelne Fälle in Ihrem beruflichen Alltag umzulegen. Das alleine reicht jedoch noch nicht, um fundiert pflegerische Maßnahmen zu setzen. Wichtig ist zu erkennen, was für Patient*innen und ihre persönliche Umgebung machbar ist und was die Organisation zulässt. Das alles wägen Sie mit Ihren pflegerischen Erfahrungen ab, um am Ende eine für Patient*innen optimale Entscheidung zu treffen.

    Ihr Studium orientiert sich an internationalen Standards, ist praxisnahe und wissenschaftlich fundiert. Sie erwerben neben fachlich-methodischen wissenschaftliche, sozial-kommunikative und Selbstkompetenzen. Im methodischen Ansatz fördert das Studium projekt-, problem- und handlungsorientiertes Lernen.

    • Sie lernen über Pflegetheorien und den Pflegeprozess ebenso wie über Gesundheits- und Krankenpflege spezieller Zielgruppen und in unterschiedlichen Settings. Dazu zählen die Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen und die Betreuung von Angehörigen und Bezugspersonen. Allgemeine und spezielle medizinische Grundlagen haben neben der Pflegewissenschaft einen wesentlichen Anteil an der Ausbildung. Wissen der Sozial- und Humanwissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Pädagogik sowie über Gesundheitswissenschaften vermittelt zusätzlich ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
    • Der soziale und persönliche Hintergrund der Menschen ist vor allem in der Beratung und Kommunikation wichtig - Beratungstechniken werden ebenso gelehrt wie Gesprächsführung, Konfliktlösung und Krisenkommunikation.
    • Sie befassen sich darüber hinaus mit Organisation, Ethik und Recht. Zu den organisationsbezogenen Inhalten gehören Management im Gesundheitsbereich, Strukturen und Einrichtungen des Gesundheitswesens ebenso wie Qualitäts- und Projektmanagement und Informatik.
    • Während Ihres Studiums stehen theoretische und praktische Lehrveranstaltungen in einem ausgewogenen Verhältnis. Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praktikumssemester.
     

    Stimmen von Studierenden

    <
    >
    Portrait Linda Schaufler

    "Das schöne an diesem Studium ist, dass ich mich nicht sofort spezialisieren muss, sondern, dass ich während meiner Laufbahn mehrere Bereiche ausprobieren kann."

    Linda Schaufler studiert Gesundheits- und Krankenpflege.

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Allgemeine Pathologie VO
    1.5 SWS
    1.5 ECTS

    Allgemeine Pathologie VO

    1.5 SWS   1.5 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsbestimmungen in der Pathologie - statistische Größen
    - Aufgaben des Pathologen/der Pathologin - intravitale und postmortale Diagnostik
    - Krankheitsursachen, Verlauf und Folgen
    - Pathologie der Vererbung
    - Störungen des Zellwachstums und der Zellvermehrung
    - Zell- und Gewebsschäden
    - Regeneration und Reparation von Geweben
    - Entzündungspathologie
    - Tumorpathologie
    - Störungen des Kreislaufs
    - Bildgebende Diagnoseverfahren und Laborparameter

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Infektionslehre:
    - Grundlagen der Infektionslehre
    - Das Immunsystem
    - Schutzimpfungen/Impfplan-, reaktionen/Abwehrmechanismen
    - Methoden des Erregernachweises
    - Meldepflichtige Erkrankungen
    - Infektionszeichen
    Mikrobiologie und Parasitologie:
    - Bakterien
    - Viren
    - Prionen
    - Pilze
    - Parasiten/Mehrzellige Parasiten
    Hygiene in Gesundheitseinrichtungen und im extramuralen Bereich:
    - Organisation der Krankenhaushygiene (Hygienestandards)
    - Nosokomiale Infektionen
    - Allgemeine Hygiene und Hygienemaßnahmen
    - Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
    - Händehygiene
    - Hygiene in speziellen Pflegesettings
    - Schutzkleidung- Isolierung
    - Infektionsprävention für MitarbeiterInnen
    - Infektionsschutz bei multiresistenten Keimen
    - Lebensmittel- und Umwelthygiene
    - Untersuchungsmaterial

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO
    3 SWS
    4 ECTS

    Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

    3 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    Medizinische Terminologie:
    - Lage- und Richtungsbezeichnungen, Zahlen, Farben
    - Deklinationen
    - Klinische Fachsprache und Vokabeln
    Biologie:
    - Grundlagen der Biologie, Chemie und Biochemie
    - Grundlagen der Biophysik
    - Biologie der Zelle
    - Genetik und Evolution
    - Gewebe
    Anatomie Physiologie:
    - Der gesunde Mensch
    - Körperbau und Bewegungsapparat (aktiv+passiv)
    - Herz-Kreislaufsystem
    - Respirationstrakt
    - Blut, Immunsystem, lymphatische Organe
    - Verdauungstrakt
    - Nieren und ableitende Harnwege
    - Geschlechtsorgane
    - Endokrines System
    - Nervensystem
    - Sinnesorgane (Augen, Ohren, Haut)
    Ernährung:
    - Qualitative und quantitative Zusammensetzung der Nahrung
    - Stoffwechsel und Ernährung

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
    - Zentrale Inhalte: Selbst-Wahrnehmung und Interaktion
    - Konzeptsystem der Kinaesthetics®
    - Unter Anderem: (1) Grundlagen der Bewegung und Gewichtsverlauf in der Schwerkraft, (2) Bewegungsmuster, (3) Positionen für die jeweiligen Bewegungsaktivitäten, (4) äußere Faktoren zur Bewegungsförderung
    - Positionierungstechniken: VATI Positionierungen, Rücken-, Seiten-, Bauchpositionierungen und sitzende Positionierungsarten, Handling Positionierungshilfsmittel

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    4 SWS
    4 ECTS

    Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    4 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    - Basisphilosophie/anthropologische Konzepte/Menschenbild des pflegerischen Handelns
    - Als Lehrinhaltsstruktur werden die „12 Lebensaktivitäten (LA) vom Modell des Lebens nach Roper, Logan und Tierney (1993; 2009) herangezogen. Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung, der transkulturellen Pflege, der Basalen Stimulation® und Kinästhetik finden im Rahmen der jeweiligen LA ihre Berücksichtigung.
    - Die inhaltlichen Bearbeitungen der nachgenannten Lebensaktivitäten sind mit 1-3 (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studien zu verknüpfen.
    - Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und Kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Sich als Mann und Frau fühlen und verhalten“ und „Schlafen“ werden nach folgender Systematik bearbeitet (ausgenommen LA „Sinn finden/Sterben“):
    a. Bedeutungsaspekt:
    - Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem
    - Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen in Bezug auf das Eigene und Fremde
    - Die Einflussfaktoren auf die jeweilige LA und deren Wechselwirkungen
    b. Beobachtungsaspekt:
    - Verhaltensmuster der jeweiligen LA
    - Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand
    - Veränderungen wahrnehmen und beschreiben
    - Pflegerelevante Beobachtungen von Haut und Hautanhangsgebilden sowie von Gestik, Mimik, Körperhaltung und Kognition. Erkennen, Dokumentieren und Weiterleiten von Abweichungen
    - Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene wie Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie, Thrombose, Dekubitus etc.
    c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
    - Selbstpflegefähigkeit und Pflegeabhängigkeit als wechselseitigen Prozess, Dependenzpflege
    - Möglichkeiten zur Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Ehr- und Schamkonzepten
    - Den Pflegebedarf erheben, beurteilen und pflegerische Maßnahmen in allen Versorgungsformen und Versorgungsstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung, der Lebenswelten und der Pflegeforschung ableiten
    - Prophylaktische Maßnahmen in Bezug auf den lebensweltlichen Hintergrund und die gesamte Lebensspanne

    Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:
    LA „Sich bewegen“:
    Bedeutung:
    - Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne
    - Eigene Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen
    - Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden
    - Die Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ aufzeigen und deren Wechselwirkungen
    Beobachtung:
    - Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der Raumlage
    - Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegefähigkeit
    - Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Lähmungen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)
    - Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontrakturen, Thrombose etc.)
    Pflegeangebote auswählen und anwenden:
    - Gesundheitsförderung durch Bewegungsprogramme und Körpertherapien
    - Rückenschonende Arbeitsweisen
    - Bewegungsübungen und Lagewechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

    Hinweis:
    - Pflegeinterventionen wie Mobilisations- und Positionierungstechniken -> siehe Fertigkeitentraining „Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation“

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 1 PR
    0 SWS
    8 ECTS

    Klinisches Praktikum 1 PR

    0 SWS   8 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Hinweis:
    - siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Notfallmanagement ILV
    1.5 SWS
    1.5 ECTS

    Notfallmanagement ILV

    1.5 SWS   1.5 ECTS

    Lehrinhalte

    - Gesetzliche Grundlagen der Ersten Hilfe
    - Gefahrenbereiche
    - Rettungskette
    - Lebensbedrohliche Situationen
    - Sofortmaßnahmen
    - Krisenintervention
    - Notfallmanagement im Krankenhaus
    - Katastrophenschutz

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Ermitteln von Vitalparametern:
    - Non-invasives Monitoring: manuelles und maschinelles Ermitteln von: Puls, Blutdruck, Temperatur, Bewusstsein, Vigilanz, Atemfunktion &#61614; Grundlagen
    - Dokumentieren und Interpretieren der ermittelten Werte
    - Anwendung stationsüblicher Dokumentationsverfahren
    Katheterismus:
    - Harnkatheterismus (geschlechts- und altersspezifisch, Arten des Katheterismus, Materialien, Durchführung), Instillationen und Spülungen
    - Pflegerische Anforderungen beim liegenden Katheter, Auffangsysteme
    - Suprapubischer Blasenkatheterismus
    - Restharnbestimmungen mittels Einmalkatheter und nichtinvasiver sonographischer Methoden
    Einläufe: Darmeinläufe und Klistiere:
    - Definition, Indikationen und Kontraindikationen
    - Wirkung und Formen (Einmalklistiere, Reinigungseinlauf, Darmspülungen, Kontrastmitteleinlauf, Medikamentöser Einlauf)
    - Herstellen eines Einlaufes, Information, Lagerung und Betreuung der Patientin/des Patienten während des Einlaufes, Nachbereitung, hygienischer Umgang

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    > Begriffsklärung: Pflegetheorie, Pflegemodell, konzeptionelles Pflegemodell, Metaparadigma
    >Abstraktionsniveau und Typologien von Theorien
    > Implementierung von Pflegemodellen in die Pflegepraxis
    > Nutzen von Pflegemodellen
    > Aktueller Stellenwert von klassischen Pflegemodellen
    > Kritik an Pflegetheorien
    > Zentrale Aussagen zu Gesundheit/Wohlbefinden, Mensch, Umwelt und Pflegerisches Handeln in Pflegemodellen (z.B. Hildegard Peplau, Nancy Roper, Dorothea Orem, Kristen Swanson, Marie-Luise Friedemann)
    > Pflegetheoretische Aspekte in Verbindung mit dem Problemlösungsprozess
    > Der Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess
    > Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses
    > Schritte des Pflegeprozesses inkl. Beschreibung und Charakterisierung
    > Kritische Reflexion hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen
    > Gesetzliche Grundlagen (hinsichtlich der Pflegedokumentation)
    > Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses (Schwerpunkt: Pflegeassessment)
    > Inhalte des Diagnostischen Prozesses

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgaben:
    - Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
    - Erstellung einer Anamnese
    - Präsentation einer ATL
    - Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
    - Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
    - Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
    - Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
    - Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
    - Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
    - Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
    - Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
    - Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
    - Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
    - Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
    - Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pädagogik VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Pädagogik VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    > Theoretische, systematische und vergleichende pädagogische und andragogische Konzepte, Sozial–, Sonder- und Heilpädagogik, Förderschwerpunkte des Lernens, der emotionalen und sozialen Entwicklung beim gesunden und erkrankten Menschen, Schule im Krankenhaus, Kritisch-reflexive Theorie der Gesundheitserziehung
    > Motivationsarbeit, Medieneinsatz, Psychoedukative Einzel- und Gruppenprogramme für PatientInnen, Familien– und Sozialbeziehungen, kompensatorische, gender- und kultursensible Förderung, Integrationskonzepte
    > Wissens- und Bildungsmanagement, intrinsische und extrinsische Motivation und Lernprozess, Grundlagen der Didaktik pflegerischer Kenntnisse und Fertigkeiten, Leistungsevaluation, Kooperatives Lernen

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Psychologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Psychologie VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    • Psychologische Funktionen aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Richtungen und Menschenbildern, tiefenpsychologische, kognitiv-behavioristische und humanistische Konzepte
    • Psychologische Anforderungen der menschlichen Lebensspanne mit Relevanz für die neonatologische bis zur geriatrischen Pflege
    • Grundzüge von Psychosomatik und psychogenen Funktionsstörungen
    • Sozialpsychologisch und soziokulturell orientierte Handlungskonzepte in pflegespezifischen Konflikt- und Belastungssituationen sowie gegenüber low-adherence PatientInnen
    • Präventive, salutogenetisch orientierte gesundheitspsychologische wie klinisch-psychologische Interventionsformen und damit verbundene Forschungsansätze
    • Entwicklungspsychologie von Kindern und Jugendlichen (Persönlichkeit, kognitive, motorische und Sprachentwicklung, Meilensteine der Entwicklung)
    • Gesundheits- und Krankheitskonzepte von Kindern im jeweiligen Entwicklungsstand
    • Vermittlung der aktuellen theoretischen Erkenntnisse der kognitiven Entwicklungspsychologie
    • Angst – Grundformen, altersbedingte Ängste
    • Bindungstheorie und Bindungsstörungen
    • Grundzüge der klinischen Psychologie (psychosoziale Krise, posttraumatische Belastung, Bezug zum Entlastungsgespräch)
    • Grundzüge psychotherapeutischer und supervisorischer Methoden (Kontext Krankheitsmanagement)
    • Psychohygienische Methoden zur Wahrung professioneller Standards und zur Burn-Out Prophylaxe
    • Pflegeberufliche Selbsterkundung, Gruppen- und Individualberatung sowie professionelle Supervision, Intervision und Coaching

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Soziologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Soziologie VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    • Spezielle Aspekte der Pflege im Rahmen des gesundheits- und medizinsoziologischen Diskurses. Forschungsbereiche von Public Health, Gesundheitsökonomie und Sozialepidemiologie
    • Lebenslaufbezogene Prozesse als Bezugspunkte des Pflegehandelns (Entwicklung und Sozialisation des Menschen auf der Individualebene, Lebensweltebene, Gesellschaftsebene)
    • Begriff „Gruppe“: Gruppennormen, Soziale Rolle, Rollenkonflikte inkl. der Reflexion der eigenen Rolle in unterschiedlichen Kontexten (berufsbezogen), Umgang mit Rollenkonflikten, Gruppenarten, Voraussetzungen für die Entstehung einer Gruppe, Gruppenentwicklung, Funktionen der Gruppe
    • Begriffsdefinition und Kennzeichen von „Autorität“, Begriff und Sonderformen der personalen sowie der positionalen Autorität
    • Soziale Ungleichheiten, Soziale Schicht, Arten von Schichten, Faktoren sozialer Ungleichheit, Soziale Mobilität, Ungleichheit des Gesundheits- und Krankheitszustandes bei Geschlechtern, Armutsformen

    Prüfungsmodus

    Schriftliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    > Überblick über die berufsrelevanten Rechtsbereiche und rechtlichen Regelungen
    > Besonderheiten der Gesundheitsberufe aus rechtlicher Sicht
    > Fallspezifische Lösung von rechtlich relevanten Sachverhalten der Pflege in unterschiedlichen Settings
    > Berufliche Kompetenzen gemäß GuKG (Novellierung 2016)
    > Berufsberechtigung, Berufsausübung, Berufsbezeichnung, Berufspflichten und –rechte
    > Darstellen des Verhältnisses der einzelnen Rechtsbereiche, Berufsrechte, Organisationsrechte (z.B. Krankenanstaltengesetz, Heimaufenthaltsgesetz), PatientInnenrechte, Arbeits- und Dienstrecht, Zivil- und Strafrecht allgemein zueinander

    Prüfungsmodus

    schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit Diskussion

    Sprache

    Deutsch

    Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 1 VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 1 VO

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Innere Medizin (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)

    des Herz-/Kreislaufsystems, des blutbildenden Systems und Immunsystems:
    - Blutdruckregulationsstörungen
    - Erkrankungen des Gefäßsystems
    - Koronare Herzkrankheit und Myokardinfarkt
    - Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen
    - Entzündliche Herzkrankheiten; Herz(klappen)fehler
    - Erkrankungen der Blutzellen (rot, weiß), Koagulopathien
    - Maligne Lymphome
    - HIV-Infektion und AIDS
    - Allergien und Autoimmunerkrankungen

    des Respirationssystems:
    - Infektiöse Atemwegserkrankungen
    - Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Fibrosen
    - Bronchial- und Lungentumore
    - Erkrankungen des Lungenkreislaufes
    - Pleuraerkrankungen
    - Aspiration- und Aspirationspneumonie

    des Verdauungstraktes:
    - Ösophagus- und Magenerkrankungen
    - Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
    - Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen

    des Stoffwechsels und endokrinen Systems:
    - Diabetes Mellitus Typ I und II
    - Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde
    - Fett- und Purinstoffwechsel
    - Ernährungsbedingte Erkrankungen
    des Bewegungsapparates:
    - Degenerative/Entzündliche/Rheumatische Erkrankungen
    - Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
    - Angeborene Fehlbildungen

    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Neurologie (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)
    des zentralen und peripheren Nervensystems:
    - Zerebrale Krampfanfälle, Infekt., entzündliche und degenerative Erkrankungen des ZNS,
    Intracraniale Druckerhöhungen, Kopfschmerz
    - Tumore des ZNS, Muskelerkrankungen
    - Zerebraler Insult
    - Zerebrale Schädigung/Auswirkung einer Hypoxie

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens
    - Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens
    - Kriterien von Wissenschaftlichkeit
    - Arten von Quellen/Literatur/Publikationen
    - Überblick über Literaturverwaltungsprogramme
    - Literaturrecherche

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ethik und transkulturelle Pflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Ethik und transkulturelle Pflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Allgemeine Ethik:
    - Begriffsklärung: Ethik, Moral, Ethos, Werte (berufliche und kulturelle Werte, Wertekonflikte), Normen, Regeln, Tugenden
    - Aufgaben der Ethik, Grundfragen der Ethik, Ziele und Grenzen der Ethik
    - Modelle deskriptiver Ethiken (exemplarisch): z.B. phänomenologischer Ansatz, sprachanalytischer Ansatz
    - Klassische Theorien normativer Ethiken (exemplarisch): Deontologie, Teleologie oder konsequenzialistische Ethik, Tugendethik, kommunitaristische Ethik, Gerechtigkeitsethik, Ethik
    - Gegenwärtige Ansätze: Care-Ethik, Verantwortungsethik

    Ethik in der Pflege:
    - Ethik in der Pflege: Ethische Probleme in Einrichtungen des Gesundheitswesens, die besondere Situation der Pflegenden
    - Ethikkodex: Funktion eines Berufskodex, ICN-Kodex
    - Ausgewählte Grundfragen und Spannungsfelder der pflegerischen Praxis (exemplarisch): Autonomie der/des PatientIn (informed consent, Recht auf Nichtwissen), das Verhältnis Patientin-Pflegeperson-Angehörige, Nahrungsablehnung, Hirntod und Wachkoma, Organtransplantation, Therapiebegrenzung - Therapieabbruch, Aggression und Gewalt, PatientInnenverfügung, Rationierungen im Gesundheitswesen u. a. m.
    - Organisationsethik und Ethikkomitee: Modelle, Aufgaben, Ziele
    - Modelle der Entscheidungsfindung z.B. Rabe, Nimwegener

    Transkulturelle Pflege:
    - Verhältnis von Kultur und Religion
    - Konzepte zur transkulturellen Kompetenz
    - Modelle der transkulturellen Pflege (z.B. M. Leininger)
    - Transkulturelle Interaktion im pflegerischen Setting

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen der Kommunikation und Konfliktlösung ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Grundlagen der Kommunikation und Konfliktlösung ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsklärung: Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung, Sprache
    - Grundvorgang verbaler und nonverbaler Kommunikation: Kommunikationsmodell nach F. Schulz von Thun (2004) und P. Watzlawick (2003), Nachrichtenquadrat
    - Grundlegende Beispiele nonverbaler Kommunikation, Mimik, Gestik, Haltung, fokussierte Aufmerksamkeit und Berührung
    - Axiome der Kommunikation nach P. Watzlawick (2003): Inhalts- und Beziehungsaspekt, Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren, Interpunktion von Ereignisfolgen, Digitale und Analoge Kommunikation, symmetrische und komplementäre Interaktionen
    - Grundhaltungen der Gesprächsführung nach Rogers: Empathie, Echtheit, Wertschätzung, Akzeptanz
    - Grundlagen des Reframings und der Mediation
    - Kommunikationsstörungen anhand von Beispielen
    - Grundlagen der Gesprächsführung – Gesprächstechniken: Aktives Zuhören, Verbalisieren, Paraphrasieren, Fragen stellen, Konkretisieren, Feedback geben, Evaluieren etc.
    - Gesprächssituation: Planung, Vorbereitung, Struktur und Steuerung; Nähe-Distanz
    - Gesprächsarten: Informationsgespräch, Problemgespräch, Streitgespräch, beratendes Gespräch, entlastendes Gespräch, motivierendes Gespräch etc.
    - Elemente der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg
    - Konfliktstufen (z.B. nach F. Glasl), Strategien zur Lösung der Konflikte
    - Grundlagen der Mentalisierung, Bedeutung von Emotionen in der Interaktion und Kommunikation
    - Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung zur Verhaltensänderung, Möglichkeiten der Implementierung in pflegerische Handlungen

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Familien- und Gemeindenahepflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Familien- und Gemeindenahepflege ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Familie als System - Erwartungshaltungen, vorhandene Ressourcen, Lebens- bzw. Beziehungswelten und Motivationen von Angehörigen und Bezugspersonen
    - Rolle der Pflegeperson im Spannungsfeld von Erwartungen und Anforderungen
    - Beratungs-, Anleitungs- und Schulungsrolle von Pflegepersonen im häuslichen Pflegesetting
    - Qualitätssicherungssysteme in der familien- und gemeindenahen Pflege
    - Modell nach M-L. Friedemann
    - Calgary- Familien-Assessment und Interventionsmodell (Familiengespräch und Dokumentation, Abschluss des Familienkontakts)
    - Pflegewissenschaftliche Ansätze und Konzepte der Familien- und Gemeindenahenpflege (WHO-Konzept/Family Health Nurse, Family Nursing)
    - Gesetzliche Rahmenbedingungen, Organisations-, Kooperations- und Finanzierungsmöglichkeiten
    - Belastungs- und Entlastungsfaktoren für das pflegende Bezugssystem
    - Aktuelle Forschungsergebnisse, Modellprojekte und der Umsetzungsstand in Österreich und Deutschland

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Kommunikation in speziellen Settings UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Kommunikation in speziellen Settings UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Sprache und deren Auswirkungen auf die Interaktion
    - Bedeutung der Kommunikation für die PatientInnen in speziellen Settings:
    Kommunikation mit dementierenden Menschen
    Besonderheiten der Kommunikation bei Menschen mit Sinnesbeeinträchtigung
    Unterstützende Kommunikation (z.B. Basale Kommunikation bei Menschen mit Behinderungen)
    - Kommunikation in Krisensituationen: Verzögerte Krankheitsverarbeitung, emotionale Erschütterung, Trauer, Verlust, Angst, Entlastungsgespräche
    - Grundlagen zu Aggression, Gewalt und Deeskalation (Definition, Formen, Stadien, Entstehungstheorien, Prävention und Sicherheitsmanagement)
    - Hochfokussierte, verkürzte Kommunikation im Notfall (emergency communication)

    Prüfungsmodus

    Schriftliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Basale Stimulation & Bobath Konzept" UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Fertigkeitentraining "Basale Stimulation & Bobath Konzept" UE

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    Basale Stimulation®:
    - Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) der Basalen Stimulation®
    - Erfahrungen und basalstimulierende Angebote im somatischen, vibratorischen, vestibulären, auditiven, audiorhythmischen, oralen/olfaktorischen, taktil-haptischen, visuellen Bereich
    - Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Konstanz der Berührung, Kontaktintensität
    - Beruhigende und belebende Ganzkörperpflege
    - Entfaltendes und Rückzug begleitendes Angebot
    - Umgrenzende Positionierung
    Bobath Konzept:
    - Prinzipien des Bobath-Konzepts
    - Prozess des aktiven Bewegungslernens
    - Handling bei Bewegung im Bett, Positionierung, Bewegung des Beckens und Oberkörpers, Sitzen, Transfer und Mobilisation bei teilaktiven und schwer betroffenen PatientInnen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Geriatrie und Gerontopsychiatrie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Geriatrie und Gerontopsychiatrie VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung/Begriffsdefinition Geriatrie, Gerontopsychiatrie
    Biologische Aspekte des Alterns

    Geriatrie
    Spektrum der Geriatrie
    - Prävention
    - Akutgeriatrie
    - Geriatrische Rehabilitation
    - Palliative Geriatrie
    Geriatrisches Assessment
    Altersspezifische Phänomene
    - Multimorbidität (z.B. Herz–Kreislaufsystem, Urogenitaltrakt, Verdauungstrakt, Sinnesorgane, Bewegungsapparat, Infektionskrankheiten, Nervensystem etc.)
    - Chronizität
    - Immobilisation
    Schlafstörungen
    Impfungen im Alter
    Medikation im Alter (Polypharmazie)
    Das geriatrische Team

    Gerontopsychiatrie
    Delir
    Demenzen
    Altersdepression
    Suizidalität

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gerontologie und gerontologische Pflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Gerontologie und gerontologische Pflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsdefinitionen von Gerontologie, Geriatrie, Langzeitpflege und gerontologische Altersforschung, Alterstheorien und Altsein als Lebensbedingung
    - Strukturwandel des Alterns (demographische Entwicklung, soziologische Sichtweise)
    - Bedürfnisse alter und alternder Menschen (Nähe, Sexualität, Bildung etc.)
    - Lebensqualität im Alter
    - Einrichtungen/Angebote für alte Menschen in Österreich und im internationalen Vergleich
    - Betreuungskonzepte in der gerontologischen Pflege (Biographiearbeit, Validation, etc.)
    - Pflegerische Interventionen bei Altersdepression, Delir, Demenz, Deprivation, Aggression und Regression
    - Ausgewählte Assessmentinstrumente in der gerontologischen Pflege
    - Zusammenarbeit mit dem Bezugssystem und Beratung im Setting gerontologische Pflege
    - Qualitätsmanagement und Qualitätsmerkmale im Setting der gerontologischen Pflege
    - Ethik in der gerontologischen Pflege am Beispiel der Mangelernährung
    - Gewalt und Aggression in der gerontologischen Pflege

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Geschichte der Pflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Geschichte der Pflege ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Wesen, Aufgaben und Ziele der Geschichte
    - Gesundheit, Krankheit sowie Verfahren der Pflege und Heilkunde in der Antike
    - Entwicklung von Pflege, Medizin und Spitalswesen im Mittelalter
    - Entstehung der ersten Krankenhäuser und Krankenversorgung von der Renaissance bis zur frühen Neuzeit
    - Die Anfänge der Professionalisierung der Krankenpflege sowie bedeutende Persönlichkeiten, z.B. Theodor Fliedner, Florence Nightingale, Agnes Karll
    - Das Berufsbild am Beginn des 20. Jahrhunderts
    - Die Geschichte der österreichischen Pflege
    - Die Krankenpflege zur Zeit des Nationalsozialismus
    - Die Entwicklung nach 1945 bis in die Gegenwart
    - Darstellung des Standes der Pflege in der heutigen Gesellschaft in Verbindung mit ihrer Geschichte

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 2 PR
    0 SWS
    9 ECTS

    Klinisches Praktikum 2 PR

    0 SWS   9 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
    Hinweis:
    siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Palliative Care ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Palliative Care ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Geschichte der Hospiz- und Palliativbewegung: Historische und gegenwärtige Entwicklungen von Hospiz und Palliative Care
    - Ausgewählte Definitionen der Palliative Care: WHO, EAPC, Caring, Spiritual Caring
    - Der Sterbeprozess und die Stadien des Sterbens (z.B. Kübler-Ross, Renz, Jonen-Thielemann)
    - Trauerphasen- und Traueraufgabenmodelle (z.B. Kast, Worden)
    - Palliative Care in verschiedenen Versorgungskontexten: Betreuung am Lebensende in unterschiedlichen Institutionen, zu Hause und in Notfallsituationen, vom würdigen Umgang mit dem Verstorbenen und seinem Bezugssystem
    - Ausgewählte Symptome in der Palliative Care inkl. Assessmentinstrumente: „Total pain“ und Schmerztherapie, Fatigue, Ernährung und Appetitlosigkeit, Kachexie, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation und Diarrhoe, Dyspnoe, Agitation, Pruritis, Stomatitis und Xerostomie, Angst und Depression, Dehydratation in der letzten Lebensphase
    - Bedürfnisse Sterbender: Körperliche, psychische, religiöse-kulturelle Bedürfnisse und spirituelle Begleitung
    - Psychosoziale Aspekte: Kommunikation mit Sterbenden und Schwerkranken, „Breaking Bad News“, Trauerprozesse verstehen und begleiten, pflegender Umgang mit Abschied und Trauer des Gesundheitspersonals
    - Ethik in der Palliative Care: ethische Entscheidungskulturen, Sterben in Würde, Euthanasiedebatte, PatientInnenverfügungen und Vorsorgevollmacht

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Arzneimittelgabe: Arzneimittelformen, gesetzliche Bestimmungen hinsichtlich Medikamentenanordnung- u. verabreichung (inkl. Suchtgiftgebarung), inkl. Delegation (Qualitätssicherung: Aufgaben des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege hinsichtlich Bestellung, Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung von Arzneimitteln, Beobachtung von Wirkung/Nebenwirkungen des verabreichten Arzneimittels und Dokumentation), Gestaltung von Arzneimittelverpackungen und Packungsbeilagen, Anwendungs- und Aufbewahrungshinweise, Arzneimittelberechnungen, Fehlermanagement bei falscher Arzneimittelgabe
    - Standard Operating Procedures (SOP): Prinzipien, exemplarische Durchführung bei Diabetes mellitus
    - Punktionen: Vene, Kapillare, Arterie, Vorbereitung (z.B. Emla Pflaster), Durchführung und Nachsorge bei venösen und kapillaren Blutabnahmen
    - Periperer Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, peripherer Gefäßkatheter, Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge beim Setzen von peripheren Gefäßkathetern
    - Zentraler Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge, Setzen und Handling
    - Teilweise und vollständig implantierbare Kathetersysteme: Funktionsprinzip, Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge, Setzen und Handling
    - Injektionen: s.c., i.m., i.v., Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung bei Injektionen
    - Infusionen: Infusionsarten, Infusionszubehör, Tropfgeschwindigkeitsberechnung, Tropfenzähler, Infusomat, Motorspritze, Infusionsvorbereitung, An- und Abschluss von Infusionen bei liegendem Gefäßzugang
    - Sonden: Legen der Magensonde, Wechsel der PEG Sonde, Assistenz bei Sengstaken-Blakemore, Lagekontrolle und pflegerische Interventionen bei liegenden Sonden

    - Hinweis:
    - Transfusionen und Bedside- Test, Durchführung patientInnenennaher Blutgruppenüberprüfung; siehe Fertigkeitentraining „Überwachung“
    - Grundlagen des invasives Monitorings: arterielle Blutdruckmessung, ZVD-Messung, Temperatur; siehe Fertigkeitentraining „Überwachung“

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgaben:
    Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
    - Erstellung einer Anamnese
    - Präsentation einer ATL
    - Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
    Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
    - Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
    - Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
    - Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
    Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
    - Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
    - Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
    - Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
    Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
    - Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
    - Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Wissensquellen in der Pflege
    - Pflegewissenschaft/- forschung: Definition und Gegenstandsbereich
    - Historischer, nationaler und internationaler Exkurs der Entwicklung von Pflegewissenschaft & Pflegeforschung
    - Gebiete der Pflegeforschung
    - Forschungsansätze (Überblick)
    - Forschungsprozess
    - Ethische Aspekte der Pflegeforschung

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Wissenschaftliche Schreibwerkstatt PR
    1 SWS
    1 ECTS

    Wissenschaftliche Schreibwerkstatt PR

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Leseformen und Lesetechniken
    - Aktivierende Schreibübungen
    - Literaturbearbeitung (Bewertung, Zusammenfassung, Zitierung)
    - Gestaltung eines Exposés für die Bachelorarbeit

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO
    3.5 SWS
    3.5 ECTS

    Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO

    3.5 SWS   3.5 ECTS

    Lehrinhalte

    Erkrankungen und Störungen, einschl. deren Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose mit Schwerpunktlegung auf Chirurgie, Kinderheilkunde und Gynäkologie
    Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
    des Herz-/Kreislaufsystems:
    - Angeborene Herzfehler/Erworbene Herzklappenfehler
    - Perikarderkrankungen
    - Erkrankungen der Arterien und Venen
    - Operative Verfahren
    des Respirationssystems
    - Fehlbildungen
    - Nichttumoröse Erkrankungen (Aspiration, Atelektase)
    - Tumore
    - Thoraxverletzungen
    - Operative Verfahren
    des Verdauungstraktes
    - Angeborene Fehlbildungen
    - Ösophagus- und Magenerkrankungen
    - Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
    - Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen
    - Operative Verfahren
    - Bariatrische Chirurgie
    des Stoffwechsels und endokrinen System
    - Hypophyse, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennierenrinde
    - Operative Verfahren an der Schilddrüse
    des Bewegungsapparates:
    - Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
    - Angeborene Fehlbildungen
    - Operative Verfahren

    Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
    der weiblichen Geschlechtsorgane:
    - Tuben und Ovarien, Uterus, Vulva und Vagina, Mammae,
    - Operative Verfahren

    Pädiatrische Interventionen bei Erkrankungen:
    Pädiatrie und Kindergesundheit - Einführung:
    Therapeutisches Team, Gespräch mit Eltern, häufige Problemstellungen in der Pädiatrie – Das Schreibaby, Schlafprobleme, Ernährungsprobleme, unerwünschte Verhaltensweisen
    Pädiatrische Konsultation (Anamnese, interne Untersuchungen, Entwicklungsstatus, Meilensteine, etc.)
    Der Weg in der präpartalen Diagnostik – exemplarische Darstellung des Behandlungspfads
    Das Kind mit angeborenen Fehlbildungen - Überblick über die wichtigsten angeborenen Fehlbildungen; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel eines angeborenen Herzfehlers
    Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie
    Das plötzlich kritisch erkrankte Neugeborene im Krankenhaus und zu Hause z.B. Sepsis
    Das Kind mit
    - respiratorischer Erkrankung – akute Laryngitis, Cystische Fibrose inkl. Tranistion;
    - akutem Bauchschmerz
    - mit akuter Darminfektion – Gefahr der Dehydratation – Nahrungsmanagement (Ernährungs- und Flüssigkeitsbedarf NG bis zum Schulkind)
    - Down-Syndrom - Überblick über die häufigsten genetischen Erkrankungen; Behandlungspfad exemplarisch
    - Krampfanfällen - am Beispiel der Epilepsie und des Fieberkrampfs
    Das onkologisch erkrankte Kind – Überblick über die wichtigsten kindlichen Tumore; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel der Leukämie
    Kindeswohlgefährdung – Ursachen, Auswirkungen am Beispiel der Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch; Übergewicht; Teenagerschwangerschaft

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Gängige Fachtermini in der Gesundheits- und Krankenpflege
    - Zusammenfassung und Analyse englischer Fachliteratur
    - Erweiterte Kommunikationsfertigkeiten im Rahmen wissenschaftlicher Diskurse

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Englisch

    Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    - Allgemeine Verbandtechniken: Bindenverbände, Schlauchmullverbände, Netzverbände
    - Grundlagen des Wundmanagements: Wundarten, Wundheilungsphasen, Wundbeurteilung, Prinzipien der Wundbehandlung, Wunddokumentation
    - Einflussfaktoren auf die Wundheilung
    - Verbandstoffe
    - Chronische Wunden
    - Stomaversorgung

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsklärung Körperwahrnehmung (Körperbild und Körperarbeit) und Ergonomie
    - Physiologische Prinzipen des Körpers und der Bewegung
    - Prinzipien, Instrumente und Hilfsmittel der Ergonomie
    - Adaption der Umwelt (Lebensraum und Arbeitsplatz) an ergonomische Erfordernisse
    - Pathologische Veränderungen der Ergonomie (Beanspruchungsgrenzen, Bewegungseinschränkungen, Asymmetrien)
    - Ausgleichende präventive und gesundheitsfördernde Angebote (Stabilisierung, Dehnung, Entspannung, Lagerung, Atmung etc.)
    - Maßnahmen der Neuen Rückenschule, psycho-soziale Aspekte bei chronischen Rückenschmerzen, Ziele und Inhalte der präventiven Rückenschule

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheitsförderung und Prävention ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Gesundheitsförderung und Prävention ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Gesundheitsbegriffe und unterschiedliche Sichtweisen im Gesundheitsverständnis
    - Dimensionen von Gesundheit
    - Einflussfaktoren auf Gesundheit: Gesundheitsressourcen und –risiken, persönliche Gesundheitsfaktoren
    - Gesundheitstheorien und -konzepte
    - Prävention: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen nach Zeitpunkt (primäre , sekundäre und tertiäre Prävention), Ziel (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und Methoden
    - Umsetzung von Präventionsmaßnahmen bei den Zielgruppen der Pflege (aller Altersstufen)
    - Gesundheitsförderung: Kernelemente und Ansätze der Gesundheitsförderung gem. WHO (Weltgesundheitsorganisation), konkrete Projekte der Gesundheitsförderung (national und international);
    - Umsetzung von Gesundheitsförderung bei den Zielgruppen der Pflege
    - Die Gesundheit der Bevölkerung (Surveys) - Rahmengesundheitsziele
    - Gesundheitskompetenz
    - Settingspezifische Aufgabenbereiche der Pflege in Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health
    - Arbeitsmedizin: Aufgaben, Ziele, Arbeitnehmerschutzgesetz, Arbeitssicherheit

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Kind sein
    - Kind und Familie in der Gesellschaft
    - Kinderrechte, EACH Charta
    - Kind im Krankenhaus (Aufnahmen, Trennungstrauma/Hospitalismus, Sicherheit, Aufsichtspflicht)
    - Familie im Kinderkrankenhaus - Möglichkeiten der Mitaufnahme, finanzielle Aspekte, KIB
    - Grundlage pflegerischen Handelns in der Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege (Entwicklungsstand berücksichtigen, Elternbegleitung, Elternintegration etc.)
    - Konzepte der Familienzentrierten Pflege
    - Umgang mit entwicklungsbedingten Ängsten

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

    Das akut kranke Kind am Beispiel eines Kleinkindes mit Exsikkose „Name, Alter 4 Jahre“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Dehydration mit plötzlichem Gewichtsverlust
    - Unfähigkeit des Kindes Nahrung zu behalten
    - Entwicklungsstand und die daraus resultierenden Anforderungen an die Pflegeperson
    - Auswirkungen der akuten Erkrankung auf das Bezugssystem

    Zugeordneten Inhalte:
    - Physiologischer Ernährungszustand und Abweichungen
    - Wasser- und Elektrolythaushalt inkl. Beobachtung und Beurteilung
    - Beobachtung – Haut, Ausscheidung, Ernährungszustand, Vitalzeichen, Vigilanz, Allgemeinzustand, Abdomen
    - Pflegeintervention dem Entwicklungsstand angepasst
    - Unterstützung des Bezugssystems bei „lebensbedrohlicher“ Erkrankung (Krisendiagramm Friedemann)

    Das chronisch kranke Kind mit angeborenen Fehlbildungen und Behinderung am Beispiel eines Kindes mit Down Syndrom „Name“, vom Säuglingsalter bis jungen Erwachsenen mit den Hauptproblemstellungen:
    - Das behinderte Kind im Bezugssystem
    - Wahrnehmungseinschränkung
    - Verminderte Belastbarkeit durch Herzerkrankung
    - Auswirkungen des Down Syndroms auf Entwicklung und Verhalten

    Zugeordnete Inhalte:
    - Spezielle Kommunikation
    - Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung (Hören, Sprechen, Sehen, Motorik) im Setting Kinderkrankenhaus und im Rahmen der Frühförderung
    - Pflegeschwerpunkte bei angeborenen Vitien
    - Umgang mit Abwehr von medizinisch pflegerischen Interventionen(z.B. Assistenz bei Untersuchungen: erschwerte „gewalttätige“ Blutabnahmen)
    - Schmerzmanagement
    - Unterstützungsmöglichkeit des Bezugssystems

    Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie am Beispiel von „Name, 32 SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Frühgeburtlichkeit/Risikoneugeborenes
    - Hyperbilirubinämie
    - Entwicklungsförderung/Handling
    - Neonatologie als Setting
    - Auswirkungen auf das Bezugssystem (z.B.: Bindung Mutter- Kind)

    Zugeordnete Inhalte:
    - Individuelle Betreuung des Frühgeborenen: NIDCAP® (Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program), Konzepte wie Kinästhetik Infant Handling® und Basale Stimulation®,
    - Krankenbeobachtung versus Monitoring
    - Setting Neonatologie – Umgang mit Medizinprodukten und deren Bedeutung und Auswirkungen auf das Kind und sein Bezugssystem
    - Physiologisches Schlafbedürfnis von Frühgeborenen (Bedeutung des Tag-Nacht-Rhythmus)
    - Stress von Frühgeborenen, Signale des Frühgeborenen
    - Positionierung
    - Fototherapie – Möglichkeiten, Auswirkungen, Auswahl passender Pflegeinterventionen
    - Ernährung des Frühgeborenen und Verabreichung
    - Prinzipien und Grundsätze der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie Elterninformation und -integration
    - Unterstützungsmöglichkeiten des Bezugssystems

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 3 PR
    0 SWS
    10 ECTS

    Klinisches Praktikum 3 PR

    0 SWS   10 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    - Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    - Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    - Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    - Prävention und Rehabilitation.
    - Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
    - Hinweis:
    - siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Pflege in speziellen Situationen 1 ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Pflege in speziellen Situationen 1 ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Immunsystems am Beispiel:
    HIV und AIDS

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Stoffwechselerkrankungen am Beispiel:
    Diabetes mellitus Typ I und II
    Adipositas

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am Beispiel:
    Koronare Herzkrankheit
    Angina pectoris, Myokardinfarkt (inkl. Herzinsuffizienz)
    Periphere arterielle Verschlusskrankheit
    Koronare Bypassoperation, peripherer Bypassoperation und Amputation,

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des endokrinologischen Systems am Beispiel:
    Schilddrüse: Über- und Unterfunktion sowie spezielle Pflege und Überwachung nach Schilddrüsenoperationen

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Verdauungssystems am Beispiel:
    Akut und chronisch entzündliche Erkrankungen z. B.: Ulcuserkrankung, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Pankreatitis
    Magen- Darmkarzinome
    Pankreaskarzinom
    Leberzirrhose
    Akute Notfälle z. B.: Ileus, Peritonitis
    Enterostomaversorgung

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Respirationssystems am Beispiel:
    COPD
    Asthma bronchiale
    Spezielle Pflege und Überwachung bei lungenchirurgischen Eingriffen inkl. Pleuraerguss, Pneumothorax, Thoraxdrainagen

    Die allgemeine peri- (prä-, intra- und post-) operative Pflegesituation aller Altersstufen:
    Begriffsklärung (peri-, prä-, intra- und postoperativ Pflege, pflegerisches Aufklärungsgespräch,
    Einwilligung zu OP und Narkose, etc.)
    Allgemeine perioperative (einschl. prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen
    Intraoperative Pflege im OP und Anästhesiebereich
    Postoperative Pflege im Aufwachzimmer/IMC/Intensivstation und im stationären Bereich
    Drainagen
    Postoperative Komplikationen z.B. Thrombose, Lungenembolie

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflegeepidemiologie ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Pflegeepidemiologie ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsklärung Epidemiologie mit Zielsetzung und Anwendung
    - Epidemiologische Grundbegriffe wie Häufigkeitsmaße, Effektmaße etc.
    - Studiendesigns in der Epidemiologie
    - Einsatz der Epidemiologie in der Gesundheitspolitik und Gesundheitsplanung

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Historischer Rückblick über die Entwicklungen von Klassifikationen
    - Begriffsklärung und Konstruktionsprinzipien von Ordnungssystemen und Pflegeklassifikationen sowie deren Anforderungen und Ziele
    - Advanced Nursing Process (ANP) – der erweiterte, vertiefte Pflegeprozess
    - Begriffssysteme in der Pflege und tangierende Klassifikationssysteme (z.B. NANDA-I, NIC, NOC, ICNP®, ENP, LEP, ICD, ICF, SNOMED)
    - Nationale und internationale Entwicklungen

    Informatik im Gesundheitswesen:
    - Pflegeinformatik
    - Informations- und Kommunikationssyteme in der Gesundheit
    - Patientenakte, Pflegedokumentation, ELGA
    - mHealth- und eHealth-Anwendungen
    - Datenschutz, Ethik

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende schriftliche oder mündliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pharmakologie und Toxikologie VO
    1.5 SWS
    1.5 ECTS

    Pharmakologie und Toxikologie VO

    1.5 SWS   1.5 ECTS

    Lehrinhalte

    - Arzneimittellehre
    - Pharmakokinetik
    - Arzneiformen und Applikationsmöglichkeiten
    - Dosis, Wirkungen, Nebenwirkungen
    - Kennzeichnung, Lagerung und Aufbewahrung von Arzneimittel
    - Wirkstoffgruppen: Ausgewählte Arzneimittel bei Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluterkrankungen, Infektionskrankheiten, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Störungen des Hormonhaushaltes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
    - Einführung in die Toxikologie

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    > In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    > In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgaben:
    > Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
    - Erstellung einer Anamnese
    - Präsentation einer ATL
    - Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
    > Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
    - Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
    - Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
    - Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
    > Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
    - Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
    - Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
    - Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
    > Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
    - Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
    - Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Weibliche Sexualität: gynäkologische Untersuchungsmethoden, Empfängnisverhütung (Kontrazeption) - Familienplanung; weiblicher sexueller Reaktionszyklus, Libido- und Orgasmusstörungen; ungewollte Sterilität - das sterile Paar; Transgender - Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle, HPV – Impfung
    - Embryonale Entwicklung
    - Schwangerschaft: Plazenta und Nabelschnur, sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen, Berechnung des Geburtstermins, Ultraschalluntersuchungen, CTG, Lebensstilberatung der Schwangeren (Ernährung, Genussmittel, Sport, Reisen, Sexualität)
    - Störungen in der Schwangerschaft: Extrauteringrav. (= Tub.), Fehlgeburt (Abortus), Störungen der Plazenta/Nabelschnur, vorzeitiger Blasensprung, Erkrankungen der Mutter - Präeklampsie, Gestations-Diabetes, Blutgruppenunverträglichkeit, Frühgeburt
    - Geburt: Wehentypen, Geburtsverlauf (die "normale" Geburt)
    - Übernahme des Neugeborenen: Beobachtungsschwerpunkte, Screening, Prophylaxen, APGAR (erste Beurteilung des Neugeborenen)
    - Veränderung der Familienkonstellation nach Geburt eines Kindes
    - Phasen der Schwangerschaft, Schwangerschaftsvorsorge, körperlicher/seelischer Anpassungsprozess, lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf den Schwangerschaftsverlauf, Sexualität in der Schwangerschaft
    - Gestaltungsmöglichkeiten der physiologischen Geburt
    - Wochenbettprozess/Nachgeburtszeit
    - Pflege und Betreuung der Wöchnerin
    - Anleitung der Eltern zur Neugeborenenpflege (z.B. Prävention von SIDS)
    - Pflegerische Interventionen in der Betreuung vom gesunden Neugeborenen
    - Grundlagen zur Theorie des Stillens und Praxis des Stillens
    - Theoretische Ansätze pflegerischen Handelns in Bezug auf die Wochenbettbetreuung und Neugeborenenpflege

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch-Englisch

    Ausgewählte Erkrankungen, einschl. Diagnostik und Therapie 3 VO
    3 SWS
    3 ECTS

    Ausgewählte Erkrankungen, einschl. Diagnostik und Therapie 3 VO

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Urologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Sinnesorgane (HNO, Augenheilkunde, Dermatologie)
    Urologie: Erkrankungen
    des harnbildenden/-ableitenden Systems:
    - Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre
    - Operative Verfahren
    - Wasser- und Elektrolythaushalt, Säure- und Basenhaushalt
    der männlichen Geschlechtsorgane:
    - Prostata, Hoden- und Nebenhoden, Penis
    - Sexualfunktionsstörungen, Intersexualität

    Psychiatrie:
    Psychopathologie (Störungen der kognitiven Ebene und des Gefühlslebens) inkl. Suizidalität
    Ausgewählte Erkrankungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) als Beispiel für Suchterkrankungen, psychotische Erkrankungen, affektive Erkraknungen, Persönlichkeitestörungen und neurotischen Störungen

    Sinnesorgane: Erkrankungen
    der Haut:
    - Effloreszenzen, bakterielle, virale, parasitäre und Pilzinfektionen, Allergien, Ekzeme, Psoriasis vulgaris, Ulcus cruris, Hauttumore, physikalische Schädigungen
    der Augen:
    - Lider, Tränenwege, Konjunktiva, Sklera, Kornea, Iris, Linse, Sehnerv, Pupille, Glaukome, Traumat. Augenveränderungen
    der HNO:
    - Krankheitsbilder der Mundhöhle, Speicheldrüsen, Kehlkopf, Luftröhre, Nase, Nebenhöhlen und Ohr

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden erwerben das Wissen zu folgenden Themen:
    - Persönliches Sicherheitsmanagement
    - Einschätzungs- und Erfassungsinstrumente bei Aggressionsereignissen
    - Nachbetreuung nach aggressiven Handlungen und Gewaltereignissen

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    - Deeskalation in besonderen Situationen
    - Umgang mit PatientInnen, die sich in einer Krisensituation befinden, die zu einer internalisierter oder externalisierter Aggression führen kann
    - Eigene Anteile in der Interaktion erkennen
    - Eigene Emotionalität in der Interaktion erkennen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 4 PR
    0 SWS
    10 ECTS

    Klinisches Praktikum 4 PR

    0 SWS   10 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
    Hinweis:
    - siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Leben mit chronischer Krankheit ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Leben mit chronischer Krankheit ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Definitionen und Merkmale chronischer Krankheiten in allen Altersstufen
    - Theorien und Modelle chronischer Krankheiten
    - Bedeutung chronischer Krankheiten für Individuen und unterschiedliche Zielgruppen und Familie/Bezugssystem aus psychosozialer und ökonomische Sicht anhand eines theoretischen Modells unter Bezugnahme der Systemtheorie.
    - Aufgaben der Gesundheitsberufe
    - Anforderungen an das Gesundheitssystem
    - Ausgewählte Phänomene im Krankheitsverlauf einer chronischen Erkrankung am Beispiel von Stigmatisierung, Körperbildveränderungen, Adhärenz und Transition
    - Bewältigungsmechanismen chronischer Krankheiten für das Individuum und sein Bezugssystem in unterschiedlichen Lebensabschnitten bzw. Entwicklungsstufen anhand ausgewählter Beispiele: AIDS, Asthma, Demenz, chronischer Schmerz, Cystische Fibrose, angeborene Fehlbildungen, etc.., Möglichkeiten der pflegerischen Unterstützung

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Multiprofessionelle Fallstudien UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Multiprofessionelle Fallstudien UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Praxisbezogene Fallbeispiele zu den vorangegangenen Inhalten der LV „Pflege in speziellen Situationen 1 & 2“
    - Verpflichtend zu berücksichtigen ist jeweils 1 Fallstudie aus dem Bereich der Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege und der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
    - Die Bearbeitung erfolgt strukturell nach dem Prinzip des Pflegeprozesses
    - Alle Fallbeispiele sind mit (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen
    - Miteinzubeziehen in den Lehrprozess ist eine Lehrperson aus dem multiprofessionellen Kontext (z.B. MTD, Hebammen, Medizin, Pädagogik)

    Folgende Themen stehen beispielhaft zur Auswahl:
    Menschen mit
    - Depression
    - Diabetes mellitus
    - Krankheitsbildern aus der Neonatologie
    - Gewalt-, Missbrauchs-, Vernachlässigungserfahrung
    - Metabolischem Syndrom
    - Entwicklungsverzögerung
    - Epilepsie
    - Onkologischen Krankheitsbildern
    - Apoplexie
    - Querschnittlähmung
    - Herzinfarkt
    - Organtransplantation
    - Dialysebehandlung
    - Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
    - Multimorbidität
    - Chronischen Schmerzen u.a.m.

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden (Fallarbeit, multiprofessionelles Teamteaching)

    Sprache

    Deutsch

    Pflege in speziellen Situationen 2 ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Pflege in speziellen Situationen 2 ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates am Beispiel:
    • Rheumatische Erkrankungen (z.B. chronische Polyartritis), Unfallchirurgie – SHT inkl. Hirndruckmessung, Knochenfrakturen, Osteosynthese

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Urogenitalsystems am Beispiel:
    • Erkrankungen der Prostata, Urothelkarzinome, akutes und chronisches Nierenversagen (Hämodiafiltrationsverfahren)

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei gynäkologischen Erkrankungen am Beispiel:
    • Entzündliche Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane
    • Operative Eingriffe im gynäkologischen Bereich (z.B. Zervixkarzinom)
    • Onkologische Erkrankungen im gynäkologischen Bereich: z. B.: Mammakarzinom

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen mit onkologischen Erkrankungen:
    • Einführung in die Grundlagen der Onkologie; technische Aspekte und Sicherheit der Tumortherapie; Intravenöse Chemotherapie – Komplikationen, Nebenwirkungen; häufige klinische und pflegerische Probleme (Supportivpflege); Grundzüge der Psychoonkolgie; ethische Probleme der Onkologie; Palliativtherapie; insbesondere Schmerztherapie, Fatigue, Knochenmarkpunktion, Knochenmarktransplantation

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems am Beispiel:
    • Ischämischer Insult, intrakranieller Blutung, Querschnittlähmung, Multiple Sklerose
    • Rehabilitative Pflegeschwerpunkte bei ausgewählten Krankheitsbildern: Schlaganfall, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Querschnittlähmung

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Hals-Nasen-Ohren Erkrankungen, Augen- und Hauterkrankungen am Beispiel:
    • Sehbeeinträchtigung
    • Hörbeeinträchtigung
    • Larynxkarzinom
    • Allergien: Testung, Kontaktallergie, Urtikaria, Anaphylaxie, Latexallergie

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 4 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 4 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgaben:
    &#61502; Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
    - Erstellung einer Anamnese
    - Präsentation einer ATL
    - Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
    &#61502; Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
    - Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
    - Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
    - Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
    &#61502; Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
    - Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
    - Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
    - Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
    &#61502; Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
    - Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
    - Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Exposition der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
    • Handlungsfelder der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege: Beziehungsgestaltung (reflektiert-akzeptierende Grundhaltung), Tagesstrukturierung, Krankheitsbewältigung, Gesundheitsförderung und die Komponenten wie therapeutisches Nähe-/Distanzverhältnis, Autonomieförderung, Aktivierung und Motivation, Soziotherapie und Milieugestaltung
    • Beobachtung und Interaktion
    • Kommunikation

    Handlungsleitende Theorien und Strategien der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
    • Pflegetheoretischer Hintergrund – der interpersonale Beziehungsprozess nach Hildegard Peplau
    • Das Gezeitenmodell – der Kompass für eine recovery-orientierte, psychiatrische Pflege (The Tidal-Model: A recovery-based approach to mental health care)
    • Adherence im pflegerischen Kontext
    • Partizipative Entscheidungsfindung
    • Das Klärungskarussell – Wie findet man Lösungen in komplexen beruflichen Alltagssituationen?

    Psychische Gesundheit versus psychische Erkrankung – Gesellschaft und Individuum im Spannungsfeld
    › Gesellschaft und Diversität
    › Normen
    › Werte
    • Psychische Gesundheit – Psychische Erkrankung
    › Vulnerabilitäts-Stress-Modell
    › Pflegeverständnis
    • Stigmatisierung
    › Etikettierung, Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung
    • Formen der Stigmatisierung
    › Öffentliche und kulturelle Stigmatisierung
    › Strukturelle Stigmatisierung
    › Selbststigmatisierung
    • Entstigmatisierung
    › Empowerment, Recovery und Partizipation
    › Antistigma-Kompetenz
    • aktueller Forschungsstand zu Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Gesundheits- und Krankenpflege

    Belastungsreaktionen im psychiatrischen Kontext
    • Krise und Krisenintervention
    › Kriseninterventionelle Pflegeschwerpunkte
    • Trauma und Traumatisierung
    › Pflegeschwerpunkte
    • Suizidalität
    › Risikogruppen
    › Theoretisch-praxisorientierte Erklärungsmodelle für Suizid
    › Risikoeinschätzung der Suizidalität
    › Suizidrisiko-Assessment der Pflege: NGASR-Skala
    › Pflegeschwerpunkte

    Schizophrenie und schizophrenieforme Störungen
    › Psychose
    › Wahn
    › Halluzinationen
    › Formale Denkstörungen
    • Pflegeschwerpunkte
    › Beziehungsgestaltung und Begegnung
    › Sicherheit und Schutz vermitteln
    › Tagesstruktur und Förderung der Alltagsaktivität
    › Kommunikation und Psychoedukation

    Affektive Störungen
    • Bipolare affektive Störung
    • Manie
    › Pflegeschwerpunkte
    › Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung, Begegnung
    › Tagesstruktur und Alltagsaktivität
    • Depression
    › Pflegeschwerpunkte
    › Beziehungsgestaltung und Kommunikation
    › Begegnung und Haltung
    › Motivation, Aktivierung, Tagesstrukturierung

    Persönlichkeitsstörungen – Fokus Borderline-Persönlichkeitsstörung
    • Unterscheidung der Persönlichkeitsstörungen
    • Borderline-Persönlichkeitsstörung – Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
    › Biosoziales Entstehungsmodell
    › Hintergründe/Auslöser für Selbstverletzungen
    › Skillstraining als pflegerische Intervention
    › Skills
    › Spannungskurve
    › Erarbeitung von Skills
    › Pflegeschwerpunkte der Beziehungsgestaltung und Begegnung

    Abhängigkeitserkrankungen
    › Ziele der Abhängigkeitstherapie
    • Alkoholabhängigkeit
    › Pflegeschwerpunkte bei Alkoholisierung/akuten Alkoholentzug
    › Pflegeschwerpunkte des stationären Entzugs bei Alkoholabhängigkeit
    › Pflegeschwerpunkte bei Delirium tremens (Alkoholentzugsdelir)
    • Drogenabhängigkeit
    • Abhängigkeit von Medikamenten
    • Nichtsubstanzgebundene Abhängigkeiten
    • Pflegerische Schwerpunkte bei Abhängigkeitserkrankungen
    › Assessment
    › Ziele der pflegerischen Betreuung
    › Pflegeinterventionen
    › Professionelle Begegnung
    › Beziehungsgestaltung
    › Grundsätze und Herausforderungen der Begegnung

    Psychiatrische Versorgungsstrukturen – Pflegerische Verantwortungsbereiche und Beratungsstellen

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden + eLearning/eTeaching

    EBN-Grundlagen PR
    1 SWS
    1 ECTS

    EBN-Grundlagen PR

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen zu EBN
    - Kritisches Beurteilen von Forschungsarbeiten
    - Forschungsanwendungsmodelle
    - EBN Modelle
    - EBN in der aktuellen pflegwissenschaftliche Diskussion
    - Hinweis:
    - EBN-Begriffsdarstellung wird bereits in der LV „Einf. in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung“ miteinbezogen

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    EBN-Anwendung SE
    1 SWS
    3 ECTS

    EBN-Anwendung SE

    1 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    > Verfassen einer SE-Arbeit

    Prüfungsmodus

    SE-Arbeit

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Quantitative und qualitative Forschungsmethoden ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Quantitative und qualitative Forschungsmethoden ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Wissenschaftstheoretische Grundlagen quantitativer und qualitativer Forschung
    - Forschungsdesigns quantitativer Forschung (experimentelle und nicht experimentelle Designs), interne und externe Validität quantitativer Designs
    - Richtungen qualitativer Forschung (z.B. Grounded Theory, Ethnografie, Phänomenologie)
    - Methoden der Datenerhebung in der quantitativen und qualitativen Forschung (Überblick)
    - Gütekriterien quantitativer und qualitativer Forschung

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Statistik UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Statistik UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Einführung in die Grundbegriffe der Statistik
    - Stichprobe - Grundgesamtheit - Repräsentativität
    - Skalenniveaus
    - Hypothesen und Möglichkeiten der Überprüfung
    - Deskriptive statistische Methoden
    - Wahrscheinlichkeitsverteilung( Normalverteilung-, Zufall und Signifikanz)
    - Korrelation und lineare Regression
    - Ursache von Messfehlern

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsdefinitionen von Aromapflege und Aromatherapie
    - Sicherheit bei der Anwendung von Aromapflegeprodukten
    - Aromapflege und Qualitätsanspruch in der Gesundheits- und Krankenpflege
    - Grundlagen zu ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Hydrolaten
    - Implementierung der Aromapflege in Institutionen
    - Aromapflege im Kontext Evidence Based Practice

    - Begriffsklärung Therapeutische Berührung (Therapeutic Touch), Komplementäre Methoden und Energiemedizin
    - Pflegetheorie nach Martha Rogers
    - Wissenschaftliche Entwicklungen von Therapeutischer Berührung anhand von nationalen und internationalen Studien

    - Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
    - Pflegeintervention Therapeutische Berührung – Systematischer Aufbau und Ablauf der Therapeutischen Berührung
    - Anwendungsformen der Aromapflege im professionellen Setting
    - Selbstständige Durchführung der Aromapflege im Rahmen der pflegerischen Kernkompetenzen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Überwachung" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Überwachung" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    - Umgang mit Monitoren
    - Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test
    - Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem), Grundlagen maschineller Beatmung

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 5 PR
    0 SWS
    13 ECTS

    Klinisches Praktikum 5 PR

    0 SWS   13 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
    Hinweis:
    siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 6 PR
    0 SWS
    13 ECTS

    Klinisches Praktikum 6 PR

    0 SWS   13 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
    Hinweis:
    siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgabe:
    - Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
    - Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgabe:
    - Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
    - Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Beratungspraktikum PR
    0 SWS
    1 ECTS

    Beratungspraktikum PR

    0 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Praktische Umsetzung von ausgewählten Beratungstypen (z. B. Lösungserarbeitende Beratung, Empfehlende Beratung) in der Pflege am Beispiel einer spezifischen PatientInnengruppe
    - Praktische Umsetzung eines Beratungstyps mit Einbeziehung beratungsrelevanter Gesprächstechniken
    - Dokumentation eines ausgewählten Beratungsgespräches in Form eines Beratungsprotokolls

    Prüfungsmodus

    Praktikumsbericht, Berücksichtigung in der Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen und Methoden der Beratung ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Grundlagen und Methoden der Beratung ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    - Historische Ausgangslage und gegenwärtige Situation der Beratung; Zentrale Begriffe der Beratung und deren Unterscheidung: psychologische-, soziale-, psychosoziale-, pädagogische und pflegebezogene Beratung
    - Beratungstheorien sozial- und humanwissenschaftlicher Disziplinen: Beratung auf Grundlage klientInnenzentrierter Gesprächsführung; Verhaltenstheoretisch fundierte Beratung; Systemisch fundierte Beratung; Beratung versus Therapie
    - Der Beratungsbegriff der Pflege: Consulting vs. Counseling, Beratungsbereiche der Pflege
    - Pflegerelevante Beratungskonzepte: ressourcenorientierte-, lösungsorientierte-, präventions- und gesundheitsfördernde Konzepte, kooperative Konzepte
    - Beratungsrahmen in der Pflege: gesetzlich, programmatisch (z.B. Weltgesundheitsorganisation)
    - Ausgangsbedingungen einer Beratungssituation in der Pflege (Umgebungs-, patientInnen- und pflegepersonenbezogen), Sozialkonstellationen: Einzel- und Gruppenberatung
    - Anwendung ausgewählter Beratungsmethoden und -typen in der Pflege (Aufklärende-, Empfehlende-, Kompetenzorientierte-, Lösungserarbeitende- und Komplexe Beratung), Kooperative Beratung
    - Gesprächstechniken in der Beratung: Paraphrasieren, Verbalisieren, Konkretisieren, Fragen stellen etc.
    - Beratungsprozess am Beispiel lösungserarbeitender Beratung;
    - Ausgewählte Beratungsbeispiele in der Pflege (Brustkrebserkrankung, Schlaganfall, Parkinsonerkrankungen, dementielle Erkrankungen etc.)

    Prüfungsmodus

    Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Case- und Caremanagement ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Case- und Caremanagement ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Theorie und Praxis des pflegerischen Entlassungsmanagements (Österreichischer Expertenstandard zum Entlassungsmanagement, gesetzliche Grundlagen, Systematik von Überleitungskonzepten; Berufsbild der EntlassungsmanagerIn, Rolle des Patienten/der Patientin und seines/ihres Bezugssystems sowie gemeinsame Entscheidungsfindung ; Schnittstellenmanagement mit externen Strukturen insb. der mobilen Pflege- und Betreuung)
    - Individuelle Entlassungsplanung
    - Grundlagen des Case- und Caremanagements (Grundlagen des Konzeptes und seiner Entwicklung; Begriffsklärung; Aufbau und Zielgruppen von CM; Dimensionen des CM, Berufsbild des CM; Einsatzgebiete des CM)
    - Pflegegutachten (Umgang mit persönlichen Angaben des/der Klienten/in und seines/ihres Bezugssystems, Außenanamnese; Beiziehung der Pflegedokumentation; Interpretation von Befunden und dem sozialen Umfeld; Gesamtbeurteilung inkl. Pflegestatus und Pflegediagnosen, Rolle der Pflegefachberatung; Stellungnahmen zu Pflegegeldeinstufungen; Probleme bei der Erstellung von Pflegegutachten)

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Zielsetzung, Strukturen und Einrichtungen des Österreichischen Gesundheitssystems (nationale und einschlägige internationale gesetzliche Grundlagen, Gesundheitswesen auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene, stationäre, teilstationäre und ambulante Einrichtungen)
    - Finanzierung von Gesundheitsleistungen in Österreich (3- Säulen-Modell; Sozialversicherungen, Krankenhausfinanzierung, Pflegegeld)
    - Organisationsformen in der Pflege (Anforderungen in unterschiedlichen Pflegesettings, Pflegesysteme, Schnittstellen in der Pflege, Delegation und Anleitung)
    - Führung in der Pflege (Führungsstrukturen, Führungsstile, Motivation und Arbeitsverhalten)

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinische Pflegeforschung SE
    2 SWS
    4 ECTS

    Klinische Pflegeforschung SE

    2 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    - Identifikation pflegerelevanter (klinischer) Probleme
    - Schritte des Forschungsprozesses
    - Entwicklung eines Forschungsprojektes
    - Erstellung eines Projektantrags
    - Ethischer Diskurs und die Rolle von Ethikkommission im Rahmen klinischer Forschung
    - Präsentationstechniken
    - Vorstellung des Forschungsprojekts
    - Verfassung eines Projektgutachtens

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Klinisches Praktikum 7 PR
    0 SWS
    11 ECTS

    Klinisches Praktikum 7 PR

    0 SWS   11 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
    Hinweis:
    - siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Pflege von Kindern und Jugendlichen SE
    2 SWS
    4 ECTS

    Pflege von Kindern und Jugendlichen SE

    2 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Das verunfallte Kind am Beispiel eines Kindes nach Ertrinkungsunfall „ Name, Alter 13 Jahre“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Auswirkung einer Gehirnschädigung auf die geistige Fähigkeit eines Menschen
    - Begrenzte Möglichkeiten der verbalen Kommunikation
    - Grenzen der Rehabilitationstherapie
    - Kritisches Verhalten der Mutter als Ausdrucksmöglichkeit von Schuldgefühlen
    Zugeordnete Inhalte:
    - Schädigung des ZNS (Auswirkungen von Hypoxie)
    - Stadien des „Wachkomas“
    - Geistige Behinderung, Beurteilungsschema
    - Hilfsmittel und Mobilitätshilfen in behindertengerechten Einrichtungen
    - Konzepte der Kinästhetik, Basale Stimulation® und Bobath-Therapie im speziellen Setting
    - Rehabilitationseinrichtungen und -konzepte für Kinder und Jugendliche in Österreich
    - Dysphagie
    - Aufgaben und Schnittstellen eines multi-professionellen Teams
    - Unterstützungsmöglichkeiten und Zusammenarbeit mit dem Bezugssystems
    Das chronisch kranke Kind pflegen am Beispiel eines Kindes mit Cystischer Fibrose „Name, Alter 16 Jahre“ mit Hauptproblemstellungen:
    - Zähflüssige Körpersekrete
    - Soziale Isolation
    - Einschränkung der Selbstbestimmung
    - Therapiemüdigkeit
    - Auswirkungen einer lebenslimitierenden Erkrankung auf das Kind und dessen Bezugssystem
    - Transition
    Zugeordnete Inhalte:
    - Spezielle Hygienerichtlinien
    - Spezielle Infektionsrisiken
    - Persönlichkeitsveränderungen durch chronische Krankheit
    - Adoleszenz in Zusammenhang mit lebenslimitierender Erkrankung
    - Bewältigungsstrategien (u. a. subjektiver Krankheitsgewinn)
    - Integration, Normalisierung
    - Lebensqualität
    - Professionelle und Laienhilfe, organisierte Selbsthilfe
    - Selbstbild und Selbstwahrnehmung
    - Patien/in als Experte/in
    - Unterstützung des Bezugssystems
    - Humor als Entlastungsstrategie
    - Beispiele für Transition
    - Selbstbestimmungsrechte
    Das früh- und neugeborene Kind pflegen am Beispiel von „Name, 28. SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Schmerzempfindung Frühgeborener/Neugeborener
    - Anpassungsstörung
    - Stillvorgang unterbrochen
    - Fehlende Saug-Schluckkoordination
    Zugeordnete Inhalte:
    - Atemunterstützende Maßnahmen und Sauerstoffzufuhr
    - Infant Flow
    - Nabelaterien-, -venenkatheter, Schwemmkatheter
    - Ernährung eines Frühgeborenen (Muttermilch, Frauenmilch, Formulanahrung)
    - „Muttermilch als Medizin“ für Frühgeborene
    - Spezielles Stillmanagement/Pumpenmanagement
    - Alternative Nahrungsverabreichungsmethoden
    - Entwöhnung von der Sonde mit erschwerter Nahrungsaufnahme
    - Känguru-Methode
    - Schmerzwahrnehmung und Möglichkeiten der nichtmedikamentösen Schmerzlinderung beim Frühgeborenen
    - Auswirkungen auf das Bezugssystem
    - Elternintegration, Anleitung, Bewältigungsstrategien
    Beispiel von „Name, 38. SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Auswirkungen des Drogenentzuges auf das Neugeborene
    - Drogenabusus der Mutter
    Zugeordnete Inhalte:
    - Pflegekonzepte bei Drogenentzugsbabys
    - Setting
    - Zusammenarbeit mit Sozialarbeit
    - Elternintegration und –anleitung
    - Handling
    - Beobachtung und Einschätzung (Finnegan Score)

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE
    2 SWS
    4 ECTS

    Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE

    2 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    Pflegerische Aufgaben werden, basierend auf den Inhalten des Moduls: „Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege“, identifiziert und definiert
    Kommunikation
    Beziehungsgestaltung
    Begleitung, Betreuung, Unterstützung

    Pflegeprozess in der Psychiatrie
    Pflegerischer Umgang mit Patienten/Patientinnen in besonderen psychosozialen Lebenslagen, bezogen auf pflegerische und medizinische Diagnostik:
    Krise
    - Lebenskrisen, Leben mit Krise
    - Mögliche Reaktionen auf eine Krise
    - Pflegerische Krisenintervention
    Suizidalität
    - Ssuizidale Entwicklung und Beurteilung des Suizidrisikos
    - Pflegerische Maßnahmen in unterschiedlichen Phasen der suizidalen Entwicklung
    - Maßnahmen nach gelungenem Suizid: Nachbetreuung von MitarbeiterInnen, Begleitung des Bezugssystems
    Menschen mit einer affektiven Störung
    - Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung depressiver Menschen
    - Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung manischer Menschen
    - Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung von Menschen, die an einer bipolaren affektiven Störung leiden
    - Unterstützung bei weiteren Behandlungsmethoden
    - Zusammenarbeit mit und Begleitung des Bezugssystems
    Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung
    - Erklärungsmodelle und Theorien zur Entstehung von Abhängigkeit
    - Lebensbedingungen von Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung
    - Somatische, psychische und soziale Beeinträchtigungen
    - Co-Abhängigkeit und Betreuung des Bezugssystems
    - Pflegetherapeutische Interventionen in unterschiedlichen Phasen der Abhängigkeit
    - Nachbetreuungsmöglichkeiten
    Kinder und Jugendliche
    - Psychosoziale Notlagen und Verhaltensauffälligkeiten: Aggression, Gewalt, Misshandlung, Missbrauch inkl. Inzest
    - Bewältigungsstrategien der Kinder und Jugendlichen
    - Besondere Krankheitsbilder, die im Kindes- und Jugendalter entstehen können: Essstörungen, ADHS, Autismus, Substanzmissbrauch
    - Pflegerische Interventionen bei selbst- und fremdaggressiven Verhalten
    Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung
    - Erklärungsmodelle zur Entstehung von Schizophrenie
    - Auseinandersetzung mit klassischen Symptomen der schizophrenen Erkrankungen
    - Auffälligkeiten des Verhaltens und Beobachtungskriterien
    - Mögliche pflegerischen Interventionen und weitere therapeutische Maßnahmen
    - Begleitung des Bezugssystems
    - Bedeutung der Tagesstruktur und der Beschäftigung
    - Multiprofessionelle Zusammenarbeit
    - Psychose-workshop als Selbsterfahrung
    Forensik
    - Gesetzliche Rahmenbedingungen
    - Gefährlichkeit
    - Problematik der forensischen Betreuung und die Rolle der Pflegeperson im Betreuungskonzept
    - Assessmentinstrumente
    Menschen mit Behinderung
    - Ethische Grundhaltung
    - Erklärungsmodelle
    - Gezielte Förderung und Therapieformen
    - Pflegerische Interventionen
    - (Institutionelle) Betreuungsmöglichkeiten
    Organisches Psychosyndrom
    - Ursachen, Symptome und pflegerische Interventionen inkl. Kommunikation
    - Akuter und chronischer Verlauf

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 7 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktikum 7 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen des Wissensmanagements
    - Bedeutung von Wissen (Wissensverständnis; Machtgrundlage; Erlangung von Wissen)
    - Wissensdimensionen, Wissensmodelle und Wissensmerkmale
    - Ausgewählte Methoden des Wissensmanagements in Hinblick auf Kommunikation
    Grundlagen des Qualitätsmanagements
    - Einführung in den Qualitätsbegriff
    - Überblick über Qualitätsmanagementsysteme
    - Erläuterung von Qualitätsmanagement anhand eines ausgewählten QMS (z.B: KTQ, e-Qualine, ISO) insb. Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Pflegesetting; KVP; Prozessmanagement inkl. Schnittstellenmanagement
    Methoden zur Qualitätssicherung in der Pflege
    - z.B. Pflegevisiten, Fehlermanagement, Hygienemanagement etc.
    Grundlagen des Projektmanagements
    - Einführung und Definitionen im PM
    - Methoden des PM z.B. Projektstrukturplan, Kontextanalysen, Meilensteinplan, Ressourcen und Kostenplanung
    Projektorganisation inkl. Rollen, Kommunikation, Dokumentation

    Prüfungsmodus

    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE
    2 SWS
    5 ECTS

    Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE

    2 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Das verunfallte Kind am Beispiel eines Kindes nach Ertrinkungsunfall „ Name, Alter 13 Jahre“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Auswirkung einer Gehirnschädigung auf die geistige Fähigkeit eines Menschen
    - Begrenzte Möglichkeiten der verbalen Kommunikation
    - Grenzen der Rehabilitationstherapie
    - Kritisches Verhalten der Mutter als Ausdrucksmöglichkeit von Schuldgefühlen
    Zugeordnete Inhalte:
    - Schädigung des ZNS (Auswirkungen von Hypoxie)
    - Stadien des „Wachkomas“
    - Geistige Behinderung, Beurteilungsschema
    - Hilfsmittel und Mobilitätshilfen in behindertengerechten Einrichtungen
    - Konzepte der Kinästhetik, Basale Stimulation® und Bobath-Therapie im speziellen Setting
    - Rehabilitationseinrichtungen und -konzepte für Kinder und Jugendliche in Österreich
    - Dysphagie
    - Aufgaben und Schnittstellen eines multi-professionellen Teams
    - Unterstützungsmöglichkeiten und Zusammenarbeit mit dem Bezugssystems
    Das chronisch kranke Kind pflegen am Beispiel eines Kindes mit Cystischer Fibrose „Name, Alter 16 Jahre“ mit Hauptproblemstellungen:
    - Zähflüssige Körpersekrete
    - Soziale Isolation
    - Einschränkung der Selbstbestimmung
    - Therapiemüdigkeit
    - Auswirkungen einer lebenslimitierenden Erkrankung auf das Kind und dessen Bezugssystem
    - Transition
    Zugeordnete Inhalte:
    - Spezielle Hygienerichtlinien
    - Spezielle Infektionsrisiken
    - Persönlichkeitsveränderungen durch chronische Krankheit
    - Adoleszenz in Zusammenhang mit lebenslimitierender Erkrankung
    - Bewältigungsstrategien (u. a. subjektiver Krankheitsgewinn)
    - Integration, Normalisierung
    - Lebensqualität
    - Professionelle und Laienhilfe, organisierte Selbsthilfe
    - Selbstbild und Selbstwahrnehmung
    - Patien/in als Experte/in
    - Unterstützung des Bezugssystems
    - Humor als Entlastungsstrategie
    - Beispiele für Transition
    - Selbstbestimmungsrechte
    Das früh- und neugeborene Kind pflegen am Beispiel von „Name, 28. SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Schmerzempfindung Frühgeborener/Neugeborener
    - Anpassungsstörung
    - Stillvorgang unterbrochen
    - Fehlende Saug-Schluckkoordination
    Zugeordnete Inhalte:
    - Atemunterstützende Maßnahmen und Sauerstoffzufuhr
    - Infant Flow
    - Nabelaterien-, -venenkatheter, Schwemmkatheter
    - Ernährung eines Frühgeborenen (Muttermilch, Frauenmilch, Formulanahrung)
    - „Muttermilch als Medizin“ für Frühgeborene
    - Spezielles Stillmanagement/Pumpenmanagement
    - Alternative Nahrungsverabreichungsmethoden
    - Entwöhnung von der Sonde mit erschwerter Nahrungsaufnahme
    - Känguru-Methode
    - Schmerzwahrnehmung und Möglichkeiten der nichtmedikamentösen Schmerzlinderung beim Frühgeborenen
    - Auswirkungen auf das Bezugssystem
    - Elternintegration, Anleitung, Bewältigungsstrategien
    Beispiel von „Name, 38. SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
    - Auswirkungen des Drogenentzuges auf das Neugeborene
    - Drogenabusus der Mutter
    Zugeordnete Inhalte:
    - Pflegekonzepte bei Drogenentzugsbabys
    - Setting
    - Zusammenarbeit mit Sozialarbeit
    - Elternintegration und –anleitung
    - Handling
    - Beobachtung und Einschätzung (Finnegan Score)

    Prüfungsmodus

    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Semesterdaten
    Wintersemester 2022/23: 7.9.2022 bis 29.1.2023
    Sommersemester 2023: 15.2.2023 bis 9.7.2023

    Anzahl der Unterrichtswochen
    18 pro Semester, inklusive 46 Wochen klinische Berufspraktika

    Unterrichtszeiten
    Mo bis Fr, 8.00–16.00 Uhr

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

    Studiengang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund, den Barmherzigen Brüdern Wien und dem Vinzentinum Wien

    Kooperation Wiener Gesundheitsverbund

    Insgesamt stehen 360 Anfänger*innen-Studienplätze an den Wiener Gesundheitsverbund-Standorten Campus Donaustadt, Campus Favoriten und Campus Floridotower zur Verfügung.

    Kooperation Barmherzige Brüder Wien

    An der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien stehen 30 Anfänger*innen-Studienplätze zur Verfügung.

    Kooperation Vinzentinum Wien

    Am Studienstandort Vinzentinum Wien stehen 60 Anfänger*innen-Studienplätze zur Verfügung.

    Alle Kooperationsstandorte übernehmen dabei das Curriculum der FH Campus Wien. Die Fachhochschule ist für die Koordination der Ausbildung und die Qualitätssicherung verantwortlich.

    Vor Ort unterrichten überwiegend Lehrende der Kooperationsstandorte, die alle den Qualifizierungsstandards der AQ Austria entsprechen.

    Ihre Praktika absolvieren die Studierenden an den zum Wiener Gesundheitsverbund und zu den Barmherzigen Brüdern Wien gehörigen Krankenhäusern und Einrichtungen bzw. an den zu den Vinzentinum-Standorten gehörigen Krankenhäusern. Rund 15 Prozent des Studiums findet jeweils am Hauptstandort der FH Campus Wien statt, um den Austausch und den Aufbau einer fachlichen Community zu fördern. Im Rahmen der jeweiligen Kooperation sind auch standortübergreifende Forschungsprojekte geplant.

    Studiengang in Kooperation mit dem Fonds Soziales Wien

    Seit dem Studienjahr 2021/22 bietet die FH Campus Wien am Hauptstandort in der Favoritenstraße auch in Zusammenarbeit mit dem Fonds Soziales Wien Studienplätze an.

    Die FH Campus Wien ist mit den Partner*innen Fonds Soziales Wien und dem Wiener Gesundheitsverbund Teil der Ausbildungsoffensive Pflege Zukunft Wien.

    Hauptstandort FH Campus Wien

    50 + 200

    70

    WiSe

    SoSe

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt

    72 
    36
    WiSe
    SoSe
    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten

    72 
    72

    WiSe
    SoSe

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

    72
    36
    WiSe
    SoSe
    Studienstandort Vinzentinum Wien604

    WiSe

    Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien304WiSe

    4vorbehaltlich der Genehmigung durch Gremien

    Zusätzlicher Studienstart

    Am Hauptstandort FH Campus Wien ist ein zusätzlicher Studienstart ab 2023 im
    Sommersemester möglich.

    An den Studienstandorten des Wiener Gesundheitsverbundes
    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt
    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten
    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

    ist ebenso ein zusätzlicher Studienstart im Sommersemester möglich

    Vier Studierende haben sich rund um eine lebensgroße Puppe versammelt, die auf einem Krankenbett sitzt. Eine Studierende horcht bei der Puppe mit einem Stethoskop die Brust ab, die andere macht mit ihren Fingern Hasenohre bei der Puppe. Ein Studierender sitzt rechts von der Puppe und lächelt Richtung Handy und der vierte Studierende hält das Handy für ein Selfie hoch.

    Interviews Studierenden

    Einblicke in das Studium

    Was das Studium Gesundheits- und Krankenpflege ausmacht, können Studierende am allerbesten beschreiben. In Interviews erzählen sie über Motivation, Aufnahmeverfahren, spannende Lehrveranstaltungen und wie es ist, mit Patient*innen in Kontakt zu kommen. Patient*innen unterstützen und begleiten sie ab dem ersten Semester, denn viele Praktika sind grundsätzlicher Teil der Ausbildung.

    Erfahren Sie hier mehr
     

    Übungsarme mit Kunstblut - ORF-Beitrag zum OP Innovation Center

    „Übungsarme mit Kunstblut – das ist noch das Mindeste, was es in Österreichs erstem Forschungs- und Lehroperationssaal gibt.“ Was der High-Tech-Operationssaal mit angrenzender Intensivstation noch alles kann, sehen Sie im Video.

    Weitere Details zum OP Innovation Center

    (Wien heute vom 25.03.2018)

     

    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege übernehmen Sie personen-, organisations- und gesellschaftsbezogene Aufgaben. Sie arbeiten mit gesunden und kranken Menschen und unterstützen diese dabei, Fähigkeiten zu physischen, psychischen und sozialen Aktivitäten wieder zu erlangen. Das Tätigkeitsfeld umfasst daher die Pflege und Betreuung aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen. Sie beraten gesunde und kranke Menschen sowie deren Angehörige und arbeiten in der Gesundheitserhaltung, -förderung oder Krankheitsprävention. Darüber hinaus können Sie gutachterlich tätig sein und Pflegeorganisation sowie Qualitätsmanagement gewährleisten. In der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie viele Möglichkeiten: im stationären Sektor der Inneren Medizin oder Chirurgie, also auf Kranken- und Bettenstationen unterschiedlicher Fachrichtungen wie zum Beispiel Gynäkologie, Onkologie, Urologie, Orthopädie, Unfallchirurgie. Sie arbeiten auch im ambulant-teilstationären Bereich, etwa auf Tagstationen oder im mobilen Sektor. Das sind die allgemeinen Berufsfelder. Wenn Sie sich spezialisieren möchten, entwickeln Sie sich mit Zusatzqualifikationen in Richtung Intensivpflege, Anästhesie oder im OP-Bereich weiter.

    • Betreute Wohngemeinschaften

    • Krankenanstalten

    • Pflegeheime bzw. -zentren

    • Rehabilitationszentren

    • Hospizeinrichtungen

    • Tageszentren

    • mobile Pflege- und Betreuungsdienste

    • Gesundheits- und Sozialzentren

      • gesetzliche und private Sozialversicherungsträger

      • öffentlicher Gesundheitsdienst

      • in Aus-, Weiter- und Fortbildungseinrichtungen für Pflege- und Gesundheitsberufe, Kindergärten und Schulen sowie Einrichtungen für Erwachsenenbildung

      • Pharmaindustrie

      • IT-Dokumentation des Gesundheitswesens

        Weiterführende Master

        Master

        Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

        berufsbegleitend

        Portraitfoto Roswitha Engel

        Interview

        Interview mit Studiengangsleiterin Roswitha Engel

        Gesundheits- und Krankenpflege ist ein vielseitiges Bachelorstudium, es beinhaltet Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizin, Ethik und Recht sowie Sozial- und Humanwissenschaften. Roswitha Engel erklärt im Interview, warum die bio-psycho-soziale Betrachtung des Menschen besonders wichtig ist, welche weiterführenden Studienmöglichkeiten sich bieten und welche Stärken man für den Beruf mitbringen sollte.

        Weiterlesen

        Studieren einfach gemacht

        Personen lächeln einander an
        Studieren probieren

        Wunschstudium testen? Jetzt anmelden

        >
        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
        >
        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        Start-up Service
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer @ FH Campus Wien
        >

        Porträt von Oliver Radinger
        22. November 2022

        Kompetenzzentrum unter neuer Leitung

        Bisher in Lehre und Forschung tätig, übernahm FH-Hon. Prof. Mag. Dr. Oliver Radinger, BA nun die Leitung des Kompetenzzentrums für Angewandte Pflegeforschung von Vizerektorin für Forschung und Entwicklung, FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann.

        • Angewandte Pflegewissenschaft
        • FH Highlights

        Kooperationen und Campusnetzwerk

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, dem Vinzentinum Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Unsere Kooperationen sichern Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Kontakt

        Departmentleitung

        Standort-Studiengangsleitung

        Standort-Studiengangsleitung

        Sekretariat

        Mag.a Martina Benikova
        Mag.a Susanna Fischer
        Jennifer Horniak
        Carola Karner, MSc
        Claudia Meyer
        Mag.a Tamara Rechberger
        Heidi Schöngrundner
        Songül Sevim-Ucar, BA
        Tamara Zimmermann, BA

        Favoritenstraße 222, F.1.06., F.1.22., F.1.29. und F.1.32.
        1100 Wien
        +43 1 606 68 77-4000
        +43 1 606 68 77-4009
        pflege@fh-campuswien.ac.at

        Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

        Öffnungszeiten
        Montag: 8.00 bis 13.00 Uhr
        Dienstag: 8.00 bis 17.00 Uhr
        Mittwoch: 8.00 bis 13.00 Uhr
        Donnerstag: 8.00 bis 17.00 Uhr
        Freitag: 8.00 bis 13.00 Uhr

        Lehrende und Forschende

        Kontakt Studienstandorte Wiener Gesundheitsverbund

        Generaldirektion Wiener Gesundheitsverbund, Pflegemanagement, Ausbildung

        Koordinatorin für Studiengänge der Wiener Gesundheitsverbund-Standorte

        Mag.a Angelika Obermayr

        Wiener Gesundheitsverbund, Generaldirektion
        Thomas-Klestil-Platz 7/1
        1030 Wien

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt

        Standort-Studiengangsleiterin

        Michaela Dorfmeister, MBA
        michaela.dorfmeister@gesundheitsverbund.at

        Sekretariat

        Barbara Karr 
        Langobardenstraße 122
        1220 Wien
        +43 1 28802-5362
        +43 1 28802-5309
        pflege_1220@fh-campuswien.ac.at

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Michaela Bilir
        michaela.bilir@akhwien.at

        Sekretariat

        Karina Klucsarits
        Christina Hag

        Floridsdorfer Hauptstraße 1
        1210 Wien
        +43 1 40400-74450
        +43 1 40400 74440
        pflege_1210@fh-campuswien.ac.at

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Susanne Fesl, MSc
        susanne.fesl@gesundheitsverbund.at

        Sekretariat

        Gabriele Kofler
        Gabriele Winkelmüller

        Kundratstraße 3
        1100 Wien
        +43 1 60191-75012
        +43 1 60191-5009
        pflege_1100@fh-campuswien.ac.at

        Kontakt Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien

        Barmherzige Brüder Wien

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Petra Hallermaier-Sterer
        petra.hallermaier-sterer@bbwien.at

        Sekretariat

        Nikoleta Hoyler
        Sabine Klug

        Johannes von Gott Platz 1
        1020 Wien
        +43 1 21121-1310
        +43 1 21121-1315
        pflege_1020@fh-campuswien.ac.at 

        Kontakt Studienstandort Vinzentinum

        Vinzentinum Wien

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Dr.in Esther Matolycz
        esther.matolycz@bhs.at 

        Sekretariat

        Barbara Janisch
        Eva Pilgerstorfer
        Claudia Ulmer

        Kundmanngasse 21
        1030 Wien
        +43 1 710888-0
        pflege_1060@fh-campuswien.ac.at 


        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        So vielfältig wie die Berufsfelder in der Gesundheits- und Krankenpflege ist auch unsere Angewandte Pflegeforschung, aktuell etwa in Verbindung mit der Digitalisierung.

        Drink Smart

        Leitung: Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann, DGKS

        EduDemAkut

        Leitung: Mag.a Dr.in Simone Grandy , Mag.a Dr.in Gerlinde Rebitzer

        INCoPAS

        Leitung: Mag.a Dr.in Simone Grandy


        Downloads und Links

        Infofolder Gesundheits- und Krankenpflege
        pdf, 64 KB
        Themenfolder Angewandte Pflegewissenschaft
        pdf, 810 KB
         

        Sie möchten mehr wissen? Wir helfen Ihnen.

         

        Haben Sie alle gewünschten Informationen gefunden?

        • Ja
        • Nein