Überblick

Die FH Campus Wien bietet bereits seit 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege als generalistisches Studium an und kombiniert Pflegewissenschaft mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Studium legt den Grundstein für die evidenzbasierte Pflege: Was Sie in der Pflege planen und entscheiden, beruht nicht allein auf bewährter Tradition, sondern ist wissenschaftlich belegt. Die umfangreichen Berufspraktika absolvieren Sie in den Kranken- und Pflegewohnhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes, Vinzentinums Wien bzw. der Barmherzigen Brüder Wien.

Sollte die Abhaltung des EDV-gestützten Aufnahmetests (Teil 1) am 14. und 19.10.2021 aufgrund von Covid-19-Maßnahmen nicht möglich sein, informieren wir sie zeitgerecht. Die mündlichen Bewerbungsgespräche (Teil 2) werden ab Mitte Oktober 2021 durchgeführt und finden gegebenenfalls per Online-Videokonferenz statt. Bewerber*innen werden über den individuellen Termin für das Gespräch per E-Mail informiert. 
Davon unbeeinflusst ist die Online-Bewerbung, inklusive Abgabe aller Unterlagen, welche als Basis für das nachfolgende Bewerbungsgespräch dient.

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Claudia Meyer
Mag.a Martina Benikova
Heidi Schöngrundner (Karenz)
Songül Sevim-Ucar, BA

Mag.a Tamara Rechberger
Tamara Zimmermann, BA
Favoritenstraße 226, B.2.02 + B.2.03
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4000
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Studiendauer
6 Semester
Organisationsform
Vollzeit
180ECTS
Unterrichtssprache Deutsch
580*Studienplätze
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsberechtigung

Bewerbungsfrist für Sommersemester 2022

2. August bis 26. Oktober 2021

Studienbeitrag / Semester

€ 363,361

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

 

1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester


2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 

(derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

*Davon 436 im Wintersemester an allen Standorten und 144 im Sommersemester an ausgewählten Kooperationsstandorten. Hier finden Sie Details zu den Studienplätzen.

Was Sie mitbringen

Sie interessieren sich für Pflegewissenschaft, angewandte Pflegemethoden, Medizin und Gesundheitswissenschaften. Gesundheits- und Krankenpflege bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen, nach humanistisch-ethischen Grundwerten zu handeln und Patient*innen mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen. Sie entscheiden sich für eine Praxisdisziplin, die prozessorientiert vorgeht und dabei das Arbeiten mit Pflegediagnosen, Pflegezielen und Pflegemaßnahmen in das Zentrum stellt. Sie möchten Ihre Entscheidungen auch wissenschaftlich begründen können. Sie haben ein Berufsbild von der Gesundheits- und Krankenpflege, das nicht allein in der Tradition verhaftet ist, sondern Sie sind sich bewusst, dass sich der Beruf rasant in Richtung evidenzbasierter Pflege sowie Gesundheitsförderung und Prävention weiterentwickelt.

Gesundheits- und Krankenpflege der Zukunft – Ein Beruf erfindet sich neu

Seit 2008 ist es möglich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien zu studieren. Themen wie die medizinische Diagnostik und Therapie, Notfallmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Beratung, Case- und Caremanagement sind durch die akademische Ausbildung nun stärker betont. Rund 97% der Bachelorabsolvent*innen stehen nach ihrem Abschluss bereits voll im Berufsleben.

Interview mit dem Studierenden Stefan Bachinger (whatchado)

„Das Coolste an meinem Studium ist, wenn man alleine in ein Patientenzimmer geht oder in ein Gespräch und der Mensch einem so viel offenbaren kann – und dass man in der Pflege mit den Werkzeugen vieles bewirken kann. Das ist wirklich unglaublich, was man in den Praktika erleben darf und worauf man sich dann im Berufsalltag freuen kann.“, erzählt Stefan Bachinger, er studiert Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. „Die größte Herausforderung ist, dass man seiner Linie treu bleibt, aber zu gleich auch maximale Empathie und Wertschätzung signalisiert.“

Interview mit der Studierenden Leonie Hartl (whatchado)

Das Coolste an meinem Studium ist die Verantwortung, die einem übertragen wird. Mit dieser Verantwortung kann man als Person weiter wachsen und man bekommt mehr Selbstvertrauen, erzählt Leonie Hartl, sie studiert Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. "Die größte Herausforderung, auf's Studium bezogen, ist die Zeiteinteilung während der Praktika, da man doch Vorlesungen und andere Studienaufgaben zu tun hat."

Interview mit dem Studierenden Alexander Schwab (whatchado)

"Zusätzlich zum Theorieblock haben wir an der FH in Funktionsräumen Praxisunterricht, wo wir gewisse Handgriffe und Grundfertigkeiten erlernen." Der 25-Jährige Alexander Schwab studiert Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. Zuvor hatte er eine ganz andere Richtung eingeschlagen, nämlich Informatik & Physik. Was er nach seinem Studium machen möchte? "Ich würde gerne nach Afrika in ein Krisengebiet fahren und dort Menschen helfen und den Master machen."

Interview mit der Studierenden Lena Hochleuthner (whatchado)

"Das Coolste an meinem Studium ist, dass die Theorie und die Praxis miteinander kombiniert werden. Also es gefällt mir persönlich am besten, dass man ein normales Studentenleben lebt und auf der anderen Seite auch die Möglichkeit hat, das Gelernte in die Praxis umzusetzen." Lena Hochleuthner studiert Gesundheits- u. Krankenpflege am Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien (SZO). "Man wird schrittweise auf das Berufsleben vorbereitet."

Interview mit der Studierenden Katharina Scheinast (whatchado)

"Sehr wichtig sind Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz" für Katharina Scheinast in ihrem Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. Die Umstellung von Uni zur FH war für sie die größte Herausforderung, "weil ich diesen geregelten Tagesablauf so nicht mehr gekannt habe."

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien. Mit ihr entwickelten wir das Bachelorstudium im Rahmen eines Lehrverbundes. Wichtige Partner*innen aus der Praxis sind der Wiener Gesundheitsverbund, mit dem wir in Kooperation unsere umfangreichen Berufspraktika durchführen, die Vinzenzgruppe und die Barmherzigen Brüder Wien. In der nahen Zukunft liegt ein großes Potential in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Nahe an Wissenschaft und Forschung agieren wir auch, wenn wir unsere Studieninhalte weiterentwickeln. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Interviews mit unseren Studierenden

Was das Studium Gesundheits- und Krankenpflege ausmacht, können Studierende am allerbesten beschreiben. In Interviews erzählen sie über Motivation, Aufnahmeverfahren, spannende Lehrveranstaltungen und wie es ist, mit Patient*innen in Kontakt zu kommen. Patient*innen unterstützen und begleiten sie ab dem ersten Semester, denn viele Praktika sind grundsätzlicher Teil der Ausbildung.

Erfahren Sie hier mehr.

Was macht das Studium besonders

  • Pflegewissenschaft in Kombination mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Grundstein für die evidenzbasierte Pflege
  • Umfangreiche Berufspraktika

Das Studium verbindet Wissenschaft mit viel Praxis, die auch die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege möglich macht. Pflege, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, darin unterscheidet sich das Studium vom herkömmlichen berufsbildenden Schulsystem. Die evidenzbasierte Pflege ist die Basis, auf der Sie Menschen die beste Pflege anbieten und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten können. Damit sind Sie als Absolvent*in in der Lage, wissenschaftliche Entwicklungen zu verfolgen, kritisch zu hinterfragen und auf einzelne Fälle in Ihrem beruflichen Alltag umzulegen. Das alleine reicht jedoch noch nicht, um fundiert pflegerische Maßnahmen zu setzen. Wichtig ist zu erkennen, was für Patient*innen und ihre persönliche Umgebung machbar ist und was die Organisation zulässt. Das alles wägen Sie mit Ihren pflegerischen Erfahrungen ab, um am Ende eine für Patient*innen optimale Entscheidung zu treffen.

Übungsarme mit Kunstblut - ORF-Beitrag zum OP Innovation Center

„Übungsarme mit Kunstblut – das ist noch das Mindeste, was es in Österreichs erstem Forschungs- und Lehroperationssaal gibt.“ Was der High-Tech-Operationssaal mit angrenzender Intensivstation noch alles kann, sehen Sie im Video.

Weitere Details zum OP Innovation Center

(Wien heute vom 25.03.2018)

Was Sie im Studium lernen

Ihr Studium orientiert sich an internationalen Standards, ist praxisnahe und wissenschaftlich fundiert. Sie erwerben neben fachlich-methodischen wissenschaftliche, sozial-kommunikative und Selbstkompetenzen. Im methodischen Ansatz fördert das Studium projekt-, problem- und handlungsorientiertes Lernen.

  • Sie lernen über Pflegetheorien und den Pflegeprozess ebenso wie über Gesundheits- und Krankenpflege spezieller Zielgruppen und in unterschiedlichen Settings. Dazu zählen die Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen und die Betreuung von Angehörigen und Bezugspersonen. Allgemeine und spezielle medizinische Grundlagen haben neben der Pflegewissenschaft einen wesentlichen Anteil an der Ausbildung. Wissen der Sozial- und Humanwissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Pädagogik sowie über Gesundheitswissenschaften vermittelt zusätzlich ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
  • Der soziale und persönliche Hintergrund der Menschen ist vor allem in der Beratung und Kommunikation wichtig - Beratungstechniken werden ebenso gelehrt wie Gesprächsführung, Konfliktlösung und Krisenkommunikation.
  • Sie befassen sich darüber hinaus mit Organisation, Ethik und Recht. Zu den organisationsbezogenen Inhalten gehören Management im Gesundheitsbereich, Strukturen und Einrichtungen des Gesundheitswesens ebenso wie Qualitäts- und Projektmanagement und Informatik.
  • Während Ihres Studiums stehen theoretische und praktische Lehrveranstaltungen in einem ausgewogenen Verhältnis. Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praktikumssemester.

Infotermine Kooperationsstandorte

Nähere Details zum Studium und Aufnahmeverfahren an den Kooperationsstandorten erhalten Sie im Rahmen der Infoveranstaltungen.

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten
5.10.2021 von 11:30-16:00 Uhr: Studieren probieren
22.11.2021 von 9:00-12:00 Uhr: Boysday
26.1.2022 von 14.00-16:00 Uhr: Infonachmittag
13.4. 2022 von 8:00-16:00 Uhr ganztags: Studieren probieren
22.9.2022 von 14.00-16:00 Uhr: Infonachmittag
19.1.2023 von 14.00-16:00 Uhr: Infonachmittag
Mehr Infos zu den Infotagen am Campus Favoriten

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt
30.3.2022 jeweils um 14.00 Uhr und 15.30 Uhr: Informationsnachmittag
Mehr Infos zu den Infotagen am Campus Donaustadt

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower
10.3.2022 von 16.00-17.00 Uhr: Online-Infoveranstaltung
Mehr Info zu den Infotagen am Campus Floridotower

Vinzentinum Wien
Online-Infoveranstaltungen via ZOOM

18.10.2021 um 17:00 Uhr: Online-Infotermin
13.12.2021 um 17:00 Uhr: Online-Infotermin
10.1.2022 um 17:00 Uhr: Online-Infotermin
7.3.2022 um 17:00 Uhr: Online-Infotermin
16.5.2022 um 17:00 Uhr: Online-Infotermin
Mehr Infos zu den Infoveranstaltunge am Vinzentinum Wien

Barmherzige Brüder Pflegeakademie Wien
Online Infotage:
28.10.2021, 16:30-17:30 Uhr
18.11.2021, 16:30-17:30 Uhr
16.12.2021, 16:30-17:30 Uhr
Plakat Infotage (JPG 125 KB)
Mehr Infos zu den Infotagen der Pflegeakademie Wien

 

Lehrveranstaltungsübersicht

LehrveranstaltungSWSECTS
Allgemeine Pathologie VO

Allgemeine Pathologie VO

Vortragende: Dr. Philippe Ghobrial

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Begriffsbestimmungen in der Pathologie - statistische Größen
- Aufgaben des Pathologen/der Pathologin - intravitale und postmortale Diagnostik
- Krankheitsursachen, Verlauf und Folgen
- Pathologie der Vererbung
- Störungen des Zellwachstums und der Zellvermehrung
- Zell- und Gewebsschäden
- Regeneration und Reparation von Geweben
- Entzündungspathologie
- Tumorpathologie
- Störungen des Kreislaufs
- Bildgebende Diagnoseverfahren und Laborparameter

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.51.5
Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

Vortragende: Sofie Dobberstein, BSc., Dr.in Isabel Haider-Strutz, Vera Niemannsgnuss, MSc

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Infektionslehre:
- Grundlagen der Infektionslehre
- Das Immunsystem
- Schutzimpfungen/Impfplan-, reaktionen/Abwehrmechanismen
- Methoden des Erregernachweises
- Meldepflichtige Erkrankungen
- Infektionszeichen
Mikrobiologie und Parasitologie:
- Bakterien
- Viren
- Prionen
- Pilze
- Parasiten/Mehrzellige Parasiten
Hygiene in Gesundheitseinrichtungen und im extramuralen Bereich:
- Organisation der Krankenhaushygiene (Hygienestandards)
- Nosokomiale Infektionen
- Allgemeine Hygiene und Hygienemaßnahmen
- Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
- Händehygiene
- Hygiene in speziellen Pflegesettings
- Schutzkleidung- Isolierung
- Infektionsprävention für MitarbeiterInnen
- Infektionsschutz bei multiresistenten Keimen
- Lebensmittel- und Umwelthygiene
- Untersuchungsmaterial

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

22
Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

Vortragende: Dr.med. Barbara Scarr-Aberle

3SWS
4ECTS

Lehrinhalte

Medizinische Terminologie:
- Lage- und Richtungsbezeichnungen, Zahlen, Farben
- Deklinationen
- Klinische Fachsprache und Vokabeln
Biologie:
- Grundlagen der Biologie, Chemie und Biochemie
- Grundlagen der Biophysik
- Biologie der Zelle
- Genetik und Evolution
- Gewebe
Anatomie Physiologie:
- Der gesunde Mensch
- Körperbau und Bewegungsapparat (aktiv+passiv)
- Herz-Kreislaufsystem
- Respirationstrakt
- Blut, Immunsystem, lymphatische Organe
- Verdauungstrakt
- Nieren und ableitende Harnwege
- Geschlechtsorgane
- Endokrines System
- Nervensystem
- Sinnesorgane (Augen, Ohren, Haut)
Ernährung:
- Qualitative und quantitative Zusammensetzung der Nahrung
- Stoffwechsel und Ernährung
- Exemplarische Diätformen
- Grundlagen der Säuglingsernährung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

34
Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz, Vera Niemannsgnuss, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
- Zentrale Inhalte: Selbst-Wahrnehmung und Interaktion
- Konzeptsystem der Kinaesthetics®
- Unter Anderem: (1) Grundlagen der Bewegung und Gewichtsverlauf in der Schwerkraft, (2) Bewegungsmuster, (3) Positionen für die jeweiligen Bewegungsaktivitäten, (4) äußere Faktoren zur Bewegungsförderung
- Positionierungstechniken: VATI Positionierungen, Rücken-, Seiten-, Bauchpositionierungen und sitzende Positionierungsarten, Handling Positionierungshilfsmittel

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

22
Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

4SWS
4ECTS

Lehrinhalte

- Basisphilosophie/anthropologische Konzepte/Menschenbild des pflegerischen Handelns
- Als Lehrinhaltsstruktur werden die „12 Lebensaktivitäten (LA) vom Modell des Lebens nach Roper, Logan und Tierney (1993; 2009) herangezogen. Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung, der transkulturellen Pflege, der Basalen Stimulation® und Kinästhetik finden im Rahmen der jeweiligen LA ihre Berücksichtigung.
- Die inhaltlichen Bearbeitungen der nachgenannten Lebensaktivitäten sind mit 1-3 (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studien zu verknüpfen.
- Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und Kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Sich als Mann und Frau fühlen und verhalten“ und „Schlafen“ werden nach folgender Systematik bearbeitet (ausgenommen LA „Sinn finden/Sterben“):
a. Bedeutungsaspekt:
- Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem
- Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen in Bezug auf das Eigene und Fremde
- Die Einflussfaktoren auf die jeweilige LA und deren Wechselwirkungen
b. Beobachtungsaspekt:
- Verhaltensmuster der jeweiligen LA
- Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand
- Veränderungen wahrnehmen und beschreiben
- Pflegerelevante Beobachtungen von Haut und Hautanhangsgebilden sowie von Gestik, Mimik, Körperhaltung und Kognition. Erkennen, Dokumentieren und Weiterleiten von Abweichungen
- Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene wie Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie, Thrombose, Dekubitus etc.
c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
- Selbstpflegefähigkeit und Pflegeabhängigkeit als wechselseitigen Prozess, Dependenzpflege
- Möglichkeiten zur Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Ehr- und Schamkonzepten
- Den Pflegebedarf erheben, beurteilen und pflegerische Maßnahmen in allen Versorgungsformen und Versorgungsstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung, der Lebenswelten und der Pflegeforschung ableiten
- Prophylaktische Maßnahmen in Bezug auf den lebensweltlichen Hintergrund und die gesamte Lebensspanne

Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:
LA „Sich bewegen“:
Bedeutung:
- Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne
- Eigene Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen
- Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden
- Die Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ aufzeigen und deren Wechselwirkungen
Beobachtung:
- Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der Raumlage
- Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegefähigkeit
- Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Lähmungen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)
- Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontrakturen, Thrombose etc.)
Pflegeangebote auswählen und anwenden:
- Gesundheitsförderung durch Bewegungsprogramme und Körpertherapien
- Rückenschonende Arbeitsweisen
- Bewegungsübungen und Lagewechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

Hinweis:
- Pflegeinterventionen wie Mobilisations- und Positionierungstechniken -> siehe Fertigkeitentraining „Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation“

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

44
Klinisches Praktikum 1 PR

Klinisches Praktikum 1 PR

Vortragende: Hans Peter Köllner, Bsc MSc

0SWS
8ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Hinweis:
- siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

08
Notfallmanagement ILV

Notfallmanagement ILV

Vortragende: Markus Wohlmannstetter, MSc

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Gesetzliche Grundlagen der Ersten Hilfe
- Gefahrenbereiche
- Rettungskette
- Lebensbedrohliche Situationen
- Sofortmaßnahmen
- Krisenintervention
- Notfallmanagement im Krankenhaus
- Katastrophenschutz

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1.51.5
Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Hans Peter Köllner, Bsc MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Ermitteln von Vitalparametern:
- Non-invasives Monitoring: manuelles und maschinelles Ermitteln von: Puls, Blutdruck, Temperatur, Bewusstsein, Vigilanz, Atemfunktion  Grundlagen
- Dokumentieren und Interpretieren der ermittelten Werte
- Anwendung stationsüblicher Dokumentationsverfahren
Katheterismus:
- Harnkatheterismus (geschlechts- und altersspezifisch, Arten des Katheterismus, Materialien, Durchführung), Instillationen und Spülungen
- Pflegerische Anforderungen beim liegenden Katheter, Auffangsysteme
- Suprapubischer Blasenkatheterismus
- Restharnbestimmungen mittels Einmalkatheter und nichtinvasiver sonographischer Methoden
Einläufe: Darmeinläufe und Klistiere:
- Definition, Indikationen und Kontraindikationen
- Wirkung und Formen (Einmalklistiere, Reinigungseinlauf, Darmspülungen, Kontrastmitteleinlauf, Medikamentöser Einlauf)
- Herstellen eines Einlaufes, Information, Lagerung und Betreuung der Patientin/des Patienten während des Einlaufes, Nachbereitung, hygienischer Umgang

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

> Begriffsklärung: Pflegetheorie, Pflegemodell, konzeptionelles Pflegemodell, Metaparadigma
>Abstraktionsniveau und Typologien von Theorien
> Implementierung von Pflegemodellen in die Pflegepraxis
> Nutzen von Pflegemodellen
> Aktueller Stellenwert von klassischen Pflegemodellen
> Kritik an Pflegetheorien
> Zentrale Aussagen zu Gesundheit/Wohlbefinden, Mensch, Umwelt und Pflegerisches Handeln in Pflegemodellen (z.B. Hildegard Peplau, Nancy Roper, Dorothea Orem, Kristen Swanson, Marie-Luise Friedemann)
> Pflegetheoretische Aspekte in Verbindung mit dem Problemlösungsprozess
> Der Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess
> Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses
> Schritte des Pflegeprozesses inkl. Beschreibung und Charakterisierung
> Kritische Reflexion hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen
> Gesetzliche Grundlagen (hinsichtlich der Pflegedokumentation)
> Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses (Schwerpunkt: Pflegeassessment)
> Inhalte des Diagnostischen Prozesses

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

22
Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, Vera Niemannsgnuss, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
- Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
- Erstellung einer Anamnese
- Präsentation einer ATL
- Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
- Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
- Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
- Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
- Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
- Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
- Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
- Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
- Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Pädagogik VO

Pädagogik VO

Vortragende: Mag.Dr. Brigitte Gruber, BEd

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

> Theoretische, systematische und vergleichende pädagogische und andragogische Konzepte, Sozial–, Sonder- und Heilpädagogik, Förderschwerpunkte des Lernens, der emotionalen und sozialen Entwicklung beim gesunden und erkrankten Menschen, Schule im Krankenhaus, Kritisch-reflexive Theorie der Gesundheitserziehung
> Motivationsarbeit, Medieneinsatz, Psychoedukative Einzel- und Gruppenprogramme für PatientInnen, Familien– und Sozialbeziehungen, kompensatorische, gender- und kultursensible Förderung, Integrationskonzepte
> Wissens- und Bildungsmanagement, intrinsische und extrinsische Motivation und Lernprozess, Grundlagen der Didaktik pflegerischer Kenntnisse und Fertigkeiten, Leistungsevaluation, Kooperatives Lernen

Prüfungsmodus

Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Psychologie VO

Psychologie VO

Vortragende: Prof. Mag. Dr. Günter Dietrich

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

• Psychologische Funktionen aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Richtungen und Menschenbildern, tiefenpsychologische, kognitiv-behavioristische und humanistische Konzepte
• Psychologische Anforderungen der menschlichen Lebensspanne mit Relevanz für die neonatologische bis zur geriatrischen Pflege
• Grundzüge von Psychosomatik und psychogenen Funktionsstörungen
• Sozialpsychologisch und soziokulturell orientierte Handlungskonzepte in pflegespezifischen Konflikt- und Belastungssituationen sowie gegenüber low-adherence PatientInnen
• Präventive, salutogenetisch orientierte gesundheitspsychologische wie klinisch-psychologische Interventionsformen und damit verbundene Forschungsansätze
• Entwicklungspsychologie von Kindern und Jugendlichen (Persönlichkeit, kognitive, motorische und Sprachentwicklung, Meilensteine der Entwicklung)
• Gesundheits- und Krankheitskonzepte von Kindern im jeweiligen Entwicklungsstand
• Vermittlung der aktuellen theoretischen Erkenntnisse der kognitiven Entwicklungspsychologie
• Angst – Grundformen, altersbedingte Ängste
• Bindungstheorie und Bindungsstörungen
• Grundzüge der klinischen Psychologie (psychosoziale Krise, posttraumatische Belastung, Bezug zum Entlastungsgespräch)
• Grundzüge psychotherapeutischer und supervisorischer Methoden (Kontext Krankheitsmanagement)
• Psychohygienische Methoden zur Wahrung professioneller Standards und zur Burn-Out Prophylaxe
• Pflegeberufliche Selbsterkundung, Gruppen- und Individualberatung sowie professionelle Supervision, Intervision und Coaching

Prüfungsmodus

Schriftliche oder mündliche Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Soziologie VO

Soziologie VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Simone Grandy

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

• Spezielle Aspekte der Pflege im Rahmen des gesundheits- und medizinsoziologischen Diskurses. Forschungsbereiche von Public Health, Gesundheitsökonomie und Sozialepidemiologie
• Lebenslaufbezogene Prozesse als Bezugspunkte des Pflegehandelns (Entwicklung und Sozialisation des Menschen auf der Individualebene, Lebensweltebene, Gesellschaftsebene)
• Begriff „Gruppe“: Gruppennormen, Soziale Rolle, Rollenkonflikte inkl. der Reflexion der eigenen Rolle in unterschiedlichen Kontexten (berufsbezogen), Umgang mit Rollenkonflikten, Gruppenarten, Voraussetzungen für die Entstehung einer Gruppe, Gruppenentwicklung, Funktionen der Gruppe
• Begriffsdefinition und Kennzeichen von „Autorität“, Begriff und Sonderformen der personalen sowie der positionalen Autorität
• Soziale Ungleichheiten, Soziale Schicht, Arten von Schichten, Faktoren sozialer Ungleichheit, Soziale Mobilität, Ungleichheit des Gesundheits- und Krankheitszustandes bei Geschlechtern, Armutsformen

Prüfungsmodus

Schriftliche Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV

Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV

Vortragende: Dr. Andreas Zeilinger, DGKP

1SWS
1ECTS
11
Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 1 VO 22
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV 11
Ethik und transkulturelle Pflege ILV 22
Grundlagen der Kommunikation und Konfliktlösung ILV 22
Familien- und Gemeindenahepflege ILV 11
Kommunikation in speziellen Settings UE 11
Fertigkeitentraining "Basale Stimulation & Bobath Konzept" UE 22
Geriatrie und Gerontopsychiatrie VO 11
Gerontologie und gerontologische Pflege ILV 22
Geschichte der Pflege ILV 11
Klinisches Praktikum 2 PR

Klinisches Praktikum 2 PR

Vortragende: Hans Peter Köllner, Bsc MSc

0SWS
9ECTS
09
Palliative Care ILV 22
Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE 11
Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV 11
Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Sabine Schweiger

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Wissensquellen in der Pflege
- Pflegewissenschaft/- forschung: Definition und Gegenstandsbereich
- Historischer, nationaler und internationaler Exkurs der Entwicklung von Pflegewissenschaft & Pflegeforschung
- Gebiete der Pflegeforschung
- Forschungsansätze (Überblick)
- Forschungsprozess
- Ethische Aspekte der Pflegeforschung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Wissenschaftliche Schreibwerkstatt PR 11
Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO

Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO

Vortragende: Dr. Winfried Hartl, MR Dr. Robert März, Dr. Atrin Ramasani

3.5SWS
3.5ECTS

Lehrinhalte

Erkrankungen und Störungen, einschl. deren Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose mit Schwerpunktlegung auf Chirurgie, Kinderheilkunde und Gynäkologie
Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
des Herz-/Kreislaufsystems:
- Angeborene Herzfehler/Erworbene Herzklappenfehler
- Perikarderkrankungen
- Erkrankungen der Arterien und Venen
- Operative Verfahren
des Respirationssystems
- Fehlbildungen
- Nichttumoröse Erkrankungen (Aspiration, Atelektase)
- Tumore
- Thoraxverletzungen
- Operative Verfahren
des Verdauungstraktes
- Angeborene Fehlbildungen
- Ösophagus- und Magenerkrankungen
- Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
- Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen
- Operative Verfahren
- Bariatrische Chirurgie
des Stoffwechsels und endokrinen System
- Hypophyse, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennierenrinde
- Operative Verfahren an der Schilddrüse
des Bewegungsapparates:
- Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
- Angeborene Fehlbildungen
- Operative Verfahren

Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
der weiblichen Geschlechtsorgane:
- Tuben und Ovarien, Uterus, Vulva und Vagina, Mammae,
- Operative Verfahren

Pädiatrische Interventionen bei Erkrankungen:
Pädiatrie und Kindergesundheit - Einführung:
Therapeutisches Team, Gespräch mit Eltern, häufige Problemstellungen in der Pädiatrie – Das Schreibaby, Schlafprobleme, Ernährungsprobleme, unerwünschte Verhaltensweisen
Pädiatrische Konsultation (Anamnese, interne Untersuchungen, Entwicklungsstatus, Meilensteine, etc.)
Der Weg in der präpartalen Diagnostik – exemplarische Darstellung des Behandlungspfads
Das Kind mit angeborenen Fehlbildungen - Überblick über die wichtigsten angeborenen Fehlbildungen; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel eines angeborenen Herzfehlers
Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie
Das plötzlich kritisch erkrankte Neugeborene im Krankenhaus und zu Hause z.B. Sepsis
Das Kind mit
- respiratorischer Erkrankung – akute Laryngitis, Cystische Fibrose inkl. Tranistion;
- akutem Bauchschmerz
- mit akuter Darminfektion – Gefahr der Dehydratation – Nahrungsmanagement (Ernährungs- und Flüssigkeitsbedarf NG bis zum Schulkind)
- Down-Syndrom - Überblick über die häufigsten genetischen Erkrankungen; Behandlungspfad exemplarisch
- Krampfanfällen - am Beispiel der Epilepsie und des Fieberkrampfs
Das onkologisch erkrankte Kind – Überblick über die wichtigsten kindlichen Tumore; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel der Leukämie
Kindeswohlgefährdung – Ursachen, Auswirkungen am Beispiel der Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch; Übergewicht; Teenagerschwangerschaft

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

3.53.5
Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE

Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE

Vortragende: Mag.a Eva Linton-Kubelka, M.A.

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Gängige Fachtermini in der Gesundheits- und Krankenpflege
- Zusammenfassung und Analyse englischer Fachliteratur
- Erweiterte Kommunikationsfertigkeiten im Rahmen wissenschaftlicher Diskurse

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Englisch

11
Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

Vortragende: Johanna Binder, BSc MSc, Vera Niemannsgnuss, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
- Allgemeine Verbandtechniken: Bindenverbände, Schlauchmullverbände, Netzverbände
- Grundlagen des Wundmanagements: Wundarten, Wundheilungsphasen, Wundbeurteilung, Prinzipien der Wundbehandlung, Wunddokumentation
- Einflussfaktoren auf die Wundheilung
- Verbandstoffe
- Chronische Wunden
- Stomaversorgung

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE

Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE

Vortragende: Marianne Dunst, MSc.

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Begriffsklärung Körperwahrnehmung (Körperbild und Körperarbeit) und Ergonomie
- Physiologische Prinzipen des Körpers und der Bewegung
- Prinzipien, Instrumente und Hilfsmittel der Ergonomie
- Adaption der Umwelt (Lebensraum und Arbeitsplatz) an ergonomische Erfordernisse
- Pathologische Veränderungen der Ergonomie (Beanspruchungsgrenzen, Bewegungseinschränkungen, Asymmetrien)
- Ausgleichende präventive und gesundheitsfördernde Angebote (Stabilisierung, Dehnung, Entspannung, Lagerung, Atmung etc.)
- Maßnahmen der Neuen Rückenschule, psycho-soziale Aspekte bei chronischen Rückenschmerzen, Ziele und Inhalte der präventiven Rückenschule

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Gesundheitsförderung und Prävention ILV

Gesundheitsförderung und Prävention ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Dr.rer.soc.oec. Mag.(FH) Maria Schulze

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Gesundheitsbegriffe und unterschiedliche Sichtweisen im Gesundheitsverständnis
- Dimensionen von Gesundheit
- Einflussfaktoren auf Gesundheit: Gesundheitsressourcen und –risiken, persönliche Gesundheitsfaktoren
- Gesundheitstheorien und -konzepte
- Prävention: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen nach Zeitpunkt (primäre , sekundäre und tertiäre Prävention), Ziel (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und Methoden
- Umsetzung von Präventionsmaßnahmen bei den Zielgruppen der Pflege (aller Altersstufen)
- Gesundheitsförderung: Kernelemente und Ansätze der Gesundheitsförderung gem. WHO (Weltgesundheitsorganisation), konkrete Projekte der Gesundheitsförderung (national und international);
- Umsetzung von Gesundheitsförderung bei den Zielgruppen der Pflege
- Die Gesundheit der Bevölkerung (Surveys) - Rahmengesundheitsziele
- Gesundheitskompetenz
- Settingspezifische Aufgabenbereiche der Pflege in Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health
- Arbeitsmedizin: Aufgaben, Ziele, Arbeitnehmerschutzgesetz, Arbeitssicherheit

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

22
Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Vortragende: Hans Peter Köllner, Bsc MSc

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Kind sein
- Kind und Familie in der Gesellschaft
- Kinderrechte, EACH Charta
- Kind im Krankenhaus (Aufnahmen, Trennungstrauma/Hospitalismus, Sicherheit, Aufsichtspflicht)
- Familie im Kinderkrankenhaus - Möglichkeiten der Mitaufnahme, finanzielle Aspekte, KIB
- Grundlage pflegerischen Handelns in der Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege (Entwicklungsstand berücksichtigen, Elternbegleitung, Elternintegration etc.)
- Konzepte der Familienzentrierten Pflege
- Umgang mit entwicklungsbedingten Ängsten

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Das akut kranke Kind am Beispiel eines Kleinkindes mit Exsikkose „Name, Alter 4 Jahre“ mit den Hauptproblemstellungen:
- Dehydration mit plötzlichem Gewichtsverlust
- Unfähigkeit des Kindes Nahrung zu behalten
- Entwicklungsstand und die daraus resultierenden Anforderungen an die Pflegeperson
- Auswirkungen der akuten Erkrankung auf das Bezugssystem

Zugeordneten Inhalte:
- Physiologischer Ernährungszustand und Abweichungen
- Wasser- und Elektrolythaushalt inkl. Beobachtung und Beurteilung
- Beobachtung – Haut, Ausscheidung, Ernährungszustand, Vitalzeichen, Vigilanz, Allgemeinzustand, Abdomen
- Pflegeintervention dem Entwicklungsstand angepasst
- Unterstützung des Bezugssystems bei „lebensbedrohlicher“ Erkrankung (Krisendiagramm Friedemann)

Das chronisch kranke Kind mit angeborenen Fehlbildungen und Behinderung am Beispiel eines Kindes mit Down Syndrom „Name“, vom Säuglingsalter bis jungen Erwachsenen mit den Hauptproblemstellungen:
- Das behinderte Kind im Bezugssystem
- Wahrnehmungseinschränkung
- Verminderte Belastbarkeit durch Herzerkrankung
- Auswirkungen des Down Syndroms auf Entwicklung und Verhalten

Zugeordnete Inhalte:
- Spezielle Kommunikation
- Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung (Hören, Sprechen, Sehen, Motorik) im Setting Kinderkrankenhaus und im Rahmen der Frühförderung
- Pflegeschwerpunkte bei angeborenen Vitien
- Umgang mit Abwehr von medizinisch pflegerischen Interventionen(z.B. Assistenz bei Untersuchungen: erschwerte „gewalttätige“ Blutabnahmen)
- Schmerzmanagement
- Unterstützungsmöglichkeit des Bezugssystems

Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie am Beispiel von „Name, 32 SSW“ mit den Hauptproblemstellungen:
- Frühgeburtlichkeit/Risikoneugeborenes
- Hyperbilirubinämie
- Entwicklungsförderung/Handling
- Neonatologie als Setting
- Auswirkungen auf das Bezugssystem (z.B.: Bindung Mutter- Kind)

Zugeordnete Inhalte:
- Individuelle Betreuung des Frühgeborenen: NIDCAP® (Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program), Konzepte wie Kinästhetik Infant Handling® und Basale Stimulation®,
- Krankenbeobachtung versus Monitoring
- Setting Neonatologie – Umgang mit Medizinprodukten und deren Bedeutung und Auswirkungen auf das Kind und sein Bezugssystem
- Physiologisches Schlafbedürfnis von Frühgeborenen (Bedeutung des Tag-Nacht-Rhythmus)
- Stress von Frühgeborenen, Signale des Frühgeborenen
- Positionierung
- Fototherapie – Möglichkeiten, Auswirkungen, Auswahl passender Pflegeinterventionen
- Ernährung des Frühgeborenen und Verabreichung
- Prinzipien und Grundsätze der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie Elterninformation und -integration
- Unterstützungsmöglichkeiten des Bezugssystems

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

22
Klinisches Praktikum 3 PR

Klinisches Praktikum 3 PR

Vortragende: Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Vera Niemannsgnuss, MSc

0SWS
10ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
- Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
- Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
- Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
- Prävention und Rehabilitation.
- Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
- Hinweis:
- siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

010
Pflege in speziellen Situationen 1 ILV

Pflege in speziellen Situationen 1 ILV

Vortragende: Johanna Binder, BSc MSc, Mag.a Bettina Hojdelewicz, Vera Niemannsgnuss, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc, Helena Qiang

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Immunsystems am Beispiel:
HIV und AIDS

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Stoffwechselerkrankungen am Beispiel:
Diabetes mellitus Typ I und II
Adipositas

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am Beispiel:
Koronare Herzkrankheit
Angina pectoris, Myokardinfarkt (inkl. Herzinsuffizienz)
Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Koronare Bypassoperation, peripherer Bypassoperation und Amputation,

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des endokrinologischen Systems am Beispiel:
Schilddrüse: Über- und Unterfunktion sowie spezielle Pflege und Überwachung nach Schilddrüsenoperationen

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Verdauungssystems am Beispiel:
Akut und chronisch entzündliche Erkrankungen z. B.: Ulcuserkrankung, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Pankreatitis
Magen- Darmkarzinome
Pankreaskarzinom
Leberzirrhose
Akute Notfälle z. B.: Ileus, Peritonitis
Enterostomaversorgung

Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von PatientInnen bei Erkrankungen des Respirationssystems am Beispiel:
COPD
Asthma bronchiale
Spezielle Pflege und Überwachung bei lungenchirurgischen Eingriffen inkl. Pleuraerguss, Pneumothorax, Thoraxdrainagen

Die allgemeine peri- (prä-, intra- und post-) operative Pflegesituation aller Altersstufen:
Begriffsklärung (peri-, prä-, intra- und postoperativ Pflege, pflegerisches Aufklärungsgespräch,
Einwilligung zu OP und Narkose, etc.)
Allgemeine perioperative (einschl. prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen
Intraoperative Pflege im OP und Anästhesiebereich
Postoperative Pflege im Aufwachzimmer/IMC/Intensivstation und im stationären Bereich
Drainagen
Postoperative Komplikationen z.B. Thrombose, Lungenembolie

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

33
Pflegeepidemiologie ILV

Pflegeepidemiologie ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Begriffsklärung Epidemiologie mit Zielsetzung und Anwendung
- Epidemiologische Grundbegriffe wie Häufigkeitsmaße, Effektmaße etc.
- Studiendesigns in der Epidemiologie
- Einsatz der Epidemiologie in der Gesundheitspolitik und Gesundheitsplanung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO

Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO

Vortragende: Anja Katharina Patschka, BA MSc, Eveline Prochaska, BSc MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Historischer Rückblick über die Entwicklungen von Klassifikationen
- Begriffsklärung und Konstruktionsprinzipien von Ordnungssystemen und Pflegeklassifikationen sowie deren Anforderungen und Ziele
- Advanced Nursing Process (ANP) – der erweiterte, vertiefte Pflegeprozess
- Begriffssysteme in der Pflege und tangierende Klassifikationssysteme (z.B. NANDA-I, NIC, NOC, ICNP®, ENP, LEP, ICD, ICF, SNOMED)
- Nationale und internationale Entwicklungen

Informatik im Gesundheitswesen:
- Pflegeinformatik
- Informations- und Kommunikationssyteme in der Gesundheit
- Patientenakte, Pflegedokumentation, ELGA
- mHealth- und eHealth-Anwendungen
- Datenschutz, Ethik

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche oder mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Pharmakologie und Toxikologie VO

Pharmakologie und Toxikologie VO

Vortragende: Mag. Andreas Zwiefler, aHPh

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Arzneimittellehre
- Pharmakokinetik
- Arzneiformen und Applikationsmöglichkeiten
- Dosis, Wirkungen, Nebenwirkungen
- Kennzeichnung, Lagerung und Aufbewahrung von Arzneimittel
- Wirkstoffgruppen: Ausgewählte Arzneimittel bei Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluterkrankungen, Infektionskrankheiten, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Störungen des Hormonhaushaltes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
- Einführung in die Toxikologie

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.51.5
Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, Vera Niemannsgnuss, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

> In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
> In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
> Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
- Erstellung einer Anamnese
- Präsentation einer ATL
- Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
> Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
- Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
- Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
- Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
> Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
- Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
- Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
> Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV

Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV

Vortragende: Dr. Winfried Hartl, Hans Peter Köllner, Bsc MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Weibliche Sexualität: gynäkologische Untersuchungsmethoden, Empfängnisverhütung (Kontrazeption) - Familienplanung; weiblicher sexueller Reaktionszyklus, Libido- und Orgasmusstörungen; ungewollte Sterilität - das sterile Paar; Transgender - Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle, HPV – Impfung
- Embryonale Entwicklung
- Schwangerschaft: Plazenta und Nabelschnur, sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen, Berechnung des Geburtstermins, Ultraschalluntersuchungen, CTG, Lebensstilberatung der Schwangeren (Ernährung, Genussmittel, Sport, Reisen, Sexualität)
- Störungen in der Schwangerschaft: Extrauteringrav. (= Tub.), Fehlgeburt (Abortus), Störungen der Plazenta/Nabelschnur, vorzeitiger Blasensprung, Erkrankungen der Mutter - Gestose, Diabetes mel., Blutgruppenunverträglichkeit, Frühgeburt
- Geburt: Wehentypen, Geburtsverlauf (die "normale" Geburt)
- Übernahme des Neugeborenen: Beobachtungsschwerpunkte, Screening, Prophylaxen, APGAR (erste Beurteilung des Neugeborenen)
- Veränderung der Familienkonstellation nach Geburt eines Kindes
- Phasen der Schwangerschaft, Schwangerschaftsvorsorge, körperlicher/seelischer Anpassungsprozess, lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf den Schwangerschaftsverlauf, Sexualität in der Schwangerschaft
- Gestaltungsmöglichkeiten der physiologischen Geburt
- Wochenbettprozess/Nachgeburtszeit
- Pflege und Betreuung der Wöchnerin
- Anleitung der Eltern zur Neugeborenenpflege (z.B. Prävention von SIDS)
- Pflegerische Interventionen in der Betreuung vom gesunden Neugeborenen
- Grundlagen zur Theorie des Stillens und Praxis des Stillens
- Theoretische Ansätze pflegerischen Handelns in Bezug auf die Wochenbettbetreuung und Neugeborenenpflege

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch-Englisch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Ausgewählte Erkrankungen, einschl. Diagnostik und Therapie 3 VO

Ausgewählte Erkrankungen, einschl. Diagnostik und Therapie 3 VO

Vortragende: Dr.in Sylvia Allen-Vassilev, Dr.in Ursula Goedl, Dr.in Theresa Stockinger, Univ. Prof. Dr. Arnulf Thaler

3SWS
3ECTS
33
Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE 11
Klinisches Praktikum 4 PR

Klinisches Praktikum 4 PR

Vortragende: Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Vera Niemannsgnuss, MSc

0SWS
10ECTS
010
Leben mit chronischer Krankheit ILV 22
Multiprofessionelle Fallstudien UE 11
Pflege in speziellen Situationen 2 ILV 33
Praktikum 4 - Einführung und Reflexion ILV 11
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV 22
EBN-Grundlagen PR 11
EBN-Anwendung SE 13
Quantitative und qualitative Forschungsmethoden ILV 22
Statistik UE 11

LehrveranstaltungSWSECTS
Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE

Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE

Vortragende: Mag.a Monika Mayer, FH-Prof.in Mag.a Sabine Schweiger

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Begriffsdefinitionen von Aromapflege und Aromatherapie
- Sicherheit bei der Anwendung von Aromapflegeprodukten
- Aromapflege und Qualitätsanspruch in der Gesundheits- und Krankenpflege
- Grundlagen zu ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Hydrolaten
- Implementierung der Aromapflege in Institutionen
- Aromapflege im Kontext Evidence Based Practice

- Begriffsklärung Therapeutische Berührung (Therapeutic Touch), Komplementäre Methoden und Energiemedizin
- Pflegetheorie nach Martha Rogers
- Wissenschaftliche Entwicklungen von Therapeutischer Berührung anhand von nationalen und internationalen Studien

- Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
- Pflegeintervention Therapeutische Berührung – Systematischer Aufbau und Ablauf der Therapeutischen Berührung
- Anwendungsformen der Aromapflege im professionellen Setting
- Selbstständige Durchführung der Aromapflege im Rahmen der pflegerischen Kernkompetenzen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Fertigkeitentraining "Überwachung" UE

Fertigkeitentraining "Überwachung" UE

Vortragende: Markus Wohlmannstetter, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
- Umgang mit Monitoren
- Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test
- Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem), Grundlagen maschineller Beatmung

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Klinisches Praktikum 5 PR

Klinisches Praktikum 5 PR

Vortragende: Gabriela Ludwig-Radinger, MSc

0SWS
13ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
Hinweis:
siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

013
Klinisches Praktikum 6 PR

Klinisches Praktikum 6 PR

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, Vera Niemannsgnuss, MSc, Helena Qiang, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

0SWS
13ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
Hinweis:
siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

013
Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Johanna Binder, BSc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Beratungspraktikum PR 01
Grundlagen und Methoden der Beratung ILV 33
Case- und Caremanagement ILV 22
Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV 11
Klinische Pflegeforschung SE 24
Klinisches Praktikum 7 PR

Klinisches Praktikum 7 PR

Vortragende: Gabriela Ludwig-Radinger, MSc

0SWS
11ECTS
011
Pflege von Kindern und Jugendlichen SE 24
Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE 24
Praktikum 7 - Einführung und Reflexion ILV 11
Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV 22
Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit) SE 25

Semesterdaten

Wintersemester: 08.09.2021 bis 30.01.2022
Sommersemester: 16.02.2022 bis 10.07.2022

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester, inkl. 46 Wochen klinische Berufspraktika

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, 8.00–16.00 Uhr

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Science Slam 2018: Bedürfnisorientierung im Umgang mit Menschen mit Demenz

Forscher*innen und Lehrende für Gesundheits- und Krankenpflege am Kooperationsstandort Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt

Mit welchen Belastung müssen Pflegende und Menschen mit Demenz im Akutspital umgehen? Dieser Frage haben sich Forscher*nnen und Lehrende für Gesundheits- und Krankenpflege am Kooperationsstandort Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt gewidmet und ein Schulungskonzept entwickelt.

Interview mit Roswitha Engel, Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege

Gesundheits- und Krankenpflege ist ein vielseitiges Bachelorstudium, es beinhaltet Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizin, Ethik und Recht sowie Sozial- und Humanwissenschaften. Studiengangsleiterin Roswitha Engel erklärt im Interview, warum die bio-psycho-soziale Betrachtung des Menschen besonders wichtig ist, welche weiterführenden Studienmöglichkeiten sich bieten und welche Stärken man für den Beruf mitbringen sollte.

 

Zum Interview

Berufsaussichten

Im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege übernehmen Sie personen-, organisations- und gesellschaftsbezogene Aufgaben. Sie arbeiten mit gesunden und kranken Menschen und unterstützen diese dabei, Fähigkeiten zu physischen, psychischen und sozialen Aktivitäten wieder zu erlangen. Das Tätigkeitsfeld umfasst daher die Pflege und Betreuung aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen. Sie beraten gesunde und kranke Menschen sowie deren Angehörige und arbeiten in der Gesundheitserhaltung, -förderung oder Krankheitsprävention. Darüber hinaus können Sie gutachterlich tätig sein und Pflegeorganisation sowie Qualitätsmanagement gewährleisten. In der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie viele Möglichkeiten: im stationären Sektor der Inneren Medizin oder Chirurgie, also auf Kranken- und Bettenstationen unterschiedlicher Fachrichtungen wie zum Beispiel Gynäkologie, Onkologie, Urologie, Orthopädie, Unfallchirurgie. Sie arbeiten auch im ambulant-teilstationären Bereich, etwa auf Tagstationen oder im mobilen Sektor. Das sind die allgemeinen Berufsfelder. Wenn Sie sich spezialisieren möchten, entwickeln Sie sich mit Zusatzqualifikationen in Richtung Intensivpflege, Anästhesie oder im OP-Bereich weiter.

  • Betreute Wohngemeinschaften
  • Krankenanstalten
  • Pflegeheime bzw. -zentren
  • Rehabilitationszentren
  • Hospizeinrichtungen
  • Tageszentren
  • mobile Pflege- und Betreuungsdienste
  • Gesundheits- und Sozialzentren
  • gesetzliche und private Sozialversicherungsträger
  • öffentlicher Gesundheitsdienst
  • in Aus-, Weiter- und Fortbildungseinrichtungen für Pflege- und Gesundheitsberufe, Kindergärten und Schulen sowie Erwachsenenbildungseinrichtungen
  • Pharmaindustrie
  • IT-Dokumentation des Gesundheitswesens

Weiterführende Master

Advanced Nursing Counseling

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Education

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

more

Aufnahme

Bewerbungen werden trotz Verschiebung der Matura laufend entgegengenommen und bearbeitet

  • Allgemeine Hochschulreife:
    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Studienberechtigungsprüfung
  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen
    • Lehrberufsgruppen wie Augenoptiker*in, Bandagist*in, Drogist*in, gewerbl. Masseur*in, Orthopädietechniker*in, zahnärztliche/r Fachassistent*in und pharmazeutisch kaufmännische Assistenz: Aufsatz (Deutsch), Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
    • Abgeschlossene Ausbildung zur Pflegeassistenz (-hilfe) oder Sozialfachbetreuungsberufe: Aufsatz (Deutsch), Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
    • Fachschule für Sozial- oder Humanberufe: Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
    • Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Pflegefachassistenz, medizin. Fachassistenz, Heilmasseur*in, medizin. Masseur*in, dipl. Sozialbetreuer*in (3 jährig, einschl. Pflegeassistenz): Englisch (auf Maturaniveau)
      Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

Informationsblatt Impfempfehlung
BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

Im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege stehen jährlich 580 Studienplätze zur Verfügung, davon 436 im Wintersemester an allen Standorten und 144 im Sommersemester an ausgewählten Kooperationsstandorten. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:2.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung / Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • tabellarischer Lebenslauf

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen edv-gestützten Test und ein Bewerbungsgespräch.
Sollte die Abhaltung des Tests aufgrund der aktuellen Covid-19-Maßnahmen nicht möglich sein, informieren wir Sie zeitgerecht per Mail über Änderungen im Aufnahmeverfahren.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das zweistufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach führen die Bewerber*innen ein Bewerbungsgespräch. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit und mündliche Ausdrucksfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    • Schriftlicher Aufnahmetest (40%)
    • Aufnahmegespräch (60%)

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe.

Informationen zum schriftlichen Aufnahmeverfahren (pdf)

Aufnahmetest-Termine:

  • 14.10.2021
  • 19.10.2021

Die Teilnahme am Aufnahmetest erfolgt ausnahmslos durch Terminzuteilung!

Die Bewerbungsgespräche finden im Zeitrahmen  ab 18.10.2021 bis 19.11.2021 an den jeweiligen Studienstandorten statt.

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Comiczeichnung Frau telefoniert und fragt: Wo sind die Videos?

Online-Infosessions verpasst?

Keine Sorge, für Studieninteressierte gibt es die Videos auf YouTube zum Nachschauen.

Jetzt Videos ansehen

Studieren mit Behinderung

Sollten Sie Fragen zur Barrierefreiheit oder aufgrund einer Beeinträchtigung einen spezifischen Bedarf beim Aufnahmeverfahren haben, kontaktieren Sie bitte aus organisatorischen Gründen so früh wie möglich Ursula Weilenmann unter barrierefrei@fh-campuswien.ac.at.

Da wir bemüht sind, bei der Durchführung des schriftlichen Aufnahmetests den individuellen Bedarf aufgrund einer Beeinträchtigung zu berücksichtigen, bitten wir Sie, bereits bei der Online-Bewerbung bei Frau Weilenmann bekanntzugeben, in welcher Form Sie eine Unterstützung benötigen.

Ihre Ansprechperson in der Abteilung Gender & Diversity Management:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at
https://www.fh-campuswien.ac.at/barrierefrei

Studiengang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund, den Barmherzigen Brüdern Wien und dem Vinzentinum Wien

Kooperation Wiener Gesundheitsverbund

Insgesamt stehen 360 Anfänger*innen-Studienplätze an den Wiener Gesundheitsverbund-Standorten Campus Donaustadt, Campus Favoriten und Campus Floridotower zur Verfügung.

Kooperation Barmherzige Brüder Wien

An der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien stehen 24 Anfänger*innen-Studienplätze zur Verfügung.

Kooperation Vinzentinum

Am Studienstandort Vinzentinum Wien stehen 26 Anfänger*innen-Studienplätze zur Verfügung.

Alle Kooperationsstandorte übernehmen dabei das Curriculum der FH Campus Wien. Die Fachhochschule ist für die Koordination der Ausbildung und die Qualitätssicherung verantwortlich.

Vor Ort unterrichten überwiegend Lehrende der Kooperationsstandorte, die alle den Qualifizierungsstandards der AQ Austria entsprechen.

Ihre Praktika absolvieren die Studierenden an den zum Wiener Gesundheitsverbund und zu den Barmherzigen Brüdern Wien gehörigen Krankenhäusern und Einrichtungen bzw. an den zu den Vinzentinum-Standorten gehörigen Krankenhäusern. Rund 15 Prozent des Studiums findet jeweils am Hauptstandort der FH Campus Wien statt, um den Austausch und den Aufbau einer fachlichen Community zu fördern. Im Rahmen der jeweiligen Kooperation sind auch standortübergreifende Forschungsprojekte geplant.

Studiengang in Kooperation mit dem Fonds Soziales Wien

Seit dem Studienjahr 2021/22 bietet die FH Campus Wien am Hauptstandort in der Favoritenstraße auch in Zusammenarbeit mit dem Fonds Soziales Wien Studienplätze an.

Die FH Campus Wien ist mit den Partner*innen Fonds Soziales Wien und dem Wiener Gesundheitsverbund Teil der Ausbildungsoffensive Pflege Zukunft Wien.

Aufteilung der Studienplätze/Jahr

Hauptstandort FH Campus Wien

503

120

WiSe

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt

72 
36
WiSe
SoSe
Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten

72 
72

WiSe
SoSe

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

72
36
WiSe
SoSe
Studienstandort Vinzentinum Wien26 

WiSe

Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien24WiSe

Zusätzlicher Studienstart

An den Studienstandorten des Wiener Gesundheitsverbundes
Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt
Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten
Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

ist ein zusätzlicher Studienstart ab 2018 auch im Sommersemester möglich.

Förderungsmöglichkeit

Für Studierende der Kooperationsstudienstandorte des Wiener Gesundheitsverbunds, des Vinzentinum Wien und der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder sowie des Hauptstandorts gibt es die Möglichkeit, nach definierten Kriterien eine monatliche Förderung zu beantragen. Anspruchsberechtigte erhalten ab Zuerkennung eine monatliche Förderung von Euro 300,-.

Über die Rahmenbedingungen gibt es zu Beginn des Studiums eine gesonderte Information.


Kontakt

Sekretariat

Claudia Meyer
Mag.a Martina Benikova
Heidi Schöngrundner (Karenz)
Songül Sevim-Ucar, BA

Mag.a Tamara Rechberger
Tamara Zimmermann, BA
Favoritenstraße 226, B.2.02 + B.2.03
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4000
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Mag.a Kameliya Tsvetkova
Koordinatorin, Teamleitung
Favoritenstraße 226, A.2.18
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4020
F: +43 1 606 68 77-4009
kameliya.tsvetkova@fh-campuswien.ac.at

Daniela Jagl
Assistenz
A.2.18
T: +43 1 606 68 77-4008
F: +43 1 606 68 77-4009
daniela.jagl@fh-campuswien.ac.at

Verena Geißler-Matejik, BA (Karenz)
Assistenz
A.2.18
T: +43 1 606 68 77-4021
F: +43 1 606 68 77-4009
verena.geiszler-matejik@fh-campuswien.ac.at

Öffnungszeiten
Montag: 8.00 bis 13.00 Uhr
Dienstag: 8.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 bis 17.00 Uhr
Freitag: 8.00 bis 13.00 Uhr

Persönliche Beratung via Zoom

Vereinbaren Sie mit unserem Sekretariat einen Termin und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin mit Standort-Studiengangsleiterin FH Campus Wien Bettina Hojdelewicz via Zoom.

Lehrende und Forschende

Kontakt Studienstandorte Wiener Gesundheitsverbund

Generaldirektion Wiener Gesundheitsverbund, Pflegemanagement, Ausbildung

Koordinatorin für Studiengänge der Wiener Gesundheitsverbund-Standorte

Mag.a Angelika Obermayr

Wiener Gesundheitsverbund, Generaldirektion
Thomas-Klestil-Platz 7/1
1030 Wien

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt

Standort-Studiengangsleiterin

Michaela Dorfmeister, MBA
michaela.dorfmeister@gesundheitsverbund.at

Sekretariat

Barbara Karr 
Langobardenstraße 122
1220 Wien
T: +43 1 28802-5362
F: +43 1 28802-5309
pflege_1220@fh-campuswien.ac.at

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

Standort-Studiengangsleiterin

Mag.a Michaela Bilir
michaela.bilir@akhwien.at

Sekretariat

Karina Klucsarits
Christina Hag
Floridsdorfer Hauptstraße 1
1210 Wien
T: +43 1 40400-74450
F: +43 1 40400 74440
pflege_1210@fh-campuswien.ac.at

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten

Standort-Studiengangsleiterin

Mag.a Susanne Fesl, MSc
susanne.fesl@gesundheitsverbund.at

Sekretariat

Gabriele Kofler
Gabriele Winkelmüller

Kundratstraße 3
1100 Wien
T: +43 1 60191-75012
F: +43 1 60191-5009
pflege_1100@fh-campuswien.ac.at

Kontakt Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien

Barmherzige Brüder Wien

Standort-Studiengangsleiterin

Mag.a Barbara Zinka
barbara.zinka@bbwien.at

Sekretariat

Nikoleta Hoyler
Sabine Klug

Johannes von Gott Platz 1
1020 Wien
T: +43 1 21121-1310
F: +43 1 21121-1315
pflege_1020@fh-campuswien.ac.at

Kontakt Studienstandort Vinzentinum

Vinzentinum Wien

Standort-Studiengangsleiterin

Mag.a Dr.in Esther Matolycz
Esther.Matolycz@bhs.at

Sekretariat

Barbara Janisch
Eva Pilgerstorfer

Kundmanngasse 21
1030 Wien
T: +43 1 710888-0
pflege_1060@fh-campuswien.ac.at

Projekte


> Drink Smart

Leitung: Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann, DGKS

> EduDemAkut

Leitung: Mag.a Dr.in Simone Grandy , Mag.a Dr.in Gerlinde Rebitzer


> Eröffnet: Computertomographie-Labor für Radiologietechnologie

Lehrende steht vor CT und erklärt Funktionsweise.

14.10.2021 // Die FH Campus Wien eröffnete am 14. Oktober feierlich das erste Computertomographie (CT)-Labor an einer österreichischen Fachhochschule. Damit verfügen die Studierenden der FH Campus Wien über eine Infrastruktur, wie sie auch in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen üblich ist. mehr


> 50 Jahre Ergotherapie-Ausbildung in Österreich

Studiengangsleiterin Monika Zettel-Tomenendal steht im Festsaal vor dem Publikum auf der Bühne

06.10.2021 // Die FH Campus Wien feiert das 50-jährige Ausbildungsjubiläum mit! Unter dem Motto „Alltag – Innovation – Vision“ veranstaltete der Bachelorstudiengang Ergotherapie eine zweitägige (Online-)Fachtagung sowie ein Symposium mit Festakt. mehr


Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, dem Vinzentinum Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Unsere Kooperationen sichern Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

Personen sitzen gemeinsam am Tisch und unterhalten sich fröhlich

Willkommen im Campusnetzwerk

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