Bachelorstudium

Gesundheits- und Krankenpflege

Vollzeit

 

Gesundheits- und Krankenpflege

Die FH Campus Wien bietet bereits seit 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege als generalistisches Studium an und kombiniert Pflegewissenschaft mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Studium legt den Grundstein für die evidenzbasierte Pflege: Was Sie in der Pflege planen und entscheiden, beruht nicht allein auf bewährter Tradition, sondern ist wissenschaftlich belegt. Die umfangreichen Berufspraktika absolvieren Sie in den Kranken- und Pflegewohnhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes, Vinzentinums Wien bzw. der Barmherzigen Brüder Wien.

Die FH Campus Wien, der Fonds Soziales Wien und der Wiener Gesundheitsverbund sind als Ausbildungsoffensive Teil des Prozesses "Pflege Zukunft Wien", der vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen koordiniert wird und alle Anstrengungen der Stadt Wien im Pflegebereich bündelt.

Department
Angewandte Pflegewissenschaft
Thema
Networking
Lebensqualität

Highlights

  • Pflegewissenschaft in Kombination mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege

  • Grundstein für die evidenzbasierte Pflege

  • Umfangreiche Berufspraktika

  • € 600,- Wiener Pflegeausbildungsprämie monatlich

     

    Facts

    Abschluss

    Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsberechtigung

    Studiendauer
    6 Semester
    Organisationsform
    Vollzeit

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,362

    + ÖH Beitrag

    ECTS
    180 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung Wintersemester 2024/25

    08. Januar 2024 - 21. Juli 2024

    Studienplätze

    8511

    1 Davon 617 im Wintersemester an allen Standorten und 234 im Sommersemester an ausgewählten Standorten. Hier finden Sie Details zu den Studienplätzen

    2 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester

    Perspektiven

    Alle Videos
    <
    >

    Autocomplete Interview: Fragen rund ums Studium der Gesundheits- und Krankenpflege

    Im Autocomplete Interview beantworten die Standort-Studiengangsleiterinnen Bettina Madleitner und Johanna Binder sowie die Lehrenden Alexandra Gferer und Vera Niemannsgnuss die im Internet am häufigsten gesuchten Fragen rund um das Studium und den Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege. In dieser Folge das Best of: Was muss, darf und kann ich im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege alles tun? Zu weiteren Autocomplete Interviews auf Youtube

    02:41

    Wie sind die Vortragenden?

    Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege beantworten euch Fragen die Interessent*innen via Instagram gestellt haben. In dieser Folge sprechen Studierende über die Vortragenden des Studiengangs. Zu weiteren Instagram Fragen auf Youtube

    1:04

    Wie läuft das mit einem Auslandssemester?

    Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege beantworten euch Fragen die Interessent*innen via Instagram gestellt haben. In dieser Folge informieren sie zum Thema Auslandssemester und Praktikum im Ausland. Zu weiteren Instagram Fragen auf Youtube

    1:09

    Was ist im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege wichtig?

    Im Autocomplete Interview beantwortet die Standort-Studiengangsleiterin Johanna Binder die im Internet am häufigsten gesuchten Fragen rund um das Studium und den Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege. In dieser Folge: Was ist im Studium wichtig? Zu weiteren Autocomplete Interviews auf Youtube

    1:53

    Was muss ich im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege alles tun?

    Im Autocomplete Interview beantwortet die Standort-Studiengangsleiterin Bettina Madleitner die im Internet am häufigsten gesuchten Fragen rund um das Studium und den Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege. In dieser Folge: Was muss ich im Studium der Gesundheits- und Krankenpflege alles tun? Zu weiteren Autocomplete Interviews auf Youtube

    2:32

    Gesundheits- und Krankenpflege bietet viele Zukunftschancen

    Interview mit dem Studierenden Stefan Bachinger. Er sagt: "Die größte Herausforderung ist, dass man seiner Linie treu bleibt, aber zu gleich auch maximale Empathie und Wertschätzung signalisiert."

    7:51

    Gesundheits- und Krankenpflege studieren

    Interview mit der Studierenden Leonie Hartl. Das Coolste an meinem Studium ist die Verantwortung, die einem übertragen wird. Mit dieser Verantwortung kann man als Person weiter wachsen und man bekommt mehr Selbstvertrauen, erzählt sie.

    5:07

    Handgriffe und Grundfertigkeiten erlernen

    Interview mit dem Studierenden Alexander Schwab. Er studiert Gesundheits- und Krankenpflege. Zuvor hatte er eine ganz andere Richtung eingeschlagen, nämlich Informatik und Physik. Was er nach seinem Studium machen möchte? "Ich würde gerne nach Afrika in ein Krisengebiet fahren und dort Menschen helfen und den Master machen."

    3:39

    Theorie und Praxis kombiniert

    Interview mit der Studierenden Lena Hochleuthner. Sie studiert Gesundheits- u. Krankenpflege am Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien (SZO). "Man wird schrittweise auf das Berufsleben vorbereitet."

    4:59

    Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz

    Interview mit der Studierenden Katharina Scheinast. Für sie war Umstellung von Uni zur FH war für sie die größte Herausforderung, "weil ich diesen geregelten Tagesablauf so nicht mehr gekannt habe."

    6:32

    Science Slam: Bedürfnisorientierung im Umgang mit Menschen mit Demenz

    Performers:

    • Beitrag #1: B. Hojdelewicz, U. Unterweger, F. Werner
    • Beitrag #2: U. Gürlich, E. Pinter, B. Rainer, M. Redl, V. Nieuwenhuizen, D. Tod
    • Beitrag #3: H. Lepuschitz, E. Mach, J. Pogatscher
    • Beitrag #4: A. Austerer, I. Fischer, M. Glotter, M.
    • Hiemetzberger, A. Schille
    • Beitrag #5: Natalia Hartmann

    7:04

    Gesundheits- und Krankenpflege der Zukunft – Ein Beruf erfindet sich neu

    Seit 2008 ist es möglich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien zu studieren. Themen wie die medizinische Diagnostik und Therapie, Notfallmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Beratung, Case- und Caremanagement sind durch die akademische Ausbildung nun stärker betont. Rund 97% der Bachelorabsovent*innen stehen nach ihrem Abschluss bereits voll im Berufsleben.

    1:52

    Zukunftsberuf Gesundheits- und Krankenpflege

    Gesundheits- und Krankenpflege: Spannendes Berufsfeld mit Weiterentwicklungspotenzial. Situationsbezogen schnelle Entscheidungen treffen, nah an Patient*innen und an Angehörigen – der Gesundheits- und Krankenpflegeberuf bietet spannende Jobmöglichkeiten und Weiterentwicklungschancen.

    Unterschiedliche Ausbildungswege eröffnen den für jede*n idealen Zugang in die Pflege. Eines haben alle Pflegeberufe gemeinsam: Es braucht viel Wissen und Professionalität und auch vielfältige individuelle Kompetenzen und menschliche Fähigkeiten, um im Pflegeberuf glücklich und erfolgreich zu sein.

    6:16

    Vor dem Studium

    Sie interessieren sich für Pflegewissenschaft, angewandte Pflegemethoden, Medizin und Gesundheitswissenschaften. Gesundheits- und Krankenpflege bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen, nach humanistisch-ethischen Grundwerten zu handeln und Patient*innen mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen. Sie entscheiden sich für eine Praxisdisziplin, die prozessorientiert vorgeht und dabei das Arbeiten mit Pflegediagnosen, Pflegezielen und Pflegemaßnahmen in das Zentrum stellt. Sie möchten Ihre Entscheidungen auch wissenschaftlich begründen können. Sie haben ein Berufsbild von der Gesundheits- und Krankenpflege, das nicht allein in der Tradition verhaftet ist, sondern Sie sind sich bewusst, dass sich der Beruf rasant in Richtung evidenzbasierter Pflege sowie Gesundheitsförderung und Prävention weiterentwickelt.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    360° Praxis

    Sie lernen von Beginn an in Realsituationen: Bei unseren Kooperationspartner*innen oder in unseren top ausgestatteten Funktionsräumen.

    Angewandte Pflegeforschung

    In interdisziplinären Forschungsprojekten sammeln Sie Erfahrungen und lernen von anderen.

    Studium mit Zukunft

    Setzen Sie Ihre Basisausbildung mit einzigartigen Weiterbildungsangeboten für neue Berufsfelder fort.

    Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben?

    Vereinbaren Sie mit unserem Sekretariat pflege@fh-campuswien.ac.at einen Termin und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin via Zoom mit einem/einer der Standort-Studiengangsleiter*innen der FH Campus Wien: Johanna Binder, Theresa Maria Binder, Hans Peter Köllner oder Daniela Vitek.

    Infotermine FH Campus Wien

    Lehrende der FH Campus Wien geben in monatlichen Online-Infosessions Einblick und beantworten Ihre Fragen. Auch über für Sie interessante Förderungsmöglichkeiten können Sie sich informieren.

    25.1.2024, 15.00 Uhr - Zoom-Link 25.1.2024 Weitere Informationen zur Online-Infosession am 25.1.
    26.2.2024, 14.30 Uhr - Zoom-Link 26.2.2024 Weitere Informationen zur Online-Infosession am 26.2.
    21.3.2024, 16.30 Uhr - Zoom-Link 21.3.2024 Weitere Informationen zur Online-Infosession am 21.3.
    22.4.2024, 14.30 Uhr - Zoom-Link 22.4.2024 Weitere Informationen zur Online-Infosession am 22.4.
    27.5.2024, 14.30 Uhr - Zoom-Link 27.5.2024 Weitere Informationen zur Online-Infosession am 27.5.
    20.6.2024, 17.00 Uhr - Zoom-Link 20.6.2024 Weitere Informationen zur Online-Infosession am 20.6.

    Meet FH Campus Wien LIVE

    BeSt³ Wien, 7.-10.3.2024, Stadthalle Wien, 1150 Wien, Stand U69
    BeSt³-Talk "Zukunftsberuf Gesundheits- und Krankenpflege", Samstag, 9.3.2024, 15.20 Uhr, Bühne 2
    Open House an der FH Campus Wien, 15.3.2024, Favoritenstraße 226 und 222, 1100 Wien

    Infotermine Kooperationsstandorte

    Nähere Details zum Studium und Aufnahmeverfahren an den Kooperationsstandorten erhalten Sie im Rahmen der Infoveranstaltungen.

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten
    20.3.2024, 14.00-16.00 Uhr: Infonachmittag Plus am Campus Favoriten
    9.10.2024, 14.00-16.00 Uhr: Infonachmittag Plus am Campus Favoriten
    Mehr Infos zu den Infoveranstaltungen am Campus Favoriten

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt
    5.6.2024, 14.00-16.00 Uhr: Info-Tag 2024 am Campus Donaustadt
    12.9.2024, 14.00-16.00 Uhr: Info-Tag 2024, voraussichtlich via Zoom
    Mehr Infos zu den Infotagen am Campus Donaustadt

    Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower
    Mehr Info zu den Infotagen am Campus Floridotower

    Vinzentinum Wien
    12.12.2023, 16.00 Uhr, virtuelle Informationsveranstaltung via Zoom
    24.1.2024, 16.00 Uhr, virtuelle Informationsveranstaltung via Zoom
    13.3.2024, 16.00 Uhr, virtuelle Informationsveranstaltung via Zoom
    15.5.2024, 16.00 Uhr, virtuelle Informationsveranstaltung via Zoom
    10.7.2024, 16.00 Uhr, virtuelle Informationsveranstaltung via Zoom
    für alle Veranstaltungen gilt der ZOOM-Link

    Mehr Infos zu den Infoveranstaltungen am Vinzentinum Wien

    Barmherzige Brüder Pflegeakademie Wien
    21.3.2024 um 16.30 Uhr: virtuelle Informationsveranstaltung
    18.4.2024 um 16.30 Uhr: virtuelle Informationsveranstaltung
    23.5.2024 um 16.30 Uhr: virtuelle Informationsveranstaltung
    27.6.2024 um 16.30 Uhr: virtuelle Informationsveranstaltung
    für alle Veranstaltungen gilt der  ZOOM-Link
    Mehr Infos zu den Infotagen der Pflegeakademie Wien

    Mit der Wiener Pflegeausbildungsprämie, die mit der Pflegereform 2022 beschlossen wurde, steht allen Personen, die das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege mit Stichtag 1.9.2022 in Wien absolvieren, als Pflegeausbildungsprämie € 600,- monatlich zu. Der Wohnort spielt dabei keine Rolle. Der Antrag kann online beim waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds rückwirkend eingebracht werden.
    Online-Antrag, Informationen für den Antrag sowie Kontaktdaten für offene Fragen finden Sie auf https://www.waff.at/wiener-pflegeausbildungspraemie.

    Weitere Förderungsmöglichkeiten bietet auch der waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds.
    Die Unterstützung durch das Angebot "Job PLUS Ausbildung" bringt ein kostenloses FH-Studium, finanzielle Unterstützung und Versicherung während des Studiums sowie einen fixen Job nach Studienabschluss. Detaillierte Informationen und Voraussetzungen finden Sie hier:  waff - Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds - Jobs PLUS Ausbildung für das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege. Arbeitslos gemeldete Wiener*innen unter 25 Jahre finden für ihr kostenloses Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege monatliche finanzielle Unterstützung der Stiftung "Jugend und Zukunftsberufe". Details dazu finden Sie hier. Für weitere Beratung über die für Ihren konkreten Fall bestehenden Förderungsmöglichkeiten und Höhe der monatlichen Unterstützung empfehlen wir den direkten Kontakt mit dem waff-Kund*innencenter unter: 01 217 48 777

    Aufnahme

    • Allgemeine Hochschulreife:
    •     Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    •     Berufsreifeprüfung oder
    •     Gleichwertiges ausländisches Zeugnis. Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde.Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
    • Studienberechtigungsprüfung
    • Einschlägige berufliche Qualifikationen mit Zusatzprüfungen (gültig mit Studienstart im Wintersemester 2024/25)

    Lehrberufsgruppen

    • Augenoptiker*in
    • Bandagist*in (auslaufend)
    • Drogist*in
    • Fußpfleger*in
    • Hörgeräteakustiker*in
    • Labortechnik – Biochemie
    • Masseur*in
    • Medizinproduktekaufmann/ Medizinproduktekauffrau
    • Orthopädieschuhmacher*in
    • Orthopädietechniker*in - Schwerpunkte Orthesentechnik, Prothesentechnik oder Rehabilitationstechnik
    • Pharmazeutisch Kaufmännische Assistenz
    • Zahnärztliche Fachassistent*in .

    Zusatzprüfungen: „Aufsatz über ein allgemeines Thema“ (Deutsch), Englisch 2 (Maturaniveau), Biologie und Umweltkunde

    Ausgewählte Gesundheitsberufe

    • Heilmasseur*in
    • medizinische*r Masseur*in

    Zusatzprüfungen: „Aufsatz über ein allgemeines Thema“ (Deutsch), Englisch 2 (Maturaniveau), Biologie und Umweltkunde

    Berufsbildende Mittlere Schulen

    • Fachschulen für Sozialberufe (3-jährig)
    • Fachschulen für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung (3-jährig)
    • Fachschulen für Humanberufe (3-jährig)

    Zusatzprüfungen: Englisch 2 (Maturaniveau), Biologie und Umweltkunde

    Mittlere Gesundheits- und Sozialberufe

    • Pflegefachassistenz (PFA)
    • Dipl. Sozialbetreuer*in (3-jährig, einschließlich Pflegeassistenz)
    • Fachsozialbetreuer*in (2-jährig, einschließlich Pflegeassistenz)
    • Diplomierte Operationstechnische Assistenz (OTA) (3-jährig)

    Zusatzprüfungen: Englisch 2 (Maturaniveau)

    Sonstige Qualifikationen

    • Pflegeassistenz (PA) (1-jährig)
    • Fachsozialbetreuer*in (2-jährig, ohne Pflegeassistenz)
    • Medizinische Fachassistenz (MFA) (2-jährig)
    • Nachweis über die Kombination aus 3 Bereichen von: Desinfektionsassistenz, Gipsassistenz, Laborassistenz, Obduktionsassistenz, Operationsassistenz, Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz

    einschließlich Abschlussarbeit und Abschlussprüfung

    • Lehrberuf in der Pflege mit Abschluss als Pflegeassistenz (PA) oder Pflegefachassistenz (PFA)

    Zusatzprüfungen: „Aufsatz über ein allgemeines Thema“ (Deutsch), Englisch 2 (Maturaniveau)

    Einschlägige berufliche Qualifikationen mit Zusatzprüfungen (gültig bis inklusive Studienstart im Sommersemester 2024)

    • Lehrberufsgruppen wie Augenoptiker*in, Bandagist*in, Drogist*in, gewerbl. Masseur*in, Orthopädietechniker*in, zahnärztliche/r Fachassistent*in und pharmazeutisch kaufmännische Assistenz: Aufsatz (Deutsch), Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
    • Abgeschlossene Ausbildung zur Pflegeassistenz (-hilfe) oder Sozialfachbetreuungsberufe: Aufsatz (Deutsch), Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
    • Fachschule für Sozial- oder Humanberufe: Biologie und Umweltkunde, Englisch (auf Maturaniveau)
    • Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Pflegefachassistenz, medizin. Fachassistenz, Heilmasseur*in, medizin. Masseur*in, dipl. Sozialbetreuer*in (3 jährig, einschl. Pflegeassistenz): Englisch (auf Maturaniveau)

    Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

    Informationsblatt Impfempfehlung
    BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten

     

    Im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege stehen jährlich 851 Studienplätze zur Verfügung, davon 617 im Wintersemester an allen Standorten und 234 im Sommersemester an ausgewählten (Kooperations-) Standorten. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:2.

    Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Geburtsurkunde
    • Personalausweis bzw. Reisepass UND Staatsbürgerschaftsnachweis
    • Allgemeine Hochschulreife / Studienberechtigungsprüfung / Nachweis der beruflichen Qualifikation
    • tabellarischer Lebenslauf

    Bitte beachten Sie!

    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

    Das Aufnahmeverfahren umfasst einen EDV-gestützten Test und ein Bewerbungsgespräch.

    • Ziel
      Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das zweistufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
    • Ablauf
      Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach führen die Bewerber*innen ein Bewerbungsgespräch. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit und mündliche Ausdrucksfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe.

    • Kriterien
      Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
      • Schriftlicher Aufnahmetest (30%)
      • Aufnahmegespräch (70%)

    Informationen zum schriftlichen Aufnahmeverfahren (pdf)

    Die EDV-gestützten Aufnahmetests (Teil 1) finden ab Jänner 2024 laufend statt. Sie werden hierfür gesondert informiert.

    Die mündlichen Bewerbungsgespräche (Teil 2) werden ab Februar 2024 durchgeführt. Bewerber*innen werden über den individuellen Termin für das Gespräch per E-Mail informiert.

    Bewerber*innen mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Pflegefachassistenz kann aufgrund von Anrechnungsbestimmungen der Zugang in das 3. Semester ermöglicht werden.

    Voraussetzung dafür ist die Absolvierung von Webinarprüfungen.

    Nähere Details über den Einstieg in das 3. Semester erhalten Sie im Rahmen der speziell dafür eingerichteten Infoveranstaltungen:

    Online-Infosessions via Zoom für Pflegefachassistent*innen

    Vortrag und Beratung: Alexandra Gferer sowie Beatrice Behne, Lehrende im Department Angewandte Pflegewissenschaft, beantwortet gerne Ihre Fragen.

    23.2.2024, 13.00 Uhr, Zoom-Meeting-Link | Meeting-ID: 985 7159 8002, Password: 082182
    18.3.2024, 13.00 Uhr, Zoom-Meeting-Link | Meeting-ID: 990 9256 2492, Password: 731945
    19.4.2024, 13.00 Uhr, Zoom-Meeting-Link | Meeting-ID: 960 4361 9191, Password: 281869
    31.5.2024, 15.00 Uhr, Zoom-Meeting-Link | Meeting-ID: 961 5314 0443,
    24.6.2024, 14.30 Uhr, Zoom-Meeting-Link | Meeting-ID: 961 5314 0443

    Bewerber*innen, welche über eine abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen Dienst verfügen („Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen“), wird ab Studienstart im Wintersemester 2024/25 der direkte Einstieg in das 5. Semester des Bachelorstudiums „Gesundheits- und Krankenpflege“ ermöglicht (in der Form des Vollzeitstudiums). Ergänzend dazu ist eine berufsbegleitende Form für den Studienstart im Wintersemester 2025/26 in Planung.

    Es gelten die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen. Zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen mittels „einschlägiger beruflicher Qualifikation mit Zusatzprüfungen“ ist die Zusatzprüfung in Englisch (auf Maturaniveau, B2) zu erbringen.

    Online-Infosessions via Zoom für Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen

    Vortrag und Beratung: Lehrende/ Leitende im Department Angewandte Pflegewissenschaft informieren und beantworten gerne Ihre Fragen.

    Freitag, 16.2.2024, 16.00-17.30 Uhr – mit ZOOM-Link beitreten | Meeting-ID: 95978603361
    Mittwoch, 20.3.2024, 16.00-17.30 Uhr – mit ZOOM-Link beitreten | Meeting-ID: 568 579 3902
    Freitag, 12.4.2024, 16.00-17.30 Uhr – mit ZOOM-Link beitreten | Meeting-ID: 957 4396 1142
    Donnerstag,16.5.2024, 16.00-17.30 Uhr – mit ZOOM-Link beitreten | Meeting ID: 652 315 0841 | Kenncode: 499716
    Donnerstag, 6.6.2024, 16.00-17.30 Uhr – mit ZOOM-Link beitreten | Meeting-ID: 337 770 9808 | Kenncode: 872315


    Im Studium

    Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien. Mit ihr entwickelten wir das Bachelorstudium im Rahmen eines Lehrverbundes. Wichtige Partner*innen aus der Praxis sind der Wiener Gesundheitsverbund, mit dem wir in Kooperation unsere umfangreichen Berufspraktika durchführen, die Vinzenzgruppe und die Barmherzigen Brüder Wien. In der nahen Zukunft liegt ein großes Potential in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Nahe an Wissenschaft und Forschung agieren wir auch, wenn wir unsere Studieninhalte weiterentwickeln. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Das Studium verbindet Wissenschaft mit viel Praxis, die auch die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege möglich macht. Pflege, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, darin unterscheidet sich das Studium vom herkömmlichen berufsbildenden Schulsystem. Die evidenzbasierte Pflege ist die Basis, auf der Sie Menschen die beste Pflege anbieten und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten können. Damit sind Sie als Absolvent*in in der Lage, wissenschaftliche Entwicklungen zu verfolgen, kritisch zu hinterfragen und auf einzelne Fälle in Ihrem beruflichen Alltag umzulegen. Das alleine reicht jedoch noch nicht, um fundiert pflegerische Maßnahmen zu setzen. Wichtig ist zu erkennen, was für Patient*innen und ihre persönliche Umgebung machbar ist und was die Organisation zulässt. Das alles wägen Sie mit Ihren pflegerischen Erfahrungen ab, um am Ende eine für Patient*innen optimale Entscheidung zu treffen.

    Ihr Studium orientiert sich an internationalen Standards, ist praxisnahe und wissenschaftlich fundiert. Sie erwerben neben fachlich-methodischen wissenschaftliche, sozial-kommunikative und Selbstkompetenzen. Im methodischen Ansatz fördert das Studium projekt-, problem- und handlungsorientiertes Lernen.

    • Sie lernen über Pflegetheorien und den Pflegeprozess ebenso wie über Gesundheits- und Krankenpflege spezieller Zielgruppen und in unterschiedlichen Settings. Dazu zählen die Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen und die Betreuung von Angehörigen und Bezugspersonen. Allgemeine und spezielle medizinische Grundlagen haben neben der Pflegewissenschaft einen wesentlichen Anteil an der Ausbildung. Wissen der Sozial- und Humanwissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Pädagogik sowie über Gesundheitswissenschaften vermittelt zusätzlich ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
    • Der soziale und persönliche Hintergrund der Menschen ist vor allem in der Beratung und Kommunikation wichtig - Beratungstechniken werden ebenso gelehrt wie Gesprächsführung, Konfliktlösung und Krisenkommunikation.
    • Sie befassen sich darüber hinaus mit Organisation, Ethik und Recht. Zu den organisationsbezogenen Inhalten gehören Management im Gesundheitsbereich, Strukturen und Einrichtungen des Gesundheitswesens ebenso wie Qualitäts- und Projektmanagement und Informatik.
    • Während Ihres Studiums stehen theoretische und praktische Lehrveranstaltungen in einem ausgewogenen Verhältnis. Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praktikumssemester.
     

    Stimmen von Studierenden

    <
    >
    Portrait Laura Schaufler

    "Das schöne an diesem Studium ist, dass ich mich nicht sofort spezialisieren muss, sondern, dass ich während meiner Laufbahn mehrere Bereiche ausprobieren kann."

    Laura Schaufler studiert Gesundheits- und Krankenpflege.

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Allgemeine Pathologie VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Allgemeine Pathologie VO

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Pathologie:
    - Begriffsbestimmungen in der Pathologie - statistische Größen
    - Aufgaben der Patholog*innen - intravitale und postmortale Diagnostik
    - Krankheitsursachen, Verlauf und Folgen
    - Pathologie der Vererbung
    - Störungen des Zellwachstums und der Zellvermehrung
    - Zell- und Gewebsschäden
    - Regeneration und Reparation von Geweben
    - Entzündungspathologie
    - Tumorpathologie
    - Störungen des Kreislaufs
    Bildgebende Diagnoseverfahren
    - Grundlagen der Röntgendiagnostik, Strahlenschutz
    - CT, MRT, Sonografie, Nuklearmedizinische Bildgebung
    - Ausgewählte Verfahren mit Organbezug
    Laborparameter:
    - Einführung in die Laborkunde
    - Wasser- und Elektrolyte, Blutbild, Gerinnung, Infektionen, Serologie, Urindiagnostik, klinische Chemie

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Angewandte Hygiene, Infektionslehre ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Angewandte Hygiene, Infektionslehre ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Infektionslehre:
    - Grundlagen der Infektionslehre
    - Das Immunsystem
    - Schutzimpfungen/Impfplan, Reaktionen/Abwehrmechanismen
    - Methoden des Erregernachweises
    - Meldepflichtige Erkrankungen
    - Infektionszeichen
    Mikrobiologie und Parasitologie:
    - Bakterien
    - Viren
    - Prionen
    - Pilze
    - Parasiten/Mehrzellige Parasiten
    Hygiene in Gesundheitseinrichtungen und im extramuralen Bereich:
    - Organisation der Krankenhaushygiene (Hygienestandards)
    - Nosokomiale Infektionen
    - Allgemeine Hygiene und Hygienemaßnahmen
    - Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
    - Händehygiene
    - Hygiene in speziellen Pflegesettings
    - Schutzkleidung- Isolierung
    - Infektionsprävention für Mitarbeiter*innen
    - Infektionsschutz bei multiresistenten Keimen
    - Lebensmittel- und Umwelthygiene
    - Untersuchungsmaterial

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende schriftliche oder mündliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Biologie, Anatomie, Physiologie VO
    3 SWS
    4 ECTS

    Biologie, Anatomie, Physiologie VO

    3 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    Medizinische Terminologie:
    - Lage- und Richtungsbezeichnungen, Zahlen, Farben
    - Deklinationen
    - Klinische Fachsprache und Vokabeln
    Biologie:
    - Grundzüge der Biologie, Chemie und Biochemie, sowie der Biophysik, der Genetik und der Evolution
    - Biologie der Zelle
    - Gewebe
    Anatomie Physiologie:
    - Der gesunde Mensch
    - Körperbau und Bewegungsapparat (aktiv+passiv)
    - Herz-Kreislaufsystem
    - Respirationstrakt
    - Blut, Immunsystem, lymphatische Organe
    - Verdauungstrakt
    - Nieren und ableitende Harnwege
    - Geschlechtsorgane
    - Endokrines System
    - Nervensystem
    - Sinnesorgane (Augen, Ohren, Haut)

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Bewegungs- und Wahrnehmungskonzepte I" UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Fertigkeitentraining "Bewegungs- und Wahrnehmungskonzepte I" UE

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Selbstwahrnehmung und Interaktion:
    - Kinaesthetics-Konzepte in Verbindung mit beruflichen Pflege- und Betreuungssituationen
    - Einfluss der eigenen Bewegung
    - Entwicklung von Ideen für beruflichen Alltag, zur Unterstützung der Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen und für die eigene körperliche Entlastung, Adaption der Umwelt (Lebensraum und Arbeitsplatz) an ergonomische Erfordernisse inkl. Anwenden von Prinzipien und Hilfsmittel der Ergonomie
    - Begriffsklärung Ergonomie und Verhaltens-, Verhältnisergonomie
    - Ausgleichende präventive und gesundheitsfördernde Angebote
    - Positionierungstechniken und –arten anhand der Bedürfnisse der Betroffenen im Liegen, Sitzen, Stehen; z.B. VATI Positionierungen, Rücken-, Seiten-, Bauchpositionierungen, Kutschersitz, Torwartstellung etc.; Einsetzen von Positionierungshilfsmittel

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Notfallmanagement, Basic Life Support" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Notfallmanagement, Basic Life Support" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Gesetzliche Grundlagen der Ersten Hilfe
    - Gefahrenbereiche
    - Rettungskette
    - Lebensbedrohliche Situationen
    - Kommunikation im Notfallsetting
    - Sofortmaßnahmen
    - Notfallmanagement im Krankenhaus
    - Katastrophenschutz

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte


    Grundlagen:
    - Kompetenzen nach &sect;15 GuKG i.d.g.F.
    - Delegation und Subdelegation
    - Standards/SOP, Leitlinien, Richtlinien
    - Hygienerichtlinien und Einhaltung ergonomischer Körperhaltungen
    Ermitteln von Vitalparametern:
    - Klinische Überwachung/Non-invasives Monitoring: manuelles und/oder maschinelles Ermitteln von: Puls, Blutdruck, Temperatur, Bewusstsein, Vigilanz, Atemfunktion Grundlagen
    - Apparative Überwachung am Monitor (nicht invasiv)
    - Dokumentieren und interpretieren der ermittelten Werte
    - Dokumentationssyteme (analog/digital)
    Sauerstoff:
    - Ermitteln und interpretieren der peripheren Sauerstoffsättigung
    - Sauerstoffflasche (Handhabung, Sicherheitsmaßnahme, Berechnung O²-Vorrat)
    - Patient*innenüberwachung
    - Applikationssysteme (Maske, Brille, Sonde)
    Katheterismus:
    - Harnkatheterismus (Arten des Katheterismus hinsichtlich Liegedauer und Funktion, Instillationen und Spülungen)
    - Handlungsschema: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung
    - Pflegerische Maßnahmen beim liegenden Blasenverweilkatheter, Auffangsysteme
    - Suprapubischer Blasenkatheter (Arten, Vorteile und Nachteile, Komplikationen, Vor- und Nachbereitung und Wechsel)
    - Restharnbestimmungen mittels Einmalkatheter und nichtinvasiver sonographischer Methoden
    Darmeinläufe und Klistiere:
    - Definition, Wirkung, Indikationen und Kontraindikationen, Komplikationen
    - Arten und Formen (Einmalklistiere, Darmreinigung, Darmspülungen)
    - Handlungsschema: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung
    - Stuhlmanagementsysteme (offene und geschlossene), Fäkalkollektor

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Lehrveranstaltung mit aktivierenden Methoden, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegeprozess ILV
    5 SWS
    5 ECTS

    Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegeprozess ILV

    5 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    Der Pflegeprozess
    - Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses
    - Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess
    - Charakterisierung der einzelnen Schritte des Pflegeprozesses
    - Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses einschl. Pflegebericht (Schwerpunkt: Pflegeassessment)
    - Pflegediagnostischer Prozess mit Unterstützung einer Pflegeklassifikation (NANDA I)
    - Pflegeziele, Pflegemaßnahmen und Evaluation mit Unterstützung einer Pflegeklassifikation (NIC, NOC)
    - Gesetzliche Grundlagen (Schwerpunkt: Pflegedokumentation)
    - Praktische Umsetzung des Pflegeprozesses anhand einzelner Fallsequenzen
    - Reflexion des Pflegeprozesses hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen
    - Grundlagen Advanced Nursing Process

    Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege
    - Menschenbild des pflegerischen Handelns
    - Rahmung der Lehrveranstaltungsinhalte anhand eines Bedürfnismodells (z.B.: Roper, Logan Tierney). Einzelne Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung sowie der diversitätskompetenten Gesundheits- und Krankenpflege und der Aromapflege finden im Rahmen der jeweiligen Lebensaktivität ihre Berücksichtigung.
    - Verknüpfung der inhaltlichen Bearbeitungen der Lebensaktivitäten mit pflegewissenschaftlichen Studien
    - Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Seine Geschlechtlichkeit leben“ und „Schlafen“ werden durch nachfolgende Systematik bearbeitet:
    a. Bedeutungsaspekt:
    - Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem
    - Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen
    - Einflussfaktoren auf die jeweilige Lebensaktivität und deren Wechselwirkungen
    b. Beobachtungsaspekt:
    - Ausprägungen der jeweiligen Lebensaktivität (LA)
    - Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand
    - Wahrnehmung und Beschreibung von Veränderungen über die gesamte Altersspanne
    - Pflegerelevante professionelle Beobachtungen von Kriterien wie Haut und Hautanhangsgebilden, Gestik, Mimik, Körperhaltung und -bewegung, Kognition, Orientierung, Erkennen, Bewerten, Dokumentieren von Beobachtungskriterien und Weiterleiten von Abweichungen
    - Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene: Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie & Atelektase, Thrombose/Thromboembolie, Dekubitus, Sturz, Aspiration, Soor-Parotitis, Intertrigo, Deprivation

    c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
    - Einschätzung der Ressourcen und Bedürfnisse
    - Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Phänomenen wie Scham, Angst, etc.
    - Pflegebedarf erheben, beurteilen und zielorientiert pflegerische Maßnahmen in allen Settings und Altersstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung und Prävention, der Lebenswelten und Pflegeforschungsergebnissen, ableiten
    - Diversitätskompetente prophylaktische Maßnahmensetzung über die gesamte Lebensspanne
    - Aspekte der Aromapflege
    Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:

    LA „Sich bewegen“:
    - Bedeutungsaspekt:
    - Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne
    - Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen
    - Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden
    - Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ und deren Wechselwirkungen

    - Beobachtungsaspekt:
    - Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der jeweiligen Position im Raum
    - Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegekompetenz
    - Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Plegien/Paresen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)
    - Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontraktur, Thrombose etc.)
    Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
    - Gesundheitsförderung durch Bewegungskonzepte
    - Rückenschonende Arbeitsweisen
    - Bewegungsübungen und Positionswechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 1 PL
    0 SWS
    9 ECTS

    Praxislernphase 1 PL

    0 SWS   9 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:
    - Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

    Lehr- und Lernmethode

    Praxislernphase

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 1 - Einführung und Reflexion, einschl. Resilienztraining ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praxislernphase 1 - Einführung und Reflexion, einschl. Resilienztraining ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen, Copingstrategien und Resilienz geführt.

    Studienaufgaben:
    - Praxislernphase 1- Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt Assessment

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Psychologie, Pädagogik, Soziologie ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Psychologie, Pädagogik, Soziologie ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Psychologische Funktionen aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Richtungen und Menschenbildern, tiefenpsychologische, kognitiv-behavioristische und humanistische Konzepte
    - Psychologische Anforderungen der menschlichen Lebensspanne mit Relevanz für die neonatologische bis zur geriatrischen Pflege
    - Grundzüge von Psychosomatik und psychogenen Funktionsstörungen
    - Sozialpsychologisch und soziokulturell orientierte Handlungskonzepte in pflegespezifischen Konflikt- und Belastungssituationen sowie gegenüber low-adherence Patient*innen
    - Präventive, salutogenetisch orientierte gesundheitspsychologische wie klinisch-psychologische Interventionsformen und damit verbundene Forschungsansätze
    - Gesundheits- und Krankheitskonzepte von Kindern im jeweiligen Entwicklungsstand
    - Vermittlung der aktuellen theoretischen Erkenntnisse der kognitiven Entwicklungspsychologie
    - Angst – Grundformen, altersbedingte Ängste
    - Grundzüge der klinischen Psychologie (psychosoziale Krise, posttraumatische Belastung, Bezug zum Entlastungsgespräch)
    - Begriffsklärung Psycholog*in, Klinische*r Psycholog*in, Gesundheitspsycholog*in, Psychotherapeut*in, Psychiater*in, Supervisor*in, Coach, Intervisor*in (Kontext Krankheitsmanagement)
    - Psychohygienische Methoden zur Wahrung professioneller Standards und zur Burn-Out Prophylaxe
    - Begriffsklärung Pflegeberufliche Selbsterkundung, Gruppen- und Individualberatung sowie professionelle Supervision, Intervision und Coaching
    - Theoretische, systematische und vergleichende pädagogische und andragogische Konzepte, Sozial–, Sonder- und Heilpädagogik, Förderschwerpunkte des Lernens, der emotionalen und sozialen Entwicklung beim gesunden und erkrankten Menschen, Schule im Krankenhaus, Kritisch-reflexive Theorie der Gesundheitserziehung
    - Motivationsarbeit, Medieneinsatz, Psychoedukative Einzel- und Gruppenprogramme für PatientInnen, Familien– und Sozialbeziehungen, kompensatorische, gender- und kultursensible Förderung, Integrationskonzepte
    - Wissens- und Bildungsmanagement, intrinsische und extrinsische Motivation und Lernprozess, Grundlagen der Didaktik pflegerischer Kenntnisse und Fertigkeiten, Leistungsevaluation, Kooperatives Lernen
    - Spezielle Aspekte der Pflege im Rahmen des gesundheits- und medizinsoziologischen Diskurses. Forschungsbereiche von Public Health, Gesundheitsökonomie und Sozialepidemiologie
    - Lebenslaufbezogene Prozesse als Bezugspunkte des Pflegehandelns (Entwicklung und Sozialisation des Menschen auf der Individualebene, Lebensweltebene, Gesellschaftsebene)
    - Begriff „Gruppe“: Gruppennormen, Soziale Rolle, Rollenkonflikte inkl. der Reflexion der eigenen Rolle in unterschiedlichen Kontexten (berufsbezogen), Umgang mit Rollenkonflikten, Gruppenarten, Voraussetzungen für die Entstehung einer Gruppe, Gruppenentwicklung, Funktionen der Gruppe
    - Begriffsdefinition und Kennzeichen von „Autorität“, Begriff und Sonderformen der personalen sowie der positionalen Autorität
    - Soziale Ungleichheiten, Soziale Schicht, Arten von Schichten, Faktoren sozialer Ungleichheit, Soziale Mobilität, Ungleichheit des Gesundheits- und Krankheitszustandes bei Geschlechtern, Armutsformen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Weibliche Sexualität: gynäkologische Untersuchungsmethoden, Empfängnisverhütung (Kontrazeption) - Familienplanung; weiblicher sexueller Reaktionszyklus, Libido- und Orgasmusstörungen; ungewollte Sterilität - das sterile Paar; Transgender - Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle, HPV – Impfung
    - Embryonale Entwicklung
    - Schwangerschaft: Plazenta und Nabelschnur, sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen, Berechnung des Geburtstermins, Ultraschalluntersuchungen, CTG, Lebensstilberatung der Schwangeren (Ernährung, Genussmittel, Sport, Reisen, Sexualität)
    - Störungen in der Schwangerschaft: Extrauteringrav. (= Tub.), Fehlgeburt (Abortus), Störungen der Plazenta/Nabelschnur, vorzeitiger Blasensprung, Erkrankungen der Mutter - Gestose, Diabetes mel., Blutgruppenunverträglichkeit, Frühgeburt
    - Geburt: Wehentypen, Geburtsverlauf (die "normale" Geburt)
    - Übernahme des Neugeborenen: Beobachtungsschwerpunkte, Screening, Prophylaxen, APGAR (erste Beurteilung des Neugeborenen)
    - Veränderung der Familienkonstellation nach Geburt eines Kindes
    - Phasen der Schwangerschaft, Schwangerschaftsvorsorge, körperlicher/seelischer Anpassungsprozess, lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf den Schwangerschaftsverlauf, Sexualität in der Schwangerschaft
    - Gestaltungsmöglichkeiten der physiologischen Geburt
    - Wochenbettprozess/Nachgeburtszeit
    - Pflege und Betreuung der Wöchnerin
    - Anleitung der Eltern zur Neugeborenenpflege (z.B. Prävention von SIDS)
    - Pflegerische Interventionen in der Betreuung vom gesunden Neugeborenen
    - Grundlagen zur Theorie des Stillens und Praxis des Stillens
    - Theoretische Ansätze pflegerischen Handelns in Bezug auf die Wochenbettbetreuung und Neugeborenenpflege

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende schriftliche oder mündliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Lehrveranstaltung mit aktivierenden Methoden, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Überblick über die allgemeinen berufsrelevanten Rechtsbereiche
    - Besonderheiten der Gesundheitsberufe aus rechtlicher Sicht
    - Fallspezifische Lösung von rechtlich relevanten Sachverhalten der Pflege in unterschiedlichen Settings
    - Berufliche Kompetenzen gemäß GuKG
    - Berufsberechtigung, Berufsausübung, Berufsbezeichnung, Berufspflichten
    - Darstellen des Verhältnisses der einzelnen Rechtsbereiche, Berufsrechte, Organisationsrechte Patient*innenrechte, Zivil- und Strafrecht allgemein zueinander

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ausgewählte Erkrankungen einschließlich Diagnostik und Therapie 1 VO
    3 SWS
    3 ECTS

    Ausgewählte Erkrankungen einschließlich Diagnostik und Therapie 1 VO

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Innere Medizin (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)
    - des Herz-/Kreislaufsystems, des blutbildenden Systems und Immunsystems:- Blutdruckregulationsstörungen
    - Erkrankungen des Gefäßsystems
    - Koronare Herzkrankheit und Myokardinfarkt
    - Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen
    - Entzündliche Herzkrankheiten; Herz(klappen)fehler
    - Erkrankungen der Blutzellen (rot, weiß), Koagulopathien
    - Maligne Lymphome
    - HIV-Infektion und AIDS
    - Allergien und Autoimmunerkrankungen

    - des Respirationssystems:- Infektiöse Atemwegserkrankungen
    - Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Fibrosen
    - Bronchial- und Lungentumore
    - Erkrankungen des Lungenkreislaufes
    - Pleuraerkrankungen
    - Aspiration- und Aspirationspneumonie

    - des Verdauungstraktes:- Ösophagus- und Magenerkrankungen
    - Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
    - Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen

    - des Stoffwechsels und endokrinen Systems:- Diabetes Mellitus Typ I und II
    - Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde
    - Fett- und Purinstoffwechsel
    - Ernährungsbedingte Erkrankungen

    - des Bewegungsapparates:- Degenerative/Entzündliche/Rheumatische Erkrankungen
    - Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
    - Angeborene Fehlbildungen

    >des nephrologischen Systems:
    Entzündliche Erkrankungen (Glomerulonephritis)
    Chronische Niereninsiffizienz
    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Neurologie (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)
    - des zentralen und peripheren Nervensystems:- Zerebrale Krampfanfälle, Infekt., entzündliche und degenerative Erkrankungen des ZNS, Intracraniale Druckerhöhungen, Kopfschmerz
    - Tumore des ZNS, Muskelerkrankungen
    - Zerebraler Insult
    - Zerebrale Schädigung/Auswirkung einer Hypoxie


    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Psychiatrie (Bezugnahme auf alle Altersgruppen)
    - Psychopathologie: Störungen- des Bewusstseins und der Orientierung
    - des Gedächtnisses und Denkens
    - der Affektivität und des Antriebes
    - der Bedürfnisse und der Wahrnehmung
    - des Ich-Erlebens und Wahn

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Einführung in den Gegenstandsbereich Pflegewissenschaft und Pflegeforschung: Wissensquellen, Wissenschaftstheorien
    - Pflegewissenschaft/- forschung: Definition und Gegenstandsbereich
    - Anwendungsgebiete der Pflegeforschung
    - Forschungsansätze im Überblick: Charakteristika, Grundprinzipien
    - Phasen des Forschungsprozesses
    - Ethische Aspekte der Pflegeforschung
    - Grundlagen zu EBN: Definition, Komponenten einer pflegerischen Entscheidung, externe und interne Evidence, Schritte im EBN-Prozess

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ernährungslehre ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Ernährungslehre ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Nationale und internationale Referenzwerte
    Makro- und Mikronährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe
    Food Based Dietary Guidelines
    Ernährungsphysiologische Grundlagen
    Exemplarische Diätkostformen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ethik und diversitätskompetente Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Ethik und diversitätskompetente Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Allgemeine Ethik:
    - Begriffsklärung: Ethik, Moral, Ethos, Werte (berufliche und kulturelle Werte, Wertekonflikte), Normen, Regeln, Tugenden
    - Aufgaben der Ethik, Grundfragen der Ethik, Ziele und Grenzen der Ethik
    - Modelle deskriptiver Ethiken (exemplarisch): z.B. phänomenologischer Ansatz, sprachanalytischer Ansatz
    - Klassische Theorien normativer Ethiken (exemplarisch): Deontologie, Teleologie oder konsequenzialistische Ethik, Tugendethik, kommunitaristische Ethik, Gerechtigkeitsethik
    - Gegenwärtige Ansätze: Care-Ethik, Verantwortungsethik
    Ethik in der Gesundheits- und Krankenpflege:
    - Ethische Probleme in Einrichtungen des Gesundheitswesens, die besondere Situation der professionell Pflegenden
    - Ethikkodex: Funktion eines Berufskodex, ICN-Kodex
    - Ausgewählte Grundfragen und Spannungsfelder der pflegerischen Praxis (exemplarisch): Autonomie Betroffene* (informed consent, Recht auf Nichtwissen), die Beziehung Erkrankte Person–Pflegeperson-An- und Zugehörige, Nahrungsablehnung, Hirntod und Wachkoma, Organtransplantation, Therapiebegrenzung - Therapieabbruch, Aggression und Gewalt, Patient*innenverfügung, Rationierungen im Gesundheitswesen u.a.
    - Organisationsethik und Ethikkomitee: Modelle, Aufgaben, Ziele
    - Modelle der Entscheidungsfindung z.B. Rabe, Nimwegener
    Diversitätskompetenz:
    - Verhältnis von Kultur und Religion
    - Konzepte Diversitätskompetenz
    - Modelle der diversitätssensiblen Pflege (z.B. M. Leininger)
    - diversitätskompetente Interaktion im pflegerischen Setting

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Bewegungs- und Wahrnehmungskonzepte II" UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Fertigkeitentraining "Bewegungs- und Wahrnehmungskonzepte II" UE

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden* erwerben und vertiefen unterstützende wahrnehmungs- und bewegungsfördernde Konzepte zu folgenden Themenschwerpunkten:
    Basale Stimulation® in der Pflege:
    - Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) der Basalen Stimulation® in der Pflege
    - Erfahrungen und basalstimulierende Angebote im somatischen, vibratorischen, vestibulären, auditiven, audiorhythmischen, oralen/olfaktorischen, taktil-haptischen, visuellen Bereich
    - Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Kontinuität der Berührung, Kontaktintensität
    - Beruhigende und belebende Ganzkörperpflege
    - Entfaltendes und Rückzug begleitendes Angebot
    - Umgrenzende Positionierung
    Bewegungskonzepte (inklusive Bobath, Kinaesthetics®):
    - Prinzipien von situationsspezifischen Bewegungskonzepten
    - Prozess des aktiven Bewegungslernens
    - Skillstraining zur Unterstützung bei ausgewählten Bewegungseinschränkungen, Positionierung, Transfer und Aktivierung bei Betroffenen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Geriatrie, Gerontopsychiatrie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Geriatrie, Gerontopsychiatrie VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Einführung/Begriffsdefinition Geriatrie, Gerontopsychiatrie
    - Biologische Aspekte des Alterns
    Geriatrie
    - Spektrum der Geriatrie- Prävention
    - Akutgeriatrie
    - Geriatrische Rehabilitation
    - Palliative Geriatrie

    - Geriatrisches Assessment
    - Altersspezifische Phänomene- Multimorbidität (z.B. Herz–Kreislaufsystem, Urogenitaltrakt, Verdauungstrakt, Sinnesorgane, Bewegungsapparat, Infektionskrankheiten, Nervensystem etc.)
    - Chronizität
    - Immobilisation

    - Schlafstörungen
    - Impfungen im Alter
    - Medikation im Alter (Polypharmazie)
    - Das geriatrische Team
    - Pflegesituationen alter Menschen im Kontext von Familie, Institutionen und der Gesellschaft
    - Wohnen im Alter
    - Art of Aging versus Anti-Aging
    - Selbstreflexion: In Würde altern
    Gerontopsychiatrie
    - Delir
    - Demenzen
    - Altersdepression
    - Suizidalität

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gerontologische Gesundheits- und Krankenpflege und Gerontologie ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Gerontologische Gesundheits- und Krankenpflege und Gerontologie ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsdefinitionen von Gerontologie, Geriatrie, Langzeitpflege und gerontologische Altersforschung, Alterstheorien und Altsein als Lebensbedingung
    - Strukturwandel des Alterns (demographische Entwicklung, soziologische Sichtweise)
    - Bedürfnisse alter und alternder Menschen (Nähe, Sexualität, Bildung etc.)
    - Lebensqualität im Alter
    - Palliative Care bei Personen mit Demenz
    - Zukünftige Veränderung des Settings und damit verbundene Rollen (senior friendly hospitals, Digitalisierung und Veränderung der Versorgungsstrukturen, Primary Care Zentren)
    - Pflegerische Interventionen bei Sinnesbeeinträchtigung
    - Einrichtungen/Angebote für alte Menschen in Österreich und im internationalen Vergleich
    - Betreuungskonzepte in der gerontologischen Pflege (Biographiearbeit, Validation, etc.)
    - Pflegerische Interventionen bei Altersdepression, Delir, Demenz, Deprivation, Aggression und Regression, Angst und Zwangserkrankungen
    - Ausgewählte Assessmentinstrumente in der gerontologischen Pflege
    - Rehabilitative Pflege bei geriatrischen Menschen
    - Schmerzmanagement bei Demenz
    - Zusammenarbeit mit dem Bezugssystem und Beratung im Setting gerontologische Pflege
    - Qualitätsmanagement und Qualitätsmerkmale im Setting der gerontologischen Pflege
    - Behavioural and Psychological Symptoms of Dementia (BPSD) und Implikationen für die professionelle Gesundheits- und Krankenpflege

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Arzneimittelgabe: Arzneimittelformen, gesetzliche Bestimmungen hinsichtlich Medikamentenanordnung- u. verabreichung (inkl. Suchtgiftgebarung), inkl. Delegation (Qualitätssicherung: Aufgaben des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege hinsichtlich Bestellung, Lagerung, Vorbereitung und Verabreichung von Arzneimitteln, Beobachtung von Wirkung/Nebenwirkungen des verabreichten Arzneimittels und Dokumentation), Gestaltung von Arzneimittelverpackungen und Packungsbeilagen, Anwendungs- und Aufbewahrungshinweise, , Fehlermanagement bei falscher Arzneimittelgabe
    - Punktionen: Vene, Kapillare, Arterie, Vorbereitung (z.B. Emla Pflaster), Durchführung und Nachsorge bei venösen und kapillaren Blutabnahmen
    - Peripherer Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, peripherer Gefäßkatheter, Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge beim Setzen von peripheren Gefäßkathetern
    - Injektionen: s.c., i.m., i.v., Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung bei Injektionen
    - Infusionen: Infusionsarten, Infusionszubehör, Tropfenzähler, Injektionsspritze, Infusionsspritze, Tropfgeschwindigkeitsberechnung , Infusionsvorbereitung, An- und Abschluss von Infusionen bei liegendem und nicht liegendem Gefäßzugang

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 1 ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 1 ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle konservative und operative Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.


    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Stoffwechselerkrankungen am Beispiel:
    - Diabetes mellitus Typ I und II
    - Adipositas

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am Beispiel:
    - Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)
    - Myokardinfarkt (inkl. Herzinsuffizienz)
    - Periphere arterielle Verschlusskrankheit
    - Koronare Bypassoperation, peripherer Bypassoperation und Amputation, Stent, Ballondilatation

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Erkrankungen des endokrinologischen Systems am Beispiel:
    - Schilddrüse: Über- und Unterfunktion, Immunthyreoiditis sowie spezielle Pflege und Überwachung nach Schilddrüsenoperationen

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, und Therapie von Betroffenen* mit Erkrankungen des Respirationssystems am Beispiel:
    - COPD
    - Asthma bronchiale
    - COVID-19
    - professionelle Pflege und Überwachung bei lungenchirurgischen Eingriffen inkl. Pleuraerguss, Pneumothorax, Thoraxdrainagen (z.B.: Lobektomie)

    Pflegeschwerpunkte im perioperativen Setting:
    - Begriffsklärung peri-, prä-, intra- und postoperativ Pflege
    - Risikoassessment, Einwilligung zur OP und Narkose
    - pflegerisches Aufklärungsgespräch
    - Allgemeine und spezifische perioperative (einschl. prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen
    - Sonden: Legen der nasogastralen Sonde (Lagekontrolle und pflegerische Interventionen bei liegenden Sonden)
    - Intraoperative Pflege im Operationssaal und Anästhesiebereich (Verhalten im Operationssaal, Instrumentenkreislauf)
    - Drainagearten, -wirkweise und Verwendung (im Weichteilgewebe, Pleuradrainagen)
    - Allgemein und spezifische postoperative Komplikationen z.B. Blutung, Thrombose, Lungenembolie
    - Einführung in die Grundlagen der Onkologie; technische Aspekte und Sicherheit der Tumortherapie; Intravenöse Chemotherapie – Komplikationen, Nebenwirkungen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Palliative Care ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Palliative Care ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Geschichte der Hospiz- und Palliativbewegung: Historische und gegenwärtige Entwicklungen von Hospiz und Palliative Care
    - Definitionen und Begriffsklärungen der Palliative Care: WHO, EAPC, Caring, Spiritual Caring
    - Multiprofessionelle und interprofessionelle Zusammenarbeit
    - Rechtlicher Bezugsrahmen im palliativen Setting (GuK Novelle, Patient*nnenverfügungen und Vorsorgevollmacht, assistierter Suizid)
    - Bedürfnisse Sterbender: Körperliche, psychische, religiöse-kulturelle Bedürfnisse und spirituelle Begleitung
    - Professionelle Pflege von Verstorbenen
    - Palliative Care in verschiedenen Versorgungskontexten: Betreuung am Lebensende in unterschiedlichen Institutionen, zu Hause und in Notfallsituationen, vom würdigen Umgang mit dem Verstorbenen und seinem Bezugssystem
    - Psychosoziale Aspekte: Kommunikation mit sterbenden und schwerkranken Personen, „Breaking Bad News“, Trauerprozesse verstehen und begleiten
    - Selbstfürsorge und Psychohygiene
    - Bedürfnisse An- und Zugehöriger in der palliativen Versorgung
    - Tod und Kinder
    - Der Sterbeprozess und die Stadien des Sterbens (z.B. Kübler-Ross, Renz, Jonen-Thielemann)
    - Trauerphasen- und Traueraufgabenmodelle (z.B. Kast, Worden)
    - Trauerbegleitung und deren Grenzen von An- und Zugehörigen
    - Ausgewählte Symptome in der Palliative Care inkl. Assessmentinstrumente: „Total pain“ und Schmerztherapie, Fatigue, Ernährung und Appetitlosigkeit, Kachexie, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation und Diarrhoe, Dyspnoe, Agitation, Pruritis, Stomatitis und Xerostomie, Angst und Depression, Dehydratation in der letzten Lebensphase
    - Ethik in der Palliative Care: ethische Entscheidungskulturen, Sterben in Würde, Euthanasiedebatte

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 2 PL
    0 SWS
    10 ECTS

    Praxislernphase 2 PL

    0 SWS   10 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:
    - Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

    Lehr- und Lernmethode

    Praxislernphase

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 2 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praxislernphase 2 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.
    Studienaufgaben:
    - Praxislernphase 2- Umsetzung des Pflegeprozesses: Diagnostischer Prozess

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ausgewählte Erkrankungen einschließlich Diagnostik und Therapie 2 VO
    3 SWS
    3 ECTS

    Ausgewählte Erkrankungen einschließlich Diagnostik und Therapie 2 VO

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Erkrankungen und Störungen, einschl. deren Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose mit Schwerpunktlegung auf Chirurgie, Kinderheilkunde und Gynäkologie

    Chirurgie:
    Chirurgische Interventionen bei Erkrankungen
    - des Herz-/Kreislaufsystems:- Angeborene Herzfehler/Erworbene Herzklappenfehler
    - Perikarderkrankungen
    - Erkrankungen der Arterien und Venen
    - Operative Verfahren

    - des Respirationssystems- Fehlbildungen
    - Nichttumoröse Erkrankungen (Aspiration, Atelektase)
    - Tumore
    - Thoraxverletzungen
    - Operative Verfahren

    - des Verdauungstraktes- Angeborene Fehlbildungen
    - Ösophagus- und Magenerkrankungen
    - Darmerkrankungen, Bauchfellerkrankungen
    - Leber-, Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen
    - Operative Verfahren
    - Bariatrische Chirurgie

    - des Stoffwechsels und endokrinen System- Hypophyse, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennierenrinde
    - Operative Verfahren an der Schilddrüse

    - des Bewegungsapparates:- Traumatisch bedingte Beeinträchtigungen
    - Angeborene Fehlbildungen
    - Operative Verfahren


    >Aspekte der Tranplantationschirurgie

    Gynäkologie:
    Bildgebung in der Frauenheilkunde

    Interventionen bei Erkrankungen
    - der weiblichen Geschlechtsorgane:- Tuben und Ovarien, Uterus, Vulva und Vagina, Mammae,
    - Operative Verfahren

    Hormonstörungen
    Klimakterisches Syndrom
    HBV-Virus

    Pädiatrie:
    Pädiatrische Interventionen bei Erkrankungen:
    Pädiatrie und Kindergesundheit - Einführung:
    - Therapeutisches Team, Gespräch mit Eltern, häufige Problemstellungen in der Pädiatrie – Das Schreibaby, Schlafprobleme, Ernährungsprobleme, unerwünschte Verhaltensweisen
    - Pädiatrische Konsultation (Anamnese, interne Untersuchungen, Entwicklungsstatus, Meilensteine, etc.)
    - Der Weg in der präpartalen Diagnostik – exemplarische Darstellung des Behandlungspfads
    - Das Kind mit angeborenen Fehlbildungen - Überblick über die wichtigsten angeborenen Fehlbildungen; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel eines angeborenen Herzfehlers
    - Das frühgeborene Kind mit Hyperbilirubinämie
    - Das plötzlich kritisch erkrankte Neugeborene im Krankenhaus und zu Hause z.B. Sepsis
    - Das Kind mit- respiratorischer Erkrankung – akute Laryngitis, Cystische Fibrose inkl. Tranistion;
    - akutem Bauchschmerz
    - mit akuter Darminfektion – Gefahr der Dehydratation – Nahrungsmanagement (Ernährungs- und Flüssigkeitsbedarf NG bis zum Schulkind)
    - Down-Syndrom - Überblick über die häufigsten genetischen Erkrankungen; Behandlungspfad exemplarisch
    - Krampfanfällen - am Beispiel der Epilepsie und des Fieberkrampfs

    - Das onkologisch erkrankte Kind – Überblick über die wichtigsten kindlichen Tumore; Behandlungspfad exemplarisch am Beispiel der Leukämie
    - Kindeswohlgefährdung – Ursachen, Auswirkungen am Beispiel der Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch; Übergewicht; Teenagerschwangerschaft

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und wissenschaftliche Schreibwerkstatt PL
    2 SWS
    2 ECTS

    Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und wissenschaftliche Schreibwerkstatt PL

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes auf Basis einer pflegewissenschaftlich relevanten Themenfindung und Themeneingrenzung
    - Auswahl und Unterscheidung von Suchhilfen
    - Schritte des Gesamtrechercheprozesses (z.B. Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes, Suche nach Literatur, Dokumentation, Sicherung und Export der Literatur, Auswahl und Beschaffung von Literatur, Bewertung der Literatur, Zusammenfassung/Synthese und Darstellung der Literatur)
    - Hinführen zum Thema und Problembeschreibung
    - Inhaltes eines Exposés
    - Anwendung von Literaturverwaltungsprogrammen (z.B. Citavi, Zotero, EndNote)
    - Anwendung des Leitfadens zum Schreiben von Seminar- und Bachelorarbeiten
    - Schreibübungen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Familien- und gemeindenahe Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Familien- und gemeindenahe Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Die Familie als System - Erwartungshaltungen, vorhandene Ressourcen, Lebens- bzw. Beziehungswelten und Motivationen vom An- und Zugehörigen-Netzwerk
    - Rolle der Pflegeperson in der kommunalen Gesundheits- und Krankenpflege im Spannungsfeld von Erwartungen und Anforderungen
    - Qualitätssicherungssysteme in der familien- und gemeindenahen Pflege
    - Familien- und umweltbezogene Pflege – Theorie des systemischen Gleichgewichts und ihre Umsetzung.
    - Theorie der Familienzentrierten Pflege – Familien-Assessment und Interventionen
    - Pflegewissenschaftliche Ansätze und Konzepte der familien- und gemeindenahen Pflege (WHO-Konzept/Family Health Nurse, Family Nursing)
    - Gesetzliche Rahmenbedingungen, Organisations-, Kooperations- und Finanzierungsmöglichkeiten (Pflegegeld und Pflegegutachten)
    - Pflegegutachten (Umgang mit persönlichen Angaben der Klient*innen und deren An- und Zugehörigensystems, Außenanamnese; Beiziehung der Pflegedokumentation; Interpretation von Befunden und dem sozialen Umfeld; Gesamtbeurteilung inklusive Pflegestatus und Pflegediagnosen, Rolle der Pflegefachberatung; Stellungnahmen zu Pflegegeldeinstufungen; Problembereich und Herausforderungen bei der Erstellung von Pflegegutachten)
    - Pflegende Angehörige mit besonderen Unterstützungsbedarfen in der familien- und gemeindenahen Pflege (z.B. Familienhospizkarenz)
    - Belastungs- und Entlastungsfaktoren für das pflegende Bezugssystem (z.B. Young Carer-Phänomen oder Einsamkeit durch die Rolle als pflegende Angehörige)
    - Aktuelle Forschungsergebnisse, Modellprojekte und der Umsetzungsstand in Österreich und Deutschland

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen des Wundmanagements: Wundarten, Wundheilungsphasen, Wundbeurteilung, Prinzipien der Wundbehandlung, Wunddokumentation
    - Einflussfaktoren auf die Wundheilung
    - Verbandstoffe
    - Bindenverbände, Schlauchmullverbände, Netzverbände
    - allgemeine Verbandstechniken, inkl. Verbandswechsel mittels Non-Touch-Technik
    - Chronische Wunden

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 2 ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 2 ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle konservative und operative Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Pflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.
    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patient*innen bei Erkrankungen des Immunsystems:
    - HIV und AIDS

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patien*Innen bei Erkrankungen des Verdauungssystems am Beispiel:
    - Akut und chronisch entzündliche Erkrankungen z.B. Ulcuserkrankung, Morbus Crohn, Colitis ulzerosa, Pankreatitis
    - Magen- und Darmkarzinome
    - Pankreaskarzinom
    - Hepatitis und Leberzirrhose
    - Akute Notfälle wie zum Beispiel Ileus oder Peritonitis
    - Enterostomaversorgung, sowie Materialien und Wechseln des Stomaversorgungssystems


    Die allgemeinen peri- (prä-, intra- und post-) operativen Pflegeerfordernisse und -bedarfe in allen Altersstufen:
    - Begriffserklärung (peri-, prä-, intra- und postoperative Pflege, pflegerisches Aufklärungsgespräch, Einwilligung zu OP und Narkose, etc.)
    - Allgemeine perioperative (einschließlich prä- und postoperative) Pflegemaßnahmen
    - Intraoperative Pflege im OP und Anästhesiebereich
    - Postoperative Pflege im Aufwachzimmer/IMC/Intensivstation und im stationären Bereich
    - Unterschiedliche Drainagenversorgungen
    - Postoperative Komplikationen wie z.B. Thrombosen, Lungenembolien
    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems am Beispiel:
    - Ischämischer Insult, intrakranieller Blutung, Querschnittlähmung, Multiple Sklerose
    - Rehabilitative Pflegeschwerpunkte bei ausgewählten Krankheitsbildern: Insult, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Querschnittlähmung
    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit onkologischen Erkrankungen (Teil 1, Teil 2 siehe Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 3):
    - Begriffsklärung (TMN, Grading), Grundzüge der Psychoonkologie; ausgewählte Pflegeassessmentinstrumente in der onkologischen Begleitung, Symptomcluster und Symptommanagement (Komplikationen, Nebenwirkungen und Diagnostik)
    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patient*innen bei gynäkologischen Erkrankungen am Beispiel:
    - Entzündliche Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane
    - Operative Eingriffe im gynäkologischen Bereich (z.B. Zervixkarzinom)
    - Onkologische Erkrankungen im gynäkologischen Bereich: z. B.: Mammakarzinom

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu ausgewählten Krankheitsbildern die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen und die örtlichen Besonderheiten sind dementsprechend zu berücksichtigen. Die Pflege spezieller Zielgruppen setzt grundlegendes familienorientiertes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtungen, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegediagnosen, Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

    Grundlagen in der pädiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
    - Kind und Familie in der Gesellschaft
    - UN-Kinderrechtskonvention, EACH-Charta
    - Kind im Krankenhaus (Aufnahmen, Trennungstrauma/Hospitalismus, Sicherheit, Aufsichtspflicht, Schutzbefohlenenverpflichtung)
    - Familie im Kinderkrankenhaus - Möglichkeiten der Mitaufnahme, finanzielle Aspekte, KIB
    - Grundlage pflegerischen Handelns in der Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege (Entwicklungsstand berücksichtigen, Elternbegleitung, Elternintegration etc.)
    - Theoretische Grundposition Familienzentrierung/Familienorientierung im pädiatrischen Setting
    - Umgang mit entwicklungsbedingten Ängsten
    - Ernährung in Lebensaltern von 0-18 Jahren

    Das akut kranke Kind am Beispiel eines Kleinkindes mit Exsikkose im Säuglingsalter mit den Hauptproblemstellungen
    Zugeordnete Inhalte:
    - Physiologischer Ernährungszustand und Abweichungen (Dokumentation mit Perzentilen)
    - Wasser- und Elektrolythaushalt inkl. Beobachtung und Beurteilung
    - Beobachtung – Haut, Ausscheidung, Ernährungszustand, Vitalzeichen, Vigilanz, Allgemeinzustand, Abdomen
    - Pflegeintervention dem Entwicklungsstand angepasst
    - Unterstützung des Bezugssystems bei „lebensbedrohlicher“ Erkrankung

    Das chronisch kranke Kind am Beispiel eines Kindes mit angeborenen Fehlbildungen vom Säuglingsalter bis zum jungen Erwachsenenalter mit den Hauptproblemstellungen
    Zugeordnete Inhalte:
    - Spezielle Kommunikation
    - Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung (Hören, Sprechen, Sehen, Motorik) im Setting Kinderkrankenhaus und im Rahmen der Frühförderung
    - Pflegeschwerpunkte bei angeborenen Vitien
    - Umgang mit Abwehr von medizinisch pflegerischen Interventionen (z.B. Assistenz bei Untersuchungen: erschwerte „gewalttätige“ Blutabnahmen)
    - Schmerzmanagement
    - Unterstützungsmöglichkeit des Bezugssystems
    Das frühgeborene Kind am Beispiel eines in der 32 SSW geborenem Kind mit Hyperbilirubinämie mit den Hauptproblemstellungen
    Zugeordnete Inhalte:
    - Individuelle Betreuung des Frühgeborenen: NIDCAP® (Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program), Konzepte wie Kinaesthetics®, Infant Handling® und Basale Stimulation®,
    - Krankenbeobachtung versus Monitoring
    - Setting Neonatologie – Umgang mit Medizinprodukten und deren Bedeutung und Auswirkungen auf das Kind und sein Bezugssystem
    - Stress von Frühgeborenen, Signale des Frühgeborenen
    - Positionierung
    - Fototherapie – Möglichkeiten, Auswirkungen, Auswahl passender Pflegeinterventionen
    - Ernährung des Frühgeborenen und Verabreichung
    - Prinzipien und Grundsätze der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie Elterninformation und -integration
    - Unterstützungsmöglichkeiten des Bezugssystems

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden mit Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion und Feedback

    Sprache

    Deutsch

    Pharmakologie, Toxikologie VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Pharmakologie, Toxikologie VO

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Arzneimittellehre
    - Entstehung von und Umgang mit Arzneimitteln
    - Pharmakokinetik, Pharmakodynamik
    - Arzneiformen und Applikationsmöglichkeiten
    - Dosis, Wirkungen, Nebenwirkungen
    - Kennzeichnung, Lagerung und Aufbewahrung von Arzneimittel
    - Wirkstoffgruppen: Ausgewählte Arzneimittel bei Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluterkrankungen, Infektionskrankheiten, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Störungen des Hormonhaushaltes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes, psychischen Erkrankungen, Erkrankungen des Respirationstraktes; künstliche Ernährung, Impfungen
    - Einführung in die Toxikologie

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 3 PL
    0 SWS
    11 ECTS

    Praxislernphase 3 PL

    0 SWS   11 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:
    - Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

    Lehr- und Lernmethode

    Praxislernphase

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 3 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praxislernphase 3 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte


    - In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Studienaufgaben:
    - Praxislernphase 3- Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt Pflegeplanung
    - Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege: Ganzheitlichkeit der Betreuung mit dem bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell (Multidimensionalität der psychischen Erkrankungen)
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

    Psychiatrische Versorgungsstrukturen
    - Stationäre Einrichtungen,
    - Extramurale Versorgungsmöglichkeiten: psychosoziale Ambulanzen, Tageszentren, betreutes Wohnen,
    - Selbsthilfegruppen,
    - Besuchsdienste
    - und neuere Therapieoptionen wie Home-Treatment

    Begegnung von Menschen mit psychischen Erkrankungen unter Rückbezug auf alle Altersstufen:
    - Kontinuum aus Gesundheit/Krankheit,
    - Normalitätsbegriff in Bezug auf psychische Erkrankungen,
    - Nähe-/Distanzverhältnis im pflegetherapeutischen Kontext,
    - Macht/Ohnmacht in der professionellen Betreuung,
    - hierarchische Verhältnisse in einem Betreuungssystem,
    - Spannungsfeld pflegerische Verantwortung vs. Selbstverantwortung der Betreuten,
    - Psychische Erkrankungen in unterschiedlichen Lebensabschnitten (z.B. Depression, bipolare Erkrankungen, Schizophrenie, Sucht oder Persönlichkeitsstörung)

    Professionelle Interaktion und Pflegemaßnahmen im Zusammenhang mit speziellen psychiatrischen Symptomen unter Rückbezug auf alle Altersstufen:
    - Suizidalität,
    - Angst,
    - akute psychosoziale Krise,
    - Denk- und Wahrnehmungsstörungen
    - Kognitive Beeinträchtigungen
    - Selbst- und Fremdaggression
    Begleitung von Menschen in psychosozialen Problemsituationen und Unterstützungspotenziale in verschiedenen Lebenslagen:
    - Soziale Isolation und Einsamkeit,
    - Kommunikationsschwierigkeiten,
    - Arbeit und Beschäftigung,
    - Armut
    - Kreativität
    Zusammenarbeit mit dem Bezugssystem: Information, Begleitung, Aufklärung, An- und Zugehörige als sekundäre Patient*innengruppe, Kinder von Menschen mit psychischen Erkrankungen

    Pflegeprozess im psychiatrischen Kontext unter Rückgriff auf pflegetheoretische Positionen der Theorie der interpersonalen Beziehung nach Peplau oder der dem Person-Centred Practice Framework nach McCormack und McCance (2021) und unter spezieller Berücksichtigung der Bezugspflege.


    Pflegekonzeptionelle Ansätze wie Adherence, Konzept der gemeinsamen Verantwortung – das Gezeitenmodell, Recoveryansatz als pflegerische Strategie, Soziotherapie

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Theorien, Modelle und Konzepte in der Gesundheits und Krankenpflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Theorien, Modelle und Konzepte in der Gesundheits und Krankenpflege ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsklärung: Pflegetheorie, Pflegemodell, Pflegekonzept
    - Zentrale Inhalte zu ausgewählten Pflegetheorien und Pflegemodellen
    - Aktueller Stellenwert von klassischen und modernen Pflegetheorien und Pflegemodellen
    - Abstraktionsniveau und Typologien von Pflegetheorien und Pflegemodellen
    - Handlungsfelder von Pflegetheorien und Pflegemodellen in der Pflegepraxis
    - Nutzen von Pflegetheorien und Pflegemodellen
    - Kritik an Pflegetheorien und Pflegemodellen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ausgewählte Erkrankungen einschließlich Diagnostik und Therapie 3 VO
    3 SWS
    3 ECTS

    Ausgewählte Erkrankungen einschließlich Diagnostik und Therapie 3 VO

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Erkrankungen und Störungen (Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Prognose) mit Schwerpunktlegung auf Urologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde, Dermatologie, Psychosomatik)

    Urologie: Erkrankungen
    - des harnbildenden/-ableitenden Systems:- Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre
    - Operative Verfahren
    - Wasser- und Elektrolythaushalt, Säure- und Basenhaushalt

    - der männlichen Geschlechtsorgane:- Prostata, Hoden- und Nebenhoden, Penis
    - Sexualfunktionsstörungen, Intersexualität


    Sinnesorgane: Erkrankungen
    - der Haut:- Hautaufbau, Effloreszenzen,
    - Bakterielle, virale, parasitäre Erkrankungen und Pilzinfektionen,
    - Intoleranzreaktionen
    - Entzündliche und Autoimmundermatosen, Kollagenosen
    - Gefäßerkrankungen: Ulcus cruris, Thrombose, Thrombophlebitis, Vaskulitis
    - Hauttumore, physikalische und chemische Schädigungen

    - der Augen:- Lider, Tränenwege, Konjunktiva, Sklera, Kornea, Iris, Linse, Sehnerv, Pupille, Glaukome, Traumat. Augenveränderungen

    - im Hals-Nasen-Ohren-Bereich:- Krankheitsbilder der Mundhöhle, Speicheldrüsen, Kehlkopf, Luftröhre, Nase, Nebenhöhlen und Ohr


    Psychosomatik: Erkrankungen
    >Übersicht über Psychosomatische Erkrankungen
    >Essstörungen
    >Ausgewählte psychosomatische Erkrankungen in der
    Kardiologie, Gastroenterologie, Dermatologie
    >Psychosomatische Aspekte: Schmerz, Depression, etc.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fallbasierter Pflegeprozess, Pflegeklassifikationssysteme, Clinical Assessment ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Fallbasierter Pflegeprozess, Pflegeklassifikationssysteme, Clinical Assessment ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Historischer Rückblick über die Entwicklungen und mögliche Weiterentwicklung von Klassifikationssystemen
    - Begriffsklärung und Konstruktionsprinzipien von Ordnungssystemen und Pflegeklassifikationen sowie deren Anforderungen und Ziele
    - Advanced Nursing Process (inkl. Assessmentinstrumente, Clinical Assessment, Diagnostischer Prozess)
    - Begriffssysteme in der Gesundheits- und Krankenpflege und in Verbindung stehende Klassifikationssysteme (z.B. NANDA-I, NIC, NOC, ICNP®, ENP, LEP, ICD, ICF,)
    - Begriffsklärung Pflegeinformatik, e-Health, Clinical Assessment
    - Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheitswesen
    Formen und Anwendungen von e-Health: Information, Kommunikation, Interaktion, Transaktion

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend darbietende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Theorien zur Entstehung von Aggression bzw. Gewalt
    - Assessments zur Einschätzung von Aggression bzw. Gewalt
    - Aggressionsverlauf
    - Gesetzliche Grundlagen (Notwehr, Nothilfe)
    - Safewards Modell®
    - Theorie der Attribution
    - Eskalationsstufen nach Glasl®
    - Traumatische Erfahrungen (Nachsorge)
    - Reflexion d. persönlichen Grundhaltung, der eigenen Anteile in der Interaktion, Persönliches Sicherheitsmanagement, Reflexion d. Grundhaltung und der eigenen Emotionalität in der Interaktion
    - Containment Konzept, Selbstdeeskalation
    - Abwehr- und Befreiungstechniken
    - Gurtenfixierung, pflegerische Interventionen zur Überwachung von fixierten Patient*innen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    immanente Leistungsfeststellung/ Reflexionsbericht/aktive Teilnahme an den praktischen Übungen

    Lehr- und Lernmethode

    Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Forschungsanwendung (EBN) SE
    2 SWS
    3 ECTS

    Forschungsanwendung (EBN) SE

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    - Vertiefung der Schritte des EBN-Prozesses mit Verknüpfung der externen und internen Evidence (Auftragsklärung; Fragestellung anhand von Schemata zur Operationalsierung; Literaturrecherche incl. Kritische Beurteilung/6S-Methode/EBHC-Pyramide/Level of Evidence; Implementierung und Adaptation; Evaluation)
    - Leitliniendatenbanken
    - Methodisches Vorgehen zur Entwicklung von EBN-Leitlinien z.B. GRADE
    Seminararbeit/Literaturarbeit nach dem EMED Format mit einem ausgewählten Phasen-/Schritte-Modell in der Methode

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Seminararbeit

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 3 UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Gesundheits- und Krankenpflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 3 UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Standard Operating Procedures (SOP): Prinzipien, exemplarische Durchführung bei Diabetes mellitus
    - Zentraler Gefäßkatheter: Funktionsprinzip, Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge, Setzen und Handling
    - Teilweise und vollständig implantierbare Kathetersysteme: Funktionsprinzip, Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge, Setzen und Handling
    - Sonden: Pflegeinterventionen bei liegender PEG Sonde, (Lagekontrolle und pflegerische Interventionen bei liegenden Sonden)
    - Transfusionen und Bedside- Test, Durchführung patient*innennaher Blutgruppenüberprüfung

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 3 ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 3 ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Bei allen Lehrinhalten handelt es sich um spezielle Pflegemaßnahmen zu bestimmten Krankheitsbildern, die exemplarisch angeführt sind. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und Weiterentwicklungen sind dementsprechend zu berücksichtigen. Spezielle Gesundheits- und Krankenpflege setzt grundlegendes Pflegeverständnis und Wissen über das Krankheitsbild voraus und fokussiert auf ergänzende, spezielle Beobachtung, präventive Maßnahmen, Erstellen von Pflegeplänen, Beratungsfunktion und Kompetenzen der Mitarbeit bei medizinischen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
    Alle nachgenannten Pflegeschwerpunkte sind mit (evidenzbasierten) pflegewissenschaftlichen Studienergebnissen zu verknüpfen.

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates am Beispiel:
    - rheumatischen Formenkreis (z.B. chronische Polyartritis), Totalendoprothese, Unfallchirurgie – SHT inkl. Hirndruckmessung, Knochenfrakturen, Osteosynthese

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit onkologischen Erkrankungen (Teil 2, Teil 1 siehe Gesundheits- und Krankenpflege in speziellen Settings 2):
    - Psychoonkologische Diagnostik, Symptommanagement (Komplikationen und Nebenwirkungen), Knochenmarkpunktion, Knochenmarktransplantation, Stammzelltransplantation, spezifische Modelle und Theorien im onkologischen Setting (z.B.: Uncertainty in Illness, Caring)

    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit Hals-Nasen-Ohren Erkrankungen, Erkrankungen des Auges sowie Erkrankungen der Haut
    - Sehbeeinträchtigung
    - Hörbeeinträchtigung
    - Larynxkarzinom
    - Allergien und psychosomatische Hautveränderung
    Pflegeschwerpunkte im Zusammenhang mit Diagnostik, konservativer und operativer Therapie von Patient*innen bei Erkrankungen des Urogenitalsystems am Beispiel:
    - Erkrankungen der Prostata, Blase und Niere, Urothelkarzinome, akutes und chronisches Nierenversagen (Nierenersatztherapie)

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Kommunikation und Konfliktlösung ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Kommunikation und Konfliktlösung ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsklärung: Kommunikation, Interaktion, Gesprächsführung, Sprache
    - Grundvorgang verbaler und nonverbaler Kommunikation: Kommunikationsmodell nach F. Schulz von Thun (2004) und P. Watzlawick (2003), Nachrichtenquadrat
    - Grundlegende Beispiele nonverbaler Kommunikation, Mimik, Gestik, Haltung, fokussierte Aufmerksamkeit und Berührung
    - Axiome der Kommunikation nach P. Watzlawick (2003): Inhalts- und Beziehungsaspekt, Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren, Interpunktion von Ereignisfolgen, Digitale und Analoge Kommunikation, symmetrische und komplementäre Interaktionen
    - Grundhaltungen der Gesprächsführung nach Rogers: Empathie, Echtheit, Wertschätzung, Akzeptanz
    - Grundlagen des Reframings und der Mediation
    - Kommunikationsstörungen anhand von Beispielen
    - Grundlagen der Gesprächsführung – Gesprächstechniken: Aktives Zuhören, Verbalisieren, Paraphrasieren, Fragen stellen, Konkretisieren, Feedback geben, Evaluieren etc.
    - Gesprächssituation: Planung, Vorbereitung, Struktur und Steuerung; Nähe-Distanz
    - Gesprächsarten: Informationsgespräch, Problemgespräch, Streitgespräch, beratendes Gespräch, entlastendes Gespräch, motivierendes Gespräch etc.
    - Elemente der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg
    - Konfliktstufen (z.B. nach F. Glasl), Strategien zur Lösung der Konflikte
    - Grundlagen der Mentalisierung, Bedeutung von Emotionen in der Interaktion und Kommunikation
    - Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung zur Verhaltensänderung, Möglichkeiten der Implementierung in pflegerische Handlungen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Leben mit chronischer Krankheit ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Leben mit chronischer Krankheit ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Definitionen und Merkmale chronischer Krankheiten
    - Pflegetheorien und -modelle chronischer Krankheiten
    - Bedeutung chronischer Krankheiten für Individuen und unterschiedliche Zielgruppen und Familie/Bezugssystem aus psychosozialer und ökonomischer Sicht anhand eines pflegetheoretischen Modells
    - Ausgewählte Phänomene im Krankheitsverlauf einer chronischen Erkrankung am Beispiel von Stigmatisierung, Körperbildveränderungen, Adhärenz und Transition
    - Bewältigungsmechanismen chronischer Krankheiten für das Individuum und sein Bezugssystem in unterschiedlichen Lebensabschnitten bzw. Entwicklungsstufen anhand ausgewählter Beispiele: AIDS, Asthma, Demenz, chronischer Schmerz, Cystische Fibrose, angeborene Fehlbildungen, etc.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 4 PL
    0 SWS
    10 ECTS

    Praxislernphase 4 PL

    0 SWS   10 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:
    - Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

    Lehr- und Lernmethode

    Praxislernphase

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praxislernphase 4 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte


    - In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.
    Studienaufgabe:
    - Praxislernphase 4 - Umsetzung des Pflegeprozesses: Schwerpunkt evidenzbasierte Pflegeinterventionen, Evaluation
    - Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, Statistik ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, Statistik ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundorientierung und wissenschaftstheoretischer Bezug
    - Forschungsansätze und ihre Merkmale/Charakteristika
    - Phasen des Forschungsprozesses
    - Richtungen der qualitativen Forschung z.B. Phänomenologie, Grounded Theory
    - Forschungsdesigns der quantitativen Forschung z.B. Experimentelle, quasiexperimentelle Designs
    - Methoden und Techniken der Datenerhebung und -auswertung in der qualitativen und quantitativen Forschung
    - Gütekriterien der qualitativen und quantitativen Forschung
    - Deskriptive Statistik z.B. Grundbegriffe, Grundgesamtheit/Stichproben/Repräsentativität, Datentypen/Skalenniveaus, statistische Kennzahlen incl. epidemiologische Maßzahlen, Ursachen von Messfehlern
    - Einführung in die schließende (induktive) Statistik z.B. Hypothesenbildung /-testung, Wahrscheinlichkeitsverteilung, statistische Kennzahlen
    - Statistikprogramme z.B. SPSS®, Darstellung und Interpretation von statistischen Kennzahlen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche oder mündliche Einzelprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Fertigkeiten- / Simulationstraining "Advanced Life Support, Monitoring" UE

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    - Umgang mit Monitoren
    - Überwachung der Herz- Kreislauffunktion: EKG-Monitoring, ZVD-Messung, indirekte (apparative) und direkte (intrartielle) Blutdruckmessung, arterielle Punktion der A. radialis, erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. HZV, SV, EF, SvO2 usw.), Verabreichung von Vollblut/Blutbestandteilen und patientennahe Blutgruppenüberprüfung mittels Bedsite-Test
    - Überwachung der Atemfunktion: apparatives Monitoring (z.B. Pulsoxymetrie, Respiration, CO2-Monitoring), Blutgasanalyse, Absaugen (endotracheal – Tubus, Trachealkanüle, oro-, nasotracheal; offenes/geschlossenes Absaugsystem
    - Algorithmus zum Advanced Life Support: ABCDE Schema, Gefäßzugänge (i.o., i.v.) Notfallmedikamente (z.B. Adrenalin/Amiodaron), Intubation, EKG Rhythmus, halbautomisch Defibrillator, Kapnographie
    - Human Factors (10 for 10, speaking up, closed loop, double check) und der 15 CRM Leitlinien( Arbeitsumgebung, Antizipation, Führungsrolle, Fixierungsfehler usw.)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheitsförderung, Prävention, Pflegeepidemiologie ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Gesundheitsförderung, Prävention, Pflegeepidemiologie ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Gesundheitsförderung und Prävention:
    - Gesundheitsbegriffe und unterschiedliche Sichtweisen im Gesundheitsverständnis
    - Einflussfaktoren auf Gesundheit: Gesundheitsressourcen und –risiken, persönliche Gesundheitsfaktoren
    - Die Gesundheit der Bevölkerung (Surveys) – Rahmengesundheitsziele
    - Gesundheitskompetenz
    - Gesundheitstheorien und -konzepte, z.B. Salutogenese
    - Prävention: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen nach Zeitpunkt (primäre, sekundäre und tertiäre Prävention), Zielen (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und Methoden
    - Gesundheitsförderung: Kernelemente und Ansätze der Gesundheitsförderung gem. WHO (Weltgesundheitsorganisation), konkrete Projekte der Gesundheitsförderung (national und international);
    - Settingspezifische Aufgabenbereiche der Pflege in Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health (Kindergärten, Schulen, Arbeitsplatz)
    - Innovative Rollen für Gesundheitsförderung und Prävention: School Nurses, Community Nurses, Primary Health Care Nurses
    - Arbeitsmedizin: Aufgaben, Ziele, Arbeitnehmerschutzgesetz, Arbeitssicherheit

    Pflegeepidemiologie:
    - Begriffsklärung Epidemiologie mit Zielsetzung und Anwendung
    - Epidemiologische Grundbegriffe wie Häufigkeitsmaße, Effektmaße etc.
    - Studiendesigns in der Epidemiologie
    - Einsatz der Epidemiologie in der Gesundheitspolitik und Gesundheitsplanung

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen und Methoden der Beratung ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Grundlagen und Methoden der Beratung ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriffsdefinitionen: Information, Schulung, Anleitung und Beratung
    - Zentrale Begriffe der Beratung und deren Unterscheidung: psychologische-, soziale-, psychosoziale-, pädagogische und pflegebezogene Beratung
    - Beratungstheorien sozial- und humanwissenschaftlicher Disziplinen: Beratung auf Grundlage personenzentrierter Gesprächsführung; lösungsorientierte Beratung; Beratung versus Therapie
    - Der Beratungsbegriff der Pflege, Consulting vs. Counseling, Beratungsbereiche der Pflege
    - Pflegerelevante Beratungskonzepte: ressourcenorientierte-, lösungsorientierte-, präventions- und gesundheitsfördernde Konzepte
    - Beratungsrahmen in der Pflege: gem. GuKG, Stellenwert der Beratung im Rahmen von nationalen und internationalen Gesundheitszielen
    - Ausgangsbedingungen einer Beratungssituation in der Pflege, Sozialkonstellationen: Einzel- und Gruppenberatung
    - Anwendung ausgewählter Beratungsmethoden und -typen in der Pflege (zB. Aufklärende-, Empfehlende-, Kompetenzorientierte-, Lösungserarbeitende- und Komplexe Beratung), Kooperative Beratung
    - Gesprächstechniken in der Beratung: Paraphrasieren, Verbalisieren, Konkretisieren, Fragen stellen etc.
    - Ausgewählte Beratungsbeispiele in der Pflege (Brustkrebserkrankung, Schlaganfall, Parkinsonerkrankungen, dementielle Erkrankungen etc.)
    - Aspekte der Kollegialen Beratung

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche oder mündliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 5 PL
    0 SWS
    23 ECTS

    Praxislernphase 5 PL

    0 SWS   23 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:
    - Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

    Lehr- und Lernmethode

    Praxislernphase

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 5 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praxislernphase 5 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte


    - In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Angewandte Pflegewissenschaft (Bachelorarbeit) SE
    1 SWS
    4 ECTS

    Angewandte Pflegewissenschaft (Bachelorarbeit) SE

    1 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    Verfassen einer Bachelorarbeit als systematische Literaturarbeit

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Verfassen der Bachelorarbeit

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Case- und Caremanagement ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Case- und Caremanagement ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen des Case- und Caremanagements (Grundlagen des Konzeptes und seiner Entwicklung; Begriffsklärung; Aufbau und Zielgruppen von CM; Dimensionen des CM, Berufsbild des CM; Einsatzgebiete des CM; Definition Disease Management)
    - Rollen und Aufgaben der Community Health Nurse im Rahmen von Case- und Caremanagement im nationalen und internationalen Vergleich
    - Theorie und Praxis des pflegerischen Entlassungsmanagements (Bundesqualitätsleitlinie zur Aufnahme und Entlassungsmanagement, gesetzliche Grundlagen, Überleitungskonzepte, Berufsbild der Entlassungsmanager*in, Rolle der Patient*innen und deren Bezugssysteme sowie gemeinsame Entscheidungsfindung, Schnittstellenmanagement mit externen Strukturen)
    - Individuelle Entlassungsplanung
    - Delegation (Delegation, Subdelegation, Aufgabenzuteilung, Durchführungsverantwortung, Kriterien)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Digital Health, Qualitätsmanagement ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Digital Health, Qualitätsmanagement ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Dimensionen der Informationsverarbeitung in der Pflege
    - Einrichtungsinterne Informationssysteme in der Pflege- Informationssysteme und Informationslogistik
    - Einsatz von digitalen Werkzeugen in der Pflege
    - Informationsverarbeitung und Schnittstellenmanagement in der Pflege

    - Einrichtungsübergreifende Informationssysteme in der Pflege- Bedeutung der Vernetzung von Gesundheitseinrichtungen
    - Einsatz von eHealth Anwendungsbereichen sowie Telemedizin anhand von Beispielen
    - Interoperabilität in der einrichtungsübergreifenden Vernetzung
    - Elektronische Gesundheitsakte, Beispiele und Möglichkeiten
    - mHealth Anwendungsgebiete

    - Assistierende Technologien zur Unterstützung der pflegerischen Arbeitsprozesse- Assistierende Technologien zur Unterstützung der Pflegebedürftigen sowie der pflegerischen Arbeitsprozesse
    - Unterstützung Möglichkeiten der Wissensvermittlung durch digitale Systeme

    - IT-Projekt- und Prozessmanagement in der Pflege- Management von IT-Projekten
    - Prozessanalyse in Gesundheitseinrichtungen

    - Perspektiven der Informationsverarbeitung in der pflegerischen Versorgung
    - - Sekundäre Datennutzung
    - Künstliche Intelligenz
    - Datenschutz und Informationssicherheit

    - Grundlagen des Qualitätsmanagements- Einführung in den Qualitätsbegriff
    - Überblick über Qualitätsmanagementsysteme
    - Erläuterung von Qualitätsmanagement anhand eines ausgewählten QMS (z.B: KTQ, e-Qualine, ISO) insb. Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Pflegesetting; KVP; Prozessmanagement inkl. Schnittstellenmanagement

    - Methoden zur Qualitätssicherung in der Pflege- z.B. Pflegevisiten, Fehlermanagement, Hygienemanagement etc.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen komplementärer Pflegemethoden im Überblick
    - Begriffsdefinitionen von Aromapflege und Aromatherapie
    - Sicherheit bei der Anwendung von Aromapflegeprodukten
    - Aromapflege und Qualitätsanspruch in der Gesundheits- und Krankenpflege
    - Grundlagen zu ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Hydrolaten
    - Aromapflege im Kontext Evidence Based Practice

    - Begriffsklärung Therapeutische Berührung (Therapeutic Touch)
    - Pflegetheorie nach Martha Rogers
    - Therapeutischer Berührung im Kontext Evidence Based Practice
    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
    - Pflegeintervention Therapeutische Berührung – Systematischer Aufbau und Ablauf der Therapeutischen Berührung
    - Anwendungsformen der Aromapflege im professionellen Setting
    - selbstständige Durchführung der Aromapflege im Rahmen der pflegerischen Kernkompetenzen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Geschichte und Berufsfeldentwicklung der Gesundheits- und Krankenpflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Geschichte und Berufsfeldentwicklung der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Entwicklung von Pflege, Medizin und Spitalswesen von der Antike bis zur Neuzeit
    - Die Krankenpflege zur Zeit des Nationalsozialismus
    - Das Berufsbild der professionellen Pflege im 20./21. Jahrhundert;
    - Die Aus- und Weiterbildungsentwicklung im 21. Jahrhundert;
    - Die Position der Pflege innerhalb des österreichischen Gesundheitssystems und der aktuellen berufspolitischen Entwicklung

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Leistungsbeurteilung erfolgt durch zumindest zwei Teilleistungen z.B. Referat, aktive Mitarbeit, Hausarbeiten, Zwischenprüfungen, die im Laufe der Lehrveranstaltung zu erbringen sind

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Zielsetzung, Strukturen und Einrichtungen des Österreichischen Gesundheitssystems (gesetzliche Grundlagen, Gesundheitswesen auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene, stationäre, teilstationäre und ambulante Einrichtungen)
    - Finanzierung von Gesundheitsleistungen in Österreich (3- Säulen-Modell; Sozialversicherungen, Krankenhausfinanzierung)
    - Organisationsformen in der Pflege (Anforderungen in unterschiedlichen Pflegesettings, Pflegesysteme, Versorgungsstrukturen in der Pflege (intramural, extramural), Personalcontrolling - Skill- and-Grade-Mix, Personalplanung (nurse to patient ratio)
    - Führung in der Pflege (Führungsstrukturen, Führungsstile, Motivation und Mitarbeiter*innenbindung, Fehlerkultur)

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Kommissionelle Abschlussprüfung AP
    0 SWS
    2 ECTS

    Kommissionelle Abschlussprüfung AP

    0 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Abschließende Bachelorprüfung ist eine mündliche kommissionelle Gesamtprüfung vor einem Prüfungssenat und sieht vor, die wissenschaftliche Kompetenz und Berufsberechtigung zu überprüfen, Struktur:
    - Präsentation der BA-Arbeit und Prüfungsgespräch zum Nachweis vertiefter Kenntnisse
    - Nachweis fundierter Kenntnisse in einem Kernfach der „Gesundheits- und Krankenpflege“

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 6 PL
    0 SWS
    11 ECTS

    Praxislernphase 6 PL

    0 SWS   11 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Bereichen der klinischen Praxis:
    - Die konkreten Praxislernphasen werden jeweils pro Semester zu einem der folgenden Praxisfeldern ausgewählt:
    (1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
    (2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationärer und teilstationärer Bereich),
    (3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
    (4) Prävention und Rehabilitation.
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls innerhalb der Praxis APP
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
    - Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Beurteilung der Praxislernphase

    Lehr- und Lernmethode

    Praxislernphase

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 6 - Einführung und Reflexion ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Praxislernphase 6 - Einführung und Reflexion ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte


    - In der Einführung wird der bevorstehende Prozess im Zuge der Praxislernphase besprochen: Gestaltung und Ablauf der Praxislernphase, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Ziele, Dokumentation und Beurteilung der Praxislernphase sowie Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Lernförderung
    - In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Vorbereitungsworkshop kommissionelle Abschlussprüfung ILV
    1 SWS
    2 ECTS

    Vorbereitungsworkshop kommissionelle Abschlussprüfung ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Komplexe Situationen anhand von exemplarischen Beispielen als solche erkennen, diese anhand von konstitutiven Merkmalen analysieren und beschreiben, sowie die Planung als auch Umsetzung des pflegediagnostischen Prozesses (u.a. Auswahl der entsprechenden evidenzbasierten pflegerischen und gesundheitsförderlichen Maßnahmen) skizzieren.
    - Komplexe Situationen beschreiben:- Die Phänomene und Anlässe, die den Pflegebedarf begründen;
    - Das subjektive Krankheitserleben der Patient*innen, Bewohner*innen und An- und Zugehörigen*, die erlebte Pflegebedürftigkeit, welche gleichzeitig den Pflegebedarf begründet und deren Auswirkungen
    - Die Disziplinen Medizin, Psychologie und Soziologie als Bezugswissenschaften mit der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege verknüpfen;
    - Den pflegediagnostischen Prozess anhand von Fallbeispielen zur exemplarischen Anwendung bringen;
    - Die Umgebungsfaktoren welche auf die Patient*innen, Bewohner*innen und An- und Zugehörige* mittelbar und unmittelbar einwirken (Bezugspersonen, Lebensumstände etc.) identifizieren;
    - Die Multiprofessionelle Zusammenarbeit in beruflichen Situationen reflektieren;
    - Die Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention analysieren und reflektieren
    - Die Verknüpfung von (evidenzbasierter) pflegewissenschaftlicher Literatur mit Fachliteratur der Gesundheits- und Krankenpflege;

    - Auswahl der Patient*innen-und Bewohner*innengruppen aus der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege und psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege nach aktuellen n und relevanten Positionen (Lebenssituationen, Phänomenen & Krankheitsbildern)z. B.:- Metabolisches Syndrom
    - Multimorbidität
    - Chronischer Schmerz
    - Onkologische Krankheitsbilder
    - Neurologische Krankheitsbilder (Apoplexie, Paraplegie, Morbus Parkinson etc.)
    - Kardiologische Krankheitsbilder (Myokardinfarkt, Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, etc.)
    - Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, Funktionsstörungen der Schilddrüse, etc.)
    - Gastroenterologische Krankheitsbilder (Darmerkrankungen – Stomata, Reflux, Cholezystolithiasis etc.)
    - Psychiatrische Krankheitsbilder (Depression, etc.)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Semesterdaten
    Wintersemester 2023/24: 6.9.2023 bis 28.1.2024
    Sommersemester 2024: 14.2.2024 bis 7.7.2024

    Anzahl der Unterrichtswochen
    18 pro Semester, inklusive 46 Wochen klinische Berufspraktika

    Unterrichtszeiten
    Mo bis Fr, 8.00–16.00 Uhr

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. 

    Studiengang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund, den Barmherzigen Brüdern Wien und dem Vinzentinum Wien

    Kooperation Wiener Gesundheitsverbund

    Insgesamt stehen 360 plus 561 Anfänger*innen-Studienplätze vom Wiener Gesundheitsverbund zur Verfügung. Ab dem Wintersemester 2024/25 erfolgt die Bachelorausbildung des Wiener Gesundheitsverbundes direkt an der FH Campus Wien, 1100 Wien, Favoritenstraße.

    1 Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Gremien

    Kooperation Barmherzige Brüder Wien

    An der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien stehen 30 Anfänger*innen-Studienplätze zur Verfügung.

    Kooperation Vinzentinum Wien

    Am Studienstandort Vinzentinum Wien stehen 60 Anfänger*innen-Studienplätze zur Verfügung.

    Alle Kooperationsstandorte übernehmen dabei das Curriculum der FH Campus Wien. Die Fachhochschule ist für die Koordination der Ausbildung und die Qualitätssicherung verantwortlich.

    Vor Ort unterrichten überwiegend Lehrende der Kooperationsstandorte, die alle den Qualifizierungsstandards der AQ Austria entsprechen.

    Ihre Praktika absolvieren die Studierenden an den zum Wiener Gesundheitsverbund und zu den Barmherzigen Brüdern Wien gehörigen Krankenhäusern und Einrichtungen bzw. an den zu den Vinzentinum-Standorten gehörigen Krankenhäusern. Rund 15 Prozent des Studiums findet jeweils am Hauptstandort der FH Campus Wien statt, um den Austausch und den Aufbau einer fachlichen Community zu fördern. Im Rahmen der jeweiligen Kooperation sind auch standortübergreifende Forschungsprojekte geplant.

    Studiengang in Kooperation mit dem Fonds Soziales Wien

    Seit dem Studienjahr 2021/22 bietet die FH Campus Wien am Hauptstandort in der Favoritenstraße auch in Zusammenarbeit mit dem Fonds Soziales Wien Studienplätze an.

    Die FH Campus Wien ist mit den Partner*innen Fonds Soziales Wien und dem Wiener Gesundheitsverbund Teil der Ausbildungsoffensive Pflege Zukunft Wien.

    Hauptstandort FH Campus Wien275
    70
    WiSe
    SoSe
    Wiener Gesundheitsverbund252
    164
    WiSe
    SoSe
    Studienstandort Vinzentinum Wien60WiSe
    Studienstandort Pflegeakademie
    der Barmherzigen Brüder Wien
    30WiSe
    Vier Studierende haben sich rund um eine lebensgroße Puppe versammelt, die auf einem Krankenbett sitzt. Eine Studierende horcht bei der Puppe mit einem Stethoskop die Brust ab, die andere macht mit ihren Fingern Hasenohre bei der Puppe. Ein Studierender sitzt rechts von der Puppe und lächelt Richtung Handy und der vierte Studierende hält das Handy für ein Selfie hoch.

    Interviews Studierenden

    Einblicke in das Studium

    Was das Studium Gesundheits- und Krankenpflege ausmacht, können Studierende am allerbesten beschreiben. In Interviews erzählen sie über Motivation, Aufnahmeverfahren, spannende Lehrveranstaltungen und wie es ist, mit Patient*innen in Kontakt zu kommen. Patient*innen unterstützen und begleiten sie ab dem ersten Semester, denn viele Praktika sind grundsätzlicher Teil der Ausbildung.

    Erfahren Sie hier mehr

    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege übernehmen Sie personen-, organisations- und gesellschaftsbezogene Aufgaben. Sie arbeiten mit gesunden und kranken Menschen und unterstützen diese dabei, Fähigkeiten zu physischen, psychischen und sozialen Aktivitäten wieder zu erlangen. Das Tätigkeitsfeld umfasst daher die Pflege und Betreuung aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen. Sie beraten gesunde und kranke Menschen sowie deren Angehörige und arbeiten in der Gesundheitserhaltung, -förderung oder Krankheitsprävention. Darüber hinaus können Sie gutachterlich tätig sein und Pflegeorganisation sowie Qualitätsmanagement gewährleisten. In der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie viele Möglichkeiten: im stationären Sektor der Inneren Medizin oder Chirurgie, also auf Kranken- und Bettenstationen unterschiedlicher Fachrichtungen wie zum Beispiel Gynäkologie, Onkologie, Urologie, Orthopädie, Unfallchirurgie. Sie arbeiten auch im ambulant-teilstationären Bereich, etwa auf Tagstationen oder im mobilen Sektor. Das sind die allgemeinen Berufsfelder. Wenn Sie sich spezialisieren möchten, entwickeln Sie sich mit Zusatzqualifikationen in Richtung Intensivpflege, Anästhesie oder im OP-Bereich weiter.

    • Betreute Wohngemeinschaften

    • Krankenanstalten

    • Pflegeheime bzw. -zentren

    • Rehabilitationszentren

    • Hospizeinrichtungen

    • Tageszentren

    • mobile Pflege- und Betreuungsdienste

    • Gesundheits- und Sozialzentren

      • gesetzliche und private Sozialversicherungsträger

      • öffentlicher Gesundheitsdienst

      • in Aus-, Weiter- und Fortbildungseinrichtungen für Pflege- und Gesundheitsberufe, Kindergärten und Schulen sowie Einrichtungen für Erwachsenenbildung

      • Pharmaindustrie

      • IT-Dokumentation des Gesundheitswesens

        Weiterführende Master

        Master (CE)

        Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

        berufsbegleitend

        Portraitfoto Roswitha Engel

        Interview

        Interview mit Departmentleiterin Angewandte Pflegewissenschaft Roswitha Engel

        Gesundheits- und Krankenpflege ist ein vielseitiges Bachelorstudium, es beinhaltet Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizin, Ethik und Recht sowie Sozial- und Humanwissenschaften. Roswitha Engel erklärt im Interview, warum die bio-psycho-soziale Betrachtung des Menschen besonders wichtig ist, welche weiterführenden Studienmöglichkeiten sich bieten und welche Stärken man für den Beruf mitbringen sollte.

        Weiterlesen

        Studieren einfach gemacht

        Personen lächeln einander an
        Studieren probieren

        Wunschstudium testen? Jetzt anmelden

        >
        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
        >
        Wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        EICC
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer @ FH Campus Wien
        >

        Zwei Frauen vor Bildschirmen und einer Glasscheib, im dahinter befindlichen Raum wir ein Schauspielpatient von Studierenden monitored
        1. Februar 2024

        Großer Lernerfolg durch videogestützte Simulationen

        Studierende des Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege im 5. Semester ziehen aus video- und audiogestützten Simulationstrainings wertvolle Lernerfahrungen.

        • Angewandte Pflegewissenschaft
        • Lebensqualität

        Vernetzen mit Absolvent*innen und Organisationen

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, dem Vinzentinum Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Unsere Kooperationen sichern Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Kontakt

        Studiengangsleiterin

        Standort-Studiengangsleitungen

        Sekretariat

        Mag.a Martina Benikova
        Karina Cenkl
        Brigitta Ereiz-Loncar
        Jennifer Horniak
        Carola Karner, MSc
        Claudia Meyer
        Ing. Gerd Mitteregger
        Sarah Priemer

        Songül Sevim-Ucar, BA

        Tamara Zimmermann, BA

        Favoritenstraße 222, F.1.06., F.1.22., F.1.29. und F.1.32.
        1100 Wien
        +43 1 606 68 77-4000
        +43 1 606 68 77-4009
        pflege@fh-campuswien.ac.at

        Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

        Öffnungszeiten
        Montag: 8.00 bis 13.00 Uhr
        Dienstag: 13.00 bis 17.00 Uhr
        Mittwoch: geschlossen
        Donnerstag: 13.00 bis 17.00 Uhr
        Freitag: 8.00 bis 13.00 Uhr

        Lehrende und Forschende

        Kontakt Studienstandorte Wiener Gesundheitsverbund

        Generaldirektion Wiener Gesundheitsverbund, Pflegemanagement, Ausbildung

        Koordinatorin für Kooperationsstudiengänge der Wiener Gesundheitsverbund-Standorte

        Mag.a Angelika Obermayr

        Wiener Gesundheitsverbund, Generaldirektion
        Thomas-Klestil-Platz 7/1
        1030 Wien

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Donaustadt

        Standort-Studiengangsleiterin

        Michaela Dorfmeister, MBA
        michaela.dorfmeister@gesundheitsverbund.at

        Sekretariat

        Barbara Karr 
        Langobardenstraße 122
        1220 Wien
        +43 1 28802-5362
        pflege_1220@fh-campuswien.ac.at

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Michaela Bilir
        michaela.bilir@akhwien.at

        Sekretariat

        Karina Klucsarits
        Christina Hag

        Floridsdorfer Hauptstraße 1
        1210 Wien
        +43 1 40400-74450
        +43 1 40400 74440
        pflege_1210@fh-campuswien.ac.at

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Favoriten

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Susanne Fesl, MSc
        susanne.fesl@gesundheitsverbund.at

        Sekretariat

        Jennifer Millner
        Gabriele Winkelmüller

        Kundratstraße 3
        1100 Wien
        +43 1 60191-75012
        +43 1 60191-5009
        pflege_1100@fh-campuswien.ac.at

        Kontakt Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien

        Barmherzige Brüder Wien

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Petra Hallermaier-Sterer
        petra.hallermaier-sterer@bbwien.at

        Sekretariat

        Marija Petrovic
        Debora Vasiljevic

        Johannes von Gott Platz 1
        1020 Wien
        +43 1 21121-1314
        +43 1 21121-1324
        +43 1 21121-1315
        pflege_1020@fh-campuswien.ac.at 

        Kontakt Studienstandort Vinzentinum

        Vinzentinum Wien

        Standort-Studiengangsleiterin

        Mag.a Dr.in Esther Matolycz
        esther.matolycz@bhs.at 

        Sekretariat

        Barbara Janisch
        Eva Pilgerstorfer
        Claudia Ulmer

        Kundmanngasse 21
        1030 Wien
        +43 1 710888-0
        pflege_1060@fh-campuswien.ac.at 


        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        So vielfältig wie die Berufsfelder in der Gesundheits- und Krankenpflege ist auch unsere Angewandte Pflegeforschung, aktuell etwa in Verbindung mit der Digitalisierung.

        INCoPAS

        Leitung: Mag.a Dr.in Simone Grandy

        EduDemAkut

        Leitung: Mag.a Dr.in Simone Grandy , Mag.a Dr.in Gerlinde Rebitzer

        Drink Smart

        Leitung: Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann, DGKS


        Downloads und Links

        Themenfolder Angewandte Pflegewissenschaft
        pdf, 809 KB
         

        Sie möchten mehr wissen? Wir helfen Ihnen.

         

        Haben Sie alle gewünschten Informationen gefunden?

        • Ja
        • Nein