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Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Die FH Campus Wien bietet bereits seit 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege als generalistisches Studium an und kombiniert Pflegewissenschaft mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Studium legt den Grundstein für die evidenzbasierte Pflege: Was Sie in der Pflege planen und entscheiden, beruht nicht allein auf bewährter Tradition, sondern ist wissenschaftlich belegt. Die umfangreichen Berufspraktika absolvieren Sie in den Kranken- und Pflegewohnhäusern des Wiener Krankenanstaltenverbunds, der Vinzenzgruppe in Linz, Ried und Wien bzw. der Barmherzigen Brüder Wien.

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Mag.a Tamara Rechberger
Heidi Schöngrundner

Favoritenstraße 226, D.3.27
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4000
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsberechtigung
412*Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018

3. Juli bis 11. Oktober 2017

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36**

+ ÖH Beitrag 

 

** Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester

*Davon 340 im Wintersemester an allen Standorten und 72 im Sommersemester an ausgewählten Kooperationsstandorten. Details finden Sie hier.

Programm für das Open House am 17. November 2017

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Programm Gesundheits- und Krankenpflege, Bachelorstudiengang

  • Info Point: Das Studiengangsteam informiert über Studium und Beruf
    08:00 - 18:00
    Festsaal - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Funktionsraum für Gesundheits- und Krankenpflege: Ausstellung von Übungspuppen für diverse Basismaßnahmen in der Pflege
    08:00 - 13:30
    D.1.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Funktionsraum für Gesundheits- und Krankenpflege: Ausstellung von Übungspuppen für diverse Basismaßnahmen in der Pflege
    08:00 - 13:30
    C.1.23 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Hausführung Gesundheit: Erkunden Sie mit Studierenden die Funktionsräume im Gesundheitsbereich
    09:00 - 18:00
    Foyer - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag zu Studium und Beruf
    10:00 - 11:00
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag zu Studium und Beruf
    13:00 - 14:00
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Was Sie mitbringen

Sie interessieren sich für Pflegewissenschaft, angewandte Pflegemethoden, Medizin und Gesundheitswissenschaften. Gesundheits- und Krankenpflege bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen, nach humanistisch-ethischen Grundwerten zu handeln und PatientInnen mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen. Sie entscheiden sich für eine Praxisdisziplin, die prozessorientiert vorgeht und dabei das Arbeiten mit Pflegediagnosen, Pflegezielen und Pflegemaßnahmen in das Zentrum stellt. Sie möchten Ihre Entscheidungen auch wissenschaftlich begründen können. Sie haben ein Berufsbild von der Gesundheits- und Krankenpflege, das nicht allein in der Tradition verhaftet ist, sondern Sie sind sich bewusst, dass sich der Beruf rasant in Richtung evidenzbasierter Pflege sowie Gesundheitsförderung und Prävention weiterentwickelt.

Whatchado - Alexander Schwab

„Zusätzlich zum Theorieblock haben wir an der FH in Funktionsräumen Praxisunterricht, wo wir gewisse Handgriffe und Grundfertigkeiten erlernen.“ Der 25-Jährige Alexander Schwab studiert Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. Zuvor hatte er eine ganz andere Richtung eingeschlagen, nämlich Informatik & Physik. Was er nach seinem Studium machen möchte? „Ich würde gerne nach Afrika in ein Krisengebiet fahren und dort Menschen helfen und den Master machen.“

Whatchado - Katharina Scheinast

"Sehr wichtig sind Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz" für Katharina Scheinast in ihrem Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien. Die Umstellung von Uni zur FH war für sie die größte Herausforderung, "weil ich diesen geregelten Tagesablauf so nicht mehr gekannt habe."

Portrait Andreas Stöger schwarz weiß

Mir hat einfach etwas gefehlt

Andreas beendet sein Studium im Sommer 2017. Seine Ausbildung vor dem Studium war weder Sprungbrett noch Endstation. Er wollte nämlich etwas ganz anderes.

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Foto: Privat

 

 

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien. Mit ihr entwickelten wir das Bachelorstudium im Rahmen eines Lehrverbundes. Wichtige PartnerInnen aus der Praxis sind der Wiener Krankenanstaltenverbund, mit dem wir in Kooperation unsere umfangreichen Berufspraktika durchführen, die Vinzenzgruppe und die Barmherzigen Brüder Wien. In der nahen Zukunft liegt ein großes Potential in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Nahe an Wissenschaft und Forschung agieren wir auch, wenn wir unsere Studieninhalte weiterentwickeln. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Pflegewissenschaft in Kombination mit der Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Grundstein für die evidenzbasierte Pflege
  • Umfangreiche Berufspraktika

Das Studium verbindet Wissenschaft mit viel Praxis, die auch die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege möglich macht. Pflege, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, darin unterscheidet sich das Studium vom herkömmlichen berufsbildenden Schulsystem. Die evidenzbasierte Pflege ist die Basis, auf der Sie Menschen die beste Pflege anbieten und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten können. Damit sind Sie als AbsolventIn in der Lage, wissenschaftliche Entwicklungen zu verfolgen, kritisch zu hinterfragen und auf einzelne Fälle in Ihrem beruflichen Alltag umzulegen. Das alleine reicht jedoch noch nicht, um fundiert pflegerische Maßnahmen zu setzen. Wichtig ist zu erkennen, was für PatientInnen und ihre persönliche Umgebung machbar ist und was die Organisation zulässt. Das alles wägen Sie mit Ihren pflegerischen Erfahrungen ab, um am Ende eine für PatientInnen optimale Entscheidung zu treffen.


Was Sie im Studium lernen

Ihr Studium orientiert sich an internationalen Standards, ist praxisnahe und wissenschaftlich fundiert. Sie erwerben neben fachlich-methodischen wissenschaftliche, sozial-kommunikative und Selbstkompetenzen. Im methodischen Ansatz fördert das Studium projekt-, problem- und handlungsorientiertes Lernen.

  • Sie lernen über Pflegetheorien und den Pflegeprozess ebenso wie über Gesundheits- und Krankenpflege spezieller Zielgruppen und in unterschiedlichen Settings. Dazu zählen die Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen und die Betreuung von Angehörigen und Bezugspersonen. Allgemeine und spezielle medizinische Grundlagen haben neben der Pflegewissenschaft einen wesentlichen Anteil an der Ausbildung. Wissen der Sozial- und Humanwissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Pädagogik sowie über Gesundheitswissenschaften vermittelt zusätzlich ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
  • Der soziale und persönliche Hintergrund der Menschen ist vor allem in der Beratung und Kommunikation wichtig - Beratungstechniken werden ebenso gelehrt wie Gesprächsführung, Konfliktlösung und Krisenkommunikation.
  • Sie befassen sich darüber hinaus mit Organisation, Ethik und Recht. Zu den organisationsbezogenen Inhalten gehören Management im Gesundheitsbereich, Strukturen und Einrichtungen des Gesundheitswesens ebenso wie Qualitäts- und Projektmanagement und Informatik.
  • Während Ihres Studiums stehen theoretische und praktische Lehrveranstaltungen in einem ausgewogenen Verhältnis. Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praktikumssemester.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie VO

Allgemeine Pathologie VO

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsbestimmungen in der Pathologie - statistische Größen
-Aufgaben des Pathologen/der Pathologin - intravitale und postmortale Diagnostik
-Krankheitsursachen, Verlauf und Folgen
-Pathologie der Vererbung
-Störungen des Zellwachstums und der Zellvermehrung
-Zell- und Gewebsschäden
-Regeneration und Reparation von Geweben
-Entzündungspathologie
-Tumorpathologie
-Störungen des Kreislaufs
-Bildgebende Diagnoseverfahren und Laborparameter

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

Angewandte Hygiene und Infektionslehre ILV

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz, Gerald Handl, MSc

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Infektionslehre:
-Grundlagen der Infektionslehre
-Das Immunsystem
-Schutzimpfungen/Impfplan-, reaktionen/Abwehrmechanismen
-Methoden des Erregernachweises
-Meldepflichtige Erkrankungen
-Infektionszeichen
Mikrobiologie und Parasitologie:
-Bakterien
-Viren
-Prionen
-Pilze
-Parasiten/Mehrzellige Parasiten
Hygiene in Gesundheitseinrichtungen und im extramuralen Bereich:
-Organisation der Krankenhaushygiene (Hygienestandards)
-Nosokomiale Infektionen
-Allgemeine Hygiene und Hygienemaßnahmen
-Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
-Händehygiene
-Hygiene in speziellen Pflegesettings
-Schutzkleidung- Isolierung
-Infektionsprävention für MitarbeiterInnen
-Infektionsschutz bei multiresistenten Keimen
-Lebensmittel- und Umwelthygiene
-Untersuchungsmaterial

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

Biologie, Anatomie, Physiologie einschl. Ernährung VO

Vortragende: Dr. med. univ. Michael Klimas

3 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Medizinische Terminologie:
-Lage- und Richtungsbezeichnungen, Zahlen, Farben
-Deklinationen
-Klinische Fachsprache und Vokabeln
Biologie:
-Grundlagen der Biologie, Chemie und Biochemie
-Grundlagen der Biophysik
-Biologie der Zelle
-Genetik und Evolution
-Gewebe
Anatomie Physiologie:
-Der gesunde Mensch
-Körperbau und Bewegungsapparat (aktiv+passiv)
-Herz-Kreislaufsystem
-Respirationstrakt
-Blut, Immunsystem, lymphatische Organe
-Verdauungstrakt
-Nieren und ableitende Harnwege
-Geschlechtsorgane
-Endokrines System
-Nervensystem
-Sinnesorgane (Augen, Ohren, Haut)
Ernährung:
-Qualitative und quantitative Zusammensetzung der Nahrung
-Stoffwechsel und Ernährung
-Exemplarische Diätformen
-Grundlagen der Säuglingsernährung

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

3 4
Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

Fertigkeitentraining "Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation" UE

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Mag.a Bettina Hojdelewicz

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Schwerpunkten:
-Zentrale Inhalte: Selbst-Wahrnehmung und Interaktion
-Konzeptsystem der Kinaesthetics®
-Unter Anderem: (1) Grundlagen der Bewegung und Gewichtsverlauf in der Schwerkraft, (2) Bewegungsmuster, (3) Positionen für die jeweiligen Bewegungsaktivitäten, (4) äußere Faktoren zur Bewegungsförderung
-Positionierungstechniken: VATI Positionierungen, Rücken-, Seiten-, Bauchpositionierungen und sitzende Positionierungsarten, Handling Positionierungshilfsmittel

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

2 2
Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Vortragende: Marianne Dunst, MSc., Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Gabriela Ludwig, Mag.a Monika Mayer, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

4 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

-Basisphilosophie/anthropologische Konzepte/Menschenbild des pflegerischen Handelns
-Als Lehrinhaltsstruktur werden die „12 Lebensaktivitäten (LA) vom Modell des Lebens nach Roper, Logan und Tierney (1993; 2009) herangezogen. Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung, der transkulturellen Pflege, der Basalen Stimulation® und Kinästhetik finden im Rahmen der jeweiligen LA ihre Berücksichtigung.
-Die inhaltlichen Bearbeitungen der nachgenannten Lebensaktivitäten sind mit 1-3 (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studien zu verknüpfen.
-Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und Kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Sich als Mann und Frau fühlen und verhalten“ und „Schlafen“ werden nach folgender Systematik bearbeitet (ausgenommen LA „Sinn finden/Sterben“):
a. Bedeutungsaspekt:
-Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem
-Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen in Bezug auf das Eigene und Fremde
-Die Einflussfaktoren auf die jeweilige LA und deren Wechselwirkungen
b. Beobachtungsaspekt:
-Verhaltensmuster der jeweiligen LA
-Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand
-Veränderungen wahrnehmen und beschreiben
-Pflegerelevante Beobachtungen von Haut und Hautanhangsgebilden sowie von Gestik, Mimik, Körperhaltung und Kognition. Erkennen, Dokumentieren und Weiterleiten von Abweichungen
-Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene wie Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie, Thrombose, Dekubitus etc.
c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
-Selbstpflegefähigkeit und Pflegeabhängigkeit als wechselseitigen Prozess, Dependenzpflege
-Möglichkeiten zur Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Ehr- und Schamkonzepten
-Den Pflegebedarf erheben, beurteilen und pflegerische Maßnahmen in allen Versorgungsformen und Versorgungsstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung, der Lebenswelten und der Pflegeforschung ableiten
-Prophylaktische Maßnahmen in Bezug auf den lebensweltlichen Hintergrund und die gesamte Lebensspanne

Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:
LA „Sich bewegen“:
Bedeutung:
-Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne
-Eigene Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen
-Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden
-Die Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ aufzeigen und deren Wechselwirkungen
Beobachtung:
-Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der Raumlage
-Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegefähigkeit
-Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Lähmungen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)
-Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontrakturen, Thrombose etc.)
Pflegeangebote auswählen und anwenden:
-Gesundheitsförderung durch Bewegungsprogramme und Körpertherapien
-Rückenschonende Arbeitsweisen
-Bewegungsübungen und Lagewechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

Hinweis:
-Pflegeinterventionen wie Mobilisations- und Positionierungstechniken -> siehe Fertigkeitentraining „Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation“

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

4 4
Klinisches Praktikum 1 PR

Klinisches Praktikum 1 PR

Vortragende: Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc

0 SWS
8 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
-Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

-Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
-Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
-Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
-Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
-Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

0 8
Notfallmanagement ILV

Notfallmanagement ILV

Vortragende: Mag. Helmut Beichler

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

-Gesetzliche Grundlagen der Ersten Hilfe
-Gefahrenbereiche
-Rettungskette
-Lebensbedrohliche Situationen
-Sofortmaßnahmen
-Krisenintervention
-Notfallmanagement im Krankenhaus
-Katastrophenschutz
Ethik im Rahmen der Reanimation
Simulationstraining

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 1 UE

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Cigdem Kurt, BSc., MSc.,

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Ermitteln von Vitalparametern:
-Non-invasives Monitoring: manuelles und maschinelles Ermitteln von: Puls, Blutdruck, Temperatur, Bewusstsein, Vigilanz, Atemfunktion  Grundlagen
-Dokumentieren und Interpretieren der ermittelten Werte
-Anwendung stationsüblicher Dokumentationsverfahren
Katheterismus:
-Harnkatheterismus (geschlechts- und altersspezifisch, Arten des Katheterismus, Materialien, Durchführung), Instillationen und Spülungen
-Pflegerische Anforderungen beim liegenden Katheter, Auffangsysteme
-Suprapubischer Blasenkatheterismus
-Restharnbestimmungen mittels Einmalkatheter und nichtinvasiver sonographischer Methoden
Einläufe: Darmeinläufe und Klistiere:
-Definition, Indikationen und Kontraindikationen
-Wirkung und Formen (Einmalklistiere, Reinigungseinlauf, Darmspülungen, Kontrastmitteleinlauf, Medikamentöser Einlauf)
-Herstellen eines Einlaufes, Information, Lagerung und Betreuung der Patientin/des Patienten während des Einlaufes, Nachbereitung, hygienischer Umgang

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

Pflegeprozess, Theorien, Modelle und Konzepte ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

-Begriffsklärung: Pflegetheorie, Pflegemodell, konzeptionelles Pflegemodell, Metaparadigma
-Abstraktionsniveau und Typologien von Theorien
-Implementierung von Pflegemodellen in die Pflegepraxis
-Nutzen von Pflegemodellen
-Aktueller Stellenwert von klassischen Pflegemodellen
-Kritik an Pflegetheorien
-Zentrale Aussagen zu Gesundheit/Wohlbefinden, Mensch, Umwelt und Pflegerisches Handeln in Pflegemodellen (z.B. Hildegard Peplau, Nancy Roper, Dorothea Orem, Kristen Swanson, Marie-Luise Friedemann)
-Pflegetheoretische Aspekte in Verbindung mit dem Problemlösungsprozess
-Der Pflegeprozess als Beziehungs- und Problemlösungsprozess
-Definition des Pflegeprozesses, historische Aspekte bzw. Entwicklungsgeschichte des Pflegeprozesses
-Schritte des Pflegeprozesses inkl. Beschreibung und Charakterisierung
-Kritische Reflexion hinsichtlich Nutzen, Sinn sowie Schwächen
-Gesetzliche Grundlagen (hinsichtlich der Pflegedokumentation)
-Aspekte der Gesprächsführung und Dokumentation des Pflegeprozesses (Schwerpunkt: Pflegeassessment)
-Inhalte des Diagnostischen Prozesses

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

2 2
Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Cathrine Chalupka, MSc, Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc, Gabriela Ludwig, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler, FH-Prof.in Mag.a Sabine Schweiger, MMag. Philipp Seitz

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

-In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
-In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
-Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
-Erstellung einer Anamnese
-Präsentation einer ATL
-Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
-Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
-Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
-Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
-Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
-Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
-Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
-Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
-Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
-Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
-Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
-Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
-Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine und berufsspezifische Rechtsgrundlagen ILV 1 1
Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 1 VO 2 2
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV 1 1
Ethik und transkulturelle Pflege ILV 2 2
Familien- und Gemeindenahepflege ILV 1 1
Fertigkeitentraining "Basale Stimulation & Bobath Konzept" UE 2 2
Geriatrie und Gerontopsychiatrie VO 1 1
Gerontologie und gerontologische Pflege ILV 2 2
Geschichte der Pflege ILV 1 1
Klinisches Praktikum 2 PR 0 9
Palliative Care ILV 2 2
Pflege im Kontext mit Diagnostik und Therapie 2 UE 1 1
Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Wissenschaftliche Schreibwerkstatt PR 1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ausgewählte Erkrankungen einschl. Diagnostik und Therapie 2 VO 3.5 3.5
Einführung in die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung ILV 1 1
Fachenglisch und engl. Fachliteratur UE 1 1
Fertigkeitentraining "Wundmanagement" UE 1 1
Gesundheitsfördernde berufsspezifische Ergonomie UE 1 1
Gesundheitsförderung und Prävention ILV 2 2
Kinder- und Jugendlichen Gesundheits- und Krankenpflege ILV 2 2
Klinisches Praktikum 3 PR 0 10
Pflege in speziellen Situationen 1 ILV 3 3
Pflegeepidemiologie ILV 1 1
Pflegeklassifikationssysteme und Informatik im Gesundheitswesen VO 1 1
Pharmakologie und Toxikologie VO 1.5 1.5
Praktikum 3 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenenpflege ILV 1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ausgewählte Erkrankungen, einschl. Diagnostik und Therapie 3 VO 3 3
EBN-Anwendung (Bachelorarbeit 1) SE 1 3
Fertigkeitentraining "Deeskalation" UE 1 1
Klinisches Praktikum 4 PR 0 10
Leben mit chronischer Krankheit ILV 2 2
Multiprofessionelle Fallstudien UE 1 1
Pflege in speziellen Situationen 2 ILV 3 3
Praktikum 4 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege ILV 2 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Fertigkeitentraining "Komplementäre Pflegemethoden" UE 1 1
Fertigkeitentraining "Überwachung" UE 1 1
Klinisches Praktikum 5 PR 0 13
Klinisches Praktikum 6 PR 0 13
Praktikum 5 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV 1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Case- und Caremanagement ILV 2 2
Gesundheitswesen, Führung und Organisation ILV 1 1
Klinische Pflegeforschung SE 2 4
Klinisches Praktikum 7 PR 0 11
Pflege von Kindern und Jugendlichen SE 2 4
Pflege von PatientInnengruppen mit spezifischen Gesundheitsproblemen (Bachelorarbeit 2) SE 2 5
Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE 2 4
Praktikum 7 - Einführung und Reflexion ILV 1 1
Wissens-, Qualitäts- und Projektmanagement ILV 2 2

Semesterdaten
Wintersemester: 6. September 2017 bis 29. Jänner 2018
Sommersemester: 14. Februar bis 8. Juli 2018

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester, inkl. 46 Wochen klinische Berufspraktika

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, 8.00–16.00 Uhr

Unterrichtssprache
Deutsch

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Interview mit Roswitha Engel, Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege

Gesundheits- und Krankenpflege ist ein vielseitiges Bachelorstudium, es beinhaltet Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizin, Ethik und Recht sowie Sozial- und Humanwissenschaften. Studiengangsleiterin Roswitha Engel erklärt im Interview, warum die bio-psycho-soziale Betrachtung des Menschen besonders wichtig ist, welche weiterführenden Studienmöglichkeiten sich bieten und welche Stärken man für den Beruf mitbringen sollte.

 

Zum Interview

Berufsaussichten

Im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege übernehmen Sie personen-, organisations- und gesellschaftsbezogene Aufgaben. Sie arbeiten mit gesunden und kranken Menschen und unterstützen diese dabei, Fähigkeiten zu physischen, psychischen und sozialen Aktivitäten wieder zu erlangen. Das Tätigkeitsfeld umfasst daher die Pflege und Betreuung aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen. Sie beraten gesunde und kranke Menschen sowie deren Angehörige und arbeiten in der Gesundheitserhaltung, -förderung oder Krankheitsprävention. Darüber hinaus können Sie gutachterlich tätig sein und Pflegeorganisation sowie Qualitätsmanagement gewährleisten. In der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie viele Möglichkeiten: im stationären Sektor der Inneren Medizin oder Chirurgie, also auf Kranken- und Bettenstationen unterschiedlicher Fachrichtungen wie zum Beispiel Gynäkologie, Onkologie, Urologie, Orthopädie, Unfallchirurgie. Sie arbeiten auch im ambulant-teilstationären Bereich, etwa auf Tagstationen oder im mobilen Sektor. Das sind die allgemeinen Berufsfelder. Wenn Sie sich spezialisieren möchten, entwickeln Sie sich mit Zusatzqualifikationen in Richtung Intensivpflege, Anästhesie oder im OP-Bereich weiter.

  • Betreute Wohngemeinschaften
  • Krankenanstalten
  • Pflegeheime bzw. -zentren
  • Rehabilitationszentren
  • Hospizeinrichtungen
  • Tageszentren
  • mobile Pflege- und Betreuungsdienste
  • Gesundheits- und Sozialzentren
  • gesetzliche und private Sozialversicherungsträger
  • öffentlicher Gesundheitsdienst
  • in Aus-, Weiter- und Fortbildungseinrichtungen für Pflege- und Gesundheitsberufe, Kindergärten und Schulen sowie Erwachsenenbildungseinrichtungen
  • Pharmaindustrie
  • IT-Dokumentation des Gesundheitswesens

Weiterführende Master

Advanced Nursing Counseling / Complementary Care

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Education

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Practice

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

more

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule
    • Berufsreifeprüfung
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis

Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

> Lehrberufsgruppen wie AugenoptikerIn, BandagistIn, DrogistIn, gewerbl. MasseurIn, OrthopädietechnikerIn, zahnärztliche/r FachassistentIn und pharmazeutisch kaufmännische Assistenz: Deutsch, Biologie und Englisch 2 

> Abgeschlossene Ausbildung zur Pflegeassistenz (-hilfe) oder Sozialfachbetreuungsberufe: Deutsch, Biologie und Englisch 2

> Fachschule für Sozial- oder Humanberufe: Biologie, Englisch 2

>Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Pflegefachassistenz, medizin. Fachassistenz, HeilmasseurIn, medizin. MasseurIn, dipl. SozialbetreuerIn (3 jährig, einschl. Pflegeassistenz): Englisch 2

Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

Informationsblatt Impfempfehlung
BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

 FIT für Gesundheitsberufe?!

Bewerbung

Im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege stehen jährlich für die Wiener Standorte 352 Studienplätze und für die Oberösterreichischen Standorte 60 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu BewerberInnen beträgt derzeit etwa 1:2.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Meldezettel
  • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung / Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • tabellarischer Lebenslauf

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das zweistufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach führen die BewerberInnen ein Bewerbungsgespräch. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit und mündliche Ausdrucksfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der BewerberInnen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    • Schriftlicher Aufnahmetest (40%)
    • Aufnahmegespräch (60%)

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe.

    Termin schriftlicher Aufnahmetest: 21. Oktober 2017

Hinweise zum Aufnahmeverfahren (pdf)

Informationen zum schriftlichen Aufnahmeverfahren (pdf)

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

Studiengang in Kooperation mit Vinzentinum, Wiener Krankenanstaltenverbund und Barmherzigen Brüdern Wien

Die Vinzentinum-Standorte Linz, Ried und Wien bilden bereits seit Herbst 2014 im Rahmen des Bachelorstudiums der Gesundheits- und Krankenpflege aus. Die Standorte der Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege SMZ-Süd und SMZ-Ost des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) stellen mit Herbst 2015 Ausbildungsplätze in Studienplätze für das Bachelorstudium der Gesundheits- und Krankenpflege um. Mit dem Studienjahr 2017/2018 wandelt die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien Ausbildungsplätze in Studienplätze um. Die Vinzentinum- und die KAV-Standorte sowie der Standort der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien übernehmen dabei das Curriculum der FH Campus Wien. Die Fachhochschule ist für die Koordination der Ausbildung und die Qualitätssicherung verantwortlich.

Jährlich stehen insgesamt 86 Studienplätze an den drei Vinzentinum-Standorten und ab dem Studienjahr 2017/18 252 Studienplätze an den beiden KAV-Standorten sowie 24 Studienplätze am Standort der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien zur Verfügung. Vor Ort unterrichten überwiegend Lehrende des Vinzentinums, der KAV-Standorte und der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien, die alle den Qualifizierungsstandards der AQ Austria entsprechen.

Ihre Praktika absolvieren die Studierenden an den zu den Vinzentinum-Standorten gehörigen Krankenhäusern bzw. an den zum Wiener Krankenanstaltenverbund und zu den Barmherzigen Brüdern Wien gehörigen Krankenhäusern und Einrichtungen. Rund 15 Prozent des Studiums findet jeweils am Hauptstandort der FH Campus Wien statt, um den Austausch und den Aufbau einer fachlichen Community zu fördern. Im Rahmen der jeweiligen Kooperation sind auch standortübergreifende Forschungsprojekte geplant.

Aufteilung der Studienplätze/Jahr

Hauptstandort FH Campus Wien50WiSe
FH-Studienstandort Vinzentinum Linz30WiSe
FH-Studienstandort Vinzentinum Ried30WiSe
FH-Studienstandort Vinzentinum Wien26WiSe
FH-Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Ost
der Stadt Wien (SZO)
72 
36
WiSe
SoSe
FH-Studienstandort Sozialmedizinisches Zentrum Süd
der Stadt Wien (SZX)
108
36
WiSe
SoSe
FH-Studienstandort Barmherzige Brüder Wien24WiSe

     

Zusätzlicher Studienstart

An den FH-Studienstandorten
Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien
Sozialmedizinisches Zentrum Süd der Stadt Wien

ist ein zusätzlicher Studienstart ab 2018 auch im Sommersemester möglich.

Bewerbungsfrist für den Studienstart im SoSe 2018:
3. Juli bis 11. Oktober 2017


Kontakt

Sekretariat

Mag.a Tamara Rechberger
Heidi Schöngrundner

Favoritenstraße 226, D.3.27
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4000
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

Mag.a Lisa Cuenca
Assistenz
Teamleiterin Sekretariate Department Pflegewissenschaft
D.3.28
T: +43 1 606 68 77-4008
F: +43 1 606 68 77-4009
lisa.cuenca@fh-campuswien.ac.at

Lehrende und Forschende

Kontakt FH-Studienstandorte Vinzentinum

Vinzentinum Linz

Standort-Studiengangsleiter

Mag. Michael Aiglesberger, BScN, MBA
michael.aiglesberger@ordensklinikum.at

Sekretariat

Ursula Eisner
Langgasse 19
4010 Linz
T: +43 732 7677-7398
F: +43 732 7677-7198
pflege_4010@fh-campuswien.ac.at

Vinzentinum Ried

Standort-Studiengangsleiter

Mag. Dr. scient. med. Michael Pagani, Bakk.
michael.pagani@fh-campuswien.ac.at

Sekretariat

Manuela Schmidbauer
Marianne Enzinger

Schlossberg 1
4910 Ried
T: +43 7752 602-3800
F: +43 7752 602-95800
pflege_4910@fh-campuswien.ac.at

Vinzentinum Wien

Standort-Studiengangsleiter

Wolfgang Fila
wolfgang.fila@fh-campuswien.ac.at

Sekretariat

Christine Matzenberger
Stumpergasse 13
1060 Wien
T: +43 1 59988-3647
F: +43 1 59988-4049
pflege_1060@fh-campuswien.ac.at

Kontakt FH-Studienstandorte Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV)

Generaldirektion KAV, Pflegemanagement, Ausbildung (SZO und SZX)

Koordinatorin für FH-Studiengänge der KAV-Standorte

Gabriele Fuchs-Hlinka, MSc

Wiener Krankenanstaltenverbund, Generaldirektion
Thomas-Klestil-Platz 7/1
1030 Wien

Sozialmedizinisches Zentrum Ost der Stadt Wien (SZO)

Standort-Studiengangsleiterin

Michaela Dorfmeister, MBA
michaela.dorfmeister@wienkav.at

Sekretariat

Annemarie Oswald
Andrea Steinbauer

Langobardenstraße 122
1220 Wien
T: +43 1 28802-5362
F: +43 1 28802-5309
pflege_1220@fh-campuswien.ac.at

Sozialmedizinisches Zentrum Süd der Stadt Wien (SZX)

Standort-Studiengangsleiterin

Elisabeth Breiteneder, MBA
elisabeth.breiteneder@wienkav.at

Sekretariat

Gabriele Kofler
Gabriele Winkelmüller

Kundratstraße 3
1100 Wien
T: +43 1 60191-75012
F: +43 1 60191-5009
pflege_1100@fh-campuswien.ac.at

Kontakt FH-Studienstandort Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien

Barmherzige Brüder Wien

Standort-Studiengangsleiterin

Mag.a Barbara Zinka
barbara.zinka@bbwien.at

Sekretariat

Theresa Batthyány, Bakk.phil.
Johannes von Gott Platz 1
1020 Wien
T: +43 1 21121-1310
F: +43 1 21121-1315



> Gesundheit von morgen ist der Rede wert

05.10.2017 // Die Drei-Länder-Tagung ‚Gesundheitsberufe – Wege in die Zukunft‘ ist eine internationale Diskussions- und Bildungsfläche für fachinteressiertes Publikum aus dem Gesundheitsbereich. Von 28. bis 29.9. diskutierten 244 Teilnehmende über die Herausforderungen von Gesundheitsprofessionals in der Zukunft. mehr


> Drink Smart ist Science Slam-Sieger

02.10.2017 // Der intelligente Trinkbecher punktete schon zum zweiten Mal. Diesmal holten sich die SlammerInnen bei der European Researchers´Night "be-SCIENCEd" am 29. September 2017 den Sieg. mehr


> Wie Gesundheitskompetenz möglich wird

22.09.2017 // Informationssysteme in Gesundheitseinrichtungen sind durch ihre uneinheitliche Gestaltung oft irreführend. Entweder enthalten sie zu viele oder zu wenig Informationen und fördern die Gesundheitskompetenz nicht. mehr

Termine

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Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), dem Vinzentinum Linz, Ried und Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Berufspraktika in Krankenanstalten des KAV, der Vinzenzgruppe und der Barmherzigen Brüder Wien.

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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