Master

Molecular Biotechnology

Molecular Biotechnology

Vollzeit

 
 

Molecular Biotechnology

Der englischsprachige Master Molecular Biotechnology ist österreichweit einzigartig: Die Schwerpunkte des Masterstudiums sind Molekulare Medizin, Humangenetik, Drug Discovery und Immunologie. Sie erforschen Krankheitsursachen auf zellulärer Ebene und entwickeln neue Verfahren und Therapien. Teil Ihrer Ausbildung sind die neuen Felder der "Big Data", der personalisierten Datenanalyse und Datensicherheit. Der Studiengang ist national und international auf universitärer Ebene sehr gut vernetzt.

Department
Applied Life Sciences
Thema
Technologien

Highlights

  • Englischsprachiges Studium mit Schwerpunkt auf Krebsforschung, Immunologie, Drug Discovery, Humangenetik und Stammzellen

  • F&E-Projekte in Kooperation mit Universitäten und Unternehmen: Allergien, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle

     

    Facts

    Abschluss

    Master of Science in Natural Sciences (MSc)

    Studiendauer
    4 Semester
    Organisationsform
    Vollzeit

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,361

    + ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

    ECTS
    120 ECTS
    Unterrichtssprache
    Englisch

    Bewerbung WiSe 2023/24

    1. Jänner bis 26. März 2023

    Studienplätze

    40

    1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester

    2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium (derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

    Neuer Studienstandort ab WS 2022/23: Das Department Applied Life Sciences übersiedelt im Sommer 2022 in das neu errichtete Gebäude in der Favoritenstraße 222, 1100.

    Perspektiven

    Alle Videos
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    Molecular Biotechnology studieren

    "Mir hat die Vielfalt der Lehrveranstaltungen sehr gut gefallen und außerdem auch die Laborpraktika, die sehr realitätsnah waren und sehr gut auf's Arbeitsleben vorbereiten", so Sibel Kurt. Sie studiert aktuell das Masterstudium Molecular Biotechnology im 4. Semester an der FH Campus Wien.

    3:16

    Whatchado mit Marcus Tötzl

    Marcus findet die Laboreinheiten in seinem Studium am coolsten: "Man bekommt ein eigenes Projekt und muss eine Woche oder länger daran arbeiten. Die Fragestellungen sind wie aus der Realität gegriffen." Er hat das Wahlfach Drug Discovery gewählt, im Zuge dessen auch in der Krebsforschung gearbeitet, und möchte nach dem Master gerne den PhD anschließen.

    03:27

    Karriere mit Molecular Biotechnology

    3 Fragen – 3 Antworten mit Florian Kabinger. Er ist Absolvent des englischsprachigen zum Masters Molecular Biotechnology

    3:21

    Vor dem Studium

    Ihr Interesse an Neuland in der Impfstoff- oder Arzneimittelentwicklung oder Themen wie Stammzellenforschung und der Wunsch, Leitungsverantwortung zu übernehmen, sind sehr gute Voraussetzungen für dieses Studium. In der Technologieentwicklung sind Sie gerne vorne mit dabei. Sie suchen keine Routine, sondern große Aufgaben in Forschung und Entwicklung. Sie sind ein sehr interessierter Mensch, der den Sachen auf den Grund gehen möchte und die Geduld hat, dafür viele Schritte zu gehen. Dabei ist Ihnen bewusst, dass man alleine viel und im Team alles erreichen kann. Englisch als die Sprache der Life Sciences gehört für Sie zum beruflichen Alltag.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    Studienplatz = Laborplatz

    Teilen ist gut, aber bitte nicht den Laborplatz. Wir garantieren Ihnen Ihren eigenen.

    Gefragtes Wissen

    Was Sie hier lernen ist ausschlaggebend, um globale Probleme lösen zu können.

    International vernetzt

    Für ein Praktikum oder einen Job ins Ausland: mit Ihrem Studium bei uns der nächste logische Schritt.

    • Bachelorzeugnis, Diplomstudienzeugnis oder gleichwertiges ausländisches Zeugnis:
      Abgeschlossener Bachelor oder vergleichbarer Abschluss mit 180 ECTS-Credits aus den Fachrichtungen Molekularbiologie, Biologie mit Schwerpunkt Genetik, Biologie mit Schwerpunkt Mikrobiologie, Biotechnologie, Pharmazie, Medizin, Lebensmittelbiotechnologie oder Biomedizinische Wissenschaften. Davon müssen zumindest:
      • 30 ECTS-Leistungspunkte aus Biologie, wobei mindestens 20 ECTS-Leistungspunkte aus Molekularbiologie, Genetik, Zellbiologie, Mikrobiologie, Genomforschung oder Biotechnologie und mindestens 10 dieser ECTS-Leistungspunkte aus biologischen Laborübungen im Zuge des Studiums sein müssen, 15 ECTS-Leistungspunkte aus Allgemeine, Analytische, Physikalische, Organische, Bioorganische Chemie, Biochemie, und 6 ECTS-Leistungspunkte aus Mathematik, Statistik, Informatik sein.
        • Um zu überprüfen, ob Sie die benötigten ECTS für das Masterstudium Molecular Biotechnology vorweisen können, füllen Sie bitte im Zuge der Bewerbung die angefügte Tabelle aus und fügen Sie der Bewerbung an - bitte klicken Sie HIER, um die Tabelle zu öffnen (PDF 1,1 MB).
        • Bei einem Studium OHNE ECTS System, ist es ist Aufgabe der Bewerber*innen, Gleichwertigkeit nachzuweisen.
        • In Ausnahmefällen entscheidet die Studiengangsleitung. Bei geringer Unterschreitung der vorgegebenen ECTS-Leistungspunkte wird auf individueller Basis von der Studiengangsleitung entschieden, ob durch Zusatzprüfungen die fehlenden ECTS-Leistungspunkte kompensiert werden können um somit eine Zulassung zum Studium zu ermöglichen.
        • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
        • Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. In Einzelfällen kann auch die Studiengangsleitung das Zeugnis anerkennen.

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

    • Englischkenntnisse auf dem GeRS -Niveau C1:
      • Das Studium wird zur Gänze in englischer Sprache durchgeführt
      • Studierende, die ihre Hochschulreife und ihren Bachelorabschluss in der EU, EWR oder in der Schweiz erworben haben, benötigen keinen Nachweis ihrer Englischkenntnisse.
      • Studierende, die Englisch als Muttersprache sprechen, müssen ihre Staatsangehörigkeit, Geburtsort und Aufenthaltsdauer in einem Land mit Englisch als Amtssprache nachweisen.
      • Alle anderen Studierenden müssen einen schriftlichen Nachweis ihrer Englischkenntnisse abgeben, z.B. durch eine aktuell gültige Zertifizierung einer der folgenden Tests:
        • Test of English for International Communication (IELTS) 7-9
        • Cambridge English Advanced (CAE)
        • Cambridge English Proficiency (CPE)
        • Test of English for International Communication (TOEIC) 880-990
        • Test of English as a Foreign Language, internet-based test (TOEFLiBT ) 110-120
        • UNICERT (III)
        Die Prüfungen müssen bei der Bewerbung bestanden und IELTS-, TOEIC- und TOEFL-Wertungen gültig sein.

    Im Studiengang Molecular Biotechnology stehen jährlich 40 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:4,5.

    Aus organisatorischen Gründen empfehlen wir Bewerber*innen außerhalb der EU, EWR und Schweiz ihre Bewerbung spätestens bis Ende Februar 2023 abzuschicken.

    Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Motivationsschreiben
    • Kurzlebenslauf
    • Geburtsurkunde oder vergleichbarer Nachweis
    • Reisepass/Staatsbürgerschaftsnachweis
    • Bachelorzeugnis/Diplomstudienzeugnis/gleichwertiges ausländisches Zeugnis/Inskriptionsbestätigung3,4
    • Transcript(s) of Records4
    • Schriftlicher Nachweis Ihrer Englischkenntnisse (für Bewerber*innen außerhalb der EU, EWR und Schweiz)
    • eine ausgefüllte Tabelle mit relevanten ECTS-Credits von vorherigen Studien:
      Biologie (30, davon 20 aus Theorie und 10 aus biologischen Laborübungen/praktischen Fächern), Chemie (15) und Mathematik (6) - bitte klicken Sie HIER, um die Tabelle zu öffnen (PDF 1,1 MB)

    3Falls Sie das Studium zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht abgeschlossen haben, laden Sie bitte die aktuelle Inskriptionsbestätigung hoch und reichen die Abschlussdokumente nach

    4Bitte beachten Sie die Regelungen für internationale Zertifikate - klicken Sie HIER (PDF 145 KB) für mehr Informationen

    Bitte beachten Sie!
    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Online-Bewerbung wird akzeptiert, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine automatisch generierte Antwort E-Mail mit dem Bewerbungsformular.

    Um Ihre Bewerbung als abgeschlossen anzusehen, senden Sie uns bitte das Bewerbungsformular unterschrieben an biotechnologie@fh-campuswien.ac.at zurück.

    Wenn die Bewerbungsunterlagen vollständig eingelangt sind und den Zulassungsvoraussetzungen entsprechen, werden Sie zum ersten Teil des Aufnahmeverfahrens eingeladen. Der erste Teil ist ein computergestützter, schriftlicher Aufnahmetest vor Ort, bei dem Ihre Kenntnisse in Biologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Englisch, etc. auf Life Science Bachelor-Niveau erfragt werden, sowie kognitive Fragen gestellt werden.

    Für den schriftlichen Aufnahmetest, der am Hauptstandort der FH Campus Wien stattfindet, ist Ihre persönliche Anwesenheit in Wien erforderlich.

    Nach positiver Absolvierung des schriftlichen Aufnahmetests, werden Sie zum zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens eingeladen, der als Online-Interview geplant ist. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Motivation, Ihr Studium und Ihre beruflichen und wissenschaftlichen Ziele vorzustellen, sowie Wissensfragen auf Life Science Bachelor-Niveau zu beantworten. Das Interview wird mit einem Online-Meeting-Tool durchgeführt. Test und Interview werden mit Punkten bewertet und in eine Reihungsliste eingetragen.

    • Kriterien
      Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen oder auch eine erneute Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen erfolgt nach der Gewichtung der Ergebnisse des Aufnahmetests (60%) und des Aufnahmegesprächs (40%).
      Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt Studienplätze anhand der Rankingreihe. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.
    • Warteliste
      Sie werden auch auf der Warteliste je nach der von Ihnen erreichten Punkteanzahl im Auswahlverfahren gereiht. Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren auf der Warteliste stehen, besteht für Sie die Möglichkeit, dass Ihnen durch Absagen und Nachrückungen ein Studienplatz nach Verfügbarkeit für das aktuelle Wintersemester angeboten werden kann. Dies erfolgt meist sehr kurzfristig und kann nicht im Vorhinein festgelegt werden. Wir bitten um Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen keine Auskunft über den aktuellen Platz gegeben werden kann und Sie umgehend informiert werden, sollten Sie einen Studienplatz angeboten bekommen.
    • Absagen von Seiten des Studienganges
      Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren eine Absage erhalten, können Sie sich für das nächste Wintersemester erneut bewerben sobald das Bewerbungsfenster offen ist. Sie müssen sich dann erneut online bewerben, alle notwendigen Dokumente vorlegen und das komplette Auswahlverfahren erneut durchlaufen.
    • Zusagen
      Sie werden per Email über die Zusage für einen Studienplatz verständigt. Ihnen wird der Ausbildungsvertrag und diverse Verordnungen per Email zugeschickt. Den Vertrag haben Sie bis zur genannten Deadline unterschrieben zu retournieren, um Ihren Ausbildungsplatz zu sichern und anzunehmen. Die Rechnung für den Studienbeitrag wird Ihnen separat von der Buchhaltung zugeschickt, das kann einige Zeit dauern. Der Stundenplan wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen VOR jeweiligem Beginn des Semesters freigeschalten. Alle weiteren studienrelevanten Informationen werden Ihnen entweder per Email zugeschickt oder Sie bekommen diese in der Startveranstaltung zu Beginn des Studienjahres mitgeteilt!
    • Absagen von Seiten des*r Bewerber*in
      Sollten Sie Ihren Studienplatz nicht annehmen wollen oder können, bitten wir Sie um rasche Informierung an das Studiengangssekretariat via biotechnologie@fh-campuswien.ac.at. Ihr Platz wird dann an die*en Nächstgereihte*n vergeben. Absagen bzw. Rücktritt vom Ausbildungsvertrag werden nur schriftlich akzeptiert.

    Semesterstart Wintersemester 2022/23: 5. September 2022

    Informationen zu Bewerbungsfrist, schriftlichem Aufnahmetest und Aufnahmeinterviews werden hier veröffentlicht.


    Im Studium

    Sie haben die Möglichkeit, hochmoderne Hörsäle und Labors für Forschung und Lehre zu nutzen. Darüber hinaus profitieren Sie in Lehre und Forschung von unserer engen Kooperation mit der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. International haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Ihnen die Chance eröffnet, an renommierten Universitäten wie dem King’s College  in London, oder der Universität Stockholm in Schweden zu  studieren bzw. zu forschen. Zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung in der Praxis kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Der Fachbereich Molekulare Biotechnologie ist in der medizinischen und pharmazeutischen Forschung aktiv. Im Studium profitieren Sie von den Ergebnissen unserer bereits etablierten Forschungsschwerpunkte: Signalwege der Zelle und Immunologie. In der Allergieforschung haben wir den Fokus auf Nahrungsmittelallergien.

    Außerdem werden die Pathomechanismen von inhalatorischen Allergien – wie Pollenallergie – mit Hilfe von Epithel-Zellkultur-Systemen erforscht. Damit ist das Studium nicht nur eine gute Basis für medizinische und pharmazeutische Forschung, sondern auch für ein Doktoratsstudium an einer Universität.

    • Das österreichweit einzigartige englischsprachige Masterstudium bietet Ihnen einen ausgewogenen Mix aus molekularbiologischen Fächern sowie „transversal skills“. 
      • Sie werden theoretisches und methodisches Wissen in der molekularen Medizin und in Drug Discovery erwerben.
      • Sie werden die wichtigsten Schritte der modernen Arzneistoffentwicklung von den ersten Screenings bis zum zugelassenen Arzneimittel verfolgen.
    • Weitere Studienschwerpunkte: Immunologie, Neurobiologie, Stammzellen, Pathologie sowie Signalling Pathways, Pharmakologie und Datenanalyse.
    • Sie verbessern Ihre Jobperspektiven mit berufspraktischen Zusatzqualifikationen. Sie lernen mehr über Innovation, Entwicklung von Arzneimitteln und können sich in den unterschiedlichen Kulturen der Biotech-Branche bewegen. Sie setzen sich mit Bioethik ebenso auseinander wie mit Firmengründung und strategischer Unternehmensführung.
    • Im Rahmen Ihrer Ausbildung perfektionieren Sie Ihr Englisch, die internationale Fachsprache der Life Sciences. Dazu kommen fachübergreifende Kompetenzen, die Sie in der Forschung und in Leitungsfunktion benötigen.
    • Das gesamte 4. Semester des Studiums ist für das Forschungsprojekt eingeplant, welches Sie im In- oder Ausland absolvieren können. Die Forschungsergebnisse des Projekts werden in Form der Masterarbeit präsentiert.
     

    Stimmen von Studierenden

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    Portrait Florian Kabinger

    “Nach dem Master hat man sehr viele Möglichkeiten: etwa ein Doktorat dran zu hängen, oder in die Industrie zu gehen, beispielsweise ins Quality Management oder in andere Bereiche.”

    Florian Kabinger hat Molecular Biotechnology studiert.

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Bioethics ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Bioethics ILV

    Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Aktuelle (bio-)ethische Themen, die für die Life Sciences/Pharma/Biotech-Industrie relevant sind (siehe Lernergebnisse).

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Studierendenzentrierte Methoden: Präsentationen, Diskussionen, schriftliche Gruppenaufgaben, Blended Learning.

    Sprache

    Englisch

    Bioinformatics ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Bioinformatics ILV

    Vortragende: Mag. Dr. Walter Glaser

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Befehle in Linux
    Es werden einzelne Themengebiete aufgegriffen und besprochen, wie z.B.:
    - biologische Sequenzen, Sequenzvergleich
    - bioinformatische Ausgabeformate/Dateien

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanente Prüfungscharkter einschließlich der Bewertung des Abschlussprojekts

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Powerpoint präsentation, praktische Übungen und selbstständiges Arbeiten

    Sprache

    Englisch

    Clinical Drug Development ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Clinical Drug Development ILV

    Vortragende: Dr. Astrid Christine Erber

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Fallstudien: Klinische Entwicklung ausgesuchter Medikamente (Biopharmazeutika und Small Molecules)
    - Klassen von Pharmazeutika
    - Klinische und epidemiologische Studiendesigns
    - Endpunkte und Ein- und Ausschlusskriterien, besondere Patientengruppen
    - Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs): Randomisierung, Verblindung und Placebos
    - Durchführung klinischer Studien
    - Datenanalyse und Interpretation
    - Ethische Aspekte
    - Ursprünge und Prinzipien der Good Clinical Practice (GCP)
    - Internationale Leitlinien (EMEA, FDA, ICH)
    - Schnittstellen: Regulatory Affairs und Pharmacovigilance, Marketing und Product Life Cycle Management
    - Spezialkapitel: Generika und Biosimilars, Orphan Drugs und Advanced Therapy Medicinal Products

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Beurteilung der Mitarbeit und Übungen während der Lehrveranstaltung. Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung. Die Prüfung beinhaltet Multiple-Choice- und offene Fragen.

    Lehr- und Lernmethode

    Vorträge, Gruppendiskussionen und Übungen

    Sprache

    Englisch

    General Pathology VO
    2 SWS
    3 ECTS

    General Pathology VO

    Vortragende: Prim.Univ.Doz. Dr.med. Johann Feichtinger

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden können die Prinzipien der allgemeinen Pathologie, Ursachen und Entwicklung von pathologischen Prozessen und Krankheiten auf der Ebene von Zellen, Geweben und dem gesamten Organismus im Detail erklären. Die Studierenden können die Krankheitsverläufe und Symptome anhand morphologischer Veränderungen und klinisch-pathologischer Zusammenhänge aus der systemischen/speziellen Pathologie umschreiben. Darüber hinaus können die Studierenden die Systematik und Nomenklatur von Krankheiten sowie angewandte diagnostische und therapeutische Strategien umschreiben und können diese erklären.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    schriftlicher Test (multiple choice)

    Lehr- und Lernmethode

    Lecture (Powerpoint presentations, manuscript, glossary, mind maps) / Vorlesung (VL-Unterlagen als Powerpoint-Folien mit Schemata und Bildmaterial, VL-Manuskript, Glossar, Mind-Maps)

    Sprache

    Englisch

    Intercultural Teams in Interdisciplinary Projects ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Intercultural Teams in Interdisciplinary Projects ILV

    Vortragende: Monika Frauwallner, FH-Prof. Dr. Paul Watson

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Inhalte dieses integrierten Kurses, der speziell als Start des Masterstudiengangs konzipiert wurde, bereitet Studierende aus verschiedenen Ländern, kulturellen Hintergründen, Hochschulen und Universitäten, Disziplinen und mit individuellen Lebenserfahrungen darauf vor, interdisziplinär, interkulturell und international Studien- und Arbeitsumgebungen optimal zusammenzuarbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter "Lernergebnisse".

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Studierendenzentrierte Methoden: Präsentationen, Diskussionen, Einzel- und Gruppenaufgaben

    Sprache

    Englisch

    Medical Genetics VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Medical Genetics VO

    Vortragende: Univ.-Prof.i.R. Dr. Christine Mannhalter

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    In der Vorlesung werden folgende Kapitel diskutiert:
    - Wiederholung molekularbiologischer Grundlagen
    - Diskussion verschiedener Methoden inkl. ihrer Limitationen
    - Diskussion verschiedener Anwendungsbeispiele, Besprechung der Auswahl geeigneter Methoden (monogenetisch, polygenetisch, erworben).
    Die Studierenden werden ermutigt, die Leitung von Debatten und wissenschaftlichen Diskussionen zu aktuellen wissenschaftlichen und/oder ethischen Themen zu übernehmen. Am Ende des Kurses absolvieren die Studierenden ein Quiz, in dem sie ermutigt werden, die Ursache einer Krankheit zu identifizieren.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Erstellung eines Manuskripts zu einem zugeteilten Thema, Evaluierung der Diskussions-Teilnahme. (Seminararbeit)

    Lehr- und Lernmethode

    Power Point Präsentation, Diskussion, Quiz.

    Sprache

    Englisch

    Medical Genetics Lab UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Medical Genetics Lab UE

    Vortragende: Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Dietmar Abraham, Andrea Krames, BSc MSc, Heidi Miedl, Ao.Univ.Prof. Dr. Martin Schreiber, Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Karin Zins

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Im Labor werden verschiedene Methoden zur genetischen Analyse beispielhaft vorgestellt und praktisch durchgeführt, und zwar die „reverse transcriptase polymerase chain reaction“ zum Nachweis Leukämie-assoziierter Fusionstranskripte; Genamplifikation mit nachfolgender Hybridisierung auf immobilisierte allelspezifische Oligonukleotide zum Nachweis von Mutationen im Cystische Fibrose-Gen; und die Genotypisierung eines single nucleotide polymorphism (SNP) in einem Patientenkollektiv sowie die statistische Analyse der Assoziation mit dem Krankheitsrisiko.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter; Erstellung eines schriftlichen Laborprotokolls.

    Lehr- und Lernmethode

    - Die theoretischen Grundlagen jeder im Labor durchgeführten genetischen Analyse werden vorab in einem Seminar erklärt und besprochen.
    - Die Studierenden führen genetische Analysen anhand einer Arbeitsanleitung durch.
    - Die Laborergebnisse werden schriftlich entsprechend dem Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit präsentiert und diskutiert.

    Sprache

    Englisch

    Molecular Genetics VO
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Molecular Genetics VO

    Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen der Genetik und Gentechnik
    - Die verschiedenen Ebenen der Genregulation in Pro- und Eukaryoten
    - Transkriptionelle Regulation (Ablauf der Transkription in Eukaryonten, Transkriptionelle Aktivierung, Eigenschaften von Transkriptionsfaktoren)
    - Posttranskriptionelle Regulation (Splicing, Transport, Stabilität von mRNA, Translationskontrolle)
    - Einfluss des Chromatins (Aufbau, Histon-Modifikationen, Regulation, Epigenetik)
    - Beispiele von Signalling Pathways

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Tests

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesungen mit Powerpoint Präsentationen

    Sprache

    Englisch

    Molecular Immunology VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Molecular Immunology VO

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr.med.univ. Herbert Strobl, MD

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlegende Konzepte der Immunität, Immunologische Toleranz und Autoimmunität, Immunität gegen Mikroben, Transplantationsimmunologie, Immunität gegen Tumore, Überempfindlichkeitsstörungen, Allergie, Angeborene und erworbene Immundefekte, Immuntherapie und immunologische Methoden.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung am Ende der Vorlesung. Die Prüfung umfasst sowohl Multiple-Choice-Fragen als auch offene Fragen.

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, interaktive Diskussionen zwischen Studierenden und Lehrenden.

    Sprache

    Englisch

    Molecular Pathology VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Molecular Pathology VO

    Vortragende: Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mikulits, Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Ernst Müllner, Ao. Univ. Prof. Dr. DI Johannes Nimpf

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    In der Lehrveranstaltung wird zuerst das Wissen über die Organisation des humanen Genoms vertieft. Aufbauend auf diesem Wissen wird dann aufgezeigt, wie Veränderungen im Genom zu Krankheiten führen können. Außerdem beschäftigt sich die Lehrveranstaltung mit der genetischen Identifikation von krankheitsauslösenden Genen und mit den Grundlagen der Gentherapie. Ferner wird dargelegt, wie aberrante Signaltransduktion zur Tumorentstehung führen kann. Weiters werden in vitro und in vivo Tumormodelle beschrieben. Im weiteren Verlauf werden moderne Verfahren zum Tissue Printing sowie zum Zell-Engineering vorgestellt. Ergänzt wird dieser Teil durch neu Erkenntnisse zum Thema Stammzellbiologie in normalem und Tumorgewebe. Ergänzend werden wichtige Methoden zur Charakterisierung von Zellen vorgestellt, unter anderem Zytofluorometrie, Migrationsassays, Fluoreszenzmikroskopie und Charakterisierung von Blutzellen vorgestellt.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung am Ende der Vorlesung, offene Fragen, keine multiple choice.

    Lehr- und Lernmethode

    Hauptsächlich Powerpoint Folien, die zusätzliche Hyperlinks zu Literatur-Quellen, web-basierten Texten und Links zu geeigneten Videos enthalten.

    Sprache

    Englisch

    RNA VO
    1 SWS
    2 ECTS

    RNA VO

    Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    RNA Grundlagen, RNA-Struktur, katalytische RNAs, RNA Prozessierung, RNA Splicing, RNA Editing, Riboswitches, RNA Anwendungen, Non-coding RNAs, RNAi, RNA Welt, SELEX

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Endprüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung.

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    RNA Analysis Lab VO
    3 SWS
    3 ECTS

    RNA Analysis Lab VO

    Vortragende: Andrea Krames, BSc MSc, FH-Prof. Dr. Herbert Wank

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    RNA Methoden:
    - Northern Blot (Glukose/Galaktose Metabolismus in Hefe, RNA Extraktion aus Hefe, denaturierendes RNA Agarosegel, RNA-Transfer, Spezifische Oligonukleotidhybridisierung, Bandendetektion, quantitative PCR)
    - EMSA (in vitro Transkription mit T7 RNA Polymerase, RNA Reinigung, RNA Faltung, native Polyakrylamidgelelektrophorese, RNA-Färbung mittels Methylenblau, Detektion der RNP-Komplexe)
    - RNA-Stabilität (Temperaturabhängigkeit, pH-Abhängigkeit, RNAsen)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter - Anwesenheit, Motivation, Mitarbeit, praktisches Geschick (Ergebnisse), schriftliches Protokoll.

    Lehr- und Lernmethode

    Labor

    Sprache

    Englisch

    Scientific Communication I ILV
    2 SWS
    3 ECTS

    Scientific Communication I ILV

    Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis, FH-Prof. Dr. Paul Watson

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Der wissenschaftliche und ethische Inhalt (siehe "Lernziele" für spezifische Details) dieses Kurses ist auf die Ziele des Master-Studiengangs abgestimmt und durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Dozenten den Inhalt der anderen Kurse ergänzen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Studierendentrierte Methoden: Präsentationen, Diskussionen, schriftliche Einzel- und Gruppenaufgaben, Blended Learning.

    Sprache

    Englisch

    Vascular Biology VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Vascular Biology VO

    Vortragende: Ass.Prof. MMag. Dr. rer. nat. Alice Assinger

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden können die drei thematischen Schwerpunkte: Hämatologie, Gefäßbiologie und Gefäßpathologie umschreiben.

    In der Hämatologie werden folgende Themen behandelt:
    1. Erythrozyten (Aufbau, Zytoskelett, Hämoglobin, Gasaustausch, Abbau der Erythrozyten, Eisenstoffwechsel, Blutgruppen)
    2. Leukozyten (morphologische Leukozytendifferenzierung)
    3. Thrombozyten (Aufbau, Aktivierung, Adhäsion, Aggregation, Interaktion mit Zellen bzw mit der extrazellulären Matrix)
    4. Hämostase (plasmatische Gerinnung, Zell-basiertes Modell der Gerinnung, Fibrinolyesystem, Inhibitorensysteme, Blutgerinnungstests)
    5. Labordiagnostik des Blutes (Probengewinnung, Plasma/Serum, Probenbeschaffenheit/Fehlerquellen, klinische Chemie, rotes/weißes Blutbild, Blutgruppenserologie)
    6. Hämatologische Erkrankungen (reaktive Veränderungen der Erythrozyten/Leukozyten/Thrombozyten, Störungen der Hämostase)

    Die Gefäßbiologie beschäftigt sich mit:
    1. der Übersicht über das Gefäßsystem (Begriffe, Aufbau, Blutgefäßsystem/Lymphgefäßsystem)
    2. der Entwicklung der Blutgefäße (Vaskulogenese, Angiogenese, Bedeutung und Funktion spezifischer angiogener Wachstumsfaktoren)
    3. dem Endothel (Biologie der Endothelzelle, Aufbau von Endothelien, Endothelarten)
    4. der Funktionen des Endothels (Regulation des Gefäßtonus, Endothel und Zelladhäsion, endotheliale Dysfunktion)

    In der Gefäßpathologie wird:
    1. die Rolle des Endothels in der akuten Entzündungsantwort (systemisch am Beispiel der Sepsis und lokal am Beispiel der "acute lung injury" erklärt und
    2. die Atherosklerose, als chronisch entzündliche Gefäßerkrankung (Risikofaktoren, Lipidstoffwechsel, Atherogenese, Pathophysiologie der instabilen Plaque/Plaqueruptur, Tiermodelle in der Atheroskleroseforschung) näher beschrieben.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Prüfung; Single-Choice-Fragen und Aufsatz zu einem Thema.

    Lehr- und Lernmethode

    Lesen der Primärliteratur, Vorlesung mit Power Point und Flipchart, Selbststudium.

    Sprache

    Englisch

    Biologicals VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Biologicals VO

    Vortragende: Dr. Klaus Rumpel

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Vorlesung "Biologicals" gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Biotherapeutika (=Biologika), der am schnellsten wachsenden Medikamentengruppe, die immer mehr an Bedeutung gewinnt.
    Schwerpunkte der Vorlesung sind die Erforschung von Therapiekonzepten, die durch die Entwicklung von Biologika ermöglicht werden, die Entwicklung von Bioprozessen und Aspekte der Herstellung.
    Wichtige Unterschiede und therapeutische Aspekte, die Small Molecule Arzneimittel und Biologika unterscheiden, werden diskutiert; Beispiele für große Klassen von Biologika werden als Fallstudien vorgestellt.
    Die Entdeckung und Entwicklung therapeutischer monoklonaler Antikörper wird näher erläutert, da diese Therapeutika die größte Klasse unter vielen anderen Biologika darstellt.
    Es werden Ansätze und Technologien für die biopharmazeutische Herstellung und Reinigung diskutiert; wichtige Aspekte und Herausforderungen der Proteinanalytik und der physikalisch-chemischen Charakterisierung von Biologika werden vorgestellt.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung in der letzten Vorlesung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    Drug Screening VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Drug Screening VO

    Vortragende: Michael Nagl, Dr, Prof.(FH) Mag. Dr. Christoph Wiesner

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden lernen, wie natürliche Wirkstoffe (small molecules) aus Pflanzen isoliert und wie Biopharmazeutika erzeugt werden. Der Kursinhalt umfasst auch verschiedene In-vitro-Screening-Verfahren, HCS, HTS (einschließlich Ziel-und Phänotyp-basierter Wirkstoffentwicklung).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    schriftliche Abschlussprüfung (100%)

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    In Silico Biology VO
    3 SWS
    3 ECTS

    In Silico Biology VO

    Vortragende: Mag. Dr. Walter Glaser

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Es werden bioinformatische Themen aufgegriffen und die praktische Lösung von biologischen Fragestellungen mit bioinformatischen Werkzeugen durchdiskutiert.
    Themengebiete umfassen:
    - Humane Bioinformatik (Genomanalysen: SNP, Variantenanalyse)
    - Biologische Sequenzen, Sequenzvergleich
    - Biologische Datenbanken
    - Datenformate
    - Proteindomänen und regulatorische Muster
    - Non-coding RNA, Vorhersage
    - Gensetanalyse

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftlicher Test über die Theorie (50%), Protokollabgabe (50%)

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Powerpoint Präsentation, Diskussion und selbständiges ausprobieren von Bioinformatik Tools

    Sprache

    Englisch

    Infection Biology VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Infection Biology VO

    Vortragende: Priv. Doz. Dr. rer. nat. habil. Holger Scholz, Professor und Direktor, FH-Prof.in Univ. Doz.in Dr.in Ines Swoboda

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Vorlesung werden neben Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie die komplexen Wechselwirkungen zwischen Pathogenen und dem menschlichen Wirt vorgestellt und die molekularen, zellulären und immunologischen Aspekte dieser Interaktion erklärt. Es werden Strategien diskutiert, die von Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten entwickelt wurden, um den Wirt zu kolonisieren und in ihn einzudringen, um zu überleben, sich zu vermehren und sich zu verbreiten. Weiters werden die zellulären und systemischen Auswirkungen auf den Wirt, die Abwehrmechanismen des Wirts und die klinischen Manifestationen der Infektionskrankheiten aufgezeigt. Darüber hinaus werden Prinzipien der Diagnostik von Infektionskrankheiten sowie antimikrobielle und antivirale Behandlungsmöglichkeiten erläutert und Konzepte zur Entwicklung neuartiger Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe für die zukünftige Prävention und Therapie von Infektionskrankheiten vorgestellt. Die Vorlesung wird durch eine detaillierte Vorstellung ausgewählter Infektionskrankheiten anhand anschaulichen Bildmaterials und durch Präsentation eigener Forschungstätigkeiten abgerundet.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    Innovation in Biotechnology & Start-Ups ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Innovation in Biotechnology & Start-Ups ILV

    Vortragende: Mag. Dr. Michael Hähnle, Peter Tschuchnig

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Definitionen und Bedeutung von Wissen und Wissensmanagement in einer wissensbasierten Gesellschaft im Allgemeinen, im Bereich der Biotechnologie mit besonders starkem Fokus auf Phasen der Forschung und Entwicklung (FuE). Was ist Wissensmanagement: Definitionen, Perspektiven: Der Mensch und die Daten, Prinzipien, Typen, Prozesse, Konzepte, Werkzeuge und Praxis.
    Von der Erfindung (Forschung/Technologie) bis zur Innovation: Management von Innovationen. Definitionen und Grundlagen, Prozesse des Innovationsmanagements, die strategische Dimension der Innovation. Innovationsanalysen/ -bewertung und organisatorische Aspekte der Umsetzung.
    Von der Geschäftsidee bis zum Geschäftsplan: Die Theorie eines Geschäftsplans und seiner Elemente (extern und intern). Die Geschäftsidee, die Vision/Mission Statement und Reflexion dieser aus der Produkt-/Dienstleistungssicht, aus der Perspektive des Zielmarktes mit seinen Merkmalen (wie Kunden, Wettbewerber, Partner usw.), der Finanzen, des rechtlichen Umfelds. Aus Sicht der Organisation, welche die Business-Umsetzungen vorantreiben sowie aus Sicht der Implementierung.
    Die vier Phasen der Geschäftsplanentwicklung und ihre Umsetzung: Erstellen Sie abgeleitet von einer Geschäftsidee Hypothesen, Feedback, bringen Sie diese durch "friendly customers" zur Reife, arbeiten Sie die Ergebnisse ein und zeigen Sie danach Ihren Geschäftsplan echten Kund*innen, Investor*innen (oder Förderorganisationen) falls vorhanden, an Erfolgreich durchlaufen Sie einen Gründungsprozess, Geschäftsstart und machen Sie laufende Verbesserungen.
    Nützliche Tools: Portier Model - 5 Forces, SWOT-Analysen; Lebenszyklusanalysen; Canvas-Geschäftsmodellkonzept, BP-Berechnungsvorlagen, BP-Vorlagen; Risikoanalysen.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Bewertung der Ergebnisse der Gruppenarbeit (Erstellung eines komplexen Businessplans und Beschreibung/ Vorstellung den Business Case). Einzelgespräche vertiefend über die Arbeit ergeben die Möglichkeit der Verbesserung der Qualität der Arbeit. (Gruppenarbeiten)

    Lehr- und Lernmethode

    Studierendenzentriertes Lernen: Projektarbeit in festen Gruppen, Präsentationen, teilweise Flipped-Classroom Ansatz, Diskussionen und schriftliche Übungen.

    Sprache

    Englisch

    Intellectual Property & Patent Law VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Intellectual Property & Patent Law VO

    Vortragende: Dr. Irene Fialka, CMC, Mag. Dr. Manuela Loidl

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    • Arten von Innovationsschutz/gewerblichem Rechtsschutz– Marken, Geschmacksmuster, Urheberrecht, Gebrauchsmuster, Ergänzende Schutzzertifikate, Patente
    • Geschichte des Patentrechts
    • Was ist ein Patent?
    – Wirkung eines Patents
    – Was kann patentiert werden und was ist ausgeschlossen?
    – Was sind die Voraussetzungen für ein Patent?
    – Wer gilt als Erfinder? Rechte und Pflichten eines Diensterfinders
    • Von der Patentanmeldung zum Patent
    – Aufbau, Anmelde- und Prüfungsverfahren
    - Schutzumfang und -dauer
    – Einspruch, Beschwerde, Nichtigkeit
    – Gebühren/Kosten
    – Wo kann ein Patent angemeldet werden
    • Möglichkeiten des internationalen Schutzes, nationale Unterschiede
    • Rechte des Patentinhabers, Durchsetzungsmöglichkeiten
    • Europäisches Patentübereinkommen
    – Biopatente – Richtlinien, Gesetzesgrundlagen, wesentliche Entscheidungen
    • Patentkooperationsvertrag (PCT)
    • Freedom to Operate
    • Patentrecherche, Datenbank Espacenet
    • Berufsbild Patentanwalt
    • Grundlagen des Urheberrechts
    • Grundlagen des Geschmacksmusterschutzes
    • Grundlagen Markenrecht und Markenrecherche
    • Entscheidungsgrundlagen für Patentierung und andere Schutzinstrumente
    • Wichtige Vereinbarungen – MTAs, CDAs
    • Lizenzen – Grundlagen, wesentliche Vertragsbestandteile, Sonderform Franchise

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung.

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit interaktiven Elementen und Diskussionen, insbesondere unter Heranziehung aktueller Fälle.

    Sprache

    Englisch

    Molecular Pathology Lab UE
    3 SWS
    3 ECTS

    Molecular Pathology Lab UE

    Vortragende: Andrea Krames, BSc MSc, Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mikulits, Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Ernst Müllner

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    - Gewebefärbungen nach verschiedenen Verfahren, patho-histologische Evaluation von Tumorgeweben, photographische Dokumentation; Charakterisierung von Blutzellen mittels Durchflusszytometrie, Blutausstriche, morphologische Charakterisierung von Leukozyten, Blutzucker-Bestimmung; oraler Glukose-Toleranztest
    - Isolation von Hühner Granulosa-Zellen aus prä-Ovulations Follikeln; Fluoreszenzmikroskopie von Paraffinschnitten aus Follikeln; Stimulation von transgenen Fibroblasten (ApoER2+Dab1 oder VLDLR+Dab1) mit Reelin mit nachfolgender Detektion der Dab1 Phosphorylierung durch Immunopräzipitation und Western-Blotting
    - Proliferationskinetik und clonogene Assays; Zell-Migrations- und Wundheilungs-Assays; Zellmigrations-Assays in Transwells

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Permanent observation of practical participation and personal involvement; quality of data assessment and documentation in written report

    Lehr- und Lernmethode

    Labor-Praktikum begleitet von Einführungs-Seminaren

    Sprache

    Englisch

    Molecular Virology VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Molecular Virology VO

    Vortragende: Ao.Univ.Prof. Dr. Dieter Klein, Dr.rer.nat. Christoph Metzner

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Replikationszyklen der wichtigsten Virusfamilien, Pathogenese der wichtigsten Viren
    Antivirale Strategien, und Viren als molekulare Werkzeuge in der Molekularbiologie und Medizin

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Interaktive Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    Scientific Communication II ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Scientific Communication II ILV

    Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis, FH-Prof. Dr. Paul Watson

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Der wissenschaftliche und ethische Inhalt (siehe "Lernziele" für spezifische Details) dieses Kurses ist auf die Ziele des Master-Studiengangs abgestimmt und durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Dozenten den Inhalt der anderen Kurse ergänzen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter

    Lehr- und Lernmethode

    Studierendenzentrierte Methoden: Präsentationen, Debatten, Diskussionen, schriftliche Einzel- und Gruppenaufgaben, Blended Learning.

    Sprache

    Englisch

    Signalling Pathways VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Signalling Pathways VO

    Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Wichtige Signalling Pathways der Zelle (z.B. MAP kinase-, GPCR-, Nuclear Hormone Receptor-, NF-kB-, Jak/Stat-, Wnt-, Hedgehog-, Tgfß-, Apoptose-, PI3K/Akt- und Stresspathways) werden vorgestellt gemeinsam mit ihren Effekten auf Genregulation und andere Funktionen der Zelle und ihrer Vernetzung mit anderen Pathways. Weiters werden Techniken zur Analyse von Signalling Pathways besprochen.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit Powerpoint-Präsentationen, Gemeinsame Diskussion einzelner Themenbereiche

    Sprache

    Englisch

    Signalling Pathways Lab UE
    3 SWS
    3 ECTS

    Signalling Pathways Lab UE

    Vortragende: Andrea Krames, BSc MSc, Dr.in Elisabeth Riegel

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Methoden zur Manipulation und Analyse von Signalling Pathways in Zellkulurzellen warden angewendet um das Verständnis für die Pathways zu erweitern. Verwendete Methoden sind transiente Transfektionen in Zellkultur, Reporterkonstrukte mit Gfp und Luciferase, Überexpression von Aktivatoren/Repressoren (inkl. RNAi), Western Analyse von Zellextrakten, Analyse der Phosphorylierung, fluoreszenzmikroskopische Verteilung von markierten Proteinen und pharmakologische Beeinflussung der Pathways.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Beurteilung der Arbeit im Labor, einer schriftlichen Überprüfung am Beginn, Nachbesprechung der Ergebnisse am Ende des Praktikums und der schriftlichen Protokollierung der Experimente. (Seminararbeit)

    Lehr- und Lernmethode

    Laborarbeit

    Sprache

    Englisch

    Stem Cells VO
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Stem Cells VO

    Vortragende: Dr. Arabella Meixner

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Berichte über neue Möglichkeiten in der Medizin haben Stammzellen zu einer der zentralen Fragen der aktuellen biomedizinischen Forschung gemacht. Diese Vorlesung zielt darauf ab der/dem Studierenden einen Einblick in die Biologie von Stammzellen zu geben. Einerseits wird eine Einleitung zum Konzept sowie Definition von Stammzellen vermittelt und andererseits versucht ein Überblick über den derzeitigen Wissensstand bis hin zu möglichen technologischen Anwendungen zu gegeben.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Bewertung der aktiven Mitarbeit (offenes Feedback) und schriftliche Prüfung nach Abschluss der Veranstaltung

    Lehr- und Lernmethode

    Interaktive Vorlesung mit Diskussionen Power Point Präsentation.

    Sprache

    Englisch

    Stem Cells Lab UE
    2.5 SWS
    3 ECTS

    Stem Cells Lab UE

    Vortragende: Mag. Dr. Thomas Dechat, Dr Astrid Hagelkrüys, Andrea Krames, BSc MSc

    2.5 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Im Kurs werden die Grundlagen der Kultur von murinen Embryonalen Stammzellen und induzierten Stammzellen und praktische Anwendungsmöglichkeiten vermittelt. Verschiedene Kultivierungsmöglichkeiten für ESC und die Kontrolle der Stabilität der Kulturen im undifferenzierten Zustand sollen erlernt werden (Morphologische Analyse, Alkalische Phosphatase Assay). Die gezielte Differenzierung mit Hilfe des Embryoid Body (EB) Modells wird erlernt und zusätzlich wird experimentell untersucht wie verschiedene Inhibitoren oder Aktivatoren die Differenzierung beeinflussen. Die Bildung der EB wird durch Lichtmikroskopie analyisert. Anhand eins Beispiels wird der Einsatz von CRISPR/Cas in Stammzellen praktiziert.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    immanenter Prüfungscharakter. Die Note setzt sich aus folgenden Teilbereichen zusammen: Anwesenheit, Motivation, Mitarbeit, schriftliches Protokoll.

    Lehr- und Lernmethode

    Praktische Laborübung

    Sprache

    Englisch

    Electives 1 (1 ECTS nach Wahl)

    Drug Discovery SE
    1 SWS
    1 ECTS

    Drug Discovery SE

    Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny, Dr.in Elisabeth Riegel

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Lehrveranstaltung werden Forschungspublikationen aus international anerkannten, qualitativ hochwertigen Zeitschriften aus dem Bereich der Drug Discovery an die Studierenden verteilt, mit welchen sich die Studierenden selbstständig auseinandersetzen. Das Seminar selbst hat das Format einer Gruppendiskussion, in der Studierende den Hintergrund, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Publikationen vorstellen. Darüber hinaus diskutieren sie die Stärken und eventuellen Schwächen der Publikationen und überlegen Verbesserungsvorschläge.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Mitarbeit (Teilnahme an Diskussion) (Seminararbeit)

    Lehr- und Lernmethode

    Seminar

    Sprache

    Englisch

    Molecular Immunology SE
    1 SWS
    1 ECTS

    Molecular Immunology SE

    Vortragende: FH-Prof.in Univ. Doz.in Dr.in Ines Swoboda

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Lehrveranstaltung werden Forschungspublikationen aus international anerkannten, qualitativ hochwertigen Zeitschriften aus dem Bereich der Molecular Immunology an die Studierenden verteilt, mit welchen sich die Studierenden selbstständig auseinandersetzen. Das Seminar selbst hat das Format einer Gruppendiskussion, in der Studierende den Hintergrund, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Publikationen vorstellen. Darüber hinaus diskutieren sie die Stärken und eventuellen Schwächen der Publikationen und überlegen Verbesserungsvorschläge.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Mitarbeit (Teilnahme an Diskussion) (Seminararbeit)

    Lehr- und Lernmethode

    Seminar

    Sprache

    Englisch

    RNA SE
    1 SWS
    1 ECTS

    RNA SE

    Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Lehrveranstaltung werden Forschungspublikationen aus international anerkannten, qualitativ hochwertigen Zeitschriften aus dem Bereich der RNA-Forschung an die Studierenden verteilt, mit welchen sich die Studierenden selbstständig auseinandersetzen. Das Seminar selbst hat das Format einer Gruppendiskussion, in der Studierende den Hintergrund, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Publikationen vorstellen. Darüber hinaus diskutieren sie die Stärken und eventuellen Schwächen der Publikationen und überlegen Verbesserungsvorschläge.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Mitarbeit (Teilnahme an Diskussion)

    Lehr- und Lernmethode

    Seminar

    Sprache

    Englisch

    Electives 2 (2 ECTS nach Wahl)

    Therapeutic Strategies VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Therapeutic Strategies VO

    Vortragende: Doz. Mag. Dr. Wolfgang Sommergruber

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Therapeutische Strategien, die auf Signaltransduktionswegen bei Gesundheit und Krankheit basieren, bieten einen detaillierten Einblick in die zugrundeliegende Molekularbiologie ausgewählter Krankheiten und in neuartige Behandlungsmodalitäten mit besonderem Fokus auf die Onkologie. Misserfolge in der Klinik und Validität von Targets, extrazelluläre Signale (endokrine - parakrine - autokrine; kombinierte) - Mechanismen der Signaltransduktion und Bestimmung des Schicksals einer Zelle - Intrazelluläre Signaltransduktion (durch Phosphorylierung und GTP-Bindung) - PD-1/PD-L1- und CTLA-4-Signale in Immunzellen - Molekulare Mechanismen von EMT - Ligandenbindung und Effektor-Spezifität von Rezeptorproteinen - Acetylcholin: Das gleiche Signal kann zu unterschiedlichen Wirkungen in Zellen verschiedener Gewebe führen - Hormone: Kleine lipophile Moleküle und ihre intrazellulären Rezeptoren; hydrophile und lipophile Hormone und deren Zelloberflächenrezeptoren - Hormonrezeptoren (Retinoid-x-Rezeptor; PR-, GR-, AR- und ER-Rezeptoren) - Hashimotos Thyreoiditis, Morbus Basedow - Kernrezeptoren - Prostaglandin (PG) Biosynthese (COX1, 2; COX-Inhibitoren) - Prostaglandin-Signaltransduktionswege - Insekten- und Schlangengift (PLA2) - Prostaglandine bei Brustkrebs und Endometriose (autokrine und parakrine Wirkungen von PEG2 und PEF2a - Zweiphasige Aktivierung von FGF-9 durch PGE2 - Phagozytische Fähigkeit von Makrophagen und PEG2 - StAR-Aromatase- und Aromatase-Inhibitoren - G-Protein-gekoppelte Rezeptoren - Ionenkanal-Rezeptoren - Tyrosinkinase-gekoppelte Rezeptoren - Rezeptoren mit intrinsischer enzymatischer Aktivität - EGFR (Mechanismen der EGFR-Dysregulation - Therapeutische Konzepte, Arten von Biomarkern - Molekulare Mechanismen der Onkogenabhängigkeit und Resistenzentwicklung in der Klinik - Kompensationswege beim Signalling von onkogenen Kinasen und Resistenz gegen zielgerichtete Therapien (EGFR, BRAF, SMO) - Phosphatasen mit dualer Spezifität: Kritische Regulatoren mit vielfältigen zellulären Zielen - Der Hedgehog- und Hippo-Weg in Entwicklung und Krankheit - Fusionsproteine von ALK und ihr Beitrag zur Tumorgenese - Tyrosinkinase-gebundene Rezeptoren - Mechanismen des Zelltods: Immunogener Zelltod (ICD).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Prüfung und kurze Präsentation (5 Minuten, FlipChart) + Feedbackdiskussion

    Lehr- und Lernmethode

    Mündliche Präsentationen mit PowerPoint-Folien, Handzettel werden zur Verfügung gestellt (falls gewünscht), Kurzpräsentationen von Studierenden zu ausgewählten Themen (FlipChart); siehe auch „Assessment Methods“.

    Sprache

    Englisch

    Vaccine Development VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Vaccine Development VO

    Vortragende: Dr. Shailesh Dewasthaly

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden können die derzeit verwendeten Impfstoffe und die neusten Ansätze zur Entwicklung von Impfstoffen gegen bekannte und aufkommende Infektionskrankheiten darlegen und können dies erklären. Darüber hinaus können die Studierenden beschreiben, wie die Impfstoffe aus einer "industriellen Perspektive" entwickelt werden, und die Komplexität der Entwicklung von Impfstoffen bis hin zur ihrer Zulassung einschätzen. Die Wirksamkeit der Impfstoffe nach der Zulassung wird ebenfalls diskutiert. Die Studierenden erwerben ein vertieftes Verständnis der Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen vom Labor bis zu klinischen Studien, indem sie unabhängige Literaturrecherchen durchführen und diese Informationen mit unterstützenden Medien (Peer Teaching) kommunizieren, wobei aktuelle global bedeutende Impfstoffe als Beispiele verwendet werden.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter, Aufgabe und Präsentation

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung und aktive Mitarbeit

    Sprache

    Englisch

    Allergies & Autoimmune Diseases VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Allergies & Autoimmune Diseases VO

    Vortragende: Ao. Univ.Prof. Dr Lili Kazemi-Shirazi, FH-Prof.in Univ. Doz.in Dr.in Ines Swoboda

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Vorlesung werden die molekularen und zellulären Mechanismen von Allergien und anderen Überempfindlichkeitsreaktionen erklärt und die Symptome, Ursachen und Risikofaktoren allergischer Erkrankungen beschrieben. Darüber hinaus werden Vor- und Nachteile aktueller diagnostischer Tests und Therapiemöglichkeiten diskutiert und Strategien zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Allergien vorgestellt. Diese Vorlesung erklärt weiters die Pathomechanismen von Autoimmunerkrankungen und beschreibt Faktoren (wie genetische Prädisposition oder Umweltfaktoren), die die Entwicklung von Autoimmunität beeinflussen. Zusätzlich werden die Pathogenese, klinische Manifestation und die Behandlungsmöglichkeiten einiger ausgewählter Autoimmunkrankheiten (z. B. Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose) diskutiert. Darüber hinaus werden in dieser Vorlesung Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Allergien und Autoimmunkrankheiten beleuchtet.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    Computational Data Analysis ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Computational Data Analysis ILV

    Vortragende: Mag. Dr. Walter Glaser

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    1) Erarbeiten ausgewählter Kapitel der Bioinformatik (Next Generation Sequencing, ChIP-Seq, RNA-Seq), und
    2) Anwendung entsprechender bioinformatischer Werkzeuge zur Analyse der assoziierten Daten.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    100 % Protokoll einer RNA-Seq/ChIP-Seq Analyse

    Lehr- und Lernmethode

    Einleitungen und Erklärungen (Vortrag), Gemeinsame Übungen am Computer

    Sprache

    Englisch

    Drug Design VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Drug Design VO

    Vortragende: Dr. Klaus Rumpel

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Im Zentrum dieser Lehrveranstaltung steht der Wirkstoff und seine Interaktionen mit Targetproteinen. Behandelt werden Methoden zur Ermittlung von Proteinstrukturen und zur Charakterisierung/Quantifizierung von Protein-Ligand Interaktionen, sowie Strategien und Methoden zur Optimierung dieser Interaktionen (Lead Optimierung, Rational Design). Weiters werden Aspekte der Pharmakokinetik (ADME, Prodrugs) besprochen. Die Prinzipien werden an ausgesuchten Beispielen vermittelt.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung am letzten Tag der LV

    Lehr- und Lernmethode

    Frontalunterricht (Powerpoint-Präsentationen und downloads)

    Sprache

    Englisch

    Gene Therapy VO
    1 SWS
    2 ECTS

    Gene Therapy VO

    Vortragende: Ao.Univ.Prof. Dr. Dieter Klein, Dr.rer.nat. Christoph Metzner

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen der Gentherapie, Anwendungsmöglichkeiten der Gentherapie, Gentransfermethoden, Methoden zum Nachweis des Gentranfers, Besonderheiten der verschiedenen viralen Vektoren, Nicht-virale Vektorsysteme, Lenti-/Retrovirale Vektoren, Adenovirale Vektoren, Adeno-assoziierte virale Vektoren, Anwendungen der Gentherapie bei verschiedenen Krankheiten, Probleme und Zukunftsperspektiven.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Interaktive Vorlesung

    Sprache

    Deutsch

    Mass Spectrometry ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Mass Spectrometry ILV

    Vortragende: DI Dr. Johannes Stadlmann

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Im "hands on" Praktikum schneidet jede/r Studierende eine Proteinbande aus einem 4-20% SDS-PAGE (Tris/Glycin) Gradientengel aus. Reinigung, Reduktion und Alkylierung von Cysteinen, o/n Verdau mit Trypsin, am nächsten Tag spotten auf ein MALDI target, und Erstellen eines PMF Massenspektrums mit MALDI-TOF und MSMS Spektra der intensivsten Peptide. Anschließend Identifizierung des Proteins mittels Datenbank-basierten Suchalgorithmen.
    Im theoretischen Teil erfolgt eine Einführung in die Grundlagen der Proteomik: sample preparation & Fraktionierung (1D und 2D GE, HPLC, CE, SCX RP und affinity chromatography, Problematik Verunreinigungen zB Keratine, SDS, Salze). Erläuterung der Prinzipien der Massenspektrometrie: Ionenquellen (MALDI, ESI), Typen von Massenspektrometern (TOF, quadrupole, ion trap, FT ICR) und deren Kombinationen zB MALDI-TOF/TOF etc. Auflösungsvermögen R und Massengenauigkeit dm/m (ppm). Verbesserung derselbigen mittels delayed extraction & reflectron bei MALDI-TOF. Isotopic distribution, einfach und mehrfach geladene Ionen (ESI). PMF (peptide mass fingerprinting), Prinzipien der Datenbank basierten Analyse von Massenspektren. Collision induced dissociation CID, MS/MS Analyse und de novo Sequenzierung.
    Darüber hinaus erfolgt eine Einführung in die Methoden der quantitativen Proteomik sowie in die Analyse von post-translationalen Modifikationen, ebenso wie hinsichtlich Anwendungen der Massenspektrometrie (und anderer Technologien) auf weitere analytische Fragestellungen über die Proteomik hinaus, zB Metabolomik, Lipidomik, Medikamentenentwicklung und Umweltanalytik.
    Schließlich präsentieren die Studierenden ein Exposee mit ihren eigenen Ideen, wie sie eine spezifische analytische Fragestellung mit den im Kurs besprochenen Methoden beantworten würden.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Aktive Mitarbeit im Kurs, Resultat eines schriftlichen Tests und/oder einer mündlichen Prüfung, Evaluierung des Laborprotokolls und eines Exposees über ein potenzielles Forschungs-Projekt unter Verwendung von Massenspektrometrie

    Lehr- und Lernmethode

    Laborarbeit, Tutorial über alle theoretischen Inhtalte, Videomaterial, Datenanalyse am Computer, kritische Evaluierung der Daten.

    Sprache

    Englisch

    Master Project Seminar ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Master Project Seminar ILV

    Vortragende: FH-Prof. Mag. Dr. Beatrix Kuen-Krismer

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Lehrveranstaltung suchen die Studierenden eigenständig - mit Unterstützung der*des Masterarbeitskoordinator*in - ein Forschungsprojekt in einer inländischen oder ausländischen Life Science-Forschungseinrichtung bzw. -forschenden Unternehmen, welches vom Inhalt, Qualität und Dauer für eine qualitativ hochwertige Masterthesis passend ist. Die Studierenden erstellen gemeinsam mit dem direkten Betreuer/der direkten Betreuerin des Forschungsprojekts einen Projektplan für den Ablauf des Forschungsvorhabens. Der Plan beinhaltet die Projektziele, die Problemstellung und das zu verwendende Methodenspektrum.
    In Kleingruppen präsentieren die Studierenden ihrer Peergroup die ausgearbeiteten Pläne ihrer geplanten Forschungsprojekte sowie ihre Motivation dieses Forschungsprojekt durchzuführen. Die Gruppe diskutiert und reflektiert die präsentierten Problemstellungen, Strategien und Methoden, und gibt dazu ihr Feedback.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen &hellip;

    Sprache

    Englisch

    Molecular Immunology Lab UE
    3 SWS
    3 ECTS

    Molecular Immunology Lab UE

    Vortragende: Andrea Krames, BSc MSc, FH-Prof.in Univ. Doz.in Dr.in Ines Swoboda

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Im Labor für Molekulare Immunologie wird das theoretische immunologische Grundwissen vertieft und praktisch auf Forschungsprobleme aus der Allergieforschung angewendet. Die Studierende arbeiten in kleinen Gruppen von 2 bis 3 Personen an einer bestimmten Forschungsfrage. Als Team müssen sie den besten Weg zur Beantwortung der Forschungsfrage finden, müssen die Experimente mit modern immunologischen und molekularbiologischen Methoden wie ELISAs, SDS-PAGE, Immunoblots, PCR, Mikroskopie und Durchflusszytometrie planen und durchführen. Schließlich verfasst jeder Studierende ein Protokoll in der Form einer wissenschaftlichen Publikation, in dem der Hintergrund des Forschungsthemas zusammengefasst und die experimentelle Arbeit, die Ergebnisse und die Schlussfolgerung beschrieben werden.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter, Mitarbeit, Protokoll

    Lehr- und Lernmethode

    Labor

    Sprache

    Englisch

    Molecular Neurobiology VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Molecular Neurobiology VO

    Vortragende: Dr.phil. Dr. med.univ. Karl-Heinz Huemer

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden können folgendes erklären:
    Membranphysiologie, die Entstehung von Aktionspotentialen , die elektrotonische und saltatoriche Weiterleitung, Synapsen, wichtige Transmitter und sich ergebende pharmakologische Modulationen, zeitliche und räumliche Summation, prä- und postsynaptische Hemmung sowie, motorische Funktionen des Rückenmarks, Basalganglien, Kleinhirn und Kortex sowie durch Läsionen in diesen Regionen verursachte, und Störungen, und die Funktion der Sinnessysteme und die Struktur und Funktion des autonomen Nervensystems einschließlich der Auswirkungen auf wichtige Organe.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Englisch

    Molecular Pharmacology ILV
    2 SWS
    3 ECTS

    Molecular Pharmacology ILV

    Vortragende: Mag. Dr. Gerda Brunhofer-Bolzer, MSc.

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Diskussion der wichtigsten Angriffspunkte für Arzneimittel sowohl auf molekularer Ebene als auch ihrer Funktion als Regulatoren, die Prodrug-Strategie, Besprechung der am häufigsten verschriebenen Humanarzneimittel (z.B. Krankheitsbild, Wirkmechanismus, Nebenwirkungen).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung, Beurteilung der gestellten Aufgaben während des Kurses

    Lehr- und Lernmethode

    Jedes Themengebiet wird mit Hilfe entsprechender didaktischer Lehrmethoden sowie e-Learning Methoden den Studierenden vorgestellt um anschließend diese Informationen anzuwenden, z.B. im Rahmen von Diskussionen wissenschaftlicher Publikationen oder Fragestellungen, Gruppenarbeiten oder Präsentationen.

    Sprache

    Englisch

    Strategic Business Management ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Strategic Business Management ILV

    Vortragende: Mag. Dr. Michael Hähnle, Peter Tschuchnig

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Lehrveranstaltung ‘Strategic Business Management' ist auf vier Säulen aufgebaut.
    I) Unternehmensführung/ Projektführung und Management von Unternehmen und Projekten in der Industrie und/ oder in der akademischen Welt
    Die wichtigsten Treiber einer modernen Unternehmensführung werden behandelt (Innovation, Globalisierung, Marktdynamik usw.). Dieser Einstieg ermöglicht die Auseinandersetzung mit den Begriffen ‚Führung und Management‘, herausgestrichen werden dabei die Unterschiede. Aufbauend auf den Grundlagen des systemischen Denkens, die sich vor dem Hintergrund von Komplexität, Innovation und Veränderung zeigen, werden die Unterschiede zwischen ‚Arbeiten an einem System (Führung)‘ und dem ‚Arbeiten in einem System (Management)‘ erläutert und diskutiert. Pro-s/Kontras werden in unterschiedlichen Umfeldern ausführlich erarbeitet. Die verschiedenen traditionellen Managementstile werden mit Leadership Modellen verbunden und hinsichtlich Führung von Einzelpersonen und Führung von Organisationen (Teams) in einer dynamisch entwickelnden Branche zugeordnet.
    II) Strategisches Denken- Strategieentwicklung (Strategische Konzepte: von der Vision/ Mission bis zur Strategie) und ihre Elemente aus holistischer Sicht
    Die Ausgangslage dieses Kapitels bildet das Thema ‚Unternehmensidentität‘. Die Identität eines Unternehmens, die durch Vision, Mission und Unternehmenskultur bestimmt ist, gibt den Rahmen für die Strategie. Zur Orientierung wird als erstes die Vision und ihre wichtige Funktion für Organisationen und ihrer Individuen, die als Erfolgsfaktor für ‚Alignment‘ und Motivation dient, behandelt. Die Wirksamkeit von Visionen im Sinne von Positionierung, Top-Down-Umsetzung, Zielen und kontinuierlicher Kommunikation werden analysiert. Das Portier-Modell wird erläutert und verwendet, um verschiedene Strategietypen (z. B. Produktmarktstrategien (Ansoff), Wettbewerbsstrategien, Entwicklungsstrategien) darzustellen.
    III) Unternehmensführung aus operativer Sicht- Strategieimplementierung (Managementsysteme, Rahmenbedingungen, Indikatoren)
    Die Bedeutung, Merkmale und Elemente von Managementsystemen werden durch die Analyse verschiedener Modelle wie Balanced Scorecard, EFQM Model und / oder ISO 9001: 2015 erläutert und ausgearbeitet. Es wird aufgezeigt, wie eine Reihe von Maßnahmen, Prozessen und deren Ausrichtung auf die Organisation gerichtet ist, um die Unternehmensziele zu erreichen.
    IV) Ausgewähltes (adoptiertes) Unternehmen- Abschlussarbeit, indem die Studierende die Lernergebnisse der Kapitel I-III nutzen
    Die Lehrveranstaltung wird mit einer Abschlussarbeit über die strategische Analyse eines ausgewählten, „adoptierten“ Unternehmens. Die Studierenden analysieren alle relevanten Elemente eines Unternehmens (Vision, Mission, Werte/Kultur, Strategischer Ansatz und Ziele hinsichtlich Forschung, Produktportfolio, Personal, Markt, Vertrieb usw.) und leiten strategische Empfehlungen ab, um die strategische Position des Unternehmens im angestammten Markt zu festigen.
    Der gesamte Kursinhalt wird durch zukünftige Anforderungen sowie Trends und Entwicklungen in Bereich der Biotechnologie kritisch behandelt.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Bewertung der Ergebnisse der Gruppenarbeiten (Analyse und Verbesserungsvorschläge für ein ausgewähltes/adaptiertes Unternehmen). Einzelgespräche mit Studierenden vertiefend über die Arbeit ergeben die Möglichkeit zur Verbesserung der Qualität der Arbeit.

    Lehr- und Lernmethode

    Studierendenzentriertes Lernen: Projektarbeit in festen Gruppen, Präsentationen, teilweise Flipped-Classroom Ansatz, Diskussionen und schriftliche Übungen

    Sprache

    Englisch

    Toxicology Lab UE
    3 SWS
    3 ECTS

    Toxicology Lab UE

    Vortragende: Andrea Krames, BSc MSc, Dr.in Elisabeth Riegel

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Ein small molecule wird auf sein toxikologisches und therapeutisches Potential hin mit verschiedensten zellbasierten Testmethoden untersucht. Dabei werden sowohl die aktivierenden Effekte auf einen speziellen Pathway (Heat Shock Response Pathway) als auch das zytotoxische Potential in Abhängigkeit von der Konzentration bestimmt. Es steht den Studierenden eine breite Palette von verschiedenen Methoden zur Verfügung, die sie selbst auswählen u.a. Luciferase Reporterassays, Western Blot, qPCR, Durchflußzytometrie, ELISA, Viabilitätsassays.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Beurteilung der Arbeit im Labor, einer schriftlichen Überprüfung am Beginn, Nachbesprechung der Ergebnisse am Ende des Praktikums und der schriftlichen Protokollierung der Experimente.

    Lehr- und Lernmethode

    Praktikum mit selbstständiger Durchführung der Experimente.

    Sprache

    Englisch

    Tumour Biology VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Tumour Biology VO

    Vortragende: Assoc Prof.Dr Michael Grusch, Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mikulits

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Im Rahmen der LV wird den Studierenden ein Überblick über die Veränderungen und Störungen in der korrekten Regulation der Zellzyklusprogression, in der Induktion des programmierten Zelltodes und im Metabolismus, die zur malignen Transformation und letztlich zur Krebsentstehung führen, geboten. Anhand mehrerer Beispiele wird die Rolle der post-translationalen Proteinmodifikationen bei der Signaltransduktion gezeigt und hervorgehoben.
    Die Expression und Funktion der Tumorsuppressorgene und Proto-Onkogene wird besprochen sowie deren Veränderungen (Inaktivierung bzw. konstitutive Aktivierung), die maßgeblich bei der Tumorentstehung mitbeteiligt sind. Die Komplexität dieser Problematik wird durch die Kooperation und Mitwirkung mehrerer Pathways bei der Krebsentstehung dargestellt. Die Rolle der genetischen und externen Faktoren bei der Tumorgenese wird besprochen. Zusätzlich wird die Funktion bestimmter Gene bei der Metastasierung und bei der Angiogenese gezeigt.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Bewertung der aktiven Mitarbeit (offenes Feedback) und schriftliche Prüfung nach Abschluss der Veranstaltung

    Lehr- und Lernmethode

    Bewertung der aktiven Mitarbeit (offenes Feedback) und schriftliche Prüfung nach Abschluss der Veranstaltung

    Sprache

    Englisch

    Electives 3 (1 ECTS nach Wahl)

    Computer-Assisted Systems & Data Integrity ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Computer-Assisted Systems & Data Integrity ILV

    Vortragende: DI Dr. Timo Kretzschmar

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung in die Grundlagen der Validierung und des Betriebes computergestützter Systeme in der pharmazeutischen Industrie und das notwenige, regulierte Umfeld, um der aktuellen EU-Gesetzgebung zu entsprechen:
    • GxP Forderungen, die beachtet warden müssen
    • Qualitätsrisikomanagement
    • Qualifizierung / Validierung von Systemen
    • Abweichungs- und Änderungsmanagement
    • Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen
    • Angemessene Dokumentation
    • Zurechtfinden in einer multivalenten Arbeitsumgebung
    • Typische Beispielsysteme, dargestellt vom systemischen Standpunkt (ERP, MES, diverse Datenbanken, LIMS, Cloud-Systeme, Datenspeicherungs- und Aufbewahrungsssytsme und Prozeduren wie Backup und elektronisches Archivieren)
    • Praxisbeispiele als Kern von Erklärungen, angewendet auf gesetzliche Forderungen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Strategie

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung kombiniert mit Diskussion, basierend auf praktischen Beispielen

    Sprache

    Englisch

    Regulatory Affairs & Pharmacovigilance ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Regulatory Affairs & Pharmacovigilance ILV

    Vortragende: Mag. Alexander Ertl, Mag.pharm. Dr. Regina Lauer

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Regulatorische Angelegenheiten, die Hauptkontaktstelle zu den Gesundheitsbehörden und, Pharmakovigilanz, Patientensicherheit nach der klinischen Entwicklung, siehe Lernergebnisse für spezifische Details.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Interaktiver Vortrag mit Diskussionen

    Sprache

    Englisch

    Electives 4 (1 ECTS nach Wahl)

    Scientific Method: Drug Discovery SE
    1 SWS
    1 ECTS

    Scientific Method: Drug Discovery SE

    Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny, Dr.in Elisabeth Riegel

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit den Strategien der wissenschaftlichen Forschung. Anhand eines konkreten Fallbeispiels (in Drug Discovery) erarbeiten sie in einer Kleingruppe so eine Strategie, arbeiten sie anhand von konkreten Experimenten/Arbeitspaketen aus, beurteilen sie nach verschiedenen Kriterien (Kosten, Arbeitsaufwand, Effizienz, etc.) und präsentieren und präsentieren sie schließlich gemeinsam in der Gruppe.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Strategie

    Lehr- und Lernmethode

    Seminar

    Sprache

    Englisch

    Scientific Method: Immunology SE
    1 SWS
    1 ECTS

    Scientific Method: Immunology SE

    Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Marianne Raith, FH-Prof.in Univ. Doz.in Dr.in Ines Swoboda

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit den Strategien der wissenschaftlichen Forschung. Anhand eines konkreten Fallbeispiels (in Immunology) erarbeiten sie in einer Kleingruppe so eine Strategie, arbeiten sie anhand von konkreten Experimenten/Arbeitspaketen aus, beurteilen sie nach verschiedenen Kriterien (Kosten, Arbeitsaufwand, Effizienz, etc.) und präsentieren und präsentieren sie schließlich gemeinsam in der Gruppe.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Strategie

    Lehr- und Lernmethode

    Seminar

    Sprache

    Englisch

    Master Exam AP
    0 SWS
    2 ECTS

    Master Exam AP

    0 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Masterprüfung stellt die Abschlussprüfung des Masterstudiums vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat dar. Die Studierenden präsentieren ihre Masterarbeit in Form eines Vortrags. Die Studierenden werden zu ihrer Präsentation befragt und sie verteidigen die Inhalte und Schlussfolgerungen ihrer Masterarbeit. Sie werden zu Querverbindungen des Themas der Masterarbeit zu den relevanten Fächern des Studiums befragt. Die Studierenden reflektieren und diskutieren mit einem Fachpublikum aktuelle Forschungsthemen aus den Schwerpunkten des Masterstudiums.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Für die Präsentation der Masterarbeit werden bis zu 40 Punkte von dem Prüfungssenat vergeben. Für die anschließende Diskussion zur Präsentation werden bis zu 30 Punkte vergeben. Für die Diskussion aktueller Forschungsthemen aus den Schwerpunkten des Masterstudiums ebenfalls bis zu 30 Punkte vergeben. Die Summe dieser Punkte ergibt die Gesamtnote für die Masterprüfung.

    Lehr- und Lernmethode

    Aktivierende Methoden: Präsentation und mündliche Prüfung

    Sprache

    Englisch

    Master Thesis MT
    0 SWS
    28 ECTS

    Master Thesis MT

    0 SWS   28 ECTS

    Lehrinhalte

    Verfassen einer Masterarbeit in englischer Sprache.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Beurteilung durch Begutachter*innen.

    Lehr- und Lernmethode

    Labor- und Literaturforschung

    Sprache

    Englisch

     

    Unterrichtszeiten
    Mo bis Fr ganztägig; berufsbezogene Fächer teilweise am Sa

    Unterrichtssprache
    Englisch

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

    Semesterdaten
    Sommersemester 2022: 14. Februar 2022 bis 30. Juli 20223
    Wintersemester 2022/23: 5. September 2022 bis 4. Februar 20233

    3 Abhängig vom Laborunterricht

    Anzahl der Unterrichtswochen
    18 pro Semester

    Curriculum bis 2019
    Auslaufendes Curriculum


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Als Absolvent*innen sind Sie künftig hauptsächlich in Forschung und Entwicklung tätig. Sie können ein Life Science Doktoratsstudium an einer österreichischen oder internationalen Universität machen. Sie sind qualifiziert, um ein Labor oder Forschungsgruppen zu leiten. Darüber hinaus haben Sie das unternehmerische Know-how, selbst ein Start-up zu gründen. Sie arbeiten in folgenden Branchen und Bereichen:

    • Klassische Industriezweige (Pharma, Biotech, Medtech, Lebensmittel, etc.)

    • Medizinische Forschung (z.B. Tumorbiologie, Impfstoffentwicklung, degenerative Krankheiten)

    • Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von etablierten pharmazeutischen (Life Science) Firmen wie auch biotechnologische Start-Up Firmen

    • Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z.B.: Österreichische Akademie der Wissenschaften, IMP, AIT, IST, etc.), Fachhochschulen

      • Analytische Labors in Industrie und Kliniken

      • Veterinärforschung und -entwicklung

      • Behörden

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        Portrait einer jungen Dame in weißem Oberteil im Hintergrund Fenster und grüne Pflanzen

        „Wir sind Teil einer Start-up-Community“

        Sejla Salic, Studentin der Molekularen Biotechnologie, war eine von 18 Österreicher*innen, die unter 800 für eine Teilnahme am Start-up-Programm "Austria to Austin" der US-Botschaft ausgewählt wurden.

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        drei Wissenschafter in ihrem Labor in Harvard

        Der Harvard-Kick

        “Der Moment, in dem ich etwas entdecke, was außer mir sonst niemand weiß, das ist meine persönliche Mondlandung. Gleichzeitig ist es mir egal, wenn ein wissenschaftliches Experiment nicht sofort funktioniert, dann mach ich es eben nochmal“, beschreibt Georg Winter, wie er tickt. Vor über zehn Jahren studierte er Molekulare Biotechnologie an der FH Campus Wien und machte anschließend seinen Ph.D. am CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences. Nach Harvard zu gehen, war ein geplanter Zufall.

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        Studieren einfach gemacht

        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

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        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
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        Bücher und Laptop
        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        Start-up Service
        >
        Doktoratsservice
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer @ FH Campus Wien
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        Podium der Campus Lecture Veränderte Arbeitswelten
        21. November 2022

        Transformation der Arbeitswelt

        Der Fachbereich Packaging and Resource Management und der Fachverband PROPAK luden am 17. November zur Campus Lecture „Veränderte Arbeitswelten“. Dabei ging es von Wertewandel über Digitalisierung bis hin zu Flexibilisierung.

        • Applied Life Sciences
        • Networking
        • Technologien
        • Umwelt

        Kooperationen und Campusnetzwerk

        Wir arbeiten eng mit zahlreichen Biotech-Unternehmen, Universitäten wie der Universität Wien und Forschungsinstituten zusammen und haben ein starkes internationales Netzwerk. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für ein Auslandssemester, Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder Ihre berufliche Karriere. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Kontakt

        Studiengangsleitung

        Öffnungszeiten
        Mo.bis Do., 9.00-13.00 Uhr und 16.00-17.00 Uhr
        Fr., 9.00-13.00 Uhr

        Informationen zur Bewerbung
        biotechnologie@fh-campuswien.ac.at 

         

        Assistenz

        Mag.a Janina Agis-Blei
        Assistenz
        Favoritenstraße 222, F.3.21
        1100 Wien
        +43 1 606 68 77-3505
        +43 1 606 68 77-3509
        biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

         

        Lehrende und Forschende


        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        Nachhaltigkeit bei Verpackungen und bei der Herstellung von Organismen, oder etwa Allergieforschung auf der Zellebene – hier passiert zukunftsfähige Forschung.


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        Infofolder Molecular Biotechnology
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        Themenfolder Applied Life Sciences
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        10 Jahre Molekulare Biotechnologie
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