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Advanced Nursing Education

Masterlehrgang, berufsbegleitend

Überblick

Mit der evidenzbasierter Pflege verändern sich Ausbildungssystem und Forschung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Im Rahmen von Advanced Nursing Education qualifizieren Sie sich für Pflegepädagogik bzw. Hochschuldidaktik. Damit gehören Sie zu den PionierInnen, die für die Pflegepädagogik an Hochschulen verantwortlich sind. Die Schwerpunkte auf erweiterte klinische Pflegekompetenz  verknüpft mit evidenzbasierter Pflege und auf Pflegewissenschaft und -forschung verbindet diesen mit den weiteren Advanced-Nursing-Masterlehrgängen für Management und Lehre. Damit deckt die FH Campus Wien ein breites  Spektrum der höher qualifizierten Gesundheits- und Krankenpflege ab.

Masterlehrgang zur Weiterbildung nach § 9 FHStG

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Mag.a Eva Grabler, BA BA MA
Favoritenstraße 226, D.3.22
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4006
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Advanced Nursing Education (MSc)
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2018/19

1. Oktober 2017 bis 31. August 2018

Lehrgangsbeitrag

Einmalzahlung
€ 11.340,-*

+ ÖH Beitrag / Semester

Programm für das Open House am 17. November 2017

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Programm Advanced Nursing Education, Masterlehrgang

  • Info Point: Das Studiengangsteam informiert über Studium und Beruf
    08:00 - 18:00
    Festsaal - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag zu Studium und Beruf
    15:00 - 16:00
    D.3.23 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Success Stories: Mit Master-AbsolventInnen im Gespräch
    16:00 - 17:00
    A.-1.05 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Was Sie mitbringen

Sie wollen etwas in der Gesundheits- und Krankenpflege verändern und dort ansetzen, wo der Beruf beginnt, in der Ausbildung. Sie haben ein Berufsbild, das das Bewährtes miteinbezieht und an der Weiterentwicklung orientiert ist. Dafür möchten Sie Ihre bisherigen pflegerischen Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung verbinden und abwägen. In der evidenzbasierten Pflege erkennen Sie die Möglichkeit, die Pflege zu verbessern. Mit diesem Anspruch möchten Sie Menschen auf ihrem Weg in den Beruf begleiten und Erkenntnisse an sie weitergeben. Die Studierenden mit ihren verschiedenen Bedürfnissen stehen für Sie im Mittelpunkt der Lehre. Um sie bestmöglich zu unterstützen, sind Sie offen für die Methodenvielfalt in der Didaktik.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte Gesundheits-FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien, mit der im Rahmen eines Lehrverbundes zusammenarbeiten. Wichtige PartnerInnen aus der Praxis sind der Wiener Krankenanstaltenverbund und die Vinzenzgruppe. Im Zentrum stehen dabei innovative Lehrmethoden und Best-Practice-Beispiele aus der Lehre. Neben der Lehre engagieren wir uns in Forschung und Entwicklung. F&E-Projekte im Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflege bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung in der Praxis kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Auf Basis von Evaluationsstudien entwickeln wir Ausbildungsinhalte weiter oder untersuchen etwa, was "SimulationspatientInnen" als dritter Lernort bringen. Ein großes Potential liegt in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Pflegepädagogik bzw. Hochschuldidaktik
  • erweiterte klinische Pflegekompetenz verknüpft mit evidenzbasierter Pflege, Pflegewissenschaft und -forschung
  • Advanced-Nursing-Masterlehrgänge für Management, Lehre und Beratung fördern ein Netzwerk, das die gesamte Gesundheits- und Krankenpflege umfasst

Die FH Campus Wien ist die einzige Hochschule, die mit dem Bachelorstudium und den Masterlehrgängen für Advanced Nursing Counseling (Gesundheits- und Pflegeberatung), Advanced Nursing Practice (Management) und Advanced Nursing Education (Lehre) ein breites Spektrum der höher qualifizierten Gesundheits- und Krankenpflege abdeckt. Studierende und Lehrende haben so die Möglichkeit, sich über die Disziplinen und Standorte in Wien, Linz und Ried hinweg auszutauschen und zu vernetzen.

Ihre Spezialdisziplin ist die Hochschuldidaktik gemeinsam mit der Pädagogik. Ihre Aufgabe ist es, als Lehrende den Lernprozess aktiv zu begleiten und Studierende in Ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen. Mit Ihrer Expertise haben sie großen Einfluss auf die nächste Berufsgeneration. Sie vermitteln ihr einen innovativen Zugang zur Gesundheits- und Krankenpflege, der Wissenschaft und Berufspraxis verbindet.


Was Sie im Studium lernen

Der Masterlehrgang Advanced Nursing Education verknüpft folgende drei Kernbereiche:

  • Wissenschaft und Forschung: Aufbauend auf Forschungsfragen aus Lehre und Praxis analysieren, überprüfen und begründen Sie Forschungsergebnisse. Sie lernen, die Forschungsanwendung in der Lehre nachhaltig zu verankern und evidenzbasierte Forschungsergebnisse zu integrieren. Mit Ihrem Know-how über empirische Forschungsmethoden und Studiendesigns sowie Datenerhebungs- und -auswertungsverfahren können Sie bei Forschungsprojekten mitarbeiten.
  • Advanced Nursing Practice: Sie erweitern Ihre pflegewissenschaftlichen Kompetenzen und vertiefen Ihr in der Grundausbildung und durch Praxiserfahrung erworbenes Fachwissen. Darüber hinaus lernen Sie, fortschrittliche assessmentgestützte Handlungskonzepte in die Pflegepraxis zu integrieren. Die Schwerpunkte der Advanced Nursing Practice umfassen ausgewählte klinische Krankheitsbilder wie chronische Erkrankungen einschließlich Demenzerkrankungen, onkologische Krankheitsbilder sowie präventive und gesundheitsfördernde Themenfelder.
  • Education mit Schwerpunkt "Hochschuldidaktik": Sie erwerben die notwendigen theoretischen und praktischen Kompetenzen, um Lehr- und Prüfungsaufgaben wahrzunehmen. Dazu zählen Handlungskompetenzen, die Sie brauchen, um Lehr- und Lernprozesse zu gestalten, Leistungen zu überprüfen sowie methodisch-didaktische Konzepte im Hochschul- und Lifelong-Learning-Bereich (E-Learning, E-Teaching etc.) umzusetzen. Sie qualifizieren Sie sich für das Bildungsmanagement und für die Internationalisierung von Lehre und Forschung.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Advanced Nursing Practice ILV

Advanced Nursing Practice ILV

4 SWS
10 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen 1 ANP Fr. Kolbe

Einführung ANP - Definition
Geschichte und Entwicklung von ANP
Merkmale einer ANP
Rolle
Arbeitsfelder
Kernkompetenzen
Rollen und Praxisentwicklung einer ANP
Chancen und Bedarf
ANP einführen und unterstützen
Auswirkungen auf Pflege, Ärzte und Organisationen und Öffentlichkeit

ANP am Beispiel von Herzinsuffizienz Fr. Mag. Kolbe

Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz
Ist-Situation der Betroffenen systematisch erfassen, gezielte Maßnahmen planen
Assessmentinstrumente zur Erfassung von Selbstpflegeverhalten
nationale und internationale Ansätze zur Optimierung der Versorgung und Begleitung von Menschen mit Herzinsuffizienz (u. a. Heart Failure Disease management Programms, pflegegeleitete Herzinsuffizienzsprechstunden, Telenursing, Telemonitoring, Edukationsprogramme).
Inhalte der Herzinsuffizienzberatung.
Outcomeparameter und deren Grenzen und Möglichkeiten zur Messung der Effektivität von pflegerischen Interventionen bei Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz (u. a. health related quality of life, knowledge, activity level, depression).
Ergebnisse von Interventionsstudien in diesem Bereich kritisch zu betrachten

ANP am Beispiel Ethik
Mag.a Hiemetzberger

•Allgemeine Ethik: Klärung wesentlicher ethischer Begriffe und Positionen, die im beruflichen Kontext eine wichtige Rolle spielen
•Einführung in die Grundpositionen ethischer Urteilsbildung und Argumentation
•Angewandte Ethik: Werthaltungen und Wertekonflikte im Gesundheitswese, Berufskodizes und Verantwortungsbereiche
•Organisationsethik: Organisation kommunikativer Selbstreflexion
•Ethikberatung, Klinisches Ethikkomitee (KEK)
•Ethische Entscheidungsprozesse: Methoden und Modelle
•Falldiskussionen zur Bildung und Stärkung der Reflexions-, Urteils- und Argumentationsfähigkeit im inner- und interdisziplinären Dialog

ANP am Beispiel Darmkrebs (Dr.in habil. Maya Zumstein-Shaha) (Unterrichtssprache Englisch)
Kurze Einführung in die Bedürfnisse von verschiedenen Personengruppen mit Gesundheitsproblemen – Fokus Darmkrebs
Die Aufgaben und die Rolle der ANP in diesem Zusammenhang
Das ANP-Modell gemäss Hamric et al. (1) auffrischen
Das PEPPA-Framework auffrischen (2)
Vorstellen verschiedener Pflegetheorien (3, 4), die als Grundlage dienen können
Den Aufbau einer Rolle aufzeigen am Beispiel der ANP für Darmkrebs

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeiten: schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Präsentation, Diskussion, PBL, Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch

4 10
Bildungswissenschaft und Bildungstheorien ILV

Bildungswissenschaft und Bildungstheorien ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Überblick mit exemplarischer Vertiefung von theoretischen und methodischen Grundlagen sowie über Ansätze der Pädagogik (Bildungswissenschaft)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Didaktische Konzepte, einschl. Hochschuldidaktik ILV

Didaktische Konzepte, einschl. Hochschuldidaktik ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Didaktik als Berufswissenschaft der lehrenden Berufe, zur Etymologie und Begriffsbedeutung

Didaktik als Hochschuldisziplin

Didaktik und ihre Gegenstandstheorien – Zusammenhang von Theorien, Modellen und Konzepten
Aufgabe und Gegenstand von Didaktik, dabei Blick auf Spannungsfelder Reflexion vs. Handlungsorientierung, Theorie vs. Praxis

Geschichte der Didaktik (z.B. Comenius, Reformpädagogik)

Spezielle Didaktiken (z.B. Fachdidaktiken, Didaktik der Erwachsenenbildung)

Hochschuldidaktik

Didaktische Theorien und Modelle : Bildungstheoretische Didaktik, Lerntheoretische Didaktik, Konstruktivistische Didaktik) (siehe Bildungswissenschaft)

Wege zu einer persönlichen Didaktik

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeit

Lehr- und Lernmethode

seminaristisches Arbeiten

Sprache

Deutsch

2 4
Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 1 ILV

Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 1 ILV

2 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Lehr- und Lernprozessgestaltung

Prüfungsmodus

Unterricht planen, beschreiben, durchführen und reflektieren

Lehr- und Lernmethode

Seminaristisches ArbeitenSelbststudiumDurchführen eines Lehrentwurfes

Sprache

Deutsch

2 5
Lehrendenzentrierte Methodische Konzepte ILV

Lehrendenzentrierte Methodische Konzepte ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der lehrendenzentrierten Methoden
Grundlagen Lehrtechniken an der Hochschule

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Ende der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

LehrvortragLehrgesprächDiskussionLehrtechniken erklären, darstellen, aktivieren, etc.

Sprache

Deutsch

1 2
Vertiefung Pflegewissenschaft ILV

Vertiefung Pflegewissenschaft ILV

2 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

• Grundlagen der pflegewissenschaftlichen Inhalte insbesondere quantitativen und qualitativen Forschung
• Festigen der Kenntnisse des Forschungsprozesses
• Grundlagen von EBN
• EBN-Prozess (inkl. Literaturrecherche anhand von Suchprotokollen)
• Erkennen von pflegerelevanten Problemen Gewinnung von Lösungsoptionen
• Kritische Bewertung von Studien und Fachartikel anhand von Checklisten

Prüfungsmodus

Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

VortrageLearningselbstorganisiertes Arbeiten

Sprache

Deutsch

2 5
Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Wissenschaftliches Arbeiten ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der wissenschaftliche Arbeitsprozess:
Planung
Vorbereitung
Themenabgrenzung / Materialauswahl (Schwerpunkt: Online-Recherche)
Materialauswertung
Manuskript
Ergebnisgestaltung
Veröffentlichung (Schwerpunkt: Wissenschaftliche Aufsätze)
Präsentation

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

LehrerInnenvortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Präsentation

Sprache

Deutsch

1 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Englische Fachliteraturarbeit und Fachenglisch ILV

Englische Fachliteraturarbeit und Fachenglisch ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Topics Covered:

1.Presenting in English
2.English for Teachers
3.Medical English
4.Academic English
5.Creativity in the Classroom

Prüfungsmodus

50% Presentation50% Classroom PerformancePresentation: 24 March 2017In pairs, find a topic that you would like to teach in your class. Prepare the lesson materials for the students and the lesson plan. Present and explain your lesson plan in class; expected duration: 15 minutesUse PowerPoint or prezi. Be creative!

Lehr- und Lernmethode

Discussions, role plays, pair work, group work & various communicative activities; working with specific texts

1 2
Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 2 ILV

Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 2 ILV

3 SWS
7 ECTS

Lehrinhalte

Lehrprozesse planen und gestalten
- Lehrentwüfe entwickeln
- Lernvoraussetzungen einschätzen
- Ziele setzen und sequenzieren
- Geeignete Lehrkonzeptionen wählen
- Geeignete Methoden auswählen
- Geeignete Medien auswählen
- Lehrentwürfe ausarbeiten
- Methodentraining - Umsetzung des zweiten Lehrentwurfes in einer Lehrsituation an der FHCW

Ausgewählte Lehrtechniken in der Praxis
- Problemzentrierte Lernszenarien
- Fallstudien
- Gruppenpuzzle und Kleingruppensettings
- PQ4R Methode
- Pro-Kontradiskussionen
- Rollenspiele
- Fishbowl
- Lernteam-Coaching
- Lehr-Lernvertrag

Auch möglich:
- Lehrtechniken in der Praxis: Sachverhalte darstellen und erklären; Lernhandlungen anregen, organisieren und begleiten, Gespräche führen (Fragen stellen und Impulse geben), Aufgaben formulieren, Lernergebnisse sichern
- Ev. Teamteching

Feedback durch eine Mentorin/ausgebildete Lehrperson

Prüfungsmodus

>Lehrentwurf>Reflexion >Methodentraining: Umsetzung des zweiten Lehrentwurfes in einer Lehrsituation an der FHCW

Lehr- und Lernmethode

Unterschiedliche Methoden

3 7
Lehrendenprofessionalisierung 1 ILV

Lehrendenprofessionalisierung 1 ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Diversitätssensibles und -kompetentes Lehren und Umgang mit sozialer Vielfalt als berufliche Schlüsselqualifikation und Merkmal professioneller Lehre.

Die Strategien des ‚Diversity Management’ fördern den Umgang mit sozialer Vielfalt in Organisationen und Institutionen wesentlich. In etlichen Organisationen angefangen von Hochschulen bis hin zu Gesundheitseinrichtungen werden sie daher eingesetzt um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Bezug auf Individuen wie Gruppen zu fokussieren.

Welche Aspekte gilt es im Sinne einer professionellen Lehrendentätigkeit in Bezug auf Diversität im Gesundheitswesen miteinzubeziehen? Welche Handlungs- bzw. Implementierungsfelder für Diversity Management lassen sich in Studium und Lehre identifizieren und fokussieren? Welches sind zentrale Kompetenzdimensionen und didaktische Herausforderungen im Rahmen diversitysensibler Lehre? Wie können diversitygerechte Lernaufgaben gestaltet werden?

Alle diese Fragen werden im Rahmen des Seminars sowohl auf inhaltlich-theoretischer Ebene thematisiert als auch auf praktisch-reflexiver Ebene bearbeitet. So wird auf interaktive Weise das Ziel verfolgt theoretische Grundlagen sowie alternative Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsansätze kennenzulernen und die eigene Diversitykompetenz zu erhöhen um (zukünftige) berufliche Tätigkeiten – insbesondere Lehrtätigkeiten – in all ihrer Vielfalt wahrnehmen sowie gestalten zu können.

Prüfungsmodus

Interaktive Lehrveranstaltung, in der aktive Mitarbeit, Literaturlektüre, Rechercheaufgaben, Präsentationen und die eigenständige Erstellung von Texten beurteilt wird.

Lehr- und Lernmethode

In der Lehrveranstaltung werden Vortrag, interaktive Methoden, Einzel- und Gruppenarbeiten, Diskussions- und Reflexionselemente, Literaturlektüre, Rechercheaufgaben sowie das eigenständige Verfassen von Abhandlungen einander ergänzen.

Sprache

Deutsch

1 2
Leistungsfeststellung und -beurteilung ILV

Leistungsfeststellung und -beurteilung ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Leistungskultur
•Theorien zur sozialen Wahrnehmung
•Selbst- und Fremdwahrnehmung
•Verfälschungsmechanismen
•Feedback-Kultur
•Angst vor Leistungsbeurteilung

Leistung
•Problematik des Leistungsbegriffs
•Gesetzliche Grundlagen der Leistungsfeststellung, -beurteilung
•Formen/Funktionen der Leistungsfeststellung, -beurteilung
•Massstäbe und Kriterien der Leistungsfeststellung, -beurteilung
•Durchführen von Leistungsbeurteilungen - Designs zur Leistungsfeststellung und -beurteilung
•Neue Formen der Leistungsbeurteilung
•Portfolio – ein Entwicklungsinstrument für selbst bestimmtes Lernen

Prüfungsmodus

Mündliche EndprüfungPräsentation plus vertiefende Fragen

Lehr- und Lernmethode

seminaristisches Arbeiten

Sprache

Deutsch

1.5 3
Lernendenzentrierte Methodische Konzepte 1 ILV

Lernendenzentrierte Methodische Konzepte 1 ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Inhalt:
> Theoriehintergrund, Voraussetzungen, Ziele und Planung ausgewählter lernendenzentrierter Methoden (z.B. Projektmethode);
> Genese des handlungs- und lernzentrierten Ansatzes;
> Möglichkeiten und Grenzen von Selbststeuerung und Lernzentrierung;
> Implikationen und Bedingungen der Lernzentrierung im Hochschulbereich.
Ausgewählte methodische Konzepte:
> Problemzentrierte Lernszenarien;
> Fallstudien;
> Gruppenpuzzle und Kleingruppensettings;
> PQ4R-Methode;
> Pro-Kontra-Diskussionen,
> Rollenspiele,
> Fishbowl;
> Lernteam-Coaching, Lehr-/Lernvertrag;
Feedbackmethoden

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Methodenvielfalt

1.5 3
Personenbezogene Education, Counseling, Kommunikation ILV

Personenbezogene Education, Counseling, Kommunikation ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Education:
Schwerpunkt auf Präsentationstechnik und pädagogisierte Vermittlung von Themen
> verbale und non-verbale Darstellunggen
> Vor- und Nachteile verschiedener Medien im Einsatz für Präsentationen
> Tipps und Tricks zur Vorbereitung und Gestaltung von Präsentationen
> Ausgewähltes zur Körpersprache
> Zum Warum und Wie von Visualisierungen und anderen kreativen Methoden
> Grundlagen von Lernprozessen und Lerntypen
> Lernmotivation aus pädagogischer Sicht

Counseling:
Schwerpunkt auf kooperative und kollegiale Beratung (Menschenbild, Grundhaltungen, Techniken)
> Grundlagen verschiedener Beratungskonzepte (klientenzentrierte, systemische, kooperative und kollegiale Beratung)
> Techniken und Anwendungsmöglichkeiten von Beratungskonzepten
> Gegenüberstellung verschiedener Menschenbilder (humanistisches vs. konstruktivistisches Menschenbild) und damit verbundener Grundhaltungen
> Rollen der BeraterInnen und Rollen der Ratsuchenden
> Voraussetzungen und Bausteine für erfolgreiche Beratungsgespräche

Diversity:
> Diversität als Parameter vor dem Hintergrund des Berufsfeldes
> Kommunikationsfelder im beruflichen Kontext, Beratungssettings, Individualität im Fokus

Prüfungsmodus

> Immanenter Prüfungscharakter(Counseling: Bearbeitung von Beratunsgssituationen in der Kleingruppe)

Lehr- und Lernmethode

Education:> Methodischer Wechsel zwischen Vortrags-, Erarbeitungs- und Reflexionsphasen> Übungen zur Festigung von PräsentationstechnikenCounseling:> Methodischer Wechsel zwischen Vortrags-, Erarbeitungs- und Reflexionsphasen> Übungen zur Festigung von Beratungskompetenzen> FallbeispieleDiversity:> Vortrag> Gruppenarbeit> Selbstreflexion> Kollegiale Beratung> Audivisuelle Medien

2 4
Pflege und chronische Krankheiten ILV

Pflege und chronische Krankheiten ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Modelle der chronischen Krankheit
Grypdonck
Verlauf und Bewältigung von chronischer Krankheit – Modell Corbin, Strauss
Leben mit chronischen Krankheiten
Bedeutung der chronischen Krankheit für Betroffene, Angehörige
Lebensqualität und chronische Krankheit
HIV/AIDS
Chronische Krankheit und Krankheitserleben
Chronische Krankheit und Krankheitsbelastung
Symptombewältigung - Symptommanagement

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Interaktive SeminarformPBLGruppenarbeiten - ImpulsreferatPräsentationMoodle

Sprache

Deutsch

1.5 3
Qualitative Methoden ILV

Qualitative Methoden ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

•Grundlagen der qualitativen Forschung
•Planung und Ablauf qualitativer Forschungsstrategien
•Erhebungsmethoden (Schwerpunkt narratives Interview und Beobachtung)
•Auswertung nach Mayring und Ergebnisdarstellung der erhobenen Daten

Prüfungsmodus

• Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung

Lehr- und Lernmethode

• Vortrag• eLearning Sequenzen über Lernplattform• Planen, Erarbeiten und Durchführen eines "Projektes"• selbständige Durchführung qualitativer Erhebungsmethoden, Auswertung und Ergebnisdarstellung

Sprache

Deutsch

1.5 3
Quantitative Methoden ILV

Quantitative Methoden ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der quantitativen Sozialforschung
•Forschungsdesigns
•Stichprobenziehung
•Konstruktion eines Fragebogens

Prüfungsmodus

70% abschließende schriftliche Prüfung20% Übungsaufgaben10% Mitarbeit, GruppenarbeitenFür eine positive Beurteilung müssen mindestens 60% erreicht werden.

Lehr- und Lernmethode

•Kurze Theorieinputs•Gemeinsame Erarbeitung von wesentlichen Schritten der quantitativen Forschung•Gemeinsames Erarbeiten eines Fragebogens•Gruppenarbeiten•Eigenständige Erarbeitung von Übungsaufgaben im Team (zwischen den Übungseinheiten)

Sprache

Deutsch

1.5 3

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bildungsmanagement ILV

Bildungsmanagement ILV

3 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Mag. Andrea Jindra:

* Überblick - Was ist Bildungscontrolling? Einsatzfelder in der Praxis
* Von der Bildungsbedarfsanalyse zur Planung hin zum Transfer des Gelernten in die Praxis
* Die Instrumente des Bildungscontrollings
* Kennzahlen ermitteln
* Zufriedenheit messen, Erstellung, Auswertung und Interpretation von Feedbackbögen
* Lernerfolg überprüfen - Wie lassen sich Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen messen?
* Transfererfolg sicherstellen - Instrumente und Methoden zur Transfersicherung
* Unternehmenserfolg und Return-on-Investment - Was lässt sich überhaupt messen und evaluieren?
* Evaluierungsinstrumente in der Praxis: Ein Überblick über Testsysteme, Potenzial- und Kompetenzmessungsverfahren
* Qualität von Lern- und Lehrangeboten: Wie lässt sich Qualität "messen"?
* Internationale Standards


Dr.in Susanne Huss:
Strategisches Bildungsmanagement
> Phasen des Bildungsmanagementprozesses und deren praxisrelevante Anwendung
> Steuerung von Bildungsprozessen
> Personalmanagementinstrumente im Bereich von Bildungseinrichtungen
> Auswirkungen von Bildungsprozessen auf berufliche Veränderungen
> Qualitätsmanagement in Bildungseinrichtungen

Operatives Bildungsmanagement
> Durchführung von Bildungsbedarfsanalysen
> Planung, Organisation und Durchführung von Bildungsmaßnahmen unter ökonomischen und pädagogischen Grundsätzen
> gezielter Einsatz von Qualitätssicherungsmaßnahmen
> Entwicklung von Marketingkonzepten

Prüfungsmodus

-Mitarbeit im Seminar und schriftliche Arbeit (Huss)-schriftliche Prüfung (Jindra)

Lehr- und Lernmethode

Impulsvorträge, Gruppenarbeiten, Diskussionen

Sprache

Deutsch

3 6
Bildungspolitik und Hochschulrecht ILV

Bildungspolitik und Hochschulrecht ILV

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

a. Bildungspolitik: Entwicklung des Schulsystems in Österreich; Lehrerausbildung; differenziertes Schulsystem - Ganztagsschule; Vergleich mit skandinavischen Ländern (PISA-Studie); innenpolitische Situation; verwaltungstechnische Struktur; Bologna-Prozess; Lissabon-Strategie; das österreichische Hochschulsystem; der Fachhochschulsektor – Entwicklung und Ausbau;

b. Hochschulrecht: Entwicklung und Überblick der gesetzlichen Grundlagen im österreichischen Hochschulbereich; Universitätsgesetz; Fachhochschulgesetz; Studien- und Prüfungsordnungen;

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

vorwiegend Vortrag

Sprache

Deutsch

2 3
Curricula- und Lehrplanentwicklung SE

Curricula- und Lehrplanentwicklung SE

1 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

>Einführung in Curricula und Lehrpläne
>Curriculumvarianten (Minimal., Einfach-, Standard- und Integrierte Ausbildungscurricula, Lernfedkonzept)
>Exemplarische Darstellung von Curriculumvarianten
>Curriculare Elemente (Qualifikationsprofile, Studienpläne, Modul- und Lehrveranstaltungsbeschreibungen)
>Didaktisch-methodische Konzepte
>Akkreditierung und Qualitätssicherung

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeit: Erstellung einer Curriculumsequenz zu einem selbstgewählten Thema

Lehr- und Lernmethode

>Inputs, Diskussionen, Gruppenarbeiten, Selbsterarbeitung

Sprache

Deutsch

1 4
Forschungsbasierte Pflegepraxis ILV

Forschungsbasierte Pflegepraxis ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der Begriff Forschungsanwendung in der pflegerischen Praxis wird in der LV umfassend besprochen. Dazu werden auch hemmende und fördernde Faktoren der Forschungsanwendung diskutiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Vorstellung ausgewählter Implementierungsmodelle und deren Schwerpunkte.
Beispielhaft wird anhand aufbereiteter Forschungsergebnisse eine Implementierungsplanung durchgeführt.

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung Ausarbeitung einer Implementierungsplanung

Lehr- und Lernmethode

VO Seminar mit: theoretischem Input mit Powerpointpräsentation, Diskussionen, Gruppenarbeiten, Kurzpräsentationen, Bearbeiten von wissenschaftlicher Literatur

1 2
Gesundheitsförderung und Prävention ILV

Gesundheitsförderung und Prävention ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Epidemiologie
Lebensstil und Gesundheit
Leiblichkeit, Körperlichkeit
Gesundheitskompetenz
Österreichisches Gesundheitswesen
Betriebliche Gesundheitsförderung
Public Health

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Präsentation

Sprache

Deutsch

2 4
Lehrendenprofessionalisierung 2 ILV

Lehrendenprofessionalisierung 2 ILV

0.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Im zweiten Teil der LV wird auf wesentliche theoretische Grundlagen der Professionalisierung von Lehrenden eingegangen. Was bedeuten Begriffe wie Lernen, Bildung, Lehren, Didaktik usw. und welche praktische Relevanz haben diese Aspekte in der Ausbildung von Pflegenden? Zudem widmen wir uns neuen Erkenntnissen der Professionalisierungsforschung und setzen diese mit eigenen Lehrerfahrungen und -erwartungen in Beziehung.

Prüfungsmodus

Schriftliches Lehrveranstaltungsfazit anhand von Reflexionsfragen.

Lehr- und Lernmethode

Impulsvorträge, Gruppenarbeiten, Lektüre und Diskussion

Sprache

Deutsch

0.5 2
Mediendidaktik und Medienpädagogik ILV

Mediendidaktik und Medienpädagogik ILV

1 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung soll in die Grundzüge der Mediendidaktik eingeführt, das Problemfeld der Konzeption medialer Lernangebote eröffnet und die praktische Umsetzung einer multimedialen Lernumgebung erprobt werden. Darüber hinaus werden relevante Lerntheorien im Bereich Mediendidaktik und Medienpädagogik erörtert. Das so erarbeitete Überblickswissen soll in einem konkreten Umsetzungsszenario angewandt werden.

Prüfungsmodus

•Bearbeitung von Aufgabenstellungen in den Präsenzterminen•Teilnahme und Bearbeitung von Aufgabenstellungen in der Online Phase im Moodlekurs•Analyse und Präsentation eines Lehrkonzeptes unter besonderer Berücksichtung eingesetzter Medien

Lehr- und Lernmethode

Blended Learning => Präsenz und OnlinephaseVirtuelle TeamsPeerfeedback bzw. LerntandemsThink, Pair, Square Share Aktivitäten

Sprache

Deutsch

1 3
Projekt- und Qualitätsmanagement PSE

Projekt- und Qualitätsmanagement PSE

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Mag. Boldrino:
Grundlagen des Projektmanagements; Projektmanagement-Teilprozesse; phasenorientierter Einsatz ausgewählter Projekt-Management-Methoden; Projektdefinition und Projektumfeldanalyse; Projektplanung und Projektorganisation; Kommunikation in Projekten; Einführung ins Projektcontrolling; Projektabschluss; Projektplanerstellung

Dr. Schrems:
Qualitätsmanagement und systematische Qualitätsarbeit - Grundlagen, Modelle und Methoden
Historische Entwicklung, Akteure und ihre Interessen
Rechtliche Rahmenbedingungen
Qualitätsstrategie im österreichischen Gesundheitswesen
Qualitätsarbeit in der Pflege
Messinstrumente und Indikatoren der Pflegequalität
Professionalisierung und Pflegequalität

Prüfungsmodus

Erstellung diverser ProjektpläneSeminararbeit/Teilnahme an der LVSchriftliche Hausarbeit zur Anwendung / Umsetzung eines ausgewählten Qualitätsinstruments.

Lehr- und Lernmethode

Mag.a Boldrino:Wechselnde Plenum und Gruppenarbeiten. Ausarbeitung von eigenen Beispielen und Projektplänen, Reflexion, Präsentation.Dr. Schrems:Theoretischer Input zu zentralen Themen der LehrveranstaltungÜbungen in Kleingruppen zur Anwendung von InstrumentenReflexionen im Plenum

Sprache

Deutsch

2 4
Statistik UE

Statistik UE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Wiederholung statistischer Grundbegriffe
•Datenniveaus
•Datenmanagement

Grundlagen der deskriptiven Statistik
•Häufigkeiten, Kreuztabellen
•Statistische Kennzahlen
•Zusammenhangsmaße

Grundlagen der schließenden Statistik
•Konzept der Signifikanz
•Chi-Quadrat-Test
•Gruppenvergleichstests (T-Test, U-Test, ANOVA, etc.)
•Korrelation

Prüfungsmodus

70% abschließende schriftliche Prüfung20% Übungsaufgaben10% Mitarbeit, Gruppenarbeiten Für eine positive Beurteilung müssen mindestens 60% erreicht werden.

Lehr- und Lernmethode

•Kurze Theorieinputs•Gemeinsame Erarbeitung von Beispielen in SPSS•Gemeinsame Interpretation von statistischen Ergebnissen•Gruppenarbeiten•Eigenständige Erarbeitung von Übungsaufgaben im Team (zwischen den Übungseinheiten)

Sprache

Deutsch

1 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
eLearning & eTeaching PSE

eLearning & eTeaching PSE

4 SWS
7 ECTS

Lehrinhalte

Im Zuge der LV werden folgende Inhalte behandelt:

Basiswissen E-Learning und E-Teaching Technologien in der Lehre
Konzepte des Blended Learning
Basiswissen und Grundkenntnisse im Umgang mit Learning Management Systemen
Web 2.0 Werkzeuge und WIKIs in der Lehre
Vortragsaufzeichnungen mit Desktoprecording

Prüfungsmodus

Überwiegender Workload in der Onlinephase !Aktive Teilnahme in der Onlinephase (Bearbeitung eines Wikis - eModerationkurs in Moodle - Erstellung und Teilnahme an einem Blended Learning Kurses auf der Lernplattform)Präsentation der Lernergebnisse in Lerntandems und im PlenumAktives Peerfeedback

Lehr- und Lernmethode

Blended Learning Szenario mit Flipped ClassroomSelbstangeleitetes Lernen in kollaborativen Teams in der Fernlehrephase und Präsentation und Diskussion der Ergebnisse in der Präsenz.GruppenpuzzlePeerfeedback

Sprache

Deutsch-Englisch

4 7
Internationalisierung in Lehre und Forschung ILV

Internationalisierung in Lehre und Forschung ILV

1 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Methoden der Internationalisierung:
Identifikation von Internationalisierungsmethoden
Erhebung von Internationalisierungsbedarf in Lehre und Forschung
Umsetzung von Internationalisierungsideen
Internationalisierungsprojekte:
Projektkonzeption (Formulierung von Projektzielen, Maßnahmen zur Zielerreichung, erwartete Ergebnisse, Indikatoren zur Zielerreichung, Bestimmen des Mehrwertes) und
Projektpräsentation
Hauptantragsschienen nationaler und europäischer Bildungs- und Forschungsprogramme
Geltende Richtlinien zur Durchführung entsprechender Projekte
Antragsstellung [Erasmus+: key action 1: Mobilität, key action 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und bewährten Verfahren (Unterstützung von strategischen Partnerschaften)]

Prüfungsmodus

Aktive Mitarbeit in der Präsenzphase; Erstellung eines Internationalisierungskonzepts in Einzel- oder Gruppenarbeit (2 Seiten pro Person) für einen selbst gewählten Bereich und Präsentation des Konzepts

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Teamarbeiten, Reflexion

Sprache

Deutsch

1 3
Masterthesis Begleitseminar SE

Masterthesis Begleitseminar SE

0.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen des Seminars werden Masterarbeiten im Hinblick auf ihre inhaltliche und wissenschaftliche Gestaltung dargestellt und diskutiert.

Prüfungsmodus

Beteiligung an der Gruppendiskussion, Präsentation der MasterarbeitenDiskussion

Lehr- und Lernmethode

Die Lehrveranstaltung wird in seminaristischer Form abgehalten. Methodisch wird mit Diskussionen, in Gruppen, mit Literatur und Präsentationen gearbeitet.

Sprache

Deutsch

0.5 2
Masterthesis MT 0 18

Unterrichtszeiten
1–2 mal pro Monat geblockt Do, nachmittags bzw. Fr bis Sa, ganztägig

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Karrierechancen

Sie haben im gehobenen Dienst für die Gesundheits- und Krankenpflege bereits erste Berufserfahrung gesammelt. Mit diesem Masterlehrgang können Sie als Lehrende das Praxisfeld mitgestalten und die evidenzbasierte Pflege unterstützen. Sie arbeiten in der Lehre vor allem an Fachhochschulen und Universitäten. Zu Ihren zentralen Aufgaben gehört es, Curricula zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Studierenden und Lehrenden können Sie auch Lehr- und Lernberatung anbieten. Neben der Lehre engagieren Sie sich in der Forschung oder sind im Informations-, Wissens- oder Bildungsmanagement aktiv. Sie arbeiten in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesen, zum Teil im Rahmen von Projekten oder in Leitungs- und Stabstellen.

  • Fachhochschulen, Universitäten
  • Fort- und Weiterbildungseinrichtungen des Sozial-, Gesundheits- und Pflegewesens
  • Einrichtungen des öffentlichen Bildungswesens
  • Zentren für Lehr- oder Lernberatung

Mag.a Daniela Durchschlag, BSc MSc
Master-Absolventin Advanced Nursing Education

Mein Ratschlag an Studieninteressierte ist, die Wahl eines Masterstudiums als Zukunftsinvestition nicht ausschließlich von den erhofften Karrierechancen abhängig zu machen, sondern primär von den Fragen "Wo sehe ich mich langfristig?" und "Wo liegen meine Interessen?".


Daniela Durchschlag ist hauptberuflich Lehrende im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien.

Daniela Durchschlag im Gespräch

Kosten

Der Lehrgangsbeitrag wird nach den tatsächlichen Kosten festgesetzt. Um ihn zu bezahlen, können Sie zwischen drei Modellen wählen, die mit unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten verknüpft sind.

Zusätzlich zum Lehrgangsbeitrag zahlen Sie jedes Semester den ÖH-Beitrag (derzeit rund € 18,-).

Variante A

Dieses Modell geht davon aus, dass Sie den gesamten Lehrgang absolvieren und bezahlen. Die Kosten von € 11.340,- sind zu Beginn des Lehrgangs zur Gänze fällig.

Einmalzahlung: € 11.340,-
(rund 4 Wochen vor Beginn des ersten Lehrgangssemesters fällig)

Variante B

Dieses Modell bietet die Möglichkeit, den Lehrgangsbeitrag in 4 Raten à € 2.976,75 zu bezahlen. Wenn Sie den Lehrgang vorzeitig beenden, müssen Sie den Lehrgangsbeitrag dennoch in voller Höhe bezahlen.

Semesterrate: € 2.976,75
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig.)

Gesamtbetrag € 11.907,-

Variante C

Dieses Modell berücksichtigt die Möglichkeit, das Studium in jedem Semester beenden zu können und bietet sich für jene an, die sich die Option des vorzeitigen Ausstieges offen halten wollen.

Erstes, zweites, drittes Semester jeweils € 3.665,25
Viertes Semester € 2.045,25
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig)

Gesamtbetrag € 13.041,-

Kann ich mir mein Studium leisten?

Für Akademische Lehrgänge, Masterlehrgänge sowie für Kurse und Seminare können finanzielle Beihilfen beantragt werden.

Infos zu Förderstellen finden Sie unter Förderungen und Stipendien


Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Facheinschlägiger Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS oder
  • Diplom im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege + zusätzliche Leistungen (einschließlich allgemeiner Hochschulreife und Nachweis besonderer Leistungen/Weiterbildungen/Sonderausbildung nach individueller Prüfung und gegebenenfalls Auflagenerteilung
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Und vorangehende oder begleitende zweijährige Berufspraxis (Praxisbezug)

Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

Propädeutikum Pflegewissenschaft und -forschung

Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen. Die nächsten Termine sind im Juni 2018.

Zum Propädeutikum

Bewerbung

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde bei Namensänderungen
  • Reifezeugnis / Äquivalent
  • Bachelorzeugnis / Diplom / gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege / Kinder- und Jugendlichenpflege / Psychiatrischen Pflege
  • Zeugnisse von Sonderausbildungen und Weiterbildungen

Folgende Sonderausbildungen (gem. GUKG, BGBl. I Nr. 108/1997, §§ 66-72, i.d.g.F.) bzw. Weiterbildungen (gem. GuK-WV BGBl. II Nr. 453/2006, i.d.g.F.) im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege werden zur Anrechnung als Zugangsvoraussetzung berücksichtigt:

Sonderausbildungen:
> Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege
> Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
> Sonderausbildung in der Intensivpflege
> Sonderausbildung in der Anästhesiepflege Sonderausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie Spezielle
> Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege
> Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene
> Sonderausbildung für Lehraufgaben
> Sonderausbildung für Führungsaufgaben

Weiterbildungen:
> Pflegeberatung
> Basales und mittleres Management
> Sonstige nach individueller Prüfung

  • Fortbildungsliste
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf, Foto

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten. Wenn Sie außerordentliche Leistungen wie Sonderausbildungen vorweisen können, werden diese besonders berücksichtigt.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Mag.a Eva Grabler, BA BA MA
Favoritenstraße 226, D.3.22
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4006
F: +43 1 606 68 77-4009
pflege@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

Lehrende


> Psychisch erkrankte Jugendliche befragt

19.10.2017 // Cornelia Scheidtinger, Master-Absolventin Advanced Nursing Education, präsentierte in Bern beim 14. Dreiländerkongress Pflege in der Psychiatrie die empirischen Ergebnisse ihre Masterarbeit. Thema: Wie sehen psychisch erkrankte Jugendliche selbst ihr Gesundwerden? mehr


> Gesundheit von morgen ist der Rede wert

05.10.2017 // Die Drei-Länder-Tagung ‚Gesundheitsberufe – Wege in die Zukunft‘ ist eine internationale Diskussions- und Bildungsfläche für fachinteressiertes Publikum aus dem Gesundheitsbereich. Von 28. bis 29.9. diskutierten 244 Teilnehmende über die Herausforderungen von Gesundheitsprofessionals in der Zukunft. mehr


> Drink Smart ist Science Slam-Sieger

02.10.2017 // Der intelligente Trinkbecher punktete schon zum zweiten Mal. Diesmal holten sich die SlammerInnen bei der European Researchers´Night "be-SCIENCEd" am 29. September 2017 den Sieg. mehr

Termine

alle Termine

> Open House

17.11.2017, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), dem Vinzentinum Linz, Ried und Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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