Bachelorstudium

Molekulare Biotechnologie

Vollzeit

 

Molekulare Biotechnologie

Dieses naturwissenschaftliche Studium bietet eine breite praxisnahe Ausbildung in der medizinischen Biotechnologie. Die Studierenden lernen mit Hilfe molekularbiologischer Techniken die Ursachen von Erkrankungen zu analysieren und Wirkstoffe und neue Impfstoffe zu entwickeln. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der molekularbiologischen und humanorientierten Biotechnologie. Als Absolvent*in werden Sie biotechnologische Generalist*in mit unternehmerischen Kompetenzen und als wissenschaftlich/technischeR Assistent*in in Forschung und Entwicklung tätig.

Department
Applied Life Sciences
Thema
Technologien

Highlights

  • Schwerpunkt Medizinische Biotechnologie

  • F&E-Projekte in Kooperation mit Universitäten und Unternehmen: Allergien, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle

     

    Facts

    Abschluss

    Bachelor of Science in Natural Sciences (BSc)

    Studiendauer
    6 Semester
    Organisationsform
    Vollzeit

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,361

    + ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

    ECTS
    180 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung Wintersemester 2024/25

    01. Januar 2024 - 17. März 2024

    Studienplätze

    60

    1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester

    2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium (derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

    Perspektiven

    Alle Videos
    <
    >

    Wie werde ich Biotechnologe*in?

    "Für mich war das Coolste an meinem Studium der Stoff - denn ich fand es faszinierend zu lernen, wie die Molekularbiologie oder verschiedene zelluläre Abläufe funktionieren", erzählt Umar Mohammad, der das Bachelorstudium in Molekulare Biotechnologie an der FH Campus Wien absolviert hat.

    4:40

    Laborübungen in Molekulare Biotechnologie

    Carmen findet es besonders toll, das theoretische Wissen auch gleich in den praktischen Laborübungen anwenden zu können: "Das besondere Highlight ist, wenn man fremde Gene in Zellen einbringt und dann das Ergebnis unter dem Mikroskop betrachten kann."

    5:16

    Ausgezeichnete Leistung

    Mit dem Projekt "HexaCellExpansion", einem fiktiven Start-up im Bereich der medizinischen Biotechnologie, holte ein Studierendenteam der Molekularen Biotechnologie in er Lehrveranstaltung Projektmanagement den pma junior award 2018.

    3:55

    Vor dem Studium

    Biologie, Chemie und Mathematik gehören zu Ihren Stärken. Sie interessieren sich für Naturwissenschaften, für Medizin und damit verbundene Technologien. Dazu gehört auch die Bioinformatik. Mit viel Innovationsgeist hinterfragen Sie bestehende Anwendungen. Sie möchten sie weiterentwickeln und neue Technologien entdecken. Sie möchten Ihre manuellen Fähigkeiten im Labor einsetzen, um Menschen zu helfen. Sie denken strukturiert, gehen den Sachen gerne auf den Grund und haben die Geduld, dafür viele Schritte in Kauf zu nehmen. Es ist Ihnen bewusst, dass man alleine viel und im Team alles erreichen kann. Dass Englisch die Sprache der Life Sciences ist, weckt Ihren sprachlichen Ehrgeiz.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    Studienplatz = Laborplatz

    Teilen ist gut, aber bitte nicht den Laborplatz. Wir garantieren Ihnen Ihren eigenen.

    Gefragtes Wissen

    Was Sie hier lernen ist ausschlaggebend, um globale Probleme lösen zu können.

    International vernetzt

    Für ein Praktikum oder einen Job ins Ausland: mit Ihrem Studium bei uns der nächste logische Schritt.

    Um an der FHCW studieren zu dürfen, müssen Sie eine der hier aufgelisteten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Sie besitzen entweder die Allgemeine Hochschulreife oder eine Studienberechtigungsprüfung oder haben schon eine Studienberechtigungsprüfung für ein Studium an der Universität Wien abgelegt oder können eine einschlägige berufliche Qualifikation vorweisen. Eine Teilnahme am Aufnahmeverfahren ist in jedem Fall verpflichtend.

    • Allgemeine Hochschulreife:
      • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule
      • Berufsreifeprüfung
      • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      • Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. In Einzelfällen kann auch die Studiengangsleitung das Zeugnis anerkennen.
    • Studienberechtigungsprüfung (SBP)
      Folgende Pflichtfächer von Studienberechtigungsprüfungen für universitäre Studienrichtungen gelten - neben einem Aufsatz über ein allgemeines Thema (D) gemäß StudBerG - als Zugangsvoraussetzung für diesen Studiengang (Englisch und Deutsch auf CEFR Niveau B2):
    • Studienberechtigungsprüfungen für eine der folgenden universitären Studienrichtungen werden als Zugangsvoraussetzung anerkannt. Dabei orientieren wir uns an den durch die Universität Wien definierten Fachrichtungen und Studienberechtigungsprüfungen:

      • Naturwissenschaften: Biologie
      • Chemie
      • Ernährungswissenschaften
      • Pharmazie
      • UF Biologie und Umweltkunde
    • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen
      Die berufliche Qualifikation haben Sie in der Lehrberufsgruppe 1. "Chemielaborant*in und 2. Biologielaborant*in" (gilt für Deutschland und Schweiz).
      Notwendige Zusatzprüfungen für 1.: Biologie und Mathematik, für 2. Chemie und Mathematik.
      Nachweis über vorgeschriebene Zusatzprüfungen sind zu Beginn jenes Semesters zu erbringen in welchem Lehrveranstaltungen angesetzt sind, welche die Beherrschung des Stoffes der betreffenden Zusatzprüfung voraussetzen.
       

    Für Bewerber*innen aus dem Ausland gilt folgendes:

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

    Informationen zum Sprachnachweis Deutsch B2 siehe unter "Deutsch Sprachnachweis für ausländische Bewerber*innen".

    Im Studiengang Molekulare Biotechnologie stehen jährlich 60 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:4.

    Für eine vollständige Bewerbung müssen Sie folgende Dokumente als Scan bei der online Bewerbung hochladen:

    • Lebenslauf
    • Motivationsschreiben (max. eine Seite)
    • Vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Bewerbungsformular (nach Abschluss der online Bewerbung per E-Mail an biotechnologie@fh-campuswien.ac.at)
    • Geburtsurkunde
    • Staatsbürgerschaftsnachweis (Reisepass, Personalausweis, Aufenthaltstitel, …) 
    • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung (SBP)/ Nachweis der beruflichen Qualifikation (im Falle der ausstehenden Reifeprüfung bzw. SBP: Jahreszeugnis der 7. Klasse bzw. SBP-Teilzeugnisse, Maturazeugnis muss nach Erhalt umgehend nachgereicht werden.)
    • ggf. Bescheinigung des geleisteten Präsenz-, Zivildienstes
    • Verpflichtend bei Studienwechsler*innen (von anderen FHs oder Universitäten): Zeugnisse über abgelegte Prüfungen (Sammelzeugnis)
    • Portraitfoto
       
    • Bachelorzeugnis eines anderen Studiums wird nicht als Nachweis der Reifeprüfung anerkannt. Maturazeugnis ist verpflichtend hochzuladen.
    • Wenn Sie Studienwechsler sind, sind Sie verpflichtet Ihr Sammelzeugnis bei der Bewerbung hochzuladen. Andernfalls gilt Ihre Bewerbung als unvollständig und kann nicht weiter berücksichtigt werden.
    • Bewerber*innen, die eine Reifeprüfung aus dem Ausland haben (nicht AUT/deutsche CH/D/Südtirol) müssen einen Sprachnachweis B2 bis Bewerbungsfristende erbringen.
    • Ein nicht unterschriebenes Bewerbungsformular gilt als Ausschlussgrund aus dem Bewerbungsverfahren.
    • Nach Ende der Bewerbungsfrist besteht ausnahmslos keine Möglichkeit mehr auf eine Bewerbung.

    Deutsch Sprachnachweis für ausländische Bewerber*innen
    Bewerber*innen aus dem Ausland müssen einen Deutsch Sprachnachweis Level B2 innerhalb der Bewerbungsfrist erbringen3. Davon ausgenommen sind Bewerber*innen aus der deutschen Schweiz, Deutschland und Südtirol. Nachweise folgender Institutionen gelten: 

    • Österreichisches Sprachdiplom – ÖSD Zertifikat B2, 
    • Goethe Institut – Goethe Zertifikat B2
    • telc Deutsch B2
    • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer StudienwerberInnen DSH1
    • Test Deutsch als Fremdsprache (Test DaF), mindestens Niveau TDN 4 in allen Teilen
    • Sprachenzentrum der Universität Wien – Kurs und erfolgreich abgelegte Prüfung auf dem Niveau B2.2

    Die Sprachnachweise dürfen nicht älter als 3 Jahre sein.

    3Please note that the bachelor degree program is held in GERMAN only and foreign prospective students have to provide a German level B2 according to the CEFR within the registration period. 

    Bitte beachten Sie!
    Die Bewerbung läuft zur Gänze online ab. Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Halten Sie alle notwendigen Dokumente bereit. Die Bewerbung kann nicht abgeschlossen werden, wenn die als „Pflichtfeld“ markierten Dokumente nicht hochgeladen wurden. Das Reifeprüfungszeugnis muss nach erfolgreicher Absolvierung der Matura nachgereicht werden, spätestens bei Semesterbeginn. 

    Ihre Online-Bewerbung wird akzeptiert, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen hochgeladen haben. Beachten Sie bitte weiter, dass Sie frühestens NACH dem Ende der Bewerbungsfrist eine Einladung zum schriftlichen Eignungstest des Aufnahmeverfahrens erhalten. 

    Nach Abschluss Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine automatisch generierte Antwort E-Mail. Dieses ist Ihre Bestätigung über die erfolgreiche Bewerbung und berechtigt Sie zur Teilnahme am schriftlichen Eignungstest. Alle weiteren Informationen für das Aufnahmeverfahren entnehmen Sie bitte diesem E-Mail.

    Wichtig: Die Bewerbungsunterlagen werden auf Vollständigkeit geprüft. Bewerber*innen mit unvollständiger Bewerbung werden für das Aufnahmeverfahren nicht in Betracht gezogen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass während der Bewerbungsphase E-Mail-Anfragen aus organisatorischen und zeitlichen Gründen nur begrenzt beantwortet werden können. 

    Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

    • Ziel
      Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
    • Ablauf

      Wenn die Bewerbungsunterlagen vollständig eingelangt sind und den Zulassungsvoraussetzungen entsprechen, werden Sie zum ersten Teil des Aufnahmeverfahrens eingeladen. Der erste Teil ist ein computergestützter, schriftlicher Aufnahmetest vor Ort.

      In einem Multiple Choice Test wird das grundlegende (molekular-) biologische und chemische Basiswissen ermittelt, sowie die Fähigkeit zu logischem Denken (kognitives Wissen und mathematisches Verständnis) getestet. Teststoff: Das Wissen basiert auf den Büchern der 8. AHS Klasse und Allgemeinwissen. Gefragt sind Grundlagen in Mathematik und Chemie (AHS-Oberstufenwissen), und grundlegendes Wissen in Zellbiologie. Nicht relevant sind Botanik und Zoologie.

      Für den schriftlichen Aufnahmetest, der am Hauptstandort der FH Campus Wien stattfindet, ist Ihre persönliche Anwesenheit in Wien erforderlich.

      Nach positiver Absolvierung des schriftlichen Aufnahmetests, werden Sie zum zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens eingeladen, der als Online-Interview geplant ist.

      Das sind im Durchschnitt 120 Personen. Im Fokus stehen Motivation, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit, Berufsverständnis, etc. Das Interview wird mit einem Online-Meeting-Tool durchgeführt.

      Test und Gespräch werden mit Punkten bewertet und in eine Reihungsliste eingetragen.

    • Kriterien
      Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen oder auch eine erneute Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen erfolgt nach der Gewichtung der Ergebnisse des 
      • Aufnahmetests (60%) und des
      • Aufnahmegesprächs (40%)
      Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt Studienplätze anhand der Rankingreihe. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

    Die Teilnahme am Auswahlverfahren ist verpflichtend und kann nicht zu einem gesonderten Termin nachgeholt werden.

    Warteliste
    Aufgrund der erreichten Punkteanzahl im Auswahlverfahren werden Sie auch auf der Warteliste gereiht. Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren auf der Warteliste stehen, besteht für Sie die Möglichkeit, dass Ihnen durch Absagen und Nachrückungen ein Studienplatz nach Verfügbarkeit für das aktuelle Wintersemester angeboten werden kann. Dies erfolgt meist sehr kurzfristig und kann nicht im Vorhinein festgelegt werden. Wir bitten um Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen keine Auskunft über den aktuellen Platz gegeben werden kann und Sie umgehend informiert werden, sollten Sie einen Studienplatz angeboten bekommen.

    Absagen von Seiten des Studienganges
    Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren eine Absage erhalten, können Sie sich für das nächste Wintersemester erneut bewerben sobald das Bewerbungsfenster offen ist. Sie müssen sich dann erneut online bewerben, alle notwendigen Dokumente vorlegen und das komplette Auswahlverfahren erneut durchlaufen. 

    Zusagen
    Sie werden per Email über die Zusage für einen Studienplatz verständigt. Ihnen wird der Ausbildungsvertrag und diverse Verordnungen per Email zugeschickt. Den Vertrag haben Sie bis zur genannten Deadline unterschrieben zu retournieren um Ihren Ausbildungsplatz zu sichern und anzunehmen. Die Rechnung für den Studienbeitrag wird Ihnen separat von der Buchhaltung zugeschickt, das kann einige Zeit dauern. Der Stundenplan wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen VOR jeweiligem Beginn des Semesters freigeschalten. Alle weiteren studienrelevanten Informationen werden Ihnen entweder per Email zugeschickt oder Sie bekommen diese in der Startveranstaltung zu Beginn des Studienjahres mitgeteilt! 

    Absagen von Seiten der Bewerber*innen
    Sollten Sie Ihren Studienplatz nicht annehmen wollen oder können, bitten wir Sie um rasche Informierung an das Studiengangssekretariat via biotechnologie@fh-campuswien.ac.at. Ihr Platz wird dann an den*die Nächstgereihte*n vergeben. Absagen bzw. Rücktritt vom Ausbildungsvertrag werden nur schriftlich akzeptiert. 

    Bewerbungsfrist WiSe 2024/25: 1. Jänner bis 17. März 2024
    Schriftlicher Aufnahmetest: voraussichtlich KW 14, 2024
    Aufnahmeinterviews: voraussichtlich KW 17/18, 2024

    Start des Wintersemesters 2024/25: 4. September 2024

    Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung und Studienzeitverkürzung

    Studienzeitverkürzung
    Für Bewerber*innen, welche über ein gewisses Ausmaß an studiengangsrelevantem Wissen verfügen, besteht die Möglichkeit direkt in das 3. Semester, NACH Absolvierung relevanter Zusatzprüfungen, einzusteigen.

    Unter gewissen Auflagen besteht die Möglichkeit, dass Absolvent*innen der HTL für Chemie/Rosensteingasse (Biochemie und Molekulare Biotechnologie) sowie der Privat-HTL für Lebensmitteltechnologie mittels Zusatzprüfungen und nach Verfügbarkeit der Studienplätze im 3. Semester, direkt in das 3. Semester einsteigen. 

    Schicken Sie dazu bitte ein Email inklusive Ihrem vollständigen Maturazeugnis bzw Jahreszeugnis an biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

    Die fristgerechte Einreichung der Bewerbungsunterlagen und die Teilnahme am Aufnahmeverfahren ist verpflichtend. 

    Studienwechsler*innen
    Bewerber*innen, die mit Ihrer Bewerbung einen Studienwechsel vollziehen wollen/werden, müssen im Zuge der Bewerbung alle Zeugnisse einreichen. Etwaige Anrechnungen von Prüfungen müssen individuell geprüft werden und haben vorrangig keine Auswirkung auf das Aufnahmeverfahren. 


    Im Studium

    Sie haben die Möglichkeit, hochmoderne Hörsäle und Labors für Forschung und Lehre zu nutzen. Darüber hinaus profitieren Sie in Lehre und Forschung von unserer engen Kooperation mit der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. International haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Ihnen die Chance eröffnet, an renommierten Universitäten wie dem King's College oder dem Imperial College in London, die weltweit zu den Top-10 Universitäten zählen, ein Praktikum zu absolvieren oder zu studieren. Zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung im Rahmen eines Praktikums kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Auf der Basis dieses praxisnahen Studiums lernen Sie wie neue, rekombinante Wirk- und Impfstoffe sowie Stammzellen- und Gentherapien für die Heilung von Erkrankungen wie Krebs oder Alzheimer entwickelt und eingesetzt werden. Rekombinante Proteine werden biotechnologisch hergestellt, indem Fremd-DNA in Zellen eingefügt und so von der Zelle produziert wird. Im Mittelpunkt des Studiums steht dem entsprechend die Zelle: Sie lernen die wichtigsten Signalwege und Abläufe im Detail kennen.

    Ihr Hauptinteresse gilt dem Genom. Sie finden heraus, wie dieser wichtige Teil der Zelle, die gesamte genetische Information eines Organismus, funktioniert - im gesunden sowie im kranken System. Im Studium garantieren wir Ihnen einen eigenen, top-ausgestatteten Laborplatz und die Möglichkeit, sich im Rahmen der umfangreichen Berufspraktika an einem F&E-Projekt des Fachbereichs Molekulare Biotechnologie - in Forschungsfeldern wie Allergieforschung, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle - oder eines Partnerinstituts zu beteiligen.

    Das Studium verbindet umfangreiches Know-how über Naturwissenschaften und Technologien mit Qualitäts- und Prozessmanagement. Sie genießen eine intensive prozessorientierte Ausbildung. Grundkenntnisse in Wirtschaft und Recht, Praktika und Seminare runden Ihre stark anwendungsbezogene Ausbildung ab.

    • Sie setzen sich mit der Biologie des Menschen, Zell- und Molekularbiologie, funktioneller Genomforschung sowie Allgemeiner, Analytischer und Organischer Chemie auseinander. Mathematik und Bioinformatik ergänzen Ihre methodischen Fähigkeiten.
    • Sie absolvieren umfangreiche Laborübungen in Kleingruppen und ein 3-4 monatiges Berufspraktikum. Methoden wissenschaftlicher Arbeit wenden Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit an.
    • Sie erwerben Management-Skills in den Bereichen Qualitätsmanagement, Good Laboratory Practice (GLP) und klinischen Tests.
    • Sie eignen sich Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft und Kommunikation an.
     

    Stimmen von Studierenden

    <
    >
    Portrait Gamze Öztas

    “Ich könnte mir vorstellen, einmal ein Forschungsunternehmen zu gründen, um Krankheiten zu untersuchen. Die Schmetterlingskrankheit interessiert mich besonders, weil Kinder betroffen sind.”

    Gamze Öztas studiert Molekulare Biotechnologie.

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Modul Grundlagen der Biologie

    Grundlagen der Biologie

    5 SWS   8 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Biologie‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Biologie‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Biologie‘.

    5 SWS
    8 ECTS
    Allgemeine Biologie | VO

    Allgemeine Biologie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Ausgehend von der Frage: „Was ist Leben?“ wird die Chemie als Grundlage für das Leben (Biomoleküle, Energiegewinnung, Stoffwechsel) besprochen. Es folgen Darwinsche Evolution, Kräfte und Mechanismen der Evolution, Artbildung und Entstehung des Lebens. Hierarchie des Lebens, Verwandtschaft der Organismen, Sequenzvergleiche auf DNA und Proteinebene. Aufbau von prokaryontischen und eukaryontischen Zellen, Reproduktion und Vererbung. Meilensteine der Geschichte des Lebens auf unserem Planeten. Evolution des Menschen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können erläutern, was Evolution ist und wie das Leben und seine Diversität auf unserem Planeten entstanden ist. Sie kennen die elementaren Eigenschaften von Biomolekülen, der Energiegewinnung und des Stoffwechsels und können die Frage „Was ist Leben?“ auf verschiedenen Ebenen beantworten. Sie kennen die Verwandschaftsverhältnisse der Lebewesen und die DNA-basierten Methoden zur Bestimmung dieser. Sie kennen die grundlegenden Unterschiede zwischen Prokaryonten und Eukaryonten und ihren essentiellen Lebensgewohnheiten und Anpassungen, sowie von mehrzelligen Organismen. Sie haben ein vertieftes Wissen über biologische Zusammenhänge, den Einfluss der Evolution und des Menschen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Sadava, D., Hillis, D.M., Heller, H.C. & Berenbaum, M.R.: Life: The Science of Biology, 10. Sinauer Associates W.H. Freeman & Company
    • Sadava, D., Hillis, D.M., Heller, H.C. & Berenbaum, M.R.: Purves Biologie, Spektrum
    • N.A. Campbell, J.B. Reece: Biologie, Pearson

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Allgemeine Zellbiologie | VO

    Allgemeine Zellbiologie | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Merkmale von Zellen. Differenzierung zwischen Archaea und Bacteria, zwischen pro- und eukaryontischen Zellen. Entstehung eukaryontischer Zellen, Unterschiede zwischen pflanzlichen und tierischen Zellen. Charakteristika eukaryontischer Zellen anhand von Beispielen aus dem Reich der Protisten, Pilze, Tiere und insbesondere aus Geweben von Samenpflanzen. Grundlagen der Pflanzenanatomie. Zellzyklus und Grundlagen der Teilung eukaryontischer Zellen durch Mitose. Überblick über Funktionsweise und Anwendung verschiedener mikroskopischer Techniken: Hellfeld-, Dunkelfeld-, Polarisations-, Phasenkontrast-, Fluoreszenz-, Elektronenmikroskopie und Flow-Cytometrie sowie der Probenaufbereitung für diese Methoden.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können erläutern, wie das Leben auf unserem Planeten entstanden ist. Sie kennen die basalen Strukturen von pro- und eukaryontischen Zellen und deren Funktion. Sie können die verschiedenen Reiche des Lebens anhand grundlegender Eigenschaften differenzieren und Anpassungen repräsentativer Arten beschreiben. Sie können insbesondere Merkmale von pro- und eukaryontischen Zellen sowie die Unterschiede in deren Zellteilung beschreiben. Sie kennen Grundlagen der Präparation eukaryontischer Zellen für die Lichtmikroskopie und verschiedener licht- und elektronenmikroskopischer Techniken.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Markl, Jürgen (Hrsg.): Purves Biologie. Spektrum Akad. Verlag
    • Göke, Gerhard: Moderne Methoden der Lichtmikroskopie, Kosmos
    • Braune, Wolfram: Pflanzenanatomisches Praktikum I. Spektrum Akad. Verlag
    • Georg Fuchs (Hrsg.): Allgemeine Mikrobiologie, Thieme
    • Online: Universität Wien: Lichtmikroskopie online – Theorie und Anwendung. Abrufbar unter: www.univie.ac.at/mikroskopie/index.htm (24.01.2022)

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Mikroskopie Labor | UE

    Mikroskopie Labor | UE

    1.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Eukaryontische Zellen vital und präpariert von Protisten, Pflanzen, Tieren, Pilzen.
    Prokaryontische Zellen differenzieren.
    Subzelluläre Strukturen im Lichtmikroskop.
    Präparation von Objekten für die Lichtmikroskopie im wässrigen und wasserfreien Medium, Färbungen.
    Dokumentation mikroskopischer Analysen.
    Elektronenmikroskopie Einführung (TEM und SEM).

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können die verschiedenen Reiche des Lebens in ihren essenziellen Lebensgewohnheiten und Anpassungen sowie Merkmale repräsentativer Arten beschreiben. Sie können anhand mikroskopischer Untersuchungen deren zelluläre und organismische Struktur beschreiben und können verschiedene mikroskopische Untersuchungsverfahren auflisten. Die Studierenden können ein Standard-Durchlichtmikroskop bedienen und haben Einblick in die Anwendung verschiedener spezieller mikroskopischer Techniken. Die Studierenden haben Expertise in der Protokollführung und der Dokumentation von Ergebnissen mikroskopischer Analysen. Sie kennen grundlegende Sicherheitsrichtlinien im Mikroskopie-Labor.

    Lehrmethode

    Praktikum mit ergänzenden Demonstrationen.

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Die Gesamtnote ergibt sich aus dem Engagement während des Praktikums und der Beurteilung der Qualität der im Praktikum anzufertigenden Protokolle.

    Literatur

    Göke G.: Moderne Methoden der Lichtmikroskopie, Kosmos, ISBN3440057658
    Braune W. et al: Pflanzenanatomisches Praktikum I, Spektrum, ISBN382740923
    Wanner G.: Mikroskopisch-Botanisches Praktikum, 2. Aufl., Thieme, Stuttgart 2010

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    3 ECTS
    Modul Grundlagen der Chemie

    Grundlagen der Chemie

    9 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Chemie‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Chemie‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Chemie‘.

    9 SWS
    10 ECTS
    Allgemeine Chemie | VO

    Allgemeine Chemie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Atombau: Aufbau des Atoms, Elementarteilchen, Elemente; Isotope; Radioaktiver Zerfall, (Radioaktive) Verschiebungssätze, Zerfallsreihen.

    Atommodelle: Rutherford-Modell, Bohr-Modell, Wellenmechanisches Modell.

    Periodensystem der Elemente: Perioden und Gruppen, Hauptgruppenelemente und Nebengruppenelemente, Elektronenkonfiguration der Elemente, Allgemeine Zusammenhänge des Periodensystems.

    Bindungen (mit besonderer Berücksichtigung der sich ergebenden räumlichen Struktur): Metallbindung, Ionenbindung, Kovalente Bindung, Koordinative Bindung; Zwischenmolekulare Bindungskräfte; Säure-Base-Begriff.

    Erhaltungssätze und Konsequenzen: Stöchiometrie, Energie und Enthalpie, Entropie, Spontaneität chemischer Reaktionen, Redoxreaktionen. Zustandsformen der Materie und ihre Gesetzmäßigkeiten.

    Chemisches Gleichgewicht, Massenwirkungsgesetz, Säuren/Basen detailliert, pH-Wert.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden verfügen über ein Basiswissen in Chemie als Grundlage für die darauf aufbauenden Chemie-bezogenen und Laborübungen. Die Studierenden können die grundlegenden Konzepte des Atombaus, chemischer Bindungen und Reaktionen benennen, definieren und erklären.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, Johannes Beck: Chemie: Das Basiswissen der Chemie, Thieme Verlag, Stuttgart.
    • Theodore L. Brown, H. Eugene LeMay, Bruce E. Bursten: Chemie: Studieren kompakt, Verlag: Pearson Studium, London.

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Analytische Chemie | VO

    Analytische Chemie | VO

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    In mehreren Einheiten werden die theoretischen Grundlagen der nasschemischen qualitativen und quantitativen Analyse anorganischer und organischer Proben vermittelt: Die erste Einheit beginnt mit den Grundlagen der Analytik. Danach werden Vorproben sowie Einzelnachweise von Anionen, Kationen sowie von anorganischen Salzen besprochen, wobei ein besonderes Augenmerk auf Reaktionsgleichungen und Stöchiometrie gelegt wird. Neben der Analyse von anorganischen Proben sollen erste Grundlagen der nasschemischen Analyse organischer Proben erarbeitet werden, wobei neben Elementarnachweisen und dem Nachweis funktioneller Gruppen auch einfache Extraktions- und Trennungstechniken anhand von ausgewählten organischen Verbindungen behandelt werden.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben ein vertieftes Basiswissen in Chemie, das um die theoretischen Grundlagen der nasschemischen Analyse anorganischer und organischer Verbindungen erweitert ist. Sie kennen die wichtigsten Vorproben und Nachweisreaktionen für anorganische An- und Kationen, für funktionelle Gruppen organischer Verbindungen, sowie einfache Trennmethoden. Die Studierenden sind in der Lage, selbstständig den richtigen Versuchsaufbau auszuwählen, um anorganische bzw. organische Stoffe und Stoffgemische fachgerecht zu analysieren. Weiters sind sie befähigt, die durchgeführten Analysen chemisch korrekt zu protokollieren und durch Interpretation der Ergebnisse Aussagen über die Zusammensetzung einer unbekannten Probe zu treffen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Jander/Blasius: Anorganische Chemie I – Theoretische Grundlagen und Qualitative Analyse. S. Hirzel Verlag Stuttgart
    • Jander/Blasius: Anorganische Chemie II – Quantitative Analyse und Präparate. S. Hirzel Verlag Stuttgart
    • Ehlers: Chemie I – Allgemeine und Anorganische Chemie. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
    • Mortimer/Müller: Chemie - Das Basiswissen der Chemie. Thieme Verlag, Stuttgart, New York

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Analytische Chemie Labor | UE

    Analytische Chemie Labor | UE

    6 SWS   6 ECTS

    Inhalt

    Das Laborübungsprogramm ist in fünf Module eingeteilt, wobei im ersten Teil einfache Labortechniken erklärt und die Herstellung von Reagenzlösungen gemeinsam erarbeitet werden. Im zweiten Modul wird die Trennung und Analyse anorganischer Anionen- und Kationengemische selbständig durchgeführt.

    Aufbauend auf den bisher erworbenen Kompetenzen werden im 3. Modul anorganische Feststoffe sowie einfache organische Säuren und deren Salze aufgearbeitet und identifiziert. Weiters wird die Schnellerkennung ausgewählter Ionen von toxikologischem Interesse mittels unterschiedlicher semiquantitativer Testsystemen vorgestellt. Das 4. Modul des Laborübungsprogrammes widmet sich der quantitativen Analytik mittels verschiedener volumetrischer Methoden. Im letzten Modul erarbeiten die Studierenden die Berechnung und Herstellung von praxisrelevanten Puffersystemen unter Zuhilfenahme von pH-Metern.

    Art der Protokollführung: Handschriftliches Protokoll der einzelnen Versuche.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben ein vertieftes Basiswissen in Chemie, das durch theoretische und praktische Grundlagen der nasschemischen Analyse anorganischer und organischer Verbindungen erweitert ist. Sie besitzen auch die Fähigkeit zum selbstständigen Analysieren von anorganischen Stoffen und Stoffgemischen unter Anwendung des jeweils richtigen international standardisierten Analyseverfahrens. Die Studierenden sind befähigt, die durchgeführten Analysen in adäquater Weise zu protokollieren und durch selbstständige Interpretation der Ergebnisse Aussagen zur Zusammensetzung einer Probe zu treffen. Neben dem sicheren und sauberen Arbeiten in einem Labor besitzen die Studierenden auch die notwendigen Kenntnisse über Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz sowie über die ordnungsgemäße Entsorgung von Chemikalien. So können Gefahrenquellen im Labor aktiv erkannt und vermieden werden. Die Studierenden haben Expertise in Protokollführung und Dokumentation der Ergebnisse in der analytischen Chemie. Sie können sich entsprechend der internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Hauptsächlich erarbeitende Methoden: z.B. angeleitete Übungsaufgaben im Labor

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Endprüfung, Standard-Beurteilung im österreichischen Notensystem; Immanenter Prüfungscharakter

    Literatur

    • Jander/Blasius: Anorganische Chemie I – Theoretische Grundlagen und Qualitative Analyse. S. Hirzel Verlag Stuttgart
    • Jander/Blasius: Anorganische Chemie II – Quantitative Analyse und Präparate. S. Hirzel Verlag Stuttgart
    • Ehlers: Chemie I – Allgemeine und Anorganische Chemie. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
    • Mortimer/Müller: Chemie - Das Basiswissen der Chemie. Thieme Verlag, Stuttgart, New York

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    6 SWS
    6 ECTS
    Modul Grundlagen der Molekularen Biotechnologie

    Grundlagen der Molekularen Biotechnologie

    2 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der molekularen Biotechnologie ‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der molekularen Biotechnologie‘.

    2 SWS
    3 ECTS
    Molekularbiologie & Genetik I | VO

    Molekularbiologie & Genetik I | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Die Studierenden lernen die Grundlagen der Genetik und Molekularbiologie. Genetik – Mendel, Nukleinsäuren (DNA, RNA), Genomstruktur, Chromatin und Nukleosomen, Replikation der DNA, Mutationen und Reparaturmechanismen, Homologe Rekombination, Sequenzspezifische Rekombination, Transposition.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können erklären, wie Gene mit der Umwelt bei der Merkmalsbildung interagieren, wie Gene aufgebaut sind, im Kontext des Zellzyklus repliziert und auch vererbt werden. Die Studierenden können beschreiben, wie Gene bei verschiedenen Modellorganismen im Kontext von Chromosomen und Genomen agieren. Die Studierenden verstehen den Aufbau der DNA, dem Molekül des Lebens. Die Studierenden haben auch Grundwissen darüber, wie Gene mit menschlichen Krankheiten (einfache Erbkrankheiten und multifaktorielle Krankheiten) assoziiert sind. Die Studierenden haben auch einen Überblick über die Dynamik und die Unterschiede von Genomen unterschiedlicher Organismen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Watson, J. D., Baker, T., Bell, S., Gann, A., Levine, M. & Losick, R.: Molekularbiologie, 6. Aktualisierte Auflage, Pearson
    • Sadava, D., Hillis, D. M., Heller, H. C. & Berenbaum, M. R.: Life: The Science of Biology, 10. Auflage, Sinauer Associates W.H. Freeman & Company
    • Sadava, D., Hillis, D. M., Heller, H. C. & Berenbaum, M. R.: Purves Biologie, Spektrum
    • N. A. Campbell, J. B. Reece: Biologie, Pearson,
    • Lernprogramm Genetik (Roche Genetics), F. Hoffmann-La Roche AG, Corporate Communications, Basel

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Mathematik/Statistik

    Mathematik/Statistik

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Mathematik‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Mathematik‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Mathematik‘.

    3 SWS
    3 ECTS
    Mathematik in der Biologie I | ILV

    Mathematik in der Biologie I | ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Räumliche und zeitliche Homogenität exponentiellen Wachstums- bzw. Abklingens.
    Lineare  Rekursionen, reelle und komplexe Eigenwertanalyse, in diesem Zusammenhang Rechnen mit Vektoren, Matrizen und Determinanten, Lösungsmethoden linearer Gleichungssyteme.
    Konkrete Modelle aus der Populationsdynamik: Leslie, Levkovich- und Räuber-Beute-Modelle.
    Komplementär zum Lösungsverhalten linearer Rekursionen die logistische Wachstumsgleichung, Cobweb- und Bifurkationsdiagramme.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Grundelemente von Vektorrechnung, der Arithmetik von Matrizen, Determinanten, und dem Lösen linearer Gleichungssysteme. Sie kennen die wichtigsten Eigenschaften exponentiellen Wachstums und Abklingens, können das Lösungsverhalten linearer, zeitdiskreter Wachstumsmodelle mittels reeller Eigenwertanalyse qualitativ beschreiben, und sind in der Lage diese auf elementare Modelle der Populationsdynamik (z.B. Levkovich- und Lesliemodelle) anzuwenden. Darüber hinaus sind sie sich bewusst, dass die Theorie linearer Systeme auf nicht-lineare Systeme beschränkt anwendbar ist, und zumindest ein System chaotischen Lösungsverhaltens kennen. Im Rahmen der Diskussion populationsdynamischer Modelle erwerben Sie Grundkenntnisse im Umgang mit GNU R.

    Lehrmethode

    Integrierte Online-Lehrveranstaltung

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Immanenter Prüfungscharakter. Die Lehrveranstaltung wird durch regelmäßige kurze Zwischenprüfungen und eine Semester-Abschlussarbeit beurteilt. Diese erfolgen schriftlich. Mögliche Fragen werden in mündlicher Form geklärt.

    Literatur

    E.N. Bodine, S. Lenhart, L.J. Gross; Mathemematics for the Life Sciences, Princeton University Press 2014.
    G. Ledder, Mathematics for the Life Sciences, Springer 2013.
    J. Adler, R in a Nutshell, O'Reilly 2009.

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    3 SWS
    3 ECTS
    Modul Recht und Wirtschaft

    Recht und Wirtschaft

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerbe überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Recht und Wirtschaft‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, wirtschaftliches und rechtliches Wissen und berufsspezifische Handlungskompetenz.

    3 SWS
    3 ECTS
    Betriebswirtschaftslehre | VO

    Betriebswirtschaftslehre | VO

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Ausgehend vom Begriff der Betriebswirtschaftslehre und des Betriebes wird auf die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Rechtsformen von Unternehmen eingegangen. Zur betrieblichen Organisation behandeln wir Aspekte der Wertschöpfung sowie gängige Kennzahlen. Diese Veranstaltung dreht sich um strategische Ziele und Managementmethoden. Darauf aufbauend wird zunächst das strategische und im Anschluss das operative Marketing dargestellt.  Nachfolgend werden personalpolitische Handlungsfelder vorgestellt. Die Veranstaltung schließt mit den Anforderungen an das externe Rechnungswesen.

    Lernergebnisse

    • Im Rahmen der Vorlesung Betriebswirtschaftslehre entwickeln die Studierenden Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen Grundbegriffe sowie rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmen. Darauf aufbauend verstehen sie unternehmerische Zielsetzungen und Entscheidungen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Hutzschenreuther, Thomas: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre - Grundlagen mit zahlreichen Praxisbeispielen, Springer Gabler

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Öffentliches Recht | VO

    Öffentliches Recht | VO

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grundlagen des Verfassungsstaates
    • Die österreichische Bundesverfassung im Überblick
    • Demokratie und ihre institutionelle Ausprägung
    • Die Verwaltung
    • Der Rechtsstaat
    • Föderalismus und Europäische Union
    • Gewerberecht
    • Fortpflanzungsmedizinrecht
    • Gentechnikrecht
    • Tierschutzrecht
    • Arzneimittelrecht

    Zu jenen den Studierenden in einem allgemeinen Teil vermittelten Grundlagen des öffentlichen Rechts zählen insb. die Grundprinzipien des österreichischen Verfassungsrechts, der Aufbau der Gesetzgebung, die Arten und Prinzipien der Vollziehung sowie die verschiedenen Möglichkeiten Rechtsschutzes. Die Studierenden lernen relevante Vorschriften über den Antritt, die Ausübung und die Beendigung einer gewerblichen Erwerbstätigkeit: Einteilung der Gewerbe; Ausübungsvoraussetzungen (gewerberechtliche Handlungsfähigkeit, Befähigungsnachweis etc); Umfang der Gewerbeberechtigung; Ausübung von Gewerben (Gewerbeberechtigung, Gewerbeinhaberin und -inhaber, Gewerbetreibende/Gewerbetreibender); Verlust der Gewerbeberechtigung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang das Betriebsanlagenrecht, wobei zunächst der Begriff der gewerblichen Betriebsanlage definiert und schließlich die Genehmigungsvoraussetzungen von Betriebsanlagen besprochen werden. Auf Grundlage der vermittelten verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Bestimmungen des Fortpflanzungsmedizinrechts, des Organtransplantationsrechts und der Vorschriften zum Schutz des Lebens werden wesentliche Fragen zum Thema „Biomedizin“ im Zusammenhang mit ihrem ethischen Hintergrund diskutiert. Im Bereich des Tierschutzrechts werden sowohl Fragen des Tierversuchsrechts als auch solche des Tierschutzgesetzes behandelt. Im Rahmen der Darstellung der Grundzüge des Gentechnikrechts werden u.a. die Regelungen für Arbeiten im geschlossenen System und die dafür geltenden Sicherheitsvorschriften sowie die Regelungen zur Freisetzung und zum Inverkehrbringen von GVO vermittelt.

    Lernergebnisse

    • Im Bereich des öffentlichen Rechts besitzen die Studierenden grundlegende Kenntnisse über das österreichische Verfassungs- und Verwaltungsrecht und wissen zudem über die im Hinblick auf die fortschreitende Europäische Integration so wichtigen Zusammenhänge und Wechselbezüge zwischen nationalem Recht und Unionsrecht Bescheid. Darüber hinaus sind die Studierenden mit den Spezifika sowohl des Gentechnikrechts als auch des Tierversuchsrechts und des Arzneimittelrechts vertraut. Im Zusammenhang mit dem Thema „Biomedizin“ verfügen die Studierenden über Grundwissen hinsichtlich der verfassungsrechtlichen bzw. gesetzlichen Bestimmungen zum Fortpflanzungsmedizingesetz, zum Organtransplantationsrecht und zum Schutz des Lebens. Durch ihr Grundwissen über das Gewerberecht, das zum einen die Qualität von Produkten und die Qualifikation der Gewerbetreiben sicherstellt und zum anderen Regelungen zum Betriebsanlagenrecht enthält, können die Studierenden die rechtlichen Voraussetzungen bzw. Konsequenzen des Antritts, der Ausübung und der Beendigung einer gewerblichen Erwerbstätigkeit sowie die Verfahrensabläufe zur Genehmigung von Betriebsanlagen begründen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Stelzer, Manfred: Grundzüge des öffentlichen Rechts, LexisNexis Verlag Wien
    • Altenburger/Piska, Gewerbliches Anlagenrecht, in Kolonovits et al (Hrsg), Besonderes Verwaltungsrecht´2
    • Strejcek, Gewerbliches Berufsrecht, in Kolonovits et al (Hrsg), Besonderes Verwaltungsrecht´2
    • Steiner, Gentechnikrecht I: Grüne Gentechnik, in Kolonovits et al (Hrsg), Besonderes Verwaltungsrecht´2
    • Köchle, Gentechnikrecht II: Rote Gentechnik, in Kolonovits et al (Hrsg), Besonderes Verwaltungsrecht´2
    • Zeinhofer, Arzneimittelrecht, in Kolonovits et al (Hrsg), Besonderes Verwaltungsrecht´2
    • Dörflinger, Tierschutzrecht, in Norer (Hrsg), Handbuch des Agrarrechts 

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Scientific, Social and Communication Skills

    Scientific, Social and Communication Skills

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere Kommunikation- und Sprachkompetenz, Teamkompetenz, international und interkulturellen Kompetenzen im Bereich ‚Scientific, Social & Communication Skills‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Scientific, Social & Communication Skills‘.

    3 SWS
    3 ECTS
    Scientific Communication in English I | ILV

    Scientific Communication in English I | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Im ersten Semester wird sowohl gesellschaftliches als auch fachspezifisches Englisch abgedeckt. Das fachspezifische Englisch bezieht sich vornehmlich auf die für Molekulare Biotechnologinnen und Biotechnologen relevanten wissenschaftlichen Fachgebiete (Biologie und Chemie). Die Lernziele des Kurses beinhalten die Vertiefung und Erweiterung der Grundkenntnisse der englischen Sprache. Ein Schwerpunkt dieses Semester wird dabei auf die Fertigkeiten der mündlichen Kommunikation („Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“ und „Zusammenhängendes Sprechen“) gelegt. Durch die intensive Benutzung von Englisch als Kommunikationssprache werden Wortschatz und Aussprache (und falls nötig Grammatik) verbessert, damit die Studierende sicher präsentieren und diskutieren können. Themen (wie z.B. Zitieren von Quellen, Plagiat, Bewertung der Zuverlässigkeit von Informationen, Bioethik) und Fertigkeiten (wie z.B. Präsentieren / Diskutieren, Selbstreflexion, logisches Argumentieren, Teamkompetenz, Medienkompetenz), die für die zukünftige Karriere als internationaler Wissenschaftler in der globalen Wissenschaftsgemeinschaft essentiell sind, werden durch eine Vielzahl von geeigneten Methoden und Tools (wie online Informationsfindung, Videoanalyse, Peer Teaching / Feedback, Gruppenquiz) praktiziert und entwickelt. Wissenschaftliche Schwerpunkte: >> Das Periodensystem >> Biologische Bausteine von Proteinen und DNA (Aminosäuren und Basen) >>„Open Science“: Biohacking, Citizen Science, … >> Aktuelle, ethische wissenschaftliche „Hot Topics“

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können ihre Sprachfertigkeiten der englischen Sprache in Bezug auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen beurteilen. Sie reflektieren ihre individuellen Sprachbedürfnisse, setzen kurz- und langfristige Ziele für ihre eigene authentische Sprachentwicklung und bewerten ihre Fortschritte in regelmäßigen Abständen. Die Studierenden können Englisch als Arbeitssprache verwenden. Sie können einzeln oder in Gruppen präsentieren und allgemeine und wissenschaftliche Themen diskutieren, die für die Molekulare Biotechnologie relevant sind. Sie können Englisch in spontanen Situationen stilsicher verwenden, wie z.B. bei der Beantwortung von Fragen nach einer Präsentation. Sie kennen die grundlegenden Richtlinien für Visualisierung, Medienauswahl und Gestaltung. Sie sind in der Lage auf Basis praktischer Erfahrung das geeignete Tool für eine zielgruppengerechte Visualisierung einzusetzen. Die Studierenden können ihre Performance realistisch einschätzen, Präsentationen bewerten und mündliches und/oder schriftliches Feedback geben und empfangen. Sie können mittels Selbst- und Fremdanalysen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse reflektieren und laufend erweitern. Die Studierenden haben Kenntnisse erworben, um Texte mit dem richtigen wissenschaftlichen (Sprach-) Stil und Layout zu erstellen. Sie können zum Beispiel wissenschaftliche Poster gestalten und den aktiven und passiven schriftlichen Stil von Versuchsprotokollen und Laborberichten verwenden. Durch die wechselnde Zusammensetzung in Gruppen entwickeln die Studierenden ihre Fähigkeiten für die Teamarbeit im Berufsleben weiter. Die Studierenden können diese "Skills" in internationalen sowie interkulturellen Settings einsetzen und umsetzen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen …

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    Hrdina C.H. & Hrdina R., Scientific English für Mediziner und Naturwissenschaftler, Langenscheidt

    McCarthy, M. & O'Dell, F., Academic Vocabulary in Use, Cambridge University Press

    Skern, T., Writing Scientific, Facultas Verlag

    Unterrichtssprache

    Englisch

    2 SWS
    2 ECTS
    Social Skills I: Präsentation & Auftritt | ILV

    Social Skills I: Präsentation & Auftritt | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Der Schwerpunkt liegt darin, die Studierenden in ihrer Auftrittssicherheit und Selbstorganisation zu unterstützen und auf Präsentations- und Gesprächssituationen im Arbeitsalltag vorzubereiten. Im ersten Semester werden Auftrittssicherheit und Präsentationstechnik trainiert und gefestigt. Die Lehrziele beinhalten die Auffrischung, Konsolidierung und Vertiefung von Grundkenntnissen im Präsentieren. Die Themenschwerpunkte sind Authentizität, Dramaturgie und Unterscheidung zwischen Wissenschafts- und Überzeugungspräsentationen. Durch Umsetzungsübungen mit intensivem Feedback werden persönlicher Stil und zielorientierte Präsentation laufend weiterentwickelt.

    Themenschwerpunkt:

    • Präsentation und Auftritt
    • Persönliche Präsenz und Wirkung
    • Zielgruppeanalyse und Zieldefinition
    • Struktur und Dramaturgie
    • Visualisierung und Medien-Mix

    Lernergebnisse

    • (1.Semester) Die Studierenden können Präsentationen von Referaten unterscheiden und zielgruppenorientierte Dramaturgien für Einzel- und Gruppenauftritte entwickeln und umsetzen. Sie kennen die grundlegenden Richtlinien für Visualisierung, Medienauswahl und Gestaltung. Sie sind in der Lage auf Basis praktischer Erfahrung das geeignete Tool für eine zielgruppengerechte Visualisierung einzusetzen. Die Studierenden können ihre Performance realistisch einschätzen, Präsentationen bewerten und mündliches und/oder schriftliches Feedback geben und nehmen. Sie können mittels der Selbst- und Fremdanalysen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse reflektieren und laufend erweitern. (2.Semester) Die Studierenden können das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Kommunikationsverhalten bei sich und anderen analysieren und bei Bedarf situativ anpassen. Durch die wechselnde Zusammensetzung in Gruppen entwickeln die Studierenden ihre Fähigkeiten für die Teamarbeit im Berufsleben weiter. Die Studierenden kennen die Grundlagen des Selbstmanagements und können individuelle Techniken für ihre Selbstorganisation entwickeln. Sie können diese „Skills“ in internationalen sowie interkulturellen Teams ein- bzw. umsetzen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    Josef W. Seifert, Visualisation – Presentation – Facilitation, GABAL Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS

    Modul Analytische Chemie

    Analytische Chemie

    4 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Analytische Chemie‘ (siehe Qualifikationsziel 1).

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Analytische Chemie‘ (siehe Qualifikationsziel 2).

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Analytische Chemie‘ (siehe Qualifikationsziel 3).

    4 SWS
    4 ECTS
    Quantitative Analytische Chemie | VO

    Quantitative Analytische Chemie | VO

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Aufgabenstellung der quantitativen Analytik und Messgeräte

    Analytische Grundoperationen (z.B. Herstellung von Lösungen, Gravimetrie, Titrationen)

    Methoden der Maßanalyse (Säure-Basen- und Redox-Titrationen) inkl. Gehaltsbestimmung

    Instrumentelle Methoden (Potentiometrie, Fotometrie, Chromatografie)

    Lernergebnisse

    • Messgeräte (Volumenmessgeräte und Waagen) können auf die jeweilige Anwendung (z.B. Herstellen von Lösungen, Einwiegen eines Urtiters) optimiert eingesetzt werden. Die StudentenInnen haben das theoretische Wissen biologisch relevante Proben auf ihren Gehalt mittels Titration, Gravimetrie sowie über instrumentelle Methoden zu untersuchen. Die StudentenInnen können die quantitativen Ergebnisse statistisch korrekt auswerten, bewerten und darstellen.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden: Die Erklärung der theoretischen Grundlagen erfolgt an ausgewählten Beispielen aus der Praxis aus den Bereichen allgemeine Analytik, Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik und Arzneistoffanalytik (PowerPoint-Präsentation). Der Frontalunterricht wird durch Online-Quizze ergänzt.

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Ehlers, Eberhard: Analytik II – Kurzlehrbuch: Quantitative und instrumentelle pharmazeutische Analytik. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart.
    • Mortimer, Charles E.; Müller, Ulrich: Chemie – Das Basiswissen der Chemie, Georg Thieme Verlag
    • Steinhilber, Dominik: Instrumentelle Analytik, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
    • R. Kellner, J.M. Mermet, M. Otto, M. Valcárcel, H.M. Widmer: Analytical Chemistry: A Modern Approach to Analytical Science, 2. Aufl., Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    1 ECTS
    Quantitative Analytische Chemie Labor | UE

    Quantitative Analytische Chemie Labor | UE

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Die Laborübung umfasst die Nachweise von kovalent gebundenem Elementen wie Stickstoff, Schwefel, Halogen u.a.m. Weiters werden thermische Analysen durchgeführt. Anhand der Refraktometrie werden die Brechzahl einer reinen Flüssigkeit sowie die Konzentration einer Saccharoselösung bestimmt. Mit Hilfe der Photometrie wird die Konzentrationsbestimmung (Aufnahme und Interpretation eines UV-Spektrums/ Eichgerade) einer Verbindung vorgenommen. Darüber hinaus finden sich zwei potentiometrische Beispiele zur quantitativen Bestimmung. Ein weiterer wichtiger Teil der Laborübung widmet sich dem Nachweis funktioneller Gruppen sowie der Identifizierung von Arzneistoffen (Sulfonamiden) mit Hilfe der Dünnschichtchromatographie. Art der Protokollführung: Ergebnisprotokoll zum Ausfüllen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben praktische Kenntnisse zur Anwendung nasschemischer, chromatographischer und spektroskopischer Methoden der Arzneistoff- und Arzneimittelanalytik und beherrschen die wesentlichen nasschemischen und spektroskopischen Arbeitstechniken zur Identitäts- und Reinheitsprüfung von Arzneistoffen. Die Studierenden wenden analytische Messgeräte (Volumenmessgeräte und Waagen), auf die jeweilige Anwendung (z.B. Herstellen von Kalibrierlösungen, Laufmitteln etc.) optimiert, an. Mit Hilfe nasschemischer und instrumenteller Methoden können die Studierenden biologisch relevante Proben auf funktionelle Gruppen und ihren Gehalt untersuchen. Die Studierende haben Expertise in Protokollführung und Dokumentation der Ergebnisse in der quantitativen analytischen Chemie. Sie können sich entsprechend der internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode: Erarbeitung des Wissens an Hand konkreter Proben.

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Überprüfung durch Beurteilung der Analysenergebnisse

    Literatur

    • Ehlers, Eberhard: Analytik II – Kurzlehrbuch: Quantitative und instrumentelle pharmazeutische Analytik. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
    • Mortimer, Charles E.; Müller, Ulrich: Chemie – Das Basiswissen der Chemie, Georg Thieme Verlag.
    • Imming Peter: Arzneibuchanalytik. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
    • Steinhilber, Dominik: Instrumentelle Analytik. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
    • Jander, Gerhart; Blasius, Ewald: Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie. S. Hirzel Verlag Stuttgart
    • Jander, Gerhart: Maßanalyse: Theorie und Praxis der Titrationen mit chemischen und physikalischen Indikatoren, Walter de Gruyter Berlin-New York
    • Rücker, Gerhart: Instrumentelle pharmazeutische Analytik Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
    • R. Kellner, J.M. Mermet, M. Otto, M. Valcárcel, H.M. Widmer: Analytical Chemistry: A Modern Approach to Analytical Science, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    3 ECTS
    Modul Grundlagen der Molekularen Biotechnologie

    Grundlagen der Molekularen Biotechnologie

    3 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der molekularen Biotechnologie ‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der molekularen Biotechnologie‘.

    3 SWS
    5 ECTS
    Methoden der DNA-Analyse | VO

    Methoden der DNA-Analyse | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Biotechnologie, Biotechnologisch erzeugte Produkte, Grundlagen der rekombinanten DNA-Technology und DNA-Klonierung. Expressions-Klonieren: Prokaryontische Klonierungsvektoren, eukaryontische Klonierungsvektoren, Genregulationselemente, Selektionsmarker, genetische Marker.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen den theoretischen Hintergrund vom molekularbiologischen Arbeiten (Klonieren, Restriktionsenzyme, Plasmide, Transformation, DNA-Analysemethoden) und können diese erklären.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Gallagher, Sean R. Wiley, Emily A.: Current Protocols in Essential Laboratory Techniques, Wiley
    • Thieman, WJ, Palladino, MA: Biotechnologie, Pearson
    • Wink, Michael: Molekulare Biotechnologie, Wiley-VCH-Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Molekularbiologie & Genetik II | VO

    Molekularbiologie & Genetik II | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Expression des Genoms (Mechanismus der Transkription, das Spleißen von RNA, Translation, der genetische Code
    • Regulation der Genexpression (Transkriptionelle Regulation in Prokaryonten, Transkriptionelle Regulation in Eukaryonten)
    • Regulatorische RNAs
    • Genregulation in Entwicklung und Evolution
    • Grundlegende Molekularbiologische Methoden (PCR, Sequenzierung etc)
    • Signalübertragung
    • Zelltod
    • Modellorganismen der Molekularbiologie

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können erklären, wie Gene mit der Umwelt bei der Merkmalsbildung interagieren und bei Prokaryonten und Eukaryonten exprimiert und reguliert werden. Insbesondere können die Studierenden die unterschiedlichen Prozesse der Genexpression und den damit verbundenen Regulierungsprozessen sowohl bei Prokaryonten als auch bei Eukaryonten beschreiben.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Sadava, D., Hillis, D. M., Heller, H.C. & Berenbaum, M. R.: Life: The Science of Biology, Sinauer Associates W.H. Freeman & Company
    • Sadava, D., Hillis, D. M., Heller, H. C. & Berenbaum, M. R.: Purves Biologie, Spektrum
    • N. A. Campbell, J. B. Reece: Biologie Pearson
    • Lernprogramm Genetik (Roche Genetics), F. Hoffmann-La Roche AG, Corporate Communications, Basel

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Mathematik/Statistik

    Mathematik/Statistik

    5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Mathematik‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Mathematik‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Grundlagen der Mathematik‘.

    5 SWS
    5 ECTS
    Chemisches Rechnen | ILV

    Chemisches Rechnen | ILV

    0.5 SWS   0.5 ECTS

    Inhalt

    Diese Lehrveranstaltung wird ergänzend zur Vorlesung QACL abgehalten. Die Studierenden sollen die mathematischen Grundlagen (allgemeine Algebra, Anwenden von Gleichungen mit ein bzw. zwei Variablen, Prozentrechnen, Statistik) beherrschen, um diese auf chemische Fragestellungen anwenden zu können. Wichtig sind hierbei die mathematischen Größen und Einheiten sowie der Molbegriff. Es wird ein starker Fokus auf praxisnahe Anwendung gelegt. Folgende Bereiche werden abgedeckt:

    Konzentrationen, Herstellen von Lösungen und Mischungsrechnung

    Reaktionsgleichungen: Aufstellen, Ermitteln stöchiometrischer Zahlen und Umsatzberechnungen

    Stöchiometrie bei Gravimetrie: gravimetrischer Faktor

    Konzentrationsbestimmung mittels instrumenteller Methoden: externe Kalibrierung

    Beurteilung von Messergebnissen: systematische und zufällige Fehler, Messgenauigkeit

    Lernergebnisse

    • Lösungen zahlreicher Verbindungen (z.B. Kochsalz, Schwefelsäure, Ethanol) in Wasser können, unter Berücksichtigung der Dichte und des Molekulargewichtes, theoretisch hergestellt werden. Anhand einer Reaktionsgleichung können die stöchiometrischen Zahlen ermittelt und Umsatzberechnungen der Edukte und Produkte untereinander durchgeführt werden. Proben mit unbekannter Konzentration, welche mittels instrumenteller Methoden über externe Standards analysiert werden, können durch externe Kalibrierung auf ihren Gehalt untersucht werden. Die quantitativen Ergebnisse können statistisch korrekt ausgewertet, bewertet und dargestellt werden.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden: Ein Teil der ILV wird als Frontalunterricht mittels Power Point Präsentation abgehalten. Ergänzend werden Aktivitäten eingebaut: Rechenaufgaben, Online-Quiz, Video. Es werden Übungsaufgaben für das Selbststudium angeboten.

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Schwarzbach, Ralf: Chemisches Rechnen und Stöchiometrie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
    • Ehlers, Eberhard: Analytik II – Kurzlehrbuch: Quantitative und instrumentelle pharmazeutische Analytik, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
    • Mortimer, Charles E.; Müller, Ulrich: Chemie – Das Basiswissen der Chemie, Georg Thieme Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    0.5 SWS
    0.5 ECTS
    Mathematik in der Biologie II | ILV

    Mathematik in der Biologie II | ILV

    2.5 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    Wir diskutieren einfache Modelle aus der Populationsdynamik, Populationsgenetik und Epidemiologie:

    (a) Lesliemodelle realer Populationen aufgrund empirisch gemessener Raten,

    (b) Populationsgenetik:  Hardy--Weinberg--Gleichgewicht von Large--Ensemble--Populationen, 
    im Kontrast dazu Fisher--Wright--Modell.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden sollen Kenntnisse über elementare zeitdiskrete und zeitkontinuierliche Modelle der Biologie erwerben, mit deren Begrifflichkeiten und Parameter umzugehen wissen, und die zeitliche Entwicklung mittels der Statistiksoftware GNU R simulieren können.

    Lehrmethode

    Integrierte Online-Lehrveranstaltung

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Die Lehrveranstaltung wird auf Grund von regelmäßigen kurzen Übungstests, einem laufenden Übungs-Gruppenprojekt und einer schriftlichen Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung beurteilt. Mögliche Fragen werden in mündlicher Form geklärt.

    Literatur

    • W.J. Ewens, Mathematical Population Genetics, Part I: Theoretical Introduction, Springer 2004,
      N.F. Britton, Essential Mathematical Biology, Springer 2003.

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2.5 SWS
    2.5 ECTS
    Statistik in der Biologie I | ILV

    Statistik in der Biologie I | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Statistik mit dem Anwendungsschwerpunkt in der Biologie.
    (1) Deskriptive Statistik:
    Elementares Beschreiben und Darstellen von Stichproben unter Einsatz der Software GNU R.
    (2) Wahrscheinlichkeitstheorie
    Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten, Satz von Bayes.
    (3) Wahrscheinlichkeitstheoretische Modelle Zufallsvariablen, einfache stochastische Prozesse.
    (4) Induktive Statistik
    Parameterschätzung, Konfidenzintervalle, Hypothesentest.
    (5) Reproducible Research
    Grundlagen in der automatisierten Erstellung von statistischen Berichten.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erlernen die Grundkenntnisse, um Standardaufgaben der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Statistik zu lösen. Im Umgang mit der Statistiksoftware GNU R lernen sie, die grundlegenden Parameter aus Stichproben zu berechnen und diese unter Anwendung der Wahrscheinlichkeitstheorie zu überprüfen. Unter Einsatz der wissenschaftlicher Notationssoftware Latex lernen sie, diese Berechnungen in statistische Berichte einzubetten.

    Lehrmethode

    Integrierte Online-Lehrveranstaltung

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Die Lehrveranstaltung wird durch eine Kombination von regelmäßigen kurzen Übungstests, laufenden Übungsprojekten und einer schriftlichen Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung beurteilt. Mögliche weiterführende Fragestellungen zu den Projekten können auch mündlich geklärt werden.

    Literatur

    • B. Shahbaba, Biostatistics with R
      L. Papula, Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Band 3
    • Timischl, W.: Mathematische Methoden in den Biowissenschaften. Eine Einführung mit R. Springer-Spektrum, Berlin-Heidelberg

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Organische Chemie und Biochemie

    Organische Chemie und Biochemie

    4.5 SWS   7 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Organische-/Bio-‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Organische-/Bio-Chemie‘.

    4.5 SWS
    7 ECTS
    Anorganische Chemie | VO

    Anorganische Chemie | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die systematische Nomenklatur der Chemie. Gruppen 1,2,13-18 des Periodensystems, Periodizität, chemische Eigenschaften der Elemente, ihre Gewinnung und wichtigste Bedeutung, wichtige Verbindungen und deren Darstellung und Bedeutung. Nebengruppen, einige wichtige innere Nebengruppenelemente und deren Verbindungen. Biologische und pharmazeutische Bedeutung der einzelnen Elemente und ihrer wichtigsten Verbindungen, Mineralstoffe und (Ultra)Spurenelemente.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können chemische Verbindungen anhand der Formel/Struktur benennen. Die Studierenden verstehen das Konzept der Periodizität und können es in allen Gebieten der Chemie einsetzen. Die Studierenden verstehen die theoretischen Grundlagen der nasschemischen Analyse anorganischer Verbindungen und haben die Fähigkeit zum selbstständigen Umgang mit "Zahlen" in der Chemie.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Atkins, Peter Overton, Tina Rourke, Jonathan Weller, Mark Armstrong, Fraser: Inorganic Chemistry: Oxford University Press, Oxford
    • Holleman-Wiberg, Lehrbuch der Anorganischen Chemie. Wilhelm De Gruyter Verlag, Berlin

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Biochemie I: Grundlagen & Bausteine des Lebens | VO

    Biochemie I: Grundlagen & Bausteine des Lebens | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Den Studierenden werden die physikalischen, chemischen und zellulären Grundlagen zum Aufbau und zur molekularen Struktur der Biomakromoleküle (Proteine, Nukleinsäuren, Polysaccharide und Lipide) vermittelt. Ein besonderer Focus liegt auf der Bedeutung des Kohlenstoffs für die Chemie der Lebewesen und auf der wichtigen Rolle des Wassers für die Struktur und Funktion der Biomakromoleküle. Anschließend werden Aminosäuren und Proteine, Zucker und Polysaccharide, sowie Fettsäuren und Lipide näher beleuchtet. Hierbei wird stets zuerst die Chemie der kovalent verknüpften Monomere (Aminosäuren, Monosaccharide, Fettsäuren) betrachtet und dann die Struktur der Makromoleküle und supramolekularen Komplexe beschrieben. Dabei wird ganz besonders auf folgende Punkte hingewiesen: 1) dass die einzigartige Struktur der Makromoleküle ihre Funktion bestimmt, 2) dass nichtkovalente Wechselwirkungen eine entscheidende Rolle für die Struktur und Funktion der Makromoleküle spielen und 3) dass Monomere der polymeren Makromoleküle eine spezifische Reihenfolge haben, die eine Information liefert, von der der geordnete Zustand des Lebens abhängt.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können die physikalischen, chemischen und zellulären Grundlagen der Biochemie erklären und die Strukturen und Eigenschaften der Biomakromoleküle (Proteine, Nukleinsäuren, Polysaccharide und Lipide) beschreiben. Sie kennen die Bausteine der Biomakromoleküle und können die zwischen den Bausteinen und zwischen den Biomakromolekülen herrschenden Wechselwirkungskräfte erklären. Weiters können sie die Funktion ausgewählter Makromoleküle wiedergeben und die Bedeutung der Makromoleküle in der Assemblierung und Funktion supramolekularer Komplexe und Organellen erläutern.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung (Multiple Choice Teil, Essay Fragen)

    Literatur

    • Nelson, David und Cox, Michael: Lehninger Biochemie. Springer Verlag, Wien
    • Horton, Robert H. et al.: Biochemie, Pearson Studium, München
    • Berg, Jeremy M. et al.: Stryer Biochemie, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Organische Chemie | VO

    Organische Chemie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    1. Atomorbitale – Hybridisierung von Alkanen, Alkenen und Alkinen
    2.  Bindungstypen: Kovalente Bindung, Π-Bindung, van der Waals-Bindungen, Wasserstoffbrückenbindungen
    3. Mesomere und induktive Effekte
    4. Stoffklassen: Gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe, aromatische Verbindungen, Halogenalkane, Alkohole, Phenole, Ether, Schwefelverbindungen, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren und Derivate, Kohlensäure und Derivate, Amine; Trivialnomenklatur wichtiger Alkohole, Phenole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Amine etc.
    5. Oxidationen, Reduktionen
    6. Stereoisomerie – Spiegelbildisomerie: Konstitution, Konfiguration, Konformation; Chiralität, Enantiomere, Diastereomere, Razematspaltung von sauren bzw. basischen Verbindungen; Polarimetrie, Bestimmung der optischen Reinheit
    7. Säure-/Basenstärke von organischen Verbindungen
    8. Reaktionsmechanismen: Nukleophile Substitutionsreaktionen am ges. C-Atom, elektrophile Substitutionsreaktionen an Aromaten, elektrophile und nukleophile Additionen an C,C-Doppelbindungen, Kondensationen an der Carbonylgruppe: Acetale, Cyanhydrine, Reduktionen mit Natriumborhydrid und Lithiumaluminiumhydrid, Grignard-Reaktionen, Aldol-und Knoevenagel-Kondensationen, Wittig-und Mannichreaktionen, Additions-/Eliminierungsreaktionen an der Carboxylgruppe, Eliminierungen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden sind mit dem Basiswissen der organischen Chemie vertraut: Sie kennen die wichtigsten Bindungstypen sowie die funktionellen Gruppen bzw. Stoffklassen, können diese erkennen und zeichnen, und kennen deren Eigenschaften. Ebenso sind sie mit den Grundzügen der Stereochemie vertraut. Sie haben ein Verständnis für die Mechanismen der wichtigsten Reaktionstypen der organischen Chemie.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Drei schriftliche Teilprüfungen

    Literatur

    • P. Sykes: Wie funktionieren organische Reaktionen?: Reaktionsmechanismen für Einsteiger; Verlag: WILEY VCH.
    • Heinz G.O. Becker: Organikum – Organisch-chemisches Grundpraktikum; Verlag WILEY VCH
    • H. Beyer: Lehrbuch der organischen Chemie; Verlag S. Hirzel Stuttgart

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Recht und Wirtschaft

    Recht und Wirtschaft

    2 SWS   2 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerbe überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Recht und Wirtschaft‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, wirtschaftliches und rechtliches Wissen und berufsspezifische Handlungskompetenz.

    2 SWS
    2 ECTS
    Privatrecht | VO

    Privatrecht | VO

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grundzüge des Privatrechts
    • Arbeitsrecht
    • Unternehmens- und Gesellschaftsrecht
    • Patentrecht

     

    Grundzüge des Privatrechts:

    Zunächst wird ganz allgemein auf die Charakteristika des Privatrechts, dessen Teilmaterien und das Verhältnis Privatrecht / Öffentliches Recht eingegangen. In einem nächsten Schritt werden Rechtspersonen und ihre Rechts-/Handlungsfähigkeit sowie das Zustandekommen und die Wirkungen von Schuldverhältnissen (vertraglicher oder gesetzlicher Natur) behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vertragsrecht: Vertragstypen, Vertragsabschluss, Auslegung von Verträgen, Fehler bei Vertragsabschluss und Vertragserfüllung (insb. Irrtum, Gewährleistung, Verzug), Stellvertretung / Vollmacht, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Daneben werden im Rahmen der Darstellung des Schadenersatzrechtes auch relevante haftungsrechtliche Fragen besprochen sowie Grundzüge des Sachenrechts (z.B. Eigentumserwerb) und des Verbraucherrechts erläutert.

    Unternehmens- und Gesellschaftsrecht:

    Zunächst werden in einem allgemeinen Teil die grundlegenden Begriffe des Unternehmens- bzw. Gesellschaftsrechts (u.a. Unternehmerinnen-/Unternehmerbegriff nach dem UGB, Firmenbuch, Gesellschaftsbegriff) erläutert sowie die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Gesellschaftsformen herausgearbeitet. Im Anschluss daran werden die wichtigsten in Österreich zur Verfügung stehenden Gesellschaftsformen (insb. AG, GmbH, OG, KG, GesbR, Stille Gesellschaft, Genossenschaften) in Grundzügen von der Gründung bis zur Beendigung dargestellt. Dabei lernen die Studierenden wichtige Fragen zur Gründung, zu den unterschiedlichen Organen und den Rechten und Pflichten der Gesellschafter, zur Regelung des Innen- und Außenverhältnisses (Geschäftsführung und Vertretung, Gewinnverteilung, Entnahmerecht etc) sowie zur Beendigung (Auflösung samt regelmäßig anschließender Liquidation/Abwicklung) der einzelnen Gesellschaftsformen.

    Arbeitsrecht:

    Im Rahmen der Darstellung der Grundzüge des Arbeitsrechtes stehen Fragen der Begründung und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses (insbesondere der Abschlussvoraussetzungen für Arbeitsverträge und der Abgrenzung des Arbeitsvertrages von sonstigen Vertragstypen [zB Dienstvertrag, Werkvertrag]) sowie Fragen zum Konkurrenzverbot im Mittelpunkt. Weiters lernen die Studierenden die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers bzw. der arbeitgebenden Institution und setzen sich mit den Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzrechtlichen Bestimmungen auseinander.

    Patentrecht:

    Einführung in das Patentrecht und Abgrenzung zu den anderen gewerblichen Schutzrechten bzw. dem Urheberinnen-/Urheberrecht: im Rahmen dessen werden die einzelnen Schutzvoraussetzungen und Ausschließungsrechte im Detail sowie das nationale Erteilungsverfahren und die Rechtsdurchsetzung auf nationaler Ebene im Überblick erläutert. Ebenso behandelt werden u.a. Lizenzierungsmöglichkeiten und Grundzüge des internationalen Patentrechts.

    Lernergebnisse

    • Im Bereich des Privatrechts verfügen die Studierenden aufgrund ihrer Kenntnis des Rechtssystems sowie der wichtigsten Rechtsbegriffe und Rechtsinstitute über ein Grundverständnis der Funktionsweise des österreichischen Privatrechts: so besitzen die Studierenden ausgehend vom grundlegenden Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit von Rechtssubjekten detaillierte Kenntnisse über das österreichische Schuldrecht (vertragliche und gesetzliche Schuldverhältnisse), da sie über das Zustandekommen eines Schuldverhältnisses, dessen mögliche Inhalte, praxisrelevante Vertragstypen und die aus den verschiedenen Leistungsstörungen resultierenden Rechtsfolgen Bescheid wissen. Zudem kennen die Studierenden die für sie – als in Zukunft am Wirtschaftsleben aktiv Teilnehmende – relevanten Bereiche des Schadenersatzrechts (Vertragshaftung, Deliktshaftung, Gefährdungshaftung), beherrschen dessen Prüfungsschemata und sind folglich auch in der Lage, die von ihnen hypothetisch zu tragenden haftungsrechtlichen Risiken vorweg abzuschätzen. Im Bereich des Sonderprivatrechts der Unternehmerinnen und Unternehmer sind die Studierenden in der Lage die für Unternehmerinnen- und Unternehmergeschäfte geltenden Sonderbestimmungen anzuwenden und sie wissen über die bei Unternehmensgründungen und -übertragungen relevanten unternehmens- und gesellschaftsrechtlichen Fragen Bescheid. Insbesondere können die Studierenden die einzelnen Personengesellschaftsformen (GesbR, OG, KG, StG) und Kapitalgesellschaftsformen (GmbH, AG) hinsichtlich der Fragen der Gründung, der Regelung des Innen- und Außenverhältnisses sowie der Beendigung unterscheiden, womit u.a. der entsprechende Informationsbedarf auf dem Weg zur Wahl der richtigen Unternehmensform – einer wichtigen Voraussetzung für die weitere unternehmerische Tätigkeit – bzw. für die Beteiligung an einem Unternehmen gedeckt ist. Die Absolventin/der Absolvent verfügt über das notwendige arbeitsrechtliche Basiswissen, um Alltagssituationen des Erwerbslebens rechtlich zu beurteilen und die sich daraus für beide Parteien des Arbeitsvertrages ergebenden Rechte und Pflichten überblicken zu können. Neben den wesentlichen Begriffsdefinitionen des Patentrechtes kennen die Studierenden die Voraussetzungen für Patenterteilungen und den Ablauf der dafür vorgesehenen Verfahren. In sämtlichen angeführten Rechtsbereichen werden den Studierenden auch die dabei relevanten internationalen Aspekte und Fragestellungen nähergebracht und erläutert. Dazu zählen insbesondere Fragen der (internationalen) Zuständigkeit und des anwendbaren Rechts im Privatrecht sowie die lösungsorientierte Erörterung grenzüberschreitender Sachverhalte im Gesellschafts- und Arbeitsrecht. Schließlich verfügen die Studierenden auch über Kenntnisse im Zusammenhang mit den – in der Europäischen Union zunehmend an Bedeutung gewinnenden – supranationalen Gesellschaftsformen.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden: Vorlesung mit interaktivem Charakter

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Weilinger, Arthur: Privatrecht. Eine Einführung, facultas.wuv Universitätsverlag Wien
    • Schummer, Gerhard: Allgemeines Unternehmensrecht, LexisNexis Verlag Wien
    • Schummer, Gerhard: Personengesellschaften, LexisNexis Verlag Wien
    • Mader, Peter: Kapitalgesellschaften, LexisNexis Verlag Wien
    • Knauder, Christian: Prüfungsfragen & Prüfungsfälle zum Gesellschaftsrecht, LexisNexis Verlag Wien
    • Brodil, Wolfgang / Risak, Martin / Wolf, Christoph: Arbeitsrecht in Grundzügen, LexisNexis Verlag Wien

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Scientific, Social and Communication Skills

    Scientific, Social and Communication Skills

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere Kommunikation- und Sprachkompetenz, Teamkompetenz, international und interkulturellen Kompetenzen im Bereich ‚Scientific, Social & Communication Skills‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Scientific, Social & Communication Skills‘.

    3 SWS
    3 ECTS
    Scientific Communication in English II | ILV

    Scientific Communication in English II | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Lernergebnisse des zweiten Semesters sind unter anderem eine Konsolidierung und Vertiefung der Kenntnisse und Kompetenzen, die im "Scientific Communication in English I" erworben wurden, und beinhalten die schriftliche sowie mündliche Darstellung wissenschaftlicher Materien in englischer Sprache. Wissenschaftliche Schwerpunkte: >> „Molecules That Changed The World“ >> Krankheiten und die Verbindung zur Life Sciences Forschung und Entwicklung in Österreich >> Biologisch-katalytische Moleküle (Enzyme/Ribozyme) >> Aktuelle, ethische wissenschaftliche „Hot Topics“ >> Einführung in wissenschaftliches Schreiben

    Lernergebnisse

    • Aufbauend auf „Scientific Communication in English I” können die Studierenden ihre Sprachfertigkeiten der englischen Sprache in Bezug auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen beurteilen. Sie reflektieren ihre individuellen Sprachbedürfnisse, setzen kurz- und langfristige Ziele für ihre eigene authentische Sprachentwicklung und bewerten ihre Fortschritte in regelmäßigen Abständen. Aufbauend auf „Scientific Communication in English I” können die Studierenden Englisch als Arbeitssprache verwenden. Sie können einzeln oder in Gruppen präsentieren und allgemeine und wissenschaftliche Themen diskutieren, die für die Molekulare Biotechnologie relevant sind. Sie können Englisch in spontanen Situationen stilsicher verwenden, wie z.B. bei der Beantwortung von Fragen nach einer Präsentation. Aufbauend auf „Scientific Communication in English I” kennen sie die grundlegenden Richtlinien für Visualisierung, Medienauswahl und Gestaltung. Sie sind in der Lage auf Basis praktischer Erfahrung das geeignete Tool für eine zielgruppengerechte Visualisierung einzusetzen. Aufbauend auf „Scientific Communication in English I” können die Studierenden ihre Performance realistisch einschätzen, Präsentationen bewerten und mündliches und/oder schriftliches Feedback geben und empfangen. Sie können mittels Selbst- und Fremdanalysen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse reflektieren und laufend erweitern. Aufbauend auf „Scientific Communication in English I” haben die Studierenden Kenntnisse erworben, um Texte mit dem richtigen wissenschaftlichen (Sprach-) Stil und Layout zu erstellen. Sie können zum Beispiel wissenschaftliche Poster gestalten und den aktiven und passiven schriftlichen Stil von Versuchsprotokollen und Laborberichten verwenden. Durch die regelmäßige Verwendung von allen Sprachfertigkeiten, entwickeln die Studierenden ihre allgemeine Sprachkompetenz und ein breites technisches Fachvokabular, das für ihr späteres Berufsleben in der internationalen Wissenschaftlichen „Community“, relevant ist. Durch die wechselnde Zusammensetzung in Gruppen entwickeln die Studierenden ihre Fähigkeiten für die Teamarbeit im Berufsleben immer weiter. Die Studierenden können diese "Skills" in internationalen sowie interkulturellen Settings einsetzen und umsetzen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen …

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    • Hrdina C.H. & Hrdina R., Scientific English für Mediziner und Naturwissenschaftler, Langenscheidt
    • McCarthy, M. & O'Dell, F., Academic Vocabulary in Use, Cambridge University Press
    • Skern, T., Writing Scientific, Facultas Verlag 

    Unterrichtssprache

    Englisch

    2 SWS
    2 ECTS
    Social Skills II: Selbst-coaching & Kommunikation | ILV

    Social Skills II: Selbst-coaching & Kommunikation | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Es werden Grundlagen des Selbstcoachings und Techniken des Stressmanagements erlernt sowie persönliche Wahrnehmungs- und Kommunikationsmuster bewusst gemacht. Dabei werden Methoden der Selbstmotivation, des Zeitmanagements und Stressabbaus ausprobiert und reflektiert, sowie die Auswirkungen von Wahrnehmung auf Verhalten und Kommunikation analysiert. Zusätzlich wird durch Umsetzungsaufgaben praktische Erfahrung im Selbstmanagement für das spätere Berufsleben gesammelt. Themenschwerpunkt: Selbstcoaching und Kommunikation >> Selbstcoaching und -motivation >> Stress und Zeitmanagement >> Wahrnehmung und Interpretation >> Kommunikationsanalyse

    Lernergebnisse

    • 1. Semester: Die Studierenden können Präsentationen von Referaten unterscheiden und zielgruppenorientierte Dramaturgien für Einzel- und Gruppenauftritte entwickeln und umsetzen. Sie kennen die grundlegenden Richtlinien für Visualisierung, Medienauswahl und Gestaltung. Sie sind in der Lage auf Basis praktischer Erfahrung das geeignete Tool für eine zielgruppengerechte Visualisierung einzusetzen. Die Studierenden können ihre Performance realistisch einschätzen, Präsentationen bewerten und mündliches und/oder schriftliches Feedback geben und nehmen. Sie können mittels der Selbst- und Fremdanalysen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse reflektieren und laufend erweitern. 2. Semester: Die Studierenden können das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Kommunikationsverhalten bei sich und anderen analysieren und bei Bedarf situativ anpassen. Durch die wechselnde Zusammensetzung in Gruppen entwickeln die Studierenden ihre Fähigkeiten für die Teamarbeit im Berufsleben weiter. Die Studierenden kennen die Grundlagen des Selbstmanagements und können individuelle Techniken für ihre Selbstorganisation entwickeln. Sie können diese „Skills“ in internationale sowie interkulturelle Teams einsetzen bzw. in internationalen sowie interkulturellen Teams umsetzen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    • Josef W. Seifert, Visualisation – Presentation – Facilitation, GABAL Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Modul Zellbiologie

    Zellbiologie

    3 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Zellbiologie‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Zellbiologie‘.

    3 SWS
    4 ECTS
    Zellbiologie der Eukaryoten | VO

    Zellbiologie der Eukaryoten | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Struktur und Funktion der zellulären Organellen (Kern, Mitochondrien, endoplasmatisches Retikulum, Golgi, etc.) und zellulären Strukturen (Zytoskelett). Aufbau, Eigenschaften und Funktion von Biomembranen. Ionenkanal und Transporter vermittelter Transport von kleinen Molekülen durch Membranen. Proteintransport in Organellen sowie in und aus Zellen (Endozytose, Sekretion). Das Zytoskelett: Aufbau, regelnde Proteine und Rolle im intrazellulären Transport/Kontakt/Kommunikation zwischen Zellen über Verbindungen; das Konzept der Gewebe und der extrazellularen Matrix. Komplizierte Prozesse, die einige Eigenschaften integrieren: Ausbreitung des Aktionspotentials entlang Nervenzellen; Muskelkontraktion, Energieumwandlung in den Mitochondrien, Photosynthese.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die grundlegenden Prinzipien der Lebensvorgänge und den Aufbau und die Funktion von Makromolekülen in der Zelle, samt den wichtigsten Methoden zur Strukturaufklärung, und können diese benennen und beschreiben. Darauf aufbauend wird das Verständnis für die fundamentale Rolle dieser Makromoleküle in der Assemblierung und Funktion supramolekularer Komplexe und Organellen in eukaryontischen Zellen erworben.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Alberts, Bruce: Lehrbuch der molekularen Zellbiologie, Wiley-VCH Weinheim
    • Alberts, Bruce: Molecular Biology of the Cell, Garland Science New York

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Zellkultur | VO

    Zellkultur | VO

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    1) Allgemeine Grundlagen der Zell- und Gewebekultur (rechtliche Grundlagen, Richtlinien zum Arbeiten in Laboren der Sicherheitsklassen 1 und 2 (S1-, S2-Labor), räumliche und apparative Ausstattung, Steriltechnik, Kontaminationen und deren Vermeidung)

    2) Die Zelle und ihre Umgebung (Kulturgefäße und ihre Behandlung, Wachstumsbedingungen)

    3) Routinemethoden zur allgemeinen Handhabung kultivierter Zellen (Mediumwechsel, Subkultivierung, Bestimmung allgemeiner Wachstumsparameter, Einfrieren, Lagerung und Versand von Zellen)

    4) Zelllinien versus Primärzellen (Gewinnung von Primärzellen, Etablierung und Charakterisierung von Zelllinien)

    5) Zellen als Fabriken (Hybridomatechnik zur Herstellung monoklonaler Antikörper, Produktion von rekombinanten Proteinen, Transfektion, Massenzellkulturen)

    6) Methoden in der Zellkultur

    7) Grundlagen von Stammzellen und Pflanzenzellkulturen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können die rechtlichen Grundlagen zum Arbeiten mit Zell- und Gewebekulturen anführen und sind in der Lage die Gerätschaften und Materialien im Zellkulturlabor zu benennen und deren Anwendungsgebiete zu beschreiben. Darüber hinaus ist es den Studierenden möglich, die Unterschiede zwischen Primärzellkultur und etablierten Zelllinien zu erklären und die theoretischen Hintergründe zu den gängigsten Methoden in der Zellkultur darzustellen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Moodle Quizzes, Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Lindl, Toni: Zell- und Gewebekultur, Verlag Spektrum Akademischer Verlag
    • R. Ian Freshney, Culture of Animal Cells, WILEY Blackwell

    •  J. M. Davis, Basic Cell Culture, Oxford University Press

    • John R. W. Masters, Animal Cell Culture, Oxford University Press

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    1 ECTS

    Modul Bioinformatik/Statistik

    Bioinformatik/Statistik

    5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern, beziehungsweise vollständigen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Bioinformatik/Statistik‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Bioinformatik/Statistik‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Bioinformatik/Statistik‘.

    5 SWS
    5 ECTS
    Bioinformatik | ILV

    Bioinformatik | ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Einführung in die unterschiedlichen Themengebiete der Bioinformatik.

    • Grundlagen der Sequenzanalyse, im speziellen der Transkript- und Genomanalyse
    • Zusammenhang zwischen Sequenz, Struktur und Funktion von Proteinen
    • Metabolische Modelle
    • Phylogenetische Studien
    • Metagenomanalysen

    Vorstellung der wichtigsten relevanten Datenbanken Einführung in das Programmieren Praxiserfahrung: Verwendung der relevanten Datenbanken, Sequenzvergleiche, Genexpressionsanalyse, Erstellung von Stammbäumen, Genomanalyse und Visualisierung, Mustersuche, Konzepte des Programmierens

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Grundlagen der Informatik und Bioinformatik. Schließlich kennen die Studierenden die grundlegenden Konzepte und Arbeitsmethoden der Bioinformatik. Sie besitzen einen allgemeinen Überblick über Datenbanken in der Molekularbiologie, Analyse von Proteinsequenzen und Webtools, und können diese verwenden.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Bearbeitung von Beispielen, und Selbsttest mit Moodle

    Literatur

    • Timischl, Werner: Angewandte Statistik: Eine Einführung für Biologen und Mediziner. Springer
    • Pevsner, Jonathan: Bioinformatics and Functional Genomics, Wiley-Blackwell

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    3 SWS
    3 ECTS
    Statistik in der Biologie II | ILV

    Statistik in der Biologie II | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Poissonprozesse
    Fluktuationstest nach Luria-Delbrück
    Klassische Parameter und Verteilungstests
    Lineare Regression
    Ein-Faktor-Varianzanalyse

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden sind befähigt, weiterführende Standardaufgaben der Biometrie selbständig zu lösen, mit besonderem Gewicht auf der statistischen Modellbildung, der richtigen Methodenauswahl, der rechnergestützten Ergebnisfindung (mit R) und der Ergebnisinterpretation. Nach dieser integrierten Lehrveranstaltung können die Studierenden: - die Normalverteilungsannahme überprüfen und extreme Stichprobenwerte (Ausreißer) in einer normalverteilten Zufallsstichprobe identifizieren. - die Mittelwerte von zwei normalverteilten Untersuchungsmerkmalen mit abhängigen und unabhängigen Stichproben vergleichen; - die Varianzen von zwei unabhängigen Stichproben vergleichen; - mehr als 2 Mittelwerte mit Hilfe der Varianzanalyse vergleichen; - Wahrscheinlichkeiten schätzen und eine Wahrscheinlichkeit mit einem vorgegebenen Sollwert vergleichen; - Zwei Wahrscheinlichkeiten mit unabhängigen und anhängigen Stichproben vergleichen; - beobachtete Anzahlen auf ein vorgegebenes Verhältnis prüfen; - den Zusammenhang zwischen zwei 2-stufig skalierten Variablen sowie 2-dimensional normalverteilten Variablen durch geeignete Korrelationsmaße schätzen; - die Abhängigkeit einer Zielvariablen von einer metrischen Einflussgröße im Rahmen eines linearen Regressionsmodells darstellen; - lineare Kalibrierfunktionen bestimmen und unbekannte Probenwerte mittels inverser Regression schätzen.

    Lehrmethode

    Integrierte Online Lehrveranstaltung

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Immanenter Prüfungscharakter. Die Lehrveranstaltung wird durch regelmäßige kurze Zwischenprüfungen und eine Semester-Abschlussarbeit beurteilt. Diese erfolgen schriftlich. Mögliche Fragen werden in mündlicher Form geklärt.

    Literatur

    Maly, N. (2020). Statistik - Auf den Spuren Salvador Lurias. Wien.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Biophysikalische Chemie

    Biophysikalische Chemie

    3.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern, beziehungsweise vervollständigen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Biophysikalische Chemie‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Biophysikalische Chemie‘.

    3.5 SWS
    5 ECTS
    Biochemie II: Strukturbildung, Bioerkennung und Katalyse | VO

    Biochemie II: Strukturbildung, Bioerkennung und Katalyse | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Grundlagen der Proteinfaltung anhand von Faltungstrichtern; Rolle von in vivo Chaperonen in der in vivo Protein Faltung. Intrinsisch ungefaltete Proteine sowie Proteinfaltungserkrankungen mit Fokus auf Alzheimer. Kurzer Einblick in die zelluläre Phasentrennung von Biomakromolekülen. Protein-Reinigungs- und Nachweisverfahren. Struktur-Aufklärung von Proteinen mittels Röntgenstruktur-Analyse, Kernresonanzspektroskopie und Cryo-Elektronenmikroskopie. Modelle der Liganden Bindung (Induced Fit, Schlüssel-Schloss) und deren quantitative Beschreibung anhand von Bindungsisothermen. Prinzipien der Allosterie und kooperativen Ligandenbindung am Beispiel Hämoglobin: MWC und KNF-Modell, Hill-Diagramm. Hämoglobinopathien mit Schwerpunkt Sichelzellanämie. Kurze Einführung in die chemische Reaktionskinetik. Generelle Wirkweise der Enzyme anhand von Energieprofilen, Hauptklassen, Enzymkinetik, Lineweaver-Burk Diagramm, Enzymatische Aktivität, Typen und Wirkweise enzymatischer Inhibitoren, Rolle von Cofaktoren, Strategien zur Senkung der Aktivierungsenergie, Reaktionsmechanismen ausgewählter Enzyme.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erkennen die Prinzipien der Proteinfaltung, die Rolle der Chaperone und die enormen pathologischen Konsequenzen von Fehlfaltungen. Sie beherrschen zudem die wesentlichen Verfahren zur Reinigung von Proteinen und Methoden für deren 3-dimensionale Strukturaufklärung. Sie verinnerlichen die grundlegenden Konzepte und quantitativen Theorien der molekularen Interaktion zwischen Protein und Ligand am Beispiel Myoglobin und Hämoglobin. Die Studierenden erlangen Einsicht in die Strategien der Biokatalyse, können den Mechanismus ausgewählter Enzyme wiedergeben und erarbeiten sich die Grundlagen der Enzymkinetik als weitere Fertigkeit. Darauf aufbauend sind sie in der Lage, die Wirkungsweise enzymatischer Hemmstoffen molekular zu beschreiben und deren kinetischen Effekt graphisch auszuwerten.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Nelson & Cox, Lehninger: Biochemie, Springer
    • Berg, Tymoczko, Stryer: Biochemie, Springer Spektrum
    • Horton, Moran, Scrimgeour Perry, Rawn: Biochemie, Pearson
    • Pingoud, Alfred Urbanke, Klaus Hoggett, Jim Jeltsch, Albert: Biochemical Methods, Wiley-VCH Verlag GmbH
    • Rehm, Letzel: Der Experimentator, Proteinbiochemie/Proteomics, Springer, Spektrum
    • Lottspeich, Engels (Hrsg.): Bioanalytik, Springer Spektrum

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Physikalische Chemie | VO

    Physikalische Chemie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Einführung in die Grundlagen der physikalischen Chemie, erster und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik, Enthalpie, Entropie, freie Enthalpie, spontane und nicht-spontane Prozesse, Triebkraft chemischer Reaktionen, Phasengleichgewichte, Phasendiagramme, Gleichgewichtsreaktionen, Elektrochemie.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden besitzen ein fundiertes Wissen über die in der Natur vorkommenden Wirkstoffgruppen. Weiters haben die Studierenden Grundkenntnisse in Physikalischer Chemie mit Schwerpunkt auf physikalisch-chemischen Grundlagen biologischer Vorgänge. Die Studierenden erwerben Grundwissen über die wichtigsten Wechselwirkungskräfte, wie elektrostatische Interaktion, hydrophobe Wechselwirkung, Wasserstoffbrückenbindung und Dipol-Dipol-Wechselwirkung, mit besonderem Augenmerk auf Wechselwirkungen molekularer Systeme (Arzneistoff-Rezeptor Interaktionen). Die Studierenden können ihr theoretisches Wissen im Bereich physikalische Chemie auf praktische (Rechen-) Beispiele anwenden.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Atkins, Peter W.: Kurzlehrbuch Physikalische Chemie, Wiley-VCH Weinheim

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul GXP/QM/PM

    GXP/QM/PM

    2 SWS   2 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere Kommunikationskompetenz, Teamkompetenz, international und interkulturellen Kompetenzen im Bereich ‚GxP/QM/PM‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, wirtschaftliches und rechtliches Wissen und berufsspezifische Handlungskompetenz im Bereich ‚GxP/QM/PM‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚GxP/QM/PM‘.

    2 SWS
    2 ECTS
    Qualitäts- und Prozessmanagement | VO

    Qualitäts- und Prozessmanagement | VO

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Historische Entwicklung und aktuelle Aufgaben von gängigen Qualitätsmanagementsystemen
    • Übersicht Qualitätsmanagementsysteme (vor allem TQM, ISO 900x, ISO 17025)
    • Übersicht über einschlägige rechtliche Hintergründe (vor allem GLP, GMP, Basis GCP, Akkreditierung, benannte Stellen, EU-Markt-Überwachung / New Approach)
    • Definition, Bedeutung und Inhalte von
      • Qualität 
      • Qualitätsmanagement,
      • Qualitätsmanagementsystem (QM-System),
      • Der Qualitätskreislauf: Qualitätsplanung,-lenkung, -sicherung, –prüfung, -verbesserung,
      • Qualitätsaudit
    • Produktqualität, Prozessqualität
    • Benchmarking
    • Prozessmanagement: Prozesse Definitionen, Kennzahlen
    • Prozesse im Unternehmen
      • Kernprozesse (Wertschöpfung)
      • Managementprozesse
      • Unterstützende Prozesse
    • Prozesse und Managementsysteme
    • Messen und Steuern von Prozessen
    • Prozesse und Veränderung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben Basiskenntnisse der Regulative zur Herstellung, Kontrolle und zum In-Verkehrbringen sowie zur Entwicklung von Arzneimitteln erworben. Die Studierenden haben Kenntnisse der grundlegenden Methoden des Qualitätsrisikomanagements und der Qualifizierung bzw. Validierung von Anlagen, Prozessen sowie computergestützten Systemen erworben und können sie in konkreten Aufgabenstellungen anwenden. Die Studierende können Qualitätsmanagement-relevante Dokumente entsprechend den Forderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) und seiner Folgeverordnungen erstellen. Die Studierende können alle Qualitätsmanagement-relevanten Aufgaben im Bereich der Molekularen Biotechnologie im Rahmen des Projektmanagements durchführen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung und Bewertung der Mitarbeit

    Literatur

    • PQM - Prozessorientiertes Qualitätsmanagement, Leitfaden zur Umsetzung der ISO 9001, Karl Werner Wagner, Roman Käfer, Carl Hanser Verlag
    • Training Qualitätsmanagement, Gerhard Linß, Fachbuchverlag Leipzig, Carl Hanser Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Immunologie & Pathogenität

    Immunologie & Pathogenität

    3 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern, beziehungsweise vervollständigen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Immunologie und Pathogenität‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Immunologie und Pathogenität‘.

    3 SWS
    5 ECTS
    Grundlagen der Mikrobiologie | VO

    Grundlagen der Mikrobiologie | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Vorlesung beinhaltet folgende Themen:

    (1) Einführung in die Mikrobiologie (Definition von Mikroorganismen; Geschichte der Mikrobiologie; Einfluss von Mikroorganismen); (2) Mikrobielle Evolution und Diversität (Ursprung des Lebens; Stammbaum des Lebens; Methoden zur Bestimmung evolutionärer Verwandtschaften; mikrobielle Diversität); (3) Struktur und Funktion mikrobieller Zellen (Überblick und Unterschiede prokaryotischer und eukaryotischer Zellen); (4) Mikroorganismen und ihre natürliche Umgebung (Nährstoffe; Umweltfaktoren; Habitate); (5) Mikrobieller Stoffwechsel; (6) Kultivierung und Wachstum von Mikroorganismen; (7) Kontrolle des mikrobiellen Wachstums (in vitro und in vivo Anwendungen); (8) Wechselwirkungen zwischen Mikroben und Menschen (Nutzbringende und Schädliche) und (9) Einführung in die medizinische Mikrobiologie (Epidemiologie; mikrobielle Krankheiten; diagnostische Mikrobiologie.

    Lernergebnisse

    • Studierende... ...können Mikroorganismen definieren und deren Einfluss beschreiben. ...verstehen wie sich mikrobielles Leben auf der Erde entwickelt hat. ...können einen phylogenetischen Baum interpretieren und wichtige Vertreter verschiedener Mikroorganismen-Gruppen nennen und beschreiben. ...können Strukturen und Funktionen mikrobieller Zellen beschreiben. ...verstehen wie sich zelluläre Unterschiede auf die Lebensweise v. Mikroorganismen auswirken. ...verstehen mikrobielle Anforderungen an ein Habitat. ...können mikrobielle Habitate und mikrobielle Stoffwechselwege beschreiben. ...wissen wie Mikroorganismen wachsen und wie sie zu kultivieren sind. ...können Methoden zur Messung u. zur Kontrolle v. mikrobiellem Wachstum beschreiben. ...können verschiedene Wechselwirkungen zwischen Mikroben u. Menschen beschreiben. ...besitzen grundlegende Kenntnisse der medizinischen Mikrobiologie. ...können wichtige Aspekte der Epidemiologie beschreiben. ...haben einen Überblick über mikrobielle Krankheiten u. Methoden zu deren Diagnose. Den Studierenden ist bewusst, welches Potenzial die Mikrobiologie als Wissenschaft bietet, und sie wissen über relevante, aktuelle Themen der mikrobiologischen Forschung Bescheid.

    Lehrmethode

    Die Lerninhalte der Vorlesung werden mithilfe einer Power Point Präsentation vermittelt. Im Rahmen der Vorlesung werden den Studierenden aktuelle Publikationen und Forschungsergebnisse zum Thema Mikrobiologie präsentiert, welche anschließend diskutiert werden sollen. 
    Am Ende jedes Kapitels werden die wichtigsten Kernaussagen der präsentierten Themen in Form von Take home messages zusammengefasst und Fragen im Zusammenhang mit den in der Lehreinheit behandelten Themen präsentiert, welche der Art der Prüfungsfragen ähneln.

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Am Ende der Lehrveranstaltung gibt es eine schriftliche Prüfung (100%) welche aus offenen Fragen aufgebaut ist.

    Literatur

    • Brock Mikrobiologie, 15. Aktualisierte Auflage, Pearson Verlag (Madigan, Bender, Buckley, Sattley, Stahl), 2020
    • Allgemeine Mikrobiologie, 11. Auflage, Thieme Verlag (Fuchs), 2017
    • Medizinische Mikrobiologie, 7. Auflage, Thieme Verlag (Hof, Schlüter), 2019
    • Medizinische Mikrobiologie, 12. Auflage, Thieme Verlag (Kayser), 2010

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Immunologie | VO

    Immunologie | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Zunächst wird das angeborene Immunsystem mit seinen charakteristischen Merkmalen beschrieben und dem adaptiven Immunsystem gegenübergestellt. Nachfolgend wird mit der Antigenpräsentation die wichtigste Schnittstelle zwischen angeborenem und adaptivem Immunsystem vorgestellt. Daran schließt sich eine Besprechung der Entstehung und Funktion des adaptiven Immunsystems an.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die grundlegenden Funktionen des Immunsystems, das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen, und können diese beschreiben und erklären. Die Studierenden kennen die Komplexität dieses aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen bestehenden Netzwerks. Weiters können die Studierenden die Regulationssysteme von angeborenen und adaptiven Immunantworten durch zellvermittelte und humorale Mechanismen unterscheiden und benennen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Abbas, Abul, K., Lichtman, Andrew H. Pillai, Shiv: Cellular and Molecular Immunology, Saunders
    • Murphy, Kenneth and Weaver, Casey: Janeway's Immunobiology,  Garland Science

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Virologie | VO

    Virologie | VO

    0.5 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Diese Vorlesung gibt eine Einführung in das Thema Virologie. Den Studierenden werden die wichtigsten Charakteristika von Viren erklärt, und es wird ihnen ein Verständnis für die Virenklassifikation vermittelt. Außerdem lernen die Studierenden wichtige Vertreter der Bakteriophagen und bedeutende humanpathogene Viren kennen und bekommen einen Einblick in die Virus-Zell-Interaktion sowie in Virus-Virus Wechselwirkungen. Weiters werden Grundprinzipien der Virusstruktur, der viralen Genomorganisation, der viralen Replikation und Genexpression behandelt und die Lebenszyklen einiger ausgewählter Viren verglichen. Darüber hinaus werden auch noch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Viren und subviralen Partikeln herausgearbeitet.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die wichtigsten Charakteristika von Viren und können Größen, Strukturen und Symmetrien von Viren angeben. Weiters kennen sie die wichtigsten Bakteriophagen und die bedeutendsten humanpathogenen Viren und können den Aufbau ihrer Genome, ihre Replikation, die Synthese ihrer mRNAs und ihre Lebenszyklen beschreiben. Darüber hinaus wissen die Studierenden über die Pathogenese einiger ausgewählter Viruserkrankungen, die von globaler Bedeutung sind, Bescheid. Außerdem können sie auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Viren und subviralen Partikeln erklären.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung (Multiple Choice Fragen, Essay Fragen).

    Literatur

    • Madigan, Michael T. et al.: Brock Biology of Microorganisms, Pearson Education Limited, Harlow
    • Madigan, Michael T. et al.: Brock Mikrobiologie, Pearson Deutschland GmbH, Hallbergmoos
    • Modrow, Susanne et al.: Molekulare Virologie, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg
    • Wagner, Edward K. et al.: Basic Virology, Blackwell Publishing, Malden

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    0.5 SWS
    1 ECTS
    Modul Methoden der Molekularbiologie

    Methoden der Molekularbiologie

    8.5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern ihre fachlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Methoden der Molekularbiologie‘.

    • Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Methoden der Molekularbiologie‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Methoden der Molekularbiologie‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Methoden der Molekularbiologie‘.

    8.5 SWS
    10 ECTS
    Einführung in das Molekularbiologische Arbeiten Labor | UE

    Einführung in das Molekularbiologische Arbeiten Labor | UE

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Folgende grundlegende Methoden werden in diesem Laborpraktikum gelernt:

    • Pipettieren
    • Restriktionsverdau
    • Restriktionsansatz
    • Agarosegelelektrophorese
    • DNA Konzentrationsbestimmung mittels Photometer

    Der Versuchshintergrund ist eine Plasmidkartierung mittels multipler Restriktionsverdaue. Art der Protokollführung: Abstrakt, Ergebnisbild inklusive Beschriftung, Diskussion, Kartierung, Literatur, in Englisch.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden besitzen einen Einblick in die Basis des molekularbiologischen Arbeitens. Die Studierenden pipettieren, setzen Restriktionsverdaue an und führen Agarosegelelektrophorese durch. Zusätzlich können sie die Konzentration der DNA photometrisch bestimmen. Die Studierenden haben Expertise in der Protokollführung und der Dokumentation von Ergebnissen. Sie können sich entsprechend den internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen und biologischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Protokoll in englischer Sprache, Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Green, M.R. & Sambrook, J.R Sambrook: Molecular Cloning, A Laboratory Manual, Cold Spring Harbor Laboratory Press Cold Spring Harbor, NY
    • Ausubel, Frederick M.: Short Protocols in Molecular Biology, 2 Volume Set, Wiley, Academy Ed.
    • Current Protocols in Essential Laboratory Techniques von Sean R. Gallagher, Emily A. Wiley
    • Molekulare Biotechnologie von Michael Wink, Wiley-VCH-Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    1 ECTS
    Genetic Engineering Labor | UE

    Genetic Engineering Labor | UE

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    In diesem Praktikum wird ein Gen in ein Plasmid eingefügt und es wird anschließend durch verschiedene molekulare Methoden (PCR, Restriktionsverdau) kontrolliert, ob das rekombinante Plasmid in E.coli stabil ist. Die Studierenden wenden Methoden, die vorher in der Vorlesung Methoden der DNA-Analyse und im Seminar Molekularbiologische & Biophysikalische Methoden theoretisch erarbeitet wurden, praktisch an. Art der Protokollführung: Protokoll in Form einer wissenschaftlichen Publikation - Abstrakt, Einleitung, M&M, Resultate, Diskussion, Literatur.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden sind in der Lage „Klonierungen“ von Genen durchzuführen, inklusive der anschließenden Analytik. Weiters haben die Studierenden Fähigkeiten in der Versuchsdokumentation: Sie können den Ablauf sowie die Ergebnisse der praktischen Arbeiten in einem Protokoll niederschreiben. Sie können sich entsprechend der internationale Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen und biologischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Protokoll, Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Green, M.R. & Sambrook, J.R Sambrook: Molecular Cloning, A Laboratory Manual, Cold Spring Harbor Laboratory Press Cold Spring Harbor, NY
    • Ausubel, Frederick M.: Short Protocols in Molecular Biology, 2 Volume Set, Wiley, Academy Ed.
    • Current Protocols in Essential Laboratory Techniques von Sean R. Gallagher, Emily A. Wiley
    • Molekulare Biotechnologie von Michael Wink, Wiley-VCH-Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    3 SWS
    3 ECTS
    Molekularbiologische & Biophysikalische Methoden | SE

    Molekularbiologische & Biophysikalische Methoden | SE

    1.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    In dieser Lehrveranstaltung werden die grundlegenden Methoden für Molekularbiologinnen und Molekularbiologen, aufbauend auf der Vorlesung Methoden der DNA-Analyse (2. Semester) behandelt. Die Studierenden bekommen einen theoretischen Einblick in molekularbiologische Methoden. Die Themen werden im Rahmen eines Jigsaw-Puzzles in Kleingruppen erarbeitet und gegenseitig digital präsentiert. Themenauswahl: Anzucht von Mikroorganismen, die für Klonierungen verwendet werden (Genetische Marker von Anzuchtstämmen, Bestimmung des Wachstumsverhalten von Mikroorganismen) Isolierung und Reinigung von Nukleinsäuren aus verschiedenen Organismen (Zellaufschlussmethoden, Phenolextraktion, Fällung von Nukleinsäuren) Nachweis von Nukleinsäuren (Agarose- und Polyakrylamid-Gelelektrophorese, spektrophotometrische Nukleinsäure-Konzentrationsbestimmung) Polymerasekettenreaktion (PCR) (Oligonukleotide vs. Primer, Annealingtemperatur, qPCR, Reverse Transkriptase-PCR)

    Southern und Northern blot (Theorie der Hybridisierung, Nukleinsäure-Sonden) Western blot (SDS-Polyakrylamidgel, Chemoluminiszenz) Proteinexpression und Proteinreinigung (Proteintags z.B. His-Tag, Affinitätschromatographie, bakterielle Proteinexpressionssysteme) Antikörper und deren Einsatz in der Molekularbiologie (Monoklonale Anitkörper vs. Polyklonale Antikörper, Titration von Antikörpern, ELISA) Zentrifugation (Differenzielle Zentrifugation, Dichtegradientenzentrifugation) Fluoreszenz in der Molekularbiologie (Fluoreszenzfarbstoffe, Proteinfluorophore, FRET, FACS) Microarray (Prinzip, Anwendung) Sequenzierung (Sanger Dideoxy-Sequenzierung, Shotgun Sequenzierung, Fluoreszenz Sequenzierung, Next Generation Sequencing)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden besitzen einen tiefen Einblick in die grundlegenden Methoden der molekularen Biologie und Proteinbiochemie. Weiters haben die Studierenden die Fähigkeit, die Theorie von bestimmten Methoden der molekularen Biotechnologie selbstständig auszuarbeiten und zu präsentieren. Das Ausarbeiten involviert Bibliotheks- und Internetrecherche.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden: Jigsaw-Puzzle-Präsentation via Zoom

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Mitarbeit – Jigsaw-Puzzle, Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Green, M.R. & Sambrook, J.R Sambrook: Molecular Cloning, A Laboratory Manual, Cold Spring Harbor Laboratory Press Cold Spring Harbor, NY
    • Ausubel, Frederick M.: Short Protocols in Molecular Biology, 2 Volume Set, Wiley, Academy Ed.
    • Current Protocols in Essential Laboratory Techniques von Sean R. Gallagher, Emily A. Wiley
    • Molekulare Biotechnologie von Michael Wink, Wiley-VCH-Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1.5 SWS
    3 ECTS
    Zellkultur Labor | UE

    Zellkultur Labor | UE

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    1. Umgang mit Routinezellkulturen (Splitten, Kryokonservierung, Lebend-Tot-Bestimmung)
    2. Wachstumskurve (Evaluierung von Verdoppelungszeit und Einfluss von geänderten Kulturbedingungen)
    3. Zellzyklus/Mitosestadien 
    4. Zytoskelett/Transfektion
    5. Problem basierte Aufgabenstellung (theoretisch)

    Art der Protokollführung: 4 Versuche jeder einzeln mit Einführung, M&M, Resultate und Diskussion, Literaturverzeichnis am Ende. 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden sind in der Lage unter aseptischen Bedingungen mit eukaryontischen Zellen tierischen und menschlichen Ursprungs unter Einhaltung der gesetzlichen Normen selbständig zu arbeiten und beherrschen die Basistechniken zur Propagierung und Konservierung von Zellkulturen. Darüber hinaus können Studierende gängige Methoden Standardmethoden in der Zellkultur nach einem definierten Protokoll durchführen und diese mittels Licht- und Fluoreszenzmikroskopie auswerten. Weiters können Studierende subzelluläre Strukturen mit verschiedenen Methoden darstellen und diese erkennen. Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und können eine theoretische Aufgabenstellung mithilfe von Literaturrecherche lösen. Die Studierenden haben Expertise in der Protokollführung und der Dokumentation von Ergebnissen. Sie können sich entsprechend der internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen und biologischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: 1) Laufende Beurteilung der praktischen Arbeit (technisches Können und Mitarbeit)

    2) Schlussbesprechung (mit Prüfungscharakter) und Präsentation der problembasierten Aufgabenstellung

    3) schriftliches Einzelprotokoll

    Literatur

    • Alberts, Bruce: Lehrbuch der molekularen Zellbiologie, Wiley-VCH Weinheim
    • Alberts, Bruce: Molecular Biology of the Cell, Garland Science New York
    • Lindl, Toni: Zell- und Gewebekultur, Verlag Spektrum Akademischer Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    3 ECTS
    Modul Professional/Social Skills and Communication

    Professional/Social Skills and Communication

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere Kommunikation- und Sprachkompetenz, Teamkompetenz, international und interkulturellen Kompetenzen im Bereich ‚Professional, Social Skills & Communication‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Professional, Social Skills & Communication‘.

    3 SWS
    3 ECTS
    English in Science & Career I | ILV

    English in Science & Career I | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Lehrveranstaltung ist unter anderem eine Konsolidierung dessen, was im Modul "Scientific, Social & Communication Skills" unterrichtet wurde. Der Schwerpunkt liegt darin, die Studierenden auf das Niveau zu bringen, dass sie in einem Betrieb oder Forschungsinstitut die "Sprache der Wissenschaft" sprechen und verwenden können. Wie in den ersten beiden Semestern wird großem Wert sowohl auf gesellschaftliches als auch fachspezifisches Englisch gelegt, aber mit dem Schwerpunkt auf Englisch für Naturwissenschafterinnen und Naturwissenschafter. Das Englisch wird an Hand von authentischen Protokollen, und Handbüchern usw. mit Hilfe von bekannten Tools aus dem Blended Learning wie Gruppenpuzzles, Einzel- und Gruppenpräsentationen oder Videomaterial vermittelt. Das wissenschaftliche Schreiben (Laborprotokolle, Zusammenfassungen, …) wird unterrichtet. Grammatik und Interpunktion wird unterrichtet falls es das Niveau der Studierenden erfordert. Folgende Themen werden berücksichtigt: 1. Wissenschaftliches Schreiben: >>Protokolle · Vokabel · Inhalt · wissenschaftlicher Ausdruck · Aufbau · Stil · Zusammenfassung 2. Technische Handbücher: · Vokabel · Interpretation · Umsetzung/Vermittlung der Information 3. Karriere: · Vokabel · Bewerbungen · Lebensläufe 43. Wissenserwerb und Vermittlung: · Authentische Papers lesen und präsentieren (Nature/Scientific American) · Zusammenfassungen schreiben (s. Punkt 1.) Selbstreflexion, -evaluierung und das Evaluieren der Kolleginnen und Kollegen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können Englisch (bis GeRS-Niveau B2) im Alltag spontan und fließend sprechen. Sie können auch in einer internationalen Firma oder Forschungseinheit die englische Sprache in einer "Arbeitssituation" sprechen. Sie sind in der Lage, entsprechend der Situation, englischsprachige Versuchsprotokolle, technische Handbücher, wissenschaftliche Artikel usw. digital zu recherchieren, zu lesen, zu interpretieren und die daraus gewonnenen Informationen in englischer sowie in deutscher Sprache in nationalen sowie internationalen wissenschaftlichen und beruflichen Kontexten weiter zu vermitteln. Darüber hinaus können die Studierenden die oben genannten wissenschaftlichen Unterlagen selbst in englischer Sprache verfassen. Die Studierenden können nach internationalen wissenschaftlichen Regeln und Standards zitierte Quellen in (wissenschaftlichen) Veröffentlichungen kritisch betrachten und deren Glaubwürdigkeit und Korrektheit bewerten. Die Studierenden können sich für Arbeitsstellen im globalen Markt auf Englisch bewerben. Durch die regelmäßige Verwendung aller vier Fertigkeiten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören) in wissenschaftlichen Themen haben die Studierenden einen guten technischen Wortschatz, den sie als moderne global ausgerichtete Biotechnologinnen und Biotechnologen brauchen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen …

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    -

    Unterrichtssprache

    Englisch

    2 SWS
    2 ECTS
    Social Skills III: Teambuilding & Konfliktregelung | ILV

    Social Skills III: Teambuilding & Konfliktregelung | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Die Lehrveranstaltung knüpft inhaltlich u.a. an das Modul "Scientific, Social & Communication Skills" an. Der Schwerpunkt liegt darin, die Studierenden auf die Zusammenarbeit in Projektteams und mögliche Konfliktsituationen im Arbeitsalltag vorzubereiten. Im dritten Semester stehen Teamentwicklung und Konfliktregelung im Mittelpunkt. Anhand von Praxiserfahrungen werden Teamprozesse und Einflussfaktoren auf die Produktivität von Teams analysiert und Gestaltungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Ursachen für die Entstehung von Konflikten und typische Verhaltensmuster in Konfliktsituationen sowie ihre Auswirkungen werden reflektiert. Mit Fallbeispielen und Übungen werden unkonstruktive und konstruktive Konfliktregelungen ausprobiert. Themenschwerpunkt: Teamentwicklung und Konfliktregelung » Arbeitsgruppe oder Team » Phasen in der Teamentwicklung » Rollen im Team » Analyse von Konflikten » Phasen der Konflikteskalation » Strategien im Umgang mit Konflikten

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Grundlagen der Teamentwicklung und können die jeweiligen Teamphasen erkennen und gestalten. Sie können Konflikte analysieren, Konfliktstrategien einschätzen und Lösungsansätze entwickeln. Sie können diese „Skills“ in internationalen sowie interkulturellen Teams einsetzen bzw. in internationalen sowie interkulturellen Teams umsetzen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf verschiedene schriftliche und mündliche Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    • Josef W. Seifert, Visualisation – Presentation – Facilitation, GABAL Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS

    Modul Biochemie

    Biochemie

    6.5 SWS   8 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern, beziehungsweise vollständigen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Biochemie‘.

    • Die Studierenden vervollständigen die erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Biochemie'.

    • Die Studierenden vervollständigen überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Biochemie‘.

    6.5 SWS
    8 ECTS
    Biochemie III: Bioenergetik und Metabolismus | VO

    Biochemie III: Bioenergetik und Metabolismus | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Energie- und Materiefluss durch die Biosphäre, Thermodynamik biochemischer Prozessen: Rolle von ATP, Gruppenübertragungspotential, Kopplung von Reaktionen und Prinzip von Le Chatelier, offene Systeme, stationärer Zustand, Substratketten- und oxidative Phosphorylierung, biologische Redoxreaktionen.

    Grundlegende katabole (energieliefernde) & anabole (biosynthetische) Stoffwechselwege: Kohlenhydrat-, Fettsäure-, Cholesterin-, Stickstoff-, Aminosäure-, Nucleotid-Metabolismus, Zitratzyklus, regulierter Proteinabbau (Proteasom, Autophagie). Umfasst die biochemischen Reaktionen, Enzyme und Coenzyme/Vitamine (einschließlich deren Mechanismus anhand ausgewählter Beispiele), das Aufstellen von Energiebilanzen und die Ursachen einiger wichtiger Stoffwechselerkrankungen.

    Regulation und Integration des Metabolismus: Konzept des Schrittmachers und "Committed Steps", Vermeidung von Leerlauf-Zyklen, Substratchanneling, Iso(en)zyme, Regulation der Enzymaktivität, Beispiele zur hormonellen Regulation metabolischer Reaktionen und den damit verknüpften Signaltransduktionsmechanismen.

    Methoden zur Aufklärung von Stoffwechselwegen, Metabolomics/Metabonomics, metabolischer Fluss, kurzer Überblick zur metabolischen Kontrollanalyse (MCA).

    Vorstellen von aktuellen Beispielen zu biotechnologischen und medizinischen Fragestellungen aus der Originalliteratur.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erlernen biochemisches Basiswissen zum Intermediärmetabolismus, kennen die wesentlichen Reaktionen zum Abbau energiereicher Nahrungsmoleküle und zum Aufbau wichtiger körpereigener Biomoleküle und verinnerlichen die zentrale Rolle von ATP als universelle Energiewährung des Stoffwechsels. Die Studierenden verstehen die Strategien zum Antreiben endergoner biochemischer Prozesse und meistern einfachere biothermodynamische Berechnungen. Anhand von Schlüsselbeispielen erwerben die Studierenden Kenntnisse zur Steuerung des Stoffwechsels und zur Regulation der Enzymaktivität. Die Studierenden können die Methoden zur Aufklärung von Stoffwechselwegen sowie die Techniken der Metabolomics Studien erläutern. Sie erfassen zudem die Bedeutung der "Metabolischen Kontrollanalyse" als mathematische Grundlage für die gezielte Manipulation des Stoffwechselflusses.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung (Multiple Choice Teil, Essay Fragen)

    Literatur

    • Nelson & Cox, Lehninger: Biochemie, Springer
    • Berg, Tymoczko, Stryer: Biochemie, Springer Spektrum
    • Horton, Moran, Scrimgeour Perry, Rawn: Biochemie, Pearson
    • Haynie: Biological Thermodynamics, Cambridge University Press

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Instrumentelle Analytik | VO

    Instrumentelle Analytik | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    A) Spektroskopische Methoden Das Prinzip spektroskopischer Methoden, Ultraviolett-Visible Spektroskopie, Infrarotspektroskopie, Atomabsorptions-spektroskopie, Flammenphotometrie (Atomemissionsspektroskopie), Fluoreszenzspektroskopie, Massenspektrometrie, Röntgenstrukturanalyse, Kernresonanzspektroskopie

    B) Trennmethoden Chromatographische Methoden, das Prinzip chromatographischer Methoden, Dünnschichtchromatographie klassische Säulenchromatographie, HPLC, Gaschromatographie, Auswertung von Chromatogrammen; Elektrophoretische Methoden: Allgemeine Grundlagen, Gelelektrophorese (1D, 2D), Kapillarelektrophorese

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben grundlegende Kenntnisse und einen Überblick über instrumentalanalytische Methoden aus den Bereichen Spektroskopie und Trennverfahren (Chromatographie und Elektrophorese). Sie weisen ein Verständnis der Funktionsweise, Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Verfahren und deren Kombination (Kopplungstechniken) auf. Sie haben die theoretischen Grundlagen, vor allem aber die Kompetenz in einem präparativ chemischen Labor die gängigen Labortechniken anwenden zu können.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Dominik, A., Steinhilber, D.: Instrumentelle Analytik, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Protein- & Enzym-Biochemie Labor | UE

    Protein- & Enzym-Biochemie Labor | UE

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Den Studierenden wird in dieser Lehrveranstaltung die Theorie grundlegender proteinchemischer Techniken vermittelt. Eine präparative Reinigung von Proteinen wird durchgeführt und Proteine werden analytisch nachgewiesen, enzymkinetische Methoden werden durchgeführt, die ersten Schritte einer Proteomanalyse und die Auswertung und Interpretation biochemischer Versuchsdaten und die Darstellung dieser wissenschaftlichen Daten werden vermittelt.

     

    Folgende praktische Laborbeispiele werden von den Studierenden durchgeführt:

    Enzymkinetik: Photometrie, Lambert-Beer'sches Gesetz, Michaelis-Menten-Kinetik, direkte Darstellung der Daten, Lineweaver-Birk Diagramm, Einfluss von Inhibitoren auf die kinetischen Konstanten Km und Vmax, Hemmtypen, Ermittlung von IC50-Werten.

    Proteinchemische Methoden zur präparativen Enzymreinigung und für die erste Phase einer Proteom-Analyse: Herstellung von Puffern, Zellaufschluss-Methoden (Mixer, Douncer), Zellfraktionierung, reversible und irreversible Fällung von Proteinen (Ammoniumsulfat, Hitze, Säure), Zentrifugation, Dialyse, Ionenaustausch-Chromatographie, direkter und indirekter Enzymtest, quantitative Protein-Bestimmung (Bradford), elektrophoretische Techniken (SDS-PAGE für Reinheitskontrolle und Molekulargewichtsbestimmung von Proteinen mittels Rf-Werten; 2D-Elektrophorese; Coomassie Blue und Silberfärbung).

    Erstellung einer Reinigungstabelle.

    Art der Protokollführung: Drei Versuche, pro Versuch jeweils ein Protokoll in Form einer wissenschaftlichen Publikation - Abstrakt, Einleitung, M&M, Resultate, Diskussion, Literatur.

    Lernergebnisse

    • Aufbauend auf dem Kompetenzerwerb in der Vorlesung dieses Moduls und den Biochemievorlesungen der vorangegangenen Module können die Studierenden international standardisierte Enzym-Tests durchführen und interpretieren, Proteine reinigen sowie qualitative und quantitative Analysen durchführen. Die Studierenden haben Expertise in Protokollführung und Dokumentation der Ergebnisse. Sie können sich entsprechend der internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: 30% schriftliche Prüfung über den theoretischen Hintergrund zu Beginn des Praktikums

    40% Beurteilung der mündlichen und praktischen Mitarbeit im Labor

    30% Beurteilung des Protokolls

     

    Literatur

    • Kowalski, Waigmann, Oehler, Bachmaier, Skriptum zum Protein- & Enzym-Biochemie Labor jeweils aktuelle Fassung

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    3 ECTS
    Modul GXP/QM/PM

    GXP/QM/PM

    6 SWS   7 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere Kommunikationskompetenz, Teamkompetenz, international und interkulturellen Kompetenzen im Bereich ‚GxP/QM/PM‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, wirtschaftliches und rechtliches Wissen und berufsspezifische Handlungskompetenz im Bereich ‚GxP/QM/PM‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚GxP/QM/PM‘.

    6 SWS
    7 ECTS
    GxP | ILV

    GxP | ILV

    4 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Nationale und internationale Vorgaben und deren Umsetzung anhand eines praktischen Beispiels in pharmazeutischen Betrieben insbesondere: Auszüge aus 

    • dem Arzneimittelgesetz,
    • der Arzneimittelbetriebsordnung,
    • der Guten Herstellungspraxis,
    • der Guten Klinischen Praxis
    • der Guten Laborpraxis,
    • der Guten Vertriebspraxis

    und Grundzüge der Qualifizierung und Validierung mit besonderer Berücksichtigung des Qualitätsrisikomanagements gemäß ICH Q9 Richtlinie.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben Kenntnisse der grundlegenden rechtlichen Vorgaben zur Herstellung, Kontrolle und In-Verkehrbringen von Arzneimitteln erworben. Die Studierenden haben Kenntnisse der grundlegenden Methoden des Qualitätsrisikomanagements und der Qualifizierung bzw. Validierung erworben und können sie in konkreten Aufgabenstellungen anwenden. Die Studierende können Qualitätsmanagement relevante Dokumente entsprechend den Forderungen des AMG und seiner Folgeverordnungen erstellen. Die Studierende können alle Qualitätsmanagement und GxP relevanten Aufgaben im Rahmen des Projektmanagements durchführen. Die fundamentalen Grundlagen des Projektmanagements aus der Sicht der Praxis sind bekannt und können von den Studierenden sowohl innerhalb ihres Unternehmens, aber auch im Rahmen von Partnerschaften und Kooperationen eingesetzt werden. Sie sind in der Lage kleinere, F&E spezifische Projekte eigenständig zu planen, umzusetzen und abzuschließen. Weiters können die Studierenden ein Wissensgebiet mit wissenschaftlichen Methoden systematisch und eigenständig erarbeiten und vertiefen und mit den bis dahin erworbenen Kenntnissen verknüpfen. Sie können, unterstützt durch wissenschaftliche Lehrbücher, in einigen Aspekten an neueste Erkenntnisse in ihrem Studienfach anknüpfen, Argumente formulieren und vertreten, relevante Daten sammeln und interpretieren sowie sich über das Wissensgebiet informieren beziehungsweise Ideen, Probleme und Lösungen kommunizieren.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Bewertung einer spezifischen Projektarbeit (Erarbeitung einer Betriebsgenehmigung) sowie schriftliche Abschlussprüfung.

    Literatur

    Entsprechende rechtliche Grundlagen und Richtlinien (in der jeweils geltenden Fassung), z.B.

    • Arzneimittelgesetz (AMG)
    • Arzneimittelbetriebsordnung (AMBO) 2009
    • EudraLex - Volume 4 - Good Manufacturing Practice (GMP) guidelines
    • OECD Grundsätze der GLP
    • EG Richtlinien zu GLP-Inspektionen 9/2004 / GLP-Betrieb 10/2004
    • GLP Verordnung 2006
    • EMA Reflection paper for laboratories that perform the analysis or evaluation of clinical trial samples
    • ICH Richtlinien
    • PIC/S Richtlinien
    • WHO Guidelines

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    4 SWS
    5 ECTS
    Projektmanagement | ILV

    Projektmanagement | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Projektmanagement:

    Der Inhalt spannt den Bogen von allgemeinen Begriffen und Definitionen des Projektmanagements hin über zur Projektentwicklung, der die Planung von Projekten, der die Durchführung und Steuerung bis zum Projektabschluss.

    • Allgemeine Begriffe und Grundlagen: Definition Projekt und Projektmanagement, Unterschiede Projekt/Prozess, ab wann ist eine Aufgabe ein Projekt, Übersicht der Projektarten, Pros/Cons von Projekten, Organisationsformen und Projektphase
    • Projekt Initialisierung: Grundsätze der Ideenentwicklung, von der Idee zum Projektauftrag (Projektcharter), Teambildung und –entwicklung, Stakeholderanalyse, Governance
    • Projekt Planung: Grundlagen, Aufgabenplanung, Ablaufplanung, Terminplanung, Kosten- und Ressourcenplanung, Risikomanagement
    • Projektdurchführung und -kontrolle: Grundlagen der Überwachung und Steuerung (Termine, Kosten, Leistung, Risiko), Projektreporting,
    • Projektabschluss: Ergebnisübergabe, Abschlussanalyse, Lessons Learned, Projektteamauflösung

    Lernergebnisse

    • Die Studierende können Qualitätsmanagement und GxP relevanten Aufgaben im Rahmen des Projektmanagements durchführen. Die Grundlagen des Projektmanagements speziell aus der Sicht der Pharmaindustrie sind bekannt und können von den Studierenden sowohl innerhalb ihres Unternehmens, aber auch im Rahmen von globalen Partnerschaften und Kooperationen eingesetzt werden. Sie sind in der Lage kleinere Projekte eigenständig zu planen, umzusetzen und abzuschließen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Bewertung einer spezifischen Projektarbeit (Projektmanagement zur Erarbeitung einer Betriebsbewilligung) sowie schriftliche Abschlussprüfung.

    Literatur

    • Patzak Rattay: Projekt Management, Linde Verlag
    • Harald Kerzner: Projekt Management - Systemorientierter Ansatz zur Planung und Steuerung, MITP Verlag
    • Roland Gareis: PM Baseline - freier entnehmbares Dokument aus Internet www.p-m-a.at
    • Jörg Preußnig: Agiles Projektmanagement, Haufe Taschen Guide

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS
    Modul Mikrobiologie

    Mikrobiologie

    4.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern, beziehungsweise vervollständigen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Mikrobiologie‘ (siehe Qualifikationsziel 1).

    • Die Studierenden vervollständigen die erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Mikrobiologie‘ (siehe Qualifikationsziel 2).

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Mikrobiologie‘ (siehe Qualifikationsziel 3).

    4.5 SWS
    5 ECTS
    Angewandte Mikrobiologie | VO

    Angewandte Mikrobiologie | VO

    2 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    Die angewandte Mikrobiologie beschreibt die mikrobiologische Praxis sowie die Anwendung von mikrobiologischen Produktionsprozessen und die Etablierung von Produktionsservices, typischerweise, aber nicht ausschließlich, auf industriellem Level.

    Die Vorlesung behandelt die Herstellung von industriell erzeugten Produkten, wie zum Beispiel Chemikalien, Lebensmittel(-zusätzen) und Pharmazeutika. Der Begriff ‚Angewandte Mikrobiologie‘ beschreibt den Prozess der Erzeugung dieser Moleküle, den sogenannten Upstream Prozess.

    Diese Vorlesung führt zuerst in die mikrobiologische Praxis als Grundlage ein fokussiert sich danach vorwiegend auf die Produktion von (pharmazeutischen) Erzeugnissen, beleuchtet aber auch die relevanten Aufreinigungs- (Downstream) Prozesse. Die Studierenden sollen mit den gängigen industriellen Technologien zur Produktion von Biomasse und Metaboliten, und mit deren technologischen, ökonomischen und regulatorischen Anforderungen vertraut sein.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Grundlagen und das Methodenspektrum in der mikrobiologischen Praxis. Die Studierenden können die Anwendung von mikrobiologischen Prozessen auf einem industriellen Level für pharmazeutische Produkte sowie Lebensmittel beschreiben. Sie können den Upstream- und Downstream Prozess einer industriellen Produktion von Biomasse und unterschiedlichsten Metaboliten, in Bezug auf die technologischen, ökonomischen und regulatorischen Herausforderungen, erklären. Darüber hinaus kennen sie die verschiedenen Formen der industriellen Biotechnologie hinsichtlich rekombinanter Proteine und Metabolite.

    Lehrmethode

    Vorlesung, Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Industrielle Mikrobiologie, H. Sahm, G. Antranikian, K.-P. Stahmann, R. Takors; Springer Spektrum
    • Mikrobiologische Methoden, Eckhard Bast, Springer Spektrum
    • ngewandte Mikrobiologie, Antranikian, Garabed (Hrsg.), Springer

    Unterrichtssprache

    Englisch

    2 SWS
    2.5 ECTS
    Mikrobiologische Arbeitsmethoden Labor | UE

    Mikrobiologische Arbeitsmethoden Labor | UE

    2.5 SWS   2.5 ECTS

    Inhalt

    - Einführung in das mikrobiologische Arbeiten (steriles Arbeiten, Desinfektion), Arbeitsschutzbestimmungen - Isolierung, Kultivierung und Identifizierung von Mikroorganismen - Zellzahlbestimmung - Medienbereitung - Wachstumskinetik - Mikroskopie und Färbemethoden - Morphologische und physiologische Charakterisierung (Differenzierungsmethoden)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben Expertise in der Protokollführung und der Dokumentation von Ergebnissen. Sie können das Protokoll sowie einen „wissenschaftlichen Artikel“ schreiben (Abstract, Methoden Einleitung, Diskussion, Literatur) und dabei Abbildungen gut beschriften (Legende). Sie können sich entsprechend der internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen und biologischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten. Die Studierenden sind in der Lage: - Impfmaterial steril zu entnehmen und die Impftechniken anwenden. - Mikroorganismen aus verschiedensten Proben (Wasser, Boden, menschliche Flüssigkeiten) zu isolieren und anzureichern, die Zellzahl zu bestimmen und eine Wachstumskinetik zu erstellen. - Die relevanten Mikroorganismus-Gruppen anhand ihrer morphologischen und physiologischen Eigenschaften zu differenzieren und zu beschreiben. - Die Medien für die einzelnen Versuche selbst auszuwählen und selbst herzustellen. - Die Basismethoden so zu erfassen, dass bei gegebener Fragestellung die richtigen Methoden ausgewählt und zur Anwendung kommen. - Die Ergebnisse der Versuche kritisch zu analysieren und zu diskutieren.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Laborpraxi und Mitarbeit, Zwischentest, Abschlussseminar, Protokoll

    Literatur

    • Madigan, Michael T. et al.: Brock Biology of Microorganisms, Pearson Education Limited, Harlow
    • Madigan, Michael T. et al.: Brock Mikrobiologie, Pearson Deutschland GmbH, Hallbergmoos
    • Mikrobiologische Methoden, Eckhard Bast, Springer Spektrum, 

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2.5 SWS
    2.5 ECTS
    Modul Molekularbiologie

    Molekularbiologie

    5 SWS   7 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erweitern, beziehungsweise vervollständigen, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Molekularbiologie‘.

    • Die Studierenden vervollständigen die erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Molekularbiologie‘.

    • Die Studierenden erwerben, beziehungsweise vertiefen, überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Molekularbiologie‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Molekularbiologie‘.

    5 SWS
    7 ECTS
    Genexpression | VO

    Genexpression | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Aufbau des prokaryontischen Chromatins im Vergleich zum eukaryontischen
    • Bakterielles Chromatin und Transkription
    • rRNA (Gene – Transkription – Prozessierung – RNA Polymerase I)
    • RNA abhängige RNA Polymerasen
    • Ribosomal Frameshifting
    • SARS-Cov2
    • Transkriptionelle und Post-Transkriptionelle Regulation der HIV-1 Genexpression
    • CRISPR-System(e)

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen vertiefende Aspekte der Genregulation als eine der elementaren Funktionen des Genoms, können diese auf Probleme der Genexpression in pro- und eukaryontischen Systemen anwenden und kennen die rasch fortschreitenden Erkenntnisse der molekularen Medizin, die in den letzten Jahren neue Möglichkeiten zur gezielten Entwicklung von Therapien eröffnet haben.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfun

    Literatur

    • ausgewählte Übersichtsartikel in Fachzeitschriften

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Genregulation | ILV

    Genregulation | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Lehrveranstaltung versteht sich aufbauend auf das Modul Modul GMBT12. Die dort behandelten Themen werden vertieft und erweitert. Aufbauend auf der Struktur und den Eigenschaften von DNA, Genen, Chromatin und RNA werden Replikation, DNA Reparatur und Mutationen vorgestellt. Ein wesentlicher Teil der Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Regulation und der Umsetzung der genetischen Information: Es werden Struktur und Regulation der Genexpression von pro- und eukaryontischen Genen besprochen, epigenetische Effekte, sowie als Schwerpunkt Signalling Prozesse. Schließlich werden Anwendungen von DNA Technologie in Forschung und Therapie diskutiert.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben ihr Grundwissen (Modul GMBT12) über den Aufbau von Genen, Genom und Chromatin, Gen-Replikation und DNA Reparatur, sowie Gen-Expression und Gen-Regulation bei Prokaryonten und Eukaryonten vertieft, und wissen wie genetische Information in Signalling Prozesse einfließt. Basierend auf diesem Wissen verstehen Sie das Potential genetischer Methoden in der modernen Biotechnologie.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Überprüfung des Wissens durch mehrere schriftliche Tests.

    Literatur

    • Alberts, Bruce; Johnson, Alexander; Lewis, Julian; Morgan, David; Raff, Martin; Roberts, Keith and Walter, Peter: Molecular Biology of the Cell, Taylor & Francis Ltd.

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Proteinexpression & -Reinigung Labor | UE

    Proteinexpression & -Reinigung Labor | UE

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Die Funktion von Genen wird in diesem Praktikum von den Studierenden anhand eines durchgehenden Beispiels in einem bakteriellen System erarbeitet. Weiters lernen die Studierenden dabei Methoden der Proteinanalytik kennen. Die Expression eines rekombinanten Proteins wird zunächst in kleinem Maßstab studiert (Expressionsklonierung in E. coli). Mit Hilfe von Western Blots wird der Zeitablauf der Proteinexpression analysiert. Nach einem Upscaling des Kulturvolumens unter den vorher erarbeiteten Bedingungen wird das rekombinante Protein durch Affinitätschromatographie (HIS-Tag Reinigung) gereinigt und schließlich analysiert, dialysiert und die erhaltene Proteinmenge wird quantitativ bestimmt. Art der Protokollführung: Protokoll in Form einer wissenschaftlichen Publikation - Abstract, Einleitung, M&M, Resultate, Diskussion, Literatur und Zitieren.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben ein vertieftes Grundwissen (Modul GMBT12) über den Aufbau von Genen, über die Replikation, sowie über die Gen-Expression und Gen-Regulation bei Prokaryonten und Eukaryonten. Weiters können sie die Prinzipien der verwendeten Techniken beschreiben und erklären. Ferner kennen sie die elementaren Funktionen von Genen anhand eines Praktikumsbeispiels, bei dem sie die Expression eines Genprodukts verfolgen und analysieren. Die Studierenden haben Expertise in Protokollführung und Dokumentation der Ergebnisse. Sie können sich entsprechend der internationalen Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen und biologischen Stoffen und hinsichtlich der Entsorgung von Abfallprodukten im Labor richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Endprüfung: Protokoll, Schriftliche Abschlussprüfung, Motivation, Mitarbeit, praktisches Geschick (Ergebnisse)

    Literatur

    • Green, M.R. & Sambrook, J.R Sambrook: Molecular Cloning, A Laboratory Manual, 4. Cold Spring Harbor Laboratory Press Cold Spring Harbor, NY

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    3 SWS
    3 ECTS
    Modul Professional/Social Skills and Communication

    Professional/Social Skills and Communication

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere Kommunikation- und Sprachkompetenz, Teamkompetenz, international und interkulturellen Kompetenzen im Bereich ‚Professional, Social Skills & Communication‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Professional, Social Skills & Communication‘.

    3 SWS
    3 ECTS
    English in Science and Career II | ILV

    English in Science and Career II | ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Lehrveranstaltung ist unter anderem eine Konsolidierung dessen, was im Modul "Scientific, Social & Communication Skills" unterrichtet wurde.

    Das Englisch wird an Hand von authentischer internationaler Dokumentation: Sicherheitsdatenblätter, Artikeln aus peer-reviewed Life-Science Journals, Bachelorarbeiten aus dem Fachgebiet usw. mit Hilfe von bekannten Tools aus dem Blended Learning wie Gruppenpuzzles, Einzel- und Gruppenpräsentationen oder Videomaterial vermittelt.

    Das wissenschaftliche Schreiben wird vertieft.

    Grammatik und Interpunktion wird unterrichtet falls es das Niveau der Studierenden erfordert.

    Folgende Themen werden berücksichtigt:

    1. Wissenschaftliches Schreiben:

    >>Wissenschaftliche Artikel

    >>Vokabel

    >>Inhalt

    >>wissenschaftlicher Ausdruck

    >>Zitieren und referenzieren

    >>Aufbau

    >>Stil

    >>Zusammenfassung

    2. Sicherheit im Labor

    >> Vokabel

    >> Abkürzungen

    >> GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling)

    3. Karriere

    >> Vokabel

    >> Bewerbung

    >> Begleitbriefe

    4. Wissenserwerb und Vermittlung

    >> Authentische Papers (Nature/Cell usw.) lesen, begreifen & verstehen, zusammenfassen und einem Fachpublikum sowie der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

    Kontinuierliche Selbstreflexion, Selbstevaluierung und wertschätzende Evaluieren/(Gruppen)-Reflexion der Kolleginnen und Kollegen.

    Lernergebnisse

    • Aufbauend auf „English in Science and Career I” können die Studierenden Englisch (bis GeRS-Niveau C1) im Alltag spontan und fließend sprechen. Sie können auch in einer internationalen Firma oder Forschungseinheit die englische Sprache in einer "Arbeitssituation" sprechen. Sie sind in der Lage, aufbauend auf „English in Science and Career I“, englischsprachige Versuchsprotokolle, Sicherheitsunterlagen, wissenschaftliche Artikel usw. digital zu recherchieren, zu lesen, zu interpretieren und die daraus gewonnenen Informationen in englischer sowie in deutscher Sprache in nationalen sowie internationalen wissenschaftlichen und beruflichen Kontexten weiter zu vermitteln. Darüber hinaus können die Studierenden die oben genannten wissenschaftlichen Unterlagen selbst in englischer Sprache verfassen. Aufbauend auf „English in Science and Career I” können die Studierenden eigenständig schriftliche wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Bachelorarbeit) planen und in der deutschen bzw. in der englischen Sprache verfassen. Die Studierenden können in ihren eigenen Arbeiten Quellen nach internationalen wissenschaftlichen Regeln und Standards korrekt referenzieren und zitieren. Darüber hinaus können sie zitierte Quellen in (wissenschaftlichen) Publikationen kritisch prüfen und deren Glaubwürdigkeit und Korrektheit bewerten. Die Studierenden können sich für Arbeitsstellen im globalen Markt auf Englisch bewerben. Aufbauend auf „English in Science and Career I” können die Studierenden durch die regelmäßige Verwendung aller vier Fertigkeiten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören) in wissenschaftlichen Themen einen exzellenten technischen Wortschatz, den sie als moderne global ausgerichtete Biotechnologinnen und Biotechnologen brauchen, einsetzen und verwenden.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen …

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    • Keine notwendig. Unterlagen werden, wenn nötig, bereitgestellt.
    • None. If required, literature will be distributed.

    Unterrichtssprache

    Englisch

    2 SWS
    2 ECTS
    Social Skills IV: Moderation & Problemlösung | ILV

    Social Skills IV: Moderation & Problemlösung | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    In „Social Skills IV“ stehen moderierte Problemlösungen im Zentrum. Die auftragsgerechte Planung und Durchführung von Moderationen werden geübt, verschiedene Moderationsmethoden ausprobiert und entsprechend der Aufgabenstellung evaluiert. Die Wahrnehmung für rhetorische Tricks wird geschärft und der Umgang mit Störungen wird trainiert. Themenschwerpunkt: Moderation und Problemlösung » Moderationsvorbereitung » Moderationsmethoden » Rhetorische Strategien » Umgehen mit Störungen

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können Moderationen planen und durchführen. Sie kennen Methoden zur Ideenfindung und Problemlösung und können sie der Aufgabenstellung entsprechend einsetzen. Sie erkennen rhetorische Strategien und können darauf reagieren. Sie können diese „Skills“ in internationale sowie interkulturelle Teams einsetzen bzw. in internationalen sowie interkulturellen Teams umsetzen.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

    Literatur

    • Josef W. Seifert, Visualisation – Presentation – Facilitation, GABAL Verlag
    • Josef W. Seifert, Moderation & Kommunikation, GABAL Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS

    Modul Berufspraktikum

    Berufspraktikum

    0 SWS   30 ECTS

    Lernergebnisse

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    30 ECTS
    Bachelorarbeit & Wissenschaftliches Arbeiten | SE

    Bachelorarbeit & Wissenschaftliches Arbeiten | SE

    0 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Die Studierenden erhalten Begleitung, Unterstützung und Förderung bei wissenschaftstheoretischen, forschungspraktischen und formalen Fragen ihrer Arbeit, wissenschaftlichen Theorien und Methoden (Themenfindung aus dem Gebiet der Molekularen Biotechnologie). Im FH Bachelorstudium Molekulare Biotechnologie ist die Bachelorarbeit im 5. Semester ein erweitertes Arbeitsprotokoll des Berufspraktikums in dem der Praktikumsinhalt dokumentiert und wissenschaftlich reflektiert wird. Die Arbeit muss selbständig, also in Einzelarbeit verfasst werden. Das Thema der Bachelorarbeit ergibt sich aus dem im Rahmen des Berufspraktikums gewählten Themas. In der Regel beinhaltet die Bachelorarbeit die Arbeiten des gesamten Berufspraktikums. Die Bachelorarbeit wird durch den/die Berufspraktikums-BetreuerIn betreut. Die Studierenden bekommen ein reflektiertes Feedback zu Ihrer Bachelorarbeit.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können ein Wissensgebiet mit wissenschaftlichen Methoden systematisch und eigenständig erarbeiten und vertiefen und mit den bis dahin erworbenen Kenntnissen verknüpfen. Sie können in einigen Aspekten an neueste Erkenntnisse in ihrem Studienfach anknüpfen, Argumente formulieren und vertreten, relevante Daten sammeln und interpretieren sowie über das Wissensgebiet sich informieren beziehungsweise Ideen, Probleme und Lösungen kommunizieren.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Beurteilung durch Begutachterinnen/Begutachter

    Literatur

    • Internationale Kompetenz: Der Weg zu erfolgreichen Berufslaufbahnen im In- und Ausland; Wittman, Bauer & Kloser, SDBB Verlag
    • Mit Erasmus durch Europa: Österreichische Studierende berichten über ihren Auslandsaufenthalt; Gesslbauer, Volz & Burtscher, Schriftenreihe der OeAD, Studien Verlag
    • Academic Vocabulary in Use; McCarthy & O’Dell, Cambridge University Press
    • Writing Scientific English: A Workbook; Skern, Facultas Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    5 ECTS
    Berufspraktikum | PR

    Berufspraktikum | PR

    0 SWS   25 ECTS

    Inhalt

    Das Berufspraktikum dient den Studierenden als Einstieg in das selbständige Arbeiten. Die Aufgaben beginnen mit der Suche einer geeigneten Praktikumsstelle und einer Berufspraktikumsbetreuerin/eines Berufspraktikumsbetreuers. Die Studierenden lernen unter Betreuung einer facheinschlägigen Person die Berufspraxis eines Biotechnologieunternehmens/Forschungsinstitutes kennen, und/oder eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten. Im Berufspraktikum werden die im Studium erworbenen Fach-, Methoden– und Sozialkompetenzen im angestrebten beruflichen Tätigkeitsfeld umgesetzt und praktisch gefestigt. Ein weiterer wichtiger Lehrinhalt ist die selbständige Verfassung der Praktikums Ergebnisse in Form eines Berufspraktikumsberichts sowie die Dokumentation wissenschaftlicher Ergebnisse z. T. nach GMP & GLP Richtlinien.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen den "Alltag" eines internationalen Biotechnologie-/Pharma-Unternehmens bzw. Forschungsinstitutes. Sie kennen die Grenzen der eigenverantwortlichen Berufsausübung und können im multi-professionellen/-kulturellen Team zusammenarbeiten. Sie erkennen durch die tägliche Mitarbeit in einem Biotech-/Pharma-Unternehmen bzw. Forschungsinstitut die Praxisrelevanz des Studiums. Durch die Anwesenheit in einer Biotech-/Pharma-Institution erfahren Sie die Relevanz des Zusammenspiels von fachspezifischen und berufsbezogenen Lehrveranstaltungen (Recht & Wirtschaft; Scientific, Social & Communication Skills; Professional, Social Skills & Communication und GxP/QM/PM).

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden: Praktisches Arbeiten

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Gutachten der Betreuerin/des Betreuers inkl. Benotung

    Literatur

    • Internationale Kompetenz: Der Weg zu erfolgreichen Berufslaufbahnen im In- und Ausland; Wittman, Bauer & Kloser, SDBB Verlag
    • Mit Erasmus durch Europa: Österreichische Studierende berichten über ihren Auslandsaufenthalt; Gesslbauer, Volz & Burtscher, Schriftenreihe der OeAD, Studien Verlag
    • Academic Vocabulary in Use; McCarthy & O’Dell, Cambridge University Press
    • Writing Scientific English: A Workbook; Skern, Facultas Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    25 ECTS

    Modul Humanbiologie

    Humanbiologie

    5 SWS   8 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden professionalisieren, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    • Die Studierenden vervollständigen die erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    5 SWS
    8 ECTS
    Histologie | VO

    Histologie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Mikroskopie, Präparationstechnik: Grundlagen mikroskopischer Technik - LM: Hellfeld, Phasenkontrast, Fluoreszenz, Auflösung/Vergrößerung, Objektiv, Elektronenmikroskop, Präparationstechnik: Fixierung, Einbettung, Mikrotomie, Färbung, Immunmarkierung
    • Gewebelehre 1: Epithelgewebe; Gewebe: Definition, Einteilung, Zellen / Matrix, Funktionelle Organisation von Geweben; Oberflächenepithel: Einteilung, Bauprinzipien, Zellverbindungen, Polarität, Basallamina; Resorption/Transport, Selektion, Barriere/ "Schutz" (Urothel, Epidermis/Haut); Drüsenepithel: Einteilung, Bauprinzip, Sekretion: Modus, Sekretart, Beispiel: Pankreas; endo-exokrine Sekretion, Regulation, diff. Sekretfunktionen - Verdauung, Schutz, Gleitfunktion
    • Gewebelehre 2: Binde-/Stützgewebe: Einteilung, Zellen-Matrix, Fasertypen, Grundsubstanzmoleküle; Biomechanik verschiedener Bindegewebstypen, Zell-Matrix Interaktion, Metabolismus, Regeneration; Fettgewebe: Bauprinzipien, Typen, Zellen Knorpel: Bauprinzipien, Typen, Zellen, Matrix; Knochen: Bauprinzipien, Typen, Zellen, Matrix; Knochenbildung, Mechanik, Mineralisation, Umbau
    • Gewebelehre 3: Muskelgewebe: Muskulatur: Organisation, allgemeine Bauprinzipien, Gemeinsamkeiten / Unterscheidungsmerkmale (Querstreifung, Sarkomer); Bewegungsprinzipien auf subzellulärer, zellulärer und Organebene, Entwicklung, De- und Regeneration; Glatte Muskulatur Skelettmuskulatur Herzmuskulatur; Organisation, Kontraktion; Weitere kontraktile Zellen: Myofibroblast, Myoepithelzelle zelluläre Grundlagen der Kontraktion – Zytoskelett; Bewegungs- Transportprinzipien im Organismus: Peristaltik, Sekrete, Spermien, Wundheilung
    • Gewebelehre 4: Nervengewebe: Nervengewebe: Bauprinzip, Nervenzellen ↔ Gliazellen, Myelin, Nerv ↔ Nervenfaser; Interaktion von Neuronenketten, Reizleitung, -Übertragung, Gliafunktionen Peripheres NS, Nerv, Synapse; Grundbauprinzip ZNS: Großhirn, Kleinhirn, Rückenmark; Grundprinzipien v. Reflexbogen, neuronale Verschaltung am Beispiel des Kleinhirns
    • Organologie Kreislauf: Blut: Plasma, Serum, Hämatokrit, Blutzellen, Herstellung eines Blutausstriches; Beurteilung eines Blutausstrichs, Eckdaten des Differentialblutbilds, Diagnostik, Steckbrief der Blutzellfunktionen; Blutbildung, Blutbildendes Gewebe – Sternalpunktat; Potenz von Stammzellen, Entwicklungsreihen; Blutgefäße: allgemeines / spezifisches Bauprinzip; Bau - Funktionskorrelation von Blutgefäßen; Verdauung: Mundhöhle, Zunge, Zahn; Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm; Funktionsbezogenes Bauprinzip → spez. Leistungen; Verdauung, Resorption, Steuerung, Abwehr Leber, Pankreas; Entgiftung, Galleproduktion, Energiespeicherung, Zellabbau Ausscheidung und Reproduktion: Niere: Nephron, Nierenkörperchen, Tubulus-System, Blut-Harn-Schranke, juxtaglomerulärer Apparat, ableitende Harnwege; Primärharnbildung, Rückresorption, Endharnbildung, Autoregulation der Niere; Hoden, Bauprinzip, Spermatogenese; Keimzellbildung, -reifung, Sperma, Fertilität; Nebenhoden, akzessorische Geschlechtsdrüsen; Sperma; Ovar: Urkeimzellen → Eizelle, Follikel, -stadien, -reifung, -sprung, Dominanz, Corpus rubrum, -luteum, albicans, Hormonbildung; Differenzierung der Eizelle, Ovulation, Befruchtung, hormonelle Wechselwirkung - Hypophyse - Ovar – Uterus; Uterus, Bauprinzip, zyklusabhängige Veränderungen; Grundlagen für Einnistung des Keims Vaginalabstrich: Herstellung, Zelldifferenzierung; Diagnostische Bedeutung des Abstrichs; Haut: Bauprinzipien, Typen, Anhangsgebilde- Haare, Schweißdrüsen; Mechanik, Bräunung, Thermoregulation, Immunabwehr; Rezeptoren der Haut; Sensorik: Druck- Tastempfinden; Endokrines System: Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse; Beispiele hormoneller Regelkreise Atmungsorgane: Nasenraum, Luftröhre, Lunge; Lungenreife, Blut-Luftschranke - Gasaustausch Sinnesorgane, exemplarisch Auge: Augapfel: Augenhäuteräume, Organisation der Netzhaut, gelber / blinder Fleck, Kornea, Iris, Linse, Kammerwasser, Sehnerv; Weg des Lichtstrahls, brechende Medien, Akkommodation; Bildentstehung, -Leitung- Verschaltung, Augenfarbe; Lymphatische Organe: Milz, Lymphknoten, Thymus, MALT; Topographische Aspekte der Gewebsregeneration, Progenitorzellen ® „Stammzellnischen“; Schranken – Blut-Gewebe-Schranken (Blut-Hirn-, Blut-Hoden-, Blut-Luft-, Plazenta-Schranke; in Richtung verschiedener. „nanotechnologischer“ Ansätze); Barrieren im Organismus – Epidermis, ableitende Harnwege, Verdauungstrakt, Respirationstrakt

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden verstehen den grundlegenden Aufbau, die Entwicklung und die Funktion menschlicher Gewebe und Organe, und können diese benennen. Sie können grundlegende Elemente von Zellen und Geweben in histologischen Schnitten erkennen und deren grundlegende Funktionen erklären. Weiters kennen sie die Prinzipien von traditionellen Techniken wie zum Beispiel Biopsien, und neuen technologischen Ansätzen wie zum Beispiel Blutgefäße aus dem Drucker, Implantate oder Bone fillers als Knochenersatz.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden: Vorlesung ergänzt durch „Virtuelles Mikroskop“

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Kombinierte schriftliche Prüfung: Multiple Choice Fragen, Freifragen sowie Themenausarbeitung inkl. Skizzen

    Literatur

    • Lüllmann-Rauch, Renate: Taschenlehrbuch Histologie, Thieme
    • Junqueira's Basic Histology, McGraw-Hill

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Humanphysiologie | VO

    Humanphysiologie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Homöostase und Membranpotenzial (Kompartments, Transportmechanismen, Ruhemembranpotential, Aktionspotential, Fortleitung); Herz (Aufbau des Herzes, Reizleitungssystem, Schrittmacher, EKG, Ablauf einer normalen Herzaktion, Koronardurchblutung); Atmung (Lungenvolumina, Atemzyklus, Atemeinschränkung, Compliance, Surfactant, O2 bzw. CO2-Transport; Muskulatur (elektromechanische Koppelung, Kontraktion, quergestreifte, glatte und Herz-Muskulatur, Leistungsdiagramm); Kreislauf (Körper- & Lungen-Kreislauf, fetaler Kreislauf, Druckverhältnisse, Sauerstoff-Sättigung, Sauerstoffbedarf wichtiger Organe, lokale Durchblutungsregulation); Blut (Transport von Nähr- und Abfallstoffen, Speicherung, Gerinnung, Plasmaproteine); Abwehr (zelluläre & humorale Mechanismen, AB0-Blutgruppensystem, Komplement-System, Ablauf einer Entzündung); Niere (Struktur eines Nephrons, glomeruläre Filtration, Sekretion, Rückresorption, Regulation des Blutvolumens & der Elektrolytzusammensetzung, Renin-Angiotensin-Aldosteron-System); Stoffwechsel/Verdauung (Abschnitte des Gastrointestinaltraktes und deren Funktionen, Verdauung/Resorption von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten, Aufgaben der Leber); Sinnesorgane (allgemeine Sinnesphysiologie, Tastsinn, Tiefensensibilität, Photorezeptoren Gleichgewichtsorgan, Ohr, Geruchssinn, Geschmackssinn, Schmerzwahrnehmung); Nervensystem (vegetatives Nervensystem, Transmittersysteme, Motorik, kognitive Funktionen); Endokrinologie (wichtigste Hormonrezeptor-Mechanismen, Hormone der Hypophyse, Regulation des Blutzuckerspiegels, Catecholamine, Glukokortikoide, Schilddrüsenhormon, Sexualhormone).

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Funktion biologischer Systeme im Gesamtorganismus und können diese erklären. Weiters können sie den grundlegenden Aufbau, die Entwicklung und die Funktion menschlicher Gewebe und Organe beschreiben. Sie kennen die Dynamik biologischer Vorgänge während der Entwicklung und in der Homöostase des adulten Organismus. Weiters haben sie Kenntnisse in Physiologie als Grundlage für das Verständnis von Arzneimittelwirkungen und nationalen und internationalen präklinischen/klinischen Studien.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Bear Mark F., Connors Barry W., Paradiso Michael A., Neuroscience: Exploring the Brain, Wolters Kluwer
    • Carpenter Roger and Reddi Benjamin, Neurophysiology: A Conceptual Approach, Hodder
    • Groos, B., Arbeitsbuch zu Mensch, Körper, Krankheit & Biologie, Anatomie, Physiologie, Urban & Fischer Verlag
    • Silbernagel, Stefan Despopoulos, Agamemnon: Taschenatlas der Physiologie, Thieme Verlag
    • Braun, Thomas Röhler, Anette Weber, Florian: Kurzlehrbuch Physiologie, Elsevier

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Klinische Aspekte der Immunologie | VO

    Klinische Aspekte der Immunologie | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Akut Entzündliche Erkrankungen Das Immunsystem evolvierte zum Schutz vor pathogenen Organismen wie Viren, Bakterien und anderen Parasiten. Die angeborene wie auch die erworbene Immunität erfüllen ihren Zweck im Verbund. Themen sind die molekulare Basis und die klinische Relevanz vom fehlgeleiteten Immunsystem im Rahmen von z.B. Infektionskrankheiten. Eine der zentralen Leistungen des Immunsystems ist die Unterscheidung von „Selbst“ und „Fremd“. Autoimmunität und Immundefizienz Werden körpereigene Strukturen nicht als „Selbst“ erkannt, droht als Folge der mangelnden Toleranz die Entstehung von Autoimmunerkrankungen. Bei unzureichender Erkennung von „Fremd“ bzw. der Unfähigkeit des Immunsystems darauf adäquat zu reagieren, kann sich der Organismus unzureichend gegen Eindringlinge schützen, und z.T. schwere, lebensbedrohliche Infektionen können die Folge sein. In dieser Lehrveranstaltung werden die wichtigsten und häufigsten Autoimmunerkrankungen (klinische Präsentation, Diagnostik, Pathogenesemodelle), sowie die wichtigsten angeborenen und erworbenen Immundefekte vorgestellt. Als Abschluss soll kurz auf die klinisch relevante Koinzidenz von Immundefizienz und Autoimmunphänomenen hingewiesen werden. Allergie Manche körperfremden Strukturen werden vom Immunsystem als potentiell gefährlich klassifiziert. In diesem Fall kommt es zu einer unregulierten Immunantwort, die auf speziellen Mechanismen basiert. Hier sprechen wir über die Symptomatik, die klinische Präsentation und verschiedene Ausformungen von Allergien. Außerdem beleuchten wir die molekularen Hintergründe von allergischen Reaktionen.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Mechanismen von akut entzündlichen Erkrankungen, Autoimmunität, Immundefizienz und Allergien, und können diese beschreiben und erklären, und deren Entstehung begründen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfun

    Literatur

    • Abbas, Abul, K., Lichtman, Andrew H. Pillai, Shiv: Cellular and Molecular Immunology, Saunders.
    • Murphy, Kenneth and Weaver, Casey: Janeway's Immunobiology, Garland Science

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Humanbiotechnologie

    Humanbiotechnologie

    7 SWS   11 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden professionalisieren, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    • Die Studierenden vervollständigen die erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    • Die Studierenden vervollständigen überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    • Die Studierenden erwerben digitale Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Humanbiotechnologie‘.

    7 SWS
    11 ECTS
    Entwicklungsbiologie und Krebsentstehung | VO

    Entwicklungsbiologie und Krebsentstehung | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Prinzipien der Entwicklung (Differenzierung, Wachstum, Musterbildung, Induktion, Morphogene, zytoplasmatische Determinanten, regulative Entwicklung, Zellschicksal, Zellwanderung, differentielle Zelladhäsion)

    Phasen der Entwicklung (frühe Zellteilungen, Gastrulation, Neurulation, Organentwicklung)

    Entwicklung wichtiger Modellsysteme (Drosophila, C. elegans, Zebrafisch, Xenopus, Huhn, Maus, sowie ein evolutionärer Vergleich)

    Methoden der Entwicklungsbiologie (Transplantationen, Genexpressionsanalyse, Gain-of-function und Loss-of-function Methoden)

    Achsenbildung (Organizer, anteroposteriore Achse - Hox Gene, dorsoventrale Achse, Links/Rechts-Achse)

    Blutkreislauf (Angiogenese, Hämatopoietisches System)

    Regulation des Wachstums

    Keimzellen und Reproduktion (inkl. In vitro Fertilisation, Klonen)

    Regeneration (Stammzellen, Regeneration, Tissue Engineering, Altern)

    Besonderer Schwerpunkt: Krebsentstehung

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben einen Überblick über die Entwicklung und Funktion von Geweben und Organen in mehrzelligen Organismen. Sie wissen wie Embryonalentwicklung abläuft und wie Baupläne durch Cell Signalling etabliert werden. Sie besitzen Basiswissen in der Steuerung von Wachstum, Differenzierung, Reproduktion, regenerativer Medizin und Stammzellen und sie wissen wie Krebs entsteht.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Werner A. Müller und Monika Hassel: Entwicklungsbiologie und Reproduktionsbiologie von Mensch und Tieren (Springer Lehrbuch) von, Lewis Wolpert und andere: Entwicklungsbiologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 
    • Slack JMW: Essential Developmental Biology. Blackwell 
    • Scott F. Gilbert: Developmental Biology. Sinauer

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    From Bench to Bedside: Insights into Pharma Research | VO

    From Bench to Bedside: Insights into Pharma Research | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es schrittweise den Weg vom biologischen, bzw pathologischen Pathway zur Identifizierung der beteiligten Gene (mit der Methodik der funktionellen Genomforschung) und danach die gezielte Suche nach spezifischen Wirkstoffen bis hin zu klinischen Studien darzustellen. Zuerst erfolgt eine Einführung in die medizinisch relevanten Signalling Pathways der Zelle. Danach werden die Methoden der Genomforschung vorgestellt, beginnend mit Bioinformatik und der Nutzung vorhandener Datenbanken. Hochdurchsatzmethoden basierend auf Microarrays und Proteomics ermöglichen es Kandidatengene zu identifizieren, die Funktionen in den gewünschten biologischen/pathologischen Pathways haben. Eine Einengung dieser potentiellen Targets erfolgt bei der funktionellen Charakterisierung der Kandidatengene, beginnend in Zellkultursystemen und schließlich im Kontext des Gesamtorganismus. Das vorgestellte Methodenrepertoir umfasst sowohl Gain-of-function als auch Loss-of-function Methoden. Die pharmazeutische Umsetzung erfolgt schließlich durch Methoden der Wirkstoffselektion und Optimierung bis hin zu Tierversuchen und klinischen Tests.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die Funktionen des Genoms, können diese erklären, und kennen die rasch fortschreitenden Erkenntnisse der molekularen Medizin, die in den letzten Jahren neue Möglichkeiten zur gezielten Entwicklung von Therapien eröffnet haben, insbesondere in den Methoden der Genomforschung. Sie sind in der Lage den Schritt von der Funktion des Einzelgens zur parallelen Analyse einer Vielzahl von Genen und somit der Ebene des Genoms zu machen. Sie kennen die Möglichkeiten und das Methodenspektrum der funktionellen Genomforschung und inklusive digitaler Datenbanken und ihre Anwendung in der Biomedizin und beim Drug Discovery und können diese begründen.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Latchman, David: Gene Control. Taylor & Francis
    • Wink, Michael: Molekulare Biotechnologie – Konzepte und Methoden. Wiley-VCH Verlag

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modellorganismen | VO

    Modellorganismen | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Vorstellung von biologischen Modellen in Medizin und Grundlagenforschung (Fisch-, Frosch-, Hühner-, Mausmodelle, sowie einzellige Modelle, Drosophila und C. elegans als Invertebratenmodelle). Kriterien für die Anwendung von Modellorganismen, besonders mit Hilfe genetischer Methoden. Genomforschung bei Modellorganismen, Tiermodelle in der biomedizinischen Forschung, gezielte Herstellung von Tiermodellen durch genetische Manipulationen, Tierversuche bei der Zulassung von Arzneimitteln, Modellorganismen für die Entwicklung neuer Wirkstoffe (drug screening).

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben einen Überblick über wichtige globale Themen der fortgeschrittenen humanen Biotechnologie erhalten, wie der Nutzung von Modellorganismen. Sie kennen die Bedeutung der verschiedenen Modellorganismen für die biomedizinische Forschung, ihre Vor- und Nachteile und den Einfluss neuer Methoden wie der Genomforschung. Sie wissen wie Tiermodelle für menschliche Erkrankungen gezielt hergestellt und für die Entwicklung neuer Arzneistoffe eingesetzt werden, und können diese beschreiben.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Lewis Wolpert und andere: Entwicklungsbiologie. Spektrum Akademischer Verlag,Heidelberg
    • Pamela M. Carroll, Kevin Fitzgerald: Model Organisms in Drug Discovery. John Wiley & Sons, Hoboken, NJ

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Tissue Engineering | VO

    Tissue Engineering | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Natürliche Regenerationsfähigkeit von Geweben (Vergleich Mensch-Tier) und Beeinflussung dieser Fähigkeiten, Anwendung von Implantaten und Organtransplantaten (Problem der Immunreaktionen), Knochenmark-Transplantation Einführung in Biomaterialien – im Speziellen in die Klasse der biodegradablen Werkstoffe, Eigenschaften und Funktion von Stammzellen (Differenzierungspotential), Extrazelluläre Trägermaterialien für dreidimensionale Implantate (Matrix-Zellinteraktion), Zelltherapie durch Verkapselung von Zellen, spezielle Verfahrenstechniken für Gewebekultur im Tissue Engineering, Einsatz von Wachstumsfaktoren in der regenerativen Medizin, Problem der Immunreaktionen bei Verabreichung therapeutischer Proteine Herstellung von künstlichem Gewebe, Status quo des Tissue Engineering in verschiedenen Geweben. Im Speziellen, Tissue Engineering von Haut-, Knorpel- oder Knochengewebe, Verwendung bzw. Herstellung autologer und künstlicher Gefäßprothesen, Regeneration von Herzmuskelgewebe, Regeneration von Nervengewebe zur Behandlung von Verletzung des peripheren und zentralen Nervensystems sowie von degenerativen Erkrankungen des Zentralnervensystems. Ethische Prinzipien bei Organtransplantation, bei der Anwendung von Stammzellen und der Verwendung von künstlichem Gewebe, welches durch Tissue Engineering erzeugt wurde. Die Studierenden erhalten einen Überblick über die präklinische und klinische Entwicklung von künstlichem Gewebe mittels Tissue Engineering. Die Komplexität sowohl bei der Herstellung als auch bei der Registrierung solcher Arzneimittel wird beleuchtet. In Folge erhalten die Studierenden auch einen Einblick in die kommerzielle Situation mittels Tissue Engineering hergestellter Produkte.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden haben einen Überblick über wichtige globale Themen der fortgeschrittenen humanen Biotechnologie erhalten, wie der regenerativen Medizin. Weiters kennen sie Bereiche, die noch in raschem Wandel begriffen sind, wie das Tissue Engineering, sowie grundlegendes Wissen über präklinische/klinische Erfordernisse bei der Zulassung von Arzneimitteln erworben. Sie können die Prinzipien der regenerativen Medizin, sowohl in bereits gut etablierten Bereichen wie Knochenmark-Transplantationen, als auch in neuen Bereichen wie dem Tissue Engineering erklären und begründen. Sie kennen in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Stammzellen, deren Gewinnung, Einsatzbereiche und ethische Probleme. Sie verstehen die 3 Grundmaterialien im Tissue Engineering – Zellen, Trägermaterialien und Signalmoleküle - und die gängigen Ansätze zur Kombination dieser Materialien zur Herstellung von fortgeschrittenem Gewebe- bzw Organersatz.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden: z.B. Ansichtsexemplare von Biomaterialien

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung

    Literatur

    • Erich Wintermantel; Suk-Woo Ha: Medizintechnik. Life Science Engineering. Springer Verlag, Berlin Heidelberg New York
    • Ausgewählte Übersichtsartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften zum Thema Tissue Engineering

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Internationales Handeln

    Internationales Handeln

    4 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden erwerben überfachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Internationales Handeln‘.

    • Die Studierenden professionalisieren wirtschaftliches und rechtliches Wissen und berufsspezifische Handlungskompetenz im Bereich ‚Internationales Handeln‘.

    4 SWS
    4 ECTS
    Entrepreneurial Competencies | ILV

    Entrepreneurial Competencies | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    Die Lehrveranstaltung stellt Kernthemen des Business-Alltags von Biotech-Unternehmen vor und behandelt Aspekte, die v.A. für junge MitarbeiterInnen im Biotech R&D, Operations und Management Bereich sowohl neu als auch von Bedeutung im Arbeitsalltag sind (1.).

    Dabei werden v.A. Themen der Beziehung zwischen MitarbeiterInnen und Vorgesetzten bzw. Unternehmensleitung besprochen und anhand von Case Studies in Break-Out Team Sessions veranschaulicht (2.).

    Abschließend werden Soft Skills und Persönliche Entwicklung aus praktischer Sicht im Kontext besprochen und anhand von Case Studies in Break-Out Team Sessions veranschaulicht (3.).

    1. Business Alltag in Biotech-Unternehmen

    1. Gründung & Founder
    2. Förderungen & Investoren
    3. Management & Firmenorgane
    4. Startups in der VUCA World – Managing Uncertainty
    5. Dynamic Capabilities
    6. Lean Startup concept
    7. Innovation Management
    8. Agile & Teamwork – Beispiel: Scrum
    9. Company Culture

     

    2. Employee – Leadership Beziehung

    1. Organizational Structures
    2. Goal Setting
    3. Performance Review
    4. Feedback Culture

     

    3. Soft Skills & Persönliche Entwicklung

    1. Personal Development & Objective Agreement
    2. Time Management & Efficiency
    3. Communication
    4. Entrepreneurial Mindset
    5. Resilienz

    Lernergebnisse

    • Die ILV zu Abschluss des Bachelorstudiums im 6. Semester versteht sich einerseits als Vorbereitung auf den beruflichen Alltag, wie er in Biotech-Unternehmen (v.A. KMU) vorgefunden wird, wie auch als Vorbereitung eines weiteren Ausbildungsweges z.Bsp. zum Master sowie eventueller zukünftiger Betätigung als GründerIn eines eigenen Start-Up Unternehmens. Zunächst verstehen die Studierenden die grundlegenden Aspekte und Anforderungen der Gründung und Entwicklung von Biotech-Unternehmen, damit verbundener Formalitäten, Chancen und Risiken, sowie die Rolle der verschiedenen Akteure wie Founder, Management, Team, InvestorInnen und anderer Stakeholder.

    • Die Studierenden kennen Kernaspekte des Ökosystems und Herausforderungen, in denen Biotech-Unternehmen agieren, sowie daraus resultierende Anforderungen auf unternehmens-operativer Seite, wie auch auf Seite der Angestellten. Kernkonzepte des Innovationsmanagement wie auch gängige Modelle und Instrumente der agilen Team-Arbeit im R&D Bereich sind bekannt.

    • Die Studierenden kennen die Unterschiede organisationaler Strukturmodelle, sowie Erfordernisse und Methoden der Zielsetzung, Leistungsbewertung und Feedback-Kultur im Angestelltenverhältnis im Kontext zu Unternehmens-Strategie und Business Plan.

    • Abschließend habe sich die StudentInnen mit Soft Skills und Strategien der persönlichen Weiterentwicklung befasst, kennen Instrumente des Zeitmanagements, der Effizienz und deren Quantifizierung und haben ein Verständnis unternehmerischen Denkens und Agierens erworben.

    Lehrmethode

    Darbietende Methode (Vorlesung) und Case Study Arbeit in Break-Out Team Sessions

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Hausarbeiten, Seminarvorträge in Gruppen- und Einzelarbeit

    Literatur

    • Güttel, W. (2021). Erfolgreich in turbulenten Zeiten. Impulse für Leadership | Change Management | Ambidexterity. 3. Auflage. Nomos Verlagsgesellschaft.
    • Ries, E. (2011). The lean startup: How constant innovation creates radically successful businesses. Portfolio Penguin.
    • Custom documents, templates and examples derived from professional practice.

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    1 ECTS
    Ethik | ILV

    Ethik | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Grundbegriffe der Ethik
    • Ethische Fragestellungen in Bezug zum Berufsfeld (z.B. wissenschaftliche Integrität)
    • Selbstverantwortung, Handlungsfolgen abschätzen (z.B. Code of Conduct)
    • aktuelle Themen der (Bio-)Ethik

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden kennen die ethischen Besonderheiten der Molekularen Biotechnologie, haben diese bewusst reflektiert und können sie erklären, diskutieren bzw. präsentieren.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt.

    Literatur

    • Wuketits Franz M. :Bioethik: Eine kritische Einführung, C. H. Beck Verlag, München

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Marketing | ILV

    Marketing | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Die Bestandteile des Marketing Mix und einer integrierten Marketingstrategie bezogen auf Produkte, Marken und Unternehmen
    • Instrumente der Marktforschung
    • Marktsegmentierung, Marktpositionierung, Bearbeitung von Zielgruppen
    • Methoden der Entwicklung eines Preis- bzw. Gewinnmodells, Grundlagen der Preiskalkulation und -adjustierungen
    • Regulationsmechanismen für Preisgestaltung in Österreich und auf globaler Ebene
    • Distribution und Logistik
    • Werbung, Verkauf und Kommunikation allgemein, und spezifisch in einem wissenschaftsorientierten Umfeld
    • Die Etappen der Produktentwicklung mit besonderer Berücksichtigung der präklinischen und klinischen Studien vor und nach dem Launch bei Medikamenten
    • Ethische Prinzipien des Marketings
    • Das Produkt-Lebenszyklus Modell
    • Grundlagen der Portfolio-Analyse (Portfoliomatrix nach der Boston Consulting Group)

    Lernergebnisse

    • Allgemein: Die in dieser LV erworbenen Kompetenzen ermöglichen es den Studierenden, praxisbezogene Aufgaben im Umfeld von z.B. Verkaufsunterstützung, Kundenbetreuung und Marketing Support. Die Studierenden können sich im operativen Geschehen eines Unternehmens gut und sicher bewegen. Sie verstehen die grundsätzliche Wirkungsweise des Marktes auf regionaler und internationaler Ebene, wie auch die Abläufe der Wertschöpfungs- und Lieferantenkette eines Unternehmens in der Zusammenarbeit über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg. Sie sind imstande, dieses Grundlagen- und Methodenwissen im Berufsleben (d.h. im praktischen und interkulturellen Umfeld eines Unternehmens) so anzuwenden, dass dadurch ihre Kernkompetenzen aus dem Bereich der Biotechnologie in kürzester Zeit optimal zum Einsatz kommen können. Marketing: Die Studierenden verstehen die grundlegenden und allgemeinen Konzepte des Marketings. Besondere Berücksichtigung findet dabei die komplexe Verflechtung dieser Gebiete mit den wissenschaftlichen Fragestellungen und Daten in der Life Science- und Biotechindustrie. Dies beginnt bei strategischen Zielsetzungen in frühen Stadien der Produktentwicklung, über den Launch und den gesamten Produktlebenszyklus. Die Studierenden gewinnen sowohl Einblick in nationale Anforderungen, als auch die Gesetzmäßigkeiten globaler Märkte, und die Wechselwirkungen beider Bereiche, beispielsweise bei Produktpreisen. Die praktischen Gesetzmäßigkeiten des Marketings und des Verkaufs sind den Studenten vertraut. Sie können die technischen Aufgaben im Bereich des Produkt- bzw. Portfoliomanagements verstehen. Einstieg und Mitarbeit in diesen Bereichen sind rasch möglich.

    Lehrmethode

    Darbietende & Aktivierende Methoden

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung, Bewertung einer Fallstudie und Übungen während der integrierten Lehrveranstaltung

    Literatur

    • Kotler, P; Armstrong, G: Principles of Marketing. Pearson Prentice Hall
    • Kotler, P. et al: Marketing Management. Pearson Prentice Hall
    • Hill, R.; Rang, H: Drug Discovery and Development. Elsevier
    • Schulz, KF; Grimes, DA: The Lancet Handbook of Essential Concepts in Clinical Research. Elsevier

    Unterrichtssprache

    Englisch

    1 SWS
    1 ECTS
    Product Development and Life Cycle Management | ILV

    Product Development and Life Cycle Management | ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    - Fallstudien: Entwicklung ausgesuchter Medikamente (Biopharmazeutika und Small Molecules)

    - Klassen von Pharmazeutika

    - Klinische (Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs)) und epidemiologische Studiendesigns im Produktlebenszyklus

    - Endpunkte und Ein- und Ausschlusskriterien

    - Besondere Patientengruppen

    - Datenanalyse und Interpretation

    - Überblick: Ethische Aspekte, Ursprünge und Prinzipien der Good Clinical Practice (GCP)

    - Internationale Leitlinien (EMEA, FDA, ICH)

    - Product Life Cycle Management und ausgesuchte kommerzielle Aspekte

    - Schnittstellen: Marketing, insbesondere Marketing Mix (“4 Ps”) und der Produktlebenszyklus

    Lernergebnisse

    • Mithilfe von Fallstudien werden die Studierenden die klinische Entwicklung von Medizinprodukten sowie ihre Einbettung im gesamten Prozess der Entwicklung und des Life Cycle Managements im kommerziellen Kontext verstehen. Sie werden über das Design, die Planung und Durchführung klinischer Studien im Kontext internationaler Leitlinien (EMEA, FDA, ICH) Bescheid wissen. Sie werden mit ethischen Aspekten klinischer Studien und die Anwendung von Good Clinical Practice (GCP)-Richtlinien vertraut sein. Insgesamt werden die Studierenden aktuelle wissenschaftliche und ethische Fragestellungen klinischer Forschung in einem internationalen Umfeld diskutieren können.

    Lehrmethode

    Vorträge, Gruppendiskussionen und Übungen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Endprüfung, Standard (Endprüfung: Schriftliche Abschlussprüfung, Bewertung von Übungen während der ILV)

    Literatur

    > Hill, R.G., and Rang, H.P..: Drug discovery and development: technology in transition (2021, 3rd ed.). Churchill Livingstone/Elsevier

    > Schulz K.; Grimes D.A.: The Lancet Handbook of Essential Concepts in Clinical Research (2019, 2nd ed.). Elsevier

    > Hulley, S. B., Cummings S.R., Browner W.S., Grady D.G., and Newman T.B.: Designing Clinical Research. (2013, 4th ed.). Lippencott, Williams and Wilkins

    > Hackshaw, A.K.: A concise guide to clinical trials (2009). Wiley Blackwell/BMJ Books

    Unterrichtssprache

    Englisch

    1 SWS
    1 ECTS
    Modul Organische Synthese

    Organische Synthese

    3 SWS   3 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden professionalisieren, fachliche Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Organische Synthese‘.

    • Die Studierenden vervollständigen die erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich ‚Organische Synthese‘.

    3 SWS
    3 ECTS
    Organische Chemie Labor | UE

    Organische Chemie Labor | UE

    3 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    1. Durchführung einer Destillation bei Normaldruck
    2. Durchführung einer Destillation im Vakuum.

    3. Extraktion einer Carbonsäure aus einer wässrigen alkalischen Lösung und anschließende Reindarstellung durch Umkristallisation

    4. Synthese von Acetessigesterethylenacetal
    5. Synthese von Phenylethanol (via NaBH4 Reduktion)
    6. Synthese von Acetylsalicylsäure

    7. Synthese von Phenytoin

    Art der Protokollführung: Handschriftliches Protokoll der einzelnen Versuche. 

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden sind mit dem Basiswissen der organischen Chemie vertraut und haben nun auch die praktische Kompetenz in einem organisch-chemischen Labor im internationalen Umfeld die gängigen Synthesetechniken anwenden zu können. Die Studierenden haben Expertise in Protokollführung und Dokumentation der Ergebnisse und können sich entsprechend der Sicherheitsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit chemischen Stoffen richtig verhalten.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Immanenter Prüfungscharakter; Bewertung der Synthesepräparate nach Quantität und Qualität

    Literatur

    • Organikum – Organisch-chemisches Grundpraktikum; Verlag WILEY VCH

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    3 ECTS
    Modul Studienabschluss

    Studienabschluss

    2 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    • Dieses Modul befähigt die Studierenden ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vervollkommnen.

    2 SWS
    4 ECTS
    Bachelorprüfung | AP

    Bachelorprüfung | AP

    0 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Bachelorprüfung stellt die Abschlussprüfung des Bachelorstudiums vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat dar. Die Studierenden präsentieren Ergebnisse aus Ihrem Berufspraktikum in Form eines Vortrags. Die Studierenden werden zu ihrer Präsentation sowie zu zentralen theoretischen und praktischen Themen des Bachelorstudiums von dem Prüfungssenat befragt.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können (Forschungs-)Ergebnisse aus ihrem Berufspraktikum einem Fachpublikum in einer wissenschaftlich passenden Form präsentieren, diskutieren und verteidigen. Die Studierenden können spontan mündlich Fragen zu wichtigen Themen des Bachelorstudiums beantworten und diskutieren.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methoden: Präsentation und mündliche Prüfung

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Für die Präsentation werden bis zu 20 Punkte von dem Prüfungssenat vergeben. Für die anschließende Befragung zur Präsentation werden ebenfalls bis zu 20 Punkte vergeben. Für die Beantwortung der Fragen zu zentralen theoretischen und praktischen Themen des Bachelorstudiums werden jeweils bis zu 30 Punkte vergeben. Die Summe dieser Punkte ergibt die Gesamtnote für die Bachelorprüfung.

    Literatur

    -

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 ECTS
    Berufspraktikumsreflexion | SE

    Berufspraktikumsreflexion | SE

    2 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Die Berufspraktikumsreflexion gliedert sich in 2  Teile:

     

    1. Selbst-Reflexion: Ausarbeitung einer schriftlichen Reflexion während des Berufspraktikums hinsichtlich:

    ● Thema, Struktur (Organisation, Labor) der Berufspraktikumsstelle, Betreuung, Arbeitsklima/-kultur, Forschung, Lerngehalt, Methoden gelernt

    ● Lessons learned

     

    2. Gruppenreflexion: Ausgehend von ihrer Selbstreflexion als Leitfaden und Ausgangspunkt vergleichen und kontrastieren die Studierenden in Kleingruppen ihre Erfahrungen/Meinungen/Schlussfolgerungen etc. während des Berufspraktikums. Sie wählen dann einen oder mehrere verwandte Aspekte ihrer "Praktikumserfahrung", die für alle Teammitglieder von Interesse sind, und fassen ihre Gruppenerfahrung und ihre persönliche Entwicklung unter Berücksichtigung ihrer zukünftigen Karriere zusammen. Die Ergebnisse werden ihren Kollegen sowie einem ausgewählten Publikum in einem von der Gruppe gewählten Medienformat (z. B. Video, Poster, Webseite ...) präsentiert.

    Lernergebnisse

    • Die Studierenden können die Erfahrungen und Erlebnisse ihres Berufspraktikums reflektieren und kommunizieren. Durch diese Reflexion haben die Studierenden eine realistische Vorstellung der Herausforderungen, welche den beruflichen Alltag bestimmen. Die Studierenden haben eine konkrete Vorstellung wir ihre (mittelfristige) berufliche Zukunft aussieht.

    Lehrmethode

    Aktivierende Methode

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Aktive Teilnahme.

    Literatur

    -

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    2 ECTS

    Semesterdaten

    Sommersemester 2024: 12. Februar 2024 bis 26. Juli 2024
    Wintersemester 2024/25: 4. September 2024 bis 31. Jänner 2025

    Anzahl der Unterrichtswochen
    18 pro Semester

    Unterrichtszeiten
    Montag bis Freitag ganztägig; berufsbezogene Fächer teilweise am Samstag

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. 


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Sie werden als biotechnologische Generalist*in für einen Wachstumsmarkt ausgebildet. Die Biotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhundert, die international, aber auch national boomt. Gerade in Wien hat sich ein dynamischer Life Science Cluster entwickelt. Im Beruf profitieren Sie vom ausgezeichneten fachlichen Ruf Ihrer Ausbildungsinstitution und von den praktischen Fertigkeiten und Social Skills, die Sie sich zusätzlich im Studium angeeignet haben. Die Nachfrage nach hochqualifizierten Praktiker*innen mit wissenschaftlichem Background, die sofort wertschöpfend einsetzbar sind, ist groß. Neben hervorragenden Karrierechancen erwartet Sie ein breites Spektrum an möglichen Tätigkeiten. Unmittelbar nach dem Studium können Sie als wissenschaftlich-technischeR Assistent*in vor allem in Forschungsabteilungen und -labors von global agierenden Pharmaunternehmen, an Universitäten oder Kliniken arbeiten. Mit Ihrem umfangreichen Know-how über Good Laboratory Practice (GLP) sind Sie eine ideale Kandidat*in, um Verantwortung im Projektmanagement und in der Qualitätssicherung bei der Herstellung von Medikamenten zu übernehmen.

    • Biopharmazeutische Industrie

    • Industrielle Biotechnologie

    • Lebensmittelindustrie

    • Umwelttechnologie

      • Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen

      • Krankenhäuser

      • Behörden

        Weiterführender Master

        Im Interview

        Klaus Zimmermann über Biosafety

        Labors für Lehre und Forschung wie jene im Fachbereich Molekulare Biotechnologie werden nach Biosafetyrichtlinien geführt. Denn wer sich im Labor infiziert, weil die Sicherheitsvorkehrungen zu gering sind, gefährdet seine Mitmenschen. Ein absolutes No-Go im Labor: kurze Hosen und Jausenbrote im Kühlschrank.

        Zum Interview

        Studieren einfach gemacht

        Personen lächeln einander an
        Studieren probieren

        Wunschstudium testen? Jetzt anmelden

        >
        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
        >
        Wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        EICC
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer @ FH Campus Wien
        >

        Gezeichnetes Bild, 2 junge Personen von hinten stehen vor der FH Campus Wien
        28. Februar 2024

        FH Campus Wien lädt zu Open House am 15. März 2024

        Studieninteressierte können sich am Hauptstandort der FH Campus Wien ein umfassendes Bild über die nahezu 70 Studien- und Hochschullehrgänge machen. Infovorträge, Action Points, Hausführungen und Schnupperlehrveranstaltungen erleichtern die Studienwahl.

        • Applied Life Sciences
        • Gesundheitswissenschaften
        • Soziales
        • Technik
        • Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik
        • Angewandte Pflegewissenschaft
        • FH Highlights

        Vernetzen mit Absolvent*innen und Organisationen

        Wir arbeiten eng mit zahlreichen Biotech-Unternehmen, Universitäten wie der Universität Wien und Forschungsinstituten zusammen und haben ein starkes internationales Netzwerk. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Praktika, ein Auslandssemester Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder Ihre Jobsuche. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen! Zudem bietet die BioTech Association, ein von Absolvent*innen gegründeter Verein zur Förderung der Vernetzung im biotechnologischen und molekularbiologischen Forschungs- und Industriesektor, einen virtuellen Raum zum Austausch. Hier gelangen Sie zum Club BioTech Association.


        Kontakt

        Studiengangsleitung

        Sekretariat

        Elisabeth Hablas
        Verena Schweitzer

        Favoritenstraße 222, F.3.23
        1100 Wien
        +43 1 606 68 77-3500
        +43 1 606 68 77-3509
        biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

        Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

        Öffnungszeiten
        Mo.bis Do., 9.00-13.00 Uhr und 16.00-17.00 Uhr
        Fr., 9.00-13.00 Uhr

        Informationen zur Bewerbung
        biotechnologie@fh-campuswien.ac.at 

         

        Lehrende und Forschende


        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        Nachhaltigkeit bei Verpackungen und bei der Herstellung von Organismen, oder etwa Allergieforschung auf der Zellebene – hier passiert zukunftsfähige Forschung.


        Downloads

        Themenfolder Applied Life Sciences
        pdf, 923 KB
         

        Sie möchten mehr wissen? Wir helfen Ihnen.

         

        Haben Sie alle gewünschten Informationen gefunden?

        • Ja
        • Nein