Diätologie

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

DiätologInnen sind für das Ernährungsmanagement von gesunden und kranken Personen sowie in Institutionen und Betrieben zuständig. Als gesetzlich anerkannter Gesundheitsberuf dürfen DiätologInnen - neben ÄrztInnen - als einzige im Ernährungsbereich tätige Berufsgruppe Ernährungstherapien planen, durchführen und evaluieren. Beratungskompetenz und das Wissen über den Verlauf von Krankheiten spielen daher eine große Rolle im Diätologiestudium. Die praxisnahe Berufsausbildung bietet Ihnen mit Wissen über Medizin, Ernährung, Gesundheitskommunikation und Projektmanagement in der Gesundheitsförderung eine breit gefächerte berufliche Zukunft

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Petra Brandstätter
Favoritenstraße 226, D.3.08
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4200
F: +43 1 606 68 77-4209
diaetologie@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–12.00 Uhr 


Frau Herr

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsqualifikation
15Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2019/20

17. Februar bis 17. März 2019

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Sie mögen den Umgang mit Menschen und sind bereit, sich ein Leben lang weiterzubilden, um PatientInnen und KlientInnen bestmöglich ernährungstherapeutisch zu betreuen. Im Alltag verbinden Sie einen unbekümmerten Zugang zu genussvollem Essen mit Gesundheitsbewusstsein. Als fachliche Grundlage bringen Sie gute Kenntnisse in den Naturwissenschaften und im Zubereiten von Speisen mit. Sie verfügen über soziale Kompetenz und gute Kommunikationsfähigkeit.

Diätologie - Dietetics

Im Bachelorstudium Diätologie werden Ernährungsgewohnheiten analysiert, die Körperzusammensetzung bestimmt und diätologische Befunde erstellt. Man lernt die Erstellung von ernährungstherapeutischen Konzepten und übt Kommunikationstechniken für künftige Beratungsgespräche. So bereitet das Diätologie-Studium optimal auf das Berufsleben vor.

Whatchado - Anna Zisler

"Die größte Herausforderung für mich ist sicher das Kochen, weil ich vorher nie Kochunterricht hatte." Anna Zisler studiert Diätologie an der FH Campus Wien und möchte nach ihrem Studium am liebsten in einem Seniorenheim arbeiten. Was sie an ihrem Studium besonders schätzt? "Man beschäftigt sich mit verschiedensten Ernährungsformen, das heißt sowohl für gesunde als auch kranke Menschen."

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem 2006 die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die MTD-Akademien und die Akademie der Hebammen in den Hochschulsektor aufzunehmen, starteten 2007 die ersten Bachelorstudiengänge an der FH Campus Wien. Wenig später folgten die ersten Masterlehrgänge im Department Gesundheit. Heute verfügt die FH Campus Wien über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Auch mit dem Berufsverband arbeiten wir eng zusammen. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur einschließlich topausgestatteter Funktionsräume wie einer Lehrküche und haben die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten. Ein großes Potential liegt auch in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Know-how über Entstehung und Verlauf von Erkrankungen samt Beratungskompetenz
  • Abwechslungsreiche Workshops und Projekte wie e-Learning Best Practise
  • Umfangreiche Berufspraktika

Das praxisorientierte Studium kombiniert Medizin, Natur-, Sozial- und Humanwissenschaften. Kommunikation, Beratungskompetenz und das Wissen über die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen spielen eine große Rolle. Praktika, die Sie auch im Ausland absolvieren können, machen rund 25 Prozent der Ausbildung aus. Workshops und Projekte sorgen für abwechslungsreichen Lehr- und Lernprozesse. In der Praxis geht es immer mehr darum, Menschen in Ernährungsfragen zu beraten und zu schulen, etwa um ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Diabetes vorzubeugen. Die Gesundheitsförderung beginnt in Kindergärten und Schulen: Hier bringt sich auch der Studiengang Diätologie ein.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Projektmanagement" wird ein Präventionsprojekt konzipiert und auch praktisch umgesetzt. Dies erfolgt in Kooperation mit einem Gymnasium im 10. Bezirk, wo Studierende SchülerInnen gesunde Ernährung näherbringen. In der FH-eigenen Lehrküche wird gemeinsam gekocht und gezeigt, dass gesunde Ernährung sehr schmackhaft sein kann.

Mit dem Aktionstag "Pimp your food" regten Diätologiestudierende am Hauptstandort der FH Campus Wien zuletzt zu mehr Obst und Gemüse in der täglichen Ernährung an und setzten dabei Projektideen und Konzepte aus Lehrveranstaltungen in die Praxis um. Leckere Smoothies im Foyer, praktische Tipps in Form von Rezepten via Facebook, ein Fotowettbewerb und vieles mehr ließen sie sich einfallen.

Ein anderes erfolgreiches Studiengangsprojekt ist das "Diätologie-WiKi", welches im Rahmen eines e-Learning Best Practise Projektes konzipiert und umgesetzt wurde.

SchülerInnen lernen gesunde Ernährung

Im Zuge von Projektmanagement/Präventionsprojekt halten Studierende des 2. Semesters Workshops zum Thema gesunde Ernährung ab. Dazu laden sie einmal im Jahr SchülerInnen des BG/BRG Pichelmayergasse an die FH Campus Wien ein und erstellen Unterrichtsmaterialien wie Rezepthefte und Lebensmittellisten.

Erfolgreiche Generalprobe als DiätologInnen

An drei Vormittagen besuchten heuer SchülerInnen aus den fünften Klassen den Studiengang Diätologie. Anhand von Blindverkostungen, Gruppendiskussionen, Plakaten und Schätzspielen lernten sie mehr über

> gesunde Ernährung/gesunde Alternativen
> Portionsgrößen
> Leistungskurve
> Zuckergehalt von Getränken und Fertigprodukten
> Regionalität/Saisonalität

Learning by doing: von der Theorie in die Praxis

Anschließend ging es in der Lehrküche ans Werk: Gemüse und Obst wurde zu (Obst-)Salaten, Fruchtjoghurts und Saucen verarbeitet. Aus Teig zauberten die SchülerInnen Weckerl und Pizzen, Palatschinken und Muffins.

Händewaschen nicht vergessen!

Zuerst aber hieß es: Einmalschürzen und Überschuhe anziehen und Häubchen aufsetzen. Spätestens beim Händewaschen und -desinfizieren stand fest: Richtige Küchenhygiene sei gelernt!

Mahlzeit!

Nach zwei Stunden des Schnippelns, Knetens und Rührens durften die SchülerInnen ihre selbst gemachten Speisen gemeinsam verzehren. Gesundes Essen schmeckt doch gar nicht so schlecht wie gedacht.

Startschuss für eine gesunde Zukunft

Die Studierenden stellten fest, dass Projektmanagement auch Problemlösen bedeutet, bei dem jedeR Beteiligte anpacken muss. Die SchülerInnen hatten großen Spaß am Kochen und werden jetzt vielleicht zuhause öfter den Kochlöffel schwingen.

Was Sie im Studium lernen

Sie erwerben eine breit gefächerte theoretische Ausbildung und absolvieren berufsrelevante Praktika.

  • Wesentliche Schwerpunkte Ihres Studiums sind Medizin, Ernährung und Kommunikation. Darauf aufbauend erlernen und üben Sie die ernährungsbezogene Beratung und Therapie gesunder und kranker Menschen.
  • Kleine Jahrgangsgruppen, moderne Didaktik, Workshops, Projekte und E-Learning sorgen für abwechslungsreiche Lehr- und Lernprozesse.
  • Praktika, die auch im Ausland absolviert werden können, machen rund 25 % des Bachelorstudiums aus. In den vielfältigen Praktikumsstellen erwartet Sie eine intensive fachliche Betreuung vor Ort.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Anatomie VO

Allgemeine Anatomie VO

Vortragende: Emer.Univ.Prof.Dr. Wilhelm Firbas

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Entwicklung und des Aufbaus der Organsysteme von der Zelle über die Gewebe zum Organ. Haut, Bewegungsapparat, Nervensystem, endokrines System, Herz-Kreislaufsystem, Immunsystem, respiratorisches System, Verdauungssystem, Harn -und Geschlechtsorgane.

Prüfungsmodus

schriftliche oder mündliche Prüfung nach Ende der Vorlesung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1.5 2
Allgemeine Physiologie VO

Allgemeine Physiologie VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Marktl

3 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Zellphysiologie, Grundlagen der Genetik, Neuro- und Sinnesphysiologische Grundlagen, Compartments und Transport, Geruch, Geschmack, Muskelphysiologie, vegetatives Nervensystem, Thermoregulation, Herz-Kreislauf-Physiologie, Atmungsphysiologie, Energieumsatz, Gastrointestinaltrakt, Leber, Pankreas, Niere, Wasser- und Elektrolythaushalt, Säure-Basenhaushalt, Endokrinonologie, Hämatologie, Endokrinologie

Prüfungsmodus

Mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorleseungen und Selbststudium

Sprache

Deutsch

3 4
Berufskunde ILV

Berufskunde ILV

Vortragende: Prof.in Andrea Hofbauer, MSc MBA

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Historische Entwicklung der Diätetik und des Berufes; Entwicklung der Ausbildung (Schule - Akademie - Fachhochschule). Entwicklung des Berufsgesetzes und der Berufsbezeichnung. Gesetzliche Grundlagen MTD Gesetz. Berufsbild. Registrierung der Gesundheitsberufe. Nationale und internationale Berufsverbände

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter - Anwesenheit, Mitarbeit, Präsentationen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Diskussionen

Sprache

Deutsch

1 1
Biochemie VO

Biochemie VO

Vortragende: ao.Univ.Prof.Dr. Marcela Hermann

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Aufbauend auf den Grundlagen aus der Chemie VO wird der biochemische Hintergrund des Metabolismus verschiedener Nahrungsmittel erarbeitet. Funktionen und Regulationsmechanismen, die Aufnahme und Transformation verschiedener Nahrungsmittelstoffklassen wird beschrieben. Der Abbau und die Biosynthese von Proteinen, Kohlenhydraten, Lipiden und Aminosäuren wird im Detail besprochen. Die Grundlagen von Vitaminen, Hormonen und Signalstoffen runden das Gebiet ab.
Schwerpunkte: Intermediärstoffwechsel, Citratcyklus, Glycolyse, Protein-, Kohlenhydrat-, Fett- und Nucleotidstoffwechsel, biochemische Grundlagen zu Vitaminen, Hormonen und Signalstoffen

Prüfungsmodus

Schriftlich

2 2
Chemie VO

Chemie VO

Vortragende: ao.Univ.Prof.Dr. Marcela Hermann

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Anorganische Chemie
Elemente des menschlichen Körpers und in der Nahrung
Organische Chemie

Prüfungsmodus

Test

Sprache

Deutsch

1 1
Einführung Gesundheitswesen und -ökonomie VO

Einführung Gesundheitswesen und -ökonomie VO

Vortragende: Hon.Prof. (FH) Dr. Bernhard Rupp, MBA (University of Toronto)

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Das Wesen des Gesundheitswesens
- Theorien und Geschichte von Gesundheitssystemen (die drei klassischen Entwicklungsphasen und ihre Auswirkungen)
- Vergleich unterschiedlicher Gesundheitssysteme und deren Steuerbarkei
- Grundlagen von Gesundheitssystemen – Relevanz der Ökonomie (Markt und Nicht-Markt,Auswirkungen von "thirdpartypayer"-Systemen)
- Grundlagen der Finanzierung von Gesundheitssystemen

EXKURS: Menschenbilder und Anreizsysteme im Gesundheitswesen (die Figur des homo
oeconomicus)
- Politik, Ökonomie und Ethik – Die Grenzen der Gesundheitsökonomie
- Grundlagen der Gesundheitsökonomie (Sinn und Ziele, Definitionen, Kosten-Nutzen
Bewertungsmodelle, Lebensqualität/QALY-Konzept vs. Effizienzgrenzenmodell)
- Interdependenzen zwischen Health Technology Assessment, EvidenceBasedMedicine und
Gesundheitsökonomie
- Zusammenwirken von Qualitätsmanagementsystemen und Gesundheitsökonomie
- Gesundheitsökonomische Anwendungsbeispiele(Fallbesprechungen)

Prüfungsmodus

--

Lehr- und Lernmethode

"Chalk and talk"-Elemente
Lehrfilme - Analyse
Fallbesprechungen-Gruppendiskussionen

Sprache

Deutsch

1 1
Energie- und Nährstoffberechnung/EDV ILV

Energie- und Nährstoffberechnung/EDV ILV

Vortragende: Bernd Maierhofer, Sonja Visontai, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Energie- und Nährstoffberechnung von Rezepturen mit entsprechenden Tabellen und EDV-unterstützt.
Durchführung der Energie- und Nährstoffberechnung von Tagesplänen im Bereich der Vollkost und Leichte Vollkost.

Prüfungsmodus

Arbeitsaufträge
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitete Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit,
Vortrag

1 1
Ernährungslehre 1 VO

Ernährungslehre 1 VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Marktl

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

I. Grundlagen der Ernährungslehre, Begriffsbestimmung
II. Energie/Energiebedarf
III. Aminosäuren, Eiweiß,-bedarf
IV. Lipide, Fettbedarf
V. Kohlenhydrate, -bedarf, Ballaststoffe,-bedarf

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Selbstorganisiertes Lernen, Fachliteratur, Nährwertanalysen, Themenbezogene Lernzielkataloge

1.5 2
Ernährungslehre 2 VO

Ernährungslehre 2 VO

Vortragende: Bettina Hüttner, MSc, Mag. Dr. Peter Putz, Mag.a Silvia Richter, Anna Tritscher, MSc nutr. med., Sonja Visontai, MSc

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Fortsetzung ENL1
VI. Alkohol
VII. Wasserbilanz
VIII. Fettlösliche Vitamine
IX. Wasserlösliche Vitamine
X. Mengenelemente
XI. Spurenelemente
XII. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
XIII. Anthropometrische Messverfahren, Ermittlung des Ernährungszustandes

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Selbstorgansisiertes Lernen, Fachliteratur, Internetrecherche, Nährwerttabellen
Themenbezogene Lernzielkataloge, praktische Übung zur Anthropometrischen Messverfahren

1.5 2
Ernährungsmanagement in der Prävention 1 ILV

Ernährungsmanagement in der Prävention 1 ILV

Vortragende: Bettina Hüttner, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Vollwertige Ernährung gesunder Personen; praxisorientierte Umsetzung der wissenschaftlichen Kriterien in den Alltag.

Menü- und Speiseplangestaltung für Gruppen und in der Gemeinschaftsverpflegung unter Berücksichtigung regionaler, saisonaler und interkultureller Essgewohnheiten sowie institutioneller Rahmenbedingungen.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzelarbeit, Klein- und Kleinstgruppenarbeit, Präsentation, selbstorganisiertes Lernen

Sprache

Deutsch

1 1
Lebensmittelhygiene VO

Lebensmittelhygiene VO

Vortragende: Dr. Leopold Reiner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Bau der pro- und eukaryotischen Zelle; Eigenschaften von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen; Wachstumskurve; Mikroorganismen und Lebensmittel; Innere und äußere Wachstumsfaktoren; Lebensmittelverderb;

Ausgewählte Lebensmittelvergifter: Enteritiserregende Salmonellen, Campylobacter jejuni, Staphylococcus aureus, Listeria monocytogenes, Clostridium perfringens, Bacillus cereus;

Küchentechnologie und Küchenhygiene in der Gemeinschaftsverpflegung: Arbeitsplatzaufteilung; Vorbereitung der Lebensmittel (Waschen, Zerkleinern, Mischen); Zubereitung der Lebensmittel (Würzen, Ansäuern, Garnieren, Erhitzen, Portionieren und Aufschneiden); Zwischenlagerung der Speisen (Heißhalten, Abkühlen); Speisenausgabe (Heißhalten, Kalthalten); Lagerung der Rohprodukte (Kühlung, Tiefkühlung); Reinigung und Desinfektion; Personalhygiene

Prüfungsmodus

Mündliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Strukturierte und medienunterstützte Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 1
Lebensmittelkunde /-technologie ILV

Lebensmittelkunde /-technologie ILV

Vortragende: DI Christine Grabler-Mayr

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Diese Lehrveranstaltung bietet eine Einührung über die Gewinnung und Herstellung von gängigen Lebensmitteln inklusive eines Abrisses über die in Österreich und der Europäischen Union geltenden rechtlichen Bestimmungen. Der Schwerpunkt liegt auf Verarbeitungstechnologien und Produktqualitäten.

Prüfungsmodus

Mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und Workshop

Sprache

Deutsch-Englisch

3 3
Lebensmittelrecht VO

Lebensmittelrecht VO

Vortragende: Dr. Andreas Natterer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Das Lebensmittelrecht zählt nicht zuletzt aufgrund einiger sogenannter Lebensmittel-skandale (BSE, Dioxin, Gammelfleisch) zu den am stärksten harmonisierten Rechtsgebie-ten. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden zunächst die allgemeinen Grundlagen des Lebensmittelrechts auf europäischer Ebene (zB EG-BasisVO, 178/2002/EG) sowie Öster-reichs (va LMSVG) behandelt. Dabei werden die wesentlichsten Begriffe (zB Lebensmittel), die Pflichten der Lebensmittelunternehmer, die Kontrollmöglichkeiten der Behörden sowie die möglichen Sanktionen und Maßnahmen erörtert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das derzeit wieder sehr stark diskutierte Kennzeichnungsrecht, wobei sowohl allgemeine Kennzeichnungsvorschriften, unter besonderer Berücksichtigung der im Juli 2011 vom EP angenommenen EG-Lebensmittel-InformationsVO, auch spezielle Kenn-zeichnungsvorschriften behandelt werden. Im Bereich des besonderen Lebensmittelrechts werden Spezialregelungen über einzelne Lebensmittel, vor allem GVO, behandelt. Die Hygienevorschriften sowie das ÖLMB und der weltweite Kodex runden den Inhalt der LV ab.

Prüfungsmodus

mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

1 1
Literaturrecherche, Zitieren und Wissenschaftliches Schreiben ILV

Literaturrecherche, Zitieren und Wissenschaftliches Schreiben ILV

Vortragende: Anna Tritscher, MSc nutr. med., Sonja Visontai, MSc

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Recherche in Datenbanken, Einführung in Literaturverwaltungsprogramme und deren Anwendung; Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis;

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Übung

Sprache

Deutsch

1.5 2
Projektmanagement ILV

Projektmanagement ILV

Vortragende: Barbara Billinger, BA MA

1 SWS
2 ECTS
1 2
Verpflegungspraxis 1 UE

Verpflegungspraxis 1 UE

Vortragende: Bettina Hüttner, MSc, Ursula Kurtaran, Mag.a Silvia Richter

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Hygienevorschriften für Großküchen, Küchen des Gesundheitswesens und vergleichbare Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, einschließlich der Personalhygiene und des Arbeitsschutzes und deren praktische Umsetzung; Garverfahren in Theorie und Praxis; Grundrezepte von Speisen der österreichischen Küche im besonderen Teige und Massen sowie einfache, schmackhafte Rezepte auf Basis der gesunden Vollkost, und deren praktische Umsetzung; Richtlinien für Einkauf, Lagerung und Vorbereitung von Lebensmitteln, Abfallbeseitigung, einschließlich praktischer Umsetzung; Küchenmaschinen,- geräte und -utensilien in Theorie und Praxis

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter mit abschließender Kochprüfung

Lehr- und Lernmethode

angeleitete Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Vortrag

Sprache

Deutsch

1.5 2
Wiss. Evidenz aus Literaturübersichtsarbeiten SE

Wiss. Evidenz aus Literaturübersichtsarbeiten SE

Vortragende: Anna Tritscher, MSc nutr. med., Sonja Visontai, MSc

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Systematische Suche in Datenbanken, narrative Reviews, Scoping Reviews und systematische Reviews; PRISMA Statement; Evidenzklassifizierung;

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeiten, Recherchearbeit

1.5 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie VO

Allgemeine Pathologie VO

Vortragende: Dr. Doris Rokitte

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Aufgaben und diagnostische Methoden in der Pathologie
epidemiologische Grundbegriffe
Zell- und Gewebsreaktionen auf Noxen: Nekrose, Adaptation, Differenzierungsstörung
Entzündung: Symptome, Ablauf, Arten
Tumorpathologie: Nomenklatur, Grading, Staging,..
Störungen und Krankheitsbilder des Kreislaufs
Morphologie, Erscheinungsbilder und Diagnostik von Krankheiten anhand von Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag unter besonderer Berücksichtigung des Gastrointestinaltrakts

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Fallpräsentationen

Sprache

Deutsch

1.5 2
Empirisches Arbeiten und Biostatistik ILV

Empirisches Arbeiten und Biostatistik ILV

Vortragende: Mag. Dr. Peter Putz

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

gute wissenschaftliche Praxis, empirische Sozialforschung und Statistische Methoden: Grundbegriffe und Ziele, Datenerhebungstechniken & Erhebungsarten, Deskriptive Statistik und zentrale Lagemaße, Logik von Signifikanztests, Zusammenhangsmaße, Mittelwertvergleiche, Ausgewählte Grundbegriffe der Epidemiologie, Einstieg in IBM SPSS

Prüfungsmodus

2 "bessere" von 3 Zwischenüberprüfungen: 2 x 20% (schriftlich)
1 Endprüfung: 60% (schriftlich)

Notenschlüssel
90-100%: Sehr Gut
80-89%: Gut
70-79%: Befriedigend
60-69%: Genügend
0-59%: Nicht Genügend

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, PC-Anwendung

Sprache

Deutsch

1.5 2
English for dietitians UE

English for dietitians UE

Vortragende: Barry Jenkins, BSc (Hons)

1 SWS
1 ECTS
1 1
Ernährung unterschiedlicher Lebensphasen ILV

Ernährung unterschiedlicher Lebensphasen ILV

Vortragende: Susanne Domkar, MSc, Sonja Visontai, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Leichte Vollkost
Ernährung Schwangerer und Stillender
Ernährung des gesunden Säuglings, Kindes und Jugendlichen
Ernährung gesunder Senior*innen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter
Abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzelarbeit, Kleinst- und Kleingruppenarbeit, Präsentation, selbstorganisiertes Lernen

Sprache

Deutsch

1 1
Ernährungsbildung/-pädagogik ILV

Ernährungsbildung/-pädagogik ILV

Vortragende: Mag.a Silvia Richter

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Lerntheorien, Konzept- und Lernzielentwicklung, Visualisierung von Inhalten (Bildsprache), nationale und internationale Bildungslandschaft; Health Literacy, Einsatz von digitalen Medien Seminar- und Gruppenschulungen;

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Einsatz von digitalen Medien, Inputvortrag, kollaborative Lehr- und Lernmethoden, Präsenationen

3 3
Ernährungsmanagement in der Prävention 2 ILV

Ernährungsmanagement in der Prävention 2 ILV

Vortragende: Bettina Hüttner, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Vollwertige Ernährung gesunder Personen – Teil 2; Praxisorientierte Umsetzung der wissenschaftlichen Forderungen in den Alltag; Kritische Auseinandersetzung mit Artikeln zu spezifischen Ernährungsfragen im Allgemeinen und im Speziellen mit Themen im Kontext von rassistischen Speisenbezeichnungen sowie Ernährungsökologie.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzelarbeit, Kleinst- und Kleingruppenarbeit, Präsentation

Sprache

Deutsch

1 1
Ernährungsphysiologie VO

Ernährungsphysiologie VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Marktl

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Nährstoffassimilation
Hunger-Sättigung
Assimilation der Makronährstoffe
Calcium
Magnesium
Adipositas und Reduktionsdiäten
Cholesterin
Supplementierungen
Chronobiologie der Ernährung
Medikamente und Ernährung

Prüfungsmodus

mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und Skriptum

1.5 2
Fachspezifische Anatomie VO

Fachspezifische Anatomie VO

Vortragende: Emer.Univ.Prof.Dr. Wilhelm Firbas

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Aufbau der Verdauungsorgane (Verdauungstrakt, Leber, Pankreas, Peritoneum, Blutversorgung, Innervation) unter makroskopischen und mikroskopischen Aspekten.

Prüfungsmodus

mündliche Prüfung nach Ende der Vorlesung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Hospitation PRA

Hospitation PRA

Vortragende: Bettina Hüttner, MSc

SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Kennenlernen des Handlungsfeldes Diätologie.
Einführung in Datenschutzgesetz und Datenschutzerklärung

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Praktikum

Sprache

Englisch

2
Hygiene und Mikrobiologie VO

Hygiene und Mikrobiologie VO

Vortragende: Univ.Prof.Dr. Dipl.Ing. Mohammad Manafi

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Infektionslehre und Epidemiologie; Grundbegriffe und Aufgabengebiete der Infektions-, Krankenhaus-, Lebensmittel-, Umwelt-, und Wasserhygiene; Maßnahmen der Infektionsverhütung bzw. –bekämpfung;

Grundlagen der Mikrobiologie; Übersicht über die wichtigsten Erreger von Lebensmittel- und Wasser bedingten Infektionen; Nosokomiale Infektionen

Prüfungsmodus

Schriftlich, Punktesystem

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Filme

Sprache

Deutsch

1 1
Interkulturelle Ernährung ILV

Interkulturelle Ernährung ILV

Vortragende: Ursula Kurtaran, Mag.a Silvia Richter, Mag.phil. Gregor Richter, BEd

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Ernährung in Weltreligionen, mit Verknüpfung Österreich/Wien spezifischen Ernährungsanforderungen in Gemeinschaftsverpflegungen und Individualbetreuungen.
Spezielle Lebensmittelkunde – Grundnahrungsmittel, Rezepte, Gewürze unterschiedlichster Regionen (Afrika, Asien (Nepal)…) analysieren, Essgewohnheiten im gesellschaftlichen Kontext beleuchten und im Kontext der heimischen Lebensmittel, Essgewohnheiten und Kultur diskutieren.
Welternährung - Hidden Hunger

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Inputvortrag, Präsentationen, Blended learning, Kollaborative Lehr-Lernmethoden

1.5 2
International/Professional cooking UE

International/Professional cooking UE

Vortragende: Anton Frühwirth, Ömer Gül, Ursula Kurtaran

1 SWS
1 ECTS
1 1
Philosophie ILV

Philosophie ILV

Vortragende: Mag.phil. Gregor Richter, BEd

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

WAS HEISST PHILOSOPHIEren?

Phil. Ist eine Weise der Weltbetrachtung, eine, genauer gesagt, theoretische. – Was ist theoretisch – hergeleitet aus „theoria“ im ursprünglichen Sinn; - ein Verhalten zur Welt,
dem es einzig darum zu tun ist, daß die Dinge sich so zeigen, wie sie sind, -

… über den Tellerrand blicken …

Philosophie ist eine Geisteshaltung, die sich nicht auf eine Disziplin reduzieren lässt. „Wir wollen jetzt philosophieren“ ist ein Unding, da die Philosophie sich einer ratio, einer willkürlichen Verfügung, entzieht. Der eigentliche Reichtum des Menschen besteht sozusagen als Beispiel ja darin, dass er sich als Mensch zu vernehmen vermag, was (er/sie) ist, die Dinge selbst, sein Sein; fähig in Berührung zu kommen mit der Gesamtheit dessen, was ist.
Bloßes Fachwissen, ohne „Seele“ gefüllt ist „G/gebildet“; der nur soziologisch Kultivierte weist Defizite auf. Und ein Rhetor(iker) sagt nicht immer die Wahrheit.
Eine Frage der Philosophie lautet:
„Gehört es … zu ihrem Wesen, ausdrücklich abgegrenzt zu sein gegen die Vielen (anderen, die dies nicht erkennen (wollen))? Und was hätte dies zu bedeuten?
Wenn ich es mit „ja“ beantworten wollen würde, was bedeutet dies für mich?! Thomas von Aquin spricht von der multitudo stultorum (törichten Menge), die dem Geld nachjage …

Wir werden über verschiedene Einwände hören und sprechen …

Einwände bringen Folgerungen zu Wort, die dann unausgesprochen, wenn sie ungedacht geblieben wären. So zwingen sie, das Ungedachte zu bedenken und das Ungesagte zu sagen. In beiden Fällen zwingen sie eine höhere Präzision des Gesagt/dachten.

Prüfungsmodus

Mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Interaktives Gestalten, erarbeiten, prüfungsimmanent.

Sprache

Deutsch-Englisch

1 1
Präventionsprojekt UE

Präventionsprojekt UE

Vortragende: Anna Tritscher, MSc nutr. med.

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Planung und selbstständige Durchführung eines Präventionsprojekts (Ernährungsworkshop für SchülerInnen des BRG Pichelmayergasse) einschließlich der Reflexion, Evaluation und Dokumentation
Abhalten einer Projektcontrollingsitzung
Präsentation des Projekts inkl. Lessons learned

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Coaching der selbstständigen Konzeption (inkl. Ausarbeitung von Projektplänen in der Kleingruppe), der Durchführung und des Abschlusses des Projekts

Sprache

Deutsch

1 1
Psychologie/Ernährungspsychologie ILV

Psychologie/Ernährungspsychologie ILV

Vortragende: Mag. Stefanie Rappersberger

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Psychologie, Allgmeine Begriffsbestimmungen
Allgemeine Psychologie, Lernen, Gedächtnis, Motivation
Entwicklungspsychologie
Klinische Psychologie, Psychische Störungen
Gesundheitspsychologie & Stress
Essstörungen
Ernährungspsycholgie & Essverhalten

Prüfungsmodus

Mitarbeit, Präsentationen (inkl. Handout), Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Präsentationen

Sprache

Deutsch

2 2
Qualitative Forschungsmethoden ILV

Qualitative Forschungsmethoden ILV

Vortragende: Mag. Dr. Oliver Radinger, BA

1.5 SWS
2 ECTS
1.5 2
Reflexion Hospitation SE

Reflexion Hospitation SE

Vortragende: Bettina Hüttner, MSc

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Instruktion Hospitation und Datenschutzinformation;
Modell der subjektiven Relevanz;
Reflexion der Hospitation

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, E-Learning Moodle
Einzelarbeit – Führen des Ausbildungsprotokolls
Gruppenarbeit – Reflexion nach dem Modell der subjektiven Relevanz

0.5 1
Soziologie/Ernährungssoziologie ILV

Soziologie/Ernährungssoziologie ILV

Vortragende: Mag. Dr. Oliver Radinger, BA

1 SWS
1 ECTS
1 1
Sporternährung, Alternative Ernährungsformen, Trenddiäten ILV

Sporternährung, Alternative Ernährungsformen, Trenddiäten ILV

Vortragende: Rene Franz, BSc, Sonja Visontai, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Sporternährung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sportarten.

Alternative Ernährungsformen und Trenddiäten.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter, abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Referat, Gruppenarbeit, Exkursion

1 1
Verpflegungspraxis 2 UE

Verpflegungspraxis 2 UE

Vortragende: Susanne Domkar, MSc, Anna Tritscher, MSc nutr. med.

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Organisation von Betriebsabläufen und Ausspeissysteme
Bearbeiten und Erstellen von Rezepturen und Speisenkombinationen im Kontext der Zielgruppenorientierten Ernährung einschließlich der praktischen Umsetzung
Küchenfachausdrücke

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Angeleitete praktische Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, selbstorganisiertes Lernen, Vortrag, Fachliteratur, themenbezogener Lernzielkatalog.

Sprache

Deutsch

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Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Klinische Diätetik - Übung 1 UE 2 2
Angewandtes qualitatives Forschungsprojekt SE 0.5 1
Angewandtes quantitatives Forschungsprojekt SE 0.5 1
Beratungstechnik 1 UE 2 2
Beratungstechnik 2 UE 2 2
Einführung Diätologischer Prozess und Fachsprache Diätologie ILV 1.5 2
Einführung enterale/parenterale Ernährung ILV 1 1
Grundlagen der Labordiagnostik und Befundung Befundung ILV 1 1
KD/DP-Endokrinologie, Stoffwechsel; Rheumatischer Formenkreis ILV 4 4
KD/DP-Gastroenterologie und Hepatologie ILV 3.5 4
Klinische Physiologie VO 3 3
Klinische Psychologie ILV 1 1
Klinisches Praktikum 1 PRA 4
Reflexion Diätologischer Praxis 1 SE 0.5 1
Verhaltensmodifikation ILV 1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Kl. Diätetik - Übung 2 UE 1 1
Angewandte Kl. Diätetik in der Pädiatrie UE 0.5 1
Beratungstechnik 3 UE 1 1
Gesprächsführung im palliativmed. Setting, Validation UE 1 1
Global Nutrition ILV 1 1
KD/DP Chirurgie / Adipositaschirurgie ILV 1.5 2
KD/DP- Pädiatrie ILV 1 1
KD/DP-Allergologie ILV 1 1
KD/DP-Geriatrie und Gerontologie ILV 1.5 2
KD/DP-Nephrologie, Hypertensiologie, Kardiologie ILV 2 2
KD/DP-Neurologie und Psychiatrie ILV 2 2
KD/DP-Onkologie, Intensivmedizin ILV 1 1
Klinische Grundlagen Pädiatrie VO 1 1
Klinisches Praktikum 2 PRA 7
Pharmakologie und Toxikologie VO 1 1
Planung und Design von diätologischen Studien und Literaturübersichtsarbeiten 1 ILV 1 1
Recherchieren, interpretieren und anwenden ernährungsepi-demiologischer Evidenz ILV 1.5 2
Reflexion Diätologischer Praxis 2 SE 0.5 1
Sonder- und Spezialdiäten ILV 1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Berufs- und Medizinethik ILV 1 1
Berufspraktikum PRA 24
Dietetic Counselling UE 1 1
Interkulturelles Management in der Diätologie ILV 1 1
Planung und Design von diätologischen Studien und Literaturübersichtsarbeiten 2 ILV 1 1
Rechtsgrundlagen der Gesundheitsberufe ILV 1 1
Reflexion Diätologischer Praxis - Berufspraktikum SE 0.5 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Arbeiten im interdisziplinären Team ILV 1 1
Betriebswirtschaft für die Diätologische Praxis ILV 1 1
Einführung Berufs- und Gesundheitspolitik ILV 1 1
Gesundheits- und berufsspezifisches Marketing ILV 3 3
Klinisches Praktikum 3 PRA 8
Open Window ILV 2 2
Qualitätsmanagement in der Diätologie ILV 1 1
Reflexion Diätologischer Praxis 3 SE 0.5 1
Wissenschaftliche Bewertung von Produktinnovationen ILV 1 1
Wissenschaftliche Präsentation UE 1 1
Wissenschaftliche Vertiefung Bachelor SE 1 10

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, ganztags (in Ausnahmefällen auch samstags möglich)

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.


Berufsaussichten

Mit Abschluss des Studiums erhalten Sie neben dem akademischen Titel "Bachelor of Science in Health Studies" auch eine gesetzlich anerkannte Berufsberechtigung. DiätologInnen sind neben ÄrztInnen die einzige im Ernährungsbereich tätige Berufsgruppe, die mit kranken Menschen arbeiten darf. Den Beruf der Diätologin/ des Diätologen können Sie nur mit diesem Studium ausüben. Grundlage dafür ist das MTD-Gesetz. Mit dem praxisnahen Studium sind Sie sofort im Job einsetzbar. Neben der Therapie entwickelt sich der Beruf immer mehr in Richtung Prävention und Gesundheitsförderung. Für alle Bereiche eignen sie sich als Tool Know-how über Beratungskonzepte und Gesprächstechniken an, um Menschen tatsächlich zu erreichen. Sie arbeiten mit Menschen von jung bis alt - beispielsweise im Kindergarten, im Betrieb, im Krankenhaus, im Pflegeheim, im Rehabilitationszentrum, in der eigenen Praxis oder zu Hause. Als DiätologIn engagieren Sie sich in interdisziplinären Teams oder in der Einzelberatung. Sie arbeiten in diesem Beruf in einem Angestelltenverhältnis oder auch freiberuflich und planen Ernährungstherapien führen Sie durch und evaluieren die Ergebnisse. Im Verpflegungsmanagement von Spitälern und anderen Einrichtungen erstellen und berechnen Sie Diätkostformen, schulen das Personal oder überwachen die Zubereitung. Interdisziplinär ist die Arbeit im Krankenhaus und vor allem auch in der Forschung. Darüber hinaus können Sie Ihr Wissen auch in der Industrie oder im Medienbereich einsetzen. Weitere Tätigkeitsbereiche sind Prävention und Gesundheitsförderung, beispielsweise in Schulen, Betrieben, der Gastronomie und Hotelerie sowie in Gemeinden.

  • Krankenhäuser, Spezialambulanzen, Arztpraxen
  • Rehabilitationszentren und Kuranstalten
  • Pflege- und Senioreneinrichtungen
  • Gesundheitsämter
  • Kommunale Einrichtungen
  • Versicherungen
  • Krankenkassen
  • Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Ordinationen für Ernährungstherapie
  • Apotheken
  • Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie

Weiterführender Master

Advanced Integrative Health Studies

Masterlehrgang, berufsbegleitend

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Aufnahme

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

 FIT für Gesundheitsberufe?!

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
    Studienberechtigungsprüfung für Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Pharmazie: Informationen und Institute, die Kurse zur Vorbereitung für die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie auf dem Portal Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung und Frauen. 
    Erwachsenenbildung.at
    Bundesministerium für Bildung und Frauen

  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

    • Berufsbildende Mittlere Schule mit Zusatzprüfungen
      > Fachschule für wirtschaftliche Berufe
      > Hotelfachschule
      > Tourismusfachschule
      > Gastgewerbefachschule
      > Handelsschule
    • Sonderformen der Höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen
      > Land- und Ernährungswirtschaft
      > Allgemeine Landwirtschaft
      > Alpenländische Landwirtschaft 
    • Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
    • Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege
    • Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst.
    • Lehrberufsgruppen mit Zusatzprüfungen
      > Köchin/Koch und Gastronomiefachfrau/Gastronomiefachmann.

      Der Nachweis von Englischkenntnissen der Niveaustufe 2 ist bis zum Beginn des Studiums zu erbringen.

Im Studiengang Diätologie stehen jährlich 15 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:25.

Für Ihre Online-Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf

Welche Dokumente Sie noch benötigen, erfahren Sie im weiteren Verlauf des Aufnahmeverfahrens.

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Schriftlicher Aufnahmetest
 23. März 2019

Online-Bewerbungszeitraum
17. Februar – 17. März 2019

Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe.
Haider-Strutz, I. (2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

Folgende Kapitel: 
Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik (Seiten 28-40) 
Kapitel 4 Biologie der Zelle (Seiten 43-61)
Kapitel 5 Genetik und Evolution  (Seiten 62-63) 
Kapitel 6 Gewebe (Seiten 65-79) 
Kapitel 10 Kreislauf (Seiten 134-147) 
Kapitel 11 Atmung (Seiten 149-157) 
Kapitel 14 Verdauung (Seiten 175-193) 
Kapitel 18 Nervensystem (Seiten 235-241)
Kapitel 23 Sinnesorgane (Seiten 274-282) 
Kapitel 25 Ernährung (Seiten 291-301)

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.


Sekretariat

Petra Brandstätter
Favoritenstraße 226, D.3.08
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4200
F: +43 1 606 68 77-4209
diaetologie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–12.00 Uhr 

Lehrende und Forschende



> Österreichische und internationale Küche – Come together

15.07.2019 // Unter dem Motto „Österreichische und internationale Küche – Come together“ kochten Studierende des vierten Semesters des Bachelorstudiengangs Diätologie gemeinsam mit 17 Personen des Deutsch- und Inklusionskurses „miteinander.Bildung.leben“ in der Lehrküche der FH Campus Wien. mehr

Events

alle Events

Kooperationen und Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung Publikum

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA zeigen auf Plakette
Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) halten Plakette

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette
Führungsteam Haus Laaerberg wird Plakette überreicht

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Verband der DiätologInnen Österreichs und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Berufspraktika unter anderem in Krankenanstalten des KAV.

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk 

 

 

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk