Lehrgang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund

Überblick

Der Akademische Lehrgang psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege befähigt Pflegepersonen im gehobenen Dienst neurologisch, psychisch und mental beeinträchtige Menschen in allen Lebensaltern und in unterschiedlichen Lebenslagen pflegerisch zu betreuen und zu versorgen. Neben dem beruflichen Rollenverständnis und der eigenen Psychohygiene reflektieren sich die Absolvent*innen in Bezug auf Nähe sowie Distanz und können sich damit im professionellen Setting der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege abgrenzen. Zudem tragen sie zur gesellschaftlichen Entstigmatisierung von psychiatrischer Krankheit sowohl auf individueller wie auch gesellschaftlicher Ebene bei. Alle Pflegepersonen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die im Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege tätig sind oder dies anstreben, müssen diese Spezialisierung gemäß GuKG §17 absolvieren. Darüber hinaus bietet dieser Lehrgang die Möglichkeit der Erweiterung und Untermauerung pflegewissenschaftlicher Kenntnisse, unter Rückbezug auf den Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.

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Christine Vigl 

Sekretariat
T:+43 1 49159-5011
christine.vigl@gesundheitsverbund.at  
Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 8:00–15.00 Uhr

Studiendauer
3 Semester
Organisationsform
berufsbegleitend
75*ECTS
Unterrichtssprache Deutsch
20Studienplätze
Abschluss
Akademische*r Experte*in psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpflege

Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2023

1. Juni 2021 bis 23. Dezember 2022

Lehrgangsbeitrag

Einmalzahlung
€ 10.033,92,-1 exkl. USt.2
+ ÖH Beitrag / pro Semester

*Die Gesamtanzahl von 75 ETS verteilt sich auf Fachtheorie - 42 ECTS und Berufspraktikum - 33 ECTS
Das Berufspraktikum wird von/m Teilnehmer*in selbst organisiert. Ein beurteiltes, fachspezifisches Praktikum im Ausmaß von 200 Stunden kann angerechnet werden.

1Für Mitarbeiter*innen des WIGEV: Absolvierung im Dienstverhältnis des WIGEV, Kostenübernahme der entsendenden Dienststelle erforderlich
Nach Maßgabe freier Plätze können Mitarbeiter*innen externer Träger aufgenommen werden, Kostenübernahme des Rechtsträgers erforderlich

Was Sie mitbringen

Sie haben Interesse Ihre Pflegeexpertise mit wissenschaftlichen Kompetenzen im Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege mit dem besonderen Fokus auf das Recovery-Modell zu vertiefen. Außerdem ist ihr Ziel, im Rahmen des Pflegeprozesses Ihre Rolle im interdisziplinären Team zu schärfen und Expert*in für die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege zu werden. Dazu möchten Sie Expert*in der nonverbalen Kommunikation werden, Krisen frühzeitig erkennen und mithelfen, psychiatrische Krankheiten vorzubeugen. Sie sehen es als Ihre Aufgabe, Familien dabei zu unterstützen, gesundheitsbezogene Entscheidungsprozesse selbstbestimmt zu beeinflussen. Zudem ist es Ihnen ein Anliegen, einen Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischer Erkrankung leisten.

Was wir Ihnen bieten

Alle Lehrenden verfügen über langjährige Erfahrung in berufsfeld-relevanten Strukturen und eine ausgewiesene Expertise und Anerkennung im speziellen Berufsfeld der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege. Ebenso zeichnen sie sich zu einem hohen Ausmaß über formelle wissenschaftliche und pflegepädagogische Qualifikationen. Als Lehrgangsteilnehmende erwerben Sie alle nötigen Kompetenzen in der akuten Krisenbewältigung und Deeskalation. Wir geben Ihnen die Möglichkeit mit der Unterstützung unserer Lehrenden und deren jahrelanger Fachexpertise Ihre beruflichen Möglichkeiten in einer überaus wichtigen Sparte des Pflegebereichs zu erweitern mit der Aussicht eines anschlussfähigen Abschlusses, wie zum Beispiel Masterlehrgänge oder das psychotherapeutische Propädeutikum.

Was macht das Studium besonders

  • Teilnahme von Teilzeitmitarbeiter*innen mit 30 Wochenstunden möglich
  • mit dem Recovery Ansatz psychischen Erkrankungen durch Befähigung und Bestärkung entgegentreten 
  • Berufsbegleitende Studienform

Was Sie im Studium lernen

  • Sie lernen den Pflegeprozess für neurologisch und psychisch erkrankte Personen aller Altersstufen umzusetzen und unter Rückbeziehung auf pflegewissenschaftliche Erkenntnisse kritisch zu reflektieren. 
  • Sie lernen ihre pflegewissenschaftlichen Kenntnisse auf das Berufsfeld der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege anzuwenden.
  • Sie lernen Ihre Rolle im inter- und multiprofessionellen Team vor dem Hintergrund einer ethisch-moralischen Haltung zu reflektieren.
  • Sie beraten, schulen und leiten Menschen aller Altersstufen und deren An- und Zugehörige in Alltags-, Krisen- und Umbruchssituationen an. 
  • Sie lernen die Gesundheitskompetenzen von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren An- und Zugehörigen auf individueller, systemischer, institutioneller, gesellschaftlicher Ebene zu fördern.

Lehrveranstaltungsübersicht

LehrveranstaltungSWSECTS
3. Lernort: Schwerpunkt Deeskalations- und Sicherheitsmanagement PR

3. Lernort: Schwerpunkt Deeskalations- und Sicherheitsmanagement PR

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Theorie: Aggression und Gewalt (Definition, Entstehung,…), Konfliktentstehung und –management, Sicherheitsmanagement und Prävention, Ethik und Recht, Assessment-Tools
- Praxis: Kommunikationsgestützte Körperinterventionen: Befreiungstechniken (Kleidung, Hand, Umklammerung, Würgen), Teamtechniken, Anwendung von Fixiersystemen
- Reflexion

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Geblockte Veranstaltung in Seminarform mit Theorie/Praxis Mix
Theorie: Gruppenarbeiten mit anschließender Diskussion, Vorlesung/Vortrag, Diskussion, Erfahrungsreflexion
Praxis: Demonstration, praktisches Üben mit Coaching, selbständiges Üben; Selbsterfahrung; fallorientierte Kommunikationsübungen

Sprache

Deutsch

11
3. Lernort: Supervision - Praxis der Selbstempathie PR

3. Lernort: Supervision - Praxis der Selbstempathie PR

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Schlüsselunterscheidungen nach der GfK: Beobachtung vs. Bewertung, Gefühle vs. Gedanken, Bedürfnis vs. Strategie, Bitte/Vorschlag vs. Aufforderung, Selbstempathie vs. „sich in Gefühlen suhlen“, Auslöser von Gefühlen vs. Ursache von Gefühlen
- Arbeit mit dem 4-Schritte-Werkzeug der GfK zur Selbstempathie
- Reflexion von Erlebnissen/Konflikten in der praktischen Ausbildung an Hand des GfK-Modells
- 4-Ohren Modell der GfK
- Übungen zur Gefühls- und Bedürfniswahrnehmung
- Übungen mit dem „inneren Team“ nach Schulz v. Thun

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen, Einzelreflexionen.
Arbeitsblätter, „Giraffentanzparkett“, Rollenspiele, Arbeit mit dem „inneren Team“

Sprache

Deutsch

11
Begegnung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, einschließlich kultur-sensibler Modelle ILV

Begegnung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, einschließlich kultur-sensibler Modelle ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Selbst- und Fremdwahrnehmung, Übertragung - Gegenübertragung, eigener Anteil in der Begegnung
- Zulassen von Eigenheiten unter Abwägen von Fürsorge vs. Autonomie
- Wertschätzung als Grundhaltung
- Bedeutung von Nähe und Distanz in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
- Ressourcenorientierung als professionelle Grundhaltung
- Auswirkung unterschiedlicher kultureller Aspekte auf den Prozess der Beziehungsgestaltung in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Religion, Spiritualität, spiritueller Distress
- Ethnozentrismus und kulturelle Erwartungen in Bezug auf psychische Erkrankung
- Ethnopharmakologie
- kultursensible Pflege
- Culture-Bound-Syndromes
- Selected Cultural Implications of Psychotropic Agents
- Migration
- Soziales Umfeld, Familie, Freunde und „Peer-Groups“

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen

Sprache

Deutsch

11
Berufsspezifische Rechtsgrundlagen VO

Berufsspezifische Rechtsgrundlagen VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte
- Grund-, Freiheits- und Personenrechte
- Patient*innenrechte, Patient*innenverfügung, Patient*innenanwaltschaft in der Psychiatrie
- UBG, Heimaufenthaltsgesetz
- Behandlung, Schadensersatz
- Rechtliche Aspekte in Bezug auf Kinder, Jugendliche
- straf-, zivil- und verwaltungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Gewalt in der Familie
- Rehabilitation, Integration und Reintegration
- Rechtliche Grundlagen zur Rehabilitation, Integration und Reintegration von Menschen mit Behinderungen
- Rechtlichen Grundlagen des Erwachsenenschutzgesetzes

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Der Mensch in einer psychosozialen Krise ILV

Der Mensch in einer psychosozialen Krise ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Krise, Arten von Krisen, Krisenintervention und Deeskalation, Selbstschutz in Krisensituationen
- Faktoren, die zur einer Entstehung einer psychosozialen Krise beitragen können: Vulnerabilität; mangelnde Copingstrategien, pathologische Denkmuster, Überforderung, sozialer Rückzug und Einsamkeit; Isolation; Verwahrlosung, Hilflosigkeit, Missbrauch,
- Verlauf einer psychosozialen Krise (Modelle)
- Möglichkeiten einer Krisenintervention: Grundsätze für Kriseninterventionen, Sofortmaßnahmen, Psychiatrischer Notfall, Handlungsspielräume für Betroffene, hilfreiche Interventionen, Schritte zur Prävention von Krisen
- kulturelle Faktoren im Zusammenhang mit Entstehung und Intervention
- Negative Reaktionen im Umfeld: Arbeitsplatz, sozialem Netz, Stigma, fehlendes Verständnis
- Psychotraumatologie (Umgang mit Traumata, Erkennen von Bindungsmuster)
- An- und Zugehörige in Krisensituationen: Erleben und Verhalten, Einbindung, Instruktion, Beratung
- Versorgungseinrichtungen bei psychosozialen Krisen
- Ausgewählte Krisensituationen aus der Perspektive der Pflegeperson: Freiheitsbeschränkung, suizidales Verhalten, aggressives Verhalten, selbstschädigendes Verhalten, Rückzug und Isolation, Angst und Panik

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Konzepte zur Entstehung psychischer Erkrankung ILV

Konzepte zur Entstehung psychischer Erkrankung ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Selbstkonzept vs. Fremdbild,
- Erklärungsansätze zur Entstehung psychischer Erkrankungen (medizinisch biologisch-chemische Ansätze, psychologische Ansätze, spirituell-religiöse Ansätze, kulturelle Ansätze, Ansätze aus der Neurobiologie, Stress-Adaptions Modell)
- Das Bio-Psycho-Soziale Modell als eine Verständnishilfe zum Verstehen von psychischer Erkrankung
- Entwicklung und Störung der eigenen persönlichen Identität (z.B. Gefühle, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte)
- Konzept der Selbstwirksamkeit, des Selbstwerts und des Selbstkonzepts der positiven Psychologie
- Medizinische Klassifikationssysteme (ICD 11, DSM5)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen

Sprache

Deutsch

11
Medizin 1 VO

Medizin 1 VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Psychiatrie
Grundlagen
- Vulnerabilitäts-Stress-Modell in der Entstehung von Psychopathologie
- psychiatrische Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten
- Psychopathologiestatus: Bewusstsein, Ich-Störungen, Orientierung, Denken und formale Denkstörungen, Wahn, Halluzination/Illusion, Affektivität und Affizierbarkeit
- Psychopharmaka und Anwendungsgebiete, Wirkung – unerwünschte Wirkungen
Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie im Bereich Mental, Behavioural oder Neurodevelopmental Disorders hauptsächlich des frühen bis mittleres Erwachsenenalters:
- F20-F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (z.B. Paranoide Schizophrenie, katatone Schizophrenie)
- F30-F39 Affektive Störungen (z.B. Bipolare affektive Störung, Rezidivierende depressive Störung)
- F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen (z.B. Phobische Störungen, Zwangsstörungen)
- F60-F69 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (z.B. Emotional instabile Persönlichkeitsstörung,Probleme/ Zustände im Bereich der sexuellen Gesundheit)
- F10-F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (z.B. Abhängigkeitssyndrome, akute Intoxikationen, Entzugssyndrome)
Aufgaben der Psychiatrie im Setting „Mensch mit Behinderung“
- Definition und Symptome von erblichen Stoffwechselstörungen, Entwicklungsstörungen des Gehirns, Chromosomenstörungen und exogenen Schäden sowie Therapie- und Präventionsmöglichkeiten.
Aufgaben der Psychiatrie im Setting „Forensische Psychiatrie“

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorträge/Vorlesungen, Gruppendiskussionen, Gruppenarbeit, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

22
Mental Health Caring ILV

Mental Health Caring ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Begriff des Mental Health Caring im deutschsprachigem Raum
- Teamarbeit, Multiprofessionelles Team, Therapeutische Gemeinschaft in der psychiatrischen Pflege
- Gesundheitskompetenz und Wissensmanagement im Setting Psychiatrie
- belastende Situationen im Familiensystem, die durch z.B. Pflege und Betreuung von An- und Zugehörigen mit psychischen Beeinträchtigungen entstehen, Unterstützungsmöglichkeiten durch Pflegepersonen, Stressmanagement;
- Recovery als Grundhaltung in der Psychiatrie, Elemente des Recovery im pflegerischen Handeln; Adhärenzkonzept, Transtheoretisches Modell in der Handlungskompetenz

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Kasuistikanalyse, Problembasiertes Lernen…

Sprache

Deutsch

11
Personenzentrierte Modelle ILV

Personenzentrierte Modelle ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der personenzentrierten Arbeit nach Carl Rogers
- Psychodynamische Pflege auf den Grundlagen des Pflegemodells von Hildegard Peplau
- Kongruente Beziehungspflege nach Rüdiger Bauer
- Grundlagen des Gezeitenmodells von Phil Barker und Poppy Buchanan-Barker
- Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg als ein wesentliches Instrument zur kommunikativen Umsetzung personenenzentrierten Pflegehandelns
- Selbstempathie und authentischer Ausdruck von Ich-Botschaften
- Selbstreflexion – der eigene Anteil in der Begegnung mit dem „Anderem“
- Empathie im Sinne der GFK gegenüber anderen Menschen – Urteile/Bewertungen in Gefühle und Bedürfnisse übersetzen
- anwaltschaftliches Handeln im Rahmen des Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsprozesses auf Basis einer ethischen Reflexion und Verstehens psychischer Erkrankung, Wahrung der Interessen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele, Rollenspiele, Selbstreflexionsübungen, Kleingruppenarbeit, Partnerübungen

Sprache

Deutsch

11
Praktikum 1 einschließlich Reflexion und Supervision PR

Praktikum 1 einschließlich Reflexion und Supervision PR

0SWS
8ECTS

Lehrinhalte

Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
(1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
(2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
(3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
(4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

08
Psychiatrie und Gesellschaft ILV

Psychiatrie und Gesellschaft ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Historische Entwicklung in der Pflege und Betreuung psychisch kranker Menschen und deren Auswirkung auf heutige Verhältnisse, Lehren aus der Geschichte
- Normal vs. abnormal
- Selbsteinschätzung vs. Fremdeinschätzung
- Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen (bei einem selbst, in der Familie, im Umfeld, in der Gesellschaft)
- Umgang der Gesellschaft mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, Problem Stigma, Stigmaprävention
- Darstellung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Film, Fernsehen, Soziale Medien und Presse
- Exkurs: Betreuungskonzepte psychisch kranker Menschen anhand von Beispielen im internationalen Bereich

Prüfungsmodus

Endprüfung
Einzelprüfung, Referat

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen

Sprache

Deutsch

11
Psychologie, Pädagogik, Soziologie 1 VO

Psychologie, Pädagogik, Soziologie 1 VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Neurobiologische, neuropsychologische Grundlagen der menschlichen Entwicklung,
- Entwicklung des Individuums und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen
- Einflüsse der Digitalisierung auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Menschen
- Lernvorgänge im Gehirn und der Einfluss von Beziehungen auf das Lernen
- Einsamkeit – ein wesentlicher Faktor für psychisches Leiden, Suche nach sozialer Bindung
- Erleben und Erfahrung des Krankseins bis hin zur Krise und Trauma
- Suizid als Extremform einer Krise, Modelle zum phasenhaften Verlauf, Erkennen, Prävention, richtiges Handeln
- Psychodynamik, soziale Faktoren und Traumatisierung als Ursachen depressiver Störungen
- Behandlungskonzepte bei Krise und Trauma
- Behandlungskonzepte bei affektiven Störungen
- Behandlungskonzepte bei schizophrenen Störungen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen

Sprache

Deutsch

22
Qualitative Methoden ILV

Qualitative Methoden ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der qualitativen Forschung
- Gütekriterien qualitativer Forschung
- Überblick über qualitative Erhebungsmethoden in der Pflegewissenschaft (Fokusgruppen, narratives Interview, episodisches Interview, Beobachtung)
- Überblick über ausgewählte qualitative Auswertungsmethoden in der Pflegewissenschaft (Grounded Theory, Inhaltsanalyse, Themenanalyse)
- Exemplarische Auswertung von Interviewauszügen mit inhaltsanalytischen Methoden
- Vorstellung von Softwareprogrammen zur qualitativen Datenauswertung (MAXQDA®, ATLAS.ti®)
- Planung und Ablauf des qualitativen Forschungsprozesses
- Forschungsethik

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Quantitative Methoden und Statistik ILV

Quantitative Methoden und Statistik ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der quantitativen Forschung und Planung von Forschungsprojekten
- Gütekriterien quantitativer Forschung
- Konzepte der Stichprobenauswahl
- Grundlagen der Fragebogenkonstruktion
- Überblick quantitativer Forschungsdesigns in der Pflegewissenschaft (experimentelle Designs wie RCT oder Quasiexperiment; nicht-experimentelle Designs wie Korrelationsstudien oder Metaanalysen)
- Grundlagen der deskriptiven Statistik (Statistische Kennwerte und Streuungsmaße)
- Grundlagen der Inferenzstatistik (Signifikanz, Korrelation, Hypothesenprüfung, Häufigkeits- und Kreuztabellen)
- Vorstellung von Softwareprogrammen zur quantitativen Datenauswertung (SPSS® und Microsoft® Exel®)
- Forschungsethik

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

11
Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Wissenschaftliches Arbeiten ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens
- Richtiges Zitieren entsprechend der Vorgaben des Departments für Angewandte Pflegewissenschaft
- Themenfindung und Konkretisierung
- Literaturrecherche und -beschaffung
- Struktur von wissenschaftlichen Publikationen mit dem EMED Format und Forschungsprozess
- Standardisierte Bewertungsinstrumente zur Qualität wissenschaftlicher Publikationen
- Planung einer wissenschaftlichen Arbeit und Exposé-Erstellung

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

22
Zielgruppen- und settingspezifische Gesprächstechniken ILV

Zielgruppen- und settingspezifische Gesprächstechniken ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Die gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg zum Beziehungsaufbau mit Menschen, die psychische Erschütterung erlebt haben
- Die bedürfnisorientierte Sprache und ihre deeskalierende Wirkung
- Adherence vs. Compliance, Veränderungsmotivation und Annäherungs- Vermeidungskonflikt, Einfluss der motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnick auf den Therapieverlauf
- Die Wittener Werkzeuge der Beratung und die Bedeutung für die psychische Gesundheit
- Nicht-direktive Gesprächskonzepte und ihre Auswirkung auf eine gesund psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- Einführung in die Theorie der Affektregulierung, Mentalisierung und der Entwicklung des Selbst

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

22

LehrveranstaltungSWSECTS
Medizin 2 VO

Medizin 2 VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Begegnung mit neurologisch erkrankten Menschen (1 ECTS)
wesentlichste diagnostische Maßnahmen für neurologisch erkrankte Personen
- neurologische Untersuchung - allgemein – klinisch
- EEG, EMG, NLG, EVP
- Liquorpunktion
- Kontrastmitteluntersuchungen
- Angiographie, Myelographie, CT und MRT, Dopplersonographie
Ursachen, Symptome, diagnostische und therapeutische (konservative und neurochirurgische) Möglichkeiten bei
- G 35 Multiple Sklerose
- G 40 Epilepsie
- G62 Polyneuropathien (z.B. alkoholinduzierte Polyneuropathie, arzneimittelinduzierte Polyneuropathie)
- G80-G82 Zerebrale Paresen (z.B. infantile Zerebralparese, Hemiplegie, Paraplegie, Tetraplegie)
- Kopf- und Gesichtsschmerzen
- infektiösen und entzündlichen Erkrankungen im Zentralnervensystem
- Problem der intrakranieller Druckerhöhung
- Zentralnervensystem-Tumoren
- Verletzungen des Zentralnervensystems
- Muskelerkrankungen

Begegnung mit jungen Menschen in psychosozialen Notlagen (0,5 ECTS)
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter:
- F 50 Essstörungen (z.B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa)
- F 80-F89 Entwicklungsstörungen (z.B. Lese- und Rechtschreibstörung, Frühkindlicher Autismus, frühkindliche Psychose)
- F 90-F98 Verhalten und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (z.B. Hyperkinetische Störungen, Störung des Sozialverhaltens mit depressiver Störung, emotionale Störung mit Trennungsangst)

Gerontopsychiatrie (0,5 ECTS)
Diagnostik und Therapie von psychischen Erkrankungen hauptsächlich des höheren Alters:
- F00-F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (z.B. Demenzformen, Delir)
- G30-G32 Sonstige degenerative Krankheiten des Nervensystems (z.B. Alzheimer-Krankheit)
- G20-G26 Extrapyramidale Krankheiten und Bewegungsstörungen (z.B. Parkinsonsyndrom)
- Differenzierung Delir – Demenz – Depression
- Spezifische Wirkung/Interaktion insbesondere der Psychopharmaka im Alter

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen

Sprache

Deutsch

22
Menschen mit Behinderungen ILV

Menschen mit Behinderungen ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Grundhaltungen zu Menschen mit Behinderungen
- Ethik
- Entwicklungspsychologischer Ansatz
- Menschliche Entwicklung in unterschiedlichen Lebensabschnitten
- Medizinische Erklärungsmodelle und Entstehung von Behinderung
- Therapieansätze und Präventionsmöglichkeiten, Förderbereiche
- Regionale und überregionale Einrichtungen
- Maßnahmen zur Inklusion, unterstützter Kommunikation
- Angehörigen- und Laienarbeit
- Beratungsgespräche
- Normalisierungsgrundsatz

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen, Blendend Learning

Sprache

Deutsch

22
Menschen mit neurologischen Erkrankungen ILV

Menschen mit neurologischen Erkrankungen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Übersicht zu den häufigen Krankheitsbildern im Setting Menschen mit neurologischen Erkrankungen und deren Behandlung, Diagnostik und deren Implikationen für die Pflege
- Auswirkungen neurologischer Erkrankungen auf die Selbstpflege der Betroffenen
- Psychosoziale Veränderungen wie Depression, Angst, Sucht, Suizidalität, Machtlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, , Selbstwertverlust, Rollenverlust, Motivationslosigkeit, ...
- Pflegerische Konzepte im Setting Menschen mit neurologischen Erkrankungen: Bobath, NDT,…
- Möglichkeit der Gesundheitsförderung,
- Beratung und Schulung der Betroffenen bzw. der An- und Zugehörigen
- spezifische Einschätzungs- und Beurteilungsinstrumente für die Pflege von Menschen mit neurologischen Beeinträchtigungen
- Schwerpunkte: Wachkoma, Mobilität, Kommunikation (Aphasie), Ernährung, Psyche, Rehabilitation
- Ansatz des Neuroscience Nursing (Komplexität neurologisch-pflegerischer Versorgungssituationen ganzheitlich zu erfassen, individualisierte Pflegemaßnahmen abzuleiten und die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern)
- Konzepte im pflegerischen Handeln: Bobath, Kinästhetik, kognitive Stimulation und Training, Aktivitätsaufbau, Aromapflege, Alltagstraining, Mobilisation, Gehtraining, …

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Pflegeassessments und Pflegeprozess - settingspezifische Vertiefung ILV

Pflegeassessments und Pflegeprozess - settingspezifische Vertiefung ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Pflegerische Assessments, Diagnostik, Interventionen und Evaluationen bei Menschen mit psychischen Störungen, ausgewählte Pflegeinterventionen und deren Evidenz
- Assessmentinstrumente, um pflegerelevante Probleme, die bei psychischen Störungen auftreten, korrekt zu erfassen. Sie kennen Pflegeinterventionen, um diesen Problemen sinnvoll zu begegnen und können deren Erfolg sinnvoll evaluieren:
- Reflexion des pflegetherapeutischen Prozesses - Techniken zur Evaluation der Korrektheit ihrer Assessments und des Nutzens Ihrer Interventionen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Praktikum 2 einschließlich Reflexion und Supervision PR

Praktikum 2 einschließlich Reflexion und Supervision PR

0SWS
7ECTS

Lehrinhalte

Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
(1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
(2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
(3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
(4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

07
Psychogeriatrische Pflege ILV

Psychogeriatrische Pflege ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Versorgungsstrukturen und Rahmenbedingungen für ältere Menschen in Österreich
- Psychosoziale Versorgungsstruktur und Betreuungsmodelle für an Demenz erkrankte Menschen national und international
- Psychogeriatrische Versorgung, Palliativpflege

Assessment
- Assessment: Lebensgeschichte und Lebenssituation alter Menschen, Biografiearbeit und Biografiebogen
- Dementia Care Mapping
- Demenz, Depression, Delir und Differentialdiagnosen
- Angst, Wahn, Sucht, Desorientierung, „Verwirrtheit“

Psychosoziale Herausforderungen
- Herausfordernde Verhaltensweisen in der Begegnung mit alten Menschen, insbesondere mit Demenz
- psychosoziale Veränderungen wie Depression, Angst, Sucht, Suizidalität, Wahn, Psychose, Verarmung, Verwirrung und Verwahrlosung
- Einsamkeit, Verlust der sozialen Bindung
- Soziale und finanzielle Notsituationen
- Ethischer Diskurs zum Thema Würde und Autonomie im Alter
- speziellen Herausforderungen für alte Menschen, aufgrund (Kriegs-)Traumata, Entwurzelung und Migration

Pflege, Begleitung und Betreuung von älteren Menschen mit psychogeriatischen Beeinträchtigungen
- Kommunikation/soziale Interaktion
- Grundidee und Ziele der Validation, Phasen der Aufarbeitung nach Naomi Feil, Validationstechniken
- Beziehungspflege und Aufbau von Sozialkontakten orientiert an den Bedürfnissen älterer Menschen
- Exemplarische Pflegemodelle (z.B.: Eden Konzept)
- Erhaltung und Förderung der Ressourcen
- Palliativpflege
- Alltagsgestaltung und Betreuung, Umfeldgestaltung
- Spiritual Care
- Einbeziehung und „Mitbetreuung“ der Angehörigen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Psychologie, Pädagogik, Soziologie 2 VO

Psychologie, Pädagogik, Soziologie 2 VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Überblick über die anerkannten psychotherapeutischen Schulen und ihre primären Indikationen
- Aspekte und Anwendungsmöglichkeiten von verhaltenstherapeutischen Erkenntnissen im Pflegeprozess, z.B. DBT nach Marsha Linehan (Skills-Training), Metakognitves Training usw.
- Reflexion, Selbstbild – Fremdbild, JOHARI-Fenster, Feedback als pädagogisches Instrument
- Grundlagen der Psychoedukation, Gruppendynamik, Gruppenleitung
- Mentalisierungsbasierte Therapie nach Peter Fonagy, pflegerische Nutzbarkeit im Rahmen des Beziehungsprozesses
- Soziologische Aspekte psychischer Gesundheit und psychischen Leidens: Familie, Peer-Group, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, Besitzverhältnisse, Stigmatisierung, Krankheitsgewinn
- sozialhistorische und individuelle Einflüsse auf die Lebensgeschichte und Lebenssituation alter Menschen, Biografie
- Bedeutung einer stabilen Beziehung zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Bezugspersonen
- Entwicklungsphasen nach Erikson und besondere Störungsanfälligkeiten in den einzelnen Phasen
- Thema „Gewalt in der Familie“ und ihre Auswirkungen auf das Leben von Kindern und Jugendlichen.
- Aggressionshandlungen von Kindern und Jugendlichen als Ausdruck große seelische Not

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Problembasiertes Lernen

Sprache

Deutsch

22
Betreuungssettings für Menschen mit psychischen Erkrankungen ILV

Betreuungssettings für Menschen mit psychischen Erkrankungen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Aufgaben der Pflege beim Case und Care Management im psychiatrischen Setting
- Förderung und Entwicklung der Lebenskompetenzen, Resilienz
- Erhaltung bzw. zur Wiederherstellung der Lebensqualität
- Zentrale Themen: Phänomene wie Angst, Hoffnungslosigkeit, Wahn, Stimmenhören, Vergiftungsideen, Aggression und Gewalt, Craving, etc.
- Interaktion und Beziehungsprozesse innerhalb der Patient*innengemeinschaft und deren Auswirkung auf die Beziehungsgestaltung in der Patient*innengruppe
- Beratung und Schulung im Familiensystem
- Therapeutisches Einzelsetting am Beispiel der Einzelpsychoedukation
- Therapeutisches Gruppensetting: Gruppenphasen, Gruppendynamik, Gruppenprozesse, Gruppenbildung, Gruppenvorbereitung, Beispiel Gruppenedukation

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Fallbesprechungen nach Case Study, Rollenspiele, Action Learning, Gruppenarbeiten

Sprache

Deutsch

11
Erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen inkl. Sucht und Forensik ILV

Erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen inkl. Sucht und Forensik ILV

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Pflegetherapeutische Konzepte und Interventionen
- Der Pflegeprozesses im psychiatrischen Setting
- professionelle pflegetherapeutische Kommunikation
- Pflegetherapeutische Einzelarbeit und Gruppensettings
- Arbeit mit An- und Zugehörigen
- Die therapeutische Gemeinschaft
- Krisenintervention
- Freiheitsbeschränkende Maßnahmen, Sedierung
- Auffälliges Verhalten – der schwierige Patient
- ethische Herausforderungen, insbesondere Fürsorge vs. Autonomie
- Rechtliche Fragestellungen: Verantwortung, Behandlungseinwilligung, UbG, Erwachsenschutzgesetz
- Training sozialer Kompetenzen
- Selbstwerttraining
- Gewalt- und Aggressionsmanagement
- Suizidprävention
- Verhaltenstherapeutische Ansätze
- Ansätze aus der Kognitiven Therapie
- Affektregulation nach dem Mentalisierungskonzept
- Das Recovery Modell

Pflege von Menschen (Konzepte, Differentialdiagnose, Risikofaktoren, Typen, Ätiologie, Symptome, Pflegediagnosen, Pflegeinterventionen) mit einer Störung in der psychosozialen Anpassung inklusive Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie im Rahmen folgender psychiatrischer Störungen:
- Neurokognitive Störungen
- Abhängigkeitserkrankungen
- Schizophrenie und psychotische Störungen
- Depressive Störungen
- Bipolare Störungen
- Angst-, Zwangsstörungen
- Traumastörungen
- Dissoziative Störungen
- Sexualstörungen
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Besonderheiten des Settings Forensische Psychiatrie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback

Sprache

Deutsch

33
Informatik und Social Media im Gesundheitswesen ILV

Informatik und Social Media im Gesundheitswesen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Einsatz digitaler Technologien und Assistenzsysteme in der Pflege
- Psychologische Onlineberatung
- Ergänzende Online-Behandlung in der psychiatrischen häuslichen Pflege
- Onlineplattformen für Selbsthilfegruppen, Informationen zu Krankheitsbildern etc.
- Entwicklung im (digitalen) Gesundheitswesen – Vergangenheit, Gegenwart, Visionen, ethische Problemstellungen
- Virtual Reality bei sozialer Phobie, zum Entspannungstraining etc.
- Social Media – Teilhabe in digitaler Form
- Apps zur Förderung der Gedächtnisleistung, Einsatz von Spielen
- Datenschutz
- Rahmenbedingungen wie Verfügbarkeit (und Leistbarkeit) von technischen Equipement, Internet, Wissen, Schulung etc.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen ILV

Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Allgemeines
- Geschichtliche Aspekte zur Persönlichkeitsentwicklung in der Kindheit bzw. Jugendzeit
- Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Stellung zwischen Psychiatrie, Kinder- und Jugendheilkunde, Pädagogik und Jugendwohlfahrt
- Stellung und Kernkompetenzen der Pflegeprofession im interdisziplinären Kontext der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie

Entwicklung von Kinder und Jugendlichen
- Neurobiologische Hintergründe des Lernens und der Entwicklung mit besonderer Berücksichtigung der Adoleszenz

Kommunikation und Beziehungsarbeit
- Besonderheiten der Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung der Pflegemodelle von Hildegard Peplau und Rüdiger Bauer
- Die Gewaltfreie Kommunikation in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Pflegeprozesses

Pflegeprozess und pflegerische Konzepte
- Spezielle Pflegediagnostik unter Berücksichtigung des Lebensalters und der Persönlichkeitsentwicklung
- Pflegetherapeutische Ansätze unter Berücksichtigung des Lebensalters und der Entwicklung: Therapeutisches Milieu, Lernen am Modell, Lernen durch Feedback, Soziales Kompetenztraining, Psychoedukation, Adherencetherapie, Tagesstruktur, Spiel usw., Ansätze der mentalisierungsbasierten Pädagogik für Adoleszente (MBT-A)
- Recoveryorientierung an Hand des Gezeitenmodells – Förderung der Autonomie in alters- und entwicklungsangepasster Form
- Traumatisierung von Kindern und Jugendlichen (emotionale – körperliche – sexuelle Gewalt, Mobbing in der Schule, Cybermobbing), Auswirkung von Gewalt in der Erziehung, strafrechtliche und forensische Aspekte
- Spezielle pflegerische Aspekte und Pflegeprozess bei Adoleszenten mit Essstörungen unter besonderer Berücksichtigung der Anorexia Nervosa
- Spezielle pflegerische Aspekte und Pflegeprozess bei Kindern und Adoleszenten mit spezifischen Angst- und Zwangsstörungen, Alltagstraining auf Basis der Erkenntnisse der kognitiven Verhaltenstherapie.
- Elternarbeit im Sinne des Kindeswohls, systemische und personenzentrierte Sichtweisen, Familienbezogene Pflegediagnosen
- Suizidales, selbstverletzendes und sonstiges selbstschädigendes Verhalten in der Adoleszenz, Ansätze der DBT-A
- Pflegerische Betreuung von Kindern mit ADHS, Begleitung und Coaching von Familien im Rahmen des Pflegeprozesses, die Multimodale Therapie von Kindern mit ADHS

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Fallarbeit, E-Learning

Sprache

Deutsch

22
Kreativität und Soziotherapie ILV

Kreativität und Soziotherapie ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Stellenwert und Einflussfaktoren von Beschäftigung, soziotherapeutischer Haltung, Arbeitslosigkeit und Armut
- Motivation und menschliche Grundbedürfnisse, Transtheoretisches Modell, Resilienztraining
- Therapie und Pflegeinterventionen (wahrnehmungs-, körperbezogen – Achtsamkeitstraining, Qi Gong….)
- Aktivitäten im spielpädagogischen Kontext (Haltung, Planung, Aktion)
- Recovery, Empowerment
- Sozialkompetenztraining, Gedächtnistraining, kognitive Trainings
- Vorbereitung von Gruppen, Gruppenphasen und gruppendynamische Prozesse, Störungen in Gruppen, Leitung von Gruppen
- wahrnehmungs- und körperbezogene und Konzepte/Methoden

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit aktivierenden Methoden

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
3. Lernort: Affektregulierung durch Mentalisierung PR

3. Lernort: Affektregulierung durch Mentalisierung PR

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Beobachtung von Lebens- und Interaktionssituationen im Rahmen der praktischen Tätigkeit anhand eines Beobachtungsleitfadens
Analyse der verschriftlichten Beobachtungen in Kleingruppen unter Anleitung eines* Trainers*in anhand des Konzeptes der mentalisierungsbasierten Pädagogik nach Fonagy

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Übungsteile, Beobachtungen

Sprache

Deutsch

11
3. Lernort: Vertiefende Konzepte in der Neurologie PR

3. Lernort: Vertiefende Konzepte in der Neurologie PR

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
Bobath Konzept:
- Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) des Bobath Konzepts
- Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Konstanz der Berührung, Kontaktintensität der Berührung
- Positionierung der neurologisch und/oder neurochirurgisch erkrankten Personen
- Aktivierung und Förderung der Patienten im Rahmen der neurologischen Konzepte (Bobath, Kinästhetik, Basale Stimulation; NTD)
- Bobath Konzept; neurophysiologische Grundlagen; Grundlagen normaler Bewegung (Voraussetzungen/Bewegungsabläufe); Muskeltonus; Schlüsselpunkte; Input setzen; Allgemeines zum Handling mit Insult Betroffenen/Handling mit mehr betroffenem Arm, Transfer
- Anwendung, Übung und Vertiefung der pflegerischen Konzepte im Rahmen der Mobilisierung und Reaktivierung der Patienten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit aktivierenden Methoden,, Fertigkeitentraining, Gruppenarbeit, Arbeitsaufträge und Falllösungen, praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Kommissionelle Abschlussprüfung AP

Kommissionelle Abschlussprüfung AP

0SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Präsentation der Eckpunkte der Abschlussarbeit
- Prüfungsgespräch und Nachweis vertiefter Kenntnisse über ein in der Abschlussarbeit relevantes Bezugsthema
- Querverbindungen zur Pflege von Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Krankheitsbildern
- Querverbindungen zur Pflege von Menschen im Rahmen von Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychiatrie
- Querverbindungen zur Pflege von alten Menschen im Rahmen von psychosozialen Notlagen und Palliativpflege

Prüfungsmodus

Endprüfung
Kommissionelle Abschlussprüfung

Sprache

Deutsch

02
Praktikum 3 einschließlich Reflexion und Supervision PR

Praktikum 3 einschließlich Reflexion und Supervision PR

0SWS
7ECTS

Lehrinhalte

Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:

- Pflege in stationären neurologischen und neurochirurgischen Bereichen wie beispielsweise neurologische Einrichtungen, Stroke-Unit, neurochirurgische Stationen incl. IMCU etc.
- Pflege in teilstationären neurologischen Bereichen (Tageskliniken, Tageszentren)
- Pflege im neurologischen und neurochirurgisch rehabilitativen Bereich (Rehab-Einrichtungen)
- Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen).
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

07
Praktikum 4 einschließlich Reflexion und Supervision PR

Praktikum 4 einschließlich Reflexion und Supervision PR

0SWS
7ECTS

Lehrinhalte

Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
(1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
(2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
(3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
(4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

07
Schriftliche Abschlussarbeit SE

Schriftliche Abschlussarbeit SE

0SWS
5ECTS

Lehrinhalte

- Auseinandersetzung mit Grundlagenliteratur
- Ausarbeitung eines Exposés
- Erstellung einer Abschlussarbeit

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

05

Modulübersicht (PDF 258KB)

Semesterdaten

1. Lehrgang Start Wintersemester: 1.10.2022 bis 31.1.2024

  1. Semester: 3.10.2022 bis 27.01.2023
  2. Semester: 13.2.2023 bis 14.7.2023
  3. Semester: 28.8.2023 bis 26.1.2024

2. Lehrgang Start Sommersemester: 13.2.2023 bis 12.7.2024

  1. Semester: 13.2.2023 bis 14.7.2023
  2. Semester: 28.8.2023 bis 26.1.2024
  3. Semester: 12.2.2024 bis 12.7.2024

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Die theoretischen Module sind mit 40 Wochenstunden und 8 Stunden/Tag geplant.
Neben den theoretischen Modulen werden, in den vorlesungsfreien Zeiten, die Berufspraktika absolviert. Darüber hinaus sind Sie die restliche Zeit an Ihren Stammstationen im Einsatz.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte Offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Berufsaussichten

Als Absolvent*in bringen Sie Ihre fachspezifische Expertise in unterschiedlichen, vielfältigen Settings im intra- wie extramuralen Berufsfeld ein.

  • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik 
  • Institutionen für neurologische und psychiatrische Rehabilitation 
  • Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Jugendliche 
  • Gesundheitsförderung, präventive Tätigkeit und Beratung in allen Settings, wo Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren An- und Zugehörige gepflegt, versorgt und betreut werden können 
  • Behinderteneinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene 
  • Darüber hinaus im extramuralen Setting: z.B.: School Nurse, Case and Care Management, oder die Erstellung von Pflegegutachten bzw. Pflegegeldeinstufung für Menschen mit neurologischen und/oder psychiatrischen Erkrankungen, mobile psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Primärversorgungszentren, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für Menschen aller Altersstufen mit psychiatrischen Erkrankungen.  

Weiterführende Masterlehrgänge (für Bachelorabsolvent*innen)

Advanced Nursing Counseling

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Education

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Weiterführende Akademische Lehrgänge

Public Health

Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend

more

Primary Health Care Nursing

Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend

more

Aufnahme

Bewerbung an der FH Campus Wien online

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde oder Scheidungsdekret falls für die Namensgebung relevant
  • Nachweis der Berufsregistrierung
  • Diplom/-Bachelorurkunde
  • Matura oder Maturaäquivalent oder Nachweis über erfolgreichen Abschluss der Zusatzprüfungen Englisch 1 und Deutsch
  • Lebenslauf
  • Ansuchen mit Vidierung der Kostenübernahme der Pflegedirektion

Bitte beachten Sie:
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, sobald alle verlangten Dokumente und Unterlagen bei uns eingelangt sind.

Das Aufnahmeverfahren beinhaltet, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, ein Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Berufsmotive, Zielvorstellung und Persönlichkeit erfahren wollen.

Studieren mit Behinderung

Sollten Sie Fragen zur Barrierefreiheit oder aufgrund einer Beeinträchtigung einen spezifischen Bedarf beim Aufnahmeverfahren haben, kontaktieren Sie bitte aus organisatorischen Gründen so früh wie möglich Ursula Weilenmann unter barrierefrei@fh-campuswien.ac.at.

Da wir bemüht sind, bei der Durchführung des schriftlichen Aufnahmetests den individuellen Bedarf aufgrund einer Beeinträchtigung zu berücksichtigen, bitten wir Sie, bereits bei der Online-Bewerbung bei Frau Weilenmann bekanntzugeben, in welcher Form Sie eine Unterstützung benötigen.

Ihre Ansprechperson in der Abteilung Gender & Diversity Management:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at
https://www.fh-campuswien.ac.at/barrierefrei


Kontakt

Wiener Gesundheitsverbund - Campus Leopoldstadt (Leitung)

Hubert Streif, MBA

Lehrgangsleiter
Direktor Campus Leopoldstadt
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
Lassallestraße 1
1020 Wien
T:+43 1 49159-5001
hubert.streif@gesundheitsverbund.at

Christine Vigl 

Sekretariat
T:+43 1 49159-5011
christine.vigl@gesundheitsverbund.at  
Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 8:00–15.00 Uhr

FH Campus Wien (Koordination und Qualitätsmanagement)


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