Akademischer Lehrgang

Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

berufsbegleitend

 

Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Der Akademische Lehrgang psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege befähigt Pflegepersonen im gehobenen Dienst neurologisch, psychisch und mental beeinträchtige Menschen in allen Lebensaltern und in unterschiedlichen Lebenslagen pflegerisch zu betreuen und zu versorgen. Neben dem beruflichen Rollenverständnis und der eigenen Psychohygiene reflektieren sich die Absolvent*innen in Bezug auf Nähe sowie Distanz und können sich damit im professionellen Setting der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege abgrenzen. Zudem tragen sie zur gesellschaftlichen Entstigmatisierung von psychiatrischer Krankheit sowohl auf individueller wie auch gesellschaftlicher Ebene bei. Alle Pflegepersonen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die im Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege tätig sind oder dies anstreben, müssen diese Spezialisierung gemäß GuKG §17 absolvieren. Darüber hinaus bietet dieser Lehrgang die Möglichkeit der Erweiterung und Untermauerung pflegewissenschaftlicher Kenntnisse, unter Rückbezug auf den Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.

Lehrgang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund

Department
Angewandte Pflegewissenschaft
Thema
Lebensqualität

Highlights

  • Teilnahme von Teilzeitmitarbeiter*innen mit 30 Wochenstunden möglich

  • mit dem Recovery Ansatz psychischen Erkrankungen durch Befähigung und Bestärkung entgegentreten

  • Berufsbegleitende Studienform

     

    Facts

    Abschluss

    Akademische*r Experte*in psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpflege

    Studiendauer
    3 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Lehrgangsbeitrag

    10.033,92 EUR exkl. USt.2

    ECTS
    75 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung SoSe 2023

    1. März bis 15. Dezember 2022

    Studienplätze

    20

    Studienstandort

    Campus Leopoldstadt

    1Die Gesamtanzahl von 75 ETS verteilt sich auf Fachtheorie - 42 ECTS und Berufspraktikum - 33 ECTS
    Das Berufspraktikum wird von/m Teilnehmer*in selbst organisiert. Ein beurteiltes, fachspezifisches Praktikum im Ausmaß von 200 Stunden kann angerechnet werden.

    2Für Mitarbeiter*innen des WIGEV: Absolvierung im Dienstverhältnis des WIGEV, Kostenübernahme der entsendenden Dienststelle erforderlich
    Nach Maßgabe freier Plätze können Mitarbeiter*innen externer Träger aufgenommen werden, Kostenübernahme des Rechtsträgers erforderlich

    Vor dem Studium

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    360° Praxis

    Sie lernen von Beginn an in Realsituationen: Bei unseren Kooperationspartner*innen oder in unseren top ausgestatteten Funktionsräumen.

    Angewandte Pflegeforschung

    In interdisziplinären Forschungsprojekten sammeln Sie Erfahrungen und lernen von anderen.

    Studium mit Zukunft

    Setzen Sie Ihre Basisausbildung mit einzigartigen Weiterbildungsangeboten für neue Berufsfelder fort.

    Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen. Die nächsten Termine sind im Juni 2022.

    Zum Propädeutikum

    • Berufsberechtigung für den Gehobenen Dienst
    • Matura ODER Maturaäquivalent ODER Zusatzprüfungen (Deutsch B2 und Englisch B1) – als Äquivalenz für die Zusatzprüfung in Deutsch kann die Fachbereichsarbeit aus der Diplomausbildung herangezogen werden. In diesem Fall, muss sie der Lehrgangsleitung vorgelegt werden.
    • Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang ist die Kostenübernahme der vorgesetzten Dienststelle

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

    Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Geburtsurkunde
    • Staatsbürgerschaftsnachweis
    • ggf. Heiratsurkunde oder Scheidungsdekret falls für die Namensgebung relevant
    • Nachweis der Berufsregistrierung
    • Diplom- oder Bachelorurkunde
    • Maturazeugnis oder Maturaäquivalent oder Nachweis über erfolgreichen Abschluss der Zusatzprüfungen Englisch B1 und Deutsch.
    • Lebenslauf
    • Ansuchen mit Vidierung der Kostenübernahme der Pflegedirektion

    Bitte beachten Sie:
    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, sobald alle verlangten Dokumente und Unterlagen bei uns eingelangt sind.

    Das Aufnahmeverfahren beinhaltet, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, ein Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Berufsmotive, Zielvorstellung und Persönlichkeit erfahren wollen.


    Im Studium

    Sie haben Interesse Ihre Pflegeexpertise mit wissenschaftlichen Kompetenzen im Spezialbereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege mit dem besonderen Fokus auf das Recovery-Modell zu vertiefen. Außerdem ist Ihr Ziel, im Rahmen des Pflegeprozesses Ihre Rolle im interdisziplinären Team zu schärfen und Expert*in für die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege zu werden. Dazu möchten Sie Expert*in der professionellen Kommunikation und Beziehungsgestaltung werden, Krisen frühzeitig erkennen und mithelfen, psychiatrische Krankheiten vorzubeugen. Sie sehen es als Ihre Aufgabe, Familien dabei zu unterstützen, gesundheitsbezogene Entscheidungsprozesse selbstbestimmt zu beeinflussen. Zudem ist es Ihnen ein Anliegen, einen Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischer Erkrankung leisten.

    Alle Lehrenden verfügen über langjährige Erfahrung in berufsfeld-relevanten Strukturen und eine ausgewiesene Expertise und Anerkennung im speziellen Berufsfeld der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege. Ebenso zeichnen sie sich durch ein hohes Maß an formellen, wissenschaftlichen und pflegepädagogischen Fähigkeiten aus. Als Lehrgangsteilnehmende erwerben Sie alle nötigen Kompetenzen in der akuten Krisenbewältigung und Deeskalation. Wir geben Ihnen die Möglichkeit mit der Unterstützung unserer Lehrenden und deren jahrelanger Fachexpertise Ihre beruflichen Möglichkeiten in einer überaus wichtigen Sparte des Pflegebereichs zu erweitern mit der Aussicht eines anschlussfähigen Abschlusses, wie zum Beispiel Masterlehrgänge oder das psychotherapeutische Propädeutikum.

    • Sie lernen den Pflegeprozess für neurologisch und psychisch erkrankte Personen aller Altersstufen umzusetzen und unter Rückbeziehung auf pflegewissenschaftliche Erkenntnisse kritisch zu reflektieren. 
    • Sie lernen ihre pflegewissenschaftlichen Kenntnisse auf das Berufsfeld der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege anzuwenden.
    • Sie lernen Ihre Rolle im inter- und multiprofessionellen Team vor dem Hintergrund einer ethisch-moralischen Haltung zu reflektieren.
    • Sie beraten, schulen und leiten Menschen aller Altersstufen und deren An- und Zugehörige in Alltags-, Krisen- und Umbruchssituationen an. 
    • Sie lernen die Gesundheitskompetenzen von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren An- und Zugehörigen auf individueller, systemischer, institutioneller, gesellschaftlicher Ebene zu fördern.

    Lehrveranstaltungsübersicht

    3. Lernort: Schwerpunkt Deeskalations- und Sicherheitsmanagement PR
    1 SWS
    1 ECTS

    3. Lernort: Schwerpunkt Deeskalations- und Sicherheitsmanagement PR

    Vortragende: Nicole Haiderer, BSc, Gerhard Lindenhofer, MSc.

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Theorie: Aggression und Gewalt (Definition, Entstehung,…), Konfliktentstehung und –management, Sicherheitsmanagement und Prävention, Ethik und Recht, Assessment-Tools
    - Praxis: Kommunikationsgestützte Körperinterventionen: Befreiungstechniken (Kleidung, Hand, Umklammerung, Würgen), Teamtechniken, Anwendung von Fixiersystemen
    - Reflexion

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Geblockte Veranstaltung in Seminarform mit Theorie/Praxis Mix
    Theorie: Gruppenarbeiten mit anschließender Diskussion, Vorlesung/Vortrag, Diskussion, Erfahrungsreflexion
    Praxis: Demonstration, praktisches Üben mit Coaching, selbständiges Üben; Selbsterfahrung; fallorientierte Kommunikationsübungen

    Sprache

    Deutsch

    3. Lernort: Supervision - Praxis der Selbstempathie PR
    1 SWS
    1 ECTS

    3. Lernort: Supervision - Praxis der Selbstempathie PR

    Vortragende: Mag. Gerhard Sprinzel

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Schlüsselunterscheidungen nach der GfK: Beobachtung vs. Bewertung, Gefühle vs. Gedanken, Bedürfnis vs. Strategie, Bitte/Vorschlag vs. Aufforderung, Selbstempathie vs. „sich in Gefühlen suhlen“, Auslöser von Gefühlen vs. Ursache von Gefühlen
    - Arbeit mit dem 4-Schritte-Werkzeug der GfK zur Selbstempathie
    - Reflexion von Erlebnissen/Konflikten in der praktischen Ausbildung an Hand des GfK-Modells
    - 4-Ohren Modell der GfK
    - Übungen zur Gefühls- und Bedürfniswahrnehmung
    - Übungen mit dem „inneren Team“ nach Schulz v. Thun

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen, Einzelreflexionen.
    Arbeitsblätter, „Giraffentanzparkett“, Rollenspiele, Arbeit mit dem „inneren Team“

    Sprache

    Deutsch

    Begegnung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, einschließlich kultur-sensibler Modelle ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Begegnung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, einschließlich kultur-sensibler Modelle ILV

    Vortragende: Mag. phil. Gerlinde Zöchling

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Selbst- und Fremdwahrnehmung, Übertragung - Gegenübertragung, eigener Anteil in der Begegnung
    - Zulassen von Eigenheiten unter Abwägen von Fürsorge vs. Autonomie
    - Wertschätzung als Grundhaltung
    - Bedeutung von Nähe und Distanz in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
    - Ressourcenorientierung als professionelle Grundhaltung
    - Auswirkung unterschiedlicher kultureller Aspekte auf den Prozess der Beziehungsgestaltung in der Begegnung mit Menschen mit psychischen Erkrankungen
    - Religion, Spiritualität, spiritueller Distress
    - Ethnozentrismus und kulturelle Erwartungen in Bezug auf psychische Erkrankung
    - Ethnopharmakologie
    - kultursensible Pflege
    - Culture-Bound-Syndromes
    - Selected Cultural Implications of Psychotropic Agents
    - Migration
    - Soziales Umfeld, Familie, Freunde und „Peer-Groups“

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen

    Sprache

    Deutsch

    Berufsspezifische Rechtsgrundlagen VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Berufsspezifische Rechtsgrundlagen VO

    Vortragende: Mag. Maximilian Fischer

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte
    - Grund-, Freiheits- und Personenrechte
    - Patient*innenrechte, Patient*innenverfügung, Patient*innenanwaltschaft in der Psychiatrie
    - UBG, Heimaufenthaltsgesetz
    - Behandlung, Schadensersatz
    - Rechtliche Aspekte in Bezug auf Kinder, Jugendliche
    - straf-, zivil- und verwaltungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Gewalt in der Familie
    - Rehabilitation, Integration und Reintegration
    - Rechtliche Grundlagen zur Rehabilitation, Integration und Reintegration von Menschen mit Behinderungen
    - Rechtlichen Grundlagen des Erwachsenenschutzgesetzes

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Der Mensch in einer psychosozialen Krise ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Der Mensch in einer psychosozialen Krise ILV

    Vortragende: Thomas Reismüller, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Krise, Arten von Krisen, Krisenintervention und Deeskalation, Selbstschutz in Krisensituationen
    - Faktoren, die zur einer Entstehung einer psychosozialen Krise beitragen können: Vulnerabilität; mangelnde Copingstrategien, pathologische Denkmuster, Überforderung, sozialer Rückzug und Einsamkeit; Isolation; Verwahrlosung, Hilflosigkeit, Missbrauch,
    - Verlauf einer psychosozialen Krise (Modelle)
    - Möglichkeiten einer Krisenintervention: Grundsätze für Kriseninterventionen, Sofortmaßnahmen, Psychiatrischer Notfall, Handlungsspielräume für Betroffene, hilfreiche Interventionen, Schritte zur Prävention von Krisen
    - kulturelle Faktoren im Zusammenhang mit Entstehung und Intervention
    - Negative Reaktionen im Umfeld: Arbeitsplatz, sozialem Netz, Stigma, fehlendes Verständnis
    - Psychotraumatologie (Umgang mit Traumata, Erkennen von Bindungsmuster)
    - An- und Zugehörige in Krisensituationen: Erleben und Verhalten, Einbindung, Instruktion, Beratung
    - Versorgungseinrichtungen bei psychosozialen Krisen
    - Ausgewählte Krisensituationen aus der Perspektive der Pflegeperson: Freiheitsbeschränkung, suizidales Verhalten, aggressives Verhalten, selbstschädigendes Verhalten, Rückzug und Isolation, Angst und Panik

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Konzepte zur Entstehung psychischer Erkrankung ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Konzepte zur Entstehung psychischer Erkrankung ILV

    Vortragende: Mag. Stefan Nöstlinger, BSc, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Selbstkonzept vs. Fremdbild,
    - Erklärungsansätze zur Entstehung psychischer Erkrankungen (medizinisch biologisch-chemische Ansätze, psychologische Ansätze, spirituell-religiöse Ansätze, kulturelle Ansätze, Ansätze aus der Neurobiologie, Stress-Adaptions Modell)
    - Das Bio-Psycho-Soziale Modell als eine Verständnishilfe zum Verstehen von psychischer Erkrankung
    - Entwicklung und Störung der eigenen persönlichen Identität (z.B. Gefühle, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte)
    - Konzept der Selbstwirksamkeit, des Selbstwerts und des Selbstkonzepts der positiven Psychologie
    - Medizinische Klassifikationssysteme (ICD 11, DSM5)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen

    Sprache

    Deutsch

    Medizin 1 VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Medizin 1 VO

    Vortragende: Dr. med. Peter Langer

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Psychiatrie
    Grundlagen
    - Vulnerabilitäts-Stress-Modell in der Entstehung von Psychopathologie
    - psychiatrische Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten
    - Psychopathologiestatus: Bewusstsein, Ich-Störungen, Orientierung, Denken und formale Denkstörungen, Wahn, Halluzination/Illusion, Affektivität und Affizierbarkeit
    - Psychopharmaka und Anwendungsgebiete, Wirkung – unerwünschte Wirkungen
    Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie im Bereich Mental, Behavioural oder Neurodevelopmental Disorders hauptsächlich des frühen bis mittleres Erwachsenenalters:
    - F20-F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (z.B. Paranoide Schizophrenie, katatone Schizophrenie)
    - F30-F39 Affektive Störungen (z.B. Bipolare affektive Störung, Rezidivierende depressive Störung)
    - F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen (z.B. Phobische Störungen, Zwangsstörungen)
    - F60-F69 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (z.B. Emotional instabile Persönlichkeitsstörung,Probleme/ Zustände im Bereich der sexuellen Gesundheit)
    - F10-F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (z.B. Abhängigkeitssyndrome, akute Intoxikationen, Entzugssyndrome)
    Aufgaben der Psychiatrie im Setting „Mensch mit Behinderung“
    - Definition und Symptome von erblichen Stoffwechselstörungen, Entwicklungsstörungen des Gehirns, Chromosomenstörungen und exogenen Schäden sowie Therapie- und Präventionsmöglichkeiten.
    Aufgaben der Psychiatrie im Setting „Forensische Psychiatrie“

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorträge/Vorlesungen, Gruppendiskussionen, Gruppenarbeit, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Mental Health Caring ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Mental Health Caring ILV

    Vortragende: Thomas Reismüller, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Begriff des Mental Health Caring im deutschsprachigem Raum
    - Teamarbeit, Multiprofessionelles Team, Therapeutische Gemeinschaft in der psychiatrischen Pflege
    - Gesundheitskompetenz und Wissensmanagement im Setting Psychiatrie
    - belastende Situationen im Familiensystem, die durch z.B. Pflege und Betreuung von An- und Zugehörigen mit psychischen Beeinträchtigungen entstehen, Unterstützungsmöglichkeiten durch Pflegepersonen, Stressmanagement;
    - Recovery als Grundhaltung in der Psychiatrie, Elemente des Recovery im pflegerischen Handeln; Adhärenzkonzept, Transtheoretisches Modell in der Handlungskompetenz

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Kasuistikanalyse, Problembasiertes Lernen…

    Sprache

    Deutsch

    Personenzentrierte Modelle ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Personenzentrierte Modelle ILV

    Vortragende: Mag. phil. Gerlinde Zöchling

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen der personenzentrierten Arbeit nach Carl Rogers
    - Psychodynamische Pflege auf den Grundlagen des Pflegemodells von Hildegard Peplau
    - Kongruente Beziehungspflege nach Rüdiger Bauer
    - Grundlagen des Gezeitenmodells von Phil Barker und Poppy Buchanan-Barker
    - Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg als ein wesentliches Instrument zur kommunikativen Umsetzung personenenzentrierten Pflegehandelns
    - Selbstempathie und authentischer Ausdruck von Ich-Botschaften
    - Selbstreflexion – der eigene Anteil in der Begegnung mit dem „Anderem“
    - Empathie im Sinne der GFK gegenüber anderen Menschen – Urteile/Bewertungen in Gefühle und Bedürfnisse übersetzen
    - anwaltschaftliches Handeln im Rahmen des Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsprozesses auf Basis einer ethischen Reflexion und Verstehens psychischer Erkrankung, Wahrung der Interessen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele, Rollenspiele, Selbstreflexionsübungen, Kleingruppenarbeit, Partnerübungen

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 1 einschließlich Reflexion und Supervision PR
    0 SWS
    8 ECTS

    Praktikum 1 einschließlich Reflexion und Supervision PR

    Vortragende: Mag. phil. Gerlinde Zöchling

    0 SWS   8 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
    (2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
    (3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
    (4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Psychiatrie und Gesellschaft ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Psychiatrie und Gesellschaft ILV

    Vortragende: Mag. Stefan Nöstlinger, BSc, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Historische Entwicklung in der Pflege und Betreuung psychisch kranker Menschen und deren Auswirkung auf heutige Verhältnisse, Lehren aus der Geschichte
    - Normal vs. abnormal
    - Selbsteinschätzung vs. Fremdeinschätzung
    - Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen (bei einem selbst, in der Familie, im Umfeld, in der Gesellschaft)
    - Umgang der Gesellschaft mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, Problem Stigma, Stigmaprävention
    - Darstellung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Film, Fernsehen, Soziale Medien und Presse
    - Exkurs: Betreuungskonzepte psychisch kranker Menschen anhand von Beispielen im internationalen Bereich

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Einzelprüfung, Referat

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen

    Sprache

    Deutsch

    Psychologie, Pädagogik, Soziologie 1 VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Psychologie, Pädagogik, Soziologie 1 VO

    Vortragende: Mag.a rer.nat. Elisabeth Karnholz

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Neurobiologische, neuropsychologische Grundlagen der menschlichen Entwicklung,
    - Entwicklung des Individuums und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen
    - Einflüsse der Digitalisierung auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Menschen
    - Lernvorgänge im Gehirn und der Einfluss von Beziehungen auf das Lernen
    - Einsamkeit – ein wesentlicher Faktor für psychisches Leiden, Suche nach sozialer Bindung
    - Erleben und Erfahrung des Krankseins bis hin zur Krise und Trauma
    - Suizid als Extremform einer Krise, Modelle zum phasenhaften Verlauf, Erkennen, Prävention, richtiges Handeln
    - Psychodynamik, soziale Faktoren und Traumatisierung als Ursachen depressiver Störungen
    - Behandlungskonzepte bei Krise und Trauma
    - Behandlungskonzepte bei affektiven Störungen
    - Behandlungskonzepte bei schizophrenen Störungen

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen

    Sprache

    Deutsch

    Qualitative Methoden ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Qualitative Methoden ILV

    Vortragende: Diamonde Kullnig, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen der qualitativen Forschung
    - Gütekriterien qualitativer Forschung
    - Überblick über qualitative Erhebungsmethoden in der Pflegewissenschaft (Fokusgruppen, narratives Interview, episodisches Interview, Beobachtung)
    - Überblick über ausgewählte qualitative Auswertungsmethoden in der Pflegewissenschaft (Grounded Theory, Inhaltsanalyse, Themenanalyse)
    - Exemplarische Auswertung von Interviewauszügen mit inhaltsanalytischen Methoden
    - Vorstellung von Softwareprogrammen zur qualitativen Datenauswertung (MAXQDA®, ATLAS.ti®)
    - Planung und Ablauf des qualitativen Forschungsprozesses
    - Forschungsethik

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Quantitative Methoden und Statistik ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Quantitative Methoden und Statistik ILV

    Vortragende: Wolfgang Korbel-Schindler, BScN, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen der quantitativen Forschung und Planung von Forschungsprojekten
    - Gütekriterien quantitativer Forschung
    - Konzepte der Stichprobenauswahl
    - Grundlagen der Fragebogenkonstruktion
    - Überblick quantitativer Forschungsdesigns in der Pflegewissenschaft (experimentelle Designs wie RCT oder Quasiexperiment; nicht-experimentelle Designs wie Korrelationsstudien oder Metaanalysen)
    - Grundlagen der deskriptiven Statistik (Statistische Kennwerte und Streuungsmaße)
    - Grundlagen der Inferenzstatistik (Signifikanz, Korrelation, Hypothesenprüfung, Häufigkeits- und Kreuztabellen)
    - Vorstellung von Softwareprogrammen zur quantitativen Datenauswertung (SPSS® und Microsoft® Exel®)
    - Forschungsethik

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Wissenschaftliches Arbeiten ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Wissenschaftliches Arbeiten ILV

    Vortragende: Wolfgang Korbel-Schindler, BScN, MSc

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens
    - Richtiges Zitieren entsprechend der Vorgaben des Departments für Angewandte Pflegewissenschaft
    - Themenfindung und Konkretisierung
    - Literaturrecherche und -beschaffung
    - Struktur von wissenschaftlichen Publikationen mit dem EMED Format und Forschungsprozess
    - Standardisierte Bewertungsinstrumente zur Qualität wissenschaftlicher Publikationen
    - Planung einer wissenschaftlichen Arbeit und Exposé-Erstellung

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Zielgruppen- und settingspezifische Gesprächstechniken ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Zielgruppen- und settingspezifische Gesprächstechniken ILV

    Vortragende: Mag. Gerhard Sprinzel, Mag. Dr. Johann Steinberger

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Die gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg zum Beziehungsaufbau mit Menschen, die psychische Erschütterung erlebt haben
    - Die bedürfnisorientierte Sprache und ihre deeskalierende Wirkung
    - Adherence vs. Compliance, Veränderungsmotivation und Annäherungs- Vermeidungskonflikt, Einfluss der motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnick auf den Therapieverlauf
    - Die Wittener Werkzeuge der Beratung und die Bedeutung für die psychische Gesundheit
    - Nicht-direktive Gesprächskonzepte und ihre Auswirkung auf eine gesund psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
    - Einführung in die Theorie der Affektregulierung, Mentalisierung und der Entwicklung des Selbst

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Medizin 2 VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Medizin 2 VO

    Vortragende: Dr. Andreas Karwautz, Dr. med. Peter Langer

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Begegnung mit neurologisch erkrankten Menschen (1 ECTS)
    wesentlichste diagnostische Maßnahmen für neurologisch erkrankte Personen
    - neurologische Untersuchung - allgemein – klinisch
    - EEG, EMG, NLG, EVP
    - Liquorpunktion
    - Kontrastmitteluntersuchungen
    - Angiographie, Myelographie, CT und MRT, Dopplersonographie
    Ursachen, Symptome, diagnostische und therapeutische (konservative und neurochirurgische) Möglichkeiten bei
    - G 35 Multiple Sklerose
    - G 40 Epilepsie
    - G62 Polyneuropathien (z.B. alkoholinduzierte Polyneuropathie, arzneimittelinduzierte Polyneuropathie)
    - G80-G82 Zerebrale Paresen (z.B. infantile Zerebralparese, Hemiplegie, Paraplegie, Tetraplegie)
    - Kopf- und Gesichtsschmerzen
    - infektiösen und entzündlichen Erkrankungen im Zentralnervensystem
    - Problem der intrakranieller Druckerhöhung
    - Zentralnervensystem-Tumoren
    - Verletzungen des Zentralnervensystems
    - Muskelerkrankungen

    Begegnung mit jungen Menschen in psychosozialen Notlagen (0,5 ECTS)
    Diagnostik und Therapie von Erkrankungen hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter:
    - F 50 Essstörungen (z.B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa)
    - F 80-F89 Entwicklungsstörungen (z.B. Lese- und Rechtschreibstörung, Frühkindlicher Autismus, frühkindliche Psychose)
    - F 90-F98 Verhalten und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (z.B. Hyperkinetische Störungen, Störung des Sozialverhaltens mit depressiver Störung, emotionale Störung mit Trennungsangst)

    Gerontopsychiatrie (0,5 ECTS)
    Diagnostik und Therapie von psychischen Erkrankungen hauptsächlich des höheren Alters:
    - F00-F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (z.B. Demenzformen, Delir)
    - G30-G32 Sonstige degenerative Krankheiten des Nervensystems (z.B. Alzheimer-Krankheit)
    - G20-G26 Extrapyramidale Krankheiten und Bewegungsstörungen (z.B. Parkinsonsyndrom)
    - Differenzierung Delir – Demenz – Depression
    - Spezifische Wirkung/Interaktion insbesondere der Psychopharmaka im Alter

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen

    Sprache

    Deutsch

    Menschen mit Behinderungen ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Menschen mit Behinderungen ILV

    Vortragende: Mag. phil. Gerlinde Zöchling

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundhaltungen zu Menschen mit Behinderungen
    - Ethik
    - Entwicklungspsychologischer Ansatz
    - Menschliche Entwicklung in unterschiedlichen Lebensabschnitten
    - Medizinische Erklärungsmodelle und Entstehung von Behinderung
    - Therapieansätze und Präventionsmöglichkeiten, Förderbereiche
    - Regionale und überregionale Einrichtungen
    - Maßnahmen zur Inklusion, unterstützter Kommunikation
    - Angehörigen- und Laienarbeit
    - Beratungsgespräche
    - Normalisierungsgrundsatz

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen, Blendend Learning

    Sprache

    Deutsch

    Menschen mit neurologischen Erkrankungen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Menschen mit neurologischen Erkrankungen ILV

    Vortragende: Gerhard Lindenhofer, MSc.

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Übersicht zu den häufigen Krankheitsbildern im Setting Menschen mit neurologischen Erkrankungen und deren Behandlung, Diagnostik und deren Implikationen für die Pflege
    - Auswirkungen neurologischer Erkrankungen auf die Selbstpflege der Betroffenen
    - Psychosoziale Veränderungen wie Depression, Angst, Sucht, Suizidalität, Machtlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, , Selbstwertverlust, Rollenverlust, Motivationslosigkeit, ...
    - Pflegerische Konzepte im Setting Menschen mit neurologischen Erkrankungen: Bobath, NDT,…
    - Möglichkeit der Gesundheitsförderung,
    - Beratung und Schulung der Betroffenen bzw. der An- und Zugehörigen
    - spezifische Einschätzungs- und Beurteilungsinstrumente für die Pflege von Menschen mit neurologischen Beeinträchtigungen
    - Schwerpunkte: Wachkoma, Mobilität, Kommunikation (Aphasie), Ernährung, Psyche, Rehabilitation
    - Ansatz des Neuroscience Nursing (Komplexität neurologisch-pflegerischer Versorgungssituationen ganzheitlich zu erfassen, individualisierte Pflegemaßnahmen abzuleiten und die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern)
    - Konzepte im pflegerischen Handeln: Bobath, Kinästhetik, kognitive Stimulation und Training, Aktivitätsaufbau, Aromapflege, Alltagstraining, Mobilisation, Gehtraining, …

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Pflegeassessments und Pflegeprozess - settingspezifische Vertiefung ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Pflegeassessments und Pflegeprozess - settingspezifische Vertiefung ILV

    Vortragende: Mag. Stefan Nöstlinger, BSc, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Pflegerische Assessments, Diagnostik, Interventionen und Evaluationen bei Menschen mit psychischen Störungen, ausgewählte Pflegeinterventionen und deren Evidenz
    - Assessmentinstrumente, um pflegerelevante Probleme, die bei psychischen Störungen auftreten, korrekt zu erfassen. Sie kennen Pflegeinterventionen, um diesen Problemen sinnvoll zu begegnen und können deren Erfolg sinnvoll evaluieren:
    - Reflexion des pflegetherapeutischen Prozesses - Techniken zur Evaluation der Korrektheit ihrer Assessments und des Nutzens Ihrer Interventionen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 2 einschließlich Reflexion und Supervision PR
    0 SWS
    7 ECTS

    Praktikum 2 einschließlich Reflexion und Supervision PR

    0 SWS   7 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
    (2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
    (3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
    (4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Psychogeriatrische Pflege ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Psychogeriatrische Pflege ILV

    Vortragende: Thomas Reismüller, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Versorgungsstrukturen und Rahmenbedingungen für ältere Menschen in Österreich
    - Psychosoziale Versorgungsstruktur und Betreuungsmodelle für an Demenz erkrankte Menschen national und international
    - Psychogeriatrische Versorgung, Palliativpflege

    Assessment
    - Assessment: Lebensgeschichte und Lebenssituation alter Menschen, Biografiearbeit und Biografiebogen
    - Dementia Care Mapping
    - Demenz, Depression, Delir und Differentialdiagnosen
    - Angst, Wahn, Sucht, Desorientierung, „Verwirrtheit“

    Psychosoziale Herausforderungen
    - Herausfordernde Verhaltensweisen in der Begegnung mit alten Menschen, insbesondere mit Demenz
    - psychosoziale Veränderungen wie Depression, Angst, Sucht, Suizidalität, Wahn, Psychose, Verarmung, Verwirrung und Verwahrlosung
    - Einsamkeit, Verlust der sozialen Bindung
    - Soziale und finanzielle Notsituationen
    - Ethischer Diskurs zum Thema Würde und Autonomie im Alter
    - speziellen Herausforderungen für alte Menschen, aufgrund (Kriegs-)Traumata, Entwurzelung und Migration

    Pflege, Begleitung und Betreuung von älteren Menschen mit psychogeriatischen Beeinträchtigungen
    - Kommunikation/soziale Interaktion
    - Grundidee und Ziele der Validation, Phasen der Aufarbeitung nach Naomi Feil, Validationstechniken
    - Beziehungspflege und Aufbau von Sozialkontakten orientiert an den Bedürfnissen älterer Menschen
    - Exemplarische Pflegemodelle (z.B.: Eden Konzept)
    - Erhaltung und Förderung der Ressourcen
    - Palliativpflege
    - Alltagsgestaltung und Betreuung, Umfeldgestaltung
    - Spiritual Care
    - Einbeziehung und „Mitbetreuung“ der Angehörigen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Psychologie, Pädagogik, Soziologie 2 VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Psychologie, Pädagogik, Soziologie 2 VO

    Vortragende: Mag.a rer.nat. Elisabeth Karnholz

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Überblick über die anerkannten psychotherapeutischen Schulen und ihre primären Indikationen
    - Aspekte und Anwendungsmöglichkeiten von verhaltenstherapeutischen Erkenntnissen im Pflegeprozess, z.B. DBT nach Marsha Linehan (Skills-Training), Metakognitves Training usw.
    - Reflexion, Selbstbild – Fremdbild, JOHARI-Fenster, Feedback als pädagogisches Instrument
    - Grundlagen der Psychoedukation, Gruppendynamik, Gruppenleitung
    - Mentalisierungsbasierte Therapie nach Peter Fonagy, pflegerische Nutzbarkeit im Rahmen des Beziehungsprozesses
    - Soziologische Aspekte psychischer Gesundheit und psychischen Leidens: Familie, Peer-Group, Erwerbstätigkeit, Wohnsituation, Besitzverhältnisse, Stigmatisierung, Krankheitsgewinn
    - sozialhistorische und individuelle Einflüsse auf die Lebensgeschichte und Lebenssituation alter Menschen, Biografie
    - Bedeutung einer stabilen Beziehung zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Bezugspersonen
    - Entwicklungsphasen nach Erikson und besondere Störungsanfälligkeiten in den einzelnen Phasen
    - Thema „Gewalt in der Familie“ und ihre Auswirkungen auf das Leben von Kindern und Jugendlichen.
    - Aggressionshandlungen von Kindern und Jugendlichen als Ausdruck große seelische Not

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Problembasiertes Lernen

    Sprache

    Deutsch

    Betreuungssettings für Menschen mit psychischen Erkrankungen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Betreuungssettings für Menschen mit psychischen Erkrankungen ILV

    Vortragende: Mag. phil. Gerlinde Zöchling

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Aufgaben der Pflege beim Case und Care Management im psychiatrischen Setting
    - Förderung und Entwicklung der Lebenskompetenzen, Resilienz
    - Erhaltung bzw. zur Wiederherstellung der Lebensqualität
    - Zentrale Themen: Phänomene wie Angst, Hoffnungslosigkeit, Wahn, Stimmenhören, Vergiftungsideen, Aggression und Gewalt, Craving, etc.
    - Interaktion und Beziehungsprozesse innerhalb der Patient*innengemeinschaft und deren Auswirkung auf die Beziehungsgestaltung in der Patient*innengruppe
    - Beratung und Schulung im Familiensystem
    - Therapeutisches Einzelsetting am Beispiel der Einzelpsychoedukation
    - Therapeutisches Gruppensetting: Gruppenphasen, Gruppendynamik, Gruppenprozesse, Gruppenbildung, Gruppenvorbereitung, Beispiel Gruppenedukation

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Fallbesprechungen nach Case Study, Rollenspiele, Action Learning, Gruppenarbeiten

    Sprache

    Deutsch

    Erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen inkl. Sucht und Forensik ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen inkl. Sucht und Forensik ILV

    Vortragende: Harald Pointner

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Pflegetherapeutische Konzepte und Interventionen
    - Der Pflegeprozesses im psychiatrischen Setting
    - professionelle pflegetherapeutische Kommunikation
    - Pflegetherapeutische Einzelarbeit und Gruppensettings
    - Arbeit mit An- und Zugehörigen
    - Die therapeutische Gemeinschaft
    - Krisenintervention
    - Freiheitsbeschränkende Maßnahmen, Sedierung
    - Auffälliges Verhalten – der schwierige Patient
    - ethische Herausforderungen, insbesondere Fürsorge vs. Autonomie
    - Rechtliche Fragestellungen: Verantwortung, Behandlungseinwilligung, UbG, Erwachsenschutzgesetz
    - Training sozialer Kompetenzen
    - Selbstwerttraining
    - Gewalt- und Aggressionsmanagement
    - Suizidprävention
    - Verhaltenstherapeutische Ansätze
    - Ansätze aus der Kognitiven Therapie
    - Affektregulation nach dem Mentalisierungskonzept
    - Das Recovery Modell

    Pflege von Menschen (Konzepte, Differentialdiagnose, Risikofaktoren, Typen, Ätiologie, Symptome, Pflegediagnosen, Pflegeinterventionen) mit einer Störung in der psychosozialen Anpassung inklusive Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie im Rahmen folgender psychiatrischer Störungen:
    - Neurokognitive Störungen
    - Abhängigkeitserkrankungen
    - Schizophrenie und psychotische Störungen
    - Depressive Störungen
    - Bipolare Störungen
    - Angst-, Zwangsstörungen
    - Traumastörungen
    - Dissoziative Störungen
    - Sexualstörungen
    - Essstörungen
    - Persönlichkeitsstörungen
    - Besonderheiten des Settings Forensische Psychiatrie

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback

    Sprache

    Deutsch

    Informatik und Social Media im Gesundheitswesen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Informatik und Social Media im Gesundheitswesen ILV

    Vortragende: Mag. Stefan Nöstlinger, BSc, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Einsatz digitaler Technologien und Assistenzsysteme in der Pflege
    - Psychologische Onlineberatung
    - Ergänzende Online-Behandlung in der psychiatrischen häuslichen Pflege
    - Onlineplattformen für Selbsthilfegruppen, Informationen zu Krankheitsbildern etc.
    - Entwicklung im (digitalen) Gesundheitswesen – Vergangenheit, Gegenwart, Visionen, ethische Problemstellungen
    - Virtual Reality bei sozialer Phobie, zum Entspannungstraining etc.
    - Social Media – Teilhabe in digitaler Form
    - Apps zur Förderung der Gedächtnisleistung, Einsatz von Spielen
    - Datenschutz
    - Rahmenbedingungen wie Verfügbarkeit (und Leistbarkeit) von technischen Equipement, Internet, Wissen, Schulung etc.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Gruppenarbeit, Diskussion, Feedback, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen ILV

    Vortragende: Kevin Schindler, BScN

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Allgemeines
    - Geschichtliche Aspekte zur Persönlichkeitsentwicklung in der Kindheit bzw. Jugendzeit
    - Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Stellung zwischen Psychiatrie, Kinder- und Jugendheilkunde, Pädagogik und Jugendwohlfahrt
    - Stellung und Kernkompetenzen der Pflegeprofession im interdisziplinären Kontext der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie

    Entwicklung von Kinder und Jugendlichen
    - Neurobiologische Hintergründe des Lernens und der Entwicklung mit besonderer Berücksichtigung der Adoleszenz

    Kommunikation und Beziehungsarbeit
    - Besonderheiten der Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung der Pflegemodelle von Hildegard Peplau und Rüdiger Bauer
    - Die Gewaltfreie Kommunikation in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Pflegeprozesses

    Pflegeprozess und pflegerische Konzepte
    - Spezielle Pflegediagnostik unter Berücksichtigung des Lebensalters und der Persönlichkeitsentwicklung
    - Pflegetherapeutische Ansätze unter Berücksichtigung des Lebensalters und der Entwicklung: Therapeutisches Milieu, Lernen am Modell, Lernen durch Feedback, Soziales Kompetenztraining, Psychoedukation, Adherencetherapie, Tagesstruktur, Spiel usw., Ansätze der mentalisierungsbasierten Pädagogik für Adoleszente (MBT-A)
    - Recoveryorientierung an Hand des Gezeitenmodells – Förderung der Autonomie in alters- und entwicklungsangepasster Form
    - Traumatisierung von Kindern und Jugendlichen (emotionale – körperliche – sexuelle Gewalt, Mobbing in der Schule, Cybermobbing), Auswirkung von Gewalt in der Erziehung, strafrechtliche und forensische Aspekte
    - Spezielle pflegerische Aspekte und Pflegeprozess bei Adoleszenten mit Essstörungen unter besonderer Berücksichtigung der Anorexia Nervosa
    - Spezielle pflegerische Aspekte und Pflegeprozess bei Kindern und Adoleszenten mit spezifischen Angst- und Zwangsstörungen, Alltagstraining auf Basis der Erkenntnisse der kognitiven Verhaltenstherapie.
    - Elternarbeit im Sinne des Kindeswohls, systemische und personenzentrierte Sichtweisen, Familienbezogene Pflegediagnosen
    - Suizidales, selbstverletzendes und sonstiges selbstschädigendes Verhalten in der Adoleszenz, Ansätze der DBT-A
    - Pflegerische Betreuung von Kindern mit ADHS, Begleitung und Coaching von Familien im Rahmen des Pflegeprozesses, die Multimodale Therapie von Kindern mit ADHS

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung/Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Vorlesung mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Fallarbeit, E-Learning

    Sprache

    Deutsch

    Kreativität und Soziotherapie ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Kreativität und Soziotherapie ILV

    Vortragende: Mag. phil. Gerlinde Zöchling

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Stellenwert und Einflussfaktoren von Beschäftigung, soziotherapeutischer Haltung, Arbeitslosigkeit und Armut
    - Motivation und menschliche Grundbedürfnisse, Transtheoretisches Modell, Resilienztraining
    - Therapie und Pflegeinterventionen (wahrnehmungs-, körperbezogen – Achtsamkeitstraining, Qi Gong….)
    - Aktivitäten im spielpädagogischen Kontext (Haltung, Planung, Aktion)
    - Recovery, Empowerment
    - Sozialkompetenztraining, Gedächtnistraining, kognitive Trainings
    - Vorbereitung von Gruppen, Gruppenphasen und gruppendynamische Prozesse, Störungen in Gruppen, Leitung von Gruppen
    - wahrnehmungs- und körperbezogene und Konzepte/Methoden

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    Sprache

    Deutsch

    3. Lernort: Affektregulierung durch Mentalisierung PR
    1 SWS
    1 ECTS

    3. Lernort: Affektregulierung durch Mentalisierung PR

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Beobachtung von Lebens- und Interaktionssituationen im Rahmen der praktischen Tätigkeit anhand eines Beobachtungsleitfadens
    Analyse der verschriftlichten Beobachtungen in Kleingruppen unter Anleitung eines* Trainers*in anhand des Konzeptes der mentalisierungsbasierten Pädagogik nach Fonagy

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Übungsteile, Beobachtungen

    Sprache

    Deutsch

    3. Lernort: Vertiefende Konzepte in der Neurologie PR
    1 SWS
    1 ECTS

    3. Lernort: Vertiefende Konzepte in der Neurologie PR

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    Bobath Konzept:
    - Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) des Bobath Konzepts
    - Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Konstanz der Berührung, Kontaktintensität der Berührung
    - Positionierung der neurologisch und/oder neurochirurgisch erkrankten Personen
    - Aktivierung und Förderung der Patienten im Rahmen der neurologischen Konzepte (Bobath, Kinästhetik, Basale Stimulation; NTD)
    - Bobath Konzept; neurophysiologische Grundlagen; Grundlagen normaler Bewegung (Voraussetzungen/Bewegungsabläufe); Muskeltonus; Schlüsselpunkte; Input setzen; Allgemeines zum Handling mit Insult Betroffenen/Handling mit mehr betroffenem Arm, Transfer
    - Anwendung, Übung und Vertiefung der pflegerischen Konzepte im Rahmen der Mobilisierung und Reaktivierung der Patienten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden,, Fertigkeitentraining, Gruppenarbeit, Arbeitsaufträge und Falllösungen, praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Kommissionelle Abschlussprüfung AP
    0 SWS
    2 ECTS

    Kommissionelle Abschlussprüfung AP

    0 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Präsentation der Eckpunkte der Abschlussarbeit
    - Prüfungsgespräch und Nachweis vertiefter Kenntnisse über ein in der Abschlussarbeit relevantes Bezugsthema
    - Querverbindungen zur Pflege von Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Krankheitsbildern
    - Querverbindungen zur Pflege von Menschen im Rahmen von Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychiatrie
    - Querverbindungen zur Pflege von alten Menschen im Rahmen von psychosozialen Notlagen und Palliativpflege

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Kommissionelle Abschlussprüfung

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 3 einschließlich Reflexion und Supervision PR
    0 SWS
    7 ECTS

    Praktikum 3 einschließlich Reflexion und Supervision PR

    0 SWS   7 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:

    - Pflege in stationären neurologischen und neurochirurgischen Bereichen wie beispielsweise neurologische Einrichtungen, Stroke-Unit, neurochirurgische Stationen incl. IMCU etc.
    - Pflege in teilstationären neurologischen Bereichen (Tageskliniken, Tageszentren)
    - Pflege im neurologischen und neurochirurgisch rehabilitativen Bereich (Rehab-Einrichtungen)
    - Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen).
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 4 einschließlich Reflexion und Supervision PR
    0 SWS
    7 ECTS

    Praktikum 4 einschließlich Reflexion und Supervision PR

    0 SWS   7 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im psychiatrischen und psychosozialen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich der stationären psychiatrischen Grundversorgung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensischer Psychiatrie und Einrichtungen für Suchtkranke Menschen sowie in stationären Langzeitbereichen (z.B. Demenzversorgungsbereiche)
    (2) Pflege im teilstationären Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung (z.B. Tageskliniken, Tageszentren)
    (3) Pflege in psychiatrischen und psychosozialen Rehabilitationsbereichen (z.B. „Burn-out“ Kliniken, Bereich für mittel- und langfristige Suchtbehandlung, Psychosomatik)
    (4) Pflege im extramuralen Bereichen der psychiatrischen Versorgung (z.B. Ambulanzen, aufsuchende Pflege, Erstversorgungszentren) und Wohngemeinschaften sowie soziotherapeutische Einrichtungen (z.B. Therapiewerkstätten) in der psychosozialen Versorgung von Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Bobath Trainings erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Beurteilung durch Praxisanleiter*innen

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Schriftliche Abschlussarbeit SE
    0 SWS
    5 ECTS

    Schriftliche Abschlussarbeit SE

    0 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    - Auseinandersetzung mit Grundlagenliteratur
    - Ausarbeitung eines Exposés
    - Erstellung einer Abschlussarbeit

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Sprache

    Deutsch

    Modulplan
    pdf, 251 KB

    Semesterdaten
    Start Wintersemester 2022/23 - Besuch nur für Vollzeitmitarbeiter*innen möglich

    1. Semester: WiSe 2022/2023: 7.9.2022 bis 29.1.2023
    2. Semester: SoSe 2023: 15.2.2023 bis 9.7.2023
    3. Semester: WiSe 2023/24: 6.9.2023 bis 28.1.2024

    Studienjahreinteilung Wintersemester Vollzeitmitarbeiter*innen (PDF 282 KB)

    Start: Sommersemester 2023 - Teilnahme auch für Teilzeitmitarbeiter*innen (mind. 30 Wochenstunden) möglich

    1. Semester: SoSe 2023: 1.3.2023 bis 13.8.2023
    2. Semester: WiSe 2023/24: 6.9.2023 bis 24.2.2024
    3. Semester: SoSe 2024: 1.3.2024 bis 5.7.2024

    Studienjahreinteilung Sommersemester auch für Teilzeitmitarbeiter*innen (PDF 290 KB)

    Unterrichtszeiten
    Die theoretischen Module sind mit 40 Wochenstunden und 8 Stunden pro Tag geplant. Neben den theoretischen Modulen werden, in den vorlesungsfreien Zeiten, die Berufspraktika absolviert. Darüber hinaus sind Sie die restliche Zeit an Ihren Stammstationen im Einsatz.

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Als Absolvent*in bringen Sie Ihre fachspezifische Expertise in unterschiedlichen, vielfältigen Settings im intra- wie extramuralen Berufsfeld ein.

    • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Kinder- und Jugendchirurgie

    • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik

    • Institutionen für Kinder- und Jugendlichenrehabilitation

    • Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Jugendliche

    • Gesundheitsförderung, präventive Tätigkeit und Beratung in allen Settings, wo Kinder und Jugendliche und deren An- und Zugehörige gepflegt, versorgt und betreut werden können

      • Behinderteneinrichtungen für Kinder und Jugendliche

      • Transitionsbegleiter*in im Übergang zu Erwachseneninstitutionen

      • Darüber hinaus im extramuralen Setting: z.B.: School Nurse, Case and Care Management, in der Humanmilchbank oder die Erstellung von Pflegegutachten bzw. Pflegegeldeinstufung für Kinder und Jugendliche, mobile Gesundheits- und Krankenpflege für Kinder und Jugendliche, Primärversorgungszentren, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für Kinder und Jugendliche wie beispielsweise die Jugendwohlfahrt

        Weiterführende Masterlehrgänge (für Bachelorabsolvent*innen)

        Master

        Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

        berufsbegleitend


        Studieren einfach gemacht

        Nurse blickt in die Kamera
        Propädeutikum

        Vorbereitung: Pflegewissenschaft

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        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
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        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

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        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
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        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
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        Intensiv-Deutschkurs
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        Start-up Service
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        Nostrifizierung
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        Barrierefrei studieren
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        queer @ FH Campus Wien
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        Studierende in eeinem Raum üben an Krankenbetten pflegerische Fertigkeiten
        5. Dezember 2022

        Mehr Raum für immer mehr Studierende

        Das Department Angewandte Pflegewissenschaft präsentierte die neuen Funktions- und Simulationsräume, Lehrsäle und Büros im neu gebauten FH-Gebäude am Verteilerkreis für die stetig wachsende Zahl an Studierenden.

        • Angewandte Pflegewissenschaft
        • FH Highlights
        • Lebensqualität
         

        Events

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        Kontakt

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Leopoldstadt (Leitung)

        Hubert Streif, MBA

        Lehrgangsleiter
        Direktor Campus Leopoldstadt
        Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
        Lassallestraße 1
        1020 Wien
        +43 1 49150-5001
        hubert.streif@gesundheitsverbund.at

        Sekretariat

        Christine Vigl 

        Sekretariat
        43 1 49150-5011
        christine.vigl@gesundheitsverbund.a

        Öffnungszeiten
        Mo bis Fr: 8:00-15.00 Uhr

         

        Koordination & Qualitätsmanagement

        Hans Peter Köllner, BSc MSc

        FH Campus Wien
        Lehrgangsleiter Gesundheits- und Krankenpflege, Praxismentoring, Public Health, Primary Health Care Nursing
        +43 1 606 68 77-4081
        hans_peter.koellner@fh-campuswien.ac.at


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