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26.04.2018

Pflegeforschung: Internationaler Kongress in St. Gallen

Schön, wenn sich interdisziplinäre Forschungsergebnisse in einem Produkt wiederfinden. DRINK SMART ist so eines und wurde mitsamt seinen umfangreichen Erhebungsmethoden - die im Vorfeld nötig waren - in St. Gallen vorgestellt.

Katharina Gugenberger und Elisabeth Haslinger-Baumann (c) Privat

"Multiperspektivität und Interdisziplinarität in Pflege - Praxis - Wissenschaft" lautete das Motto des Kongresses "Forschungswelten", der von 19.-20. April 2018  in St. Gallen stattfand. Es war der 9. internationale wissenschaftliche Kongress für Pflegeforschung.

Mithilfe von vier wissenschaftlichen Postern wurden die Erhebungsmethoden des intelligenten Trinkbechers "DRINK SMART" vorgestellt. Der smarte Becher, der aus der interdisziplinären Zusammenarbeit der Departments Technik, Gesundheitswissenschaften und Pflegewissenschaft resultiert, misst das individuelle Trinkverhalten von älteren Menschen und stellt die Ergebnisse den betreuenden Pflegepersonen zur Verfügung. Zu den Erhebungsverfahren im Vorfeld zählten Einzelinterviews, Fokusgruppeninterviews, Dokumentenanalyse, Cultural Probes und Mock Up Studies. Im Workshop "Synthese einer Methodentriangulation" zeichneten die Projektleiterin Elisabeth Haslinger-Baumann und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katharina Gugenberger aus den Ergebnissen der NutzerInnenerhebung den Prozess nach, der zum Erstellen des Anforderungsprofils für die technische Entwicklung nötig war.