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01.06.2018

Drahtlos-Technologie Zigbee: Türschloss-Hack blieb unentdeckt

Florian Eichelberger von der Cognosec GmbH ging bei den Campus Lectures IT-Security auf die Drahtlos-Technologie Zigbee ein. Wie sicher ist dieses Protokoll, das bei Anwendungen für Smart Homes eingesetzt wird, um etwa Türschlösser per App zu entriegeln?

Florian Eichelberger von Cognosec bei den Campus Lectures IT-Security zum Thema Zigbee Security

Florian Eichelberger von Cognosec bei den Campus Lectures IT-Security

Das Internet of Things (IoT) gilt als die nächste Revolution des Internets. Insbesondere die sog. Smart Home Security (IoT Security) wird einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichem Leben erlangen. So werden 2022 bereits 500 smarte Geräte pro Haushalt erwartet.

Drahtlos-Technologie Zigbee: Security vs. Usability?

Bei den Campus Lectures IT-Security ging Florian Eichelberger (Cognosec GmbH) auf die Basics von Zigbee ein, eine Funknetztechnik für drahtlose Netzwerke mit geringem Datenaufkommen. Sie kommt beispielsweise für Hausautomation, Sensornetzwerke oder Lichttechnik zum Einsatz. Obwohl bei dem Design von Zigbee Aspekte der IT-Security durchaus mit einbezogen wurden, lag der Fokus bei der Umsetzung laut Eichelberger dann auf der Usability.

Türschloss-Hack: Bedeutung von Security-Maßnahmen im IoT

2015 gelang es Forschern der Firma Cognosec, mit Hilfe des Default Netzwerk Keys und ihrer Software SecBee, ein Türschloss zu öffnen (bzw. zu schließen). Für die zuständige Sicherheits-App blieb dieser Angriff unentdeckt und somit auch für den/die UserIn. Damit zeigt sich erneut, wie wichtig die richtige Implementierung von Security-Maßnahmen bei der Entwicklung von Technologien für das IoT ist. Die Branche setzt nun alle Hoffnung in die Weiterentwicklung des Zigbee-Standards, Version 3.


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