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29.11.2017

Aktiv am Passivhaustag

„Hervorragende Dienstleistungsgebäude“ des Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreichs waren Ziel einer Exkursion von Architektur – Green Building. Die Studierende sahen sich drei nachhaltige Leuchtturmprojekte genauer an.

Studierende vor dem Haus des Lernens ©ecoplus

Anlässlich der Tage des Passivhauses fanden im Studium Architekur - Green Building im November nicht nur Gebäudebesichtigungen, sondern auch themenbezogene Exkursionen statt. Eine davon war die vom Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich veranstaltete Fachexkursion „Hervorragende Dienstleistungsgebäude“ in St. Pölten. Die Unternehmensplattform für energieeffizientes und ökologisches Bauen, Fachpartnerin von „klimaaktiv Bauen und Sanieren“, stellte das Programm zusammen. Sie schuf einen attraktiven Rahmen, um vor Ort mit den projektbeteiligten ArchitektInnen, FachplanerInnen und BauherrInnen die Gebäude ausführlich zu diskutieren.

Drei nachhaltige Gebäude, drei Konzepte

Unter dem Motto „Heute errichtete Gebäude definieren den Energiebedarf bzw. die CO2 Emissionen für Jahrzehnte!“ stehen hinter den ausgewählten Gebäuden jeweils sehr unterschiedliche Konzepte nachhaltiger Architektur.

Erstes Ziel war der neue Zubau der Bezirkshauptmannschaft und gleichzeitig Plusenergiehaus St. Pölten. Das von „Maurer&Partner“ geplante Gebäude erreichte die höchste Punkteanzahl der klimaaktiv Deklaration. Vor allem punkto Energieeffizienz hat es Vorbildcharakter.

Die zweite Besichtigung führte zu dem vom Architekturbüro „magk architektur“ geplanten „Haus des Lernens“ der GESA NÖ, dem zurzeit größten stroh-gedämmten Haus in Österreich. Das Gebäude überzeugt durch den Einsatz von nachwachsenden und somit ökologischen Rohstoffen – 90% der Baustoffe sind aus regenerierbaren Quellen.

Der letzte Stopp: ZERO1, Metro Cash & Carry, ein Nullenergie Großmarkt von „Poppe*Prehal Architekten“. Die Energieeffizienz des Großmarkts rührt daher, dass am Standort gleich viel Energie gewonnen, wie für den Betrieb des Marktes verbraucht wird. Abgesehen davon spielte auch der Wunsch nach einem besonderen Einkaufserlebnis und einem Gebäude mit Wohlfühlcharakter eine zentrale Rolle – ein wichtiges Merkmal, um Gebäude nicht nur ökologisch und ökonomisch, sondern auch sozial nachhaltig zu gestalten.

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