News vom 22.06.2022

180 kg, die perfekt schwimmen

Die Betonkanu-Teams vom Department Bauen und Gestalten paddelten mit ihrem handmade Betonkanu DonauVille bei der Deutschen Betonkanu-Regatta ins Mittelfeld und kehrten mit vielen Erfahrungen heim.

Gruppenfoto im Freien mit Betonkanu

 

In Brandenburg an der Havel drehte sich am zweiten Juni-Wochenende alles um eine ganz besondere Bootsgattung: Betonkanus. Das Team aus Studierenden von den Studiengängen Architektur – Green Building und Bauingenieurwesen – Baumanagement war als eines von 80 internationalen Teams mit am Start als es am Betzelsee hieß: Auf die Plätze-fertig-paddeln!

DonauVille: Vor der Jury und auf der Waage

Den sportlichen Wettkämpfen am Wasser ging eine Präsentation vor der Jury am Land voraus. Bei der Konstruktion des dafür angefertigten Präsentationsstands achtete das Betonkanu-Team ganz bewusst auf Nachhaltigkeit und verwendete erneut die zur Betonage hergestellte Schalung, die für die Betonkanuform und dem Betonkanu-Bau per se schon eingesetzt worden waren. Die Jury begutachtete nach den Kriterien: Herstellungsprozess, Nachhaltigkeit, Gestaltung, Innovation sowie die Einhaltung der vorgegebenen Maße. Dafür wurde gemessen und gewogen, das Resultat war auch für das Team sehr spannend: 4,06 m lang, 0,76m breit und 180 kg schwer!

Start frei für das Wettpaddeln

Insgesamt konkurrierten 80 Teams von 30 Hochschulen mit 45 Rennkanus, teils weit angereist aus Ländern wie den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, der Türkei, Ungarn und Polen, um die Plätze auf dem Siegerpodest. Im sportlichen Wettkampf traten in den Vorrunden und Finalläufen jeweils vier Frauen- und vier Männerteams gegeneinander an und mussten 200m mit einer Kehrtwende bewältigen. Das Frauenteam, bestehend aus Lara Hirnsperger und Klara Burgstaller, liefen nach 3:15:02 min über die Ziellinien. Philipp Hofbauer und Yayha Tok behaupteten sich mit einer Zeit von 3:14:57 min. Mit diesem Platz im guten Mittelfeld war das Betonkanu-Team durchaus zufrieden und waren gut auf „Kurs“ vor namhaften Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz. Die Teilnehmenden nahmen aber auch viele Learnings für die nächste Regatta in zwei Jahren mit. Denn eines ist fix unter den Teammitgliedern: Es wird wieder mitgepaddelt und auch bei der sportlichen Vorbereitung ein Schwerpunkt gelegt – so der Plan.

Dank an die Sponsor*innen und Unterstützenden

Das Betonkanuteam bedankt sich herzlich bei Rektor Heimo Sandtner und Professor Markus Vill, die die Studierenden vor Ort angefeuert haben, beim wissenschaftlichen Mitarbeiter Marc Pfleger für die tatkräftige Unterstützung vor und während der Regatta sowie bei den Sponsor*innen und allen weiteren Personen, die die Teilnahme ermöglicht haben.