Antimikrobielle Wirkung von Holz

Projektleiterin: FH-Prof.in Mag.a Christine Schnabl, MSc
Laufzeit: 25.02.2013 - laufend

Die FH Campus Wien und die FH Salzburg erzielten in einer gemeinsamen Studie mithilfe mikrobiologischer Untersuchungsmethoden erste Ergebnisse, die die antimikrobielle Wirkung von unbehandeltem Lärchenholz nachweisen. Publiziert wurden diese im renommierten "European Journal of Wood and Wood Products".

© David Mark

Gerade in hygienisch sensiblen Einsatzgebieten, etwa in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, wo besonderer Wert auf Sauberkeit, Keimfreiheit, keimhemmende Wirkung und Keimabtötung gelegt werden muss, hat Holz das Potenzial, als nachwachsender und baubiologisch wertvoller Werkstoff für den Innenausbau und Möbelbau im Vergleich zu Kunststoffen Marktanteile zu erobern. Die Studiengänge Biomedizinische Analytik (FH Campus Wien) sowie Holztechnologie und Holzbau (FH Salzburg) untersuchten, inwieweit und warum die Keimzahl zweier bestimmter Krankenhauskeime (Klebsiella pneumoniae und Methicillin resistenter Staphylococcus aureus) in Kombination mit Lärchenholz reduziert werden kann. Bisherige Studien hatten zu stark divergierenden Ergebnissen geführt.

  • Testkeime: K. pneumoniae und MRSA
  • Untersuchung von Lärchenkern-und Lärchensplintholz
  • Vergleich Holzwürfel und Holzspäne
  • Standardisierte Keimsuspension und Methoden

Partnerin

FH Salzburg

Projektleiterin

Projektteam

Studiengang

Biomedizinische Analytik

Bachelorstudium, Vollzeit

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