Biomedizinische Analytik

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Im Rahmen der Biomedizinischen Analytik werden medizinische Proben untersucht, Labormesswerte errechnet und der Zusammenhang von labordiagnostischen Ergebnissen und Krankheitsbildern hergestellt. Um verschiedene Werte und Leistungen - wie Blutparameter oder Lungenfunktion - zu messen, steht Biomedizinischen AnalyltikerInnen eine Vielfalt an Methoden und innovativen Technologien zur Auswahl. Sie wenden sie in komplexen Laboranalyseprozessen an und evaluieren sie. Neben der intensiven Arbeit im Labor haben sie mit PatientInnen Kontakt - etwa bei der Entnahme von Proben oder in der Funktionsdiagnostik. Das praxisnahe Studium verbindet Technologie-Know-how mit Qualitäts- und Prozessmanagement. Mit Histologie, Hämatologie, Mikrobiologie und Klinischer Chemie werden Sie in den Kerndisziplinen ausgebildet.

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Angelika Eidkum
Claudia Fichtinger
Michaela Fucik
Karen Sally Weindorfer
Favoritenstraße 226, D.1.18
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4100
F: +43 1 606 68 77-4109
bioanalytik@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 9.00–11.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsqualifikation
90Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2019/20

7. Jänner bis 14. April 2019

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Wesentlich ist Ihr Interesse an Naturwissenschaften und Medizin. Sie sind offen für innovative Technologien und Automatisation - das bedeutet, Sie nutzen gerne hochtechnisierte Geräte und entwickeln ein Verständnis dafür, wie Sie funktionieren. Sie können sich vorstellen, im Labor zu arbeiten und dafür Ihre manuellen Fähigkeiten einzusetzen. Sie möchten unmittelbar mit PatientInnen zu tun zu haben. Sie gehen strukturiert, analytisch und organisiert an Fragestellungen heran.

Biomedizinische Analytik – Biomedical Science

Dieses Bachelorstudium lässt dich in sämtliche Fachbereiche des Berufsbildes blicken. Denn der Großteil aller medizinischen Diagnosen benötigt Laborwerte als Grundlage. Du analysierst Blut, untersuchst Zellen auf Veränderungen oder bestimmst Bakterien.

Whatchado Elisabeth Reuberger

„Der Studiengang ist für alle geeignet, die Interesse an Naturwissenschaften, Medizin und Technik mitbringen“, meint Elisabeth Reuberger über ihr Studium Biomedizinische Analytik an der FH Campus Wien. „Mir hat besonders die Mikrobiologie, das Praktikum im Labor und die Funktionsdiagnostik gefallen, man konnte sehr viel anwenden.“

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich und die größte Ausbildungsanbieterin der Biomedizinischen Analytik. Nachdem 2006 die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die MTD-Akademien und die Akademie der Hebammen in den Hochschulsektor aufzunehmen, starteten 2007 die ersten Bachelorstudiengänge an der FH Campus Wien. Wenig später folgten die ersten Masterlehrgänge im Department Gesundheit. Heute verfügt die FH Campus Wien über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Auch mit dem Berufsverband biomed austria arbeiten wir eng zusammen - den Masterlehrgang Biomedizinische Analytik führen wir in einer Kooperation. Fachveranstaltungen wie die Jahrestagung der Biomedizinischen AnalytikerInnen finden regelmäßig in unserem Haus statt. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie auch von unserer modernen Infrastruktur, zu der L2-Labors, das sind Labors der Sicherheitsstufe 2, gehören. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Whatchado Vanessa Hammermüller

„Es war mir wichtig, im medizinischen Bereich zu arbeiten und ich wusste immer schon, dass mich die Laborarbeit sehr interessiert“, meint Vanessa Hammermüller zu ihrem Bachelorstudium Biomedizinische Analytik an der FH Campus Wien. „Man erhält eine breit gefächerte Ausbildung und wird in allen Kerndisziplinen, in denen man später auch arbeiten kann, ausgebildet. Wir haben interne Lehrende, die meistens auch an der FH forschen, und externe Lehrende, hauptsächlich Mediziner*innen.“

Whatchado Viktoria Beer

"Es ist Anwesenheitspflicht, immer und überall. Das finde ich eher nicht so cool." Als Pendlerin ist das Zeitmanagement für Viktoria Beer die größte Herausforderung im Studium Biomedizinische Analytik. Ihr Tipp daher für ein Studium an der FH Campus Wien: "Man sollte sicherlich kein Chaot sein."

Was macht das Studium besonders

  • Kerndisziplinen: Hämatologie, Histologie, Mikrobiologie, Klinische Chemie, Immunologie und Molekularbiologie
  • Branchenübergreifende Kompetenzen für modernes Qualitäts- und Prozessmanagement
  • Topausgestattete Laborplätze und umfangreiche Berufspraktika

Das Studium ist praxisnah und verbindet umfangreiches medizinisch-technisches sowie kommunikatives Know-how mit Anforderungen an modernes Qualitäts- und Prozessmanagement. An einem garantierten und nach aktuellen Erkenntnissen ausgestatteten Laborplatz sowie im Rahmen umfangreicher Berufspraktika lernen Sie die Kerndisziplinen des Studiums kennen: Hämatologie, Histologie, Mikrobiologie, Klinische Chemie, Immunologie und Molekularbiologie. In der Hämatologie steht die detaillierte Untersuchung von Blut und Knochenmark im Mittelpunkt. In der Histologie lernen Sie Gewebe und in der Zytologie Zellen kennen. In der Mikrobiologie sehen Sie, wie etwa Rachenabstriche auf Bakterien, Pilze oder Viren untersucht werden. In der Klinischen Chemie experimentieren Sie meistens mit Serum sowie anderen Körperflüssigkeiten, die Sie auf Stoffwechselprodukte, Enzyme, Vitamine oder Tumormarker analysieren. In der Immunologie suchen Sie beispielsweise nach Defekten des Immunsystems und testen auf Allergien oder andere Unverträglichkeiten.


Was Sie im Studium lernen

  • Sie eignen sich das medizinische und technologische Grundlagenwissen an, das Sie für den komplexen Laboranalyseprozess benötigen. Kenntnisse des Prozess- und Qualitätsmanagements, der Gesundheitsökonomie und der rechtlichen Rahmenbedingungen ergänzen Ihre Ausbildung.
  • Sie sammeln Erfahrungen in Laboratorien, in verschiedenen Funktionsbereichen des Gesundheitswesens und - sowohl in Routinebereichen als auch an Forschungsinstituten - der human- und veterinärmedizinischen Universität. Dort profitieren Sie von der Gelegenheit, die Theorie bei Analysemethoden und Funktionsmessungen in der Praxis umzusetzen.
  • Sie wählen einen persönlichen Schwerpunkt und vertiefen Ihre Anwendungskenntnisse der Biomedizinischen Analytik.
  • Ihren hohen Praxisbezug erwerben Sie durch begleitende Berufspraktika, die ein Drittel Ihrer Ausbildung ausmachen. Im Praktikum lernen Sie, ein wissenschaftliches Laborprojekt in allen Phasen nach inhaltlichen und formalen Kriterien zu planen und durchzuführen.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anatomie VO

Anatomie VO

Vortragende: Dr. Lukas Reissig

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundbegriffe, Richtungs- und Lagebezeichnungen, Allgemeine Definitionen, Überblick über Aufbau und Morphologie der Gewebsarten, anatomischer Aufbau von Herz-Kreislaufsystem, Atmungssystem, Verdauungssystem, Urogenitalsystem, Nervensystem, Haut und Sinnesorgane, endokrine Organe, überblicksmäßig Bewegungsapparat und Schädel. Schwerpunktmäßig und beispielhaft werden Systeme und Organe systematisch besprochen, die große Relevanz für wichtige Analyseparameter haben, ähnliche Systeme werden im Selbststudium erarbeitet.

Prüfungsmodus

LV-abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und Selbststudium

Sprache

Deutsch

2 3
ArbeitnehmerInnenschutz VO

ArbeitnehmerInnenschutz VO

Vortragende: Christine Prevedel

0.5 SWS
1 ECTS
0.5 1
Berufsprofil SE

Berufsprofil SE

Vortragende: Mag.a Susanne Bauer-Rupprecht, Mag. Birgit Luxbacher, BSc, FH-Prof.in Mag.a Christine Schnabl, MSc, MMag.a Susanne Schwarz

1 SWS
1 ECTS
1 1
Chemie VO

Chemie VO

Vortragende: Univ. Doz. Dr. Rudolf Werner Soukup

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
Einführung in die Biomedizin VO

Einführung in die Biomedizin VO

Vortragende: Bernhard Dürschmied, MSc, Sabine Enzinger, MBA, Dejan Milosavljevic, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Medizinische Terminologie. Kennenlernen wichtiger Wörter und Wortbestandteile der medizinischen Fachsprache, Erklärungen und Definitionen. Zusammenstellung eines Glossars.
Die Zelle kurz und kompakt und überblicksmäßige Aufstellung von Stoffwechselfunktionen.
Eigenschaften, Aufbau und Funktion von Zellen und Zellorganellen. Zellorganellen: Membranen, raues und glattes Endoplasmatisches Retikulum, Nukleus, Ribosomen, Mitochondrien, Golgiapparat, Lysosomen, Peroxisomen,Zytoskelett, Mikrotubuli, Aktinfilamente, Intermediärfilamente, Keimzellbildung (Mitose, Meiose).
Einführung in die Molekularbiologie. Struktur, Reproduktion von Nukleinsäuren.
Anwendungsprinzipien immunologischer, molekularer und zellbiologischer Methoden zur Bearbeitung von komplexen biomedizinischen Fragestellungen.
Die Lehrveranstaltung dient als Brücke zu Vorwissen aus vorhergehenden Ausbildungen.

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Strukturierter, medienunterstützter Vortrag, Arbeitsblätter, Lesen und Diskussion fachbezogener Texte, aktivierende Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch

1 2
Hygiene VO

Hygiene VO

Vortragende: Univ.Prof.Dr. Dipl.Ing. Mohammad Manafi

1 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

Infektionslehre:
-Grundlagen der Infektionslehre
-Das Immunsystem
-Schutzimpfungen/Impfplan-, reaktionen/Abwehrmechanismen
-Methoden des Erregernachweises
-Meldepflichtige Erkrankungen
-Infektionszeichen
Mikrobiologie und Parasitologie:
-Bakterien
-Viren
-Prionen
-Pilze
-Parasiten/Mehrzellige Parasiten
Hygiene in Gesundheitseinrichtungen und im extramuralen Bereich:
-Organisation der Krankenhaushygiene (Hygienestandards)
-Nosokomiale Infektionen
-Allgemeine Hygiene und Hygienemaßnahmen
-Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
-Händehygiene
-Hygiene in speziellen Pflegesettings
-Schutzkleidung- Isolierung
-Infektionsprävention für MitarbeiterInnen
-Infektionsschutz bei multiresistenten Keimen
-Lebensmittel- und Umwelthygiene
-Untersuchungsmaterial

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden
Kurz Filme

Sprache

Deutsch

1 1.5
Hämatologische Labordiagnostik ILV

Hämatologische Labordiagnostik ILV

Vortragende: Susanne Bauer-Mitlinger, Mag.a Christine Rieß, Martina Stöckl, Michaela Zahradnik, MSc

3 SWS
3.5 ECTS
3 3.5
Klinisch-chemische Labordiagnostik ILV

Klinisch-chemische Labordiagnostik ILV

Vortragende: Mag.a Susanne Bauer-Rupprecht, Dejan Milosavljevic, MSc, FH-Prof. DI (FH) Helge Wimmer

2.5 SWS
3.5 ECTS
2.5 3.5
Kommunikation SE

Kommunikation SE

Vortragende: Dipl. Sozialpädagogin (FH) Andrea Kadlik, DSP, MSc, Mag. Harald Pesendorfer, Mag. Laura Soroldoni

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Kommunikation und Gesprächstechniken, motivierende Gesprächsführung, Modelle der Kommunikation, Kommunikationsanalyse und ausgewählte kommunikationstheoretische Aspekte. Konfliktmanagement (Konfliktverlauf, Strategien und Lösungsansätze). Selbst- und Fremdwahrnehmung, Feedback, Phasen der Gruppenbildung. Transfer der theoretischen Inhalte und Reflektion der Lehrinhalte in angeleiteten Übungen.

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

ILV
Theoretische Inputs, Übungen, Fragebögen, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele, Analysen anhand Feedback

Sprache

Deutsch

1 1
Labor Basics ILV

Labor Basics ILV

Vortragende: Susanne Bauer-Mitlinger, Mag.a Susanne Bauer-Rupprecht, Bernhard Dürschmied, MSc, Elis Godaj, MSc, Reinhard Meixner, BSc, MA, Dejan Milosavljevic, MSc, Christine Prevedel, Mag.a Christine Rieß, FH-Prof. DI (FH) Helge Wimmer

1.5 SWS
2 ECTS
1.5 2
Mathematik 1: Stöchiometrie UE

Mathematik 1: Stöchiometrie UE

Vortragende: Mag. Dr. Reinhold Hofbauer, Univ.Ass.Prof., Ao. Univ. Prof. Dr. Martin Knöfler, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Mario Mikula, MAS, Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mikulits, Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Ernst Müllner, Maike Werning, MSc., Dr. Franz Wohlrab

1 SWS
1.5 ECTS
1 1.5
Mikroskopie ILV

Mikroskopie ILV

Vortragende: Elis Godaj, MSc, Reinhard Meixner, BSc, MA, Christine Prevedel, Christoph Schön

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
Physiologie VO

Physiologie VO

Vortragende: Mag. Ursula Föger-Samwald, Phd.

2 SWS
3.5 ECTS
2 3.5
Zellbiologie VO

Zellbiologie VO

Vortragende: Univ. Prof. Dr. Johannes Stöckl

1 SWS
1.5 ECTS
1 1.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Case Studies 1 UE 0.5 1
Histologie VO 2 3
Histologische Labordiagnostik 1 ILV 2 2.5
Histologische Morphologie ILV 1.5 2.5
Hämatologie VO 2 3
Hämatologische Morphologie ILV 1.5 2
Hämostaseologie VO 0.5 1.5
Hämostaseologische Labordiagnostik ILV 1.5 1.5
Instrumentelle Analytik VO 1 1.5
Klinisch-chemische Labordiagnostik 2 ILV 3 3.5
Klinische Chemie VO 1.5 2
Mathematik 2: Analytisches Rechnen UE 1 1.5
Medical English UE 1 1
Pathologie VO 2 3.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Berufspraktikum 1 PR 0 6
Biochemie und Pathobiochemie VO

Biochemie und Pathobiochemie VO

Vortragende: Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Ernst Müllner

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
Case Studies 2 SE

Case Studies 2 SE

Vortragende: Susanne Bauer-Mitlinger, Bernhard Dürschmied, MSc, Sabine Enzinger, MBA, Silke Jäger, MSc, Michaela Zahradnik, MSc

0.5 SWS
0.5 ECTS

Lehrinhalte

Anhand ausgewählter Fälle werden folgende Themenkreise bearbeitet:
Verknüpftes Ergründen von organspezifischen Funktionen und Ableiten der damit verbundenen laboranalytischen Parameter anhand von Fallbeispielen.
Herz-Kreislaufsystem, Gastrointestinales System, im speziellen Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Physiologische und pathophysiologische Zusammenhänge der Entstehung von Harn und anderen Körperflüssigkeiten und deren Laboranalytik (beispielhaft: Blut, Harn, Liquor, Sperma, Schweiß, Gelenksflüssigkeiten, Punktionsflüssigkeiten, Stuhl). Ausgewählte Fälle des Herz-Kreislauf-Systems (Arteriosklerose, thromboembolische Erkrankungen und hämorrhagische Diathesen, Atmung etc.) und der neurovegetativen Regulationen (Verdauungstrakt etc.), Entzündung, Formen der Entzündung, viral und bakterielle Entzündung, Beispiele aus der Tumorlehre. Erklären und Präsentieren von speziellen Körpersystemen mit deren Pathologien exemplarisch, Vernetzen mit dazugehörigen Laborparametern.

Prüfungsmodus

Gruppenpräsentation - verpflichtende Teilnahme an der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Problem based learning

0.5 0.5
Histologische Labordiagnostik 2 ILV

Histologische Labordiagnostik 2 ILV

Vortragende: Karin Gstinig, Silke Jäger, MSc, Michaela Macho, Helga Schachner

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Mikrotomie
Spezielle Färbetechniken
- Spezialfärbungen
- Imprägnationen
- Histochemie
- Immunhistochemie
- In situ Hybridisierung
Gefrierschneidetechnik
Mikroskopische Beurteilung der Schnittpräparate zur Qualitätskontrolle und Organdiagnose
Dokumentation und Interpretation der Ergebnisse
Qualitätssicherung
Präparationstechnik für die Elektronenmikroskopie

Prüfungsmodus

ILV mit immanentem Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Strukturierter, medienunterstützter Vortrag
Selbststudium
Demonstrationen
Praktische Übungen
Mikroskopische Beurteilung von histologischen Schnittpräparaten
E-Learning

Sprache

Deutsch

3 3
Immunologie VO

Immunologie VO

Vortragende: DDr. Klaus Schmetterer

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
Immunologische Labordiagnostik 1 ILV

Immunologische Labordiagnostik 1 ILV

Vortragende: Kerstin Plessl, PhD, Jasmin Tancos, MSc, Margarete Tschandl, Bakk. phil. MA

3 SWS
3 ECTS
3 3
Klin. Anwendungen der Immunologie VO

Klin. Anwendungen der Immunologie VO

Vortragende: DDr. Klaus Schmetterer

0.5 SWS
0.5 ECTS
0.5 0.5
Klin. Anwendungen der Molekularbiologie VO

Klin. Anwendungen der Molekularbiologie VO

Vortragende: Martina Auer, MSc, Kathrin Spettel, MSc, Mag. Isabella Wimmer, PhD

0.5 SWS
0.5 ECTS

Lehrinhalte

Dr. Isabella Wimmer
RNA Isolation aus Formalin-fixiertem (FFPE) Gewebe, Möglichkeiten der Qualitätskontrolle der isolierten RNA, Genexpressionsanalyse mittels Microarrays (FFPE-Gewebe), Laser-Mikrodissektion von Krankeitsherden aus FFPE-Gewebe, Anwendungen im Forschungsgebiet der Multiplen Sklerose

Themengebiet Martina Auer
Humangenetik / Tumorgenetik allgemein (z.B. Wie entsteht Krebs?), Praxis: hochauflösende Einzelzellanalyse (v.a. zirkulierende Tumorzellen; Isolierung, Amplifikation, Qualitätsüberprüfung, hochauflösende Analyse mittels Array-CGH), Plasma-DNA Analyse bei TumorpatientInnen (Isolierung, Quantifizierung, Charkterisierung mittels Next-Generation-Sequenziermethoden v.a. Illumina Plattform), Brustkrebs

Themengebiet Kathrin Spettel
Next Generation Sequencing in der molekularen Mikrobiologie
Grundlagen der NGS-Technologie
-NGS-Plattformen
-Whole Genome Sequencing
-Targeted Resequencing
-RNA-Sequencing
-Bioinformatik Basics
Praktische Anwendungsbeispiele von NGS in der Mikrobiologie
-Mikrobiom und Mykobiom Analysen
-Mutationsdetektion in Resistenzgenen
-Erregerindentifikation
-Epidemiologische und phylogenetische Fragestellungen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

0.5 0.5
Klin. und Arbeitspsychologie SE

Klin. und Arbeitspsychologie SE

Vortragende: Mag.a Susanne Ulm

0.5 SWS
0.5 ECTS
0.5 0.5
Mikrobiologie und klinische Mikrobiologie VO

Mikrobiologie und klinische Mikrobiologie VO

Vortragende: Univ.Prof.Dr. Dipl.Ing. Mohammad Manafi

2.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Allgemeine Mikrobiologie: Morphologie Aufbau von Bakterien, Virulenzfaktoren, Bakteriengenetik, Stoffwechsel von Bakterien, Diagnostik in der Mikrobiologie.
Spezielle Mikrobiologie: Staphylococci, Streptococci, Listerien, Bacillus und Clostriden, Neisserien, Campylobacter, Helicobacter, Vibrionen (Vibrio, Aeromonas, Plesiomonas), Enterobakterien (Salmonella, Shigella, Escherichia), legionella, Korynebacteria, Listerien, Nonfermenter , Haemophilus influenzae, Gardnerella vaginalis, Bordetellen, Mykobakterien, Treponemen, Borrelien, mycoplasma und ureaplasma, chlamydiae
VIROLOGIE: Eigenschaften, Aufbau und Vermehrung von Viren, Diagnose von Virusinfektionen, Herpes Viren, Varicella Zoster Virus, Epstein Barr Virus, Zytomegalie , Hepatitis, Gelbfieber, FSME, Röteln, Tollwut, Influenza, Mumps, HIV, Poliomyelitis
PARASITOLOGIE: Malaria, Toxoplasmose, Amöbiasis, Trichomonas vaginalis
Trypanosomatiden, Giardiasis
MYKOLOGIE: Allgemeine Merkmale der Pilze, Einteilung der Pilze
Labordiagnostik, Sproßpilze (Candida, Cryptococcus), Schimmelpilze (Aspergillus),

Prüfungsmodus

Schriftlich, Punkte System

Lehr- und Lernmethode

Strukturierter, medienunterstützter Vortrag.
Vorlesung mit Powerpoint-Unterstützung, Kurzfilme

2.5 3
Molekularbiologie VO

Molekularbiologie VO

Vortragende: Assoc. Prof. PD Mag. Dr. Helmut Dolznig, Ao. Univ. Prof. Dr. Martin Knöfler

2 SWS
3.5 ECTS
2 3.5
Molekularbiologische Labordiagnostik 1 ILV

Molekularbiologische Labordiagnostik 1 ILV

Vortragende: Sabine Enzinger, MBA, Helena Seper, MSc, Mag.a Dr.in Veronika Stefanik

2.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Isolierung und Konzentrationsbestimmung von DNA
Durchführung der gängigsten molekularbiologischen Analysemethoden und Troubleshooting
Qualitätssicherung, Auswertung, Dokumentation, Validierung und Interpretation der Ergebnisse

Prüfungsmodus

Permanente Leistungsfeststellung
(Praktisches Arbeiten, mündliche Wiederholung, Referat, Gruppenarbeiten)
schriftlicher Abschlusstest
Formal und inhaltlich richtige Laborprotokollführung

Lehr- und Lernmethode

Strukturierter, medienunterstützter Vortrag
Gruppenarbeiten
Referate
Selbststudium
Demonstrationen
Praktische Übungen
Führen eines Laborprotokollbuchs

2.5 2
Pharmakologie und Toxikologie VO

Pharmakologie und Toxikologie VO

Vortragende: Ao. Univ. Prof. Dr. med. Jürgen Zezula

1 SWS
1.5 ECTS
1 1.5
Seminar Berufspraktikum 1 SE

Seminar Berufspraktikum 1 SE

Vortragende: Mag.a Susanne Bauer-Rupprecht, Silke Jäger, MSc, Reinhard Meixner, BSc, MA, Dejan Milosavljevic, MSc, Martina Stöckl, FH-Prof. DI (FH) Helge Wimmer, Michaela Zahradnik, MSc

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Analyse des fachlichen, methodischen und organisatorischen Umfelds, Reflexion des persönlichen Lernfortschritts, schriftliche Dokumentation der durchgeführten Analyseverfahren und der erworbenen Kenntnisse

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

0.5 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Berufspraktikum 2 PR 0 4
Funktionelle Labordiagnostik ILV 3 3
Immunhämatologie VO 2 2
Immunhämatologische Labordiagnostik ILV 3 3
Immunologische Labordiagnostik 2 ILV 1 1.5
Kardiopulmonale Funktionsdiagnostik VO 1 1
Mathematik 3: Statistik - Einführung VO 1 1
Mikrobiologische Labordiagnostik ILV 4.5 4.5
Neurologische Funktionsdiagnostik VO 1 1
Seminar Berufspraktikum 2 SE 0.5 1
Wissenschaftliches Arbeiten ILV 1 1
Zellkultur und spez. Molbio LD ILV 2.5 2.5
Zytologie ILV 2 3
Zytologische Labordiagnostik ILV 1 1.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Berufspraktikum 3 PR 0 21.5
Betreuung Bachelorarbeit BA 0 0
Mathematik 4: Statistik - Prakt. Anw. ILV

Mathematik 4: Statistik - Prakt. Anw. ILV

Vortragende: Mag. Harald Zipko

1 SWS
1 ECTS
1 1
Professional English UE

Professional English UE

Vortragende: Dr. Mark Brownlow

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

1. Lebenslauf und professionelles E-Mail (auf Englisch)
2. Arbeiten mit Fachpublikationen (auf Englisch)
3. Visuelle Darstellung (auf Englisch): Präsentationen, Tabellen usw.

Prüfungsmodus

Erfolgreiche Teilnahme bedeutet:

1. Aktive Mitarbeit (insgesamt und bei Übungen)
2. Aufgabe (Referat)

Genauere Information in der LV.

Lehr- und Lernmethode

Vorträge, Kleingruppenarbeit, Referat

1 1
Proseminar Bachelorarbeit SE

Proseminar Bachelorarbeit SE

Vortragende: Mag.a Martina Fondi, Assoc. Prof. Dr. Peter Steinberger

2 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Wissenschaftssprache – Schreibstil, Analyse von Textbeispielen,
Forschungskonzept, Exposé, Einreichung Bachelorarbeit,
Zitieren, Literaturverzeichnis
Elektronische Literaturverwaltung mit Citavi
Plagiat, Copyright,
Abbildungen und Tabellen,
Formales und Layout
Konzeptpräsentation, Präsentationstechnik,
Formatvorlage,
Aufbau und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit

Prüfungsmodus

Beurteilung des eingereichten Konzepts 10 Punkte
- Inhalte 5 Punkte
- Sprache 3 Punkte
- Formale Krit. 2 Punkte

Konzeptpräsentation 6 Punkte
- Folien 3 Punkte
- Präsentation 3 Punkte

14 - 16 P = 1
12 - 13 P = 2
10 - 11 P = 3
9 P = 4
< 9 P = 5

Lehr- und Lernmethode

mediengestützter Vortrag
Analysen
praktische Übungen
aktive Mitarbeit der Studierenden

Sprache

Deutsch

2 6
Seminar Berufspraktikum 3 SE

Seminar Berufspraktikum 3 SE

Vortragende: Susanne Bauer-Mitlinger, Bernhard Dürschmied, MSc, Karin Gstinig, Silke Jäger, MSc, Michaela Macho, Reinhard Meixner, BSc, MA, Kerstin Plessl, PhD, Christine Prevedel, Mag.a Christine Rieß, Helena Seper, MSc

0.5 SWS
0.5 ECTS

Lehrinhalte

Analyse des fachlichen, methodischen und organisatorischen Umfelds, Reflexion der praktischen Umsetzung theoretischer Lehr- und Lerninhalte und des persönlichen Lernfortschritts, Verfassen eines Praktikumsberichts, schriftliche Dokumentation erworbener Kenntnisse nach wissenschaftlichen Kriterien, Austausch und Diskussion praxisrelevanter Themen

Prüfungsmodus

Begleitende Leistungsfeststellung (aktive Mitarbeit, schriftliche Ausarbeitung des Praktikumsberichts) - Teilnote der Modulbeurteilung "Berufspraktikum 3"

Lehr- und Lernmethode

Seminar
e-learning

Sprache

Deutsch

0.5 0.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aktuelle Entwicklungen ILV 1.5 1.5
Bachelorarbeit Empir. Arbeit BA 0 7
Berufspraktikum 4 PR 0 6.5
Betreuung Bachelorarbeit BA 0 0
Gesundheitsökonomie ILV 1 1.5
Labormanagement ILV 1 1
Mathematik 5: Statistische Beratung SE 0.5 1
Medizinethik SE 0.5 0.5
Nuklearmedizin und Stahlenschutz ILV 1 1.5
Qualitätsmanagement ILV 1 1.5
Rechtsgrundlagen VO 1 1.5
Seminar Bachelorarbeit SE 1 6
Seminar Berufspraktikum 4 SE 0.5 0.5

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, ganztags

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Biomedizinische Analytik

Wenn es um Biomedizinische Analytik geht, schwirren mir immer Filme wie 28 Days later, I am Legend und Resident Evil durch den Kopf. Da ich aber nicht bei der Umbrella Corporation, sondern bei der FH Campus Wien arbeite, dachte ich, ich könnte mir mal selbst ein Bild davon machen.

Anfangs war es nicht leicht, in die verriegelten Labortrakte der FH zu gelangen, letztendlich hab ich aber alle Sicherheitsschleusen überwunden und an zwei Übungen teilgenommen. Dabei habe ich einiges gelernt: Wie Lungengewebe aussieht, dass beim Desinfizieren das Motto "Feuer und Flamme" gilt und was an Pneumokokken verlockend ist. Die folgenden Fotos zeigen, wie mein Tag in der Studienwelt der Biomedizinischen Analytik gelaufen ist - viel Spaß dabei!

Priska und Gerit sind beide bereits im vierten Semester und zeigen mir, wie ihr Laboralltag an der FH aussieht.

Auf dem Stundenplan stehen Mikrobiologische Analyseverfahren. Bevor ich mich auf die Petrischalen stürzen kann, werde ich eingekleidet - das hat aber keine modischen Gründe, sondern soll verhindern, dass ich meine Straßenkleidung kontaminiere. Das Labor unterliegt der Sicherheitsstufe L2, das heißt, dass darin an Organismen und Viren gearbeitet wird, die Krankheiten verursachen können. Allerdings ist das Risiko für die Studierenden und Bevölkerung als gering eingestuft. Ich brauche mir demnach keine Sorgen zu machen, dass eine Epidemie ausgelöst wird und blutrünstige Zombies mein Büro stürmen. Und falls doch, kommen die nicht aus unserem Labor.

So sieht ein Laborplatz an der FH aus - ziemlich bunt und fröhlich, ich würde gerne alles anfassen und die farbigen Nährböden erinnern mich an Nimm2, ich frag mich ob das rote nach Erdbeeren riecht. Aber noch bevor ich einen Finger bewegen kann, werde ich ermahnt, ja nichts anzurühren. Schließlich liegen hier Erreger wie Pneumokokken auf dem Tisch, die schwere Infektionen hervorrufen können. Um wirklich sicherzugehen setze ich mich lieber auf meine Hände und lass mir alles von den Profis zeigen.

So züchtet man eine muntere Bakterienhorde: Man trägt so gleichmäßig wie möglich die Erreger auf Nährböden in Petrischalen auf. Die werden dann für 24 Stunden bei kuscheligen 37 Grad gebrütet.

Bevor sie aber in den Brutschrank kommen, werden noch Antibiotika aufgetragen. Das passiert mit Hilfe eines Stempels, der mit einem Drücker gleich sechs verschiedene Antibiotikablättchen in die Petrischalen befördert. Das sieht dann...

...so aus. Je nachdem wie die Erreger reagieren, kann man feststellen, welches Antibiotikum am besten zur Behandlung geeignet ist.

Priska erzählt mir, dass das Studium nicht immer stressfrei abläuft, vor allem wenn viel Lernstoff zusammenkommt. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, arbeitet sie wahnsinnig gern im Labor und genießt den Vorteil, an der FH einen fixen eigenen Laborplatz zu haben.

Im Labor muss so hygienisch wie möglich gearbeitet werden. Hitze hilft immer noch am besten, Erreger abzutöten, deshalb werden die feuerfesten Hilfswerkzeuge im Labor nach jedem Schritt kurz in eine Gasflamme gehalten.

Die Erkenntnisse aus ihrer Arbeit halten die zwei fein säuberlich fest. Genaues Arbeiten ist in der Biomedizinischen Analytik besonders wichtig, da lebenswichtige Diagnosen davon abhängen.

Weiter geht's in die Übung Immunhistochemie, wo ich auf Ömer treffe. Er erzählt mir, dass er zuerst in an der Uni Mikrobiologie studiert hat. Leider bekam er in eineinhalb Jahren keinen Laborplatz, weshalb er sich entschieden hat, an die FH zu wechseln. Das war für ihn die richtige Entscheidung, weil er jetzt endlich neben dem theoretischen Unterricht auch praktische Erfahrungen sammeln kann.

Ömer hat in seiner Objektträgerbox schon einige Proben gesammelt. Man könnte meinen, die gehört Dexter!

Ich darf einen Blick auf die Gewebeprobe einer menschlichen Lunge werfen, sieht in klein schon spannend aus...

...aber nichts dagegen, wie schön es unter dem Mikroskop aussieht! Der Blick durchs Mikroskop war der krönende Abschluss meines Besuches in der Biomedizinischen Analytik. Es war für mich besonders spannend zu sehen, wie genau und sorgfältig die Studierenden in den Labors arbeiten und dabei solchen Spaß haben. Die Theorie hinter den Übungen ist nicht einfach, aber wahnsinnig interessant. Wer gerne weiße Kittel trägt, sich für Medizin und Naturwissenschaften interessiert und labordiagnostische Verfahren erlernen möchte, ist in der Biomedizinischen Analytik genau richtig!

Interview mit Christine Schnabl, Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik

Blut analysieren, Zellen auf Veränderungen untersuchen oder Bakterien bestimmen - der Bachelorstudiengang Biomedizinische Analytik hat viele Schwerpunkte. Im Interview spricht Studiengangsleiterin Christine Schnabl über die Inhalte, das Bewerbungsverfahren, Karrierechancen und warum man in dem Beruf nie auslernt.

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"Was ist Biomedizinische Analytik?" - dazu Studiengangsleiterin Christine Schnabl in der Sendung vielgesundheit

Zum Video (ab 03:18)

Berufsaussichten

Mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf als Biomedizinische AnalytikerIn ausüben. Grundlage dafür ist das MTD-Gesetz. Demnach dürfen zahlreiche Vorbehaltstätigkeiten ausschließlich von dieser Berufsgruppe ausgeführt werden. Für Sie bedeutet das, dass Sie garantiert einen Job finden und dass Sie den Beruf EU-weit ausüben können. Zahlreiche Biomedizinische AnalytikerInnen arbeiten in der der biomedizinischen Laboratoriumsdiagnostik auf ärztliche Anordnung. Mit dem praxisnahen Studium sind Sie sofort im Job einsetzbar und optimal darauf vorbereitet, komplexe Laboranalyseprozesse auf alle Stufen zu planen und durchzuführen. In der Stufendiagnostik entscheiden Sie erst an Hand erster Testergebnisse, wie Sie weiter vorgehen. Sie sind im Rahmen lebensbegleitender Fortbildungen verpflichtet, sich laufend mit den jeweils aktuellen Technologien auseinanderzusetzen, können sie anwenden und evaluieren. Mit den Ergebnissen unterstützen Sie Diagnose, Verkaufskontrolle, Therapieüberwachung und Rehabilitation. Sie arbeiten in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens mit Materialen menschlichen Ursprungs und untersuchen vor allem Blut, Knochenmark, Harn, Stuhl, Gewebe, Fruchtwasser, Speichel und Haare. Sie verwenden verschiedenste Laborgeräte, fertigen Gewebsschnitte an, begutachten gefärbte Präparate im Mikroskop oder legen Zellkulturen an. In der Funktionsdiagnostik arbeiten Sie unmittelbar mit PatientInnen und messen mit Hilfe von EKG, Spirometrie oder EEG die Leistung und Funktionstüchtigkeit von Organen wie Herz, Lunge oder Gehirn. Immer mehr Biomedizinische AnalytikerInnen entwickeln sich an Universitäten oder auch in der Pharmaindustrie in Richtung Forschung und Entwicklung weiter. Einige entscheiden sich für die freie Praxis. Ihr laboranalytisches Wissen können Sie auch in anderen Branchen nutzen. Das Studium bietet eine gute Basis, um nach praktischen beruflichen Erfahrungen und laufender Weiterbildung Teams und Laboreinrichtungen zu leiten.

  • Krankenhäusern
  • Ambulatorien, Privatlaboratorien
  • Arztpraxen
  • Sanatorien, Rehabilitationszentren
  • Sportmedizin
  • Universitätskliniken und Universitäten
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Gesundheitsämter
  • Biopharmazeutische Industrie
  • Industrie und Handel der Labortechnologie
  • Lebensmittelindustrie
  • Veterinärmedizin
  • Umweltschutz

Weiterführender Master

Biomedizinische Analytik

Masterlehrgang, berufsbegleitend

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Aufnahme

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
    Folgende Pflichtfächer von Studienberechtigungsprüfungen für universitäre Studienrichtungen gelten - neben einem Aufsatz über ein allgemeines Thema (D) - als Zugangsvoraussetzungen.

    • Biologie und Umweltkunde
    • Englisch 2
    • Physik 1
    • Chemie 2 
    • Mathematik 1
      Die Studienberechtigungsprüfung hat eine Kombination von mindestens drei der angeführten Fächer zu beinhalten. Das Wahlfach können Sie frei wählen.

  • Einschlägige berufliche Qualifikation

    • Lehrberufsgruppen
      > Chemielabortechnik
      > Chemieverfahrenstechnik
      > Pharmazeutisch kaufmännische Assistenz
      > PhysiklaborantIn
      > DrogistIn 
    • Berufsbildende Mittlere Schulen
      > Fachschule für Chemie
      > Fachschule für Textilchemie
      > Fachschule für Chemische Betriebstechnik 
    • Sonstige Qualifikationen
      > Diplom im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege
      > Diplom im Medizinisch-technischen Fachdienst
      > Deutsche Fachhochschulreife: im Bereich Technik oder Sozialwesen

Im Studiengang Biomedizinische Analytik stehen jährlich 90 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit ca. 1:4.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie neben dem unterschriebenen Bewerbungsformular folgende Dokumente und Unterlagen in Kopie:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde
  • Jahreszeugnis der letzten Schulstufe
  • ggf. Inskriptionsbestätigung
  • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung / Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • Foto

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese - so bald wie möglich - per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen EDV-unterstützten Test und ein Bewerbungsgespräch.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das zweistufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die angewandten Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.

  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und ermittelt, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Der zeitgebundene Test besteht aus mehreren Teilen und überprüft

    • Konzentrationsfähigkeit
    • verbale Intelligenz (z.B. durch Satzergänzungen, Zuordnung von vorgegebenen Begriffen)
    • numerische Intelligenz (Rechenaufgaben im Bereich der reellen Zahlen)
    • figurale Intelligenz (Zusammensetzung einer vorgegebenen Figur) und Merkfähigkeit

    Fachliches Wissen ist nicht Teil des Tests.
    Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, an einem Aufnahmegespräch teil. Es vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.

  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem die Studiengangsleitung, die Lehrenden- und die Studierendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe.

Christine Schnabl zu Studienvorraussetzungen und Jobchancen

In der Biomedizinischen Analytik untersuchen Sie medizinische Proben, errechnen Labormesswerte und stellen den Zusammenhang von labordiagnostischen Ergebnissen und Krankheitsbildern her. Im Rahmen der BeSt 2019 erklärt die Studiengangsleiterin Christine Schnabl welche Voraussetzungen Sie für dieses Studium mitbringen müssen und welche Jobchancen sich danach für Sie ergeben.

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Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.


Sekretariat

Angelika Eidkum
Claudia Fichtinger
Michaela Fucik
Karen Sally Weindorfer
Favoritenstraße 226, D.1.18
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4100
F: +43 1 606 68 77-4109
bioanalytik@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 9.00–11.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr

Telefonische Voranmeldung empfohlen

Lehrende und Forschende


> Österreichische und internationale Küche – Come together

15.07.2019 // Unter dem Motto „Österreichische und internationale Küche – Come together“ kochten Studierende des vierten Semesters des Bachelorstudiengangs Diätologie gemeinsam mit 17 Personen des Deutsch- und Inklusionskurses „miteinander.Bildung.leben“ in der Lehrküche der FH Campus Wien. mehr

Events

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Kooperationen und Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung Publikum

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA zeigen auf Plakette
Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) halten Plakette

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette
Führungsteam Haus Laaerberg wird Plakette überreicht

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Laboratorien des niedergelassenen Bereichs, mit der Medizinischen Universität Wien und anderen europäischen Hochschulen, dem Berufsverband biomed austria und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praktika unter anderem in Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV).

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk 

 

 

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk