INUAS

2011 in Wien gegründet, steht INUAS (International Network of Universities of Applied Sciences) für lebendigen Austausch, enge Zusammenarbeit und Innovation. Regelmäßige Workshops sowie Expertise- und Netzwerk-Treffen garantieren einen steten Wissenstransfer zwischen den drei mitteleuropäischen Hochschulen FH Campus Wien, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. INUAS übernimmt für Themenschwerpunkte rund um urbane und regionale Lebensqualität gesellschaftliche Verantwortung und ist ein strategischer Partner für jene Metropolregionen.

Die Kooperation beinhaltet  unterschiedliche Programme und Projekte wie

  • Austausch in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Administration
  • gegenseitiger Erfahrungs- und Informationsaustausch, Wissenstransfer
  • Entwicklung gemeinsamer Studiengänge
  • Gemeinsame internationale Konferenzreihen

Lebensqualität in den Metropolen Wien, München und Zürich

Gemeinsam ist den drei INUAS-Hochschulen FH Campus Wien, Hochschule für angewandte Wissenschaften München und Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, in boomenden Städten mit konstant hoher Lebensqualität angesiedelt zu sein. Die Zusammenarbeit im Netzwerk zum Schwerpunktthema „Urbane und Regionale Lebensqualität“ soll zur Stärkung der Großräume München, Wien und Zürich als international bedeutende Wirtschafts- und Hochschulstandorte führen. INUAS folgt der Mission, Hochschulprojekte innovativ umzusetzen und den Diskurs zu Transformationsprozessen in wachsenden Städten voranzutreiben.

INUAS Konferenz 2021 „Urbane Transformationen: Ressourcen“ in München

3.3.2021 - 5.3.2021, Hochschule München

Das Anmeldetool für die virtuelle INUAS-Tagung im März ist ab sofort geöffnet

Zum Programm

Zur Anmeldung

Die zweite Ausgabe der INUAS-Tagungsreihe „Urbane Transformationen“ bietet den Teilnehmer*innen vom 3. bis zum 5. März 2021 ein spannendes und vielseitiges Programm zum Thema Ressourcen. Die Tagung fungiert als Podium, auf dem sich aktuelle Fragen und Perspektiven für die Entwicklung der Metropolregionen München, Wien und Zürich diskutieren lassen.

Eine Vielfalt an Beiträgen

Das Thema Ressourcen wird in vier Sektionen – MATERIAL, ZEIT, RAUM, ENERGIE – in Keynotes und Vorträgen sowie Workshops und Posterbeiträgen behandelt. Eingereicht haben diese Forschende, Absolvent*innen und Studierende unterschiedlicher Disziplinen sowie Akteur*innen und Initiativen in angewandten Arbeitsfeldern. Am ersten Abend der Tagung diskutieren die Stadtplaner*nnen der INUAS-Städte München, Wien und Zürich in einer Podiumssession das Thema „Die Zukunft unserer Städte“. Dabei werden sie auch aktuelle stadtplanerische Prozesse und lokale Herangehensweisen für die Herausforderungen der Metropolregionen vorstellen.

Aus aktuellem Anlass wird die Tagung virtuell umgesetzt

Die Konferenz, die pandemiebedingt auf März 2021 verschoben wurde, wird virtuell stattfinden. Die Referent*innen werden aber – so weit wie möglich – persönlich vor Ort sein.

INUAS Konferenz 2019: Leistbares Wohnen in wachsenden Städten

Bei der INUAS Konferenz „Wohnen unter Druck. Dynamiken zwischen Zentren und Peripherien“ diskutierten vom 4. bis 6. November Expert*innen aus mehr als 20 Ländern über sozial- und klimaverträgliches Wohnen in rapid wachsenden Städten.
Christoph Stoik, Isabel Glogar, Marc Diebäcker bei der Eröffnung der Konferenz

Loretta Lees, Professorin von der University of Leicester, School of Geography, Geology and the Environment referierte in der Keynote “Planetary Gentrification: Institutionalized Apartheid?” über Gentrifizierung und den globalen Markt.

Die Keynotespeech von Amita Bhide, Professorin am Tata Institute of Social Sciences (TISS) Mumbai, School of Habitat Studies, Center for Environmental Health, zeigte die aktuelle Wohnsituation in Indien und Visionen für die Zukunft.

Welche Instrumente leistbares Wohnen für alle ermöglichen können, konkret am Beispiel Wien, stand auch beim Abendevent in Kooperation mit der Internationalen Bauausstellung – der IBA_Wien zur Diskussion.

Sascha Roesler, Professor für Architektur in Mendrisio, sprach in seinem Vortrag über das aktuelle Thema des urbanen Klimas und wie alle davon betroffen sind.

Javier Burón Cuadrado, Wohnbaustadtrat von Barcelona, gab Einblicke zum Wohnungsmarkt in der katalanischen Hauptstadt und welche Lösungen die Politik geschaffen hat.

In der abschließenden Diskussion zur Realisierung des Rechts auf Wohnen diskutierten Javier Burón Cuadrado und Amita Bhide unter Moderation von Andrea Mann mit dem Publikum.

Die Posterbeiträge repräsentierten transdisziplinäre Auseinandersetzung über urbane Transformation und Wohnen in Global Cities anhand konkreter Projekte.

Rund 110 internationale Beiträge, Exkursionen und Posters von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zeigten, wie wichtig dabei Betrachtung aus interdisziplinären Blickwinkeln ist.

Es gibt nicht das eine Schlüsselinstrument, nur das Zusammenspiel aller Akteur*innen und mehrerer Disziplinen bei der Stadt- und Wohnbauplanung hilft auf lange Sicht gesehen, die Herausforderungen wachsender Städte zu bewältigen, so die Conclusio der Konferenz.
Loretta Lees, Marc Diebäcker, Amita Bhide, Martin Aichholzer, Christoph Stoik, Isabel Glogar

Ringvorlesung "Zukunft urbaner Lebensräume"

Die INUAS-Partnerhochschulen veranstalten gemeinsam mit externen Partner*innen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine Veranstaltungsreiche, die sich interdisziplinären Lösungsansätzen für die zukünftigen Herausforderungen in Städten annehmen wird. Lehrende der FH Campus Wien bringen als Speaker ihr Fachwissen ein.

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INUAS Research Week „Die gebaute und gelebte Stadt“

Eine Woche lang Workshops, internationale Gastvorträge und Diskussionsrunden – am Ende glänzten Teams durch interdisziplinäre Analysen von bestehenden Siedlungsgebieten in Favoriten.

Studierende aus Bauingenieurwesen, Facility Management, Architektur und Sozialer Arbeit aus Wien und Zürich nahmen an der INUAS Research Week teil. Die besten Arbeiten der interdisziplinären Studierendenteams wurden ausgezeichnet.

mehr Fotos

Wohnsiedlung am Laaer Berg, Siedlung Südost

1. Jurypreis:
Eine nur teilweise sanierte Gemeindesiedlung aus den 20-er Jahren – für die Menschen vor Ort „ihr persönliches Paradies“.
Die Jury:
Eine gelungene interdisziplinäre Sozialraumanalyse, die bauliche, aber auch demographische Kriterien wie Alter und Herkunft visualisierte. Best of: die gemeinsame Lösung, die darauf ausgerichtet ist, mehr Wohnraum sozialverträglich zu gestalten.
Die Ausgezeichneten:

Scharf, Caunaec, Habenreich, Knebel, Hartmaier, Steinhofer, Wang, Wimmer, Wutzl

Projektpräsentation

Per Albin Hansson Siedlung – West

2. Jurypreis:
Eine Siedlung mit Gärten und dörflichem Charakter aus den 50-er Jahren, unweit der Südosttangente; die Siedlung wurde 1994 saniert.
Die Jury:
Die interdisziplinäre Analyse zeigt: die Identifikation mit dem gebauten ist wesentlich für den gelebten Raum. Begehungsrouten, Freiflächen, Bauzustand, Barrierefreiheit und Lebenswelten wurden durch Begehungen, Kartographie und Fotocollagen in einen gemeinsamen Kontext gesetzt.
Die Ausgezeichneten:
Bernhofer, Kernegger, Korn, Tetik, Thaller, Thomann, Tomic, Wistawel

Projektpräsentation

Ankerbrotsiedlung

Preis der Student*innen-Jury:
Die Gebäude und Gründe rund um die Ankerbrotfabrik sind in den 70-er Jahren entstanden und aus baulicher Perspektive heute sanierungsbedürftig.
Die Jury:
Eine experimentelle Lösung und innovative Darstellung: ein Cartoon, in dem alle Disziplinen zu Wort kamen. Und das kurz und prägnant.
Die Ausgezeichneten:
Mayr, Datzberger, Geppner, Jusufi, Riedl, Roschanz, Yildirim, Rott

Projektpräsentation

Studierende präsentieren ihre Projektarbeiten vor Lehrenden und Interessierten.

Lehrende und Jurymitglieder:
Edmund Spitzenberger (Bauingenieurwesen), Andreas Bengesser (Soziale Arbeit) und Isabel Glogar (Architektur)

Lehrende und Jury-Mitglied Ana-Maria Simionovici (Architektur) stellt nach der Präsentation Fragen.

Claudia Link, Bachelorstudiengangsleiterin Bauingenieurwesen – Baumanagement überreicht den 1. Jurypreis.

Elisabeth Steiner, Masterstudiengangsleiterin Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit neben den Gewinner*innen des 2. Jurypreises

Rektorin Barbara Bittner gratuliert den Gewinner*innen des Student*innenpreises.

Lehrende und Programmverantwortliche aus den Departments Bauen und Gestalten und Soziales sowie dem International Office:

Claudia Link, Edmund Spitzenberger, Andreas Posch (Departmentleiter Technik), Ana-Maria Simionovici, Isabel Glogar, Andreas Bengesser, Katharina Kloser (International Office), Christoph Stoik, Elisabeth Steiner, Rektorin Barbara Bittner





INUAS: Beteiligte Hochschulen und Ansprechpartnerinnen

FH Campus Wien
Mag.a Katharina Kloser
Koordination Internationalisation at Home
T: +43 1 606 68 77-6153
katharina.kloser@fh-campuswien.ac.at

Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Corinna Fröhling
Koordinatorin Internationale Beziehungen
T: +49 89 1265-1141
corinna.froehling@hm.edu
www.hm.edu

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Waseem Hussain
Leiter Stabsstelle Internationales
T: +41 058 934 40 89
waseem.hussain@zhaw.ch
www.zhaw.ch