Molekulare Biotechnologie

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Dieses naturwissenschaftliche Studium bietet eine breite praxisnahe Ausbildung in der medizinischen Biotechnologie. Die Studierenden lernen mit Hilfe molekularbiologischer Techniken die Ursachen von Erkrankungen zu analysieren und Wirkstoffe und neue Impfstoffe zu entwickeln. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der molekularbiologischen und humanorientierten Biotechnologie. Als AbsolventIn werden Sie biotechnologische GeneralistIn mit unternehmerischen Kompetenzen und als wissenschaftlich/technischeR AssistentIn in Forschung und Entwicklung tätig.

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Elisabeth Hablas
Campus Vienna BioCenter
Helmut-Qualtinger-Gasse 2
1030 Wien
T: +43 1 606 68 77-3500
F: +43 1 606 68 77-3509
biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Campus Vienna BioCenter (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo bis Mi, 8.00-12.00 Uhr
Do, 9.00-12.00 und 13.00-18.00 Uhr
Fr, geschlossen

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Natural Sciences (BSc)
50Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2019/20

1. Oktober 2018 bis 22. März 2019

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Biologie, Chemie und Mathematik gehören zu Ihren Stärken. Sie interessieren sich für Naturwissenschaften, für Medizin und damit verbundene Technologien. Dazu gehört auch die Bioinformatik. Mit viel Innovationsgeist hinterfragen Sie bestehende Anwendungen. Sie möchten sie weiterentwickeln und neue Technologien entdecken. Sie möchten Ihre manuellen Fähigkeiten im Labor einsetzen, um Menschen zu helfen. Sie denken strukturiert, gehen den Sachen gerne auf den Grund und haben die Geduld, dafür viele Schritte in Kauf zu nehmen. Es ist Ihnen bewusst, dass man alleine viel und im Team alles erreichen kann. Dass Englisch die Sprache der Life Sciences ist, weckt Ihren sprachlichen Ehrgeiz.

Whatchado Carmen Sparr

Carmen findet es besonders toll, das theoretische Wissen auch gleich in den praktischen Laborübungen anwenden zu können: "Das besondere Highlight ist, wenn man fremde Gene in Zellen einbringt und dann das Ergebnis unter dem Mikroskop betrachten kann." Sie kommt aus Vorarlberg und hat vor ihrem Studium eine Lehre zur Chemielabortechnikerin absolviert: "Wir verstehen uns mit den Lehrenden sehr gut und auch mit den Studierenden. Man findet gleich Anschluss und Freunde. Das war mir vor allem besonders wichtig, da ich noch niemanden gekannt habe, als ich nach Wien gekommen bin."

Was wir Ihnen bieten

Angesiedelt am Vienna BioCenter haben Sie die Möglichkeit, hochmoderne Hörsäle und Labors für Forschung und Lehre zu nutzen. Sie haben damit Zugang zu den besten Geräten Mitteleuropas und unter anderem auch zu einem S2-Labor (der zweithöchsten Sicherheitsstufe). Wir teilen diesen wichtigen Life-Science-Standort mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und namhaften Biotech-Unternehmen und pflegen einen aktiven fachlichen Austausch. Darüber hinaus profitieren Sie in Lehre und Forschung von unserer engen Kooperation mit der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. International haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Ihnen die Chance eröffnet, an renommierten Universitäten wie dem King's College oder dem Imperial College in London, die weltweit zu den Top-10 Universitäten zählen, ein Praktikum zu absolvieren oder zu studieren. Zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung im Rahmen eines Praktikums kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Im Interview mit Klaus Zimmermann über Biosafety

Labors für Lehre und Forschung wie jene im Fachbereich Molekulare Biotechnologie werden nach Biosafetyrichtlinien geführt. Denn wer sich im Labor infiziert, weil die Sicherheitsvorkehrungen zu gering sind, gefährdet seine Mitmenschen. Ein absolutes No-Go im Labor: kurze Hosen und Jausenbrote im Kühlschrank.

Zum Interview

Interview mit Nancy Pelaez

Nancy Pelaez, Professorin für Physiologie aus Indiana, ist im Rahmen des renommierten amerikanischen Fulbright Austauschprogramms für vier Monate an der FH Campus Wien. Zur Halbzeit ihres Aufenthalts spricht sie über ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte, die Arbeit an der FH Campus Wien und ihre Ziele.

Zum Interview

© Nancy Pelaez

Was macht das Studium besonders

  • Schwerpunkt Medizinische Biotechnolgie
  • Forschung für Wirk- und Imfpstoffe sowie Stammzellen- und Gentherapien
  • am renommierten Life-Science-Standort Vienna BioCenter

Auf der Basis dieses praxisnahen Studiums lernen Sie wie neue, rekombinante Wirk- und Impfstoffe sowie Stammzellen- und Gentherapien für die Heilung von Erkrankungen wie Krebs oder Alzheimer entwickelt und eingesetzt werden. Rekombinante Proteine werden biotechnologisch hergestellt, indem Fremd-DNA in Zellen eingefügt und so von der Zelle produziert wird. Im Mittelpunkt des Studiums steht dem entsprechend die Zelle: Sie lernen die wichtigsten Signalwege und Abläufe im Detail kennen.
Ihr Hauptinteresse gilt dem Genom. Sie finden heraus, wie dieser wichtige Teil der Zelle, die gesamte genetische Information eines Organismus, funktioniert - im gesunden sowie im kranken System. Im Studium garantieren wir Ihnen einen eigenen, top-ausgestatteten Laborplatz und die Möglichkeit, sich im Rahmen der umfangreichen Berufspraktika an einem F&E-Projekt des Fachbereichs Molekulare Biotechnologie - in Forschungsfeldern wie Allergieforschung, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle - oder eines Partnerinstituts zu beteiligen.


Was Sie im Studium lernen

Das Studium verbindet umfangreiches Know-how über Naturwissenschaften und Technologien mit Qualitäts- und Prozessmanagement. Sie genießen eine intensive prozessorientierte Ausbildung. Grundkenntnisse in Wirtschaft und Recht, Praktika und Seminare runden Ihre stark anwendungsbezogene Ausbildung ab.

  • Sie setzen sich mit Allgemeiner, Analytischer und Organischer Chemie, der Biologie des Menschen, Zell- und Molekularbiologie sowie funktioneller Genomforschung auseinander. Mathematik und Bioinformatik ergänzen Ihre methodischen Fähigkeiten.
  • Sie erwerben Management-Skills in den Bereichen Qualitätsmanagement, Good Laboratory Practice (GLP) und klinischen Tests.
  • Sie eignen sich Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft und Kommunikation an.
  • Sie absolvieren umfangreiche Laborübungen in Kleingruppen und ein Berufspraktikum. Methoden wissenschaftlicher Arbeit wenden Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit an.

Ausgezeichnete Leistung

Für ihr Projekt futurus bekam ein 13-köpfiges Studierendenteam des Bachelorstudiums Molekulare Biotechnologie den PMA Junior Award 2015 verliehen.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Biologie VO

Allgemeine Biologie VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Darwinsche Evolution, Kreationismus und Intelligent Design. Kräfte und Mechanismen der Evolution, Populationsgenetik, Phylogenie und Artbildung. Physikalische, chemische Basis des Lebens und Energieversorgung. Geschichte des Lebens auf unserem Planeten und Meilensteine der Evolution: Entstehung des Lebens, Sauerstoff, Eukaryoten, sexuelle Reproduktion und multizelluläre Organismen. Aufbau von prokaryotischen und eukaryotischen Zellen und die Phylogenie des Lebens. Die Reiche des Lebens: Eubacteria, Archaea, Protisten, Pilze, Pflanzen und Tiere. Evolution des Menschen und die wissenschaftliche Methode.

Prüfungsmodus

1 Test während des Semesters, eine schriftliche Abschlussprüfung nach Abschluss der Vorlesungen

Lehr- und Lernmethode

Vorlesungen

2 3
Allgemeine Chemie VO

Allgemeine Chemie VO

Vortragende: Ao. Univ. Prof. Mag.pharm. Dr. Martin Kratzel

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Atombau: Aufbau des Atoms, Elementarteilchen, Elemente, Isotope; Radioaktiver Zerfall, Verschiebungssätze, Zerfallsreihen; Atommodelle: Rutherford-Modell, Bohr-Modell, Wellenmechanisches Modell; Periodensystem der Elemente: Perioden und Gruppen, Hauptgruppenelemente und Nebengruppenelemente, Elektronenkonfiguration der Elemente, Allgemeine Zusammenhänge des Periodensystems; Bindungen (mit besonderer Berücksichtigung der sich ergebenden räumlichen Struktur): Metallbindung, Ionenbindung, Kovalente Bindung, Koordinative Bindung; Zwischenmolekulare Bindungskräfte; Säure-Base-Begriff; Erhaltungssätze und Konsequenzen: Stöchiometrie, Energie und Enthalpie, Spontaneität chemischer Reaktionen, Redoxreaktionen; Zustandsformen der Materie und ihre Gesetzmäßigkeiten; Chemisches Gleichgewicht, Massenwirkungsgesetz.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung in der letzten Vorlesungseinheit.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung / Powerpoint-Projektion / Computersimulationen (3D-Modelle von Molekülen)

Sprache

Deutsch

2 3
Allgemeine Zellbiologie VO

Allgemeine Zellbiologie VO

Vortragende: Mag.Dr. Sabine Lampert, Dr. Janek von Byern, Ao.Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr. Michael Wirth

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Zellen als Merkmal des Lebens; allgemeine Merkmale von Zellen, Bau von prokaryontischen und eukaryontischen Zellen, Differenzialmerkmale. Unterschiede zwischen Bacteria und Archaea, zwischen pflanzlichen und tierischen Zellen. Überblick über Bau und Funktion subzellulärer Strukturen und die Teilung eukaryontischer Zellen durch Mitose.

Morphologische und funktionelle Vielfalt pro- und eukaryontischer Zellen an ausgewählten Beispielen aus allen Organismenreichen, insbesondere in Geweben von Samenpflanzen.

Überblick über Funktionsweise und Anwendung verschiedener mikroskopischer Techniken: Hellfeld-, Dunkelfeld-, Polarisations-, Phasenkontrast-, Fluoreszenz-, Elektronenmikroskopie und Flow-Cytometrie, Anleitung zum Eichen und Messen im Mikroskop.

Einführung in die Präparationstechniken für die Darstellung eukaryontischer Zellen und von DNA im Mikroskop (Präparieren, Schneiden, Einbetten, Färben). Einfache Methoden zur Darstellung prokaryontischer Zellen im Mikroskop.
Wissenschaftliche Dokumentation mikroskopischer Analysen.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung über die während der Vorlesung besprochenen Inhalte, nachzulesen im Download.Für die positive Absolvierung der Prüfung müssen mindestens 60% der maximal möglichen Punkte erreicht werden.

Lehr- und Lernmethode

VorlesungPowerPoint PräsentationenSkript als Download verfügbar

Sprache

Deutsch

1.5 2
Analytische Chemie I LAB

Analytische Chemie I LAB

Vortragende: Mag.pharm. Dr. Michaela Böhmdorfer, Mag. Dr. Birgit Hagenauer, Ao.Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Walter Jäger, Christian Mahn, Mag.pharm.Dr. Alexandra Maria Maier-Salamon, Bettina Pachmann, Mag.pharm Stefan Poschner, Konstantin Sterlini

6 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Laborordnung, Kennzeichnung von Gefahrstoffen, Arbeitsschutz, ordnungsgemäße Chemikalienentsorgung
Konzentrationsmaße (Stoffmenge, Stoffmengenkonzentration, relative Mengenmaße)
Laborinventar, Laborgrundtechniken, Verfassen von Laborprotokollen
Nomenklatur einfacher Salze
Qualitative Analyse anorganischer Ionengemische sowie anorganischer und einfacher organischer Salzverbindungen
Semiquantitative Analyse anorganischer Anionen und Kationen mittels colorimetrischer Schnelltests
Quantitative Analyse mittels volumetrischer Verfahren (Säure-Basentitration, Redoxtitration, Komplexometrie)
pH-Wert und pH-Bestimmungsmethoden, Bereitung von Pufferlösungen

Prüfungsmodus

Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Hauptsächlich erarbeitende Methoden (z.B. angeleitete Übungsaufgaben)

6 6
Analytische Chemie I VO

Analytische Chemie I VO

Vortragende: Ao.Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Walter Jäger

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In mehreren Modulen sollen die theoretischen Grundlagen der nasschemischen qualitativen und quantitativen Analyse anorganischer und organischer Proben vermittelt werden.
Die erste Einheit beginnt mit dem richtigen Einsatz und Durchführung von Vor- und Elementarproben. Danach werden Einzelnachweise von Anionen, Kationen sowie von anorganischen Salzen praxisnah besprochen wobei ein besonderes Augenmerk auf Reaktionsgleichungen und Stöchiometrie gelegt wird. Neben der Analyse von anorganischen Proben sollen erste Grundlagen der nasschemischen Analyse organischer Proben erarbeitet werden wobei neben Elementarnachweisen und dem Nachweis funktioneller Gruppen auch die Exktraktions- und Trennungstechniken anhand von praxisrelevanten ausgewählten organischen Verbindungen besprochen werden soll.

Prüfungsmodus

schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Die Erklärung der theoretischen Grundlagen erfolgt an ausgewählten Beispielen aus den Bereichen allgemeine Analytik, Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik und Arzneistoffanalytik (Overhead- und PowerPoint-Folien).

Sprache

Deutsch

1 1
Betriebswirtschaftslehre VO

Betriebswirtschaftslehre VO

Vortragende: Dipl.-Kfm. Robert Tilenius

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
-- Definition von Grundbegriffen der BWL
- Strategisches Management
-- Marktumfeld & Wettbewerbssituation
-- Unternehmerische Zielsetzungen
-- Change Management
- Marketing Management
-- Marketing Strategien
-- Operatives Marketing / Marketing Mix
- Personalmanagement
-- Personalbedarfe und Personaleinsatzplanung
-- Personalentwicklung
-- Führung
- Rechnungswesen
-- Finanzbuchführung und Bilanz
-- Internes Rechnungswesen

Prüfungsmodus

- Multiple Choice- Textaufgaben- Rechenaufgaben

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 1
Mathematik in der Biologie I ILV 3 3
Mikroskopie Labor LAB

Mikroskopie Labor LAB

Vortragende: Mag. Bernhard Brauner, Dr. Norbert Cyran, Mag.Dr. Sabine Lampert, Mag. Dr. Ingeborg Lang, Katharina Petschinger, Dr. Brigitte Schmidt, Patrik Schwarz, Dr. Janek von Byern

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Eukaryontische Zellen vital und präpariert von Protisten, Pflanzen, Tieren, Pilzen.
Prokaryontische Zellen differenzieren.
Subzelluläre Strukturen im Lichtmikroskop.
Fluorenzenz, Phasenkontrast, Flow-Cytometrie als Methoden der Zellananlyse.
Elektronenmikroskopie (TEM und SEM)
Präparation von Objekten für die Mikroskopie im wässrigen und wasserfreien Medium, Färbungen.
Dokumentation mikroskopischer Analysen.

Prüfungsmodus

Gesamtnote ergibt sich aus dem Engagement während des Praktikums, der Beurteilung der Qualität der im Praktikum anzufertigenden Protokolle.

Lehr- und Lernmethode

Praktikum mit ergänzenden Demonstrationen.

Sprache

Deutsch

1.5 3
Molekularbiologie & Genetik I VO

Molekularbiologie & Genetik I VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Eine Reise durch die Zelle: Was ist ein Gen? Was ist DNA, Hybridisierung, Methoden der Analyse der Genexpression, inkl. DNA-Chips. Dynamik der DNA (Replikation, Repair, Rekombination), Zentrales Dogma, Struktur und Funktion der RNA, Transkription, Translation, genetischer Code und den Mechanismen der differentiellen Genaktivität. Mutation. Genisolierung (Klonieren), Grundlagen der Vorwärts- und Reversgenetik, Modellorganismen, Genomforschung.
Der genetische Dschungel: Vorwärtsgenetik (Mendelsche Genetik), Meiose inkl. Fehler der Meiose, Rekombination, Genkartierung. Was ist der Phänotyp? Monofaktorielle Erbkrankheiten und multifaktorielle Krankheiten. Klinische Phänotypen. Abweichungen vom mendelschen Erbgang (Penetranz, Lokusheterogenität, Allelheterogenität, etc.).
Der Zellzyklus mit biochemischer Struktur der DNA, Chromatin, Nukleosom, DNA-Replikation, inklusive Telomer-Replikation, Methoden wie PCR und DNA-Sequenzierung, Mutationshäufigkeiten und DNA-Repair, Einzelprozesse der Mitose, Kontrollpunkte im Zellzyklus, Cytostatika, Regulation durch Proteinkinasen).
Die Inhalte sind abgestimmt auf die VO Allgemeine Biologie: Evolution, inkl. Mutation und Selektion, molekulare Evolution (rRNA-Gene), Endosymbiontentheorie, u.a.
Diese Vorlesung legt die Grundlage für eine Vorlesung gleichen Namens im 2. Semester, in dem die selben Themen vertieft werden, mit Schwerpunkt auf molekularbiologische Methoden.

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am letzten Tag der LV bzw. nach Vereinbarung mit den Studierenden. 24 Punkte, 12 Punkte für genügend.

Lehr- und Lernmethode

FrontalunterrichtCD-Lernprogramm von Hoffmann-LaRoche, Präsentation und Selbststudium (jeder Student hat eigene CD)Powerpoint-PräsentationenTafelDown-loads

2 3
Scientific Communication in English ILV

Scientific Communication in English ILV

Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der Stundenplan für dieses Semester wird in Form detaillierter Informationsblätter ausgeteilt und während der ersten Stunde besprochen.

Siehe auch unten (Ziele der Lehrveranstaltung).

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden: Spontane und vorbereitete Präsentationen, Brainstorming, Diskussionen. Angewandte Sprachübungen. Individuelle-, Paar- und Gruppen-Arbeit. (Peer) Feedback und (Selbst-)Reflektion.

Sprache

Englisch

2 2
Social Skills I: Präsentation & Auftritt ILV

Social Skills I: Präsentation & Auftritt ILV

Vortragende: Monika Frauwallner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themenschwerpunkt: Präsentation und Auftritt
• Persönliche Präsenz und Wirkung
• Zielgruppenanalyse und Zieldefinition
• Struktur und Dramaturgie
• Visualisierung und Medien-Mix

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftliche und mündliche Analyse- und Umsetzungsarbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Praktische UmsetzungsaufgabenSelbsteinschätzung durch Übungen • zur Selbst-Reflexion und individuellen Anwendung• Praxisübungen mit Feedback und Analyse

Sprache

Deutsch

1 1
Öffentliches Recht VO

Öffentliches Recht VO

Vortragende: MMag. Dr. Florian Böhm-Gratzl, Mag. Dr. Andreas Lehner

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Vorlesung bietet einen Einführung in das Öffentliche Recht. In einem ersten Teil werden der Aufbau und die Struktur des österreichischen Staates behandelt. Aufgaben, Funktionen und Zusammenwirken der wichtigsten verfassungsgesetzlich vorgesehene Organe werden beleuchtet. Im Anschluss werden wichtige Teilbereiche des besonderen Verwaltunsrechts (Gentechnikrecht, Arzneimittelrecht, Gewerberecht, Fortpflanzungsmedizinrecht und Tierschutzrecht) vermittelt.

Prüfungsmodus

Abschließender schriftlicher Test

Lehr- und Lernmethode

Hauptsächlich Vortrag

Sprache

Deutsch

2 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anorganische Chemie VO

Anorganische Chemie VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Paul Watson

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1. Die Studierende kennen die Regel des systematischen Nomenklaturs der Chemie.
2. Das Periodensystem und Periodizität.
3-6. Gruppen 1-18 des Periodensystems, Gruppenzusammenhänge, chemische Eigenschaften der Elemente, ihre Gewinnung und wichtigste Bedeutung, wichtige Verbindungen und deren Darstellung und Bedeutung.

Prüfungsmodus

Multiple-Choice Abschlußprüfung - Inhalt der Hand-outs.

Lehr- und Lernmethode

PowerPoint Präsentation, Handouts, Videofilme, Lückentexte and Einzelstudium. Eine Fernlehre Einheit.

Sprache

Deutsch

1 2
Biochemie I: Grundlagen & Bausteine des Lebens VO 1.5 2
Mathematik in der Biologie II ILV 2.5 2.5
Methoden der DNA-Analyse VO

Methoden der DNA-Analyse VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Biotechnologie
Rekombinante DNA - Klonierung
Restriktionsenzyme, Enzyme der Klonierung
Plasmide – Vektoren - Klonierungsvektoren
Ligation - Transformation
Expressionsvektoren – rekombinante Proteinexpression
Klonierungsstrategien
Bakterienstämme

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am Ende der LV

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Molekularbiologie & Genetik II VO

Molekularbiologie & Genetik II VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Erwin Heberle-Bors

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Genexpression allgemein und bei Prokaryoten: RNA-Polymerase, Promotor-Terminator, Transkription, Translation, Antibiotika.
Genexpression bei Eurkaryoten: Genome, Genomgrößen, repetitive DNA, mobile Gene. reversible Chromatinstruktur. Eukaryotische Promotoren, RNA-Prozessierung. Post-translationale Modifikation: Signalpeptide, Translation an rauhem ER, Proteinabbau.
Signaltransduktion bei Prokaryoten und Eukaryoten: Response-Regulatoren, verschiedene Rezeptoren (G-Protein-gekoppelt, Tyrosinkinase-gekoppelt, etc.), Ionenkanäle, sekundäre messenger (cAMP, cGMP, NO, etc.)
Regulation der Genexpression bei Prokaryoten: Lac-Operon, Tryp-Operon. Transformation, Transduktion, Konjugation.
Viren: lytischer und lysigener Zyklus, Grippevirus, HIV.
Prinzipien der Genklonierung: Restriktionsenzyme, Vektoren und Wirte (Expression in Prokaryoten, in Hefe, in Pflanzen, in Säugetier-Zellen).

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am letzten Tag der LV bzw. nach Vereinbarung mit den Studierenden. 24 Punkte, 12 Punkte für genügend.

Lehr- und Lernmethode

FrontalunterrichtPowerpoint-PräsentationenTafelDown-loads

Sprache

Deutsch-Englisch

2 3
Organische Chemie VO

Organische Chemie VO

Vortragende: Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut Spreitzer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

1. Atomorbitale - Hybridisierung
2. Bindungstypen (Kovalente Bindung - p-Bindung)
3. Mesomere und induktive Effekte
4. Stoffklassen (ges. und unges. KW, arom. Verbindungen, Halogenalkane, Alkohole, Phenole, Ether, Schwefelverbindungen, Aldehyde, Ketone, Car-bonsäuren und Derivate, Kohlensäure und Derivate, Amine); Trivialnomen-klatur wichtiger Alkohole, Phenole, Carbonylverb., Carbonsäuren, Amine etc.
5. Säure-/Basenstärke von organischen Verbindungen
6. Reaktionsmechanismen (nukleophile Substitutions-reaktionen am ges. C-Atom, Eliminierungen, Kohlenstoff-Heteroatom-Mehrfachbindungen, nukle-ophile Substitutionsreaktionen am unges. C-Atom, Substitutionen an aroma-tischen Systemen, Oxidationen, Reduktionen; Überführung in andere funkti-onelle Gruppen.

Prüfungsmodus

Schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Power-Point-Präsentation; Erklärungen an der Tafel

Sprache

Deutsch

2 3
Privatrecht VO

Privatrecht VO

Vortragende: Dr. and European Attorney Katherine Cohen, Mag. Dr. iur. Christian Knauder, Dr. Barbara Oberhofer, LL.M. (LSE), Univ.-Prof. Dr. Eva Palten

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die VO Privatrecht setzt sich aus den Teilen Grundzüge des Privatrechts, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Patentrecht zusammen.

Grundzüge des Privatrechts:
- In einer kurzen allgemeinen Einführung wird auf Basisfragen eingegangen
(Verhältnis zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht; Charakteristika und Teilmaterien des Privatrechts);
- Behandlung der für das Privatrecht wesentlichen rechtswissenschaftlichen Methoden wie Gesetzesauslegung und Analogie;
- Befassung mit der Rechts- und Handlungsfähigkeit, juristischen Personen sowie mit Grundzügen des Sachen- und Schadenersatzrechts;
- Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf dem Vertragsrecht, hier geht es etwa um Vertragstypen, Vertragsabschluss, Auslegung von Verträgen, Fehler bei Vertragsabschluss und -erfüllung (Dissens, Formmängel, Irrtum, Gewährleistung, Verzug), Stellvertretung/Vollmacht, Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Gesellschaftsrecht:
- In einem Allgemeinen Teil werden zunächst die grundlegenden Begriffe des Unternehmens- bzw Gesellschaftsrechts erläutert sowie die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Gesellschaftsformen herausgearbeitet;
- Darstellung der wichtigsten in Österreich zur Verfügung stehenden Gesellschaftsformen (insb AG, GmbH, OG, KG, GesbR, Stille Gesellschaft, Genossenschaften) in Grundzügen von der Gründung bis zur Beendigung;
- Die Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von wichtigen Fragen zur Gründung, zu den Organen und den Rechten bzw Pflichten der Gesellschafter, zur Regelung des Innen- und Außenverhältnisses (Geschäftsführung und Vertretung, Gewinnverteilung, Entnahmerecht etc) sowie zur Beendigung der einzelnen Gesellschaftsformen.

Arbeitsrecht:
- Fragen der Begründung und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, insbesondere der Abschlussvoraussetzungen für Arbeitsverträge;
- Abgrenzung des Arbeitsvertrages von sonstigen Vertragstypen;
- Behandlung der sich aus dem Arbeitsverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers bzw Arbeitgebers.

Prüfungsmodus

Gesamtbeurteilung der VO Privatrecht:- Schriftliche Teilklausuren nach Ende der jeweiligen LV in den Bereichen Grundzüge des Privatrechts, Gesellschafts- und Arbeitsrecht sowie Patentrecht; die Klausuren bestehen aus dem Beantworten von Lernfragen und dem Lösen kurzer Fälle nach dem Muster der Fragen bzw Fälle in den bereitgestellten Fragenkatalogen.- Die Gesamtendnote setzt sich aus den Teilergebnissen zusammen.

Lehr- und Lernmethode

Grundzüge des Privatrechts: Vorlesung mit interaktivem Charakter anhand eines Fragenkatalogs, der auch kleine Rechtsfälle aus der Praxis enthält.Gesellschafts- und Arbeitsrecht: Vorlesung mit interaktivem Charakter, wobei die Kursinhalte durch Vortrag der Lehrveranstaltungsleiter unter Miteinbeziehung praxisbezogener Fälle vermittelt werden.

Sprache

Deutsch

2 2
Quantitative Analytische Chemie LAB 3 3
Quantitative Analytische Chemie VO 1 1
Scientific Communication in English II ILV

Scientific Communication in English II ILV

Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

See our Moodle course for detailed information.

Prüfungsmodus

Permanent assessment, 100% attendance required.

Lehr- und Lernmethode

See our Moodle course for detailed information.

Sprache

Englisch

2 2
Social Skills II: Selbst-coaching & Kommunikation ILV 1 1
Statistik in der Biologie I ILV 2 2
Zellbiologie der Eukaryoten VO

Zellbiologie der Eukaryoten VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Struktur und Funktion der zellulären Organellen (Kern, Mitochondrien, endoplasmatische Retikulum, Golgi, ect.) und zellulären Strukturen (Cytoskeleton).
Aufbau, Eigenschaften und Funktion von Biomembranen.
Ionenkanal und Transporter vermittelter Transport von kleinen Molekülen durch Membranen. Proteintransport in Organellen sowie in und aus Zellen (endocytosis/secretion). Das Cytoskelett: Aufbau, regelnde Proteine und Rolle im intrazellulären Transport. Kontakt/Kommunikation zwischen Zellen über Verbindungen; das Konzept der Gewebe und der extrazellularen Matrix. Komplizierte Prozesse, die einige Eigenschaften integrieren: Ausbreitung des Aktionspotentials entlang Nervenzellen; Muskelkontraktion, Energieumwandlung in den Mitochondrien.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Powerpoint Präsentation.

Sprache

Deutsch

2 3
Zellkultur VO

Zellkultur VO

Vortragende: FH- Prof.in Mag.a Dr.in Marianne Raith

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

1) Allgemeine Grundlagen der Zell- und Gewebekultur (rechtliche Grundlagen, Sicherheitsklasse, räumliche und apparative Ausstattung, Steriltechnik, Kontaminationen und deren Vermeidung)
2) Die Zelle und ihre Umgebung (Kulturgefäße und ihre Behandlung, Wachstumsbedingungen)
3) Routinemethoden zur allgemeinen Handhabung kultivierter Zellen (Mediumwechsel, Subkultivierung, Bestimmung allgemeiner Wachstumsparameter, Einfrieren, Lagerung und Versand von Zellen)
4) Zelllinien versus Primärzellen (Gewinnung von Primärzellen, Etablierung und Charakterisierung von Zelllinien)
5) Zellen als Fabriken (Hybridomatechnik zur Herstellung monoklonaler Antikörper, Produktion von rekombinanten Proteinen, Transfektion, Massenzellkulturen)
6) Methoden in der Zellkultur
7) Stammzellen (Grundlagen)
8) Pflanzenzellkulturen

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung (100%)

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung (PowerPoint-Präsentation und kurze Lehrvideos)

Sprache

Deutsch-Englisch

1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Biochemie II: Strukturbildung, Bioerkennung & Katalyse VO 1.5 2
Bioinformatik ILV

Bioinformatik ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra Graf

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird besprochen was Bioinformatik ist und warum man heute Bioinformatik braucht. Die Studierenden werden in die Grundlagen der Programmierung eingeführt und können kleine Beispiele selbst ausprobieren.
Es werden einzelne Themengebiete aufgegriffen und die bioinformatische Anwendungen durch diskutiert, die Themengebiete umfassen:
- Warum hat sich Bioinformatik entwickelt, was ist Bioinformatik
- Human Genome Projekt und seine Konsequenzen
- Biologische Sequenzen, Sequenzvergleich und Datenbanksuche
- Mustersuche
- Sequenzstruktur und Strukturvorhersage
- High Throughput Technologien und Datenanalyse

Prüfungsmodus

Abgabe der Übungen im Moodle sowie kurze multiple choice Tests im Moodle.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Powerpoint Präsentation, Diskussion und selbständiges ausprobieren von Bioinformatik Tools und kleinen Programmen

Sprache

Deutsch-Englisch

3 3
Einführung in das Molekularbiologische Arbeiten LAB 1 1
English in Science & Career I ILV

English in Science & Career I ILV

Vortragende: FH-Prof. Dr. Paul Watson

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die lehrveranstaltung wird sich mit allen vier Fertigkeiten beschäftigen: Lesen/Schreiben/Sprechen/Hören.

Der Schwerpunkt im 3. Semester ist das gesprochene Englisch (Präsentationen (spontan und vorbereitet)).

Mundliche Präsentationen von wissenschaftlichen Themen werden ein wichtitiger Schwerpunkt sein.

Englischgrammatikwiederholung wird (wo notwendig) angeboten.

DAS AKTIVE TEILNEHMEN AM UNTERRICHT IST SEHR WICHTIG UND WIRD MITBENOTET!

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Spontane und vorbereitete Präsentationen, Brainstorming, Diskussionen, Debatten. Angewandte Sprachübungen. Individuelle -, Paar- und Gruppen-Arbeit. Die Selbstreflektion steht im Mittelpunkt.

Sprache

Englisch

2 2
Genetic Engineering LAB 3 3
Grundlagen der Mikrobiologie VO

Grundlagen der Mikrobiologie VO

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Beatrix Kuen-Krismer

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden erlernen die Grundlagen, und Einsatzgebiete der Mikrobiologie sowie grundlegende Nachweismethoden für Mikroorganismen, mit einem Fokus auf die prokaryontische Zelle.
Kapitel:
Einführung in die Mikrobiologie
Struktur und Funktion der prokaryontischen Zelle (Morphologie, Transportsysteme)
Mikrobielles Wachstum (Wachstumsfaktoren, Meßmethoden, Kultivierung von Mikroorganismen)
Wachstumskontrolle in der Umgebung und im Körper (Wirkungsweise von Anitbiotika)
Grundlagen der Virologie (a) Bacteriophagen Morphologie, Replikation, Einsatz in der Biotechnologie; b) eukaryontische Viren: Morphologie, Replikation u. ausgewählte Bsp.
Mikrobielle Evolution und Systematik
Klinische Mikrobiologie
Stoffwechsel: verschiedene Möglichkeiten d. Energiegeweinnung (Chemotrophie, Phototrophie)
Prokaryontische Diversität: Bsp. : Proteobakterien, Gram-positive
Interaktionen von Mensch und Mikrooganismen: Infektion, Pathogenität, Toxine, Virulenz
Abwehrmechanismen des Menschen: unspezifisch (Haut, Phagozytose, Komplement, Entzündung, Interferon, Fieber) und spezifisch (Lymphozyten, Antikörper)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

-

Sprache

Deutsch

1.5 2
Immunologie VO 1 2
Molekularbiologische & Biophysikalische Methoden SE 1.5 3
Physikalische Chemie VO

Physikalische Chemie VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Annette Rompel

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Hauptthemen der Vorlesung: Einführung in die Grundlagen der physikalischen Chemie, Eigenschaften der Gase, Gase, erster und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik, Enthalpie, Entropie, freie Enthalpie, spontane und nicht-spontane Prozesse, Thermochemie, Phasengleichgewichte, Phasendiagramme, Mischungen, Gleichgewichtsreaktionen, Elektrochemie, Reaktions- und Enzymkinetik, Molekulare Wechselwirkungen, Elektronenübergänge

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung, 8 theoretische Fragen und Rechenbeispiele; positiv bei 24 PunktenMaximale Punktzahl: 40

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

2 3
Qualitäts- und Prozessmanagement VO

Qualitäts- und Prozessmanagement VO

Vortragende: DI Dr. Georg Hruschka, DI Dr. Timo Kretzschmar, Dr.Techn. Roland Werner Müller, DI (FH) Franz Stark

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Diese Vorlesung bietet eine Einführung in das Wesen des Qualitätsmanagements. Dabei sollen folgende Themen und Aspekte näher vermittelt werden:
- Grundlagen des Qualitätsmanagement, Begriffe und Definitionen
- Entwicklung der strategischen Ansätze und Modelle
- Einführung in das Prozessmanagement: Aufbau- und Prozessdarstellung eines Betriebs im Sinne des Qualitätsmanagement
- ISO 9000/9001
- Anforderungen an die QS im Zusammenhang mit Arzneimittelherstellung: GLP und GMP
- Dokumentation
- Grundlagen zu Normen, Zertifizierung und Akkreditierung

Prüfungsmodus

Moodle-Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

2 2
Social Skills III: Teambuilding & Konfliktregelung ILV 1 1
Statistik in der Biologie II ILV 2 2
Virologie VO

Virologie VO

Vortragende: FH-Prof.in Univ.Doz.in Dr.in Ines Swoboda

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Virologie:
(a) Bakteriophagen: Morphologie, Replikation, Wachstum und Quantifizierung, Einsatz in der Biotechnologie - ausgewählte Bsp.
(b) Tierische Viren: Morphologie, Replikation, Pathogenese, ausgewählte Bsp.: Retroviren, Influenzaviren

Prüfungsmodus

Schriftlicher Test

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch-Englisch

0.5 1
Zellkultur Labor LAB 3 3

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Mikrobiologie VO 2 2.5
Biochemie III: Bioenergetik und Metabolismus VO 1.5 2
English in Science & Career II ILV

English in Science & Career II ILV

Vortragende: FH-Prof. Dr. Paul Watson

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die lehrveranstaltung wird sich mit allen vier Fertigkeiten beschäftigen: Lesen/Schreiben/Sprechen/Hören.

Der Schwerpunkt im 4. Semester ist das schriftliche Englisch mit dem Fokus auf "business English".

Wir werden uns auch wichtige alltägliche Aspekte des wissenschaftlichen Lebens anschauen wie z.B. die Sicherheit im Labor/am Arbeitsplatz.

Wie in den verherigen Semestern werden auch mundliche Präsentationen ein wichtitiger Schwerpunkt bilden, wobei mehr Selbstständigkeit bei der Vorbereitung erwartet wird.

Englischgrammatikwiederholung wird (wo notwendig) angeboten.

DAS AKTIVE TEILNEHMEN AM UNTERRICHT IST SEHR WICHTIG UND WIRD MITBENOTET!

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Spontane und vorbereitete Präsentationen, Brainstorming, Diskussionen, Debatten. Angewandte Sprachübungen. Individuelle-, Paar- und Gruppen-Arbeit.

Sprache

Englisch

2 2
Genexpression VO 1 2
Genomorganisation ILV

Genomorganisation ILV

Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Struktur und Eigenschaften von DNA, RNA und Proteinen werden kurz wiederholt. Danach werden folgende Themen behandelt:
Aufbau des Genoms in Pro- und Eukaryonten (auch von Viren), insbesondere des menschlichen Genoms. Das beinhaltet die Struktur der Gene (regulatorische Regionen, Start/Stop Signale, Exon/Intron Struktur), sowie des restlichen Genoms (Junk DNA, invasive Elemente, Chromosomenstruktur).
Die Effekte von Mutationen (Punktmutationen, Folgen von Deletionen und Inversionen, Mutationen auf Gen-Ebene und Chromosomen-Ebene), Reparaturmechanismen, Rekombination, der Ablauf von Meiose und Mitose, sowie die Struktur von Chromosomen und Chromatin (Nucleosomen, Kompaktierung der DNA, Telomere) und die Effekte von Chromatin/DNA Modifikationen auf die Genfunktion (Modifikationen der Histontails, DNA Methylierung, Eu- und Heterochromatin, epigenetische Mechanismen).
Techniken für die Analyse (Sequenzieren, Gen-Annotation, Sequenzvergleiche, Genomanalyse) und Anwendungen (DNA Integration, Transgene, virale Vektoren, Gentherapie, Knockout).

Prüfungsmodus

Am Beginn jeder zweiten Einheit erfolgt ein Test. Eine freiwillige Verbesserung ist möglich, dafür ist eine einmalige Wiederholung des Tests in der nächsten Einheit vorgesehen (dann zählt der 2. Antritt). Am Ende der Lehrveranstaltung werden alle Testergebnisse zusammengenommen, es gibt keine Gesamtprüfung.

Lehr- und Lernmethode

Powerpoint-Präsentationen

Sprache

Deutsch

1 2
GxP VO 4 5
Instrumentelle Analytik VO 2 3
Mikrobiologische Arbeitsmethoden LAB 2.5 2.5
Projektmanagement ILV

Projektmanagement ILV

Vortragende: Dr. Irmtraud Bernwieser, PMP

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Inhalte der Veranstaltung lassen sich wie folgt gruppieren:

Allgemeine Begriffe und Grundlagen: Definition Projekt und Projektmanagement, Unterschiede Projekt/Prozess, ab wann ist eine Aufgabe ein Projekt, Übersicht der Projektarten, Pros/Cons von Projekten, Organisationsformen und Projektphase

Projekt Initialisierung: Grundsätze der Ideenentwicklung, von der Idee zum Projektauftrag (Projektcharter), Teambildung und –entwicklung, Stakeholderanalyse, Governance

Projekt Planung: Grundlagen, Aufgabenplanung, Ablaufplanung, Terminplanung, Kosten- und Ressourcenplanung, Risikomanagement

Projektdurchführung und -kontrolle: Grundlagen der Überwachung und Steuerung (Termine, Kosten, Leistung, Risiko), Projektreporting

Projektabschluss: Ergebnisübergabe, Abschlussanalyse, Lessons Learned, Projektteamauflösung

Prüfungsmodus

Bewertung der Teamarbeiten (offenes Feedback) - 50 % Schriftliche Prüfung - 50%beitde Teile müssen positiv abgeschlossen werden - mindestens 60%

Lehr- und Lernmethode

Die Methodik stützt sich auf Vortrag kombiniert mit Gruppenarbeiten. Es werden vier Teams gebildet, die während eines Semesters gemeinsam die Lösungen für gestellte Aufgaben erarbeiten sollen. Pro Team werden Fallstudien aus der Industrie, eigene Beispiele der Studenten (selbstgewähltes, durchgehendes Projekt) oder vorgegebene Teilaufgaben erarbeitet und präsentiert. Feedback/Diskussion/Bewertung der Resultate der einzelnen Teams werden in einem offenen Prozess geführt, und bilden einen wesentlichen Bestandteil der Lernmethodik (Reflexion als natürlicher Bestandteil der Aufgabenstellungen).Resultate der Übungsbeispiele werden von den Studenten dokumentiert und dem Vortragenden zur Bewertung zur Verfügung gestellt. Feedback von den Studenten für den Vortragenden soll einen Fokus des Lehrinhaltes resp. der Beispiele ermöglichen.Pre-readings, Vorlesungs- und Übungsmaterial wird am FH Server zur Verfügung gestellt.

Sprache

Deutsch

2 2
Protein- & Enzym-Biochemie LAB 3 3
Proteinexpression & -Reinigung LAB 3 3
Social Skills IV: Moderation & Problemlösung ILV 1 1

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bachelorarbeit & Wissenschaftliches Arbeiten SE 0 5
Berufspraktikum PR

Berufspraktikum PR

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

0 SWS
25 ECTS

Lehrinhalte

Das Berufspraktikum dient den Studierenden als Einstieg in das selbständige Arbeiten. Die Aufgaben beginnen mit der Suche einer geeigneten Praktikumsstelle und einer Berufspraktikumsbetreuerin/eines Berufspraktikumsbetreuers. Die Studierenden lernen unter Betreuung einer facheinschlägigen Person die Berufspraxis eines Biotechnologieunternehmens/Forschungsinstitutes kennen, und/oder eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten. Im Berufspraktikum werden die im Studium erworbenen Fach, - Methoden– und Sozialkompetenzen im angestrebten beruflichen Tätigkeitsfeld umgesetzt und praktisch gefestigt.
Ein weiterer wichtiger Lehrinhalt ist die selbständige Verfassung der Praktikums Ergebnisse in Form eines Berufspraktikumsberichts sowie die Dokumentation der wissenschaftlicher Ergebnisse.

Prüfungsmodus

Gutachten der/des PraktikumsbetreuerIn

Lehr- und Lernmethode

Praktikum

Sprache

Deutsch-Englisch

0 25

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Genomforschung VO 2 3
Bachelorprüfung BP 0 2
Berufspraktikumsreflexion SE 2 2
Entwicklungsbiologie VO 2 3
Ethik ILV 1 1
Histologie VO 2 3
Humanphysiologie VO

Humanphysiologie VO

Vortragende: Dr.phil. Dr. med.univ. Karl-Heinz Huemer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Homoiostase und Membranpotenzial (Kompartments, Transportmechanismen, Ruhemembranpotential, Aktionspotential, Fortleitung)Herz (Aufbau des Herzes, Reizleitungssystem, Schrittmacher, EKG, Ablauf einer normalen Herzaktion, Koronardurchblutung)
Atmung (Lungenvolumina, Atemzyklus, Atemeinschränkung, Compliance, Surfactant, O2 bzw CO2-Transport Muskulatur (elektromechanische Koppelung, Kontraktion, quergestreifter, glatter und Herz-Muskulatur, Leistungsdiagramm)Kreislauf (Körper- & Lungen-Kreislauf, fetaler Kreislauf, Druckverhältnisse, Sauerstoff-Sättigung, Sauerstoffbedarf wichtiger Organe, lokale Durchblutungsregulation)
Blut (Transport von Nähr- und Abfallstoffen, Speicherung, Gerinnung, Plasmaproteine)
Abwehr (zelluläre & humorale Mechanismen, AB0-Blutgruppensystem, Complement-System, Ablauf einer Entzündung)
Niere (Struktur eines Nephrons, glomeruläre Filtration, Sekretion, Rückresorption, Regulation des Blutvolumens & der Elektrolytzusammensetzung, Renin-Angiotensin-Aldosteron-System)
Stoffwechsel/Verdauung (Abschnitte des Gastrointestinaltraktes und deren Funktionen, Verdauung/Resorption von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten, Aufgaben der Leber)
Sinnesorgane (allgemeine Sinnesphysiologie, Tastsinn, Tiefensensibilität, Photorezeptoren
Gleichgewichtsorgan, Ohr, Geruchssinn, Geschmackssinn, Schmerzwahrnehmung)
Nervensystem (vegetatives Nervensystem, Transmittersysteme, Motorik, kognitive Funktionen)
Endokrinologie (wichtigste Hormonrezeptor-Mechanismen, Hormone der Hypophyse, Regulation des Blutzuckerspiegels, Catecholamine, Glukokortikoide, Schilddrüsenhormon, Sexualhormone

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch-Englisch

2 3
Intercultural Competence ILV 1 1
Klinische Aspekte der Immunologie VO

Klinische Aspekte der Immunologie VO

Vortragende: Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gernot Schabbauer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

KLINISCHE ASPEKTE DER IMMUNOLOGIE
AKUT ENTZÜNDLICHE ERKRANKUNGEN
Das Immunsystem evolvierte zum Schutz vor pathogenen Organismen wie Viren, Bakterien und anderen Parasiten. Die angeborene wie auch die erworbene Immunität erfüllen ihren Zweck im Verbund.
In diesem Kapitel widmen wir uns der molekularen Basis und der klinischen Relevanz vom fehlgeleiteten Immunsystem im Rahmen von z.B. Infektionskrankheiten.

Eine der zentralen Leistungen des Immunsystems ist die Unterscheidung von „Selbst“ und „Fremd“.
AUTOIMMUNITÄT UND IMMUNDEFIZIENZ
Werden körpereigene Strukturen nicht als „Selbst“ erkannt, droht als Folge der mangelnden Toleranz die Enstehung von Autoimmun-erkrankungen. Bei unzureichender Erkennung von „Fremd“ bzw. der Unfähigkeit des Immunsystems darauf adäquat zu reagieren, kann sich der Organismus unzureichend gegen Eindringlinge schützen, und z.T. schwere, lebensbedrohliche Infektionen können die Folge sein.
In diesem Kapitel werden die wichtigsten und häufigsten Autoimmunerkrankungen (klinische Präsentation, Diagnostik, Pathogenesemodelle), sowie die wichtigsten angeborenen und erworbenen Immundefekte vorgestellt. Als Abschluss soll kurz auf die klinisch relevante Koinzidenz von Immundefizienz und Autoimmunphänomenen hingewiesen werden.

ALLERGIE
Manche körperfremde Strukturen werden vom Immunsystem als potentiell gefährlich klassifiziert. In diesem Fall kommt es zu einer unregulierten Immunantwort, die auf speziellen Mechanismen basiert.
In diesem Kapitel sprechen wir über die Symptomatik, die klinische Präsentation und verschieden Ausformungen von Allergien. Außerdem beleuchten wir die molekularen Hintergründe von allergischen Reaktionen.

Prüfungsmodus

Single-choice FragenÜbersichtsfragen

Lehr- und Lernmethode

VO mitPowerpoint, Flipchart, Tafel

Sprache

Deutsch

1 2
Marketing & Product Lifecycle Management ILV 2 2
Modellorganismen VO 1 2
Organische Chemie LAB 3 3
Tissue Engineering VO

Tissue Engineering VO

Vortragende: Mag. Dr. Daniel Spazierer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Natürliche Regenerationsfähigkeit von Gewebe; Anwendung von Implantaten und Organtransplantaten; biokompatible Polymere - natürlich, synthetische und abbaubare; Eigenschaften und Funktionen von Stammzellen; Herstellung von Trägermaterialien für Wirkstoffe, Proteine und Zellen; Verabreichung von Wirkstoffen, Proteinen und Zellen; Tissue Engineering von verschiedenen Geweben: Haut, Knorpel, Knochen, Blutgefäße, Herzmuskel und Herzklappen, Nerven und Speicheldrüsen. Ethische Prinzipien bei Organtransplantaten und Stammzellen, Zulassung von Medizinprodukten

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung. Erster Termin laut Terminkalender, Wiederholungstermin nach Übereinkunft mit den Studierenden

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Powerpointpräsentation, Ansichtsexemplare von Biomaterialien

Sprache

Deutsch

2 3

Semesterdaten
Wintersemester: 10. September 2018 bis 1. Februar 2019
Sommersemester: 18. Februar 2019 bis 12. Juli 2019

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr ganztägig; berufsbezogene Fächer teilweise am Sa

Unterrichtssprache
Deutsch

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Berufsaussichten

Sie werden als biotechnologische GeneralistIn für einen Wachstumsmarkt ausgebildet. Die Biotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhundert, die international, aber auch national boomt. Gerade in Wien hat sich ein dynamischer Life Science Cluster entwickelt. Im Beruf profitieren Sie vom ausgezeichneten fachlichen Ruf Ihrer Ausbildungsinstitution und von den praktischen Fertigkeiten und Social Skills, die Sie sich zusätzlich im Studium angeeignet haben. Die Nachfrage nach hochqualifizierten PraktikerInnen mit wissenschaftlichem Background, die sofort wertschöpfend einsetzbar sind, ist groß. Neben hervorragenden Karrierechancen erwartet Sie ein breites Spektrum an möglichen Tätigkeiten. Unmittelbar nach dem Studium können Sie als wissenschaftlich-technischeR AssistentIn vor allem in Forschungsabteilungen und -labors von global agierenden Pharmaunternehmen, an Universitäten oder Kliniken arbeiten. Mit Ihrem umfangreichen Know-how über Good Laboratory Practice (GLP) sind Sie eine ideale KandidatIn, um Verantwortung im Projektmanagement und in der Qualitätssicherung bei der Herstellung von Medikamenten zu übernehmen.

  • Biopharmazeutische Industrie
  • Industrielle Biotechnologie
  • Lebensmittelindustrie
  • Umwelttechnologie
  • Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Behörden

Weiterführender Master

Molecular Biotechnology

Masterstudium, Vollzeit

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Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule
    • Berufsreifeprüfung
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis

Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. In Einzelfällen kann auch die Studiengangsleitung das Zeugnis anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung

Folgende Pflichtfächer von Studienberechtigungsprüfungen für universitäre Studienrichtungen gelten - neben einem Aufsatz über ein allgemeines Thema (D) gemäß StudBerG - als Zugangsvoraussetzung für diesen Studiengang:
> Biologie Stufe 1
> Chemie Stufe 2
> Mathematik Stufe 2 bzw. Physik Stufe 1

Studienberechtigungsprüfungen für eine der folgenden universitären Studienrichtungen werden als Zugangsvoraussetzung anerkannt. Dabei orientieren wir uns an den durch die Universität Wien definierten Fachrichtungen und Studienberechtigungsprüfungen:
> Naturwissenschaften: Biologie
> Chemie
> Ernährungswissenschaften
> Pharmazie
> UF Biologie und Umweltkunde

  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

Die berufliche Qualifikation haben Sie in der Lehrberufsgruppe "ChemielaborantIn und BiologielaborantIn" (gilt für Deutschland und Schweiz).

Bewerbung

Im Studiengang Molekulare Biotechnologie stehen jährlich 50 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu BewerberInnen beträgt derzeit etwa 1:4.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Meldezettel
  • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung (SBP)/ Nachweis der beruflichen Qualifikation (im Falle der ausstehenden Reifeprüfung bzw. SBP: Zeugnis der 7. Klasse bzw. SBP-Teilzeugnisse)
  • ggf. Bescheinigung des geleisteten Präsenz-, Zivildienstes
  • bei StudienwechslerInnen: Zeugnisse über abgelegte Prüfungen

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Online-Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Bitte beachten Sie, dass Sie erst nach postalischem Einlagen Ihrer vollständigen Bewerbungsdokumente beim Studiengang zum Eignungstest des Aufnahmeverfahrens eingeladen werden. Sollten am Ende der Bewerbungsfrist noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), werden Sie nicht zum Auswahlverfahren eingeladen.

Nostrifizierung und Studienzeitverkürzung

Sie verfügen über Qualifikationen, die über die Zugangsvoraussetzungen hinausgehen, interessieren sich für einen Einstieg in ein höheres Semester oder haben einen ausländischen Studienabschlusses?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung und Studienzeitverkürzung

AbsolventInnen der HTL für Chemie/Rosensteingasse sowie der Privat-HTL für Lebensmitteltechnologie können mittels Zugangsprüfungen direkt in das 3. Semester einsteigen. Nähere Infos dazu erhalten Sie im Sekretariat:

biotechnologie@fh-campuswien.ac.at
+43 1 606 68 77-3500

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    In einem Multiple Choice Test wird das grundlegende (molekular-) biologische, mathematische, und chemische Basiswissen ermittelt und die Fähigkeit zu logischem Denken getestet. Wenn Sie den schriftlichen Aufnahmetest am Hauptstandort der FH Campus Wien erfolgreich bestanden haben, werden Sie zum zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens am Campus Vienna BioCenter eingeladen. Das sind im Durchschnitt 120 Personen.

    In der zweiten Phase des Aufnahmeverfahrens nehmen Sie an einem Bewerbungsgespräch teil, das einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung vermittelt. Im Fokus stehen Motivation, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit, Berufsverständnis etc. Das Bewerbungsgespräch wird mittels Punktevergabe bewertet.

  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der BewerberInnen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der BewerberInnen erfolgt nach der Gewichtung der Ergebnisse des

    • Aufnahmetests (60%) und des
    • Aufnahmegesprächs (40%)

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt Studienplätze anhand der Rankingreihe. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Elisabeth Hablas
Campus Vienna BioCenter
Helmut-Qualtinger-Gasse 2
1030 Wien
T: +43 1 606 68 77-3500
F: +43 1 606 68 77-3509
biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Campus Vienna BioCenter (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo bis Mi, 8.00-12.00 Uhr
Do, 9.00-12.00 und 13.00-18.00 Uhr
Fr, geschlossen

Informationen zur Bewerbung
Mag.a Janina Agis-Blei
T: +43 1 606 68 77-3505
janina.agis-blei@fh-campuswien.ac.at

Lehrende und Forschende


Projekte



> Nachhaltigkeit und Verpackung: Nachwuchs für die Branche!

Siegerfoto Wettbewerb "Verpackung macht Zukunft"

09.04.2018 // Beim zweiten Perspektiventag „Nachhaltigkeit und Verpackung“ hatten BesucherInnen die Gelegenheit, mit UnternehmensvertreterInnen aus der Branche ins Gespräch zu kommen. Heuer erstmalig war die Auszeichnung von sechs der über 40 eingereichten Ideen von SchülerInnen, die am Wettbewerb „Verpackung macht Zukunft!“ teilgenommen hatten. mehr

Termine

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> Open House

23.11.2018, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit zahlreichen Biotech-Unternehmen, Universitäten wie der Universität Wien und Forschungsinstituten zusammen und haben ein starkes internationales Netzwerk. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Praktika, ein Auslandssemester Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder Ihre Jobsuche. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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