Akademischer Lehrgang

Kinder- und Jugendlichenpflege

berufsbegleitend

 
 

Kinder- und Jugendlichenpflege

Kinder und Jugendliche sind eine besonders vulnerable Personengruppe mit einem erhöhten Schutzbedürfnis und speziellen pflegerischen Ansprüchen. Neben der Rücksichtnahme auf diese Anforderungen im Umgang mit jungen Menschen, ist das Schaffen einer tragfähigen Basis in der pflegerischen Arbeit mit Familien ein wesentlicher Baustein. Dem Akademischen Lehrgang liegt deshalb das Pflegeverständnis der familienorientierten Pflege zugrunde. Pflegepersonen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die im Spezialbereich Kinder und Jugendliche tätig sind oder dies anstreben, müssen eine Spezialisierung gemäß GuKG §17 absolvieren. Darüber hinaus bietet der Lehrgang die Möglichkeit der Erweiterung und Untermauerung pflegewissenschaftlicher Kenntnisse.

Lehrgang in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund

Department
Angewandte Pflegewissenschaft
Thema
Lebensqualität

Highlights

  • Teilnahme von Teilzeitmitarbeiter*innen mit 30 Wochenstunden möglich, bei allen Lehrgängen die im Sommersemester (SoSe) starten

  • Systemische Ausrichtung auf familienorientierte Betrachtungsweise

  • Berufsbegleitende Studienform

  • Sie haben die Möglichkeit zwischen zwei Wahllehrveranstaltungen zu wählen: Wahl-LV 1 integrierte Gesundheitsversorgung oder Wahl-LV 2: Das erkrankte Kind im Setting ICU oder IMCU

     

    Facts

    Abschluss

    Akademische*r Experte*in Kinder- und Jugendlichenpflege

    Studiendauer
    3 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Studienbeitrag

    Für Studierende fallen neben dem ÖH-Beitrag/Semester keine weiteren Kosten an1

    ECTS
    75 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung WiSe 2023/24

    1. März bis 28. April 2023

    Studienplätze

    20

    Studienstandort

    Campus Floridotower

    1 Eine Bestätigung der Kostenübernahme durch eine*n Arbeitgeber*in ist voraussetzend für die Teilnahme.

    Vor dem Studium

    Sie haben Interesse in ein spezielles Berufsfeld einzutauchen und wollen Ihre Pflegeexpertise mit wissenschaftlichen Kompetenzen im Spezialbereich Kinder- und Jugendlichenpflege mit dem besonderen Fokus der Familienorientierten Pflege vertiefen. Sie möchten im Rahmen des Pflegeprozesses Ihre Rolle im interdisziplinären Team schärfen und Expert*in für alters- und entwicklungsbedingte Bedürfnisse in unterschiedlichen Settings werden. Ihre große Aufmerksamkeit gilt dem Wohlbefinden der Patient*innen und Sie sehen nonverbale Kommunikation als essenzielle Basis für Ihre Patient*innenunterstützung nach dem Motto: Rechtzeitig wissen, wo der Schuh drückt, ohne dass Patient*innen Bedürfnisse in Worte fassen können. Dabei berücksichtigen Sie auch die Beziehung zu An- und Zugehörigen und helfen Familien dabei, gesundheitsbezogene Entscheidungsprozesse selbstbestimmt zu beeinflussen.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    360° Praxis

    Sie lernen von Beginn an in Realsituationen: Bei unseren Kooperationspartner*innen oder in unseren top ausgestatteten Funktionsräumen.

    Angewandte Pflegeforschung

    In interdisziplinären Forschungsprojekten sammeln Sie Erfahrungen und lernen von anderen.

    Studium mit Zukunft

    Setzen Sie Ihre Basisausbildung mit einzigartigen Weiterbildungsangeboten für neue Berufsfelder fort.

    Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen. Die nächsten Termine sind im Juni 2022.

    Zum Propädeutikum

    • Berufsberechtigung für den Gehobenen Dienst
    • Matura ODER Maturaäquivalent ODER Zusatzprüfungen (Deutsch B2 und Englisch B1) – als Äquivalenz für die Zusatzprüfung in Deutsch kann die Fachbereichsarbeit aus der Diplomausbildung herangezogen werden. In diesem Fall, muss sie der Lehrgangsleitung vorgelegt werden.
    • Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang ist die Kostenübernahme der vorgesetzten Dienststelle

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

    Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Geburtsurkunde
    • Staatsbürgerschaftsnachweis
    • ggf. Heiratsurkunde
    • Kopie des Berufsausweises
    • Diplom- oder Bachelorurkunde und Detailzeugnisse
    • Maturazeugnis oder Maturaäquivalent oder Nachweis über erfolgreichen Abschluss der Zusatzprüfungen Englisch B1 und Deutsch. (gegebenenfalls hochladen der Fachbereichsarbeit)
    • Lebenslauf
    • Motivationsschreiben
    • Vidierung der Kostenübernahme der Pflegedirektion

    Bitte beachten Sie:
    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, sobald alle verlangten Dokumente und Unterlagen bei uns eingelangt sind.

    Das Aufnahmeverfahren beinhaltet, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, ein Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Berufsmotive, Zielvorstellung und Persönlichkeit erfahren wollen.


    Im Studium

    Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH für Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Österreich. Sie lernen von den Besten: Alle Lehrenden verfügen dank langjähriger Erfahrung in berufsfeld-relevanten Strukturen über ausgewiesene Expertise und Anerkennung im speziellen Berufsfeld der Kinder- und Jugendlichenpflege. Ebenso zeichnen sie sich zu einem hohen Ausmaß durch formelle wissenschaftliche und pflegepädagogische Qualifikationen aus.

    Absolvent*innen trainieren ihre speziellen Fertigkeiten im Bereich des Kinästhetik-Infant-Handling sowie der Basalen Stimulation® in der Pflege mit dem Fokus auf das Kind und den Jugendlichen.

    Auch die Anrechnung auf Weiterbildung IMC Kinder- und Jugendlichenpflege ist möglich.

    Der Lehrgang ist so konzipiert, dass Sie neben dem Studium auch Ihrer beruflichen Tätigkeit nachkommen können. Das ermöglicht Ihnen, gelerntes unmittelbar in Ihr Praxisfeld zu transferieren.

    Der Lehrgang verknüpft die Bereiche familienorientierter Pflege mit Kenntnissen aus Wissenschaft und Forschung mit speziellem Fokus auf die Patient*innengruppe Kinder und Jugendliche.

    • Sie lernen eine systemische Sichtweise auf Kinder und Jugendliche und deren Bezugssystem einzunehmen sowie Familienprozesse systematisch und zielgerichtet zu begleiten bzw. diese zu unterstützen.
    • Sie erweitern Ihre Kenntnisse zum Pflegeprozess für körperlich und psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, Frühgeborene, schwererkrankte und sterbende Kinder und Jugendliche sowie für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, setzen diese um und reflektieren diesen unter Rückbeziehung auf pflegewissenschaftliche Erkenntnisse kritisch.
    • Sie erweitern Ihre pflegewissenschaftlichen Kenntnisse im Berufsfeld der Kinder- und Jugendlichenpflege und untermauern damit Ihre Fachexpertise.
    • Sie lernen Ihre Rolle im inter- und multiprofessionellen Team vor dem Hintergrund einer ethisch-moralischen Haltung zu reflektieren.
    • Sie beraten, schulen und leiten Kinder- und Jugendliche und deren An- und Zugehörige in Alltagskrisen und Umbruchssituationen an.
    • Sie befassen sich mit Strategien, wie Sie Gesundheitskompetenzen von Kindern und Jugendlichen und deren An- und Zugehörigen auf individueller, systemischer, institutioneller, gesellschaftlicher Ebene erfolgreich steigern.
    • Sie lernen die primär präventive Gesundheitsversorgung von Neugeborenen, Säuglingen und deren Familien kennen und fördern die elterliche Rollentransition sowohl im intra- als auch im extramuralen Tätigkeitsbereich.

    Lehrveranstaltungsübersicht

    3. Lernort Kinästhetik Infant Handling, Basale Stimulation UE
    2 SWS
    2 ECTS

    3. Lernort Kinästhetik Infant Handling, Basale Stimulation UE

    Vortragende: Marion Brandau, MSc, Rosa Holcik, MSc, Barbara Krahuletz, Sabine Namor-Ranegger, Katja Seper

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Studierenden vertiefen durch praktische Übungen das praktische Handling zu folgenden Themenschwerpunkten:
    Basale Stimulation®:
    - Komponenten (Haltung, Kompetenz, Technik) der Basalen Stimulation® bei Kindern
    - Erfahrungen und basalstimulierende Angebote im somatischen, vibratorischen, vestibulären, auditiven, audiorhythmischen, oralen/olfaktorischen, taktil-haptischen, visuellen Bereich
    - Grundprinzipien und Aspekte der qualitätsvollen Berührung, Konstanz der Berührung, Kontaktintensität bei Kindern
    - Entfaltendes, entwicklungsförderndes und Rückzug begleitendes Angebot
    - Umgrenzende Positionierung
    Kinästethik Infant Handling®:
    - Prinzipien des Kinästhetik Infant Handlings
    - Prozess des aktiven Bewegungslernens
    - Handling bei Bewegung im Bett, Positionierung, Bewegung des Beckens und Oberkörpers, Sitzen, Transfer und Mobilisation bei Kindern

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Beratung und Förderung der Gesundheitskompetenz von Familien mit ihrem Kind in unterschiedlichen Altersstufen ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Beratung und Förderung der Gesundheitskompetenz von Familien mit ihrem Kind in unterschiedlichen Altersstufen ILV

    Vortragende: Mag.a Bettina Friedlmayer, Silke Neumaier, BSc MSc, Anita Roch, BSc, MSc, Dipl.Pflegepädagogin Kathrin Schmück

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    - Kognitive Entwicklung von Kindern nach dem Stufenmodell von Piaget
    - Motorische Entwicklung von Kindern
    - Sprachentwicklung von Kindern
    - Psychosoziale Entwicklung
    - Pflege von Neugeborenen und Säuglingen nach Kinästhetischen Prinzipien (An-und Ausziehen, Baden, Wickeln, Tragen, Positionierung im Bett, Handling)
    - Beobachtung gesunder Kinder (Vitalzeichen, Hautkolorit, Schlafverhalten, Verdauung)
    - Prävention SIDS
    - Fieber und fiebersenkende Maßnahmen, Fieberkrampf
    - Schreien - Schreibaby
    - Adaptionsstörungen beim Neugeborenen
    - Bonding beim Neugeborenen
    - Transition von der Paarrolle zur Elternrolle
    - Pflegemaßnahmen beim leicht erkrankten Kind inklusive Anleitung der Bezugspersonen
    - Unfallverhütung bei Kindern
    - Wiederholung Friedemann, Betrachtung der Familie aus systemischer Sicht
    - Gesprächsführende und beratende Aspekte

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Ernährung ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Ernährung ILV

    Vortragende: Mag.a Bettina Friedlmayer, Silke Neumaier, BSc MSc, Dipl.Pflegepädagogin Kathrin Schmück

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Stillen und Stillmanagement
    - Formulanahrungen
    - Verabreichung und Zubereitung von Formulanahrungen
    - Beikost
    - Verabreichung von Beikost
    - Baby-led weaning
    - Kleinkinderkost
    - Gesunde Ernährung im Kindesalter
    - Diätformen im Kindesalter (Durchfall, Zöliakie, Stoffwechsel z.B. PKU, …)
    - Gesprächsführung und Beratung in Bezug auf Ernährung

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Komplementärmedizinische Methoden bei Kindern VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Komplementärmedizinische Methoden bei Kindern VO

    Vortragende: Dr.med. Thomas Vogel, Dr. med. Martin Wernhart, Mag Priska Wikus, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Bio-psycho-sozio-kulturelles Menschenbild
    - Gesundheit und Salutogenese
    - Homöopathische Behandlungsmethoden
    - Osteopathie in der Kinder- und Jugendheilkunde
    - Grundlagen für individuelle Impfentscheidungen von Eltern
    - Spektrum komplementärmedizinischer Methoden und Einsatzgebiete

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 1 PR
    0 SWS
    7 ECTS

    Praktikum 1 PR

    0 SWS   7 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im allgemein pädiatrischen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich Gastroenterologie, Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie, etc.
    (2) Pflege im kinderchirurgischen Bereich (z.B. kinderchirurgische Abteilungen)
    (3) Pflege im neonatologischen Bereich (z.B. Neugeborenenstationen, neonatologische Intermediate Care Stationen oder neonatologische Intensivstationen)
    (4) Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen).
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits-und Kinderkrankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Kurses für Basale Stimulation® und Kinästhetik Infant Handling® erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Qualitative Forschungsmethoden ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Qualitative Forschungsmethoden ILV

    Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Simone Grandy, Diamonde Kullnig, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen der qualitativen Forschung
    - Gütekriterien qualitativer Forschung
    - Überblick über qualitative Erhebungsmethoden in der Pflegewissenschaft (Fokusgruppen, narratives Interview, episodisches Interview, Beobachtung)
    - Überblick über ausgewählte qualitative Auswertungsmethoden in der Pflegewissenschaft (Grounded Theory, Inhaltsanalyse, Themenanalyse)
    - Exemplarische Auswertung von Interviewauszügen mit inhaltsanalytischen Methoden
    - Vorstellung von Softwareprogrammen zur qualitativen Datenauswertung (MAXQDA®, ATLAS.ti®)
    - Planung und Ablauf des qualitativen Forschungsprozesses
    - Forschungsethik

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Quantitative Forschungsmethoden und Statistik ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Quantitative Forschungsmethoden und Statistik ILV

    Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Simone Grandy, Wolfgang Korbel-Schindler, BScN, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Grundlagen der quantitativen Forschung und Planung von Forschungsprojekten
    - Gütekriterien quantitativer Forschung
    - Konzepte der Stichprobenauswahl
    - Grundlagen der Fragebogenkonstruktion
    - Überblick quantitativer Forschungsdesigns in der Pflegewissenschaft (experimentelle Designs wie RCT oder Quasiexperiment; nicht-experimentelle Designs wie Korrelationsstudien oder Metaanalysen)
    - Grundlagen der deskriptiven Statistik (Statistische Kennwerte und Streuungsmaße)
    - Grundlagen der Inferenzstatistik (Signifikanz, Korrelation, Hypothesenprüfung, Häufigkeits- und Kreuztabellen)
    - Vorstellung von Softwareprogrammen zur quantitativen Datenauswertung (SPSS® und Microsoft® Exel®)
    - Forschungsethik

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie VO
    5 SWS
    5 ECTS

    Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie VO

    Vortragende: Assoz. Prof. Andreas Hanslik, Dr. med. Herbert Kliment, Dr.med.univ Leonore Müller, AO Univ. Prof. Dr. Christian Popow, Univ.Prof. Dr. Ulrike Salzer, Dr.med.univ., PhD Elisabeth Salzer, Dr. med.univ. Caspar Wiener

    5 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    - Kinder-und Jugendheilkunde im 21.Jhdt. aus Sicht der Pädiatrie
    - Kulturelle, religiöse und innerfamiliäre Diversität, soziale Faktoren und ihr Einfluss auf die Gesundheit des Kindes
    - Hereditäre Faktoren/angeborene Fehlbildungen/schwangerschaftsbedingte Erkrankungen und ihr Einfluss auf die Gesundheit des Kindes
    - Kommunikation, körperliche Untersuchung, Beurteilung der Entwicklung
    - Schmerz – Beurteilung und Management
    - „Klassische“ Kinderkrankheiten und andere häufige infektiöse Erkrankungen des Kindesalters
    - Die Anpassung und die Gesundheit fördernde Maßnahmen beim gesunden Neugeborenen bzw. der Mutter
    - Familienzentrierte Betreuung des Säuglings (im 1. Lebensjahr)
    - Familienzentrierte Betreuung des Kleinkinds und des Vorschulkinds (1.-6.Lebensjahr)
    - Schwerpunkt-Thema Spezielle Probleme der frühen Kindheit
    - Familienzentrierte Betreuung des Schulkinds (6.-14.Lebensjahr)
    - Familienzentrierte Betreuung der/des Jugendlichen
    - Familienzentrierte Betreuung des Kindes mit chronischer/komplexer Krankheit, Behinderung, lebenslimitierender und lebensbedrohlicher Erkrankung
    - Auswirkung von kognitiver/sensorischer Beeinträchtigung (Behinderung) auf Kind und Familie
    - Das Kind im stationären Setting des Krankenhauses
    - Das Kind mit einer Nierenfunktionsstörung
    - Das Kind mit einer gastrointestinalen Störung

    - Das Kind mit einer Erkrankung des Respirationstraktes
    - Das Kind mit einer Herzerkrankung
    - Das Kind mit einer (gutartig) hämatologischen bzw. immunologischen Erkrankung
    - Das transplantierte Kind
    - Das Kind mit einer Krebserkrankung
    - Das Kind mit einer (akuten) neurologischen Symptomatik
    - Das Kind mit einer endokrinen Erkrankung
    - Das Kind mit einer Stoffwechselstörung
    - Das Kind mit einer Hauterkrankung
    - Das Kind mit einer muskulo-skeletalen Erkrankung, Gelenkserkrankung
    - Das Kind mit einer (neuro-)muskulären Erkrankung
    - Globale Herausforderungen-Ausblick
    - Eine bessere Zukunft für Kinder (Daten WHO, Unicef, Statistik Austria)

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Wissenschaftliches Arbeiten ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Wissenschaftliches Arbeiten ILV

    Vortragende: Julia Hiesberger, BSc, Mag.a Astrid Sobczak

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens
    - Richtiges Zitieren entsprechend der Vorgaben des Departments für Angewandte Pflegewissenschaft
    - Themenfindung und Konkretisierung
    - Literaturrecherche und –beschaffung
    - Struktur von wissenschaftlichen Publikationen mit dem EMED Format und Forschungsprozess
    - Standardisierte Bewertungsinstrumente zur Qualität wissenschaftlicher Publikationen
    - Planung einer wissenschaftlichen Arbeit und Exposéerstellung

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    3. Lernort Notfallmanagement inklusive interprofessionelles SIM Training inklusive spezifische Fertigkeiten UE
    1 SWS
    1 ECTS

    3. Lernort Notfallmanagement inklusive interprofessionelles SIM Training inklusive spezifische Fertigkeiten UE

    Vortragende: Marion Brandau, MSc, Claudia Chlebecek, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - ERC GUIDLINES PÄDIATRIE ( Aktualisierung März 2021)
    - Päd. Notfälle
    - Closed Loop
    - 10 for 10
    - Human factors
    - Paediatric life support
    - Notfallwagen, Notfallkoffer
    - Spezielle pädiatrische Fertigkeiten ( Lumbalpunktion, Inhalationen…)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Simulationstraining, Fertigkeitentraining, Videoanalysen

    Sprache

    Deutsch

    Das chronisch kranke Kind ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Das chronisch kranke Kind ILV

    Vortragende: Gabriele Sticher

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Lebensweltorientiertes Konzept für das chronisch kranke Kind
    - Pflegemodelle chronischer Krankheiten ZB Corbin & Strauss
    - Diabetes mellitus Typ 1, ausgewählte Pflegephänomene, Inhalte der Diabetesschulung, Umgang mit Pen, Insulinpumpen, …
    - Kind mit Polyarthritis – Pflegephänomen chronischer Schmerz (Wahrnehmung, Assessment, nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Schmerzlinderung)
    - Transition
    - Auswirkungen der Krankheit auf den Alltag (Autonomiebestrebung vs. Abhängigkeit)
    - Auswirkungen der Krankheit auf das Familiensystem (Armutsgefährdung, Freizeitgestaltung, Isolation)
    - Bewältigungsstrategien von Familien
    - Erklärungsmodelle für Krankheiten
    - Ressourcen von Kindern auf psychosozialer Ebene
    - Unterstützungsangebote (MOKI, Selbsthilfegruppen)
    - Entlassungsmanagement
    - E-Health –Qualitätskriterien, Möglichkeiten und Chancen durch Digitalisierung
    - Rolle der Pflegeperson im intraprofessionellen Kontext
    - Beispiele für innovative Maßnahmen und Strategien in der Pflege von chronisch kranken Kindern (z.B.: Kollegiale Pflegevisite, Edukationskonzepte; ANP Beratung für Familien mit chronisch kranken Kindern, …)
    - ethische Aspekte

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Das herzerkrankte Kind und das operierte Kind ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Das herzerkrankte Kind und das operierte Kind ILV

    Vortragende: Mag. phil. Manuela Aigner, Mag. Verena Preisl, Dipl.Pflegepädagogin Kathrin Schmück

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Perioperative Pflege von Kindern
    - Periphere Venenzugänge
    - Drainagen, Katheter und Sonden im Kindesalter
    - Distanzzonen des Kindes inklusive Scham
    - Perioperative Angst von Kindern
    - Akuter Schmerz inklusive Assessmentinstrumente
    - Medikamentengabe bei Kindern
    - Gewaltfreie Fixierung von Kindern bei medizinischen und pflegerischen Interventionen
    - Monitoring operierter und herzkranker Kinder
    - Beobachtungskriterien des Herz Kreislaufsystems bei Kindern und daraus resultierende Pflegemaßnahmen
    - Spezifische Pflegemaßnahmen bei herzkranken Kindern
    - Rolle der Pflegeperson bei Diagnostik und Therapie von operierten und herzerkrankten Kindern

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Das Kind in der psychosozialen Krise ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Das Kind in der psychosozialen Krise ILV

    Vortragende: Univ.Prof.Dr. Andrea Berzlanovich, Lena Fiserova, Lena Maria Führer, MSc, Hans Peter Köllner, BSc MSc, Mag. Verena Preisl, Anita Roch, BSc, MSc, Dipl.Pflegepädagogin Kathrin Schmück, Dipl. Sozialarbeiterin Sabine Skop

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Entwicklungspsychologische Grundlagen mit besonderer Berücksichtigung der kognitiven und sozialen Entwicklungsveränderungen bei Asperger- und Autismussyndrom sowie Störungen des Sozialverhaltens
    - Hospitalismus und Deprivation
    - Kindeswohlgefährdung und Kindesabnahme
    - Frühkindliche Bindungsstörungen, Schreibaby und das Schütteltrauma
    - Emotionaler Missbrauch, Parentifizierung und das Phänomen Young Carers
    - Extramurale Beratungs- und Betreuungsangebote und Einrichtungen zum Schutz des Kindeswohls am Beispiel der Familienhelfer*innen
    - Versorgung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen im Zuge von Fremdunterbringung, Krisenintervention und der institutionellen Betreuung in Kinderheimen
    - Pflegerische Versorgung bei Substanzmittelmissbrauch und Unterstützung des Familien- und Bezugssystems samt Drogenprävention
    - Pflegerische Versorgung bei Schulabsentismus und Unterstützung des Familien- und Bezugssystems samt Mobbingprävention
    - Pflegerische Versorgung bei Enureseis und Enkopresis und Beratung und Edukation des Familien- und Bezugssystems bei der dahingehenden pflegerischen Betreuung
    - Pflegerische Versorgung zu ausgewählten Krankheitsbildern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie Essstörungen und Persönlichkeitsentwicklungsstörungen, sowie die daraus abgeleitete pflegerische Versorgung am Beispiel des DBT-A Konzeptes
    - Akute Krise von Kindern und Jugendlichen, Suizidalität und Suizidprävention im Kindes- und Jugendalter und die daraus resultierende pflegerische Versorgung
    - Minder- und Volljährigkeit, Mündigkeit, Haftungsrecht, Geschäftsfähigkeit und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Jugendwohlfahrt mit Unterbringungsgesetz und freiheitsbeschränkender Maßnahmen im Kindes- und Jugendalter
    - Professionelle Rolle im inter- und multiprofessionellen Team im intra- und extramuralen Bereich samt zeitgeschichtlicher Entwicklung
    - Familienkrise und familiendynamische Anpassungsprozesse im Zuge von Krisen
    - familiäres Anpassungsmanagement bei langandauernden Belastungen bei Kindern mit Behinderung, Kindern mit chronischen Erkrankungen und Kindern mit psychosomatischen/psychiatrischen Erkrankungen
    - Neue Medien und Digitalisierung als Krankheitsrisiko und ihr das damit in Verbindung stehende Gesundheitsförderungspotenzial

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend mit aktivieren Methoden durch Vorträge, Gruppenarbeit, Diskussion Arbeitsaufträge mit Feedback, Falllösungen, Problembasiertes Lernen

    Sprache

    Deutsch

    Das Kind mit Behinderung und das rehabilitativ zu betreuende Kind ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Das Kind mit Behinderung und das rehabilitativ zu betreuende Kind ILV

    Vortragende: Marion Brandau, MSc, Claudia Chlebecek, MSc

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Pflegerische Versorgung zu ausgewählten Krankheitsbildern wie z. B. entzündliche ZNS Erkrankungen, Anfallserkrankungen, Hydrozephalus, infantile Zerebralparese und Spina bifida/Meningomyelocele.
    - Pflege des Säuglings, Kindes und Jugendlichen nach der Anlage eines Zerebralshunts bzw. der diesbezüglichen operativen Korrektur.
    - Spezielles Spastizitäts- und Dysphagiemanagement bei Säuglingen, Kinder und Jugendlichen mit neuropädiatrischen Erkrankungen
    - Bedarfseinschätzung, Edukation und Beratung von Angehörigen für die Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit neuropädiatrischen Erkrankungen im intra- und extramuralen Bereich
    - Entlassungsmanagement und Schnittstellenmanagement mit mobilen Diensten
    - extramurale Pflegefinanzierung am Beispiel von der Pflegegeldeinstufung und der erhöhten Kinderbeihilfe
    - Beurteilung von Vigilanz, Kognition und Perzeption und das Erkennen von Hirndruckzeichen
    - Einschätzen von Unterstützungsbedarf bei Seh- und Hörbehinderung und das Ableiten von pflegerischen Maßnahmen sowie Edukations- und Beratungsbedarf bei den Versorgten sowie deren Familien bzw. Bezugspersonen
    - Maßnahmen zur neuropädiatrischen Rehabilitation, Remobilisation und Resozialisation von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen
    - Familienorientierte Rehabilitation
    - Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen
    - familiäres Anpassungsmanagement bei langandauernden Belastungen
    - Aspekte von transkultureller Pflege und ethische Aspekte im Zusammenhang von neuropädiatrischen Erkrankungen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    überwiegend aktivierende Methoden, Gruppenübungen, Praktische Übungen, Problembasiertes Lernen

    Sprache

    Deutsch

    Das onkologisch erkrankte Kind ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Das onkologisch erkrankte Kind ILV

    Vortragende: Manuela Stricker

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte


    Überblick über pflegerische Schwerpunkte im Rahmen der pädiatrischen onkologischen Erkrankungen

    - Bedeutung einer onkologischen Erkrankung für das Kind/den Jugendlichen und dessen Bezugssystem in physischer, psychischer, emotionaler und sozialer Hinsicht (Mobbing, Regression, Verlust von Meilensteinen der Entwicklung, cancer surviver)
    - Auswirkungen der onkologischen Therapieformen auf die ATL`s (Ernährung, Mucositis, Ausscheidungen…)
    - Besonderheiten des Schmerzmanagements in der pädiatrischen onkologischen Pflege
    - Beobachtung, Erkennen von Reaktionen sowie pflegerische Interventionen bei Knochenmarksdepression (Immunsuppression), Stammzelltransplantation
    - Die Versorgung von Zentralen Venenkathetern in der onkologischen Pädiatrie (Broviac-Katheter oder Hickman-Katheter, Port-à-Cath (PAC))
    - Richtlinien für den Umgang mit Zytostatika sowie Besonderheiten bei der Verabreichung
    - Beratung, Schulung und Anleitung von Familien

    Psychosoziale Betreuung im multiprofessionellen und interdisziplinären Kontext (Angebote wie bspw. Schule, Kindergärtner*innen, Musiktherapie, Sozialarbeiter*innen) mit dem Fokus auf die gesamte Familie

    Humorkonzepte in der Kinderkrankenpflege im Kontext einer lebensbedrohlichen Erkrankung

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Schriftliche oder mündliche Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Das palliativ zu betreuende Kind ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Das palliativ zu betreuende Kind ILV

    Vortragende: Gabriele Sticher

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Entwicklung des Todesverständnisses (Todeskonzepte) von Kindern und Jugendlichen
    - Sterben in unterschiedlichen Kulturen bei Kindern und Jugendlichen
    - Kinderhospiz und Palliativversorgung in der Pädiatrie in Österreich
    - Extramurale Versorgung von lebensbegrenzt erkrankten Kindern und Jugendlichen (EOP, MOMO)
    - Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der palliativen Phase
    - Symptommanagement in der pädiatrischen Palliativpflege (Dyspnoe, gastrointestinale Beschwerden, Schmerz.)
    - palliatives Schmerzmanagement
    - Lebensziele und Endlichkeit
    - Ethische Aspekte: Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Abhängigkeitsverhältnis des Kindes zur Familie
    - Trauer- und Abschiedsrituale (beispielsweise Nottaufe)
    - verbale/non verbale Kommunikation & Gesprächsführung (Atmosphäre, Raum, Zeit)
    - Unterstützende Angebote für das Familiensystem nach dem Tod eines Kindes
    - Psychosoziale Aspekte in der pädiatrischen Palliativpflege
    - Psychohygiene (Bewältigungsformen) in der beruflichen Rolle
    - Richtlinien zur Versorgung von Toten im institutionellen und häuslichen Bereich bei Kindern und Jugendlichen (Versorgung verstorbener Neugeborener)
    - Nottaufe und entsprechende Rituale gemäß Religion und Kultur

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Neonatologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Neonatologie VO

    Vortragende: Claudia Chlebecek, MSc, Lena Maria Führer, MSc, Dr. med. univ. Katharina Goeral

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Frühgeburt: Ursachen, Diagnostik, Prognose, Monitoring
    - Pharmakologie in der Neonatologie
    Spezielle Komplikationen (Definition, Ätiologie, Risikofaktoren, Symptome, Diagnose, Therapie, Pflege, Prognose, Prävention):
    - Bronchopulmonale Dysplasie (BPD)
    - Darmperforation
    - Hyperbilirubinämie
    - Hirnblutungen (inkl. Externe Ventrikel Drainage - EVD)
    - Nekrotisierende Enterokolitis (NEC)
    - Pulmonale Hypertension (PHT)
    - Respiratory Distress Syndrom (RDS)

    - Ethische Aspekte

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theorieinput durch verschiedene mediale Hilfsmittel (Präsentationen, Videoausschnitte u.a.)
    Überwiegend aktivierende Methoden (Fallanalysen, Diskussionen)

    Sprache

    Deutsch

    Pflege von Frühgeborenen ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Pflege von Frühgeborenen ILV

    Vortragende: Marion Brandau, MSc

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Delirmanagement
    - Erstversorgung einer Frühgeburt
    - Neonatales Abstinenzsyndrom
    - Pflege in der Neonatologie mit Fokus auf Besonderheiten in der Frühgeborenenpflege inkl. Wärmeregulation
    - Schmerzmanagement bei Frühgeborenen: medikamentös, nicht medikamentös
    - Überwachungsparameter in der Neonatologie (Monitoring)
    - Ethische Aspekte im Zuge der pflegerischen Versorgung

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theorieinput durch verschiedene mediale Hilfsmittel (Präsentationen, Videoausschnitte u.a.)
    Überwiegend aktivierende Methoden (Fallanalysen, Diskussionen)

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 2 PR
    0 SWS
    8 ECTS

    Praktikum 2 PR

    0 SWS   8 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im allgemein pädiatrischen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich Gastroenterologie, Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie, etc.
    (2) Pflege im kinderchirurgischen Bereich (z.B. kinderchirurgische Abteilungen)
    (3) Pflege im neonatologischen Bereich (z.B. Neugeborenenstationen, neonatologische Intermediate Care Stationen oder neonatologische Intensivstationen)
    (4) Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen).
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits-und Kinderkrankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Kurses für Basale Stimulation und Kinästhetik Infant Handling erworbenen Fähigkeiten
    - Anwendung und Vertiefung der im Simulationstraining erworbenen Fähigkeiten
    - Umsetzung der im 3.Lernort Notfallmanagement erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    3. Lernort Supervision und Familiengespräch UE
    1 SWS
    1 ECTS

    3. Lernort Supervision und Familiengespräch UE

    Vortragende: Anita Roch, BSc, MSc, Mag.a Ingrid Slavicky

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    - Supervision
    - Calgary Assessment und Calgary Interventionsmodell
    - Faktoren und Komponenten (Struktur, Entwicklung, Funktion) des Assessments
    - Spezifische Techniken und Tools wie z. B. Genogramme, Ökogramme, Ecomap, 15-Minuten-Gespräch anwenden
    - Zirkuläre Fragestellungen, Wertschätzung im Rahmen des 15 minütigen Familiengesprächs
    - Selbstständige Durchführung eines 15 minütigen Familiengesprächs im Rahmen eines Praktikums mit abschließender Reflexion mit einer Lehrperson

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Überwiegend aktivierende Methoden, Diskussion, Arbeitsaufträge mit Feedback, Gruppenübungen, Falllösungen

    Sprache

    Deutsch

    Abschlussarbeit zu ausgewählten Handlungsfeldern und Begleitseminar SE
    0.5 SWS
    5 ECTS

    Abschlussarbeit zu ausgewählten Handlungsfeldern und Begleitseminar SE

    Vortragende: Mag.a Bettina Friedlmayer

    0.5 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    - Auseinandersetzung mit Grundlagenliteratur
    - Ausarbeitung eines Exposés
    - Präsentation und Diskussion des Forschungsvorhabens

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Abschlussarbeit und Kommissionelle Abschlussprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Einzelarbeit, Feedback, Peer-Feedback, Diskussion

    Sprache

    Deutsch

    Kommissionelle Abschlussprüfung entsprechend der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung (GuK-SV idgF) AP
    0 SWS
    2 ECTS

    Kommissionelle Abschlussprüfung entsprechend der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung (GuK-SV idgF) AP

    0 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    - Präsentation der Eckpunkte der Abschlussarbeit
    - Prüfungsgespräch und Nachweis vertiefter Kenntnisse über ein in der Abschlussarbeit relevantes Bezugsthema
    - Querverbindungen zur Pflege von gesunden Kindern
    - Querverbindungen zur Pflege von frühgeborenen Kindern
    - Querverbindungen zur Pflege von lebensbedrohlich erkrankten Kindern
    - Querverbindungen zur Pflege von Kindern in speziellen Situationen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Kommissionelle Abschlussprüfung

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 3 PR
    0 SWS
    10 ECTS

    Praktikum 3 PR

    0 SWS   10 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im allgemein pädiatrischen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich Gastroenterologie, Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie, etc.
    (2) Pflege im kinderchirurgischen Bereich (z.B. kinderchirurgische Abteilungen)
    (3) Pflege im neonatologischen Bereich (z.B. Neugeborenenstationen, neonatologische Intermediate Care Stationen oder neonatologische Intensivstationen)
    (4) Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen).
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits-und Kinderkrankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Kurses für Basale Stimulation und Kinästhetik Infant Handling erworbenen Fähigkeiten
    - Anwendung und Vertiefung der im Simulationstraining erworbenen Fähigkeiten
    - Umsetzung der im 3.Lernort Notfallmanagement erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Praktikum 4 PR
    0 SWS
    11 ECTS

    Praktikum 4 PR

    0 SWS   11 ECTS

    Lehrinhalte

    Die Teilnehmer*innen werden angeleitet zur:
    - Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung definierten Praktikumsbereichen:
    (1) Pflege im allgemein pädiatrischen Bereich wie beispielsweise Pflege im Fachbereich Gastroenterologie, Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie, etc.
    (2) Pflege im kinderchirurgischen Bereich (z.B. kinderchirurgische Abteilungen)
    (3) Pflege im neonatologischen Bereich (z.B. Neugeborenenstationen, neonatologische Intermediate Care Stationen oder neonatologische Intensivstationen)
    (4) Ambulant/mobile Pflege (z.B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen).
    Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits-und Kinderkrankenpflege.

    - Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
    - Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
    - Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
    - Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Kurses für Basale Stimulation und Kinästhetik Infant Handling erworbenen Fähigkeiten
    - Anwendung und Vertiefung der im Simulationstraining erworbenen Fähigkeiten
    - Umsetzung der im 3.Lernort Notfallmanagement erworbenen Fähigkeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

    Lehr- und Lernmethode

    Klinisches Praktikum

    Sprache

    Deutsch

    Modulplan
    pdf, 251 KB

    Semesterdaten
    Start Wintersemester 2022/23 - Besuch nur für Vollzeitmitarbeiter*innen möglich

    1. Semester: WiSe 2022/2023: 7.9.2022 bis 29.1.2023
    2. Semester: SoSe 2023: 15.2.2023 bis 9.7.2023
    3. Semester: WiSe 2023/24: 6.9.2023 bis 28.1.2024

    Studienjahreinteilung Wintersemester Vollzeitmitarbeiter*innen (PDF 282 KB)

    Start: Sommersemester 2023 - Teilnahme auch für Teilzeitmitarbeiter*innen (mind. 30 Wochenstunden) möglich

    1. Semester: SoSe 2023: 1.3.2023 bis 13.8.2023
    2. Semester: WiSe 2023/24: 6.9.2023 bis 24.2.2024
    3. Semester: SoSe 2024: 1.3.2024 bis 5.7.2024

    Studienjahreinteilung Sommersemester auch für Teilzeitmitarbeiter*innen (PDF 290 KB)

    Unterrichtszeiten
    Die theoretischen Module sind mit 40 Wochenstunden und 8 Stunden pro Tag geplant. Neben den theoretischen Modulen werden, in den vorlesungsfreien Zeiten, die Berufspraktika absolviert. Darüber hinaus sind Sie die restliche Zeit an Ihren Stammstationen im Einsatz.

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Als Absolvent*in bringen Sie Ihre fachspezifische Expertise in unterschiedlichen, vielfältigen Settings im intra- wie extramuralen Berufsfeld ein.

    • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Kinder- und Jugendchirurgie

    • Ambulanzen, Stationen, Tageskliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik

    • Institutionen für Kinder- und Jugendlichenrehabilitation

    • Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Jugendliche

    • Gesundheitsförderung, präventive Tätigkeit und Beratung in allen Settings, wo Kinder und Jugendliche und deren An- und Zugehörige gepflegt, versorgt und betreut werden können

      • Behinderteneinrichtungen für Kinder und Jugendliche

      • Transitionsbegleiter*in im Übergang zu Erwachseneninstitutionen

      • Darüber hinaus im extramuralen Setting: z.B.: School Nurse, Case and Care Management, in der Humanmilchbank oder die Erstellung von Pflegegutachten bzw. Pflegegeldeinstufung für Kinder und Jugendliche, mobile Gesundheits- und Krankenpflege für Kinder und Jugendliche, Primärversorgungszentren, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für Kinder und Jugendliche wie beispielsweise die Jugendwohlfahrt

        Weiterführende Masterlehrgänge (für Bachelorabsolvent*innen)

        Master

        Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

        berufsbegleitend


        Studieren einfach gemacht

        Nurse blickt in die Kamera
        Propädeutikum

        Vorbereitung: Pflegewissenschaft

        >
        Bücher mit Geld
        Förderungen & Stipendien
        >
        Hände zeigen auf Weltkarte
        Auslandsaufenthalt

        Fachwissen, Sprachkenntnisse, Horizont erweitern.

        >
        Fisch springt in einen Wassertank mit anderen Fischen
        Offene Lehrveranstaltungen
        >
        Zentrum für wissenschaftliches Schreiben
        >
        Intensiv-Deutschkurs
        >
        Start-up Service
        >
        Nostrifizierung
        >
        Barrierefrei studieren
        >
        queer @ FH Campus Wien
        >

        Studierende in eeinem Raum üben an Krankenbetten pflegerische Fertigkeiten
        5. Dezember 2022

        Mehr Raum für immer mehr Studierende

        Das Department Angewandte Pflegewissenschaft präsentierte die neuen Funktions- und Simulationsräume, Lehrsäle und Büros im neu gebauten FH-Gebäude am Verteilerkreis für die stetig wachsende Zahl an Studierenden.

        • Angewandte Pflegewissenschaft
        • FH Highlights
        • Lebensqualität
         

        Events

        alle Events
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        Kooperationen und Campusnetzwerk

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, dem Vinzentinum Wien, den Barmherzigen Brüdern Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Unsere Kooperationen sichern Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Kontakt

        Lehrgangsleitung

        Mag.a Michaela Bilir

        Wiener Gesundheitsverbund - Campus Floridotower (Leitung)
        Direktorin, FH Standortstudiengangsleiterin
        Campus Floridotower
        Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
        Floridsdorfer Hauptstraße 1
        1210 Wien
        +43 1 40 400-74310
        michaela.bilir@akhwien.at

        Sekretariat

        Katharina Dörfler, BSC
        +43 1 40 400-74480
        katharina.doerfler@akhwien.at

        Öffnungszeiten
        Montag bis Freitag: 8.00-15.00 Uhr

         

        Koordination & Qualitätsmanagement

        Hans Peter Köllner, BSc MSc

        FH Campus Wien
        Lehrgangsleiter Gesundheits- und Krankenpflege, Praxismentoring, Public Health, Primary Health Care Nursing
        +43 1 606 68 77-4081
        hans_peter.koellner@fh-campuswien.ac.at


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