Bachelor

Orthoptik

Vollzeit

 
 

Orthoptik

Orthoptist*innen haben gemeinsam mit Augenärzt*innen unsere Augen im Blick. Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit oder Augenmuskellähmungen sind weit verbreitet. Das Spektrum ist noch viel größer: reduziertes Sehvermögen, Augenzittern oder augenbedingte Kopffehlhaltungen, Kopfschmerzen und Lesestörungen. Nicht immer liegt es nur an den Augen. Auch Hirnschädigungen oder neurologische und internistische Erkrankungen beeinträchtigen das Sehvermögen und erfordern Know-how an einer interdisziplinären Schnittstelle. Im Studium lernen Sie alles über das komplexe visuelle System sowie über das Sinnesorgan Auge und mögliche Zusammenhänge von Augenerkrankungen und Sehstörungen.

Department
Gesundheitswissenschaften
Thema
Lebensqualität

Highlights

  • Funktionelle Augenerkrankungen im Fokus

  • Neben Diagnostik und Therapie verstärkt Prävention, visuelle Rehabilitation und Spezialisierung

  • Umfangreiche Praxislernphasen

     

    Facts

    Abschluss

    Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsqualifikation

    Studiendauer
    6 Semester
    Organisationsform
    Vollzeit

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,361

    + ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

    ECTS
    180 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung WiSe 2023/24

    12. Februar bis 12. März 2023

    Studienplätze

    20

    1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester

    2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium (derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

    Perspektiven

    Alle Videos
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    Whatchado Julia Bischanka

    "Für den Beruf an sich ist es wichtig, dass man mit Menschen gerne zusammenarbeitet. Und zwar mit Menschen aller Altersgruppen." Auf der Website der FH Campus Wien informierte sich Julia Bischanka über das Studium der Orthoptik. "Für mich persönlich ist das Coolste, dass wir so viel Kontakt zur Neurologie haben."

    4:23

    Special Olympics Winter Games 2017

    Der Studiengang Logopädie – Audiologie – Phoniatrie war am Programm „Healthy Hearing“ bei den Special Olympic Winter Games 2017 in der Steiermark beteiligt. Sechs Studierende waren vor Ort und führten Beratungsgespräche und Screenings durch. Im Interview spricht Martin Maasz, Studiengangsleiter, über die Beteiligung seiner Disziplin bei den Spielen.

    3:47

    Orthoptist*innen haben unsere Augen im Fokus

    Rund 80 % unserer Wahrnehmung verdanken wir unseren Augen und dem visuellen System. Im Orthoptik Studium lernen Sie alles über das komplexe visuelle System, über das Auge und mögliche Zusammenhänge von Augenerkrankungen und Sehstörungen.

    2:01

    Vor dem Studium

    Wenn Sie Menschen "in die Augen schauen", tun Sie das mit einem starken Interesse für Medizin und Naturwissenschaften. Ihre hervorragende Beobachtungsgabe lässt Sie Details erkennen. Sie möchten Menschen aller Altersgruppen mit Sehstörungen betreuen. Dabei nehmen Sie sich Zeit, sie umfassend zu beraten und mit Ihrer Aufklärungsarbeit zu überzeugen. Sie wollen mit ihrer hohen kommunikativen und sozialen Kompetenz ständig mit Menschen in Kontakt treten und arbeiten gerne im Team. Von neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung möchten Sie gerne in Ihrer Arbeit profitieren.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    Praxis am Campus

    Dank der topmodernen Infrastruktur sammeln Sie bereits während des Unterrichts wertvolle Praxiserfahrung.

    Let's go international!

    Ein Auslandspraktikum bietet Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Eindrücke zu sammeln.

    Gelebter Austausch

    Zahlreiche Disziplinen an einem Standort: Wirken Sie an Forschungsprojekten mit und lernen Sie von anderen.

    Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

     FIT für Gesundheitsberufe?!

    • Allgemeine Hochschulreife:
      • Reifezeugnis einer Allgemeinbildenden oder Berufsbildenden Höheren Schule oder
      • Berufsreifeprüfung oder
      • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
        Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
    • Studienberechtigungsprüfung
      für Medizinische Studien oder Naturwissenschaftliche Studien 2 - alle müssen Englisch 2 nachweisen. Institute, die Kurse zur Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie auf dem Portal Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.
      Erwachsenenbildung.at
      Bundesministerium für Bildung und Frauen

    Der Nachweis von Englischkenntnissen der Niveaustufe 2 ist bis zum Beginn des Studiums zu erbringen.

    Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

    Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

    Für die Bewerbung füllen Sie innerhalb der Anmeldefrist das Online-Bewerbungsformular aus. Nähere Informationen erhalten Sie anschließend in unserem Antwort-E-Mail.

    Bitte beachten Sie:

    Für ihre Online-Bewerbung benötigen Sie folgende Dokumente zum Hochladen:

    • Tabellarischer Lebenslauf
    • Motivationsschreiben
    • Reifeprüfungszeugnis oder Halbjahreszeugnis der letzten Schulstufe
    • oder Studienberechtigungsprüfung/Nachweis der beruflichen Qualifikation

    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

    Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit Mitgliedern der Bewerbungskommission. Darüber hinaus werden Sie zu einem Sehtest für einen orthoptischen Befund über Sehvermögen und beidäugiges Sehen eingeladen. Gute Ergebnisse beim Sehtest - gegebenenfalls auch mit Brille oder Kontaktlinse - sind für die Aufnahme zum Studium erforderlich.

    • Ziel
      Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
    • Ablauf
      Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, am zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens teil.
      Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
    • Kriterien
      Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
      > Aufnahmetest (60%)
      > Bewerbungsgespräch (40%)

      Die Bewerbungskommission, zu der die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Es können auch die Studierendenvertretung und bei Bedarf weitere Expert*innen hinzugezogen werden. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

    Der schriftliche Aufnahmetest findet am Samstag, 18. März 2023 statt.

    Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (alle Auflagen ab 2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

    Folgende Kapitel: 
    Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik  
    Kapitel 4 Biologie der Zelle 
    Kapitel 5 Genetik und Evolution 
    Kapitel 6 Gewebe  
    Kapitel 10 Kreislauf- und Gefäßsystem
    Kapitel 11 Atemorgane
    Kapitel 14 Verdauungssystem
    Kapitel 18 Nervensystem 
    Kapitel 23 Sinnesorgane  
    Kapitel 25 Ernährung

    Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (PDF 149 KB)


    Im Studium

    Die FH Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur und haben die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten. Als einzige Fachhochschule in Österreich bildet die FH Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Berufe sowie Hebammen aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund. Auch mit dem Berufsverband orthoptik austria besteht eine enge Zusammenarbeit - so hat etwa die jährliche Fachtagung bereits mehrmals bei uns stattgefunden. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Neben der klassischen orthoptischen Diagnostik und Therapie entwickelt sich das Berufsfeld immer mehr in Richtung Prävention, visuelle Rehabilitation und Spezialisierung. Als Spezialist*in haben Sie bestimmte funktionelle Augenerkrankungen im Fokus: Wie können Sie Menschen helfen, wenn beispielsweise nach Unfällen, Schlaganfällen oder Tumoren im Gehirn plötzlich Sehstörungen auftreten? Im Idealfall verlassen sich unsere Augen auf Instruktionen, die vom Gehirn aus gesteuert werden.
    An dieser interdisziplinären Schnittstelle arbeiten Orthoptist*innen mit Augenärzt*innen, Neurolog*innen und anderen Gesundheitsberufen zusammen, um gemeinsam Strategien für Therapie und Rehabilitation zu entwickeln. Auch in der Prävention ist der Aufklärungsbedarf nach wie vor groß - etwa bei Eltern. Aktuell besteht bei jedem dritten Kind zwischen zwei und sechs Jahren der Verdacht auf eine Sehschwäche oder Augenerkrankung. Häufig ist nicht klar, dass bleibende Schäden nur vermieden werden, wenn Augenerkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

    Sie erwerben profundes medizinisches Wissen über das Auge. Im Studium lernen Sie, wodurch Sehstörungen verursacht werden, wie orthoptische Diagnostik funktioniert bzw. welche Therapien in Frage kommen und wie sie geplant und durchgeführt werden. Alle Schritte zusammen ergeben den orthoptischen Prozess.

    • Sie eignen sich medizinisches Grundlagenwissen aus Anatomie, Physiologie, Pathologie, Augen- und Kinderheilkunde an.
    • Praxisnahe Fachbereiche wie Orthoptik und Pleoptik, Strabologie, Neuroophthalmologie und visuelle Rehabilitation bilden den Schwerpunkt Ihrer Ausbildung.
    • Für Beratungsaufgaben entwickeln Sie Ihre Kommunikationskompetenz weiter und erfahren mehr über Psychologie, Gesundheitsökonomie und -recht.
    • Ihren hohen Praxisbezug erhalten Sie in insgesamt 28 Wochen Praxislernphasen.

    Einblicke in das Studium

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    Die Studierende sitzt gegenüber einer Lehrenden die ein kleines Holzstäbchen auf Augenhöhe hält. Es sind sechs bunte Formen oder Figuren auf den Stab aufgedruckt, wie zum Beispiel ein Elefant, ein Teddybär. Die meisten Formen und Figuren sind nicht erkennbar, da sie verschwommen fotografiert sind.

    Ein Tag in der Studienwelt von Orthoptik

    Vor kurzem lief wieder mal Top Gun im Fernsehen. Während des Films überlege ich, wie mein Leben laufen würde, wenn ich statt Germanistin Jet-Pilotin geworden wäre.

    Beim Recherchieren fällt mir auf, dass beim Fliegen vor allem gute Augen wichtig sind. Und da ich nicht nur wissen möchte, ob meine Augen top genug für Top Gun sind, sondern auch was  angehende Orthoptist*innen an der FH Campus Wien lernen, habe ich dem Studiengang einen Besuch abgestattet. Was ich dabei über die Orthoptik erfahren habe und wie ganz nebenbei meine Augen getestet wurden, seht ihr auf den folgenden Fotos - und am Schluss zeigt sich, ob das noch was wird mit der Pilotinnenkarriere!

    Bildausschnitt von der Studierende, die auf ein Plakat schaut, auf dem die Anatomie des Auges abgebildete ist. Es sind mehrere gezeichnete Querschnitts Bilder von einem Auge und die jeweiligen Bezeichnungen der Bereiche.

    Ida Grainer, Lehrende beim Bachelorstudiengang Orthoptik, zeigt mir zu Beginn wie komplex das menschliche Auge aufgebaut ist - da braucht man als Laie schon ein Navi um sich zurechtzufinden, unsere Studierenden schaffen das in sechs Semestern.

    Studierende trägt ein Instrument in der Hand, in der Form von einer Brillenfassung mit Bügel, die linke Seite ist schwarz abgedeckt. Sie lächelt in die Kamera und hält mit den Händen die Bügel fest.

    Beim Sehstärkentest soll ich mit jedem Auge einzeln die Buchstaben auf der gegenüberliegenden Wand vorlesen. Piratentest wäre meiner Meinung nach auch ein guter Name, der würde viel besser passen!

    Studierende hält ein schwarzes Instrument in der Hand, in der Form von einer Brillenfassung ohne Bügel. Vor der Brille befindet sich eine dunkele kleine Skala Karte, welche mit der Brille verbunden ist. Sie hält das Instrument beim Griff in der Mitte des Geräts und schaut durch Form in Brillenfassung. Die Lehrende steht neben der Skala Karte und zeigt mit dem Finger auf einen Punkt.

    Beim Maddox Wing-Test wird ein Nahprüfgerät verwendet, um festzustellen ob ich schiele. Aber ich muss mir keine Sorgen machen, von Silberblick keine Spur.

    Ein länglicher Holzstab auf den kleinen Figuren untereinander abgebildet sind. Die erste Figur ist eine Cartoon Maus auf einem Stück Käse. Die zweite Figur ist ein gelbes, rundes, Smiley Gesicht das lächelt. Die dritte Figur ist ein gezeichnetes Mädchen mit rotem Kleid. Die vierte Figur ist die Disney Cartoon Figur Mickey Mause. Die letzte Figur ist ein gezeichneter Junge mit einem blauen T-Shirt und einer grünen Hose.

    Ich soll auf die Maus sehen - eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass auf dem Stäbchen zwei Mäuse abgebildet sind. Auch wenn ich bisher noch nicht geschielt habe, ist jetzt ein guter Moment um damit anzufangen.

    Die Studierende hält ein Instrument in der Hand, besteht aus einem Glasvorhalter, in der Form von Brillenfassung ohne Bügel, dafür mit einem seitlichen Griff. Gegenüber ist ein Teil der Hand der Vortragenden zu sehen, welche ein kleines schwarzes rechteckiges Gerät in der Hand hält und auf das Gesicht der Studierenden richtet.

    Ich habe den X-Faktor! Beim Lichtschweiftest wird mein Simultansehen getestet und geprüft, ob Schielabweichungen vorliegen. Ich muss mit der bereits bekannten Bagolini-Brille eine punktförmige Lichtquelle fixieren, und als Normalsichtige erkenne ich zwei schräge, in rechtem Winkel zueinander liegende Lichtstrahlen, im Volksmund auch X genannt. Ich finde es beeindruckend, wie viele verschiedene Testverfahren den Studierenden neben den anatomischen Kenntnissen und Krankheitsbildern vermittelt werden, den Umgang mit den Maschinen nicht zu vergessen.

    Die Vortragende hält eine Schautafel hoch, auf denen unterschiedliche Tiere und Formen zu erkennen sind wie zum Beispiel ein Huhn oder eine Fliege.

    Mit dieser Schautafel wird geprüft, ob ich 3D-Figuren erkennen kann. Ausgestattet mit einer entsprechenden Brille muss ich auf jene Kreise und Tiere deuten, die meiner Meinung nach in 3D dargestellt sind. Ich tippe immer richtig, dem nächsten Kinofilm in 3D steht demnach nichts mehr im Wege!

    Die Vortragende hält, auf Augenhöhe, ein Lang-Stereotest hoch, auf denen die Studierende Prüfbilder erkennen soll. Der Lang-Stereotest ist eine postkartengroßen und unterschiedlichen grau und schwarz Tönen gepunktete Fläche.

    Die Studierenden werden während des Vollzeitstudiums genauso auf die Behandlung von Kindern wie Erwachsene vorbereitet. Ein Beispiel dafür der Lang-Stereotest zur Beurteilung des räumlichen Sehens von Kindern und Kleinkindern. Obwohl ich die Altersgrenze sprenge schaffe ich es, die drei Prüfbilder - ein Auto, eine Katze und einen Stern - zu erkennen.

    Bildausschnitt von den Händen einer Person, mit weißen Kittel, die ein offenes Buch zur Prüfung des Farbensinnes oder Farbensehens hochhält. Auf den Seiten sind kleine, unterschiedlich große und grünfarbige Punkte zu sehen, die eine Zahl bilden. Der Hintergrund ist ebenfalls mit unterschiedlich große und rot und orangefarbigen Punkte bedeckt.

    Bei der Farbsinnprüfung wird meine Farbtüchtigkeit getestet. Das menschliche Auge kann, weit über 150 Farben unterscheiden und etwa 1.000 Farbnuancierungen registrieren. Meine Augen machen da keine Ausnahme, ich kann die Zahlen in grün gut erkennen.

    Die Studierende blickt in den Synoptophor. Sie stützt ihr Kinn auf eine dafür vorgesehene Fläche, auf dem Gerät ab und hat links und rechts, vor Ihren Augen, eine röhrenförmig Form zum reinblicken. An dem Gerät sind viele Schrauben und Knöpfe, seitlich sind Lichter die aufleuchten.

    Was aussieht wie eine Szene aus einem der SAW-Filme bin nur ich im Synoptophor, das die Bewegungs- und Funktionskoordination meiner Augen überprüft und für ausgezeichnet befindet.

    Studierende wie sie gegenüber der Lehrende sitzt. Diese hat ein kleines, schwarzes, handliches Untersuchungsgerät in der Hand. Das Gerät besteht auf einem Griff und drauf befindet sich eine runden, dicken Scheibe, in der Größe eines Auges. Die Lehrende hält in der linken Hand das Gerät, vor dem rechten Auge der Studierende. Die linke Hand legt Sie auf die Stirn der Studierende, um sie zu positionieren.

    Ein Blick auf meine Netzhaut zeigt, dass ich mich der richtigen und besten Stelle - der Fovea centralis - fixiere und somit über ein optimals Sehvermögen verfüge.

    Lächelnd blickt die Studierende, mit ihrem linken Auge, durch das handliches, schwarzes, und kleines Untersuchungsgerät. Das rechte Auge hat sich dabei geschlossen.

    Jetzt bin ich auch mal dran. Ich brauche nur noch jemanden, der mich an die Augen ranlässt - Freiwillige vor!

    Studierende lächelt in die Kamera und hält ein Blattpapier mit Daten in die Höhe.

    Test bestanden, alles gut! Mein orthoptischer Status ist einwandfrei, ich kann also ruhig eine Karriere als Jet-Pilotin ins Auge fassen. Nebenbei habe ich noch einen Einblick in die Orthoptik bekommen, erfahren wie umfangreich sich das Tätigkeitsfeld von Orthoptist*innen gestaltet und welche Geräte sie benutzen. Es war wirklich interessant das Studium mit Ausblick näher kennenzulernen.

     

    Stimmen von Studierenden

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    Portrait Julia Bischanka

    “In der Praxisstelle dürfen wir wirklich viel alleine und vor allem praktisch arbeiten und können so das Berufsfeld gut kennenlernen.”

    Julia Bischanka studiert Orthoptik

    Quelle: Whatchado - Julia Bischanka

     

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Allgemeine Anatomie VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Allgemeine Anatomie VO

    Vortragende: Dr. med.univ. Sam Augustine Kandathil, Dr. med. univ. Lukas Reissig, PhD

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; Zelle und Gewebe; Bewegungsapparat und Schädel; Herz- und Kreislaufsystem; Atmungsorgane; Verdauungssystem; Urogenitalsystem; endokrine Organe; Haut und Sinnesorgane; Nervensystem.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, anatomische Modelle

    Sprache

    Deutsch

    Allgemeine Pathologie und Organpathologien VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Allgemeine Pathologie und Organpathologien VO

    Vortragende: Drin. med. Ana-Iris Schiefer

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; Verlaufsmöglichkeiten von Erkrankungen, Krankheitsursachen; krankhafte Veränderungen an Zellen und Gewebe; Entzündungen und Entzündungszeichen; Demenz; krankhafte Veränderungen des Blutes, der blutbildenden Organe, am Kreislauf, der Atmungsorgane und der Atmung; allgemeine Stoffwechselerkrankungen; Diabetes mellitus; krankhafte Veränderungen der Verdauungsorgane und der Verdauung, der harnbildenden und harnableitenden Organe, des Bewegungs- und Stützapparates, der Haut und ihrer Anhangsgebilde, der Sinnesorgane, der Geschlechtsorgane; Schwangerschaft; berufsspezifische Laborbefunde (Blutbild,Zuckerwerte, Schilddrüsenwerte, AK-Antikörper,...), lebensbedrohende Zustände und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Beispiele

    Sprache

    Deutsch

    Allgemeine Physiologie VO
    2 SWS
    2 ECTS

    Allgemeine Physiologie VO

    Vortragende: Dr.phil. Dr. med.univ. Karl-Heinz Huemer

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; allgemeine Zellphysiologie; allgemeine Neurophysiologie; Muskelphysiologie; Sinnesorgane; zentralnervöse Verarbeitung von Sensorik; Zentralnervensystem (Aufbau, Funktion und Sensomotorik); endogene Rhythmen (z.B. Schlaf-, Wachrhythmus); Lernen, Gedächtnis; vegetatives Nervensystem; Energieumsatz, Ernährung, Verdauung, Stoffwechsel; Wärmehaushalt; Atmung; Blut; Kreislauf und Gefäßsystem; humorale Regulation vegetativer Funktionen; Ausscheidungssysteme.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Deutsch

    Anatomie des Auges und Neuroanatomie VO
    2.5 SWS
    3 ECTS

    Anatomie des Auges und Neuroanatomie VO

    Vortragende: Dr. med. univ. Christa Firbas

    2.5 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Überblick über das Auge und seinen Hilfsapparat. Grundzüge der Entwicklung, Aufbau des Bulbus (Wandbau und Inhalt), nervöser optischer Apparat, externe Augenmuskeln und Blicksteuerung, Aufbau des Tränenapparates, des Augenlides und der Orbita mit Aufhängeapparat des Augapfels. Neuroanatomie (zentrales, peripheres Nervensystem, Seh-/Blickzentren).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in Orthoptik, Pleoptik und Strabologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung in Orthoptik, Pleoptik und Strabologie VO

    Vortragende: Andreas Huber, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Terminologie und Grundbegriffe in der Orthoptik, Pleoptik und Strabologie; Einführung zu Störungen des Binokularsehens, Augenbewegungen, Entwicklung des monokularen und binokularen Sehens; Überblick über Störungen des Binokularsehens und Augenbewegungsstörungen; orthoptischer Prozess; Anamnese und Inspektion der Patient*innen

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktivierenden Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Einführung Literaturrecherche und Zitieren ILV
    0.5 SWS
    1 ECTS

    Einführung Literaturrecherche und Zitieren ILV

    Vortragende: Andrea Franzan, MSc

    0.5 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Unterschiedliche Arten von Literatur; Prinzipien der Literaturrecherche, Überblick über relevante internationale Datenbanken, systematische Literatursuche in einschlägigen Datenbanken, Language Bias; Grundlagen der Qualitäts- und Beurteilungskriterien von Literatur; wissenschaftliche Zitation; Platiatsregelung

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Recherche, Gruppenarbeiten, Arbeitsaufträge

    Sprache

    Deutsch

    Einführung zu Studium und Beruf VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung zu Studium und Beruf VO

    Vortragende: Andrea Franzan, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Curriculum und seine Struktur, theoretische und praktische Ausbildung
    Einblick in die Ausbildung international
    Studienrechtliche Bestimmungen und Prüfungsordnung
    Einführung in die gesetzlichen Grundlagen (MTD-, und Gesundheitsberuferegistergesetz)
    Berufsbild und geschichtliche Entwicklung des Berufes
    Berufsverbände

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    „Mit Erfolg teilgenommen“

    Lehr- und Lernmethode

    darbietend

    Sprache

    Deutsch

    Gerätekunde und orthoptische Methodik 1 VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Gerätekunde und orthoptische Methodik 1 VO

    Vortragende: Mgr. Wilma Jacyniak, BSc

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Geräte und Methoden zur Erstellung eines allgemeinen orthoptischen Status: Visus, Prüfung der Sehschärfe und der Visusäquivalente; Prüfung der Fixation und der Augenstellung (Cover Test), Motilitätsprüfung, Konvergenzprüfung; einfache Messungen des Schielwinkels (z. B. PCT, Hirschberg, Synoptophor), Prüfung des Binokularsehens und des Stereosehens; Bestimmung der Akkommodations- und Fusionsbreite; Dokumentation der Ergebnisse.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Vorzeigen der Geräte und Methoden

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen der Pharmakologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Grundlagen der Pharmakologie VO

    Vortragende: Manuel Ruiß, MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundlagen; allgemeine Pharmakologie; Pharmakodynamik; Pharmakokinetik, Pharmakologie des vegetativen Nervensystems; Antiphlogistika, Analgetika, Antipyretika; Allergie; antibakterielle, antivirale, antimykotische Therapie / Therapie von Infektionskrankheiten; Hormone (systemischer Einfluss und Wirkung am Auge); Psychopharmaka, Neuroleptika, psychotrope Substanzen; Wechselwirkungen von Arzneimitteln auf das Auge und seine Funktionen;
    Relevante Arzneimittel in der Ophthalmologie / Strabologie, Wirkungen, Nebenwirkungen; Rezepte

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Hygiene VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Hygiene VO

    Vortragende: Dr. Monika Breuer

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Terminologie
    Allgemeine und spezielle Mikrobiologie
    Immunologie
    Allgemeine Maßnahmen der Infektionsbekämpfung
    Hygiene in der orthoptischen Therapie
    Nosokomiale Infektionen und Krankenhaushygiene für das orthoptische Arbeitsumfeld

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit aktiver Mitarbeit

    Sprache

    Deutsch

    Lern- und Arbeitstechniken ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Lern- und Arbeitstechniken ILV

    Vortragende: Renate Achtsnit

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Konzentration, Motivation, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Emotion, Lernstrategien (z.B. Mnemotechniken, Visualisierung, Kreativität steigernde Techniken), Lerntypen, Aufschiebeverhalten, Prüfungsvorbereitung, Prüfungsangst;
    Zeitmanagement: Mission Statement, Pareto-Prinzip, Eisenhower-Prinzip, ABC Analyse, ALPEN Methode, Work-Life-Balance Modell; Entspannungstechniken.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    „Mit Erfolg teilgenommen“

    Lehr- und Lernmethode

    Übung mit theoretischen Inputphasen, Gruppen- und Einzelarbeit sowie Selbststudium

    Sprache

    Deutsch

    Neurologie VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Neurologie VO

    Vortragende: Drin. med. Maga. phil. Susanne Tentschert

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; klinisch-neurologische Untersuchung; apparative und laborchemische Diagnostik; wichtige neurologische Syndrome (z. B. Hirnnervenläsionen, motorische und sensible Störungen); vaskuläre Erkrankungen
    (z. B. ischämischer Hirninfarkt,); Tumorerkrankungen; Krankheiten mit anfallsartigem Charakter (z. B. Epilepsie); Kopfschmerzen und Gesichtsneuralgien; Entzündungen des Nervensystems (z. B. Meningitis, Multiple Sklerose); Bewegungsstörungen (z. B. Parkinson), Demenzerkrankungen, traumatische Schädigung des Zentralnervensystems und seiner Hüllen, metabolische und toxische Schädigungen des Zentralnervensystems, Krankheiten des peripheren Nervensystems und der Muskulatur (z. B. Myositis), Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen des Zentralnervensystems (z. B. Hydrozephalus, frühkindliche Hirnschädigung).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Physiologie des Auges VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Physiologie des Auges VO

    Vortragende: Dr.phil. Dr. med.univ. Karl-Heinz Huemer

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Physiologie des Sehens (Licht-, Farb-, Formensinn); neurophysiologische Grundlagen der visuellen Wahrnehmung (z. B. rezeptive Felder, Signalverarbeitung, Projektion der Netzhaut in das Zentralnervensystem, Kontrastsehen, Tiefenwahrnehmung); Physiologie der Hüllen des Auges und der brechenden Medien; Akkommodation; Physiologie des Sehnerven, der Sehbahn und der Pupille; Grundlagen der Physiologie der Adnexe ( wie Tränenapparat, Lider, Bulbusmotorik, okulomotorisches, sensibles, vegetatives Nervensystem); Physiologie der Blickmotorik (Sakkadisches System, Folgebewegungen, Optokinetik, vestibulo-okulärer Reflex, Vergenzbewegungen, Fixation).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung

    Sprache

    Deutsch

    Physiologisches und pathologisches Binokularsehen VO
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Physiologisches und pathologisches Binokularsehen VO

    Vortragende: Anna-Maria Windhofer, BSc MBA MSc

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen der Sensorik (Raumwerte der Netzhaut; Voraussetzungen und Grade des Binokularsehens; Horopter; Panumscher Raum; Dominanz; Wettstreit; Netzhautkorrespondenz; physiologische Doppelbilder); Konfusion, Diplopie, Suppression; Zentralskotom, Fixierpunktskotom; Akkommodation, Konvergenz, Augenmuskelfunktionen;
    anomale Netzhautkorrespondenz (Klassifizierung, Ätiologie;Untersuchung der Netzhautkorrespondenz, Zuordnung der Tests; Wechsel der Korrespondenz nach Untersuchungsverfahren, nach Sehbedingungen); postoperative Doppelbilder; subnormales Binokularsehen, Horror fusionis.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Darbietend

    Sprache

    Deutsch

    Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 1 UE
    2 SWS
    2 ECTS

    Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 1 UE

    Vortragende: Mgr. Wilma Jacyniak, BSc

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Vermittlung, Übung und Reflexion von Kenntnissen und Fertigkeiten betreffend die Inhalte der Lehrveranstaltung "Gerätekunde und orthoptische Methodik 1".

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Praktische Übungen aneinander und nach Möglichkeit mit Probant*innen

    Sprache

    Deutsch

    Praktische Übungen: Physiologisches und pathologisches Binokularsehen UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktische Übungen: Physiologisches und pathologisches Binokularsehen UE

    Vortragende: Anna-Maria Windhofer, BSc MBA MSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Unterschiedliche Untersuchungsmethoden des Binokularsehens, deren Durchführung, Dokumentation und Interpretation der Untersuchungsergebnisse.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Übung in Gruppen, praktische Aktivitäten, Üben aneinander

    Sprache

    Deutsch

    Amblyopie und Pleoptik VO
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Amblyopie und Pleoptik VO

    Vortragende: Anna-Maria Windhofer, BSc MBA MSc

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Definition; soziale Bedeutung; Einteilung; Ätiologie und Pathogenese; Suppression; klinische Erscheinungsformen; Fixation und ihre Störungen; Diagnostik der Amblyopie (z.B. Sehschärfe, Crowding, Akkommodation, Covertest, Motilität, Pupillenreaktion); binokulare Interaktion; Differentialdiagnose; Risikofaktoren, Prävention und Prophylaxe, Aufklärung und Beratung; Behandlung der Amblyopie und der exzentrischen Fixation (z.B. Brille, Okklusion, Penalisation, Pleoptik); neue Therapieansätze und Entwicklungen (z.B. Shutterbrillen, Therapieprogramme für den PC,&hellip;); unterschiedliche Therapieansätze in verschiedenen Ländern.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Augenoptik ILV
    2.5 SWS
    3 ECTS

    Augenoptik ILV

    Vortragende: Ing. Roland Haas, BEd. M.Sc

    2.5 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; Physikalische Optik: Lichteigenschaften, geometrische Optik (z. B Abbildung, Abbildungsfehler und deren Korrektion, optische Instrumente und deren Anwendung (z. B. Lupen, Fernrohre, Prismen, Scheitelbrechwertmesser, TABO-Schema);
    Physiologische Optik: Auge als optisches System, Brechungszustände der Augen (z.B. sphärisch, astigmatisch, Brillengläser zur Korrektur, Einflussfaktoren auf Korrekturgläser); Brillenlehre (z. B. Sehen mit Brille, Brillenarten und –fassungen, Kinderbrillen, Brillenrezept).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Gerätekunde und orthoptische Methodik 2 VO
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Gerätekunde und orthoptische Methodik 2 VO

    Vortragende: Mgr. Wilma Jacyniak, BSc

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Geräte und Methoden zur Erstellung eines erweiterten orthoptischen Status: Prüfung des Kontrastsehens; Aniseikoniemessung; Prüfung der Netzhautkorrespondenz; Messung der IPD; diagnostische und therapeutische Anwendung von Prismen; Prüfung des Doppelbild-Feldes mit Rotglas, Farbsinnprüfung (z. B. Ishihara, Farnsworth, Lea-Test), Koordimetrie; spezielle Schielwinkelmessungen (z.B: in den neun Blickrichtungen, bei DVD, am Maddox-Kreuz); Nystagmusdiagnostik; Dokumentation; Geräte zur orthoptischen und pleoptischen Schulung (z. B. Cheiroskop, Lesepult, Cam Vision Stimulator, Lokalisator) unter besonderer Berücksichtigung der Fusions - und Binocularschulung; Messung der Augenmotilität mit Limbustest; Hertel Exophthalmometrie; Bielschowksy-Kopfneigetest; Messung der Kopfzwangshaltung; Untersuchung bei Ptosis;
    aktuelle technische Entwicklungen und neue Methoden.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Heterophorie und Asthenopie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Heterophorie und Asthenopie VO

    Vortragende: Lisa Schneebauer, BSc MMEDSCI

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Begriff und Häufigkeit, Klassifikation, Ätiologie und Pathophysiologie von Heterophorie und Asthenopie; klinische Erscheinungsformen, Basisdiagnostik und spezieller Untersuchungsablauf, Beschwerden, Differentialdiagnose, Therapie, Prismen bei Asthenopie;
    Fusions- und Binokularschulung (z. B. Methoden zur Beseitigung von Suppressionsvorgängen, zur Verbesserung des Konvergenzvermögens; zur Normalisierung des Konvergenz- und Akkommodationsverhältnisses, zur Stabilisierung der Fusion und Vergrößerung der Fusionsbreite) bei verschiedenen Krankheitsbildern; Augenbeweglichkeitsübungen; Telemedizin; Unterschied Funktionaloptometrie zur orthoptischen Visualtherapie; 4-Prismen-Basis-Innen-Test, Akkommodationsflexibilität, Konvergenzflexibilität,
    Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung; neue Entwicklungen.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Kinderophthalmologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Kinderophthalmologie VO

    Vortragende: Dr.med. Thomas Neumayer

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Besonderheiten der Augenerkrankungen im Kindesalter, Störungen der normalen visuellen Entwicklung, angeborene Augenfehlbildungen, erbliche Augenerkrankungen, allgemeine Erkrankungen und Augenmitbeteiligung im Kindesalter (z. B. Augenveränderungen als Leitsymptom bei Syndromen).
    Operationsmethoden und therapeutische Maßnahmen bei ausgewählten (für die Orthoptik relevanten) kinderophthalmolgischen Krankheitsbildern (insbesondere Glaukom und Katarkt).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Referate, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Konkomitantes Schielen VO
    4 SWS
    5 ECTS

    Konkomitantes Schielen VO

    Vortragende: Andreas Huber, MSc, Anna-Maria Windhofer, BSc MBA MSc

    4 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    Konkomitierende Schielformen (sensorische und motorische Charakteristika, Untersuchungsablauf, Therapie, Verlauf und Prognose)
    Unterschiedliche Nomenklaturen und Sichtweisen international
    Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung; neue Entwicklungen

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Medizinisches Englisch 1 ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Medizinisches Englisch 1 ILV

    Vortragende: Paul Hoffman, MAS, Barry Jenkins, BSc (Hons), FH-Prof.in Mag.a Dr.in Andrea Zimpernik

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundbegriffe der Humanmedizin; berufsrelevantes Fachvokabular und Fachterminologie; Kommunikation, Begriffe und Redewendungen im Patient*innendialog im orthoptischen Prozess; Lesen und Verfassen englischer Texte.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Diskussion, Paar- und Gruppenarbeiten, Präsentation

    Sprache

    Deutsch-Englisch

    Nystagmus VO
    0.75 SWS
    1 ECTS

    Nystagmus VO

    Vortragende: Lisa Schneebauer, BSc MMEDSCI

    0.75 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Klassifikation, Ätiologie und Pathogenese, sensorische und motorische Charakteristika, Anamnese, Diagnostik und Untersuchungsablauf, spezielle Untersuchungsmethoden, Differenzialdiagnose, Therapie, Verlauf und Prognose bei Nystagmus: Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung
    Die Studierenden können nationale und internationale Sichtweisen in Bezug auf die Therapie des Nystagmus gegenüberstellen.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Ophthalmologie VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Ophthalmologie VO

    Vortragende: DDr. Sandra Rezar-Dreindl, Assoc.-Prof. PD Dr.med Eva-Maria Stifter

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Ätiologie, Symptomatik und Grundzüge der Therapie samt medikamentöser Augentherapie der Erkrankungen von Bulbus, Lider, Tränenorganen, Orbita, Bindehaut, Hornhaut (inkl. Keratokonjunktivitis sicca), Lederhaut, Linse, Iris, Pupille, Aderhaut, Glaskörper, Netzhaut; Papille und Sehnerv, Blindheit und Sehbehinderungen; Vorderkammer und Glaukom; Farbsinnstörungen, Auge und Allgemeinerkrankungen (z. B. HIV, Borreliose, Multiple Sklerose), Notfälle in der Augenheilkunde, Sozialophthalmologie (z. B. Blindheit, Ergophthalmologie, Auge und Verkehrstauglichkeit).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Diskussion, Präsentation, aktive Teilnahme

    Sprache

    Deutsch

    Ophthalmologische Untersuchungsmethoden ILV
    2.5 SWS
    3 ECTS

    Ophthalmologische Untersuchungsmethoden ILV

    Vortragende: Priv.Doz.DDr. Julia Aschauer

    2.5 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Untersuchungen an der Spaltlampe; Kammerwinkelglas, Ophthalmometrie, Tonometrie (z. B. Applanationstonometer nach Goldmann, Nonkontakttonometer); Keratometrie; Exophthalmometrie; Schirmer-Test, Sensibilitätsprüfung von Hornhaut und Nervus infraorbitalis; Beurteilung der Pupille; Dreispiegelkontaktglas, Bikonvexllinsen; direkte und indirekte Ophthalmoskopie; Gesichtsfeld und Gesichtsfeldprüfung (Konfrontations-, Goldmann-, Computerperimetrie);Retinometer, Prüfung der Dunkeladaptation, Farbsinnprüfung (z. B. pseudoisochromatische Tafeln, Farbanordnungstests, Anomaloskop); elektrophysiologische Untersuchungsmethoden (z. B. Elektrookulogramm, Elektroretinogramm, visuell evozierte Potentiale, Elektronystagmographie); Bildgebende Verfahren in der Ophthalmologie z.B. Keratograph, OCT, Floureszenzangiographie, Echographie, Röntgen, Computertomographie, Single-Photon-Emmission-CT (SPECT), Positron-Emmission-Tomography (PET); Dokumentation der Ergebnisse, exemplarisch Interpretation der Ergebnisse von Untersuchungsmethoden z. B. OCT; aktuelle technische Entwicklungen (z.B. Artificial Intelligence in der Ophthalmologie).

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 2 UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 2 UE

    Vortragende: Mgr. Wilma Jacyniak, BSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zu den Lehrinhalten der LV „Gerätekunde und orthoptische Methodik 2“.

    Prüfungsmodus

    Modulprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Praktische Übungen aneinander und nach Möglichkeit auch mit Probant*innen,

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 1 PL
    0 SWS
    5 ECTS

    Praxislernphase 1 PL

    0 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung in Aufgaben und berufliche Tätigkeitsfelder von Orthoptist*innen, Berufsfelderkundung.
    Durchführung eines allgemeinen orthoptischen Status, Dokumentation der Ergebnisse unter fachlicher Anleitung und Supervision.
    Umsetzung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen in die berufliche Praxis

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angeleitete Praxis

    Sprache

    Deutsch

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 1 ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 1 ILV

    Vortragende: Mgr. Wilma Jacyniak, BSc

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vorbereitung auf das Praktikum, Einführung in Patientendokumentation und Ausbildungsprotokoll, Besprechung der Aufgabenstellung für das Praktikum, Austausch über Praktikumsverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Präsentation und Analyse von PatientInnen-Dokumentationen und Diskussion, Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Die Beurteilung umfasst aktive Mitarbeit, Diskussion und Praktikumsbericht.

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Praktikumsbericht

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in wissenschaftliches Arbeiten ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung in wissenschaftliches Arbeiten ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, Recherchieren, Konzepterstellung, Gliederungsschema wissenschaftlichen Arbeitens

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Arbeitsaufträge, Recherche, Lesen und Beurteilen von wissenschaftlichen Texten.

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen der Kontaktlinsenanpassung ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Grundlagen der Kontaktlinsenanpassung ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundlagen; Kontaktlinsen vs. Brille (z.B. Vor- und Nachteile, optische Unterschiede, Kontaktlinsen bei Strabismus und in der Kinderophthalmologie); Indikationen und Kontraindikationen; formstabile und weiche Linsen ( z. B. Arten, Anwendungsbereiche, Eigenschaften); Hygienemaßnahmen und Pflegemittel; Anpassung (Anamnese, Voruntersuchungen, Messungen, Berechnungen, Beurteilung der Probelinse); Handhabung der Kontaktlinsen durch die Patientinnen und Patienten und Anleitung; Unverträglichkeit, Risiken und Nebenwirkungen von Kontaktlinsen bzw. Pflegemittel; pathologische Veränderungen; Dokumentation; berufsrelevante Vorschriften und Regelungen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    darbietend
    praktischen Anwendung
    Selbsterfahrung

    Sprache

    Deutsch

    Grundlagen der Psychologie und Soziologie ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Grundlagen der Psychologie und Soziologie ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Gesundheit und Krankheit (Ansätze der Gesundheits- und Medizinsoziologie); grundlegende Aspekte der Soziologie, (z. B. Individuum und Gesellschaft, Menschenbild, Werte und Normen, Sozialisation, Interkulturalität); Rolle(n) von OrthoptistIn und PatientIn im gesellschaftlichen Kontext.
    Grundlagen und Begriffsbestimmungen in Psychologie; Umgang mit Emotionen (z. B: bei Reflexion der Arbeitsprozesse, Frustrationstoleranz); Anwendungsbereiche der klinischen Psychologie (z. B: Psychosomatik, Schmerz und chronische Erkrankungen, Stressbewältigung, Angsterkrankungen, Depression); Umgang mit schwierigen Situationen (z. B: Burn-out, Mobbing, Konflikte); professioneller Umgang mit alten, dementen, verwirrten und desorientierten Menschen und Blinden; Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz im beruflichen Alltag;
    Ausgewählte Anwendungsbereiche

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Erörterung von Anwendungsbeispielen, Gruppendiskussion, Filme

    Sprache

    Deutsch

    Inkomitantes Schielen ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Inkomitantes Schielen ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Klassifikation, Ätiologie und Pathogenese, sensorische und motorische Charakteristika, Anamnese, Diagnostik und Untersuchungsablauf, Differentialdiagnose, Therapie, Verlauf und Prognose bei angeborenen und erworbenen Augenmotilitätsstörungen: Angeborene Formen (z. B. Strabismus sursoadductorius, Stilling-Türk-Duane-Retraktionssyndrom, Jaensch-Brown-Syndrom), erworbene Formen (wie neurogene Paresen, Abducens-, Trochlearis- und Okulomotoriusparese, Myopathien); raumfordernde Prozesse der Orbita und des Gehirns und deren Auswirkungen auf die Augenmotilität; Myasthenie, CPEO, Endokrine Orbitopathie; Ableitung der orthoptischen Diagnose; Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    begleitende Leistungsfeststellung und schriftliche Prüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Präsentationen der verschiedenen Krankheitsbilder mittels Power-Point
    Videobeispiele
    Gruppenarbeiten
    Lernspiele/Wiederholungsspiele

    Sprache

    Deutsch

    Kinderheilkunde VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Kinderheilkunde VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; Wachstum und Entwicklung des gesunden Kindes; körperliche Untersuchung des Kindes unter Berücksichtigung der kindlichen Psyche; Präventivmedizin in der Kinderheilkunde; häufige Untersuchungsmethoden in der Kinderheilkunde (z.B. Röntgen, Ultraschall); häufige Kinderkrankheiten (z. B. Infektionskrankheiten, genetisch bedingte Veränderungen, organspezifische Erkrankungen wie Herzfehler); multidisziplinäre Betreuungs-/Therapiekonzepte für das behinderte Kind; Kindesmisshandlung und –missbrauch.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung mit Seminarcharakter

    Sprache

    Deutsch

    Kinderpsychologie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Kinderpsychologie VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung in das Gebiet der Kinderpsychologie und Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters; Grundkenntnisse der psychischen Entwicklung nach Lebensabschnitten im Kindes- und Jugendalter. Kenntnis von psychologischen, biologischen, sozialen und kulturellen Faktoren, die den Entwicklungsprozess fördern oder hemmen - Entwicklungsverzögerungen und neuropsychologische Störungen, Prävention, Methoden und Praxisbeispiele.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Erörterung von Anwendungsbeispielen, Gruppendiskussion, Filme

    Sprache

    Deutsch

    Kommunikation und Gesprächsführung ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Kommunikation und Gesprächsführung ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Förderung der sozialkommunikativen Kompetenzen; Grundregeln der Kommunikation und Interaktion; Kommunikationsmodelle (z. B. Schulz von Thun, Rogers, Watzlawick), Nonverbale Kommunikation; Gesprächstechniken: im Team, in Konflikten, mit Patient*innen; Grundlagen der Moderation, Feedbackregeln; Selbstreflexion: Abgleich von Selbstbild und Fremdbild in der Kommunikation (Eisbergmodell, Joharifenster);
    berufsrelevante Problemstellungen, Informations- und Beratungsgespräche; Supervision und Coaching.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Impulsvortrag
    Brainstorming
    Gruppendiskussion
    Selbsterfahrung
    Rollenspiele
    POL (problembasiertes Lernen)

    Sprache

    Deutsch

    Neuroophthalmologie VO
    2 SWS
    3 ECTS

    Neuroophthalmologie VO

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Begriffsklärung; Ätiologie, Symptomatik, Untersuchungsmethoden, Differentialdiagnostik und deren Ergebnisse, Therapie, Verlauf und Prognose zu folgenden Krankheitsbildern: Erkrankungen der Sehbahn und des Nervus opticus (z. B. Gesichtsfeldausfälle) und der Sehrinde (z. B. optische Agnosien, zentrale Farbsinnstörungen), psychogene Sehstörungen; Störungen der Pupillenmotorik und der Akkommodation; Störungen der peripheren Okulomotorik (ergänzend zu Strabologie; z. B. Myasthenia gravis, Myopathien, Ophthalmoplegien); Störungen der Lidmotorik, des Nervus facialis, des Nervus trigeminus (z. B. Ptose, Blepharospasmus, Lagophthalmus); Unklare Sehverschlechterung; Kopf- und Gesichtsschmerz mit Augenmanifestationen; ausgewählte Syndrome.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Lehrvortrag, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Neuroorthoptik ILV
    3 SWS
    3 ECTS

    Neuroorthoptik ILV

    3 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Ätiologie, Symptomatik, Untersuchungsablauf, spezielle Untersuchungsmethoden und deren Ergebnisse, Differenzialdiagnostik, Therapie, Verlauf und Prognose zu folgenden Krankheitsbildern: Störungen der supranukleären Okulomotorik (Störungen der konjugierten und disjugierten Blickmotorik betreffend Sakkaden, langsame Folgebewegungen, vestibulo-okulärer Reflex, optokinetischer Nystagmus und Fixation, z. B. horizontale und vertikale Blickparesen, Konvergenz- und Divergenzparesen, INO, Skew deviation, Okular Tilt Reaction, 1 ½ Syndrom); Subjektive visuelle Vertikale; erworbener Nystagmus und verwandte okuläre Oszillationen (z. B. blickparetischer oder Blickrichtungsnystagmus, Konvergenz-Retraktionsnystagmus, See-Saw-Nystgagmus, nystagmusähnliche Störungen der Blickmotorik); Ableiten der orthoptischen Diagnose; Therapeutische Maßnahmen, Telereha., Aufklärung und Beratung; Dokumentation und Befundberichtserstellung.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung
    Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Pädagogik ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Pädagogik ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Pädagogische Grundbegriffe: Bildung, Erziehung und Erziehungsstile, Didaktik und Methodik, pädagogische Implikation/ Aspekte orthoptischen Denkens und Handelns;
    Schwerpunkt Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik: besondere Berücksichtigung von Sehbehinderten- und Blindenpädagogik,
    Annahme und Bewältigungsstrategien bei Sehbehinderung und erworbener Blindheit, Reflexion über Vorurteile und Stigmatisierung im Umgang mit behinderten Menschen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Diskussion, Selbstreflexion

    Sprache

    Deutsch

    Praktische Übungen: Inkomitantes Schielen UE
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Praktische Übungen: Inkomitantes Schielen UE

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zu den Lehrinhalten der LV „Inkomitantes Schielen“ und Fallanalysen.
    Praktischen Anwendung der Untersuchungsmethoden zu den Lehrinhalten der LV "Inkomitantes Schielen" und Fallanalysen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Begleitende Leistungsfeststellung, schriftliche Prüfung am Ende der LV

    Lehr- und Lernmethode

    Praktisches Üben
    Üben aneinander

    Sprache

    Deutsch

    Praktische Übungen: Neuroorthoptik UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktische Übungen: Neuroorthoptik UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zu den Lehrinhalten der LV „Neuroorthoptik“ und der LV „Neuroophthalmologie“ und Fallanalysen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angeleitets Üben aneinander; Analyse von Videofallbeispielen, Vernetzung des Wissens durch Gruppenarbeiten und anregenden Lernaktivitäten (Quiz, usw.).

    Sprache

    Deutsch

    Praktische Übungen: Refraktionsbestimmung UE
    1 SWS
    1 ECTS

    Praktische Übungen: Refraktionsbestimmung UE

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zur Ermittlung des Korrektionsbedarfes unter Berücksichtigung der Binokularität.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angeleitete praktische Übungen von subjektiven und objektiven Methoden der Refraktionsbestimmung aneinander und nach Möglichkeit auch an Probant*innen

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 2 PL
    0 SWS
    6 ECTS

    Praxislernphase 2 PL

    0 SWS   6 ECTS

    Lehrinhalte

    Umsetzung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen in die berufliche Praxis unter fachlicher Anleitung und Supervision.
    Durchführung eines erweiterten orthoptischen Status entsprechend des Wissensstandes, Ableitung der orthoptischen Diagnose, Therapieplanerstellung und Durchführung, Durchführung relevanter ophthalmologischer Untersuchungsmethoden, Dokumentation der Ergebnisse.
    Gestaltung einer professionellen Beziehung zu Patient*innen und Kolleg*innen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angeleitete Praxis

    Sprache

    Deutsch

    Refraktionsbestimmung ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Refraktionsbestimmung ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Refraktion (Grundlagen, Refraktionsanomalien und Korrektur); Subjektive Refraktion – Ermittlung des Korrektionsbedarfs: Hilfsmittel, Methoden (z. B. für sphärische Refraktionsfehler Donders-Methode, Nebelmethoden, monokularer Feinabgleich; für astigmatische Refraktionsfehler Kreuzzylindermethode, Prüfung auf Refraktionsgleichgewicht bei binokularem Abgleich, Korrektur der Anisometropie, Bestimmung der Nahkorrektur); Anwendung, Durchführung, Dokumentation;
    Objektive Refraktionsprüfung (statische und dynamische Skiaskopie, Autorefraktion); Anwendung, Durchführung, Dokumentation; Grundlagen und Methoden der refraktiven Chirurgie.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Darbietend
    Praktische Anwendung

    Sprache

    Deutsch

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 2 ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 2 ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vorbereitung auf die Praxislernphase, Reflexion der eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen in Praxislernphase und Studium; Umgang mit schwierigen Situationen (z.B. Überforderung, Unterstützungsbedarf); Feedback, Intervision, Supervision; Präsentation der Praxisberichte.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    „Mit Erfolg teilgenommen“

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Praxisbericht, Reflexionsgespräche

    Sprache

    Deutsch

    Berufskunde und -ethik ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Berufskunde und -ethik ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Geschichte und Entwicklung des Berufes
    Berufsrelevante gesetzliche Grundlagen und Regelungen (MTD-Gesetz, Fortbildungspflicht, Gesundheitsberuferegistergesetz)
    Medizin- und Forschungsethik, Berufsethik, Korruptionsprävention
    Nationale- und internationale Berufsverbände
    Ausbildung und Berufsbild im internationalen Vergleich
    Aktive Fehlervermeidung in der Medizin unter spezieller Berücksichtigung der Orthoptik
    Aktuelle Themen und berufspolitische Entwicklungen
    Einführung in Evidence based Practice und Assessments
    Einführung in die WHO Family of international Classification (ICD, ICF,...)

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Fallbeispiele, Gruppen- und Einzelarbeiten

    Sprache

    Deutsch

    Digital Health Literacy ILV
    0.5 SWS
    1 ECTS

    Digital Health Literacy ILV

    0.5 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Gesundheits-Apps, Internet of Things, Gesundheitsseiten, Qualität und Risiko, Schutz und Sicherheit von Gesundheitsdaten, Rolle von Google und Social Media in Verbindung mit Gesundheit

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge, Einzel- und Gruppenarbeiten

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in die Statistik ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Einführung in die Statistik ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Datenerhebung, Datenaufbereitung (Codieren), deskriptive Statistik (Grafiken, Maßzahlen), Formulierung von Hypothesen, Anwendung bivariater Hypothesentests (Inferenzstatistiken), Anwendung eines statistischen Rechenprogrammes, Interpretation der Ergebnisse.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag
    Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit
    Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Einführung in Projektmanagement ILV
    1 SWS
    2 ECTS

    Einführung in Projektmanagement ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen des Projektmanagements;
    Vorprojektphase, Projektauftrag, Projektorganisation,
    Teambuilding, Umweltanalyse (soziale Kompetenzen, Führung)
    Methoden Projektstart (Moderation);
    Methoden Projektkoordination, Projektcontrolling (Feedback, Reflexion);
    Methoden Projektmarketing;
    Methoden Projektkrisen, Projektabschluss, Zusammenhang der Methoden (Konfliktmanagement, Präsentations-methoden);
    Präsentationen der Projektideen durch die Studierenden, Besprechung der Ausarbeitungen der Projekte.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Wechselnd Plenum und Gruppenarbeiten. Ausarbeitung von eigenen Beispielen und Projektplänen, Reflexion, Präsentation.

    Sprache

    Deutsch

    Freie Lehrveranstaltung: Barrierefreie Kommunikation ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Freie Lehrveranstaltung: Barrierefreie Kommunikation ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundkenntnisse der Österreichische Gebärdensprache (ÖGS), Bedeutung von Gestik, Mimik und Körperausdruck in der ÖGS, Übungen zu Fingeralphabet, Inkorporatoren und Klassifikatoren.
    Technik der „Sehende Begleitung“ (sighted guide technique), Begleitung und Führung hochgradig sehbehinderter und blinder Menschen inklusive spezielle Kommunikation.
    Gründe für Kommunikationsprobleme mit dementen Menschen. Verbale und nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten mit dementen Menschen.
    Die Regeln der „Leichten Sprache“.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    Anwendung der erlernten unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, praktische Übungen, Rollenspiele, Simulation

    Sprache

    Deutsch

    Low Vision Rehabilitation und vergrößernde Sehhilfen ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Low Vision Rehabilitation und vergrößernde Sehhilfen ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Begriffsbestimmungen; Bedeutung von Behinderung (z. B. Ebenen nach WHO); Sehbehinderung (z. B. Definitionen, rechtliche Rahmenbedingungen, Ursachen, Symptomatik, alltagsrelevante Auswirkungen); Low-Vision-Diagnostik und - Rehabilitation; Umgang mit sehbehinderten Menschen; Bewältigungshilfen (z. B. Möglichkeiten für Sehbehinderte zur beruflichen und schulischen Integration, Orientierungs- und Mobilitätstraining, lebenspraktische Fertigkeiten, Ersatzstrategien, Institutionen, Organisationen, Selbsthilfegruppen); Schnittstellenmanagement;
    Vergrößernde Sehhilfen: nichtvergrößernde Sehhilfen und Hilfsmittel; optisch und elektronisch vergrößernde Sehhilfen; Anpassung von vergrößernden Sehhilfen (spezielle Anamnese, Untersuchungsgang, Auswahl, praktische Anpassung, Anleitung, Erprobung, Verordnung, Dokumentation), Beratung und Aufklärung, Empfänger*innen orientierter Befundbericht.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Videos, Fallbeispiele, Simulation, Selbsterfahrung

    Sprache

    Deutsch

    Neurorehabilitation VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Neurorehabilitation VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Begriffsbestimmungen; berufsrelevante Grundlagen der Neurorehabilitation, Rehabilitationsteam und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Rehabilitation spezifischer neurologischer Erkrankungen (z. B. Schlaganfälle, Schädel-Hirn-Trauma);neuropsychologische Störungen (z. B. Aphasie, Apraxie, Neglect, Agnosie, Amnesie, kognitive Störungen), Raumwahrnehmungsstörungen und Grundkenntnisse der Therapie aus neuropsychologischer Sicht; berufsrelevante Aspekte im Umgang mit Patient*innen mit Behinderungen, mit kommunikativen Störungen, mit neuropsychologischen, emotionalen und neuropsychiatrischen Störungen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Orthoptische Fallanalysen 1 ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Orthoptische Fallanalysen 1 ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Anhand von Fallbeispielen bzw. Problemstellungen Schritte im orthoptischen Prozess aufzeigen, interpretieren und argumentieren; klinische Schlussfolgerungen ziehen; orthoptische Diagnose ableiten und einen entsprechenden Therapieplan erstellen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung im nationalen und internationalen Kontext

    Sprache

    Deutsch

    Orthoptische Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Orthoptische Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen der neurovisuellen Rehabilitation bei Störungen von Sehschärfe, Kontrastsehen, Adaptation, Farbsehen, Fusion, Akkommodation, Stereosehen; visuell bedingte Lesestörungen; Gesichtsfeldausfälle, visueller Neglekt; Erkennungsmöglichkeiten und Unterscheidung homonyme Hemianopsie und Neglekt; Störungen der visuellen Raumwahrnehmung, Störungen komplexer Sehleistungen (z. B. Objekt-, Gesichter-wahrnehmung); Anamnese, spezielle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, Anleitung zur Therapie, Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung; Erstellung von Therapiematerial; Falldiskussionen

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Filme, Falldiskussionen

    Sprache

    Deutsch

    Prävention und Gesundheitsförderung, Arbeitsmedizin / Bildschirmarbeit ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Prävention und Gesundheitsförderung, Arbeitsmedizin / Bildschirmarbeit ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung; orthoptische Prozesse im Rahmen der Prävention und Gesundheitsförderung (z.B. im Hinblick auf verschiedene Lebensabschnitte und Störungen des ein- und beidäugigen Sehens);
    Grundlagen der Arbeitsmedizin; Besonderheiten bei der Bildschirmarbeit: Ergonomie am (Bildschirm-)Arbeitsplatz, Arbeitsplatzbeurteilung, Prävention von Erkrankungen, Bildschirmbrille, Bildschirmtätigkeit und Beschwerden (z.B. Asthenopie);
    entwicklungsfördernde und gesundheitserhaltende Maßnahmen; Beratung und Aufklärung; gesetzliche Grundlagen, relevante Regelungen.
    Gestatlung des eigenen orthoptischen Arbeitsplatzes

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Power Point Präsentationen, Fallbeispiele, Information, Diskussion, Selbsterfahrung

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 3 PL
    0 SWS
    5 ECTS

    Praxislernphase 3 PL

    0 SWS   5 ECTS

    Lehrinhalte

    Umsetzung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen in die berufliche Praxis unter Anleitung und Supervision.
    Durchführung eines erweiterten orthoptischen Status entsprechend des Wissensstandes, Therapieplanerstellung und Durchführung, Durchführung relevanter ophthalmologischer Untersuchungsmethoden, Dokumentation der Ergebnisse.
    Arbeiten im multiprofessionellen und interprofessionellen Team.
    Professional Reasoning

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angeleite Praxis

    Sprache

    Deutsch

    Schieloperationen ILV
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Schieloperationen ILV

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Operative Therapie, Indikation und Kontraindikation von Augenmuskeloperationen und Operationsmethoden bei verschiedenen Strabismusformen sowie bei Nystagmus. Unterschiedliche internationale Sicht- und Zugangsweisen.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Power Point Präsentationen, Fallbeispiele, Information, Diskussion

    Sprache

    Deutsch

    Schreibwerkstatt SE
    1.5 SWS
    3 ECTS

    Schreibwerkstatt SE

    1.5 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Erste Informationen zur Verfassung einer Bachelorarbeit;
    Themenfindung und Entwicklung einer relevanten Forschungsfrage;
    Durchführung und Dokumentation einer Literaturrecherche;
    Analyse eines wissenschaftlichen Textes in Bezug auf die Fragestellung und Erstellung eines Exzerpts;
    Aufbau und Inhalt eines Konzepts;
    Verfassen eines erweiterten Konzepts entsprechend den Anforderungen eines wissenschaftlichen Textes

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Note des erweiterten Konzepts

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Paar- und Gruppenarbeiten, Präsentation, Verfassen eines erweiterten Konzepts

    Sprache

    Deutsch

    Sehbehinderung und Förderung im Kindesalter ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Sehbehinderung und Förderung im Kindesalter ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Begriffsbestimmungen; normale Sehentwicklung und Folgen einer gestörten Sehentwicklung; Besonderheiten in der allgemeinen Entwicklung von sehbehinderten und blinden Kindern; mehrfach behinderte Kinder mit Sehbehinderung (z. B. Problematik der Mehrfachbehinderung, veränderte Kommunikation zwischen Eltern und Kind); Aufgaben der Orthoptistin/des Orthoptisten im Rahmen der Diagnostik und Therapie bei Kindern mit gestörter Sehentwicklung (z. B. Überprüfung der Sehqualitäten und Sehfunktionen, Beobachtung des visuellen Verhaltens, Dokumentation, Aufklärung und Beratung, Erstellen eines EmpfängerInnen orientierten Befundberichtes); wesentliche Aufgaben und Konzepte der visuellen Frühförderung; Bewältigungshilfen (z. B. Organisationen, Institutionen)

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Filme, Fallanalysen

    Sprache

    Deutsch

    Spezialbereiche der Orthoptik ILV
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Spezialbereiche der Orthoptik ILV

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Geriatrie, Gerontologie, Demenz, Sehen im Alter, Gender und Diversity, Besonderheiten im orthoptischen Status beim älteren Menschen;
    Visuelle Anforderungen verschiedener Sportarten als neues Betätigungsfeld der Orthoptist*innen, orthoptisches Training von unterschiedlichen visuellen Funktionen zur Verbesserung der sportlichen Performance, computerbasierte Test- und Trainingsprogramme;
    Neue Entwicklungen im Berufsfeld

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Fallbeispiele, Simulation

    Sprache

    Deutsch

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 3 ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 3 ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vorbereitung auf die Praxislernphase, Vertiefung von relevanten Themen und Fragestellungen, Besprechung der Aufgabenstellung für die Praxislernphase, Austausch über Praxisverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Kommunikationsaspekte im Berufsfeld, Präsentation und Analyse der Patient*innendokumentationen und Diskussion, Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    „Mit Erfolg teilgenommen“

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung

    Sprache

    Deutsch

    Theorie, Praxis und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens ILV
    2 SWS
    2 ECTS

    Theorie, Praxis und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens ILV

    2 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten; Arbeitsschritte (z.B. Themenfindung, Problemformulierung und Forschungsfrage, Literaturrecherche); kritisches Lesen von wissenschaftlichen Texten, wissenschaftliches Schreiben, qualitative und quantitative Forschungsmethoden; Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Lehrvortrag, Arbeitsaufträge, Präsentation

    Sprache

    Deutsch

    Visuelle Wahrnehmungsstörungen ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Visuelle Wahrnehmungsstörungen ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Verschiedene Wahrnehmungsbereiche und Teilleistungen; Legasthenie als spezifische Teilleistungs-, Wahrnehmungs- und Verarbeitungsschwäche; Okuläre Lesestörung; orthoptische Abklärungsdiagnostik; okulärer Belastungstest (unter besonderer Berücksichtigung der visuellen Wahrnehmung); therapeutische Maßnahmen; Sehanwendung bei Teilleistungsschwäche; interdisziplinäre Zusammenarbeit, Bewältigungshilfen (z. B. unterstützende Institutionen, Organisationen), Beratung und Aufklärung

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele

    Sprache

    Deutsch

    Bewältigung herausfordernder Situationen im interprofessionellen und internationalen Kontext (mit ET und LP) SE
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Bewältigung herausfordernder Situationen im interprofessionellen und internationalen Kontext (mit ET und LP) SE

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Profession, Interprofessionalität, Multiprofessionalität im internationalen Kontext.
    Paradigmen der unterschiedlichen beteiligen Berufsgruppen im internationalen Verlgeich.
    Ausgewählte Methoden zur Bewältigung herausfordernder Situationen.

    Analyse und Bearbeitung ausgewählter herausfordernder Situationen aus dem therapeutischen Alltag (in interprofessionellen und internationalen Studierendenteams)

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    darbietend, erarbeitend, explorativ

    im interprofessionellen und internationalen Gruppensetting

    Sprache

    Englisch

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Aspekte von Interdisziplinarität und Multiprofessionalität im Berufsfeld der Orthoptist*innen, Schnittstellen zu angrenzenden Berufen (z.B. Ärzt*innen, Angehörige der anderen medizinisch-technischen Berufe, Optiker*innen, Optometrist*innen); Position und Aufgaben der*des Orthoptist*in im interdisziplinären Team, Besonderheiten und Herausforderungen im Rahmen des orthoptischen Prozesses.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesung, Gruppendiskussion, Fallanalyse

    Sprache

    Deutsch

    Orthoptische Fallanalysen 2 ILV
    1.5 SWS
    3 ECTS

    Orthoptische Fallanalysen 2 ILV

    1.5 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Anhand von Fallbeispielen bzw. Problemstellungen Schritte im orthoptischen Prozess aufzeigen, interpretieren und argumentieren; klinische Schlussfolgerungen ziehen; orthoptische Diagnose ableiten und einen entsprechenden Therapieplan erstellen.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 4 PL
    0 SWS
    23 ECTS

    Praxislernphase 4 PL

    0 SWS   23 ECTS

    Lehrinhalte

    Weitgehend selbstständiges Arbeiten unter Supervision und bei Bedarf mit Anleitung.
    Umsetzung und Vertiefung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten in die berufliche Praxis.
    Durchführung des gesamten orthoptischen Prozesses in den Pflichtbereichen der praktischen Ausbildung.
    Angewandte evidenzbasierte Praxis und professionells Reasoning.
    Arbeit in multi- und interprofessionellen Teams
    Aufbau einer professionellen Beziehung zu Patient*innen und Angehörigen.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angleitete Praxis

    Sprache

    Deutsch

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 4 ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 4 ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Vorbereitung auf die Praxislernphase, Vertiefung von relevanten Themen und Fragestellungen, Besprechung der Aufgabenstellung für die Praxislernphase, Austausch über Praxisverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Kommunikationsaspekte im Berufsfeld, Präsentation und Analyse der Patient*innendokumentationen und Diskussion, Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    „Mit Erfolg teilgenommen“

    Lehr- und Lernmethode

    Entsprechend des Wissenstands selbstständiges Arbeiten unter Anleitun

    Sprache

    Deutsch

    Bachelorprüfung AP
    0 SWS
    1 ECTS

    Bachelorprüfung AP

    0 SWS   1 ECTS

    Lehr- und Lernmethode

    Selbstständige Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

    Sprache

    Deutsch

    Freiberuflichkeit und betriebswirtschaftliche Grundlagen ILV
    1.5 SWS
    2 ECTS

    Freiberuflichkeit und betriebswirtschaftliche Grundlagen ILV

    1.5 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Freiberuflichkeit als Variante der Möglichkeiten zur Berufsausübung: Chancen und Grenzen; Orthoptist*in als (freiberufliche) Unternehmer*in; wirtschaftliche Überlegungen, Marketing, Orthoptist*in und Werbung; Abgrenzung zu Optiker*innen und anderen Gesundheitsberufen; betriebswirtschaftliche Grundlagen zur Freiberuflichkeit

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Literaturstudium, Fallanalyse, Gruppenarbeit

    Sprache

    Deutsch

    Grundzüge des Gesundheitswesens und der Gesundheitsökonomie VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Grundzüge des Gesundheitswesens und der Gesundheitsökonomie VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Gesundheitswesen in Österreich (Geschichte, System, Alternativen, Schwächen und Stärken, Ausblicke auf die aktuelle Gesundheitsreform);
    Handlungsfelder und Limitationen der Gesundheitspolitik zwischen Gesundheit, Krankheit und Gebrechen;
    Gesundheitsdienstleister*innen zwischen Wissenschaft und Kunst (professionssoziologische Betrachtungen der Wesenszüge von „Freiberuflichkeit“ und deren Auswirkungen auf Qualitätssysteme, die Zukunft der Professionen in der Medizin – Chancen und Bedrohungen);
    Krankenanstalten als Expert*innenorganisationen (Grundlagen des Krankenanstaltenwesens, organisationstheoretische Besonderheiten des Zusammenwirkens von health professionals und „Laien“);
    Anreizsysteme und Finanzierung im Gesundheitswesen (Geschichte, Grundlagen, Menschenbilder – homo oeconomicus als akzeptable Figur?, Finanzierungsformen (von fee for service bis Fall- und Kopfpauschalen, nationales LKF-System);
    Die Rolle der Patient*innen in der „Gesundheitsindustrie“ (vom Objekt zum Mit/-Produzenten; compliance, adherence, Gesundheitskompetenz/health literacy);
    Grundlagen der Gesundheitsökonomie (Grundlagen, Kosten-Nutzen-Bewertungsmodelle, Probleme der Outcome- und Lebensqualitätsmessung [QALY, Effizienzgrenzenmodell]);

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vorlesungselemente, Gruppendiskussion, Fall-Studien-Analyse

    Sprache

    Deutsch

    Medizinisches Englisch 2 ILV
    2 SWS
    3 ECTS

    Medizinisches Englisch 2 ILV

    2 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Kommunikation, medizinisches Fachvokabular; Lesen, Übersetzen und Exzerpieren von englischen Texte bzw. Studien; Präsentationen; Verfassen von Abstracts;

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Diskussion, Rollenspiele, Präsentationen, Filme, Lesen und Schreiben über aktuelle medizinische Themen

    Sprache

    Englisch

    Orthoptische Fallanalysen 3 ILV
    2 SWS
    4 ECTS

    Orthoptische Fallanalysen 3 ILV

    2 SWS   4 ECTS

    Lehrinhalte

    Anhand von Fallbeispielen bzw. Problemstellungen Schritte im orthoptischen Prozess aufzeigen, interpretieren und argumentieren; klinische Schlussfolgerungen ziehen; orthoptische Diagnose ableiten und einen entsprechenden Therapieplan erstellen, Herausarbeitung von interdisziplinären Aspekten.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung und -analysen

    Sprache

    Deutsch

    Praxislernphase 5 PL
    0 SWS
    3 ECTS

    Praxislernphase 5 PL

    0 SWS   3 ECTS

    Lehrinhalte

    Weitgehendes Selbstständiges Arbeiten an Patient*innen unter Supervision, Anleitung bei Bedarf
    Vertiefung des gesamten orthoptischen Prozesses nach individueller Schwerpunktsetzung

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Angeleitetes Praxis

    Sprache

    Deutsch

    Qualitätsmanagement VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Qualitätsmanagement VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Qualität im Gesundheitswesen (Geschichte, Begriffe, Definitionen und nationale Rechtsgrundlagen für Krankenanstalten und den extramuralen Bereich);
    Autonomie der Freien Berufe und deren Qualitätsverständnis (implizites vs. explizites Qualitätsverständnis);
    Qualitätselemente der Makro-, Meso- und Mikroebene (vom Zugang zum Versorgungssystem bis zur Fälschungssicherheit von Medikamenten);
    Grundlagen zu Patient*innensicherheitssystemen (Grundlagen, Meldesysteme(CIRS, Maßnahmen);
    Die Grundelemente von Qualitätsicherungs- und Managementsystemen (Selbst- Fremdbeurteilung, Peers oder „Laien“, good enough-Standards bis search for excellence) und die Anwendungsfelder international gebräuchlicher Systeme [ISO, EFQM, KTQ, JCI, A-IQI] in Österreich, die Aufgaben und Rollen von Führungskräfen und MitarbeiterInnen);

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortragselemente, Gruppendiskussionen, Fallbesprechungen

    Sprache

    Deutsch

    Rechtsgrundlagen für Gesundheitsberufe VO
    1 SWS
    1 ECTS

    Rechtsgrundlagen für Gesundheitsberufe VO

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Einführung und Grundbegriffe; Datenschutz im Gesundheitswesen (Gesetze, Vorschriften, Verhaltensweisen, Anwendung), Patient*innenrechte; zivilrechtliche und strafrechtliche Grundlagen; Sanitätsrecht (z.B. Behördenaufbau, MTD-Gesetz, Arzneimittel- und Medizinprodukte-Gesetz; Arbeitsrecht ( z.B. Dienstverhältnis, Rechte und Pflichten, Arbeitszeit, Arbeitnehmer*innenschutz); Sozialversicherungsrecht (Sozialversicherungsträger, Finanzierung, Leistungen); Korruptionsprävention, Provisionsverbot.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag und Studium des Lehrbehelfes

    Sprache

    Deutsch

    Refraktionbestimmung 2 ILV
    1 SWS
    1 ECTS

    Refraktionbestimmung 2 ILV

    1 SWS   1 ECTS

    Lehrinhalte

    Aufbauend auf die Grundlagen der Refraktion 1, Refraktionsbestimmung bei ausgewählten ophthalmologischen Krankheitsbildern, bei systemischen Erkrankungen (z.B. Diabetes) sowie Schwangerschaft.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung

    Lehr- und Lernmethode

    Vortrag, Fallbeispiele, praktische Übungen

    Sprache

    Deutsch

    Seminar zur Bachelorarbeit SE
    1 SWS
    6 ECTS

    Seminar zur Bachelorarbeit SE

    1 SWS   6 ECTS

    Lehrinhalte

    Rahmenbedingungen für die Erstellung der Bachelorarbeit; Ziel, formale Kriterien und Konzepterstellung, Hilfestellung bei Themenfindung, Problemformulierung und Formulierung der Forschungsfrage(n); Austausch und Klärung von Fragestellungen; Verfassen der Bachelorarbeit.

    Prüfungsmodus

    Endprüfung
    Bachelorarbeit 2

    Lehr- und Lernmethode

    Theoretischer Input, Gruppenarbeiten, Peer-Feedback, individuelle Betreuung/ Beratung

    Sprache

    Deutsch

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 5 ILV
    1 SWS
    2 ECTS

    Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 5 ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Lehrinhalte

    Vorbereitung auf die Praxislernphase mit Schwerpunktsetzung auf den gesamten orthoptischen Prozess; Vertiefung von relevanten Themen und Fragestellungen, Besprechung der Aufgabenstellung für die Praxislernphase, Austausch über Praxisverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Kommunikationsaspekte im Berufsfeld, Präsentation und Analyse der Patient*innendokumentationen und Diskussion, abschließende Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse im Hinblick auf die zukünftige Berufsausübung.

    Prüfungsmodus

    Immanente Leistungsüberprüfung
    „Mit Erfolg teilgenommen“

    Lehr- und Lernmethode

    Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung

    Sprache

    Deutsch

    Wahlbereich - Vertiefung und Praxislernphase (5 ECTS nach Wahl)

    Vertiefung Kontaktlinsenanpassung MODUL
    0.33 SWS
    5 ECTS
    Vertiefung Low Vision Rehabilitation MODUL
    0.33 SWS
    5 ECTS
    Vertiefung Orthoptische Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen MODUL
    0.33 SWS
    5 ECTS

    Unterrichtszeiten
    Mo bis Fr, ganztags ggf. auch Samstags

    Um allen Studierenden auch die erforderlichen Praxiserfahrungen und somit einen Studienabschluss innerhalb der regulären Studienzeit ermöglichen zu können, kann es bei Bedarf zu Praxislernphasen während der Sommermonate kommen. Vier Ferienwochen im Juli oder August sind jedenfalls vorgesehen. 

    Wahlmöglichkeiten im Curriculum
    Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen. Lesen Sie hier, wohin Sie Ihr Weg führen kann.

    Orthoptist*innen führen selbstständig Untersuchungen durch. Dazu gehört es beispielsweise, das Sehvermögen und das beidäugige Sehen zu prüfen oder Schielstellungen und Augenbewegungen zu beurteilen. Darüber hinaus setzen Orthoptist*innen therapeutische Maßnahmen, mit denen Sie etwa Doppeltsehen ausgleichen oder orthoptische Übungen und Sehtraining bei Schlaganfallpatient*innen durchführen. Als Generalist*in entscheiden Sie sich für die augenheilkundliche Routineversorgung und arbeiten angestellt in Augenarztpraxen oder Krankenanstalten. Spätestens dann wenn Menschen intensiv am Bildschirm zu arbeiten beginnen, haben viele ihren Erstkontakt mit der Orthoptik. In Ihrem Berufsalltag erkennen und behandeln Sie Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit und Augenbewegungsstörungen wie Augenmuskellähmungen, Augenzittern oder zentrale Sehstörungen nach Traumata und Krankheiten. In jedem Fall arbeiten Sie eigenverantwortlich nach ärztlicher Anordnung und kümmern sich um das Auge von A bis Z: in Ihr Aufgabengebiet fallen orthoptische Diagnose und Therapie, visuelle Rehabilitation, Gesundheitsförderung und Prävention, die mit Vorsorgeuntersuchungen in Kindergärten oder Schulen ansetzt. Erst mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf der Orthoptist*in ausüben. Grundlage ist das MTD-Gesetz. Immer häufiger spezialisieren Sie sich als Orthoptist*in – etwa auf visuelle Rehabilitation oder Arbeitsmedizin – oder sind in Lehre, Wissenschaft und Forschung anzutreffen.

    • Kliniken, Krankenhäuser

    • Ambulatorien

    • Praxen von Fachärzt*innen für Augenheilkunde und Optometrie

    • Rehabilitationseinrichtungen

      • freiberufliche Praxis

      • Universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitutionen

      • Fachhochschulen

        Elisabeth Hirmann und eine Person stehen gegenüber und unterhalten sich.

        Interview

        Orthoptik studieren: Schwerpunkte & Berufschancen

        Das Auge ist nicht nur ein sehr komplexes, sondern auch sehr spannendes Organ, das im Mittelpunkt des Bachelorstudiums Orthoptik steht. Die ehemalige Studiengangsleiterin Elisabeth Hirmann spricht im Interview über die Schwerpunkte, Berufschancen und gute Gründe, sich für das Studium Orthoptik zu entscheiden.

        Zum Interview

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        Portraitfoto von Michaela Hassler
        19. Oktober 2022

        Michaela Hassler ist neue Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik

        Die Biomedizinische Analytikerin Michaela Hassler, MSc, ist in ihrer neuen Funktion für die beiden Organisationsformen Vollzeit und berufsbegleitend des Bachelorstudiums Biomedizinische Analytik verantwortlich. Bisher in Lehre und Forschung im Studiengang tätig, übernahm sie mit Oktober die Funktion der Studiengangsleitung von Mag.a Andrea Hager, MSc.

        • Gesundheitswissenschaften
         

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        Kooperationen und Campusnetzwerk

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        Silvia Mériaux-Kratochvila auf der Bühne, vor dem Rednerpult. Sie spricht zum Publikum.

        Plaketten Verleihung

        Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praxisgeber*innen eine Plakette verliehen.

        Alle Fotos

        Geschäftsführerinnen Doris Semotan und Marianne Hengstberger zeigen auf die Plakette, welche auf eine Wand montiert ist. Die Plakette ist bedruckt mit dem F H Campus Wien Logo und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien.

        Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

        Franz Huber Kaufmännischer Direktor, Andreas Reifschneider Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding, Martin Breitenseher Ärztlicher Direktor und Elisabeth Klang Pflegedirektorin halten die Plakette lächelnd hoch. Die Plakette ist bedruckt mit dem F H Campus Wien Logo und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien.

        Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

        Gruppenfoto vom Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette im Eingangsbereich. Die Plakette ist auf einer roten Wand montiert, man sieht auf der Plakette, das F H Campus Wien Logo und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien. Einige Personen aus dem Team, zeigen lächelnd mit dem Zeigefinger, auf die Plakette.

        Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

        Gruppenfoto, des Führungsteams Haus Laaerberg, vor dem Eingangsbereich. In der Mitte vom Team heben einige Personen die Plakette hoch, auf dieser Plakette ist das F H Campus Wien Logo zusehen und darunter steht Lehreinrichtung der F H Campus Wien

        Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

        Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Hochschulen wie der Medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband orthoptik austria und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Praxislernphasen, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praxislernphasen unter anderem in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen! 


        Kontakt

        Studiengangsleitung

        Öffnungszeiten während des Semesters
        Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr 


        Downloads

        Infofolder Orthoptik
        pdf, 61 KB
        Themenfolder Gesundheitswissenschaften
        pdf, 673 KB
         

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