News vom 20.09.2021

Molecular Biotechnology: Mit Marshall Plan-Stipendium in den USA studieren

Jährlich gehen Molecular Biotechnology-Studierende, ausgestattet mit einem Stipendium der Austrian Marshall Plan Foundation, an Hochschulen in den USA – darunter so renommierte Institutionen wie die Harvard Medical School in Boston, das Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York oder die University of California.

Skyline in New York, im Vordergrund Bäume und der Hudson River

Skyline in New York. (c) Mathias Vostatek

 

Ein Marshall Plan-Stipendium ist der perfekte Türöffner für einen Forschungsaufenthalt in den USA in den Bereichen Naturwissenschaften oder Technik. Jährlich nutzen Molecular Biotechnology-Studierende der FH Campus Wien diese einmalige Chance

Austrian Marshall Plan Foundation: https://www.marshallplan.at/.

Gute Performance der Molecular Biotechnology in den USA

Die Zuteilung der Stipendien erfolgt unter allen österreichischen Hochschulen nach einer Quote, die sich u.a. an der Performance der voran gegangenen Jahre richtet. Bis 2018 hatte die FH Campus Wien jährlich einen Platz für ihre Nominierung. Dank der guten Performance der Fachhochschule kann das FH-eigene International Office nun Nominierungen für zwei Plätze pro Studienjahr einreichen.

Gleich vier Stipendien für Harvard und die University of California

Im Studienjahr 2019/20 wurde gleich vier Kandidat*innen der FH Campus Wien ein Stipendium zugesprochen, da andere Hochschulen ihr Kontingent nicht ausgeschöpft hatten.

Rafaela Vostatek, Mathias Vostatek und Melanie Allram waren zusammen an der Harvard Medical School. Zwar kehrten sie nach Ausbruch der Corona-Pandemie nach Österreich zurück, konnten aber über Distance Working von aus Österreich an ihren Projekten weiterarbeiten. Mit Ende August/Anfang September 2020 ging es wieder zurück an die Harvard University, und die drei schlossen ihre Projekte erfolgreich vor Ort ab.

Links Rafaela Vostatek mit Mund-Nasenschutz, ein Schneemann mit Mund-Nasen-Schutz und Mathias Vostatek mit Mund-Nasen-Schutz

Rafaela Vostatek und Mathias Vostatek in Boston. (c) Mathias Vostatek


Lucija Pintaric ging für ihre Forschungsarbeit an das Richard Daneman Lab im Department of Neurosciences and Pharmacology der University of California in San Diego, eines der renommiertesten Institute im Fachbereich Biotechnologie. Sie blieb während der Corona-Pandemie in enger Abstimmung mit dem Wiener Studiengang, dem International Office der FH und ihrer Host University in San Diego. Dort setzte sie ihre Arbeiten vorerst über Distance Learning und später wieder im Labor fort  Im Frühjahr 2021 ging es mit einem Jobangebot als Research Assistant an der University of California in der Tasche, noch einmal zurück nach Wien um die Masterprüfung zu absolvieren. Mittlerweile trat sie wie geplant ihre Stelle in San Diego an.

Weitere Erfolgsstories aus New York und Boston

Aktuell sind zwei Studentinnen, Laura Eibler und Sandra Goll, in den USA und berichten ebenfalls von Erfolgsstories, denn beiden wurden Positionen in ihrem jeweiligen Labor angeboten.

Laura Eibler forscht am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York, das Teil der Cornell University ist. Sie finalisiert derzeit ihre Masterarbeit und bleibt danach in den USA, um dort weiterzuforschen.

Sandra Goll war bis Ende August 2021 am Dana-Farber Cancer Institute, einem zur Harvard Medical School in Boston gehörenden, weltweit anerkannten Krebsforschungszentrum. Schon während ihres Praktikums hatte sie dort Gelegenheit, an Forschungen zu Covid-19 mitzuarbeiten. Sie wird mit Oktober 2021 an das Institut zurückkehren und ihre Forschung für die Masterarbeit bis Juni 2022 fortsetzen.

Sprungbrett in die internationale Forschung

Alle Erfolgsstories zeigen: Die Ausbildung an der FH Campus Wien in Kombination mit einem Auslandsaufenthalt in den USA, etwa über die Marshall Plan Stiftung, ist die perfekte Ausgangsbasis für den Start einer erfolgreichen Forscher*innenkarriere – und das auch außerhalb Österreichs.

Und jetzt den PhD!

Wie sehr jene, die wieder nach Österreich zurückgekommen sind, hier auch längerfristig von ihrem Auslandsaufenthalt profitieren, zeigt sich an Melanie Allram, Rafaela Vostatek und Mathias Vostatek. Die drei fanden nach ihrer Rückkehr sehr rasch geeignete PhD-Stellen in Wien und traten diese auch bereits an. Melanie Allram ist an der Vetmeduni Wien tätig, Rafaela Vostatek und Mathias Vostatek an der Medizinischen Universität Wien.

Und Sie?

Sie wollten auch immer schon mal im Ausland studieren und forschen und haben nun auch Lust bekommen, sich näher damit zu beschäftigen? Dann loten Sie jetzt Ihre Möglichkeiten aus. Das International Office der FH Campus Wien berät und unterstützt Sie sehr gerne dabei!

Julia Kovacs freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme unter: julia.kovacs@fh-campuswien.ac.at

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