Molekulare Biotechnologie

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Dieses naturwissenschaftliche Studium bietet eine breite praxisnahe Ausbildung in der medizinischen Biotechnologie. Die Studierenden lernen mit Hilfe molekularbiologischer Techniken die Ursachen von Erkrankungen zu analysieren und Wirkstoffe und neue Impfstoffe zu entwickeln. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der molekularbiologischen und humanorientierten Biotechnologie. Als Absolvent*in werden Sie biotechnologische Generalist*in mit unternehmerischen Kompetenzen und als wissenschaftlich/technischeR Assistent*in in Forschung und Entwicklung tätig.

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Elisabeth Hablas
Vienna BioCenter
Helmut-Qualtinger-Gasse 2
1030 Wien
T: +43 1 606 68 77-3500
F: +43 1 606 68 77-3509
biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Campus Vienna BioCenter (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Natural Sciences (BSc)
60Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

1. Jänner bis 18. März 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Biologie, Chemie und Mathematik gehören zu Ihren Stärken. Sie interessieren sich für Naturwissenschaften, für Medizin und damit verbundene Technologien. Dazu gehört auch die Bioinformatik. Mit viel Innovationsgeist hinterfragen Sie bestehende Anwendungen. Sie möchten sie weiterentwickeln und neue Technologien entdecken. Sie möchten Ihre manuellen Fähigkeiten im Labor einsetzen, um Menschen zu helfen. Sie denken strukturiert, gehen den Sachen gerne auf den Grund und haben die Geduld, dafür viele Schritte in Kauf zu nehmen. Es ist Ihnen bewusst, dass man alleine viel und im Team alles erreichen kann. Dass Englisch die Sprache der Life Sciences ist, weckt Ihren sprachlichen Ehrgeiz.

Whatchado Carmen Sparr

Carmen findet es besonders toll, das theoretische Wissen auch gleich in den praktischen Laborübungen anwenden zu können: "Das besondere Highlight ist, wenn man fremde Gene in Zellen einbringt und dann das Ergebnis unter dem Mikroskop betrachten kann." Sie kommt aus Vorarlberg und hat vor ihrem Studium eine Lehre zur Chemielabortechnikerin absolviert: "Wir verstehen uns mit den Lehrenden sehr gut und auch mit den Studierenden. Man findet gleich Anschluss und Freunde. Das war mir vor allem besonders wichtig, da ich noch niemanden gekannt habe, als ich nach Wien gekommen bin."

Was wir Ihnen bieten

Angesiedelt am Vienna BioCenter haben Sie die Möglichkeit, hochmoderne Hörsäle und Labors für Forschung und Lehre zu nutzen. Sie haben damit Zugang zu den besten Geräten Mitteleuropas und unter anderem auch zu einem S2-Labor (der zweithöchsten Sicherheitsstufe). Wir teilen diesen wichtigen Life-Science-Standort mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und namhaften Biotech-Unternehmen und pflegen einen aktiven fachlichen Austausch. Darüber hinaus profitieren Sie in Lehre und Forschung von unserer engen Kooperation mit der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. International haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Ihnen die Chance eröffnet, an renommierten Universitäten wie dem King's College oder dem Imperial College in London, die weltweit zu den Top-10 Universitäten zählen, ein Praktikum zu absolvieren oder zu studieren. Zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung im Rahmen eines Praktikums kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Interview mit Nancy Pelaez

Nancy Pelaez, Professorin für Physiologie aus Indiana, ist im Rahmen des renommierten amerikanischen Fulbright Austauschprogramms für vier Monate an der FH Campus Wien. Zur Halbzeit ihres Aufenthalts spricht sie über ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte, die Arbeit an der FH Campus Wien und ihre Ziele.

Zum Interview

© Nancy Pelaez

Im Interview mit Klaus Zimmermann über Biosafety

Labors für Lehre und Forschung wie jene im Fachbereich Molekulare Biotechnologie werden nach Biosafetyrichtlinien geführt. Denn wer sich im Labor infiziert, weil die Sicherheitsvorkehrungen zu gering sind, gefährdet seine Mitmenschen. Ein absolutes No-Go im Labor: kurze Hosen und Jausenbrote im Kühlschrank.

Zum Interview

Was macht das Studium besonders

  • Schwerpunkt Medizinische Biotechnolgie
  • Forschung für Wirk- und Imfpstoffe sowie Stammzellen- und Gentherapien
  • am renommierten Life-Science-Standort Vienna BioCenter

Auf der Basis dieses praxisnahen Studiums lernen Sie wie neue, rekombinante Wirk- und Impfstoffe sowie Stammzellen- und Gentherapien für die Heilung von Erkrankungen wie Krebs oder Alzheimer entwickelt und eingesetzt werden. Rekombinante Proteine werden biotechnologisch hergestellt, indem Fremd-DNA in Zellen eingefügt und so von der Zelle produziert wird. Im Mittelpunkt des Studiums steht dem entsprechend die Zelle: Sie lernen die wichtigsten Signalwege und Abläufe im Detail kennen.
Ihr Hauptinteresse gilt dem Genom. Sie finden heraus, wie dieser wichtige Teil der Zelle, die gesamte genetische Information eines Organismus, funktioniert - im gesunden sowie im kranken System. Im Studium garantieren wir Ihnen einen eigenen, top-ausgestatteten Laborplatz und die Möglichkeit, sich im Rahmen der umfangreichen Berufspraktika an einem F&E-Projekt des Fachbereichs Molekulare Biotechnologie - in Forschungsfeldern wie Allergieforschung, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle - oder eines Partnerinstituts zu beteiligen.


Was Sie im Studium lernen

Das Studium verbindet umfangreiches Know-how über Naturwissenschaften und Technologien mit Qualitäts- und Prozessmanagement. Sie genießen eine intensive prozessorientierte Ausbildung. Grundkenntnisse in Wirtschaft und Recht, Praktika und Seminare runden Ihre stark anwendungsbezogene Ausbildung ab.

  • Sie setzen sich mit Allgemeiner, Analytischer und Organischer Chemie, der Biologie des Menschen, Zell- und Molekularbiologie sowie funktioneller Genomforschung auseinander. Mathematik und Bioinformatik ergänzen Ihre methodischen Fähigkeiten.
  • Sie erwerben Management-Skills in den Bereichen Qualitätsmanagement, Good Laboratory Practice (GLP) und klinischen Tests.
  • Sie eignen sich Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft und Kommunikation an.
  • Sie absolvieren umfangreiche Laborübungen in Kleingruppen und ein Berufspraktikum. Methoden wissenschaftlicher Arbeit wenden Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit an.

Ausgezeichnete Leistung

Für ihr Projekt futurus bekam ein 13-köpfiges Studierendenteam des Bachelorstudiums Molekulare Biotechnologie den PMA Junior Award 2015 verliehen.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Biologie VO

Allgemeine Biologie VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Darwinsche Evolution, Kreationismus und Intelligent Design. Kräfte und Mechanismen der Evolution, Populationsgenetik, Phylogenie und Artbildung. Physikalische, chemische Basis des Lebens und Energieversorgung. Geschichte des Lebens auf unserem Planeten und Meilensteine der Evolution: Entstehung des Lebens, Sauerstoff, Eukaryoten, sexuelle Reproduktion und multizelluläre Organismen. Aufbau von prokaryotischen und eukaryotischen Zellen und die Phylogenie des Lebens. Die Reiche des Lebens: Eubacteria, Archaea, Protisten, Pilze, Pflanzen und Tiere. Evolution des Menschen und die wissenschaftliche Methode.

Prüfungsmodus

eine schriftliche Abschlussprüfung nach Abschluss der Vorlesungen

Lehr- und Lernmethode

Vorlesungen

2 3
Allgemeine Chemie VO

Allgemeine Chemie VO

Vortragende: Ao. Univ. Prof. Mag.pharm. Dr. Martin Kratzel

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Atombau: Aufbau des Atoms, Elementarteilchen, Elemente, Isotope; Radioaktiver Zerfall, Verschiebungssätze, Zerfallsreihen; Atommodelle: Rutherford-Modell, Bohr-Modell, Wellenmechanisches Modell; Periodensystem der Elemente: Perioden und Gruppen, Hauptgruppenelemente und Nebengruppenelemente, Elektronenkonfiguration der Elemente, Allgemeine Zusammenhänge des Periodensystems; Bindungen (mit besonderer Berücksichtigung der sich ergebenden räumlichen Struktur): Metallbindung, Ionenbindung, Kovalente Bindung, Koordinative Bindung; Zwischenmolekulare Bindungskräfte; Säure-Base-Begriff; Erhaltungssätze und Konsequenzen: Stöchiometrie, Energie und Enthalpie, Spontaneität chemischer Reaktionen, Redoxreaktionen; Zustandsformen der Materie und ihre Gesetzmäßigkeiten; Chemisches Gleichgewicht, Massenwirkungsgesetz.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung in der letzten Vorlesungseinheit.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung / Powerpoint-Projektion / Computersimulationen (3D-Modelle von Molekülen)

Sprache

Deutsch

2 3
Allgemeine Zellbiologie VO

Allgemeine Zellbiologie VO

Vortragende: Mag.Dr. Sabine Lampert, Dr. Janek von Byern, Ao.Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr. Michael Wirth

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Zellen als Merkmal des Lebens; allgemeine Merkmale von Zellen, Bau von prokaryontischen und eukaryontischen Zellen, Differenzialmerkmale. Unterschiede zwischen Bacteria und Archaea, zwischen pflanzlichen und tierischen Zellen. Überblick über Bau und Funktion subzellulärer Strukturen und die Teilung eukaryontischer Zellen durch Mitose.

Morphologische und funktionelle Vielfalt pro- und eukaryontischer Zellen an ausgewählten Beispielen aus allen Organismenreichen, insbesondere in Geweben von Samenpflanzen.

Überblick über Funktionsweise und Anwendung verschiedener mikroskopischer Techniken: Hellfeld-, Dunkelfeld-, Polarisations-, Phasenkontrast-, Fluoreszenz-, Elektronenmikroskopie und Flow-Cytometrie, Anleitung zum Eichen und Messen im Mikroskop.

Einführung in die Präparationstechniken für die Darstellung eukaryontischer Zellen und von DNA im Mikroskop (Präparieren, Schneiden, Einbetten, Färben). Einfache Methoden zur Darstellung prokaryontischer Zellen im Mikroskop.
Wissenschaftliche Dokumentation mikroskopischer Analysen.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung über die während der Vorlesung besprochenen Inhalte, nachzulesen im Download.
Für die positive Absolvierung der Prüfung müssen mindestens 60% der maximal möglichen Punkte erreicht werden.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung
PowerPoint Präsentationen
Skript als Download verfügbar

Sprache

Deutsch

1.5 2
Analytische Chemie I LAB

Analytische Chemie I LAB

Vortragende: Mag.pharm. Dr. Michaela Böhmdorfer, Ao.Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Walter Jäger, Mag.pharm.Dr. Alexandra Maria Maier-Salamon, Bettina Pachmann, Mag.pharm Stefan Poschner, Konstantin Sterlini

6 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Laborordnung, Kennzeichnung von Gefahrstoffen, Arbeitsschutz, ordnungsgemäße Chemikalienentsorgung
Konzentrationsmaße (Stoffmenge, Stoffmengenkonzentration, relative Mengenmaße)
Laborinventar, Laborgrundtechniken, Verfassen von Laborprotokollen
Nomenklatur einfacher Salze
Qualitative Analyse anorganischer Ionengemische sowie anorganischer und einfacher organischer Salzverbindungen
Semiquantitative Analyse anorganischer Anionen und Kationen mittels colorimetrischer Schnelltests
Quantitative Analyse mittels volumetrischer Verfahren (Säure-Basentitration, Redoxtitration, Komplexometrie)
pH-Wert und pH-Bestimmungsmethoden, Bereitung von Pufferlösungen

Prüfungsmodus

Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Hauptsächlich erarbeitende Methoden (z.B. angeleitete Übungsaufgaben)

Sprache

Deutsch

6 6
Analytische Chemie I VO

Analytische Chemie I VO

Vortragende: Ao.Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Walter Jäger

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In mehreren Modulen sollen die theoretischen Grundlagen der nasschemischen qualitativen und quantitativen Analyse anorganischer und organischer Proben vermittelt werden.
Die erste Einheit beginnt mit dem richtigen Einsatz und Durchführung von Vor- und Elementarproben. Danach werden Einzelnachweise von Anionen, Kationen sowie von anorganischen Salzen praxisnah besprochen wobei ein besonderes Augenmerk auf Reaktionsgleichungen und Stöchiometrie gelegt wird. Neben der Analyse von anorganischen Proben sollen erste Grundlagen der nasschemischen Analyse organischer Proben erarbeitet werden wobei neben Elementarnachweisen und dem Nachweis funktioneller Gruppen auch die Exktraktions- und Trennungstechniken anhand von praxisrelevanten ausgewählten organischen Verbindungen besprochen werden soll.

Prüfungsmodus

schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Die Erklärung der theoretischen Grundlagen erfolgt an ausgewählten Beispielen aus den Bereichen allgemeine Analytik, Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik und Arzneistoffanalytik (Overhead- und PowerPoint-Folien).

Sprache

Deutsch

1 1
Betriebswirtschaftslehre VO

Betriebswirtschaftslehre VO

Vortragende: Dipl.-Kfm. Robert Tilenius

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
-- Definition von Grundbegriffen der BWL
- Strategisches Management
-- Marktumfeld & Wettbewerbssituation
-- Unternehmerische Zielsetzungen
-- Change Management
- Marketing Management
-- Marketing Strategien
-- Operatives Marketing / Marketing Mix
- Personalmanagement
-- Personalbedarfe und Personaleinsatzplanung
-- Personalentwicklung
-- Führung
- Rechnungswesen
-- Finanzbuchführung und Bilanz
-- Internes Rechnungswesen

Prüfungsmodus

- Multiple Choice
- Textaufgaben
- Rechenaufgaben

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 1
Mathematik in der Biologie I ILV

Mathematik in der Biologie I ILV

Vortragende: DI Dr. Ulrich Haböck, Dipl.Ing. Nikolaus Maly

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Räumliche und zeitliche Homogenität exponentiellen Wachstums- bzw. Abklingens.
Lineare Rekursionen und reelle Eigenwertanalyse, in diesem Zusammenhang Rechnen mit Vektoren, Matrizen und Determinanten, Lösungsmethoden linearer Gleichungssyteme.
Konkrete Modelle aus der Populationsdynamik: Leslie, Levkovich- und Räuber-Beute-Modelle.
Komplementär zum Lösungsverhalten linearer Rekursionen die logistische Wachstumsgleichung, Cobweb- und Bifurkationsdiagramme.

Prüfungsmodus

Die Lehrverangstaltung wird größtenteils auf Basis der schriftlichen Prüfung am Semesterende beurteilt. Eventuelle Noten-Upgrades durch Mitarbeit während der ILV.

Lehr- und Lernmethode

Tafel und ggf. Beamervortrag, vorlesungsbegleitendes Skriptum.

Sprache

Deutsch

3 3
Mikroskopie Labor LAB

Mikroskopie Labor LAB

Vortragende: Mag. Bernhard Brauner, Dr. Norbert Cyran, Mag.Dr. Sabine Lampert, Mag. Dr. Ingeborg Lang, Katharina Petschinger, Dr. Brigitte Schmidt, Patrik Schwarz, Dr. Janek von Byern

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Eukaryontische Zellen vital und präpariert von Protisten, Pflanzen, Tieren, Pilzen.
Prokaryontische Zellen differenzieren.
Subzelluläre Strukturen im Lichtmikroskop.
Fluorenzenz, Phasenkontrast, Flow-Cytometrie als Methoden der Zellananlyse.
Elektronenmikroskopie (TEM und SEM)
Präparation von Objekten für die Mikroskopie im wässrigen und wasserfreien Medium, Färbungen.
Dokumentation mikroskopischer Analysen.

Prüfungsmodus

Gesamtnote ergibt sich aus dem Engagement während des Praktikums, der Beurteilung der Qualität der im Praktikum anzufertigenden Protokolle.

Lehr- und Lernmethode

Praktikum mit ergänzenden Demonstrationen.

Sprache

Deutsch

1.5 3
Molekularbiologie & Genetik I VO

Molekularbiologie & Genetik I VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Eine Reise durch die Zelle: Was ist ein Gen? Was ist DNA, Hybridisierung, Methoden der Analyse der Genexpression, inkl. DNA-Chips. Dynamik der DNA (Replikation, Repair, Rekombination), Zentrales Dogma, Struktur und Funktion der RNA, Transkription, Translation, genetischer Code und den Mechanismen der differentiellen Genaktivität. Mutation. Genisolierung (Klonieren), Grundlagen der Vorwärts- und Reversgenetik, Modellorganismen, Genomforschung.
Der genetische Dschungel: Vorwärtsgenetik (Mendelsche Genetik), Meiose inkl. Fehler der Meiose, Rekombination, Genkartierung. Was ist der Phänotyp? Monofaktorielle Erbkrankheiten und multifaktorielle Krankheiten. Klinische Phänotypen. Abweichungen vom mendelschen Erbgang (Penetranz, Lokusheterogenität, Allelheterogenität, etc.).
Der Zellzyklus mit biochemischer Struktur der DNA, Chromatin, Nukleosom, DNA-Replikation, inklusive Telomer-Replikation, Methoden wie PCR und DNA-Sequenzierung, Mutationshäufigkeiten und DNA-Repair, Einzelprozesse der Mitose, Kontrollpunkte im Zellzyklus, Cytostatika, Regulation durch Proteinkinasen).
Die Inhalte sind abgestimmt auf die VO Allgemeine Biologie: Evolution, inkl. Mutation und Selektion, molekulare Evolution (rRNA-Gene), Endosymbiontentheorie, u.a.
Diese Vorlesung legt die Grundlage für eine Vorlesung gleichen Namens im 2. Semester, in dem die selben Themen vertieft werden, mit Schwerpunkt auf molekularbiologische Methoden.

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am letzten Tag der LV bzw. nach Vereinbarung mit den Studierenden.
24 Punkte, 12 Punkte für genügend.

Lehr- und Lernmethode

Frontalunterricht
CD-Lernprogramm von Hoffmann-LaRoche, Präsentation und Selbststudium (jeder Student hat eigene CD)
Powerpoint-Präsentationen
Tafel
Down-loads

2 3
Scientific Communication in English ILV

Scientific Communication in English ILV

Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der Stundenplan für dieses Semester wird in Form detaillierter Informationsblätter ausgeteilt und während der ersten Stunde besprochen.

Siehe auch unten (Ziele der Lehrveranstaltung).

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden: Spontane und vorbereitete Präsentationen, Brainstorming, Diskussionen. Angewandte Sprachübungen. Individuelle-, Paar- und Gruppen-Arbeit. (Peer) Feedback und (Selbst-)Reflektion.

Sprache

Englisch

2 2
Social Skills I: Präsentation & Auftritt ILV

Social Skills I: Präsentation & Auftritt ILV

Vortragende: Monika Frauwallner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themenschwerpunkt: Präsentation und Auftritt
• Persönliche Präsenz und Wirkung
• Zielgruppenanalyse und Zieldefinition
• Struktur und Dramaturgie
• Visualisierung und Medien-Mix

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftliche und mündliche Analyse- und Umsetzungsarbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Praktische Umsetzungsaufgaben
Selbsteinschätzung durch Übungen
• zur Selbst-Reflexion und individuellen Anwendung
• Praxisübungen mit Feedback und Analyse

Sprache

Deutsch

1 1
Öffentliches Recht VO

Öffentliches Recht VO

Vortragende: MMag. Dr. Florian Böhm-Gratzl, Mag. Dr. Andreas Lehner

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Vorlesung bietet einen Einführung in das Öffentliche Recht. In einem ersten Teil werden der Aufbau und die Struktur des österreichischen Staates behandelt. Aufgaben, Funktionen und Zusammenwirken der wichtigsten verfassungsgesetzlich vorgesehene Organe werden beleuchtet. Im Anschluss werden wichtige Teilbereiche des besonderen Verwaltunsrechts (Gentechnikrecht, Arzneimittelrecht, Gewerberecht, Fortpflanzungsmedizinrecht und Tierschutzrecht) vermittelt.

Prüfungsmodus

Abschließender schriftlicher Test

Lehr- und Lernmethode

Hauptsächlich Vortrag

Sprache

Deutsch

2 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anorganische Chemie VO

Anorganische Chemie VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Paul Watson

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1. Die Studierende kennen die Regel des systematischen Nomenklaturs der Chemie.
2. Das Periodensystem und Periodizität.
3-6. Gruppen 1-18 des Periodensystems, Gruppenzusammenhänge, chemische Eigenschaften der Elemente, ihre Gewinnung und wichtigste Bedeutung, wichtige Verbindungen und deren Darstellung und Bedeutung.

Prüfungsmodus

Multiple-Choice Abschlußprüfung - Inhalt der Hand-outs.

Lehr- und Lernmethode

PowerPoint Präsentation, Handouts, Videofilme, Lückentexte and Einzelstudium. Eine Fernlehre Einheit.

Sprache

Deutsch

1 2
Biochemie I: Grundlagen & Bausteine des Lebens VO

Biochemie I: Grundlagen & Bausteine des Lebens VO

Vortragende: FH-Prof.in Univ.Doz.in Dr.in Ines Swoboda

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Kurze Wiederholung der Chemische Grundlagen: Bindungstypen, funktionelle Gruppen, pH-Wert und Puffersysteme, Stereochemie, schwache Wechselwirkung und die Rolle von Kohlenstoff und Wasser in der Entstehung des Lebens. Aufbau von Makromolekülen und deren Grundbausteinen: Kohlenhydrate, Lipide, Nukleinsäuren und Proteine inkl. Proteinfaltung (Molekulare Chaperone); Thermodynamik und Kinetik biochemischer Reaktionen; biologische Funktion von Makromoleküle: Aufbau der Zellwand und Plasmamembran, DNA Replikation, Transkription, Proteinbiosynthese.

Prüfungsmodus

Schriftlich; Freitextfragen, die auf Wissen und Verständnis abzielen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

1.5 2
Chemisches Rechnen ILV

Chemisches Rechnen ILV

Vortragende: Dr. Judith Wackerlig

0.5 SWS
0.5 ECTS

Lehrinhalte

Diese Lehrveranstaltung wird ergänzend zur Vorlesung Analytik 2 (quantitative Analytik) abgehalten. Die Studierenden sollen die mathematischen Grundlagen (allgemeine Algebra, Anwenden von Gleichungen mit ein bzw. zwei Variablen, Prozentrechnen, Statistik) beherrschen, um diese auf chemische Fragestellungen anwenden zu können. Wichtig sind hierbei die mathematischen Größen und Einheiten sowie der Molbegriff. Es wird ein starker Fokus auf praxisnahe Anwendung gelegt. Folgende Bereiche werden abgedeckt:
a) Konzentrationen, Herstellen von Lösungen und Mischungsrechnung
b) Reaktionsgleichungen: Aufstellen, Ermitteln stöchiometrischer Zahlen und Umsatzberechnungen
c) Chemische Gleichgewichte: Säure- und Basekonstanten, Löslichkeit
d) Stöchiometrie von Titrationen und Gravimetrie: Säure-Base Reaktionen, Redoxreaktionen, Komplexbildungsreaktionen, Fällungsreaktionen, gravimetrischer Faktor
e) Konzentrationsbestimmung mittels instrumenteller Methoden: interne und externe Kalibrierung
f) Beurteilung von Messergebnissen: systematische und zufällige Fehler, Messgenauigkeit

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung.
Mindestanforderung für einen positiven Abschluss der VO: 60 % der zu erreichenden Punkte

Lehr- und Lernmethode

Ein Teil der ILV wird als Frontalunterricht mittels Power Point Präsentation abgehalten. Ergänzend werden Aktivitäten eingebaut: Rechenaufgaben, Online-Quiz, Video

Sprache

Deutsch

0.5 0.5
Mathematik in der Biologie II ILV

Mathematik in der Biologie II ILV

Vortragende: DI Dr. Ulrich Haböck, Dipl.Ing. Nikolaus Maly

2.5 SWS
2.5 ECTS

Lehrinhalte

Wir diskutieren einfache Modelle aus der Populationsdynamik, Populationsgenetik und Epidemiologie:

(a) Lesliemodelle realer Populationen aufgrund empirisch gemessener Raten,

(b) Populationsgenetik: Hardy--Weinberg--Gleichgewicht von Large--Ensemble--Populationen,
im Kontrast dazu Fisher--Wright--Modell.

Prüfungsmodus

Die Vorlesung wird auf Grund einer schriftlichen Prüfung am Semesterende beurteilt;
eventuelle Noten-upgrades aufgrund Übungsengagements möglich.

Lehr- und Lernmethode

Lernen mittels Vorlesung als auch expliziter Übungsaufgaben.

2.5 2.5
Methoden der DNA-Analyse VO

Methoden der DNA-Analyse VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Biotechnologie
Rekombinante DNA - Klonierung
Restriktionsenzyme, Enzyme der Klonierung
Plasmide – Vektoren - Klonierungsvektoren
Ligation - Transformation
Expressionsvektoren – rekombinante Proteinexpression
Klonierungsstrategien
Bakterienstämme

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am Ende der LV

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Molekularbiologie & Genetik II VO

Molekularbiologie & Genetik II VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Genexpression allgemein und bei Prokaryoten: RNA-Polymerase, Promotor-Terminator, Transkription, Translation, Antibiotika.
Genexpression bei Eurkaryoten: Genome, Genomgrößen, repetitive DNA, mobile Gene. reversible Chromatinstruktur. Eukaryotische Promotoren, RNA-Prozessierung. Post-translationale Modifikation: Signalpeptide, Translation an rauhem ER, Proteinabbau.
Signaltransduktion bei Prokaryoten und Eukaryoten: Response-Regulatoren, verschiedene Rezeptoren (G-Protein-gekoppelt, Tyrosinkinase-gekoppelt, etc.), Ionenkanäle, sekundäre messenger (cAMP, cGMP, NO, etc.)
Regulation der Genexpression bei Prokaryoten: Lac-Operon, Tryp-Operon. Transformation, Transduktion, Konjugation.
Viren: lytischer und lysigener Zyklus, Grippevirus, HIV.
Prinzipien der Genklonierung: Restriktionsenzyme, Vektoren und Wirte (Expression in Prokaryoten, in Hefe, in Pflanzen, in Säugetier-Zellen).

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am letzten Tag der LV bzw. nach Vereinbarung mit den Studierenden.
24 Punkte, 12 Punkte für genügend.

Lehr- und Lernmethode

Frontalunterricht
Powerpoint-Präsentationen
Tafel
Down-loads

Sprache

Deutsch-Englisch

2 3
Organische Chemie VO

Organische Chemie VO

Vortragende: Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut Spreitzer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

1. Atomorbitale - Hybridisierung
2. Bindungstypen (Kovalente Bindung - p-Bindung)
3. Mesomere und induktive Effekte
4. Stoffklassen (ges. und unges. KW, arom. Verbindungen, Halogenalkane, Alkohole, Phenole, Ether, Schwefelverbindungen, Aldehyde, Ketone, Car-bonsäuren und Derivate, Kohlensäure und Derivate, Amine); Trivialnomen-klatur wichtiger Alkohole, Phenole, Carbonylverb., Carbonsäuren, Amine etc.
5. Säure-/Basenstärke von organischen Verbindungen
6. Reaktionsmechanismen (nukleophile Substitutions-reaktionen am ges. C-Atom, Eliminierungen, Kohlenstoff-Heteroatom-Mehrfachbindungen, nukle-ophile Substitutionsreaktionen am unges. C-Atom, Substitutionen an aroma-tischen Systemen, Oxidationen, Reduktionen; Überführung in andere funkti-onelle Gruppen.

Prüfungsmodus

Schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Power-Point-Präsentation; Erklärungen an der Tafel

Sprache

Deutsch

2 3
Privatrecht VO

Privatrecht VO

Vortragende: Dr. and European Attorney Katherine Cohen, Mag. Dr. iur. Christian Knauder, Dr. Barbara Oberhofer, LL.M. (LSE), Univ.-Prof. Dr. Eva Palten

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die VO Privatrecht setzt sich aus den Teilen Grundzüge des Privatrechts, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Patentrecht zusammen.

Grundzüge des Privatrechts:
- In einer kurzen allgemeinen Einführung wird auf Basisfragen eingegangen
(Verhältnis zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht; Charakteristika und Teilmaterien des Privatrechts);
- Behandlung der für das Privatrecht wesentlichen rechtswissenschaftlichen Methoden wie Gesetzesauslegung und Analogie;
- Befassung mit der Rechts- und Handlungsfähigkeit, juristischen Personen sowie mit Grundzügen des Sachen- und Schadenersatzrechts;
- Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf dem Vertragsrecht, hier geht es etwa um Vertragstypen, Vertragsabschluss, Auslegung von Verträgen, Fehler bei Vertragsabschluss und -erfüllung (Dissens, Formmängel, Irrtum, Gewährleistung, Verzug), Stellvertretung/Vollmacht, Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Gesellschaftsrecht:
- In einem Allgemeinen Teil werden zunächst die grundlegenden Begriffe des Unternehmens- bzw Gesellschaftsrechts erläutert sowie die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Gesellschaftsformen herausgearbeitet;
- Darstellung der wichtigsten in Österreich zur Verfügung stehenden Gesellschaftsformen (insb AG, GmbH, OG, KG, GesbR, Stille Gesellschaft, Genossenschaften) in Grundzügen von der Gründung bis zur Beendigung;
- Die Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von wichtigen Fragen zur Gründung, zu den Organen und den Rechten bzw Pflichten der Gesellschafter, zur Regelung des Innen- und Außenverhältnisses (Geschäftsführung und Vertretung, Gewinnverteilung, Entnahmerecht etc) sowie zur Beendigung der einzelnen Gesellschaftsformen.

Arbeitsrecht:
- Fragen der Begründung und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, insbesondere der Abschlussvoraussetzungen für Arbeitsverträge;
- Abgrenzung des Arbeitsvertrages von sonstigen Vertragstypen;
- Behandlung der sich aus dem Arbeitsverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers bzw Arbeitgebers.

Prüfungsmodus

Gesamtbeurteilung der VO Privatrecht:
- Schriftliche Teilklausuren nach Ende der jeweiligen LV in den Bereichen Grundzüge des Privatrechts, Gesellschafts- und Arbeitsrecht sowie Patentrecht; die Klausuren bestehen aus dem Beantworten von Lernfragen und dem Lösen kurzer Fälle nach dem Muster der Fragen bzw Fälle in den bereitgestellten Fragenkatalogen.
- Die Gesamtendnote setzt sich aus den Teilergebnissen zusammen.

Lehr- und Lernmethode

Grundzüge des Privatrechts: Vorlesung mit interaktivem Charakter anhand eines Fragenkatalogs, der auch kleine Rechtsfälle aus der Praxis enthält.

Gesellschafts- und Arbeitsrecht: Vorlesung mit interaktivem Charakter, wobei die Kursinhalte durch Vortrag der Lehrveranstaltungsleiter unter Miteinbeziehung praxisbezogener Fälle vermittelt werden.

Sprache

Deutsch

2 2
Quantitative Analytische Chemie LAB

Quantitative Analytische Chemie LAB

Vortragende: Ao. Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr. Thomas Erker, Mag. pharm. Michael Hintersteininger, Dr Predrag Kalaba, MSc, Erich Möllner, Dr. Judith Wackerlig

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Thermische Analyse von org. Verbindungen
Refraktometermessungen
Elementarnachweise – Natriumaufschluss
Konzentrationsbestimmung - Potentiometer
Dünnschichtchromatographie
Konzentrationsbestimmung - Photometer
Nachweis funktioneller Gruppen - naßchemisch
Pharmazeutische Hilfsstoffe – Trenngang
HPLC und Säulenchromatographie

Prüfungsmodus

Die Überprüfung erfolgt durch Beurteilung der Analysenergebnisse.

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitung des Wissens an Hand konkreter Proben.

3 3
Quantitative Analytische Chemie VO

Quantitative Analytische Chemie VO

Vortragende: Dr. Judith Wackerlig

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Quantitative Analytische Chemie

- Aufgabenstellung und Messgeräte
- Analytische Grundoperationen (z.B. Herstellung von Lösungen, Gravimetrie, Titrationen)
- Methoden der Maßanalyse (Säure-Basen-, Fällungs- und Redox-Titrationen, Komplexometrie)
- Instrumentelle Methoden (Potentiometrie, Photometrie)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung.
Mindestanforderung für einen positiven Abschluss der VO: 60 % der zu erreichenden Punkte

Lehr- und Lernmethode

Die Erklärung der theoretischen Grundlagen erfolgt an ausgewählten Beispielen aus den Bereichen allgemeine Analytik, Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik und Arzneistoffanalytik (PowerPoint-Präsentation). Der Frontalunterricht wird durch Online-Quizze ergänzt (bitte nehmen Sie ein internetfähiges Gerät mit).

1 1
Scientific Communication in English II ILV

Scientific Communication in English II ILV

Vortragende: Dr.in Mary Grace Wallis

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

See our Moodle course for detailed information.

Prüfungsmodus

Permanent assessment, 100% attendance required.

Lehr- und Lernmethode

See our Moodle course for detailed information.

Sprache

Englisch

2 2
Social Skills II: Selbst-coaching & Kommunikation ILV

Social Skills II: Selbst-coaching & Kommunikation ILV

Vortragende: Monika Frauwallner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themenschwerpunkt: Selbstcoaching und Kommunikation
• Selbstcoaching und -motivation
• Stress und Zeitmanagement
• Wahrnehmung und Interpretation
• Kommunikationsanalyse

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftliche und mündliche Analyse- und Umsetzungsarbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Praktische Umsetzungsaufgaben
Selbsteinschätzung durch Übungen
• zur Selbst-Reflexion und individuellen Anwendung
• Praxisübungen mit Feedback und Analyse

1 1
Statistik in der Biologie I ILV

Statistik in der Biologie I ILV

Vortragende: Mag. Irene Steiner, Lisa Steiner

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1. Wahrscheinlichkeit (Begriff, Additions- und Multiplikationsregel, bedingte Wahrscheinlichkeit, Bayes'sche Formel)
2. Verteilungen (Diskrete und stetige Zufallsvariable; Binomialverteilung, Hypergeometrische Verteilung, Normalverteilung)
3. Datenbeschreibung (Boxplot, 5-Punkte-Zusammenfassung; arithmetisches Mittel, empirische Varianz und Standardabweichung; Häufigkeitsverteilungen)
4. Parameterschätzung I (Stichprobenmittel, Punktschätzung, Konfidenzintervall, Mindest-n)
5. Parameterschätzung II (Stichprobenvarianz, Punktschätzung, Konfidenzintervall)
6. Einstichproben-t-Test I (2- und 1-seitige Hypothesen, Logik der Testentscheidung, Fehler, P-Wert)
7. Einstichproben-t-Test II (Gütefunktion, Planung des Stichprobenumfangs)
8. Parameterschätzung III (Schätzverfahren für Wahrscheinlichkeiten)
9. Binomialtest (Hypothesen, P-Wert, Gütefunktion)
10. Überprüfung der Normalverteilungsannahme (Normal-QQ-Plot, Shapiro-Wilk-Test)

Prüfungsmodus

2 schriftliche Prüfungen nach dem 5. Themenbereich und am Ende der Lehrveranstaltung.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit anschließenden Übungen in Grupen; Begleittext zur Vorlesung (einschl. R-Kompendium) und Formelsammlung zum Herunterladen.

2 2
Zellbiologie der Eukaryoten VO

Zellbiologie der Eukaryoten VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Struktur und Funktion der zellulären Organellen (Kern, Mitochondrien, endoplasmatische Retikulum, Golgi, ect.) und zellulären Strukturen (Cytoskeleton).
Aufbau, Eigenschaften und Funktion von Biomembranen.
Ionenkanal und Transporter vermittelter Transport von kleinen Molekülen durch Membranen. Proteintransport in Organellen sowie in und aus Zellen (endocytosis/secretion). Das Cytoskelett: Aufbau, regelnde Proteine und Rolle im intrazellulären Transport. Kontakt/Kommunikation zwischen Zellen über Verbindungen; das Konzept der Gewebe und der extrazellularen Matrix. Komplizierte Prozesse, die einige Eigenschaften integrieren: Ausbreitung des Aktionspotentials entlang Nervenzellen; Muskelkontraktion, Energieumwandlung in den Mitochondrien.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Powerpoint Präsentation.

Sprache

Deutsch

2 3
Zellkultur VO

Zellkultur VO

Vortragende: FH- Prof.in Mag.a Dr.in Marianne Raith

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

1) Allgemeine Grundlagen der Zell- und Gewebekultur (rechtliche Grundlagen, Sicherheitsklasse, räumliche und apparative Ausstattung, Steriltechnik, Kontaminationen und deren Vermeidung)
2) Die Zelle und ihre Umgebung (Kulturgefäße und ihre Behandlung, Wachstumsbedingungen)
3) Routinemethoden zur allgemeinen Handhabung kultivierter Zellen (Mediumwechsel, Subkultivierung, Bestimmung allgemeiner Wachstumsparameter, Einfrieren, Lagerung und Versand von Zellen)
4) Zelllinien versus Primärzellen (Gewinnung von Primärzellen, Etablierung und Charakterisierung von Zelllinien)
5) Zellen als Fabriken (Hybridomatechnik zur Herstellung monoklonaler Antikörper, Produktion von rekombinanten Proteinen, Transfektion, Massenzellkulturen)
6) Methoden in der Zellkultur
7) Stammzellen (Grundlagen)
8) Pflanzenzellkulturen

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung (100%)

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung (PowerPoint-Präsentation und kurze Lehrvideos)

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Biochemie II: Strukturbildung, Bioerkennung & Katalyse VO

Biochemie II: Strukturbildung, Bioerkennung & Katalyse VO

Vortragende: Mag. Dr. Heinrich Kowalski

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Aufbau von Proteinen; vier Organisationsebenen der Proteinstruktur; Klassen von Proteinen und Domänen; Enzyme und deren Klassen samt Beispiel; Proteinisolierung und Nachweis v. Protein; in vitro vs. in vivo Proteinfaltung (Molekulare Chaperone); Thermodynamik biochemischer Reaktionen; Enzymkinetik (Michaelis-Menten; Lineweaver-Burk); Mechanismen von Inhibitoren; Allosterie und Kooperativität; Cofaktoren (Metallionen, prosthetische Gruppen und Co-Enzyme); Katalytische Mechanismen; Proteinbiosynthese und Glykolyse.

Prüfungsmodus

Schriftlich; Freitextfragen, die auf Wissen und Verständnis abzielen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch

1.5 2
Bioinformatik ILV

Bioinformatik ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra Graf

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird besprochen was Bioinformatik ist und warum man heute Bioinformatik braucht. Die Studierenden werden in die Grundlagen der Programmierung eingeführt und können kleine Beispiele selbst ausprobieren.
Es werden einzelne Themengebiete aufgegriffen und die bioinformatische Anwendungen durch diskutiert, die Themengebiete umfassen:
- Warum hat sich Bioinformatik entwickelt, was ist Bioinformatik
- Human Genome Projekt und seine Konsequenzen
- Biologische Sequenzen, Sequenzvergleich und Datenbanksuche
- Mustersuche
- Sequenzstruktur und Strukturvorhersage
- High Throughput Technologien und Datenanalyse

Prüfungsmodus

Abgabe der Übungen im Moodle sowie kurze multiple choice Tests im Moodle.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Powerpoint Präsentation, Diskussion und selbständiges ausprobieren von Bioinformatik Tools und kleinen Programmen

Sprache

Deutsch-Englisch

3 3
Einführung in das Molekularbiologische Arbeiten LAB

Einführung in das Molekularbiologische Arbeiten LAB

Vortragende: Dr. Radostina Bachmaier, Andrea Steinbauer, BSc MSc, FH-Prof. Dr. Herbert Wank, FH-Prof. Dr. Paul Watson

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In diesem Praktikum werden die Studierenden am Anfang in den Gebrauch von automatischen Pipetten eingewiesen. Danach folgt eine Restriktionskartierung einer unbekannten DNA-Probe, welche mit verschiedenen Restriktionsendonukleasen verdaut werden. Weiters wird die DNA-Konzentration einer unbekannten DNA-Probme spektrophotometrisch bestimmt (inkl. Rechnung).

Prüfungsmodus

Mitarbeit, Protokoll in Englischer Sprache

Lehr- und Lernmethode

Selbständiges Arbeiten im Labor
Einführende Informationen durch die/en LektorIn/TutorIn
Selbständige Erstellung einer Plasmidkarte
Verfassen eines Praktikumsprotokolls

Sprache

Deutsch

1 1
English in Science & Career I ILV

English in Science & Career I ILV

Vortragende: FH-Prof. Dr. Paul Watson

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die lehrveranstaltung wird sich mit allen vier Fertigkeiten beschäftigen: Lesen/Schreiben/Sprechen/Hören.

Der Schwerpunkt im 3. Semester ist das gesprochene Englisch (Präsentationen (spontan und vorbereitet)).

Mundliche Präsentationen von wissenschaftlichen Themen werden ein wichtitiger Schwerpunkt sein.

Englischgrammatikwiederholung wird (wo notwendig) angeboten.

DAS AKTIVE TEILNEHMEN AM UNTERRICHT IST SEHR WICHTIG UND WIRD MITBENOTET!

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Spontane und vorbereitete Präsentationen, Brainstorming, Diskussionen, Debatten. Angewandte Sprachübungen. Individuelle -, Paar- und Gruppen-Arbeit. Die Selbstreflektion steht im Mittelpunkt.

Sprache

Englisch

2 2
Genetic Engineering LAB

Genetic Engineering LAB

Vortragende: Peter Stoll, MSc, FH-Prof. Dr. Herbert Wank, ao. Univ.-Prof. Dipl.-Biol. Dr Angela Witte

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In diesem Praktikum erlernen die Studierenden die Grundzüge einer Klonierung. Dabei wird die DNA eines ORFs eines Phagen mithilfe PCR amplifiziert und in den pUC18-Vektor kloniert. Folgende Methoden kommen zu Anwendung: PCR, Restriktionsverdau, DNA-Ligation, kompetente E. coli, Plasmid-Transformation, Selektion, Identifizierung der Klone.
Zusätzlich wird eine Identifizierung einer Deletionsmutante mittels PCR und eine Nukleinsäurefällung durchgeführt.
Die Studierenden verfassen auch ein wissenschaftliches Protokoll in "Publikationsform".

Prüfungsmodus

Beurteilt werden:
- Protokoll
- Mitarbeit
- Test

Lehr- und Lernmethode

Praktikum mit theoretischem Hintergrund

3 3
Grundlagen der Mikrobiologie VO

Grundlagen der Mikrobiologie VO

Vortragende: FH-Prof. Mag. Dr. Beatrix Kuen-Krismer, Dr. Jonas Ramoni

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden erlernen die Grundlagen, und Einsatzgebiete der Mikrobiologie sowie grundlegende Nachweismethoden für Mikroorganismen, mit einem Fokus auf die prokaryontische Zelle.
Kapitel:
Einführung in die Mikrobiologie
Struktur und Funktion der prokaryontischen Zelle (Morphologie, Transportsysteme)
Mikrobielles Wachstum (Wachstumsfaktoren, Meßmethoden, Kultivierung von Mikroorganismen)
Wachstumskontrolle in der Umgebung und im Körper (Wirkungsweise von Anitbiotika)
Grundlagen der Virologie (a) Bacteriophagen Morphologie, Replikation, Einsatz in der Biotechnologie; b) eukaryontische Viren: Morphologie, Replikation u. ausgewählte Bsp.
Mikrobielle Evolution und Systematik
Klinische Mikrobiologie
Stoffwechsel: verschiedene Möglichkeiten d. Energiegeweinnung (Chemotrophie, Phototrophie)
Prokaryontische Diversität: Bsp. : Proteobakterien, Gram-positive
Interaktionen von Mensch und Mikrooganismen: Infektion, Pathogenität, Toxine, Virulenz
Abwehrmechanismen des Menschen: unspezifisch (Haut, Phagozytose, Komplement, Entzündung, Interferon, Fieber) und spezifisch (Lymphozyten, Antikörper)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

-

Sprache

Deutsch

1.5 2
Immunologie VO

Immunologie VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Thomas Decker

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Basiswissen zur Bedeutung und Funktionsweise des Immunsystems. Unterscheidung zwischen angeborener und erworbener Immunitat und das Zusammenspiel der angeborenen und erworbenen Immunsystem in einer antimikrobiellen Immunantwort.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit visueller Darstellung der wesentlichen Lehrinhalte. Fragen und Diskussion seitens der Studierenden sind ausdrücklich erwunscht.

Sprache

Deutsch

1 2
Molekularbiologische & Biophysikalische Methoden SE

Molekularbiologische & Biophysikalische Methoden SE

Vortragende: FH-Prof.in Univ.Doz.in Dr.in Ines Swoboda, FH-Prof. Dr. Herbert Wank

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Themen:
Nachweis von Nukleinsäuren
PCR
Western Blot
Anzucht von Mikroorganismen
Antikörper und deren Einsatz in der MB
Zentrifugation
Proteinreinigung
Southern und Northern Blot
Proteinexpression
Microarray
Fluoreszenz in der Molekularbiologie
Sequenzierung
Isolierung u. Reinigung von Nukleinsäuren
Primer und Hybridisierung
Primerdesign für Klonierung eines Gens

Prüfungsmodus

Themenausarbeitung, Vortrag, Mitarbeit (Diskussion), schriftliche Prüfung am Ende der LV

Lehr- und Lernmethode

Seminar, Themenaufarbeitung in Kleingruppen (4-5) in Heimarbeit, Mündlich Präsentation in Kleingruppen (9-10), jeweils 15 Minuten, Diskussion, Ausarbeitung eines Handouts

Sprache

Deutsch

1.5 3
Physikalische Chemie VO

Physikalische Chemie VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Annette Rompel

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Hauptthemen der Vorlesung: Einführung in die Grundlagen der physikalischen Chemie, Eigenschaften der Gase, Gase, erster und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik, Enthalpie, Entropie, freie Enthalpie, spontane und nicht-spontane Prozesse, Thermochemie, Phasengleichgewichte, Phasendiagramme, Mischungen, Gleichgewichtsreaktionen, Elektrochemie, Reaktions- und Enzymkinetik, Molekulare Wechselwirkungen, Elektronenübergänge

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung, 8 theoretische Fragen und Rechenbeispiele; positiv bei 24 Punkten
Maximale Punktzahl: 40
Bitte interpretieren Sie die Formel und das Ergebnis.
Alle Buchstaben, die als Symbol verwendet werden, müssen definiert werden im Kontext der Aufgabe.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

2 3
Qualitäts- und Prozessmanagement VO

Qualitäts- und Prozessmanagement VO

Vortragende: DI Dr. Timo Kretzschmar, Dr. Roland Müller, MBA, DI (FH) Franz Stark

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Diese Vorlesung bietet eine Einführung in das Wesen des Qualitätsmanagements. Dabei sollen folgende Themen und Aspekte näher vermittelt werden:
- Grundlagen des Qualitätsmanagement, Begriffe und Definitionen
- Entwicklung der strategischen Ansätze und Modelle
- Einführung in das Prozessmanagement: Aufbau- und Prozessdarstellung eines Betriebs im Sinne des Qualitätsmanagement
- ISO 9000/9001
- Anforderungen an die QS im Zusammenhang mit Arzneimittelherstellung: GLP und GMP
- Dokumentation
- Grundlagen zu Normen, Zertifizierung und Akkreditierung

Prüfungsmodus

Moodle-Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

2 2
Social Skills III: Teambuilding & Konfliktregelung ILV

Social Skills III: Teambuilding & Konfliktregelung ILV

Vortragende: Monika Frauwallner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themenschwerpunkt: Teamentwicklung und Konfliktregelung
• Team
• Phasen in der Teamentwicklung
• Rollen im Team
• Analyse von Konflikten
• Phasen der Konflikteskalation
• Strategien im Umgang mit Konflikten

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftliche und mündliche Analyse- und Umsetzungsarbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Praktische Umsetzungsaufgaben
Selbsteinschätzung durch Übungen
• zur Selbst-Reflexion und individuellen Anwendung
• Praxisübungen mit Feedback und Analyse

Sprache

Deutsch

1 1
Statistik in der Biologie II ILV

Statistik in der Biologie II ILV

Vortragende: Mag. Irene Steiner

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Inferenzstatistik anhand ausgewählter Kapitel
-Vergleich von Mittelwerten: t-Test
-Vergleich von Anteilen: Chiquadrat-Test, McNemar-Test
-Stichprobenplanung
-1-faktorielle ANOVA; Tukey-Test
-Korrelation und einfache lineare Regression
-Überlebenszeitanalyse

Prüfungsmodus

2 schriftliche Teilprüfungen (nach dem 5. Themenbereich und am Ende der Lehrveranstaltung)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit anschließenden Übungen, in denen die besprochenen statistischen Methoden anhand von Beispielen unter Einsatz der Software R umgesetzt und diskutiert werden.

Sprache

Deutsch

2 2
Virologie VO

Virologie VO

Vortragende: FH-Prof.in Univ.Doz.in Dr.in Ines Swoboda

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Virologie:
(a) Bakteriophagen: Morphologie, Replikation, Wachstum und Quantifizierung, Einsatz in der Biotechnologie - ausgewählte Bsp.
(b) Tierische Viren: Morphologie, Replikation, Pathogenese, ausgewählte Bsp.: Retroviren, Influenzaviren

Prüfungsmodus

Schriftlicher Test

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch-Englisch

0.5 1
Zellkultur Labor LAB

Zellkultur Labor LAB

Vortragende: Dr. Radostina Bachmaier, FH- Prof.in Mag.a Dr.in Marianne Raith, Andrea Steinbauer, BSc MSc

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Beispiel 1: Umgang mit Routinezellkulturen (Splitten, Kryokonservierung, Lebend-Tot-Bestimmung)
Beispiel 2: Wachstumskurve (Evalulierung von Verdoppelungszeit und Einfluss von veränderten Kulturbedingungen)
Beispiel 3: Zellzyklus/Mitosestadien
Beispiel 4: Zytoskelett/Transfektion
Beispiel 5: Problembasierte Aufgabenstellung

Prüfungsmodus

Antrittstest (Moodle)
Laufende Beurteilung der praktischen Arbeit (technisches Können und Mitarbeit)
Schlußbesprechung (mit Prüfungscharakter) und Präsentation des theoretischen Beispieles (in Gruppen)
Schriftliches Laborprotokoll, das jeder Student anfertigen muss (die letzte Abgabemöglichkeit ist 2 Wochen nach dem Ende des jeweiligen Laborkurses, nähere Details auf Moodle).

Lehr- und Lernmethode

Vorbesprechung der theoretischen Hintergründe der jeweiligen Experimente und praktische Durchführung der Experimente. Problembasiertes Lernen.

Sprache

Deutsch

3 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Mikrobiologie VO

Angewandte Mikrobiologie VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Lisa Kappel

2 SWS
2.5 ECTS

Lehrinhalte

Die angewandte Mikrobiologie beschreibt die Anwendung von mikrobiologischen Prozessen zur Produktion von Produkten und der Etablierung von Produktionsservices, typischerweise, aber nicht ausschließlich, auf industriellem Level.
Die Vorlesung behandelt die Herstellung von industriell erzeugten Produkten, wie zum Beispiel Chemikalien, Lebensmittel(-zusätzen) und Pharmazeutika. Der Begriff ‚Angewandte Mikrobiologie‘ beschreibt den Prozess der Erzeugung dieser Moleküle, den sogenannten Upstream Prozess.
Diese Vorlesung fokussiert sich vorwiegend auf die Produktion von pharmazeutischen Produkten, beleuchtet aber auch die relevanten Aufreinigungs- (Downstream) Prozesse. Die Studierenden sollen mit den gängigen industriellen Technologien zur Produktion von Biomasse und Metaboliten, und mit deren technologischen, ökonomischen und regulatorischen Anforderungen vertraut sein. Zwei Formen von industrieller Biotechnologie, die Herstellung rekombinanter Proteine und die von Metaboliten, werden in der Vorlesung verglichen.

Prüfungsmodus

Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methode

2 2.5
Biochemie III: Bioenergetik und Metabolismus VO

Biochemie III: Bioenergetik und Metabolismus VO

Vortragende: Mag. Dr. Heinrich Kowalski

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Energie- und Materiefluss durch die Biosphäre, Thermodynamik biochemischer Prozessen: Rolle von ATP, Gruppenübertragungspotential, Kopplung von Reaktionen und Prinzip von Le Chatelier, offene Systeme, stationärer Zustand, Substratketten- und oxidative Phosphorylierung, biologische Redoxreaktionen.
Grundlegende katabole (energieliefernde) & anabole (biosynthetische) Stoffwechselwege: Kohlenhydrat-, Lipid-, Cholesterin-, Stickstoff-, Aminosäure-, Nucleotid-Metabolismus, Zitratzyklus, regulierter Proteinabbau (Proteasom, Autophagie). Umfasst die biochemischen Reaktionen, Enzyme und Coenzyme/Vitamine (einschließlich deren Mechanismus anhand ausgewählter Beispiele), das Aufstellen von Energiebilanzen und die Ursachen einiger wichtiger Stoffwechselerkrankungen.
Regulation und Integration des Metabolismus: Konzept des Schrittmachers und "Committed Steps", Vermeidung von Leerlauf-Zyklen, Substratchanneling, Iso(en)zyme, Regulation der Enzymaktivität, Beispiele zur hormonellen Regulation metabolischer Reaktionen. Zentrale Rolle der AMP-Kinase und von mTOR.
Methoden zur Aufklärung von Stoffwechselwegen, Metabolomics, metabolischer Fluss, kurzer Überblick zur metabolischen Kontrollanalyse (MCA).
Vorstellen von aktuellen Beispielen zu biotechnologischen und medizinischen Fragestellungen aus der Originalliteratur.

Prüfungsmodus

Darbietende Methoden

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methode

1.5 2
English in Science & Career II ILV

English in Science & Career II ILV

Vortragende: FH-Prof. Dr. Paul Watson

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung ist unter anderem eine Konsolidierung dessen, was im Modul "Scientific, Social & Communication Skills" unterrichtet wurde.
Das Englisch wird an Hand von authentischer internationaler Dokumentation: Sicherheitsdatenblätter, Artikeln aus peer-reviewed Life-Science Journals, Bachelorarbeiten aus dem Fachgebiet usw. mit Hilfe von bekannten Tools aus dem Blended Learning wie Gruppenpuzzles, Einzel- und Gruppenpräsentationen oder Videomaterial vermittelt.
Das wissenschaftliche Schreiben wird vertieft.
Grammatik und Interpunktion wird unterrichtet falls es das Niveau der Studierenden erfordert.
Folgende Themen werden berücksichtigt:
1. Wissenschaftliches Schreiben:
>>Wissenschaftliche Artikel
>>Vokabel
>>Inhalt
>>wissenschaftlicher Ausdruck
>>Aufbau
>>Stil
>>Zusammenfassung
2. Sicherheit im Labor
>> Vokabel
>> Abkürzungen
>> GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling)
3. Karriere
>> Vokabel
>> Bewerbung
>> Begleitbriefe
>> Lebenslauf
4. Wissenserwerb und Vermittlung
>> Authentische Papers lesen und präsentieren (Nature/Scientific American)
Selbstreflexion, -evaluierung und das Evaluieren der Kolleginnen und Kollegen.

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Tägliche Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen …

Sprache

Englisch

2 2
Genexpression VO

Genexpression VO

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Genregulation bei Prokaryonten (Operon, Repressoren/Aktivatoren, polycistronische Organisation, Termination, Regulation auf Ebenen der Transkription/Translation).
Genregulation bei Eukaryonten auf transkriptioneller Ebene (Promotoren, Initiationskomplexe, Struktur DNA-bindender Proteine, Transkriptionsfaktoren und deren Regulation, Enhancer, Zusammenhänge mit Chromatin).
Posttranskriptionelle Regulation (Splicing, mRNA Transport/Lokalisation, mRNA Stabilität, Translationskontrolle, miRNA, Proteinstabilität).

Prüfungsmodus

Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methode

Sprache

Deutsch

1 2
Genomorganisation ILV

Genomorganisation ILV

Vortragende: FH-Prof. Dr. Thomas Czerny

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung versteht sich aufbauend auf das Modul Modul GMBT12. Die dort behandelten Themen werden vertieft. Zuerst werden Aufbau, Struktur und Eigenschaften von DNA, Genen, Chromatin und RNA behandelt. Danach werden Replikation, DNA Reparatur und Mutationen vorgestellt. Ein wesentlicher Teil der Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Regulation und der Umsetzung der genetischen Information: Es werden Struktur und Regulation der Genexpression von pro- und eukaryontischen Genen besprochen, epigenetische Effekte, Unterschiede zwischen prokaryontischen und eukaryontischen Genom und schließlich Anwendungen von DNA Technologie in Forschung und Therapie besprochen.

Prüfungsmodus

Überprüfung des Wissens durch mehrere schriftliche Tests.

Lehr- und Lernmethode

Darbietende & Aktivierende Methoden

1 2
GxP VO

GxP VO

Vortragende: Monika Frauwallner, DI Dr. Georg Hruschka, DI Dr. Timo Kretzschmar, Dr. Roland Müller, MBA, DI (FH) Franz Stark

4 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Nationale und internationale Vorgaben und deren Umsetzung anhand eines praktischen Beispiels in pharmazeutischen Betrieben insbesondere:
Auszüge aus
»dem Arzneimittelgesetz,
»der Arzneimittelbetriebsordnung,
»der Guten Herstellungspraxis,
»der Guten Klinischen Praxis
»der Guten Laborpraxis,
»der Guten Vertriebspraxis und
Grundzüge der Qualifizierung und Validierung mit besonderer Berücksichtigung des Qualitätsrisikomanagements gemäß ICH Q9 Richtlinie.

Prüfungsmodus

Bewertung einer spezifischen Projektarbeit (Erarbeitung einer Betriebsgenehmigung) sowie schriftliche Abschlussprüfung.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden

4 5
Instrumentelle Analytik VO

Instrumentelle Analytik VO

Vortragende: Ao.Univ.-Prof. Dipl. Ing. Dr. techn. Wolfgang Holzer, Ao. Univ. Prof. Mag.pharm. Dr. Martin Kratzel

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

A) Spektroskopische Methoden
Das Prinzip spektroskopischer Methoden, Ultraviolett-Visible Spektroskopie, Infrarotspektroskopie, Atomabsorptions-spektroskopie,
Flammenphotometrie (Atomemissionsspektroskopie), Fluoreszenzspektroskopie, Massenspektrometrie, Röntgenstrukturanalyse, Kernresonanzspektroskopie

B) Trennmethoden
Chromatographische Methoden, das Prinzip chromatographischer Methoden, Dünnschichtchromatographie
klassische Säulenchromatographie, HPLC, Gaschromatographie, Auswertung von Chromatogrammen;
Elektrophoretische Methoden: Allgemeine Grundlagen, Gelelektrophorese (1D, 2D), Kapillarelektrophorese

Prüfungsmodus

Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methode

2 3
Mikrobiologische Arbeitsmethoden LAB

Mikrobiologische Arbeitsmethoden LAB

Vortragende: Univ.Doz. Dr. Hans-Jürgen Busse, Mag.a Dr.in Lisa Kappel

2.5 SWS
2.5 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in das mikrobiologische Arbeiten (steriles Arbeiten, Desinfektion), Arbeitsschutzbestimmungen
- Isolierung, Kultivierung und Identifizierung von Mikroorganismen
- Zellzahlbestimmung
- Medienbereitung
- Wachstumskinetik
- Mikroskopie und Färbemethoden
- Morphologische und physiologische Charakterisierung (Differenzierungsmethoden)

Prüfungsmodus

Mitarbeit, Protokoll

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methode

2.5 2.5
Projektmanagement ILV

Projektmanagement ILV

Vortragende: Dr. Irmtraud Bernwieser, PMP

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Projektmanagement:
Der Inhalt spannt den Bogen von allgemeinen Begriffen und Definitionen des Projektmanagements hin zur Projektentwicklung, der Planung von Projekten, der Durchführung und Steuerung bis zum Projektabschluss.
 Allgemeine Begriffe und Grundlagen: Definition Projekt und Projektmanagement, Unterschiede Projekt/Prozess, ab wann ist eine Aufgabe ein Projekt, Übersicht der Projektarten, Pros/Cons von Projekten, Organisationsformen und Projektphase
 Projekt Initialisierung: Grundsätze der Ideenentwicklung, von der Idee zum Projektauftrag (Projektcharter), Teambildung und –entwicklung, Stakeholderanalyse, Governance
 Projekt Planung: Grundlagen, Aufgabenplanung, Ablaufplanung, Terminplanung, Kosten- und Ressourcenplanung, Risikomanagement
 Projektdurchführung und -kontrolle: Grundlagen der Überwachung und Steuerung (Termine, Kosten, Leistung, Risiko), Projektreporting,
 Projektabschluss: Ergebnisübergabe, Abschlussanalyse, Lessons Learned, Projektteamauflösung

Prüfungsmodus

Bewertung einer spezifischen Projektarbeit (Projektmanagement zur Erarbeitung einer Betriebsbewilligung) sowie schriftliche Abschlussprüfung.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden

2 2
Protein- & Enzym-Biochemie LAB

Protein- & Enzym-Biochemie LAB

Vortragende: Dr. Radostina Bachmaier

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Den Studierenden wird in dieser Lehrveranstaltung die Theorie grundlegender proteinchemischer Techniken vermittelt. Eine präparative Reinigung von Proteinen wird durchgeführt und Proteine werden analytisch nachgewiesen, enzymkinetische Methoden werden durchgeführt, die ersten Schritte einer Proteomanalyse und die Auswertung und Interpretation biochemischer Versuchsdaten und die Darstellung dieser wissenschaftlichen Daten werden vermittelt.

Folgende praktische Laborbeispiele werden von den Studierenden durchgeführt:
Enzymkinetik: Photometrie, Lambert-Beer'sches Gesetz, Michaelis-Menten-Kinetik, direkte Darstellung der Daten, Lineweaver-Birk Diagramm, Einfluss von Inhibitoren auf die kinetischen Konstanten Km und Vmax, Hemmtypen, Ermittlung von IC50-Werten.
Proteinchemische Methoden zur präparativen Enzymreinigung und für die erste Phase einer Proteom-Analyse: Puffer, Zellaufschluss-Methoden (Mixer, Douncer), Zellfraktionierung, reversible und irreversible Fällung von Proteinen (Ammoniumsulfat, Hitze, Säure), Zentrifugation, Dialyse, Ionenaustausch-Chromatographie, direkter und indirekter Enzymtest, quantitative Protein-Bestimmung (Bradford), elektrophoretische Techniken (SDS-PAGE für Reinheitskontrolle und Molekulargewichtsbestimmung von Proteinen mittels Rf-Werten; 2D-Elektrophorese; Coomassie Blue und Silberfärbung).
Erstellung einer Reinigungstabelle.
Art der Protokollführung: 2 Versuche - Protokoll in Form einer wissenschaftlichen Publikation - Abstrakt, Einleitung, M&M, Resultate, Diskussion, Literatur.

Prüfungsmodus

1/3 schriftliche Abschlussprüfung über den theoretischen Hintergrund zu Beginn des Praktikums
1/3 Beurteilung der mündlichen und praktischen Mitarbeit im Labor
1/3 Beurteilung des Protokolls

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methode

3 3
Proteinexpression & -Reinigung LAB

Proteinexpression & -Reinigung LAB

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank, ao. Univ.-Prof. Dipl.-Biol. Dr Angela Witte

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Funktion von Genen wird in diesem Praktikum von den Studierenden anhand eines durchgehenden Beispiels in einem bakteriellen System erarbeitet. Weiters lernen die Studierenden dabei Methoden der Proteinanalytik kennen. Die Expression eines rekombinanten Proteins wird zunächst in kleinem Maßstab studiert (Expressionsklonierung in E. coli). Mit Hilfe von Western Blots wird der Zeitablauf der Proteinexpression analysiert. Nach einem Upscaling des Kulturvolumens unter den vorher erarbeiteten Bedingungen wird das rekombinante Protein durch Affinitätschromatographie (HIS-Tag Reinigung) gereinigt und schließlich analysiert, dialysiert und die erhaltene Proteinmenge wird quantitativ bestimmt.
Art der Protokollführung: Protokoll in Form einer wissenschaftlichen Publikation - Abstract, Einleitung, M&M, Resultate, Diskussion, Literatur und Zitieren.

Prüfungsmodus

Endprüfung: Protokoll, Schriftliche Abschlussprüfung, Motivation, Mitarbeit, praktisches Geschick (Ergebnisse)

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methode

3 3
Social Skills IV: Moderation & Problemlösung ILV

Social Skills IV: Moderation & Problemlösung ILV

Vortragende: Monika Frauwallner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In „Social Skills IV“ stehen moderierte Problemlösungen im Zentrum. Die auftragsgerechte Planung und Durchführung von Moderationen werden geübt, verschiedene Moderationsmethoden ausprobiert und entsprechend der Aufgabenstellung evaluiert. Die Wahrnehmung für rhetorische Tricks wird geschärft und der Umgang mit Störungen wird trainiert.
Themenschwerpunkt: Moderation und Problemlösung
»Moderationsvorbereitung
»Moderationsmethoden
»Rhetorische Strategien
»Umgehen mit Störungen

Prüfungsmodus

Leistung und Fortschritt werden permanent beurteilt. Die Beurteilung stützt sich auf sämtliche schriftlichen und mündlichen Arbeiten während des Semesters. Mitarbeit wird zusätzlich berücksichtigt.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bachelorarbeit & Wissenschaftliches Arbeiten SE 0 5
Berufspraktikum PR

Berufspraktikum PR

Vortragende: FH-Prof. Dr. Herbert Wank, FH-Prof. Dr. Paul Watson

0 SWS
25 ECTS

Lehrinhalte

Das Berufspraktikum dient den Studierenden als Einstieg in das selbständige Arbeiten. Die Aufgaben beginnen mit der Suche einer geeigneten Praktikumsstelle und einer Berufspraktikumsbetreuerin/eines Berufspraktikumsbetreuers. Die Studierenden lernen unter Betreuung einer facheinschlägigen Person die Berufspraxis eines Biotechnologieunternehmens/Forschungsinstitutes kennen, und/oder eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten. Im Berufspraktikum werden die im Studium erworbenen Fach, - Methoden– und Sozialkompetenzen im angestrebten beruflichen Tätigkeitsfeld umgesetzt und praktisch gefestigt.
Ein weiterer wichtiger Lehrinhalt ist die selbständige Verfassung der Praktikums Ergebnisse in Form eines Berufspraktikumsberichts sowie die Dokumentation der wissenschaftlicher Ergebnisse.

Prüfungsmodus

Gutachten der/des PraktikumsbetreuerIn

Lehr- und Lernmethode

Praktikum

Sprache

Deutsch-Englisch

0 25

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Genomforschung VO 2 3
Bachelorprüfung BAP 0 2
Berufspraktikumsreflexion SE 2 2
Entwicklungsbiologie VO 2 3
Ethik ILV 1 1
Histologie VO 2 3
Humanphysiologie VO

Humanphysiologie VO

Vortragende: Dr.phil. Dr. med.univ. Karl-Heinz Huemer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Homoiostase und Membranpotenzial (Kompartments, Transportmechanismen, Ruhemembranpotential, Aktionspotential, Fortleitung)Herz (Aufbau des Herzes, Reizleitungssystem, Schrittmacher, EKG, Ablauf einer normalen Herzaktion, Koronardurchblutung)
Atmung (Lungenvolumina, Atemzyklus, Atemeinschränkung, Compliance, Surfactant, O2 bzw CO2-Transport Muskulatur (elektromechanische Koppelung, Kontraktion, quergestreifter, glatter und Herz-Muskulatur, Leistungsdiagramm)Kreislauf (Körper- & Lungen-Kreislauf, fetaler Kreislauf, Druckverhältnisse, Sauerstoff-Sättigung, Sauerstoffbedarf wichtiger Organe, lokale Durchblutungsregulation)
Blut (Transport von Nähr- und Abfallstoffen, Speicherung, Gerinnung, Plasmaproteine)
Abwehr (zelluläre & humorale Mechanismen, AB0-Blutgruppensystem, Complement-System, Ablauf einer Entzündung)
Niere (Struktur eines Nephrons, glomeruläre Filtration, Sekretion, Rückresorption, Regulation des Blutvolumens & der Elektrolytzusammensetzung, Renin-Angiotensin-Aldosteron-System)
Stoffwechsel/Verdauung (Abschnitte des Gastrointestinaltraktes und deren Funktionen, Verdauung/Resorption von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten, Aufgaben der Leber)
Sinnesorgane (allgemeine Sinnesphysiologie, Tastsinn, Tiefensensibilität, Photorezeptoren
Gleichgewichtsorgan, Ohr, Geruchssinn, Geschmackssinn, Schmerzwahrnehmung)
Nervensystem (vegetatives Nervensystem, Transmittersysteme, Motorik, kognitive Funktionen)
Endokrinologie (wichtigste Hormonrezeptor-Mechanismen, Hormone der Hypophyse, Regulation des Blutzuckerspiegels, Catecholamine, Glukokortikoide, Schilddrüsenhormon, Sexualhormone

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch-Englisch

2 3
Intercultural Competence ILV 1 1
Klinische Aspekte der Immunologie VO

Klinische Aspekte der Immunologie VO

Vortragende: Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gernot Schabbauer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

KLINISCHE ASPEKTE DER IMMUNOLOGIE
AKUT ENTZÜNDLICHE ERKRANKUNGEN
Das Immunsystem evolvierte zum Schutz vor pathogenen Organismen wie Viren, Bakterien und anderen Parasiten. Die angeborene wie auch die erworbene Immunität erfüllen ihren Zweck im Verbund.
In diesem Kapitel widmen wir uns der molekularen Basis und der klinischen Relevanz vom fehlgeleiteten Immunsystem im Rahmen von z.B. Infektionskrankheiten.

Eine der zentralen Leistungen des Immunsystems ist die Unterscheidung von „Selbst“ und „Fremd“.
AUTOIMMUNITÄT UND IMMUNDEFIZIENZ
Werden körpereigene Strukturen nicht als „Selbst“ erkannt, droht als Folge der mangelnden Toleranz die Enstehung von Autoimmun-erkrankungen. Bei unzureichender Erkennung von „Fremd“ bzw. der Unfähigkeit des Immunsystems darauf adäquat zu reagieren, kann sich der Organismus unzureichend gegen Eindringlinge schützen, und z.T. schwere, lebensbedrohliche Infektionen können die Folge sein.
In diesem Kapitel werden die wichtigsten und häufigsten Autoimmunerkrankungen (klinische Präsentation, Diagnostik, Pathogenesemodelle), sowie die wichtigsten angeborenen und erworbenen Immundefekte vorgestellt. Als Abschluss soll kurz auf die klinisch relevante Koinzidenz von Immundefizienz und Autoimmunphänomenen hingewiesen werden.

ALLERGIE
Manche körperfremde Strukturen werden vom Immunsystem als potentiell gefährlich klassifiziert. In diesem Fall kommt es zu einer unregulierten Immunantwort, die auf speziellen Mechanismen basiert.
In diesem Kapitel sprechen wir über die Symptomatik, die klinische Präsentation und verschieden Ausformungen von Allergien. Außerdem beleuchten wir die molekularen Hintergründe von allergischen Reaktionen.

Prüfungsmodus

Single-choice Fragen
Übersichtsfragen

Lehr- und Lernmethode

VO mit
Powerpoint, Flipchart, Tafel

Sprache

Deutsch

1 2
Marketing & Product Lifecycle Management ILV 2 2
Modellorganismen VO 1 2
Organische Chemie LAB 3 3
Tissue Engineering VO

Tissue Engineering VO

Vortragende: Mag. Dr. Daniel Spazierer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Natürliche Regenerationsfähigkeit von Gewebe; Anwendung von Implantaten und Organtransplantaten; biokompatible Polymere - natürlich, synthetische und abbaubare; Eigenschaften und Funktionen von Stammzellen; Herstellung von Trägermaterialien für Wirkstoffe, Proteine und Zellen; Verabreichung von Wirkstoffen, Proteinen und Zellen; Tissue Engineering von verschiedenen Geweben: Haut, Knorpel, Knochen, Blutgefäße, Herzmuskel und Herzklappen, Nerven und Speicheldrüsen. Ethische Prinzipien bei Organtransplantaten und Stammzellen, Zulassung von Medizinprodukten

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung. Erster Termin laut Terminkalender, Wiederholungstermin nach Übereinkunft mit den Studierenden

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Powerpointpräsentation, Ansichtsexemplare von Biomaterialien

Sprache

Deutsch

2 3

Semesterdaten
Wintersemester: 9. September 2019 bis 1. Februar 2020
Sommersemester: 17. Februar bis 11. Juli 2020

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr ganztägig; berufsbezogene Fächer teilweise am Sa

Unterrichtssprache
Deutsch

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Berufsaussichten

Sie werden als biotechnologische Generalist*in für einen Wachstumsmarkt ausgebildet. Die Biotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhundert, die international, aber auch national boomt. Gerade in Wien hat sich ein dynamischer Life Science Cluster entwickelt. Im Beruf profitieren Sie vom ausgezeichneten fachlichen Ruf Ihrer Ausbildungsinstitution und von den praktischen Fertigkeiten und Social Skills, die Sie sich zusätzlich im Studium angeeignet haben. Die Nachfrage nach hochqualifizierten Praktiker*innen mit wissenschaftlichem Background, die sofort wertschöpfend einsetzbar sind, ist groß. Neben hervorragenden Karrierechancen erwartet Sie ein breites Spektrum an möglichen Tätigkeiten. Unmittelbar nach dem Studium können Sie als wissenschaftlich-technischeR Assistent*in vor allem in Forschungsabteilungen und -labors von global agierenden Pharmaunternehmen, an Universitäten oder Kliniken arbeiten. Mit Ihrem umfangreichen Know-how über Good Laboratory Practice (GLP) sind Sie eine ideale Kandidat*in, um Verantwortung im Projektmanagement und in der Qualitätssicherung bei der Herstellung von Medikamenten zu übernehmen.

  • Biopharmazeutische Industrie
  • Industrielle Biotechnologie
  • Lebensmittelindustrie
  • Umwelttechnologie
  • Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Behörden

Weiterführender Master

Molecular Biotechnology

Masterstudium, Vollzeit

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Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule
    • Berufsreifeprüfung
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    • Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. In Einzelfällen kann auch die Studiengangsleitung das Zeugnis anerkennen.

    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. In Einzelfällen kann auch die Studiengangsleitung das Zeugnis anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
    Folgende Pflichtfächer von Studienberechtigungsprüfungen für universitäre Studienrichtungen gelten - neben einem Aufsatz über ein allgemeines Thema (D) gemäß StudBerG - als Zugangsvoraussetzung für diesen Studiengang:

    •  Biologie Stufe 1 
    • Chemie Stufe 2
    • Mathematik Stufe 2 

Studienberechtigungsprüfungen für eine der folgenden universitären Studienrichtungen werden als Zugangsvoraussetzung anerkannt. Dabei orientieren wir uns an den durch die Universität Wien definierten Fachrichtungen und Studienberechtigungsprüfungen:

  • Naturwissenschaften: Biologie
  • Chemie
  • Ernährungswissenschaften
  • Pharmazie
  • UF Biologie und Umweltkunde

Eine Teilnahme am Aufnahmeverfahren ist verpflichtend.

  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

Die berufliche Qualifikation haben Sie in der Lehrberufsgruppe 1. "Chemielaborant*in und 2. Biologielaborant*in" (gilt für Deutschland und Schweiz).
Notwendige Zusatzprüfungen für 1.: Biologie und Mathematik, für 2. Chemie und Mathematik. 

Nachweis über vorgeschriebene Zusatzprüfungen sind zu Beginn jenes Semesters zu erbringen in welchem Lehrveranstaltungen angesetzt sind, welche die Beherrschung des Stoffes der betreffenden Zusatzprüfung voraussetzen. Es ist möglich, den Nachweis der Zusatzprüfungen/SBP bis zum Ende des ersten Studienjahres zu erbringen. 

Im Studiengang Molekulare Biotechnologie stehen jährlich 60 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:4.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben (max. eine Seite)
  • Vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Bewerbungsformular
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (Reisepass, Personalausweis, Aufenthaltstitel, …) 
  • Reifeprüfungszeugnis / Studienberechtigungsprüfung (SBP)/ Nachweis der beruflichen Qualifikation (im Falle der ausstehenden Reifeprüfung bzw. SBP: Jahreszeugnis der 7. Klasse bzw. SBP-Teilzeugnisse, Maturazeugnis muss nach Erhalt umgehend nachgereicht werden.)
  • ggf. Bescheinigung des geleisteten Präsenz-, Zivildienstes
  • bei Studienwechsler*innen (von anderen FHs oder Universitäten): Zeugnisse über abgelegte Prüfungen
  • Portraitfoto

Anmeldung zum Eignungstest: 

Im Antwort-E-Mail erhalten Sie das Bewerbungsformular. Dieses bringen Sie bitte unterschrieben zum Eignungstest mit! 

Des weiteren finden Sie in dem E-Mail einen Link, über den Sie sich zum Eignungstest anmelden können. Hier suchen Sie sich bitte sorgsam und selbstständig einen Termin (nach Verfügbarkeit) für die Teilnahme am schriftlichen Aufnahmetest aus! Eine nachträgliche Änderung ist nicht mehr möglich. 

Bitte beachten Sie!

Die Bewerbung läuft zur Gänze online ab. Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Halten Sie alle notwendigen Dokumente bereit. Die Bewerbung kann nicht abgeschlossen werden, wenn die als „Pflichtfeld“ markierten Dokumente nicht hochgeladen wurden. Das Reifeprüfungszeugnis muss nach erfolgreicher Absolvierung der Matura nachgereicht werden, spätestens bei Semesterbeginn. 

Ihre Online-Bewerbung wird akzeptiert, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen hochgeladen haben. Beachten Sie bitte weiter, dass Sie frühestens NACH dem Ende der Bewerbungsfrist eine Einladung zum schriftlichen Eignungstest des Aufnahmeverfahrens erhalten. 

Nach Abschluss Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine automatisch generierte Antwort E-Mail. Dieses ist Ihre Bestätigung über die erfolgreiche Bewerbung und berechtigt Sie zur Teilnahme am schriftlichen Eignungstest. Alle weiteren Informationen für das Aufnahmeverfahren entnehmen Sie bitte diesem E-Mail.

Wichtig: Die Bewerbungsunterlagen werden auf Vollständigkeit geprüft. Bewerber*innen mit unvollständiger Bewerbung werden für das Aufnahmeverfahren nicht in Betracht gezogen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass während der Bewerbungsphase E-Mail-Anfragen aus organisatorischen und zeitlichen Gründen nur begrenzt beantwortet werden können. 

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der erste Teil ist ein Aufnahmetest, der über die Prüfungsplattform Moodle abläuft. In einem Multiple Choice Test wird das grundlegende (molekular-) biologische und chemische Basiswissen ermittelt sowie die Fähigkeit zu mathematischem und logischem Denken (kognitives Wissen und mathematisches Verständnis) getestet. Das Wissen basiert auf den Büchern der 8. AHS Klasse und Allgemeinwissen. Gefragt sind Grundlagen in Mathematik und Chemie (AHS-Oberstufenwissen), und grundlegendes Wissen in Zellbiologie. Nicht relevant sind Botanik und Zoologie!
    Wenn Sie den schriftlichen Aufnahmetest am Hauptstandort der FH Campus Wien erfolgreich bestanden haben, werden Sie zum zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens am Campus Vienna BioCenter eingeladen. Das sind im Durchschnitt 120 Personen.

    Nach positiver Absolvierung des Tests, nehmen Sie in der zweiten Phase des Aufnahmeverfahrens an einem Bewerbungsgespräch teil, das einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung vermittelt. Im Fokus stehen Motivation, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit, Berufsverständnis etc. Test und Gespräch werden mit Punkten bewertet. 

  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen oder auch eine erneute Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen erfolgt nach der Gewichtung der Ergebnisse des 

    • Aufnahmetests (60%) und des
    • Aufnahmegesprächs (40%)

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt Studienplätze anhand der Rankingreihe. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren ist verpflichtend und kann nicht zu einem gesonderten Termin nachgeholt werden.

Warteliste
Aufgrund der erreichten Punkteanzahl im Auswahlverfahren werden Sie auch auf der Warteliste gereiht. Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren auf der Warteliste stehen, besteht für Sie die Möglichkeit, dass Ihnen durch Absagen und Nachrückungen ein Studienplatz nach Verfügbarkeit für das aktuelle Wintersemester angeboten werden kann. Dies erfolgt meist sehr kurzfristig und kann nicht im Vorhinein festgelegt werden. Wir bitten um Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen keine Auskunft über den aktuellen Platz gegeben werden kann und Sie umgehend informiert werden, sollten Sie einen Studienplatz angeboten bekommen.

Absagen von Seiten des Studienganges
Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren eine Absage erhalten, können Sie sich für das nächste Wintersemester erneut bewerben sobald das Bewerbungsfenster offen ist. Sie müssen sich dann erneut online bewerben, alle notwendigen Dokumente vorlegen und das komplette Auswahlverfahren erneut durchlaufen. 

Zusagen
Sie werden per Email über die Zusage für einen Studienplatz verständigt. Ihnen wird der Ausbildungsvertrag und diverse Verordnungen per Email zugeschickt. Den Vertrag haben Sie bis zur genannten Deadline unterschrieben zu retournieren um Ihren Ausbildungsplatz zu sichern und anzunehmen. Die Rechnung für den Studienbeitrag wird Ihnen separat von der Buchhaltung zugeschickt, das kann einige Zeit dauern. Der Stundenplan wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen VOR jeweiligem Beginn des Semesters freigeschalten. Alle weiteren studienrelevanten Informationen werden Ihnen entweder per Email zugeschickt oder Sie bekommen diese in der Startveranstaltung zu Beginn des Studienjahres mitgeteilt! 

Absagen von Seiten des Bewerbers*/der Bewerberin*
Sollten Sie Ihren Studienplatz nicht annehmen wollen oder können, bitten wir Sie um rasche Informierung an das Studiengangssekretariat via biotechnologie@fh-campuswien.ac.at. Ihr Platz wird dann an den/die Nächstgereihte/n vergeben. Absagen bzw. Rücktritt vom Ausbildungsvertrag werden nur schriftlich akzeptiert. 

Schriftlicher Aufnahmetest
25. – 27. März 2020

Bewerbungsgespräche
20. – 24. April 2020

Voraussichtlicher Semesterstart für 1. Semester (WS2020/21)
7. September 2020

Nostrifizierung und Studienzeitverkürzung

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung und Studienzeitverkürzung

Studienzeitverkürzung
Für Bewerber*innen, welche über ein gewisses Ausmaß an studiengangsrelevantem Wissen verfügen, besteht die Möglichkeit direkt in das 3. Semester, NACH Absolvierung relevanter Zusatzprüfungen, einzusteigen.

Unter gewissen Auflagen besteht die Möglichkeit, dass Absolvent*innen der HTL für Chemie/Rosensteingasse (Biochemie und Molekulare Biotechnologie) sowie der Privat-HTL für Lebensmitteltechnologie mittels Zusatzprüfungen und nach Verfügbarkeit der Studienplätze im 3. Semester, direkt in das 3. Semester einsteigen. 

Schicken Sie dazu bitte ein Email inklusive Ihrem vollständigen Maturazeugnis bzw Jahreszeugnis an biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Die fristgerechte Einreichung der Bewerbungsunterlagen und die Teilnahme am Aufnahmeverfahren ist verpflichtend. 

Studienwechsler*innen
Bewerber*innen, die mit Ihrer Bewerbung einen Studienwechsel vollziehen wollen/werden, müssen im Zuge der Bewerbung alle Zeugnisse einreichen. Etwaige Anrechnungen von Prüfungen müssen individuell geprüft werden und haben vorrangig keine Auswirkung auf das Aufnahmeverfahren. 

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Elisabeth Hablas
Vienna BioCenter
Helmut-Qualtinger-Gasse 2
1030 Wien
T: +43 1 606 68 77-3500
F: +43 1 606 68 77-3509
biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Campus Vienna BioCenter (Google Maps)

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr

Informationen zur Bewerbung 

biotechnologie@fh-campuswien.ac.at 

 

 

Lehrende und Forschende


Projekte



> Plätze 2 und 3 beim Young Pharma Award 2019

Vertreter*innen der imh GmbH und die Gewinnder*innen des Young Pharma Award 2019

09.12.2019 // Larissa Koller, Absolventin von Molecular Biotechnology und Carmen Schweicker, Studierende der Biomedizinischen Analytik, holten sich zwei von drei Stockerlplätzen beim diesjährigen Young Pharma Award. Wir gratulieren herzlich! mehr


> Würdigungspreise 2019 für die Super-Zwillinge

Elisabeth und Julia Kamper mit Blumenstrauss bei ihrer Sponsion

09.12.2019 // Schon wieder Würdigungspreis, nur diesmal gleich zwei davon, und erneut für den Masterstudiengang Molecular Biotechnology. Wir freuen uns sehr und gratulieren den beiden Absolventinnen Elisabeth und Julia Kamper sehr herzlich! mehr

Events

alle Events

> Open House

13.03.2020, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit zahlreichen Biotech-Unternehmen, Universitäten wie der Universität Wien und Forschungsinstituten zusammen und haben ein starkes internationales Netzwerk. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Praktika, ein Auslandssemester Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder Ihre Jobsuche. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk