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25.06.2019

Im selbstgebauten Betonkanu um die Wette paddeln

Ein Boot bauen. Aus Papier - ein Kinderspiel. Aber ein Boot aus Beton?! Das Student*innenteam aus dem Department Bauen und Gestalten produzierte in feinster Handarbeit zwei Betonkanus.

Männer und Frauen jubeln im Wasser stehend rund um ein Betonmanu

Taufe der Betonkanus an der Neuen Donau - das Studierendenteam aus dem Department Bauen und Gestalten mit Markus Vill

Was bei den meisten Menschen für großes Staunen sorgt, ist bei Studierenden im europäischen Universitäten- und Fachhochschulkreis und überall dort, wo es um Lehre zum Werkstoff Beton geht, ein willkommener sportlicher Wettkampf: die Betonkanu-Regatta. Dieses Jahr paddeln die Mannschaften in ihren selbst gebauten Betonkanus auf dem Neckar in Heilbronn am letzten Juniwochenende um die Ehre und um den Sieg. Ein Team der FH Campus Wien ist heuer zum zweiten Mal dabei.

Betonkanu-Konstruktion als Teamaufgabe

Im Vorfeld ging es mehr um Kenntnis von Bootsbau- und Betontechnik, um Teamgeist und vor allem um Spaß. Im Werkstatt-Keller der FH Campus Wien werkte seit Wochen ein 18-köpfiges Team aus ambitionierten Betonkanu-Fans an zwei Kanus kanadischer Bauform. Mehr heimlich als still und leise, denn Musik motivierte beim Aufbau und Kleben des Rohlings aus Styropor-Platten und das Aussägen und Feilen der XPS-Platten war auch keine geräuschlose Arbeit. Die Mischung des ultrahochfesten faserbewehrten Betons und das Ausgießen des Glasfaserschalkörpers erforderte viel Feingefühl. Das Resultat: zwei Kanus mit jeweils rund 4,7 m Länge und einer beeindruckend dünnen Wandstärke von maximal sieben Millimeter.

Den Sieg vor Augen

Der breite Unterboden der kanadischen Bauart gewährleistet eine stabile Fahrt, die besondere von den Studierenden extra angefertigte Form einen geringeren Strömungswiderstand und macht die Kanus sehr schnell - die optimalen Voraussetzungen für einen siegreichen Wettkampf. Einen Stockerlplatz streben die Kanuten aber auch beim Gestaltungswettbewerb, für den das Team extra eine ganz besonders bunte und effektvolle Überraschung eingebaut hat, an.  

Bootstaufe an der neuen Donau

Knapp vor dem Bewerb und der Abreise nach Heilbronn hieß es dann: erster Wasserkontakt, erste Paddelrunde und Bootstaufe. Unter großem Applaus ließen die Kanuten gemeinsam mit Markus Vill, Lehrgangsleiter Technische Gebäudeausstattung, sowie Leiter des Kompetenzzentrums für Bauen und Gestalten die beiden Kanus an der neuen Donau zu Wasser. Als Paten für die Boote nahmen die Sponsoren, Cathérine Stutzka von der Zement + Beton Handels- und Werbeges.m.b.H. sowie Erich Steiner von der STRABAG, die Taufe vor.

Mit Captain Buzz Light Beer und Delightful am Start

Partystimmung herrschte beim Bauen trotz harter Arbeit, Party mit bunten Effekten versprechen die Kanus Captain Buzz Light Beer und Delightful und die FH Campus Wien Kanuten auch für die Regatta. Als Discoladies fahren Katrin Nasr, Stefanie Pamer, Anita Kopia, Natalie Wetschnig, Lisa Hupf, Petra Braun, Sandra Kendlbacher, Vanessa Anibas nach Heilbronn und als Vengaboys Peter Modos, Lukas Samwald, Tobias Samwald, Sebastian Stritzl, Daniel Esch, Amru Mahmoud, Robin Roth, Werner Heiss, Marc Pfleger, Daniel Stelzer.

Danke!

Das Betonkanu-Team des Departments Bauen und Gestalten der FH Campus Wien bedankt sich bei Zement + Beton Handels- u. Werbeges.m.b.H., STRABAG SE, Doka und Arwex Rudersport sowie dem Vizerektorat Forschung und Entwicklung der FH Campus Wien für die Unterstützung!