News vom 04.09.2020

Alles klar beim Bau von Niedrigstenergiehäusern?

Forschungsprojekt Nach.Plan.Bauen. spürt Wissenslücken rund ums nachhaltige Bauen auf und vernetzt die Baubranche.

Logo vom Projet NAch.Plan.Bauen. symbolisiert einen Kreis

Das Forschungsprojekt Nach.Plan.Bauen. geht in die nächste Phase. Dabei lädt das Forschungsteam rund um Martin Aichholzer, Leiter des Masterstudiengangs Architektur – Green Building, alle Interessierten aus der Baubranche ein, aktuelle Rahmenbedingungen gemeinsam zu hinterfragen. Darüber hinaus werden Wünsche, Ideen und Wissen gesammelt, um die fehlende Vernetzung und den Informationsaustausch aller bei Bauprojekten involvierten Personen aufzubauen.

Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Ein für den 17. September angesetzter Workshop musste situationsbedingt abgesagt werden. Weitere Informationen, wie Sie sich aktiv beteiligen können, erhalten Sie bitte von Frau Aída Santana Sosa: aida.santana_sosa@fh-campuswien.ac.at

Nach.Plan.Bauen.-Wissensdrehscheibe für nachhaltiges Bauen

Welches Wissen über nachhaltiges Bauen ist in der Baubranche vorhanden? Welchen Informationsbedarf gibt es? Damit allen handelnden Personen im Bauwesen genügend Wissen über ökologisches Bauen zur Verfügung steht, entwickeln Forschende der FH Campus Wien im von der MA 23 geförderten Forschungsprojekt Nach.Plan.Bauen. eine Online-Wissensplattform und postgraduale Weiterbildungsangebote. „Uns geht es um die Komplexität beim nachhaltigen Bauen“, so Martin Aichholzer. „Oftmals werden nicht alle Aspekte berücksichtigt, aber nachhaltige Entscheidung müssen in vielen Phasen eines Bauprojekts getroffen werden – von Architekt*innen und Planer*innen genauso wie Projektentwickler*innen, Consultants und politischen Entscheidungsträger*innen.“ Die Wissensdrehscheibe Nach.Plan.Bauen. spricht deshalb alle beteiligten Personen an und trägt zur Vernetzung bei.

Die Zeit drängt, denn der Countdown für einen großen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit beim Bauen läuft: Ab 2021 sollen alle Neubauten in Österreich als Niedrigstenergiegebäude geplant und realisiert werden.

Wissenslücken schließen und Vernetzung anstoßen

Der Workshop im September ist die logische Fortsetzung mehrere Aktivitäten im Forschungsprojekt: Ein erstes Treffen galt der grundsätzlichen Bedarfserhebung und Diskussion allgemeiner Problemstellungen. Darauf aufbauend wurde eine Online-Befragung von Planungsbüros durchgeführt. Daraus resultierte, welche Themenbereiche für die Entwicklung eines maßgeschneiderten Curriculums und der Plattform relevant sind. Nun stehen auf der Tagesordnung als zentrale Themen die Minimierung des Informationsverlusts zwischen den am Bauprozess Beteiligten sowie die Erörterung der bereits möglichen Handlungsschritte „bottom up und top down“.