1guk01_al

Gesundheits- und Krankenpflege, Praxismentoring

Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend

Überblick

Die Gesundheits- und Krankenpflege ist im Wandel. Durch die aktuelle gesetzliche Berufsbilderweiterung werden in der Praxis ab sofort neue Berufsanforderungen gestellt. Vor diesem Hintergrund startet im März 2017 dieses akademische Upgrading für diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, das die Diplomausbildung ergänzt. Sie haben dadurch die Möglichkeit, Ihr Wissen in der angewandten Gesundheits- und Krankenpflege zu vertiefen und mit Kenntnissen aus Pflegewissenschaft und -forschung zu untermauern. Hochschuldidaktik und Praxisanleitung bilden weitere Schwerpunkte in der akademischen Ausbildung.

Jetzt bewerben
Kontaktieren Sie uns

Kontaktieren Sie uns!

Sekretariat

Heidi Schöngrundner
Favoritenstraße 226
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4005
pflege@fh-campuswien.ac.at


Frau Herr

Ihre E-Mail wurde versendet

Am Laufenden bleiben

Am Laufenden bleiben!

Studiendauer
2 Semester
Abschluss
AkademischeR Gesundheits- und KrankenpflegerIn
PraxisanleiterIn (Gleichhaltung §64 GuKG)
22Studienplätze
60ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018*
10. Juli bis 14. Dezember 2017

Lehrgangsbeitrag
€ 5.600  bei Einmalzahlung
oder
€ 2.940 / Semester

+ ÖH Beitrag / Semester

*Semesterstart im Februar 2018

Was Sie mitbringen

Sie möchten Ihre Expertise in der Gesundheits- und Krankenpflege um eine wissenschaftliche Kompetenz erweitern. Dafür wollen Sie Ihre bisherigen pflegerischen Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung untermauern und reflektieren. Ihr Wunsch ist es, in der Gesundheits- und Krankenpflege etwas zu verändern und dazu beizutragen, Ihren Beruf weiterzuentwickeln. Sie würden gerne für die individuelle und fachkompetente Anleitung von Auszubildenden aller Ausbildungslevels Verantwortung übernehmen und sind sich bewusst, dass praxisorientiertes Lernen hochschuldidaktische Expertise voraussetzt.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH für Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien, mit der wir im Rahmen eines Lehrverbundes zusammenarbeiten. Wichtige BildungspartnerInnen sind der Wiener Krankenanstaltenverbund, die Vinzenzgruppe und die Barmherzigen Brüder. Mit Ihnen führen wir gemeinsam das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege durch. Mit den Masterlehrgängen für Advanced Nursing Practice, Advanced Nursing Education und Advanced Nursing Counseling decken wir insgesamt ein breites Spektrum der Qualifizierung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege ab. Neben der Lehre engagieren wir uns in Forschung und Entwicklung. F&E-Projekte im Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflege bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung in der Praxis kennenzulernen.

Was macht das Studium besonders

  • Upgrade der dreijährigen Diplomausbildung
  • Erfüllung gestiegener Praxisanforderungen (gesetzliche Berufsbilderweiterung)
  • Schwerpunkte: Hochschuldidaktik und fachpraktische Anleitung von Auszubildenden aller Ausbildungslevels

Der Lehrgang trägt dazu bei, die Qualität in der Gesundheits- und Krankenpflege weiter zu verbessern. Als akademische Weiterbildung für diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen schließt er eine Lücke zwischen der mit der Berufsberechtigung verbundenen Diplomausbildung und einem Hochschulstudium. Sie haben die Möglichkeit, Ihre klinische Pflegekompetenz zu vertiefen und mit evidenzbasierten Erkenntnissen aus Pflegewissenschaft und -forschung zu verknüpfen. Auf Basis Ihrer Berufserfahrung erhöhen Sie so die Effektivität Ihrer pflegerischen Entscheidungen. Sie bereiten sich damit optimal auf die gestiegenen Anforderungen in der Praxis vor und qualifizieren sich zusätzlich für die praktische Anleitung von Auszubildenden aller Ausbildungslevels. Als AbsolventIn sind Sie berechtigt, Auszubildende aller Levels anzuleiten und die Zusatzbezeichnung PraxisanleiterIn zu führen.


Was Sie im Studium lernen

Im Akademischen Lehrgang eignen Sie sich ein systematisches Wissenschaftsverständnis und auf Grundlage Ihrer neu erworbenen wissenschaftlichen und evidenzbasierten Expertise eine erweiterte Handlungskompetenz an.

Neben einem hochschuldidaktischen Schwerpunkt werden Sie auch für die Praxisanleitung, die dem § 64 GuKG gleichzuhalten ist, ausgebildet.

Gestiegene Anforderungen aus der Praxis wie Notfallmanagement, personalisierte Medizin, Entlassungsmanagement, das Erstellen von Pflegegutachten sowie die Veränderungen in der Delegation und Subdelegation spiegeln sich in den Inhalten des Akademischen Lehrgangs wider.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aktuelle Pflegetheorien ILV

Aktuelle Pflegetheorien ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Begriff Pflegetheorie, Pflegemodell, konzeptionelles Pflegemodell, Metaparadigma
(zentrale Aussagen zu Gesundheit, Mensch, Umwelt und Pflege) im Sinne einer Wiederholung
>Typologie von Theorien
>Aktueller Stellenwert von klassischen Pflegemodellen im kritischen Diskurs mit aktuellen Pflegetheorien
>Kritische Reflexion der Implementierung von Theorien
>Aktuelle Pflegetheorien:
-The Peaceful End of Life (Ruland & Moore)
-Caring (Kristen M. Sawanson)
-Uncertainty in Illness Theory (Mishel)
-Postpartum Depression Theory (Beck)

Prüfungsmodus

Schriftliche Modulübergreifende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

>ILV>Gruppensequenzen>Diskussionen

Sprache

Deutsch

1 2
Ausgewählte medizinische Diagnostik und Therapie ILV

Ausgewählte medizinische Diagnostik und Therapie ILV

Vortragende: Stefan Legat, MSc, Markus Wohlmannstetter, MSc

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

> Monitoring mittels medizin-technischer Überwachungsgeräte
> Absaugen der oberen Atemwege sowie aus dem Tracheostoma
> Umgang mit diversen Drainagen, Sonden und Kathetern
> Blutabnahme aus venösen und arteriellen Gefäßen
> Umgang mit periphervenösen Venenverweilkanülen
> Durchführung medizinisch-therapeutischer Interventionen anhand von Standard Operating
Procedures
> Komponenten des Hämostasesystems
> Indikationen und Substitution von EK, TK und Plasma (GFP)
> Transfusionsassoziierte Komplikationen
> Bed-Side-Testung (ABO-Identitäts-Test)
> Verabreichung von Blut und Blutersatzprodukten

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag Diskussion praktische Übungen

Sprache

Deutsch

2 3
Englische Fachliteraturarbeit UE

Englische Fachliteraturarbeit UE

Vortragende: Dipl.-Ing. Dédé Adèle Jibidar

1 SWS
3 ECTS

Sprache

Englisch

1 3
Fallarbeit Ethik & Recht ILV

Fallarbeit Ethik & Recht ILV

Vortragende: Mag.a phil. Martina Hiemetzberger, Dr. Andreas Zeilinger, DGKP

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

• Allgemeine Ethik: Klärung wesentlicher ethischer Begriffe und Positionen, die im beruflichen Kontext eine wichtige Rolle spielen
• Einführung in die Grundpositionen ethischer Urteilsbildung und Argumentation
• Angewandte Ethik: Werthaltungen und Wertekonflikte im Gesundheitswesen, Berufskodizes und Verantwortungsbereiche
• Organisationsethik: Organisation kommunikativer Selbstreflexion
• Ethikberatung, Klinisches Ethikkomitee (KEK)
• Ethische Entscheidungsprozesse: Methoden und Modelle
• Falldiskussionen zur Bildung und Stärkung der Reflexions-, Urteils- und Argumentationsfähigkeit im inner- und interdisziplinären Dialog

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

- Vortrag- Gruppenarbeiten- Präsentationen- Einzelarbeiten- Fallbesprechungen

Sprache

Deutsch

2 3
Gesprächsführung im Setting der Praxisanleitung ILV

Gesprächsführung im Setting der Praxisanleitung ILV

Vortragende: Mag. Martin Salvenmoser

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Lernort Praxis
>Pädagogik und Anleitung
>Setting – Informieren, Erklären und Vorzeigen
>Förderliche Rahmenbedingungen
>Umgang mit Ängsten
>Beurteilungsgespräch und Kritikgespräch

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Rollenspiele mit Videoanalysen

Sprache

Deutsch

1 2
Gesundheitsförderung & Prävention ILV

Gesundheitsförderung & Prävention ILV

Vortragende: Mag. phil. Sonja Weißmann

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Gesundheitsbegriffe und unterschiedliche Sichtweisen im Gesundheitsverständnis: Gesundheitsverständnis von Laien, biomedizinisches-, biopsychosoziales-, psychologisches-, soziologisches-, pflegewissenschaftliches und persönliches Gesundheitsverständnis, Gesundheitsverständnis im historischen Kontext
> Einflussfaktoren auf Gesundheit: Gesundheitsressourcen und –risiken, persönliche Gesundheitsfaktoren
> Gesundheitstheorien und -konzepte: Schwerpunkt Salutogenese (Antonovsky) und daraus resultierende Implikationen für die Pflege
> Prävention: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen nach Zeitpunkt (Primäre-, Sekundäre und tertiäre Prävention), Zielen (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und nach Methoden (Gesundheitsaufklärung und –beratung, Gesundheitserziehung und –bildung und Gesundheitsselbsthilfe), Umsetzung von Präventionsmaßnahmen bei den Zielgruppen der Pflege
> Gesundheitsförderung: Kernelemente und Ansätze der Gesundheitsförderung gem. WHO (Weltgesundheitsorganisation), konkrete Projekte der Gesundheitsförderung (national und international); Umsetzung von Gesundheitsförderung bei den Zielgruppen der Pflege
> Einflussfaktoren auf die Gesundheit --> Gesundheitskompetenz
> HLS-EU- SURVEY Österreich

Prüfungsmodus

Mündliche oder schriftliche Modul-Prüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Hochschuldidaktische Konzepte i.d. Praxisanleitung ILV

Hochschuldidaktische Konzepte i.d. Praxisanleitung ILV

Vortragende: HS-Prof. Mag. Dr. Gabriele Kulhanek-Wehlend, BEd

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Didaktik als Hochschuldisziplin: zur Etymologie, Begriffsbedeutung, Aufgabe und Gegenstand
> Hochschul-/Didaktik und ihre Gegenstandstheorien: Zusammenhang von Theorien, Modellen und Konzepten
> Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule – in der Praxisanleitung
> Wandel der Lernkultur („Shift from Teaching to Learning“)
> Verknüpfung von Forschung und Lehre
> Planung und Durchführung von Lernsettings
> Leistungsnachweise
> Evaluation und Feedback
> Hochschuldidaktische Konzepte in der Praxisanleitung
> Konkrete Beispiele zum Aufbau eines didaktischen Handlungsrepertoires
(zur Förderung von selbstorganisiertem und aktivem Lernen & individueller Wissenskonstruktion; zum Hineinwachsen in eine berufsspezifische Grundhaltung; zur Beobachtung und Beschreibung von erlebter Kommunikation und Interaktion; zur Planung, systematischen Diagnose und theoriegestützten Reflexion; zur Berücksichtigung motivationaler, volitionaler und sozialer Aspekte des Lernens; zur Erarbeitung und Erprobung konkreter Handlungsmöglichkeiten ; zur Anleitung von Peergroup-Learning, Peer-Feedbacks)

Prüfungsmodus

Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

seminaristisches Arbeiten

Sprache

Deutsch

1 2
Notfallassessments ILV

Notfallassessments ILV

Vortragende: Markus Wohlmannstetter, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Verhalten in Notfallsituationen
> Entscheidungsfindung in der Notfallmedizin
> Beurteilung von NotfallpatientInnen
> Standardisierte Patientenversorgung
> Scoring-Systeme, Algorithmen und Guidelines
> Beurteilungs- und Behandlungs-Schemata in der Notfallmedizin
> Patienteneinschätzung in Notaufnahmen
> Kommunikation in Notfallsituationen

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion

Sprache

Deutsch

1 2
Pflegeassessments SE

Pflegeassessments SE

Vortragende: Mag.a Marlene Pfeifer-Rabe

2 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

>Definition Assessment generell
>Pflegeassessment (Definition, Abgrenzung, Pflegeexpertise und Assessment, Gesetzliche Grundlagen (GuKG), Rolle von A-Instrumenten im Pflegeprozess)
>Auswahlkriterien, Gründe für den Einsatz
>Einteilung von PAI
>Gütekriterien
>Entwicklung und Publikation von Assessmentinstrumenten
>Empfehlung zum praktischen Einsatz
>Datenerhebung (Schwerpunkt: Körperliche Untersuchung)

Prüfungsmodus

Schriftliche Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

PPPEinzel- und Gruppenarbeitendiv. didaktische Lehr- und Lernmethoden zur strukturierten Erarbeitung des Inhaltes (mit Einsatz verschiedener Medien) ArtikelstudiumFernlehre-Sequenzen mit Arbeitsaufträgen Coaching und Anleitung zur Erstellung der Seminararbeit

Sprache

Deutsch

2 5
Pflegediagnostik ILV

Pflegediagnostik ILV

Vortragende: Mag. Dr. Oliver Radinger

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Pflegetheoretischer Hintergrund
> Der Pflegeprozess als Problemlösungs- und Beziehungsprozess
> Beschreibung und Charakterisierung der einzelnen Schritte des diagnostischen Prozesses
> Pflegeklassifikation im Sinne der Systematisierung
> Implementierung und Kritische Reflexion

Prüfungsmodus

Schriftliche Modlulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und DiskussionBlended Leaning

Sprache

Deutsch

1 2
Pflegeepidemiologie VO

Pflegeepidemiologie VO

Vortragende: Mag. phil. Sonja Weißmann

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Begriffsklärung: deskriptive, analytische und klinische Epidemiologie, Untersuchungsziele der Epidemiologie; Epidemiologische Fragestellungen in der Pflege: Verteilung gesundheitsbezogener Zustände, die pflegerisches Handeln bedürfen, Messungen von Pflegeleistungen, Messung pflegerischer Phänomene, Risikofaktoren etc.
> Prävalenz pflegerelevanter Phänomene am Beispiel Schmerz, Decubitus, Ulcus cruris, etc.
> Pflegeberichterstattung vs. Gesundheitsberichterstattung
> Ausgewählte Schwerpunkte der Gesundheitsberichterstattung (z. B. Lebenserwartung und Mortalität, Epidemiologie, Gesundheitsvorsorge)

Prüfungsmodus

Mündliche oder schriftliche Modul-Prüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Vortragende: Nadine Gams, BSc, MSc.

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Wiederholung Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens
>Literaturrechercheprozess (Handling aktueller pflegerelevanter Online-Datenbanken)
>Literaturbearbeitung internationaler Literatur
>Gestaltung von Exposés

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Sprache

Deutsch

1 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anleitungsmodelle und Konzepte SE

Anleitungsmodelle und Konzepte SE

Vortragende: Mag. Susanne Fesl, MSc

2 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

•Berufliches Praxislernen –Lernorte (Praxis, Skillslab-LTT)
•Didaktik im beruflichen Praxislernen
•Cognitive Apprenticeship (CAS)
•Weitere ausgewählte Anleitungsmodelle im beruflichen Praxislernen
•Bedeutung der Reflexion

Prüfungsmodus

Schriftliche Planung einer Anleitungssequenz und Leistungspräsentation(schriftliche Übung zwischen den LV-Tagen)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Filmsequenzen, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, praktisches Üben

Sprache

Deutsch

2 5
Anleitungstraining PRA

Anleitungstraining PRA

0 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Praktische Umsetzung von Anleitungsmodellen in der Pflegepraxis
>Anwendung situationsspezifischer Methoden zur Reflexion im Kontext der Hochschulpädagogischen Praxisanleitung

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Sprache

Deutsch

0 2
Ausgewählte Erkrankungen - Gender Medicine VO

Ausgewählte Erkrankungen - Gender Medicine VO

Vortragende: Dr.in Miriam Leitner, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

> Zu Beginn erfolgt eine umfangreiche Klärung der Begriffe „Sex“ und „Gender“ ; anhand von zahlreichen Disziplinen werden diese Begriffe und ihre Bedeutung in der jeweiligen Disziplin definiert und diskutiert.
> Des Weiteren wird durch Auseinandersetzung anhand von der in Medien vermittelten Definition von „Sex“ und „Gender“ eine „kritische Sensibilität“ geschaffen.
> Die Definition von „Gender Medicine“ und ihren Aufgaben wird ausführlich besprochen.
> Die historische Entwicklung von Gender Medicine, und ihre wichtigsten Meilensteine werden vorgestellt.
> Anhand von zahlreichen Beispielen zu geschlechterspezifischen Unterschieden bei Erkrankungen wie Koronarer Herzkrankheit, Depressionen, Diabetes und Osteoporose im Erwachsenenalter, ADHS, Essstörungen, Allergien und plötzlichem Kindstod im Kindes- und Jugendlichenalter und Depression, Sturzgeschehen und dementiellen Erkrankungen im Greisenalter.
> Die makroökonomische Dimension der Gender Medizin soll anhand von epidemiologischen Daten zu den sog. „Volkskrankheiten“ diskutiert werden.
>Unterschiede bei Medikamentenverträglichkeit und –verschreibung sowie pharmakologischer Forschung werden in einer eigenen Einheit besprochen und diskutiert.
> Die Rolle von „Gender“ in der „BehandelndeR- PatientInnen“ Beziehung wird diskutiert.
> Die Anwendung der „Gender Lens Tool“ wird anhand von zahlreichen Beispielen und einer kontinuierlichen Anwendung während der LV erlernt.
>Ein kritischer Blick auf die Verwendung der Variablen „Geschlecht“ in wissenschaftlichen Studien soll anhand der Durchsicht von unterschiedlichen wissenschaftlichen Studien erlernt werden.

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche oder mündliche Prüfung

Sprache

Deutsch

1 1
EBN-Grundlagen ILV

EBN-Grundlagen ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Theoretische Grundlagen zu EBN
>Kritisches Beurteilen von Forschungsmethoden
>Forschungsanwendungsmodelle
>EBN Modelle (IOWA)
>EBN in der aktuellen pflegwissenschaftliche Diskussion
>Entwicklung pflegerelevanter Fragestellung ausgehend aus der eigenen Pflegepraxis

Prüfungsmodus

LV- abschließende schriftliche

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Selbststudium, Präsentation

Sprache

Deutsch

1 2
EBN: Forschungsanwendung und Wissenstransfer ILV

EBN: Forschungsanwendung und Wissenstransfer ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Hojdelewicz

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Praxisgestützter Projektentwurf - EBN

>Verfassen eines Praxisbeispieles anhand der methodischen Schritte von EBN,
>Verfassen eines Exposés anhand aktueller Fragestellungen mit wissenschaftlicher Relevanz aus dem Berufsfeld,
>Anwendung/Umsetzung von vorgegebenen Strukturelementen (Titelblatt, Abstract, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Schluss/Zusammenfassung, Abkürzungserklärung, Anhang)
>Anwendung bzw. Umsetzung von Zitierregeln.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

>Recherche von wissenschafts- und themenbezogenen Literaturquellen>Selbständiges schriftliches Verfassen dees Exposés zur BA2

Sprache

Deutsch

1 2
Entlassungsmanagement ILV

Entlassungsmanagement ILV

Vortragende: Mag. Cornelia Kelterer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

•Entlassungsmanagement als Teilgebiet des Casemangements im Setting Krankenhaus
•Organisationsformen, Aufgaben, Zielen, Handlungsgrundsätzen und Herausforderungen des Entlassungsmanagements
•Entlassungsmanagement als Aufgabe des gehobenen Dienstes für GuK lt. GuKG, wann wird das indirekte Entlassungsmanagement benötigt?
•Wichtigste Grundlagen der pflegerischen Versorgungslandschaft in Wien.
•Beratung und Gesprächsführung als Grundlage im Entlassungsmanagement
•Praktische Fallbeispiele ausarbeiten und Beratungssituationen in Rollenspielen erfahren.

Prüfungsmodus

Modulbezogene PrüfungLV- abschließende schriftliche Ausarbeitung eines Fallbeispieles und mündliche Präsentation der Ergebnisse.

Lehr- und Lernmethode

Frontalunterricht zur Vermittlung von GrundkenntnissenFallbeispiele zum besseren Verständnis der TheorieGruppenarbeiten und Präsentation der ErgebnisseRollenspiele

Sprache

Deutsch

1 2
Feedback und Beurteilung ILV

Feedback und Beurteilung ILV

Vortragende: Mag. Martin Salvenmoser

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Kooperative Kommunikation
>Feedback, Anleitung und Kritik
>Feedbackregeln
>Sandwich-Feedback
>Zielvereinbarungen
>Kompetenzkatalog und Praktikumsprotokoll
>Beurteilungsgespräche

Prüfungsmodus

Schriftliche LV-abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Rollenspiele

Sprache

Deutsch

1 2
Leben mit chronischer Krankheit SE

Leben mit chronischer Krankheit SE

Vortragende: Mag.a Astrid Austerer

1 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

> •Definitionen und Merkmale chronischer Krankheiten in allen Altersstufen
•Theorien und Modelle chronischer Krankheiten
•Bedeutung chronischer Krankheiten für Individuen und unterschiedliche Zielgruppen und Familie/Bezugssystem aus psychosozialer und ökonomische Sicht anhand eines theoretischen Modells
• Aufgaben der Gesundheitsberufe
• Anforderungen an das Gesundheitssystem
•Ausgewählte Phänomene im Krankheitsverlauf einer chronischen Erkrankung am Beispiel von Stigmatisierung, Körperbildveränderungen, Adhärenz und Transition
• Bewältigungsmechanismen chronischer Krankheiten für das Individuum und sein Bezugssystem in unterschiedlichen Lebensabschnitten bzw. Entwicklungsstufen anhand ausgewählter Beispiele: AIDS, Asthma, Demenz, chronischer Schmerz, Cystische Fibrose, angeborene Fehlbildungen, etc.., Möglichkeiten der pflegerischen Unterstützung

Prüfungsmodus

Schriftliche Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Selbststudium, Referat, Diskussion, schriftliche PrüfungBearbeitung von Artikel aus Fachzeitschriften und Auszügen aus Fachliterat

Sprache

Deutsch

1 4
Notfallguidelines ILV

Notfallguidelines ILV

Vortragende: Dr. Johannes Steuer, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

> Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen
> Triage
> Sanitätshilfliche Organisation am Schadensplatz
> Arbeiten mit Checklisten
> Entscheidungsfindung
> Arbeiten im Team
> Führungsverhalten
> Stabsarbeit
> Krisenkommunikation

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche oder mündliche Prüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Pflegegutachten ILV

Pflegegutachten ILV

Vortragende: Mag. Barbara Plessl-Schorn, MSc

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

> Begriffserklärungen
> Erhebung von Pflegegeldanträgen
> Sozialversicherungs-, bzw. Pensionsversicherungsträger
> Gesetzliche Grundlagen (GuKG) mit Bezug zu Pflegegutachten
> Richtlinien zur Erhebung von Gutachten
> Bedürfnisse von Pflegenden Angehörigen
> Grundlagen der Patientenverfügung und Vollmacht
> Unterscheidung von Sachwalterschaft, Vorsorgevollmacht, Angehörigenvertretung und Erwachsenenschutzgesetz
> Grundlagen der PatientInnen – und Angehörigenedukation

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung,Gruppenarbeiten, Selbststudium

Sprache

Deutsch

2 4
Qualitative & Quantitative Forschungsmethoden ILV

Qualitative & Quantitative Forschungsmethoden ILV

Vortragende: Mag.a Karin Burgmann, Mag.a Dr.in Simone Grandy

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Wissenschaftstheoretischer Diskurs quantitativer und qualitativer Forschung sowie der Gütekriterien quantitativer und qualitativer Forschung
>Forschungsdesigns quantitativer Forschung (experimentelle und nicht experimentelle Designs), interne und externe Validität quantitativer Designs
>Vertiefung qualitativer Forschungsmethoden (z.B. Grounded Theory, Ethnografie, Phänomenologie)
>Methoden der Datenerhebung in der quantitativen und qualitativen Forschung

Quanitative Lehrinhalte:
Wissenschaftstheoretisches Grundposition der quantitativen Forschung
Das Prinzip der Deduktion und Formulierung von Hypothesen
Gütekriterien der quantitativen Forschung
Überblick über quantitative Forschungsdesigns
Überblick über quantitative Erhebungsmethoden

Prüfungsmodus

LV-abschließende schriftliche oder mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Lehrmethode: Input und Kleingruppenarbeit

Sprache

Deutsch

2 2
Statistik UE

Statistik UE

Vortragende: Mag.a Dr.in Simone Grandy

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

>Wiederholung der Grundbegriffe der Statistik
>Stichprobe - Grundgesamtheit
>Skalenniveaus
>Deskriptive statistische Methoden
>Wahrscheinlichkeitsverteilung
>Korrelation und Regression
>Ursache von Messfehlern

Prüfungsmodus

PrüfungsmodalitätenImmanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Übungen in Kleingruppen

Sprache

Deutsch

1 1
Wissensmanagement, Delegation & Subdelegation ILV

Wissensmanagement, Delegation & Subdelegation ILV

Vortragende: Mag.a Gerda Sailer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Delegation und Subdelegation
> Unterscheidung zwischen Delegation, Subdelegation und Aufgabenzuteilung sowie Voraussetzungen seitens der Organisation
> Kriterien der Delegation anhand von Fallbeispielen darstellen
>Wissensmanagement insbesondere Wissenstransfer, Wissensaustausch und Wissensgenerierung
> Wichtigkeit eines umfangreichen Wissens über die aktuelle Situation des Patienten sowie über die Person an die delegiert wird (was darf an wen delegiert werden)

Prüfungsmodus

Modulbezogene Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortags- und GruppensequenzenDiskussionenBearbeitung von Fallbeispielen bzw. Lernaufgaben

Sprache

Deutsch

1 2

Semesterdaten
Sommersemester 15. Februar 2018 bis 7. Juli 2018
Wintersemester 7. September 2018 bis 2. Februar 2019

Anzahl der Unterrichtswochen

14 pro Semester

Unterrichtssprache
Deutsch

Unterrichtszeiten
Jedes zweite Wochenende
> Do, 16.30 – 20.00 Uhr
> Fr, 8.45 – 17.45 Uhr
> Sa, 8.45 – 16.30 Uhr

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.


Karrierechancen

Sie haben im gehobenen Dienst für die Gesundheits- und Krankenpflege bereits Berufserfahrung gesammelt. Mit diesem akademischen Lehrgang können Sie das Praxisfeld in den verschiedensten Bereichen weiterentwickeln und die evidenzbasierte Pflege unterstützen. Sie haben auch die Möglichkeit, unmittelbar ein Bachelorstudium anzuschließen. Bei AbsolventInnen des akademischen Lehrgangs werden sowohl nachgewiesene Kenntnisse wie Berufspraktika und fertigkeitenbezogene Inhalte des Gesundheits- und Krankenpflegediploms als auch die Module des Akademischen Lehrgangs für das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege anerkannt. Ein unmittelbarer Einstieg in das Bachelorstudium ist möglich, wenn ausreichend Studienplätze frei sind.

  • Krankenhäuser
  • Pflegeeinrichtungen
  • Ambulanzen
  • Rehabilitationszentren
  • Sozialversicherungsträger
  • Non-Profit-Organisationen
  • Gesundheitszentren
  • Forschungseinrichtungen
  • Fachhochschulen, Universitäten
  • Fort- und Weiterbildungseinrichtungen des Sozial-, Gesundheits- und Pflegewesens

Weiterführender Studiengang

Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium, Vollzeit

more

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Matura bzw. Maturaäquivalent und Diplom der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege oder
  • Diplom der Kinder- und Jugendlichenpflege oder
  • Diplom der Psychiatrischen Pflege
  • 2 Jahre Berufserfahrung

Bewerbung

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde bei Namensänderungen
  • Reifezeugnis / Äquivalent
  • Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege / oder Kinder- und Jugendlichenpflege / oder Psychiatrischen Pflege
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf mit aktuellem Foto
  • Diplom im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege
  • Beschäftigungsnachweis im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, sobald alle verlangten Dokumente und Unterlagen bei uns eingelangt sind.

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem schriftlichen Eignungstest sowie einem Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Heidi Schöngrundner
Favoritenstraße 226
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4005
pflege@fh-campuswien.ac.at


> Best Practice aus der Hochschuldidaktik

05.12.2017 // Innovative Lehrmethoden und Best-Practice-Beispiele aus der Lehre standen im November im Mittelpunkt des Hochschuldidaktik-Circles. Rund 70 haupt- und nebenberuflich Lehrende folgten der Einladung des Teaching Support Centers und nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. mehr


> „MAGst DU? – Mobil-Aktiv-Gesund“

29.11.2017 // Eine Gesundheitswoche im BewohnerInnenzentrum Bassena 10 war ein Angebot im Zuge eines interprofessionellen Kooperationsprojekts der Studiengänge Diätologie und Physiotherapie. Das fachübergreifende Thema der Woche: Osteoporoseprophylaxe. mehr


> Radiologietechnologie „auf den Spuren von CSI“ in Lausanne (CH)

08.11.2017 // Neben Strahlentherapie, Nuklearmedizin, radiologischer Diagnostik und Ultraschall kann auch Forensik zum Berufsalltag der Radiologietechnologie gehören. Zwei Studierende der FH Campus Wien haben gerade an einem internationalen Trainingsmodul zur „forensic radiography“ in der Schweiz teilgenommen. Besonderes Highlight: der Besuch des weltberühmten CERN! mehr

Termine

alle Termine

> Open House

9.03.2018, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien