Bioverfahrenstechnik

Masterstudium, berufsbegleitend

Überblick

Die Besonderheit der lebenden Zelle macht den Unterschied zu anderen Verfahrenstechniken aus. Die Bioverfahrenstechnik ermöglicht es, biotechnologische Methoden auf technische Anwendungen in der Industrie zu übertragen. Verfahren, die im Labor schon etabliert sind, müssen so optimiert werden, dass sie auch für die industrielle Produktion im großen Maßstab funktionieren. Das erfordert neben Verfahrenstechnik-Know-how Wissen über Biotechnologie, Biopharmazeutische Technologie und Laborpraxis. Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung liefern wichtige Parameter.

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Elisabeth Beck
Elisabeth Holzmann, Bakk.techn.
Johanna Bauer
Mag.a Susanne Polansky
Muthgasse 62
1190 Wien
T: +43 1 606 68 77-3600
F: +43 1 606 68 77-3609
bioengineering@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Standort Muthgasse (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Do 16.30–18.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung
Mo bis Do, 10.00–18.00 Uhr
Fr, 10.00–13.00 Uhr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Engineering (MSc)
18Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2018/19

1. November 2017 bis 15. Juni 2018

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Sie haben bereits grundlegendes Know-how über Verfahrenstechnik und Naturwissenschaften erworben. Sie denken prozessorientiert, systembezogen und analytisch. Innovation reizt Sie. Um Verfahrenstechniken weiterzuentwickeln und zu optimieren, möchten Sie Ihre Forschungskompetenz stärken. Sie arbeiten gerne projektbezogen im Team und sind offen dafür, die Leitung zu übernehmen. Durchschnittliche Englischkenntnisse werden erwartet.

Whatchado Daniel Polasek

“Das Coolste an unserem Studiengang sind wirklich die einzigartigen Praktika. Wir haben einerseits in einer Mikrobrauanlage in Wien Bier gebraut. Andererseits haben wir, im Gegensatz zu diesen kleinen Fermentern, wo wir kleine Proteinlösungen herstellen, in einem großen Fermenter Proteine hergestellt, die fluoreszieren.”, erzählt Daniel, Studierender für Bioverfahrenstechnik an der FH Campus Wien. Neben Fähigkeiten wie Selbstmotivation sollte man für das Studium Interesse an Naturwissenschaft und Neugierde mitbringen, an Technik interessiert sein, Hands-on-Erfahrung vorweisen und technisch begabt sein. 

Was wir Ihnen bieten

Sie profitieren in Lehre und Forschung von unserer engen Kooperation mit namhaften Biotech-Unternehmen sowie mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und dem Vienna Institute of Biotechnology (VIBT), die mit uns den Standort teilen. Die Kooperation ermöglicht es Ihnen, die ausgezeichnete Infrastruktur der BOKU zu nutzen. Zu dieser Infrastruktur gehört neben den Labors auch eine industrielle Pilotanlage, die es in einer Vorstufe ermöglicht, Herstellungsprozesse im Versuchsmaßstab zu untersuchen. Darüber hinaus bieten Ihnen zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang die Möglichkeit, sich mit topaktuellen Anwendungen auseinanderzusetzen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Anwendungsvielfalt: Pharmazeutik, chemische Industrie sowie Brau- und Gärungstechnik
  • Top-Infrastruktur: Labors und bioindustrielle Pilotanlage der BOKU, um Herstellungsprozess im Pilotmaßstab zu simulieren
  • Angewandte Forschungsprojekte in Kooperation mit Unternehmen und Universitäten

Die Bioverfahrenstechnik ermöglicht es, biotechnologische Methoden auf technische Anwendungen in der Industrie zu übertragen. Mikroorganismen, tierische Zellen oder andere biologische Materialien können vielfältig technisch genutzt werden, um einzelne Produkte herzustellen, Testkits zu entwickeln oder Produktionsanlagen zu planen. Eine bioindustrielle Pilotanlage an unserem Standort eröffnet uns die einzigartige Chance, biotechnologische Produktionsprozesse im Labormaßstab zu entwickeln, in den Pilotmaßstab zu transferieren und so die Skalierbarkeit genau zu untersuchen.
Die Simulation von Herstellungsprozessen im Pilotmaßstab ermöglicht es, Abweichungen jedes Verfahrensschrittes festzustellen und Prozessparameter zur ökonomischen Bewertung der Produktionsprozesse zu entwickeln. Von den Ergebnissen profitieren Lehre, Forschung und Industrie. Beispielsweise nutzen wir die Anlage gemeinsam mit dem Multi-Technologieunternehmen 3M, um neueste Filtersysteme und -einsätze für die Arzneimittelherstellung zu evaluieren.

Dieses Vollbier wurde von Studierenden entwickelt und gebraut. Es hat einen vollmundigen, kräftigen Geschmack und ist zudem geschichtsträchtig. Mit dem Biertyp "Wiener Lager" legte Anton Dreher 1841 den Grundstein für den globalen Siegeszug der untergärigen Lagerbiere. Zu verkosten gibt es den Wiener Craft Saft am Rock am Campus.

Was Sie im Studium lernen

Der Fokus liegt auf Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Biopharmazeutischer Technologie und Laborpraxis.

  • Zur Verfahrenstechnik gehören Regelungstechnik und Anlagenbau ebenso wie Anlagendesign. In der Biotechnologie spezialisieren Sie sich auf Bioverfahrenstechnik, Downstream Processing inklusive Laborpraktika, Industrielle Mikrobiologie und Entsorgungstechnologien.
  • Sie eignen sich im Rahmen der Biopharmazeutischen Technologie Wissen über Pharmakologie, Toxikologie, Betriebshygiene, Prozessanalyse, Qualitätskontrolle und Validierung an.
  • Wissen über Patentrecht, Projektmanagement und Unternehmensführung ergänzen Ihr Portfolio. Die Methoden wissenschaftlicher Arbeit wenden Sie in der Masterthesis an.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Automatisierung Übung LB

Automatisierung Übung LB

Vortragende: Dipl.-Ing. Werner Seiler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Eigener Aufbau verschiedener einfacher Regelkreise und Vergleich verschiedener Reglertypen.
Mit Hilfe eines Arduino Starter Kits kann jeder Studierende seine eigene elektronische Regelschaltung aufbauen, in Betrieb nehmen und untersuchen.

Prüfungsmodus

Mitarbeit und Protokoll, Abschlussgespräch.

Lehr- und Lernmethode

Praktische Übungen mit einem Arduino Starter Kit und einem Laptop.

Sprache

Deutsch

1 2
Biogaserzeugung und Algentechnologie VO

Biogaserzeugung und Algentechnologie VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Drosg, Dipl.-Ing. Dr. Lydia Rachbauer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Überblick über den Biogasprozess zur Energiebereitstellung aus nachwachsenden Rohstoffen gekoppelt mit Algentechnologien zum Aufbau von Bioraffineriekonzepten.
Schwerpunkt sind hierbei Prozessregulierung und Anwendungsmöglickeiten beider Technologien.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Präsentationen

Sprache

Deutsch

1 2
Bioreaktoren und Bioprozesstechnik VO+UE

Bioreaktoren und Bioprozesstechnik VO+UE

Vortragende: Prof. Dr. Wilfried Wöhrer

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Nach einem Einführungsteil, in dem die grundlegenden Konzepte und Prinzipien der Bioverfahrenstechnik erläutert werden, werden die wichtigsten Bioreaktortypen sowie deren Arbeitsweisen vorgestellt. Im folgenden Kapitel wird im Detail auf die Bioprozeßkinetik eingegangen und die zugrundeliegenden Gleichungen und Darstellungsweisen abgeleitet und erklärt. Wärme- und Stofftransferbeziehungen, deren Kenntnis insbesonders für die Auslegung von Bioreaktoren von Wichtigkeit ist, werden im Anschluß zur Bioprozeßkinetik behandelt. Die Charakterisierung der verschiedenen Bioreaktortypen einschließlich von Enzymreaktoren sowie deren Upscaling ist ein zentraler Inhalt dieser Lehrveranstaltung. Abschließend wird die Sterilisationstechnik erläutert und deren Auslegungsprinzipien erläutert.
Das Verständnis aber auch der Nutzen der präsentierten Modellgleichungen für die einzelnen Grundoperationen wird an Hand von ausgewählten praktischen Beispielen vertieft.

Prüfungsmodus

Zwei schriftliche Zwischenprüfungen und eine Abschlußprüfung.

Lehr- und Lernmethode

Die Lehr- und Lernmethode basiert im wesentlichen auf folgendem Konzept: Es werden zuerst die einer spezifischen Grundoperation der Bioverfahrenstechnik zugrunde liegenden wissenschaftlichen Prinzipien sowie deren praktische Anwendung erläutert. Nach einer Diskussion zu den Grenzen des jeweiligen mathematischen Modells wird deren Nutzen an Hand von Beispielen gezeigt.

2 4
Bioverfahren und Produkte VO

Bioverfahren und Produkte VO

Vortragende: Dr. MMag. Agnes Bugajska-Schretter, Dipl.-Ing. Helga Sgardelli, Dr. Martin Spruth

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Vorlesung werden vor allem biologisch und biotechnologisch hergestellte Produkte mit dem Fokus der Anwendung als Pharmazeutika (Blutprodukte, Impfstoffe, rekombinante Protein, Biosimilars) vorgestellt. Grundlagen der technologischen Prozesse und Herstellmethoden sowie der Genetik, Immunlogie und Geschichte der Biotechnologie werden skizziert. Die Relevanz für die praktische Nutzung wird u.A. vom ökonomischen und regulatorischen Standpunkt aus betrachtet (key player in der Biotech Industrie, Impfprogramme, Biotech Firma, Zulassung). Ein Ausblick für die Tätigkeit in der Biotech Industrie wird gegeben.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

1.5 3
Differentialgleichung für die Bioverfahrenstechnik VO+UE

Differentialgleichung für die Bioverfahrenstechnik VO+UE

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr.mont. Paul Surer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1.Teil
- Kurze Wiederholung der Differential- und Integralrechnung
- Einführung in die Differentialgleichungen
- Lineare Differenzialgleichungen
2. Teil
Tutorium zur LV Mess- und Regeltechnik und Biotechnologie

Prüfungsmodus

Hausübungen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

1 2
Energie-, Wärme- und Kältetechnik I VO+UE

Energie-, Wärme- und Kältetechnik I VO+UE

Vortragende: Ao.Univ.Prof. Dipl-Ing. Dr. Senad Novalin

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

1 Thermodynamik
1.1Einführung
1.2Zustandsänderungen
1.3Erster Hauptsatz der Thermodynamik
1.4 Wärmeberechnung
1.5Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik
1.6 Arbeit - fluide Systeme
1.7 Exergie
1.8 Wärmeübertragung
2 Technische Wärmübertragung

Prüfungsmodus

Schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

1.5 3
Messung, Regelung und Automatisierung VO+UE

Messung, Regelung und Automatisierung VO+UE

Vortragende: Prof. Dr.-Ing. Richard Biener, Katharina Seiberl

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik
Reglertypen (PID-Regler, Zweipunktregler, Kaskadenregelung,…)
Grundanforderungen an Regelkreise (Regelgüte, Stabilität)
Entwurf von Reglern, Ermitteln von Reglerparameter
Regelung von Bioreaktoren (Temperatur, pH, pO2)
Praktischer Entwurf einer Durchfluss- und Füllstandsregelung

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung nach Ende der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung RechenübungenPraktikum

Sprache

Deutsch

1.5 3
Parenteralia VO

Parenteralia VO

Vortragende: O.Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr. Helmut Viernstein

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit Verfahren zur Herstellung parenteraler Zubereitungen sowie mit Methoden zu deren Qualitätskontrolle gemäß den Bestimmungen des Europäischen Arzneibuches bzw. internationaler Pharmakopöen. Dabei werden herkömmliche Produkte gleichermaßen wie innovative Entwicklungen des Pharmamarktes besprochen und biopharmazeutische Aspekte erläutert.

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Plattformchemikalien und Biopolymere VO+UE

Plattformchemikalien und Biopolymere VO+UE

Vortragende: DI Dr. Hans Marx

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Einleitung: Begriffsdefinitionen, Gründe zur Verwendung, Überblick über die Marktsituation
- Biotechnologische Verfahren zur Herstellung von biobasierten Polymerwerkstoffen bzw. biobasierten Monomeren als Ausgangsstoffe: Fermentationsrohstoffe und deren Verfügbarkeit, biotechnologische Herstellung von ausgewählten Produkten (PHAs, Milchsäure und PLA)
- Chemische Derivatisierung/Synthese von Biokunststoffen; Verarbeitung und Formgebung (insbesondere thermoplastische Formgebungsverfahren, wie Extrusion und Spritzguß); Beispiele für Verarbeitungsprozesse aus der Praxis

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Übung

Sprache

Deutsch

1.5 3
Technische Risikoanalyse VO+UE

Technische Risikoanalyse VO+UE

Vortragende: Dr. Reinhard Preiss

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen des Risikomanagements;
Begriffe zum Thema Risikoanalyse;
Typische Anwendungsgebiete und spezielle rechtliche Aspekte
Schadensfälle aus der Prozessindustrie;
Risikobewertung (qualitativ, semi-quantitativ, quantitativ)
Methoden:
FMEA
HAZOP
Fehlerbaumanalyse (Grundlagen)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und gemeinsame Erarbeitung von Anwendungsbeispielen.

Sprache

Deutsch

1 2
Validierung VO+UE

Validierung VO+UE

Vortragende: DI(FH) Robert Schwarz, Brigitta Schwarz

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Der Kurs umfasst die Grundlagen der Validierung, regulatorische Anforderungen und Richtlinien, Geräte- und Anlagenqualifizierung (DQ, IQ, OQ, PQ), Risikoanalyse, Methodenvalidierung, Prozessvalidierung, Reinigungs- und Sterilisationsvalidierung. Auf die Validierungsdokumentation wird mit starken Fokus auf die praktische Umsetzung eingegangen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsbeurteilung mittels Beurteilung der Mitarbeit und Wiederholungsfragen zum bereits vorgetragenen Lehrstoff inkl. Lösen von Praxisbeispielen zur Demonstration der Anwendung des Erlernten.Falls in diesem Teil mit Ende der letzten Lehreinheit vor der Prüfung weniger als 60% der geforderten Leistung erbracht wurden, ist zusätzlich im Anschluss an die schriftliche Prüfung eine mündliche Prüfung zu absolvieren. Dies wird dem/der Studierenden in geeigneter Form (persönlich, per Mail) mitgeteilt.Schriftliche Prüfung (Multiple Choice, ausformulierte Fragen und Rechenbeispiele)Gewichtung der Endnote: Prüfung 50%, Mitarbeit und Dokumente je 25%

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und ÜbungenDie Vorlesungsunterlagen bilden die Basis der Lehrveranstaltungsinhalte, die um die Ausführung des Vortragenden im Rahmen der Vorlesung durch die Studierenden selbständig zu ergänzen sind.Diese bilden in ihrer Gesamtheit den Prüfungsstoff sowohl der Wiederholungsfragen als auch der schriftlichen Prüfung.

Sprache

Deutsch-Englisch

2 4

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anlagenreinigung VO+UE

Anlagenreinigung VO+UE

Vortragende: Mag. Dr. Johannes Leitner, DI Karl Metzger, Katharina Seiberl, Yannick Weiß

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

•Reinigung von produktberührten Oberflächen
•Prozess- und Gerätematrices
•Analyse und Planung der Reinigungsvalidierung
•Übungsbeispiel zur Reinigung und Reinigungsvalidierung an einem Fermentor oder ähnlicher Prozesseinheit

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Nach einem Einführungsvortrag zur Theorie und Praxis der Reinigung, sowie der regulatorischen Rahmenbedingungen folgt eine Übung an einer Fermentationsanlage.

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Ausgewählte Themen der Bioverfahrenstechnik und Vorbereitung auf die Masterarbeit SE

Ausgewählte Themen der Bioverfahrenstechnik und Vorbereitung auf die Masterarbeit SE

Vortragende: FH-Prof. DI Dr. Michael Maurer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Rolle von natürlichen IgM Antikörpern in der Kontrolle des Immunsystems.
Struktur und Funktion von natürlichen IgM Antikörpern
Produktionssysteme für IgM Antikörper
Qualitätsmanagement von natürlichen IgMs
? warum sind natürliche IgM Antikörper noch nicht in therapeutischer Anwendung ?

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung am Ende der Veranstaltung.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und Übung. Der Schwerpunkt liegt beim selbständigen Erarbeiten von Lösungen.

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Downstream Praktikum LB

Downstream Praktikum LB

Vortragende: DI Michael Dekner, MA, Dr. Nico Lingg, Dipl.-Ing. Dr. Julita Panek, Katharina Seiberl

3 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Allgemeiner Überblick über die Rolle des Downstreamprocessing (DSP) im Bereich der biotechnologischen Produktion. Grundoperation des DSP (Zentrifugation, Filtration, Ultrafiltration, chromatographische Methoden) Verfahrenstechnische Analyse der Grundoperationen mit einfachen Modellen und Kalkulationen

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Rechenbeispielen

Sprache

Deutsch

3 6
Downstream Processing, Proteine VO+UE

Downstream Processing, Proteine VO+UE

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Astrid Dürauer

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Ablauf von Downstream Prozessen
Detailiertere Betrachtung von wichtigen Prozessen ( Zentrifugation, Filtration, Extraktion, Präzipitation, Chromatographie)
Kalkulationen zu Prozessauslegungen

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung mit Theorieteil und Rechenbeispiel

Lehr- und Lernmethode

Lehrvortrag in Interaktion mit den Studierenden Erarbeiten von Rechenbeispieleneventuell Hausübungen und Fernlehre

Sprache

Deutsch

1.5 3
Energie-, Wärme- und Kältetechnik II VO+UE

Energie-, Wärme- und Kältetechnik II VO+UE

Vortragende: Ao.Univ.Prof. Dipl-Ing. Dr. Senad Novalin

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

1 Einführung - thermodynamische Prozesse
1.1 Kreisprozesse
1.2 Zweiphasige Systeme - Dampf
2 Kältetechnik
3 Technische Energiesysteme
3.1 Einführung
3.2 Wärmepumpe
3.3 Erneuerbare Energie

Prüfungsmodus

Schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1.5 3
Enzymtechnologie VO

Enzymtechnologie VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. habil. Roland Ludwig

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1. Entwicklung der Enzymtechnologie und Begriffsdefinitionen
2. Biochemische Grundlagen: Struktur und Funktion von Proteinen
3. Enzymherstellung (Fermentation, Reinigung, Stabilisierung)
4. Enzymatische Katalyse (Enzymkinetik, Reaktoren, Prozesskontrolle)
5. Modifizierung von Enzymen (Ziele, genetische Methoden, Immobilisierung)
6. Enzyme in Produktionsprozessen (Bulk- and Fine Chemicals, Antibiotika,…)
7. Enzyme in Diagnostika und Biosensoren (Anwendungen in der Medizintechnik, Enzymassays, Biosensoren,…)

Prüfungsmodus

Schriftliche PrüfungDie Prüfung zur Vorlesung Enzymtechnologie besteht aus ca. 10 Fragen (davon 1-2 Berechnungen) zum gesamten vorgetragenen Stoff, den schriftlichen Unterlagen (Folienskript) und den gemeinsam durchgeführten Berechnungen. Zu erreichen sind maximal 100 Punkte (die zu erreichende Punktezahl pro Frage ist am Fragebogen angegeben). Die Korrelation von Punkten zu Noten: ab 90 Punkten: sehr gut (1); ab 80 Punkten: gut (2); ab 65 Punkten: befriedigend (3); ab 50 Punkten: genügend (4); unter 50 Punkten: nicht genügend (5).

Lehr- und Lernmethode

Mündlicher Vortrag mit Brainstorming und Diskussion. Gemeinsame Erarbeitung von Prozessbeispielen. Zwischenfragen sind erwünscht. Als schriftliche Unterlage wird das Folienskript der Lehreinheiten ca. 1 Woche vor der Vorlesung verfügbar sein. Es dient einerseits zur Vorbereitung der Vorlesung und anderererseit zur Erleichterung und Ergänzung der Mitschrift.

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Fermentationspraktikum LB

Fermentationspraktikum LB

Vortragende: FH-Prof. DI Dr. Michael Maurer, DI Karl Metzger, Dipl.-Ing. Harald Schillinger, Katharina Seiberl, DI (FH) Florian Strobl, MSc

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Im Zuge des bioprozesstechnischen Praktikums wird die Herstellung eines biopharmazeutischen Produkts durchgearbeitet,in allen ihren Aspekten (vom Prozessdesign und Fermentation bis zur Ernte und Filtration) behandelt.
Das Modelprotein ist in diesem Prakikum „Green Fluorescent Protein“ bzw. eine Variante davon.

Prüfungsmodus

Protokoll und Präsentation

Lehr- und Lernmethode

Praktikum

Sprache

Deutsch-Englisch

2 4
Pharmazeutische Technologie VO+UE

Pharmazeutische Technologie VO+UE

Vortragende: Mag. Theresa Balber, MMag. Dipl.-Ing. Dr. Monika Müller, Andreas Schirmbrand, Mag. Dr. Stefan Tögel, O.Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr. Helmut Viernstein

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich sowohl mit Verfahren zur Herstellung herkömmlicher Formulierungen, wie Granulate, Pellets, Tabletten, Kapseln oder Parenteralia und Inhalanda, als auch mit der Darstellung und Entwicklung innovativer Produkte. Darüber hinaus werden biopharmazeutische Aspekte zur Wirksamkeitsoptimierung von Arzneistoffen diskutiert. Ein zentrales Kapitel bei den praktischen Arbeiten nehmen die Methoden zur Qualitätskontrolle von Fertigprodukten gemäß den Bestimmungen des Europäischen Arzneibuches ein.

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung + Praktikum

Sprache

Deutsch-Englisch

2 4
Spezielle Statistik VO+UE

Spezielle Statistik VO+UE

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Alexandra Posekany

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

In der Lehrveranstaltung werden allgemeine Themen der Statistik behandelt:
Statistische Modellierung, Modellselektion
verallgemeinerte Modelle (logistische Regression)
Bayesianische Schätzung und Modellierung

Prüfungsmodus

Mitarbeit, Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

angewandte Übungen mit R

Sprache

Deutsch

1 2
Statistische Versuchsplanung I VO+UE

Statistische Versuchsplanung I VO+UE

Vortragende: Dr. Reinhard Ilk

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Logik und Ziel von statistischen Vergleichsstudien, elementare beurteilende Statistik, grundlegende Versuchsdesigns, Fehler in der statistischen Beurteilung von Daten, erforderliche Stichprobengröße, Interpretation von P-Wert, Bestimmtheitsmaß und Restfehler, elementare varianzanalytische Verfahren, ANOVA, Regression, etc.

Prüfungsmodus

Art der Prüfung:Übungen im Rahmen des Vorlesungsblocks. Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung. Diese besteht aus einer Kombination von Multiple-Choice-Fragen und Anwendungsbeispielen, zu denen offene Fragen gestellt werden. Die Arbeit mit der Software ist Bestandteil der Übungen, aber nicht Teil des Tests!Die Beurteilung resultiert zu je einem Drittel aus den Übungen und den beiden Teilen der schriftlichen Prüfung. Die Anwesenheit und aktive Mitarbeit kann in Grenzfällen bei der Benotung mit berücksichtigt werden. Eine allfällige Wiederholungsprüfung ist in jedem Fall mündlich.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit eingebetteten praktischen Übungen. Die Veranstaltung wird in Schulungsräumlichkeiten angeboten, die einen Zugang zur angebotenen Statistiksoftware ermöglicht. Die Arbeit an den praktischen Übungen kann bei freier Zeiteinteilung erfolgen.

Sprache

Deutsch

1 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Abwasserbehandlung VO+UE

Abwasserbehandlung VO+UE

Vortragende: Mag. Dr. Andreas Franz, Katharina Seiberl

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen und ausgewählte Kapitel der Abwasserreinigung
Kommunale Abwasserreinigung und Reinigung von Industrieabwasser.
Aerober und Anaerober Stoffabbau
Verfahrenstechnik zur Entfernung von Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phsophorverbindungen sowie Feststoffen
Grenzen biologischer Reinigung
Gewässergüte und rechtliche Grundlagen

Prüfungsmodus

Schriftlicher Test am Ende der Lehrveranstaltung & schriftlich abzugebende Hausarbeit nach Vereinbarung (siehe Plattform)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag anhand des Präsentations-Skriptums mit DiskussionLaborexperimente Exkursion zu einer AbwasserreinigungsanlageErgänzende Fachinformationen werden auf der Plattform bereitgestellt

Sprache

Deutsch

1.5 3
Anlagendesign und –bau VO+UE

Anlagendesign und –bau VO+UE

Vortragende: DI Josef Kriegl

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Anlagenbau: Vorgehen bei der Planung und Realisierung von Anlagen. Erklärung der Planungsinhalte und Planungschritte. Anordung von Anlagen teile hinsichtlich idealer Gestaltung von Material und Personalflussen unter Berücksichtung von hygienetechnischen Anforderungen. Räumliche und Qualitative Gestaltung der Anlagenbereiche. Abriss der notwendigen Nebenfunktionen (Ver- und Entsorgung).
Anlagendesign: Grundsätzliche Vorgaben an Apparate, Komponeten und Verbindungen hinsichtlich deren Bauform und Gestaltung sowie deren Materialbeschaffenheit für den Einsatz in der Bioverfahrenstechnik.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Betriebshygiene VO

Betriebshygiene VO

Vortragende: DI(FH) Robert Schwarz

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Gute Herstellungspraxis bildet den Qualitätsrahmen zur Herstellung von pharmazeutischen und biotechnologischen Produkten. Die Betriebshygiene stellt eine der zentralen Säulen der Guten Herstellungspraxis dar, und zwar in Form von prinzipiellen Vorgehensweisen zur Vermeidung von schädlichen Kontaminationen, wie auch in der Form spezifischer Umsetzungen und Werkzeuge. Diese Vorlesung beleuchtet verschiedene Betriebselemente, insbesondere jedoch Gebäude, Materialien und Reinräume in Kontext der Segregation inkl. Sonderformen wie RABS und Isolatoren unter dem Gesichtspunkt der Hygiene.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung und Mitarbeit bei den Vorlesungen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Mitarbeit

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Biosafety and Biosecurity VO

Biosafety and Biosecurity VO

Vortragende: Hon.-Prof. Univ.-Doz. DI Dr. Rudolf Friedrich Bliem, Mag. Rupert Bliem

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Dieser Vorlesung vermittelt Konzepte der biologischen Sicherheit, im Sinne des Arbeitnehmerschutzes und des Zugriffschutzes.
Diesem Zusammenhang werden die Kriterien zur Beurteilung mikrobiologischen Risikos und daraus die Zuordnung zu Risikoklassen behandelt. In der Folge werden entsprechende Schutzmaßnahmen gemäß der österreichischen Verordnung biologischer Arbeitsstoffe vorgestellt. Ergänzt wird diese Übersicht mit einem kurzen Einblick in weiterführende Aspekte der biologischen Sicherheit, sowie ein persönlicher Erfahrungsbericht über den medizinisch-analytischen Heereseinsatz bei der jüngsten Ebolaepidemie in Afrika.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Businessplanung und Kostenrechnung VO+UE

Businessplanung und Kostenrechnung VO+UE

Vortragende: Mag. Dipl.-Ing. Dr. Martin Pfeffer, Mag. Karin Pfeffer

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Betriebswirtschaftliche praxisnahe Grundkonzepte
Ausarbeitung eines Business Plans

Prüfungsmodus

Ausarbeitung & Präsentation eines Businessplans

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Workshop

Sprache

Deutsch

2 4
Gärungstechnisches Praktikum LB

Gärungstechnisches Praktikum LB

Vortragende: Ing. Michael Geissler, MSc., FH-Prof. DI Dr. Michael Maurer, Katharina Seiberl

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Brauübungen in einer Craftbier Brauerei:
> Bierrezept Design
> Rezept Skalierung 50L -> 10hL
> Vergleichsstudie 50L Sud vs 10hL Sud
> Begelitende Bieranalytik
> Abfüllung in KEGs und Flaschen
> Marketing

Prüfungsmodus

Schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Praktische Übung

1 2
Innovation und Unternehmensgründung VO+UE

Innovation und Unternehmensgründung VO+UE

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Gottfried Himmler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der Unternehmer

Wie entsteht Neues?
Erfolgsrezepte?

Was ist ein Unternehmen?
Systemtheoretische Betrachtung

Was ist Management?

Unternehmer versus Manager:
Aufgaben
Charakter

Die Idee
Das Geschäftsmodell
Der Geschäftplan

Grundsätze des Managements.
Aufgaben von Führungskräften.
Management-Tools.

Prüfungsmodus

Gespräch

Lehr- und Lernmethode

Vortrag & Workshop

Sprache

Deutsch

1 2
Mikrobielle Produktionsstämme und Stammverbesserung VO

Mikrobielle Produktionsstämme und Stammverbesserung VO

Vortragende: FH-Prof. DI Dr. Michael Maurer, Dr.rer.nat. Christoph Metzner

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Kurzwiederholung: Produkte, Expressionssysteme, Abnehmer,
Metabolic Engineering: Ziele, Vorbedingungen, Methoden
Produkt- oder Produktionsoptimierung
Fokus Biomedizin: Antikörper – Impfstoffe – Gentherapievektoren
Beispiele aus der neueren Literatur
Problemstellungen in Produktion/Upscaling
MiniSeminar zu Metabolic Engineering am Real-Beispiel: „ Glycosylphosphatidylinositol-Protein Production for VLP vaccines – Assessing different strategies“

Prüfungsmodus

Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag – Fernlehre – Miniseminar - Diskussion

Sprache

Deutsch-Englisch

1.5 2
Molekularbiologisches Laborpraktikum LB

Molekularbiologisches Laborpraktikum LB

Vortragende: Dr.rer.nat. Christoph Metzner, Dr. Johannes Pichler, Katharina Seiberl

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Einleitung in die Eukaryoten-(Säugetier)-Zellkultur
Grundmethoden: Auftauen, Passagieren, Ausäen, Ernten, Einfrieren
Transfektionsmethoden: Co-Präzipitation und Lipofektion
Einfluss von unterschiedlichen Plasmidsequenzen oder Zelllinien auf das Produkt
Analyse: Fluorometrie, Cytotoxizität, Proteingehalt (spezifisch vs. gesamt)

Prüfungsmodus

Prüfungsimmanent/Protokoll

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, praktische Übungen, Diskussion

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Patentwesen VO+UE

Patentwesen VO+UE

Vortragende: Dipl.-Ing. Anatol Dietl, Mag. iur. Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Gewerbliche Schutzrechte; Umgang mit Patentschriften; Schutzbereich von Patenten; Neuheit und Stand der Technik; Erfinderische Tätigkeit; Sonstige Patentierbarkeitsvoraussetzungen; Patentanmeldeverfahren; internationaler Patentschutz; Patentprivatrecht insb. Lizenzverträge

Prüfungsmodus

schriftliche Tests am Beginn der Einheiten; Hausarbeit

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Statistische Versuchsplanung II UE

Statistische Versuchsplanung II UE

Vortragende: Dr. Reinhard Ilk

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Aufbau von mehrfaktoriellen statistischen Versuchsplänen, Unterschiede zwischen den verschiedenen Versuchsdesigns im Hinblick auf Umfang, Aussage und Resultate der einzelnen Schemata.
Analyse von Experimenten auf Basis der t-Statistik bzw. der Anwendung des General Linear Model (GLM).

Prüfungsmodus

Art der Prüfung:Übungen im Rahmen des Vorlesungsblocks. Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung. Diese besteht aus einer Kombination von Multiple-Choice-Fragen und Anwendungsbeispielen, zu denen offene Fragen gestellt werden. Die Arbeit mit der Software ist Bestandteil der Übungen, aber nicht Teil des Tests!Die Beurteilung resultiert zu je einem Drittel aus den Übungen und den beiden Teilen der schriftlichen Prüfung. Die Anwesenheit und aktive Mitarbeit kann in Grenzfällen bei der Benotung mit berücksichtigt werden. Eine allfällige Wiederholungsprüfung ist in jedem Fall mündlich.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit eingebetteten praktischen Übungen. Die Veranstaltung wird in Schulungsräumlichkeiten angeboten, die einen Zugang zur angebotenen Statistiksoftware ermöglicht. Die Arbeit an den praktischen Übungen kann bei freier Zeiteinteilung erfolgen.

1 2
Sterilisation und Desinfektion VO+UE

Sterilisation und Desinfektion VO+UE

Vortragende: Hon.-Prof. Univ.-Doz. DI Dr. Rudolf Friedrich Bliem

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

•Grundbegriffe und Überblick der Verfahren zur Keiminaktivierung
•Verfahren der Dampfsterilisation, sowie der chemischen und thermischen Desinfektion
•Berechnungsmodelle zur Sterilisation und Desinfektion

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Technisches Projektmanagement VO+UE

Technisches Projektmanagement VO+UE

Vortragende: DI Josef Kriegl

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Neben den unterschiedlichen Aufgabenstellung im Projektmanagement von biotechnologischen Anlagen, die neben den Prozessanalgen auch die Versorgungstechnik und die Gebäude umfassen sind Themen wie Fast Track, Nachhaltigkeit oder Risikoprävention maßgebliche Faktoren für das Gelingen von Projekten.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

0.5 1
Wasser- und Lüftungstechnik VO+UE

Wasser- und Lüftungstechnik VO+UE

Vortragende: Ing. Walter Lintner, Ing. Otmar Pribitzer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Wasser allgemein, Trinkwasser, gereinigtes Wasser, Methoden der Aufbereitung, Instandhaltung; Messtechnische Ausrüstungen

Prüfungsmodus

Abschlussarbeit

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit slides, Unterlagen Skriptum

1 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Betreuung SE

Betreuung SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Begleitung zum Verfassen der Diplomarbeit. Es werden Einzeltermine mit der FH-Betreuerin / dem FH-Betreuer vereinbart.

Prüfungsmodus

Diese Lehrveranstaltung wird mit "mit Erfolg teilgenommen" oder "ohne Erfolg teilgenommen" beurteilt.

Lehr- und Lernmethode

Austausch und Rückmeldung über die Diplomarbeit mit der FH-Betreuerin / dem FH-Betreuer.

Sprache

Deutsch

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Masterarbeit - Praktische Arbeit MT

Masterarbeit - Praktische Arbeit MT

0 SWS
28 ECTS

Lehrinhalte

Der Inhalt dieser Lehrveranstaltung ist das Verfassen einer Diplomarbeit.

Prüfungsmodus

Die "schriftliche Diplomarbeit" stellt das Ergebnis der Qualität der durchgeführten Arbeiten dar. Daher bilden sowohl die Qualität der Forschungsarbeit wie auch die schriftliche Darstellung die Grundlage der Beurteilung.

Lehr- und Lernmethode

Die Diplomarbeit ist in Rücksprache mit der FH-Betreuerin / dem FH-Betreuer und nach Genehmigung der Studiengangsleitung zu verfassen.

0 28
Seminar SE

Seminar SE

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Johanna Hämmerle

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Methologie zur Durchführung der DA:
Klärung der Vorgangsweise anhand Präsentationen der Arbeiten

Prüfungsmodus

Beurteilung der Präsentationen

Lehr- und Lernmethode

Präsentationen

Sprache

Deutsch

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Semesterdaten:
Sommersemester: 5. Februar 2018 bis 14. Juli 2018
Wintersemester: 20. August 2018 bis 2. Februar 2019
Semesterferien: 3. Februar 2019 bis 10. Februar 2019

Anzahl der Unterrichtswochen
20 pro Semester

 

 

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Unterrichtszeiten
18.00–21.20 Uhr (ca. drei Mal zwischen Mo und Fr; Sa, ganztägig; ca. alle zwei Wochen, ab 8.30 Uhr)

Unterrichtssprache
Deutsch

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ihre Karrierechancen

Als BioverfahrenstechnikerInnen mit starkem Bezug zu Good Manufacturing Practice (GMP) und Good Laboratory Practice (GLP) sind Sie an der Entstehung vieler Produkte und Anlagen in der biopharmazeutischen Industrie, industriellen Biotechnologie, Lebensmittelindustrie und Umwelttechnologie beteiligt. Sie haben das Know-how, um neue biotechnologische Produktionsprozesse zu planen, zu entwickeln oder durchzuführen und biotechnologische Anlagen zu betreiben. Als AbsolventIn können Sie Projekte leiten bzw. koordinieren oder Sie führen Produktionsteams in großtechnischen Anlagen. Mit Ihrer Ausbildung können Sie beispielsweise das begleitende Qualitätsmanagement in Projektteams oder in laufenden Prozessen übernehmen.

  • Biopharmazeutische Industrie
  • Industrielle Biotechnologie
  • Lebensmittelindustrie
  • Umwelttechnologie
  • Anlagenbau
Portät Eva-Maria Wlaschitz

Vom Labor an die FH und über Boston nach Meidling

Mit Investitionen von über 700 Mio. Euro errichtet Boehringer Ingelheim derzeit auf 2,2 ha eine Large Scale Cell Culture-Produktionsanlage inklusive Infrastruktur in Wien Meidling. Als Process Engineer war Eva-Maria Wlaschitz  als eine der Ersten bei diesem Projekt dabei. Für diese „once in a lifetime experience” kam die Bioverfahrenstechnik-Absolventin aus den USA zurück nach Wien.

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Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Naturwissenschaftlich-technischer Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS

Und davon zumindest:
60 ECTS-Leistungspunkte aus naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie, Mikrobiologie, Mathematik, Statistik, Biochemie, Molekularbiologie und
13 ECTS-Leistungspunkte aus technischen Fächern wie Verfahrenstechnik, Grundlagen der Bioprozesstechnik, Mess- und Regeltechnik

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis

Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

Bewerbung

Im Masterstudium Bioverfahrenstechnik stehen jährlich 18 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu BewerberInnen beträgt derzeit ca. 1:1,5.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Bachelorzeugnis / Diplomstudienzeugnis / gleichwertiges ausländisches Zeugnis

Legen Sie ausländische Zeugnisse sowie eine Beschreibung der Unterrichtsgegenstände und beispielhafte Unterlagen als beglaubigte Übersetzungen vor. Empfehlungsschreiben von LektorInnen des ausländischen Institutes unterstützen die Studiengangsleitung dabei, die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen zu beurteilen

  • Liste der absolvierten Lehrveranstaltungen bzw. Sammelzeugnis
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Meldezettel

Bitte beachten Sie:

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, sobald alle verlangten Dokumente und Unterlagen bei uns eingelangt sind (bevorzugt per E-Mail, aber auch per Post oder persönlich im Sekretariat). Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), so können Sie diese auch später nachreichen.

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest überprüft Ihr Wissen aus Bioverfahrenstechnik, bioverfahrenstechnischem Rechnen, Chemie, Biochemie, Produktchemie und –technologie, Mikrobiologie und Molekularbiologie. Mit einem positiven Testergebnis werden Sie zu einem weiteren Termin eingeladen und führen ein Bewerbungsgespräch, das einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung vermittelt. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten und zeitliche Kapazität. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der BewerberInnen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    > Schriftlicher Aufnahmetest (60%)
    > Bewerbungsgespräch (40%)

    Die Studienplätze werden nach dieser Reihung spätestens Mitte Juli vergeben. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Elisabeth Beck
Elisabeth Holzmann, Bakk.techn.
Johanna Bauer
Mag.a Susanne Polansky
Muthgasse 62
1190 Wien
T: +43 1 606 68 77-3600
F: +43 1 606 68 77-3609
bioengineering@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Standort Muthgasse (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Do 16.30–18.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung
Mo bis Do, 10.00–18.00 Uhr
Fr, 10.00–13.00 Uhr

Lehrende und Forschende


Projekte



> Nachhaltigkeit und Verpackung: Nachwuchs für die Branche!

Siegerfoto Wettbewerb "Verpackung macht Zukunft"

09.04.2018 // Beim zweiten Perspektiventag „Nachhaltigkeit und Verpackung“ hatten BesucherInnen die Gelegenheit, mit UnternehmensvertreterInnen aus der Branche ins Gespräch zu kommen. Heuer erstmalig war die Auszeichnung von sechs der über 40 eingereichten Ideen von SchülerInnen, die am Wettbewerb „Verpackung macht Zukunft!“ teilgenommen hatten. mehr

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Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit zahlreichen Industrieunternehmen, Universitäten wie der Universität für Bodenkultur Wien, dem Vienna Institute of Biotechnology (VIBT) und weiteren Forschungsinstituten zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre berufliche Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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