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25.08.2017

Neuartiges 3D-Druck Verfahren für die industrielle Serienproduktion

Das 3D-Druckverfahren des Start-ups Cubicure lässt aufhorchen. Erstmals ist es möglich mit Schichtstärken bis zu 10µm kleinste funktionale Bauteile zu realisieren.

Startschuss zur Kooperation von FH Campus Wien und Cubicure. V.l.n.r.: Sebastian Geier, Andreas Posch, Horst Rode, Robert Gmeiner, Markus Pfaffinger, Rainer Neubauer, Heimo Sandtner

 

Bisher existierte noch kein Druckverfahren, das Kunststoffteile gleichermaßen präzise wie thermostabil herstellt. Das von Cubicure entwickelte 3D-Druckverfahren bringt daher völlig neue Erkenntnisse für die industrielle Serienproduktion. Ein Zugewinn für die Elektronikindustrie wie auch den medizinischen Sektor.

Im Forschungsfeld Manufacturing and Automation arbeiten WissenschafterInnen der FH Campus Wien an der Entwicklung von einsatzfähigen Kunststoffprodukten. Die FH Campus Wien bezieht als erste österreichweite PartnerIn einen von weltweit vorerst fünf ausgelieferten Hot Lithography 3D-Druckern vom Wiener Start-up Cubicure für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte.


Partnerschaft FH Campus Wien und Cubicure

Aus der offenen Bauweise der Anlage von Cubicure ergeben sich Forschungsmöglichkeiten für Abschlussarbeiten in den Bereichen Photonik, Konstruktion, Mechatronik, Automatisierung, Fertigungsverfahren und Qualitätssicherung. „Die enge Kooperation mit Cubicure ermöglicht es der FH Campus Wien, die Forschung im Bereich der Fertigung von Bauteilen im Kunststoffsektor weiter zu vertiefen. Vor allem Studierende des Studiengangs High Tech Manufacturing profitieren von der anwendungsorientierten Ausbildung am aufstrebenden Markt der additiven Fertigung“, so Rainer Neubauer, Forschender an der FH Campus Wien.

Robert Gmeiner, Geschäftsführer von Cubicure begrüßt die Zusammenarbeit mit der FH Campus Wien: „Wir freuen uns über diese neue wissenschaftliche Kooperation und das gemeinsame Entwicklungspotential. Die FH Campus Wien befindet sich mit dieser Anlage an der absoluten Innovationsspitze im Bereich des 3D-Druckes von Kunststoffen“.

Der Vizerektor für Forschung und Entwicklung an der FH Campus Wien Heimo Sandtner dazu: „Mit Cubicure haben wir ein hochinnovatives und aufstrebendes Wiener Start-up an unserer Seite, mit dem sich die FH Campus Wien im Forschungsbereich des 3D-Druckes national unter den Top-Playern positioniert. Gemeinsam können wir 3D-Druckverfahren perfektionieren und smarte Produktentwicklungen vorantreiben“.

Finanziert wird das neue Gerät zum Teil aus Mitteln der MA 23 Fachhochschulförderung der Stadt Wien, diese Mittel werden aus dem aktuell laufenden Forschungsprojekt „Photonik – Brücke von der Wissenschaft zur Wirtschaft“ geschöpft.