News und Termine

13.11.2015

Gesundheit braucht Bildung – 5. MTD-Forum an der FH Campus Wien

Am 13. November fand anlässlich des 10-jährigen Bestehens der FH-MTD-Ausbildungsverordnung in Kooperation mit der FH Campus Wien das 5. Forum des Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs, MTD Austria, statt.

Unter dem Motto „Gesundheit braucht Bildung“ begrüßten Mag.a Gabriele Jaksch, Präsidentin des MTD-Austria, und Ing. Wilhelm Behensky, MEd, Vorsitzender der Geschäftsleitung der FH Campus Wien und Dr.in Meinhild Hausreither (in Vertretung der Bundesministerin für Gesundheit) zum bestens besuchten berufspolitischen Informations- und Vernetzungstreffen.

Hochkarätig ging es dann auch weiter durch die Veranstaltung. Prof.in Anne de Looy, Präsidentin des Europäischen Diaetologenverbands (EFAD), Mag. Andreas Neuhold, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Mag.a Regina Aistleithner, Gesundheit Österreich GmbH, Priv.-Doz.in Dr.in Tanja Stamm, PhD MSc MBA, MedUni Wien sowie Mag. Dr. Christoph Augner von den Salzburger Landeskliniken meldeten sich mit interessanten Vorträgen rund um das bisher Erreichte und die Weiterentwicklung der Ausbildungen und Berufe der medizinisch-technischen Dienste zu Wort. In den nachfolgenden Workshops erarbeitete das Plenum mit Unterstützung von ExpertInnen mit einschlägiger fachlicher Spezialisierung einen Forderungskatalog, welcher in Form einer Resolution Eingang in den berufspolitischen Diskurs finden soll.

Herausragende Forschungsprojekte ausgezeichnet

Im Rahmen dieses Forums wurde zum zweiten Mal der MTD Innovationspreis für herausragende Forschungsprojekte aus dem MTD Bereich verliehen. Eine der Preisträgerinnen ist Katharina Auer, MSc, Diätologin und Absolventin des Masterlehrgangs Integrative Health Studies an der FH Campus Wien. Für ihre Masterthese zum Projekt „Screening auf Mangelernährung im Kontext der onkologischen Therapie“ belegte sie den dritten Platz.

10 Jahre Bachelor of Science für MTD und Hebammen

Die Weiterentwicklung der medizinisch-technischen Berufe und deren Ausbildung ist ein stetiger Auftrag sowohl der Verbände als auch der Fachhochschulen. Dazu gehört auch die Weiterführung der Akademisierung, lebenslanges Lernen sowie Wissenschaft und Forschung. Daher wurden vor 10 Jahren, am 5. Juli 2005, die gesetzlichen Weichen gestellt, dass die Ausbildung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste und der Hebammen in Fachhochschulstudiengängen mit dem akademischen Abschluss „Bachelor of Science“ absolviert werden sollen. Damit wurden die Voraussetzungen für die internationale Vergleichbarkeit der Ausbildungen bzw. der Ausbildungssysteme geschaffen.