Überblick

Technische Systeme – vom einzelnen Fahrzeug bis zur großen Produktionsanlage – werden immer komplexer. Deshalb sucht die Industrie nach Ingenieur*innen mit Safety-Wissen, um dieser technologischen Komplexität gerecht zu werden und damit Menschen und Umwelt zu schützen und wirtschaftliche Schäden zu vermeiden. Als qualifizierte Safety-Expert*innen setzen Sie genau hier an. Denn im Masterstudium geht es um Safety and Systems Engineering, Risikomanagement, Projekt- und Prozessmanagement sowie Recht und Betriebswirtschaft.

Kontaktieren Sie uns

Kontaktieren Sie uns!

Mgr. Andrea Slaminková
Favoritenstraße 226, B.3.05
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-8450
F: +43 1 606 68 77-8459
sse@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mi, 14.00-18.00 Uhr
Do und Fr, 10.00-17.00 Uhr

Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Engineering (MSc)
20Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

1.Jänner bis 30. Juni 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,361

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

 

1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester


2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Die Sicherheit technischer Systeme ist Ihnen ein Anliegen, zunehmende Komplexität sehen Sie als besonderen Ansporn. Unternehmensinterne Schulungen sind Ihnen zu wenig, Sie suchen eine umfassende, systematische Ausbildung auf akademischem Niveau. Sie interessieren sich für neue Anforderungen und Entwicklungen, etwa beim autonomen Fahren, in der Car-to-Car Communication oder Industrie 4.0. Pioniergeist, Kreativität und systematisches Denken zeichnen Sie persönlich aus.

Whatchado Natascha Siegele

„Das im Studium Gelernte auch in der Praxis umsetzen zu können“, ist eines der Dinge, die Natascha Siegele - Studierende im zweiten Semester - nach ihrem Master Safety and Systems Engineering machen möchte. „Im Masterstudiengang Safety and Systems Engineering geht es grundsätzlich um Sicherungssysteme. Zum Beispiel bei der Eisenbahn geht es darum, dass der Zugverkehr sicher abgewickelt wird, weil natürlich viele Personen mit Zügen unterwegs sind. Deswegen muss es ein sicheres System sein.“

Whatchado Florian Wagner

„Man sollte ein Grundinteresse an großen technischen Systemen, an denen viele einzelne Einheiten beteiligt sind, mitbringen – einerseits Interaktionen zwischen Maschinen und Computersystemen, aber natürlich auch zwischen Menschen und Maschinen“, erzählt Florian Wagner über das Masterstudium Safety and Systems Engineering an der FH Campus Wien. „Man benötigt ein technisches Vorstudium. Es gibt einen fixen Stundenplan und man kann ohne Probleme einen Beruf nebenbei ausüben.“

Was wir Ihnen bieten

FH Campus Wien und die TÜV AUSTRIA Akademie kooperieren seit 2010 erfolgreich in der praxisorientierten Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der funktionalen Sicherheit und System-Sicherheit. Mit dem neu entwickelten Masterstudium Safety and Systems Engineering schließen beide Institutionen eine Lücke in der Ausbildungslandschaft. Die FH Campus Wien liefert die Expertise in Forschung und Lehre, die TÜV Austria Akademie steuert ihr umfangreiches Know-how im Maschinen- und Anlagenbau bei. Herausgekommen ist eine einzigartige akademische Ausbildung. Wir bieten Ihnen die Chance Pionier*in zu sein, ohne völliges Neuland betreten zu müssen. Denn der Bedarf an Safety ist - insbesondere im angloamerikanischen Raum - schon lange anerkannt und wächst in unseren Breiten. Unsere Kooperationen mit namhaften Unternehmen wie , Siemens AG, ZKW Elektronik GmbH, Tele Haase Steuergeräte GmbH, Thyssen Krupp Presta Hungary Kft., Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Research and Development Center Hungary, Budapest oder Klein- und Mittelbetrieben wie TeLo GmbH oder Oberaigner Powertrain GmbH, um nur einige zu nennen, sind der Beleg für den erfolgreichen Know-how Transfer in die Industrie. Als Studierende*r sind Sie in ein branchenübergreifendes und internationales "Safety-Netzwerk" eingebunden und nutzen diese wertvollen Kontakte zum Erfahrungsaustausch. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten. Mit der berufsbegleitenden Organisationsform möchten wir Sie dabei unterstützen, Beruf und Studium gut in Einklang zu bringen.

3 Fragen - 3 Antworten zur Sicherheit technischer Systeme

Christian Loidl ist Geschäftsführer der TeLo GmbH und Lehrender im Masterstudium Safety and Systems Engineering. Im Interview spricht er über Safety in der Industrie, Sicherheitsstandards und Normen für das autonome Fahren sowie die Notwendigkeit eines neuen Sicherheits- und Systemdenkens.

Was macht das Studium besonders

  • Safety-Bereich ist ein Zukunftsmarkt mit guten Verdienstmöglichkeiten
  • Überblick über wichtigste Safety-Normen für Automotive, Railway, Aviation und Prozessindustrie etc.
  • Know-how-Transfer vom Vienna Institute for Safety & Systems Engineering (VISSE) der FH Campus Wien

Das Vienna Institute for Safety & Systems Engineering (VISSE) der FH Campus Wien ist in Sachen Safety Vorreiterin im mitteleuropäischen Hochschulbereich. Das VISSE fungiert als Wissensdrehscheibe und führt über das Studium hochschulische Forschung, Lehre und Unternehmenspraxis zusammen. Die Expert*innen des VISSE sind zugleich Lehrende im neuen Masterstudium Safety and Systems Engineering. Das verschafft Ihnen als Studierende*r die einzigartige Möglichkeit, bei innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit dabei zu sein.

Im Forschungsprojekt Safety Competence Center Vienna war es beispielsweise das Ziel, einen integrativen Safety-Prozess zu entwickeln, der geforderte Normen und Standards in ein Prozessmodell integriert. Mit dem Prozesskonzept ISaPro® sowie die auf dem ISaPro® basierende Analysemethode ISaPro® Shell-Modell lassen sich Gefährdungen systematisch identifizieren und Risiken limitieren. Darüber hinaus werden damit vor allem systematische Fehler vermieden, die sich im Besonderen im Software-Bereich negativ auswirken können.

Das steigert die Sicherheit und auch den Nachweis darüber. Damit setzen Sie sich im Studium auseinander und können Ihren Erkenntnisgewinn nahtlos in Ihre Berufspraxis überführen.

Ein weiteres Plus bieten wir Ihnen mit der Möglichkeit, angesehene Personenzertifikate der TÜV AUSTRIA CERT GMBH im Studium zu erwerben. Mit dem Abschluss der entsprechenden Lehrveran­staltungen und Absolvierung einer Zertifizierungsprüfung können Sie die Zertifikate "Certified Safety Specialist", "Certified Safety Manager", "Zertifizierte*r Qualitätsbeauftragte*r" und "Zertifizierte*r Risikomanager*in" erwerben. Das Zertifizierungsverfahren erfolgt direkt über die TÜV AUSTRIA Akademie. Die zusätzlichen Zertifizierungsgebühren werden von der TÜV AUSTRIA Akademie gesondert eingehoben.

Elektronik, Safety und funktionale Sicherheit in der Praxis

Studierende haben die Möglichkeit, in Labors, Mess- und Testeinrichtungen an ihren Projekten zu arbeiten – beispielsweise zum Thema sicheres autonomes Fahren im Schienenverkehr.

Was Sie im Studium lernen

Im Masterstudium beschäftigen Sie sich mit den Feldern

  • Grundlagen Safety & Systems Engineering
  • Safety & Risikomanagement
  • Wirtschafts- und Managementkompetenzen
  • Projekt- und Prozessmanagement
  • Safety Advanced

Im vierten Semester verfassen Sie Ihre Master Thesis.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht eine disziplinenübergreifende Denkweise, in der die Wechselwirkungen der einzelnen Disziplinen besonders betont werden. Das Fundament des Masterstudiums bildet das Modul "Grundlagen Safety & Systems Engineering". Darauf bauen die Module "Projekt- und Prozessmanagement", "Safety- und Risikomanagement" und "Wirtschafts- und Managementkompetenzen" auf, die miteinander stark verzahnt sind. Das Modul "Safety Advanced" verbindet theoretisches Wissen einerseits mit der Praxis, welches im Modul "Praxistransfer" abgebildet ist und andererseits mit der zu erarbeitenden Master Thesis im Modul "Wissenschaftliche Kompetenz".

Mit Sicherheit auf der Nebenbahn

Stillgelegte Nebenbahnen durch den Einsatz automatisiert fahrender „People Mover“ wirtschaftlich sinnvoll revitalisieren – das ist die Idee des Vienna Institute for Safety and Systems Engineering (VISSE). Allerdings ist der Anspruch an die Sicherheitstechnik bei Schienenfahrzeugen im „Open Track“-Bereich völlig anders als bei U-Bahnen oder Metro­linien, die sich im „Closed Track“-Bereich und damit in einem relativ geschützten Umfeld bewegen.

weiterlesen

Lehrveranstaltungsübersicht

LehrveranstaltungSWSECTS
Angewandte Statistik und Probabilistik VO

Angewandte Statistik und Probabilistik VO

Vortragende: Dipl.Ing. Nikolaus Maly

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

• Deskriptive Statistik
– Häufigkeitsverteliungen
– Stichproben, empirische Verteilungen, Mittelwert und Stichprobenvarianz,

• Einführende Begriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung
– Frequentistischer Wahrscheinlichkeitsbegriff,
– Zufallsgrößen, Verteilungen, Erwartungswert und Varianz,

• Wichtige Verteilungen und Ihre Modelle
– Binomial- und geometrische,
– Normalverteilung,
– Poisson- und Exponentialverteilung.

• Zeithomogene Ausfälle:
- Poissonprozess als zeitkontinuierliches Bernoulli-Experiment, Ausfallsrate und MTBF

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter. Die Lehrveranstaltung wird durch regelmäßige kurze Zwischenprüfungen und eine Semester-Abschlussarbeit beurteilt. Diese erfolgen schriftlich. Mögliche Fragen werden in mündlicher Form geklärt.

Lehr- und Lernmethode

Distanzlehre, Vortrag basierend auf Tafelpräsentation (i.e. Beamer-Folien) plus eigenständige Fernlehre.

Sprache

Deutsch

23
Einführung in die Safety Analysemethoden ILV

Einführung in die Safety Analysemethoden ILV

Vortragende: Dr. Reinhard Preiss, DI Walter Sebron

2.5SWS
4ECTS
2.54
Einführung in die Systemsicherheit und Funktionale Sicherheit ILV

Einführung in die Systemsicherheit und Funktionale Sicherheit ILV

Vortragende: DI (FH) Peter Krebs

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der System Safety
- Einfluss- und Erfolgsfaktoren für System Safety
- Risikobeurteilung
- Funktionale Safety - Spezifikation und Bewertung von Sicherheitsfunktionen

Prüfungsmodus

LV-abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch

24
Fehlertolerante Systeme ILV

Fehlertolerante Systeme ILV

Vortragende: DI (FH) Peter Krebs

1.5SWS
4ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Fehlertoleranz
- Dependability
- Phasen der Fehlertoleranz
Physische Fehlertoleranz
- Statische Redundanz
- Dynamische Redundanz
- Hybride Verfahren
- Fehlertoleranz mit Reparatur
Fehlertoleranz für Informationen
- Kanal- und Error-Modelle
- Grundlagen von Block Codes
- Lineare Block Codes
Zeitliche Fehlertoleranz
- ARQ-Verfahren
- Verfahren gegen permanente Fehler

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch

1.54
Human Factors Engineering ILV

Human Factors Engineering ILV

Vortragende: Ing. Thomas Fränzl, B.Eng. MBA

1SWS
3ECTS
13
Information-Security VO

Information-Security VO

Vortragende: DI Thomas Bleier, Msc

2SWS
2ECTS
22
Krisenmanagement ILV

Krisenmanagement ILV

Vortragende: Dr. Helmut Pisecky

1SWS
1ECTS
11
Rechtliche Aspekte im Safety Umfeld VO

Rechtliche Aspekte im Safety Umfeld VO

Vortragende: Dr. Andreas Eustacchio, LL.M. (London, LSE)

1SWS
2ECTS
12
Systems Engineering ILV

Systems Engineering ILV

Vortragende: Dr. Andreas Gerstinger

2SWS
4ECTS
24
Technisches Englisch ILV

Technisches Englisch ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Martin Heller, MBA

1SWS
3ECTS
13

LehrveranstaltungSWSECTS
Anwendung von Safety-Analysemethoden UE 22
Betriebswirtschaftliche Aspekte im sicherheitsrelevanten Bereich ILV 2.55
Integrative Betrachtung von Standards ILV 58
Presenting in English ILV 14
Projektmanagement für Safety Projekte ILV 24
Prozessmanagement und Prozessreifegradmodelle ILV 1.53
Qualitätsmanagement ILV 24

LehrveranstaltungSWSECTS
Formale Methoden im sicherheitskritischen Bereich ILV

Formale Methoden im sicherheitskritischen Bereich ILV

Vortragende: DI (FH) Peter Krebs

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

- Definition und Anwendungsbereich Formaler Methoden
- Vergleich Formaler und nichtformaler Methoden
- Formale Spezifikation
- Formale Verifikation
- Model Checking

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit Übungen

Sprache

Deutsch

24
Interdisziplinäres Safety Projekt SE

Interdisziplinäres Safety Projekt SE

Vortragende: FH-Prof. Dr. Hans Tschürtz, MSc MSc

2.5SWS
7ECTS

Lehrinhalte

• Aufsetzen eines sicherheitskritischen Projekts im Team
• Erstellung eines technischen Konzepts
• Erstellung von technischen Spezifikationen
• Praktische Realisierung
• Sicherung der Prozess- und Produktqualität
• Durchführung von Safety-Analysen
• Durchführung von Safety-Assessments/-Audits
• Erstellung einer Präsentation in Englisch
• Präsentation der Ergebnisse vor einem ausgewählten Auditorium

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

2.57
Modellbasiertes Safety and Systems Engineering ILV

Modellbasiertes Safety and Systems Engineering ILV

Vortragende: Stefan Jaksic, MSc, Christoph Schmittner, MSc

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

• Grundlagen der modellgetriebenen System- und Softwareentwicklung
• Einführung in MDA (Model Driven Architecture)
• Einführung und Überblick über die UML (Unified Modeling Language) Diagramme
• Einführung und Überblick über die SysML (System Modeling Language) Diagramme
• Einführung in DSL (Domain Specific Languages)
• Einführung zu Contract Based Design
• Veranschaulichung und Vertiefung der Methoden anhand von Beispielen und durch praktische Anwendung von Tools (z.B. Eclipse Modeling Framework (ecore), Papyrus, etc.)
• Anwendung im ISaPro®
• Anwendung von Safety Analysen in den Modellen
• ISaPro® (Integrativer Safety Prozess)

Prüfungsmodus

LV-abschließende Prüfung

Sprache

Deutsch-Englisch

23
Risikomanagement VO

Risikomanagement VO

Vortragende: Dr. Reinhard Preiss

0.5SWS
1ECTS

Lehrinhalte

• Risiko-Management Policy
• Plan-Do-Check-Act Cycle des Risikomanagements
• Rahmenbedingungen für technisches Risikomanagement
• Prozesse zur Risiko-Identifikation, Risiko-Analyse, Risiko-Bewertung und Risiko-Bewältigung
• Risiko-Überwachung
• Risiko-Kommunikation

Prüfungsmodus

LV-abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

0.51
Safety Managementsysteme ILV

Safety Managementsysteme ILV

Vortragende: Ing. Andreas Dvorak, MSc, DI Walter Sebron

3SWS
5ECTS

Lehrinhalte

• Einführung in prozessorientierte Management-Systeme
• Herausforderungen von Management-Systemen
• Integrierte Management-Systeme
• Strategisches Management
• Einführung in das Safety-Management
• Safety-Management-Systeme
• Qualitätsmanagement-basiertes Safety Management System
• Management-Verantwortlichkeiten
• Ressourcen-Management
• Produkt Realisierung
• Safety-Systeme im Betrieb (Risiken, ALARP, Hazard Management, etc.)
• Monitoring, Evaluierung und Verbesserung
• Herausforderungen in der praktischen Anwendung
• Safety Management in Projekten
• Hazard- und Risiko-Management
• Safety Planung
• Safety Case
• Safety Risiken: Typische Fallstricke

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Sprache

Deutsch

35
Sicherheitsrelevante technische Lösungen ILV

Sicherheitsrelevante technische Lösungen ILV

Vortragende: DI (FH) Peter Krebs, DI Dr. Wolfgang Lechner, Christian Loidl, Dr. Reinhard Preiss

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Lösungen für Mechanik, Hydraulik und Pneumatik
- Inhärent sichere Konstruktion
- Mechanische Sicherheitsprinzipien
- Fehlerausschluss
- Hydraulik-Lösungen
- Pneumatik-Lösungen
Lösungen für Hardware
- Zuverlässigkeit von HW
- HW-Failures
- Failure Prevention
- HW-Architektur
Lösungen für Software
- SW-Safety
- Maßnahmen zur Fehlervermeidung
-- Programmiersprache
-- Modulares Design
-- Stateless Design
-- Statische Allokation von Ressourcen
- Maßnahmen für Fehlertoleranz
-- N-Version Programming
-- Recovery Block
-- Failure Assertion/Defensive Programming
-- Diverse Monitor/Watchdog
-- Error Detecting/Correcting Codes
Lösungen im Bereich Verfahrenstechnik
- Ausfallwahrscheinlichkeit
- Architektur
- Design einer SIF

Prüfungsmodus

LV-abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit Beispielen, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

33
Testmanagement und -engineering ILV

Testmanagement und -engineering ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Thomas Gruber, Dr. Thorsten Tarrach

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

• Grundlagen des Testens
- Verifikation, Validation, Test,
- Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung
- Statische Tests
- Dynamische Tests
- Black-Box-Test, White-Box-Test

• Testen im Lifecycle
- Komponenten-Test
- Integrations-Tests
- System-Tests
- Acceptance-Tests
- Site-Acceptance-Test
- Operation-Tests während der Maintenance Phase
- Evidenzen für den Safety-Case während des Testens

• Testmanagement
- Testplanung
- Test-Strategie (Priorisierung, Kriterien, Intensität, etc.)
- Test-Konzept (Test-Umgebung)
- Test-Organisation
- Test-Spezifikation Erstellung
- Test-Case Erstellung
- Metrik-Daten
- Test-Team und deren Unabhängigkeit im Projekt

• Test-Methoden (Regression Tests, etc.)

• Test-Reporting

• Test-Werkzeuge

• Testen und Safety-Normen

• Testen im Safety-kritischen Bereich

• Qualifizierung von Test-Tools

• Betrachtung aktueller Entwicklungen im Testumfeld

• Test-Automatisierung

• Aktuelle Entwicklung im Testbereich

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter
Arbeitsaufträge und Mitarbeit

Sprache

Deutsch

24
Wissenschaftliches Arbeiten SE

Wissenschaftliches Arbeiten SE

Vortragende: Mag. Dr. Dr. Engelbert Mach, PhD.

1SWS
3ECTS

Lehrinhalte

• Wissenschaftliche Literatur lesen, bearbeiten, auswerten
• Funktion und Einsatz von Zitaten, Wissenschaftkommunikation bzw. -sprache
• Forschungsfragestellung und Hypothesen
• Textsorten: Disposition, Abstract, Einleitung/Conclusio
• Review wissenschaftlicher Texte
• autodidaktische Schreibübungen

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag der LV-Leitung, Gruppenarbeiten, Fernlehraufgaben, Peer-Assessments

Sprache

Deutsch

13

LehrveranstaltungSWSECTS
Masterkolloquium KO

Masterkolloquium KO

0SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Selbstständige Vorbereitung auf die mündliche Masterprüfung

Prüfungsmodus

mündliche Masterprüfung

02
Master Thesis MT

Master Thesis MT

0SWS
20ECTS

Lehrinhalte

• Selbstständige Bearbeitung einer fachlich relevanten Thematik auf wissenschaftlichem Niveau unter Anleitung einer Betreuerin/eines Betreuers
• Erstellung der Master Thesis

Prüfungsmodus

Approbation der Master Thesis

Sprache

Deutsch-Englisch

020
Master Thesis Begleitseminar SE

Master Thesis Begleitseminar SE

Vortragende: DI (FH) Peter Krebs, DI Walter Sebron, FH-Prof. Dr. Hans Tschürtz, MSc MSc

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

• Begleitung der Studierenden in ihren Master Thesen- Aufgabenstellungen
• Präsentation von Auszügen aus der Master Thesis
• Einzelgespräche und Gruppendiskussionen zur Reflexion von Erfahrungen und Vorgehensweisen

Prüfungsmodus

Mit bzw. ohne Erfolg teilgenommen

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

23
Safety- und Risikomanagement in der Unternehmenspraxis SE

Safety- und Risikomanagement in der Unternehmenspraxis SE

Vortragende: Christian Loidl, FH-Prof. Dr. Hans Tschürtz, MSc MSc, Florian Wagner, MSc.

4SWS
5ECTS

Lehrinhalte

• Präsentation von Praxisbeispielen sowie Umgang mit F&E durch FirmenvertreterInnen aus den Bereichen
- Automotive
- Railway
- Flugsicherung
- Maschinen- und Anlagenbau
- Prozesstechnik
- Medizintechnik u.v.m.

• Exkursionen

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

45

Semesterdaten
Wintersemester: September bis Ende Jänner
Sommersemester: Februar bis Anfang Juli

Unterrichtszeiten
blockweise an Wochenenden (Freitag und Samstag, ca. zwei Blöcke pro Monat)

Unterrichtssprache
Deutsch

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Auf ein Wort mit Hans Tschürtz, Studiengangsleiter Safety and Systems Engineering

In "Auf ein Wort mit..." werden die Expert*innen der FH Campus Wien auf die etwas andere Art interviewt. Anstatt auf Fragen zu antworten, erläutern sie Begriffe aus ihrem Fachgebiet und erklären, was sie persönlich damit verbinden.

Was verbinden Sie als Experte für Safety and Systems Engineering mit den Begriffen...

Karrierechancen

Das Studium macht Sie zu stark nachgefragten Safety-Expert*innen für sicherheitskritische Systeme. Damit sichern Sie sich doppelt ab: Für Ihr Unternehmen sind Sie der Garant dafür, komplexe Systeme sicher am Laufen zu halten und sicherheitsrelevanten bzw. sicherheitskritischen Projekte zu realisieren. Für Sie persönlich bedeutet der Abschluss dieses Masterstudiums, eine Höherqualifizierung in der Tasche zu haben, die international zum State of the Art gehört und in unseren Breiten immer häufiger verlangt wird. Innovation heften sich viele auf ihre Fahnen, Sie erfüllen den Begriff mit Leben, wenn Sie in Ihrer Praxis das neue Berufsbild der Safety Expertin/des Safety Experten ausfüllen.

Als Absolvent*in sind Sie in der Lage, im Beruf eigenständig Safety-Konzepte und Safety-Projekte zu erarbeiten, umzusetzen und zu managen. Sie führen Analysen von safety-bezogenen Problemen durch und diskutieren diese kompetent mit Management, Techniker*innen, Jurist*innen und anderen Beteiligten. Diese punktgenaue Ausbildung nützt Ihnen in Ihrem täglichen Berufsalltag, wenn Sie als System-, Hard- und Software-Entwickler*innen sowie Anforderungs-, Test-, Projekt-, Risiko-, Qualitäts-, und Prozessmanager*innen, qualitätsverantwortliche Personen, Assistent*innen der technischen Leitung oder Mitarbeiter*innen im Bereich des Einkaufs, Vertriebs und Verkaufs in Branchen wie Automotive, Verkehrsleittechnik, Railway, Luftfahrt, Netzwerktechnik, Maschinenbau, Anlagenbau, Medizintechnik und öffentlichen Dienst tätig sind.

Nach mehreren Jahren facheinschlägiger Berufserfahrung können Absolvent*innen folgende Positionen einnehmen:

Safety Spezialist*innen
Sie verfügen über spezifisches Normen Know-How und organisieren und moderieren Hazard- und Risikoanalysen mit inhaltlichen ExpertInnen. Des Weiteren bewerten sie Verifikations- und Validationsergebnisse.

Assessor*innen und Safety Assessor*innen
Sie führen Safety Audits und Safety Assessments durch. Dabei bewerten sie auch die Konformität zu den geforderten Normen sowie den Sicherheitsnachweis.

Safety Manager*innen
Sie sind für die Einführung und Aufrechterhaltung von Safety Managementsystemen sowie die Planung mehrerer safety-relevanter Projekte im Unternehmen verantwortlich. Desweiteren sind sie für das Ressourcenmanagement von Safety Spezialist*innen in den jeweiligen Projekten zuständig. Sie organisieren sowohl intern als auch extern durchzuführende Audits und Assessments.

Safety Direktor*innen
Sie sind für mehrere Organisationseinheiten in Bezug auf Safety zuständig. Sie beauftragen die Definition organisationsübergreifender Safety Prozesse zur Vereinheitlichung der Arbeitsweise und sorgen für laufende Verbesserung.

  • Öffentlicher Verkehr (Public Transport)
  • Luft- und Raumfahrt
  • Medizintechnik
  • IT - Informationstechnologie und Telekommunikation
  • Elektronik-/ Elektrotechnik
  • Betrieb von Kraftwerken und Energieversorgung
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Prozess- und Verfahrenstechnik
  • Zuliefernde Unternehmen für Blaulicht-Organisationen
  • Automotive

3 Fragen - 3 Antworten zum Master Safety and Systems Engineering

Ljubisa Jeremic ist Absolvent von Safety and Systems Engineering. Sein Thema: sicherheitskritische Systeme bei der Dr. techn. Josef Zelisko GmbH, einem Hersteller von Elektronik für die Eisenbahnindustrie. Im Interview erzählt er, warum er sich für das Studium entschieden und was es ihm gebracht hat und wie er sein Know-how in der Praxis umsetzt.

3 Fragen 3 Antworten - Walter Sebron über Safe OS.Car

Ein Safety-Kompetenzträger im Haus und das OS.Car-Racing Team der FH Campus Wien mit einem selbst konstruierten Rennauto in Spielberg am Start - das sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit einer eigenen Methode - ISaPro® Shell - zur Systemabgrenzung wurde OS.Car vor dem Rennen auf Safety-Lücken gecheckt.

Zu 3 Fragen 3 Antworten

Aufnahme

  • Bachelor- oder Diplom-Studien-Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS und davon zumindest 40 ECTS Leistungspunkte aus Elektrotechnik/Elektronik Informationstechnologien, Maschinenbau oder Vergleichbares. In Ausnahmefällen entscheidet die Studiengangsleitung.
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Idealerweise können Sie bereits einschlägige Berufserfahrung vorweisen.
  • Regelung für Studierende aus Drittstaaten
  • Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Zeugnis des Bachelor-, Master- oder Diplomstudien-Abschlusses oder Ihrer sonstigen Abschlüsse
  • Kurzlebenslauf

Bitte beachten Sie!
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z. B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

Das Aufnahmeverfahren prüft die fachliche Eignung der Bewerber*innen für das Masterstudium. Es besteht aus einem mündlichen Aufnahmegespräch. Den Termin für das Aufnahmegespräch erhalten Sie vom Sekretariat. Die Aufnahmegespräche finden per Skype statt.

  • Ziel
    jenen Personen soll ein Studienplatz angeboten werden können, die das Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen.
  • Kriterien
    Die Aufnahmekriterien sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden nachvollziehbar dokumentiert und archiviert.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Beeinträchtigung Unterstützung?
Sollten Sie Fragen zum Aufnahmeverfahren haben, nehmen Sie bitte so früh wie möglich Kontakt auf!
Ihre Ansprechperson:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Mgr. Andrea Slaminková
Favoritenstraße 226, B.3.05
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-8450
F: +43 1 606 68 77-8459
sse@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mi, 14.00-18.00 Uhr
Do und Fr, 10.00-17.00 Uhr

Lehrende


Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, Universitäten, Institutionen und Schulen zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

Campusnetzwerk

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk