Molecular Biotechnology

Masterstudium, Vollzeit

Überblick

Der englischsprachige Master Molecular Biotechnology ist österreichweit einzigartig: Die Schwerpunkte des Masterstudiums sind Molekulare Medizin, Humangenetik, Drug Discovery und Immunologie. Sie erforschen Krankheitsursachen auf zellulärer Ebene und entwickeln neue Verfahren und Therapien. Teil Ihrer Ausbildung sind die neuen Felder der „Big Data“, der personalisierten Datenanalyse und Datensicherheit. Studienstandort ist das renommierte Vienna BioCenter. Der Studiengang ist national und international auf universitärer Ebene sehr gut vernetzt.

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Elisabeth Hablas
Vienna Biocenter
Helmut-Qualtinger-Gasse 2
1030 Wien
T: +43 1 606 68 77-3500
F: +43 1 606 68 77-3509
biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Natural Sciences (MSc)
40Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

1. Jänner bis 31. März 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Programm für das Open House am 22. November 2019

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Was Sie mitbringen

Ihr Interesse an Neuland in der Impfstoff- oder Arzneimittelentwicklung oder Themen wie Stammzellenforschung und der Wunsch, Leitungsverantwortung zu übernehmen, sind sehr gute Voraussetzungen für dieses Studium. In der Technologieentwicklung sind Sie gerne vorne mit dabei. Sie suchen keine Routine, sondern große Aufgaben in Forschung und Entwicklung. Sie sind ein sehr interessierter Mensch, der den Sachen auf den Grund gehen möchte und die Geduld hat, dafür viele Schritte zu gehen. Dabei ist Ihnen bewusst, dass man alleine viel und im Team alles erreichen kann. Englisch als die Sprache der Life Sciences gehört für Sie zum beruflichen Alltag.

Whatchado Marcus Tötzl

Marcus findet die Laborkurse in seinem Studium am coolsten: "Man bekommt ein eigenes Projekt und muss eine Woche oder länger daran arbeiten. Die Fragestellungen sind wie aus der Realität gegriffen." Er hat das Wahlfach Drug Discovery gewählt, im Zuge dessen auch in der Krebsforschung gearbeitet und möchte nach dem Master gerne den PhD anschließen. Für das Studium sollte man auf jeden Fall gute Englischkenntnisse, eine Leidenschaft für Wissenschaft und Teamspirit mitbringen.

Was wir Ihnen bieten

Angesiedelt am Campus Vienna Biocenter haben Sie die Möglichkeit, hochmoderne Hörsäle und Labors für Forschung und Lehre zu nutzen. Wir teilen diesen wichtigen Life-Science-Standort mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und namhafte Biotech-Unternehmen, mit denen wir uns regelmäßig austauschen. Lehrende vom Vienna Biocenter bringen beispielsweise die neuesten Ergebnisse der Stammzellenforschung unmittelbar in die Lehre ein. Darüber hinaus profitieren Sie in Lehre und Forschung von unserer engen Kooperation mit der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. International haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Ihnen die Chance eröffnet, an renommierten Universitäten wie dem King’s College  in London, oder der Universität Stockholm in Schweden zu  studieren bzw. zu forschen. Zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung in der Praxis kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Interview mit Nancy Pelaez

Nancy Pelaez, Professorin für Physiologie aus Indiana, ist im Rahmen des renommierten amerikanischen Fulbright Austauschprogramms für vier Monate an der FH Campus Wien. Zur Halbzeit ihres Aufenthalts spricht sie über ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte, die Arbeit an der FH Campus Wien und ihre Ziele.

Zum Interview

Porträt Nancy Pelaez

Was macht das Studium besonders

  • Englischsprachiges Studium mit Schwerpunkt auf Krebsforschung, Immunologie, Drug Discovery, Humangenetik und Stammzellen
  • F&E-Projekte in Kooperation mit Universitäten und Unternehmen: Allergien, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle
  • Standort: Campus Vienna BioCenter

Der Fachbereich Molekulare Biotechnologie ist in der medizinischen und pharmazeutischen Forschung aktiv. Im Studium profitieren Sie von den Ergebnissen unserer bereits etablierten Forschungsfelder: Allergieforschung, zellbasierte Testsysteme und Signalwege der Zelle. Sie haben die Chance, sich an in vivo Experimenten im Fischmodellsystem zu beteiligen. Mit Hilfe der Fische lassen sich Fragestellungen der Funktionellen Genomforschung und des Drug Screening beantworten. Bei Fischembryonen untersuchen wir gemeinsam mit der Meduni Wien die Regulation des Heat Shock Signalwegs nach Verbrennungen, um deren Behandlung zu verbessern. In der Allergieforschung haben wir den Fokus auf Nahrungsmittelallergien.
Außerdem werden die Pathomechanismen von inhalatorischen Allergien – wie Pollenallergie – mit Hilfe von Epithel-Zellkultur-Systemen erforscht. Damit ist das Studium nicht nur eine gute Basis für medizinische und pharmazeutische Forschung, sondern auch für ein Doktoratsstudium an einer Universität.

Sejla Salic Portrait für 3 Fragen 3 Antworten

„Wir sind Teil einer Start-up-Community“

Sejla Salic, Studentin der Molekularen Biotechnologie, war eine von 18 ÖsterreicherInnen, die unter 800 für eine Teilnahme am Start-up-Programm "Austria to Austin" der US-Botschaft ausgewählt wurden.

Mehr zum US-Trip

Was Sie im Studium lernen

  • Das österreichweit einzigartige englischsprachige Masterstudium bietet Ihnen einen ausgewogenen Mix aus molekularbiologischen Fächern sowie „transversal skills“. 

    • Sie werden theoretisches und methodisches Wissen in der molekularen Medizin und in Drug Discovery erwerben.
    • Sie werden die wichtigsten Schritte der modernen Arzneistoffentwicklung von den ersten Screenings bis zum zugelassenen Arzneimittel verfolgen.

  • Weitere Studienschwerpunkte: Immunologie, Neurobiologie, Stammzellen, Pathologie sowie Signalling Pathways, Pharmakologie und Datenanalyse.
  • Sie verbessern Ihre Jobperspektiven mit berufspraktischen Zusatzqualifikationen. Sie lernen mehr über Innovation, Entwicklung von Arzneimitteln und können sich in den unterschiedlichen Kulturen der Biotech-Branche bewegen. Sie setzen sich mit Bioethik ebenso auseinander wie mit Firmengründung und strategischer Unternehmensführung.
  • Im Rahmen Ihrer Ausbildung perfektionieren Sie Ihr Englisch, die internationale Fachsprache der Life Sciences. Dazu kommen fachübergreifende Kompetenzen, die Sie in der Forschung und in Leitungsfunktion benötigen.
  • Das gesamte 4. Semester des Studiums ist für das Forschungsprojekt eingeplant, welches Sie im In- oder Ausland absolvieren können. Die Forschungsergebnisse des Projekts werden in Form der Masterarbeit präsentiert.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bioethics ILV

Bioethics ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Aktuelle (bio-)ethische Themen, die für die Life Sciences/Pharma/Biotech-Industrie relevant sind (siehe Lernergebnisse).

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Studierendenzentrierte Methoden: Präsentationen, Diskussionen, schriftliche Gruppenaufgaben, Blended Learning.

Sprache

Englisch

1 1
Bioinformatics ILV

Bioinformatics ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Befehle in Linux
Es werden einzelne Themengebiete aufgegriffen und besprochen, wie z.B.:
- biologische Sequenzen, Sequenzvergleich
- bioinformatische Ausgabeformate/Dateien

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Prüfungscharkter einschließlich der Bewertung des Abschlussprojekts

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Powerpoint präsentation, praktische Übungen und selbstständiges Arbeiten

Sprache

Englisch

2 2
Clinical Drug Development VO

Clinical Drug Development VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Fallstudien: Klinische Entwicklung ausgesuchter Medikamente (Biopharmazeutika und Small Molecules)
- Klassen von Pharmazeutika
- Klinische und epidemiologische Studiendesigns
- Endpunkte und Ein- und Ausschlusskriterien, besondere Patientengruppen
- Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs): Randomisierung, Verblindung und Placebos
- Durchführung klinischer Studien
- Datenanalyse und Interpretation
- Ethische Aspekte
- Ursprünge und Prinzipien der Good Clinical Practice (GCP)
- Internationale Leitlinien (EMEA, FDA, ICH)
- Schnittstellen: Regulatory Affairs und Pharmacovigilance, Marketing und Product Life Cycle Management
- Spezialkapitel: Generika und Biosimilars, Orphan Drugs und Advanced Therapy Medicinal Products

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung der Mitarbeit und Übungen während der Lehrveranstaltung. Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung. Die Prüfung beinhaltet Multiple-Choice- und offene Fragen.

Lehr- und Lernmethode

Vorträge, Gruppendiskussionen und Übungen

Sprache

Englisch

1 1
General Pathology VO

General Pathology VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden können die Prinzipien der allgemeinen Pathologie, Ursachen und Entwicklung von pathologischen Prozessen und Krankheiten auf der Ebene von Zellen, Geweben und dem gesamten Organismus im Detail erklären. Die Studierenden können die Krankheitsverläufe und Symptome anhand morphologischer Veränderungen und klinisch-pathologischer Zusammenhänge aus der systemischen/speziellen Pathologie umschreiben. Darüber hinaus können die Studierenden die Systematik und Nomenklatur von Krankheiten sowie angewandte diagnostische und therapeutische Strategien umschreiben und können diese erklären.

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftlicher Test (multiple choice)

Lehr- und Lernmethode

Lecture (Powerpoint presentations, manuscript, glossary, mind maps) / Vorlesung (VL-Unterlagen als Powerpoint-Folien mit Schemata und Bildmaterial, VL-Manuskript, Glossar, Mind-Maps)

Sprache

Englisch

2 3
Intercultural Teams in Interdisciplinary Projects ILV

Intercultural Teams in Interdisciplinary Projects ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Inhalte dieses integrierten Kurses, der speziell als Start des Masterstudiengangs konzipiert wurde, bereitet Studierende aus verschiedenen Ländern, kulturellen Hintergründen, Hochschulen und Universitäten, Disziplinen und mit individuellen Lebenserfahrungen darauf vor, interdisziplinär, interkulturell und international Studien- und Arbeitsumgebungen optimal zusammenzuarbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter "Lernergebnisse".

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Studierendenzentrierte Methoden: Präsentationen, Diskussionen, Einzel- und Gruppenaufgaben

Sprache

Englisch

1 1
Medical Genetics Lab UE

Medical Genetics Lab UE

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Im Labor werden verschiedene Methoden zur genetischen Analyse beispielhaft vorgestellt und praktisch durchgeführt, und zwar die „reverse transcriptase polymerase chain reaction“ zum Nachweis Leukämie-assoziierter Fusionstranskripte; Genamplifikation mit nachfolgender Hybridisierung auf immobilisierte allelspezifische Oligonukleotide zum Nachweis von Mutationen im Cystische Fibrose-Gen; und die Genotypisierung eines single nucleotide polymorphism (SNP) in einem Patientenkollektiv sowie die statistische Analyse der Assoziation mit dem Krankheitsrisiko.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter; Erstellung eines schriftlichen Laborprotokolls.

Lehr- und Lernmethode

- Die theoretischen Grundlagen jeder im Labor durchgeführten genetischen Analyse werden vorab in einem Seminar erklärt und besprochen.
- Die Studierenden führen genetische Analysen anhand einer Arbeitsanleitung durch.
- Die Laborergebnisse werden schriftlich entsprechend dem Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit präsentiert und diskutiert.

Sprache

Englisch

2 2
Medical Genetics VO

Medical Genetics VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

In der Vorlesung werden folgende Kapitel diskutiert:
- Wiederholung molekularbiologischer Grundlagen
- Diskussion verschiedener Methoden inkl. ihrer Limitationen
- Diskussion verschiedener Anwendungsbeispiele, Besprechung der Auswahl geeigneter Methoden (monogenetisch, polygenetisch, erworben).
Die Studierenden werden ermutigt, die Leitung von Debatten und wissenschaftlichen Diskussionen zu aktuellen wissenschaftlichen und/oder ethischen Themen zu übernehmen. Am Ende des Kurses absolvieren die Studierenden ein Quiz, in dem sie ermutigt werden, die Ursache einer Krankheit zu identifizieren.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Erstellung eines Manuskripts zu einem zugeteilten Thema, Evaluierung der Diskussions-Teilnahme. (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Power Point Präsentation, Diskussion, Quiz.

Sprache

Englisch

2 2
Molecular Genetics VO

Molecular Genetics VO

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der Genetik und Gentechnik
- Die verschiedenen Ebenen der Genregulation in Pro- und Eukaryoten
- Transkriptionelle Regulation (Ablauf der Transkription in Eukaryonten, Transkriptionelle Aktivierung, Eigenschaften von Transkriptionsfaktoren)
- Posttranskriptionelle Regulation (Splicing, Transport, Stabilität von mRNA, Translationskontrolle)
- Einfluss des Chromatins (Aufbau, Histon-Modifikationen, Regulation, Epigenetik)
- Beispiele von Signalling Pathways

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Tests

Lehr- und Lernmethode

Vorlesungen mit Powerpoint Präsentationen

Sprache

Englisch

1.5 2
Molecular Immunology VO

Molecular Immunology VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlegende Konzepte der Immunität, Immunologische Toleranz und Autoimmunität, Immunität gegen Mikroben, Transplantationsimmunologie, Immunität gegen Tumore, Überempfindlichkeitsstörungen, Allergie, Angeborene und erworbene Immundefekte, Immuntherapie und immunologische Methoden.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung am Ende der Vorlesung. Die Prüfung umfasst sowohl Multiple-Choice-Fragen als auch offene Fragen.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, interaktive Diskussionen zwischen Studierenden und Lehrenden.

Sprache

Englisch

2 3
Molecular Pathology VO

Molecular Pathology VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In der Lehrveranstaltung wird zuerst das Wissen über die Organisation des humanen Genoms vertieft. Aufbauend auf diesem Wissen wird dann aufgezeigt, wie Veränderungen im Genom zu Krankheiten führen können. Außerdem beschäftigt sich die Lehrveranstaltung mit der genetischen Identifikation von krankheitsauslösenden Genen und mit den Grundlagen der Gentherapie. Ferner wird dargelegt, wie aberrante Signaltransduktion zur Tumorentstehung führen kann. Weiters werden in vitro und in vivo Tumormodelle beschrieben. Im weiteren Verlauf werden moderne Verfahren zum Tissue Printing sowie zum Zell-Engineering vorgestellt. Ergänzt wird dieser Teil durch neu Erkenntnisse zum Thema Stammzellbiologie in normalem und Tumorgewebe. Ergänzend werden wichtige Methoden zur Charakterisierung von Zellen vorgestellt, unter anderem Zytofluorometrie, Migrationsassays, Fluoreszenzmikroskopie und Charakterisierung von Blutzellen vorgestellt.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung am Ende der Vorlesung, offene Fragen, keine multiple choice.

Lehr- und Lernmethode

Hauptsächlich Powerpoint Folien, die zusätzliche Hyperlinks zu Literatur-Quellen, web-basierten Texten und Links zu geeigneten Videos enthalten.

Sprache

Englisch

2 3
RNA Analysis Lab VO

RNA Analysis Lab VO

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

RNA Methoden:
- Northern Blot (Glukose/Galaktose Metabolismus in Hefe, RNA Extraktion aus Hefe, denaturierendes RNA Agarosegel, RNA-Transfer, Spezifische Oligonukleotidhybridisierung, Bandendetektion, quantitative PCR)
- EMSA (in vitro Transkription mit T7 RNA Polymerase, RNA Reinigung, RNA Faltung, native Polyakrylamidgelelektrophorese, RNA-Färbung mittels Methylenblau, Detektion der RNP-Komplexe)
- RNA-Stabilität (Temperaturabhängigkeit, pH-Abhängigkeit, RNAsen)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter - Anwesenheit, Motivation, Mitarbeit, praktisches Geschick (Ergebnisse), schriftliches Protokoll.

Lehr- und Lernmethode

Labor

Sprache

Englisch

3 3
RNA VO

RNA VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

RNA Grundlagen, RNA-Struktur, katalytische RNAs, RNA Prozessierung, RNA Splicing, RNA Editing, Riboswitches, RNA Anwendungen, Non-coding RNAs, RNAi, RNA Welt, SELEX

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Englisch

1 2
Scientific Communication I ILV

Scientific Communication I ILV

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Der wissenschaftliche und ethische Inhalt (siehe "Lernziele" für spezifische Details) dieses Kurses ist auf die Ziele des Master-Studiengangs abgestimmt und durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Dozenten den Inhalt der anderen Kurse ergänzen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Studierendentrierte Methoden: Präsentationen, Diskussionen, schriftliche Einzel- und Gruppenaufgaben, Blended Learning.

Sprache

Englisch

2 3
Vascular Biology VO

Vascular Biology VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden können die drei thematischen Schwerpunkte: Hämatologie, Gefäßbiologie und Gefäßpathologie umschreiben.

In der Hämatologie werden folgende Themen behandelt:
1. Erythrozyten (Aufbau, Zytoskelett, Hämoglobin, Gasaustausch, Abbau der Erythrozyten, Eisenstoffwechsel, Blutgruppen)
2. Leukozyten (morphologische Leukozytendifferenzierung)
3. Thrombozyten (Aufbau, Aktivierung, Adhäsion, Aggregation, Interaktion mit Zellen bzw mit der extrazellulären Matrix)
4. Hämostase (plasmatische Gerinnung, Zell-basiertes Modell der Gerinnung, Fibrinolyesystem, Inhibitorensysteme, Blutgerinnungstests)
5. Labordiagnostik des Blutes (Probengewinnung, Plasma/Serum, Probenbeschaffenheit/Fehlerquellen, klinische Chemie, rotes/weißes Blutbild, Blutgruppenserologie)
6. Hämatologische Erkrankungen (reaktive Veränderungen der Erythrozyten/Leukozyten/Thrombozyten, Störungen der Hämostase)

Die Gefäßbiologie beschäftigt sich mit:
1. der Übersicht über das Gefäßsystem (Begriffe, Aufbau, Blutgefäßsystem/Lymphgefäßsystem)
2. der Entwicklung der Blutgefäße (Vaskulogenese, Angiogenese, Bedeutung und Funktion spezifischer angiogener Wachstumsfaktoren)
3. dem Endothel (Biologie der Endothelzelle, Aufbau von Endothelien, Endothelarten)
4. der Funktionen des Endothels (Regulation des Gefäßtonus, Endothel und Zelladhäsion, endotheliale Dysfunktion)

In der Gefäßpathologie wird:
1. die Rolle des Endothels in der akuten Entzündungsantwort (systemisch am Beispiel der Sepsis und lokal am Beispiel der "acute lung injury" erklärt und
2. die Atherosklerose, als chronisch entzündliche Gefäßerkrankung (Risikofaktoren, Lipidstoffwechsel, Atherogenese, Pathophysiologie der instabilen Plaque/Plaqueruptur, Tiermodelle in der Atheroskleroseforschung) näher beschrieben.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Prüfung; Single-Choice-Fragen und Aufsatz zu einem Thema.

Lehr- und Lernmethode

Lesen der Primärliteratur, Vorlesung mit Power Point und Flipchart, Selbststudium.

Sprache

Englisch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Biologicals VO

Biologicals VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Vorlesung "Biologicals" gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Biotherapeutika (=Biologika), der am schnellsten wachsenden Medikamentengruppe, die immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Schwerpunkte der Vorlesung sind die Erforschung von Therapiekonzepten, die durch die Entwicklung von Biologika ermöglicht werden, die Entwicklung von Bioprozessen und Aspekte der Herstellung.
Wichtige Unterschiede und therapeutische Aspekte, die Small Molecule Arzneimittel und Biologika unterscheiden, werden diskutiert; Beispiele für große Klassen von Biologika werden als Fallstudien vorgestellt.
Die Entdeckung und Entwicklung therapeutischer monoklonaler Antikörper wird näher erläutert, da diese Therapeutika die größte Klasse unter vielen anderen Biologika darstellt.
Es werden Ansätze und Technologien für die biopharmazeutische Herstellung und Reinigung diskutiert; wichtige Aspekte und Herausforderungen der Proteinanalytik und der physikalisch-chemischen Charakterisierung von Biologika werden vorgestellt.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung in der letzten Vorlesung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Englisch

1 1
Drug Screening VO

Drug Screening VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden lernen, wie natürliche Wirkstoffe (small molecules) aus Pflanzen isoliert und wie Biopharmazeutika erzeugt werden. Der Kursinhalt umfasst auch verschiedene In-vitro-Screening-Verfahren, HCS, HTS (einschließlich Ziel-und Phänotyp-basierter Wirkstoffentwicklung).

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftliche Abschlussprüfung (100%)

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Englisch

1 1
In Silico Biology VO

In Silico Biology VO

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Es werden bioinformatische Themen aufgegriffen und die praktische Lösung von biologischen Fragestellungen mit bioinformatischen Werkzeugen durchdiskutiert.
Themengebiete umfassen:
- Humane Bioinformatik (Genomanalysen: SNP, Variantenanalyse)
- Biologische Sequenzen, Sequenzvergleich
- Biologische Datenbanken
- Datenformate
- Proteindomänen und regulatorische Muster
- Non-coding RNA, Vorhersage
- Gensetanalyse

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftlicher Test über die Theorie (50%), Protokollabgabe (50%)

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Powerpoint Präsentation, Diskussion und selbständiges ausprobieren von Bioinformatik Tools

Sprache

Englisch

3 3
Infection Biology VO

Infection Biology VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Vorlesung werden die komplexen Wechselwirkungen zwischen Pathogenen und dem menschlichen Wirt vorgestellt und die molekularen, zellulären und immunologischen Aspekte dieser Interaktion erklärt. Es werden Strategien diskutiert, die von Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten entwickelt wurden, um den Wirt zu kolonisieren und in ihn einzudringen, um zu überleben, sich zu vermehren und sich zu verbreiten. Weiters werden die zellulären und systemischen Auswirkungen auf den Wirt, die Abwehrmechanismen des Wirts und die klinischen Manifestationen der Infektionskrankheiten aufgezeigt. Darüber hinaus werden diagnostische Tests sowie antimikrobielle und antivirale Behandlungsmöglichkeiten erläutert und Konzepte zur Entwicklung neuartiger Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe für die zukünftige Prävention und Therapie von Infektionskrankheiten vorgestellt.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Englisch

2 2
Innovation in Biotechnology & Start-Ups ILV

Innovation in Biotechnology & Start-Ups ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Definitionen und Bedeutung von Wissen und Wissensmanagement in einer wissensbasierten Gesellschaft im Allgemeinen, im Bereich der Biotechnologie mit besonders starkem Fokus auf Phasen der Forschung und Entwicklung (FuE). Was ist Wissensmanagement: Definitionen, Perspektiven: Der Mensch und die Daten, Prinzipien, Typen, Prozesse, Konzepte, Werkzeuge und Praxis.
Von der Erfindung (Forschung/Technologie) bis zur Innovation: Management von Innovationen. Definitionen und Grundlagen, Prozesse des Innovationsmanagements, die strategische Dimension der Innovation. Innovationsanalysen/ -bewertung und organisatorische Aspekte der Umsetzung.
Von der Geschäftsidee bis zum Geschäftsplan: Die Theorie eines Geschäftsplans und seiner Elemente (extern und intern). Die Geschäftsidee, die Vision/Mission Statement und Reflexion dieser aus der Produkt-/Dienstleistungssicht, aus der Perspektive des Zielmarktes mit seinen Merkmalen (wie Kunden, Wettbewerber, Partner usw.), der Finanzen, des rechtlichen Umfelds. Aus Sicht der Organisation, welche die Business-Umsetzungen vorantreiben sowie aus Sicht der Implementierung.
Die vier Phasen der Geschäftsplanentwicklung und ihre Umsetzung: Erstellen Sie abgeleitet von einer Geschäftsidee Hypothesen, Feedback, bringen Sie diese durch "friendly customers" zur Reife, arbeiten Sie die Ergebnisse ein und zeigen Sie danach Ihren Geschäftsplan echten Kund*innen, Investor*innen (oder Förderorganisationen) falls vorhanden, an Erfolgreich durchlaufen Sie einen Gründungsprozess, Geschäftsstart und machen Sie laufende Verbesserungen.
Nützliche Tools: Portier Model - 5 Forces, SWOT-Analysen; Lebenszyklusanalysen; Canvas-Geschäftsmodellkonzept, BP-Berechnungsvorlagen, BP-Vorlagen; Risikoanalysen.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Bewertung der Ergebnisse der Gruppenarbeit (Erstellung eines komplexen Businessplans und Beschreibung/ Vorstellung den Business Case). Einzelgespräche vertiefend über die Arbeit ergeben die Möglichkeit der Verbesserung der Qualität der Arbeit. (Gruppenarbeiten)

Lehr- und Lernmethode

Studierendenzentriertes Lernen: Projektarbeit in festen Gruppen, Präsentationen, teilweise Flipped-Classroom Ansatz, Diskussionen und schriftliche Übungen.

Sprache

Englisch

2 2
Intellectual Property & Patent Law VO

Intellectual Property & Patent Law VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

• Arten von Innovationsschutz/gewerblichem Rechtsschutz– Marken, Geschmacksmuster, Urheberrecht, Gebrauchsmuster, Ergänzende Schutzzertifikate, Patente
• Geschichte des Patentrechts
• Was ist ein Patent?
– Wirkung eines Patents
– Was kann patentiert werden und was ist ausgeschlossen?
– Was sind die Voraussetzungen für ein Patent?
– Wer gilt als Erfinder? Rechte und Pflichten eines Diensterfinders
• Von der Patentanmeldung zum Patent
– Aufbau, Anmelde- und Prüfungsverfahren
- Schutzumfang und -dauer
– Einspruch, Beschwerde, Nichtigkeit
– Gebühren/Kosten
– Wo kann ein Patent angemeldet werden
• Möglichkeiten des internationalen Schutzes, nationale Unterschiede
• Rechte des Patentinhabers, Durchsetzungsmöglichkeiten
• Europäisches Patentübereinkommen
– Biopatente – Richtlinien, Gesetzesgrundlagen, wesentliche Entscheidungen
• Patentkooperationsvertrag (PCT)
• Freedom to Operate
• Patentrecherche, Datenbank Espacenet
• Berufsbild Patentanwalt
• Grundlagen des Urheberrechts
• Grundlagen des Geschmacksmusterschutzes
• Grundlagen Markenrecht und Markenrecherche
• Entscheidungsgrundlagen für Patentierung und andere Schutzinstrumente
• Wichtige Vereinbarungen – MTAs, CDAs
• Lizenzen – Grundlagen, wesentliche Vertragsbestandteile, Sonderform Franchise

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit interaktiven Elementen und Diskussionen, insbesondere unter Heranziehung aktueller Fälle.

Sprache

Englisch

1 1
Molecular Pathology Lab UE

Molecular Pathology Lab UE

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Gewebefärbungen nach verschiedenen Verfahren, patho-histologische Evaluation von Tumorgeweben, photographische Dokumentation; Charakterisierung von Blutzellen mittels Durchflusszytometrie, Blutausstriche, morphologische Charakterisierung von Leukozyten, Blutzucker-Bestimmung; oraler Glukose-Toleranztest
- Isolation von Hühner Granulosa-Zellen aus prä-Ovulations Follikeln; Fluoreszenzmikroskopie von Paraffinschnitten aus Follikeln; Stimulation von transgenen Fibroblasten (ApoER2+Dab1 oder VLDLR+Dab1) mit Reelin mit nachfolgender Detektion der Dab1 Phosphorylierung durch Immunopräzipitation und Western-Blotting
- Proliferationskinetik und clonogene Assays; Zell-Migrations- und Wundheilungs-Assays; Zellmigrations-Assays in Transwells

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Permanent observation of practical participation and personal involvement; quality of data assessment and documentation in written report

Lehr- und Lernmethode

Labor-Praktikum begleitet von Einführungs-Seminaren

Sprache

Englisch

3 3
Molecular Virology VO

Molecular Virology VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Replikationszyklen der wichtigsten Virusfamilien, Pathogenese der wichtigsten Viren
Antivirale Strategien, und Viren als molekulare Werkzeuge in der Molekularbiologie und Medizin

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Interaktive Vorlesung

Sprache

Englisch

1 2
Scientific Communication II ILV

Scientific Communication II ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der wissenschaftliche und ethische Inhalt (siehe "Lernziele" für spezifische Details) dieses Kurses ist auf die Ziele des Master-Studiengangs abgestimmt und durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Dozenten den Inhalt der anderen Kurse ergänzen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Studierendenzentrierte Methoden: Präsentationen, Debatten, Diskussionen, schriftliche Einzel- und Gruppenaufgaben, Blended Learning.

Sprache

Englisch

2 2
Signalling Pathways Lab UE

Signalling Pathways Lab UE

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Methoden zur Manipulation und Analyse von Signalling Pathways in Zellkulurzellen warden angewendet um das Verständnis für die Pathways zu erweitern. Verwendete Methoden sind transiente Transfektionen in Zellkultur, Reporterkonstrukte mit Gfp und Luciferase, Überexpression von Aktivatoren/Repressoren (inkl. RNAi), Western Analyse von Zellextrakten, Analyse der Phosphorylierung, fluoreszenzmikroskopische Verteilung von markierten Proteinen und pharmakologische Beeinflussung der Pathways.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Beurteilung der Arbeit im Labor, einer schriftlichen Überprüfung am Beginn, Nachbesprechung der Ergebnisse am Ende des Praktikums und der schriftlichen Protokollierung der Experimente. (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Laborarbeit

Sprache

Englisch

3 3
Signalling Pathways VO

Signalling Pathways VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Wichtige Signalling Pathways der Zelle (z.B. MAP kinase-, GPCR-, Nuclear Hormone Receptor-, NF-kB-, Jak/Stat-, Wnt-, Hedgehog-, Tgfß-, Apoptose-, PI3K/Akt- und Stresspathways) werden vorgestellt gemeinsam mit ihren Effekten auf Genregulation und andere Funktionen der Zelle und ihrer Vernetzung mit anderen Pathways. Weiters werden Techniken zur Analyse von Signalling Pathways besprochen.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Powerpoint-Präsentationen, Gemeinsame Diskussion einzelner Themenbereiche

Sprache

Englisch

1 2
Stem Cells Lab UE

Stem Cells Lab UE

2.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Im Kurs werden die Grundlagen der Kultur von murinen Embryonalen Stammzellen und induzierten Stammzellen und praktische Anwendungsmöglichkeiten vermittelt. Verschiedene Kultivierungsmöglichkeiten für ESC und die Kontrolle der Stabilität der Kulturen im undifferenzierten Zustand sollen erlernt werden (Morphologische Analyse, Alkalische Phosphatase Assay). Die gezielte Differenzierung mit Hilfe des Embryoid Body (EB) Modells wird erlernt und zusätzlich wird experimentell untersucht wie verschiedene Inhibitoren oder Aktivatoren die Differenzierung beeinflussen. Die Bildung der EB wird durch Lichtmikroskopie analyisert. Anhand eins Beispiels wird der Einsatz von CRISPR/Cas in Stammzellen praktiziert.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
immanenter Prüfungscharakter. Die Note setzt sich aus folgenden Teilbereichen zusammen: Anwesenheit, Motivation, Mitarbeit, schriftliches Protokoll.

Lehr- und Lernmethode

Praktische Laborübung

Sprache

Englisch

2.5 3
Stem Cells VO

Stem Cells VO

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Berichte über neue Möglichkeiten in der Medizin haben Stammzellen zu einer der zentralen Fragen der aktuellen biomedizinischen Forschung gemacht. Diese Vorlesung zielt darauf ab der/dem Studierenden einen Einblick in die Biologie von Stammzellen zu geben. Einerseits wird eine Einleitung zum Konzept sowie Definition von Stammzellen vermittelt und andererseits versucht ein Überblick über den derzeitigen Wissensstand bis hin zu möglichen technologischen Anwendungen zu gegeben.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Bewertung der aktiven Mitarbeit (offenes Feedback) und schriftliche Prüfung nach Abschluss der Veranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Interaktive Vorlesung mit Diskussionen Power Point Präsentation.

Sprache

Englisch

1.5 2

Electives 1 (1 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Drug Discovery SE

Drug Discovery SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Lehrveranstaltung werden Forschungspublikationen aus international anerkannten, qualitativ hochwertigen Zeitschriften aus dem Bereich der Drug Discovery an die Studierenden verteilt, mit welchen sich die Studierenden selbstständig auseinandersetzen. Das Seminar selbst hat das Format einer Gruppendiskussion, in der Studierende den Hintergrund, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Publikationen vorstellen. Darüber hinaus diskutieren sie die Stärken und eventuellen Schwächen der Publikationen und überlegen Verbesserungsvorschläge.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mitarbeit (Teilnahme an Diskussion) (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Englisch

1 1
Molecular Immunology SE

Molecular Immunology SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Lehrveranstaltung werden Forschungspublikationen aus international anerkannten, qualitativ hochwertigen Zeitschriften aus dem Bereich der Molecular Immunology an die Studierenden verteilt, mit welchen sich die Studierenden selbstständig auseinandersetzen. Das Seminar selbst hat das Format einer Gruppendiskussion, in der Studierende den Hintergrund, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Publikationen vorstellen. Darüber hinaus diskutieren sie die Stärken und eventuellen Schwächen der Publikationen und überlegen Verbesserungsvorschläge.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mitarbeit (Teilnahme an Diskussion) (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Englisch

1 1
RNA SE

RNA SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Lehrveranstaltung werden Forschungspublikationen aus international anerkannten, qualitativ hochwertigen Zeitschriften aus dem Bereich der RNA-Forschung an die Studierenden verteilt, mit welchen sich die Studierenden selbstständig auseinandersetzen. Das Seminar selbst hat das Format einer Gruppendiskussion, in der Studierende den Hintergrund, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Publikationen vorstellen. Darüber hinaus diskutieren sie die Stärken und eventuellen Schwächen der Publikationen und überlegen Verbesserungsvorschläge.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit (Teilnahme an Diskussion)

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Englisch

1 1

Electives 2 (2 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Therapeutic Strategies VO

Therapeutic Strategies VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Therapeutische Strategien, die auf Signaltransduktionswegen bei Gesundheit und Krankheit basieren, bieten einen detaillierten Einblick in die zugrundeliegende Molekularbiologie ausgewählter Krankheiten und in neuartige Behandlungsmodalitäten mit besonderem Fokus auf die Onkologie. Misserfolge in der Klinik und Validität von Targets, extrazelluläre Signale (endokrine - parakrine - autokrine; kombinierte) - Mechanismen der Signaltransduktion und Bestimmung des Schicksals einer Zelle - Intrazelluläre Signaltransduktion (durch Phosphorylierung und GTP-Bindung) - PD-1/PD-L1- und CTLA-4-Signale in Immunzellen - Molekulare Mechanismen von EMT - Ligandenbindung und Effektor-Spezifität von Rezeptorproteinen - Acetylcholin: Das gleiche Signal kann zu unterschiedlichen Wirkungen in Zellen verschiedener Gewebe führen - Hormone: Kleine lipophile Moleküle und ihre intrazellulären Rezeptoren; hydrophile und lipophile Hormone und deren Zelloberflächenrezeptoren - Hormonrezeptoren (Retinoid-x-Rezeptor; PR-, GR-, AR- und ER-Rezeptoren) - Hashimotos Thyreoiditis, Morbus Basedow - Kernrezeptoren - Prostaglandin (PG) Biosynthese (COX1, 2; COX-Inhibitoren) - Prostaglandin-Signaltransduktionswege - Insekten- und Schlangengift (PLA2) - Prostaglandine bei Brustkrebs und Endometriose (autokrine und parakrine Wirkungen von PEG2 und PEF2a - Zweiphasige Aktivierung von FGF-9 durch PGE2 - Phagozytische Fähigkeit von Makrophagen und PEG2 - StAR-Aromatase- und Aromatase-Inhibitoren - G-Protein-gekoppelte Rezeptoren - Ionenkanal-Rezeptoren - Tyrosinkinase-gekoppelte Rezeptoren - Rezeptoren mit intrinsischer enzymatischer Aktivität - EGFR (Mechanismen der EGFR-Dysregulation - Therapeutische Konzepte, Arten von Biomarkern - Molekulare Mechanismen der Onkogenabhängigkeit und Resistenzentwicklung in der Klinik - Kompensationswege beim Signalling von onkogenen Kinasen und Resistenz gegen zielgerichtete Therapien (EGFR, BRAF, SMO) - Phosphatasen mit dualer Spezifität: Kritische Regulatoren mit vielfältigen zellulären Zielen - Der Hedgehog- und Hippo-Weg in Entwicklung und Krankheit - Fusionsproteine von ALK und ihr Beitrag zur Tumorgenese - Tyrosinkinase-gebundene Rezeptoren - Mechanismen des Zelltods: Immunogener Zelltod (ICD).

Prüfungsmodus

Endprüfung
Prüfung und kurze Präsentation (5 Minuten, FlipChart) + Feedbackdiskussion

Lehr- und Lernmethode

Mündliche Präsentationen mit PowerPoint-Folien, Handzettel werden zur Verfügung gestellt (falls gewünscht), Kurzpräsentationen von Studierenden zu ausgewählten Themen (FlipChart); siehe auch „Assessment Methods“.

Sprache

Englisch

1 2
Vaccine Development VO

Vaccine Development VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden können die derzeit verwendeten Impfstoffe und die neusten Ansätze zur Entwicklung von Impfstoffen gegen bekannte und aufkommende Infektionskrankheiten darlegen und können dies erklären. Darüber hinaus können die Studierenden beschreiben, wie die Impfstoffe aus einer "industriellen Perspektive" entwickelt werden, und die Komplexität der Entwicklung von Impfstoffen bis hin zur ihrer Zulassung einschätzen. Die Wirksamkeit der Impfstoffe nach der Zulassung wird ebenfalls diskutiert. Die Studierenden erwerben ein vertieftes Verständnis der Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen vom Labor bis zu klinischen Studien, indem sie unabhängige Literaturrecherchen durchführen und diese Informationen mit unterstützenden Medien (Peer Teaching) kommunizieren, wobei aktuelle global bedeutende Impfstoffe als Beispiele verwendet werden.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter, Aufgabe und Präsentation

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und aktive Mitarbeit

Sprache

Englisch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allergies & Autoimmune Diseases VO

Allergies & Autoimmune Diseases VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Vorlesung werden die molekularen und zellulären Mechanismen von Allergien und anderen Überempfindlichkeitsreaktionen erklärt und die Symptome, Ursachen und Risikofaktoren allergischer Erkrankungen beschrieben. Darüber hinaus werden Vor- und Nachteile aktueller diagnostischer Tests und Therapiemöglichkeiten diskutiert und Strategien zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Allergien vorgestellt. Diese Vorlesung erklärt weiters die Pathomechanismen von Autoimmunerkrankungen und beschreibt Faktoren (wie genetische Prädisposition oder Umweltfaktoren), die die Entwicklung von Autoimmunität beeinflussen. Zusätzlich werden die Pathogenese, klinische Manifestation und die Behandlungsmöglichkeiten einiger ausgewählter Autoimmunkrankheiten (z. B. Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose) diskutiert. Darüber hinaus werden in dieser Vorlesung Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Allergien und Autoimmunkrankheiten beleuchtet.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Englisch

1 2
Computational Data Analysis ILV

Computational Data Analysis ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1) Erarbeiten ausgewählter Kapitel der Bioinformatik (Next Generation Sequencing, ChIP-Seq, RNA-Seq), und
2) Anwendung entsprechender bioinformatischer Werkzeuge zur Analyse der assoziierten Daten.

Prüfungsmodus

Endprüfung
100 % Protokoll einer RNA-Seq/ChIP-Seq Analyse

Lehr- und Lernmethode

Einleitungen und Erklärungen (Vortrag), Gemeinsame Übungen am Computer

Sprache

Englisch

2 2
Drug Design VO

Drug Design VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Im Zentrum dieser Lehrveranstaltung steht der Wirkstoff und seine Interaktionen mit Targetproteinen. Behandelt werden Methoden zur Ermittlung von Proteinstrukturen und zur Charakterisierung/Quantifizierung von Protein-Ligand Interaktionen, sowie Strategien und Methoden zur Optimierung dieser Interaktionen (Lead Optimierung, Rational Design). Weiters werden Aspekte der Pharmakokinetik (ADME, Prodrugs) besprochen. Die Prinzipien werden an ausgesuchten Beispielen vermittelt.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung am letzten Tag der LV

Lehr- und Lernmethode

Frontalunterricht (Powerpoint-Präsentationen und downloads)

Sprache

Englisch

2 2
Gene Therapy VO

Gene Therapy VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Gentherapie, Anwendungsmöglichkeiten der Gentherapie, Gentransfermethoden, Methoden zum Nachweis des Gentranfers, Besonderheiten der verschiedenen viralen Vektoren, Nicht-virale Vektorsysteme, Lenti-/Retrovirale Vektoren, Adenovirale Vektoren, Adeno-assoziierte virale Vektoren, Anwendungen der Gentherapie bei verschiedenen Krankheiten, Probleme und Zukunftsperspektiven.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Interaktive Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Mass Spectrometry ILV

Mass Spectrometry ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Im "hands on" Praktikum schneidet jede/r Studierende eine Proteinbande aus einem 4-20% SDS-PAGE (Tris/Glycin) Gradientengel aus. Reinigung, Reduktion und Alkylierung von Cysteinen, o/n Verdau mit Trypsin, am nächsten Tag spotten auf ein MALDI target, und Erstellen eines PMF Massenspektrums mit MALDI-TOF und MSMS Spektra der intensivsten Peptide. Anschließend Identifizierung des Proteins mittels Datenbank-basierten Suchalgorithmen.
Im theoretischen Teil erfolgt eine Einführung in die Grundlagen der Proteomik: sample preparation & Fraktionierung (1D und 2D GE, HPLC, CE, SCX RP und affinity chromatography, Problematik Verunreinigungen zB Keratine, SDS, Salze). Erläuterung der Prinzipien der Massenspektrometrie: Ionenquellen (MALDI, ESI), Typen von Massenspektrometern (TOF, quadrupole, ion trap, FT ICR) und deren Kombinationen zB MALDI-TOF/TOF etc. Auflösungsvermögen R und Massengenauigkeit dm/m (ppm). Verbesserung derselbigen mittels delayed extraction & reflectron bei MALDI-TOF. Isotopic distribution, einfach und mehrfach geladene Ionen (ESI). PMF (peptide mass fingerprinting), Prinzipien der Datenbank basierten Analyse von Massenspektren. Collision induced dissociation CID, MS/MS Analyse und de novo Sequenzierung.
Darüber hinaus erfolgt eine Einführung in die Methoden der quantitativen Proteomik sowie in die Analyse von post-translationalen Modifikationen, ebenso wie hinsichtlich Anwendungen der Massenspektrometrie (und anderer Technologien) auf weitere analytische Fragestellungen über die Proteomik hinaus, zB Metabolomik, Lipidomik, Medikamentenentwicklung und Umweltanalytik.
Schließlich präsentieren die Studierenden ein Exposee mit ihren eigenen Ideen, wie sie eine spezifische analytische Fragestellung mit den im Kurs besprochenen Methoden beantworten würden.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Aktive Mitarbeit im Kurs, Resultat eines schriftlichen Tests und/oder einer mündlichen Prüfung, Evaluierung des Laborprotokolls und eines Exposees über ein potenzielles Forschungs-Projekt unter Verwendung von Massenspektrometrie

Lehr- und Lernmethode

Laborarbeit, Tutorial über alle theoretischen Inhtalte, Videomaterial, Datenanalyse am Computer, kritische Evaluierung der Daten.

Sprache

Englisch

2 2
Master Project Seminar ILV

Master Project Seminar ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Lehrveranstaltung suchen die Studierenden eigenständig - mit Unterstützung der*des Masterarbeitskoordinator*in - ein Forschungsprojekt in einer inländischen oder ausländischen Life Science-Forschungseinrichtung bzw. -forschenden Unternehmen, welches vom Inhalt, Qualität und Dauer für eine qualitativ hochwertige Masterthesis passend ist. Die Studierenden erstellen gemeinsam mit dem direkten Betreuer/der direkten Betreuerin des Forschungsprojekts einen Projektplan für den Ablauf des Forschungsvorhabens. Der Plan beinhaltet die Projektziele, die Problemstellung und das zu verwendende Methodenspektrum.
In Kleingruppen präsentieren die Studierenden ihrer Peergroup die ausgearbeiteten Pläne ihrer geplanten Forschungsprojekte sowie ihre Motivation dieses Forschungsprojekt durchzuführen. Die Gruppe diskutiert und reflektiert die präsentierten Problemstellungen, Strategien und Methoden, und gibt dazu ihr Feedback.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden: z.B. Präsentationen, Diskussionen …

Sprache

Englisch

1 1
Molecular Immunology Lab UE

Molecular Immunology Lab UE

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Im Labor für Molekulare Immunologie wird das theoretische immunologische Grundwissen vertieft und praktisch auf Forschungsprobleme aus der Allergieforschung angewendet. Die Studierende arbeiten in kleinen Gruppen von 2 bis 3 Personen an einer bestimmten Forschungsfrage. Als Team müssen sie den besten Weg zur Beantwortung der Forschungsfrage finden, müssen die Experimente mit modern immunologischen und molekularbiologischen Methoden wie ELISAs, SDS-PAGE, Immunoblots, PCR, Mikroskopie und Durchflusszytometrie planen und durchführen. Schließlich verfasst jeder Studierende ein Protokoll in der Form einer wissenschaftlichen Publikation, in dem der Hintergrund des Forschungsthemas zusammengefasst und die experimentelle Arbeit, die Ergebnisse und die Schlussfolgerung beschrieben werden.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter, Mitarbeit, Protokoll

Lehr- und Lernmethode

Labor

Sprache

Englisch

3 3
Molecular Neurobiology VO

Molecular Neurobiology VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden können folgendes erklären:
Membranphysiologie, die Entstehung von Aktionspotentialen , die elektrotonische und saltatoriche Weiterleitung, Synapsen, wichtige Transmitter und sich ergebende pharmakologische Modulationen, zeitliche und räumliche Summation, prä- und postsynaptische Hemmung sowie, motorische Funktionen des Rückenmarks, Basalganglien, Kleinhirn und Kortex sowie durch Läsionen in diesen Regionen verursachte, und Störungen, und die Funktion der Sinnessysteme und die Struktur und Funktion des autonomen Nervensystems einschließlich der Auswirkungen auf wichtige Organe.

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Englisch

2 3
Molecular Pharmacology ILV

Molecular Pharmacology ILV

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Diskussion der wichtigsten Angriffspunkte für Arzneimittel sowohl auf molekularer Ebene als auch ihrer Funktion als Regulatoren, die Prodrug-Strategie, Besprechung der am häufigsten verschriebenen Humanarzneimittel (z.B. Krankheitsbild, Wirkmechanismus, Nebenwirkungen).

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung, Beurteilung der gestellten Aufgaben während des Kurses

Lehr- und Lernmethode

Jedes Themengebiet wird mit Hilfe entsprechender didaktischer Lehrmethoden sowie e-Learning Methoden den Studierenden vorgestellt um anschließend diese Informationen anzuwenden, z.B. im Rahmen von Diskussionen wissenschaftlicher Publikationen oder Fragestellungen, Gruppenarbeiten oder Präsentationen.

Sprache

Englisch

2 3
Strategic Business Management ILV

Strategic Business Management ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung ‘Strategic Business Management' ist auf vier Säulen aufgebaut.
I) Unternehmensführung/ Projektführung und Management von Unternehmen und Projekten in der Industrie und/ oder in der akademischen Welt
Die wichtigsten Treiber einer modernen Unternehmensführung werden behandelt (Innovation, Globalisierung, Marktdynamik usw.). Dieser Einstieg ermöglicht die Auseinandersetzung mit den Begriffen ‚Führung und Management‘, herausgestrichen werden dabei die Unterschiede. Aufbauend auf den Grundlagen des systemischen Denkens, die sich vor dem Hintergrund von Komplexität, Innovation und Veränderung zeigen, werden die Unterschiede zwischen ‚Arbeiten an einem System (Führung)‘ und dem ‚Arbeiten in einem System (Management)‘ erläutert und diskutiert. Pro-s/Kontras werden in unterschiedlichen Umfeldern ausführlich erarbeitet. Die verschiedenen traditionellen Managementstile werden mit Leadership Modellen verbunden und hinsichtlich Führung von Einzelpersonen und Führung von Organisationen (Teams) in einer dynamisch entwickelnden Branche zugeordnet.
II) Strategisches Denken- Strategieentwicklung (Strategische Konzepte: von der Vision/ Mission bis zur Strategie) und ihre Elemente aus holistischer Sicht
Die Ausgangslage dieses Kapitels bildet das Thema ‚Unternehmensidentität‘. Die Identität eines Unternehmens, die durch Vision, Mission und Unternehmenskultur bestimmt ist, gibt den Rahmen für die Strategie. Zur Orientierung wird als erstes die Vision und ihre wichtige Funktion für Organisationen und ihrer Individuen, die als Erfolgsfaktor für ‚Alignment‘ und Motivation dient, behandelt. Die Wirksamkeit von Visionen im Sinne von Positionierung, Top-Down-Umsetzung, Zielen und kontinuierlicher Kommunikation werden analysiert. Das Portier-Modell wird erläutert und verwendet, um verschiedene Strategietypen (z. B. Produktmarktstrategien (Ansoff), Wettbewerbsstrategien, Entwicklungsstrategien) darzustellen.
III) Unternehmensführung aus operativer Sicht- Strategieimplementierung (Managementsysteme, Rahmenbedingungen, Indikatoren)
Die Bedeutung, Merkmale und Elemente von Managementsystemen werden durch die Analyse verschiedener Modelle wie Balanced Scorecard, EFQM Model und / oder ISO 9001: 2015 erläutert und ausgearbeitet. Es wird aufgezeigt, wie eine Reihe von Maßnahmen, Prozessen und deren Ausrichtung auf die Organisation gerichtet ist, um die Unternehmensziele zu erreichen.
IV) Ausgewähltes (adoptiertes) Unternehmen- Abschlussarbeit, indem die Studierende die Lernergebnisse der Kapitel I-III nutzen
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Abschlussarbeit über die strategische Analyse eines ausgewählten, „adoptierten“ Unternehmens. Die Studierenden analysieren alle relevanten Elemente eines Unternehmens (Vision, Mission, Werte/Kultur, Strategischer Ansatz und Ziele hinsichtlich Forschung, Produktportfolio, Personal, Markt, Vertrieb usw.) und leiten strategische Empfehlungen ab, um die strategische Position des Unternehmens im angestammten Markt zu festigen.
Der gesamte Kursinhalt wird durch zukünftige Anforderungen sowie Trends und Entwicklungen in Bereich der Biotechnologie kritisch behandelt.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Bewertung der Ergebnisse der Gruppenarbeiten (Analyse und Verbesserungsvorschläge für ein ausgewähltes/adaptiertes Unternehmen). Einzelgespräche mit Studierenden vertiefend über die Arbeit ergeben die Möglichkeit zur Verbesserung der Qualität der Arbeit.

Lehr- und Lernmethode

Studierendenzentriertes Lernen: Projektarbeit in festen Gruppen, Präsentationen, teilweise Flipped-Classroom Ansatz, Diskussionen und schriftliche Übungen

Sprache

Englisch

2 2
Toxicology Lab UE

Toxicology Lab UE

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Ein small molecule wird auf sein toxikologisches und therapeutisches Potential hin mit verschiedensten zellbasierten Testmethoden untersucht. Dabei werden sowohl die aktivierenden Effekte auf einen speziellen Pathway (Heat Shock Response Pathway) als auch das zytotoxische Potential in Abhängigkeit von der Konzentration bestimmt. Es steht den Studierenden eine breite Palette von verschiedenen Methoden zur Verfügung, die sie selbst auswählen u.a. Luciferase Reporterassays, Western Blot, qPCR, Durchflußzytometrie, ELISA, Viabilitätsassays.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung der Arbeit im Labor, einer schriftlichen Überprüfung am Beginn, Nachbesprechung der Ergebnisse am Ende des Praktikums und der schriftlichen Protokollierung der Experimente.

Lehr- und Lernmethode

Praktikum mit selbstständiger Durchführung der Experimente.

Sprache

Englisch

3 3
Tumour Biology VO

Tumour Biology VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen der LV wird den Studierenden ein Überblick über die Veränderungen und Störungen in der korrekten Regulation der Zellzyklusprogression, in der Induktion des programmierten Zelltodes und im Metabolismus, die zur malignen Transformation und letztlich zur Krebsentstehung führen, geboten. Anhand mehrerer Beispiele wird die Rolle der post-translationalen Proteinmodifikationen bei der Signaltransduktion gezeigt und hervorgehoben.
Die Expression und Funktion der Tumorsuppressorgene und Proto-Onkogene wird besprochen sowie deren Veränderungen (Inaktivierung bzw. konstitutive Aktivierung), die maßgeblich bei der Tumorentstehung mitbeteiligt sind. Die Komplexität dieser Problematik wird durch die Kooperation und Mitwirkung mehrerer Pathways bei der Krebsentstehung dargestellt. Die Rolle der genetischen und externen Faktoren bei der Tumorgenese wird besprochen. Zusätzlich wird die Funktion bestimmter Gene bei der Metastasierung und bei der Angiogenese gezeigt.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Bewertung der aktiven Mitarbeit (offenes Feedback) und schriftliche Prüfung nach Abschluss der Veranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Bewertung der aktiven Mitarbeit (offenes Feedback) und schriftliche Prüfung nach Abschluss der Veranstaltung

Sprache

Englisch

2 3

Electives 3 (1 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Computer-Assisted Systems & Data Integrity ILV

Computer-Assisted Systems & Data Integrity ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Grundlagen der Validierung und des Betriebes computergestützter Systeme in der pharmazeutischen Industrie und das notwenige, regulierte Umfeld, um der aktuellen EU-Gesetzgebung zu entsprechen:
• GxP Forderungen, die beachtet warden müssen
• Qualitätsrisikomanagement
• Qualifizierung / Validierung von Systemen
• Abweichungs- und Änderungsmanagement
• Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen
• Angemessene Dokumentation
• Zurechtfinden in einer multivalenten Arbeitsumgebung
• Typische Beispielsysteme, dargestellt vom systemischen Standpunkt (ERP, MES, diverse Datenbanken, LIMS, Cloud-Systeme, Datenspeicherungs- und Aufbewahrungsssytsme und Prozeduren wie Backup und elektronisches Archivieren)
• Praxisbeispiele als Kern von Erklärungen, angewendet auf gesetzliche Forderungen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Strategie

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung kombiniert mit Diskussion, basierend auf praktischen Beispielen

Sprache

Englisch

1 1
Regulatory Affairs & Pharmacovigilance ILV

Regulatory Affairs & Pharmacovigilance ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Regulatorische Angelegenheiten, die Hauptkontaktstelle zu den Gesundheitsbehörden und, Pharmakovigilanz, Patientensicherheit nach der klinischen Entwicklung, siehe Lernergebnisse für spezifische Details.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Interaktiver Vortrag mit Diskussionen

Sprache

Englisch

1 1

Electives 4 (1 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Scientific Method: Drug Discovery SE

Scientific Method: Drug Discovery SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit den Strategien der wissenschaftlichen Forschung. Anhand eines konkreten Fallbeispiels (in Drug Discovery) erarbeiten sie in einer Kleingruppe so eine Strategie, arbeiten sie anhand von konkreten Experimenten/Arbeitspaketen aus, beurteilen sie nach verschiedenen Kriterien (Kosten, Arbeitsaufwand, Effizienz, etc.) und präsentieren und präsentieren sie schließlich gemeinsam in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Strategie

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Englisch

1 1
Scientific Method: Immunology SE

Scientific Method: Immunology SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit den Strategien der wissenschaftlichen Forschung. Anhand eines konkreten Fallbeispiels (in Immunology) erarbeiten sie in einer Kleingruppe so eine Strategie, arbeiten sie anhand von konkreten Experimenten/Arbeitspaketen aus, beurteilen sie nach verschiedenen Kriterien (Kosten, Arbeitsaufwand, Effizienz, etc.) und präsentieren und präsentieren sie schließlich gemeinsam in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Strategie

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Englisch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Master Exam AP

Master Exam AP

0 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Masterprüfung stellt die Abschlussprüfung des Masterstudiums vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat dar. Die Studierenden präsentieren ihre Masterarbeit in Form eines Vortrags. Die Studierenden werden zu ihrer Präsentation befragt und sie verteidigen die Inhalte und Schlussfolgerungen ihrer Masterarbeit. Sie werden zu Querverbindungen des Themas der Masterarbeit zu den relevanten Fächern des Studiums befragt. Die Studierenden reflektieren und diskutieren mit einem Fachpublikum aktuelle Forschungsthemen aus den Schwerpunkten des Masterstudiums.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Für die Präsentation der Masterarbeit werden bis zu 40 Punkte von dem Prüfungssenat vergeben. Für die anschließende Diskussion zur Präsentation werden bis zu 30 Punkte vergeben. Für die Diskussion aktueller Forschungsthemen aus den Schwerpunkten des Masterstudiums ebenfalls bis zu 30 Punkte vergeben. Die Summe dieser Punkte ergibt die Gesamtnote für die Masterprüfung.

Lehr- und Lernmethode

Aktivierende Methoden: Präsentation und mündliche Prüfung

Sprache

Englisch

0 2
Master Thesis MT

Master Thesis MT

0 SWS
28 ECTS

Lehrinhalte

Verfassen einer Masterarbeit in englischer Sprache.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Beurteilung durch Begutachter*innen.

Lehr- und Lernmethode

Labor- und Literaturforschung

Sprache

Englisch

0 28

Semesterdaten
Wintersemester: 24. September 2019 bis 1. Februar 2020
Sommersemester: 17. Februar bis 11. Juli 2020

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

 

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr ganztägig; berufsbezogene Fächer teilweise am Sa

Unterrichtssprache
Englisch

Laufendes Curriculum
Hier finden Sie das laufende Curriculum.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ihre Karrierechancen

Als Absolvent*innen sind Sie künftig hauptsächlich in Forschung und Entwicklung tätig. Sie können ein Life Science Doktoratsstudium an einer österreichischen oder internationalen Universität machen. Sie sind qualifiziert, um ein Labor oder Forschungsgruppen zu leiten. Darüber hinaus haben Sie das unternehmerische Know-how, selbst ein Start-up zu gründen. Sie arbeiten in folgenden Branchen und Bereichen:

  • Klassische Industriezweige (Pharma, Biotech, Medtech, Lebensmittel, etc.)
  • Medizinische Forschung (z.B. Tumorbiologie, Impfstoffentwicklung, degenerative Krankheiten)
  • Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von etablierten pharmazeutischen (Life Science) Firmen wie auch biotechnologische Start-Up Firmen
  • Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z.B.: Österreichische Akademie der Wissenschaften, IMP, AIT, IST, etc.), Fachhochschulen
  • Analytische Labors in Industrie und Kliniken
  • Veterinärforschung und -entwicklung
  • Behörden
drei Wissenschafter in ihrem Labor

Der Harvard-Kick

“Der Moment, in dem ich etwas entdecke, was außer mir sonst niemand weiß, das ist meine persönliche Mondlandung. Gleichzeitig ist es mir egal, wenn ein wissenschaftliches Experiment nicht sofort funktioniert, dann mach ich es eben nochmal“, beschreibt Georg Winter, wie er tickt. Vor über zehn Jahren studierte er Molekulare Biotechnologie an der FH Campus Wien und machte anschließend seinen Ph.D. am CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences. Nach Harvard zu gehen, war ein geplanter Zufall.

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Aufnahme

  • Abgeschlossener Bachelor oder vergleichbarer Abschluss mit 180 ECTS-Credits aus den Fachrichtungen Molekularbiologie, Biologie mit Schwerpunkt Genetik, Biologie mit Schwerpunkt Mikrobiologie, Biotechnologie, Pharmazie, Medizin, Lebensmittelbiotechnologie oder Biomedizinische Wissenschaften. Davon müssen zumindest:

    • 30 ECTS-Leistungspunkte aus Molekularbiologie, Genetik, Zellbiologie, Mikrobiologie, Genomforschung oder Biotechnologie, wobei mindestens 12 dieser ECTS-Leistungspunkte Praxisbezogen sein müssen, 20 ECTS-Leistungspunkte aus Allgemeine, Analytische, Physikalische, Organische, Bioorganische Chemie, Biochemie, und 6 ECTS-Leistungspunkte aus Mathematik, Statistik, Informatik sein.
    • Um zu überprüfen, ob Sie die benötigten ECTS für das Masterstudium Molecular Biotechnology vorweisen können, füllen Sie bitte im Zuge der Bewerbung die angefügte Tabelle aus und fügen Sie der Bewerbung an. Bei einem Studium OHNE ECTS System, ist es ist Aufgabe der Bewerber*innen, Gleichwertigkeit nachzuweisen.
    • In Ausnahmefällen entscheidet die Studiengangsleitung. Bei geringer Unterschreitung der vorgegebenen ECTS-Leistungspunkte wird auf individueller Basis von der Studiengangsleitung entschieden, ob durch Zusatzprüfungen die fehlenden ECTS-Leistungspunkte kompensiert werden können um somit eine Zulassung zum Studium zu ermöglichen.

  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. In Einzelfällen kann auch die Studiengangsleitung das Zeugnis anerkennen.

 

Das Studium wird zur Gänze in englischer Sprache durchgeführt, daher müssen die Studierenden über Englischkenntnisse auf dem GeRS -Niveau C1 verfügen:

  • Studierende, die ihre Hochschulreife und ihren Bachelorabschluss in der EU, EWR oder in der Schweiz erworben haben, benötigen keinen Nachweis ihrer Englischkenntnisse,
  • Studierende, die Englisch als Muttersprache sprechen, müssen ihre Staatsangehörigkeit, Geburtsort und Aufenthaltsdauer in einem Land mit Englisch als Amtssprache nachweisen,
  • Alle anderen Studierenden müssen einen schriftlichen Nachweis ihrer Englischkenntnisse abgeben, z.B. durch eine aktuell gültige Zertifizierung einer der folgenden Tests:

    • Test of English for International Communication (IELTS) 7-9
    • Cambridge English Advanced (CAE)
    • Cambridge English Proficiency (CPE)
    • Test of English for International Communication (TOEIC) 880-990
    • Test of English as a Foreign Language, internet-based test (TOEFLiBT ) 110-120
    • UNICERT (III)

Die Prüfungen müssen bei der Bewerbung bestanden und IELTS-, TOEIC- und TOEFL-Wertungen gültig sein.

Im Studiengang Molekulare Biotechnologie stehen jährlich 40 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit etwa 1:4,5.

Aus organisatorischen Gründen empfehlen wir Bewerber*innen außerhalb der EU, EWR und Schweiz Ihre Bewerbung spätestens bis spätestens Ende Februar 2020  abzuschicken.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben
  • Kurzlebenslauf
  • Geburtsurkunde
  • Reisepass/Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Bachelorzeugnis / Diplomstudienzeugnis / gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Transcript(s) of Records
  • Schriftlicher Nachweis Ihrer Englischkenntnisse (für Bewerber*innen außerhalb der EU, EWR und Schweiz)
  • ggf. Bescheinigung des geleisteten Präsenz-, Zivildienstes

Bitte beachten Sie!
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Online-Bewerbung wird akzeptiert, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine automatisch generierte Antwort E-Mail mit dem Bewerbungsformular.

Um Ihre Bewerbung als abgeschlossen anzusehen, senden Sie uns bitte das Bewerbungsformular unterschrieben an biotechnologie@fh-campuswien.ac.at zurück.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test, mit dem Wissen und Verständnis der Bewerber*innen auf Bachelorniveau analysiert wird, sowie ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

Bitte beachten Sie: Das Aufnahmeverfahren findet in Wien statt.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Sie absolvieren einen Multiple-Choice-Test, mit dem Ihr Wissen aus Biologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Chemie, Mathematik, Logik und Englisch überprüft wird.
    Danach nehmen Sie an einem Bewerbungsgespräch mit der Aufnahmekommission teil, das Ihnen die Gelegenheit gibt, Ihren Werdegang, Ihre Motivation und Ihre Studien- und Berufsziele zu präsentieren.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen oder auch eine erneute Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen erfolgt nach der Gewichtung der Ergebnisse des Aufnahmetests (60%) und des Aufnahmegesprächs (40%).
    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt Studienplätze anhand der Rankingreihe. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.
  • Warteliste
    Sie werden auch auf der Warteliste je nach der von Ihnen erreichten Punkteanzahl im Auswahlverfahren gereiht. Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren auf der Warteliste stehen, besteht für Sie die Möglichkeit, dass Ihnen durch Absagen und Nachrückungen ein Studienplatz nach Verfügbarkeit für das aktuelle Wintersemester angeboten werden kann. Dies erfolgt meist sehr kurzfristig und kann nicht im Vorhinein festgelegt werden. Wir bitten um Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen keine Auskunft über den aktuellen Platz gegeben werden kann und Sie umgehend informiert werden, sollten Sie einen Studienplatz angeboten bekommen.
  • Absagen von Seiten des Studienganges
    Sollten Sie nach dem Auswahlverfahren eine Absage erhalten, können Sie sich für das nächste Wintersemester erneut bewerben sobald das Bewerbungsfenster offen ist. Sie müssen sich dann erneut online bewerben, alle notwendigen Dokumente vorlegen und das komplette Auswahlverfahren erneut durchlaufen.
  • Zusagen
    Sie werden per Email über die Zusage für einen Studienplatz verständigt. Ihnen wird der Ausbildungsvertrag und diverse Verordnungen per Email zugeschickt. Den Vertrag haben Sie bis zur genannten Deadline unterschrieben zu retournieren, um Ihren Ausbildungsplatz zu sichern und anzunehmen. Die Rechnung für den Studienbeitrag wird Ihnen separat von der Buchhaltung zugeschickt, das kann einige Zeit dauern. Der Stundenplan wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen VOR jeweiligem Beginn des Semesters freigeschalten. Alle weiteren studienrelevanten Informationen werden Ihnen entweder per Email zugeschickt oder Sie bekommen diese in der Startveranstaltung zu Beginn des Studienjahres mitgeteilt!
  • Absagen von Seiten des*r Bewerber*in
    Sollten Sie Ihren Studienplatz nicht annehmen wollen oder können, bitten wir Sie um rasche Informierung an das Studiengangssekretariat via biotechnologie@fh-campuswien.ac.at. Ihr Platz wird dann an die*en Nächstgereihte*n vergeben. Absagen bzw. Rücktritt vom Ausbildungsvertrag werden nur schriftlich akzeptiert.

Voraussichtlicher Semesterstart für das 1. Semester (WS 2020/21)
21. September 2020

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Elisabeth Hablas
Vienna Biocenter
Helmut-Qualtinger-Gasse 2
1030 Wien
T: +43 1 606 68 77-3500
F: +43 1 606 68 77-3509
biotechnologie@fh-campuswien.ac.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr

Informationen zur Bewerbung

biotechnologie@fh-campuswien.ac.at 

Lehrende und Forschende

Forschungsfelder

> Biotechnology
> Molecular Biotechnology
> Sustainability and Packaging Research

Projekte



> Sieg bei der Staatsmeisterschaft im Bierbrauen!

Carin Fritzl und David Simon mit der Urkunde zur Staatsmeisterschaft im Bierbrauen

23.09.2019 // Ist die Austrian Beer Challenge noch ohne unser Scientific Brewhouse denkbar? Wir meinen nicht. Studierende des Fachbereichs Bioengineering am Standort Muthgasse waren auch heuer wieder erfolgreich und holten einen 1. und einen 3. Platz. mehr


> Ständig aktuell: Update der Circular Packaging Design Guideline

29.08.2019 // Als Service für die Verpackungsindustrie erstellte der Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement die Circular Packaging Desgin Guideline für recyclinggerechte Verpackung. Die aktualisierte Neuauflage des Leitfadens berücksichtigt neue gesetzliche Rahmenbedingungen. mehr

Events

alle Events

> Open House

22.11.2019, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit zahlreichen Biotech-Unternehmen, Universitäten wie der Universität Wien und Forschungsinstituten zusammen und haben ein starkes internationales Netzwerk. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für ein Auslandssemester, Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder Ihre berufliche Karriere. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk