Überblick

Sprache, Stimme, Sprechen, Schlucken und Hören bilden die Grundlagen menschlicher Kommunikation und Lebensqualität. Zu den Kernaufgaben von Logopäd*innen gehören die eigenverantwortliche Befunderhebung, Behandlung und Rehabilitation von Menschen mit Störungen und Defiziten im verbalen und non-verbalen Bereich sowie Präventivmaßnahmen, um physiologischen Funktionen zu erhalten. Als Logopäd*in arbeiten Sie mit Menschen aller Altersgruppen. Das Studium bereitet sie praxisnah auf diese beruflichen Herausforderungen vor.

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Sabine Guba
Favoritenstraße 226, D.3.35
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4500 
F: +43 1 606 68 77-4509
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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr 


Frau Herr

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsqualifikation
20Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2021/22

14. Februar bis 14. März 2021

Studienbeitrag / Semester

€ 363,361

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

 

1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester


2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Comiczeichnung Frau präsentiert vor einem Laptop online

Online-Infosession am Di, 17.11., ab 9.00 Uhr

Im Rahmen der digitalen Infowoche von 16. bis 20. November stellen Ihnen Lehrende das Bachelorstudium Logopädie - Phoniatrie - Audiologie vor und beantworten Ihre Fragen. Programm und Anmeldung

Was Sie mitbringen

Sie lieben Sprache, das gesprochene Wort und haben ein feines Gehör. Sie sind musikalisch, gut bei Stimme und verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse. Darüber hinaus suchen Sie nach einer Schnittstelle zu den Naturwissenschaften und sind an Medizin sehr interessiert. Sie mögen junge und alte Menschen aus allen sozialen Schichten und gehen offen auf sie zu. Es ist Ihnen bewusst, dass Sie spezielle Techniken und Konzepte benötigen, um die Menschen mit Ihrem Fachwissen zu unterstützen. Sie möchten den anatomischen und physiologischen Hintergrund von Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören sowie mögliche Techniken erfahren und sind selbst für den Beruf der Logopäd*in körperlich und psychisch sehr gut geeignet.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Whatchado - Melanie Spangl

“In der Logopädie geht es darum, dass man die Kommunikationsfähigkeiten wieder herstellt, anbahnt oder verbessert.” Melanie Spangls Studium der Logopädie – Phoniatrie – Audiologie an der FH Campus Wien beinhaltet sowohl medizinische als auch linguistische Komponenten. Kommunikativität ist eine Voraussetzung: “Man sollte sich auch ganz deutlich abgrenzen können von möglichen Schicksalen, die dann Patienten eventuell mitbringen.”

Whatchado - Isabella Lokosek

“Das Coolste für mich ist, dass ich mich selbst mit mir auseinandersetzen muss, um jemanden im Sprechen und in der Sprache therapieren zu können.” Isabella Lokosek studierte zuerst Publizistik, bevor sie das Studium Logopädie – Phoniatrie – Audiologie an der FH Campus Wien für sich entdeckte. “Ich sehe genau den Punkt, der mir so gut gefällt auch als Herausforderung: Es ist oft nicht einfach über seine Grenzen hinaus zu gehen.”

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. Als einzige Fachhochschule in Österreich bildet die FH Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Berufe sowie Hebammen aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund. Auch mit dem Berufsverband logopädieaustria gibt es eine enge Zusammenarbeit. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten.  
Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Wissen über Störungen und deren Behandlungsmethoden in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören
  • Individuelle Schwerpunktsetzung
  • umfangreiche Berufspraktika inklusive klinischer Übungswoche

Im praxisnahen Bachelorstudium erwartet sie umfangreicher Wissenserwerb über Störungen und deren Behandlungsmethoden in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Hören sowie über Prävention und Rehabilitation. Das Spektrum reicht von der Behandlung trachealkanülierter Patient*innen im Intensivbereich, über den Umgang mit Demenzpatient*innen bis hin zur Arbeit mit Säuglingen im Bereich der Mund-, Ess- und Trinktherapie. Zusätzliche Therapieerfahrung sammeln Sie während einer klinischen Übungswoche in einer medizinischen Einrichtung. Ein Wahlpflichtseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, logopädisches Wissen zu vertiefen oder spezielles Wissen in angrenzenden Fachgebieten zu erwerben. Wer an internationalen Erfahrungen interessiert ist, kann zum Beispiel an der Hogeschool van Arnhem in Nijmegen ein Auslandssemster absolvieren. Die wissenschaftsbasierte und praktische Fallarbeit in Form realistischer Diagnostik- und Therapiesettings bereitet Sie optimal auf den Berufseinstieg vor.


Was Sie im Studium lernen

Sie lernen über Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Schluckens und des Hörvermögens und mit welchen Methoden Sie diese diagnostizieren und behandeln. Das Studium vermittelt in fachlich-methodischen Kerndisziplinen detailliertes Wissen, um den logopädischen Prozess eigenverantwortlich durchführen zu können. 

  • Sie eignen sich umfassende medizinische Grundkenntnisse an insbesondere in Anatomie, Physiologie, Pathologie sowie berufsrelevantes fachmedizinisches Wissen in Phoniatrie und Audiologie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Neurologie.
  • Ergänzend erwerben Sie Kenntnisse aus Linguistik, Psychologie, Pädagogik und Bewegungslehre und bauen Sozial-, Selbst- und wissenschaftliche Kompetenz auf.
  • Sie entwickeln integratives Prozessmanagement-Know-how, um die Theorie in die Praxis zu übertragen.
  • Ihren hohen Praxisbezug erhalten Sie darüber hinaus in 28 Wochen Berufspraktika.

Lehrveranstaltungsübersicht

LehrveranstaltungSWSECTS
Akustisch-physikalische Grundlagen und Psychoakustik VO

Akustisch-physikalische Grundlagen und Psychoakustik VO

Vortragende: Dr. med. univ. Thomas Schmal

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Terminologie und Definition von Schall, Schalldruck, Schwingungsdauer, Frequenz, Wellenlänge, Schallausbreitung, Schallgeschwindigkeit
Reizverteilung, periphere und zentrale Hörverarbeitung
Hörfeld
Psychoakustische Parameter: Lautheit, Tonhöhenwahrnehmung, Maskierungseffekte, Schwebung, Rauigkeit, Richtungshören, Schallquellenlokalisation, Hörschwelle, Hörempfindung, Wahrnehmung der Schallstärke, Adaption, Überlagerung
Schallfeldgrößen
Programme zur Signalverarbeitung

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

11
Allgemeine Psychologie und Entwicklungspsychologie ILV

Allgemeine Psychologie und Entwicklungspsychologie ILV

Vortragende: Drin.phil. Karin Johanna Lebersorger, Maga.,Logopädin Psychologin Birgit Zouhar

3.5SWS
4ECTS

Lehrinhalte

• Gegenstand der Psychologie und Entwicklungspsychologie
• Berufsgruppen und Ausbildungen (Psychologie, Psychiatrie, Psychotherapie)
• Wahrnehmung, Lernen, Denken, Gedächtnis, Intelligenz, Emotion, Motivation, soziale
Interaktion, Spiel
• Menschenbilder und Persönlichkeitsmodelle
• Sozialpsychologie
• Entwicklungstheorien und -bereiche
• Phasen der menschlichen Entwicklung und deren Bedeutung: Schwangerschaft, Geburt,
erstes Lebensjahr, Kleinkindalter, Schulalter, Jugendalter, Erwachsenenalter, Alter(n), Tod
und Sterben
• Entwicklungsfördernde Maßnahmen, Erziehungsfragen
• Entwicklungspsychologische Besonderheiten in ausgewählten Bereichen
• Körperliche und geistige Behinderung und ihre Auswirkung auf die psychische Entwicklung
• Gerontopsychologie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mündliche Prüfung, Mitarbeit

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

3.54
Allgemeine und spezielle Anatomie VO

Allgemeine und spezielle Anatomie VO

Vortragende: Emer.Univ.Prof.Dr. Wilhelm Firbas

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Allgemeine Anatomie:
- Einführung und Grundbegriffe
- Zelle und Gewebe
- Bewegungsapparat/Schädel
- Herz-Kreislauf-System
- Verdauungssystem
- Urogenitalsystem
- Endokrine Organe
- Haut und Sinnesorgane
- Nervensystem, allgemein
Spezielle Anatomie
- Atmungsorgane
- Stimm- und Sprechorgane
- Hör- und Gleichgewichtsorgan
- Nervensystem, speziell

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche theoretische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietend, ergänzend erarbeitend.

Sprache

Deutsch

33
Allgemeine und spezielle Physiologie VO

Allgemeine und spezielle Physiologie VO

Vortragende: Ao.Univ.Prof. Dr.med. Thomas Möslinger

3SWS
3.5ECTS

Lehrinhalte

- Voraussetzungen des Lebens, Allgemeine Physiologie, Homöostase, Regelkreise, Physiologie der Zelle, Neurophysiologie, vegetatives (autonomes) Nervensystem
- Muskelphysiologie, Herz- und Kreislaufphysiologie
- Funktionen des Blutes, Blutgerinnung, Immunsystem
- Niere, Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts, Hormone, Ernährung, Verdauung
- Physiologie der Atmung - Atemvolumina, Spirometrie, Atemgase
- Durchblutung des Gehirns (cerebrale Perfusion), Allgemeine Sinnesphysiologie, Hautsinne und Tiefensensibilität, Leistungen und Funktionsweise von Geruchs- und Geschmackssinn
- Leistungen des visuellen Systems, Reizleitung, Sinneszellen und zentralnervöse Verarbeitung
- Gehör und Gleichgewicht: Reizleitung, Sinneszellen, zentralnervöse Verarbeitung; Funktionstests
- Reflexe: Rückenmarks- und Hirnstammfunktionen
- Motorik. Physiologie der Stimmbildung und zentralnervöse Regulation
- Funktioneller Aufbau des Gehirns, Hemisphären, Sprachzentren, EEG - Elektroencephalogramm, Endogene Rhythmen, Schlaf-Wach-Rhythmus
- Emotion und Motivation, limbisches System, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, zelluläre Mechanismen, prozedurales und deklaratives Gedächtnis

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung, 60 Minuten Bearbeitungszeit, gemischt freie schriftliche Antworten, Berechnungen, und multiple choice Testfragen wie in der Vorlesung (auch mittels „team based learning“) sowie online (moodle Tests = „Fernlehre“) geübt.

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietend, ergänzend erarbeitend.

Sprache

Deutsch

33.5
Angewandte Supervision: Psychohygiene und Stressbewältigung SE

Angewandte Supervision: Psychohygiene und Stressbewältigung SE

Vortragende: Mag. Petra Erb

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Maßnahmen zu Psychohygiene und Stressbewältigung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme (100% Anwesenheit; aktive Mitarbeit)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Atem, Stimme, Sprechen und Sprache: Erleben und Gestalten ILV

Atem, Stimme, Sprechen und Sprache: Erleben und Gestalten ILV

Vortragende: Sara Forer-Kaufmann, MSc, Bettina Krenosz, BA MA

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen des ökonomischen Stimmgebrauchs und des ökonomischen Sprechens am Beispiel der Atemrhythmisch Angepassten Phonation (Coblenzer /Muhar)
Stimmfunktionskreis (Haupt)
Umgang mit der eigenen Sprech- und Singstimme
Warm up
Lied- und Textinterpretation
Feedback geben
Reflexion des eignen Stimmgebrauchs

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit (50%)
Abschlusspräsentation (50%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

1.51.5
Berufsfelderkundung PR

Berufsfelderkundung PR

0SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

Beobachtungen von Kommunikationsverhalten heterogener Altersgruppen im Alltag anhand ausgewählter Kriterien
Eigenwahrnehmung im Umgang mit heterogenen Altersgruppen und Reflexion

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Hospitationspraktikum

Sprache

Deutsch

01.5
Einführung in die Berufskunde VO

Einführung in die Berufskunde VO

Vortragende: Bettina Maierhofer, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Historischer Abriss der Entwicklung des Berufs
Gesetzliche Grundlage (MTD-Gesetz; FH-Ausbildungsverordnung) – und deren Konsequenzen für Studium und Beruf (Berufspflichten, Berufsrechte)
Berufsbild (Tätigkeitsbereiche);
Ethik-Codex incl. diversitätsbezogene Grundlagen;
Patientenrechte - Patientenanwaltschaft
Weitere relevante Gesetzesgrundlagen (FH-Ausbildungsverordnung; Österreich. Qualitätsgesetz (ÖQG); Gesundheitsberufe Register Gesetz (GRG); Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) …)
Einordnung des Berufs im Kontext der Gesundheitsberufe – relevante andere Gesundheitsberufe (Interdisziplinarität- Abgrenzung)
Nationale und internationale Verbände/ Vertretungen
Grundlagen des österreichischen Gesundheitssystems (Akteure, Finanzierung…)
Grundlagen der SDG`s und deren Bedeutung für die Logopädie
Berufsrelevante Fachtermini

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung;

Lehr- und Lernmethode

darbietend
erarbeitend
Online Teaching

Sprache

Deutsch

11
Ergonomie und Bewegungslehre ILV

Ergonomie und Bewegungslehre ILV

Vortragende: Mag. Gabriele Jaksch

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Motorische Entwicklung des Menschen durch die Lebensabschnitte
- Grundlagen der Bewegungslehre
- Fachterminologie zur Beschreibung des intra- und extrapersonalen Gesundheits- und Bewegungsverhaltens im logopädisch relevanten Kontext
- Prinzipien des motorischen Lernprozesses
- Biomechanik
- Ergonomie
- Arbeitshaltung
- Prävention des eigenen Gesundheits- und Bewegungsverhaltens

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Theoretisch-praktisch

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Grundlagen der Linguistik VO

Grundlagen der Linguistik VO

Vortragende: Mag. Hannah Leykum, Mag. Susanne Wurmbrand, PhD

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Linguistik: Aufgaben und Anwendungsgebiete
Begriff Sprache: Sprache als Kulturträger, Hochsprache, Umgangssprache, Dialekt etc.
Gegenstand und Bereiche der Phonetik und Phonologie, Einführung in das internationale phonetische Alphabet IPA, Transkription, Phonologische Prozesse, Einblick in Laute und phonologische Prozesse anderer Sprachen
Begriff und Arten von Grammatik
Gegenstand und Bereiche der Morphologie, Morphemanalyse, Flexion, Wortbildung, Wortartenklassifizierung, lexikalische Morphologie
Gegenstand und Bereiche der Syntax, traditionelle Syntax, Phrasenstrukturgrammatik, Valenzgrammatik, Generative Syntax
Gegenstand und Bereich der Semantik, Zeichenmodelle, Semantische Relationen, Semantische Analyse, Kognitive Semantik
Gegenstand und Bereich der Pragmatik, Sprechakttheorie, Textanalyse, Gesprächsanalyse

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

33
Kooperative Kommunikation und Gesprächsführung ILV

Kooperative Kommunikation und Gesprächsführung ILV

Vortragende: Gunhild Rohnke, MSc

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Grundlegende Modelle mündlicher Kommunikation
Kooperative wertschätzende therapeutische Grundhaltung und dialogisches Prinzip
Partnerbezug und Perspektive-Übernahme
Nondirektive, kommunikationsfördernde Gesprächsführung durch aktives Zuhören
Ressourcenorientierung, Lösungsorientierung und konstruktives Feedback im therapeutischen Gespräch
Motivierende Interaktion
Symmetrie in der Beziehung, auch bei komplementären Rollen
Grundprinzipien effizienter, gewaltfreier Verhandlung und partizipativer Entscheidungsfindung
Kooperative Kommunikation als qualitätssicherndes Element des logopädischen Handelns

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Theoretisch-praktisch
Leistungserfassung in Teilleistungen (50% / 50%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Logopädischer Prozess und Qualitätssicherung ILV

Logopädischer Prozess und Qualitätssicherung ILV

Vortragende: Bettina Maierhofer, MSc, Gunhild Rohnke, MSc

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Bereiche und Settings der Logopädie
- Bedeutung der logopädischen Profession als eigenständige Wissenschaftsdisziplin
- Elemente des logopädischen Prozesses und das diagnostisch-therapeutische Vorgehen in der Logopädie- Problemidentifizierung durch Anamnesegespräch und hypothesengeleitete Untersuchungsverfahren
- Erstellung und Umsetzungsprozess von logopädischem Befund, Therapieplan, therapeutisch relevanten Zielen
- Ergebnisanalyse, Evaluation und konstruktiv-kritische Reflexion durchgeführter Interventionen
- Retrospektive Fallanalyse und Befundbericht

- ICD- und ICF-Klassifizierungssysteme als Diagnostik-und Planungsgrundlage
- Clinical Reasoning, Problemlösekompetenz und partizipative Entscheidungsfindung in der Logopädie
- Evidenzbasierte Praxis / evidenzbasierte Logopädie - E4BP
- Grundlagen wissenschaftlicher Denk- und Arbeitsschritte
- Kernkompetenzen einer Logopäd*in
- Patient*innenperspektive
- Patient*innenzentrierte kooperative Kommunikation als Element der Qualitätssicherung im logopädischen Kontext
- Teilhabe
- Multifaktorielle Ätiologie, komplexe Interventionen und multiaxiale Outcomes im Kontext logopädischer Therapie
- Methodenvielfalt im Kontext logopädischer Therapie
- Qualitätssicherung in der Logopädie
- Leitlinien und Standards in der Logopädie
- Gesetzliche Grundlagen
- Richtlinien der Dokumentation
- Ethische Aspekte in der Logopädie
- Interprofessionelle Zusammenarbeit als qualitätssichernder Faktor
- Fallvignetten
- Erfahrungen im konkreten logopädischen Prozess am Beispiel

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Theoretisch-praktisch
Leistungserfassung in Teilleistungen (25%/ 25%/ 25%/ 25%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend und explorativ

Sprache

Deutsch

22
Pathologie und angewandte Hygiene ILV

Pathologie und angewandte Hygiene ILV

Vortragende: Dr. Monika Breuer, Dr. Vineet Dhery

3SWS
3.5ECTS

Lehrinhalte

Pathologie
- Aufgaben und Methoden der Pathologie
- Zell- und Gewebereaktionen
- Entzündung
- Tumorerkrankungen
- Genetische Mechanismen
- Kreislauferkrankungen
- Respirationstrakt unter besonderer Berücksichtigung von Larynx, Pharynx und Stimmbildung

Angewandte Hygiene
- Terminologie
- Mikrobiologie für das logopädische Arbeitsumfeld allgemein und speziell
- Maßnahmen der Infektionsbekämpfung allgemein und speziell
- Hygiene in der logopädischen Therapie
- Nosokomiale Infektionen und Krankenhaushygiene für das logopädische Arbeitsumfeld

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche theoretische Endprüfung (Multiple Choice MC und Kurzantworten KAF)

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietend, ergänzend erarbeitend.

Sprache

Deutsch

33.5
Phänomen Stimme ILV

Phänomen Stimme ILV

Vortragende: Bettina Maierhofer, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Fachspezifische Terminologie des Prozesses der Stimmbildung
Phylogenese und Ontogenese der Entwicklung der menschlichen Stimme
Perzeption und Stimmausdruck
Encodierungs- und Decodierungsprozesse in der Kommunikation bzgl. der Rolle der Stimme kommunikative und emotionale Aspekte von Stimme
historischer Überblick über logopädierelevante Meilensteine in der Entwicklung der Stimmpädagogik, Phoniatrie und Stimmtherapie
Forschungslandschaft im Fachbereich Stimme

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftliche Reflexion (20%)
schriftliche Endprüfung (80%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

11
Sprach- und Sprechentwicklung bei Ein- und Mehrsprachigkeit ILV

Sprach- und Sprechentwicklung bei Ein- und Mehrsprachigkeit ILV

Vortragende: Doris Huber

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Fachspezifische Terminologie
- Meilensteine und Grenzsteine der typischen Sprach- und Sprechentwicklung als Basis einer logopädischen Diagnostik
- Sprach- und Sprechentwicklung als Teil des allgemeinen Entwicklungsprozesses
- Der Erwerb von zwei oder mehr Sprachen im logopädischen Kontext
- Voraussetzungen und Einflussfaktoren (neurobiologische Grundlagen, organische, sensorische, motorische, allgemein kognitive, sprachspezifische kognitive, soziale Voraussetzungen; Vorläuferfähigkeiten der Sprachwahrnehmung, des Sprechens der Kommunikation, des Sprachverständnisses als Fundament der aktiven Sprachentwicklung) im Kontext der ICF-CY
- Systematik der Befunderhebung
- Analyse von Kommunikationssituationen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

22
Supervision für Gesundheitsberufe VO

Supervision für Gesundheitsberufe VO

Vortragende: Mag. Dr. Stefan Bienenstein

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Begriffsbestimmung Supervision in Abgrenzung zu den Beratungsformen Intervision, Coaching und Mediation
- Überblick über Konzepte der Beratungsformen Supervision, Intervision, Coaching und Mediation
- Möglichkeiten und Grenzen der Beratungsformen Supervision, Intervision, Coaching und Mediation
- Aufgaben und Einsatzfelder von Supervision, Intervision, Coaching und Mediation im Gesundheitswesen (z.B. Teamsupervision, Stationssupervision u.a.)
- Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Interaktion – Grundlage der Selbstkompetenzentwicklung für selbstreflexives Handeln

Prüfungsmodus

Endprüfung
Theoretisch
Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Vortragende: Mag.a Andrea Hoyer-Neuhold

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Anforderungen und Phasen wissenschaftlichen Arbeitens
- Kennzeichen wissenschaftlicher Fragestellungen
- Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten
- Zitieren und recherchieren
- Strukturieren und gliedern
- Wissenschaftliches Schreiben
- Literaturbearbeitung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Arbeitsaufträge

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Angewandte Supervision: Konflikt und Eskalation SE

Angewandte Supervision: Konflikt und Eskalation SE

Vortragende: Manfred Kohlheimer, MSc

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Konfliktmanagement und Deeskalationstechniken

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Berufspraktikum 1 PR

Berufspraktikum 1 PR

0SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Hospitation im realen Berufsfeld
Heranführen an die selbstständige Umsetzung des logopädischen Prozesses unter Anleitung und Supervision bei Aussprachestörungen, funktionellen Stimmstörungen oder Orofacialen Dysfunktionen.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitetes Praktikum

Sprache

Deutsch

02
HNO Heilkunde ILV

HNO Heilkunde ILV

Vortragende: Verena Isamberth, MHPE, Dr. med. univ. Thomas Schmal

2.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

- Erkrankungen der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Mundhöhle und der Speicheldrüsen, des Rachens, der Speiseröhre, des Kehlkopfes, der Trachea und der Bronchien, des Ohres und des Gleichgewichtssystems, sowie funktionelle und alltagsrelevante Auswirkungen dieser Erkrankungen
- HNO-ärztliche Anamneseerhebung, HNO-Status und ausgewählte Diagnostikverfahren des Fachgebiets HNO (insbesondere Gleichgewichts-Diagnostik, Prüfung des Geruchs- und Geschmackssinns, Allergiediagnostik und bildgebende Verfahren zur Tumordiagnostik)
- Konservative Therapie und chirurgische Interventionen (insbesondere Ohrchirurgie, Tonsillotomie, Adenotomie, Septumplastik, Tracheotomie und chirurgische Eingriffe bei Tumoren im HNO-Bereich inklusive Laryngektomie)
- Facharztausbildung HNO, Aufgabengebiet sowie interprofessionelle Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und medizinischen Fachdisziplinen, Konsiliartätigkeit, Gutachtertätigkeit

Prüfungsmodus

Endprüfung
mündliche theoretische Endprüfung (80%), als auch praktische Endprüfung (20%);
beide Prüfungsteile müssen positiv absolviert werden.

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend;

Sprache

Deutsch

2.53
Journal Club & Literature Research SE

Journal Club & Literature Research SE

Vortragende: Dr. Martina Berhel

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Aufbau/Struktur eines wissenschaftlichen Artikels
- Vertiefende Recherche in Fachdatenbanken
- Fundamente des kritischen Lesens
- Methodik des Literature Reviews

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Arbeitsaufträge

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend und darbietend

Sprache

Deutsch

11
Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie ILV

Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie ILV

Vortragende: Maga.,Logopädin Psychologin Birgit Zouhar

2SWS
2.5ECTS

Lehrinhalte

- Gegenstand der Klinischen Psychologie
- Themen der Gesundheitspsychologie
- Psychologische Diagnostik und Erhebungsverfahren
- Klassifikation von psychischen Störungen (ICD, DSM)
- Umgang mit ausgewählten psychologischen Störungsbildern
- Nahtstellen Klinische Psychologie/Gesundheitspsychologie und Logopädie
- Ausgewählte logopädierelevante Fragestellungen aus dem Bereich der Psychologie/Gesundheitspsychologie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit, Aufbereitung bestimmter Themenstellungen, mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

22.5
Logopädie in der Rehabilitation 1 ILV

Logopädie in der Rehabilitation 1 ILV

Vortragende: Dr.in Verena Geweßler

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Definition Gesundheit, Krankheit, Gesundheitskompetenz
- Rehabilitationsprozess und Gesundheitsziele Österreich
- Klassifikationssysteme (ICF und ICIDH, ICD-10; Kinder, Jugendliche und Erwachsene)
- Rehabilitationsformen und Organisationsmodelle in Österreich
- Besonderheiten logopädischer Rehabilitationsziele und Erarbeiten einer möglichen Zielerstellung
- Erstellen einfacher Verlaufs- und Abschlussberichte
- Alltagsmanagement und Angehörigenberatung
- Fallanalyse: logopädischer Prozess in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören in Bezug zum ICF-orientierten Rehabilitationsprozess à Gegenüberstellen, Einordnen und Interpretieren
- Interprofessionelle und multiprofessionelle Zusammenarbeit im logopädischen Prozess in der Rehabilitation

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche oder mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Logopädischer Prozess bei Aussprachestörungen ILV

Logopädischer Prozess bei Aussprachestörungen ILV

Vortragende: Doris Huber

3SWS
3.5ECTS

Lehrinhalte

Terminologie, Ätiologie, Symptomatik, Klassifikation von Aussprachestörungen inkl. kindlicher Sprechapraxie
Leitlinien, Richtlinien zu Störung, Diagnostik, Therapie
Befunderhebung – Bestandteile, Möglichkeiten
Analyse von Diagnosemöglichkeiten unter Berücksichtigung von Zwei- und Mehrsprachigkeit
Analyse und Vergleich phonetisch- und phonologisch-orientierter Therapieansätze unter Berücksichtigung von Zwei-und Mehrsprachigkeit
Möglichkeiten einer Gruppentherapie
Analyse und Vergleich therapeutischer Konzepte für kindliche Sprechapraxie
Analyse therapieunterstützender Materialien inkl. digitaler Möglichkeiten
Möglichkeiten der Elternarbeit unter Berücksichtigung migrationssensibler Vorgehensweise
Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der Befunderhebung und Therapie
ICF-CY orientierte exemplarische Therapieplanung (Teilhabe-, Aktivitäts-, Funktionsziele und Kontextziele formulieren, operationalisieren, methodisch-didaktische Aufbereitung)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Teilleistung
Ausarbeitung von Fallbeispielen

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

33.5
Logopädischer Prozess bei orofacialen Dysfunktionen ILV

Logopädischer Prozess bei orofacialen Dysfunktionen ILV

Vortragende: Barbara Maier, MSc

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Aufbau und Entwicklung orofacialer Strukturen und deren Funktionen in Bezug zum logopädischen Prozess
- Wechselwirkungen mit dem stomatognathen System und logopädisch relevante Fehlfunktionen des orofacialen Systems (orofaciale Dysfunktionen)
- Logopädisch relevante Zusammenhänge von orofacialem System mit Körper, Haltung und Bewegung inklusive praktischer Durchführung
- Anamnese und Diagnostik orofacialer Funktionen mit praktischer Durchführung der Erhebung und logopädischen Untersuchung
- Auswahl und praktische Anwendung adaptativer, digitaler und apparativer Verfahren zur Unterstützung des logopädischen Prozesses
- Zielerstellung und logopädische Therapieplanung in Theorie und praktischer Ausführung
- Evaluierung der logopädischen Therapie bei orofacialen Dysfunktionen
- Erstellen von Therapiedokumentation, Verlaufs- und Abschlussbericht unter Einhaltung der DSGV
- Theoretische und praktische Durchführung aller Phasen des logopädischen Prozesses bei orofacialen Dysfunktionen durch die Ausarbeitung von Fallbeispielen und mittels praktischer Übungen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
theoretisch-praktisch, mündlich und schriftlich, 2 Teilleistungen mit Gewichtung 50/50

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

1.51.5
Logopädischer Prozess bei Stimmstörungen 1 ILV

Logopädischer Prozess bei Stimmstörungen 1 ILV

Vortragende: Barbara Maier, MSc, Gunhild Rohnke, MSc

4.5SWS
4.5ECTS

Lehrinhalte

Theoriefokus:
- ICF-orientierte fachspezifische Terminologie unter Einbezug stimmrelevanter Körperfunktionen, -strukturen, - Aktivität, - Alltagsteilhabe
- ELS-basierte Diagnostik/ Untersuchungsmethoden/ logopädisch-relevante Testverfahren der Stimme (Stimmstatus, störungsbezogene Anamnese)
- Qualitative und quantitative stimmliche, aerodynamische und körperliche stimmbezogene Parameter
- Objektive und subjektive Messverfahren in der Stimmdiagnostik
- Multifaktorielle Ätiologie und funktionale sowie biopsychosozialkulturelle Wechselwirkungen bei funktionellen, nicht organischen, Stimmstörungen
- Differenzierte Erfassung von Fehlfunktionen der Atmung, Haltung, Bewegung, Stimme sowie Artikulation sowie stimmrelevanter Emotion und stimmbezogener Situation
- Clinical Reasoning in der Stimmtherapie
- ICF-orientierte und SMART-basierte Stimmtherapieplanung und Stimmberatungsplanung
- Evaluierung und State of the art-Argumentation multiaxialer stimmtherapeutischer Outcomes
- komplexe stimmtherapeutisch relevante Interventionen und Therapiemaßnahmen
- relevante historische und aktuelle Stimmtherapiekonzepte
- exemplarische Therapiedurchführung anhand unterschiedlicher Stimmtherapiekonzepte
- Präventive und stimmhygienische Maßnahmen
- Möglichkeiten und Notwendigkeiten interprofessioneller Zusammenarbeit im Kontext der Stimmtherapie und –prävention

Praxisfokus:
- Selbsterfahrung und selbständige Umsetzung von atem-, stimm- und sprechtechnischen Übungen im Kontext komplexer stimmtherapeutischer Interventionen
- Stimmtherapeutisch relevante Kompensationsmechanismen, Blockaden und Wechselwirkungen bei sich und anderen erfahren sowie konstruktiv regulieren können
- Erleben multiaxialer Zusammenhänge zwischen stimmtherapeutisch relevanten körperorientierten Interventionen und dem emotionalen und situativen Kontext

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Leistungserfassung in 2 Teilleistungen:
1. Mündlich praktisch (40%)
2. Schriftlich theoretisch (60%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

4.54.5
Pädagogik und Didaktik VO

Pädagogik und Didaktik VO

Vortragende: Dr. Edda Strutzenberger-Reiter

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Gegenstand der Pädagogik
Menschenbilder in der Pädagogik
Erziehungsstile
Lernen und Lerntheorien
Begriffsbestimmung der Didaktik
didaktische Modelle und Prinzipien
Relevanz von definierten Lernergebnissen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche oder mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

11
Pädiatrie VO

Pädiatrie VO

Vortragende: Dr. Lukas Wisgrill

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Tätigkeitsfeld des Fachgebiets Pädiatrie, Abgrenzung und Nahtstellen zu anderen relevanten Fachbereichen, insbesondere zur Logopädie
- Die physiologische prä- und postnatale kindliche Entwicklung im Überblick
- Pädiatrische Diagnostik und Untersuchungsverfahren, Modelle zur Abklärung der kindlichen Entwicklung
- Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und Kindheit
- Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomalanomalien
- Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben (zB Geburtstrauma, Infektionen, Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt)
- Ausgewählte Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in den Schwerpunktbereichen Neonatologie, Neuropädiatrie, Kinderhämatologie und -Onkologie sowie Kinderkardiologie
- Impfempfehlungen und Impfrisiken – Schwerpunkte in Aufklärung und Beratung

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche theoretische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend;

Sprache

Deutsch

22
Phoniatrie 1 (inkl. Exkursion) VO

Phoniatrie 1 (inkl. Exkursion) VO

Vortragende: Univ.Profin.Drin. Doris-Maria Denk-Linnert, Drin. med. Gudrun Mancusi, Dr.in Imme Roesner, Dr. med. univ. Thomas Schmal, Ao.Univ.Profin.Drin. Berit Schneider-Stickler

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Tätigkeitsfelder im Fachgebiet Phoniatrie, Nahtstellen zu anderen relevanten Berufsgruppen und medizinischen Fachdisziplinen;
- Anatomie und Funktion der Sprech-, Stimm- und Atmungsorgane, sowie anderer für die Stimmfunktion relevanter Strukturen
- Physiologische Entwicklung der Primär- und Sekundärfunktionen über die Lebensspanne
- Differenzierung von organischen, funktionellen und psychogenen Stimmstörungen anhand von Genese und Symptomatik;
- Ausgewählte Stimmveränderungen und –störungen, im Besonderen: Stimmtransition, Mutationsstimmstörung, Juvenile Dysphonie, Berufsdysphonie, Dysodie;
- Diagnostikverfahren zur Begutachtung des Kehlkopfes, insbesondere der Stimmlippen (zB Kehlkopfspiegelung, Stroboskopie, flexible Endoskopie, Mikrolaryngoskopie, …)
- Instrumentelle Diagnostikverfahren zur Prüfung der Stimmfunktion; phoniatrische Kriterien einer physiologischen und pathologischen Stimmfunktion;
- Konservative therapeutische Maßnahmen bei beeinträchtigter Stimmfunktion
- Chirurgische Eingriffe am Larynx (Phonochirurgie) und deren funktionelle und Auswirkungen auf die Stimmfunktion und die Alltagsteilhabe

Prüfungsmodus

Endprüfung
mündliche theoretische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend;

Sprache

Deutsch

1.52
Praxisreflexion 1 SE

Praxisreflexion 1 SE

Vortragende: Sara Forer-Kaufmann, MSc, Doris Huber, Bettina Maierhofer, MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Reflexion Vorstellung vs. Realität der praktischen Durchführung von logopädischen Prozessbausteinen
Reflexion Vorstellung vs. Realität der Praktikant*innenrolle
Rollenspiel zur Kooperativen Kommunikation und Gesprächsführung

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

11
Psycholinguistik VO

Psycholinguistik VO

Vortragende: Magdalena Lohninger, MA

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

Gegenstand der Psycholinguistik
Wissenschaftliche Erkenntnisse der Psycholinguistik zum unauffälligen und auffälligen Spracherwerb
Monolingualer und bi-/multilingualer Spracherwerb im Vergleich
Spracherwerbstheorien
Entwicklung von sprachlichen und nicht-sprachlichen kognitiven Fähigkeiten im Vergleich
Einblick in die modelltheoretischen Überlegungen zur Sprachverarbeitung

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

1.51.5
Rhythmik in der Logopädie ILV

Rhythmik in der Logopädie ILV

Vortragende: Maga. Karin Einfalt

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Rhythmik/ Musik-Bewegungspädagogik: Lernbereiche und Mittel der Rhythmik, Rhythmisches Prinzip
Anwendung rhythmisch-musikalischer Elemente in der Logopädie
Beispiele für Stundenbilder der Logopädie aufbereitet mit rhythmisch-musikalischen Mitteln und Anwendung des Rhythmischen Prinzips
Querverbindungen
Bewegungs-, Körper- und Wahrnehmungsübungen
Übungen zur Verbindung von Musik-Bewegung-Sprache-Stimme
Übungen zu Kreativität und Improvisation
Rhythmusarbeit
Übungen zu Kommunikation und Interaktion
Selbsterfahrung und Reflexion

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Arbeitsaufträge
Mitarbeit

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

11
Theorie-Praxis-Transfer 1 UE

Theorie-Praxis-Transfer 1 UE

Vortragende: Doris Huber

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Prozessbaustein Diagnostik:
Anforderungen an eine Sprachdiagnostik als professioneller Erkenntnis- und Entscheidungsprozess
ICF-CY-orientierte Befunderhebung anhand ausgewählter Fallbeispiele
Analyse/Auswertung von bereits durchgeführten Tests
Optional Erproben von Tests an Proband*innen inkl. Auswertung
Einschätzen von Behandlungsbedürftigkeit, Ableiten von Therapieschwerpunkten als Ergebnis der Testauswertungen unter dem Aspekt des Diagnostischen Reasoning (Diagnose, Prognose, Behandlung)

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Kieferorthopädie und Kieferchirurgie ILV

Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Kieferorthopädie und Kieferchirurgie ILV

Vortragende: Univ.Profin.OA Drin. Eva Piehslinger

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Tätigkeitsfelder der Fachdisziplin Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, sowie relevanter Bezugsdisziplinen
- Aufbau und Funktionen des stomatognathen Systems
- Zahnentwicklung und Zahndurchbruch
- Pathologien der Dentalokklusion, des Kiefergelenks, der Kaufunktion, des Zahnhalteapparats sowie ausgewählter Erkrankungen im Fachgebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und deren funktionelle Auswirkungen (zB Schädigung der Zahnstruktur und des Zahnhalteapparates nach Radiatio und Chemotherapie bei Tumorpatient*innen; Gebiss und Problematiken der prothetischen Versorgung im Alter, Bruxismus …)
- Relevanz von Pathologien der Dentalokklusion, der Kiefergelenksfunktion, der Kaufunktion, des Zahnhalteapparats sowie ausgewählter Erkrankungen im Fachgebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Bezug auf Störungsbilder des logopädischen Fachbereichs
- Anamnese und Diagnostik zur Erkennung von Okklusionsstörungen, Störungen der Kiefergelenksfunktion und der Kaufunktion
- Erkennen der Grenzen des logopädischen Kompetenzbereichs im Bezug auf Erkrankungen des Fachgebiets der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde; Überblick über Tätigkeitsbereiche relevanter Bezugsdisziplinen (zB Physiotherapie, …);
- Konservative und chirurgische Behandlungsmaßnahmen bei Erkrankungen im Fachgebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (inkl. Prothetik und Kieferorthopädie)
- Mundhygiene und Kariesprophylaxe

Prüfungsmodus

Endprüfung
Theoretisch-praktische mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ;

Sprache

Deutsch

1.52

LehrveranstaltungSWSECTS
Angewandte Supervision: Professionelle therapeutische Beziehung SE

Angewandte Supervision: Professionelle therapeutische Beziehung SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Professionelle Distanz und Abgrenzung in der therapeutischen Beziehung

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Sprache

Deutsch

0.50.5
Audiologie und Audiometrie 1 ILV

Audiologie und Audiometrie 1 ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Pathologische Veränderungen des Hörvermögens, deren Ursachen und zugehörige Diagnosen
- HNO-Status und daraus resultierende relevante Informationen für audiometrische Testungen
- Indikationen und Zweck subjektiver und objektiver audiometrischer Verfahren
- Normen, Richtlinien und gesetzliche Grundlagen in Bezug auf das audiometrische Setting
- Aufbau und Funktionsweise von Geräten bzw. Testsystemen in der Audiometrie; insbesondere Software zur Patient*innen-Datenverwaltung, Software für audiometrische Verfahren, Tonaudiometer und Tympanometer
- Vorbereitung audiometrischer Untersuchungen: Ohrstatus, Setting, Vorbereitung und Anwendung Hardware, benötigte Software-Einstellungen
- Verständliche Instruktion der Patient*innen im Rahmen audiometrischer Untersuchungen (Zweck, Ablauf, erforderliche Mitwirkung)
- Durchführung subjektiver und objektiver audiometrischer Untersuchungen (Tonaudiometrie, Tympanometrie, Sprachaudiometrie, …)
- Hygienemaßnahmen: Räumlichkeiten und Geräte, Patient*innenkontakt
- Vorgehen bei technischen Störungen, Erkennen der Grenzen der eigenen Problemlösekompetenz
- Plausibilitätskontrolle der Messergebnisse unter Berücksichtigung von Anamnese, HNO-Status und Zusatzbefunden
- Symbolik in der Audiometrie und Ergebnisdokumentation (manuell, elektronisch)
- Befundinterpretation unter Berücksichtigung von Anamnese, HNO-Status und Zusatzbefunden (audiologische Charakteristika von Hörschädigungen und mögliche Diagnosen, Erkennen von Aggravation und Simulation)

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche theoretische Endprüfung (50%), als auch praktische Endprüfung (50%);
Beide Prüfungsteile müssen positive absolviert werden;

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend;

Sprache

Deutsch

22
Berufspraktikum 2 PR

Berufspraktikum 2 PR

0SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Heranführen an die selbstständige Umsetzung des logopädischen Prozesses unter Anleitung und Supervision optional in den Kernbereichen Sprache (entwicklungsbedinge Auffälligkeiten), Sprechen (entwicklungsbedingte Auffälligkeiten), Stimme, Schlucken, Hören (Diagnostik).

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitetes Praktikum

Sprache

Deutsch

03
Bewegung und Positionierung in der logopädischen Arbeit UE

Bewegung und Positionierung in der logopädischen Arbeit UE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Praktische Umsetzung der Prinzipien des motorischen Lernens und der Prävention des eigenen Gesundheits- und Bewegungsverhaltens
- Arbeitshaltung und ergonomisches Therapiesetting für Patient*innen und Logopäd*innen: entwerfen, qualifizieren, korrigieren und dokumentieren in praktischer Durchführung (Übungen)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilleistungen

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend

Sprache

Deutsch

11
Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik ILV

Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Erziehung und Bildung behinderter, benachteiligter und ausgegrenzter Menschen
Bildung und lebenslanges Lernen
Inklusive und sonderpädagogische Grundbegriffe
Themenfelder, Aufgabenstellungen und Fragestellungen der inklusiven Pädagogik/Sonderpädagogik unter besonderer Berücksichtigung der interdisziplinären Zusammenarbeit
Integration und Inklusion

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mündlich und/oder schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend und explorativ

Sprache

Deutsch

11
Logopädie in der Rehabilitation 2 ILV

Logopädie in der Rehabilitation 2 ILV

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Diverse Phasen des Rehabilitationsprozesses in die Bereiche Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören einordnen, mit den Phasen des logopädischen Prozesses theoretisch zusammenführen und ausarbeiten (Fallbeispiele)
- Diverse Phasen des Logopädischen und des Rehabilitationsprozesses einordnen, theoretisch zusammenführen und praktisch durchführen (Übungen)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Beurteilung der praktischen Gruppenarbeit

Lehr- und Lernmethode

erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Logopädischer Prozess bei Facialisparesen UE

Logopädischer Prozess bei Facialisparesen UE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Analyse, Einordnung und Diskussion medizinischer Befunde (Anamnese)
- Klinisch-logopädische, apparative und instrumentelle Möglichkeiten zur Erstellung einer logopädischen Diagnose bei neurogenen und peripheren Fazialisparesen
- praktische Durchführung aller Schritte des logopädischen Prozesses bei neurogenen und peripheren Fazialisparesen inklusive Erstellen eines Verlaufs- und Abschlussberichtes
- Praktische Anwendung von adaptiven und apparativen Methoden und Anwendungen zur Unterstützung des logopädischen Prozesses (inklusive Taping im Rahmen des logopädischen Behandlungsprozesses)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Ausarbeitung, Teilleistung praktische Anwendung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Logopädischer Prozess bei neurogener Dysphagie ILV

Logopädischer Prozess bei neurogener Dysphagie ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Zentrale Steuerung des physiologischen Schluckaktes und der Abwehrmechanismen (Überblick)
- Differenzierung des Schluckens von der Geburt bis zum hohen Alter im Zusammenhang mit dem logopädischen Prozess (Aufbau auf LV Phoniatrie II)
- Pathologischer Schluckakt und seine Zusammenhänge mit dem logopädischen Prozess bei neurogenen Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle
- Epidemiologie, Ätiologie, Pathomechanismen und Symptomatologie neurogener Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle
- Anamneseerhebung, Dokumentation und Evaluation neurogener Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle
- Klinisch-logopädische Diagnostik neurogener Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle und deren praktische Durchführung unter Verwendung klinischer und instrumenteller Test- und Untersuchungsverfahren inklusive Zielerstellung
- FEES und Absaugen im Rahmen des logopädischen Prozesses (Theorie)
- Positionierung, Handling und Transfer als Ausgangslage der logopädischen Behandlung
- Beschreibung und Durchführung des logopädischen Prozesses bei Patient*innen mit neurogener Dysphagie mit oder ohne Trachealkanüle anhand von Fallbeispielen und Fallanalysen
- Praktische Durchführung aller Phasen des logopädischen Prozesses bei neurogenen Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle (Übungen)
- Schluckmanagement bei progredienten Erkrankungen
- Ernährungsformen und –möglichkeiten bei neurogener Dysphagie mit oder ohne Trachealkanüle
- Beratung und Unterstützung von Betreuungspersonen und Angehörigen sowie Alltagsmanagement
- Einsatz von digitalen Medien im Rahmen der Anamnese, Diagnostik, Therapieplanung und –durchführung bei Patient*innen mit neurogener Dysphagie mit oder ohne Trachealkanüle sowie Biofeedback und Elektrostimulation

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ.

Sprache

Deutsch

11
Logopädischer Prozess bei peripher-organischen Dysphagien ILV

Logopädischer Prozess bei peripher-organischen Dysphagien ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Pathologischer Schluckakt und seine Zusammenhänge mit dem logopädischen Prozess bei peripher-organischen Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle
- Ätiologie, Pathomechanismen und Symptomatologie peripher-organischer Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle
- Anamneseerhebung, Dokumentation und Evaluation peripher-organischer Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle
- Klinisch-logopädische Diagnostik peripher-organischer Dysphagien mit oder ohne Trachealkanüle und deren praktische Durchführung unter Verwendung klinischer und instrumenteller Test- und Untersuchungsverfahren inklusive Zielerstellung

Prüfungsmodus

Endprüfung
mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

11
Logopädischer Prozess bei Sprachentwicklungsstörungen ILV

Logopädischer Prozess bei Sprachentwicklungsstörungen ILV

2.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Ätiologie, Symptomatik und mögliche Auswirkungen einer frühen Spracherwerbsstörung
Terminologie, Ätiologie, Symptomatik und mögliche Auswirkungen von Störungen der Sprachentwicklung auf lexikalisch-semantischer, morphologisch-syntaktischer Ebene unter Berücksichtigung der Schnittstellen der linguistischen Ebenen.
Präventivmaßnahmen
Leitlinien, Richtlinien zu Störung, Diagnostik, Therapie
Befunderhebung – Bestandteile, Möglichkeiten
Analyse von Diagnosemöglichkeiten unter Berücksichtigung von Zwei- und Mehrsprachigkeit
Abgrenzung Sprachförderung - Sprachtherapie unter besonderer Berücksichtigung der Zwei- und Mehrsprachigkeit
Analyse und Vergleich ausgewählter therapeutischer Konzepte
Analyse therapieunterstützender Materialien inkl. digitaler Möglichkeiten
ICF-CY-orientierte exemplarische Therapieplanung (Teilhabe-, Aktivitäts-, Funktionsziele und Kontextziele formulieren, operationalisieren, methodisch-didaktische Aufbereitung)
Möglichkeiten der Elternarbeit unter Berücksichtigung migrationssensibler Vorgehensweise
Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der Befunderhebung und Therapie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Teilleistung, Fallbeispiel, Analyse von Diagnostikmöglichkeiten und Therapiematerial

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

2.53
Logopädischer Prozess bei Stimmstörungen 2 ILV

Logopädischer Prozess bei Stimmstörungen 2 ILV

3.5SWS
3.5ECTS

Lehrinhalte

- Fachspezifische Terminologie für den logopädischen Prozess bei organischen Stimmstörungen, in der Stimmrehabilitation und speziellen Störungsbildern (Stimmtransition, kindliche Stimmstörungen, Berufsdysphonie, Störungen der Singstimme)
- Ätiologie organischer Stimmstörungen, kindlicher Stimmstörungen, Berufsdyphonien und Störungen der Singstimme
- Diagnostik/Untersuchungsmethoden/logopädisch-relevante Testverfahren für den logopädischen Prozess bei organischen Stimmstörungen, in der Stimmrehabilitation und speziellen Störungsbildern (Stimmtransition, kindliche Stimmstörungen, Berufsdysphonie, Störungen der Singstimme)
- Differenzierte Erfassung von Fehlfunktionen der Atmung, Haltung, Bewegung, Stimme sowie der Artikulation und Emotion/Intention
- Stimmhygienische Maßnahmen in Bezug auf organische Stimmstörungen
- Präventive Maßnahmen in Bezug auf organische Stimmstörungen, kindliche Stimmstörungen, Berufsdyphonien und Störungen der Singstimme
- Individuelle Planung der stimmtherapeutischen Intervention (Beratung und Therapie)
- Therapiemaßnahmen und –methoden
- Evaluierungsmöglichkeiten
- Übungen zur Körperwahrnehmung, Atmung, Haltung, Stimme und Artikulation in Bezug auf organische Stimmstörungen, Stimmrehabilitation und spezielle Störungsbildern (kindliche Stimmstörungen, Berufsdysphonie, Störungen der Singstimme) sowie Stimmtransition
- Anleitung stimmtherapeutischer Übungen
- Kompensationsmechanismen sowie Blockaden
- Aktuelle Konzepte der logopädisch-rehabilitativen Stimmtherapie nach Laryngektomie
- Anbahnungsmethoden und Ersatzstrategien zur Stimmproduktion nach totaler Laryngektomie
- Einsatz und Handhabung von technischen Geräten und Hilfsmitteln
- Stimmtransition
- Struktur und Organisation von Selbsthilfegruppen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche theoretisch-praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ
Online: Tutorials, Assignments

Sprache

Deutsch

3.53.5
Logopädischer Prozess bei Störungen des Lesens, Schreibens und Rechnens ILV

Logopädischer Prozess bei Störungen des Lesens, Schreibens und Rechnens ILV

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

Wissenschaftlichen Grundlagen der Legasthenieforschung unter besonderer Berücksichtigung des logopädischen Handlungsfeldes,
Erscheinungsbild und wesentliche Risikofaktoren zur Entstehung von Störungen des Lesens und Schreibens
Evidenzbasierte Diagnostik und logopädisch relevante Therapieansätze
Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit
Leitlinien der DGKJP zum Thema Lesen, Schreiben, Rechnen
Grundlagen der Dyskalkulie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Analyse von Videobeispielen, Fallbeispiele, Analyse von Diagnstikmöglichkeiten

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

1.51.5
Neuro- und Patholinguistik VO

Neuro- und Patholinguistik VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die theoretischen Ansätze und Forschungsthemen der Patho- und Neurolinguistik
Zusammenhang von Sprachverarbeitung und den zugrundeliegenden neuronalen Strukturen
Abweichungen in der Sprachentwicklung und Analyse linguistisch fundierter Erhebungsverfahren zur Feststellungen dieser Abweichungen.
Linguistische Analyse des Sprachvermögens bei ausgewählten Syndromen
Neurologisch bedingte Sprachstörungen und ihre linguistische Analyse

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

11
Neurologie, Neurochirurgie und Neurorehabilitation VO

Neurologie, Neurochirurgie und Neurorehabilitation VO

3SWS
3.5ECTS

Lehrinhalte

- Gliederung des Nervensystems
- Grundlagen der Neurologie und Neurochirurgie und ihre Bedeutung für den logopädischen Prozess (Terminologie, Neuropathologie)
- Infektionen, Tumoren, SHT, Zerebrovaskuläre Ereignisse, Epilepsie, degenerative Erkrankungen des ZNS, Entwicklungsstörungen des ZNS, peripheres Nervensystem, neurologische Syndrome, Toxische Schädigungen
- Veränderungen der Sprache über die Lebensspanne
- Anamnese, diagnostische Verfahren und klinisch-neurologischer Status/Befund sowie apparative Zusatzuntersuchungen und Therapie
- Differenzialdiagnostik neurologischer und neurochirurgischer Störungsbilder
- Logopädiespezifische Interpretation der Befunde

Neurorehabilitation
- Der neurorehabilitative Prozess aus fachmedizinischer Sicht – Assessment, Zielerstellung, interdisziplinäres Team
- Rehabilitationsphasen
- Leitlinien und Standards in der Neurorehabilitation

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche oder mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

33.5
Neuropsychologie ILV

Neuropsychologie ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Organisation und Lokalisation neuropsychologischer Fähigkeiten
Logopädierelevante neuropsychologische Störungsbilder wie Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen,
Störungen der visuellen Wahrnehmung, der Raumauffassung und des räumlichen Denkens (Agnosien, Neglect, Apraxien,….),
Störungen der Krankheitseinsicht (Anosognosie, Anosodiaphorie),
Störungen der exekutiven Funktionen
Störungen der Zahlenverarbeitung und der numerischen Fähigkeiten (Akalkulie)
Neuropsychologische Diagnostik und Differentialdiagnose
Neuropsychologische Rehabilitation

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

11
Phoniatrie 2 VO

Phoniatrie 2 VO

1.5SWS
2.5ECTS

Lehrinhalte

- Besonderheiten und Veränderungen des physiologischen Schluckaktes über die Lebensspanne
- Abwehrmechanismen, Husten und Speichelmanagement (insbesondere zentrale und periphere Steuerung)
- Klassifikation von Dysphagien und Facialisparesen anhand von Symptomatik und Genese
- Chirurgische Verfahren bei Kopf-Halstumoren und ihre Auswirkungen auf die Schluckfunktion
- Tracheostoma und Trachealkanüle: Chirurgische Verfahren
- Trachealkanülen und deren Einfluss auf Stimmgebung (inklusive Stimmprothese) und Schlucken
- Phoniatrische Anamneseerhebung und Diagnostikverfahren zur Beurteilung der Schluckfunktion und Facialisparese
- Interpretation der medizinischen und phoniatrischen Befunde
- Auswertung und Beurteilung bildgebender Verfahren im Rahmen der Dysphagieabklärung (insbesondere Videoendoskopische und Videokinematografische Untersuchung des Schluckaktes)
- Konservative, chirurgische und phonochirurgische Möglichkeiten zur Therapie von Schluckstörungen und Facialisparesen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

1.52.5
Praxisreflexion 2 SE

Praxisreflexion 2 SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Reflexion der logopädisch-methodischen und sozial-kommunikativen Kompetenz
Persönliche SWAT-Analyse
Exemplarische Analyse von Prozessdokumentationen

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Psychiatrie VO

Psychiatrie VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Psychiatrische Störungen im Kindes-, Adoleszenz- und Erwachsenenalter – Ätiologie, Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie:
- Sprach- und Sprechstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen
- Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit
- Persönlichkeits-, Angst-, Zwangs-, Sexual-, affektive und wahnhafte Störungen
- Kinder psychiatrisch erkrankter Eltern und Risikofaktoren kindlicher Entwicklung, Interaktionsstörungen und deviantes Verhalten
- Folgeprobleme psychiatrisch erkrankter Kinder und Jugendlicher
- Psychosomatik, organische Psychosen, Schizophrenie
- Psychotherapie und klinische Psychologie
- Geronto- und Sozialpsychiatrie, forensische Psychiatrie
- Psychopharmaka-Therapie

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche oder mündliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

22
Theorie-Praxis-Transfer II: Therapie UE

Theorie-Praxis-Transfer II: Therapie UE

0.5SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Prozessbaustein Therapie:
- praktische Erfahrungen in der Gestaltung eines logopädischen Klein-Gruppen-Prozesses am Beispiel Stimme
- Eigenverantwortliche Gestaltung und (Durch-) Führung des logopädischen Prozesses unter Berücksichtigung einer berufsethischen Haltung sowie des medizinischen und gesellschaftlichen Kontextes
- ICF-und evidenzbasierte Zielformulierung, Planung, Umsetzung und Reflexion des Prozesses aus verschiedenen Perspektiven (Therapeut*in, Proband*in, Prozess, Methodik, Outcome)
- während der Gestaltung des Prozesses, gemeinsam mit ihren Proband*innen, relevante Zielstellungen und Variationen erarbeiten und adaptieren
- eigeninitiatives und selbständiges Handeln, Entwicklung und Erprobung neuer Ideen, Einlassen auf neue Situationen
- Erfahren der Bedeutung der kooperativen Kommunikation und des intraprofessionellen Austauschs im logopädischen Prozess

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend und explorativ

Sprache

Deutsch

0.51

LehrveranstaltungSWSECTS
Angewandte Supervision: Chronische Krankheiten/Sterben und Tod SE

Angewandte Supervision: Chronische Krankheiten/Sterben und Tod SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Professioneller Umgang mit chronischen Krankheiten/Sterben und Tod

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Audiologie und Audiometrie 2 ILV

Audiologie und Audiometrie 2 ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- HNO-Status und daraus resultierende relevante Informationen für audiometrische Testungen
- Indikationen und Zweck subjektiver und objektiver audiometrischer Verfahren
- Aufbau und Funktionsweise von Geräten bzw. Testsystemen in der Audiometrie; insbesondere Hard- und Software in der Pädaudiologie, Testsysteme zur Messung von otoakustischen Emissionen
(= OAEs) und akustisch evozierten Potenzialen (= AEPs)
- Vorbereitung audiometrischer Untersuchungen: altersgerechte Gestaltung des Untersuchungssettings, Vorbereitung und Anwendung Hardware, benötigte Software-Einstellungen
- Altersgerechte und individuell angepasste Patient*innen-Instruktion sowie Einweisung von Begleitpersonen
- Fachgerechte, kultursensible und patient*innenzentrierte Durchführung subjektiver und objektiver audiometrischer Untersuchungen (Screening-OAEs, Brainstem Evoked Response Audiometry (= BERA) zur Hörschwellenbestimmung, …)
- Hygienemaßnahmen: Räumlichkeiten und Geräte, Patient*innenkontakt
- Vorgehen bei komplexen technischen Störungen, Erkennen der Grenzen der eigenen Problemlösekompetenz
- Plausibilitätskontrolle der Messergebnisse unter Berücksichtigung von Anamnese, HNO-Status und Zusatzbefunden
- Symbolik in der Audiometrie und Ergebnisdokumentation (manuell, elektronisch)
- Befundinterpretation im Rahmen komplexer Fallbeispiele unter Berücksichtigung von Anamnese, HNO-Status und Zusatzbefunden (audiologische Charakteristika von Hörschädigungen und mögliche Diagnosen, Zusammenführung subjektiver und objektiver Messergebnisse)
- Identifikation geeigneter weiterführender diagnostischer Maßnahmen anhand aller bisher gesammelten Informationen (Anamnese, HNO-Status, Zusatzbefunde, Ergebnisse audiometrischer Tests)

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche theoretische Endprüfung (50%), als auch praktische Endprüfung (50%);
Beide Prüfungsteile müssen positive absolviert werden;

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend;

Sprache

Deutsch

22
Berufspraktikum 3 PR

Berufspraktikum 3 PR

0SWS
4.5ECTS

Lehrinhalte

Heranführen an die selbstständige Umsetzung des logopädischen Prozesses unter Anleitung und Supervision optional in den Kernbereichen Kommunikation, Sprache, Sprechen, Stimme, Hören, Schlucken.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Sprache

Deutsch

04.5
Evidenzbasierte Praxis VO

Evidenzbasierte Praxis VO

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Grundsätze der Evidenzbasierten Praxis
- Beurteilung wissenschaftlicher Gütekriterien von Studien – best scientific practice
- Evidenzhärte, Evidenzpyramide
- Reporting Guidelines
- Möglichkeiten und Grenzen der EBP im logopädischen Forschungsfeld
- Triangulativer Forschungsansatz
- Grundlagen der Forschungsethik

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftlicher Arbeitsauftrag

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Logopädischer Prozess bei audiogen bedingten Sprach- und Sprechstörungen ILV

Logopädischer Prozess bei audiogen bedingten Sprach- und Sprechstörungen ILV

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Interpretation von Befunden des Hörvermögens in Verbindung mit Symptomen audiogen bedingter Sprach- und Sprechstörungen
- Führen eines Anamnesegesprächs unter Berücksichtigung der besonderen Kommunikationssituation mit hörgeschädigten Patient*innen
- Auswahl adäquater Untersuchungsverfahren zur weiterführenden Diagnostik unter Bezugnahme auf Vorbefunde und Anamnesegespräch
- Durchführung von Untersuchungsverfahren bei Patient*innen mit Hörschädigung (inklusive Dokumentation)
- Erstellung eines Therapieplans unter Bezugnahme auf Anamnese und Untersuchungsergebnisse: Festlegung der Therapieziele (in Kooperation mit der Patientin/ dem Patienten), Auswahl geeigneter therapeutischer Maßnahmen
- Umsetzung des Therapieplans unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patient*innen
- Evaluation des Therapieverlaufs und der gesetzten Interventionen zur Qualitätssicherung: ggf. Ableitung nötiger Änderungen
- Professionelle (Eltern-)Beratung: Interventions- und Rehabilitationsmaßnahmen außerhalb des logopädischen Tätigkeitsbereichs (zB Empfehlungen hinsichtlich zusätzlicher Therapierichtungen, Beratung zu HNO-ärztlicher und audiometrischer Verlaufskontrolle, spezieller Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, Hörfrühförderung, …);
- Einführung in die österreichische Gehörlosenkultur, die österreichische Gebärdensprache, das internationale Fingeralphabet und das lautbegleitende Gebärden;

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche theoretisch-praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend;

Sprache

Deutsch

1.51.5
Logopädischer Prozess bei Dysglossien und Nasalitätsstörungen ILV

Logopädischer Prozess bei Dysglossien und Nasalitätsstörungen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einteilung, Ursache, Symptome, Therapie der Dysglossien;
Einteilung, Diagnostik und Therapie der Nasalitätsstörungen;
Diagnostik und Therapie der Velumfunktionsstörung;
LKGS-Spalten - Entstehung, Einteilung, Begriffsklärungen, Syndrome in Assoziation mit LKGS-Spalten, Folgen der Spaltbildung, Diagnostik bei LKGS-Spalten; Säuglingsbehandlung und Therapie bei LKGS-Spalten
Behelfe zur Saug-, Trink-, Schluckanbahnung bei LKGS

Prüfungsmodus

Endprüfung
Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

11
Logopädischer Prozess bei neurogen bedingten Sprachstörungen ILV

Logopädischer Prozess bei neurogen bedingten Sprachstörungen ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Hypothesengeleitete Aphasiediagnostik: Durchführung, Auswertung und Interpretation ausgewählter störungsspezifischer Screenings, Fragbögen und standardisierter Testverfahren zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik
- Klassifikation verschiedener Arten von Aphasien
- Therapieplanung und Therapiebausteine in der Aphasierehabilitation
- Vorstellung und Anwendung von Konzepten, Methoden und analogen sowie digitalen Materialien zur Behandlung der Aphasie
- Konzepte, Methoden und Materialien zur Behandlung nicht-aphasischer Sprachstörungen
- Erarbeitung des phasenorientierten neurologopädischen Prozesses zur Aphasierehabilitation anhand von Fallbeispielen und Rollenspiel
- Auseinandersetzung mit inklusiven Ansätzen sowie ethische Überlegung zum Leben mit Aphasie
- Aktuelle nationale und internationale Guidelines/Leitlinien zur phasenübergreifenden Aphasierehabilitation

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend erarbeitende Lehrverfahren wie Gruppenarbeiten, Mind-Mapping, Fallbeispiele, Präsentationen, ergänzend darbietende Lehrverfahren

Sprache

Deutsch

22
Logopädischer Prozess bei neurogen bedingten Sprechstörungen ILV

Logopädischer Prozess bei neurogen bedingten Sprechstörungen ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Ätiologie und Pathomechanismen der verschiedenen Haupttypen von Dysarthrien/Dysarthrophonien/Dysarthropneumophonien
- Symptomatologie und Syndromcharakterisierung der An-/Dysarthrietypen
- Assoziierte Begleitstörungen
- Diagnostik, Differenzialdiagnostik und klinische, instrumentelle Zusatzuntersuchungen
- Deskriptive und standardisierte Testverfahren
- Therapieplanung unter Berücksichtigung spezifischer phasenorientierter Prinzipien
- Konzepte und Methoden zur stimulativen, störungsspezifischen und konsolidierenden Therapie
- Auswahl und Einsatz von Hilfsmitteln und elektronischen Kommunikationshilfen
- Ethische und inklusive Überlegungen zum Leben mit An-/Dysarthrie
- Aktuelle nationale und internationale Guidelines/Leitlinien zur phasenübergreifenden Rehabilitation von Dysarthrie und Sprechapraxie

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend erarbeitende Lehrverfahren wie Gruppenarbeiten, Mind-Mapping, Fallbeispiele, Präsentationen, ergänzend darbietende Lehrverfahren

Sprache

Deutsch

22
Logopädischer Prozess bei Störungen des Redeflusses ILV

Logopädischer Prozess bei Störungen des Redeflusses ILV

2.5SWS
2.5ECTS

Lehrinhalte

Epidemiologie, Terminologie, Phänomenologie, Symptomatik, Theorien, Auswirkungen von Redeflussstörungen (Stottern und Poltern)
Logopädische Diagnostik/Differentialdiagnostik bei Stottern und Poltern
Therapiekonzepte: Stottermodifikation und Fluency Shaping mit praktischen Übungen, Therapie nach Van Riper, Wendlandt, Breitenbach, Sandrieser- Schneider, Katz-Bernstein, Zückner usw.
Therapieplanung für betroffene Kinder und Erwachsene , Beratung
Selbsterfahrung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit, schriftliche Teilleistung, Umsetzung der praktischen Übungen

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

2.52.5
Logopädischer Prozess: Entwicklung unter erschwerten Bedingungen ILV

Logopädischer Prozess: Entwicklung unter erschwerten Bedingungen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Fachspezifische Terminologie
- Auffälligkeiten der interuterinen Entwicklung bei neurogenen Entwicklungsstörungen
- Verbindung von Hand-Mund-Sensorik in der Entwicklung
- Auffälligkeiten der orofacialen Funktionen, der Nahrungsaufnahme, des Sprechens und der Sprache bei Kindern mit Zerebralparese, ausgewählten Syndromen und Frühgeburten und deren Erfassung anhand aktueller Methoden, Testverfahren (Communication Function Classification System (CFCS), Beobachtungskriterien für persistierende frühkindliche Reflexe ….)
- Besonderheiten im Rahmen der Diagnostik und Therapie von kindlichen Dysarthrien
- Praxiserprobte Therapiekonzepte im logopädischen Handlungsfeld in Anlehnung an B. Padovan und J. Brondo
- Übungen zur Verbindung der Hand-Mund-Sensorik in Theorie und Praxis

Prüfungsmodus

Endprüfung
Theoretisch-praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

11
Logopädischer Prozess: Kommunikation unter erschwerten Bedingungen ILV

Logopädischer Prozess: Kommunikation unter erschwerten Bedingungen ILV

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

Terminologie, Ätiologie, Symptomatik von Störungen der pragmatisch-kommunikativen Fähigkeiten
Auffälligkeiten der Kommunikationsfähigkeit bei ausgewählten Syndromen (z.B.Down-Syndrom), Mutismus, tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, hyperkinetischen Störungen und durch kindliche Dysarthrien unterschiedlicher Ursachen.
Besonderheiten im Rahmen der Diagnostik und Differentialdiagnostik
Therapeutische Konzepte zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung
Unterstützte Kommunikation und assistierende Technologien
Zielgruppen für Unterstützte Kommunikation
Kommunikationsformen
Einsatzmöglichkeiten der Unterstützten Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung im logopädischen Prozess
Kennenlernen von Beratungsstellen
Erprobung von verschiedenen Kommunikationsmitteln und assistierenden Technologien

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Teilleistung, Ausarbeitungen

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

1.51.5
Logopädisches Projekt SE

Logopädisches Projekt SE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in das logopädische Projekt
- Planung der Durchführung des Projekts
- Durchführung des Projekts inkl. Reflexion
- Analyse aus dem Projekt abgeleiteter Ergebnisse

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Umsetzung und Evaluierung eines logopädischen Projekts

Lehr- und Lernmethode

darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

11
Neurofunktionelle Systematik in der Logopädie ILV

Neurofunktionelle Systematik in der Logopädie ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Neuronale Repräsentation von Sprache
- Zusammenhänge von Bewegungs-, Handlungs-, Denk- und Sprachkonzeption
- Neuropsychologische und neuropsychiatrische Epiphänomene und Syndrome mit Auswirkung auf die Kommunikationsfähigkeit
- Symptomkomplexe in der Neurologie
- Grundlegende Begriffserklärungen sprachkonzeptiver Störungen: Aphasie, Agraphie, Alexie, Akalkulie
- Grundlegende Begriffserklärungen sprechmotorischer Störungen: Dysarthrie, Sprechapraxie (Hirnnervenlähmungen)
- Neuromuskuläre und neurodegenerative Erkrankungen
- Symptomcharakterisierung und Klassifikationsmöglichkeiten
- Differenzierung von Agnosie, Akinese, Anarthrie, Apraxie und Apallischem Syndrom
- Exemplarische Darstellung unterschiedlicher Modelle der Sprachverarbeitung und Kommunikation
- Physiologische Veränderung der Sprache im Laufe des Alterungsprozesses

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

22
Pädaudiologie, Hörsysteme und hörverbessernde Implantate ILV

Pädaudiologie, Hörsysteme und hörverbessernde Implantate ILV

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Ursachen kindlicher Hörstörungen, Krankheitsbilder und Diagnosen
- Testverfahren in der Pädaudiologie zur Bestimmung der Hörschwelle, Screening-Verfahren (zB Neugeborenen-Hörscreening)
- Das hörgeschädigte Kind: Besonderheiten in der audiometrischen Diagnostik und Versorgung mit Hörsystemen bzw. hörverbessernden Implantaten; Stellenwert der Elternberatung bzw. Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen des Kindes
- Voraussetzungen, Tests zur Indikationsstellung und erforderliche Tests zur Nachkontrolle im Rahmen der Versorgung mit Hörsystemen bzw. hörverbessernden Implantaten
- Aufbau, Funktionsweise und Anwendung von Hörsystemen, hörverbessernden Implantaten und technischem Zubehör
- Beratungsgespräch bei Hörschädigung: Ablauf der Versorgung und des Anpass-Prozesses bei Hörsystemen bzw. hörverbessernden Implantaten, sowie mögliche Erfolge und Grenzen in der Verbesserung des Hörvermögens
- Professionelle Beratung hinsichtlich weiterführender Diagnostik und Verlaufskontrollen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Mündliche theoretische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

1.51.5
Praxisreflexion 3 SE

Praxisreflexion 3 SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Evaluierung der Erreichung der persönlichen Zielstellungen aus vorangegangenen Praktikumsreflexionen
Reflexion der logopädisch-methodischen und sozial-kommunikativen Kompetenzentwicklung
Persönliche SWAT-Analyse

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Qualitative und quantitative Forschungsmethoden ILV

Qualitative und quantitative Forschungsmethoden ILV

2.5SWS
2.5ECTS

Lehrinhalte

- Ablauf und Planung einer empirischen Studie
- Qualitative Forschungsmethoden und –ansätze
- Quantitative Forschungsmethoden und –ansätze
- Triangulative Forschung und Methodenmix
- Grundlagen der Statistik

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Arbeitsaufträge sowie Statistik-Test

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

2.52.5
Schreibwerkstatt SE

Schreibwerkstatt SE

0.5SWS
2.5ECTS

Lehrinhalte

- Entwickeln und Formulieren einer Forschungsfrage
- Formulieren von Arbeitshypothesen
- Reporting Guidelines, Checklists
- Textstruktur wissenschaftlicher Arbeiten
- Literaturverwaltungstools

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Erstellen einer Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.52.5
Theorie-Praxis-Transfer III: Evaluierung 1 UE

Theorie-Praxis-Transfer III: Evaluierung 1 UE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Prozessbaustein Evaluation:
Evaluation logopädisch-methodischer Herangehensweise
Analyse von Therapiedokumentationen aus den logopädischen Fachbereichen anhand ausgewählter Kriterien bezüglich Befunderhebung, Therapiezielformulierung, Therapieplanung, methodischer Herangehensweise.
Interpretation hinsichtlich Transparenz, Konkludenz und Kausalität.
Evaluation der ausgewählten Methoden im fach- und wissenschaftstheoretischen Kontext.
Festlegung von prozessorientierten, weiterführenden Maßnahmen.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Wissenschaftliche Methoden VO

Wissenschaftliche Methoden VO

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns
- Grundlegende ethische Überlegungen zur Forschung
- Zentrale wissenschaftliche methodische Zugänge
- Evidenzhierarchie

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend

Sprache

Deutsch

0.50.5

LehrveranstaltungSWSECTS
Angewandte Supervision: Therapeutische Persönlichkeit SE

Angewandte Supervision: Therapeutische Persönlichkeit SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Konzepte der Psychotherapie, Helfersyndrom, Coabhängigkeit, Umgang mit Psychopathologien im beruflichen Alltag.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Bachelorarbeitsseminar 1 SE

Bachelorarbeitsseminar 1 SE

0.5SWS
4.5ECTS

Lehrinhalte

- Formale Kriterien zur Bachelorarbeit: Textstruktur, Aufbau, Verzeichnisse
- Inhaltliche Kriterien zur Bachelorarbeit: Ergebnispräsentation, Hypothesen
- Methodische Kriterien: Datenerhebung, Datenauswertung
- Organisatorische Kriterien: Abfolgen im Schreibprozess, Strukturierung der Arbeitsschritte

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Aktive Teilnahme am Seminar

Lehr- und Lernmethode

Explorativ, erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.54.5
Berufspraktikum 4 PR

Berufspraktikum 4 PR

0SWS
15ECTS

Lehrinhalte

Anwendung des logopädischen Prozesses unter Anleitung und Supervision optional in den Kernbereichen Kommunikation, Sprache, Sprechen, Stimme, Hören, Schlucken unter Berücksichtigung der Rollen der Logopäd*innen als Experte*in bezüglich der beruflichen Handlungsfähigkeit, als Professionsangehörige*r, als Kommunikator*in, als Gesundheitsförderer*in/Fürsprecher*in
Evaluierung der beruflichen Handlungskompetenz in ausgewählten Bereichen:
Umsetzung der Grundlagen der evidenzbasierten Logopädie in der Praxis
Problemorientiertes Vorgehen im logopädischen Prozess
Synopsis logopädierelevanter Grundlagen und Maßnahmen

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angleitetes und Supervidiertes Praktikum

Sprache

Deutsch

015
Bewältigung herausfordernder Situationen im interprofessionellen und internationalen Kontext SE

Bewältigung herausfordernder Situationen im interprofessionellen und internationalen Kontext SE

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Profession, Interprofessionalität und Multiprofessionalität im internationalen Kontext
Paradigmen der unterschiedlichen Berufsgruppen (im Gesundheitsbereich) im internationalen Vergleich
Interprofessionelle Zusammenarbeit – Chancen und Herausforderungen im internationalen Vergleich
Internationale Sichtweise von Herausfordernden Situationen im therapeutischen Handlungsfeld
Ausgewählte Methoden zur Bewältigung herausfordernder Situationen
Analyse und Bearbeitung ausgewählter herausfordernder Situationen aus dem therapeutischen Alltag in interprofessionellen und internationalen Teams

Prüfungsmodus

Endprüfung
Gruppenpräsentationen und Reflexion

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend und explorativ

Sprache

Englisch

1.52
English for Health Professionals UE

English for Health Professionals UE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Erlernen wesentlicher logopädischer Fachtermini in Englisch
- Bearbeitung englischer Fachartikel und Poster
- Präsentationen kurzer Inhalte auf Englisch
- Formulieren von Fragen und Antworten auf Englisch

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Textanalysen, Fallbeispiele, Rollenspiele

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend

Sprache

Englisch

0.50.5
Gesprächsführung und Beratung in der Logopädie SE

Gesprächsführung und Beratung in der Logopädie SE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- wertschätzende, offene und kooperative Kommunikation sowie konstruktive Kritik in Gruppen
- Lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten als innere Grundhaltung im Kontext von Beratung
- Die praktische Relevanz von Kommunikationsmodellen für Systematik im Beratungsprozess
- beratungsrelevante Ansätze und Techniken der Gesprächsführung
- Beratung im logopädischen Kontext- Counseling
- Consulting

- erfragendes, gemeinsam erarbeitendes und anleitendes Therapeut*innenverhalten im logopädischen Beratungskontext
- logopädierelevante Beratungsansätze wie klient*innenzentrierter Ansatz, systemischer Ansatz
- methodische Aspekte der systemischen Beratung wie Joining, Allparteilichkeit, Problemschilderung, Beratungskontrakt
- Vertragsarbeit und Transaktionsanalyse im Beratungskontext
- Aufbau, Phasen, Struktur und Planung von Beratungsgesprächen
- Gezieltes Üben unterschiedlicher Gesprächssituationen durch- Kooperative Grundhaltungen im Gespräch
- Ressourcen- und lösungsorientierte Fragetechniken
- gezielten Informationstransfer

- professionelle Gesprächsführung und Beratung im Kontext von- Informationsgesprächen
- Aufklärungsgesprächen
- Beratungsgesprächen
- Angehörigengesprächen
- Teambesprechungen
- kollegialer Beratung
- interprofessioneller Zusammenarbeit
- u./ o.a. ausgewählten Fragestellungen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mündlich
Praktisch
Leistungserfassung in Teilleistungen
Erfolgreiche Teilnahme!

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend und explorativ

Sprache

Deutsch

11
Klinisches Üben UE

Klinisches Üben UE

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

- Analyse von medizinischen und logopädischen Befunden und Dokumentationen
- Anamneseerhebung und klinisch-instrumentelle logopädische Diagnostik, logopädische Befunderstellung, Zielerstellung, Therapieplanung und -durchführung sowie Evaluation und Dokumentation
- Fallpräsentation und Erstellen eines Abschlussberichtes
- Positionierung, Handling und Transfer als Ausgangslage der Behandlung neurologischer Patient*innen mit oder ohne Trachealkanüle
- Erkennen und Umsetzen inter- und multiprofessioneller Maßnahmen zur Unterstützung der logopädischen Therapie bei neurologischen Patient*innen mit oder ohne Trachealkanüle
- Selbstreflexion als Grundlage der Partner*innenarbeit und des Teamworks

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend

Sprache

Deutsch

1.51.5
Logopädischer Prozess in der Geriatrie ILV

Logopädischer Prozess in der Geriatrie ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

-Gesellschaftliche, biologische und physiologische Aspekte des Alterns; ICF
-Neurobiologie, Neurologie und Psychologie des Alterns
-physiologische Veränderungen von Kognition, Kommunikation und sensomotorischen Funktionen beim älteren Menschen
-Differenzierung primärer und sekundärer altersspezifischer Veränderungs- und Störungsprozesse im Alter
-Geriatrische Leitsyndrome/Chronizität und Multimorbidität Grundlagen von Pflege und Handling
-Handlungsfeld der Gerontologopädie: Grundlagen und Besonderheiten im logopädischen Prozess bei Schluck-, Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen im Alter (i.B. oro-pharyngo-ösophageales Schuck- und Nahrungsmanagement, Logopädie bei Demenz und Sprachzerfall (inkl. Angehörigentraining), cognitive impairment, kognitive Aphasie, progressive Aphasie, Logopädie und Multimorbidität)
-Geriatrisches Assessment
-Diagnostik von Kognition und Kommunikation bei älteren Menschen
-Diagnostik von Schluck- und Stimmfunktion und Sprechmotorik bei älteren Menschen
-Therapie bei kognitiven und kommunikativen Störungen (z.B. Biographiearabeit, Validation)
-Therapie von sensomotorischen Störungen
-Logopädischer Prozess im Kontext von Akutgeriatrie und Palliativmedizin
-Palliative Logopädie
-Versorgungsbedarf und präventive Maßnahmen

Prüfungsmodus

Endprüfung
theoretisch-praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend, Fallarbeit

Sprache

Deutsch

11
Logopädischer Prozess in der Intensivmedizin ILV

Logopädischer Prozess in der Intensivmedizin ILV

1.5SWS
1.5ECTS

Lehrinhalte

-Grundlagen und Organisation der Intensivmedizin (ICU vs. IMC)
-Intensivpflichtigkeit, Frührehabilitation und ihre medizinischen Grundlagen
-Theorie und Praxis des Monitorings
-Theorie und Praxis der Beatmung (Beatmungsformen)
-Grundlagen der Pharmakotherapie (Interpretation von Laborparametern, vigilanz-beeinträchtigende Medikation)
-Reanimationsrichtlinien für Kinder und Erwachsene, Notfallmanagement (inkl. bei Kanüle)
-ausgewählte Assessmentverfahren und bedside-geeignete logopädische Untersuchungsverfahren zur Evaluation der Primär- und Sekundärfunktionen
-Evaluation der Abwehrmechanismen
-Hustenevaluierung, Secretclearance und endotracheales/therapeutisches Absaugen
-Trachealkanülenmanagement, Dekanülierungsprozess
-Weaningprozess bei Beatmung und Sondierung
-Kommunikation und Interaktion mit Intensivpatient*innen und Handling von Intensivpatient*innen
-Planung und Anpassung des logopädischen Prozesses zur Behandlung von Primär- und Sekundärfunktionen an das intensivmedizinische Umfeld
-Bedeutung der intradisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit, Dokumentation

Prüfungsmodus

Endprüfung
Theoretische und praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und aktivierend erarbeitende Methoden, Üben am Modell (Simulation)

Sprache

Deutsch

1.51.5
Logopädischer Prozess in der Neonatologie ILV

Logopädischer Prozess in der Neonatologie ILV

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Fachspezifische Terminologie
Charakteristika von Babys mit unterschiedlichem Gestationsalter in Bezug auf die Nahrungsaufnahme
Allgemeine Beobachtungskriterien und logopädische Diagnostik
Stufenkonzept der oralen Aufnahme, Säulen der Therapie inkl. Elternberatung
Handling von Früh-, Neugeborenen im Rahmen der Therapie am Modell

Prüfungsmodus

Endprüfung
theoretische und praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Methodenwerkstatt SE

Methodenwerkstatt SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Unterstützung in methodisch-wissenschaftlicher Hinsicht für die Erstellung der Bachelorarbeit
- Möglichkeiten und Grenzen bei der Methodenwahl
- Tipps und Anregungen zum empirisch-wissenschaftlichen Schreibprozess

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Hochladen des methodischen Konzepts auf moodle

Sprache

Deutsch

0.50.5
Praxisreflexion 4 SE

Praxisreflexion 4 SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Evaluierung der Erreichung der persönlichen Zielstellungen aus vorangegangenen Praktikumsreflexionen
SWAT-Analyse bezüglich der Rolle als Expert*in, als Professionsangehörige*er, als Kommunikator*in, als Teamworker*in, als Manager*in und als
Gesundheitsförderer*in/Fürsprecher*in

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Scientific English ILV

Scientific English ILV

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- Häufige Vokabeln und Phrasen in wissenschaftlichen Texten
- Bearbeitung unterschiedlicher Textmaterialien
- Präsentationen auf Englisch
- Verfassen kurzer Textpassagen auf Englisch

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mündliche und schriftliche Arbeitsaufträge

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend und darbietend

Sprache

Englisch

0.50.5
Theorie-Praxis-Transfer IV: Evaluierung 2 UE

Theorie-Praxis-Transfer IV: Evaluierung 2 UE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Prozessbaustein Evaluation:
Evaluation sozial-kommunikativer Kompetenz
Analyse von Beobachtungen/Erfahrungen aus dem Praktikum zum Thema Narratives Reasoning im logopädischen Prozess und Ermitteln von Good Practice.
Evaluation der eigenen sozial-kommunikativen Kompetenz und Ableitung von Lessons Learned zur Optimierung der kooperativen Kommunikation und Gesprächsführung im logopädischen Handlungsfeld.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5

LehrveranstaltungSWSECTS
Aktuelle Themen aus dem Berufsfeld SE

Aktuelle Themen aus dem Berufsfeld SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung dient zur Vorbereitung auf die erweiterten Rollen der/des Logopäden*in als „Professionsangehörige*r“ und als „Lernende*r/Lehrende*r“ hinsichtlich des erforderlichen individuellen Weiterbildungsmanagements aufgrund der gesetzlichen Fort- und Weiterbildungspflicht für Gesundheitsberufe.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Die Studierenden weisen aus einem Pool von aktuellen Fortbildungsveranstaltungen, oder relevanten Lehrveranstaltungen bis zum Ende des 6. Semesters die erforderlichen 0,5 ECTS nach. Der Workload kann wahlweise durch Kongressbesuche, Besuche von Fortbildungsveranstaltungen bzw. von externen Seminaren belegt werden.
Beispielhafte Veranstaltungen: (die Liste ist erweiterbar und muss nach den jeweiligen Angeboten aktualisiert werden)
Logopädische Kongresse; Logopädische Symposien; logopädische Fortbildungen; Workshops; logopädisch relevante öffentliche Lehrveranstaltungen von Universitäten und Fachhochschulen
Die Veranstaltungen müssen im Vorfeld von der Studiengangsleitung (oder den Fachbereichskoordinator*innen) in Art und Ausmaß genehmigt werden.
Der individuelle Erkenntnisgewinn jeder/s Studierenden ist den Kolleg*innen in schriftlicher Form zur Wissensmultiplikation zur Verfügung zu stellen.

Sprache

Deutsch

0.50.5
Angewandte Supervision: Fallarbeit SE

Angewandte Supervision: Fallarbeit SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Bachelorarbeitsseminar 2 SE

Bachelorarbeitsseminar 2 SE

0.5SWS
4.5ECTS

Lehrinhalte

- Diskussion, Präsentation und Reflexion des eigenen Forschungsprozesses
- Präsentation der Ergebnisse
- Überlegungen zu künftigen Forschungsansätzen
- Schriftliche Fertigstellung der Bachelorarbeit

Prüfungsmodus

Endprüfung
Beurteilung der Bachelorarbeit

Lehr- und Lernmethode

Explorativ, erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.54.5
Bachelorprüfung AP

Bachelorprüfung AP

0SWS
1ECTS

Sprache

Deutsch

01
Berufskunde Aufbau ILV

Berufskunde Aufbau ILV

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Aktualisierung der Berufspflichten mit besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes und der ethischen Verpflichtungen
Berufsrechtliche Fragestellungen aus dem ASVG, bzw. Sozialversicherungsträger
Formen der Berufstätigkeit: intramuraler Bereich; Extramuraler Bereich: (Möglichkeiten der Vertragslage mit der SV-Trägern); Möglichkeit als Arbeitsgeber; weitere Möglichkeiten der Berufsausübung (Primary Health Care Centers….) etc.
Canmed Roles – Bezug zur zukünftigen Tätigkeit
Einrichtungen des österreichischen Gesundheitswesens – Gesundheitspolitik in Österreich vgl. international ; Gesundheitsberufe im internationalen Vergleich
Zukünftige Herausforderungen für den Gesundheitsbereich (Demographie; Klimawandel…)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Leistungserfassung in Teilleistungen

Lehr- und Lernmethode

Darbietend
Erarbeitend
Online Teaching

Sprache

Deutsch

0.50.5
Berufspraktikum V (inklusive Evaluation der beruflichen Handlungskompetenz PR

Berufspraktikum V (inklusive Evaluation der beruflichen Handlungskompetenz PR

0SWS
14.5ECTS

Lehrinhalte

Anwendung des logopädischen Prozesses unter Supervision optional in den Kernbereichen Kommunikation, Sprache, Sprechen, Stimme, Hören, Schlucken unter Berücksichtigung der Rollen der Logopäd*innen als Experte*in bezüglich der beruflichen Handlungsfähigkeit, als Professionsangehörige*r, als Kommunikator*in und Teamworker*in, als Gesundheitsförderer*in und Fürsprecher*in
Evaluierung der beruflichen Handlungskompetenz in ausgewählten Bereichen:
Umsetzung der Grundlagen der evidenzbasierten Logopädie in der Praxis
Problemorientiertes Vorgehen im logopädischen Prozess
Synopsis logopädierelevanter Grundlagen und Maßnahmen

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Sprache

Deutsch

014.5
Betriebswirtschaftslehre und Selbstständigkeit VO

Betriebswirtschaftslehre und Selbstständigkeit VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
Spezifika des Dienstleistungsmarketings – vor allem in Gesundheitseinrichtungen
Tools und Informationen zu Erstellung eines Businessplans
Grundlagen der Praxisorganisation (Schritte zur Selbständigkeit, Registrierung…)

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftlicher Test, Fallbeispiel,

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietend, ergänzend erarbeitend.

Sprache

Deutsch

11
Ethik und Diversität ILV

Ethik und Diversität ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Begriffsdefinitionen, Grundbegriffe und Konzepte der Ethik
Verhältnis Ethik- Moral
Ethik in Organisationen des Gesundheitswesens
Ethisches reasoning – Herangehensweise an ethische Problemfelder und ethische Entscheidungsfindung in der Logopädie
Berufsrelevante ethische Aspekte (Ethikkommission; Ethik-Kodex….)
Diversität in den Gesundheitsberufen; Grundlagen der inter- bzw. transkulturellen Kompetenz und Diversität – Schwerpunkt interkulturelle Kommunikation
Diversitätsmanagement im Gesundheitswesen
Ausgewählte logopädierelevante Fragestellungen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Leistungsbeurteilung in Teilleistungen

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, Erarbeitend;
Online Teaching ,Online Tutorials

Sprache

Deutsch

11
Gesundheitsförderung und Prävention in der Logopädie VO

Gesundheitsförderung und Prävention in der Logopädie VO

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Salutogenese
Prävention und Gesundheitsförderung (in Abgrenzung zur kurativen Medizin)
Health Literacy,
Modelle und Konzepte zur Prävention und Gesundheitsförderung
Ausgewählte Aspekte der Prävention und Gesundheitsförderung, wie pädagogische oder sozialwissenschaftliche Präventionsforschung
Logopädische Präventionsarbeit und mögliche Betätigungsfelder

Prüfungsmodus

Endprüfung
mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Gesundheitsökonomie und Public Health VO

Gesundheitsökonomie und Public Health VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Definition –Gesundheit (WHO, Ottawa Charta,…) und Ökonomie
Historische und rechtliche Entwicklung;(Einführung der Sozialversicherung; Errichtung des Wohlfahrtstaates Österreich…)
Gesundheit – Krankheit – Einflussfaktoren; Modelle, soziale Ungleichheit der Gesundheit
Grundlagen der Epidemiologie
Ziele und Aufgaben des Gesundheitswesens (Österr. Rahmengesundheitsziele; Publikationen dazu; Gesundheitsreform; §15a)
Das österreichische Gesundheitswesen (Aufbau, Finanzierung, Krankenversorgung, ……)
Struktur und Akteure im österreichischen Gesundheitswesen
Milleniumsziele der UNO – Sustainable Development Goals…
Gesundheitsförderung (im Überblick – Verweis auf den Unterricht: Gesundheitsförderung und Prävention)
Principal Agent Theory
Primärversorgung in Österreich
Herausforderungen an das österreichische Gesundheitswesen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend

Sprache

Deutsch

11
Praxisreflexion 5 SE

Praxisreflexion 5 SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Evaluierung der SWAT-Analyse bezüglich der Rolle als Expert*in, als Professionsangehörige*er, als Kommunikator*in, als Teamworker*in, als Manager*in und als
Gesundheitsförderer*in/Fürsprecher*in
Lebenslanges Lernen

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Recht VO

Recht VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Grundbegriffe der Rechtslehre
Zivilrechtliche und strafrechtliche Grundlagen
Grund- und Freiheitsrechte im Hinblick auf Patient*innenrechte
Datenschutz im Gesundheitswesen – Datenschutzgrundverordnung
Sanitätsrecht (Behördenaufbau, Berufsgruppen im Gesundheitswesen, MTD- Gesetz, Arzneimittel und medizinprodukte-Gesetz)
Sozialversicherungsrecht; Arbeitsrechtliche Grundlagen
Besondere Rechtsvorschriften – exemplarisch: Haftungsrecht, Einwilligung, Aufklärung (informed consens); Schweigepflicht;
Rechtsvorschrift für Dokumentation im Gesundheitswesen;
Diskussion alltagsnaher berufsrechtlicher Aspekte und Fragestellungen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietend, ergänzend erarbeitend.

Sprache

Deutsch

11
Theorie-Praxis-Transfer V: Dokumentation UE

Theorie-Praxis-Transfer V: Dokumentation UE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Prozessbaustein Dokumentation
Erstellen von logopädischen Berichten anhand von Therapiedokumentationen aus verschiedenen Bereichen der Logopädie unter Berücksichtigung der gesetzlichen Dokumentationsverpflichtung und des Datenschutzes.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

0.50.5
Wahlpflichtbereich: Innovationsseminar SE

Wahlpflichtbereich: Innovationsseminar SE

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

-Diskurs und Reflexion erworbener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus den Vertiefungsbereichen „spezieller klinischer Kontext“, „gesundheitsfördernder und präventiver Kontext“ und „interprofessioneller Kontext“ vor dem Hintergrund aktueller nationaler und internationaler Trends und Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung
-Problemidentifikation und Bedarfsanalyse im Kontext der Vertiefungsbereiche
-Entwicklung berufsfeldspezifischer Lösungsansätze und Ideen unter Nutzung der Schritte des kreativen Prozesses

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftlich

Lehr- und Lernmethode

erarbeitend

Sprache

Deutsch

0.50.5
Wahlpflichtbereich: Praxis PR

Wahlpflichtbereich: Praxis PR

0SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

- In Anknüpfung an das Innovationsseminar werden auf Grundlage der zur Problemlösung externalisierten Ideen aus den Bereichen „spezieller klinischer Kontext“, „gesundheitsfördernder und präventiver Kontext“, sowie „interprofessioneller Kontext“, Entwicklungsansätze und Produktvorschläge für das logopädische Versorgungsfeld generiert.
Die Entwürfe werden mit einem entsprechenden Argumentarium hinterlegt und nach methodischen Kriterien zielgruppenspezifisch vermittelt.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
mündlich

Lehr- und Lernmethode

Erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

00.5

Wahlbereich Logopädischer Prozess: Aufbau und Vertiefung (2 ECTS nach Wahl*)

LehrveranstaltungSWSECTS
Wahl A: Logopädie im speziellen klinischen Kontext ILV

Wahl A: Logopädie im speziellen klinischen Kontext ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

-Vorstellung, Analyse und Diskussion ausgewählter Fälle und Problemstellungen in differenten klinischen Kontexten
-Fallarbeit, therapeutische Entscheidungsfindung, Zielmanagement und Prozessplanung in speziellen klinischen Kontexten
-ausgewählte Interventionen und Methoden im Rahmen der logopädischen Behandlung schwerbetroffener Patient*innen
-logopädisches Handeln bei komplexen Fällen und multifaktoriellen Problemstellungen
-Identifizieren und Analysieren individueller Bedürfnisse und Diversitätsaspekte von Patient*innen zur Ableitung bedarfs- und patient*innenzentrierter Interventionen im Rahmen der ICF-basierten Therapieplanung des klinischen Versorgungsprozesses
-Current Issues in aktuellen klinischen Kontexten
Die Inhalte dieser Lehrveranstaltung können im erweiterten Kontext als freie ECTS aus Wahllehrveranstaltungen erworben werden.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
mündlich oder schriftlich

Lehr- und Lernmethode

darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

22
Wahl B: Logopädie im gesundheitsfördernden und präventiven Kontext ILV

Wahl B: Logopädie im gesundheitsfördernden und präventiven Kontext ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

-Gesundheitsfördernde und präventive Logopädie
-Aufgabenfelder der Logopädie im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung im Kontext der Gesundheitsrahmenziele
- Präventive und gesundheitsfördernde Logopädie im Kontext der Kernbereiche Kommunikation, Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören
-Ableitungen und Bedarfsidentifikation aus logopädischer, stimmtherapeutischer und audiotherapeutischer Diagnostik und Analytik
-Entwicklung logopädischer, stimmtherapeutischer und audiotherapeutischer, ICF-orientierter Beratungsangebote im Kontext von Setting, Beratung und Schulung
-Erstellung präventiver und gesundheitsfördernder, logopädischer, stimmtherapeutischer und audiotherapeutischer, ICF-orientierter Maßnahmen
-konzeptionelles Arbeiten im logopädischen Präventions- und Gesundheitsförderungsprozess vor dem Hintergrund der Zielgruppenspezifität
-individuelles Feedback zur Erweiterung der logopädischen Handlungskompetenz im Kontext der Prävention und Gesundheitsförderung
Die Inhalte dieser Lehrveranstaltung können im erweiterten Kontext als freie ECTS aus Wahllehrveranstaltungen erworben werden.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
schriftlich

Lehr- und Lernmethode

darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

22
Wahl C: Logopädie im interprofessionellen Kontext ILV

Wahl C: Logopädie im interprofessionellen Kontext ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Behandlungsverfahren im interprofessionellen Kontext:
- Möglichkeiten und Grenzen interprofessioneller und interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Interprofessionelle Teamarbeit in der Gesundheitsversorgung
- Diskussion ganzheitlicher/holistischer Behandlungsverfahren sowie funktioneller und komplementärer Behandlungsverfahren im interprofessionellen Behandlungskontext (z.B. Bobath, PNF, FoTT, NAP, Manualtherapeutische Ansätze)
Nahtstellen im logopädischen Kontext:
- Komplexe interprofessionelle Aufgaben im intra- und extramuralen Bereich unter Berücksichtigung des logopädischen Prozesses und des Kontextes im Gesundheitswesen
- Optionale Interventionsmöglichkeiten im Nahtstellenbereich, in Zusammenarbeit mit ausgewählten Akteur*innen anderer Gesundheitsberufe sowie des Versorgungssystems
- Kennenlernen relevanter Berufsgruppen, Berufsbilder, Berufsfelder
- Kennenlernen von Nahtstellen und der Abgrenzung zum Berufsbild der Logopäd*in sowie Herausarbeiten des berufsspezifischen Aspekts
- Führung eines Case-Management-Prozesses im Kontext relevanter Berufsgruppen
- Realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten hinsichtlich fachlicher, organisatorischer, koordinierender sowie administrativer Berufsanforderungen
- Effizientes Verhandeln und Verantwortungsbewusstes Vertreten eigener Entscheidungen
Alltagstransfer und Alltagsmanagement im interprofessionellen Kontext:
- Alltagstransfer therapeutischer Inhalte: ICF-basierte Förderung kommunikativer Defizite und Ressourcen im Alltag der Betroffenen, therapeutische Hausaufgaben, Heimtherapieplanerstellung
- Alltagsmanagement: Veränderungstraining, Strategietraining sowie adaptive Maßnahmen zur Kommunikationssicherung und Alltagsbewältigung
- Strukturierte Angehörigenberatung, Beratungsformen/Begleitung
- Versorgung und Kommunikation im interprofessionellen Team im Rahmen der patient*innenzentrierten Alltagsversorgung
Die Inhalte dieser Lehrveranstaltung können im erweiterten Kontext als freie ECTS aus Wahllehrveranstaltungen erworben werden.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
schriftlich

Lehr- und Lernmethode

darbietend und erarbeitend

Sprache

Deutsch

22

Semesterdaten
Wintersemester 2020/21: 24. August 2020 bis 31. Jänner 2021
Sommersemester 2021: 15. Februar bis 18. Juli 2021

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester, inkl. 28 Wochen Berufspraktika

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, in Ausnahmefälle an Samstagen

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Special Olympics Winter Games 2017

Der Studiengang Logopädie – Audiologie – Phoniatrie war am Programm „Healthy Hearing“ bei den Special Olympic Winter Games 2017 in der Steiermark beteiligt. Sechs Studierende waren vor Ort und führten Beratungsgespräche und Screenings durch. Im Interview spricht Martin Maasz, Studiengangsleiter, über die Beteiligung seiner Disziplin bei den Spielen.

Special Olympics Winter Games 2017

Katrin Bachmayer, Angelina Wagner, Marion Obermayr (LG 18), Anja Wesecky, Saskia Köller und Sophie Mühlberger (LG 17) arbeiteten als Volunteers im Gesundheitsprogramm „Healthy Hearing“ mit.

Was sie dort gemacht und erlebt haben, lesen Sie in den Erfahrungsberichten von Marion Obermayr und Sophie Mühlberger.

Im Zuge des INTERNATIONAL NOISE AWARENESS DAY am 27.4.2016 haben Studierende des Jahrgangs LG17ein Projekt mit Schwerpunkt Lärmprävention auf die Beine gestellt.

Um auf die Folgen dauerhafter und zu hoher Lärmbelastung auf das Gehör hinzuweisen und mögliche Präventionsmaßnahmen zu präsentieren, haben sie ein kurzes Video mit den wichtigsten Informationen erstellt.

Berufsaussichten

Mit dem Abschluss des Studiums erwerben Sie die Berechtigung zur Ausübung des Berufs der Logopäd*in. Rechtliche Grundlage dafür ist das MTD-Gesetz. Als Logopäd*in verfügen Sie über breites Wissen in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören. Sie sind in Einrichtungen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens aktiv. Immer häufiger sind Logopäd*innen mittlerweile auch in der klinischen Forschung und in der Grundlagenforschung tätig. Sie arbeiten in Unternehmen, in denen Sie Stimme und Ausdrucksweise von Mitarbeiter*innen schulen, damit diese lernen, sie wirkungsvoll und schonend einzusetzen. Logopäd*innen arbeiten angestellt oder in freier Praxis, eigenständig oder im (interdiziplinären) Team.

  • Krankenhäuser (HNO-Heilkunde, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Neurologie, Neuropsychiatrie, Neurorehabilitation, Neonatologie, Kinderheilkunde)
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
  • Pflege- und Senioreneinrichtungen
  • Rehabilitationszentren
  • Kindergärten und Schulen
  • Universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitutionen
  • Unternehmen

Weiterführender Master


Aufnahme

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

FIT für Gesundheitsberufe?!

  • Allgemeine Hochschulreife
    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist das Zeugnis, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Studienberechtigungsprüfung
    mit Prüfungsfach Biologie (z.B. für Medizin, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften). Institute, die Kurse zur Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie bei der Arbeiterkammer Wien.
  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen
    • Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege
    • Diplom im med.-techn. Fachdienst (Zusatzprüfung Englisch 2)
    • Lehrabschluss Hörgeräteakustiker*in, Zahntechniker*in (Zusatzprüfungen Biologie und Englisch 2) 
  • Deutsch-Sprachlevel: C2 (Nostrifikation: C2)
  • Zusätzliche Eignungsprüfungen
    • Erste-Hilfe-Kurs im Mindestausmaß von 16 Stunden, nicht älter als 1 Jahr (Vorlage der Bestätigung wird erst bei fixer Aufnahme in den Studiengang benötigt)

Informationsblatt Impfempfehlung

BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

Der Nachweis von Englischkenntnissen der Niveaustufe 2 ist bis zum Beginn des Studiums zu erbringen.

Im Studiengang Logopädie - Phoniatrie - Audiologie stehen jährlich 20 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt 1:10,5.

Für Ihre Bewerbung benötigen Sie folgende Dokumente bzw. Unterlagen:

  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test, eine praktische Überprüfung der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Hörvermögens sowie ein Gespräch mit Mitgliedern der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, an einem berufsbezogenen Eignungstest teil und führen ein Bewerbungsgespräch. Mit Hilfe des berufsbezogenen Eignungstests lassen sich berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten beurteilen:
    • Sprach-/Sprechvermögen, Schluckfunktion und damit in Verbindung stehende muskuläre Strukturen.
    • Hörvermögen
    • Stimmfunktion, Stimmprofil, phoniatrischer (stroboskopischer) Befund
    Bewerber*innen haben den Test bestanden, wenn sie in keinem der Teilbereiche mit Null Punkten bewertet wurden und der Hörtest nach HNO-ärztlicher Untersuchung eine der Norm entsprechende Hörschwelle nachweist. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    > Berufsbezogener Eignungstests (60%)
    > Bewerbungsgespräch (40%)
    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Es können bei Bedarf auch weitere Expert*innen hinzugezogen werden. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

Folgende Kapitel: 
Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik  
Kapitel 4 Biologie der Zelle 
Kapitel 5 Genetik und Evolution 
Kapitel 6 Gewebe  
Kapitel 10 Kreislauf 
Kapitel 11 Atmung  
Kapitel 14 Verdauung  
Kapitel 18 Nervensystem 
Kapitel 23 Sinnesorgane  
Kapitel 25 Ernährung 

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (PDF)

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Beeinträchtigung Unterstützung?
Sollten Sie Fragen zum Aufnahmeverfahren haben, nehmen Sie bitte so früh wie möglich Kontakt auf!
Ihre Ansprechperson:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe C2) erforderlich.


Sekretariat

Sabine Guba
Favoritenstraße 226, D.3.35
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4500 
F: +43 1 606 68 77-4509
logopaedie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr 

Lehrende und Forschende



> Fitte Wadl – fitte Umwelt

Studierender steht auf Fahrrad vor der FH Campus Wien

05.10.2020 // Ob mit Fahrrad, Tretroller oder zu Fuß: Hauptsache mit mehr Bewegung an die FH! Mit der Wadl-Challenge motiviert das Team vom Gesundheitsmanagement Campus Vital Mitarbeiter*innen und Studierende, der eigenen Gesundheit und Umwelt Gutes zu tun. mehr


> Schulstart-Pressekonferenz mit Biomedizinischer Analytik

Vier Personen stehen in Abständen von 1,5 Metern auf einem Podium an weißen Stehtischen für die Pressekonferenz. Links außen steht Martina Fondi von der FH Campus Wien, dann Michael Wagner von der Universität Wien, es folgt Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung und Christine Schnabl von der FH Campus Wien. Hinter ihnen sind ihre Namen eingeblendet, davor sitzen in Abständen die Vertreter*innen der Medien auf Stühlen

18.08.2020 // Am 17. August verkündete Bildungsminister Heinz Faßmann die Maßnahmen für den Schulstart im Herbst. Studiengangsleiterinnen Martina Fondi und Christine Schnabl präsentierten die „Gurgelmethode“ als geeignete Möglichkeit zur Testung von Schulkindern auf das Coronavirus. mehr


> Biomedizinische Analytik: Studierende gut vorbereitet auf Pandemien

Biomedizinische Analytikerin beim Aufbereiten einer Speichelprobe.

09.07.2020 // Die Expertise von Biomedizinischen Analytiker*innen ist unabdingbar bei der Analyse medizinischer Proben so wie bei Testungen auf einen Virusnachweis. Eine Umfrage von Studierenden des Bachelorstudiums Biomedizinische Analytik der FH Campus Wien zeigt, dass sich Studierende gut auf die Herausforderungen durch Covid-19 oder andere Pandemien vorbereitet fühlen. mehr


Kooperationen und Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

Kooperationen und Campusnetzwerk

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Berufspraktika unter anderem in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes.

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

Campusnetzwerk 

 

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk