Hebammen

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Jede Schwangerschaft ist einmalig - vieles beruht auf Wissenschaft und Technik, am meisten zählt die persönliche Betreuung, die die Hebammen übernehmen. Sie begleiten Frauen und Familien während der Schwangerschaft, der Geburt, im Wochenbett und in der Stillzeit. Die Hebamme beobachtet und berät sie in Fragen rund um Pflege, Ernährung, Hygiene und Vorsorgeuntersuchungen. Sie erkennt die ersten Anzeichen, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll. Mit diesem Studium werden Sie für die klinische Hebammenpraxis genauso wie für die immer wichtiger werdende Gesundheitsberatung ausgebildet.

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Sylvia Schnaitt
Favoritenstraße 226, D.2.11
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4405
F: +43 1 606 68 77-4409
hebammen@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–12.00 Uhr 

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsberechtigung
30Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2019/20

14. Jänner bis 17. März 2019

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Sie wollen beherzt, einsatzfreudig und ohne Berührungsängste die Geburt eines Menschen begleiten und unterstützen. Darüber hinaus interessiert Sie, was alles im Körper zusammenspielt, um ein Kind gesund auf die Welt zu bringen. In diesem außergewöhnlichen Prozess profitieren Sie von Ihrer überdurchschnittlichen Empathie, hoher Belastbarkeit und Ihrem starken Verantwortungsgefühl. Medizin und Wissenschaft sind für Sie die wichtigsten Grundlagen. Darüber hinaus verstehen Sie den Beruf der Hebamme als einen, der zur Gesundheitsberatung und -förderung von Eltern, in Familien und in der Gesellschaft als Ganzes beiträgt.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Whatchado - Markus Leich

"Man darf trotz stressiger Situationen nie vergessen, auf sich selbst zu achten und die sozialen Kontakte zu pflegen." Das ist für Markus Leich der wichtigste Ratschlag in seinem Leben. Der gelernte Hotelfachmann hat jahrelang in der Gastronomie gearbeitet und schließlich beschlossen, sich beruflich umzuorientieren und sein Interesse für das Gesundheitswesen zu vertiefen. Über den Tipp einer Freundin kam er zum Studium der Hebammen. "Wir lernen, wie wir eine Geburt leiten, wie man mit einem Neugeborenen umgeht und in der Säuglingspflege kompetent agieren kann. Eine Hebamme ist aber auch für die Fragen rund um Sexualität und Familienplanung zuständig."

Whatchado - Stephanie Trauttmansdorff

"Das Schwierigste ist sicher, alles unter einen Hut zu bekommen, aber mit dem richtigen Zeitmanagement schafft man das", erzählt Stephanie Trauttmansdorff, Studierende im vierten Semester im Bachelorstudium Hebammen, über ihren Alltag zwischen FH, Prüfungen und Praktika. Ihr Vollzeitstudium beschäftigt sich mit allen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit nach der Geburt: "Man wird auf alle möglichen Situationen vorbereitet, die das Krankenhaus, die Hausgeburtshilfe und die Selbständigkeit der Hebamme betreffen." Nach ihrem Studium möchte sie sich als Hebamme selbstständig machen.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem 2006 die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die MTD-Akademien und die Akademie der Hebammen in den Hochschulsektor aufzunehmen, starteten 2007 die ersten Bachelorstudiengänge an der FH Campus Wien. Wenig später folgten die ersten Masterlehrgänge im Department Gesundheit. Heute verfügt die FH Campus Wien über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Auch mit dem Hebammengremium (Berufsvertretung) verbindet uns viel. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur. Einer der Funktionsräume ist wie ein Kreissaal ausgestattet - mit Gebärhocker und Krankenbett, das sich zu einem gynäkologischen Stuhl umfunktionieren lässt. Auch ein Brutkasten lädt zum Üben ein. Genauso wichtig ist die fachliche Community. Sie haben die Möglichkeit, sich über alle (Gesundheits-)Disziplinen hinweg zu vernetzen. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Klinische Hebammenpraxis und zunehmend Gesundheitsberatung
  • Von der Geburtsvorbereitung über die Geburtshilfe, Nachbetreuung, bis zur Familienplanung
  • Umfangreiche Berufspraktika

Im Studium lernen Sie alles rund um die Geburt. Darüber hinaus bereitet Sie das Studium mit wissenschaftlich fundierter Theorie und im Rahmen umfangreicher Praktika optimal darauf vor, Frauen, Paare und Familien aus allen sozialen Schichten in der Geburtsvorbereitung, nach der Geburt oder bei der Familienplanung zu beraten. Neben dieser flächendeckenden Aufgabe geht der Trend in die Richtung, dass immer mehr Frauen später und weniger Kinder gebären. Diese Frauen erleben die Geburt dafür sehr bewusst und wünschen sich zunehmend eine persönliche Hebamme, die durchgehend für sie da ist. Das erweitert die Möglichkeiten, selbstständig zu arbeiten und so die Vielfalt der Hebammenarbeit auszuschöpfen. Geburtshilfe ist nur ein Teil davon. In der freien Praxis begleiten Sie Schwangere und ihre Familien durch die gesamte Schwangerschaft. Sie haben damit die Zeit, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und die soziale Umgebung von Anfang an miteinzubeziehen. Viele Hebammen bieten zusätzliche Dienstleistungen zu Themen wie Akkupunktur, Stillberatung, Beckenbodentraining oder Ernährung im ersten Lebensjahr als an.


Was Sie im Studium lernen

Das Studium verbindet praxisrelevantes Hebammenwissen mit Medizin und Sozialwissenschaften. Methodische, persönlichkeitsbildende und rechtliche Inhalte runden Ihre Ausbildung ab.

  • Sie setzen sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen aus Gynäkologie, Pädiatrie, Neonatalogie, Embryologie, Physiologie, Anatomie, Pathologie, Biologie und Fortpflanzung auseinander.
  • In den Fächern "Hebammenwissen" und "Hebammenarbeit im extra- und intramuralen Bereich" lernen Sie alles über Hygiene, Geburtshilfe, Wochenbett- und Säuglingspflege, Stillberatung und den Umgang mit Früh- und Neugeborenen.
  • Grundlagenkenntnisse in Psychologie, Pädagogik, Berufsethik, Kommunikation, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Recht und Ökonomie ergänzen Ihre Ausbildung
  • Ihren hohen Praxisbezug erhalten Sie in 50 Wochen Berufspraktika.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie VO

Allgemeine Pathologie VO

Vortragende: Dr. Doris Rokitte

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Aufgaben und diagnostische Methoden in der Pathologie
epidemiologische Grundbegriffe
Zell- und Gewebsreaktionen auf Noxen: Nekrose, Adaptation, Differenzierungsstörung
Entzündung: Symptome, Ablauf, Arten
Tumorpathologie: Nomenklatur, Grading, Staging,..
Störungen und Krankheitsbilder des Kreislaufs
Morphologie, Erscheinungsbilder und Diagnostik von Krankheiten anhand von Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag unter besonderer Berücksichtigung des weiblichen Genitaltraktes

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Fallpräsentationen

Sprache

Deutsch

2 3
Anatomie VO

Anatomie VO

Vortragende: Dr.in Isabel Haider-Strutz

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Medizinische Terminologie:
Lage- und Richtungsbezeichnungen, Zahlen, Farben
Deklinationen
Klinische Fachsprache und Vokabeln
Biologie:
Grundlagen der Biologie, Chemie und Biochemie
Grundlagen der Biophysik

Anatomie:
Zelle
Gewebe
Körperbau und Bewegungsapparat (aktiv+passiv)
Herz-Kreislaufsystem
Respirationstrakt
Blut, Immunsystem, lymphatische Organe
Verdauungstrakt
Nieren und ableitende Harnwege
Geschlechtsorgane
Endokrines System
Nervensystem
Sinnesorgane (Augen, Ohren, Haut)

Prüfungsmodus

mündliche oder schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 3
Betreuung und Pflege im Wochenbett ILV

Betreuung und Pflege im Wochenbett ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Wochenbettprozess/Nachgeburtszeit:
Körperlicher und seelischer Anpassungsprozess;
Sexualität in der Nachgeburtszeit, Familienplanung;
Beobachtung, Überwachung und Bedürfnisevaluation
Dokumentation des Wochenbettverlaufes
Abschlusskontrolle/Entlassungsgespräch;
Gestaltungsmöglichkeiten des physiologisch verlaufenden Wochenbettes
und der Nachgeburtszeit;
Gesundheitsförderung;
Komplementärmedizinische Unterstützungsmethoden;
Leben mit dem Kind;
Beziehungsentwicklung in Eltern- und Partnerschaft;
Lebensgestaltung in der Stillzeit und beruflicher Wiedereinstieg
nach dem Wochenbett;
Erkennen der eigenen Kompetenzen und Wahrung der eigenen
Grenzen;

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

2 2
Die menschliche Entwicklung bis zur Geburt VO

Die menschliche Entwicklung bis zur Geburt VO

Vortragende: Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger

1 SWS
1 ECTS
1 1
Die physiologischen Bedürfnisse des Neugeborenen ILV

Die physiologischen Bedürfnisse des Neugeborenen ILV

Vortragende: Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Pränatales Leben, Die Geburt aus Sicht des Kindes, Postnatale Anpassung, Hebammenaufgaben im Kreissaal, Erstuntersuchung, Die ersten Tage im Leben eines Babys, SIDS (der plötzliche Kindstod), Umgang und Pflege, Risikokinder, Mutterkindpass, Überblick: Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr

Zusätzliche Schwerpunke: Neugeborene und Schmerzen, Dokumentation des Neugeborenen, Das weinende Neugeborene

Allgemein: Erkennen der eigenen Kompetenzen als Studentin und Grenzen der Hebammenarbeit.

Prüfungsmodus

schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

2 2
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Beate Kayer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Fachliteratur zur wissenschaftlichen Methodenlehre, Definition von Forschung, Kennzeichen wissenschaftlichen Arbeitens,
Zweck wissenschaftlichen Arbeitens, Geschichte der
Hebammenforschung, das Konzept evidenz-basierten Arbeitens,
die quantitative und qualitative Forschungsperspektive, der
Forschungsprozess, Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit,
wissenschaftliche Literatursuche und –beschaffung, ethische
Prinzipien der Forschung.

Prüfungsmodus

M oder S (E)

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

1 2
Einführung in Fachenglisch ILV

Einführung in Fachenglisch ILV

Vortragende: Veronica Woloszczuk-Dal-Bianco, B.Sc.

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen Englisch: Grammatikwiederholung nach Bedarf
Schriftlich:Texte (Zusammenfassungen) verfassen, Textverständnis, etc. Berufsterminologie
Mündlich: Konversation und Rollenspiele

Prüfungsmodus

schriftliche Endprüfung (90%)
Mitarbeit/Hausübung (10%)

Benotung:
1/sehr gut: 91-100%
2/gut: 81-90%
3/befriedigend: 71-80%
4/genügend: 61-70%
5/nicht genügend bis 60%

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Englisch

1 1
Gesundheitsförderung und Gesundheitsmodelle ILV

Gesundheitsförderung und Gesundheitsmodelle ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Beate Kayer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Definition der Gesundheit
Aktuelle Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften
Grundbedürfnisse des Menschen
Theorie/Modelle zu Gesundheit
Gesundheitsverhalten
Gesundheit in verschiedenen Lebensphasen
Persönliche Gesundheit
Geschlechts- und lebensweltspezische Gesundheit
Gesundheitsverständnis der Frauen
Soziale Schicht und Gesundheit
Gesundheitsförderung und Prävention
Konzepte der Gesundheitsförderung
Konzepte Prävention
Präventionsprogramme
Gesundheitsversorgungssysteme
Psycho- und Sozialhygiene

Prüfungsmodus

Mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Grundlagen der allgemeinen Betreuung und Pflege ILV

Grundlagen der allgemeinen Betreuung und Pflege ILV

Vortragende: Evelyn Gritsch, Katharina Wallner

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

WHO-Definition Gesundheit, Grundlagen der allgemeinen Pflege
Pflegemaßnahmen, Lebensaktivitäten, Pflegeprozess (Betreuungsprozess),
Dokumentation, Datenschutz, Pflegeplanung.
Information bezüglich Vitalzeichen
Notfallmaßnahmen und Überwachung, adäquate Maßnahmen
setzen und Überwachung, Vitalzeichen erkennen und kontrollieren
Üben von hebammenrelevanten und pflegerischen Fertigkeiten.
Therapien: Vorbereitung, Eingriff, Nachversorgung, Krisenbegleitung

Prüfungsmodus

mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

ILV

2 2
Hebammenrolle SE

Hebammenrolle SE

Vortragende: Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Information über Organisation, Arbeitsfelder und das Berufsbild von Hebammen in Österreich.
Hebammenarbeit international. Internationaler Ethikkodex.
Das Österreichische Hebammengesetz.
Hebammenarbeit und Macht.
Selbstständig:Aufsuchen und interviewen von Hebammen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen, Präsentation in der Gruppe

Prüfungsmodus

Die Lehrveranstaltung hat immanenten Prüfungscharakter, d.h. die Vortragenden machen sich im Laufe der Veranstaltung ein Bild von der Mitarbeit, dem Wissen und dem Engagement der Studentinnen.
Darüber hinaus hat jede Studentin die Aufgabe, als Mitglied einer Kleingruppe ein Thema zu bearbeiten und dieses auch zu präsentieren

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 1
Hygiene und Mikrobiologie VO

Hygiene und Mikrobiologie VO

Vortragende: Univ.Prof. Dr. Elisabeth Presterl

3 SWS
3 ECTS
3 3
Kommunikation SE

Kommunikation SE

Vortragende: Brigitte Mai

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundoperationen und Ebenen der verbalen und nonverbalen Kommunikation, Kommunikations-modell nach Schultz von Thun, Umgang mit konstruktivem Feedback und Feedbackmethodik, Gesprächsführung und Vermeidung von kritischen Redewendungen und Killerphrasen, Kommunikationsübung: Landkarte, Reflexion persönlicher Einstellungen bzw. Erfahrung in Outdoor-Kommunikationsübungen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Blockseminar: Theorie Input, Diskussion, Moderation, Einzel- und Gruppenarbeit, Kommunikationsübung, Rollenspiel, erlebnis- und erfahrungsorientierte Outdoorübung

Sprache

Deutsch

1 1
Laktation und Stillen ILV

Laktation und Stillen ILV

Vortragende: Roswitha Wallner, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Physiologie der Schwangerschaft ILV

Physiologie der Schwangerschaft ILV

Vortragende: Silke Heinzl, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Begriffsklärung und Phasen der Schwangerschaft
körperlich/seelischer Anpassungsprozess
lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf den Schwangerschaftsprozess
(inkl. Gender und trankskulturelle Aspekte)
Rollen- und Identitätsveränderungen von Frau und Mann
Kindkonzept werdender Mütter
Schwangerschaftserleben aus der Perspektive der Frau, des Partners, der Familie
Entstehung beziehungsweise Veränderung der Familie
Pränatalpsychologie,
Sexualität in der Schwangerschaft

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung)
e-portfolio

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung
e-learning – e-portfolio

Sprache

Deutsch

1 2
Physiologie VO

Physiologie VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Marktl

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Inhalte umfassen folgende Themen:
Grundlagen der neuronalen und hormonellen Informationsverarbeitung, Sensibilität und Schmerz, Herz-Kreislauf- und Atmungsphysiologie, Thermoregulation, Wasser- und Salzhaushalt, hormonelle Steuerung der Reproduktionsphysiologie, Hämatologie unter besonderer Berücksichtigung der Hämostase, Säure-Basen-Haushalt

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung mittels Moodle

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und Selbststudium

2 3
Sexualerziehung ILV

Sexualerziehung ILV

Vortragende: Birgit Kubizek

0.5 SWS
1 ECTS
0.5 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
12 Wochen Berufspraktikum 1 á 36 Stunden angeleitet mit Reflexion = 425 Stunden PR 0 17
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 1(begleitend die 12 Wochen Praktikum) PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 1(begleitend die 12 Wochen Praktikum) PR

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Birgit Kubizek, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Betreuung und Pflege bei pathologischen Verläufen ILV

Betreuung und Pflege bei pathologischen Verläufen ILV

Vortragende: Evelyn Gritsch, Brigitte Mai

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Teil 1 - Gesprächsführung in speziellen Situationen: Gesprächsführungstechniken, Aktives Zuhören, Fragetechnik, empathisches Verhalten, Psychohygiene, Selbstkompetenz und Abgrenzung.
Teil 2 - Praxisbezogene Einführung in pathologische Prozesse:
Erkennen von Abweichungen, Grundlagen, Definition und Dokumentation bei pathologischen Prozessen, Notfallmaßnahmen und Pflegemaßnahmen.

Prüfungsmodus

mündlich

Lehr- und Lernmethode

tegrierte Lehrveranstaltung (ILV)

1 1
Betreuung und Pflege nach operativer Entbindung ILV

Betreuung und Pflege nach operativer Entbindung ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Beate Kayer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Sectio; vaginaloperative Entbindungen
Prae, peri- und postoperative Pflege
Beobachtung, Überwachung, Begleitung, Beratung
Pflegemaßnahmen, Notfallmaßnahmen und Überwachung, Dokumentation.
Üben von hebammenrelevanten und pflegerischen Fertigkeiten
Therapien: Verlauf, Vorbereitung, Eingriff, Nachversorgung,
Krisenbegleitung

Prüfungsmodus

M oder S (E)

Lehr- und Lernmethode

ILV

1 1
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 1 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 1 SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Birgit Kubizek, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele. In diesem Stadium wird genau besprochen, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird. Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung mit Note besprechen, Lernförderung, Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

regelmäßige und aktive Teilnahme

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 1
Geburtsmanagement (inkl. Fertigkeiten) ILV

Geburtsmanagement (inkl. Fertigkeiten) ILV

Vortragende: Silke Heinzl, MSc, Roswitha Wallner, MSc, Vera Wokurek-Biebel, MSc

2 SWS
2 ECTS
2 2
Geschichte, Entwicklung und Philosophie der Hebammenarbeit SE

Geschichte, Entwicklung und Philosophie der Hebammenarbeit SE

Vortragende: Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Geschichte der Hebammen im frauenpolitschen Kontext
Entwicklung der Geburtshilfe: Medizinhistorische und sozialhistorische Aspekte
Berufspolitik:
Aktuelle Themen
Aufgaben und Tätigkeiten des Österreichischen Hebammanegremiums (ÖHG)
European Midwives Association (EMA) europäischer Hebammenverband
International Confederation of Midwives (ICM) internationaler Hebammenverband;
Frauenpolitik und Gender-Mainstreaming

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Seminar

1 1
Methodische Grundlagen in der Hebammenforschung ILV

Methodische Grundlagen in der Hebammenforschung ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Beate Kayer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Quantitative und qualitative Forschungsansätze
Quantitative und qualitative Methoden der Datensammlung
Quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse

Prüfungsmodus

M oder S (E)

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

1 1
Probleme in der Stillzeit ILV

Probleme in der Stillzeit ILV

Vortragende: Roswitha Wallner, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Stillen bei Brusterkrankungen, Stillen nach Reduktion/Aufbau der Brust, Stillen bei und nach Erkrankungen der Mutter, Stillen bei Erkrankungen des Neugeborenen, Relaktation und induzierte Laktation, Abstillen
Übungen zu hebammenrelevanten und stilltechnischen Fertigkeiten

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 1
Sozialarbeit und interkulturelles Lernen ILV

Sozialarbeit und interkulturelles Lernen ILV

Vortragende: DSA Christa Harrer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Sozialarbeiterisches und finanzielles Basiswissen, KlientInnen und KlientInnenguppen, Relevante Beratungsstellen, Umgang mit Gewalt und Aggression, was bedeutet Krise? Wege aus der Krise, Reflexion der eigenen Werthaltung, Falldarstellung, Persönliche Beratung: Familienkonflikten, Partnerschaftsproblemen, Adoption, Anonyme Geburt, Ambivalenzen gegenüber dem Kind, Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind, Angst vor Überforderung, Psychische Erkrankungen, Erstgespräch

Prüfungsmodus

mündlich (Endprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

1 1
Soziologie ILV

Soziologie ILV

Vortragende: Mag. Dr. Gerlinde Mauerer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

* Soziologische Grundlagen, historischer Überblick, aktuelle Entwicklungen im Fach Soziologie.
* Forschungspraxis – Beispiele aus der aktuellen soziologichen Forschung
* Vorstellung und Diskussion von Teilbereichen der Soziologie, mit Fokus auf forschungspraktische Erfahrungen im quantitativen und qualitativen soziologischen Recherchieren.
* Präsentation der eigenen Recherchen und von ausgewählten soziologischen Themenstellungen.

Prüfungsmodus

regelmäßige Teilnahme, individuelle Abschlusspräsentation zu ausgewählter Themenstellung (prüfungsimmanente LV).

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Einzelarbeiten und Arbeitsgruppen, forschungspraktisches Arbeiten und Präsentation der Ergebnisse,
Textvorbereitung/ Kurzpräsentationen für die gemeinsame Abschlussdiskussion zur Wahl (Textvorschläge werden im Portal online gestellt, weitere Themenauswahl nach Absprache).

Sprache

Deutsch

1 1
Wehenphysiologie, Geburtsmechanismus und Geburtsprozess ILV

Wehenphysiologie, Geburtsmechanismus und Geburtsprozess ILV

Vortragende: Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Biologie, Physiologie und Psychologie der Geburt, biologischer, physiologischer und psycho-sozialer Prozess der Geburt, Mechanismen der Geburt (physiologische Notwendigkeit zur Geburt)

Prüfungsmodus

mündlich (Endprüfung)
Vorlesungsteil: Endprüfung
Übungsteil: Permantente Beurteilung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
7,5 Wochen Berufspraktikum 2 á 36 Stunden angeleitet mit Reflexion = 275 Stunden PR 0 11
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 2 (begleitend die 7,5 Wochen Praktikum) PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 2 (begleitend die 7,5 Wochen Praktikum) PR

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Beratung und Betreuung in speziellen Situationen ILV

Beratung und Betreuung in speziellen Situationen ILV

Vortragende: Dr. Beatrice Danninger, Univ.Prof.Dr. Gabriele Fischer, Fidan Gülterin, Mag.a Franziska Pruckner, OÄ.Dr. Claudia Reiner-Lawugger, Mag.a Maria Rösslhumer, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Eine interdisziplinäre Gruppe von Referentinnen und Referenten führen die Studierenden in eine Reihe von ausgewählten besonderen Situationen ein, in denen die Hebamme - über die Betreuung einer normalen Schwangerschaft und Geburt hinausgehend - in der Lage sein muss, Frauen kompetent zu begleiten.
Themen dieser Lehrveranstaltung sind Drogenabusus, transkulturelle Hebammenarbeit, PPD, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen, frühe Hilfen und traumatische Geburtserlebnisse. In Vorträgen werden fachliche Informationen weitergegeben, in Gruppenarbeiten und mittels Reflexionen wird der persönliche Zugang und der Umgang mit obgenannten Situationen erschlossen.

Prüfungsmodus

mündlich und schriftlich

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung und integrierte Lehrveranstaltung. Kombination von Impuls-Referaten unterschiedlicher Vortragende, Gruppenarbeiten und Recherchen zu Hause.

Sprache

Deutsch

3 3
Durchführung und Anwendung von Hebammenforschung ILV

Durchführung und Anwendung von Hebammenforschung ILV

Vortragende: MMag. Tanja Adamcik, Mag.a (FH) Beate Kayer, Valentin Ritschl, MSc MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in Statistik in der Hebammenforschung;
von der Forschung zur Praxis

Prüfungsmodus

M oder S (E)

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

1 1
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 2 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 2 SE

Vortragende: Mag. Marietta Geuder-Mayrhofer, Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele. In diesem Stadium wird genau besprochen, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird. Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung mit Note besprechen, Lernförderung, Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

regelmäßige und aktive Teilnahme

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 1
Ernährung und Diätetik ILV

Ernährung und Diätetik ILV

Vortragende: Mag. Ingeborg Hanreich, Mag. Birgit Nell

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Anorganische und organische Bestandteile der Nahrung, individueller Nährstoffbedarf, Body-mass-Index, quantitative und qualitative Aspekte der Ernährung, Ernährung in Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit (inkl. Flaschenkost und Beikost)
Einführung in die Kranken- und Diätkost, Schwangerschaftsbeschwerden und Ernährung, Risikoschwangerschaft und Ernährung (z.B. Diabetes)

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Kleingruppenarbeiten, inkl. Exkursion

Sprache

Deutsch

1 1
Extramurale Betreuungseinrichtungen ILV

Extramurale Betreuungseinrichtungen ILV

Vortragende: Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Institutionen:
Familienplanungsstellen, soziale Netzwerke, Berufsbilder und Verantwortungsbereich anderer Berufsgruppen im extramuralen Bereich.
Freiberuflichkeit:
Formen/Systeme, Voraussetzungen, Ausübungsbedingungen, Zusammenarbeit, ökologische Grundsätze, Statistiken, Vernetzung mit anderen Berufsgruppen

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung) modulbezogen

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 1
Fachenglisch ILV

Fachenglisch ILV

Vortragende: Veronica Woloszczuk-Dal-Bianco, B.Sc.

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Fachenglisch
Schriftlich: Fachartikel lesen, Fragen und Probleme des Übersetzens
Mündlich: Fachgespräch, Beratungsgespräch, Rollenspiele

Prüfungsmodus

schriftliche Endprüfung (90%)
Mitarbeit/Hausübungen (10%)

Benotung:
1/sehr gut 91-100%
2/gut 81-90%
3/befriedigend 71-80%
4/genügend 61-70%
nicht genügend bis 60%

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Englisch

1 1
Familienplanung ILV

Familienplanung ILV

Vortragende: Birgit Kubizek

0.5 SWS
1 ECTS
0.5 1
Hausgeburtshilfe ILV

Hausgeburtshilfe ILV

Vortragende: Gunda Gutscher, MSc

0.5 SWS
1 ECTS
0.5 1
Medizinische Komplikationen in der Geburtshilfe ILV

Medizinische Komplikationen in der Geburtshilfe ILV

Vortragende: Dr. Michael Adam, Dr. med. univ. Gregor Nemschak

1 SWS
1 ECTS
1 1
Pränatale Diagnostik VO

Pränatale Diagnostik VO

Vortragende: Dr.med.univ. Susanna Miglar, Mag. Anita Weichberger

1 SWS
1 ECTS
1 1
Pädagogik ILV

Pädagogik ILV

Vortragende: Mag. Sebastian Kai

1 SWS
1 ECTS
1 1
Schwangerenvorsorge ILV

Schwangerenvorsorge ILV

Vortragende: Evelyn Gritsch, Roswitha Wallner, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Schwangerenvorsorge im extramuralen Bereich ILV

Schwangerenvorsorge im extramuralen Bereich ILV

Vortragende: Katharina Wallner

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

insbesondere Hebammengespräch zwischen 18.- 22. SSW
Rahmenbedingungen
Themenschwerpunkte lt. Gesamtvertrag: Formen der Geburt, Geburtsort, Möglichkeiten der Geburtsvorbereitung, Psychosoziale Problemstellungen, Bewegungsempfehlungen in der Schwangerschaft
Hebammenarbeit im ersten Lebensjahr - Beratung in der Schwangerschaft, Einsatzgebiete von Hebammen p.p. (Arbeitsfelder: u.a. Eltern - Kind - Zentren,..). Themenbereiche und Fragestellungen von Eltern.

Prüfungsmodus

schriftliche Modulprüfung HEX

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

0.5 1
Vorbereitung auf die Elternschaft, Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik ILV

Vorbereitung auf die Elternschaft, Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik ILV

Vortragende: Irene Breitenecker, BSc, MSc, Mag. Paul Brugger-Willomitzer, Silke Heinzl, MSc, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Geschichte, Entwicklung und verschiedene Formen von Geburtsvorbereitung
Kursaufbau: Fachinhalte/methodisch/didaktisches Vorgehen
Gruppendynamische Prozesse
Verschiedene praktische Übungen, Körperarbeit
Rückbildungsgymnastik im Früh- und Spätwochenbett (inkl. Beckenboden)

Prüfungsmodus

mündlich, schriftlich und praktisch

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

2 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
7 Wochen Berufspraktikum 3 á 36 Stunden angeleitet mit Reflexion = 250 Stunden PR 0 10
Allgemeine und spezielle Pharmakologie VO

Allgemeine und spezielle Pharmakologie VO

Vortragende: Dr. Thorsten Graf, Mag. Dr. Oliver Kudlacek, DI Dr. Walter Sandtner

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Arzneimittel, Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Analgetika, Antiemetika, Antihypertensiva, Spasmolytika, Antibiotika, Psy-chopharmaka, Antidepressiva, Medikamente bei Herz- Kreislauf-erkrankungen, Schlafstörungen, Erkrankungen der Atemwege, des Blutes, der Verdauungsorgane, Stoffwechselerkrankungen, Zytostatika, Lokalanästhetika und Narkotika, Arzneimittel wäh-rend der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit, Suchtgifte, Schwangerschaft und Drogen, Verordnung und Anwendung von Arzneimitteln, Dokumentation der Medikation, Arzneimittel, die von der Hebamme verordnet und angewendet werden dürfen

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

2 2
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 3 (begleitend die 7 Wochen Praktikum) PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 3 (begleitend die 7 Wochen Praktikum) PR

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Birgit Kubizek, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Berufs- und Medizinethik SE

Berufs- und Medizinethik SE

Vortragende: Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Dr. Gerhard Marschütz

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen und Definitionen zu Werten, Normen, Moral/Ethos und Ethik, Grundlagen zu ethischen
Theorien, Grundlagen der Medizinethik, Menschenbilder, ethische Werte im Gesundheitswesen,
ethische Entscheidungsfindung, Dilemma,
Bearbeitung der ethischen Entscheidungsfindung anhand
von Themen und Fallbeispielen, Thematisierung der eigenen Betroffenheit
und Zwiespältigkeit (Selbsterfahrung), internationaler Ethik-Kodex der
Hebammen.

Prüfungsmodus

immantent

Lehr- und Lernmethode

Seminar

1 1
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 3 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 3 SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Birgit Kubizek, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Fachenglisch für Fortgeschrittene SE

Fachenglisch für Fortgeschrittene SE

Vortragende: Veronica Woloszczuk-Dal-Bianco, B.Sc.

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Wissenschaftliches Arbeiten
Literatursuche und –verarbeitung
Dokumentation
Präsentation
Diskussion

Prüfungsmodus

Begleitende Leistungsfeststellung und Präsentation der Arbeitsergebnisse:
1. Dokumentation einer Datenbank-Literaturrecherche und Reflexion des Erlernten (20%).
2. Gruppenarbeit bzw. Gruppennote für die gemeinsame Vorbereitung inkl. Literaturrechereche für eine Präsentation mit Posterentwurf, und Diskussion über ein selbst-erwähltes Fachthema (40%).
3. Individualnote für das Präsentieren, und das Leiten einer Diskussion, mit anschliessender schriftlichen Reflexion des Erlernten (40%).

Benotung:
1/sehr gut 91-100%
2/gut 81-90%
3/befriedigend 71-80%
4/genügend 61-70%
5/nicht genügend bis 60%

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Englisch

1 1
Fallstudien aus der Praxis ILV

Fallstudien aus der Praxis ILV

Vortragende: Evelyn Gritsch, Birgit Kubizek, Katharina Wallner

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Methode " Hands on Brain", aktives Bearbeiten von Fallbeispielen in Kleingruppen, Lösungsfindung als Prozess, Präsentation der bearbeiteten Fälle sowie der definierten Lernfragen im Plenum

Prüfungsmodus

- aktive Teilnahme
- Hausarbeit
- PP Präsentation am Studierendenkongress

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 1
Frauengesundheitsforschung ILV

Frauengesundheitsforschung ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Figen Ibrahimoglu, Mag.a Kathleen Löschke-Yaldiz, Mag.a Franziska Pruckner, ao. Univ. Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung gibt einen ersten Einblick in die Theorie und Praxis der feministischen Frauen- und Geschlechterforschung im Kontext von Frauengesundheit und Hebammenpraxis. Die Medikalisierung des Frauenkörpers, aber auch die Relevanz sozialer Bedingungen für die Gesundheit werden reflektiert. Ergebnisse der Frauengesundheitsforschung sowie Strategien und Konzepte geschlechtergerechter Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung sollen vorgestellt und diskutiert werden

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

1 1
Geburtshilfliche Anästhesie und Analgesie VO

Geburtshilfliche Anästhesie und Analgesie VO

Vortragende: Dr. Anton Kepka

1 SWS
1 ECTS
1 1
Kinderheilkunde VO

Kinderheilkunde VO

Vortragende: Dr. Wilfried Krois, Dr. Atrin Ramasani

2 SWS
2 ECTS
2 2
Konfliktmanagement ILV

Konfliktmanagement ILV

Vortragende: Brigitte Mai

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Konfliktdefinition, Konfliktarten und –stile, Konflikteskalation, Konfliktsymbole für heiße und kalte Konflikte, Werkzeuge und Strategien zur Konfliktlösung, persönliche Teamfähigkeit und Teamworking.

Prüfungsmodus

-

Lehr- und Lernmethode

Blockseminar: Theorie Input, Diskussion, Moderation, Einzel- und Gruppenarbeit, Arbeiten mit dem Situationsbrett, Reflecting Team, Rollen- und Planspiel, erlebnis- und erfahrungsorientierte Outdoorübung

Sprache

Deutsch

1 1
Kritisches Lesen von Fachliteratur SE

Kritisches Lesen von Fachliteratur SE

Vortragende: Mag.a Andrea Hoyer-Neuhold

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Kennenlernen verschiedener Zugänge zur verstehend-kritischen Auseinandersetzung mit Texten (Lesemethoden, Textanalyse)
- Bewertung qualitativer und quantitativer empirischer Studien im Gesundheitsbereich
- Kritische Bewertung eines hebammenrelevanten Forschungsberichtes
- Rezension

Prüfungsmodus

Mitarbeit, Präsentationen, Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Einzelarbeit in moodle, Referate, Diskussionen

Sprache

Deutsch

1 2
Neonatologie ILV

Neonatologie ILV

Vortragende: Dr. Paul Haidl

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Erstversorgung des gesunden Neugeborenen
Physiologische Veränderungen und Adaptation des Neugeborenen nach der Geburt
Zustandsbeurteilung des unmittelbar Neugeborenen und dessen Erstuntersuchung
Betreuung und Pflege des Neugeborenen an der Neugeborenenstation
Die Ernährung des Neugeborenen
Das kranke Neugeborene
Das Neugeborene mit Wachstumsproblemen
Neonatale Infektionen: viral, bakteriell, parasitär einschließlich Transmission von Geschlechtskrankheiten und AIDS
Fehlbildungen des Neugeborenen
Genetische Grundlagen – genetische Syndrome
Frühgeburtlichkeit und damit assoziierte Morbidität
Reanimation des Neugeborenen nach perinataler Schädigung und unter besonderen Umständen
(Zwerchfellhernie, Mekoniumaspiration, Pleuraerguß etc.)
Geburttraumatische Schädigung des Neugeborenen
Präventive Maßnahmen, Screenings und Testverfahren beim Neugeborenen

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung) modulbezogen

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

2 2
Notfallsituationen und Management UE

Notfallsituationen und Management UE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Notfallsituationen in der Geburtshilfe
Anwendung entsprechender Technologien
Risikobewertung und Betreuungspriorität
Eigenständige Durchführung von Notfallmaßnahmen bis zum Eintreffen der Fachpersonen
Management bei Schulterdystokie
Dokumentation nach Notfallsituationen
Kommunikation in Notfallsituationen

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 1
Perinatale pathologische Verläufe ILV

Perinatale pathologische Verläufe ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Beate Kayer, Roswitha Wallner, MSc, Vera Wokurek-Biebel, MSc

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Hebammengeleitete Betreuungsprozesse bei regelabweichenden und pathologischen Geburtsverläufen, regelabweichenden und pathologischen Prozessen im Wochenbett und in der Nachgeburtszeit, Auswirkungen von unerwarteten Ereignissen im Geburtsverlauf, Risikobewertung und Betreuungspriorität.

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Inegrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

2 2
Psychologie ILV

Psychologie ILV

Vortragende: Dr. Maria Weissenböck

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Psychologische Veränderungen werdender Eltern durch Schwangerschaft und Geburt:
Theoretische Hintergründe zu zwiespältigen Gefühlen und Ambivalenzen während der Schwangerschaft z.B. bei einem unerwünschten Kind, Partnerschaftskonflikten, Ängsten vor dem Mut-tersein, der Geburt, dem veränderten Familienalltag.
Erfahrungen und Erleben der Sexualität im Allgemeinen, in der Schwangerschaft und nach der Geburt.
Störungen der Sexualität sowie psychische Folgen bei Missbrauch- oder Gewalterfahrungen mit besonderem Augenmerk auf die geburtshilfliche Praxis.
Psychische Auswirkungen und Trauerarbeit nach glückloser Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch.
Theoretischer Hintergrund, Beratungsgespräche, Wissen um Therapie bzw. Weitervermittlung an Spezialeinrichtungen bei vor- und nachgeburtlich auftretenden psychosomatischen Beschwer-debildern wie Erschöpfungssymptomen, Angstzuständen, Essstörungen, Depressionen, Substanzenmissbrauch, vorzeitige Wehentätigkeit, psychiatrische Grunderkrankungen.
Umgang mit Schmerzerfahrungen v.a. bei der Geburt, Wissen um biochemische Prozesse, Sinn des Geburtsschmerzes sowie Überblick über verschiedene Bewältigungsmöglichkeiten.
Umgang mit Vätern während der Geburt
Bonding-Beziehungsbeginn zu dritt und Auswirkung auf die spätere Eltern-Kind-Interaktion
Theoretischer Hintergrund zu Interaktionsmustern der frühen Eltern-Kind-Bindung, sowie Training der Früherkennung, Akutintervention, bzw. Weitervermittlung an Spezialeinrichtungen bei auftretenden gestörten Eltern-Kind-Interaktionen.
Psychoemotionale Entwicklung des Kindes während des ersten Lebensjahres

Prüfungsmodus

mündlich oder schriftlich (Endprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
12 Wochen Berufspraktikum 4 á 36 Stunden angeleitet mit Reflexion = 425 Stunden PR 0 17
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 4 (begleitend die 12 Wochen Praktikum) PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 4 (begleitend die 12 Wochen Praktikum) PR

Vortragende: Dr. Paul Haidl, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Dr. Anton Kepka, Birgit Kubizek, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Betreuung der Bachelorarbeit 1 SE

Betreuung der Bachelorarbeit 1 SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

0 SWS
0 ECTS
0 0
Betreuung und Pflege in speziellen Settings ILV

Betreuung und Pflege in speziellen Settings ILV

Vortragende: Dr. Jörg Hofmann, Brigitte Kolinek, Stefan Langberg, DGKP

2 SWS
2 ECTS
2 2
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 4 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 4 SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Fachbezogenen Komplementärmedizin SE

Fachbezogenen Komplementärmedizin SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick über folgende Teilgebiete der Komplementärmedizin und alternativer Heilmethoden: Aromatherapie, Craniosacraltherapie, TCM und Phytotherapie.
Sie bietet eine exemplarische Darstellung ihrer Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete in der Hebammenarbeit
Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Chancen und Grenzen der Anwendung komplementärmedizinischer Methoden
Hinweise auf weiterführende Literatur, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden gegeben.

Prüfungsmodus

schriftlich Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 2
Gynäkologie VO

Gynäkologie VO

Vortragende: Dr. Georg Froese

2 SWS
2 ECTS
2 2
Schwangerschaft und Geburt in der Gesellschaft SE

Schwangerschaft und Geburt in der Gesellschaft SE

Vortragende: Birgit Kubizek

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Auffassungen zur Schwangerschaft und Geburt in der
Gesellschaft
Frauen, Familie und Kultur in der Gesellschaft
Stellung und Wert der Frauen in der Gesellschaft
Sozialisierung von Mutterschaft und Geburt
Status der Frauen in der Gesellschaft
Rolle der Hebamme in der Gesellschaft

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

SE

Sprache

Deutsch

1 1
Schwerpunkt evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

Schwerpunkt evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Birgit Kubizek, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Mag.a phil. Christina Schuster-Weingartner, Bsc, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
4 ECTS
1 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
8,5 Wochen Praktikum V á 36 Stunden angeleitet mit Reflexion = 300 Stunden PR 0 12
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen V (begleitend die 8,5 Wochen Praktikum) PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen V (begleitend die 8,5 Wochen Praktikum) PR

Vortragende: Dr. Michael Adam, Evelyn Gritsch, Dr. Paul Haidl, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Birgit Kubizek, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Betreuung der Bachelorarbeit 2 SE

Betreuung der Bachelorarbeit 2 SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

0 SWS
0 ECTS
0 0
Forensische Medizin SE

Forensische Medizin SE

Vortragende: Renate Grossbichler-Ulrich, MLS, Dr. Birgit Vetter-Scheidl

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Überblick und Einführung in die forensische Medizin, Rechtsgrundlagen, praktisches Rechtsverständnis

Prüfungsmodus

mündlich
Großbichler-Ulrich

1 1
Gesetzliche Grundlagen der Gesundheitsberufe ILV

Gesetzliche Grundlagen der Gesundheitsberufe ILV

Vortragende: MMag.a Ludmilla Gasser, Dr. Meinhild Hausreither

1 SWS
1 ECTS
1 1
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich - Familienzentrierte Nachsorge PR 0 4
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich - Hausgeburtshilfe PR 0 4
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich - Neonatologie PR 0 4
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich - Schwangerenvorsorge PR 0 4
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich SE

Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich SE

Vortragende: Evelyn Gritsch

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Reflexion des selbstgewählten Schwerpunkts in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Präsentation und Handout

Lehr- und Lernmethode

Diskussion, Präsentation

0.5 1
Hebammengesetz VO

Hebammengesetz VO

Vortragende: Renate Grossbichler-Ulrich, MLS

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Rechtsmedizin, des Strafrechtes und des Zivilrechtes im Bereich der Geburtshilfe, Problematik, Kompetenzverteilung, Unterschiede in der Haftung von angestellten und freiberuflich Tätigen, Gutachten und Ersteller (sowie die Konsequenzen daraus) Dokumentation und Beweislastumkehr, aktuelle Gerichtsurteile

Bitte unbedingt unter www.ris.bka.gv.at die aktuelle Fassung vom Hebammengesetz zur Lehrveranstaltung mitnehmen!

Prüfungsmodus

mündlich (Endprüfung)
Großbichler-Ulrich Renate 100%

Lehr- und Lernmethode

Seminar

1 1
Hebammengesetz VO 1 1
Organisation und Betriebsmanagement ILV

Organisation und Betriebsmanagement ILV

Vortragende: Mag.(FH) Peter Michael Hruschka, MAS;Akad.KH.Man., Roswitha Wallner, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Organisationsstrukturen (Aufbau- und Ablauforganisation), Phasen der Organisationsentwicklung, Typen von Gruppen in Organisationen (kooperierend, interagierend, kontraagierend), Spannungsfeld Individuum – Gruppe – Organisation und Mechanismen, die diesen strukturellen Widerspruch ausgleichen, Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Freiberuflichkeit (Einzelunternehmung & Personengesellschaft, rechtliche Grundlagen der Unternehmung), spezielle Gebiete der Betriebswirtschaftslehre (mit Fokus auf Gesundheitswesen)

Prüfungsmodus

schriftlich (Endprüfung)
Mag. Hruschka 50% der Gesamtnote
Wallner MSc 50% der Gesamtnote

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Praktikum V - Einführung und Reflexion SE

Praktikum V - Einführung und Reflexion SE

Vortragende: Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek

1 SWS
1 ECTS
1 1
Qualitätsmanagement SE

Qualitätsmanagement SE

Vortragende: Georg Hochfellner, BSc MSc, DIin (FH) Daniela Janko

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Begriffe und Grundgedanken des QM
- Leitbild und (Qualitäts)-Ziele
- Prozesse und Umgang mit Risiken
- Lernen und Verbesserung

Prüfungsmodus

Begleitend

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung mit Studierendenpräsentationen, Übungen und Frontalunterricht.

1 1
Qualitätsmanagement SE 1 1
Seminar Bachelorarbeit 2 SE 1 5
Vertiefung evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

Vertiefung evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

Vortragende: Evelyn Gritsch, Silke Heinzl, MSc, Mag.a (FH) Beate Kayer, Mag.a Brigitte Kutalek-Mitschitczek, Roswitha Wallner, MSc, Katharina Wallner, Vera Wokurek-Biebel, MSc

1 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Rahmenbedingungen der Erstellung der Bachelorarbeit 1und 2,
gemeinsame Reflexion in der Gruppe,
Klärung von Problemen und Schwierigkeiten,
Klärung von theoretischen-inhaltlichen, methodischen und formalen Fragen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar

1 5

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester, inkl. 50 Wochen Berufspraktika

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, 8.00–19.00 Uhr, in Einzelfällen bis 22.00 Uhr und Samstags

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Hebammen

Liebe Mama, lieber Papa, jetzt nicht durchdrehen! Es ist erstens nicht meins und zweitens nur aus Gummi. Ich habe also keine großen Neuigkeiten zu verkünden. Ich dachte nur, üben kann nicht schaden, also habe ich den Bachelorstudiengang Hebammen besucht.

Es war spannend, beruhigend, lustig, aufregend und schön zugleich - aber am besten seht ihr selbst, was ich alles im Kreißsaal der FH erlebt habe :)

Gleich zu Beginn wird ordentlich angepackt. Die Studierenden rund um Lehrende Beate Kayer üben, wie man eine werdende Mutter während der Periduralanästhesie stützt. Das ist deshalb wichtig, weil dabei ein dünner Kunststoffschlauch zwischen zwei Wirbeln bis in die Nähe der Rückenmarkshaut eingeführt wird - da sollte man am besten stillhalten!

Unser Übungsraum ist top ausgestattet, Gebärhocker inklusive - da schlägt das Hebammenherz gleich höher!

Wow, beim Anblick der Zange müsste eigentlich jedes Baby freiwillig so schnell wie möglich rauskommen. Mittlerweile gibt es aber auch schonendere Methoden, den Weg in die Welt zu erleichtern, nämlich...

...die Kiwiglocke - klingt komisch, ist aber so. Sie wird am Kopf des Babys positioniert und hat einen Handgriff, mit dem man Unterdruck erzeugt. Diese Art der Saugglocke ist besonders schonend, weil der Druckaufbau langsam erfolgt. Hat sich die Glocke festgesaugt, kann das Baby bei einer Wehe vorsichtig herausgezogen werden.

Unsere Studierenden müssen alle Methoden gut kennen, deshalb üben sie auch die Zangengeburt. Eine Studierende drückt von hinten und spielt die Wehe, eine kümmert sich um den Dammschutz während die Zange angelegt und dem kleinen Stoffbaby auf die Welt geholfen wird.

So sieht der Dummy von hinten aus. Das kleine Ende, das unter dem Stoffbaby rausschaut, stellt die Nabelschnur dar.

Es ist geschafft! Dummy, Stoffbaby und Studis sind wohlauf. Ich frage, wie viele Liter Blut eine Frau bei einer normalen Geburt verliert und werde gleich aufgeklärt, dass es durchschnittlich "nur" 500 Milliliter sind. Also doch kein Blutbad - hab ich wieder was gelernt!

Übungsbaby Paul macht es sich derweilen im Badeeimer gemütlich. Mittlerweile hab ich ihn schon lieb gewonnen und wickle ihn nach seinem Bad gleich wieder warm ein. Nicht, dass er sich verkühlt!

Das kleine Schwesterchen von Paul kuschelt selig im Brutkasten vor sich hin. Ich frage die Studentinnen, ob sie Angst vor Geburten haben, die nicht gut ausgehen und die das Baby nicht überlebt. Sie meinen, dass das im Studium bereits intensiv thematisiert wurde und dass sie sich für solche Situationen gut vorbereitet fühlen.

Im Funktionsraum steht ein auf den ersten Blick herkömmliches Krankenbett, das sich aber ganz transformermäßig...

... zum gynäkologischen Stuhl umfunktionieren lässt. Die Studierenden üben eine nach der anderen, wie sie das Bett umbauen - im Notfall muss es manchmal schnell gehen und da muss jeder Handgriff sitzen!

Mein Tag in der Studienwelt von Hebammen geht viel zu schnell vorbei, eigentlich möchte ich den kleinen Paul gar nicht mehr hergeben. Beeindruckt hat mich die Leidenschaft und Freude, mit der unsere zukünftigen Hebammen ihr Studium bewältigen. Sie erzählen mir von ihren Praktika, von den Prüfungen und dem Workshop für chirurgisches Nähen, den sie am nächsten Tag an der FH haben - den sie liebevoll "Knüpfen, Knoten und Nähen für Hebammen" nennen - und man merkt, wie gerne sie Hebammen studieren. Es ist ein Traumberuf, für den sie an der FH bestmöglich und wissenschaftlich fundiert ausgebildet werden. Ich hab einiges gelernt und werde auf jeden Fall nieder - äh - wiederkommen.

Berufsaussichten

Die Hebamme deckt das gesamte Spektrum ab: Schwangerenvorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtshilfe, Geburt, Nachbetreuung und Gesundheitsförderung, etwa in der Familienplanung. Viele Hebammen arbeiten in Kliniken, Gesundheitseinrichtungen und Geburtshäusern, in der Hausgeburtshilfe, in Gemeinschaftspraxen und Hebammenordinationen. In Kliniken sind sie im Kreissaal und immer mehr auch in - integrativen - Wochenbettstationen anzutreffen. Sie stärken Frauen in ihrem Selbstvertrauen, unterstützen die Eigendynamik der Geburt und greifen möglichst wenig ein. Bereits während der Schwangerschaft beobachten Sie den Verlauf und den Fötus in der Gebärmutter. Sie klären über notwendige Untersuchungen auf und beraten in Fragen der Pflege, Ernährung und Hygiene. Sie lernen psychosoziale Veränderungen, Anzeichen von Regelwidrigkeiten bei der Mutter und beim Kind zu erkennen. Sie sind bestens darauf vorbereitet, in Notfällen medizinische und psychologische Hilfe zu leisten. Wer im Ausland Erfahrung sammeln möchte, nutzt die Gelegenheit, bei internationalen Hilfsorganisationen mitzuarbeiten.

  • Kliniken
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Geburtshäuser
  • Hausgeburtshilfe
  • Hebammenordinationen
  • Gemeinschaftspraxen
  • Schulen (Vortragstätigkeit)
  • Fachhochschulen (Lehre)
  • Internationale Hilfsorganisationen

Weiterführender Master

Advanced Integrative Health Studies

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

3 Fragen 3 Antworten mit Brigitte Kutalek-Mitschitczek über den Trend zum Kaiserschnitt

Um die Sicherheitsrisiken für Mutter und Kind auf ein Minimum zu senken, ist immer öfter der Kaiserschnitt das Mittel der Wahl. Ungefähr ein Drittel der Kinder erblicken in Österreich derzeit auf diesem Weg das Licht der Welt. Vor 30 Jahren lag die Rate noch bei 5 Prozent.

Zu 3 Fragen 3 Antworten

Aufnahme

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
    für Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Pharmazie, Psychologie, Biologie, Biologie und Erdwissenschaften, Biologie und Warenlehre, Sportwissenschaften und Leibeserziehung und Kurzstudium Musiktherapie. Studienberechtigungsprüfungen, denen der Nachweis über Englischkenntnisse fehlt, werden anerkannt, wenn spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns die geforderten Fremdsprachenkenntnisse (Niveaustufe B2) durch eine Prüfung bei einer anerkannten Ausbildungseinrichtung nachgewiesen werden.
    Informationen und Institute, die Kurse zur Vorbereitung für die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie auf dem Portal Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung und Frauen

    Pflichtfächer für die Studienberechtigungsprüfung
    Folgende Pflichtfächer von Studienberechtigungsprüfungen für universitäre Studienrichtungen gelten - neben einer schriftlichen Arbeit über ein allgemeines Thema (Aufsatz in Deutsch) - als Zugangsvoraussetzungen für den gegenständlichen Studiengang:
    Studienberechtigungsprüfungen für eine der folgenden universitären Studienrichtungen werden als Zugangsvoraussetzung anerkannt. 

    • Medizinische Studiengruppe - MUW
      (Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin)
      > Biologie und Umweltkunde
      > Chemie 2
      > Physik 1
    • Naturwissenschaftliche Studien 2
      (Biologie, Chemie, Ernährungswissenschaften, Pharmazie, UF Biologie und Umweltkunde, UF Chemie, UF Haushaltsökonomie und Ernährung)
      > Biologie
      > Chemie 2
      > Physik 1 
    • Naturwissenschaften Studien 3
      (Psychologie, Sportwissenschaft, UF Bewegung und Sport)
      > Mathematik 2
      > Biologie
      > Englisch 2

      Studienberechtigungsprüfungen, denen der Nachweis der geforderten Fremdsprache fehlt (Englisch 2), werden anerkannt, wenn spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns die geforderten Fremdsprachenkenntnisse durch eine Prüfung bei einer anerkannten Ausbildungseinrichtung nachgewiesen werden.

  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

    • Diplom des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege
    • Kinder- und Jugendlichenpflege
    • psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege oder Diplom im medizinisch-technischen Fachdienst
      Englisch B2 ist vor Beginn des ersten Semesters nachzuweisen.
    • Fachschule für soziale Berufe oder Schule für Sozialbetreuungsberufe oder
    • Lehrberufsgruppen
      > Masseur*in
      > Drogist*in
      > Fitnessberater*in
      Studiengang-Zugangsprüfung: Deutsch, Biologie und Englisch B2 sind bis zum ersten Semester nachzuweisen.

  • Sonstige Qualifikationen
    Im Einzelfall liegt die Entscheidung im Ermessen der Studiengangsleitung

Nach Ihrer Aufnahme erbringen Sie folgende Nachweise:

  • Erste-Hilfe-Kenntnisse
    Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs beim österreichischen Roten Kreuz oder einer vergleichbaren Einrichtung im Mindestumfang von 16 UE - nicht älter als 2 Jahre
  • Nachweis der Unbescholtenheit - Strafregisterauszug (nicht älter als 3 Monate)
  • Gesundheitliche Eignung - Ärztliches Attest
  • Hepatitis B Impfung (empfohlen)

Informationsblatt Impfempfehlung
BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

Im Bachelorstudiengang Hebammen stehen jährlich 30 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit ca. 1:19,5.

Für die Bewerbung füllen Sie innerhalb der Anmeldefrist das Online-Bewerbungsformular aus. Nähere Informationen erhalten Sie anschließen in unserem Antwort-E-Mail.

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest dauert ca. eineinhalb Stunden, wird computerunterstützt durchgeführt und beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen. Er überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Bei den Aufgaben geben Sie die Lösung an oder wählen aus mehreren Lösungsmöglichkeiten aus. Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, am zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens teil.
    Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit, praktisches Handeln, Sensibilität und Empathie. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus dem Aufnahmetest und dem Bewerbungsgespräch. Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Es können bei Bedarf auch weitere Expert*innen hinzugezogen werden. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (pdf)

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.


Sekretariat

Sylvia Schnaitt
Favoritenstraße 226, D.2.11
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4405
F: +43 1 606 68 77-4409
hebammen@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–12.00 Uhr 

Lehrende und Forschende


> Patent der FH Campus Wien erleichtert Unterarm-Röntgen

11.09.2019 // Unter der Leitung des Radiologietechnologen Christian Schneckenleitner entwickelte ein interdisziplinäres Team aus den Departments Gesundheitswissenschaften und Technik der FH Campus Wien eine Apparatur, die das exakte Positionieren des Unterarms beim Röntgen unterstützt. mehr


> Relation von Städtewachstum und Wohnen bei der INUAS Konferenz

Ein Mann im Gespräch mit einem zweiten Mann © FH Campus Wien/Schedl

03.09.2019 // Herausforderungen wachsender Städte in Bezug auf Wohnen und Städteplanung stehen im Mittelpunkt der INUAS Konferenz im November an der FH Campus Wien. „Wohnen ist ein Grundrecht, so wie Nahrung, Wasser und gute Luft“, steht für Martin Aichholzer, Mitglied des wissenschaftlichen Konferenz-Komitees fest. mehr

Events

alle Events

Kooperationen und Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung Publikum

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA zeigen auf Plakette
Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) halten Plakette

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette
Führungsteam Haus Laaerberg wird Plakette überreicht

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

Kooperationen und Campusnetzwerk

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Österreichischen Hebammengremium und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praktika unter anderem in Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV).

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk