Ganzheitliche Therapie und Salutogenese

Masterlehrgang, berufsbegleitend

Überblick

Die ganzheitliche Therapie und Salutogenese (Gesunderhaltung) rückt den Menschen als Individuum ins Zentrum, um dessen Gesundheit zu stärken. Im Masterlehrgang erweitern Sie Ihre ganzheitliche Beratungskompetenz in dem gesetzlich anerkannten Gesundheitsberuf, in dem Sie tätig sind. Wesentlich sind eine integrative Sicht auf den menschlichen Organismus als ein komplexes System vernetzter Teilsysteme sowie ein interdisziplinärer Dialog mit Klient*innen bzw. Patient*innen. Auf dieser Basis erwerben Sie im Studium einen fundierten Überblick über ganzheitliche Methoden und können als Praxisschwerpunkt zwischen Traditioneller ganzheitlicher Methoden und ganzheitlicher Manualmethoden wählen.

Masterlehrgang zur Weiterbildung nach § 9 FHStG

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Sekretariat

Michaela Fucik
Favoritenstraße 226, D.2.34
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4480
F: +43 1 606 68 77-4489
michaela.fucik@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten
Do, 08.00–16.00 Uhr
Fr, 08.00–14.00 Uhr

Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science (MSc)
20Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2020/21:

ab 1. Oktober 2019

Lehrgangsbeitrag

Einmalzahlung:

€ 13.600,-1

+ ÖH Beitrag / Semester

 

*Alternative Zahlungsmöglichkeiten in Semesterraten werden möglich sein.

Was Sie mitbringen

Sie erleben seitens der Bevölkerung eine steigende Nachfrage nach ganzheitlicher Therapie und Gesunderhaltung (Salutogenese), sind dafür offen und kommen aus einem gesetzlich anerkannten Gesundheitsberuf. Es ist Ihnen wichtig, sich systematisch und nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft weiterzubilden. Gleichzeitig sind Sie daran interessiert, Wissenschaft und Forschung voranzutreiben und damit an internationale Standards anzuschließen.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien verfügt als österreichweit größte Ausbildungsstätte für nichtärztliche Gesundheitsberufe - insbesondere der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, Hebammen sowie Gesundheits- und Krankenpflege - über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk im Gesundheitssektor. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Zu dem FH-Netzwerk gehören auch Ministerien, Universitäten, Berufsverbände, sonstige Interessensvertretungen und die Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin, die sich bereits bei der der Entwicklung des Curriculums engagierte. Aus diesen Kooperationen und dem FH-eigenen Department Gesundheit gewinnen wir hervorragende Lehrende und nehmen aktuelle Forschungsfragen auf, mit denen sich Studierende im Laufe des Studiums bis hin zu Ihrer Masterthesis auseinandersetzen. An der FH Campus Wien haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten und im Masterlehrgang selbst disziplinenübergreifend von und miteinander zu lernen. Praxisnähe und ein Fokus auf interdisziplinäre Themen sind garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

3 Fragen - 3 Antworten zum Masterlehrgang Ganzheitliche Therapie und Salutogenese

„Wir brauchen die schulmedizinische Grundlage, wir brauchen die naturwissenschaftliche Basis und wir brauchen die ganzheitliche Zugangsweise – die ganzheitliche Denkweise. Das bedeutet wir beschäftigen uns mit Körper, Geist und Seele. Das ist mein Zugang zur Ganzheitsmedizin.“ Gerhard Hubmann, Masterlehrgangsleiter und Ganzheitsmediziner spricht über die gesellschaftliche und gesundheitsökonomische Bedeutung der Salutogenese im Gesundheitssystem und welchen Stellenwert die Forschung auf diesem Gebiet hat.

Gerhard Hubmann Portrait

Der Mensch reguliert sich

Menschen verlangen immer mehr nach ganzheitlicher Beratung und Therapie und sind bereit, für ihre Gesundheit Verantwortung zu übernehmen. Jeder und jede trägt die Fähigkeit zur Selbstregulation und Regeneration in sich. Gerhard Hubmann, Lehrgangsleiter und Ganzheitsmediziner spricht über den Paradigmenwechsel von der Pathogenese hin zur Salutogenese, der Erhaltung der Gesundheit, und über den Rollenwandel in den Gesundheitsberufen.

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Foto: © medicus Therapiezentrum für Ganzheitsmedizin

Was macht das Studium besonders

  • Beratungskompetenz in Ihrem gesetzlich anerkannten Gesundheitsberuf erweitern
  • Ganzheitliche Methoden integrieren
  • Als Praxisschwerpunkt zwischen Traditioneller ganzheitlicher Methoden und ganzheitlicher Manualmethoden wählen

Die ganzheitliche Therapie und Salutogenese stellen nicht primär die Erkrankung, sondern den individuellen Menschen samt in Wechselwirkung stehenden Faktoren wie physiologische Prozesse, Umwelteinflüsse oder Ernährung in den Mittelpunkt. Wesentlich sind eine integrative Sicht auf den menschlichen Organismus als ein komplexes System vernetzter Teilsysteme sowie ein interdisziplinärer Dialog mit Klient*inen bzw. Patient*innen. Ausbildungsziel ist es, ganzheitliche Methoden in die Beratung und Therapie gesetzlich anerkannter Gesundheitsberufe zu integrieren sowie Wissenschaft und Forschung auf diesem Gebiet im internationalen Vergleich zu stärken. Wissenschaftliche Grundlagen liefern vor allem Medizin und Naturwissenschaften sowie Systemtheorie und -analyse, Kulturwissenschaften und Sozialpsychologie. Das Studium vermittelt Ihnen einen fundierten Einblick in ganzheitliche Therapieformen und Methoden sowie die Möglichkeit, einen individuellen Praxisschwerpunkt zu setzen.

Dr. Gerhard Kögler ©privat

Den menschlichen Organismus als komplexes System verstehen

Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass die Entzündungswerte bei Burnout-Patienten sehr hoch sind. Eine Maßnahme um diese zu senken, kann beispielsweise Muskelaufbau sein, denn die dadurch entstehenden Myokine wirken entzündungshemmend, erklärt Dr. Gerhard Kögler, Kooperationspartner des Studiengangs Ganzheitliche Medizin und Salutogenese. Er unterstützt das Ziel des Lehrgangs, den menschlichen Organismus als komplexes System besser zu verstehen. 

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Was Sie im Studium lernen

Sie erweitern auf sozialpsychologischer Basis Ihre Beratungs- und Kommunikationskompetenz und eignen sich einen integrativen Ansatz an. Das Studium zeigt Ihnen insgesamt ein breites Spektrum an ganzheitlichen Methoden auf, das von Aromatherapie, Phytotherapie, Traditionelle europäischer Medizin bis zur Neuraltherapie reicht.

Um den menschlichen Organismus als komplexes System besser zu verstehen, setzen Sie sich mit Grundlagen aus Medizin und Naturwissenschaften sowie der Systemtheorie und -analyse auseinander. Sie machen sich Erkenntnisse aus den Kulturwissenschaften zunutze und lernen traditionelle ganzheitliche Gesundheitssysteme verschiedener Kulturen - von Kneipp und Tibetischer Medizin, bis TCM - kennen. Als Praxisschwerpunkt können Sie zwischen Traditioneller ganzheitlicher Methoden und ganzheitlichen Manualmethoden wählen. Schließlich stärken Sie im Rahmen Ihrer Masterthesis oder durch Angebote wie ein Journal Club Ihre Kompetenzen für wissenschaftliches Arbeiten und Forschung.

Portät Karl Steinmetz

Auf den Spuren von Hippokrates

Eine eigenständige traditionelle Europäische Medizin – TEM – hat eine genauso Jahrtausende alte Tradition wie TCM, nur ist sie bei uns länger in Vergessenheit geraten. Das ändert sich gerade, erzählt Karl-Heinz-Steinmetz, der selbst in Klosterbibliotheken fündig wird. Der profunde Kenner lehrt TEM und Klostermedizin im Masterlehrgang Ganzheitliche Therapie und Salutogenese. Einer der bekanntesten TEM-Vertreter: Hippokrates.

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Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anthroposophie ILV

Anthroposophie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Anthroposophische Medizin (AM):
• Einführung, Grundlagen und Bezug zur naturwissenschaftlichen Medizin
• Erkenntnisgrundlagen
• Einführung in das Menschenbild: Die vier Dimensionen des Menschen
o Leibliche Dimension
o Funktionell-lebendige Dimension
o Seelische Dimension
o Geistig-individuelle Dimension
• Funktionelle Dreigliederung:
o Nerven-Sinnes-Prozesse
o Rhythmische Prozesse
o Stoffwechsel Prozesse
• Heilmittel der AM:
o Künstlerische und gestalterische Therapien
o Biografische Medizin
• Praxis der AM in den Fachbereichen:
o Innerer Medizin
o Kinderheilkunde
o Altersheilkunde
o Frauenheilkunde
o Neurologie

Prüfungsmodus

Endprüfung
Immanente Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Aromatherapie ILV

Aromatherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• ganzheitliche Medizin und Medizinische Aromatherapie
• Düfte und Geruchssinn
• Monografien und Steckbriefe ätherischer Öle
• dualer Wirkmechanismus (olfaktorisch und biochemisch)
• Qualitätsstandards- und -kontrolle
• Toxikologie und Sicherheitsaspekte
• Grundlagenforschung, klinische Studien, Erfahrungsmedizin
• Anwendungsarten der Medizinischen Aromatherapie
• natürliche fette Pflanzenöle, Hydrolate, Mazerate in der Aromatherapie
• Aromapflege (Leitlinien, Ziele, Indikationen)
• Rezepturen und Behandlungspläne für ausgewählte Indikationen
Aromatherapie in der praktischen Anwendung:
• angeleitetes und selbständiges Erarbeiten von Behandlungsplänen (inkl. Diskussion)
• Spezialthemen alleine oder in Gruppen vorbereiten und ein Kurzreferat halten bzw. schriftliche Unterlagen erstellen (inkl. Diskussion)
• Kleingruppenarbeit zu Rezepturen und Behandlungsplänen (inkl. Diskussion)
• Mischen ätherischer Öle nach Duftnoten und Indikationen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Ausleitende und umstimmende Therapieverfahren ILV

Ausleitende und umstimmende Therapieverfahren ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Biochemie der Mineralien und Vitamine
• Oxidativer Stress, notrosativer Stress
• Leberentgiftung und deren genetischer Polymorphismus
• Umweltgifte
• Die Rolle des Mikrobioms und des Darmes für die Entgiftung
• Endotoxine, Gärungs- und Fäulnisdyspepsie
• Regulation der Zellenergie
• Methoden der Entgiftung
• Biochemische Balancen der Zelle
• Zellentgiftung und Autophagozytose
• Phytotherapie der Entgiftung
• Entgiftungstherapie über den Darm
• Adsorbentien

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Berufsrechtliche Aspekte im nationalen und internationalen Kontext VO

Berufsrechtliche Aspekte im nationalen und internationalen Kontext VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Gesetzliche Grundlage des österreichischen Berufsrechtes in Gesundheitsberufen
• Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Berufsgesetzen von Gesundheitsberufen
• Rechte und Grenzen in der Berufsausübung
• Eintragung in verschiedene Listen als Basis zur Berufsausübung
• Unterscheidung:
o Diagnose
o Therapie
o Beratung

Prüfungsmodus

Endprüfung
Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2
Chronobiologie ILV

Chronobiologie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Geschichte und Aufbau des circadianen Systems
• „Uhrengene“
• Melatonin
• Definitionen in der Chronobiologie
• Rhythmen
o Tag-Nacht
o Jahreszeit
o Mondzyklus
• Rhythmen verschiedener Körperfunktionen, v.a.:
o Herz-Kreislaufsystem
o Temperatur
o Atmung
o Gastrointestinaltrakt
o Energiehaushalt
o Blut
o Endokrines System
• Jet Lag
• Schichtarbeit
• Chronobiologie in der Kurmedizin
• Chronopathologie (Krankheiten u. Rhythmizität/Symptome)
• Chronotherapie
• Besprechung von aktuellen Originalarbeiten und Reviews zu chronobiologischen Themen (in Kleingruppen)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Ethnomedizin ILV

Ethnomedizin ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Ethnomedizin als Kombination von Ethnologie und Medizin/Therapie
• Begrifflichkeiten der Ethnomedizin:
o Culture-Bound Syndrom
o Medizinpluralismus
o Suffering, disease und illness
• Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Begrifflichkeiten; Suffering (persönliches Leidempfinden) als zentrales Merkmal einer benötigten Therapie; illness bzw. disease als soziales Konstrukt
• Krankheiten nicht als biologische Fakten, sondern im Kontext der Gesellschaft
• Traditionelle Heiltraditionen
• Rituale und Heilung
• Traditionelle Medizin versus (Hoch-)Schulmedizin: sog. „westliche“ Medizin als „golden standard“ für Wirksamkeitsforschung und Therapie; neue Modelle zur Bewertung und Erforschung traditioneller Medizin und Heilkunde
• Public health: Medizinische und therapeutische Interventionen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Grundlagen der Regulationsmedizin ILV

Grundlagen der Regulationsmedizin ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundbegriffe der Regulationsmedizin:
• System der Grundregulation (Grundregulation)
• Grundsubstanz (extracelluläre Matrix, ECM, Matrix)
• Segmental regulatorischer Komplex
• Projektionssymptome, reflektorische Krankheitszeichen
• Regulation und Reiz
o Kurzzeitreiz
o Langzeitreiz
o Reizstärke
• Historische Entwicklung der Regulationsmedizin
Prinzipien der Regulation:
• Wichtigste Regeln in der Regulation
• Regelkreis
• Arten des Regulationsverhaltens
• Regelkreise im Organismus
• Angriffspunkte der Regulation
• Regulationshindernisse und deren Auswirkungen
• Regulationsmedizinische Verfahren
• Einfluss regulationsmedizinischer Verfahren auf den Organismus
• Beachtenswertes bei der Anwendung regulationsmedizinischer Verfahren
• Grenzen von regulationsmedizinischen Verfahren
Externe und interne Einflüsse auf die Grundregulation:
• Eustress-Disstress
• Grundregulation und Stress
• Grundregulation und Chronizität
• Regulatorische Desintegration
• Adaptationssyndrom n. Seyle
• Chronische(s) Belastungssyndrom(e) n. Bergsmann
• Herd-Störfeld-Geschehen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Kneipp und Balneologie ILV

Kneipp und Balneologie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Geschichte der Wassertherapien
• Praxis der Wassertherapien
• 5 Säulen der Kneipptherapie:
o Wassertherapie
o Phytotherapie
o Bewegungstherapie
o Ernährung als Basis und Therapie
o Ordnungsmedizin (allgemeine Lebensordnung und Psychosomatik)
• Allgemeine Prophylaxe und Förderung von autonomer Haltung zum Leben
• Biorhythmus und Kur, unspezifische Wirkungen jeder Kur
• Wirkungen ortsgebundener Heilmittel
• Einfluss von Klima auf Gesundheit und Heilprozesse
• Organisation und Recht beim Kurwesen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung:
Die in den (fernlehrunterstützten) Vorlesungsteilen vermittelten Inhalte werden in den Seminar- oder Übungsteilen mit individueller praktischer Umsetzung bzw. Anwendung vertieft und besondere Aspekte diskutiert

Sprache

Deutsch

1 2
Medizin und Spiritualität ILV

Medizin und Spiritualität ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Wissenschaftliche Basis des Spiritualitätsverständnisses:
o Geisteswissenschaften
o Psychologie
o Naturwissenschaften
• Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele
• Spiritualität als Beziehung zur Du-Haftigkeit (personales Gegenüber) vs. der Es-Haftigkeit (Schicksal)
• Begriffe Geist und Seele
• Verknüpfung von Körper und Seele in verschiedenen Kulturkreisen
• Verschiedene Dimensionen von Spiritualität
• Rolle der Spiritualität in / bei:
o Palliativmedizin
o schweren und chronischen Erkrankungen
o Prävention und Salutogenese
o physischer und psychischer Gesundheit

Prüfungsmodus

Endprüfung
Integrierte Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Immanente Prüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Medizinische Anthropologie ILV

Medizinische Anthropologie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlegende Begriffsklärung:
o Kultur
o Weltbild (klassisches, systemisches, non-duales)
o Struktur der Gesellschaft
o Wohnformen
o Rollenbilder
o Körperkonzepte sowie deren Bedeutung für die Entwicklung verschiedener Heilmethoden
• Einflussfaktoren auf Entstehung, Erleben und Ausdruck von Krankheitsempfinden im sozio-kulturellen Kontext
• Konzept einer Person in ihrem vielfältigem Beziehungs-geflecht
• Vorstellung von Krankheitsursachen und Therapiemöglichkeiten spezifischer Leiden
• Zugänge zu Ressourcen von Gesundheitsversorgungssystemen und alternative Problemlösungsmöglichkeiten

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Medizinische Ethik ILV

Medizinische Ethik ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Notwendigkeit der medizinischen Ethik in Theorie und Praxis
• Beziehung zwischen Ethik und Recht
• Fallbeispiele von Medizinethik:
o In-vitro-Fertilisation (IVF)
o Samenspende
o Eizellspende
o Präimplantationsdiagnose
o IVF für gleichgeschlechtliche Paare
o Leihmutterschaft
o Genome-Editing
o Pränataldiagnose
• Ethische Fragen am Lebensende:
o Herztod
o Gehirntod
o Organtransplantationen
o Euthanasie
o assistierter Suizid
• Menschenbild(er) und selbstständiges Erarbeiten von ethischen Regeln als Basis für die Handlungsweise in der Praxis
• Ethikkommission und Freigabe von PatientInnen/ KlientInnendaten für den empirischen Teil der Masterthesis

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Phytotherapie ILV

Phytotherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Therapiegebiete für Phytopharmaka:
o Herz/Kreislauf/Gefäße
o nervöse Störungen
o Zentrales Nervensystem
o Haut
o Bewegungsapparat
o Atemwege
o Urogenitaltrakt
o Onkologie
o Magen/Darm
o Pädiatrie
o Schwangerschaft und Stillzeit
o Geriatrie
• Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln
• Von der Pflanze zum Arzneimittel
• Pflanzeninhaltsstoffe
• Gesetzliche Grundlagen für die Zulassung und Registrierung von Phytopharmaka
• Phytopharmaka in der Literatur
• Vergiftungen mit Pflanzen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Systemtheorie und Wissenschaftliches Informationsmanagement VO

Systemtheorie und Wissenschaftliches Informationsmanagement VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Homöostase (Selbstregulation; Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes im Körper) vs. Entropie (Unordnung in einem System)
• Medizinische Kybernetik:
o Regelkreise und deren Störungen
o systemische Effekte und Wirkungen (Selbstheilung), spezifische und unspezifische Effekte (Heilung durch Außeneinwirkung)
o Multidimensionalität des „Placebo-Kopzepts“
o Physiologie der Autoregulation mit Bezug auf Chronobiologie
• Dimensionen der Erkenntnis:
o Wahrnehmung
o Kausalität
o Mode of action
• Medizin als Handlungswissenschaft vs. Naturwissenschaft als Erklärungswissenschaft
• Medizin und Menschheitsgeschichte: Ansätze und Dimensionen diagnostischen und therapeutischen Handelns
• Illustration wesentlicher konzeptioneller Ansätze an Hand von Beispielen aus der medizinischen Forschung und Klinik

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Systematische Vermittlung allgemeiner und spezieller Inhalte

Sprache

Deutsch

1 2
Traditionelle europäische Medizin und Klostermedizin ILV

Traditionelle europäische Medizin und Klostermedizin ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Grundlagen der Humoralmedizin und Humoralpathologie – Unterscheidung nach der Vier-Säfte-Lehre:
o Sanguiniker (Saft: Blut)
o Choleriker (Saft: Gelbe Galle)
o Melancholiker (Saft: Schwarze Galle)
o Phlegmatiker (Saft: Schleim)
• Humoral basierte Phytotherapie
• Diätetik gemäß der TEM und Klosterernährung
• Mittelalterliche Sauna
• Psychosomatik
• Meditation und Leibübungen der Klostermedizin
• Hildegard von Bingen
• Klostergesänge und -meditationen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Wirkprinzipien der ganzheitlichen Therapie und Salutogenese VO

Wirkprinzipien der ganzheitlichen Therapie und Salutogenese VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Denkgrundlagen einer ganzheitlichen Medizin
• komplexe und regulative Prozesse des Organismus
• Adaptionsphysiologie: Anpassung des Körpers an seine Umwelt
• Verfahren der ganzheitlichen Therapie:
o Normalisierung
o Schonung
o Kräftigung
• Hormesis (griech.: „Anregung, Anstoß“: Hypothese nach Paracelsus, dass manche giftigen Substanzen in geringer Dosis heilend oder vorbeugend wirken)
• Niederenergetische Bioinformation als Verständnisbasis für Homöopathie, etc.
• Arten der Kommunikation innerhalb des Organismus und zwischen Organismus und Umwelt
• Gesetzmäßigkeiten der Umweltphysiologie
• Bioklimatologie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung:
Systematische Vermittlung allgemeiner und spezieller Inhalte

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aryuveda ILV

Aryuveda ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

4 verschiedene Ansätze, Richtungen und Schulen der Ayurveda Medizin:
• Wellness Ayurveda: beschränkt sich i.a. auf „Ölmassagen“ und „Ölanwendungen“, wie z.B. „Stirnguss“, Duftöle, Blütenbäder, etc.
• Ayurveda innerhalb von Familientraditionen: Jahrtausende altes Erfahrungswissen dieser Heilkunde in Familienverbänden weitergegeben
• Universitärer Ayurveda: Ayurvedische Medizin wird parallel zu westlicher Medizin an universitären Lehr- und Forschungseinrichtungen gelehrt (Akademischer Abschluss mit Master- oder Doktor-Diplom).
• Maharishi Ayurveda: Ganzheitliche Form des Ayurveda inkl. Integration moderner, westlicher, medizinischer Standards.
Indikationen von Ayurveda:
• Prävention
• Befindlichkeitsstörungen
• Psychosomatik
• Stressfolgekrankheiten
• Chronische Erkrankungen (u.a. im Bereich des Bewegungsapparats, des Verdauungssystems und des Nervensystems)
• Überblick über diagnostische und therapeutische Verfahren der Ayurveda Medizin mit Schwerpunkt Maharishi Ayurveda

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Funktionelle Myodiagnostik und Applied Kinesiology ILV

Funktionelle Myodiagnostik und Applied Kinesiology ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Grundprinzipien der Funktionellen Myodiagnostik
• Grundprinzipien der Applied Kinesiology
• Geschichte der Funktionellen Myodiagnostik – Applied Kinesiology
• Triad of Health: Die FMD/AK als ganzheitliches Diagnosesystem
• Die Prinzipien des Muskeltests nach Goodheart
• Mögliche Muskeltestreaktionen
• FMD/AK und das Stresskonzept nach Selye
• Die wichtigsten Untersuchungsprinzipien TL und Challenge mit Beispielen aus den Bereichen:
• Struktur (Wirbelsäule, craniosacrales System)
• Psyche (emotionaler Stress, Emotionale Neurovaskuläre Reflexe)
• Chemie/Physik (Screeningverfahren)
• Praktisches Üben des Muskeltests

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Ganzheitliche Krebstherapie ILV

Ganzheitliche Krebstherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Ganzheitliche Therapie und Beratung bei Krebserkrankungen:
• Methoden der Gesprächsführung in gesundheitlichen Krisensituationen
• Ganzheitliche Krebstherapie und Komplementärmedizin in der Evidenzbasierten Medizin: Einschätzung und Differenzierung verschiedener Methoden nach wissenschaftlichen Standards
• Beratung von an Krebs Erkrankten zu verschiedenen ganzheitlichen Therapiemethoden
• Heilungschancen und Lebensqualität von an Krebs Erkrankten durch Komplementärmedizin
• Kombination schulmedizinischer Krebstherapie mit ganzheitlichen Verfahren
• Maßnahmen zur Förderung der Selbstheilungsprozesse bei Krebserkrankungen durch ganzheitliche Methoden
• Aktive Einbeziehung des/der Patienten/Patientin in das Heilverfahren entsprechend seiner/ihrer individuellen Situation, Wünschen und Bedürfnissen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten SE

Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahmebestätigung

Sprache

Deutsch

1 2
Homotoxikologie ILV

Homotoxikologie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Allgemeine Grundlagen der Biologischen Regulationsmedizin
• System der Grundregulation
• Matrix
Theorie der Homotoxikologie
• 6-Phasen Tabelle
• Homöopathisierte Enzyme
Präparate der Biologischen Regulationsmedizin und der Homotoxikologie
• Injeele
• Katalysatoren
• Homaccorde
• Suis Präparate
• Komposita
• Nosoden
Praktisches Vorgehen
• Anamnese
• Diagnose
• Behandlungsalgorithmen
Therapie ausgesuchter Krankheitsbilder:
• Rezidivierende Infekte
• M. Bechterew
• Erschöpfungsdepression

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Homöopathie ILV

Homöopathie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Definition der Homöopathie
• Grenzen der Homöopathie
• Das vollständige Lokalsymptom mit praktischen Übungen
• Wissenschaft und Forschung
• Materia Medica: Die wichtigsten homöopathischen Arzneien
• Die homöopathische Anamnese
• Rezeptur und Potenzen
• Exemplarische klinische Themen:
o Verletzungen
o Infekte
o Schmerzen
• Homöopathie im Management von akuten und chronischen Erkrankungen
• Live-Anamnesen oder PatientInnenvideos

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Mayr Kuren ILV

Mayr Kuren ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Mayr-Medizin:
• Grundlagen der Verdauungsphysiologie
• Mokrobiom
• Fastenphysiologie, aktuelle Evidenz zur Autophagozytose
• Membranen und Glycocalyx, Zellmembran-Rezeptoren
• Der Pischinger-Raum (Matrix) und dessen Pathophysiologie
• Sauerstoffphysiologie, Zellatmung, Mitochondrienfunktionen
• Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel
• Bewegungsphysiologie
• Aktuelle Evidenz zur chronischen metabolischen Azidose
Untersuchungen und Diagnostik:
• Diagnostik und Therapie nach Dr. F.X. Mayr
• Humoral-Diagnostik
• Haltungen
• Bauchformen
• Manuelle Untersuchungen des Bauches
• Bauchumfang und -maße
Therapie:
• Therapiekonzept der Mayr-Kur
• Ablauf
• Indikationen
• Kontraindikationen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Neuraltherapie ILV

Neuraltherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Methodenvorstellung, Indikationen, Kontraindikationen
• Klinische Untersuchungsgang:
o Anamnese
o Inspektion
o Palpation
o Funktionsprüfung
• Diagnostische Neuraltherapie: die TPI
• Basics Lokalanästhetika
• Forensik und Aufklärung
• Triggerpunkte und myofasziale Ketten
• Störfelder und ihre Bedeutung für funktionelle Erkrankungen
• Bedeutung der NT für einzelne Fachgebiete:
o Allgemeinmedizin
o Orthopädie/Unfallchirurgie
o Innere Medizin
o HNO
o Gynäkologie/Urologie
• Einfache Injektionstechniken

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Orthomolekulare Medizin ILV

Orthomolekulare Medizin ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Allgemeine Biochemie in der Medizin
• Enzymfunktionen und deren Bedingungen
• Gleichgewichte in der Regulation der Zellfunktionen
• Notwendigkeit der Erhaltung biochemischer Gleichgewichte
• Resorption und Ausscheidung von Mikronährstoffen
• Oxidativer Stress, nitrosativer Stress, Mitochondrienfunktion
• Mineralien, Spurenelemente
• Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe
• Fette
• Aminosäuren
• Hormonregulation
• Spezielle Phytotherapie
• Mikronährstofftherapie bei bestehenden Krankheitsbildern, Risikofaktoren und Lebensphasen

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Osteopathie ILV

Osteopathie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Definition der Osteopathie
• Geschichte der Osteopathie
• Prinzipien der Osteopathie
o vitalistisches Denken mit mechanistischem Handeln
o die somatische Dysfunktion
o nutritive Prinzipien
o Zusammenhänge und Erfassen der körperlichen Einheit
o Aspekte der Bewegungen
o Struktur und Funktion
o Aspekte der Selbstheilung
• Osteopathische Modelle
• die Befundung in der Osteopathie
• die verschiedenen Formen der Palpation
• clinical Reasoning in der Osteopathie-Praxis
• der Begriff der Faszien
• Physiologische und anatomische Betrachtungen
• Therapiemöglichkeiten durch die Faszien
• Strukturelle (parietale) Osteopathie
• Viszerale Osteopathie
• Cranio-sacrale Osteopathie
• Indikationen für die Osteopathie
• Kontraindikation in der Osteopathie
• Therapeutisches Vorgehen in der Osteopathie  Praxis
• Rechtliche Aspekte und Stellenwert der Osteopathie

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Schmerz, Palliativmedizin und Sterbebegleitung ILV

Schmerz, Palliativmedizin und Sterbebegleitung ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Ganzheitliche Therapie und Beratung in der Palliativmedizin:
• Erkennung von Schmerzursachen
• Behandlung akuter, chronischer Schmerzzustände
• Symptomkontrolle z.B. bei:
o Atemnot
o Übelkeit
o Erbrechen
o Obstipation
o ulzerierende Wunde
o Angst
o Verwirrtheit
o Depression
o Schlaflosigkeit
• Psychosoziale Aspekte der Behandlung und Begleitung von Schwerkranken und sterbenden Patienten
• Übersicht über psychogene Symptome, psychische Reaktion, psychosoziale Zusammenhänge
• Existentielle und spirituelle Bedürfnisse von PatientInnen und deren Angehörigen
• Umgang mit Fragestellung zur Therapieeinschränkungen, Vorsorgevollmacht und PatientInnenverfügung

Prüfungsmodus

Endprüfung
Immanente Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
TCM und Akupunktur ILV

TCM und Akupunktur ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Grundtheorie der TCM:
• Yin-Yang
• 5 Wandlungsphasen
• Funktionskreise
• Qi, Blut, Körpersäfte, Shen, Jing
• Physiologie und Pathologie der Organe aus Sicht der TCM
Diagnose in der TCM:
• Zungendiagnose
• Pulsdiagnose
• Moderne westliche und TCM-Diagnose im Vergleich
Allgemeine wissenschaftliche Grundlagen der Akupunktur:
• Wirkungsnachweis
• Akupunktur-Analgesie
• Indikationen
• Lokalisation und praktische Demonstration von Akupunkturpunkten
• Palpation und einfache Stichtechnik
• Erarbeiten von Punkteprogrammen unter Berücksichtigung der wesentlichen Akupunkturregeln
• Chinesische Arzneitherapie:
o Einsatzbereiche der chinesischen Arzneitherapie
o Unterschiede zwischen chinesischer und einheimischer Arzneitherapie
o Prinzipien der chinesischen Arzneitherapie (Kategorisierung, Auswahl nach klinischer Wirkung)
• Ausgewählte Arzneidrogen und Formeln für die Praxis, z.B. für
o Erschöpfung
o Kollaps
o Grippaler Infekt
o plötzliche Heiserkeit
o Kopfschmerz
o Menstruationsbeschwerden etc.
• Aufbau chinesischer Formeln im Vergleich mit westlichen Phyto-Formeln

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

2 4
Tibetische Medizin ILV

Tibetische Medizin ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Tibetische Medizin: Gegenwärtige Praxis, Geschichte, Entwicklungen
• Grundlagen der Behandlung in der Tibetischen Medizin:
o Ernährung
o Lebensstil
o Kräuterrezepturen
• Äußere Behandlungsmethoden im Überblick für rlung, mkhris pa, bad kan
• Grundlegende Begrifflichkeiten der Traditionellen Tibetischen Medizin:
• Historische Perspektiven
• Tibetische Terminologie
• Bedeutungsebenen von „Sowa Rigpa“
• das Prinzip „Tendrel“
• Elemente und ihre Grundlagen
• die 4 Tantras (rGyud-bZhi)
• die 3 „nye pa“
• Wurzeltantra: Modelle zu Gesundheit und Krankheit aus Sicht der Tibetischen Medizin; Grundlagen der Diagnostik sowie Symptomatologie: Pulsanalyse, Urinanalyse, Zungenanalyse
• Die Tibetische Medizin als komplexes holistisches Medizinsystem:
o Formation des Körpers und Grundlagen der Pathologie: Embryologie und Metaphern
o Geburt und energetische Grundkonstellationen
o Anatomie inkl. Grundlagen der Energie-Kanäle und anderer energetischer Strukturen
o Physiologie
o Prozess des Todes
o Ursachen und Bedingungen von und für Krankheit
o Mechanismen der Pathologie und Klassifikationen
• Vertiefung:
o Ernährung und Lebensstil sowie Grundlagen der Behandlung in der Tibetischen Medizin
o Fallberichte und Anbindung an moderne ganzheitsmedizinische Behandlungskonzepte
o Transfer in interdisziplinäre Behandlungskontexte

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Vertiefung der Regulationsmedizin und Myoreflextherapie ILV

Vertiefung der Regulationsmedizin und Myoreflextherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• System der Grundregulation
• Grundsubstanz (extracelluläre Matrix, ECM, Matrix)
• Segmental regulatorischer Komplex
o Projektionssymptome, reflektorische Krankheitszeichen
o Kinetische Ketten der Muskulatur
o Muskelmeridiane der Akupunktur
o Faszien
o Triggerpunkte
o Atmung
o Bewegung
o Herd-Störfeld-Geschehen
o „Sekundenphänomen“
• Diagnostik in der reflexzonenbasierten Therapie
o Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen
o Diagnostik allgemein und spezifisch
o Notwendigkeit der Beachtung der psycho-somato-bio-sozialen Vernetzung
o Bedeutung von Anamnese in der reflexzonenbasierten Therapie
o Erhebung, Umfang, Elemente, beachtenswerte Hinweise
o Außenanamnese
o Konstitution
o Palpation als diagnostisches Screening
• Therapieauswahl – Art, Zeitpunkt, Frequenz
• Feedback
• Was ist bei der Herd-Störfeldtherapie zu beachten?
• Beispiele regulationsmedizinische Verfahren an Hand einiger Verfahren wie Neuraltherapie, Akupunktur, Ernährung, Bewegungstherapie etc. - Gemeinsamkeiten und Unterschiede
• Praktische Übungen:
o Anamneseerhebung
o Palpation reflektorischer Krankheitszeichen (Projektionssymptome)

Prüfungsmodus

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Beratungskompetenzen ILV

Beratungskompetenzen ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Systemischer Ansatz in der Beratung
• Salutogenes Vorgehensweise in die Beratung integrieren
• Einstellung des/der Beratenden auf gesunde Anteile der KlientInnen ausrichten
• praktische Übungen wie Rollenspiele in unterschiedlichen Kontexten und Settings im Team
• Zusammenführen von Inhalten und Beratungsansätzen bei der Erprobung der Beratungssituation

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Bewegungstraining als Therapie ILV

Bewegungstraining als Therapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Die Bedeutung von Bewegungstraining zur Prophylaxe und Therapie bei Erkrankungen von:
o Herz/Kreislauf
o Lunge
o Bewegungsapparat
o Gehirn u.a.
o Auswirkung von Bewegungstraining auf die psychische Gesundheit
o Einfluss von Bewegungstraining auf das biologische Alter und Alterungsprozesse
• Methodik des Bewegungstrainings:
o Ausdauertraining versus Krafttraining
o Integration von Bewegung in den Alltag
o Das richtige Training für Anfänger und Menschen mit Vorerfahrung nach Trainingspause
o Stellenwert des Bewegungstrainings nach Erkrankungen und Unfällen
o Das richtige Bewegungstraining je nach Alter und Kondition
• Bewegungstraining als Bestandteil traditioneller, ganzheitlicher Heilmethoden, wie z.B. Yoga in Ayurveda, Qigong in TCM, etc.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Forschungsfrage und Konzepterstellung SE

Forschungsfrage und Konzepterstellung SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Eingrenzung des Forschungsgebiets
• Formulierung von Forschungsfragen für die Masterthesis
• Definition Forschungsziel / Forschungsgegenstand
• Entscheidung für oder gegen einen empirischen Anteil in der Masterthesis
• Definition der Forschungsmethoden
• Kritische Reflexion über mögliche ethische Problemstellungen
• Strukturierung der Masterthesis
• Konzepterstellung zur Masterthesis

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 2
Ganzheitliche Zahnheilkunde ILV

Ganzheitliche Zahnheilkunde ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Überblick über Diagnose- und Therapieformen in der ganzheitlichen Zahnheilkunde:
• Funktionsbezug des stomatognathen Systems: Strukturen im Kopf-, Mund/Kiefer- und Halsbereich mit ihren weitgehenden Interaktionen und wechselseitigen Abhängigkeiten
• Wechselbeziehungen der Zähne zum Gesamtorganismus: Verbindung zwischen einzelnen Zähnen und Erkrankungen von Organen und Körperstrukturen erkennen
• Inspektion und Palpation
• Haltung: Halswirbelsäule, Kiefergelenk
• Myofunktion und Myofunktionelle Therapie zur Verbesserung der Zahn- und Kieferstellung
• Lymphsystem: Entzündliche Prozesse im Kopf-Hals-Bereich erfolgreich behandeln
• Mundakupunktur und Mikrosysteme
• Praktische Übungen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Immunsystem und Immuntherapie ILV

Immunsystem und Immuntherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Verständnis des Immunsystems als ein aktives, ständig lernendes Informationsverarbeitungssystem angebunden an alle lebensnotwendigen Systeme
• aktuelle immunologische Forschung im Bereich der psycho-neuro-hormonellen Achse
• Das Immunsystem als komplexes Netzwerk mit multiplen Funktionen:
o Immunabwehr
o Integration, Organisation und Toleranzverhalten interzellulärer Strukturen der einzelnen Organsysteme
o Immunmodulation (Immunsuppression bzw. Immunstimulation) und deren Folgen für das Immunsystem
• Umwelteinflüsse auf das Immunsystem:
o Chemische Schadstoffe
o Erreger: Bakterien, Pilze, Parasiten, etc.
• Blockaden in der immunologischen Regulations- und Reaktionsfähigkeit des/der PatientIn und Maßnahmen zur Lösung
• Rolle der spezifischen vs. unspezifischen Immunbereitschaft bei akuten und chronischen Erkrankungen
• Bestimmung des allgemeinen Immunstatus und der regulatorischen Kapazität des Organismus

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Interdisziplinärer Dialog ILV

Interdisziplinärer Dialog ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Chance zur optimalen gesundheitlichen Prävention und Behandlung
• Stärkenprofile einzelner Berufsgruppen und Persönlichkeiten optimal einsetzen
• Regeln der PatientInnen- bzw. KlientInnen-zentrierten Kommunikation verschiedener Gesundheitsberufe
• Schnittstellen in der Zusammenarbeit organisatorisch und kommunikativ optimieren
• Gemeinsames Erarbeiten von Lösungen und Behandlungsstrategien in interprofessionellen Teams
• Koordination, Kooperation und Vernetzung interprofessioneller Teams
• Anwendung des interdisziplinären Dialogs in Gruppenpraxen, Primärversorgungszentren, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Reha-Kliniken, etc.
• Strukturelle Rahmenbedingungen für optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit
• Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für die ganzheitliche Therapie und Salutogenese

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Journal Club SE

Journal Club SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Retrieval, Bewertung)
o Vorstudien (feasibility studies)
o Sampling
o Studienprotokoll
o Formalia
• Auswertung und Publikation:
o Konzept und Struktur
o Erstellung
o Submission
• Wissenschaft versus Erfahrungswissen
• Differenzierung anhand von Evidenzstufen
• Erkenntnisse der modernen Wissenschaften an Beispielen:
o Systemtheorie
o Quantenphysik
o Biologie
• Grenzen finden: Wissenschaft, Para-Wissenschaft und verschiedene Stufen der Wissenschaftlichkeit im Vergleich

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 2
Kommunikation und Narrative Medizin ILV

Kommunikation und Narrative Medizin ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Einführung in die Narrative Medizin (narrative based medicine): Hintergründe, Theorie und Praxis
• Kommunikation als psychosoziale Interaktion
• Ausgewählte Kommunikationsmodelle
• Kommunikation und Beziehung
• Kommunikation und Diagnose
• Kommunikation und Therapie
• Systemische Werkzeuge für eine hilfreiche Kommunikation
• Narrative und/oder Evidence based Medicine – Kombination zweier scheinbar widersprüchlicher Methoden
• Narrative Medizin – was uns PatientInnen (nicht) erzählen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Kunst- und Musiktherapie ILV

Kunst- und Musiktherapie ILV

1 SWS
2 ECTS

Sprache

Deutsch

1 2
Psychosomatik und Psychophysiologie ILV

Psychosomatik und Psychophysiologie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Grundlagen der Psychosomatik
• Geschichte und Forschungsfelder der Psychosomatik
• Das bio-psycho-soziale Modell
• Psychosomatik als Beziehungsmedizin
• Psychosomatische Theorien und Diagnostik
• Ausgewählte Kapitel der bio-psycho-sozialen Krankheitslehre
• Psychosomatische Beratung und Therapie
• Grundlagen der Psychophysiologie
• Psychophysiologische Mess- und Übungsverfahren
• Herzratenvariabilität und Biofeedback

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Psychosoziale Fallseminare SE

Psychosoziale Fallseminare SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Fokus auf der Beziehung TherapeutIn/KlientIn nicht auf dem/den Symptomen
• Darlegung der Wichtigkeit von bewussten und unbewussten Emotionen auf dem Niveau der klassischen Diagnose
• Arbeiten mit konkreten „PatientInnen- bzw. KlientInnengeschichten“ aus dem jeweiligen Berufsfeld oder persönlichen Umfeld der Studierenden
• Beziehungsmuster und emotionalen Dynamiken im Team sichtbar und damit veränderbar machen
• Psychosoziale Fallbesprechungen als wichtige Maßnahme der Psychohygiene für BehandlerInnen, zur Bewahrung deren psychischer und physischer Gesundheit trotz hoher beruflicher Belastung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar:
Persönliche, kritisch-reflexive sowie diskursive Auseinandersetzung mit Inhalten oder ThemenÜbungen
in Kleingruppen mit anschließender Reflexion im Plenum

Sprache

Deutsch

1 2
Salutogenese und Prävention ILV

Salutogenese und Prävention ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Vermeidung von sog. „Zivilisationskrankheiten“ durch:
• Vermeidung von Risikofaktoren
• Früherkennung
• Lebensstilveränderungen, z.B.:
o Ernährung
o Sport
o Schlaf
o Psychisches Wohlbefinden
• Stärkeres Gesundheitsbewusstsein
4 Ebenen der Prävention:
• Primärprävention:
o Erkennen der frühzeitigen Hinweise von Volkskrankheiten
o Aufklärung
o Information
o Rechtzeitiges Einsetzen passender Maßnahmen zur Krankheitsverhinderung
• Sekundärprävention
o Entdecken von Krankheit im Frühstadium bei scheinbarer Gesundheit
o Zeitgerechte Behandlung zum Stillstand bzw. zur Abheilung von Krankheit
• Tertiärprävention:
o Nach Akutbehandlung oder bei Manifestation einer Erkrankung
o Wiederherstellung von Lebensqualität und Funktionsfähigkeit des Organismus
• Quartärprävention:
o Prinzip „Primum non nocere“ („zuerst einmal nicht schaden“)
o Vermeidung unnötiger Maßnahmen, z.B. falsche Interventionen oder Übermedikamentierung
• Salutogenese: Gesunderhaltung und Aufbau von Schutzfaktoren zur Erhaltung eines gesundheitsfördernden Lebensstils
• Persönlichen Gesundheitskompetenz (Health Literacy) des/der PatientIn bzw. KlientIn und deren Ausbau
• Salutogenese (Gesunderhaltung) und Prävention (die Verhinderung von Krankheit) und deren Folgen für Gesundheitssystem und Volkswirtschaft

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Deutsch

1 2
Wissenschaftliches Arbeiten SE

Wissenschaftliches Arbeiten SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Studiendesign: Qualitative vs. quantitative Forschung, Mixed-Method
• Nicht-experimentelle Studien:
o wichtige methodische Ansätze
o Hypothesen generierende vs. Hypothesen testende experimentelle Studien
o Grundlagen der Statistik („passive“ Anwendung – Verständnis und Bewertung von Statistiken)
• Studienplanung:
o Fragestellung
o Literatursuche und -analyse (Suchstrategien, Retrieval, Bewertung)
o Vorstudien (feasibility studies)
o Sampling
o Studienprotokoll
o Formalia
• Auswertung und Publikation:
o Konzept und Struktur
o Erstellung
o Submission
• Wissenschaft versus Erfahrungswissen
• Differenzierung anhand von Evidenzstufen
• Erkenntnisse der modernen Wissenschaften an Beispielen:
o Systemtheorie
o Quantenphysik
o Biologie
• Grenzen finden: Wissenschaft, Para-Wissenschaft und verschiedene Stufen der Wissenschaftlichkeit im Vergleich

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar:
Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die persönliche, kritisch-reflexive sowie diskursive Auseinandersetzung mit Inhalten und Themen.

Sprache

Deutsch

1 2

Praxisschwerpunkt (4 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Wahlfach Manuelle Methoden 1 UE

Wahlfach Manuelle Methoden 1 UE

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Indikationen für manuelle therapeutische Anwendungen:
• Erkrankungen im Bewegungsapparat, z.B.
o Bandscheibenschäden
o Arthrose
o Blockierte Gelenke
o Eingeklemmte Nerven
o Muskel- und Bandverletzungen
o Rückenschmerzen
o Verspannungen
• Verletzungen und Unfälle, z.B.:
o Sportverletzungen
o Autounfälle, z.B. Schleudertrauma
o Arbeitsunfälle
• Kopf- und Kieferschmerzen, ausgelöst durch Probleme in Gelenken oder der Halswirbelsäule
Einführung in die ganzheitliche Manuelle Therapie:
• allgemeine und spezielle Faszienlehre
• biomechanisches Konzept der Tensegrity – Architektur
• Grundsystem nach Pischinger
• Faszienanatomie und deren Verbindungen
• Erlernen verschiedenster Faszien- und Fluidatechniken wie Listening, direkte und indirekte Techniken
• Balance and Hold Technik
• Unwinding, Strain- und Counterstrain
• Muskelenergietechnik nach Mitchell
Sichtbefund und korrekte Anamnese sowie Ratschläge für den/die PatientIn.
Die praktische Anwendung gliedert sich in 4 Teile:
• Faszientechniken zur Haltungsintegration
• Spezielle Techniken für die untere Extremität
• Spezielle Techniken für die obere Extremität
• Spezielle Techniken für Beckenboden, Kiefergelenk, Narbenbehandlung, etc.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Übung:
Individuelle praxisorientierte Umsetzung bzw. Anwendung vermittelter Inhalte

Sprache

Deutsch

2 4
Wahlfach Traditionelle ganzheitliche Methoden 1 UE

Wahlfach Traditionelle ganzheitliche Methoden 1 UE

2 SWS
4 ECTS

Sprache

Deutsch

2 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Begleitseminar SE

Begleitseminar SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Unterstützung bei laufenden Fragen zum Recherche- und Schreibprozess der Masterthesis
• Präsentation der Fortschritte mit anschließendem Feedback der Studierenden und Lehrenden
• Feedback zu Arbeitsfortschritt in themenverwandten Kleingruppen, Anlehnung an einen Peer-Review-Prozess
• Begleitung der selbstständigen Bearbeitung einer fachlich relevanten Thematik auf wissenschaftlichem Niveau durch eine/n BetreuerIn

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Seminar

Sprache

Deutsch

1 2
Masterprüfung AP

Masterprüfung AP

0 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

• Präsentation der Masterthesis vor der Prüfungskommission
• Prüfungsfragen zur Arbeit selbst sowie einem an das Thema der Masterarbeit angrenzenden Prüfungsfach bzw. einem Fach, zu dem eine Querverbindung hergestellt werden kann
• Prüfungsgespräch über sonstige studienrelevante Inhalte

Prüfungsmodus

Endprüfung
Kommission

Sprache

Deutsch

0 2
Masterthesis MT

Masterthesis MT

0 SWS
20 ECTS

Lehrinhalte

• Selbstständige Bearbeitung einer fachlich relevanten Thematik auf wissenschaftlichem Niveau
• Recherche, ggf. Datenerhebung und/oder -auswertung, und Verfassen der Masterthesis

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

0 20

Praxisschwerpunkt (6 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Wahlfach Manuelle Methoden 2 UE

Wahlfach Manuelle Methoden 2 UE

3 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Indikationen für manuelle therapeutische Anwendungen:
• Erkrankungen im Bewegungsapparat, z.B.
o Bandscheibenschäden
o Arthrose
o Blockierte Gelenke
o Eingeklemmte Nerven
o Muskel- und Bandverletzungen
o Rückenschmerzen
o Verspannungen
• Verletzungen und Unfälle, z.B.:
o Sportverletzungen
o Autounfälle, z.B. Schleudertrauma
o Arbeitsunfälle
• Kopf- und Kieferschmerzen, ausgelöst durch Probleme in Gelenken oder der Halswirbelsäule
Einführung in die ganzheitliche Manuelle Therapie:
• allgemeine und spezielle Faszienlehre
• biomechanisches Konzept der Tensegrity – Architektur
• Grundsystem nach Pischinger
• Faszienanatomie und deren Verbindungen
• Erlernen verschiedenster Faszien- und Fluidatechniken wie Listening, direkte und indirekte Techniken
• Balance and Hold Technik
• Unwinding, Strain- und Counterstrain
• Muskelenergietechnik nach Mitchell
Sichtbefund und korrekte Anamnese sowie Ratschläge für den/die PatientIn.
Die praktische Anwendung gliedert sich in 4 Teile:
• Faszientechniken zur Haltungsintegration
• Spezielle Techniken für die untere Extremität
• Spezielle Techniken für die obere Extremität
• Spezielle Techniken für Beckenboden, Kiefergelenk, Narbenbehandlung, etc.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

3 6
Wahlfach Traditionelle ganzheitliche Methoden 2 UE

Wahlfach Traditionelle ganzheitliche Methoden 2 UE

3 SWS
6 ECTS

Sprache

Deutsch

3 6

Semesterdaten
Wintersemester 2020/2021: 2. Oktober 2020 bis 30. Jänner 2021

Präsenzzeiten
Präsenzzeiten Wintersemester 2020/2021

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Unterrichtszeiten pro Semester ab dem neuen Studienjahr 2020/21: 

1 mal Wochenblock Montag bis Samstag, ganztägig
5 mal geblockt Donnerstag, Freitag, Samstag, ganztägig
1 mal Freitag und Samstag

Unterrichtssprache
Deutsch

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Karrierechancen

Als Absolvent*in verfolgen Sie einen integrativen Ansatz - je nach Gesundheitsberuf - bei der Diagnose, klären Klient*innen bzw. Patient*innen in Beratungsgesprächen über mögliche ganzheitliche Therapieformen sowie Methoden auf und erstellen gemeinsam Behandlungskonzepte. Schon in der Gesundheitsvorsorge und Prävention können Sie diese Methoden vielfältig und nachhaltig einsetzen. Auch in diesem Wachstumsfeld übernehmen Sie in Zukunft eine beratende und integrierende Funktion und geben einen fundierten Überblick über mögliche Methoden der Therapie. Sie arbeiten in verschiedensten Bereichen:

  • Gesundheitssektor
  • Sozialwesen, einschließlich Pflege- und Betreuungseinrichtungen
  • Medizinische und pharmazeutische Unternehmen
  • Aus- und Weiterbildung für Gesundheitsberufe
  • Stabstellen und Schnittstellen im öffentlichen Dienst
  • Einschlägige Vereinigungen bzw. Institute und gewerbliche Anbieter*innen ganzheitlicher Methoden

Kosten1

Der Lehrgangsbeitrag wird nach den tatsächlichen Kosten festgesetzt. Um ihn zu bezahlen, können Sie zwischen drei Modellen wählen, die mit unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten verknüpft sind.

Zusätzlich zum Lehrgangsbeitrag zahlen Sie jedes Semester den ÖH-Beitrag (derzeit rund € 18,-).

Variante A

Dieses Modell geht davon aus, dass Sie den gesamten Lehrgang absolvieren und bezahlen. Die Kosten von € 13.600,- sind zu Beginn des Lehrgangs zur Gänze fällig.

Einmalzahlung: € 13.600,-

(rund 4 Wochen vor Beginn des ersten Lehrgangssemesters fällig)

Variante B

Dieses Modell bietet die Möglichkeit, den Lehrgangbeitrag in 4 Raten à € 3.570,- zu bezahlen. Wenn Sie den Lehrgang vorzeitig beenden, müssen Sie den Lehrgangsbeitrag dennoch in voller Höhe bezahlen.

Semesterrate: € 3.570,-
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig.)

Gesamtbetrag: € 14.280,-

Variante C

Dieses Modell berücksichtigt die Möglichkeit, das Studium in jedem Semester beenden zu können und bietet sich für jene an, die sich die Option des vorzeitigen Ausstieges offen halten wollen.

Erstes, zweites, drittes Semester: jeweils € 4.420,-
Viertes Semester: € 2.380,-
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig)

Gesamtbetrag € 15.640,-

Kann ich mir mein Studium leisten?

Für Akademische Lehrgänge, Masterlehrgänge sowie für Kurse und Seminare können finanzielle Beihilfen beantragt werden. Der Lehrgangsbeitrag ist steuerlich absetzbar.

Infos zu Förderstellen und zur steuerlichen Absetzbarkeit finden Sie unter Förderungen und Stipendien


Aufnahme

Bachelor- oder vergleichbarer Abschluss an einer in- oder ausländischen postsekundären bzw. tertiären Bildungseinrichtung und Berufsberechtigung in einem der folgenden Gesundheitsberufe samt Eintragung in der entsprechenden Liste (einschließlich allgemeiner Hochschulreife und Nachweis besonderer Leistungen/Weiterbildungen/Sonderausbildung nach individueller Prüfung und gegebenenfalls Auflagenerteilung): 

  • Ärzt*innen
  • Zahnärzt*innen
  • Gesundheits- und Krankenpflegepersonen
  • Klinische Psycholog*innen
  • Gesundheitspsycholog*innen
  • Psychotherapeut*innen
  • Apotheker*innen
  • Hebammen
  • Gehobene Medizinisch-technische Dienste

Je nach Ausbildungsform und Zeitpunkt des Abschlusses sind - wenn möglich - in Summe mindestens 180 ECTS nachzuweisen. Im Falle der Ausbildung zur Psychotherapeut*in haben Sie den erfolgreichen Abschluss bis hin zur Berufsberechtigung nachzuweisen. Gleichwertig ist ein Zeugnis, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Lehrgangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall mit entsprechenden Auflagen anerkennen.

Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente und Unterlagen:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis oder Reisepass-Kopie
  • Bachelorzeugnis / Diplom / gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf

Bitte beachten Sie!
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem Aufnahmegespräch mit dem Kernteam des Masterlehrgangs.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Beeinträchtigung Unterstützung?
Sollten Sie Fragen zum Aufnahmeverfahren haben, nehmen Sie bitte so früh wie möglich Kontakt auf!

Ihre Ansprechperson:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Wir sind derzeit nur per E-Mail erreichbar.

> Dr. Gerhard Hubmann

Lehrgangsleiter Ganzheitliche Therapie und Salutogenese

Sekretariat

Michaela Fucik
Favoritenstraße 226, D.2.34
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4480
F: +43 1 606 68 77-4489
michaela.fucik@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten
Do, 08.00–16.00 Uhr
Fr, 08.00–14.00 Uhr


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Frauen und Männer vor dem Gebäude und vor dem Logo der FH Campus Wien,

18.03.2020 // Austausch mit internationalen Partner*innen hat im Department Angewandte Pflegewissenschaft Tradition. Anfang März intensivierte die FH Campus Wien beim Besuch internationaler Gästen die Zusammenarbeit. mehr


Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin, dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Hochschulen wie der Medizinischen Universität Wien, Berufsverbänden und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihren beruflichen Karriereweg oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen.

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