Functional Safety for Automotive ISO 26262

Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend

Überblick

Sie interessieren sich für die Technik des autonomen und automatisierten Fahrens? Diese ist ohne Safety nicht denkbar. Denn Fahrzeugsysteme – von der einzelnen Steuereinheit bis zum kompletten Fahrzeug – werden immer komplexer. Deshalb sucht die Automobil-Industrie nach Ingenieur*innen mit Safety-Wissen, um dieser enormen technologischen Komplexität gerecht zu werden. In diesem akademischen Lehrgang in Kooperation mit der Budapest University of Technology and Economics (TU Budapest) geht es um Safety und Systems Engineering, Risikomanagement, Projekt- und Prozessmanagement, Automotive-spezifische Rahmenbedingungen sowie Normen und Standards, insbesondere die Norm ISO 26262.

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Mgr. Andrea Slaminková
Favoritenstraße 226, B.3.05
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-8455
F: +43 1 606 68 77-8459
fsa@fh-campuswien.ac.at

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Frau Herr

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Studiendauer
2 Semester
Organisationsform
berufsbegleitend
60ECTS
Unterrichtssprache Englisch
20Studienplätze
Abschluss
Academic Safety Engineer

Studienstart des Akademischen Lehrgangs im September 2021
Bewerbungsfrist von Juni bis August 2021 

Lehrgangsbeitrag
€ 9.900,-
+ ÖH Beitrag / Semester

Was Sie mitbringen

Sie sind Praktiker*in mit Berufserfahrung im sicherheitsrelevanten oder sicherheitskritischen Bereich. In Ihrem Job ist es wichtig, präventiv zu denken, um Fehlfunktionen von Systemen oder Anlagen gut beherrschen zu können. Deshalb möchten Sie Ihr Wissen über das Zusammenspiel von Software und Hardware im Kontext der Mechanik noch weiter vertiefen. Unternehmensinterne Schulungen sind Ihnen zu wenig, Sie suchen eine umfassende, systematische Ausbildung auf akademischem Niveau. Sie interessieren sich für neue Anforderungen und Entwicklungen, etwa beim autonomen Fahren, in der Car-to-Car Communication, etc. Pioniergeist, Kreativität und systematisches Denken zeichnen Sie persönlich aus.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist seit 2010 erfolgreich in der praxisorientierten Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der funktionalen Sicherheit und der Systemsicherheit tätig. Mit dem in Kooperation mit TU Budapest neu entwickelten akademischen Lehrgang Functional Safety for Automotive ISO 26262 wird eine weitere Lücke in der Ausbildungslandschaft geschlossen. 

Gemäß unserem Leitsatz der forschungsgeleitetem Lehre, steuert die FH Campus Wien die Ergebnisse aus der Forschung im Safety-Bereich und die TU Budapest ihre Expertise aus dem Automotive Sektor direkt in die Lehre ein. Herausgekommen ist eine einzigartige akademische, international ausgerichtete Ausbildung. Wir bieten Ihnen die Chance Pionier*in zu sein, ohne völliges Neuland betreten zu müssen. Denn der Bedarf an Safety ist - insbesondere im angloamerikanischen Raum - schon lange anerkannt und wächst in unseren Breiten. Unsere Kooperationen mit namhaften Unternehmen, wie TÜV Austria GmbH, Thyssen Krupp Presta Hungary Kft., Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Research and Development Center Hungary Kft., Siemens AG, ZKW Elektronik GmbH, Tele Haase Steuergeräte GmbH, oder Klein- und Mittelbetrieben wie TeLo GmbH oder Oberaigner Powertrain GmbH – um nur einige zu nennen - sind der Beleg für den erfolgreichen Know-how Transfer in die Industrie.

Als Studierende*r sind Sie in ein branchenübergreifendes und internationales "Safety-Netzwerk" eingebunden und nutzen diese wertvollen Kontakte zum Erfahrungsaustausch. Mit der berufsbegleitenden Organisationsform möchten wir Sie dabei unterstützen, Beruf und Studium gut in Einklang zu bringen.

Darüber hinaus können Sie als Absolvent*in in das Masterstudium Safety and Systems Engineering einsteigen und Ihr Wissen zur Systemsicherheit für andere Branchen noch ausbauen.

Was macht das Studium besonders?

  • Safety-Bereich ist ein Zukunftsmarkt mit guten Verdienstmöglichkeiten
  • Safety-Normen, Technologien, Lebenszyklus vom Konzept über Tests bis zur Entsorgung speziell für Automotive
  • Gemeinsamer Know-how-Transfer des VISSE der FH Campus Wien und des Department of Automotive Technologies der TU Budapest
  • Praxisnahe Projekte von der Planung bis zu realitätsgetreuen Tests am ZalaZone Proving Ground der TU Budapest

Das Vienna Institute for Safety & Systems Engineering (VISSE) der FH Campus Wien ist Vorreiterin in Sachen Safety im mitteleuropäischen Hochschulbereich. Das VISSE fungiert als Wissensdrehscheibe und führt über den akademischen Lehrgang hochschulische Forschung, Lehre und Unternehmenspraxis zusammen. 

Das Department of Automotive Technologies der TU Budapest deckt den gesamten Bereich der autonomen Fahrzeugsteuerung ab, einschließlich der Wahrnehmung der Umgebung, der Entscheidungsfindung und der Ausführung. Tests und Simulationen stehen dabei im Mittelpunkt ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit. Dementsprechend baut das Studienprogramm auf Forschungserfahrungen und -beispielen auf und stellt weit verbreitete Simulations- und Testmethoden vor.

ZalaZONE, die Teststrecke in Zalaegerszeg ist einzigartig. Die traditionellen Teststreckenmerkmale mit Schwerpunkt auf Fahrverhalten und Fahrstabilität werden zusammen mit den Forschungs- und Entwicklungsinfrastrukturelementen in Verbindung mit zukünftigen Fahrzeugen auf einem mehrstufigen System zur Validierung umgesetzt. Die Teststrecke bietet nicht nur Dynamik-Tests für konventionelle Fahrzeuge, sondern ermöglicht auch Validierungstests für autonome Fahrzeuge und Elektrofahrzeuge.

Die Expert*innen des VISSE und des Department of Automotive Technologies der TU Budapest sind zugleich Lehrende im neuen akademischen Lehrgang Functional Safety for Automotive ISO 26262. Das verschafft Ihnen als Studierende*r die einzigartige Möglichkeit, bei innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit dabei zu sein.
 


Was Sie im Studium lernen

Im Lehrgang beschäftigen Sie sich mit den Themenfeldern

  • Grundlagen Safety & Systems Engineering
  • Safety & Risikomanagement
  • Projekt- und Prozessmanagement
  • Safety Advanced
  • Automotive Technologies and Testing

Im zweiten Semester verfassen Sie Ihr Scientific Paper.
Im Mittelpunkt der Ausbildung steht eine disziplinenübergreifende Denkweise, in der die Wechselwirkungen der einzelnen Disziplinen besonders betont werden. Das Fundament des Lehrgangs bildet das Modul "Grundlagen Safety & Systems Engineering". Darauf bauen die Module "Projekt- und Prozessmanagement" und "Safety- und Risikomanagement" auf, die miteinander stark verknüpft sind. Das Modul "Safety Advanced" verbindet theoretisches Wissen einerseits mit der Praxis, welches im Modul "Praxistransfer" abgebildet ist und andererseits mit „Automotive Technologies and Testing".

Lehrveranstaltungsübersicht

Curriculum hier herunterladen (PDF 27,4 KB)

Unterrichtszeiten

Onlinewochen: Mo bis Do, jeweils abends 16.45-21.00 Uhr 
Präsenzwochen (insgesamt 4): einmal 2 Tage, einmal 4 Tage, zweimal 5 Tage, jeweils ganztägig

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Hier finden Sie die Details zur Anmeldung.

Ihre Karrierechancen

Dieser akademische Lehrgang macht Sie zum/zur gefragten Sicherheitsexpert*in für sicherheitskritische Systeme im Automotive-Bereich nach der ISO 26262. Auch in anderen sicherheitsrelevanten Branchen bieten sich den Absolvent*innen des Lehrgangs vielfältige berufliche Positionen:

  • Safety-Ingenieur*in
  • Software Safety-Ingenieur*in
  • Projektmanager*in
  • Risikomanager*in
  • Prozessmanager*in
  • Requirements-Ingenieur*innen
  • Hard- und Software-Architekt*in
  • Entwickler*innen
  • Testingenieur*innen
  • Qualitätsverantwortliche
  • Assistenz der technischen Leitung
  • Mitarbeiter*in im Einkauf, Vertrieb und Verkauf

Nach mehreren Jahren facheinschlägiger Berufserfahrung:

  • Safety Spezialist*in
  • Safety Assessor*in
  • Safety Manager*in
  • Safety Direktor*in

Kosten

Zusätzlich zum Lehrgangsbeitrag zahlen Sie jedes Semester den ÖH-Beitrag.

Die Kosten von € 9.900,- sind zu Beginn des Lehrgangs zur Gänze fällig.

Einmalzahlung: € 9.900,-
(rund 4 Wochen vor Beginn des ersten Semesters fällig)


Kann ich mir mein Studium leisten?

Für Akademische Lehrgänge, Masterlehrgänge sowie für Kurse und Seminare können finanzielle Beihilfen beantragt werden.

Infos zu Förderstellen finden Sie unter Förderungen und Stipendien


Aufnahme

  • Abgeschlossenes technisches Bachelorstudium 
  • Abschluss eines gleich- oder höherwertigen technischen Studiums an einer inländischen oder ausländischen postsekundären bzw. tertiären Bildungseinrichtung in Technik und Naturwissenschaften (mind. 25 ECTS) oder Management (mind. 3 ECTS) 
  • Abschluss einer fünfjährigen höheren technischen Lehranstalt (HTL) in Verbindung mit einer mindestens fünfjährigen facheinschlägigen Berufspraxis

Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF145 KB)

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde bei Namensänderungen
  • Gültigen Lichtbildausweis 
  • Reifeprüfungszeugnis 
  • Ggf. Nachweis des abgeschlossenen Studiums 
  • sowie Motivationsschreiben und ausführlicher Lebenslauf 

Bitte beachten Sie!
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. 
Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese in Absprache mit der Lehrgangsleitung auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

Das Aufnahmeverfahren besteht aus zwei Stufen. Die erste Stufe ist Ihre Online-Bewerbung. Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Erfüllung der formalen Zugangsvoraussetzungen überprüft.

Der zweite Schritt ist ein persönliches Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten.

Studieren mit Behinderung

Sollten Sie Fragen zur Barrierefreiheit oder aufgrund einer Beeinträchtigung einen spezifischen Bedarf beim Aufnahmeverfahren haben, kontaktieren Sie bitte aus organisatorischen Gründen so früh wie möglich Ursula Weilenmann unter barrierefrei@fh-campuswien.ac.at.

Da wir bemüht sind, bei der Durchführung des schriftlichen Aufnahmetests den individuellen Bedarf aufgrund einer Beeinträchtigung zu berücksichtigen, bitten wir Sie, bereits bei der Online-Bewerbung bei Frau Weilenmann bekanntzugeben, in welcher Form Sie eine Unterstützung benötigen.

Ihre Ansprechperson in der Abteilung Gender & Diversity Management:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at
https://www.fh-campuswien.ac.at/barrierefrei


Kontakt

Sekretariat

Mgr. Andrea Slaminková
Favoritenstraße 226, B.3.05
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-8455
F: +43 1 606 68 77-8459
fsa@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters

Mi, 14.00-18.00 Uhr
Do und Fr, 10.00-17.00 Uhr

Lehrende und Forschende

Kontakt TU Budapest

Dr. Zsolt SZALAY
Associate Professor
Head of Department
Budapest University of Technology and Economics (BME)
Faculty of Transportation Engineering and Vehicle Engineering
Department of Automotive Technologies
Address: Building J, 6 Stoczek Street, H-1111 Budapest
T: +36 1 463 1615
zsolt.szalay@kjk.bme.hu

Sekretariat TU Budapest

Gabriella Hanauer
Assistant
Budapest University of Technology and Economics (BME)
Faculty of Transportation Engineering and Vehicle Engineering
Department of Automotive Technologies
Address: Building J, 6 Stoczek Street, H-1111 Budapest
T: +36 1 463 1615
hanauer.gabriella@kjk.bme.hu


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Kooperationen und Campusnetzwerk

Der akademische Lehrgang wird in Kooperation mit der TU Budapest durchgeführt.

Wir arbeiten eng mit namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, Universitäten, Institutionen und Schulen zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Bei spannenden Schulkooperationen können Sie als Studierende dazu beitragen, Schüler*innen für ein Thema zu begeistern, wie etwa bei unserem Bionik-Projekt mit dem Unternehmen Festo. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

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