Bioinformatik

Masterstudium, berufsbegleitend

Überblick

Die Bioinformatik entwickelt Algorithmen und Programme, mit denen biochemische Prozesse simuliert und molekularbiologische Daten analysiert werden. Sie verknüpft Wissen über biochemische und molekularbiologische Abläufe in Organismen mit Angewandter Informatik und Datenmanagement sowie -auswertung. Als Teil der Systembiologie unterstützt die Bioinformatik sowohl die Forschung als auch die industrielle Entwicklung und Produktion. Damit erwarten Sie ausgezeichnete Perspektiven an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und Entwicklung.

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Elisabeth Beck
Elisabeth Holzmann, Bakk.techn.
Johanna Bauer
Barbara Philipp
Muthgasse 62
1190 Wien
T: +43 1 606 68 77-3600
F: +43 1 606 68 77-3609
bioengineering@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Standort Muthgasse (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Do 16.30–18.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung
Mo bis Do, 10.00–18.00 Uhr
Fr, 10.00–13.00 Uhr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Engineering (MSc)
27Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Das Studium startet alle zwei Jahre. Bewerbungsfrist für den Start im Studienjahr 2020/21:
1. Jänner 2020 bis 15. Juni 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Sie kommen aus den Naturwissenschaften, begeistern sich für IT und bringen hier grundlegendes Wissen mit. Ihre Chance sehen Sie darin, beides zu kombinieren und IT dafür einzusetzen, die Datenflut der Life Sciences optimal darzustellen und zu verstehen. Sie zeichnen sich durch analytisches und prozessorientiertes Denken aus. Sie arbeiten gerne lösungsorientiert an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen. Sie möchten berufliche Erfolge im Team und im Rahmen von Projekten erzielen und sind offen für Leitungsverantwortung. Sie können sich auch gut vorstellen, selbstständig Dienstleistungen zu erbringen. Durchschnittliche Englischkenntnisse werden erwartet.

Whatchado Michael Lehrach

Das Coolste an Michaels Studium ist: ”Das Projekt, an dem ich momentan arbeite. Es beschäftigt sich mit Phylogenie. Das sind Stammbäume, an denen die DNA - also das, was den Menschen ausmacht - vorwärts und rückwärts in der Zeit simuliert und berechnet werden kann. Etwas philosophisch gesehen kann man dadurch abschätzen, woher der Mensch kommt und wohin er gehen wird.” Laut Michael sollte man viele Interessen oder Erfahrungen, wie “Biologie, Statistik, Programmieren, Computerkenntnisse im Allgemeinen” für das Studium der Bioinformatik an der FH Campus Wien mitbringen.

Was wir Ihnen bieten

In Lehre und Forschung profitieren Sie von unserer engen Kooperation mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und dem Vienna Institute of Biotechnology (VIBT), die mit uns den Standort teilen sowie von unserem starken Netzwerk mit der Industrie. Neben ExpertInnen aus der Praxis lehren ForscherInnen der BOKU in unserem Studiengang und bringen ihr anwendungsorientiertes Know-how ein. Aktuell bauen wir eine IT-Infrastruktur auf, die als Internetdienst öffentlich ForscherInnen, aber auch Studierenden zur Verfügung stehen soll. Zahlreiche F&E-Projekte am Studiengang bieten Ihnen die Möglichkeit, sich mit topaktuellen Anwendungen auseinanderzusetzen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Fokus auf medizinische Biotechnologie
  • Schwerpunkt: Zusammenhänge zwischen Gensequenzen und deren Produkten herstellen
  • Zugang zu Top-Netzwerk mit Universitäten, insbesondere der BOKU sowie namhaften Biotech-Unternehmen

Das Studium hat einen molekularbiologischen Schwerpunkt und ist speziell auf die Anforderungen der pharmazeutischen Produktion zugeschnitten. In der Forschung gehört die Bioinformatik bereits jetzt zum unverzichtbaren Bestandteil biotechnologischer Methoden, um die Datenflut der Life Sciences zu bewältigen. Das Entziffern des menschlichen Erbguts in der Genomforschung ist nur eine mögliche Anwendung. Es geht vor allem darum, auf Basis der Analyse menschlicher Gene neue Medikamente zu entwickeln. In großen Wirkstoff-Datenbanken wird nach geeigneten Kandidaten gesucht.
Verfahren der Bioinformatik machen es auch möglich, Therapien zu optimieren und durch den Vergleich ganzer Genome zu individualisieren. Diese Aufgaben sind noch um ein Vielfaches komplexer als das Zusammensetzen der DNA-Sequenz und nur mit Hilfe der Bioinformatik zu lösen. In der Biotech-Industrie nimmt der Bedarf an BioinformatikerInnen rasant zu. Mit unserer produktionsnahen Ausbildung sind Sie gefragt.


Was Sie im Studium lernen

Als interdisziplinäre Wissenschaft beantwortet die Bioinformatik biologische Fragestellungen mit Methoden der Informatik. Sie kombinieren daher im Studium Angewandte Informatik, Datenmanagement und Datenauswertung mit Molekularbiologie, Biochemie und Bioinformatik.

  • Bei Angewandter Informatik setzen Sie sich mit Programmieren, Betriebssystemen, Netzwerken und Datenbanksystemen auseinander. Zum Datenmanagement und zur Datenauswertung eignen Sie sich Wissen über Mathematik, Statistik, Algorithmen und Softwareentwicklung an.
  • Im Bereich Molekularbiologie und Biochemie lernen Sie Sequenzvergleiche durchzuführen, Struktur- und Funktionsvorhersagen zu treffen und wie High-Throughput-Technologien funktionieren. Angewandte Bioinformatik umfasst Applikationen der Bioinformatik und Chemieinformatik.
  • Kompetenzen in Projektmanagement und Unternehmensführung ergänzen Ihre Ausbildung.
  • Die Methoden wissenschaftlicher Arbeit wenden Sie im Rahmen der Masterthesis an.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aufbau von Datenbanken VO 2 4
Ausgewählte Kapitel der Mathematik VO 1 2
Data Mining und Visualisierung ILV 1 2
Einführung in das Programmieren ILV 2.5 5
Einführung in Linux und Shellscripting ILV 1 2
Grundlagen Algorithmen VO 1 2
Proteomics ILV 1.5 3
Sequenzvergleich und Funktionsvorhersage VO 1 2
Sequenzvergleich und Funktionsvorhersage Übung ILV 1 2
Statistik ILV 1.5 3
Transcriptomics und Genomics ILV 1.5 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Algorithmen Übungen UE 1.5 3
Angewandtes Programmieren VO 2.5 5
Ausgewählte Themen der Bioinformatik SE 1 2
Datenbanksysteme ILV 1.5 3
Machine Learning Methoden ILV 1 2
Medizinische Genomanalysen VO 1 2
Softwareentwicklung ILV 2 4
Spezielle Statistik Übung UE 1 2
Strukturvorhersagen in Biopolymeren VO 1 2
Systemmodellierung LB 2 4
Vorbereitung auf die Masterarbeit SE 0.5 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Automatisierung ILV

Automatisierung ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Werner Seiler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Automatisierungstechnik technischer Prozesse.
Dazu gehören Grundlagen der Messtechnik insbesondere von Größen mit Bedeutung bei biotechnologischen Verfahren.
Grundlagen der Prozessautomatisierung, insbesondere Prozessleittechnik, speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS) und Feldbussysteme.
Einführung in die Grundlagen der Regelungstechnik.

Prüfungsmodus

Hausarbeit
Schriftliche Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung oder Prüfungsgespräch (TBD).

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Entwurfs- und Rechenübungen mit Excel und Simulationsprogrammen.
Hausarbeit.

Sprache

Deutsch

1 2
Biotechnologisches Seminar UE

Biotechnologisches Seminar UE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra Graf, FH-Prof. DI Dr. Michael Maurer

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Als Beispiel aus der Biotechnologie werden die Studierenden im gärungstechnischen Labor an der Umsetzung eines Bierrezepts arbeiten. Die Studierenden bekommen eine Einführung in das Thema und können sich mit Automatisierungslösungen (Brew Pie - Rasberry Pie) und Datenerfassung praktisch auseinandersetzen. Zu den Tätigkeiten im Labor werden die Studierenden Labels für ihr Bier designen und eine Webseite erzeugen auf der die bearbeiteten Rezepte zu sehen sind.

Die Studierenden werden in Gruppen von 3-4 Personen arbeiten.

Prüfungsmodus

Die Mitarbeit im gärungstechnischen Labor sowie beim Design und der umsetzung der Webseite wird benotet.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, praktische Labor Übung

Sprache

Deutsch

0.5 1
Businessplanung und Kostenrechnung ILV

Businessplanung und Kostenrechnung ILV

Vortragende: Mag. Dipl.-Ing. Dr. Martin Pfeffer, Mag. Karin Pfeffer

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Betriebswirtschaftliche praxisnahe Grundkonzepte
Ausarbeitung eines Business Plans

Prüfungsmodus

Ausarbeitung & Präsentation eines Businessplans

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Workshop

Sprache

Deutsch

2 4
Computational Systems Biology ILV

Computational Systems Biology ILV

Vortragende: Dr. Jürgen Zanghellini

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Mit Computermodellen von biochemischen Netzwerken ist es möglich, abei bekanntem Genotyp Vorhersagen über den Phänotyp zu machen. In dieser Lehrveranstaltung geben wir eine Einführung in die Analyse von metabolischen Netzwerken. Wir behandeln die Rekonstruktion von Netzwerken und stellen constraint-basierte Verfahren vor. Ein Schwerpunkt wird auf (genome-scale) metabolischen Modellen und ihrer Analyse durch Flux-Balance-Analysis und verwandter Methoden liegen. Schließlich stellen wir beispielhafte, erfolgreiche Anwendungen zur Stammoptimierung vor.

(*) Grundlegende mathematische Konzepte in der Systembiologie
(*) Rekonstruktion von (biologischen) Netzwerken
(*) Stöchiometrische Netzwerke und ihre Analyse
(*) Anwendungen in der Biotechnologie

Prüfungsmodus

Hausübung und schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit integrierten Übungsteilen

Sprache

Deutsch-Englisch

1.5 3
Entwicklung von bioinformatischen Workflows ILV

Entwicklung von bioinformatischen Workflows ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Maciej Kandula

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Review von einigen populärsten Workflow-Systemen: z.B. Snakemake, Galaxy, Bpipe, usw.
Eigenschaften von Workflow-Systemen: z.B. Unterstützung für Distributed Computing, Scheduling-Modus, GUI/CLI-Unterstützung, Commandline Portabilität von Code fuer Workflow Etappen, Audit Trail, usw.
Diskussion relevanter Themen: Wiederholbarkeit, Reproduzierbarkeit, Dokumentation, Shareability
Spezifische Beispiele: mittels Conda und Snakemake

Prüfungsmodus

Multiple-choice Zwischentest
Praktische Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung / Vorzeigen / Übungen / Haustutorials

Sprache

Englisch

1.5 3
Gute Klinische Praxis und Pharmakovigilanz VO

Gute Klinische Praxis und Pharmakovigilanz VO

Vortragende: Stefan Smyczko, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Erhalt des essentiellen Know Hows zum Thema Klinische Prüfungen: Was ist ein Humanexperiment, welche rechtliche Basis hat es, wie ist die klinische Prüfung im Produkt Life Cycle positioniert? Welche Phasen der klinischen Prüfungen gibt es, welche Risiken? Qualitätssicherungsmaßnahmen und aktuelle Anforderungen aus sich ändernden Rechtsmaterien

Prüfungsmodus

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung, Präsentation als essentieller Bestandteil der Beurteilung

Lehr- und Lernmethode

Einführung als Vorlesung in die Thematik, anschließend Sonderthemenvergabe und deren Präsentation durch die StudentIn. Zur Vorbereitung darauf wurde Fernlehre eingeteilt.

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Innovation und Unternehmensgründung ILV

Innovation und Unternehmensgründung ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Gottfried Himmler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Der Unternehmer

Wie entsteht Neues?
Erfolgsrezepte?

Was ist ein Unternehmen?
Systemtheoretische Betrachtung

Was ist Management?

Unternehmer versus Manager:
Aufgaben
Charakter

Die Idee
Das Geschäftsmodell
Der Geschäftplan

Grundsätze des Managements.
Aufgaben von Führungskräften.
Management-Tools.

Prüfungsmodus

Gespräch

Lehr- und Lernmethode

Vortrag & Workshop

Sprache

Deutsch

1 2
Klinische Bioinformatik ILV

Klinische Bioinformatik ILV

Vortragende: Smriti Shridhar, PhD

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden sollen genetische Krankheiten und die Verbindung zu Biomarkern verstehen lernen. Als Beispiele werden das "Human Genome Project" behandelt sowie genomweite Assoziationsstudien (GWAS), und die Interpretation von DNA Varianten. In Diskussion wird der Umgang mit klinischen Daten und die ethischen Implikationen besprochen.

Prüfungsmodus

Mitarbeit und Anwesenheit, Ausarbeitung und Präsentation eines wissenschaftlichen Artikels in Gruppenarbeit.

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung / praktische Beispiele / Case-studies / Presentationen

1.5 3
Metagenomanalyse ILV

Metagenomanalyse ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra Graf

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Erzeugung und Analyse von Metagenom/Mikrobiom Daten.

Prüfungsmodus

Präsentation eines praktischen Beispiels.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion und praktisches Beispiel.

1 2
Molecular Design ILV

Molecular Design ILV

Vortragende: Dr. Sven Brüschweiler, Dr. Leonhard Geist, Dr. Tanja Gesell

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

based on the class from last semester RNA and Protein Structure Prediction, this lecture addresses Molecular Design; topics include:
- from small molecule descriptions to Protein - Ligand and RNA - Ligand complexes, as well as Protein RNA interactions
- high-throughput screening (HTS)
- ncRNA in human diseases
- pharmacophore models
- disease networks

Prüfungsmodus

Practical sessions and a project at the end of the course (50% each)

Lehr- und Lernmethode

theoretical and practical exercises

1.5 3
Netzwerk und Internettechnologien ILV

Netzwerk und Internettechnologien ILV

Vortragende: Silvia Schmidt, MSc BSc

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Überblick Internet
Überblick Internet of Things / Biothings
LoRaWAN Projekt
Grundlagen IT-Security
Grundbegriffe für den Genome Browser

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung & Übungsteil

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Übung, tlw. inverted classroom

Sprache

Deutsch

1.5 3
Patentwesen ILV

Patentwesen ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Anatol Dietl, Mag. iur. Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Gewerbliche Schutzrechte; Umgang mit Patentschriften; Schutzbereich von Patenten; Neuheit und Stand der Technik; Erfinderische Tätigkeit; Sonstige Patentierbarkeitsvoraussetzungen; Patentanmeldeverfahren; internationaler Patentschutz; Patentrecherche; Patentprivatrecht insb. Lizenzverträge; Besonderheiten biotechnologischer Erfindungen und Patente

Prüfungsmodus

schriftliche Tests am Beginn der Einheiten; Hausarbeit

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Betreuung MT 1 1
Masterarbeit - Praktische Arbeit MT 0 28
Seminar SE 1 1

Semesterdaten:
Sommersemester 2019: 11. Februar 2019 bis 12. Juli 2019
Wintersemester 2019/20: 19. August 2019 bis 1. Februar 2020

Anzahl der Unterrichtswochen
20 pro Semester

 

 

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Unterrichtszeiten
18.00–21.20 Uhr (ca. drei Mal zwischen Mo und Fr); Sa (ganztägig; ca. alle zwei Wochen, ab 8.30 Uhr)

Unterrichtssprache
Deutsch

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ihre Karrierechancen

Ausgehend von der historisch gewachsenen Brau- und Pharmaindustrie hat sich Wien zu einem Zentrum der biotechnologischen Forschung entwickelt. Viele Betriebe dieser Branchen haben in den letzten Jahren eigene Bioinformatik-Abteilungen gegründet. Hochdurchsatz-Sequenzanalysen und Vergleiche größerer Genome erfordern besonders leistungsfähige Sequenzanalyse- und Modellierungsmethoden, Datenbankverwaltungssysteme und graphische interaktive Anzeige-Tools für die teilautomatisierte Verarbeitung riesiger Genomik-Datenmengen. Neben der Genomikanalyse befasst sich die Bioinformatik mit verschiedenen anderen Bereichen wie z.B. der Genexpressionsanalyse. Als AbsolventIn sind Sie in der Lage, Datenbanken zu erstellen und zu betreiben sowie Applikationssoftware zu entwickeln. Sie wissen, wie Sequenz- und Funktionsanalysen von Biomolekülen funktionieren. Sie können molekularbiologische Experimente simulieren und softwaregestützte Vorhersagen treffen. Das Studium schafft auch eine gute Basis, um selbstständig Dienstleistungen anzubieten.

  • Biotechnologische Forschungsunternehmen
  • Biopharmazeutische Industrie
  • Industrielle Biotechnologie
  • Medizinische und molekularbiologische Forschung
  • Bioinformatik-DienstleistungsanbieterInnen
© Astrid Knie, (v.l.nr.) Anton Grünberg und Andreas Redl, Geschäftsführer, Datamedrix

Bioinformatiker sprechen die Sprache der Medizin

Anton Grünberg und Andreas Redl sind erfolgreiche Unternehmer. Mit dem Softwareunternehmen Datamedrix haben sie sich auf die Pharmazeutische Industrie, HealthCare und Bioinformatik spezialisiert. Sie selbst sagen rückblickend: ihre beste Entscheidung war, das Studium Bioinformatik absolviert zu haben und auch warum.

mehr

Aufnahme

  • Naturwissenschaftlich-technischer Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS
    Und davon zumindest:
    13 ECTS-Leistungspunkte aus Naturwissenschaften wie Chemie, Biochemie, Molekularbiologie/Genetik und Mathematik/Statistik.
    13 ECTS-Leistungspunkte aus technischen Fächern wie Bioinformatik, Datenbanken, Betriebssysteme und Programmieren.
    Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

Im Masterstudium Bioinformatik stehen alle zwei Jahre 18 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit ca. 1:1,5.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Bachelorzeugnis oder Diplomstudienzeugnis oder gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Legen Sie ausländische Zeugnisse sowie eine Beschreibung der Unterrichtsgegenstände und beispielhafte Unterlagen als beglaubigte Übersetzungen vor. Empfehlungsschreiben von LektorInnen des ausländischen Institutes unterstützen die Studiengangsleitung dabei, die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen zu beurteilen
  • Liste der absolvierten Lehrveranstaltungen bzw. Sammelzeugnis
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Bitte beachten Sie:

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, sobald alle verlangten Dokumente und Unterlagen bei uns eingelangt sind (bevorzugt per E-Mail, aber auch per Post oder persönlich im Sekretariat). Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), so können Sie diese auch später nachreichen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest überprüft Ihr Wissen aus Programmieren, Bioinformatik, Statistik, Molekularbiologie und Genetik. Mit einem positiven Testergebnis werden Sie zu einem weiteren Termin eingeladen und führen ein Bewerbungsgespräch, das einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung vermittelt. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten und zeitliche Kapazität. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    > Schriftlicher Aufnahmetest (60%)
    > Bewerbungsgespräch (40%)

    Die Studienplätze werden nach dieser Reihung spätestens Mitte Juli vergeben. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Elisabeth Beck
Elisabeth Holzmann, Bakk.techn.
Johanna Bauer
Barbara Philipp
Muthgasse 62
1190 Wien
T: +43 1 606 68 77-3600
F: +43 1 606 68 77-3609
bioengineering@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Do 16.30–18.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung
Mo bis Do, 10.00–18.00 Uhr
Fr, 10.00–13.00 Uhr

Lehrende und Forschende


Projekte



> Bestens qualifiziert fürs Bierbrauen

Gruppenbild der Teilnehmer*innen am Qualifizierungsseminar für Bierbrauer*innen. Ganz links im Bild Studiengangsleiter Michael Maurer

08.04.2019 // Craft Beer, handwerklich gebrautes Bier, wird immer stärker nachgefragt. Kleineren, regionalen Brauereien bietet es die Chance, sich vom Mainstream abzuheben und der Experimentierfreudigkeit freien Lauf zu lassen. Darüber wissen die Kolleg*innen im Fachbereich Bioengineering eine Menge zu erzählen. mehr

Events

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> Open House

22.11.2019, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit zahlreichen Industrieunternehmen, Universitäten wie der Universität für Bodenkultur Wien, dem Vienna Institute of Biotechnology (VIBT) und weiteren Forschungsinstituten zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre berufliche Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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