Überblick

Mit der evidenzbasierter Pflege verändern sich Ausbildungssystem und Forschung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Im Rahmen von Advanced Nursing Education qualifizieren Sie sich für Pflegepädagogik bzw. Hochschuldidaktik. Damit gehören Sie zu den Pionier*innen, die für die Pflegepädagogik an Hochschulen verantwortlich sind. Die Schwerpunkte auf erweiterte klinische Pflegekompetenz  verknüpft mit evidenzbasierter Pflege und auf Pflegewissenschaft und -forschung verbindet diesen mit den weiteren Advanced-Nursing-Masterlehrgängen für Management und Lehre. Damit deckt die FH Campus Wien ein breites  Spektrum der höher qualifizierten Gesundheits- und Krankenpflege ab.

gemäß § 65a GuKG als Ausbildung für Lehraufgaben gemäß § 17 GuKG anerkannt

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Joanne Li, BA
Favoritenstraße 226, C.1.22a
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4006
F: +43 1 606 68 77-4009
joanne.li@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten
Bis auf Widerruf sind wir für Sie Mo bis Fr
8.00-15.00 Uhr telefonisch erreichbar.

Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Advanced Nursing Education (MSc)
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2021/22

1. Oktober 2020 bis 15. September 2021

Lehrgangsbeitrag

 

Einmalzahlung
€ 11.907,-1

+ ÖH Beitrag / Semester


1 Alternativmodell für Semesterraten

Was Sie mitbringen

Sie wollen etwas in der Gesundheits- und Krankenpflege verändern und dort ansetzen, wo der Beruf beginnt, in der Ausbildung. Sie haben ein Berufsbild, das das Bewährtes miteinbezieht und an der Weiterentwicklung orientiert ist. Dafür möchten Sie Ihre bisherigen pflegerischen Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung verbinden und abwägen. In der evidenzbasierten Pflege erkennen Sie die Möglichkeit, die Pflege zu verbessern. Mit diesem Anspruch möchten Sie Menschen auf ihrem Weg in den Beruf begleiten und Erkenntnisse an sie weitergeben. Die Studierenden mit ihren verschiedenen Bedürfnissen stehen für Sie im Mittelpunkt der Lehre. Um sie bestmöglich zu unterstützen, sind Sie offen für die Methodenvielfalt in der Didaktik.

3 Fragen - 3 Antworten zum Masterlehrgang Advanced Nursing Education

Gekommen um zu bleiben – trifft den Karriereweg von Anja Patschka, sie ist nach dem Masterlehrgang Advanced Nursing Education an der FH Campus Wien nun als Lehrende tätig. „Wenn man in die Lehre gehen möchte, rate ich zuerst Berufserfahrung zu sammeln,“ ihr Tipp für alle Interessent*innen.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte Gesundheits-FH in Österreich. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien, mit der im Rahmen eines Lehrverbundes zusammenarbeiten. Wichtige Partner*innen aus der Praxis sind der Wiener Gesundheitsverbund und die Vinzenzgruppe. Im Zentrum stehen dabei innovative Lehrmethoden und Best-Practice-Beispiele aus der Lehre. Neben der Lehre engagieren wir uns in Forschung und Entwicklung. F&E-Projekte im Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflege bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung in der Praxis kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Auf Basis von Evaluationsstudien entwickeln wir Ausbildungsinhalte weiter oder untersuchen etwa, was "Simulationspatient*innen" als dritter Lernort bringen. Ein großes Potential liegt in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Pflegepädagogik bzw. Hochschuldidaktik
  • erweiterte klinische Pflegekompetenz verknüpft mit evidenzbasierter Pflege, Pflegewissenschaft und -forschung
  • Advanced-Nursing-Masterlehrgänge für Management, Lehre und Beratung fördern ein Netzwerk, das die gesamte Gesundheits- und Krankenpflege umfasst

Die FH Campus Wien ist die einzige Hochschule, die mit dem Bachelorstudium und den Masterlehrgängen für Advanced Nursing Counseling (Gesundheits- und Pflegeberatung), Advanced Nursing Practice (Management) und Advanced Nursing Education (Lehre) ein breites Spektrum der höher qualifizierten Gesundheits- und Krankenpflege abdeckt. Studierende und Lehrende haben so die Möglichkeit, sich über die Disziplinen und Standorte in Wien, Linz und Ried hinweg auszutauschen und zu vernetzen.

Ihre Spezialdisziplin ist die Hochschuldidaktik gemeinsam mit der Pädagogik. Ihre Aufgabe ist es, als Lehrende den Lernprozess aktiv zu begleiten und Studierende in Ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen. Mit Ihrer Expertise haben sie großen Einfluss auf die nächste Berufsgeneration. Sie vermitteln ihr einen innovativen Zugang zur Gesundheits- und Krankenpflege, der Wissenschaft und Berufspraxis verbindet.


Was Sie im Studium lernen

Der Masterlehrgang Advanced Nursing Education verknüpft folgende drei Kernbereiche:

  • Wissenschaft und Forschung: Aufbauend auf Forschungsfragen aus Lehre und Praxis analysieren, überprüfen und begründen Sie Forschungsergebnisse. Sie lernen, die Forschungsanwendung in der Lehre nachhaltig zu verankern und evidenzbasierte Forschungsergebnisse zu integrieren. Mit Ihrem Know-how über empirische Forschungsmethoden und Studiendesigns sowie Datenerhebungs- und -auswertungsverfahren können Sie bei Forschungsprojekten mitarbeiten.
  • Advanced Nursing Practice: Sie erweitern Ihre pflegewissenschaftlichen Kompetenzen und vertiefen Ihr in der Grundausbildung und durch Praxiserfahrung erworbenes Fachwissen. Darüber hinaus lernen Sie, fortschrittliche assessmentgestützte Handlungskonzepte in die Pflegepraxis zu integrieren. Die Schwerpunkte der Advanced Nursing Practice umfassen ausgewählte klinische Krankheitsbilder wie chronische Erkrankungen einschließlich Demenzerkrankungen, onkologische Krankheitsbilder sowie präventive und gesundheitsfördernde Themenfelder.
  • Education mit Schwerpunkt "Hochschuldidaktik": Sie erwerben die notwendigen theoretischen und praktischen Kompetenzen, um Lehr- und Prüfungsaufgaben wahrzunehmen. Dazu zählen Handlungskompetenzen, die Sie brauchen, um Lehr- und Lernprozesse zu gestalten, Leistungen zu überprüfen sowie methodisch-didaktische Konzepte im Hochschul- und Lifelong-Learning-Bereich (E-Learning, E-Teaching etc.) umzusetzen. Sie qualifizieren Sie sich für das Bildungsmanagement und für die Internationalisierung von Lehre und Forschung.

Lehrveranstaltungsübersicht

LehrveranstaltungSWSECTS
Advanced Nursing Practice ILV

Advanced Nursing Practice ILV

4SWS
10ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen 1 ANP (Nina Kolbe MSc)

Einführung ANP - Definition
Geschichte und Entwicklung von ANP
Merkmale einer ANP
Rolle
Arbeitsfelder
Kernkompetenzen
Rollen und Praxisentwicklung einer ANP
Chancen und Bedarf
ANP einführen und unterstützen
Auswirkungen auf Pflege, Ärzte und Organisationen und Öffentlichkeit

ANP am Beispiel von Herzinsuffizienz (Nina Kolbe, MSc)

Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz
Ist-Situation der Betroffenen systematisch erfassen, gezielte Maßnahmen planen
Assessmentinstrumente zur Erfassung von Selbstpflegeverhalten
nationale und internationale Ansätze zur Optimierung der Versorgung und Begleitung von Menschen mit Herzinsuffizienz (u. a. Heart Failure Disease management Programms, pflegegeleitete Herzinsuffizienzsprechstunden, Telenursing, Telemonitoring, Edukationsprogramme).
Inhalte der Herzinsuffizienzberatung.
Outcomeparameter und deren Grenzen und Möglichkeiten zur Messung der Effektivität von pflegerischen Interventionen bei Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz (u. a. health related quality of life, knowledge, activity level, depression).
Ergebnisse von Interventionsstudien in diesem Bereich kritisch zu betrachten

ANP am Beispiel Darmkrebs (Dr.in habil. Maya Zumstein-Shaha) (Unterrichtssprache Englisch)

Kurze Einführung in die Bedürfnisse von verschiedenen Personengruppen mit Gesundheitsproblemen – Fokus Darmkrebs
Die Aufgaben und die Rolle der ANP in diesem Zusammenhang
Das ANP-Modell gemäss Hamric et al. (1) auffrischen
Das PEPPA-Framework auffrischen (2)
Vorstellen verschiedener Pflegetheorien (3, 4), die als Grundlage dienen können
Den Aufbau einer Rolle aufzeigen am Beispiel der ANP für Darmkrebs

ANP am Beispiel Ethik (Mag.a Hiemetzberger)

Allgemeine Ethik: Klärung wesentlicher ethischer Begriffe und Positionen, die im beruflichen Kontext eine wichtige Rolle spielen
Einführung in die Grundpositionen ethischer Urteilsbildung und Argumentation
Angewandte Ethik: Werthaltungen und Wertekonflikte im Gesundheitswese, Berufskodizes und Verantwortungsbereiche
Organisationsethik: Organisation kommunikativer Selbstreflexion
Ethikberatung, Klinisches Ethikkomitee (KEK)
Ethische Entscheidungsprozesse: Methoden und Modelle
Falldiskussionen zur Bildung und Stärkung der Reflexions-, Urteils- und Argumentationsfähigkeit im inner- und interdisziplinären Dialog

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeiten, schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Präsentation, Diskussion, PBL, Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch-Englisch

410
Bildungswissenschaft und Bildungstheorien ILV

Bildungswissenschaft und Bildungstheorien ILV

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Überblick mit exemplarischer Vertiefung von theoretischen und methodischen Grundlagen sowie über Ansätze der Pädagogik (Bildungswissenschaft)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Übungen

Sprache

Deutsch

12
Didaktische Konzepte, einschl. Hochschuldidaktik ILV

Didaktische Konzepte, einschl. Hochschuldidaktik ILV

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

Didaktik als Berufswissenschaft der lehrenden Berufe, zur Etymologie und Begriffsbedeutung

Didaktik als Hochschuldisziplin

Didaktik und ihre Gegenstandstheorien – Zusammenhang von Theorien, Modellen und Konzepten
Aufgabe und Gegenstand von Didaktik, dabei Blick auf Spannungsfelder Reflexion vs. Handlungsorientierung, Theorie vs. Praxis

Geschichte der Didaktik (z.B. Comenius, Reformpädagogik)

Spezielle Didaktiken (z.B. Fachdidaktiken, Didaktik der Erwachsenenbildung)

Hochschuldidaktik

Didaktische Theorien und Modelle : Bildungstheoretische Didaktik, Lerntheoretische Didaktik, Konstruktivistische Didaktik) (siehe Bildungswissenschaft)

Wege zu einer persönlichen Didaktik

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeit

Lehr- und Lernmethode

seminaristisches Arbeiten

Sprache

Deutsch

24
Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 1 ILV

Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 1 ILV

2SWS
5ECTS

Lehrinhalte

Lehr- und Lernprozessgestaltung

Prüfungsmodus

Unterricht planen, beschreiben, durchführen und reflektieren

Lehr- und Lernmethode

Seminaristisches Arbeiten
Selbststudium
Durchführen eines Lehrentwurfes

Sprache

Deutsch

25
Lehrendenzentrierte Methodische Konzepte ILV

Lehrendenzentrierte Methodische Konzepte ILV

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der lehrendenzentrierten Methoden
Grundlagen Lehrtechniken an der Hochschule

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Ende der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Lehrvortrag
Lehrgespräch
Diskussion
Lehrtechniken erklären, darstellen, aktivieren, etc.

Sprache

Deutsch

12
Vertiefung Pflegewissenschaft ILV

Vertiefung Pflegewissenschaft ILV

2SWS
5ECTS

Lehrinhalte

• Grundlagen der pflegewissenschaftlichen Inhalte insbesondere quantitativen und qualitativen Forschung
• Festigen der Kenntnisse des Forschungsprozesses
• Grundlagen von EBN
• EBN-Prozess (inkl. Literaturrecherche anhand von Suchprotokollen)
• Erkennen von pflegerelevanten Problemen Gewinnung von Lösungsoptionen
• Kritische Bewertung von Studien und Fachartikel anhand von Checklisten

Prüfungsmodus

Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
eLearning
selbstorganisiertes Arbeiten

Sprache

Deutsch

25
Wissenschaftliches Arbeiten ILV

Wissenschaftliches Arbeiten ILV

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Der wissenschaftliche Arbeitsprozess:
Planung
Vorbereitung
Themenabgrenzung / Materialauswahl (Schwerpunkt: Online-Recherche)
Materialauswertung
Manuskript
Ergebnisgestaltung
Veröffentlichung (Schwerpunkt: Wissenschaftliche Aufsätze)
Präsentation

Prüfungsmodus

Bearbeitung von Aufgaben, schriftliche Abgabe

Lehr- und Lernmethode

LehrerInnenvortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Präsentation

Sprache

Deutsch

12

LehrveranstaltungSWSECTS
Englische Fachliteraturarbeit und Fachenglisch ILV 12
Lehr- u. Lernprozessgestaltung, einschl. Training 2 ILV 37
Lehrendenprofessionalisierung 1 ILV 12
Leistungsfeststellung und -beurteilung ILV 1.53
Lernendenzentrierte Methodische Konzepte 1 ILV 1.53
Personenbezogene Education, Counseling, Kommunikation ILV 24
Pflege und chronische Krankheiten ILV 1.53
Qualitative Methoden ILV 1.53
Quantitative Methoden ILV 1.53

LehrveranstaltungSWSECTS
Bildungsmanagement ILV

Bildungsmanagement ILV

3SWS
6ECTS

Lehrinhalte

Mag. Andrea Jindra:

* Überblick - Was ist Bildungscontrolling? Einsatzfelder in der Praxis
* Von der Bildungsbedarfsanalyse zur Planung hin zum Transfer des Gelernten in die Praxis
* Die Instrumente des Bildungscontrollings
* Kennzahlen ermitteln
* Zufriedenheit messen, Erstellung, Auswertung und Interpretation von Feedbackbögen
* Lernerfolg überprüfen - Wie lassen sich Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen messen?
* Transfererfolg sicherstellen - Instrumente und Methoden zur Transfersicherung
* Unternehmenserfolg und Return-on-Investment - Was lässt sich überhaupt messen und evaluieren?
* Evaluierungsinstrumente in der Praxis: Ein Überblick über Testsysteme, Potenzial- und Kompetenzmessungsverfahren
* Qualität von Lern- und Lehrangeboten: Wie lässt sich Qualität "messen"?
* Internationale Standards


Dr.in Susanne Huss:
Strategisches Bildungsmanagement
> Phasen des Bildungsmanagementprozesses und deren praxisrelevante Anwendung
> Steuerung von Bildungsprozessen
> Personalmanagementinstrumente im Bereich von Bildungseinrichtungen
> Auswirkungen von Bildungsprozessen auf berufliche Veränderungen
> Qualitätsmanagement in Bildungseinrichtungen

Operatives Bildungsmanagement
> Durchführung von Bildungsbedarfsanalysen
> Planung, Organisation und Durchführung von Bildungsmaßnahmen unter ökonomischen und pädagogischen Grundsätzen
> gezielter Einsatz von Qualitätssicherungsmaßnahmen
> Entwicklung von Marketingkonzepten

Prüfungsmodus

-Mitarbeit im Seminar und schriftliche Arbeit (Huss)
-schriftliche Prüfung (Jindra)

Lehr- und Lernmethode

Impulsvorträge, Gruppenarbeiten, Diskussionen

Sprache

Deutsch

36
Bildungspolitik und Hochschulrecht ILV

Bildungspolitik und Hochschulrecht ILV

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

a. Bildungspolitik: Entwicklung des Schulsystems in Österreich; Lehrerausbildung; differenziertes Schulsystem - Ganztagsschule; Vergleich mit skandinavischen Ländern (PISA-Studie); innenpolitische Situation; verwaltungstechnische Struktur; Bologna-Prozess; Lissabon-Strategie; das österreichische Hochschulsystem; der Fachhochschulsektor – Entwicklung und Ausbau;

b. Hochschulrecht: Entwicklung und Überblick der gesetzlichen Grundlagen im österreichischen Hochschulbereich; Universitätsgesetz; Fachhochschulgesetz; Studien- und Prüfungsordnungen;

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

vorwiegend Vortrag

Sprache

Deutsch

23
Curricula- und Lehrplanentwicklung SE

Curricula- und Lehrplanentwicklung SE

1SWS
4ECTS

Lehrinhalte

>Einführung in Curricula und Lehrpläne
>Curriculumvarianten (Minimal., Einfach-, Standard- und Integrierte Ausbildungscurricula, Lernfedkonzept)
>Exemplarische Darstellung von Curriculumvarianten
>Curriculare Elemente (Qualifikationsprofile, Studienpläne, Modul- und Lehrveranstaltungsbeschreibungen)
>Didaktisch-methodische Konzepte
>Akkreditierung und Qualitätssicherung

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeit: Erstellung einer Curriculumsequenz zu einem selbstgewählten Thema

Lehr- und Lernmethode

>Inputs, Diskussionen, Gruppenarbeiten, Selbsterarbeitung

Sprache

Deutsch

14
Forschungsbasierte Pflegepraxis ILV

Forschungsbasierte Pflegepraxis ILV

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Der Begriff Forschungsanwendung in der pflegerischen Praxis wird in der LV umfassend besprochen. Dazu werden auch hemmende und fördernde Faktoren der Forschungsanwendung diskutiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Vorstellung ausgewählter Implementierungsmodelle und deren Schwerpunkte.
Beispielhaft wird anhand aufbereiteter Forschungsergebnisse eine Implementierungsplanung durchgeführt.

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung
Ausarbeitung einer Implementierungsplanung

Lehr- und Lernmethode

VO Seminar mit:
theoretischem Input mit Powerpointpräsentation, Diskussionen, Gruppenarbeiten, Kurzpräsentationen, Bearbeiten von wissenschaftlicher Literatur

Sprache

Deutsch

12
Gesundheitsförderung und Prävention ILV

Gesundheitsförderung und Prävention ILV

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Epidemiologie
Lebensstil und Gesundheit
Gesundheitskompetenz
Österreichisches Gesundheitswesen
Betriebliche Gesundheitsförderung / schulische Gesundheitsförderung
Public Health

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Präsentation

Sprache

Deutsch

24
Lehrendenprofessionalisierung 2 ILV

Lehrendenprofessionalisierung 2 ILV

0.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Im zweiten Teil der LV wird auf wesentliche theoretische Grundlagen der Professionalisierung von Lehrenden eingegangen. Was bedeuten Begriffe wie Lernen, Bildung, Lehren, Didaktik usw. und welche praktische Relevanz haben diese Aspekte in der Ausbildung von Pflegenden? Zudem widmen wir uns neuen Erkenntnissen der Professionalisierungsforschung und setzen diese mit eigenen Lehrerfahrungen und -erwartungen in Beziehung.

Prüfungsmodus

Schriftliches Lehrveranstaltungsfazit anhand von Reflexionsfragen.

Lehr- und Lernmethode

Impulsvorträge, Gruppenarbeiten, Lektüre und Diskussion

Sprache

Deutsch

0.52
Mediendidaktik und Medienpädagogik ILV

Mediendidaktik und Medienpädagogik ILV

1SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung soll in die Grundzüge der Mediendidaktik eingeführt, das Problemfeld der Konzeption medialer Lernangebote eröffnet und die praktische Umsetzung einer multimedialen Lernumgebung erprobt werden. Darüber hinaus werden relevante Lerntheorien im Bereich Mediendidaktik und Medienpädagogik erörtert. Das so erarbeitete Überblickswissen soll in einem konkreten Umsetzungsszenario angewandt werden.

Prüfungsmodus

• Bearbeitung von Aufgabenstellungen in den Präsenzterminen
• Teilnahme und Bearbeitung von Aufgabenstellungen in der Online Phase im Moodlekurs
• Analyse und Präsentation eines Lehrkonzeptes unter besonderer Berücksichtung eingesetzter Medien

Lehr- und Lernmethode

Blended Learning => Präsenz und Onlinephase
Virtuelle Teams
Peerfeedback bzw. Lerntandems
Think, Pair, Square Share Aktivitäten

Sprache

Deutsch

13
Projekt- und Qualitätsmanagement PSE

Projekt- und Qualitätsmanagement PSE

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

>>Projektmanagement:

>Grundlagen des Projektmanagements
>Projektmanagement-Teilprozesse
>phasenorientierter Einsatz ausgewählter ProjektManagement-Methoden
>Projektdefinition und Projektumfeldanalyse
>Projektplanung und Projektorganisation
>Kommunikation in Projekten
>Einführung ins Projektcontrolling; Projektabschluss; Projektplanerstellung

>>Qualitätsmanagement:

>Qualitätsmanagement und systematische Qualitätsarbeit - Grundlagen, Modelle und Methoden >Historische Entwicklung, Akteure und ihre Interessen
>Rechtliche Rahmenbedingungen
>Qualitätsstrategie im österreichischen Gesundheitswesen
>Qualitätsarbeit in der Pflege
>Messinstrumente und Indikatoren der Pflegequalität
>Professionalisierung und Pflegequalität

Prüfungsmodus

Projektberichte

Lehr- und Lernmethode

Wechselnde Plenum und Gruppenarbeiten.
Ausarbeitung von eigenen Beispielen und Projektplänen
Reflexion
Präsentation

Theoretischer Input zu zentralen Themen der Lehrveranstaltung
Übungen in Kleingruppen zur Anwendung von Instrumenten

Sprache

Deutsch

24
Statistik UE

Statistik UE

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Wiederholung statistischer Grundbegriffe
• Datenniveaus
• Datenmanagement

Grundlagen der deskriptiven Statistik
• Häufigkeiten, Kreuztabellen
• Statistische Kennzahlen
• Zusammenhangsmaße

Grundlagen der schließenden Statistik
• Konzept der Signifikanz
• Chi-Quadrat-Test
• Korrelation

Prüfungsmodus

70% abschließende schriftliche Prüfung
30% Übungsaufgaben
Für eine positive Beurteilung müssen mindestens 60% erreicht werden.

Lehr- und Lernmethode

• Kurze Theorieinputs
• Gemeinsame Erarbeitung von Beispielen in SPSS
• Gemeinsame Interpretation von statistischen Ergebnissen
• Gruppenarbeiten
• Eigenständige Erarbeitung von Übungsaufgaben im Team (zwischen den Übungseinheiten)

Sprache

Deutsch

12

LehrveranstaltungSWSECTS
E-Learning und E-Teaching PSE 47
Internationalisierung in Lehre und Forschung ILV 13
Masterthesis MT 018
Masterthesis Begleitseminar SE 0.52

Unterrichtszeiten
1–2 mal pro Monat geblockt Do, nachmittags bzw. Fr bis Sa, ganztägig

Voraussichtliche Unterrichtstage, vorbehaltlich Änderungen:
Präsenzzeiten und Termine AN-23 (PDF, 153 KB)

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Karrierechancen

Sie haben im gehobenen Dienst für die Gesundheits- und Krankenpflege bereits erste Berufserfahrung gesammelt. Mit diesem Masterlehrgang können Sie als Lehrende das Praxisfeld mitgestalten und die evidenzbasierte Pflege unterstützen. Sie arbeiten in der Lehre vor allem an Fachhochschulen und Universitäten. Zu Ihren zentralen Aufgaben gehört es, Curricula zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Studierenden und Lehrenden können Sie auch Lehr- und Lernberatung anbieten. Neben der Lehre engagieren Sie sich in der Forschung oder sind im Informations-, Wissens- oder Bildungsmanagement aktiv. Sie arbeiten in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesen, zum Teil im Rahmen von Projekten oder in Leitungs- und Stabstellen.

  • Fachhochschulen, Universitäten
  • Fort- und Weiterbildungseinrichtungen des Sozial-, Gesundheits- und Pflegewesens
  • Einrichtungen des öffentlichen Bildungswesens
  • Zentren für Lehr- oder Lernberatung

Gesundheits- und Krankenpflege ist keine Einbahnstraße"


Veronika Edtbauer, Studierende im Masterlehrgang Advanced Nursing Education, liebt die Vielfältigkeit, die ihr Beruf mit sich bringt. Diese Leidenschaft möchte sie als Lehrende auch bei anderen wecken. Der Masterlehrgang gibt ihr dafür die richtigen Methoden in die Hand.

Veronika Edtbauer über ihre Karriere

Kosten1

Der Lehrgangsbeitrag wird nach den tatsächlichen Kosten festgesetzt. Um ihn zu bezahlen, können Sie zwischen drei Modellen wählen, die mit unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten verknüpft sind. Es gibt 10 % Rabatt auf die Zahlungsvarianten A, B und C für Absolvent*innen der FH Campus Wien Gesundheits- und Krankenpflege.

Zusätzlich zum Lehrgangsbeitrag zahlen Sie jedes Semester den ÖH-Beitrag.

Variante A

Dieses Modell geht davon aus, dass Sie den gesamten Lehrgang absolvieren und bezahlen. Die Kosten von € 11.907,- sind zu Beginn des Lehrgangs zur Gänze fällig.

Einmalzahlung: € 11.907,-
(rund 4 Wochen vor Beginn des ersten Lehrgangssemesters fällig)

Variante B

Dieses Modell bietet die Möglichkeit, den Lehrgangsbeitrag in 4 Raten à € 3.126,- zu bezahlen. Wenn Sie den Lehrgang vorzeitig beenden, müssen Sie den Lehrgangsbeitrag dennoch in voller Höhe bezahlen.

Semesterrate: € 3.126,-
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig.)

Gesamtbetrag € 12.504,-

Variante C

Dieses Modell berücksichtigt die Möglichkeit, das Studium in jedem Semester beenden zu können und bietet sich für jene an, die sich die Option des vorzeitigen Ausstieges offen halten wollen.

Erstes, zweites, drittes Semester jeweils € 3.849,-
Viertes Semester € 2.146,-
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig)

Gesamtbetrag € 13.693,-

Kann ich mir mein Studium leisten?

Für Akademische Lehrgänge, Masterlehrgänge sowie für Kurse und Seminare können finanzielle Beihilfen beantragt werden.

Infos zu Förderstellen finden Sie unter Förderungen und Stipendien


Aufnahme

Propädeutikum Pflegewissenschaft und -forschung

Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen. Die nächsten Termine sind im Juni 2021.

Zum Propädeutikum

  • Facheinschlägiger Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS oder
  • Diplom im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege + zusätzliche Leistungen (einschließlich allgemeiner Hochschulreife und Nachweis besonderer Leistungen/Weiterbildungen/Sonderausbildung nach individueller Prüfung und gegebenenfalls Auflagenerteilung
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Und vorangehende oder begleitende zweijährige Berufspraxis (Praxisbezug)

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde bei Namensänderungen
  • Reifezeugnis / Äquivalent
  • Bachelorzeugnis / Diplom / gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege / Kinder- und Jugendlichenpflege / Psychiatrischen Pflege
  • Zeugnisse von Sonderausbildungen und Weiterbildungen
    Folgende Sonderausbildungen (gem. GUKG, BGBl. I Nr. 108/1997, §§ 66-72, i.d.g.F.) bzw. Weiterbildungen (gem. GuK-WV BGBl. II Nr. 453/2006, i.d.g.F.) im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege werden zur Anrechnung als Zugangsvoraussetzung berücksichtigt:
    • Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege
    • Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
    • Sonderausbildung in der Intensivpflege
    • Sonderausbildung in der Anästhesiepflege Sonderausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie Spezielle
    • Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege 
    • Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene 
    • Sonderausbildung für Lehraufgaben
    • Sonderausbildung für Führungsaufgaben
    • Pflegeberatung
    • Basales und mittleres Management
    • Sonstige nach individueller Prüfung
  • Fortbildungsliste
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf, Foto

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten. Wenn Sie außerordentliche Leistungen wie Sonderausbildungen vorweisen können, werden diese besonders berücksichtigt.

Studieren mit Behinderung

Sollten Sie Fragen zur Barrierefreiheit oder aufgrund einer Beeinträchtigung
einen spezifischen Bedarf beim Aufnahmeverfahren haben, kontaktieren Sie bitte
aus organisatorischen Gründen so früh wie möglich Mag.a Ursula Weilenmann
unter barrierefrei@fh-campuswien.ac.at.

Da wir bemüht sind, bei der Durchführung des schriftlichen Aufnahmetests den
individuellen Bedarf aufgrund einer Beeinträchtigung zu berücksichtigen,
bitten wir Sie, bereits bei der Online-Bewerbung bei Frau Mag.a Weilenmann
bekanntzugeben, in welcher Form Sie eine Unterstützung benötigen.

Ihre Ansprechperson in der Abteilung Gender & Diversity Management:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at
https://www.fh-campuswien.ac.at/barrierefrei


Kontakt

Sekretariat

Joanne Li, BA
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Lehrende


> Ultraschalluntersuchungen trainieren, aber sicher!

Lehrende lenkt die Ultraschallsonde über einen Patient*innen-Dummy

11.11.2020 // Sichere Ultraschalluntersuchungen ohne direkten Körperkontakt? Das ermöglicht der Sonographie-Simulator künftigen Studierenden der Radiologietechnologie, die so an virtuellen und realen Patient*innenfällen trainieren können. mehr


> Fitte Wadl – fitte Umwelt

Studierender steht auf Fahrrad vor der FH Campus Wien

05.10.2020 // Ob mit Fahrrad, Tretroller oder zu Fuß: Hauptsache mit mehr Bewegung an die FH! Mit der Wadl-Challenge motiviert das Team vom Gesundheitsmanagement Campus Vital Mitarbeiter*innen und Studierende, der eigenen Gesundheit und Umwelt Gutes zu tun. mehr

Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, dem Vinzentinum Linz, Ried und Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

Campusnetzwerk 

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk