Advanced Nursing Counseling/Complementary Care

Masterlehrgang, berufsbegleitend

Überblick

Auf der Basis von Gesundheits- und Beratungswissenschaft stehen in diesem Studium zwei unterschiedliche Wahlschwerpunkte zur Auswahl: Beratung oder Komplementäre Pflege mit Fokus auf Therapeutische Berührung (Therapeutic Touch). Für erfolgreiche Beratungsgespräche in der Gesundheits- und Krankenpflege ist das Wissen über Beratungsmethoden und -konzepte Grundvoraussetzung. Das Besondere an der Komplementären Pflege ist, dass sie als ganzheitliche Methode angewandte Pflegemethoden ergänzt und die Erhaltung von Gesundheit unterstützt. Im Masterlehrgang vertiefen Sie zusätzlich Ihre klinische Pflegekompetenz und setzen sich mit neuesten Erkenntnissen aus Pflegewissenschaft und -forschung auseinander.

Weiterbildung für „Pflegeberatung“ / „Komplementäre Pflege – Therapeutic Touch“ gemäß § 64 GuKG

Advanced Nursing Counseling

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Advanced Nursing Complementary Care

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Joanne Li, BA
Favoritenstraße 226, D.3.22
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4006
F: +43 1 606 68 77-4009
joanne.li@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Advanced Nursing Counseling (MSc)
oder
Master of Science in Advanced Nursing Complementary Care (MSc)
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

1. Oktober 2019 bis 15. September 2020

Lehrgangsbeitrag

Einmalzahlung
€ 11.340,-*

+ ÖH Beitrag / Semester

Was Sie mitbringen

Sie haben ein Berufsbild von der Gesundheits- und Krankenpflege, das Bewährtes genauso wie die Weiterentwicklung in Richtung Gesundheitsförderung und -beratung miteinbezieht. Dafür möchten Sie Ihre bisherigen pflegerischen Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung verbinden und abwägen. Die evidenzbasierte Pflege ist für Sie der Motor, um die Pflege zu verbessern. Ihre persönliche Stärke liegt in der Kommunikation und Gesprächsführung. Sie sind sich jedoch darüber im Klaren, dass das alleine nicht reicht, sondern Sie spezielle Techniken und Konzepte für die professionelle Beratung brauchen. Insgesamt sind Sie sehr initiativ und haben den Ehrgeiz, ein noch junges Berufsfeld mitaufzubauen und Strukturen in Gesundheitseinrichtungen weiterzuentwickeln, die Gesundheits- und Pflegeberatung fördern und möglich machen. In der komplementären Pflege sehe sie die Chance, Ihre Patient*innen und Klient*innen bio-psycho-sozial zu unterstützen und setzen dazu die Methode "Therapeutic Touch" ein.

Gesundheits- und Krankenpflege der Zukunft – Ein Beruf erfindet sich neu

Seit 2008 ist es möglich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien zu studieren. Themen wie die medizinische Diagnostik und Therapie, Notfallmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Beratung, Case- und Caremanagement sind durch die akademische Ausbildung nun stärker betont. Rund 97% der Bachelorabsovent*innen stehen nach ihrem Abschluss bereits voll im Berufsleben.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich und Pionierin in der Gesundheits- und Krankenpflege mit einem eigenen Department Pflegewissenschaft. Nachdem wir bereits 2008, als erste FH in Österreich, das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege gestartet hatten, besitzen wir heute eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Dazu gehört auch die Universität Wien, mit der wir im Rahmen eines Lehrverbundes zusammenarbeiten. Wichtige Partner*innen sind der Wiener Krankenanstaltenverbund, mit dem wir eine Ausbildungskooperation und umfangreiche Berufspraktika im Bachelorstudium durchführen, die Vinzenzgruppe und die Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien. Als Kooperationspartnerin für den Wahlschwerpunkt Complementary Care konnten  wir Gabriele Wiederkehr, MSc, vom Zentrum Lebensenergie e.U., gewinnen. Die Pflege- und Therapeutic-Touch-Expertin leitet auch die Weiterbildung gemäß § 64 GuKG  „Energetische Modelle und Methoden – Therapeutische Berührung".

Neben der Lehre engagieren wir uns in Forschung und Entwicklung. Pflegewissenschaftliche und multidisziplinäre F&E-Projekte bieten Ihnen die Möglichkeit, die anwendungsorientierte Forschung in der Praxis kennenzulernen und wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Ein großes Potenzial liegt in standortübergreifenden Forschungsprojekten. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium Besonders

3 Fragen - 3 Antworten zum Masterlehrgang Advanced Nursing Counseling

Gesundheits- und Pflegeberatung wird ein immer größeres Thema in Spitälern und Gesundheitseinrichtungen. Claudia Kasamas erzählt, warum sie Advanced Nursing Counseling gewählt hat und wie sie die Inhalte des Lehrgangs beruflich unterstützen.

  • Wahlschwerpunkte für das gesamte Studium entweder auf die Gesundheits- und Pflegeberatung oder auf die komplementäre Methode Therapeutic Touch
  • Beitrag zur Verankerung der Evidenzbasierten Pflege in der Praxis
  • Chance auf Vernetzen im Department Pflegewissenschaft


Mit einem der Wahlschwerpunkte Counseling oder Complementary Care setzen Sie verstärkt auf Gesundheitsförderung und Prävention. Bei Counseling geht es um kompetenz- und lösungsorientierte Beratung für Einzelpersonen, Gruppen, aber auch organisationsbezogen, die vorhandene Ressourcen und auch das soziale Umfeld von Patient*innen und Klient*innen berücksichtigt. Beim Wahlschwerpunkt Complementary Care fördern Sie den ganzheitlichen Zugang und entdecken die umfassende Wirkung der Methode Therapeutic Touch samt Anwendung und dazugehöriger Beratung.

Als Basis setzen Sie sich mit aktuellen Erkenntnissen aus Pflegewissenschaft und -forschung auseinander und integrieren so die evidenzbasierte Pflege in Ihre berufliche Praxis. Die erweiterte klinische Pflegekompetenz verbindet die drei Masterlehrgänge für Advanced Nursing Counseling / Complementary Care,  Advanced Nursing Practice (Pflegemanagement) und Advanced Nursing Education (Lehre). Mit ihnen deckt die FH Campus Wien insgesamt ein breites Spektrum des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege ab und gibt so Studierenden und Lehrenden die Gelegenheit, sich über alle Gesundheits- und Krankenpflege-Disziplinen und Standorte hinweg auszutauschen und zu vernetzen.


Was Sie im Studium lernen

Der Masterlehrgang verknüpft die Kernbereiche Wissenschaft und Forschung, Advanced Nursing Practice und einem Wahlschwerpunkt auf Counseling oder Complementary Care:

  • Aufbauend auf Forschungsfragen aus der Praxis analysieren, überprüfen und begründen Sie Forschungsergebnisse. Sie lernen, evidenzbasierte Forschungsergebnisse in der Pflegepraxis umzusetzen und Forschung nachhaltig in der Praxis zu verankern.
  • Im Rahmen von Advanced Nursing Practice erweitern Sie Ihre pflegewissenschaftlichen Kompetenzen und vertiefen Ihr in der Grundausbildung und durch Praxiserfahrung erworbenes Fachwissen. Darüber hinaus können Sie Wissen über klinische Assessmentinstrumente und Handlungskonzepte erwerben und in die Praxis zu integrieren. Sie befassen sich mit ausgewählten klinischen Krankheitsbildern wie chronische Erkrankungen einschließlich Demenzerkrankungen, onkologische Krankheitsbilder sowie mit präventiven und gesundheitsfördernden Themen.
  • Setzen Sie einen persönlichen Wahlschwerpunkt: Bei Counseling bauen Sie umfassende Expertise rund um Pflege- und Gesundheitsberatung samt der notwendigen Konzepte und Gesprächstechniken für verschiedenen Settings und Beratungsebenen auf. Bei Complementary Care steht die ganzheitliche Pflegemethode Therapeutic Touch im Zentrum – vom wissenschaftlichen und theoretischen Background (Energiemedizin, Neurowissenschaft, chinesische Medizin und Spiritual Care) bis zur tatsächlichen Anwendung. Neben Theorien und Modellen der Complementary Care machen Sie sich zusätzlich mit den wichtigsten Beratungsgrundlagen vertraut.

Lehrveranstaltungsübersicht

Bei der Bewerbung entscheiden Sie sich bereits für einen der beiden Wahlschwerpunkte "Advanced Nursing Counseling" oder "Advanced Nursing Complementary Care". Ihre Wahl gilt für das gesamte Studium. Ein Umstieg in die jeweils andere Vertiefung ist nicht möglich. Der Studienabschluss erfolgt in Ihrer gewählten Vertiefung.

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Advanced Nursing Practice 1 ILV

Advanced Nursing Practice 1 ILV

4 SWS
10 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen 1 ANP (Nina Kolbe MSc)
Einführung ANP - Definition
Geschichte und Entwicklung von ANP
Merkmale einer ANP
Rolle
Arbeitsfelder
Kernkompetenzen
Rollen und Praxisentwicklung einer ANP
Chancen und Bedarf
ANP einführen und unterstützen
Auswirkungen auf Pflege, Ärzte und Organisationen und Öffentlichkeit

ANP am Beispiel von Herzinsuffizienz (Nina Kolbe MSc)
Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz
Ist-Situation der Betroffenen systematisch erfassen, gezielte Maßnahmen planen
Assessmentinstrumente zur Erfassung von Selbstpflegeverhalten
nationale und internationale Ansätze zur Optimierung der Versorgung und Begleitung von Menschen mit Herzinsuffizienz (u. a. Heart Failure Disease management Programms, pflegegeleitete Herzinsuffizienzsprechstunden, Telenursing, Telemonitoring, Edukationsprogramme).
Inhalte der Herzinsuffizienzberatung.
Outcomeparameter und deren Grenzen und Möglichkeiten zur Messung der Effektivität von pflegerischen Interventionen bei Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz (u. a. health related quality of life, knowledge, activity level, depression).
Ergebnisse von Interventionsstudien in diesem Bereich kritisch zu betrachten


ANP am Beispiel Darmkrebs (Dr.in habil. Maya Zumstein-Shaha) (Unterrichtssprache Englisch)
Kurze Einführung in die Bedürfnisse von verschiedenen Personengruppen mit Gesundheitsproblemen – Fokus Darmkrebs
Die Aufgaben und die Rolle der ANP in diesem Zusammenhang
Das ANP-Modell gemäss Hamric et al. (1) auffrischen
Das PEPPA-Framework auffrischen (2)
Vorstellen verschiedener Pflegetheorien (3, 4), die als Grundlage dienen können
Den Aufbau einer Rolle aufzeigen am Beispiel der ANP für Darmkrebs


ANP am Beispiel Ethik (Mag.a Hiemetzberger)
Allgemeine Ethik: Klärung wesentlicher ethischer Begriffe und Positionen, die im beruflichen Kontext eine wichtige Rolle spielen
Einführung in die Grundpositionen ethischer Urteilsbildung und Argumentation
Angewandte Ethik: Werthaltungen und Wertekonflikte im Gesundheitswese, Berufskodizes und Verantwortungsbereiche
Organisationsethik: Organisation kommunikativer Selbstreflexion
Ethikberatung, Klinisches Ethikkomitee (KEK)
Ethische Entscheidungsprozesse: Methoden und Modelle
Falldiskussionen zur Bildung und Stärkung der Reflexions-, Urteils- und Argumentationsfähigkeit im inner- und interdisziplinären Dialog

Prüfungsmodus

Schriftliche Arbeiten, schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Präsentation, Diskussion, PBL, Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch-Englisch

4 10
Klinisches Assessment 1 ILV

Klinisches Assessment 1 ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>Definition Assessment
>>Pflegeassessment
>Definition, Abgrenzung
>Pflegeexpertise und Assessment
>Pflegeassessment in der Onkologie
>Gesetzliche Grundlagen (GuKG)
>Rolle von Assesement-Instrumenten im Pflegeprozess
>Beispiele für ausgewählte onkologische Pflegeassessments
>Theoretische Anwendung onkologischer Assessmentinstrumente anhand von Praxisbeispielen

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag,Diskussion, Übung

Sprache

Deutsch

1 2
Vertiefung Pflegewissenschaft ILV 2 5
Wissenschaftliches Arbeiten ILV 1 2

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Complementary Care

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Beratungsmethoden und Beratungsprozesse ILV

Beratungsmethoden und Beratungsprozesse ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Theoriefundierung von Beratung:
>Wissenschaftstheoretische Positionen der Sozial- und Humanwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Soziale Arbeit) - die Positionierung von Pflegeberatung
>Ausgewählte Beratungstheorien und -konzepte, Vergleiche
> Counseling vs Consulting
>Lösungsorientierte Beratungskonzepte
>Kognitiv- verhaltensorientierte Beratung
>Personenzentrierte Beratung
>Lebenswelt- und alltagsorientierte Beratung
>Ressourcenorientierte Beratung

Rahmenbedingungen für Beratung in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege (gesetzlich, programmatisch)
>Beratungsfelder in der Gesundheits- und Krankenpflege
>Settings: Personen- Familien - u gruppenbezogene Beratung

>>Ausgewählte Beratungsmethoden im Kontext der Gesundheits- und Krankenpflege:
>Gesundheitsfördernde Beratung (Salutogenese)
> Ansätze im Rahmen der Patientenedukation
>Kooperative Beratung im Kontext chronischer Krankheiten
>Beratungstypen nach Engel

>>Ausgewählte Beratungsprozesse:
>Stufenmodell nach Engel (2011)
>Phasenmodell nach Heggdal (2013)
>Kollegiale Beratung nach Tietze (2012)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Präsentation, Gruppenpräsentationen (Ref.), Übungen / Rollenspiele, Diskussion

Sprache

Deutsch

1.5 3
Beratungstheorien und -konzepte ILV

Beratungstheorien und -konzepte ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung soll einen aktuellen Kenntnisstand zur Theorie und zur Anwendung von Grundsätzen und adäquaten Kompetenzen der Beratung im Rahmen einer höherqualifizierten Gesundheits-und Krankenpflege bieten. Unterschiedliche methodische Ansätze werden dargestellt, darunter lösungsorientierte (Kurz-)Beratung, psychodynamische, klientenzentrierte, systemische, ressourcenorientierte oder die kognitiv-verhaltensorientierte Beratung. Spezielle Anwendungsbereiche wie Sucht-und Drogenberatung, Gesundheitsberatung, Rehabilitations-und sozialpsychiatrische Beratung werden berücksichtigt. Schwangerschaftskonflikte, Sexualprobleme und auch Trauerarbeit werden als Beratungsinhalte behandelt. Angesichts der Bedeutung multikultureller Gruppen von PatientInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen werden auch kultursensible Beratungstheorie und - praxis besprochen, auch Strategien zum Umgang mit "schwierigen bzw. schwer erreichbaren" Patientinnen und Angehörige dazu auch Aspekte von Persönlichkeitsstörungen, Abhängigkeiten und anderen biopsychosozialen Phänomenen, wie sie im speziellen Kontext von Gesundheit und Krankheit auftreten können, um das jeweils geeignete Beratungskonzept wählen zu können.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Übung

Sprache

Deutsch

1.5 3
Grundlagen - Therapeutic Touch 1 UE

Grundlagen - Therapeutic Touch 1 UE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

>> Therapeutic Touch
>Geschichte, Definition und Begriffsabgrenzung
>Geschichte zu Heilungszwecken und Pflegeentwicklung in Nordamerika
>Definitionsabgrenzung von energiebasierten Methoden und deren Weiterentwicklungen (beispielsweise TT, Healing Touch, Touch Therapies)
>Nationale und internationale Forschungsprojekte von energiebasierten Methoden

>>TT als anwendungsorientiertes Pflegekonzept
>Einfache Techniken zur Stärkung der Selbstheilungskraft
>Demonstration von Techniken von TT
>Aufbau der einzelnen Schritte von TT:
-Zentrierung (Übungen zur Stärkung von Sinneswahrnehmung)
-Assessment in Verbindung zur Pflegediagnose setzen
-Clearing (klären und ausstreichen)
-Anwendung: Körperstelle – Technik(en) – Zielformulierung
-Evaluierung der Anwendung
-Dokumentation des Energiefeldes sowie Assessment vor und nach der Anwendung mittels Dokumentationsmaterialien
-Reflexion der gesamten therapeutischen Anwendung

Prüfungsmodus

Sprache

Deutsch

1 2
Selfcare 1 UE

Selfcare 1 UE

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

>>Atem
>Einblick in die Theorie und Praxis sowie den wissenschaftlichen Erkenntnisstand hinsichtlich des Atems und praktische Interventionsbeispiele
>Erfahrbarer Atem nach Ilse Mittendorf

>>Autogenes Training
>Methode der Selbstsuggestion in Theorie und Praxis zur Förderung der Wahrnehmung, Entspannungsfähigkeit, Achtsamkeit und Zentriertheit

>>Körperhaltung
>Muster von Körperhaltung und individuelle Strategien zur Verbesserung der persönlichen und beruflichen Haltungsmuster

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Sprache

Deutsch

0.5 1
Theorien & Modelle Complementary Care ILV 1 2

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Counseling

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Beratungsmethoden und Beratungsprozesse ILV

Beratungsmethoden und Beratungsprozesse ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Theoriefundierung von Beratung:
>Wissenschaftstheoretische Positionen der Sozial- und Humanwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Soziale Arbeit) - die Positionierung von Pflegeberatung
>Ausgewählte Beratungstheorien und -konzepte, Vergleiche
> Counseling vs Consulting
>Lösungsorientierte Beratungskonzepte
>Kognitiv- verhaltensorientierte Beratung
>Personenzentrierte Beratung
>Lebenswelt- und alltagsorientierte Beratung
>Ressourcenorientierte Beratung

Rahmenbedingungen für Beratung in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege (gesetzlich, programmatisch)
>Beratungsfelder in der Gesundheits- und Krankenpflege
>Settings: Personen- Familien - u gruppenbezogene Beratung

>>Ausgewählte Beratungsmethoden im Kontext der Gesundheits- und Krankenpflege:
>Gesundheitsfördernde Beratung (Salutogenese)
> Ansätze im Rahmen der Patientenedukation
>Kooperative Beratung im Kontext chronischer Krankheiten
>Beratungstypen nach Engel

>>Ausgewählte Beratungsprozesse:
>Stufenmodell nach Engel (2011)
>Phasenmodell nach Heggdal (2013)
>Kollegiale Beratung nach Tietze (2012)

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Präsentation, Gruppenpräsentationen (Ref.), Übungen / Rollenspiele, Diskussion

Sprache

Deutsch

1.5 3
Beratungstheorien und -konzepte ILV

Beratungstheorien und -konzepte ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung soll einen aktuellen Kenntnisstand zur Theorie und zur Anwendung von Grundsätzen und adäquaten Kompetenzen der Beratung im Rahmen einer höherqualifizierten Gesundheits-und Krankenpflege bieten. Unterschiedliche methodische Ansätze werden dargestellt, darunter lösungsorientierte (Kurz-)Beratung, psychodynamische, klientenzentrierte, systemische, ressourcenorientierte oder die kognitiv-verhaltensorientierte Beratung. Spezielle Anwendungsbereiche wie Sucht-und Drogenberatung, Gesundheitsberatung, Rehabilitations-und sozialpsychiatrische Beratung werden berücksichtigt. Schwangerschaftskonflikte, Sexualprobleme und auch Trauerarbeit werden als Beratungsinhalte behandelt. Angesichts der Bedeutung multikultureller Gruppen von PatientInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen werden auch kultursensible Beratungstheorie und - praxis besprochen, auch Strategien zum Umgang mit "schwierigen bzw. schwer erreichbaren" Patientinnen und Angehörige dazu auch Aspekte von Persönlichkeitsstörungen, Abhängigkeiten und anderen biopsychosozialen Phänomenen, wie sie im speziellen Kontext von Gesundheit und Krankheit auftreten können, um das jeweils geeignete Beratungskonzept wählen zu können.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Übung

Sprache

Deutsch

1.5 3
Pathologie/Pathophysiologie ILV

Pathologie/Pathophysiologie ILV

1 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

>>Grundlagen
>Definitionen, Molekularbiologie, Statistik in der Onkologie

>>Tumorlehre
>Schwerpunkt auf häufigste maligne Tumoren in Österreich (Mammakarzinom, Prostatakarzinom, Lungenkarzinom)

>>Therapien
>Chirurgie, medikamentös, Strahlentherapie
>Therapieassoziierte Nebenwirkungen und Behandlung

>>Evidenzbasierte Medizin und Leitlinien in der Onkologie
>Onkologische Forschung
>Krebsprävention
>Psychoonkologie

Prüfungsmodus

ePrüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Präsenation

1 3
Pharmakologie ILV

Pharmakologie ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Einteilung der Zytostatikatherapie (adjuvante-, neoadjuvante, kurative – palliative Therapie), Anwendungen der verschiedenen Therapiemöglichkeiten
>Zytostatika (Wirkstoffgruppen z.B. Interkalatoren, Antimetabolite, Alkylantien,… und Wirkmechanismen)
>Umgang mit Zytostatika – Personal-/ Angehörigenschutz
>Paravasate

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Englische Fachliteraturarbeit und Fachenglisch ILV

Englische Fachliteraturarbeit und Fachenglisch ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Communication skills: expressing opinion, agreeing & disagreeing, developing an argument (in writing), linking phrases
Organizing texts; writing abstracts
Reading and analysing medical research articles
Teaching in English
Presentation and discussion of medical research articles

Prüfungsmodus

Continuous assessment & final presentation & discussion of a medical research article
Assessment:

Your mark will consist of these components:

•50% Presentation and discussion of a scientific article in class
•50% Classroom performance


Grading scheme:

0 – 59%Grade 5
60 – 70%Grade 4
71 – 80%Grade 3
81 – 90%Grade 2
91 – 100% Grade 1

Lehr- und Lernmethode

Mostly active methods
Working with specific texts
Discussions
Pair work & group work
Film input

Sprache

Englisch

1 2
Personenbezogene Education, Counseling, Kommunikation ILV

Personenbezogene Education, Counseling, Kommunikation ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Education:
Schwerpunkt auf Präsentationstechnik und pädagogisierte Vermittlung von Themen
> verbale und non-verbale Darstellunggen
> Vor- und Nachteile verschiedener Medien im Einsatz für Präsentationen
> Tipps und Tricks zur Vorbereitung und Gestaltung von Präsentationen
> Ausgewähltes zur Körpersprache
> Zum Warum und Wie von Visualisierungen und anderen kreativen Methoden
> Grundlagen von Lernprozessen und Lerntypen
> Lernmotivation aus pädagogischer Sicht

Counseling:
Schwerpunkt auf kooperative und kollegiale Beratung (Menschenbild, Grundhaltungen, Techniken)
> Grundlagen verschiedener Beratungskonzepte (klientenzentrierte, systemische, kooperative und kollegiale Beratung)
> Techniken und Anwendungsmöglichkeiten von Beratungskonzepten
> Gegenüberstellung verschiedener Menschenbilder (humanistisches vs. konstruktivistisches Menschenbild) und damit verbundener Grundhaltungen
> Rollen der BeraterInnen und Rollen der Ratsuchenden
> Voraussetzungen und Bausteine für erfolgreiche Beratungsgespräche

Diversity:
> Diversität als Parameter vor dem Hintergrund des Berufsfeldes
> Kommunikationsfelder im beruflichen Kontext, Beratungssettings, Individualität im Fokus

Prüfungsmodus

> Immanenter Prüfungscharakter
(Counseling: Bearbeitung von Beratunsgssituationen in der Kleingruppe)

Lehr- und Lernmethode

Education:
> Methodischer Wechsel zwischen Vortrags-, Erarbeitungs- und Reflexionsphasen
> Übungen zur Festigung von Präsentationstechniken

Counseling:
> Methodischer Wechsel zwischen Vortrags-, Erarbeitungs- und Reflexionsphasen
> Übungen zur Festigung von Beratungskompetenzen
> Fallbeispiele

Diversity:
> Vortrag
> Gruppenarbeit
> Selbstreflexion
> Kollegiale Beratung
> Audivisuelle Medien

Sprache

Deutsch

2 4
Qualitative Methoden ILV

Qualitative Methoden ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

•Grundlagen der qualitativen Forschung
•Planung und Ablauf qualitativer Forschungsstrategien
•Erhebungsmethoden (Schwerpunkt leitfadengestütztes Interview und Beobachtung)
•Auswertung nach Mayring und Ergebnisdarstellung der erhobenen Daten

Prüfungsmodus

• Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung

Lehr- und Lernmethode

• Vortrag
• eLearning Sequenzen über Lernplattform
• Planen, Erarbeiten und Durchführen eines "Projektes"
• selbständige Durchführung qualitativer Erhebungsmethoden, Auswertung und Ergebnisdarstellung

Sprache

Deutsch

1.5 3
Quantitative Methoden ILV

Quantitative Methoden ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der quantitativen Sozialforschung
•Forschungsdesigns
•Stichprobenziehung
•Konstruktion eines Fragebogens

Prüfungsmodus

70% abschließende schriftliche Prüfung
20% Übungsaufgaben
10% Mitarbeit, Gruppenarbeiten
Für eine positive Beurteilung müssen mindestens 60% erreicht werden.

Lehr- und Lernmethode

•Kurze Theorieinputs
•Gemeinsame Erarbeitung von wesentlichen Schritten der quantitativen Forschung
•Gemeinsames Erarbeiten eines Fragebogens
•Gruppenarbeiten
•Eigenständige Erarbeitung von Übungsaufgaben im Team (zwischen den Übungseinheiten)

1.5 3

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Complementary Care

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Assessment - Therapeutic Touch 2 UE 2 4
Beratungskommunikation ILV

Beratungskommunikation ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Das Beratungssetting – Förderliche, Hemmende
Rahmenbedingungen für Beratungsgespräche
>Non-direktive Gesprächstechniken: Aktives Zuhören,
Paraphrasieren, Verbalisieren
>Direktive Gesprächstechniken: Fragen formulieren,
Fragetechniken, Vermitteln von Informationen,
Konkretisieren, Sondieren
>Förderliche Grundhaltungen in der Beratung: Akzeptanz,
Empathie und Echtheit

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Übungen

1.5 3
Energy & Chinese Medicine ILV 1 2
Neurowissenschaft ILV 1 2
Selfcare 2 UE 0.5 2
Spiritual Care ILV 1.5 3
Supervision 1 SE 1 2

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Counseling

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Beratungskommunikation ILV

Beratungskommunikation ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Das Beratungssetting – Förderliche, Hemmende
Rahmenbedingungen für Beratungsgespräche
>Non-direktive Gesprächstechniken: Aktives Zuhören,
Paraphrasieren, Verbalisieren
>Direktive Gesprächstechniken: Fragen formulieren,
Fragetechniken, Vermitteln von Informationen,
Konkretisieren, Sondieren
>Förderliche Grundhaltungen in der Beratung: Akzeptanz,
Empathie und Echtheit

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Übungen

1.5 3
Beratungsrelevante Rechtsfelder ILV

Beratungsrelevante Rechtsfelder ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Rechtliche Vorgaben für Beratung in der Pflege
>Grundlegende Rechtskonzepte und Terminologie
(Vertragsrecht, Haftungsrecht, Grundlagen der
unternehmerischen Selbständigkeit)
>Abwehr von Rechtsansprüchen gegen die Beraterin/den
Berater
>Die Beraterin/der Berater als Klägerin/Kläger
(Vertragsbruch, Honorar, Urheberrechte)
>Beraterinnen/Beraterschutz (Prävention, Rechtsanwälte,
Haftpflichtversicherung, Datenschutz)
>Beratungsfinanzierung, Behörden, Freiberuflichkeit
>Beratungsbeispiele im juristischen Kontext

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskurs

1 2
Case- und Caremanagement - Grundlagen und Fallebene ILV

Case- und Caremanagement - Grundlagen und Fallebene ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Praktische Umsetzung einer Beratungssequenz auf Basis

>Anwendung von kommunikativen Techniken (offene
Fragestellungen, Aspekte des Milton Modells) zur Festigung
der Bondingphase
>Planung einer Fallorientierten Beratungssequenz unter
Berücksichtigung beratungsrelevanter Modelle (Modell des
Bodyknowledging nach Heggdal, Trajekt Modells,
Transtheoretischen Modells

Prüfungsmodus

Schriftliche Fallarbeiten

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Fallarbeit

1.5 3
Family Health Nursing ILV

Family Health Nursing ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Theoretische Grundlagen des Family Nursing
>Das WHO-Konzept der Family-Health-Nurse (FHN)
>Zielgruppen der FHN – Definieren und Erkennen vulnerabler
Bevölkerungsgruppen
>Umsetzungsstand im Ländervergleich
>Mögliche Arbeitsfelder einer FHN
>Vorstellung des österreichischen Curriculums
>Familien-Assessment anhand des Calgary Familien-
Assessment-Modell (CFAM), sowie daraus abgeleitete
pflegerische Interventionsstrategien
>Grundlegende Tools zum Führen von Familiengesprächen
>FHN in spezifischen Kontexten: Behinderung und chron.
Krankheit bei Kindern, Kinder als pflegende Angehörige,
Chronische Krankheit im familiären Kontext, Demenz und
Familie, Migrationsspezifische Aspekte
>Familiensystemische Interventionsformen, Das Calgary
Familien-Interventions-Modell (CFIM)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag,

1 2
Inhaltsorientierte Gesundheits- und Pflegeberatung, einschl. Training ILV

Inhaltsorientierte Gesundheits- und Pflegeberatung, einschl. Training ILV

3 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Evidenzbasierte Wissensaufbereitung -
Informationsvermittlung - Konzeption von Mirkoschulungen
und fachpraktische Anleitungen
>>Inhaltsorientierte Beratungsschwerpunkte exemplarisch:
Teil 1:
>Lebensstilfaktoren
>Herzinsuffizienz
>Schmerz
>Demenz
>Sturzprävention
Teil 2: (Chronische Erkrankungen)
>Ulcus cruris (Schmerzmanagement, Wundmanagement)
>Diabetes Typ 1 (inkl. Eltern + betroffenes Kind/ Angeh.)
>Diabetes Typ 2 + chron. Niereninsuffizienz+ Dialyse
(Peritonealdialyse)
>COPD
>Harninkontinenz
>Demenz , Schwerpunkt Angehörige
Teil 3:
>Migration und Krankheit, Kultureller Kontext
>Gesundheitsversorgung von Migranten
>Psychiatrische Versorgung von Migranten
>Beratung von Migranten
>Beratungskompetenzen für die Beratung von Migranten
>Umgang mit Barrieren in der Beratung von Migranten
>Kollegiale Beratung, einschl. Praxisbeispiele der Kollegialen
Beratung in einer psychiatrischen Klinik in der Schweiz

Prüfungsmodus

Seminararbeiten

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Übung

3 5
Pflege und chronische Krankheiten ILV

Pflege und chronische Krankheiten ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Modelle der chronischen Krankheit
Grypdonck
Verlauf und Bewältigung von chronischer Krankheit – Modell Corbin, Strauss
Leben mit chronischen Krankheiten
Bedeutung der chronischen Krankheit für Betroffene, Angehörige
Lebensqualität und chronische Krankheit
HIV/AIDS
Chronische Krankheit und Krankheitserleben
Chronische Krankheit und Krankheitsbelastung
Symptombewältigung - Symptommanagement

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Interaktive Seminarform
PBL
Gruppenarbeiten - Impulsreferat
Präsentation
Moodle

Sprache

Deutsch

1.5 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Advanced Nursing Practice 2 ILV 1.5 6
Forschungsbasierte Pflegepraxis ILV 1 2
Gesundheitsförderung und Prävention ILV 2 4
Klinisches Assessment 2 ILV 1 2
Statistik UE 1 2

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Complementary Care

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anwendung - Therapeutic Touch 3 UE 2 5
Projekt- und Qualitätsmanagement PSE 2 4
Psychoneuroimmunologie und Endokrinologie sowie Psychosomatik und Epigenetik ILV 1 2
Selfcare 3 UE 0.5 1
Supervision 2 SE 1 2

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Counseling

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Beratungsprofessionalisierung ILV 0.5 1
Case- und Caremanagement auf Systemebene und Evaluation ILV 1 2
Fallorientierte Gesundheits- und Pflegeberatung ILV 2 4
Konfliktberatung und Mediation ILV 1.5 3
Projekt- und Qualitätsmanagement PSE 2 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Masterarbeit Begleitseminar SE 0.5 2
Masterarbeit MT 0 18

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Complementary Care

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Evaluation - Therapeutic Touch 4 UE 2 4
Forschung - Holistic Care and Complementary Care ILV 1 2
Holistic Caring Process UE 1.5 3
Supervision 3 SE 0.5 1

Vertiefungsrichtung Advanced Nursing Counseling

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Beratung in Gruppen und sozialen Systemen ILV 1 3
eCounseling und eLiteracy ILV 1.5 4
Schulungs- und Vermittlungskonzepte in der Pflege ILV 1.5 3

Unterrichtszeiten
1–2 mal pro Monat geblockt Do, nachmittags bzw. Fr bis Sa, ganztägig

Voraussichtliche Unterrichtstage, vorbehaltlich Änderungen:
Präsenzzeiten und Termine AN-22 (PDF)

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Karrierechancen

Sie haben im gehobenen Dienst für die Gesundheits- und Krankenpflege bereits Berufserfahrung gesammelt. Mit dem Master stehen Ihnen Schlüsselpositionen in der Pflegeberatung von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen offen, in denen Sie dieses noch junge Praxisfeld mitgestalten und die evidenzbasierte, aber auch die komplementäre Pflege in die Praxis integrieren können. Mit dem Schwerpunkt auf Counseling sind Sie Expert*in, wenn es darum geht, in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheitswesens zu beraten. Sie bringen sich im stationären, teilstationären und ambulant-mobilen Pflegebereiche ein. Bei Ihnen liegt das Entlassungsmanagement in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Ambulanzen. Auf Pflegestützpunkten oder in Beratungszentren engagieren Sie sich im Case und Care Management. Bei Ihrer Beratung beziehen Sie auch das soziale Umfeld mit ein. Sie beraten nicht nur Patient*innen und deren Angehörige, sondern auch ganze Organisationen und Pflegeteams. Sie übernehmen Fallberatungen, Prozess- oder Projektberatung sowie Coaching.

Mit Complementary Care können Sie Therapeutic Touch Sitzungen durchführen, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Patient*innen und Klient*innen dahingehend zu beraten. Diese Methode können Sie zur Gesundheitsförderung und Prävention ebenso wie beispielsweise in der Palliativ- und Intensivpflege einsetzen.

  • öffentliche und privaten Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Ambulanzen oder Primärversorgungszentren
  • Beratungszentren für Pflege und Betreuung oder Pflegestützpunkte
  • Organisationsberatung und Coaching
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Gesundheitsberatung in Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen
  • Wissensmanagement und Online-Beratung (eCounseling & eLiteracy)
  • Universitäten, Fachhochschulen (Forschung)
  • Selbstständige Praxis

Claudia Kasamas, MSc
Master-Absolventin Advanced Nursing Counseling

Als OnkoNurse in der Privatklinik Rudolfinerhaus war meine Aufgabe, eine Stabstelle für Onkologie aufzubauen. Ich führte eine onkologische Pflegesprechstunde ein, in der ich zwei Nachmittage im Monat für Beratungen zur Verfügung stehe. Es ist wahnsinnig spannend zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt.

Claudia Kasamas ist Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und OnkoNurse in der Privatklinik Rudolfinerhaus.

Claudia Kasamas Portrait

Kosten

Der Lehrgangsbeitrag wird nach den tatsächlichen Kosten festgesetzt. Um ihn zu bezahlen, können Sie zwischen drei Modellen wählen, die mit unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten verknüpft sind.

Zusätzlich zum Lehrgangsbeitrag zahlen Sie jedes Semester den ÖH-Beitrag (derzeit rund € 18,-).

Variante A

Dieses Modell geht davon aus, dass Sie den gesamten Lehrgang absolvieren und bezahlen. Die Kosten von € 11.340,- sind zu Beginn des Lehrgangs zur Gänze fällig.

Einmalzahlung: € 11.340,-
(rund 4 Wochen vor Beginn des ersten Lehrgangssemesters fällig)

Variante B

Dieses Modell bietet die Möglichkeit, den Lehrgangsbeitrag in 4 Raten à € 2.976,75 zu bezahlen. Wenn Sie den Lehrgang vorzeitig beenden, müssen Sie den Lehrgangsbeitrag dennoch in voller Höhe bezahlen.

Semesterrate: € 2.976,75
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig.)

Gesamtbetrag € 11.907,-

Variante C

Dieses Modell berücksichtigt die Möglichkeit, das Studium in jedem Semester beenden zu können und bietet sich für jene an, die sich die Option des vorzeitigen Ausstieges offen halten wollen.

Erstes, zweites, drittes Semester jeweils € 3.665,25
Viertes Semester € 2.045,25
(jeweils rund 4 Wochen vor Semesterbeginn fällig)

Gesamtbetrag € 13.041,-

Kann ich mir mein Studium leisten?

Für Akademische Lehrgänge, Masterlehrgänge sowie für Kurse und Seminare können finanzielle Beihilfen beantragt werden.

Infos zu Förderstellen finden Sie unter Förderungen und Stipendien


Aufnahme

Propädeutikum Pflegewissenschaft und -forschung

Vor Beginn des ersten Semesters haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Propädeutikums Kenntnisse aus den Bereichen Pflegewissenschaft und -forschung nachzuholen, um die Zulassungsvoraussetzungen zum Studium zu erfüllen oder um einfach Ihre Kenntnisse aufzufrischen. Die nächsten Termine sind im Juni 2020.

Zum Propädeutikum

  • Facheinschlägiger Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS oder
  • Diplom im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege + zusätzliche Leistungen (einschließlich allgemeiner Hochschulreife und Nachweis besonderer Leistungen - Weiterbildungen, Sonderausbildung - nach individueller Prüfung und gegebenenfalls Auflagenerteilung
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Und vorangehende oder begleitende zweijährige Berufspraxis (Praxisbezug)

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde bei Namensänderungen
  • Reifezeugnis/Äquivalent
  • Bachelorzeugnis / Diplom / gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege/Kinder- und Jugendlichenpflege/Psychiatrischen Pflege
  • Zeugnisse von Sonderausbildungen und Weiterbildungen
    Folgende Sonderausbildungen (gem. GUKG, BGBl. I Nr. 108/1997, §§ 66-72, i.d.g.F.) bzw. Weiterbildungen (gem. GuK-WV BGBl. II Nr. 453/2006, i.d.g.F.) im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege werden zur Anrechnung als Zugangsvoraussetzung berücksichtigt:

    • Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege
    • Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
    • Sonderausbildung in der Intensivpflege
    • Sonderausbildung in der Anästhesiepflege Sonderausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie Spezielle
    • Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege
    • Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene
    • Sonderausbildung für Lehraufgaben
    • Sonderausbildung für Führungsaufgaben 
    • Pflegeberatung
    • Basales und mittleres Management
    • Sonstige nach individueller Prüfung

  • Fortbildungsliste
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf, Foto

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem Aufnahmegespräch, in dem wir mehr über Ihre Motive, Fähigkeiten und Kenntnisse erfahren möchten. Wenn Sie außerordentliche Leistungen wie Sonderausbildungen vorweisen können, werden diese besonders berücksichtigt.

Bitte beachten Sie:
Bei der Bewerbung entscheiden Sie sich bereits für einen der beiden Wahlschwerpunkte "Advanced Nursing Counseling" oder "Advanced Nursing Complementary Care". Ihre Wahl gilt für das gesamte Studium. Ein Umstieg in die jeweils andere Vertiefung ist nicht möglich. Der Studienabschluss erfolgt in Ihrer gewählten Vertiefung.

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Joanne Li, BA
Favoritenstraße 226, D.3.22
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4006
F: +43 1 606 68 77-4009
joanne.li@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo, 8.00–13.00 Uhr
Di, 8.00–17.00 Uhr
Mi, 8.00–13.00 Uhr
Do, 8.00–17.00 Uhr
Fr, 8.00–13.00 Uhr

Lehrende und Forschende


> Telerehabilitation – Therapieform der Zukunft?

02.12.2019 // Unter Telerehabilitation versteht man die Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen mit Hilfe von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien. Bei einer Campus Lecture an der FH Campus Wien wurde über die Chancen und Herausforderungen der Technologie diskutiert. mehr


> Im Frühling zum Lernen nach New York

Anja Patschka, Peggy Tallier, Sabine Schweiger vor dem Plakat, auf dem Information und Brooklyn Bridge zu sehen sind.

02.12.2019 // Das Department Angewandte Pflegewissenschaft bietet Studierenden im April 2020 erstmals eine Studienreise nach New York. Zur Besprechung der Programmdetails war Peggy Tallier von der LIU in Wien zu Gast. mehr

Events

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Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), dem Vinzentinum Linz, Ried und Wien, der Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Beim Schwerpunkt Complementary Care kooperieren wir mit dem Zentrum Lebensenergie e.U. Unsere Kooperationen sichern Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind im Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

Campusnetzwerk 

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