News vom 25.04.2022

Krisenübungen: Problemstellung erfolgreich lösen

Kurz vor dem Studienabschluss stellt die Krisenteamübung einen der Höhepunkte für Studierende aus Integriertes Sicherheitsmanagement im sechsten Semester dar. Einen Tag lang wird eine plötzliche Wirtschaftskrise einer fiktiven Holding zum Ausgangspunkt genommen, in Team- oder Stabsstrukturen unterschiedliche Szenarien zu bearbeiten und durchzuspielen.

Studierende aus Integriertes Sicherheitsmanagement bei einer Krisenübung


Die Studierenden konnten in drei Gruppen aktiv Krisenbewältigung in der gewählten Organisationsform – Team oder Stab – üben. Im Rahmen einer Responsezelle wurden sie mit einer dynamischen Außenwelt konfrontiert und konnten darauf mittels Telefon, E-Mail, fingierten Websites und Twitter-Simulation reagieren und durften auch selbst die „andere Seite“ einer Krisensimulation kennenlernen. 

Fachkundige Anleitungen in der Responsezelle kamen von Andreas Herndler (Crisis Manager and Contingency Planner, BMK), Laura Kaltenbrunner (Absolventin des Masterstudiums Medien und Kommunikationsberatung), Manuel Kosch (Integriertes Sicherheitsmanagement 22, Polizei) und dem Kommunikationsexperten Andreas Zenker. Martin Hochreiter, der die Lehrveranstaltung leitete, betont: „Trotz Zeitdruck und Komplexität waren Teamgeist, Motivation und Engagement hervorragend und etliche Herausforderungen wie Interviews und simulierte Streiks konnten gemeistert und in einer abschließenden fiktiven Pressekonferenz dargelegt werden.“

Im Juli folgt noch eine Übung im Rahmen der Strukturen des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements (SKKM) – dann mit Schwerpunkt auf die Stabsarbeit in einer Einsatzorganisation.