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08.07.2019

Die Stadt wächst – Utopie für ein Stadtquartier der Zukunft

Studierende aus dem Masterstudiengang Architektur – Green Building präsentierten ihre städtebaulichen Gesamtkonzepte für ein reales Grundstück in der Nähe des Wiener Zentralfriedhofs.

Frauen und Männer vor an Pinnwändwn montierten Plänen, Plakaten und Modellen bei der Entwurfspräsentation

Studierende des Masterstudiums Architektur – Green Building bei der Präsentation im sommerlichen Mensagarten.

Vienna Hill, Riverstreet, Stadtquartier, Gemeinsam Wohnen, Garden Urbaning und Polydrom City sind die sechs Projekten, die in der Übung Entwerfen 2 im Masterstudiengang Architektur – Green Building im Sommersemester 2019 unter Betreuung von Matthias Bresseleers, Lehrender im Department Bauen und Gestalten und Partner im Architekturbüro Gerner Gerner Plus, entstanden. In Zweier-Teams entwickelten die Studierenden Utopien bzw. Visionen für ein neues Stadtquartier und führten diese mit städtebaulichen Gesamtkonzepten in die Praxis. Dabei erarbeiteten sie Entwürfe für ein reales Grundstück in der Nähe des Zentralfriedhofs in Wien.

Weit mehr als „nur“ Architektur

Bebauungsvorgaben vom Wiener Wohnfonds mussten dabei genauso beachtet werden wie allgemeine städtebauliche Überlegungen, beispielsweise Dichte, Quartiersbildung, Bebauungstypologien, Trakt-Tiefen, Erschließung, Freiraum und soziale Nachhaltigkeit. Diese Parameter mussten von den Studenten stets im Einklang gebracht werden mit der eigenen Anfangsvision. Ein völliger neuer, größerer und sehr spannender Blickwinkel, denn Städtebaukonzepte schaffen die äußeren Rahmenbedingungen und die Atmosphäre, Architektur der Einzelelemente erfolgt dann in einem späteren Schritt.

Sechs realisierbare Lösungsansätze

Vogelgezwitscher und direkten Blick auf Flora und Fauna oder viele Menschen auf kleinem Raum, aber trotzdem das Privileg in einem Privathaus zu wohnen und Flächen, die als Orte für Timeout, Inspiration und Action dienen – waren beispielsweise zwei Ideen. Die Studierenden präsentierten ihre Vorschläge mit Plakaten und Modellen einer Fachjury von Architekten und einem Bauträger. Die war sich einig: Sechs komplett verschiedene Entwurfszugänge, spannende Lösungsansätze, die alle mit geringem Feinschliff realisierbar wären.

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