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25.01.2019

Change Management: Veränderungen kreativ auf den Boden bringen

Bei der Campus Lecture des Masterstudiengangs Technisches Management war diesmal das Capabiliteam – bestehend aus Berater*innen Christian Majer, Susanne Schwanzer und Gerald Aschbacher sowie Ex-EAV-Mitglied Mario Bottazzi – zum Thema Change Management zu Gast.

Ein Ergebnis der 30-minütigen Rap Factory mit Mario Bottazzi, Foto © Markus Melichar

Ein Ergebnis der 30-minütigen Rap Factory mit Mario Bottazzi, Foto © Markus Melichar

 

Emotionen als Stolpersteine

Gleich zu Beginn der Veranstaltung bezogen die vier Vortragenden das Publikum ein und fragten: Woran scheitern Change-Projekte? Die meistgenannten Begriffe bezogen sich auf mangelhafte Kommunikation sowie zu wenig ernst genommene Ängste und Widerstände.

Lösungsansatz Partizipation

„Unser Ansatz baut auf Partizipation.“ So Christian Majer. Es gehe darum, die Qualität der Zusammenarbeit zu thematisieren. „Bevor wir Prozesse im Detail analysieren, um sie zu optimieren, sollten wir die Haltungen und Mindsets diskutieren: Wo herrscht noch Silodenken? Wo sind Ansätze für fruchtbare Zusammenarbeit? Wenn im ‚weichen‘ Thema Zusammenarbeit Verständigung erfolgt, können bei den vermeintlich harten Themen in viel kürzerer Zeit Durchbrüche und tragfähige Lösungen erarbeitet werden.“ Erklärt der Change-Experte Gerald Aschbacher.

Optionen mit geringem Widerstand identifizieren

Danach ging Susanne Schwanzer auf Mehrheitsentscheidungen ein, die immer „Unterlegene“ schaffen. Oft boykottieren diese dann die Entscheidung, kaum dass sie getroffen wurde. Beim Systemischen Konsensieren wird für eine beliebig große Auswahl an Optionen der individuelle Widerstand der Beteiligten mit Werten von 0 bis 10 gemessen. So wird jene Lösung ausgewählt, die den geringsten Widerstand in der gesamten Gruppe hervorbringt. Diese Option kommt dem Konsens am nächsten, ist nachhaltig und tragfähig.

Kreatives Finale in der Rap Factory

Den Abschluss der Campus Lecture bildete eine 30-minütige Rap Factory: Unter Mario Bottazzis schwungvoller Anleitung fassten die Zuhörer*innen ihre Sicht auf Veränderung in vier kurzen Rapsongs zusammen. So wurde noch einmal die Quintessenz des Abends kreativ auf den Boden gebracht.