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04.12.2019

Beton erleben: in Handarbeit ein Regatta-Kanu bauen

Das Betonkanu-Team der FH Campus Wien präsentierte das diesjährige Regattaboot De(light)ful beim Kolloquium der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie und erzählte die Entstehungsgeschichte.

Studierende auf einer Bühne runfdum ein Betonkanu

vlnr: Stefanie Pamer, Natalie Wetschnig, Marc Pfleger, Markus Vill, Claudia Link, Lukas Samwald, Peter Modos

„Auf in eine CO2-neutrale Zukunft“ – so der Titel des 39. Kolloquiums Forschung & Entwicklung für Zement und Beton, veranstaltet von der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ). Nachhaltigkeit in der Zementindustrie genauso wie Forschungsprojekte standen im Fokus bei diesem Branchentreffen im November. Auf der Bühne im Original zu sehen war auch das Betonkanu, das das Team der FH Campus Wien für die heurige Betonkanu-Regatta in Heilbronn in Handarbeit gefertigt hatte. Über den Bau des Kanus und die Highlights des Wettkampfs erzählten vier Studierende aus dem Department Bauen und Gestalten gemeinsam mit Markus Vill, Leiter des Kompetenzzentrums für Bauen und Gestalten.

Spotlights on De(light)ful

Markus Vill startete in die Präsentation mit einem historischen Einblick zur Entstehungsgeschichte und Funktionsweise von Betonkanus. Lukas Samwald, Peter Modos, Natalie Wetschnig und Stefanie Pamer erzählten über den Bau des Kanus De(light)ful, der im heurigen Frühsommer wochenlang Studierende der Studienrichtungen Bauingenieurwesen – Baumanagement sowie Architektur – Green Building, neben ihrem Beruf und ihrem Studium, beschäftigt hatte. Mit spürbarer Begeisterung berichteten sie von den vorangegangenen Berechnungen um die Schwimmfähigkeit zu gewährleisten. Viele Stunden manueller Arbeit waren nötig und es galt einige Tücken zu umschiffen. Zudem musste die richtige Rezeptur für den ultrahochfesten faserbewehrten Beton gefunden werden, um das Ziel, ein Boot mit einer maximalen Wandstärke von acht Millimeter zu bauen, in die Realität umzusetzen.

Ahoi Teamgeist!

Die Studierenden nahmen auch viele persönlichen Erfahrungen aus dem Projekt für sich mit. Der Enthusiasmus für den Bau des Betonkanus spiegelte sich in der Präsentation wider, besonders die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Teamspirit wurden hervorgehoben. Mit Stolz berichteten sie vom kreativen Einfall, das Boot bunt zu beleuchten und von den Tests, die für den optimalen Einbau der LED-Wedeln notwendig waren, damit keine undichte Stelle entstehen konnte. Anhand vieler Fotos zeigten sie plakativ die wochenlangen Anfertigungsschritte und die Highlights bei der Regatta. Auch für die nächste Regatta, die in zwei Jahren stattfindet, stecken die Studierenden schon voller Ideen.

Anschließend konnten die Teilnehmer*innen des Kolloquiums das Boot ganz genau unter die Lupe nehmen und mit den Betonkanu-Profis der FH Campus Wien fachsimpeln.