Hebammen

 

Hebammen

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Jede Schwangerschaft ist einmalig - vieles beruht auf Wissenschaft und Technik, am meisten zählt die persönliche Betreuung, die die Hebammen übernehmen. Sie begleiten Frauen und Familien während der Schwangerschaft, der Geburt, im Wochenbett und in der Stillzeit. Die Hebamme beobachtet und berät sie in Fragen rund um Pflege, Ernährung, Hygiene und Vorsorgeuntersuchungen. Sie erkennt die ersten Anzeichen, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll. Mit diesem Studium werden Sie für die klinische Hebammenpraxis genauso wie für die immer wichtiger werdende Gesundheitsberatung ausgebildet.

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Sylvia Schnaitt
Favoritenstraße 226, D.2.11
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4405
F: +43 1 606 68 77-4409
hebammen@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–12.00 Uhr 

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsberechtigung
30Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

13. Jänner bis 15. März 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Programm für das Open House am 22. November 2019

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Programm Hebammen, Bachelorstudiengang

  • Info Point: Studierende informieren über Studium und Beruf
    08:00 - 18:00
    Festsaal - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Hausführung Gesundheit: Erkunden Sie mit Studierenden die Funktionsräume im Gesundheitsbereich
    09:00 - 17:30
    Foyer - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Funktionsraum für Hebammen: Besuchen Sie den geburtshilflichen Trainingsraum und lernen Sie die Lehrmittel für den Unterricht kennen
    09:00 - 17:00
    D.2.05 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Filmvorführung "Birth Movement": Information und Fragerunde
    09:45 - 10:30
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag und Fragerunde zu Studium und Beruf
    10:45 - 12:00
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Filmvorführung "Birth Movement": Information und Fragerunde
    13:00 - 13:45
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag und Fragerunde zu Studium und Beruf
    14:00 - 15:15
    C.Z.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Was Sie mitbringen

Sie wollen beherzt, einsatzfreudig und ohne Berührungsängste die Geburt eines Menschen begleiten und unterstützen. Darüber hinaus interessiert Sie, was alles im Körper zusammenspielt, um ein Kind gesund auf die Welt zu bringen. In diesem außergewöhnlichen Prozess profitieren Sie von Ihrer überdurchschnittlichen Empathie, hoher Belastbarkeit und Ihrem starken Verantwortungsgefühl. Medizin und Wissenschaft sind für Sie die wichtigsten Grundlagen. Darüber hinaus verstehen Sie den Beruf der Hebamme als einen, der zur Gesundheitsberatung und -förderung von Eltern, in Familien und in der Gesellschaft als Ganzes beiträgt.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Whatchado - Markus Leich

"Man darf trotz stressiger Situationen nie vergessen, auf sich selbst zu achten und die sozialen Kontakte zu pflegen." Das ist für Markus Leich der wichtigste Ratschlag in seinem Leben. Der gelernte Hotelfachmann hat jahrelang in der Gastronomie gearbeitet und schließlich beschlossen, sich beruflich umzuorientieren und sein Interesse für das Gesundheitswesen zu vertiefen. Über den Tipp einer Freundin kam er zum Studium der Hebammen. "Wir lernen, wie wir eine Geburt leiten, wie man mit einem Neugeborenen umgeht und in der Säuglingspflege kompetent agieren kann. Eine Hebamme ist aber auch für die Fragen rund um Sexualität und Familienplanung zuständig."

Whatchado - Stephanie Trauttmansdorff

"Das Schwierigste ist sicher, alles unter einen Hut zu bekommen, aber mit dem richtigen Zeitmanagement schafft man das", erzählt Stephanie Trauttmansdorff, Studierende im vierten Semester im Bachelorstudium Hebammen, über ihren Alltag zwischen FH, Prüfungen und Praktika. Ihr Vollzeitstudium beschäftigt sich mit allen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit nach der Geburt: "Man wird auf alle möglichen Situationen vorbereitet, die das Krankenhaus, die Hausgeburtshilfe und die Selbständigkeit der Hebamme betreffen." Nach ihrem Studium möchte sie sich als Hebamme selbstständig machen.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem 2006 die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die MTD-Akademien und die Akademie der Hebammen in den Hochschulsektor aufzunehmen, starteten 2007 die ersten Bachelorstudiengänge an der FH Campus Wien. Wenig später folgten die ersten Masterlehrgänge im Department Gesundheit. Heute verfügt die FH Campus Wien über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Auch mit dem Hebammengremium (Berufsvertretung) verbindet uns viel. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur. Einer der Funktionsräume ist wie ein Kreissaal ausgestattet - mit Gebärhocker und Krankenbett, das sich zu einem gynäkologischen Stuhl umfunktionieren lässt. Auch ein Brutkasten lädt zum Üben ein. Genauso wichtig ist die fachliche Community. Sie haben die Möglichkeit, sich über alle (Gesundheits-)Disziplinen hinweg zu vernetzen. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Klinische Hebammenpraxis und zunehmend Gesundheitsberatung
  • Von der Geburtsvorbereitung über die Geburtshilfe, Nachbetreuung, bis zur Familienplanung
  • Umfangreiche Berufspraktika

Im Studium lernen Sie alles rund um die Geburt. Darüber hinaus bereitet Sie das Studium mit wissenschaftlich fundierter Theorie und im Rahmen umfangreicher Praktika optimal darauf vor, Frauen, Paare und Familien aus allen sozialen Schichten in der Geburtsvorbereitung, nach der Geburt oder bei der Familienplanung zu beraten. Neben dieser flächendeckenden Aufgabe geht der Trend in die Richtung, dass immer mehr Frauen später und weniger Kinder gebären. Diese Frauen erleben die Geburt dafür sehr bewusst und wünschen sich zunehmend eine persönliche Hebamme, die durchgehend für sie da ist. Das erweitert die Möglichkeiten, selbstständig zu arbeiten und so die Vielfalt der Hebammenarbeit auszuschöpfen. Geburtshilfe ist nur ein Teil davon. In der freien Praxis begleiten Sie Schwangere und ihre Familien durch die gesamte Schwangerschaft. Sie haben damit die Zeit, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und die soziale Umgebung von Anfang an miteinzubeziehen. Viele Hebammen bieten zusätzliche Dienstleistungen zu Themen wie Akkupunktur, Stillberatung, Beckenbodentraining oder Ernährung im ersten Lebensjahr als an.


Was Sie im Studium lernen

Das Studium verbindet praxisrelevantes Hebammenwissen mit Medizin und Sozialwissenschaften. Methodische, persönlichkeitsbildende und rechtliche Inhalte runden Ihre Ausbildung ab.

  • Sie setzen sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen aus Gynäkologie, Pädiatrie, Neonatalogie, Embryologie, Physiologie, Anatomie, Pathologie, Biologie und Fortpflanzung auseinander.
  • In den Fächern "Hebammenwissen" und "Hebammenarbeit im extra- und intramuralen Bereich" lernen Sie alles über Hygiene, Geburtshilfe, Wochenbett- und Säuglingspflege, Stillberatung und den Umgang mit Früh- und Neugeborenen.
  • Grundlagenkenntnisse in Psychologie, Pädagogik, Berufsethik, Kommunikation, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Recht und Ökonomie ergänzen Ihre Ausbildung
  • Ihren hohen Praxisbezug erhalten Sie in 50 Wochen Berufspraktika.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie VO

Allgemeine Pathologie VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Begriffe Gesundheit, Krankheit, Mortalität, Morbidität, Letalität, Pathogenese. Epidemiologie wichtiger Erkrankungen, Krankheitszeichen, Verlaufsmöglichkeiten von Krankheiten. krankhafte Veränderungen der Zelle und des Gewebes. Entzündungen. Störungen der Vitalfunktion. Geschwulstlehre. Krankhafte Veränderungen des Herz-, Kreislaufsystems, des Flüssigkeitshaushaltes und des Blutbildungssystems. Pathologische Veränderungen der Verdauungsorgane und der Verdauung, der Atmungsorgane und der Atmung, der harnbildenden und harnableitenden Organe, der endokrinen Drüsen. Ausgewählte diagnostische Verfahren und Interpretation der mit diesen Verfahren erhobenen Befunde.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 3
Anatomie VO

Anatomie VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Definition anatomischer und histologischer Grundbegriffe. Richtungs- und Lagebezeichnungen. Zellbiologie. Stammzellen. Gewebsmorphologie. Funktionelle Anatomie des passiven und aktiven Bewegungsapparates mit besonderer Betonung des knöchernen Beckens und der Beckenbodenmuskulatur. Morphologie und Topologie des cardiovaskulären Systems, sowie des Respirations-, Verdauungs- und Urogenitaltraktes mit besonderer Betonung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 3
Betreuung und Pflege im Wochenbett ILV

Betreuung und Pflege im Wochenbett ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Erstversorgung und Pflege des Neugeborenen:
Neugeborenenstatus
Beobachtung, Überwachung, Bedürfnisevaluation
Wochenbettprozess/Nachgeburtszeit:
Körperlicher und seelischer Anpassungsprozess
Lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf das Nachgeburtsgeschehen (inkl. Gender und Transkulturalitätsoptik)
Sexualität in der Nachgeburtszeit, Familienplanung
Ernährung im Wochenbett und in der Stillzeit:
Beobachtung, Überwachung und Bedürfnisevaluation
Dokumentation des Wochenbettverlaufes
Abschlusskontrolle/Entlassungsgespräch
Gestaltungsmöglichkeiten des physiologisch verlaufenden Wochenbettes und der Nachgeburtszeit:
Gesundheitsförderung (Salutogenese, biopsychologischer Ansatz)
Komplementärmedizinische Unterstützungsmethoden
Leben mit dem Kind
Beziehungsentwicklung in Eltern- und Partnerschaft
Lebensgestaltung in der Stillzeit und beruflicher Wiedereinstieg nach dem Wochenbett
Entwicklung des Kindes innerhalb des 1. Lebensjahres
Erkennen der eigenen Kompetenzen und Wahren der eigenen Grenzen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Die menschliche Entwicklung bis zur Geburt VO

Die menschliche Entwicklung bis zur Geburt VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Oogenese. Spermiogenese. Befruchtung. Gravidität. Embryogenese. Bildung und Funktion der Eihäute und der Plazenta. Fetalperiode. Mehrlingsschwangerschaften. Genese von Missbildungen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Die physiologischen Bedürfnisse des Neugeborenen ILV

Die physiologischen Bedürfnisse des Neugeborenen ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Pränatalpsychologie, Bindungstheorie, Bonding, Kinästhetik, Infant Handling, Tragehilfen
Normwerte und Abweichungen erkennen
Pflegemaßnahmen und Überwachung
Begleitung und Beratung der Eltern mit frühgeborenen/kranken/behinderten Kindern
Erkennen der eigenen Kompetenzen und Wahren der eigenen Grenzen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Fachliteratur zur wissenschaftlichen Methodenlehre, Definition von Forschung, Kennzeichen wissenschaftlichen Arbeitens, Zweck wissenschaftlichen Arbeitens, Geschichte der Hebammenforschung, das Konzept evidenz-basierten Arbeitens, die quantitative und qualitative Forschungsperspektive, der Forschungsprozess, Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit, wissenschaftliche Literatursuche und –beschaffung, ethische Prinzipien der Forschung.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Einführung in Fachenglisch ILV

Einführung in Fachenglisch ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen Englisch:
Schriftlich: Grammatik, Texte verfassen, Textverständnis, etc. Berufsterminologie
Mündlich: Konversation

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Englisch

1 1
Gesundheitsförderung und Gesundheitsmodelle ILV

Gesundheitsförderung und Gesundheitsmodelle ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Definition der Gesundheit
Aktuelle Erkenntnisse, Gesundheitswissenschaften,
Grundbedürfnisse der Menschen,
Theorie/Modelle zu Gesundheit,
Gesundheitsverhalten,
Gesundheit in verschiedenen Lebensphasen,
Persönliche Gesundheit,
Geschlechts- und lebensweltspezifische Gesundheit, Gesundheitsverständnis der Frauen,
Soziale Schicht und Gesundheit,
Gesundheitsförderung und Prävention:
Konzepte Gesundheitsförderung
Konzepte Prävention
Präventionsprogramme
Gesundheitsversorgungssysteme/rechtliche Grundlagen
Psycho-, und Sozialhygiene

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Grundlagen der allgemeinen Betreuung und Pflege ILV

Grundlagen der allgemeinen Betreuung und Pflege ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

WHO-Definition Gesundheit, Grundlagen der allgemeinen Pflege Pflegemaßnahmen, Lebensaktivitäten, Pflegeprozess (Betreuungsprozess), Dokumentation, Datenschutz, Pflegeplanung.
Notfallsmaßnahmen und Überwachung, adäquate Maßnahmen setzen und Überwachung, Vitalzeichenkontrolle.
Ganzheitliche Betreuung (Familie).
Üben von hebammenrelevanten und pflegerischen Fertigkeiten.
Beratung zur Gesundheitsförderung und Prävention.
Therapien: Verlauf, Vorbereitung, Eingriff, Nachversorgung, Krisenbegleitung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Hebammenrolle SE

Hebammenrolle SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Willkommen und Einführung in den Studienlehrgang, Motiv und Motivation für den Hebammenberuf, Berufsfelder/Karrieremöglichkeiten,
Kompetenzen/Kompetenzabgrenzung
Hebammenrolle und persönliche und soziale Identität
Rollenkonflikte

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Hygiene und Mikrobiologie VO

Hygiene und Mikrobiologie VO

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Desinfektion, Sterilisation, persönliche Hygiene, Krankenhaushygiene, Nosokomiale Infektionen und Hospitalismus, Hygieneteam, Hygieneplan, Hygiene im extramuralen Bereich, Infektionsprophylaxe, Impfplan, Impfungen in der Schwangerschaft, Umwelt- und Lebensmittelhygiene, Sozialhygiene, Public Health.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

3 3
Kommunikation ILV

Kommunikation ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen und Ebenen der verbalen und nonverbalen Kommunikation, Kommunikationsmodell nach Schultz von Thun, Umgang mit konstruktivem Feedback und Feedbackmethodik, Gesprächsführung und Vermeidung von kritischen Redewendungen und Killerphrasen, Kommunikationsübung: Landkarte, Reflexion persönlicher Einstellungen bzw. Erfahrung in einer Outdoor-Kommunikationsübung.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Laktation und Stillen ILV

Laktation und Stillen ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Theorie des Stillens
Vertiefung Anatomie/Physiologie der weiblichen Brust/orale Anatomie des Säuglings
Laktationsphysiologie
Zusammensetzung der Muttermilch
Vorteile und Einschränkungen des Stillens
Gewichtszunahme des Kindes
Stillrichtlinien (UNICEF Baby- freundliche Initiative)
Praxis des Stillens:
Anlegen des Kindes an der Brust/Absetzen des Kindes von der Brust
Stillpositionen
Stillen von Zwillingen/Mehrlingen
Stillhilfsmittel
Komplementärmedizinische Unterstützungsmethoden
Laktationsförderung bzw. -verminderung
Pumpen von Muttermilch
Abstillen
Stillen im Krankenhaus/Stillen zu Hause
Erkennen der eigenen Kompetenzen und Wahren der eigenen Grenzen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Physiologie in der Schwangerschaft ILV

Physiologie in der Schwangerschaft ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Begriffsklärung und Phasen der Schwangerschaft, körperlich/seelischer Anpassungsprozess, lebensweltspezifische/psychosoziale Einflüsse auf den Schwangerschaftsverlauf (inkl. Gender- und Transkulturalität), Rollen- und Identitätsveränderungen von Frau und Mann, Kindkonzept werdender Mütter, Schwangerschaftserleben aus der Perspektive der Frau, des Partners, der Familie, Entstehung beziehungsweise Veränderung der Familie Pränatalpsychologie, Sexualität in der Schwangerschaft

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Physiologie VO

Physiologie VO

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Definition physiologischer Grundbegriffe. Physiologische Funktion und Zusammenspiel der Organsysteme des menschlichen Körpers. Stoffwechsel.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 3
Sexualpädagogik und Familienplanung ILV

Sexualpädagogik und Familienplanung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Psychosexuelle Entwicklung, Aufklärungsarbeit/ Sexualerziehung, Hebammen in Schulen; Verhütung in der Beratung Jugendlicher; sexuell übertragbare Erkrankungen;
Sexualstörungen, Sexueller Missbrauch, Auswirkungen auf Sexualität, Schwangerschaft und Geburt.
WHO-Sichere Mutterschaft und Initiativen, um Schwangerschaften sicherer zu machen.
Fruchtbarkeitskontrolle und Verhütung, Beratung von Familien zu Fragen der Familienplanung, Unfruchtbarkeit, unerfüllter Kinderwunsch, Reproduktionsmedizin, Sexualität in der Schwangerschaft und nach der Geburt.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 1 PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 1 PR

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Theoretisches Wissen, welches in den vorangegangenen Lehrveranstaltungen erworben wurde, in der Praxis angeleitet und reflektiert durch Lehrpersonen anwenden.
Hebammenfertigkeiten und -fähigkeiten weiter üben um in begleitenden Rahmen des Praktikums die Kompetenzen als Hebamme zu professionalisieren.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Berufspraktikum 1 PR

Berufspraktikum 1 PR

0 SWS
17 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierende/Der Studierende wird von den Lehrpersonen angehalten, eigeninitiativ auf Förderung und Reflexion während des Praktikums zu achten. Die Vorbereitung erfolgt im vorangehenden Seminar “Praktikum – Einführung und Reflexion“.
Planung und Zielsetzung des Praktikums, Sicherung der Praktikumsstelle und der Anleitung durch fachlich und pädagogisch geeignete Praktikumsanleitung im Schlüssel 1:2 (1 Praktikumsanleiterin/Praktikumsanleiter : 2 Studierende), Umsetzung der Praktikumsziele, Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte unter Bedachtnahme der in der FH-Heb-AV in Anlage 5 festgeschriebenen Mindestanforderungen an die Hebammenausbildung an den Praktikumsstellen, Dokumentation, Evaluierung, Analyse von Problemen und Situationen, mündlicher oder schriftlicher Praktikumsbericht, Beurteilung der Studierenden, Reflexion mit Lehrhebammen einzeln oder in der Gruppe.
Die Studierenden müssen auf allen zur Kompetenzerreichung relevanten Stationen, sowohl im Bereich von gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen als auch auf der Neonatologie in Krankenanstalten Praktika absolvieren. Weiters werden Praktika im extramuralen Bereich der Hebammenarbeit sowie in für Hebammen wichtigen Einsatzbereichen, wie z.B. Beratungsstellen usw., absolviert.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

0 17
Betreuung und Pflege bei pathologischen Verläufen ILV

Betreuung und Pflege bei pathologischen Verläufen ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Teil 1 - Gesprächsführung im speziellen Situationen: Gesprächsführungstechniken, Aktives Zuhören, Fragetechnik, empathisches Verhalten, Psychohygiene, Selbstkompetenz und Abgrenzung.
Teil 2 - Praxisbezogene Einführung in pathologische Prozesse:
Erkennen von Abweichungen, Grundlagen, Definition und Dokumentation bei pathologischen Prozessen, Notfallmaßnahmen und Pflegemaßnahmen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Betreuung und Pflege nach operativer Entbindung ILV

Betreuung und Pflege nach operativer Entbindung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Begriffsklärung von operativer Entbindung,
Pflege und Betreuung nach geburtshilflichen Operationen:
Prae-, peri- und postoperative Pflege
Beobachtung, Überwachung, Begleitung, Beratung
Pflegemaßnahmen, Notfallmaßnahmen und Überwachung, Dokumentation, Pflegeplanung, Pflegeprozess (Betreuungsprozess), ganzheitliche Betreuung (Familie),
Üben von hebammenrelevanten und pflegerischen Fertigkeiten
Beratung zur Gesundheitsförderung und Prävention
Therapien: Verlauf, Vorbereitung, Eingriff, Nachversorgung,
Krisenbegleitung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 1 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 1 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themen der Einführung sind Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird.
Themen der Reflexion sind Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung und Verbesserungspotenzial und Lernförderung. Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Geburtsmanagement (inkl. Fertigkeiten) ILV

Geburtsmanagement (inkl. Fertigkeiten) ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Erkennen der eigenen Kompetenzen und Wahren der eigenen Grenzen, Beobachtung, Überwachung, Bedürfnisevaluation, Gestaltungsmöglichkeiten physiologische Geburt (Ressourcennutzung, inkl. transkultureller Perspektiven) CTG - Klassifizierung, -Bewertung, -Interpretation, Dammschutz und Entwicklung des Kindes, Versorgung von Episiotomien und Geburtsverletzungen, postpartale Überwachung und Versorgung der Mutter, Bonding, Erstversorgung des Neugeborenen, Erstuntersuchung des Neugeborenen, Dokumentation des Geburtsverlaufes.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Geschichte, Entwicklung und Philosophie der Hebammenarbeit SE

Geschichte, Entwicklung und Philosophie der Hebammenarbeit SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Geschichte der Hebammen, Entwicklung in der Geburtshilfe
Geburtshilfe im Wandel: Medizinhistorische und sozialhistorische Einflüsse in der Geburtshilfe.
Berufspolitik:
Aktuelle Themen in der Berufspolitik,
ÖHG - Österreichisches Hebammengremium,
EMA – europäischer Hebammenverband
ICM - internationaler Hebammenverband, Aufgaben und Tätigkeiten
Frauenpolitik, Gender-Mainstreaming, Diversity

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Methodische Grundlagen in der Hebammenforschung ILV

Methodische Grundlagen in der Hebammenforschung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Quantitative und qualitative Forschungsansätze
Quantitative und qualitative Methoden der Datensammlung
Quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Probleme in der Stillzeit ILV

Probleme in der Stillzeit ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Stillen bei Mamillen- und Brusterkrankungen, nach Brustoperation, bei und nach Erkrankungen der Mutter, bei Erkrankungen des Neugeborenen; Relaktation und induzierte Laktation, Abstillen, Abpumpen und Aufbewahrung von Muttermilch, Stillhilfsmittel

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Sozialarbeit und interkulturelles Lernen ILV

Sozialarbeit und interkulturelles Lernen ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Aufgabengebiete der Sozialarbeit, Sozialarbeit in Institutionen und im Gesundheitswesen, Klientinnen- und Klientengruppen der Sozialarbeit, Sozialanamnese, Beratungsdienste, Grundlagen der Sozialhilfe. Prävention von Gewalt und Missbrauch.
Frauen, Familie und Mutterschaft in den verschiedenen Kulturen, Reproduktive Gesundheit von Migrantinnen und Migranten, FGM, transkulturelle Pflege, Umgang mit und Bedürfnisse von Frauen und Familien aus anderen Kulturen. Reflexion der eigenen Werthaltung gegenüber Angehörigen aus anderen Kulturen.
Jugendwohlfahrtsgesetz, Pflegschaftsrecht, Verfahren für Adoption, Unterstützung von Familien mit Handicap Kids.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Soziologie ILV

Soziologie ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Ausbau soziologische Grundlagen und historischer Überblick zum Fach, Entwicklung. Migrationssoziologie - soziologische Migrationsforschung in Verbindung mit einer aktuellen Analyse des Status quo im Bereich Gesundheitsberufe allgemein (unter Mitberücksichtigung des Aspekts Gesundheitsberufe und Geschlecht - vgl. Literatur). Methoden der Soziologie - Aquirierung qualitativer und quantitativer Daten: Grundlagen, Ressourcen, Schwierigkeiten in der Datenakquirierung und Möglichkeiten/ Grundlagen in der Entwicklung von zukünftigen Perspektiven und Gestaltungsspielräumen. Soziologische Gesundheitsförderungsforschung - Vorstellung von Projekten und Ergebnissen (u.a. des LBIHPR, FGÖ, GÖ), Vorstellung einzelner Themenfelder, gemeinsame Diskussion und Arbeitsgruppenpräsentationen (in Verbindung mit weiteren Lehrinhalten respektive mit Vorerfahrungen der Hebammenstudierenden).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Wehenphysiologie, Geburtsmechanismus und Geburtsprozesse ILV

Wehenphysiologie, Geburtsmechanismus und Geburtsprozesse ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Biologie, Physiologie und Psychologie der Geburt, biologischer, physiologischer und psychosozialer Prozess der Geburt, Mechanismen der Geburt (physiologische Notwendigkeit zur Geburt)

Prüfungsmodus

Endprüfung
M, S oder P (E) Vorlesungsteil: Endprüfung, Übungsteil: Permanente Beurteilung

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 2 PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 2 PR

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Theoretisches Wissen, welches in den vorangegangenen Lehrveranstaltungen erworben wurde, in der Praxis angeleitet und reflektiert durch Lehrpersonen anwenden.
Hebammenfertigkeiten und -fähigkeiten weiter üben um in begleitenden Rahmen des Praktikums die Kompetenzen als Hebamme zu professionalisieren.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Beratung und Betreuung in speziellen Situationen VO

Beratung und Betreuung in speziellen Situationen VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Eine interdisziplinäre Gruppe von Referentinnen und Referenten führen die Studierenden in eine Reihe von ausgewählten besonderen Situationen ein, in denen die Hebamme - über die Betreuung einer normalen Schwangerschaft und Geburt hinausgehend - in der Lage sein muss, Frauen kompetent zu begleiten. Themen dieser Lehrveranstaltung sind Drogenabusus, Migration, Teenagerschwangerschaft, psychische Auffälligkeiten und Postpartale Depression, Betreuung rund um eine Totgeburt, Ethik und Pränataldiagnostik, Behinderung, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen. In Vorträgen werden fachliche Informationen weitergegeben, in Gruppenarbeiten und mittels Reflexionen wird der persönliche Zugang und der Umgang mit obgenannten Situationen erschlossen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Berufspraktikum 2 PR

Berufspraktikum 2 PR

0 SWS
11 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierende/Der Studierende wird von den Lehrpersonen angehalten, eigeninitiativ auf Förderung und Reflexion während des Praktikums zu achten. Die Vorbereitung erfolgt im vorangehenden Seminar “Praktikum – Einführung und Reflexion“.
Planung und Zielsetzung des Praktikums, Sicherung der Praktikumsstelle und der Anleitung durch fachlich und pädagogisch geeignete Praktikumsanleitung im Schlüssel 1:2 (1 Praktikumsanleiterin/Praktikumsanleiter : 2 Studierende), Umsetzung der Praktikumsziele, Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte unter Bedachtnahme der in der FH-Heb-AV in Anlage 5 festgeschriebenen Mindestanforderungen an die Hebammenausbildung an den Praktikumsstellen, Dokumentation, Evaluierung, Analyse von Problemen und Situationen, mündlicher oder schriftlicher Praktikumsbericht, Beurteilung der Studierenden, Reflexion mit Lehrhebammen einzeln oder in der Gruppe.
Die Studierenden müssen auf allen zur Kompetenzerreichung relevanten Stationen, sowohl im Bereich von gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen als auch auf der Neonatologie in Krankenanstalten Praktika absolvieren. Weiters werden Praktika im extramuralen Bereich der Hebammenarbeit sowie in für Hebammen wichtigen Einsatzbereichen, wie z.B. Beratungsstellen usw., absolviert.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

0 11
Betreuung von Mutter und Kind im ersten Lebensjahr ILV

Betreuung von Mutter und Kind im ersten Lebensjahr ILV

1 SWS
1 ECTS

Sprache

Deutsch

1 1
Durchführung und Anwendung von Hebammenforschung ILV

Durchführung und Anwendung von Hebammenforschung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in Statistik in der Hebammenforschung;
von der Forschung zur Praxis

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 2 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 2 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themen der Einführung sind Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird.
Themen der Reflexion sind Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung und Verbesserungspotenzial und Lernförderung. Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Ernährung und Diätetik ILV

Ernährung und Diätetik ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Quantitative und qualitative Aspekte der Ernährung, Anorganische und Organische Bestandteile, individueller Nährstoffbedarf, Body-Mass-Index, Einführung in die Kranken- und Diätkost, Ernährung in der Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit, Schwangerschaftsbeschwerden und Ernährung, Risikoschwangerschaft und Ernährung (Gestose, Diabetes)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Extramurale Betreuungseinrichtungen ILV

Extramurale Betreuungseinrichtungen ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Institutionen:
Familienplanungsstellen, Familienberatungsstellen, Frauenberatungsstellen, soziale Netzwerke Berufsbilder und Verantwortungsbereich anderer Berufsgruppen im extramuralen Bereich.
Freiberuflichkeit:
Formen/Systeme, Voraussetzungen, Ausübungsbedingungen, Zusammenarbeit, ökologische Grundsätze, Statistiken, Vernetzung mit anderen Berufsgruppen.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Fachenglisch ILV

Fachenglisch ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Fachartikel lesen, Fragen und Probleme des Übersetzens
Fachgespräch, Beratungsgespräch

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Hausgeburtshilfe ILV

Hausgeburtshilfe ILV

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Qualifikation der Hebamme
Erreichbarkeit der Hebamme
Ausrüstung
Häusliche Voraussetzungen
Indikationsstellung
Kontraindikationen für eine Hausgeburt
Kontaktaufnahme und Beratung
Betreuung in der Schwangerschaft, Vorsorgeuntersuchungen
Geburtsvorbereitung
Aufklärungsbogen für Hausgeburten
Einverständniserklärung, informierte Einwilligung
Kontinuierliche Betreuung
Eröffnungsphase, Austreibungsphase, Nachgeburtsphase
Versorgung des Dammschnittes bzw. –risses
Versorgung des Neugeborenen und der Mutter
Hinzuziehung der Ärztin/des Arztes
Transport zum Krankenhaus
Dokumentation
Qualitätssicherung in der Hausgeburtshilfe
Erkennen der eigenen Kompetenzen und Wahren der eigenen Grenzen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

0.5 1
Medizinische Komplikationen in der Geburtshilfe VO

Medizinische Komplikationen in der Geburtshilfe VO

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Sterilität, Infertilität, Reproduktionsmedizin
Ungewollte Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch
Regelabweichender und pathologischer Schwangerschaftsverlauf
Überblick über die Regelabweichungen und Pathologien im medizinischen, geburtshilflichen, sozialen und psychologischen Bereich. Regelabweichender und pathologischer Geburtsverlauf, regelabweichende und pathologische Prozesse im Wochenbett und in der Nachgeburtszeit, Psychologische Auswirkungen von unerwarteten Ereignissen im Geburtsverlauf, Notfallsectio, operative Geburtshilfe, Wunschsectio, Risikobewertung und Betreuungspriorität

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1.5 2
Pränataldiagnostik VO

Pränataldiagnostik VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Pränataldiagnostik: Einführung, Methoden und deren Grenzen, Befunde, klinische Konsequenzen, Probleme der praenatalen Beratung, später Schwangerschaftsabbruch, Fetozid
Konsequenzen von Pränataldiagnostik als Konfrontation für die Arbeit der Hebamme
Pränataldiagnostik und Hebammenalltag, Pränataldiagnostik und Schwangerschaftserleben
Möglichkeiten des Umgangs mit Pränataldiagnostik-Hebammen beziehen Position
Das Recht auf Selbstbestimmung - wo liegen die Grenzen?
Gesetzeslage dazu in Österreich und anderen Ländern

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Pädagogik VO

Pädagogik VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Pädagogik: Erziehung und Bildung. Verschiedene Felder der Erziehungswissenschaft. Grundlagen pädagogischen Handelns: Elementare Formen und komplexe Formen pädagogischen Handelns
Beratung als besondere Form pädagogischen Handelns. Kritische Betrachtungen von Beratung.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Schwangerenkontrolle und Schwangerenvorsorge ILV

Schwangerenkontrolle und Schwangerenvorsorge ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Sinn und Bedeutung der Schwangerenvorsorge, Anamneseerhebung (inkl. psychosozialer, transkulturelle und gendersensible Anamnese), Beobachtung, Überwachung, Bedürfnisevaluation, Erstuntersuchung und Nachweis der Schwangerschaft, Beckendiagnostik, Untersuchungen in der Schwangerschaft, Beratung der Schwangeren und Familie, serologische Untersuchungen, obligate Routinekontrollen während der normal verlaufenden Schwangerschaft, Infektionskrankheiten und ihre Bedeutung in der Schwangerschaft, Dokumentation des Schwangerschaftsverlaufs, Einführung Ultraschall, Einführung CTG, soziale Hilfen in der Schwangerschaft.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Schwangerenvorsorge im extramuralen Bereich ILV

Schwangerenvorsorge im extramuralen Bereich ILV

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Schwerpunkte und Rolle der Hebamme/Qualifikation der Hebamme
Kontaktaufnahme und Beratung/Erreichbarkeit
Rechtliche Grundlagen
Ausstattung für die Schwangerenvorsorge
Prinzipien der Vorsorgeuntersuchungen
Der erste Vorsorgetermin
Weitere Vorsorgetermine
Betreuung bei Terminüberschreitung und Übertragung
Dokumentation
Betreuung von Mutter und Kind im 1. Jahr nach der Geburt des Kindes

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

0.5 1
Vorbereitung auf die Elternschaft, Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik ILV

Vorbereitung auf die Elternschaft, Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik ILV

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Geschichte, Entwicklung und verschiedene Formen von Geburtsvorbereitung
Kursaufbau: Fachinhalte/methodisch/didaktisches Vorgehen
Gruppendynamische Prozesse
Verschiedene praktische Übungen, Körperarbeit
Rückbildungsgymnastik im Früh- und Spätwochenbett (inkl. Beckenboden)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine und spezielle Pharmakologie VO

Allgemeine und spezielle Pharmakologie VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Pharmakologie, Arzneimittel, Arzneimittel-lagerung, Arzneiformen, Zulassung als Arzneimittel, Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Analgetika, Antiemetika, Antihypertensiva, Spasmolytika, Antibiotika, Psychopharmaka, Antidepressiva, Medikamente bei Herz- Kreislauferkrankungen, Schlafstörungen, Erkrankungen der Atemwege, des Blutes, der Verdauungsorgane, Stoffwechselerkrankungen, Zytostatika, Lokalanästhetika und Narkotika, Arzneimittel während der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit, Suchtgifte, Schwangerschaft und Drogen, Verordnung und Anwendung von Arzneimitteln, Dokumentation der Medikation, Arzneimittel, die von der Hebamme verordnet und angewendet werden dürfen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 3 PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 3 PR

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Theoretisches Wissen, welches in den vorangegangenen Lehrveranstaltungen erworben wurde, in der Praxis angeleitet und reflektiert durch Lehrpersonen anwenden.
Hebammenfertigkeiten und -fähigkeiten weiter üben um in begleitenden Rahmen des Praktikums die Kompetenzen als Hebamme zu professionalisieren.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Berufs- und Medizinethik SE

Berufs- und Medizinethik SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen und Definitionen zu Werten, Normen, Moral/Ethos und Ethik, Grundlagen zu ethischen Theorien, Grundlagen der Medizinethik, Menschenbilder, ethische Werte im Gesundheitswesen, ethische Entscheidungsfindung, Dilemma,
Bearbeitung der ethischen Entscheidungsfindung anhand
von Themen und Fallbeispielen, Thematisierung der eigenen Betroffenheit und Zwiespältigkeit (Selbsterfahrung), internationaler Ethik-Kodex der Hebammen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Berufspraktikum 3 PR

Berufspraktikum 3 PR

0 SWS
10 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierende/Der Studierende wird von den Lehrpersonen angehalten, eigeninitiativ auf Förderung und Reflexion während des Praktikums zu achten. Die Vorbereitung erfolgt im vorangehenden Seminar “Praktikum – Einführung und Reflexion“.
Planung und Zielsetzung des Praktikums, Sicherung der Praktikumsstelle und der Anleitung durch fachlich und pädagogisch geeignete Praktikumsanleitung im Schlüssel 1:2 (1 Praktikumsanleiterin/Praktikumsanleiter : 2 Studierende), Umsetzung der Praktikumsziele, Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte unter Bedachtnahme der in der FH-Heb-AV in Anlage 5 festgeschriebenen Mindestanforderungen an die Hebammenausbildung an den Praktikumsstellen, Dokumentation, Evaluierung, Analyse von Problemen und Situationen, mündlicher oder schriftlicher Praktikumsbericht, Beurteilung der Studierenden, Reflexion mit Lehrhebammen einzeln oder in der Gruppe.
Die Studierenden müssen auf allen zur Kompetenzerreichung relevanten Stationen, sowohl im Bereich von gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen als auch auf der Neonatologie in Krankenanstalten Praktika absolvieren. Weiters werden Praktika im extramuralen Bereich der Hebammenarbeit sowie in für Hebammen wichtigen Einsatzbereichen, wie z.B. Beratungsstellen usw., absolviert.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

0 10
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 3 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 3 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themen der Einführung sind Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird.
Themen der Reflexion sind Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung und Verbesserungspotenzial und Lernförderung. Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Fachenglisch für Fortgeschrittene SE

Fachenglisch für Fortgeschrittene SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Wissenschaftliches Arbeiten, Literatursuche und –verarbeitung,
Dokumentation,
Präsentation

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Fallstudien aus der Praxis ILV

Fallstudien aus der Praxis ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Konfrontation mit Fällen aus der geburtshilflichen Praxis, Diskussion, suchen nach alternativen Lösungsmöglichkeiten, Entscheidung für eine Alternative und diese begründen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Frauengesundheitsforschung ILV

Frauengesundheitsforschung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Gender, feministisches Bewusstsein und feministische Forschung, Gesellschaftliche und soziale Einflüsse auf die Gesundheit von Frauen, die Medikalisierung des Frauenkörpers, geschlechtergerechte Gesundheitsförderung.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Geburtshilfliche Anästhesie und Analgesie VO

Geburtshilfliche Anästhesie und Analgesie VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Geburtsschmerz, anatomische und physiologische Grundlagen, Schmerztoleranz, Möglichkeiten der Schmerzerleichterung,
komplementärmedizinische Methoden zur Schmerzlinderung.
Psychopharmaka, Spasmolytika und Analgetika, Lokalanästhesien, rückenmarksnahe Leitungsanästhesien, Vollnarkose und Kurznarkose, interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Kinderheilkunde VO

Kinderheilkunde VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Entwicklung des Kindes innerhalb des 1.Lebensjahres,
Die körperliche und geistige Entwicklung im 1. Lebensjahr,
Prophylaxen, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen,
Neurologische und motorische Entwicklung des Kleinkindes
Entwicklungspsychologie beim Kleinkind,
Transkulturelle Normen und Umgang mit Neugeborenen,
Kinderurologie,
Kinderpsychosomatik,
Kindermissbrauch,
Kinderkrankheiten,
Infektionskrankheiten, Herzchirurgie.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Konfliktmanagement ILV

Konfliktmanagement ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Teamwork, Teamrollen, Symptome „innerer“ Kündigung, Rhetorik, Konfliktmanagement, Personalführung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Kritisches Lesen von Fachliteratur SE

Kritisches Lesen von Fachliteratur SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Schemata zur kritischen Bewertung von Fachliteratur für Hebammen, selbstständige Erarbeitung einer Kritik eines von der/vom Studierenden selbst gewählten Artikels im Fachbereich.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Neonatologie ILV

Neonatologie ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die Erstversorgung des Neugeborenen
Die Adaptation des Neugeborenen nach der Geburt
Zustandsbeurteilung und Erstuntersuchung des Neugeborenen
Die Ernährung des Neugeborenen und Säuglings
Das kranke Neugeborene inklusive Infektionen
Fehlbildungen beim Neugeborenen
Das Frühgeborene
Das Neugeborene mit Wachstumsproblemen
Geburtsverletzungen
Neugeborene mit psychischen Problemen
SIDS
AIDS
Screenings und Testverfahren beim Neugeborenen und Säugling
Präventive Maßnahmen
Einschätzung der Entwicklung des Neugeborenen/Säuglings

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Notfallsituationen und Management ILV

Notfallsituationen und Management ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Notfallsituationen, geburtshilfliche Intensivpflege- Monitoring, Reanimation des Kindes/ Risikobewertung und Betreuungspriorität, eigenständige Durchführung von Notfallmaßnahmen bis zum Eintreffen weiterer Fachpersonen und Dokumentation von Notfallsituationen.

Prüfungsmodus

Endprüfung
M oder S (E, I) Vorlesungsteil: Endprüfung, Übungsteil: Permanente Beurteilung

Sprache

Deutsch

1 1
Perinatale pathologische Verläufe ILV

Perinatale pathologische Verläufe ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Hebammengeleitete Betreuungsprozesse bei regelabweichenden und pathologischen Geburtsverläufen, regelabweichenden und pathologischen Prozessen im Wochenbett und in der Nachgeburtszeit, Auswirkungen von unerwarteten Ereignissen im Geburtsverlauf, Risikobewertung und Betreuungspriorität.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Psychologie ILV

Psychologie ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Psychologische Veränderungen werdender Eltern durch Schwangerschaft und Geburt.
Theoretische Hintergründe zu zwiespältigen Gefühlen und Ambivalenzen während der Schwangerschaft.
Erfahrungen und Erleben der Sexualität im Allgemeinen, in der Schwangerschaft und nach der Geburt.
Störungen der Sexualität sowie psychische Folgen bei Missbrauch- oder Gewalterfahrungen mit besonderem Augenmerk auf die geburtshilfliche Praxis.
Psychische Auswirkungen und Trauerarbeit nach glückloser Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch.
Theoretischer Hintergrund, Beratungsgespräche, Wissen um Therapie bzw. Weitervermittlung an Spezialeinrichtungen bei vor- und nachgeburtlich auftretenden psychosomatischen Beschwerdebildern.
Umgang mit Schmerzerfahrungen v.a. bei der Geburt, Wissen um biochemische Prozesse, Sinn des Geburtsschmerzes sowie Überblick über verschiedene Bewältigungsmöglichkeiten.
Umgang mit Vätern während der Geburt
Bonding-Beziehungsbeginn zu dritt und Auswirkung auf die spätere Eltern-Kind-Interaktion
Theoretischer Hintergrund zu Interaktionsmustern der frühen Eltern-Kind-Bindung, sowie Training der Früherkennung, Akutintervention, bzw. Weitervermittlung an Spezialeinrichtungen bei auftretenden gestörten Eltern-Kind-Interaktionen.
Psychoemotionale Entwicklung des Kindes während des ersten Lebensjahres.
Sie/ Er ist fähig die Prinzipien des Ethik-Kodex der Hebammen in die Betreuung mit einzubeziehen. Die Absolventin/Der Absolvent kann entsprechend den ethischen Prinzipien des Hebammenberufes handeln.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 4 PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 4 PR

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Theoretisches Wissen, welches in den vorangegangenen Lehrveranstaltungen erworben wurde, in der Praxis angeleitet und reflektiert durch Lehrpersonen anwenden.
Hebammenfertigkeiten und -fähigkeiten weiter üben um in begleitenden Rahmen des Praktikums die Kompetenzen als Hebamme zu professionalisieren.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Berufspraktikum 4 PR

Berufspraktikum 4 PR

0 SWS
17 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierende/Der Studierende wird von den Lehrpersonen angehalten, eigeninitiativ auf Förderung und Reflexion während des Praktikums zu achten. Die Vorbereitung erfolgt im vorangehenden Seminar “Praktikum – Einführung und Reflexion“.
Planung und Zielsetzung des Praktikums, Sicherung der Praktikumsstelle und der Anleitung durch fachlich und pädagogisch geeignete Praktikumsanleitung im Schlüssel 1:2 (1 Praktikumsanleiterin/Praktikumsanleiter : 2 Studierende), Umsetzung der Praktikumsziele, Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte unter Bedachtnahme der in der FH-Heb-AV in Anlage 5 festgeschriebenen Mindestanforderungen an die Hebammenausbildung an den Praktikumsstellen, Dokumentation, Evaluierung, Analyse von Problemen und Situationen, mündlicher oder schriftlicher Praktikumsbericht, Beurteilung der Studierenden, Reflexion mit Lehrhebammen einzeln oder in der Gruppe.
Die Studierenden müssen auf allen zur Kompetenzerreichung relevanten Stationen, sowohl im Bereich von gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen als auch auf der Neonatologie in Krankenanstalten Praktika absolvieren. Weiters werden Praktika im extramuralen Bereich der Hebammenarbeit sowie in für Hebammen wichtigen Einsatzbereichen, wie z.B. Beratungsstellen usw., absolviert.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

0 17
Betreuung und Pflege in speziellen Settings ILV

Betreuung und Pflege in speziellen Settings ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Theorien/Modelle/Konzepte zu Krankheit und Pflege.
Pflegemaßnahmen, Betreuungsprozess
Dokumentation, Krisenbegleitung.
Diagnoseverfahren, Ultraschall, Beratungsgespräche, Informationen, fachlich klinische Entscheide

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 4 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 4 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themen der Einführung sind Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird.
Themen der Reflexion sind Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung und Verbesserungspotenzial und Lernförderung. Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
(mit Erfolg teilgenommen)

Sprache

Deutsch

1 1
Fachbezogene Komplementärmedizin SE

Fachbezogene Komplementärmedizin SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Überblick Komplementärmedizin: Phytotherapie, Homöopathie, Traditional Chinese Medicine, Anthroposophie.
Überblick über alternativen Methoden wie Reflexzonenmassage, Craniosacraltherapie, Aromatherapie, Bachblütentherapie, Kinästhetik,
Low-Level-Lasertherapie.
Exemplarische Erfahrungsberichte der Anwendung verschiedener Therapien und Methoden.
Einsatzgebiete, Anlaufstellen, Aus- und Fortbildungen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Gynäkologie VO

Gynäkologie VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Anatomie + Fehlbildungen
Zyklus + Anomalien
Blutungsirregularität
Sterilität / Infertilität
Vorsorgeuntersuchungen
bildgebende Diagnostik (US. Radiologie, CT, MR)
Schmerzen im Becken
Entzündungen
Geschlechtskrankheiten
Extrauterine Gravidität (Tubaria)
Gutartige Tumore: Uterus und Ovar
Endometriose
N. vulva, vag, Cervix, Uterus, Tuben, Ovar (mit Vorstufen + Borderline)
Mamma (Diagnose, gutartige + maligne + entzündliche Veränderungen)
Urogynäkologie / Auswirkungen einer Geburt auf Beckenboden
Sexualmedizin
Typische Gynäkologische Operationen, Forensik.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

2 2
Schwangerschaft und Geburt in der Gesellschaft SE

Schwangerschaft und Geburt in der Gesellschaft SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Auffassungen zur Schwangerschaft und Geburt in der Gesellschaft.
Frauen, Familie und Kultur in der Gesellschaft.
Stellung und Wert der Frauen in der Gesellschaft.
Sozialisierung von Mutterschaft und Geburt.
Status der Frauen in der Gesellschaft.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Schwerpunkt evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

Schwerpunkt evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

1 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Rahmenbedingungen der Erstellung der Bachelorarbeit, gemeinsame Reflexion in der Gruppe, Klärung von Problemen und Schwierigkeiten, Klärung von theoretischen-inhaltlichen, methodischen und formalen Fragen

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

1 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 5 PR

Angeleitetes und reflektiertes Praktikum durch Lehrpersonen 5 PR

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Theoretisches Wissen, welches in den vorangegangenen Lehrveranstaltungen erworben wurde, in der Praxis angeleitet und reflektiert durch Lehrpersonen anwenden.
Hebammenfertigkeiten und -fähigkeiten weiter üben um in begleitenden Rahmen des Praktikums die Kompetenzen als Hebamme zu professionalisieren.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Berufspraktikum 5 PR

Berufspraktikum 5 PR

0 SWS
12 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierende/Der Studierende wird von den Lehrpersonen angehalten, eigeninitiativ auf Förderung und Reflexion während des Praktikums zu achten. Die Vorbereitung erfolgt im vorangehenden Seminar “Praktikum – Einführung und Reflexion“.
Planung und Zielsetzung des Praktikums, Sicherung der Praktikumsstelle und der Anleitung durch fachlich und pädagogisch geeignete Praktikumsanleitung im Schlüssel 1:2 (1 Praktikumsanleiterin/Praktikumsanleiter : 2 Studierende), Umsetzung der Praktikumsziele, Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte unter Bedachtnahme der in der FH-Heb-AV in Anlage 5 festgeschriebenen Mindestanforderungen an die Hebammenausbildung an den Praktikumsstellen, Dokumentation, Evaluierung, Analyse von Problemen und Situationen, mündlicher oder schriftlicher Praktikumsbericht, Beurteilung der Studierenden, Reflexion mit Lehrhebammen einzeln oder in der Gruppe.
Die Studierenden müssen auf allen zur Kompetenzerreichung relevanten Stationen, sowohl im Bereich von gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen als auch auf der Neonatologie in Krankenanstalten Praktika absolvieren. Weiters werden Praktika im extramuralen Bereich der Hebammenarbeit sowie in für Hebammen wichtigen Einsatzbereichen, wie z.B. Beratungsstellen usw., absolviert.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

0 12
Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 5 SE

Einführung und Reflexion in das Berufspraktikum 5 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Themen der Einführung sind Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Praktikumsverlauf, Praktikumsziele, was im Praktikum verlangt, gelernt und wie gearbeitet wird.
Themen der Reflexion sind Dokumentation des Lernprozesses, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Beurteilung und Verbesserungspotenzial und Lernförderung. Reflexion einzeln und in der Gruppe.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Forensische Medizin SE

Forensische Medizin SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der zivil- und strafrechtlichen Haftung von Gesundheitsberufen.
Grundlagen der Gutachtenserstattung durch Ärzte sowie durch Hebammen.
Rechtliche Anforderungen an die Dokumentation im Gesundheitswesen.
Haftungsrechtliche Judikatur zur Tätigkeit von Hebammen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Gesetzliche Grundlagen der Gesundheitsberufe ILV

Gesetzliche Grundlagen der Gesundheitsberufe ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Sanitätsrecht, Berufsrecht für Gesundheitsberufe, Einrichtungen des psychosozialen Feldes unter besonderer Berücksichtigung der Hebamme, Gesetzliche Grundlagen zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten (Epidemiegesetz, Tuberkulosegesetz, Bazillenausscheidungsgesetz, AIDS-Gesetz, Geschlechtskrankheitengesetz), Arzneimittel-, Suchtgift-, Gift-, und Apothekenwesen, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht, Arbeitnehmerinnen-/Arbeitnehmerschutz und -vertretung, Schutzbestimmungen für Mutter und Kind, Rechtsgrundlagen und Rechtsgrundlagen für den Schwangerschaftsabbruch, Rechtsgrundlagen für die Sterilisation, Fortpflanzungsmedizingesetz, Gentechnikgesetz, Medizinproduktegesetz, Fremdenrecht.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich PR

Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich PR

0 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Die Absolventin/Der Absolvent wählt aus den vorgegebenen Möglichkeiten die Lehrveranstaltung aus und erwirbt darin Kenntnisse, die zur Vertiefung der Lehrveranstaltung führen. Im Zentrum steht die persönliche, kritisch-reflexive sowie diskursive Auseinandersetzung mit Inhalten und Themen. Das erworbene Wissen wird im begleiteten Seminar präsentiert, reflektiert und diskutiert und von der/dem Lehrenden der gewählten Lehrveranstaltung bewertet und kann für die Verfassung der Bachelorarbeit 2 herangezogen werden.
Variante A:
Schwangerenvorsorge
Variante B:
Hausgeburtshilfe
Variante C:
Familienzentrierte Nachsorge
Variante D:
Neonatologie
je Gruppe 100 Stunden

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

0 4
Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich SE

Hebammenarbeit im intra- und extramuralen Bereich SE

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Absolventin/Der Absolvent wählt aus den vorgegebenen Möglichkeiten (Schwangerenvorsorge, Hausgeburtshilfe, Familienzentrierte Nachsorge, Neonatologie) die Lehrveranstaltung für das Praktikum und präsentiert im Seminar ihre Erkenntnisse.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

0.5 1
Hebammengesetz VO

Hebammengesetz VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Rechtliche und ethische Grundlagen der Hebammentätigkeit,
Berufsausübung der Hebammen (Gesetze, Verordnungen)
Berufsverständnis, Hebammenleistungen, Arbeitssituation im Krankenhaus und in der Freiberuflichkeit.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Organisation und Betriebsmanagement ILV

Organisation und Betriebsmanagement ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Organisationsstrukturen (Aufbau- und Ablauforganisation), Phasen der Organisationsentwicklung, Typen von Gruppen in Organisationen (kooperierend, interagierend, kontraagierend), Spannungsfeld Individuum – Gruppe – Organisation und Mechanismen, die diesen strukturellen Widerspruch ausgleichen, Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Freiberuflichkeit (Einzelunternehmung & Personengesellschaft, rechtliche Grundlagen der Unternehmung), spezielle Gebiete der Betriebswirtschaftslehre (mit Fokus auf Gesundheitswesen).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 2
Qualitätsmanagement SE

Qualitätsmanagement SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Begriffsklärung (Qualität, Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, -kontrolle, -verbesserung), Geschichte, Philosophie und Zielsetzung der Qualitätsarbeit, Methodik und Instrumente zur Qualitätssicherung, -planung und –verbesserung, Qualitätssicherungssysteme, Grundlagen des Projektmanagements

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Sprache

Deutsch

1 1
Vertiefung evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

Vertiefung evidenzbasierte Hebammenarbeit SE

1 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Rahmenbedingungen der Erstellung der Bachelorarbeit
Präsentation der einzelnen Forschungsphasen
Gemeinsame Reflexion in der Gruppe
Klärung von Problemen und Schwierigkeiten
Klärung von theoretisch-inhaltlichen, methodischen und formalen Fragen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Sprache

Deutsch

1 5

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester, inkl. 50 Wochen Berufspraktika

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, 8.00–19.00 Uhr, in Einzelfällen bis 22.00 Uhr und Samstags

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Hebammen

Liebe Mama, lieber Papa, jetzt nicht durchdrehen! Es ist erstens nicht meins und zweitens nur aus Gummi. Ich habe also keine großen Neuigkeiten zu verkünden. Ich dachte nur, üben kann nicht schaden, also habe ich den Bachelorstudiengang Hebammen besucht.

Es war spannend, beruhigend, lustig, aufregend und schön zugleich - aber am besten seht ihr selbst, was ich alles im Kreißsaal der FH erlebt habe :)

Gleich zu Beginn wird ordentlich angepackt. Die Studierenden rund um Lehrende Beate Kayer üben, wie man eine werdende Mutter während der Periduralanästhesie stützt. Das ist deshalb wichtig, weil dabei ein dünner Kunststoffschlauch zwischen zwei Wirbeln bis in die Nähe der Rückenmarkshaut eingeführt wird - da sollte man am besten stillhalten!

Unser Übungsraum ist top ausgestattet, Gebärhocker inklusive - da schlägt das Hebammenherz gleich höher!

Wow, beim Anblick der Zange müsste eigentlich jedes Baby freiwillig so schnell wie möglich rauskommen. Mittlerweile gibt es aber auch schonendere Methoden, den Weg in die Welt zu erleichtern, nämlich...

...die Kiwiglocke - klingt komisch, ist aber so. Sie wird am Kopf des Babys positioniert und hat einen Handgriff, mit dem man Unterdruck erzeugt. Diese Art der Saugglocke ist besonders schonend, weil der Druckaufbau langsam erfolgt. Hat sich die Glocke festgesaugt, kann das Baby bei einer Wehe vorsichtig herausgezogen werden.

Unsere Studierenden müssen alle Methoden gut kennen, deshalb üben sie auch die Zangengeburt. Eine Studierende drückt von hinten und spielt die Wehe, eine kümmert sich um den Dammschutz während die Zange angelegt und dem kleinen Stoffbaby auf die Welt geholfen wird.

So sieht der Dummy von hinten aus. Das kleine Ende, das unter dem Stoffbaby rausschaut, stellt die Nabelschnur dar.

Es ist geschafft! Dummy, Stoffbaby und Studis sind wohlauf. Ich frage, wie viele Liter Blut eine Frau bei einer normalen Geburt verliert und werde gleich aufgeklärt, dass es durchschnittlich "nur" 500 Milliliter sind. Also doch kein Blutbad - hab ich wieder was gelernt!

Übungsbaby Paul macht es sich derweilen im Badeeimer gemütlich. Mittlerweile hab ich ihn schon lieb gewonnen und wickle ihn nach seinem Bad gleich wieder warm ein. Nicht, dass er sich verkühlt!

Das kleine Schwesterchen von Paul kuschelt selig im Brutkasten vor sich hin. Ich frage die Studentinnen, ob sie Angst vor Geburten haben, die nicht gut ausgehen und die das Baby nicht überlebt. Sie meinen, dass das im Studium bereits intensiv thematisiert wurde und dass sie sich für solche Situationen gut vorbereitet fühlen.

Im Funktionsraum steht ein auf den ersten Blick herkömmliches Krankenbett, das sich aber ganz transformermäßig...

... zum gynäkologischen Stuhl umfunktionieren lässt. Die Studierenden üben eine nach der anderen, wie sie das Bett umbauen - im Notfall muss es manchmal schnell gehen und da muss jeder Handgriff sitzen!

Mein Tag in der Studienwelt von Hebammen geht viel zu schnell vorbei, eigentlich möchte ich den kleinen Paul gar nicht mehr hergeben. Beeindruckt hat mich die Leidenschaft und Freude, mit der unsere zukünftigen Hebammen ihr Studium bewältigen. Sie erzählen mir von ihren Praktika, von den Prüfungen und dem Workshop für chirurgisches Nähen, den sie am nächsten Tag an der FH haben - den sie liebevoll "Knüpfen, Knoten und Nähen für Hebammen" nennen - und man merkt, wie gerne sie Hebammen studieren. Es ist ein Traumberuf, für den sie an der FH bestmöglich und wissenschaftlich fundiert ausgebildet werden. Ich hab einiges gelernt und werde auf jeden Fall nieder - äh - wiederkommen.

Berufsaussichten

Die Hebamme deckt das gesamte Spektrum ab: Schwangerenvorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtshilfe, Geburt, Nachbetreuung und Gesundheitsförderung, etwa in der Familienplanung. Viele Hebammen arbeiten in Kliniken, Gesundheitseinrichtungen und Geburtshäusern, in der Hausgeburtshilfe, in Gemeinschaftspraxen und Hebammenordinationen. In Kliniken sind sie im Kreissaal und immer mehr auch in - integrativen - Wochenbettstationen anzutreffen. Sie stärken Frauen in ihrem Selbstvertrauen, unterstützen die Eigendynamik der Geburt und greifen möglichst wenig ein. Bereits während der Schwangerschaft beobachten Sie den Verlauf und den Fötus in der Gebärmutter. Sie klären über notwendige Untersuchungen auf und beraten in Fragen der Pflege, Ernährung und Hygiene. Sie lernen psychosoziale Veränderungen, Anzeichen von Regelwidrigkeiten bei der Mutter und beim Kind zu erkennen. Sie sind bestens darauf vorbereitet, in Notfällen medizinische und psychologische Hilfe zu leisten. Wer im Ausland Erfahrung sammeln möchte, nutzt die Gelegenheit, bei internationalen Hilfsorganisationen mitzuarbeiten.

  • Kliniken
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Geburtshäuser
  • Hausgeburtshilfe
  • Hebammenordinationen
  • Gemeinschaftspraxen
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  • Internationale Hilfsorganisationen

Weiterführender Master

Advanced Integrative Health Studies

Masterlehrgang, berufsbegleitend

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3 Fragen 3 Antworten mit Brigitte Kutalek-Mitschitczek über den Trend zum Kaiserschnitt

Um die Sicherheitsrisiken für Mutter und Kind auf ein Minimum zu senken, ist immer öfter der Kaiserschnitt das Mittel der Wahl. Ungefähr ein Drittel der Kinder erblicken in Österreich derzeit auf diesem Weg das Licht der Welt. Vor 30 Jahren lag die Rate noch bei 5 Prozent.

Zu 3 Fragen 3 Antworten

Aufnahme

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
    für Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Pharmazie, Psychologie, Biologie, Biologie und Erdwissenschaften, Biologie und Warenlehre, Sportwissenschaften und Leibeserziehung und Kurzstudium Musiktherapie. Studienberechtigungsprüfungen, denen der Nachweis über Englischkenntnisse fehlt, werden anerkannt, wenn spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns die geforderten Fremdsprachenkenntnisse (Niveaustufe B2) durch eine Prüfung bei einer anerkannten Ausbildungseinrichtung nachgewiesen werden.
    Informationen und Institute, die Kurse zur Vorbereitung für die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie auf dem Portal Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung und Frauen

    Pflichtfächer für die Studienberechtigungsprüfung
    Folgende Pflichtfächer von Studienberechtigungsprüfungen für universitäre Studienrichtungen gelten - neben einer schriftlichen Arbeit über ein allgemeines Thema (Aufsatz in Deutsch) - als Zugangsvoraussetzungen für den gegenständlichen Studiengang:
    Studienberechtigungsprüfungen für eine der folgenden universitären Studienrichtungen werden als Zugangsvoraussetzung anerkannt. 

    • Medizinische Studiengruppe - MUW
      (Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin)
      > Biologie und Umweltkunde
      > Chemie 2
      > Physik 1
    • Naturwissenschaftliche Studien 2
      (Biologie, Chemie, Ernährungswissenschaften, Pharmazie, UF Biologie und Umweltkunde, UF Chemie, UF Haushaltsökonomie und Ernährung)
      > Biologie
      > Chemie 2
      > Physik 1 
    • Naturwissenschaften Studien 3
      (Psychologie, Sportwissenschaft, UF Bewegung und Sport)
      > Mathematik 2
      > Biologie
      > Englisch 2

      Studienberechtigungsprüfungen, denen der Nachweis der geforderten Fremdsprache fehlt (Englisch 2), werden anerkannt, wenn spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns die geforderten Fremdsprachenkenntnisse durch eine Prüfung bei einer anerkannten Ausbildungseinrichtung nachgewiesen werden.

  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen

    • Diplom des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege
    • Kinder- und Jugendlichenpflege
    • psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege oder Diplom im medizinisch-technischen Fachdienst
      Englisch B2 ist vor Beginn des ersten Semesters nachzuweisen.
    • Fachschule für soziale Berufe oder Schule für Sozialbetreuungsberufe oder
    • Lehrberufsgruppen
      > Masseur*in
      > Drogist*in
      > Fitnessberater*in
      Studiengang-Zugangsprüfung: Deutsch, Biologie und Englisch B2 sind bis zum ersten Semester nachzuweisen.

  • Sonstige Qualifikationen
    Im Einzelfall liegt die Entscheidung im Ermessen der Studiengangsleitung

Nach Ihrer Aufnahme erbringen Sie folgende Nachweise:

  • Erste-Hilfe-Kenntnisse
    Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs beim österreichischen Roten Kreuz oder einer vergleichbaren Einrichtung im Mindestumfang von 16 UE - nicht älter als 2 Jahre
  • Nachweis der Unbescholtenheit - Strafregisterauszug (nicht älter als 3 Monate)
  • Gesundheitliche Eignung - Ärztliches Attest
  • Hepatitis B Impfung (empfohlen)

Informationsblatt Impfempfehlung
BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

Im Bachelorstudiengang Hebammen stehen jährlich 30 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit ca. 1:19,5.

Für die Bewerbung füllen Sie innerhalb der Anmeldefrist das Online-Bewerbungsformular aus. Nähere Informationen erhalten Sie anschließen in unserem Antwort-E-Mail.

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest dauert ca. eineinhalb Stunden, wird computerunterstützt durchgeführt und beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen. Er überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Bei den Aufgaben geben Sie die Lösung an oder wählen aus mehreren Lösungsmöglichkeiten aus. Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, am zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens teil.
    Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit, praktisches Handeln, Sensibilität und Empathie. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus dem Aufnahmetest und dem Bewerbungsgespräch. Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Es können bei Bedarf auch weitere Expert*innen hinzugezogen werden. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (pdf)

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.


Sekretariat

Sylvia Schnaitt
Favoritenstraße 226, D.2.11
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4405
F: +43 1 606 68 77-4409
hebammen@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–12.00 Uhr 

Lehrende und Forschende


> Telerehabilitation – Therapieform der Zukunft?

14.11.2019 // Unter Telerehabilitation versteht man die Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen mit Hilfe von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien. Bei einer Campus Lecture an der FH Campus Wien wurde über die Chancen und Herausforderungen der Technologie diskutiert. mehr

Events

alle Events

> Open House

22.11.2019, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien


Kooperationen und Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung Publikum

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA zeigen auf Plakette
Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) halten Plakette

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette
Führungsteam Haus Laaerberg wird Plakette überreicht

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

Kooperationen und Campusnetzwerk

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Österreichischen Hebammengremium und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praktika unter anderem in Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV).

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk