Personendetails

Gunhild Rohnke, MSc

Logopädin, Sprecherzieherin
Lehre und Forschung,


T: +43 1 606 68 77-4516
F: +43 1 606 68 77-4509

Raum: D.3.29
Favoritenstraße 226
1100 Wien


Lehrveranstaltungen 2020/21

Gesundheitswissenschaften

> Kooperative Kommunikation und Gesprächsführung ILV
Logopädie - Phoniatrie - Audiologie more

Kooperative Kommunikation und Gesprächsführung ILV

Vortragende: Gunhild Rohnke, MSc

0.5SWS
0.5ECTS

Lehrinhalte

Grundlegende Modelle mündlicher Kommunikation
Kooperative wertschätzende therapeutische Grundhaltung und dialogisches Prinzip
Partnerbezug und Perspektive-Übernahme
Nondirektive, kommunikationsfördernde Gesprächsführung durch aktives Zuhören
Ressourcenorientierung, Lösungsorientierung und konstruktives Feedback im therapeutischen Gespräch
Motivierende Interaktion
Symmetrie in der Beziehung, auch bei komplementären Rollen
Grundprinzipien effizienter, gewaltfreier Verhandlung und partizipativer Entscheidungsfindung
Kooperative Kommunikation als qualitätssicherndes Element des logopädischen Handelns

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Theoretisch-praktisch
Leistungserfassung in Teilleistungen (50% / 50%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

> Logopädischer Prozess und Qualitätssicherung ILV
Logopädie - Phoniatrie - Audiologie more

Logopädischer Prozess und Qualitätssicherung ILV

Vortragende: Bettina Maierhofer, MSc, Gunhild Rohnke, MSc

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

- Bereiche und Settings der Logopädie
- Bedeutung der logopädischen Profession als eigenständige Wissenschaftsdisziplin
- Elemente des logopädischen Prozesses und das diagnostisch-therapeutische Vorgehen in der Logopädie- Problemidentifizierung durch Anamnesegespräch und hypothesengeleitete Untersuchungsverfahren
- Erstellung und Umsetzungsprozess von logopädischem Befund, Therapieplan, therapeutisch relevanten Zielen
- Ergebnisanalyse, Evaluation und konstruktiv-kritische Reflexion durchgeführter Interventionen
- Retrospektive Fallanalyse und Befundbericht

- ICD- und ICF-Klassifizierungssysteme als Diagnostik-und Planungsgrundlage
- Clinical Reasoning, Problemlösekompetenz und partizipative Entscheidungsfindung in der Logopädie
- Evidenzbasierte Praxis / evidenzbasierte Logopädie - E4BP
- Grundlagen wissenschaftlicher Denk- und Arbeitsschritte
- Kernkompetenzen einer Logopäd*in
- Patient*innenperspektive
- Patient*innenzentrierte kooperative Kommunikation als Element der Qualitätssicherung im logopädischen Kontext
- Teilhabe
- Multifaktorielle Ätiologie, komplexe Interventionen und multiaxiale Outcomes im Kontext logopädischer Therapie
- Methodenvielfalt im Kontext logopädischer Therapie
- Qualitätssicherung in der Logopädie
- Leitlinien und Standards in der Logopädie
- Gesetzliche Grundlagen
- Richtlinien der Dokumentation
- Ethische Aspekte in der Logopädie
- Interprofessionelle Zusammenarbeit als qualitätssichernder Faktor
- Fallvignetten
- Erfahrungen im konkreten logopädischen Prozess am Beispiel

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Theoretisch-praktisch
Leistungserfassung in Teilleistungen (25%/ 25%/ 25%/ 25%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und erarbeitend und explorativ

Sprache

Deutsch

> Logopädischer Prozess bei Stimmstörungen 1 ILV
Logopädie - Phoniatrie - Audiologie more

Logopädischer Prozess bei Stimmstörungen 1 ILV

Vortragende: Barbara Maier, MSc, Gunhild Rohnke, MSc

4.5SWS
4.5ECTS

Lehrinhalte

Theoriefokus:
- ICF-orientierte fachspezifische Terminologie unter Einbezug stimmrelevanter Körperfunktionen, -strukturen, - Aktivität, - Alltagsteilhabe
- ELS-basierte Diagnostik/ Untersuchungsmethoden/ logopädisch-relevante Testverfahren der Stimme (Stimmstatus, störungsbezogene Anamnese)
- Qualitative und quantitative stimmliche, aerodynamische und körperliche stimmbezogene Parameter
- Objektive und subjektive Messverfahren in der Stimmdiagnostik
- Multifaktorielle Ätiologie und funktionale sowie biopsychosozialkulturelle Wechselwirkungen bei funktionellen, nicht organischen, Stimmstörungen
- Differenzierte Erfassung von Fehlfunktionen der Atmung, Haltung, Bewegung, Stimme sowie Artikulation sowie stimmrelevanter Emotion und stimmbezogener Situation
- Clinical Reasoning in der Stimmtherapie
- ICF-orientierte und SMART-basierte Stimmtherapieplanung und Stimmberatungsplanung
- Evaluierung und State of the art-Argumentation multiaxialer stimmtherapeutischer Outcomes
- komplexe stimmtherapeutisch relevante Interventionen und Therapiemaßnahmen
- relevante historische und aktuelle Stimmtherapiekonzepte
- exemplarische Therapiedurchführung anhand unterschiedlicher Stimmtherapiekonzepte
- Präventive und stimmhygienische Maßnahmen
- Möglichkeiten und Notwendigkeiten interprofessioneller Zusammenarbeit im Kontext der Stimmtherapie und –prävention

Praxisfokus:
- Selbsterfahrung und selbständige Umsetzung von atem-, stimm- und sprechtechnischen Übungen im Kontext komplexer stimmtherapeutischer Interventionen
- Stimmtherapeutisch relevante Kompensationsmechanismen, Blockaden und Wechselwirkungen bei sich und anderen erfahren sowie konstruktiv regulieren können
- Erleben multiaxialer Zusammenhänge zwischen stimmtherapeutisch relevanten körperorientierten Interventionen und dem emotionalen und situativen Kontext

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Leistungserfassung in 2 Teilleistungen:
1. Mündlich praktisch (40%)
2. Schriftlich theoretisch (60%)

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, erarbeitend, explorativ

Sprache

Deutsch

Publikationen

An der FH Campus Wien verfasste Publikationen von Gunhild Rohnke finden Sie in unserer Publikationsdatenbank, ebenso die betreuten Abschlussarbeiten. Alle anderen Publikationen sind im Personal Webspace angeführt.

Studiengang

Logopädie – Phoniatrie – Audiologie

Bachelorstudium, Vollzeit

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