Personendetails

FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

Lehre und Forschung


T: +43 1 606 68 77-4013
F: +43 1 606 68 77-4009

Raum: D.3.16
Favoritenstraße 226
1100 Wien


Lehrveranstaltungen 2020/21

Angewandte Pflegewissenschaft

> Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV
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Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

4SWS
4ECTS

Lehrinhalte

- Basisphilosophie/anthropologische Konzepte/Menschenbild des pflegerischen Handelns
- Als Lehrinhaltsstruktur werden die „12 Lebensaktivitäten (LA) vom Modell des Lebens nach Roper, Logan und Tierney (1993; 2009) herangezogen. Aspekte aus Konzepten der Gesundheitsförderung, der transkulturellen Pflege, der Basalen Stimulation® und Kinästhetik finden im Rahmen der jeweiligen LA ihre Berücksichtigung.
- Die inhaltlichen Bearbeitungen der nachgenannten Lebensaktivitäten sind mit 1-3 (evidencebasierten) pflegewissenschaftlichen Studien zu verknüpfen.
- Die einzelnen Lebensaktivitäten (LA) „Für eine sichere Umgebung sorgen“, „Kommunizieren“, „Atmen“, „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“, „Sich sauber halten und Kleiden“, „Regulieren der Körpertemperatur“, „Sich bewegen“, „Arbeiten und Spielen“, „Sich als Mann und Frau fühlen und verhalten“ und „Schlafen“ werden nach folgender Systematik bearbeitet (ausgenommen LA „Sinn finden/Sterben“):
a. Bedeutungsaspekt:
- Normen und Werte - Bedeutung für den Menschen und sein Bezugssystem
- Selbstreflexion der Vorlieben, Gewohnheiten und Verhaltensweisen in Bezug auf das Eigene und Fremde
- Die Einflussfaktoren auf die jeweilige LA und deren Wechselwirkungen
b. Beobachtungsaspekt:
- Verhaltensmuster der jeweiligen LA
- Auswirkungen der Abweichungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Entwicklungsstand
- Veränderungen wahrnehmen und beschreiben
- Pflegerelevante Beobachtungen von Haut und Hautanhangsgebilden sowie von Gestik, Mimik, Körperhaltung und Kognition. Erkennen, Dokumentieren und Weiterleiten von Abweichungen
- Erkennen und Risikobewertung folgender Phänomene wie Exsikkose, Kontraktur, Pneumonie, Thrombose, Dekubitus etc.
c. Pflegemaßnahmen auswählen und anwenden:
- Selbstpflegefähigkeit und Pflegeabhängigkeit als wechselseitigen Prozess, Dependenzpflege
- Möglichkeiten zur Wahrung von Privat- und Intimsphäre unter Berücksichtigung von Ehr- und Schamkonzepten
- Den Pflegebedarf erheben, beurteilen und pflegerische Maßnahmen in allen Versorgungsformen und Versorgungsstufen, unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung, der Lebenswelten und der Pflegeforschung ableiten
- Prophylaktische Maßnahmen in Bezug auf den lebensweltlichen Hintergrund und die gesamte Lebensspanne

Beispiel der Themenbearbeitung anhand nachfolgender LA:
LA „Sich bewegen“:
Bedeutung:
- Bedeutung der Bewegung für den Menschen über die gesamte Lebensspanne
- Eigene Vorlieben, Gewohnheiten, Verhaltensweisen
- Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden
- Die Auswirkungen von Einflussfaktoren auf die LA „Sich bewegen“ aufzeigen und deren Wechselwirkungen
Beobachtung:
- Bewegungsmuster und -abläufe unter Berücksichtigung der Raumlage
- Auswirkungen der Abweichungen auf die Gesundheit und das Ausmaß der Selbstpflegefähigkeit
- Veränderungen beurteilen (z. B.: Körperbild, Lähmungen, Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Reflexstörungen etc.)
- Einschätzung der Risikofaktoren mit Hilfe von Assessmentinstrumenten (z.B. Dekubitus, Sturz, Kontrakturen, Thrombose etc.)
Pflegeangebote auswählen und anwenden:
- Gesundheitsförderung durch Bewegungsprogramme und Körpertherapien
- Rückenschonende Arbeitsweisen
- Bewegungsübungen und Lagewechsel unter Anwendung von Hilfsmitteln

Hinweis:
- Pflegeinterventionen wie Mobilisations- und Positionierungstechniken -> siehe Fertigkeitentraining „Kinaesthetics, Positionierung und Mobilisation“

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche/praktische oder schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

> Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV
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Praktikum 1 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler, Mag.a Daniela Vitek, BSc MSc

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

- In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
- In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
- Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
- Erstellung einer Anamnese
- Präsentation einer ATL
- Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
- Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
- Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
- Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
- Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
- Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
- Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
- Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
- Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

> Ethik und transkulturelle Pflege ILV
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Ethik und transkulturelle Pflege ILV

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Allgemeine Ethik:
- Begriffsklärung: Ethik, Moral, Ethos, Werte (berufliche und kulturelle Werte, Wertekonflikte), Normen, Regeln, Tugenden
- Aufgaben der Ethik, Grundfragen der Ethik, Ziele und Grenzen der Ethik
- Modelle deskriptiver Ethiken (exemplarisch): z.B. phänomenologischer Ansatz, sprachanalytischer Ansatz
- Klassische Theorien normativer Ethiken (exemplarisch): Deontologie, Teleologie oder konsequenzialistische Ethik, Tugendethik, kommunitaristische Ethik, Gerechtigkeitsethik, Ethik
- Gegenwärtige Ansätze: Care-Ethik, Verantwortungsethik

Ethik in der Pflege:
- Ethik in der Pflege: Ethische Probleme in Einrichtungen des Gesundheitswesens, die besondere Situation der Pflegenden
- Ethikkodex: Funktion eines Berufskodex, ICN-Kodex
- Ausgewählte Grundfragen und Spannungsfelder der pflegerischen Praxis (exemplarisch): Autonomie der/des PatientIn (informed consent, Recht auf Nichtwissen), das Verhältnis Patientin-Pflegeperson-Angehörige, Nahrungsablehnung, Hirntod und Wachkoma, Organtransplantation, Therapiebegrenzung - Therapieabbruch, Aggression und Gewalt, PatientInnenverfügung, Rationierungen im Gesundheitswesen u. a. m.
- Organisationsethik und Ethikkomitee: Modelle, Aufgaben, Ziele
- Modelle der Entscheidungsfindung z.B. Rabe, Nimwegener

Transkulturelle Pflege:
- Verhältnis von Kultur und Religion
- Konzepte zur transkulturellen Kompetenz
- Modelle der transkulturellen Pflege (z.B. M. Leininger)
- Transkulturelle Interaktion im pflegerischen Setting

Prüfungsmodus

LV-abschließende mündliche oder schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

> Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV
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Praktikum 2 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgaben:
Studienaufgabe 1: Klinisches Praktikum 1
- Erstellung einer Anamnese
- Präsentation einer ATL
- Reflexion des Themas Ekel und des Einflusses des Anamnesebogens auf den Pflegeprozess
Studienaufgabe 2 : Klinisches Praktikum 2
- Erstellung einer Anamnese und individuell relevanter Pflegediagnosen nach NANDA
- Präsentation einer ausgearbeiteten Pflegediagnose
- Reflexion und Bearbeitung des Themas Inkontinenz in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege
Studienaufgabe 3: Klinisches Praktikum 3
- Erstellung einer Anamnese, individuell relevanter Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen nach NANDA
- Darstellung des Evaluationsprozesses und Recherche einer geeigneten Studie, die den wissenschaftlichen Kriterien entspricht
- Bearbeitung von Fragestellungen zum Thema Wundmanagement anhand einer Wundsituation aus der Praxis
Studienaufgabe 4: Klinisches Praktikum 5 + 6
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

> Klinisches Praktikum 6 PR
Gesundheits- und Krankenpflege more

Klinisches Praktikum 6 PR

Vortragende: Armin Autz, BA MSc, Johanna Binder, BSc MSc, Carmen Dorfmeister, BSc MSc, Hans Peter Köllner, Bsc MSc, Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler, Mag.a Daniela Vitek, BSc MSc

0SWS
13ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden werden angeleitet zur:
- Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte (Theorie-Praxistransfer) in allen zur Kompetenzerreichung gem. FH GUK AV definierten Praktikumsbereichen:
(1) Akutpflege wie beispielsweise stationäre Pflege im (a) operativen Fachbereich (allgemeine Chirurgie und spezielle chirurgische Fachbereiche wie beispielsweise Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Hals-Nasen-Ohren Abteilung) und stationäre Pflege im (b) konservativen Fachbereich (Allgemeine/Innere Medizin und spezielle internistische Fachgebiete wie beispielsweise Kardiologie, Onkologie, Hepatologie, Psychiatrie, Pädiatrie),
(2) Pflege im Langzeitpflegebereich (z. B. Geriatriezentren, stationäre und teilstationärer Bereich),
(3) Ambulant/mobile Pflege (z. B. Hauskrankenpflege, Ambulanzen), sowie Bereiche der
(4) Prävention und Rehabilitation.
Wahlweise und ergänzend auch in Bereichen wie beispielsweise der freiberuflichen Pflege, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ordinationen und Praxisgemeinschaften und sonstigen Betreuungseinrichtungen mit Bezug zur Gesundheits- und Krankenpflege.

- Umsetzung und Erkennung von Gesundheitsrisiken und Ressourcen und Setzen von unfall- bzw. krankheitsverhütenden Maßnahmen.
- Führung eines Ausbildungsprotokolls in Form eines Praktikumshandbuches, welches einen Leitfaden für die gesamte Praktikumsausbildung enthält.
- Förderung des persönlichen Lernengagements und Sicherung des Lernfortschrittes in den genannten Bereichen sowie Reflexion der Erfahrungen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- Reflexion einer Fallgeschichte im Laufe des 5. Semesters gemeinsam mit einer Lehrperson.
- Umsetzung von Studienaufgaben (siehe Praxisreflexion) im Kontext des jeweiligen klinischen Fachgebietes.
Hinweis:
siehe Praktikumsbeschreibung Kapitel 1.10

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter und Praktikumsbeurteilung

Lehr- und Lernmethode

Klinisches Praktikum

Sprache

Deutsch

> Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV
Gesundheits- und Krankenpflege more

Praktikum 6 - Einführung und Reflexion ILV

Vortragende: Gabriela Ludwig-Radinger, MSc, Anja Katharina Patschka, BA MSc, FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

In der Einführung wird der bevorstehende Praktikumsprozess besprochen: Gestaltung und Ablauf des Praktikums, Datenschutzbestimmungen und Verschwiegenheitspflicht, Praktikumsziele, Praktikumsdokumentation, Standortgespräche mit Selbst- und Fremdeinschätzung, Praktikumsbeurteilung, Lernförderung
In der Praxisreflexion und Supervision werden praxisbezogene Belastungssituationen bearbeitet sowie Gruppengespräche für das Erschließen von persönlichen Ressourcen und Copingstrategien geführt.

Studienaufgabe:
- Erstellung einer Anamnese und Beschreibung der darauf aufbauend individuell geeigneten, evidencebasierten Pflegeinterventionen
- Recherche von zwei bis drei themennahen evidencebasierten Studien
- Präsentation der ausgearbeiteten Pflegeinterventionen

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

> Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE
Gesundheits- und Krankenpflege more

Pflege von psychiatrischen PatientInnengruppen SE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Barbara Riegler

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

Pflegerische Aufgaben werden, basierend auf den Inhalten des Moduls: „Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege“, identifiziert und definiert
Kommunikation
Beziehungsgestaltung
Begleitung, Betreuung, Unterstützung

Pflegeprozess in der Psychiatrie
Pflegerischer Umgang mit Patienten/Patientinnen in besonderen psychosozialen Lebenslagen, bezogen auf pflegerische und medizinische Diagnostik:
Krise
- Lebenskrisen, Leben mit Krise
- Mögliche Reaktionen auf eine Krise
- Pflegerische Krisenintervention
Suizidalität
- Ssuizidale Entwicklung und Beurteilung des Suizidrisikos
- Pflegerische Maßnahmen in unterschiedlichen Phasen der suizidalen Entwicklung
- Maßnahmen nach gelungenem Suizid: Nachbetreuung von MitarbeiterInnen, Begleitung des Bezugssystems
Menschen mit einer affektiven Störung
- Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung depressiver Menschen
- Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung manischer Menschen
- Pflegetherapeutischen Maßnahmen bei der Betreuung von Menschen, die an einer bipolaren affektiven Störung leiden
- Unterstützung bei weiteren Behandlungsmethoden
- Zusammenarbeit mit und Begleitung des Bezugssystems
Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung
- Erklärungsmodelle und Theorien zur Entstehung von Abhängigkeit
- Lebensbedingungen von Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung
- Somatische, psychische und soziale Beeinträchtigungen
- Co-Abhängigkeit und Betreuung des Bezugssystems
- Pflegetherapeutische Interventionen in unterschiedlichen Phasen der Abhängigkeit
- Nachbetreuungsmöglichkeiten
Kinder und Jugendliche
- Psychosoziale Notlagen und Verhaltensauffälligkeiten: Aggression, Gewalt, Misshandlung, Missbrauch inkl. Inzest
- Bewältigungsstrategien der Kinder und Jugendlichen
- Besondere Krankheitsbilder, die im Kindes- und Jugendalter entstehen können: Essstörungen, ADHS, Autismus, Substanzmissbrauch
- Pflegerische Interventionen bei selbst- und fremdaggressiven Verhalten
Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung
- Erklärungsmodelle zur Entstehung von Schizophrenie
- Auseinandersetzung mit klassischen Symptomen der schizophrenen Erkrankungen
- Auffälligkeiten des Verhaltens und Beobachtungskriterien
- Mögliche pflegerischen Interventionen und weitere therapeutische Maßnahmen
- Begleitung des Bezugssystems
- Bedeutung der Tagesstruktur und der Beschäftigung
- Multiprofessionelle Zusammenarbeit
- Psychose-workshop als Selbsterfahrung
Forensik
- Gesetzliche Rahmenbedingungen
- Gefährlichkeit
- Problematik der forensischen Betreuung und die Rolle der Pflegeperson im Betreuungskonzept
- Assessmentinstrumente
Menschen mit Behinderung
- Ethische Grundhaltung
- Erklärungsmodelle
- Gezielte Förderung und Therapieformen
- Pflegerische Interventionen
- (Institutionelle) Betreuungsmöglichkeiten
Organisches Psychosyndrom
- Ursachen, Symptome und pflegerische Interventionen inkl. Kommunikation
- Akuter und chronischer Verlauf

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Überwiegend aktivierende Methoden

Sprache

Deutsch

Studiengänge

Advanced Nursing Practice – Schwerpunkt Pflegemanagement

Masterlehrgang, berufsbegleitend

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Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium, Vollzeit

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