Projektdetail

Wirkungsorientierung bei wohnpartner

Laufzeit: August 2019 – März 2021

Der Begriff der Wirkungsorientierung ist aus der Sozialwirtschaft mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Wirkungsorientiert agieren heißt, das eigene Tun an den geplanten, intendierten Wirkungen der Zielgruppen auszurichten. Das bedeutet,

  • die angestrebten Wirkungen der eigenen Zielgruppen (Outcome) und für die Gesellschaft (Impact) zu definieren,
  • die eigenen Leistungen und Angebote wirkungsvoll zu planen,
  • die erzielten Wirkungen zu messen und zu analysieren sowie
  • die angebotenen Leistungen bei Bedarf anzupassen, um in Zukunft die vorab definierten Wirkungen genauer zu erreichen.


Doch wie lässt sich dieser vorskizzierte, mehrstufige Prozess konkret auf die vielfältige, niederschwellige und präventive Arbeit einer sozialen Einrichtung anwenden? Wie kann man dieses Konzept bei der Implementierung eines neuen Angebots von Anfang an integrieren?

Diese Fragen möchte „wohnpartner – gemeinsam für eine gute Nachbarschaft“ mit Unterstützung eines Projektteams der FH Campus Wien auf den Grund gehen. Bislang stand die Betrachtung der jährlich erbrachten Leistungen der verschiedenen Arbeitsbereiche im Fokus. In Zukunft soll die Wirkung der vielfältigen Aktivitäten in den Mittelpunkt rücken, um deren Nutzen für die Bewohner*innen sowie für das Zusammenleben im Gemeindebau aufzuzeigen.   

Darauf aufbauend wird ein für wohnpartner passendes Erhebungsinstrument entwickelt, das zukünftig die erzielten Wirkungen erheben soll.

Forschungsziele

  • Entwicklung und Überprüfung eines Wirkungsmodells für die „Vor-Ort-Arbeit“ (verschiedene Angebote und Formate, Gemeinwesenarbeit) sowie für die „Soziale Erstberatung“ unter Einbeziehung verschiedener Professionen und der Sichtweise der Klient*innen
  • Entwicklung und Testung eines wirkungsorientieren Erhebungsinstruments

Projektteam


Studiengänge

Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit

Europäisches Masterstudium, berufsbegleitend

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