Safety Competence Center Vienna (SCCV)

Wissensdrehscheibe für sichere Systeme

Ein Safety-Kompetenzzentrum, das als Wissensdrehscheibe für die Industrie agiert, soll an der FH Campus Wien aufgebaut werden. Dieses Safety Competence Center Vienna (SCCV) stellt innovative, effektive und effiziente Lösungen auf der Prozessebene zur Verfügung. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von Unfällen im Zusammenhang mit technischen Systemen geleistet. Das Kompetenzzentrum konzentriert sich dabei auf System-Safety. Das bedeutet, dass beim Betrieb technischer Systeme weder Menschen noch Umwelt zu Schaden kommen. Der Fokus liegt dabei auf der systematischen, präventiven Methodik in der Identifikation von Gefährdungen und der Limitierung von Risiken. Ein integrativer Safety Prozess (ISaPro®) unterstützt die systematische Herangehensweise bei der Entwicklung von sicheren Systemen. Dabei werden die Anforderungen geltender Safety-Normen (wie z.B. IEC 61508, ISO 26262) berücksichtigt.

Laufzeit: 01.05.2009 – 30.04.2014

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Mag.a Dr.in Sigrid Schefer-Wenzl, MSc BSc

16.09.2014 // Unter dem Motto „be part of IT” fanden die ditact women`s IT summer studies von 25. August bis 6. September 2014 an der Universität Salzburg und der Fachhochschule Salzburg statt. Mag.a Dr.in Sigrid Schefer Wenzl, MSc BSc, Lehrende und Forschende am Kompetenzzentrum für IT-Security der FH Campus Wien, hielt eine dreitägige Vorlesung über „Sicherheit in IT-Netzen“. mehr


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Ziele des Projekts

  • Aufbau und Etablierung des Safety Competence Centers Vienna
  • Entwicklung und Definition des integrativen Safety Prozesses ISaPro®
  • Dissemination des Safety-Themas
  • Aufbau eines Netzwerkes zu relevanten Unternehmen
  • Entwicklung und Umsetzung eines Safety Aus- und Weiterbildungsprogramms

Das Projekt „Safety Competence Center Vienna – SCCV“ zielte in seiner fünfjährigen Laufzeit auf die Weiterentwicklung und Verbreitung von System-Safety ab. Ziel von System-Safety ist das sichere Funktionieren eines Systems in seiner Umgebung. Das Risiko von Gefahren muss dabei präventiv so niedrig gehalten werden, dass keine Menschen, andere Lebewesen, die Umwelt zu schaden kommen und auch keine materiellen Schäden verursacht werden. Das Spektrum technischer Systeme reicht dabei von der Anlage in der Schwerindustrie über komplexes Fluggerät oder medizinischen Apparaten bis hin zu Alltagsgeräten wie dem Auto oder Mobiltelefonen.

Übergeordnetes Projektziel war es, eine Wissensdrehscheibe zum Thema Funktionale Sicherheit und System-Sicherheit aufzubauen, um damit die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen sowie die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes zu erhöhen.

Der jährliche „Safety Day“ sowie die quartalsweise stattfindenden „Safety Lounges“, die durch das Projekt SCCV ins Leben gerufen wurden, tragen nachhaltig dazu bei, das VISSE und die FH Campus Wien als Know-how Träger für System-Safety bekannt zu machen.

Wesentliche Forschungsergebnisse aus dem Projekt SCCV sind das Prozesskonzept ISaPro® sowie die auf dem ISaPro® basierende Analysemethode ISaPro® Shell-Modell.

Der ISaPro® bietet als derzeit einziges Prozesskonzept die Möglichkeit, Disziplinen übergreifende Thematiken – wie z.B. Projektmanagement, Engineering und Safety sowie Qualitäts- und Konfigurationsmanagement – gemeinsam in einem innovativen Modell abzubilden. Damit wird das Vorgehen der Projektorganisation bei Safety Projekten systematisiert, synchronisiert sowie ein ganzheitlicher Überblick über das Projekt geschaffen. Auf diese Weise werden problematische Schnittstellen identifiziert und entsprechende Gegenmaßnahmen gesetzt.

Das ISaPro®-Shell-Modell wurde entwickelt, um technische Systeme in ihrer Systemumgebung bzw. in ihrem Systemumfeld, besser erfassen zu können. Damit wurde auch der Forderung der Industrie nach wissenschaftlich fundierten, jedoch auch schnell anwendbaren und effektiven Methoden Rechnung getragen. Das ISaPro®-Shell-Modell dient der systematischen Identifikation aller im Kontext stehenden Elemente und Eigenschaften, die auf ein zu entwickelndes System einwirken können. Mit Hilfe dieser Methodik können die funktionalen sowie die nicht-funktionalen Anforderungen an das System nahezu lückenlos identifiziert werden. Darüber hinaus ist durch die Anwendung des ISaPro®-Shell-Modells auch eine frühzeitige Erkennung von exogenen Hazards möglich.

Ein wesentlicher Schritt zur Verknüpfung der F&E-Ergebnisse aus dem Projekt mit der Lehre an der FH Campus Wien ist bereits gelungen. Ein eigenes Masterstudium Safety and Systems Engineering wurde in Kooperation mit der TÜV Austria Akademie entwickelt. Auf diese Weise konnten auf akademischer Ebene völlig neue Berufsbilder wie z.B. Safety Engineer, Safety Specialist oder Safety ManagerIn geschaffen werden.

FördergeberInnen und PartnerInnen

Fördergeberin

FFG - Die Österreichische ForschungsförderungsgmbH

KooperationspartnerInnen

Unternehmen aus Automotive, Railway, Luftfahrt sowie Maschinen- und
Anlagenbau

Projektleiter

Projektteam

Studiengang

Safety and Systems Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

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