Human Factor im Risikomanagement

Der Fachbereich Integriertes Sicherheitsmanagement verknüpft erstmals die Potenziale von objektiv gemessenen biometrischen und chronobiologischen Daten mit den Anforderungen der Risikoforschung. Mittels Messungen der Herz-Raten-Variabilität (HRV) wird untersucht, ob Führungskräfte Risiken in Abhängigkeit von Faktoren wie Belastbarkeit und Vitalität einschätzen.

Laufzeit: 1. September 2011 bis 28. Februar 2014

Die Ursachenforschung bei Entscheidungen von Führungskräften gehört zur Risikoanalyse. Ein wesentlicher Einflussfaktor auf Entscheidungen ist die persönliche Belastung, die über die Herz-Raten-Variabilität gemessen werden kann. Das ist die Fähigkeit eines Organismus, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Im Rahmen des Forschungsprojekts soll herausgefunden werden, ob die HRV-Messung ein geeignetes Mittel ist, MitarbeiterInnen oder Führungskräfte in Krisensituationen zu unterstützen. Am Ende soll ein umfassendes Risikomanagementmodell entwickelt werden, das den Human Factor als wichtigen Teil einer Organisation anerkennt und miteinbezieht.

Forschungsziele

  • Führungsentscheidung als Ursache von Fehlentwicklungen
  • Messung persönlicher Belastung durch Herz-Raten-Variabilität (HRV)
  • Einfluss auf Risikoeinschätzung
  • Risikomanagementmodell unter Einbeziehung des Human Factor

Fördergeberin

MA23 Wirtschaft, Arbeit und Statistik

Projektleiter

Forschungsfeld

Secure Societies

Studiengänge

Integriertes Risikomanagement

Masterstudium, berufsbegleitend

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Integriertes Sicherheitsmanagement

Bachelorstudium, berufsbegleitend

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